Bischöfliche Missverständnisse

Erzbischof MarxDer Münchner Erzbischof Reinhard Marx befindet sich gerade auf Friedensmission im Heiligen Land und entsetzt sich von dort aus über die antisemitische Instrumentalisierung des Gaza-Konflikts unter vorgeschobener Solidarität mit den Palästinensern. Recht so. Jedoch hat der Bischof etwas Wesentliches missverstanden: Er glaubt nämlich, es seien selbstverständlich die Rechten, die den Konflikt antisemitisch instrumentalisieren. Tatsächlich der Fall ist jedoch eher genau das Gegenteil.

Der Erzbischof kritisierte scharf, dass rechtsextreme Kräfte in Deutschland den Konflikt instrumentalisierten. „Es ist unerträglich und moralisch verwerflich, wie sich Rechtsradikale zu den Verteidigern der Palästinenser aufschwingen und mit dem Antisemitismus spielen.“

Würde in diesem Satz statt „Rechtsextreme“ „Linksextreme“ oder „verblendete Gutmenschen“ stehen, hätte Bischof Marx den Nagel genau auf den Kopf getroffen.

(Spürnase: Abendlaender)




Die drei flachsten Gutmenschen-Argumente

Von EUGEN PRINZ | Da sind sie wieder! Die berühmten drei von den Gutmenschen inflationär benutzten Milchmädchenargumente, die bei diversen Talkshows von Anne Will bis Maybrit Illner viele vernünftig denkende Zuschauer schon so häufig zur Weißglut getrieben haben, dass sie sich diese Sendungen nicht mehr antun.

Doch es scheint kein Entkommen zu geben, denn jetzt verfolgen den Leser diese dümmlichen Behauptungen in Form der Stellungnahme von Claudius Crönert auch noch auf PI-NEWS:

„Für das Jahr 2015 entspricht die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland gekommen sind, etwa einem Prozent der Bevölkerung, nicht mehr.“

Jene, die so argumentieren, lassen absichtlich unberücksichtigt, dass dieses eine Prozent, bei dem es sich übrigens hauptsächlich um Wirtschaftsflüchtlinge handelt, nicht auf eine zu 99% autochthone Bevölkerung trifft, sondern auf eine Gesellschaft, in der bereits viel zu viele nicht integrierbare Migranten leben.

Je jünger die Bevölkerungsgruppe, desto höher der Migrantenanteil

Dazu kommt noch, dass der Anteil von Migranten an der Gesamtbevölkerung umso höher wird, je jünger die Altersgruppe ist und umgekehrt. Wenn in etwa 30 Jahren alle Angehörigen der inzwischen in die Jahre gekommenen „Baby Boomer-Generation“, die heute noch einen signifikanten Teil der autochthonen Bevölkerung bilden, verstorben sind und gleichzeitig die Zugewanderten ihre mitgebrachten Geburtenraten beibehalten, dann explodiert der prozentuale Anteil von Migranten an der Gesamtbevölkerung geradezu.

„Deutschland – bzw. vor 1871 die deutschen Länder – hat immer von Immigration profitiert, ob das die Gastarbeiter in den ersten Jahrzehnten der damaligen Bundesrepublik waren, die oftmals aus Osteuropa stammenden Arbeiter in der Gründerzeit oder die Hugenotten in der Zeit um 1700.“

Der Vergleich von protestantischen Hugenotten mit den Muslimen hinkt nicht nur, der fährt im Rollstuhl. Hier wird vergessen, oder absichtlich verschwiegen, dass wir es bei den Muslimen mit einem Sonderfall zu tun haben. Nach meinem Kenntnisstand ist seit der Stiftung des Islams im 7. Jahrhundert nach Christus kein Fall bekannt, wo es möglich war, Angehörige dieser Religion in signifikanter Zahl in eine Mehrheitsgesellschaft zu assimilieren. Assimilation ist die einzige Form der Integration, die funktioniert. Siehe Hugenotten.

