Darf ein Professor so etwas twittern?

rauscherProfessor Thomas Rauscher (Foto), Dozent für Internationales Privatrecht an der Uni Leipzig, hat es gewagt, Meinungen zu vertreten, die nicht zum linken Mainstream passen und löste damit Beunruhigung aus. Davon alarmiert fühlte sich ein penibler Nachwuchsinquisitor, der auf Twitter einige „unerlaubte“ Statements des Jura-Professors ausfindig gemacht hatte. Pflichtschuldigst meldete er diese dem Studierendenrat der Uni.

(Von Sarah Goldmann)

Der war entsetzt, dass jetzt der Rechtspopulismus an den Unis „tobt“ und innerhalb ihrer „Festung“ der „Pegida-Geist weht“ (Paraphrasierungen der ZEIT). Es waren Äußerungen wie die folgenden, die die „Studierenden vom Studierendenrat“ empörten und die ihrer Meinung nach ohne Toleranz wären und auch keine Achtung vor der Kultur von Menschen zeigten:

„Es ist natürlich, sich zu wehren, wenn die eigene Kultur untergeht. Die ‚Angst des weißen Mannes‘ sollte wehrhaft werden!“

„Wenn man Illegale nicht mehr ausweisen kann, ohne dass Gutmenschen sich inszenieren, ist das die Besetzung der EU durch Roma und ‚Flüchtlinge‘.“

„Eine Kanzlerin darf nicht das Staatsgebiet und das Geld der Deutschen eigenmächtig preisgeben. Bedford-Strohm ist nicht Merkels Wächterrat.“

„Es gibt keinen friedfertigen Islam. Das Grundkonzept dieser ‚Religion‘ ist kriegerische Ausbreitung.“

Das ging den „Studierenden vom Studierendenrat“ zu weit, hatten sie doch immer gut aufgepasst und viele Axiome auswendig gelernt, zum Beispiel „Es gibt nicht den Islam!“ oder „Der Islam ist Frieden!“.

Auch die Leitung der UNI sah die Toleranz gegenüber dem (friedlichen) Islam verletzt, stellte sich auf die Seite der kleinen Schnüffler und erklärte:

„Wir stellen uns entschieden gegen intolerantes und fremdenfeindliches Gedankengut.“ Wenn „einzelne Universitätsangehörige“ dies anders sähen, sei das „sehr bedauerlich. Solange sie sich als Privatperson äußern, werden wir aber damit leben müssen.“

So ein Pech aber auch. Pech, dass noch Meinungsfreiheit gilt, Pech, dass die Äußerungen von Rausch privat und mehr noch gar nicht justiziabel waren, Pech, dass man an den Unis noch nicht mit der Willkür arbeiten kann wie niedersächsische Berufsdenunzianten es gegen Lehrer tun können (PI berichtete).

Die kleinen Giftzwerge waren unzufrieden, hatten sie doch brav „Gesicht gezeigt“, und nun? Gar nichts? Die Leitung der Uni sah sich in der Pflicht, sah aber auch, dass sie nichts in der Hand hat. Nichts, außer einer moralischen Überlegenheit, die man bislang noch nicht in Gesetzesform gießen konnte und auf die man sich noch nicht mit einer passenden Exekutive konzentrieren kann. Katzenjammer und Ratlosigkeit bei der örtlichen Mutti der Leipziger Alma Mater, Beate Schücking:

Nun, da einer ihrer 450 Professoren für seine Tweets kritisiert wird, ist auch sie etwas unter Druck.

„In so einem Fall heißt es sofort in Richtung Hochschulleitung: ‚Das muss geahndet werden!‘ Aber wie? Es gilt Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit. Ich bin nicht die Polizei der Universität“, sagt Schücking. Sie klingt gequält.

Als Rektorin könne sie nur dafür sorgen, dass auf einem Niveau, das einer Uni würdig sei, diskutiert werde. „Daneben kann ich inhaltliche Schwerpunkte setzen. Wir haben zum Beispiel ein Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus und Demokratieforschung eingerichtet.“ Das ist Schückings Art, sich von den Thesen ihres Professorenkollegen zu distanzieren.

