Leipzig: „Südländer“-Attacke auf 80-Jährige

Am vergangenen Samstag musste eine 80-jährige Leipzigerin (Foto) die Erfahrung machen, dass es mitunter lebensgefährlich sein kann in die falsche Richtung zu schauen. Weil die „Sonne so schön schien“, wie sie später erzählte, spazierte die Rentnerin gegen 15 Uhr durch die Graffstraße im Leipziger Stadtteil Neulindenau, als sie neben einem Müllcontainer einen sogenannten „Südländer“ stehen sah. Gesagt hat sie kein Wort, sie blickte nur kurz in seine Richtung, das reichte der Bereicherung, um auf die alte Dame loszustürmen und ihr die Faust ins Gesicht zu schlagen. Blutüberströmt will sie sich in Sicherheit bringen und schleppt sich, verfolgt vom Täter und in großer Angst hinzufallen, weiter in Richtung Lütznerstraße in der Hoffnung, dass ihr jemand helfen würde.

Sie hat Glück, ein Passant erkennt ihre Lage, eilt ihr zu Hilfe und ruft einen Rettungswagen, da lässt auch der Täter die weitere Verfolgung sein und flüchtet. Im Krankenhaus wird die betagte Frau auf der Intensivstation versorgt. Die Mediziner diagnostizieren einen Jochbeinbruch, der möglicherweise operiert werden muss, wie sie erzählt. Sie hat unfassbare Schmerzen und dennoch ein Ziel: Jeder soll das sehen. „Man muss es in der Zeitung zeigen“, wird sie zitiert und lässt ein Foto ihres Gesichtes machen, das BILD veröffentlicht. „Es kann doch nicht sein, dass man selbst am Tag Angst haben muss, auf die Straße zu gehen“, ist die rüstige Frau vorerst mehr verärgert als eingeschüchtert.

Dennoch wird sie sich von nun an wohl ganz anders verhalten – vorsichtiger – vielleicht doch öfter einmal mit gesenktem Kopf durch die Straßen ihrer Stadt gehen, immer auf der Hut vor dem falschen Blick in die falsche Richtung.

Es kann jeden treffen. Junge Männer werden von ganzen Rudeln zusammengeschlagen. Bei alten und schwachen Menschen reicht oft auch eine einzige Faust. Für sie stellt sich zunehmend weniger die Frage, wie gut sie leben können, als schon viel mehr wie lange sie überleben werden.




Dresdner Rede von Björn Höcke im Wortlaut

Liebe Freunde, liebe Mitstreiter innerhalb und außerhalb unserer Partei, liebe Patrioten von nah und fern, ich bin einfach nur überglücklich heute hier bei euch in Dresden… [unv., geht in Jubel unter]. Es ist mir schon lange Zeit ein Herzensanliegen, das tun zu dürfen. Ich bin der Jungen Alternative hier in Dresden dankbar dafür, dass sie die Einladung ausgesprochen hat, dass sie den Mut bewiesen hat, einen unbequemen Redner einzuladen. [Gelächter, Applaus] Mut bewiesen hat, diese Veranstaltung, die ja wirklich eine große Veranstaltung ist, zu stemmen.

Das zu leisten, das ist ein großer, schwieriger organisatorischer Akt, gerade wenn man gegen so viele Gegner zu kämpfen hat. Sie hat‘s getan. Lieber Herr Scholz [Anm.: Matthias Scholz, Vorsitzender der Jungen Alternative], herzlichen Dank für Ihre Einladung, für die Einladung Ihres Stadtverbandes… [unv., geht in Jubel unter] [Applaus]

Wir haben eine großartige Rede gehört von Markus Mohr, Stadtrat in Aachen, der ein ganz wichtiges Thema hier ausgebreitet hat, das Thema der sozialen Frage. Dazu will ich heute nichts sagen. Ich will heute würdigen, ich will hier und da auch mahnen und ich will vor allen Dingen appellieren. Wir haben zwei potentielle Bundestagskandidaten gehört, denen ich von Herzen alles, alles Gute wünsche. Ich hoffe, lieber Herr Vogel [Anm.: Stefan Vogel, AfD-Stadtratsfraktion Dresden] lieber Herr Maier [Anm.: Jens Maier, Richter am Landgericht Dresden und Direktkandidat der AfD in Dresden] Sie können hier reüssieren und können in den Bundestag einziehen. So aufrechte Patrioten können… [unv., geht in Jubel unter] [Applaus]

Liebe Freunde, Dresden ist eine ganz besondere Stadt. Ich kann mich noch gut erinnern, wie hier im Oktober 2014 die Straßenproteste begonnen haben und ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich mich kurze Zeit später mit einigen frisch gewählten Abgeordneten des Thüringer Landtages auf den Weg nach Dresden machte, und das [sic!] in Augenschein zu nehmen, was innerhalb von wenigen Wochen und Monaten eine weltweite Aufmerksamkeit erzwungen hatte. [Rufe: „Bravo!“, Applaus]

Wir suchten den Beginn des Pegida-Spazierganges und wir fanden ihn nicht direkt, weil wir etwas ortsunkundig waren. Und ich kann mich noch gut erinnern, wie wir durch mehrere Gruppen von sogenannten Antifaschisten durch mussten… [Rufe: „Pfui!“] …damals, damals waren wir noch unbekannt, damals war ich noch unbekannt. Heute wäre das für mich wahrscheinlich eine lebensgefährliche Aktion. [Rufe: „Pfui!“, Gelächter]

Sie können sich vorstellen, wie froh ich war, als ich diese wilden Horden verlassen hatte und mit meiner kleinen Thüringer Gruppe dann endlich den Pegida-Spaziergang gefunden hatte. [einzelner Ruf: „Wir wollen dich montags sehen!“, längerer Applaus]

Liebe Freunde, ihr dürft mir jetzt, wenn ich hier rede, nicht die Schamesröte ins Gesicht treiben. [Gelächter, Applaus] Wir gingen dann damals nach Dresden und haben uns die Lage vor Ort angeguckt, und was wir sahen bei den Spaziergängern, das waren keine verschrobenen Sonderlinge, das waren keine wirtschaftlich Abgehängten und das waren auch keine grölenden Nazis, die wir dort antrafen. Wir haben uns dann dem Spaziergang angeschlossen. Und während dieses Spaziergangs sind wir an kreischenden, verhetzten, von induziertem Irresein gekennzeichneten jugendlichen Wirrköpfen vorbeigekommen… [Jubel, Applaus] …und waren einfach nur erstaunt darüber, dass diese Spaziergänger trotz dieser unflätigen Provokation dieser Wirrköpfe, trotz einer staatsgefährdenden Politik der Altparteien zu Tausenden in so vornehmer und vorbildlicher Art und Weise ihre Bürgerrechte wahrnahmen. [Applaus]

Weil wir Patrioten dasselbe Leiden in den Knochen haben und weil wir derselben Sache dienen, möchte ich es hier nochmal in aller Öffentlichkeit und aller Deutlichkeit aussprechen: Ich persönlich, liebe Freunde, ich persönlich bin stolz auf das, was ihr in Dresden erreicht habt. Ihr Sachsen, ihr Dresdner, seid für uns Thüringer und für uns Erfurter das große, unerreichte Vorbild! [längerer, stehender Jubel und Applaus]

Es kann ja gar kein Zweifel daran bestehen, dass wir ein Vierteljahrhundert nach dem Fall der Mauer wieder in einer politischen Wendezeit angekommen sind. Die führenden Altparteien-Politiker… [Applaus] …die führenden Altparteien-Politiker sind zu erbärmlichen Apparatschiks geworden, die nur noch ihre Pfründe verteilen wollen. Weder ihr erstarrter Habitus noch ihre floskelhafte Phraseologie unterscheidet Angela Merkel von Erich Honecker. [längerer Applaus, Jubel, Rufe: „Merkel muss weg!“]

Ich sage es in aller Deutlichkeit: Diese Regierung ist keine Regierung mehr, diese Regierung ist zu einem Regime mutiert! Sie ist unfähig und unwillig… [Applaus] …sie ist unfähig und vor allen Dingen, so schaut es doch aus, unwillig, die von ihr aufgetürmten Problemhalden wieder abzutragen. Und diese Problemhalden, liebe Freunde, die sind gewaltig. Meine Vorredner haben schon auf viele dieser Problemhalden hingewiesen. Aber ich halte es hier und heute nochmal für notwendig, diese Problemhalden in der entsprechenden Breite und Höhe zu beschreiben.