Nebeneinander von Türken und Deutschen

Und wer jetzt die hier lebenden Türken, die fleißig arbeiten und nicht straffällig werden, als Beispiel für gelungene Integration anführt, dem sei entgegengehalten, dass die für sich bleiben, meist untereinander heiraten (häufig die Cousine) und neben uns leben, nicht als Teil von uns. Das bleibt auch so, dafür sorgt schon ihr Glaube, der im Gegensatz zum an Kraft verlierenden Christentum zunehmend an Bedeutung gewinnt. Wie erleben in Deutschland eine Entchristianisierung der autochthonen Bevölkerung einerseits, sowie eine zunehmende Islamisierung und Desintegration des muslimischen Bevölkerungsanteils andererseits. Es erschließt sich mir nicht, wie wir von dieser Entwicklung profitieren sollten.

„Warum ist die Gegnerschaft gegen Ausländer gerade in den Regionen und Bundesländern so groß, in denen kaum Migranten leben?“

Gerade dieses Argument hat bei mir immer einen kortisonresistenten Ausschlag verursacht. Ab wieviel Prozent Migrationsanteil ist es denn genehm, dass man der Bevölkerung eines Bundeslandes eine Meinung zu diesem Thema zugesteht? Muss das Kind schon in den Brunnen gefallen sein, damit man gegen die massenhafte Zuwanderung von nicht integrierbaren künftigen Hartz IV-Empfängern sein darf? Der Kluge besieht sich doch die Zustände anderswo und ergreift rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen, dass es bei ihm nicht auch soweit kommt, wenn sich erste Tendenzen abzuzeichnen beginnen.

Ostdeutsche haben mahnende Beispiele vor Augen

Die Menschen in den neuen Bundesländern haben das mahnende Beispiel der Stadtstaaten Berlin und Bremen und des Bundeslandes Nordrhein Westfalen mit ihren no-go-areas, Massenprotesten von Kurden und antisemitischen Ausfällen vor Augen haben und wollen nicht, dass es bei ihnen auch so wird. Zudem haben sich unsere Ostdeutschen ein besseres Urteilsvermögen als die Menschen in den alten Bundesländern bewahrt.

Durch die Sozialisierung in der DDR waren sie es gewohnt, die mediale Berichterstattung kritisch zu hinterfragen. Dieses Verhaltensmuster haben sie auch an ihre Kinder weitergegeben. Die kritische Einstellung zu Medien ist eine Eigenschaft, die unter den Menschen im „Westen“ leider noch viel zu selten anzutreffen ist.

In den Talkshows wartete man oft vergebens auf die passende Antwort auf diese drei jämmerlichen Milchmädchenargumente. Das lag wohl daran, dass zu dem Zeitpunkt, an dem sie vorgetragen wurden, der jeweilige Einzelkämpfer von der AfD bereits mental schwächelte. Tja, das ist wohl so, wenn sich der Moderator und eine handverlesene Übermacht von linksgrün gesinnten Talkshow-Gästen nach dem Motto „alle gegen einen“ an einem abarbeiten.

Nach Veröffentlichtung des Artikels wurde folgender Kommentar gepostet:

Sauber zerlegt, dem Crönert seine kruden Thesen.

Es fehlt aber noch der absolute Klassiker: Deutsche machen das auch

Stimmt! Das fehlt noch. Also: Jedes Volk auf diesem Planeten muss mit einem gewissen Prozentsatz von Kriminellen und Asozialen, den es naturgemäß hervorgebracht hat, leben. Das ist in jeder Gesellschaft so, daran kommt man nicht vorbei. Schon allein deshalb macht es keinen Sinn, zusätzlich noch welche aus dem Ausland zu importieren!

Und, liebe Gutmenschen, bevor Sie jetzt in Schnappatmung verfallen: Nach übereinstimmender Einschätzung von Kriminologen bedingt allein schon die Geschlechts- und Altersstruktur der Neuankömmling einen deutlich höheren Anteil an Kriminellen, ungeachtet des Kulturkreises, aus dem sie kommen. Auf weitere Faktoren soll hier gar nicht eingegangen werden.




