Evang. Kirchentag 2015 bettelt um „Flüchtlinge“

kirchentag_aufmEröffnet wurde der 35. Evangelische Kirchentag in Stuttgart unter dem Motto: „Damit wir klüger werden“. Zu Beginn gab es eine Feier für Homosexuelle. Auf dem zentralen Kundgebungsplatz vor dem neuen Schloss, versammelten sich 45.000 Menschen. 97.127 Besucher haben sich für die gesamten fünf Tage angemeldet. Das sind deutlich weniger Dauergäste als noch vor zwei Jahren in Hamburg und 2011 in Dresden, als jeweils rund 117.000 Dauerteilnehmer gezählt wurden.

Die gesellschaftlichen und innerkirchlichen Streitthemen wie Gender, Emanzipation, Homo-Ehe, Flüchtlingsproblematik und soziale Gerechtigkeit spielen in den nächsten Tagen bei vielen der Veranstaltungen, Verträgen und Podiumsdiskussionen eine zentrale Rolle.

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Kirchentagspastor Arnd Schomerus (Bild oben) richtete den Focus seiner Predigt auf die „Flüchtlinge“ aus. Er sprach pauschal davon, alle „Flüchtlinge“ willkommen zu heißen.

Der Bischof der württembergischen Landeskirche, July, setzte die Betroffenheitsorgie für die illegalen Einwanderer schamlos fort. Er sprach von weltweit umherirrenden Flüchtlingen.

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Er lobte in seiner Rede eine Baden-Württembergerin, die auf Lampedusa den „Flüchtlingen“ „erste Schritte“ ermögliche. Er bezeichnete ihr Vorgehen als „Herzensweisheit“ und nannte es „interreligiöse Begegnungen“. Er sprach davon, dass es sich in vielen Ländern dieser Welt als Christ gefährlich lebe. Im nächsten Satz sprach er Muslimen ebenfalls eine Opferrolle zu: „..in anderen Ländern werden Muslime vertrieben“, sagte er. Dass in beiden Fällen meist Muslime die Verfolger sind, erwähnte er natürlich nicht und so entstand der fälschliche Eindruck, dass Muslime wie Christen, in gleicher Weise Opfer sind. Außerdem wurde mit dieser Rhetorik so die Haupt-Tätergruppe verschleiert. Für den Zuhörer sind Muslime so nicht mehr als Täter zu erkennen, sie sind plötzlich Opfer. Im Anschluss sprach er von „Vielfalt“, die angeblich an „vielen Orten gelingt“. Er sprach davon „Teilhabe“ für „Flüchtlinge“ zu ermöglichen.

Laut July ist die württembergische eine „flüchtlingsbereite Kirche“ Kirchentagspräsident: „Wir müssen mehr Flüchtlinge aufnehmen!“

Kirchentagspräsident Prof. Andreas Barner sprach sich schon vor dem Kirchentag dafür aus „Gegensätze aufzulösen“, was die Unterschiede zwischen den Religionen angeht. Er sprach dabei insbesondere vom Islam, Juden- und Christentum. Auch forderte er in einem Interview der Stuttgarter Zeitung: „Wir müssen mehr Flüchtlinge aufnehmen“.

Vollkommen an den Realitäten vorbei, sprach er davon, dass Italien und Spanien bisher die Hauptlast zu tragen hätten und man diesen Ländern in der Flüchtlingsfrage helfen müsse.

In seiner Ansprache blieb er seiner Linie treu und propagierte „Achtsamkeit und Hilfe für Flüchtlinge an Europas Grenzen und für Flüchtlinge, die wir in Deutschland aufnehmen wollen“. Er bemühte in unsäglicher Weise die Vergangenheit Deutschlands von vor über 70 Jahren, um sich im Schuldkult zu suhlen und daraus eine Pflicht zur Hilfe für angeblich Verfolgte abzuleiten. Er forderte zudem „ein Herz für andere Glaubensgemeinschaften“.

Die Kollekte wurde für ein Projekt gesammelt, dass Schulen im Nahen Osten unterstützt, auf die mehrheitlich Muslime gehen. Das Projekt soll der Völkerverständigung dienen. Auch alle weiteren in den nächsten Tagen geplanten Sammelaktionen werden letzten Endes mehrheitlich Muslimen zu Gute kommen. Konkret heißt das: Geld für die Flüchtlingsarbeit in Spanien. Desweiteren soll Geld für ein „Psychosoziales Zentrum“ in Stuttgart gesammelt werden, das „Flüchtlinge“ und deren Angehörige über die staatlichen Leistungen hinaus betreut.