Liebe Freunde, um das ganze Ausmaß der Katastrophe nochmal vor Augen zu führen, in der sich unser Staat befindet, müssen wir erkennen: Unser einst intakter Staat befindet sich in Auflösung, seine Außengrenzen werden nicht mehr geschützt, er kann die innere Sicherheit nicht mehr garantieren, das Gewaltmonopol erodiert zusehends durch Inkaufnahme rechtsfreier Räume und der allgemeine Rechtsverfall schreitet voran. Unsere einst geachtete Armee ist von einem Instrument der Landesverteidigung zu einer durchgegenderten multikulturalisierten Eingreiftruppe im Dienste der USA verkommen. [Zustimmung, Applaus]

Unsere einst hoch geschätzte Kultur – Markus Mohr hatte schon einige Schlaglichter auf diese großartige Vergangenheit geworfen, der wir uns wertschätzen können und der wir uns zurecht rühmen sollten – unsere einst hoch geschätzte Kultur droht, nach einer umfassenden Amerikanisierung nun in einer multikulturellen Beliebigkeit unterzugehen. Unser einst bewährtes Bildungssystem wurde in den letzten Jahrzehnten, und ich sage das in aller Deutlichkeit, bewusst kaputtreformiert. [Rufe: „Jawoll!“, Applaus]

Unsere einst stolzen Städte verwahrlosen immer mehr und sind Brutstätten von Kriminalität und Gewalt und leider oftmals Heimstätte von radikalen Islamisten. Unser einst fruchtbares Land verliert seine Bewohner, verödet aufgrund einer desaströsen und völlig falsch angelegten Strukturpolitik. Unsere einst schöne Heimat wird zusehends durch hässliche Bauten, Windräder und eine chaotische Besiedlung verunstaltet. Unsere einst kraftvolle Wirtschaft ist nur noch ein Wrack, neoliberal ausgezehrt. Unser einst beneideter, unser einst weltweit beneideter sozialer Friede ist durch den steigenden Missbrauch und die Aufgabe der national begrenzten Solidargemeinschaft sowie durch den Import fremder Völkerschaften und die zwangsläufigen Konflikte existenziell gefährdet.[Applaus]

Liebe Freunde, und unser liebes Volk ist im inneren tief gespalten und durch den Geburtenrückgang sowie die Masseneinwanderung, erstmals in seiner Existenz tatsächlich elementar bedroht. [Applaus] Liebe Freunde, das ist die furchtbare Lage dieses Landes, das ist die furchtbare Lage dieses Volkes im Jahre 2017. Und ich habe für diese Lage, die schon so oft beschrieben worden ist, und ich musste es nochmal in dieser notwendigen Vollständigkeit tun, ich habe für diese Lage schon des öfteren ein Bild verwendet, und ich habe bis heute kein besseres Bild gefunden. Die alten Kräfte, also die Altparteien, aber nicht nur die Altparteien, auch die Gewerkschaften, vor allen Dingen auch die Angstkirchen, und die immer schneller wachsende… [„Pfui!“, Applaus] …und die immer schneller wachsende Sozialindustrie, die an dieser perversen Politik auch noch prächtig verdient; diese alten Kräfte, die ich gerade genannt habe, sie lösen unser liebes deutsches Vaterland auf wie ein Stück Seife unter einem lauwarmen Wasserstrahl. Aber wir, liebe Freunde, wir Patrioten werden diesen Wasserstrahl jetzt zudrehen, wir werden uns unser Deutschland Stück für Stück zurückholen! [langer, stehender Applaus, Rufe: „Höcke, Höcke!“]

Liebe Freunde, ich habe es immer wieder betont, ich habe es immer wieder gepredigt, und ich tu es auch heute wiederum, weil es so wichtig ist: Die AfD ist die letzte evolutionäre, sie ist die letzte friedliche Chance für unser Vaterland. [Rufe: „Jawoll!“, Applaus] Damit sie es sein kann, muss sie sich als inhaltliche – nicht als strukturelle, als inhaltliche! – Fundamentalopposition verstehen, denn sie ist die einzig relevante politische Kraft des Bewahrenden, die gegen die kollektiven Kräfte der Auflösung der One World-Ideologen und ihrer Verbündeten steht. [Applaus]

Und um ihren historischen Auftrag nicht zu verraten, muss die AfD Bewegungspartei bleiben, das heißt, sie muss selbst immer wieder auf der Straße präsent sein und sie muss im engsten Kontakt mit den befreundeten Bürgerbewegungen stehen. Und sie muss nicht nur Bewegungspartei sein. Dort wo sie bereits in den Parlamenten vertreten ist, muss sie dafür sorgen, dass sie auch Bewegungsfraktion ist, denn unsere Abgeordneten dürfen sich in der Lage, in der sich unser Land befindet, eben nicht im Parlamentarismus vollständig erschöpfen. Sie müssen so oft wie möglich rausgehen… [unv., geht im Applaus unter]

Wir in Thüringen…. Wir in Thüringen leben diese Bewegungsfraktion. Wir waren in den letzten Monaten in zahlreichen kleinen Dörfern in Thüringen. Und wir haben in diesen kleinen Dörfern in Thüringen Veranstaltungen durchgeführt als Fraktion mit zweihundert, dreihundert besorgten Bürgern. Das ist eine [unv.], liebe Freunde, die für die Altparteien Welten fern gerückt ist. [Applaus] Und mit diesen Bürgerdialogen durchbrechen wir die Schweigespirale. Wir gehen raus zu den Menschen, um sie aufzuklären, aufzuklären und nochmal aufzuklären. [Applaus]

Das, hab ich mal ziemlich selbstbewusst, und ich tue es immer wenn ich außerhalb Thüringens unterwegs bin, immer wieder relativ selbstbewusst – das habe ich mal als den Thüringer Weg beschrieben. Es ist der Weg einer fundamentaloppositionellen Bewegungspartei und einer fundamentaloppositionellen Bewegungsfraktion und ich wünschte mir, dass dieser Thüringer Weg einer inhaltlichen, nicht strukturellen Fundamentalopposition, der Weg aller Landesverbände und aller Fraktionen in der AfD wird. [langer, stehender Applaus]

Wir werden das so lange durchhalten – und so lange ich etwas in der AfD zu sagen habe, werde ich dafür eintreten und dafür kämpfen –, wir werden das so lange durchhalten, bis wir in diesem Lande 51 Prozent erreicht haben, oder… [Applaus, Jubel] …oder aber als Seniorpartner – als Seniorpartner! – in einer Koalition mit einer Altpartei sind, die durch ein kartesisches Fegefeuer gegangen ist, die sich selbst wiedergefunden hat, und die abgeschworen hat von einer Politik gegen das Volk, um endlich wieder zu einer Politik für das eigene Volk… [unv., geht in Jubel unter]

Und ich sagte eingangs, ich will auch mahnen, und das will ich an dieser Stelle tun und ich will das auch mit der gebotenen Deutlichkeit tun. Ich muss nämlich auch auf eine große Gefahr hinweisen. Die meisten von euch wissen, dass ich Parteien an sich eher distanziert gegenüberstehe und immer auch versuche, die Distanz für mich zu mir selbst und die Distanz zu mir als Parteifunktionär aufzubauen und zu erhalten. Denn jede Partei hat eine schlimme Tendenz, und das ist die Tendenz der Oligarchisierung und der Erstarrung.

Diese Tendenzen, liebe Freunde, sind Parteien immanent, das sind praktisch die Naturgesetzlichkeiten des Parteienstaates, und ich muss kein Prophet sein, um leider orakeln zu müssen: Auch die AfD wird irgendwann einmal erstarren. Und sie kann auch irgendwann meinetwegen einmal erstarren, aber bitte erst, nachdem sie ihre historische Mission erfüllt hat. [Applaus] Aber sie wird umso schneller erstarren, desto eher sie sich vom Weg der Bewegungspartei und der Bewegungsfraktion verabschiedet.

Wir müssen immer bedenken: Mit Bernd Lucke sind nicht alle die gegangen, die ihren Frieden mit der Rolle eines Juniorpartners in einer zukünftigen Koalition mit einer Altpartei gemacht haben. Manche von ihnen, manche von diesen Luckisten, sind geblieben. Das sind die, die keine innere Haltung besitzen, die Establishment sind und Establishment bleiben wollen oder so schnell wie möglich zum Establishment gehören wollen.

Und, liebe Freunde,… [Applaus] …nicht wenige von diesen Typen drängen jetzt gerade in diesen Wochen und Monaten als Bundestagskandidaten auf die Listen oder als Direktkandidaten in den Wahlkreisen entsprechend nach vorne. Und nicht wenige werden – das muss man leider annehmen – ganz schnell vom parlamentarischen Glanz und Glamour der Hauptstadt fasziniert werden. Und nicht wenige werden sich ganz schnell sehr wohl fühlen bei den Frei-Fressen und Frei-Saufen-Veranstaltungen der Lobbyisten. [Applaus] Und nicht wenige werden nach relativ kurzer Zeit nur eins wollen: Dass es für sie so lange so bleiben wird wie es dann sein wird. Liebe Freunde, ich will das nicht. [großer Applaus]

Ich will Veränderung, ich will eine grundsätzliche Veränderung, ich will die AfD als letzte evolutionäre Chance für unser Vaterland erhalten. Ich will, dass wir diesen Halben einen Strich durch die Rechnung machen. Wir wollen das, denn wir wissen: Es gibt keine Alternative im Etablierten. [Applaus]

Ich betone diese Gefahren, die für die Partei bestehen, ganz bewusst, weil ich weiß, dass viele junge Leute hier heute Gast sind, dass viele Mitglieder der JA in diesem wunderschönen, historischen Ballsaal zuhören. Der ein oder andere von euch hat sich in der zurückliegenden Zeit bei mir direkt oder indirekt beklagt, ich würde mich nicht genug um die JA kümmern, die Halben übernähmen dort allmählich das Ruder.