Patriot ist, wer sich als Deutscher bekennt

Von WOLFGANG HÜBNER | Der Wirbel um die Stellungnahme einer bayrischen AfD-Gliederung zur Wahl eines jungen Mädchens mit deutscher Mutter und indischstämmigen Vater mit langjähriger ausschließlicher deutscher Staatsbürgerschaft zum Nürnberger Christkind hat ein grundsätzliches Problem deutlich gemacht, das auch grundsätzlich geklärt werden muss: Wird die Zukunft der deutschen Identität gefährdet durch die Existenz von immer mehr Menschen in Deutschland mit teilweiser oder überhaupt keiner deutschen Herkunft?

Die grüne, linke und liberale Antwort darauf ist einfach: Natürlich nicht. Im Gegenteil, das stelle doch meist eine Bereicherung dar. Und für unbelehrbare Rechtsextremisten ist sicher: Deutscher ist nur, wer deutscher Herkunft ist. Wie aber ist die Antwort derer, die sich als deutsche Patrioten empfinden? Und die sich nun mit der inzwischen entschuldigend zurückgezogenen AfD-Äußerung in Facebook beschäftigen müssen, in der ein unbekannter Verfasser wegen der Nürnberger Wahl befürchtet: „Eines Tages wird es uns wie den Indianern gehen“?

Im konkreten Fall war diese in Anbetracht der realen und zukünftigen Bevölkerungsentwicklung ja nicht absurde Besorgnis nicht nur unbegründet, sondern auch hysterisch, menschlich schäbig und politisch schädlich. Wer so etwas von sich gibt, zumal öffentlich, betreibt das Geschäft der politischen Gegner und, was schlimmer ist, erweckt den Verdacht, die deutsche Identität von Menschen an Äußerlichkeiten festmachen zu wollen.

Wer das will oder so denkt, ignoriert allerdings eine inzwischen jahrzehntelange Entwicklung zwischen Flensburg und Konstanz. Diese ist gekennzeichnet von einer großen Zahl Menschen, die nichtdeutscher Herkunft sind, aber in Deutschland ihre Heimat gefunden haben. Viele davon begreifen sich längst als Deutsche, sie wollen und werden dieses Land nicht mehr verlassen. Dazu zählt sicherlich auch der Vater des neuen Nürnberger Christkinds. Diese neuen Deutschen sind für die Herkunftsdeutschen weder ein Problem noch gar eine Bedrohung – sie sind oft tatsächlich Bereicherung in einem Volk, das zumal erschreckend kinderarm ist.

Bedrohlich und nicht bereichernd ist hingegen der große, offensichtlich politisch gewollte und geförderte Zustrom von Menschen, die sich weder in dieser Masse integrieren können noch wollen. Allerdings wird diese Entwicklung bislang von der Mehrheit der Wähler faktisch legitimiert. Damit sind künftig schwere Konflikte programmiert, die noch schwerer friedlich zu lösen sein werden.

Umso wichtiger ist es aber gerade für bekennende deutsche Patrioten, sich darauf zu verständigen: Patriot ist, wer sich als Deutscher bekennt – ob nun mit schwarzer, dunkler oder anderer Hautfarbe, ob Jude, Hindu oder Muslim, der sich von jedem politischen Anspruch seiner Religion glaubwürdig distanziert. Es sollte unter Patrioten übrigens wohlbekannt sein, wie viele Herkunftsdeutsche ihre eigene ethnische Identität leugnen, verachten oder gar schmähen.