Die ZEIT hatte natürlich (lernresistent) gehofft, dass auch ihre Leser sich vom Professor in Leipzig distanzieren würden. Doch der Schuss ging nach hinten los, wie man in den Kommentarspalten lesen kann. Die große Mehrheit der Leser steht ein für Meinungsfreiheit und Toleranz und stützt den kritischen Professor. Die (gefilterten!) Meinungen zum Artikel zeigen auf, dass Verblödungs- und Indoktrinationsversuche nur die Denkfähigkeit der Menschen anregen und fördern und sie immer kritischer machen. So leistet die Uni in Deutschland, im Verbund mit den sie flankierenden Medien, denn doch noch Aufklärungsarbeit; beide unfreiwillig und wider Willen, aber effektiv. Alles Gute, Professor Rauscher!




ZDF-Reportage: Polizei zwischen den Fronten

In der Reportage mit dem Titel „Polizei zwischen den Fronten“ heute von 18-18.30 Uhr im ZDF sollte dargestellt werden, wie die Polizei bei Demonstrationen zwischen den Lagern agiert. Natürlich ist die Berichterstattung tendenziös. Vermutlich, um sich bei einer Reportage über eine Demo in Rostock nicht ganz lächerlich zu machen, kam das ZDF nicht umhin, auch am Rande von „linker Gewalt“ zu berichten und man konnte sehen, wie die Polizei, offenbar führungsgewollt, davor zurückweicht und versucht, es den Linken ja recht zu machen.

Selbstverständlich wurde aber darauf geachtet, die Demonstration der Gruppe „Deutschland wehrt sich“ möglichst aggressiv darzustellen. Untermauert wurde das noch durch die Aussagen des Einsatzleiters Michael Ebert, der sich und seine Mitarbeiter als Opfer „zunehmender rechter Gewaltbereitschaft“ darstellte. Aussagen wie, es erfülle ihn mit Wut, welche Menschen „das Thema“ für sich instrumentalisierten, lassen schon auf seine eigene linke politische Ausrichtung schließen. Einer der Bereitschaftspolizisten hatte davor allerdings noch explizit vor der Gefahr der linken Gegendemonstranten gewarnt.

Dass gerade in Rostock die Antifa regelmäßig für gewalttätige Straßenkämpfe sorgt, blieb natürlich unbeschrieben. Das PI-Banner war mit dabei und auch wenn der Bericht bezweckte, PI damit zu diskreditieren – auch Negativwerbung ist Werbung.

(Spürnasen: cybex und lorbas)




Fürth: Verkaufsschlager Nazivergleich?

betten_bauernfeindSigmar Gabriel, Wolfgang Schäuble und andere machen es vor. Das Beschimpfen nicht regimekonformer Bürger soll in Deutschland wieder etabliert und zum alltäglichen Umgang mit den Hassobjekten des Establishments werden. Pack, Dumpfbacken, Ratten und Mischpoke sind nun gesellschaftsfähige Bezeichnungen für alle, die nicht weit links der Mitte stehen. Ein Bettzeughändler in Fürth hält diese Art des Verbalfeuers auch für ein probates Werbemittel. Offenbar meint er seine Kundschaft zum Großteil im meinungsdiktatorischen, sprachlich asozialen Bereich angesiedelt. Wir denken, dass das nicht so ist und wollen jene aufklären, denen es bislang vielleicht entgangen ist wes Geistes Kind sich hinter der Firma „Betten-Bauernfeind“ am Königsplatz in Fürth verbirgt.

(Von L.S.Gabriel)

Laut Beschreibung des Unternehmens, war das 1954 gegründete Geschäft einst im Haus Königstraße 89 angesiedelt. Darin befindet sich heute das Jüdische Museum Fürth. Natürlich kann es sein, dass der für den heutigen meinungsfaschistischen Stil des Hauses Verantwortliche trotzdem keine Ahnung von Geschichte und der Parallele seiner Hetze mit vergangenen Zeiten hat. Amüsant, dass er dabei gleichzeitig anderen Geschichtsunterricht empfiehlt. In einer aktuellen Werbeschaltung des Anzeigenblatts „Regional aktuell“ für Nürnberg-Nord wirbt das Unternehmen wie folgt:

Gegen dumpfbackige, braune Nazi-, AfD- und Pegida-Anmache hilft nur Bildung, ein bisschen Nachdenken und ein Jahr Geschichtsunterricht. Für die zunehmende Gefühlskälte in Deutschland vielleicht unsere Biber- und Flanellbettwäsche. Bei zu starkem Schwitzen oder Frieren im Bett oder auf der Matratze hilft nur reine Merinowolle oder Wolle mit Zirbe, Kamelhaar oder ein leichteres neues oder gereinigtes Daunenbett.

bauernfeind

Wir denken zwar, dass die Opfer, der sexuellen und anderer gewalttätigen Übergriffe, durch zum Großteil moslemische illegal sich hier aufhaltende Personen, auch in den weichsten Daunen keinen erholsamen Schlaf finden, dennoch sind wir weit davon entfernt uns auf das Niveau der Firma Bauernfeind zu begeben und in gleichartiger widerwärtiger Manier eine „Kauft nicht bei …“- Kampagne anzustoßen. Aber vielleicht hat ja der eine oder andere Kunde beim nächsten Einkauf in dem Geschäft das Bedürfnis diese Art der undemokratischen Gesinnung zu hinterfragen.

Wir haben aus der Geschichte gelernt und uns darüber hinaus mit dem Islam und seiner Ideologie beschäftigt. Gerade deshalb sind wir in der Lage, die Gefahren der derzeitigen Politik, worunter auch qualitativ niedrige Sprach- und Streitkultur fallen, zu erkennen und vor ihnen zu warnen – genauso wie z.B. AfD und PEGIDA es zu recht immer wieder tun.

Dem Werbeverantwortlichen der Firma sei gesagt: Wer andere mit Dreck bewirft, macht sich meist als erstes selber schmutzig.

Kontakt:

» E-Mail: info@bettenbauernfeind.de


(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse, trotz aller Kontroversen in der Sache, um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise.)




Neuer Kalter Krieg: Ja zu Putin, Nein zu Obama, EU, NATO und FAZkes wie Frankenberger

frankenbergerDie FAZkes geben nicht auf, und sie sind nicht die einzigen in der gleichgeschalteten Lügenpresse. US-Lobbyist Klaus-Dieter Frankenberger (Foto), einer der schlimmsten Propagandisten der Atlantikbrücke, behauptet, der Westen wolle keinen neuen Kalten Krieg und an allem Bösen sei Putin schuld. Solche Leute lügen jetzt seit Jahren täglich dreist ihre Leser an und wundern sich, wenn jedes Quartal tausende Abonnenten kündigen, weil sie die Schnauze voll haben und sich ihr eigenes Bild machen möchten. Was hat denn der Westen gegenüber Russland an Gutem vorzuweisen, ihr verlogenen FAZkes?

Irak-Krieg. Eine Million Tote, wilde planlose Hineinbomberei, Saddam Hussein gehängt, Irak als Staat unreparierbar kaputt, Auslöschung des Christentums dort, der ganze Staat ein Fiasko, keine Rettung in Sicht. Irakische Asylanten überschwemmen uns. Schuld daran primär die total durchgeknallte USA!

Afghanistan-Krieg. Westen zieht ohne Plan gegen Taliban. Als die Sowjetunion vor Jahrzehnten drin war, haben die Amis den Taliban Stinger-Raketen und andere Waffen gegen die Russen geliefert, mit denen sie später selbst vom Himmel geholt wurden. Wieder nur dämliche Pläne, jeden Tag dumme Hilfe für einen anderen Warlord, null Durchblick. Bundeswehr Lachnummer, kostete bisher 9 Milliarden Euro für deutschen Steuerzahler, Zehntausende Tote. Resultat: afghanische Asylanten überschwemmen uns, Taliban unbesiegt, Afghanistan kaputt. Schuld daran Amis, Briten, Germany, NATO!

Tunesien. Arabischer Frühling, Diktator gestürzt, Land wirtschaftlich im Eimer, mehrere schwere islamische Terrorangriffe, Touristen als Haupteinnahmequelle bleiben fort. Zukunft ungewiss! Schuld, wir der Westen, der „Demokratie“ bringen wollte! Resultat: Flüchtlinge auch aus Tunesien.