Liebe Freunde, ich will das hier nochmal ansprechen: Ihr wisst, ich bin keiner von denen, die am Telefon leben, um Netzwerke aufzubauen. Ich bin kein Strippenzieher und ich möchte keine jungen Menschen durch Belohnung und Versprechung an mich binden. Ich will euch nicht wie Claudia Roth – Klammer auf, abgebrochenes Studium der Kunstgeschichte… [Rufe: „Pfui!“, Buhrufe, Pfiffe] …keine Ausbildung, Klammer zu – ich will euch nicht wie Katrin Göring-Eckardt – Klammer auf… [Buhrufe, Pfiffe] …abgebrochenes Studium der Theologie, keine Ausbildung, Klammer zu – ich will euch nicht wie Volker Beck – Klammer auf… [Buhrufe, Pfiffe, Gelächter] …abgebrochenes Studium der Kunst, keine Ausbildung, Klammer zu – ich will euch nicht wie Daniel Cohn-Bendit – Klammer auf… [Buhrufe, Empörung] …abgebrochenes Studium der Soziologie, keine Ausbildung – oder wie Joseph Fischer – Klammer auf, keine Ausbildung, Klammer zu – so will ich euch nicht! [Applaus, Rufe: „Ausmisten!“]

Ich will, liebe junge Freunde und Patrioten, ich will, dass ihr einen Beruf habt. Denn wer keinen Beruf hat, ist von der Politik abhängig. Ich will euch als Vater… [Applaus] …ich will euch als Vater und Mutter. Denn ich weiß: Wer keine eigenen Kinder hat, hat nur die halbe Lebenserfahrung.[Applaus] Und vor allen Dingen will ich, dass es eine Zukunft für unser Volk gibt, und dazu gehören Kinder nun mal dazu! Und ich will euch als ganzheitliche Persönlichkeiten, ich will euch nicht als Parteifunktionärszwerge, und ich werde den Teufel tun, euch den kürzesten Weg zu irgendwelchen Pfründen zu weisen, junge Freunde! [Jubel, Applaus]

Ich möchte euch an einen berühmten und oft zitierten Ausspruch von John F. Kennedy erinnern. Er sagte: „Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann, sondern was ihr für euer Land tun könnt.“ [Applaus] Ich möchte, dass ihr euch im Dienst verzehrt. Ja, ich möchte euch als neue Preußen. Ja, liebe Freunde, ich weise euch einen langen… [unv. Zwischenrufe] …ich weise euch einen langen – ich weiß, ich bin in Sachsen… [lacht] [Gelächter] …aber die preußischen Tugenden, die tun uns allen gut, egal ob wir Thüringer sind, Brandenburger sind oder Bayern sind oder… [unv., geht im Applaus unter]

Ihr merkt, ich will es euch nicht leicht machen. Ich weise euch einen langen und entbehrungsreichen Weg. Ich weise dieser Partei einen langen und entbehrungsreichen Weg. Aber es ist der einzige Weg, der zu einem vollständigen Sieg führt, und dieses Land braucht einen vollständigen Sieg der AfD und deshalb will ich diesen Weg – und nur diesen Weg – mit euch gehen, liebe Freunde! [Applaus, Rufe: „Höcke, Höcke!“]

Lasst euch also bloß nicht verzwergen. Ihr habt wahrscheinlich nur dieses eine Leben und es sind nur willensstarke Menschen, die Geschichte schreiben, und das wollen wir tun. Liebe Freunde, die Bundespräsidenten dieser Republik, die haben keine Geschichte geschrieben… [Gelächter] …und sie haben sehr wenig bedeutsame Reden gehalten. Eine der bedeutsamsten Reden, die von einem Bundespräsidenten gehalten wurde, das war die Rede von Richard von Weizsäcker am 8. Mai 1985. [Applaus] Das war eine rhetorisch wunderbar ausgearbeitete Rede, stilistisch perfekt. Richard von Weizsäcker war ein Könner des Wortes. Aber es war eine Rede gegen das eigene Volk und nicht für das eigene Volk. [Buhrufe, Applaus]

Und auch die Ruck-Rede, die sogenannte Ruck-Rede von 1997, gehalten vom letzte Woche verstorbenen Bundespräsidenten Roman Herzog, war eine Rede gegen das eigene Volk. [Applaus] Sie war nichts anderes als der perfide Versuch in der Ansprache durch nationale Emotion – und er sagte: „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen!“ – welcher Patriot könnte sich dieser Aussage nicht anschließen? Selbstverständlich muss durch Deutschland ein Ruck gehen, liebe Freunde. Aber er versuchte diese nationale Emotion nur zu schüren und zu transportieren, um die Gemeinschaft von uns Deutschen der vollständigen Ökonomisierung auszuliefern. Seine Rede war nichts anderes als eine deutliche Begleitmusik zur Entfesselung der Finanzmärkte, zur Auflösung der Solidargemeinschaft, sprich zum neoliberalen Pluralismus. [Applaus, Rufe: „Volksverräter!“]

Die Menschen haben Roman Herzog damals geglaubt, so wie viele Menschen sehr lange Angela Merkel geglaubt haben. Beide haben sie unser gutmütiges Volk heimtückisch hinters Licht geführt. Aber wir, liebe Freunde, wir Patrioten hier in Dresden, in Sachsen und in ganz Deutschland, wir trauen diesen Politkern nicht mehr, denn diese Politiker meinen es nicht gut mit ihrem Volk. [Applaus]

Immerhin wagte Roman Herzog von Visionen zu sprechen. Ja, das ging in der Ära vor Angela Merkel tatsächlich noch. Ich zitiere Roman Herzog: „Zuerst müssen wir uns darüber klar werden, in welcher Gesellschaft wir im 21. Jahrhundert leben wollen. Wir brauchen wieder Visionen. [Anm.: im Original: „Wir brauchen wieder eine Vision.“] Visionen können ungeahnte Kräfte mobilisieren: Ich erinnere nur an die
Vitalität des ‚American Dream‘, an die Vision der Perestroika, an die Kraft der Freiheitsidee vom Herbst 1989. Wir brauchen aber nicht nur den Mut zu solchen Visionen, wir brauchen auch die Kraft und die Bereitschaft, sie zu verwirklichen. Ich rufe auf zu einer inneren Erneuerung!”

Liebe Freunde, es ist gut, dass Roman Herzog damals die Kraft der Visionen angesprochen hat. Aber vielleicht aus Unwissen oder weil er es nicht wollte, hat er unerwähnt gelassen, dass sich auf Ökonomismus keine Visionen gründen lassen. Roman Herzogs Rede und sein Appell an ein Wir-Gefühl, einer neuen Vision, an einen inneren Ruck der Deutschen, zielt nur darauf ab, uns Deutsche noch effektiver und produktiver wirtschaften zu lassen. Das, liebe Freunde, ist uns als Sinngebung im beginnenden 21. Jahrhundert eindeutig zu wenig. [Applaus]

Worauf Visionen gründen und warum wir Deutschen unsere Visionskraft verloren haben, darauf möchte ich zum Abschluss meiner Rede hier und heute in Dresden noch einmal eingehen. Viele von euch wissen: Ich habe meine Kindheit und Jugend im Rheinland verbracht, ich bin also gelernter Wessi. [Gelächter, ironisches Mitleid] Ihr braucht mich nicht zu bedauern, aber ich bin wirklich heilfroh, diesmal auf der richtigen Seite zu stehen. [Jubel, Applaus] Meine Kinder, meine Frau und ich fühlen uns einfach nur pudelwohl in Thüringen. Thüringen ist uns zur Heimat geworden. Und ich versichere euch: Ich bin vollständig integriert in Thüringen. [Gelächter, Applaus]

Ich habe also meine Kindheit und Jugend im Rheinland verbracht und habe deswegen auch noch die Wessiperspektive und weiß, dass, wenn es nochmal eine Erneuerungsbewegung gibt, die von Erfolg gekrönt sein könnte, dann wird sie ihren Ursprung hier in Dresden, hier auf dem Gebiet der ehemaligen DDR haben. [Applaus] „Die Bombardierung Dresdens war ein Kriegsverbrechen“ Aber ich stamme mütterlicher- und väterlicherseits aus einer Vertriebenenfamilie. Mein Vater erzählte mir schon sehr früh – ich komme aus einem sehr politischen und geschichtsbewussten Elternhaus –, was ich in Dresden Ende des Zweiten Weltkrieges ereignete.