Der AfD in Bayern ist anzuraten, die Mitgliedschaft des Verfassers des FB-Kommentars für einige Zeit ruhen zu lassen, damit er Gelegenheit bekommt, sich mit dem Thema der deutschen Identität intensiver zu beschäftigen. Denn das ist nicht irgendein Thema, sondern es ist von schicksalhafter Bedeutung für den Fortbestand von Volk und Nation. Deshalb eignet es sich überhaupt nicht für emotionale Schnellschüsse, die politischen Flurschaden anrichten und ausgerechnet einen Markus Söder in der Rolle des Menschenfreundes glänzen lassen.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Die Bunte Republik – ein neuer Staat?

Wulffs Skandalrede von der 'Bunten Republik'In wenigen Tagen jährt sich am 3. Oktober Wulffs Skandalrede von der „Bunten Republik“ zum ersten Mal. Wenn der Präsident eines Landes diesem Land einen neuen Namen gibt, markiert ein solcher Schritt immer einen historischen Wendepunkt. Steht Wulffs berüchtigte Rede von 2010 also für das faktische Ende des Staates Bundesrepublik, jenes Staates, der 1949 mit dem Versprechen von Freiheitlichkeit und Demokratie zum „Nutzen des deutschen Volkes“ antrat? Steht Wulffs Rede von 2010 für den Beginn einer neuen Epoche der deutschen Geschichte, der Epoche eines Staates „Bunte Republik“, dem das deutsche Volk nur noch lästig ist und dessen Ideologie im Kern weder freiheitlich noch demokratisch ist?

(Von Stefan Winter)

Die Bundesrepublik war ursprünglich ein Staat, der nach der dunklen Phase des national-sozialistischen Totalitarismus zumindest in seinen ersten Jahren dem Ideal der Freiheitlichkeit verbunden war: Freiheitlichkeit im Sinne der Freiheit aller Bürger von staatlichem Zwang, Bevormundung und Unterdrückung, wie sie sowohl durch die NSDAP als auch die Kommunisten in der „DDR“ praktiziert wurden. Die Bundesrepublik war daher zu Beginn ihrer Geschichte vor allem ein antitotalitärer Staat, das Grundgesetz ein verfassungsrechtlicher Rahmen, der die Deutschen vor totalitären Machtansprüchen des Staates schützen sollte. Auch der im Grundgesetz verankerte Hinweis auf den „Nutzen“ des deutschen Volkes war angesichts der katastrophalen Ergebnisse der NSDAP-Herrschaft und der sich schon früh abzeichnenden verheerenden Folgen der kommunistischen Diktatur in den von Stalin besetzten Gebieten in erster Linie als Schutzbestimmung gedacht. Es war nämlich ganz offensichtlich nicht zum Nutzen des deutschen Volkes, einen Krieg zu führen, der deutsche Städte dem Erdboden gleichmachte und mit dem Verlust großer Landesteile endete. Und es war auch nicht zum Nutzen des deutschen Volkes, die Deutschen mit Hilfe der Planwirtschaft systematisch zu verarmen, ihnen das Recht auf freie Rede zu nehmen und bald schon in den Rücken zu schießen, wenn sie von Magdeburg nach München reisen wollten.

Auch das bundesrepublikanische Staatsprinzip der Demokratie war auf dieses Ziel eines freiheitlichen, antitotalitären Staates ausgerichtet: Durch „Wahlen und Abstimmungen“ sollte den Deutschen die Möglichkeit gegeben werden, in die staatliche Macht einzugreifen, politische Fehlentscheidungen des Parlaments (Stichwort: Ermächtigungsgesetz) zu korrigieren und somit Herrschaftsverhältnisse, die dem Nutzen der Deutschen zuwiderlaufen, zu verhindern. Das sich gegenwärtig abzeichnende Scheitern der Bundesrepublik, eines heute ethnisch zersplitterten, im Inneren zunehmend unfriedlichen, finanziell bankrott regierten Staatswesens, liegt genau darin begründet, dass dieses Prinzip der Demokratie von Anfang an nur halbherzig umgesetzt wurde: Die andere Hälfte der versprochenen Demokratie, die „Abstimmungen“, hat es ja bekanntlich nie gegeben. Hätten die Deutschen nach 1949 jemals abstimmen dürfen, wäre es mit größter Wahrscheinlichkeit weder zum Anschluss Deutschlands an eine undemokratische EU gekommen noch zur dauerhaften Ansiedlung der Gastarbeiter. Genau diese beiden verhängnisvollen Entscheidungen aber legten den Kern für den Niedergang der freiheitlich-demokratischen Bundesrepublik und die gegenwärtige Wiederbelebung totalitärer Tendenzen, wie sie uns nunmehr in der 2010 durch Wulff ausgerufenen „Bunten Republik“ begegnen.