Libyen. Arabischer „Frühling“, zu deutsch Bürgerkrieg! Gaddafi, der uns vor afrikanischen Flüchtlingsströmen bewahrt hat, wurde gepfählt. Libyen als Staat kaputt, verschiedene Fraktionen bekriegen sich. Hunderttausende Flüchtlinge seither von dort übers Mittelmeer zu uns. Schuld daran. NATO und wir. Die NATO hat gerade Pläne, wieder hineinzubomben. Resultat: Tausende Tote, Libyen als Staat im Eimer.

Ägypten. Anstachelung des arabischen „Frühlings“ durch den Westen, Amis, Briten, NATO usw., Sturz von Mubarak. „Freie Wahlen“ bringen Diktatur der Muslimbrüder, danach Militärputsch. Resultat: ganz Ägypten ein Pulverfass, Terrornest, kann jederzeit wieder größere Kämpfe geben. Tourismus tot, Staatseinnahmen brechen weg! Tolle „Demokratie“!

Syrien. Bis vor wenigen Jahren eine Diktatur, aber relativ friedlich, jeder kann dazu alte Zeitungen lesen. Dann sunnitische und andere Opposition gegen Assad vom Westen aufgestachelt, arabischen „Frühling“ bezahlt und mit Waffen beliefert. Bürgerkrieg, Zerstörung ganzer Landstriche und Städte und des historischen Erbes der Menschheit, Millionen Flüchtlinge, Hunderttausende Tote. Nicht nur Amis und NATO haben ihre schmutzigen Finger drin, auch die Türkei fördert die mohammedanischen ISIS-Verbrecher, dazu Saudi-Arabien. Jeder bombardiert nach Lust und Laune rein. Leyenspielschar fliegt auch durch die Gegend!

Dazu kein Ton von den FAZkes, stattdessen nur unbewiesene Propagandalügen gegen Assad, wie die lächerlichen „Fassbomben! Sunniten werden gegen Alewiten und Christen vom Westen bevorzugt, Kampf der Türkei gegen Kurden, Iran unterstützt Schiiten. Und alles nur, weil wir unsere dreckigen Griffel reinsteckten und „Demokratie“ bringen wollten.

Nein, wir wollen offensichtlich den ganzen Nahen Osten und Nordafrika destabilisieren und kaputtmachen. Das ist doch alles kein Zufall mehr, und man fragt sich Cui bono und was steckt dahinter.

Ukraine.  Amis, NATO und EU mischen sich in die inneren Angelegenheiten der Ukraine, unterstützen Opposition, gehen auf Demos, wollen Ukraine in EU ziehen, pumpen Millionen rein, um Russland weiter einzukesseln und zu einem Zwergstaat zu machen! Ergebnis Bürgerkrieg, Spaltung des Landes, Terror, viele Tote. Nicht Putin trifft die Schuld, sondern nur den Westen!

Ostgrenze. Von Skandinavien über das Baltikum und Polen über die Ukraine bis nach Georgien immer mehr NATO-Waffen und Truppen, um Russland einzuschüchtern. Führend NATO-Länder, USA, Briten, BRD. Alles will man sich grabschen, auch so kleine Flecken wie Moldawien. In Estland hat man amerikanische Panzer 300 Meterr von der russischen Grenze weg hingestellt. Eine Provokation nach der andern.

Ja, die Russen haben recht, ja, der Westen will einen Weltkrieg! Ja, die Amis vom Schlage Obamas und McCains, die NATO, die EU, die Briten, die Franzosen,  die Merkel wollen Russland destabilisieren. Putin soll weg, dass das Land mit seinen vielen Völkerschaften zusammenbricht und im Chaos versinkt, damit man die Welt beherrscht – für die Chinesen wird man dann noch was extra finden. Wozu sonst der unfaire Boykott gegen Russland und die ganze Scharfmacherei?