Bundespräsident Gauk sprach ein Grußwort. Darin lobte er unter anderem den Kirchentag, der Begegnungen mit Menschen ermögliche, „die aus anderen Religionen Anweisungen empfangen“. Die gesamte Rede ist hier nachzulesen.

<em>(Kirchentagspräsident Barner und Bundespräsident Joachim Gauck)</em>
(Kirchentagspräsident A. Barner und Bundespräsident Joachim Gauck)

Als nächster sprach der liberale katholische Bischof für die Region Rottenburg-Stuttgart. Er verlor sich in seiner Rede in Allgemeinplätzen.

Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) vermied es brisante und aktuelle politische Themenfelder anzusprechen. Er ging auf den Kirchentag und die Rolle der Kirchen ein. Die einzig nennenswerte Äußerung war die Behauptung, dass Politik und Gesellschaft die Kirchen und Religionsgemeinschaften mehr bräuchten als je zuvor.

Als letzter Redner sprach der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne). Auch er ging thematisch auf den Kirchentag und sein Motto ein, ohne dabei Politik zu machen.

(Ministerpräsident Kretschmann  und Oberbürgermeister Fritz Kuhn)
(Ministerpräsident Kretschmann und Oberbürgermeister Fritz Kuhn)

Claudia Roth (Grüne), die auch in der ersten Reihe des Eröffnungsgottesdienstes saß, herzte später in einer stürmischen Umarmung einen sichtlich erfreuten Bundespräsidenten. Gauck, wie Roth, haben gestern wieder eindrücklich demonstriert, dass auf der politischen, wie auch auf der persönlichen Ebene kein Blatt mehr zwischen die Führungsspitzen von CDU und Grünen zu passen scheint. Wie es heißt, wird Gauck heute „über richtiges und falsches Leben“ sprechen. Auch soll nicht unerwähnt bleiben, dass der dem konservativen Flügel der CDU zuzurechnende Ministerpräsidenten-Spitzenkandidat für 2016, Wolf, von der Kirchentagsleitung auf einen der hinteren Plätze verbannt wurde. In der zweiten Reihe hinter Roth saß Brigitte Lösch, jene Grüne, die den Initiator der Petition gegen den perversen grün-roten Bildungsplan am liebsten aus dem Land verbannt hätte und in diesem Zusammenhang außerdem gegen PI hetzte.

Politkorrekt wurde auf den Großbildschirmen, die in der Innenstadt verteilt standen, besonders lange und immer wiederkehrend, eine dunkelhäutige Sängerin gezeigt.

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Wie eine Untersuchung, die diese Woche vorgestellt wurde, herausfand sind viele Teilnehmer (die meisten evangelisch und „Biodeutsche“) überdurchschnittlich häufig dem linken Lager zuzuordnen. Demnach sympathisiere die Hälfte der Kirchentagsteilnehmer mit den „Grünen“.

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Linke Positionen zeigten sich unter den Teilnehmern teilweise offen oder konnten vermutet werden.

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Sehr konsequent wurde von den Ordnungskräften des Kirchentages durchgegriffen, wenn kirchentagfremdes Material gesichtet wurde. So wurde beispielswiese ein Mann des Platzes verwiesen dessen „Verbrechen“ es war, dass er den gesamten Satz des Kirchentagmottos aus Psalm 90, 12 auf seinem Plakat mit sich führte.

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Er wurde sogar weit über den abgesperrten Bereich hinaus vom weiteren Geschehen ausgeschlossen. Ganz so genau wurde es allerdings nicht immer genommen. Eine große Palästinenserfahne wurde sogar in zentraler Position unentwegt geschwenkt (siehe Titelbild). Selbst die daneben stehenden Ordner störten sich nicht daran und so konnte dieses eindeutig politische Statement ungestört präsentiert werden. Kein Wunder, da auf diesem Kirchentag auch Organisationen teilnehmen dürfen, die schon zu einem Boykott israelischer Waren aufgerufen hatten und messianischen Juden (Juden die Christen wurden), sogar ihre Präsenz auf dem Kirchentag verboten wurde (Markt der Möglichkeiten) . Zugelassen wurde hingegen der ökumenische Arbeitskreis Sadomasochismus (SM) und Christsein (Seite 517 im Programmheft).