Der Krieg war schon entschieden, die Stadt war überfüllt mit unzähligen Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten. Der größte Teil von ihnen waren Frauen, Kinder und Alte. Bedeutsame militärische Infrastruktur gab es in Dresden nicht, das wissen wir nicht [sic!]. Aber dafür gab es in Dresden einen der schönsten Stadtkerne aller deutschen Städte. Deshalb habe man, so mein Vater zu mir schon als Kind, Dresden immer das Elbflorenz genannt.

Die Bombardierung Dresdens und der anschließende Feuersturm vernichteten das Elbflorenz und die darin lebenden Menschen. Die Bombardierung Dresdens war ein Kriegsverbrechen. [Applaus, Jubel] Sie ist vergleichbar mit den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki. [Zustimmung, Applaus] Mit der Bombardierung Dresdens und der anderen deutschen Städte wollte man nichts anderes als uns unsere kollektive Identität rauben. Man wollte uns mit Stumpf und Stiel vernichten, man wollte unsere Wurzeln roden. Und zusammen mit der dann nach 1945 begonnenen systematischen Umerziehung hat man das auch fast geschafft. Deutsche Opfer gab es nicht mehr, sondern es gab nur noch deutsche Täter.

Bis heute sind wir nicht in der Lage, unsere eigenen Opfer zu betrauern. Und augenfällig wurde das wieder bei dem würdelosen Umgang mit den Opfern des Berliner Terroranschlages. [Applaus] Der von Markus Mohr schon zu recht thematisierte Wiederaufbau der Frauenkirche war für uns Patrioten ein Hoffnungsschimmer dafür, dass es ihn doch noch gibt, diesen kleine Funken deutschen Selbstbehauptungswillen. [Applaus]

Aber, liebe Freunde, bis jetzt sind es nur Fassaden, die wieder entstanden sind. Bis jetzt ist unsere Geistesverfassung, unser Gemütszustand immer noch der eines total besiegten Volkes. [Applaus]
Wir Deutschen – und ich rede jetzt nicht von euch Patrioten, die sich hier heute versammelt haben – wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande [mit Schande den Holocaust gemeint!] in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat. [Applaus]

Und anstatt die nachwachsende Generation mit den großen Wohltätern, den bekannten weltbewegenden Philosophen, den Musikern, den genialen Entdeckern und Erfindern in Berührung zu bringen, von denen wir ja so viele haben – Markus Mohr hat darauf hingewiesen und die Namen stellenweise erwähnt, und es war doch nur eine kleine Gruppe, die er mangels Zeit aufzählen konnte –, vielleicht mehr als jedes andere Volk auf dieser Welt, liebe Freunde! Und anstatt unsere Schüler in den Schulen mit dieser Geschichte in Berührung zu bringen, wird die Geschichte, die deutsche Geschichte, mies und lächerlich gemacht. So kann es und darf es nicht weitergehen! [Jubel, längerer, stehender Applaus, Rufe: „Höcke, Höcke!“]

So kann es, so darf es und so wird es nicht weitergehen, liebe Freunde. Es gibt keine moralische Pflicht zur Selbstauflösung. Die gibt es nicht. [Applaus] Im Gegenteil: Es gibt die moralische Pflicht, dieses Land, diese Kultur, seinen noch vorhandenen Wohlstand und seine noch vorhandene staatliche Wohlordnung an die kommende Generation weiterzugeben, das ist unsere moralische Pflicht! [Applaus, Rufe: „Wir sind das Volk!“]

Wenn wir eine Zukunft haben wollen – und wir wollen diese Zukunft haben und immer mehr Deutsche erkennen das, dass auch sie eine Zukunft haben wollen – dann brauchen wir eine Vision. Eine Vision wird
aber nur dann entstehen, wenn wir uns wieder selber finden, wenn wir uns wieder selbst entdecken. Wir müssen wieder wir selbst werden.

Selber haben werden wir uns nur, wenn wir wieder eine positive Beziehung zu unserer Geschichte aufbauen. Und schon Franz Josef Strauß bemerkte: Die Vergangenheitsbewältigung als gesamtgesellschaftliche Daueraufgabe, die lähmt ein Volk. Liebe Freunde, Recht hatte er, der Franz Josef Strauß! [Applaus]

Und diese dämliche Bewältigungspolitik, die lähmt uns heute noch viel mehr als zu Franz Josef Strauß’ Zeiten. Wir brauchen nichts anderes als eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad! [Applaus] Wir brauchen so dringend wie niemals zuvor diese erinnerungspolitische Wende um 180 Grad, liebe Freunde. Wir brauchen keine toten Riten mehr in diesem Land. Wir haben keine Zeit mehr, tote Riten zu exekutieren [sic!]. Wir brauchen keine hohlen Phrasen mehr in diesem Land, wir brauchen eine lebendige Erinnerungskultur, die uns vor allen Dingen und zuallererst mit den großartigen Leistungen der Altvorderen
in Berührung bringt. [Applaus]

Kurz: Es geht darum, den neu entstandenen Fassaden, hier in Dresden, aber auch in Potsdam, und in Berlin wird gerade auch das Stadtschloss wieder aufgebaut – Gott sei dank wird es wieder aufgebaut – es geht darum, diesen neu entstandenen Fassaden einen neuen, würdigen Geist einzuhauchen. Es ist der Geist eines neuen, ehrlichen, vitalen, tief begründeten und selbstbewussten Patriotismus. Denn wir wissen: Ohne
so einen neuen Patriotismus kann keine bürgerliche Gesellschaft überleben.

Und das ist die innere Erneuerung, an die Roman Herzog Herzog vielleicht vor 20 Jahren insgeheim auch schon dachte, die er sich aber nicht wagte, auszusprechen. Aber wir wagen es, diese innere Erneuerung einzufordern. Wir wagen es nicht nur, sie einzufordern, nein, liebe Freunde, wir werden sie um unser liebes Vaterland willen auch durchsetzen. [Applaus]

Liebe Freunde, die Angriffe der politischen Gegner sind omnipräsent. Sie sind manchmal in ihrer Perfidie nicht zu übertreffen, sie sind manchmal gewalttätig, sie sind hinterhältig, sie sind skrupellos, und wir werden vor den Bundestagswahlen 2017 noch eine Verstärkung dieser furchtbaren Angriffe zu erleiden, zu ertragen, zu erdulden haben. Aber wir werden diesen Angriffen widerstehen. Denn wir führen einen gerechten Kampf. Einen Kampf, der mit der Bundestagswahl nicht endet und der langfristig darüber entscheiden wird, ob wir und unsere Kinder noch eine Zukunft in der Mitte Europas haben oder ob unser Wohlstand, unser Staat, unsere Kultur und unser liebes Volk im Chaos versinken.

Liebe Freunde, wir müssen nichts weniger als Geschichte schreiben, wenn es für uns Deutsche und für uns Europäer noch eine Zukunft geben soll. Wir können Geschichte schreiben. Tun wir es! Ich danke euch. [langer, stehender Applaus, Rufe: „Höcke, Höcke!“, „Höcke nach Berlin!“, „Merkel nach Sibirien!“]




Die Symbole der Unterwerfung

Sie werden in unserer „bunt“ zusammengewürfelten „Anwohnerschaft“ immer sichtbarer, die Symbole der Unterwerfung. Speziell von Seiten des links- und linksextrem geprägten Spektrums geht eine derart servile Demutshaltung gegenüber dem expansiven Islam und dessen zahlreichen Anhängern aus, dass man sich manches Mal fragen muss, mit welch repressiven Mitteln diese Menschen wohl dazu genötigt worden sind. Das fiel auch der erfreulich klarsichtigen Journalistin Düzen Tekkal auf, die dadurch beweist, dass sich eine türkisch-jesidische Provenienz und ein gesunder Menschenverstand nicht grundsätzlich ausschließen müssen.

(Von Cantaloop)

Sie ging eigenen Angaben zufolge einmal berufsbedingt durch ein nach offizieller Verlautbarung gar nicht existierendes „Problemviertel“ in Mannheim-Neckartal. Dort herrsche dieselbe Stimmung wie in einer arabischen Krisenregion, konstatiert sie anschließend bei „Anne Will“. Diejenigen Deutschen, die dort noch leben (müssen), verhielten sich zutiefst unterwürfig und ahmen, um nicht aufzufallen, sogar den „slang“ der arabischen Zuwanderer nach.

Solch eine brüskierende Situation alarmiert im Moment jedoch keinen Bio-Bundesbürger in dem Maße, das angesichts dieser Bedrohung im öffentlichen Raume angebracht wäre. Im Gegenteil; immer mehr Demonstrationen von augenscheinlich linksgeprägten, geradezu nach Unterwerfung lechzenden Mitbürgern werden im gesamtgesellschaftlichen Rahmen wahrgenommen. „Deutsche raus aus Berlin“ und „Deutschland – halt’s Maul“ bilden nun eine Korrelation zu dem schon altbekannten „Deutschland-verrecke“-Slogan.