Meine ganze Sympathie gehört Putin! Washington, Brüssel und Berlin haben meine ganze Verachtung und meinen ganzer Hass! Und es heißt nicht umsonst Washington, denn viele Amerikaner teilen meine Meinung. Warum hat denn Donald Trump soviele Anhänger? Er hat bereits gesagt, dass er den Irak-Krieg für einen Fehler von Bush hält, er hat schon Sympathien für Putin geäußert. Viele Amerikaner merken auch, was da gespielt wird.  (Hier der FAZke-Artikel, achten Sie auf die Leserkommentare mit den meisten Sternen! Alle konträr zu Frankenberger, der sicher gerade seine nächste Lüge verfasst!)




Niederlande: Linker wünscht Wilders Herztod

Der Vorsitzende der Partij van de Arbeid (PvdA) in Katwijk, Willem den Hertog, hat am späten Donnerstagmorgen getwittert, dass der PVV-Vorsitzende Geert Wilders an einer Herzattacke sterben möge. Nachdem daraufhin einige Aufregung entstand, sagte er, dass die Botschaft nicht veröffentlicht hätte werden sollen und löschte seine Aussage.

Die Twitter-Botschaft von Hertog war eine Erwiderung auf die Feststellung von Wilders, der gesagt hatte, dass im Fall eines Attentats auf ihn, die PvdA Blut an ihren Händen haben werde. „Ich hoffe, dass die Kugel nicht kommen wird, aber wenn diese Kugel von der Linken kommen sollte, dann werden die Niederlande wissen, dass die Buchstaben der PvdA auf der Seite der Kugel eingraviert sind.” Wilders äußerte dies als Erwiderung auf die Beschuldigung des Vorsitzenden der PvdA, Hans Spekman, der ihn als eine Gefahr für die Demokratie bezeichnet hatte.

Der Tweet von Hertog lautete: “Wir alle hoffen, dass Wilders an einer Herzattacke im Bett stirbt“, gefolgt von: „Aber wenn eine Kugel auf dem Weg ist, dann ist sie groß genug für die Gravur ‚Von dem dankbaren holländischen Volk‘.“ Er schloss mit den Worten: „Wie viele PVVer ritzen jetzt ‚PvdA‘ auf ihre Kugeln?“

Wie zu erwarten war die Folge des Tweets ein Sturm verärgerter Reaktionen und erneuter Twitter-Erwiderungen. So entschied sich Hertog, seine Aussagen zurückzuziehen. „Es gibt Unruhe wegen der Tweets, die ich über Wilders veröffentlicht habe. Angesichts der Reaktionen merke ich, dass ich diese Tweets nicht hätte senden sollen.“

Wilders sagte gegenüber dem niederländischen Radiosender BNR, dass die PvdA versucht, ihn zu dämonisieren, genauso wie sie dies bei Pim Fortuyn, der 2002 von einem Linken ermordet wurde, getan hat. „Die Behauptung, dass ich eine Bedrohung für die Demokratie darstelle, ist nicht nur sehr falsch, sondern zeigt auch, dass die PvdA nichts aus der Geschichte gelernt hat. Wir sahen bei Melktert und Pim Fortuyn, wohin das Dämonisieren führt“, sagte Wilders dem Radiosender.

Interview mit Wilders zum Thema (auf niederländisch):

(Übersetzung: Renate S.)




Video: Bundeszentrale zur „Muslimfeindlichkeit“

Muslimfeindlichkeit„Begriffswelten Islam“ ist ein Video-Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung. Darin stellen moslemische „Youtube-Künstler“ den Islam aus ihrer extrem verharmlosenden und beschönigenden Sicht dar. So ist das Video zum Thema Dschihad, der allen Ernstes ein Zeichen von „Menschlichkeit“ sein soll, an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten. Insgesamt wurden 16 Videos zur Desinformation der Bürger produziert. Zusätzlich sollen Moslems mal wieder in die Opferrolle gerückt werden. Im Video „Muslimfeindlichkeit“ wird beispielsweise dargestellt, dass „2012 ein Viertel aller Muslime mit türkischer Einwanderungsgeschichte in Deutschland wegen ihrer Religionszugehörigkeit angefeindet wurde“.