Diese „Bunte Republik“ hat einen grundsätzlichen Geburtsfehler. Ihr Fundament, die dauerhafte Ansiedlung der Gastarbeiter, war nie mehrheitsfähig und wird angesichts der desaströsen Bilanz von 50 Jahren real existierendem Multikulturalismus auch nie mehrheitsfähig werden. Die politischen Führer der „Bunten Republik“ müssen daher zwangsläufig zu totalitären Methoden greifen, um den Bestand ihres Systems abzusichern. Wir haben an der Hetze gegen Sarrazin bereits miterlebt, mit welcher Aggressivität schon heute gegen jede Kritik an der herrschenden Doktrin vorgegangen wird – die endgültige Abschaffung der freien Meinungsäußerung in punkto staatliche Einwanderungspolitik ist nur noch eine Frage der Zeit. Wir verfolgen aktuell mit Schrecken, wie die „Bunte Republik“ in der Tradition der NSDAP dazu übergeht, in Deutschland wieder Menschenquoten zu schaffen und uns Bürgern aufgrund ererbter Kriterien wie Geschlecht und Abstammung verschiedene Rechte zuzuweisen. Wir ahnen, dass der gegenwärtig mit fast krimineller Energie vorangetriebene Abbau der Demokratie durch Entmachtung des Bundestages zugunsten ungewählter EU-Apparatschiks am Ende vor allem jenen nützen wird, denen eine demokratische Kontrolle ihrer Staatsidee „Bunte Republik“ gefährlich werden kann, da sie nur Mindermeinungen vertreten: extremistischen Multikulturalisten und ausländischen Nationalisten, die sich als fünfte Kolonne fremder Staaten verstehen und derzeit das deutsche Verwaltungswesen unterwandern. Aus selbem Grund wird es in der „Bunten Republik“ auch niemals „Abstimmungen“ über die staatliche Siedlungspolitik und den radikalen ethnischen Umbau unseres Landes geben, und natürlich kennt die „Bunte Republik“ auch keinen „Nutzen des deutschen Volkes“: Vielmehr verleugnen ihre politischen Führer sogar die Daseinsberechtigung eines „deutschen Volkes“, und ganz offensichtlich ist es nicht zum Nutzen des deutschen Volkes, wenn in Frankfurt oder Köln bald gar kein deutsches Volk mehr lebt.

Ist es also wirklich an der Zeit, sich von der gutgläubigen Vorstellung zu verabschieden, dass wo „Bundesrepublik“ drauf steht, noch Bundesrepublik drin ist? Leben wir tatsächlich bereits im Jahr 1 eines Nachfolgestaates „Bunte Republik“, eines Staates, dem 2010 nicht nur höchstamtlich ein neuer Name gegeben wurde, sondern dem auch ein völlig neues Staatskonzept zu Grunde liegt: ein unfreiheitliches, bekennend halbdemokratisches, zunehmend totalitäres Staatswesen, das den Deutschen gar keinen Nutzen bringen will, sondern dessen Zielsetzung es zu sein scheint, den Deutschen in jeder nur erdenklichen Hinsicht zu schaden? Die genaue Umkehrung der bundesrepublikanischen Staatsidee also? Noch scheint eine solche These zu ungeheuerlich, um ihr voll und ganz zuzustimmen. Zweifellos aber steht Deutschland wieder einmal an einem historischen Scheideweg, und es liegt allein an uns, entweder passiv zuzusehen, wie uns unsere Führer in eine finstere, totalitäre Zukunft namens „Bunte Republik“ verschleppen, oder endlich durch entschlossenes, unermüdliches politisches Engagement jene freiheitliche, demokratische Bundesrepublik mit „Wahlen und Abstimmungen“ zum „Nutzen des deutschen Volkes“ zu errichten, die uns 1949 versprochen wurde.