Jeder Zuwanderer aus patriarchisch geprägten Gesellschaften kann angesichts dieser Aussagen gar nicht anders, als sich diesen, mit geradezu hündischer Devotion agierenden Selbsthassern und Deutschland-Abschaffern, haushoch überlegen zu fühlen. Ein muslimisch sozialisierter Migrant, aus einem despotisch regierten Lande stammend, empfindet kulturell bedingt nur Verachtung gegenüber derart illoyalen „Nestbeschmutzern“.

Nur eine Gesellschaft in Agonie, die sich zuvor bereits schon im Endstadium der Dekadenz befand und in der den Bewohnern der Wohlstand quasi zu den Ohren herausquillt, ist zu solch einem unreflektierten und geradezu vorauseilendem Gehorsam in der Lage. Von der „großen Politik“ werden solche Demutsgesten ebenfalls wohlwollend zur Kenntnis genommen. Zumindest hat sich noch kein Politiker der „Systemparteien“ diesbezüglich anderslautend dazu geäußert. Selbst hochrangige Minister hat man schon vor entsprechenden Antifa-Plakaten laufen sehen, u.a. natürlich den hyperaktiven Herrn Maas, seines Zeichens Justizminister und selbstredend auch die illustre Bundestags-Vizepräsidentin inklusive Gefolge, deren Name hier keinerlei Erwähnung mehr bedarf.

Die Signalwirkung, die durch solch eine Subalternität erzeugt wird, sollte man jedoch keinesfalls unterschätzen. So zeigt sie dadurch selbst dem ungebildetsten Ziegenhirten aus Afrika oder Arabien deutlich, dass die weinerlichen und schwächlichen Deutschen offenbar endlich ein paar „richtige Männer“ benötigen, die ihnen mit Hilfe ihrer dominanten Religion beibringen, wie sich solch ein freiwilliger „Kuffar“ zu verhalten hat. Die Mär unter gläubigen Türken hält sich ja bekanntlich auch hartnäckig, dass es eben ihr Allah war, der ihnen Deutschland zum Geschenk gemacht hat. Und man deshalb kein schlechtes Gewissen zu haben braucht, wenn man auf Kosten der dort ansässigen Bevölkerung lebt.

Devotion und Dominanz mögen durchaus ihre Daseinsberechtigung in den Wirkungsstätten von Anhängern des Marquis de Sade haben. Es kann das eine nicht ohne das andere existieren, aber in zivilisierten Ländern interagiert man zwischenzeitlich auf Augenhöhe und nicht „im kulturellen Gefälle“. Es bleibt abschließend nur zu hoffen, dass nicht alle Einwohner der hier „schon länger lebenden“ Spezies von „Urdeutschen“ sich so bereitwillig in ihr Schicksal fügen, wie es in linksgrünen Kreisen offenbar erwünscht und in weiten Teilen schon Usus ist. In linken Zirkeln sieht man sich wohl in einer Art von Fatalismus gefangen. Man möchte sich lieber sich blind und rutenklemmend den neu zugereisten „Herrenmenschen“ andienen, als möglicherweise im Rufe eines Rassisten zu stehen, oder gar seine andersdenkenden Landsleute zu unterstützen.

Wir brauchen derzeit aber explizit deren „Gegenpol“, bestehend aus selbstbewussten jungen autochthonen Frauen und Männern in der (aus-) sterbenden deutschen Gesellschaft, die mindestens ebenso stolz auf sich, ihre Leistungen und ihr Land sind, wie eben die importierten „Neubürger“ auf ihres und sich im Umkehrschluss nicht so ohne weiteres die Butter vom Brot nehmen lassen. Eine Art von Equilibrismus muss in einer derart wild zusammengestellten Gesellschaft wie der unseren das mittelfristige Ziel sein.

Und krude Unterwerfungsriten einer degenerierten und wohlstandverwahrlosten Generation von orientierungslosen Sitzpinklern gehören ins Mittelalter zurück. So wie auch diese spezielle, nach alleiniger Herrschaft strebende Religion, die das Wort „Unterwerfung“ schon implizit im Namen trägt.




NPD-Urteil: Lügenpresse im Fake News-Rausch

Manchmal sind Wünsche so stark, dass man trotz live erlebter anders lautender Realität diese einfach nicht sieht oder sehen will. Manch einer strickt sich aber auch aus jahrelanger Gewohnheit, trotz sich anders darstellender Fakten, einfach eine eigene Sachlage. Tragisch wird das, wenn man sich selbst der Qualitätspresse zuordnet und sich als moralische Instanz und Vertreter der staatlich vorgegeben Wahrheit sieht. So geschehen heute Vormittag während der Urteilsverkündung des Bundesverfassungsgerichts zum NPD-Verbotsantrag. ARD, Spiegel, ZEIT, MDR und noch einige andere übten sich in rascher Verkündigung. Zu rasch, wie sich kurz darauf herausstellte. „Bundesverfassungsgericht verbietet #NPD“ so die Eilmeldungen, die via Twitter, vermutlich von freudig erregten Zeilenbeauftragten in die Welt posaunt wurden. Fake News! Fakt ist: Die NPD wurde nicht verboten.

(Von L.S.Gabriel)

Spiegel-Online ruderte als einer der ersten Lügenpressevertreter zurück und entblößte in der Begründung für die Falschmeldung die Unkenntnis des angeblichen Qualitätsmediums im Umgang mit Urteilen des Bundesverfassungsgerichtshofes:

Heute Vormittag wurde in Karlsruhe das Urteil des Bundesverfassungsgerichts im NPD-Verbotsverfahren verkündet. Nachrichten dieser Tragweite veröffentlicht SPIEGEL ONLINE als sogenannte Eilmeldungen.

Wie kam es dazu, dass die Nachricht mit der falschen Schlagzeile („Bundesverfassungsgericht verbietet NPD“) veröffentlicht wurde?

Als der Vorsitzende des Zweiten Senats, Andreas Voßkuhle, zu reden begann, zitierte er zunächst den Antrag auf das NPD-Verbot. Der Antrag wurde von uns versehentlich mit dem – tatsächlich anderslautenden – Urteil verwechselt.

So kam es zur Veröffentlichung. Der Fehler wurde schnell erkannt und korrigiert, trotzdem bedauern wir zutiefst, dass es dazu kam. Fehler dieser Tragweite entsprechen nicht dem Anspruch, den die Redaktion von SPIEGEL ONLINE an die eigene Arbeit stellt.

Wir entschuldigen uns für den Vorfall – und nehmen ihn zum Anlass, unsere Abläufe und Arbeitsweisen zu hinterfragen, damit sich ein solcher Fehler nicht wiederholt.

Die Redaktion

Auch die ZEIT bezog rasch Stellung und gestand fast gleichlautend wie der SPIEGEL kleinlaut ihr Versagen ein.

In der Tat ist es gängige Praxis, dass vor der Verkündigung des Urteils die davor gestellten Anträge verlesen werden, so begann auch an diesem Tag Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts:

Ich eröffne die Sitzung des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts zur Verkündung der Entscheidung in dem Verfahren über die Anträge:

Darauf folgten die vier beantragten Formulierungen, die NPD und ihre Teilorganisationen für verfassungswidrig zu erklären, aufzulösen, ein Verbot der Gründung von Ersatzorganisationen und etwaiges Vermögen zu enteignen, um es gemeinnützigen Zwecken zuzuführen. Hier die entscheidende Passage im Video:

Noch bevor Voßkuhle also dazu kam das eigentliche Urteil zu verkünden legte die Lügenpresse los und verbreiteten ihre Fake News über die Sozialen Netzwerke.

Erst als die Anträge verlesen waren folgte der entscheidende Satz:

Der Parteiverbotsantrag hat keinen Erfolg.

Dem Urteil nach verfolge die NPD zwar verfassungsfeindliche Ziele, aber „konkrete Anhaltspunkte von Gewicht, die es möglich erscheinen lassen würden, dass ihr Handeln zum Erfolg führte“ gebe es nicht, so die Begründung. Erst an diesem Punkt erreichte wohl der eigentliche Sinn des Gesagten die offenbar durch Hyperventilation mit Sauerstoff unterversorgten Gehirne der „Qualitätsjournalisten“. Doch da waren die Fake News über ein Verbot der NPD schon viral gegangen. Kurz darauf und vermutlich nach heftiger Kommunikation mit den Manipulations-Leitstellen in den Redaktionen erfolgten die Richtigstellungen. Weiterlügen hätte in dem Fall wohl auch nicht sehr viel gebracht.

Sicher war dieser Vorgang heute nicht Absicht, aber dennoch war es ein Beispiel dafür wie unsere Medien arbeiten. Heute waren sie wohl nur schlampig aber ebenso übereifrig dabei dem Regime zu dienen, wie es auch beim sonstigen absichtlichen Verdrehen von Tatsachen und Kausalitätsumkehrungen der Fall ist, die an der Tagesordnung sind und um die sich das Maassche Zensur- und Wahrheitsministerium nicht im Geringsten sorgt, dienen sie doch, im Unterschied zu unliebsamen Wahrheiten des einfachen Bürgers, dem System.