(Von Michael Stürzenberger)

Als Quelle für diese Feststellung wird die „repräsentative Studie Deutsch-Türkische Lebenswelten 2012“ genannt. Sieht man sich diese Studie genauer an, fallen erschreckende Entwicklungen auf. So kapseln sich Türken hierzulande in hohem Umfang von selber ab und wollen lieber unter Moslems leben:

Auffallend sind jedoch bestimmte Tendenzen zu einer vermehrten Segregation. So sagen inzwischen 62% gegenüber 40% im Jahr 2010, dass sie am liebsten nur mit Türken zusammen sind. Nahezu die Hälfte (46%) wünscht sich, dass in Deutschland irgendwann mehr Muslime als Christen wohnen. Vor knapp zwei Jahren war das lediglich jeder Dritte.

In der Studie wird auch die typisch islamische Abwertung von Andersgläubigen erkennbar:

Bedenklich sind tendenziell zunehmende religiöse Ressentiments, vor allem gegenüber Atheisten und Juden. Parallel dazu findet auch die Aussage, dass der Islam die einzig wahre Religion sei, eine tendenziell höhere Zustimmung als noch im Jahr 2010. Den Bau von noch mehr Moscheen in Deutschland wünschen sich inzwischen 55% der Befragten, im Jahr 2010 waren es noch 49%. Diese Ergebnisse sprechen durchaus für eine zunehmende Rolle der islamischen Religion im Wertegefüge der TiD, die sich auch in anderen Ergebnissen zeigt.

Die Hinwendung zum Islam nimmt zu, vor allem auch unter jungen Türken:

Von den befragten TiD sind 37% streng religiös, nur 9% bezeichnen sich als „nicht religiös“. Der Anteil der streng Religiösen ist seit 2010 tendenziell angestiegen. 44% beten mindestens einmal täglich, 34% üben sogar alle vorgeschriebenen fünf Gebete pro Tag aus. Der höchste Anteil von zumindest eher Religiösen (Skalenwerte 6-10) findet sich überraschenderweise in der jüngsten Altersgruppe.

Die Koranverteilungsaktion „Lies“ der Salafisten wird von einer Mehrheit der jungen Türken für gut geheißen:

Gerade die jungen Menschen mit türkischem Migrationshintergrund befürworten die kostenfreie Koranverteilung in deutscher Sprache. 63 Prozent der 15 bis 29-Jährigen finden die Aktion „Lies!“ sehr gut bzw. eher gut.

Daher ist die Skepsis der deutschen Bevölkerung zur Religionszugehörigkeit von Türken absolut nachvollziehbar. Dass angesichts dieser Entwicklungen lediglich ein Viertel der bei uns lebenden Türken einen Vorbehalt wegen ihres islamischen Glaubens erlebt haben, ist daher noch wenig. Die allgemeinen „Diskriminierungen wegen Herkunft und Aussehen“ sind hingegen von 42% im Jahre 2010 auf 29% gesunken:

Viele Befragte haben bereits irgendwelche Diskriminierungen wegen ihrer Herkunft und ihres Aussehens erfahren. Allerdings hat sich auf diesem Gebiet in den letzten Jahren offenbar Einiges zum Besseren geändert. Während 2010 noch 42% von Beschimpfungen in der Öffentlichkeit aufgrund ihres türkischen Aussehens berichtet haben, ist dieser Anteil jetzt auf 29% gesunken.

All dies verschweigt das Propagandafilmchen der bpb. Lieber prangert man „die größte muslimfeindliche Hetzseite in deutscher Sprache“ an, womit natürlich PI gemeint ist. Dabei wird PI „Unwissenheit“ und das Verbreiten von „Vorurteilen“ unterstellt:

PI-2

Eine bodenlose Unverschämtheit und völlige Umkehrung der Realität, schließlich bringt PI massenweise Fakten zum Islam, während von dieser Bundeszentrale eine völlig wirklichkeitsfremde Verharmlosung des Islams unters Volk gestreut wird. Hier das propagandistische Machwerk der Bundeszentrale für politische Un-„Bildung“:

Als Begründung für das Projekt „Begriffswelten Islam“ zieht man eine vermeintlich einseitige Darstellung des Islams in den Medien heran:

Eindimensionale und stereotypisierende Darstellungen in den Medien, auch auf YouTube, können zu verzerrten Wahrnehmungen muslimischer Lebenswelten in Deutschland und der gelebten religiösen Vielfalt innerhalb des Islams führen. Menschen, die Soziale Medien nutzen, werden teilweise ungefiltert mit rassistischen oder muslim- und islamfeindlichen Inhalten sowie Hate Speech in steigender Häufigkeit konfrontiert. Vor dem Hintergrund dieser aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen sieht die bpb auch auf YouTube Handlungsbedarf für die politische Bildungsarbeit zu diesen Themenfeldern.