Der Autor ist Verfasser des Buches „Angela Mogel & Kollegen: So kriegen Sie das Land kaputt! Selbstzerstörung – aber richtig!“




„Wir zeigen euch wo’s lang geht, wir sind Araber“

Polizei in NRWDie Reportage der Gewerkschaft der Polizei über die Migrantengewalt in NRW zieht immer weitere Kreise. Nachdem PI bereits vor zwei Wochen berichtete und die WELT vor zwei Tagen nachzog, gab es heute bei RTL Aktuell einen Beitrag zur besten Sendezeit über „No Go Areas“ für deutsche Polizisten. Explizit werden von dem interviewten Beamten die Araber genannt. Wachen die Medien allmählich auf – oder ist alles nur ein Strohfeuer?
(Spürnase: penck)




Ekel-Dönerfleisch-Fabrikant muss hinter Gitter

Döner gilt gemeinhin als ein attraktives Fastfood-Gericht, mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. An gar nicht so wenigen Orten bekommt man ihn für € 2,50 oder gar € 2,00. In Berlin war vor drei Jahren sogar einmal ein Preiskrieg im Gange, bei dem Döner zeitweilig für € 1,00 verkauft wurde. Von diesem Geld muss der Betreiber die Lebensmittel bezahlen, dazu die Mehrwertsteuer und die Miete. Und selbst wenn die mithelfenden Familienangehörigen teilweise kostenlos arbeiten, wollen doch Goldkettchen und zumindest ein gebrauchter Mercedes von diesem Umsatz ebenfalls finanziert sein. Die Kehrseite dieses scheinbar alle glücklich machenden Dönerwunders, bekommt man immer wieder mit allerlei Fleischskandalen zu spüren.

(von Thorsten M.)

So wurde in diesen Tagen vor dem Landgericht Augsburg ein Wertinger Fleischfabrikant wegen des Verkaufs von 130 Tonnen verdorbenen Fleisches an Dönerbuden für zwei Jahre ohne Bewährung hinter Gittern geschickt. n-tv berichtet weiter:

Der 60-Jährige hatte laut Urteil in 22 Fällen nicht zum Verzehr geeignetes Fleisch mit neuen Etiketten versehen und mit Hilfe zweier Geschäftspartner vor allem an Berliner Dönerbuden verkauft. Das Landgericht Augsburg verurteilte den Wertinger Fleischfabrikanten am Mittwoch wegen gewerbsmäßigen Betrugs.

Der 60-Jährige und seine Geschäftspartner hatten insgesamt mit 130 Tonnen Fleisch gehandelt und rund 150.000 Euro umgesetzt. Die Ware sei nicht gesundheitsschädlich gewesen, sondern habe aus formalen Gründen die Zulassung verloren, betonte der Vorsitzende Richter Wolfgang Natale. Als besonders gravierend wertete er jedoch, dass der Angeklagte nach dem Bekanntwerden des Skandals im Sommer 2007 gegen ein Gewerbeverbot verstieß und über eine Strohfrau weiter mit Fleisch handelte.

„Damit hat er die goldene Brücke, die er sich aufgebaut hatte, wieder eingerissen. Es zeigt, wie wenig er bereit ist, wieder in den Bereich der Legalität zurückzukehren“, sagte Natale. Deshalb sei auch eine Bewährungsstrafe nicht in Betracht gekommen. Drei Monate der Strafe müssten allerdings wegen der langen Verfahrensdauer als verbüßt angesehen werden.