Hier der Urteilsspruch der Richter:

(Spürnase: Eurabier)




Nicolaus Fest: Jörg Bernig und MDR-Zersetzung

Der Radebeuler Schriftsteller Jörg Bernig hielt im letzten Jahr die dritte Kamenzer Rede, und dass der Mitteldeutsche Rundfunk diese Rede überträgt, galt wie zuvor bei Friedrich Schorlemmer und Feridun Zaimoglu als Selbstverständlichkeit. Diesmal allerdings wurde die Sendung entgegen der bereits erfolgten Ankündigung kurzfristig abgesetzt, dann ohne Hinweis auf den Programminhalt unter dem Allerweltsrubrum „MDR Kultur“ auf einen Sendeplatz um 22:30 gelegt.

Der Schriftsteller fragte nach, was es mit dieser Änderung auf sich habe, erhielt aber nie eine Antwort. Statt dessen versah der Sender die Ausstrahlung mit dem Hinweis, es handele sich bei der Rede um die sehr persönliche Sicht von Jörg Bernig, nicht um die Meinung der Redaktion – was bei Reden freier Schriftsteller grundsätzlich zu hoffen ist und gewiß auch bei Schorlemmer und Zaimoglu der Fall war, ohne dass man es der Erwähnung wert befand.

Der wahre Grund für Verschiebung und ‚Hinweis’ dürfte ein anderer sein: Jörg Bernig hatte sich zuvor in der Sächsischen Zeitung skeptisch zu Grenzöffnung und Willkommenskultur geäußert. Und wohl nicht zufällig veröffentlichte der MDR kurz nach der Rede einen Text über die ‚Neue Rechte’, in dem es hieß, Jörg Bernig publiziere im Antaios-Verlag des Publizisten Götz Kubitschek. Der wiederum gilt vielen Medien als Spiritus rector einer national-konservativen, illiberalen, anti-demokratischen Sammlungsbewegung – ob nun zu recht oder nicht, sei dahingestellt. Doch schon die Behauptung einer Geschäftsbeziehung mit Antaios kann nachteilig sein – zumal sie im Fall Bernig unwahr ist. Darauf hingewiesen, änderte der MDR – ohne es zu kennzeichnen oder sich zu entschuldigen – die Passage und erklärte nun, der Autor lasse seine Werke über Antaios vertreiben. Aber auch das ist falsch. Vielmehr betreibt Antaios auch eine Internetbuchhandlung, und wie in jeder Buchhandlung kann man dort alle verfügbaren Titel erwerben, ohne dass dies eine Geschäftsbeziehung zwischen Autor und Buchhändler begründet. Bernig ‚lässt’ also nicht vertreiben, was einen Willensakt nahelegt, sondern es lassen sich seine Bücher eben auch über Antaios erwerben. Trotz eines erneuten Hinweises auf die Unrichtigkeit ließ der MDR die denunziatorische Textstelle unverändert.

Wer weiß, wie sehr Schriftsteller von Förderpreisen, Stipendien und ihrem öffentlichen Ruf abhängen, kann die Lügen und Verdrehungen des MDR nur als vorsätzlichen Versuch verstehen, Jörg Bernig wirtschaftlich und sozial zu vernichten – finanziert vom Gebührenzahler. Das ist, nach all den Auslassungen und geschönten Berichten, die den Ausdruck ‚Lügenpresse’ begründeten, eine neue Entwicklung im Programmverständnis des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Es geht nicht mehr nur um regierungsnahe Berichterstattung, es geht um das, was in der DDR ‚Zersetzung’ hieß. Dass der Text des MDR, den letztlich Programmchef Reinhard Bärenz verantwortet, ohne Namen, also anonym erschien, passt zu dieser Tradition.


(Der Text von Nicolaus Fest ist im Original auf seinem Blog erschienen unter dem Titel „Öffentlich-rechtlicher Programmauftrag: Zersetzung!“)




Michael Klonovsky: Schneid hat er, der Donald

Es gibt bekanntlich die nicht sonderlich geschätzte Küchenpsychologie; ich betreibe nun etwas Küchengeopolitik. Und lehne mich dabei ein bisschen aus dem Küchenfenster. Trumps […] Ankündigungen leiten eine neue Epoche ein. Der neue US-Präsident hat erkannt, dass die Zukunft für die Staaten des Westens unter dem Motto steht: Rette sich, wer kann. Wovor? Vor einem Kolonialismus mit umgekehrtem Vorzeichen, getragen von schieren Menschenmassen, dessen fünfte Kolonnen schon überall in den Metropolen des Westens hausen und Forderungen stellen.

Mit seiner Ankündigung, Amerika zum Isolationismus zurückzuführen – es wird ohnehin nur ein eingeschränkter sein – und die Nato für „obsolet“ zu halten, macht Trump sich mächtige Feinde im eigenen Land, vom militärisch-industriellen Komplex über die kriegslüsternen Neocons bis hin zu den aggressiven Menschheitsbeglückern vom Schlage eines Soros. Schneid hat er, der Donald.

Für die Europäer bedeutet das: Man ist aus dem Vasallenverhältnis entlassen, künftig aber für sein Schicksal selbst verantwortlich. Niemand wird das härter treffen als die Deutschen, deren Eliten bekanntlich der Meinung sind, das Aufgehen ihrer Nation im europäischen, globalen, diversitären Großenganzen sei die einzige mögliche Zukunft. Daran werden sie nicht mehr lange glauben; die Frage ist nur, ob sie das Land bis dahin irreversibel wehrlos gemacht haben. Das lustige Schauspiel der düpierten deutschen Transatlantiker, denen nun ihr Herrchen und damit aller geliehene Mut abhandenkommt, ist der amüsanteste Kollateraleffekt der neuen Lage.

Die Nato ist als Defensivbündnis gegen den Kommunismus gegründet worden und nach dessen Zusammenbruch immer wieder von US-Regierungen für ihre aggressive Politik missbraucht worden. Als Folge des zweiten Golfkrieges ist der Islamische Staat entstanden, obendrein haben die USA Libyen (und die Ukraine) destabilisiert, und die Migrationswelle begann, als Vorbote der wirklich drohenden Völkerwanderung Europas holde Gestade zu kosen. Wenn die Amerikaner diese Politik, an welcher sich auch der Friedensnobelpreisträger und Weltheiland Obama die Hände blutig machte, nun also beenden, kann das ein Menschen- (nicht „Menschheits“-)freund nur begrüßen, zumal Trump Israel weiterhin unterstützen dürfte.

Interessant wird sein, wer – sofern Trump nicht ermordet wird – nach dem Rückzug der Amerikaner das Machtvakuum füllt. Angeblich steht Putin bereit, das Baltikum und Ukraine zu annektieren. Ich glaube nicht daran. Dass Putin die Krim besetzt bzw. eine Sezession der Krim von der Ukraine inszeniert hat, war geostrategisch „alternativlos“; weiteren Hunger nach Ländereien dichtet man ihm lediglich an. Russland ist angesichts seiner dramatischen demographischen Schrumpfung bereits mit seinem heutigen Territorium heillos überdehnt. Es hat die muslimischen Südfront und damit hinreichend viele Probleme, um nicht noch obendrein eine Westfront aufzumachen.

Europa indes wird nach dem amerikanischen Rückzug verdammt nackt dastehen, mit einem derzeit noch moralisch großmäuligen Deutschland inmitten, das von einer übergeschnappten Kanzlerin geführt wird, aber tatsächlich unbewaffnet und verteidigungsunfähig ist und mit seinem Reichtum zu Landnahme und Raub einlädt. Deutschland wäre derzeit nicht in der Lage, auf den inneren Angriff von, sagen wir, 5000 gut organisierten Dschihadisten zu reagieren. Statt aufzurüsten, zahlt der Staat Milliardensummen Schutzgeld an potentielle Feinde, Unruhestifter und Kriminelle im Inneren.

Der ideologische und durch die Blöcke eindeutig überschaubare Ost-West-Konflikt wird ersetzt durch einen ethnisch-kulturell-religiösen Nord-Süd-Konflikt, der sich durch die Masseneinwanderung von Orientalen sukzessive auch zur potentiellen inneren Front aufbaut. Jedenfalls ist die soziale Destablilisierung der westeuropäischen Länder (Frankreich, Schweden, Niederlanden, Belgien) durch die muslimische Einwanderung im vollen Gange. Es handelt sich um eine diffuse Mischung aus demographischem und religiösem Druck, aus Völkerwanderung und Dschihad. Nur eine autoritäre Stabilisierung Nordafrikas kann Europa vor dem Schicksal Westroms bewahren. Russlands Unterstützung von Assad war dafür vorbildlich. Da Europa kaum über nennenswerte Truppen verfügt – England ist bekanntlich, wie so oft, draußen, wenngleich es das Problem längst importiert hat –, kann allenfalls deutsches Geld dafür eingesetzt werden. Amerika zieht die Zugbrücken hoch, China wird ebenso handeln, Australien ohnehin. Russland wird ein Gleiches tun und sich mit der Türkei, deren Führer ein osmanisches Reich, keine islamische Welt vorschwebt, als Vorburg verbünden. Osteuropa besitzt noch selbst die Kraft, sich zu schützen. Westeuropa wird entweder ebenfalls die Grenzen dichtmachen, massiv aufrüsten, die Geldströme aus Unterstützerländern des Dschhadismus wie Saudi-Arabien kappen, radikale Imame ausweisen, illegale Migranten in großem Stil abschieben und seine Vorstellungen des Zusammenlebens rustikal durchsetzen, oder es findet ein Ende als freier und rechtsstaatlicher christlich-abendländischer Kulturraum.