Im Rahmen von zwei Webvideo-Formaten kooperiert die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb deshalb mit unterschiedlichen YouTuberinnen und YouTubern, die sich aus einem persönlichen Interesse heraus mit den in Deutschland geführten Islamdiskursen auseinandersetzen wollen.

Die bpb lässt sich also benutzen, damit Moslems ihre verklärende und faktisch völlig unzutreffende Sicht auf den Islam verbreiten können, was auch noch durch eine staatliche Institution ein offizielles Siegel erhält. Völlig unverantwortlich, einer in weiten Teilen verfassungsfeindlichen und brandgefährlichen Ideologie ein solches Podium zu bieten.

Das Projekt ist bei bei der Bundeszentrale für politische „Bildung“ im Bereich „Medienpädagogik“ angesiedelt, was man auch als Volksdressur auf medialer Ebene bezeichnen kann. Der Verantwortliche für dieses „zielgruppenspezifische Angebot“ ist ein gewisser Clemens Stolzenberg. Kontakt:

» clemens.stolzenberg@bpb.de




Norwegen: Schmuck für „Flüchtlinge“

Wer ist der Guteste im Norden? Klar doch, Schweden wähnt sich weit vorne. Die schwedische Öffentlichkeit befindet sich mental in einem gänzlich anderen Universum. Dort, wo der schwedische Polizeichef Dan Eliasson über die schlimmen Zustände in gewissen Gebieten völlig überrascht ist: „Wir haben die Ressourcen, wir handeln, aber in diesen Bereichen ist es schwierig, ich kann keine Sicherheit überall garantieren.“ In Schweden nimmt die Heuchelei und Verstellung astronomische Ausmaße an – viel größer als in Norwegen oder Dänemark. Aber die „Guten“ in Norwegen bewundern den großen Bruder Schweden, und möchten hinter den schwedischen Zuständen nicht zurückstehen.

(Von Alster)

Im Januar hat das dänische Parlament mit großer Mehrheit eine Verschärfung des Asylgesetzes beschlossen, das Dänemark zu einem weniger attraktiven Ziel für Flüchtlinge und Migranten machen soll. Das Gesetz erlaubt es Polizeibeamten, die Wertsachen von Flüchtlingen zu konfiszieren, um ihren Aufenthalt in Dänemark während des Asylprozesses zu finanzieren. Die asylantenfreundliche Empörung war groß, und die Dänen haben für dieses sogenannte „Schmuckgesetz“ vor allen Dingen medial viel Prügel einstecken müssen.

Inzwischen hat die norwegische Regierung ähnlich wie die dänische schärfere Asylgesetze vorgeschlagen, die die Rechte von Flüchtlingen beschneiden würden. Daraufhin kamen norwegische „Prominente“ auf die schmucke Idee, ihre liebsten Schmuckstücke zugunsten der armen „Flüchtlinge“ zu verschenken. So wollten sie zeigen, wie gut und tolerant die Nordmänner sind – im Gegensatz zu den bösen Dänen. Die geschäftstüchtige norwegische Organisation für Asylsuchende, NOAS, hat deshalb eine Kampagne gestartet: „etsmykkeforenflyktning“ (ein Schmuckstück für einen Flüchtling). Der Schmuck soll also an die norwegische Asyllobby gehen und im Mai auf Auktionen veräußert werden.

Zur Werbung hat NOA ein Video hergestellt, in dem eine Schauspielerin, ein Komiker und ein Autor ihr persönliches Schmuckstück zeigen:

Tränenreich und sentimental will man sich für Fremde von alten Erbstücken und persönlich wertvollen Geschenken trennen; oder will man nur zeigen, wie viel besser man als die bösen Dänen ist? Abgesehen davon, dass sie damit möglicherweise Nachkommen enterben, erinnert das doch an die Pharisäer, die anderen gaben, damit man sehen sollte, wie gut sie waren.