Umfangreiches Geständnis
Bereits am Vormittag hatten sich Richter, Verteidigung und Staatsanwaltschaft in einer Absprache auf ein Strafmaß von zwei Jahren geeinigt. Voraussetzung dafür war das umfangreiche Geständnis des 60-Jährigen, das er später in Form einer Erklärung seines Anwalts ablegte. Zudem zeigte er Reue für seine Taten: „Das war halt eine riesen Dummheit, das zu machen“, sagte er. Dem Strafmaß schlossen sich Verteidigung und Staatsanwaltschaft in ihren Plädoyers an.

Verteidiger Steffen Ufer betonte, dass die lange Verfahrensdauer sehr belastend für seinen Mandanten gewesen sei und er zwei Herzinfarkte in dieser Zeit erlitten habe. Zuletzt musste das Verfahren gegen den 60-Jährigen wegen seiner Krankheit im Mai ausgesetzt und abgetrennt werden. Seine Geschäftspartner wurden in der Zwischenzeit bereits zu Bewährungsstrafen verurteilt.

Ausgelöst hatte den Ekelfleisch-Skandal ein Lastwagenfahrer. Im Sommer 2007 brachte er mehrere Tonnen Fleischabfälle in die Wurst- und Fleischfabrik im schwäbischen Wertingen und beobachtete, wie der Angeklagte die Ware heimlich umetikettierte. Im Prozess war der 53-Jährige am Mittwoch erneut als Zeuge geladen. „Dass es da nicht mit rechten Dingen zugehen konnte, der Verdacht lag sehr nahe“, sagte der Lastwagenfahrer. Er gehe zudem davon aus, dass Taten wie die des 60-Jährigen bei weitem kein Einzelfall sind. Der Fahrer hatte die Behörden alarmiert.

Wer „Geiz ist geil“ sät, wird „Gammeldöner“ ernten. Zwar ist ein höherer Dönerpreis keine Garantie dafür, dass man bessere Lebensmittel bekommt. Aber ein sehr niedriger Preis ist umgekehrt ganz sicher ein Beleg dafür, dass es an irgend einer Stelle der Herstellungskette nicht mit rechten Dingen zugeht.

Zum Glück gibt es im Zweifel in den meisten Städten auch immer noch die gute alte Curry-Wurst mit Pommes, wenn es schon unbedingt Fast-Food sein muss.




Freundlichkeiten auf Afghanisch

Die Familie der ermordeten Afghanin Morsal Obeidi hat es mit ihren Ausrastern vor Gericht der Gutmenschenpresse praktisch verunmöglicht, ihr Verhalten schön zu reden. Der verurteilte Mörder Ahmad, der seine Schwester „wohl irgendwie geliebt hat“, betont, in Kabul wäre er längst wieder auf freiem Fuß. Die Familie gibt selbstverständlich den liederlichen Deutschen die Schuld an seiner grausamen Tat. Um Morsal zu trauern, scheint niemand. Die Trauer der Angehörigen gilt allein dem in ihren Augen „zu Unrecht“ verurteilten Mörder.

Dass die afghanische Tradition offenbar recht intolerant ist und sehr patriarchale Vorstellungen von Ehre hat, ist auch bei Spiegel TV angekommen. Darüber dass, dies etwas mit dem Islam zu tun haben könnte, spricht natürlich niemand. Dennoch fällt es aufgrund der Aussagen der Familienmitglieder, die in der deutschen Justiz den Feind sehen, schwer, sich für sie irgendwelche Erklärungen abzuringen.