(Im Original erschienen am 16.1. auf Michael Klonovskys Acta Diurna)




Theveßen: „Nicht gegen den Islam“

In der letzten Maybrit Illner-Sendung am 12. Januar war Elmar Theveßen zu Gast, der beim ZDF als Terrorismus- und Sicherheitsexperte arbeitet. Er meinte ernsthaft, dass sich die Arbeit der Behörden zum Schutz vor Terror durch die intensive Einwanderung von Flüchtlingen „nicht erhöht“ habe. Angesichts der Anschläge von Berlin, Ansbach und Würzburg musste er immerhin zähneknirschend eingestehen, dass das Risiko „ein Stück weit gestiegen“ sei, dass sich unter den Flüchtlingen „der eine oder andere Terrorist“ befände. Der CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hielt ihm konsterniert vor, er sei doch „Sicherheits“-Experte. Theveßen scheint eher Islamverharmlosungs-Experte zu sein, denn er schloss den Islam als verantwortliche Ideologie für den Terror aus. Gegen den Salafismus müsse man vorgehen, aber „nicht gegen den Islam“.

(Von Michael Stürzenberger)

Dies äußerte Theveßen fast beschwörend, und Moderatorin Illner bestätigte dies auch zugleich eilfertig. Man spürt förmlich, wie groß die Befürchtung ist, dass der Islam öffentlich in die Verantwortung für den Terror gezogen werden könnte. Den zweiminütigen Ausschnitt der Sendung hat die Illner-Redaktion auf Youtube hochgeladen. Das Einbetten des Videos ist leider nicht gestattet.

Die Schizophrenie der Argumentation ist offensichtlich: Der Salafismus bezieht sich auf die Urgemeinde unter Mohammed, deren Ideologie in hunderten Koran-Befehlen festgelegt ist. In Saudi-Arabien, dem Mutterland des Islams, wird dies so gelebt, noch klarer im Islamischen Staat. Theveßen ist zwar dafür, Moscheen von radikalen Salafisten zu schließen, behauptet aber, dass dies nichts mit dem Islam zu tun habe. Dies ist hochgradig irrational.

Ich bin mir sicher, dass hinter den Kulissen sowohl der Mainstream-Medien als auch der etablierten Politik die eiserne Vorgabe gilt, keine generelle Diskussion über den Zusammenhang von Islam und Terror zuzulassen. Man befürchtet ganz offensichtlich, dass dadurch unter den mindestens sieben Millionen Moslems hierzulande der Zorn steigen und sich die Terrorgefahr noch weiter erhöhen könnte.

Hunderte, wenn nicht tausende Schläfer könnten eine öffentlich ausgetragene wirklich kritische Islam-Diskussion zum Anlaß für verheerende Rache-Anschläge inmitten deutscher Städte nehmen. Zudem möchte man auf dem politischen Parkett wohl keine diplomatischen Irritationen mit den schwerreichen arabischen Islam-Ländern riskieren, mit denen man milliardenschwere Geschäfte inklusive Waffenlieferungen führt.

Dieses Verhalten erinnert fatal an das verhängnisvolle Appeasement der Allierten gegenüber dem National-Sozialismus. Im Münchner Abkommen glaubten Briten und Franzosen tatsächlich, durch Zugeständnisse Hitler eindämmen zu können. Das aber hat gegenüber faschistischen Diktatoren und totalitären Ideologien in der Geschichte noch nie funktioniert, sondern führte immer in die Katastrophe.

Mit Elmar Theveßen („auf einmal war ich dann der Terrorismusexperte des ZDF“) hatte ich im Herbst 2012 im Zusammenhang mit der ZDF-Berichterstattung über das Counter-Jihad-Treffen in Stockholm einen intensiven email-Austausch. Als ich ihn fragte, ob dieser auch veröffentlicht werden könnte, lehnte er es ab, schlug aber im Gegenzug ein Interview mit drei Fragen vor. Mir war es wichtig, seine Meinung zu den Tötungs-, Gewalt- und Kampfbefehlen des Islams zu erfahren, die nach meiner festen Überzeugung auch für den Terror verantwortlich sind. Dieses hochinteressante Interview erschien am 30. November 2012 bei PI.

Man darf gespannt sein, wielange die Blockade dieser eminent wichtigen Diskussion über den direkten Zusammenhang von Islam und Terror noch aufrechterhalten werden kann. Vielleicht braucht es noch zwei, drei weitere Terror-Attacken im Stil von Berlin, damit der öffentliche Druck die Schweigespirale durchbricht. Dass der Terror direkt aus dem Herzen des Islams kommt, hat die Welt schon im Jahre 2007 veröffentlicht. Seitdem wurde aus nackter Angst beständig zurückgerudert. Wenn man aber nicht bereit ist, das Problem an der Wurzel zu packen, wird der Terror nie aufhören.

Kontakt zur Redaktion der Illner-Sendung:

» maybrit-illner@zdf.de




Dortmund: Treppentreter in Psychiatrie

Ein zunächst unbekannter Mann hat am 16.1. in Dortmund-Scharnhorst an der U-Bahn-Haltestelle „Gleiwitzstraße Zentrum“ versucht, einen Mann und eine Frau die dortigen Treppen herunterzutreten. Den ersten Zeugenaussagen zur Folge, griff der Täter an dem Treppenaufgang zur Haltestelle erst einen 18-Jährigen aus Lünen an. Der Unbekannte kam wie ein „Kung-Fu-Kämpfer“ auf den Lüner zu und „murmelte“ vor sich hin. Plötzlich trat er dem 18-Jährigen so heftig gegen den Brustkorb, dass er ins Straucheln geriet. Der Lüner konnte sich im letzten Moment noch fangen, ansonsten wäre er rücklings die Treppe hinunter gestürzt.

Kurz nach dem Angriff auf den 18-Jährigen griff der Täter eine 48-jährige Dortmunderin an. Die Passantin befand sich gerade auf einem der oberen Treppenabsätze der Haltestelle. Der Täter versuchte unvermittelt gegen den Kopf der Frau zu treten, verfehlte sie nur knapp. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete die Tat, verfolgte den Täter zu einem Kiosk und verständigte die Leitstelle der Polizei. Hier konnte der Tatverdächtige, ein 38-Jähriger aus Dortmund, festgenommen werden. Die beiden Geschädigten verletzten sich nach ersten Erkenntnissen nur leicht. Sie stehen aber nachhaltig unter dem Eindruck des Geschehens. Der polizeibekannte Tatverdächtige kam nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen zur psychiatrischen Behandlung in ein Krankenhaus. (Sind die NRW-Gefängnisse dermaßen überfüllt, dass kein Platz mehr für einen „Mann“ war, der Mordversuche im Minutentakt beging?)


Weitere Gewaltstraftaten:




12- und 13-Jährige im Schwimmbad begrapscht

Krefeld: Am Sonntag, den 15. Januar 2017, soll eine Gruppe von Jungen zwei Mädchen im Schwimmbad Bockum sexuell belästigt haben. Am Nachmittag gegen 15:30 Uhr hielten sich die beiden Mädchen (12 und 13 Jahre) im Nichtschwimmerbecken auf. Eine Gruppe von fünf Jungen im Alter zwischen 11 und 14 Jahren gesellte sich zu ihnen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand verrohte das anfängliche Spiel von beiden Seiten ausgehend, weswegen ein Schwimmmeister, der die Situation von Beginn an beobachtet hatte, sowohl die Mädchen, als auch die Jungen aus dem Bad verwies. Im Bereich der Umkleidekabinen berichteten die Mädchen einer Besucherin von unsittlichen Berührungen. Während die Mädchen gemeinsam mit der Frau sich dem Badpersonal anvertrauten, verließen die Jungen das Schwimmbad. Die vom Badpersonal hinzugerufene Polizei konnte sie im Rahmen der Fahndung außerhalb des Bades antreffen und ihre Personalien feststellen. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um Kinder und Jugendliche aus Syrien, die allesamt in Krefeld leben.