Auch Organisationen wie Attac Deutschland aus Frankfurt/M, die Anfang des Jahres für Schlagzeilen sorgten, dürfen ebenso mit einem Stand vertreten sein, wie „Die Anstifter“, die zusammen mit DKP und weiteren linksradikalen Organisationen zu illegalen Aktionen gegen PEGIDA – Stuttgart aufgerufen hatten. Ein Beispiel für den Genderwahn, der auch auf dem Kirchentag Einzug gehalten hat, findet sich auch im Programmheft. Dort wird von Saalmikrofoninnen und -mikrofone gesprochen.

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Wer noch mehr queren Wahn erleben will, begibt sich zum Zentrum Gender oder zum Zentrum Regenbogen. Alle mehr oder minder perversen oder linksradikalen Organisationen hier aufzuführen würde den Rahmen sprengen. Nachlesen wer sich auf dem Kirchentag so alles präsentieren darf, kann man im Programmheft.

Nicht jedem gefiel, dass der Kirchentag auch aus öffentlichen Mitteln kräftig bezuschusst wird, wie ein Stand am Rande des Veranstaltungsgeländes zeigte.

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Nach dem „Gottes“-Dienst tummelte sich meist linke und klerikale Prominenz in der Altstadt. Niko Landgraf (li.), DGB-Landesvorsitzender, der auch schon gegen PEGIDA auf der „Anstifter“-Kundgebung in Stuttgart sprach, mit SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel (re.).

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Im vertrauten Gespräch. Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) und der evangelische, württembergische Landesbischof July.

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Bundespräsident Gauk genoss das Bad in der Menge und machte einem kleinen Kind Angst.

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Gauk mit Claudia Roth (Grüne), die er zuvor herzlich umarmt hatte. Auch die Entourage der beiden schienen sich bestens zu kennen, wie auf dem nachfolgenden Video zu sehen ist.

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Roth mit Begleitern und grünem Wahlvolk/Kirchentagsteilnehmern. Einen Teilnehmer scheint es ordentlich am Rücken zu jucken. Ob es an der Teilnehmerin mit den grünen Haaren liegt? Möglich, dass da was übergesprungen ist.

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Schon mit der Auftaktkundgebung zum diesjährigen Kirchentag wurde wieder einmal mehr deutlich, dass hier Lämmer umherlaufen, die nicht sehen oder nicht sehen wollen, dass längst Wölfe bereit stehen, um letztendlich diese Gesellschaft abzuschaffen. Im Park nebenan (hinter dem Neuen Schloss) sitzen sie schon. Die Frauen verhüllt, die Männer etwas abseits aber einig in der Sache.

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Im Rücken des Fotografen, nicht weit davon entfernt, standen Schwarzafrikaner in Gruppen zusammen. Wie diese Entwicklung von den Kirchentagsteilnehmern als Bereicherung wahrgenommen werden kann, ist wohl nur noch mit einer pathologischen Anamnese zu erklären. Scheinbar blind, wie der Kirchentagsteilnehmer auf dem Bild re., gingen die von der Veranstaltung eingelullten Bürger an diesen neuen Realitäten vorbei. Die Muslime werden mehr, auch in Stuttgart.

Wurde Anfang des Jahres noch von 10% Muslimen in der baden-württembergischen Landeshauptstadt gesprochen, vermeldete die Stuttgarter Nachrichten gestern die Zahl von 70.000 Muslimen für Stuttgart. Das macht bei 597.000 Einwohnern jetzt einen Anteil von knapp 12 Prozent aus. Geht die illegale Einwanderung so weiter wie bisher, dann wird diese Zahl schon bald weiter nach oben korrigiert werden müssen. Parallel dazu verlieren die beiden großen Kirchen jedes Jahr stetig massiv an Mitgliedern. Ob die Schäfchen noch rechtzeitig aufwachen werden?

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Auch das wollen wir nicht unerwähnt lassen. Die in den Medien propagierte Gesamtteilnehmerzahl von 250.000 Personen ist maßlos übertrieben. Daher hier die offiziellen Zahlen von den Teilnehmenden an den Eröffnungsgottesdiensten: Schlossplatz: 45.000; Überlauf Schlossgarten 11.000 und Karlsplatz 4000; Marktplatz: 5000; Rotebühlplatz: 16.000; insgesamt: 81.000 Menschen. Die Zahl von 250.000 wird nur dann erreicht, wenn alle zu diesem Zeitpunkt in Stuttgart bummelnden Menschen mit einberechnet werden. Das ist unseriös, aber leider nicht ganz untypisch bei der Berichterstattung der Mainstream-Medien (Lügenpresse), über politisch linkslastige Veranstaltungen.