Es gibt aber auch immer wieder vereinzelt Künstler, die uns wirklich etwas zu sagen haben:

Bezugnehmend auf die Schmuck-Aktion für „Flüchtlinge“ sagt die erste Person: „Ich habe meine Arme für die armen Flüchtlinge weggegeben, damit sie sich an der Zukunft, die sie nicht haben, festhalten können. Ich vermisse sie schon.“

Die zweite Person (Mitte): „Ich habe Teile meines Gehirns weggegeben, soviel, damit sie sich hier oben im kalten Norden zu einem neuen Leben denken können. Mein Gehirn bedeutet mir sehr viel.“

Die dritte Person (alter Mann): „Um wirklich etwas zu geben, das ich vermisse, sind das die Augen. Mir bleibt ja nicht mehr viel Zeit, um zu schreiben, das können nun die Flüchtlinge tun. Sie haben ja eine un-beschreibliche Zukunft.“




WELT feuert Redakteur Günther Lachmann

lachmannpetryDie WELT trennt sich von ihrem Redakteur Günther Lachmann. Das teilte Chefredakteur Stefan Aust über Twitter mit. Es geht um den AfD-Vorwurf der Käuflichkeit. Lachmann soll 4000 Euro monatlich dafür verlangt haben, dass er die Partei politisch berät. Den Vorwurf hatte der nordrhein-westfälische AfD-Vorsitzende Marcus Pretzell auf Facebook erhoben. So schrieb Lachmann in einer Mail vom 14. Juli 2015, also unmittelbar nach der Abwahl Bernd Luckes als Parteichef, an die Pressesprecherin von Pretzell, Kerstin Gabrecht: „Wir sprachen gestern darüber, wie die AfD ihr national-konservatives Stigma los wird.“ Und weiter: „Es ist die Versicherung gegen alle Versuche, die Partei rechts zu verordnen.“ (Die ganze Story bei der JF)

PI-Beiträge über Lachmann:

» WELT: Lachmann macht sich zur Lachnummer
» Quatsch: AfD steht nicht vor Zerreißprobe!
» Langschläfer Günther Lachmann und Gaddafi




Merkel vergleicht Invasoren mit DDR-Bürgern

merkelDer politische Amoklauf Angela Merkels wird in die Geschichte Europas eingehen. Die dazugehörenden geistigen und verbalen Zeugnisse absoluter Überheblichkeit und landes- und bürgerfeindlicher Entgleisungen wohl auch. Das begann schon bei der CDU-Wahlparty zur Bundestagwahl 2013, als sie die deutsche Flagge angewidert wegwarf. Gestern lieferte sie im Hamburger Rathaus beim traditionellen Matthinae-Mahl vor etwa 400 Gästen, darunter auch der britische Premier David Cameron, einen weiteren Beweis für diese Geisteshaltung.

In ihrer Festrede sagte sie in Bezug auf die von ihr inszenierte „Flüchtlingskrise“, sie werde oft darauf angesprochen, dass es auch ein Leben vor Schengen gegeben hätte, wo die Grenzen besser geschützt gewesen wären. Da antworte sie dann: „Ja, es gab auch ein Leben vor der deutschen Einheit – da waren die Grenzen noch besser geschützt.“ Diese sarkastische Anspielung auf die deutschen Mauertoten ist eine an Geistlosigkeit kaum noch zu überbietende Geschmacklosigkeit. Dann ließ Merkel keinen Zweifel daran, dass sie an ihrem Wahn, das gesamte Elend der Welt über die deutschen Grenzen schleusen zu lassen, festhalten werde. Denn das sei „eine Frage der Humanität und eine Frage der Zukunft Europas“. Das mag zum Teil stimmen, die Zukunft Europa wird sie damit nicht nur beeinflussen, sondern vernichten. (lsg)

Hier noch ein dpa-Bild aus dem Rathaus. Die „Merkelraute“ dürfte wohl ansteckend sein, Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), macht es auch schon – irgendwie gruselig:

scholz