Wie aufgrund der muslimisch-rassistischen Silvester-Pogrome bekannt wurde, werden Straftaten von „Flüchtlingen“ systematisch vertuscht: „Es gibt die strikte Anweisung der Behördenleitung, über Vergehen, die von Flüchtlingen begangen werden, nicht zu berichten. Nur direkte Anfragen von Medienvertretern zu solchen Taten sollen beantwortet werden.“ Trotz des absichtlichen Vertuschens nachfolgend wieder einige Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe durch Rapefugees, die es an die Öffentlichkeit geschafft haben. Dank des Asylanten-Tsunamis von vorwiegend jungen Männern im Alter von 18-35 Jahren gibt es in Deutschland im Jahr 2017 20 Prozent mehr Männer als Frauen. Abgeschoben werden Merkels Fiki-Fiki-Fachkräfte übrigens so gut wie nie. Inzwischen befinden sich über eine halbe Millionen abgelehnter Asylbewerber in Deutschland. #Merkelwinter

Nürtingen: Wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung, Bedrohung und versuchter gefährlicher Körperverletzung ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen einen 27-jährigen Iraner. Der Verdächtige hatte am Sonntag, kurz nach 23 Uhr, ein Nürtinger Bordell betreten und Sex verlangt. Über den Umfang der Leistungen kam es allerdings zwischen einer 43-jährigen Beschäftigten und dem Kunden zu Unstimmigkeiten. In der Folge soll der alkoholisierte Beschuldigte versucht haben, gewaltsam den Geschlechtsverkehr zu erzwingen. Durch heftige Gegenwehr konnte sich das leicht verletzte Opfer befreien und Hilfe holen. Der Betreiber des Bordells verwies den 27-Jährigen des Hauses. Etwa eine Stunde später kehrte dieser aber wieder in das Etablissement zurück. Im Streitgespräch mit dem Betreiber soll der 27-Jährige versucht haben, den 56-Jährigen mit einem mitgeführten Messer anzugreifen, was aber misslang, worauf der Beschuldigte flüchtete. Danach wurde die Polizei alarmiert. Der in einer Nürtinger Flüchtlingsunterkunft wohnhafte 27-Jährige konnte im Zuge der eingeleiteten Fahndung dort vorläufig festgenommen werden.

Speyer: Sexuelle Belästigungen, psychisch auffällige Person 002/14 Nachdem am Samstagabend, ca. 21.45 Uhr, eine sexuelle Belästigung durch einen unbekannten und flüchtigen Mann in der Schustergasse gemeldet wurde, ging am frühen Samstagmorgen, 02.15 Uhr eine ähnliche Meldung aus der Roßmarktstraße ein. Die Polizeibeamten konnten den bereits polizeilich bekannten Zuwanderer aus Marokko antreffen und in Gewahrsam nehmen. Da er stark alkoholisiert und aggressiv war und eine psyschiche Erkrankung vorzuliegen scheint, wurde er in eine Psychiatrische Klinik eingeliefert.

Metelen: Am frühen Sonntagmorgen (15.01.), gegen 03.50 Uhr, ist eine junge Frau aus Nordwalde auf einem Parkplatz hinter der Bürgerhalle von einem Mann unsittlich berührt worden. Die Frau wurde dabei nicht verletzt. In der Bürgerhalle fand zu dieser Zeit das „Knappenfest“ statt. Der Täter war cirka 20-25 Jahre alt und etwa 180 cm groß. Er sprach mit einem ausländischen, unbekannten Dialekt.

Dresden: Am Dienstag entblößte sich ein Unbekannter vor zwei Mädchen (11, 12) auf dem Saubergweg. Wenig später lief er ohne ein Wort zu sagen in Richtung Lucas-Carnach-Straße davon. Der Mann war zwischen 40 und 50 Jahre alt, ca. 170 bis 180 cm, groß und von normaler Statur. Er hatte kurze dunkle Haare und einen dunklen Teint.

Celle: Die Polizei Celle sucht Zeugen zu einem Vorfall, der sich vor einer Woche im Bereich des Fohlenweges Ecke Landstallmeisterring zugetragen hatte. Das Mädchen war am Montag, den 05.12.2016, gegen 18:45 Uhr, auf dem Weg nach Hause. An der Metallbarriere zum Fohlenweg wurde sie von einem unbekannten Mann gestoppt. Der Unbekannte sprach sie in einer ausländischen Sprache an, was er aber wollte blieb aufgrund der sprachlichen Barriere unklar. Während das Mädchen noch versuchte, eine Verständigung in englischer Sprache herbeizuführen, fasste der Mann ihr unvermittelt an die Brust. Diese reagierte umgehend und trat ihm gegen das Schienbein. Als der Mann dann erneut auf das Mädchen zukam, schlug sie ihm mit der Hand ins Gesicht. Diesen Moment der Verwirrung nutzte die 15-Jährige, um sich mit dem Rad nach Hause in Sicherheit zu bringen. Der Mann hatte seine Mütze weit ins Gesicht gezogen und trug einen Schal bis über die Nase. Dennoch konnte er wie folgt beschrieben werden: – ca. 1,75m groß, – breite Schultern, schlanke Statur, – leicht gebräunt, – kein Deutscher.

Magdeburg: Wie die Polizei berichtet, soll es am Freitagnachmittag in Magdeburg im Neustädter Bahnhof zu einem sexuellen Übergriff auf eine 21-jährige Frau aus Schönebeck gekommen sein. Wie sie später im Schönebecker Revierkommissariat anzeigte, war sie gegen 15.10 Uhr in dem Bahnhofsgebäude unterwegs. Hier fiel ihr ein dunkelhäutiger Mann, vermutlich afrikanischer Herkunft, auf, der einen Döner aß. Bereits in der Bahnhofshalle sei sie von ihm angesprochen worden, habe aber den Wortlaut nicht verstehen können. Die junge Frau hatte ein Fahrrad dabei, weshalb sie den Aufzug zu den Bahnsteigen nutzen wollte. Noch vor dem Fahrstuhl soll der Mann der Geschädigten ins Gesicht gegriffen haben, worauf sie schnell versuchte, in den Fahrstuhl zu gelangen. Der Täter folgte ihr und soll sie im Fahrstuhl unsittlich berührt haben. Die Frau flüchtet in Richtung der Gleise und fuhr mit dem Zug nach Schönebeck, wo sie Anzeige im Revierkommissariat erstattete. Der Täter wird auf 160 bis 170 Zentimeter Körpergröße geschätzt. Er ist von normaler Statur, hat eine dunkle Hautfarbe, trug blaue Jeans und eine Schirmmütze im Hip-Hop-Style. Er sprach englisch.

Senden: Am Freitagnachmittag wurde gegen 16 Uhr eine 49-jährige Frau von einem jungen Mann auf Höhe der Eislaufanlage angesprochen und nach Feuer gebeten. Hierbei bemerkte sie sein entblößtes Geschlechtsteil. Durch das besonnene und resolute Ansprechen seitens der Frau verschwand der Täter umgehend. Bei dem unbekannten Täter handelt es sich um einen ca. 25-jährigen Mann, etwa 1,65 m groß, deutsch mit ausländischem Akzent, bekleidet mit dunkler Jeans, dunkelblauer gesteppter Winterjacke , schwarz/ weiße Turnschuhe. Hinweise werden unter Tel. 07307/91000-0 erbeten.

Calw: Ein 14-jähriges Mädchen ist am Freitag, dem 2. Dezember gegen 11 Uhr am Zentralen Omnibusbahnhof in Calw von mehreren heranwachsenden Personen zunächst angesprochen und nach ihrer Telefonnummer gefragt worden. Das Mädchen lehnte den Kontakt ab und ging weiter zur Unterführung. Hier wurde sie nochmals von einem der jungen Männer gestoppt, nach der Telefonnummer gefragt und festgehalten. Dabei berührte er den Teenager an der Hüfte und am Gesäß. Die 14-Jährige stieß den Jungen weg und ging davon. Eine Gemeindevollzugsbedienstete hatte den Vorfall am ZOB beobachtet. Um den Tatverdächtigen zu ermitteln, ging diese dann am vergangenen Freitag mit zwei Beamten des Polizeireviers Calw auf Streife. Tatsächlich erkannte die Zeugin den Jugendlichen wieder, der das Mädchen eine Woche zuvor belästigt hatte. Das Kriminalkommissariat Calw übernahm die weiteren Ermittlungen. Dem 17-jährigen Flüchtling droht nun eine Strafanzeige nach § 184i Strafgesetzbuch.

Hamburg: Tatzeit: 02.12.2016, 20:10 Uhr Tatort: Hamburg-Ottensen, Museumstraße. Die Polizei Hamburg sucht nun mit einem Phantombild Zeugen, die Hinweise auf ein Sexualdelikt in Hamburg-Ottensen geben können. Die 47-jährige Geschädigte ging mit ihrem Hund durch das Parkgelände an der Museumstraße, als sie von hinten von dem unbekannten Täter angegriffen wurde. Der Mann forderte sexuelle Handlungen von der Frau. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt 42 übernommen. Der Täter wird wie folgt beschrieben: 30 – 40 Jahre alt, 170 – 175 cm groß und athletische Figur, südländisches Erscheinungsbild, sprach gebrochen Deutsch. Nach Angaben der Geschädigten ist es wahrscheinlich, dass sich der Täter bei der Rangelei eine Gesichtsverletzung zugezogen hat. Das Phantombild ist der Meldung beigefügt.