Ein paar Muster, des Sprachgebrauchs der Familie Obeidi sehen Sie in nachfolgendem Video:

Der Angeklagte Ahmad Obeidi zum Richter:

„Du Hurensohn, ich ficke deine Mutter.“

Die Mutter (auch des Opfers!) über das Urteil:

„Das ist nicht gerecht. Das ist keine Gerechtigkeit.“

Familie Obeidi ergänzt:

„Weißt du, was ungerecht ist? Das scheiß deutsche Volk! …“

„Fickt euch alle, ihr scheiß deutschen Nazis! Scheiß deutsche Hundesöhne.“

Der Obeidi-Clan, der sich trotz schwerster Misshandlung und Ermordung der Tochter Morsal selbst als Opfer sieht, will auch mit den Journalisten – bei denen man vielleicht für die arme Familie aus Afghanistan hätte punkten können – reden, weil die mit zu den deutschen Affen gehören.

„Wir reden nicht mit Schimpansen.“

Der Erklärungsversuch von Spiegel-TV:

„Wahrscheinlich leben Familien wie die Obeidis nach eigenen Gesetzen.“

Man müsste sich ja auch fast die Zunge abbeißen, um auszusprechen, das hätte etwas mit dem Islam und dem Rassismus vieler Afghanen zu tun, der auch schon den Taliban zum Aufstieg verholfen hat.


(Karikatur: Götz Wiedenroth)




Mazyek: Islamkritiker sind Geschwüre

Wen erinnert diese Ausdrucksweise mehr als „Autobahn“ an gewisse finstere Zeiten in Deutschland? Im Interview auf news.de bezeichnet Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrats der Muslime Foto), Islamkritiker als „Geschwüre“ und beklagt, dass die etablierten Parteien sich nicht genug mit den Moslemverbänden gegen die „Geschwüre“ verbünden würden. Moslems in Deutschland wären zunehmend verängstigt. Mehr…

(Spürnasen: Martino, oak80 und Alexander D.)




EU: Zigaretten ab 2017 nur noch mit Ekelfotos

Die EU verschärft den Kampf gegen Tabak: Spätestens 2017 müssen in allen Mitgliedsstaaten Zigarettenschachteln mit Ekelfotos versehen werden. Zusammen mit drastischeren Warnhinweisen sollen diese mindestens 65 % der Packungsoberfläche ausmachen. Glimmstängel mit Zusätzen wie Menthol oder Vanillearomen dürfen überhaupt nicht mehr verkauft werden.

Die „Welt“ berichtet:

Jahrelang tobte ein erbitterter Kampf in Brüssel um das neue Anti-Raucher-Gesetz. Jetzt steht fest: In Deutschland und den übrigen EU-Ländern werden in zwei Jahren, spätestens aber Mitte 2017, strengere Gesetze für Zigaretten gelten. Damit sollen vor allem Jugendliche vom Rauchen abgehalten werden. Laut EU sterben jährlich 700.000 Menschen durch Nikotinkonsum.

Ein Kernstück des neuen Gesetzes: Abschreckende Fotos und Warnhinweise sind für alle 28 EU-Mitgliedsländer verpflichtend und werden mindestens 65 Prozent der Oberfläche von Zigarettenpackungen abdecken. Bisher werden Bildwarnhinweise nur in zehn Mitgliedstaaten gedruckt. Zudem nehmen Bild- und Textwarnungen derzeit auch noch deutlich weniger Platz ein als 65 Prozent.

Die bisherigen Fotos und Warnungen werden zudem ersetzt oder umformuliert. Die Raucher sollen sich nicht an die Schock-Botschaften gewöhnen, erklären Experten. „Bilder sagen mehr als tausend Worte. Sie schockieren und sind eklig und sprechen den Verbraucher auf emotionaler Ebene an“, sagt der EU-Parlamentarier Karl-Heinz Florenz (CDU), der maßgeblich an den neuen Raucher-Gesetzen mitgearbeitet hat.

Wie die neuen Bilder genau aussehen, prüfen derzeit Gesundheitsexperten, Werber, Wissenschaftler und EU-Beamte. Es werden Studien erstellt und Befragungen bei unzähligen Testpersonen durchgeführt – spätestens bis Ende 2014 fällt eine Entscheidung. Klar ist aber schon jetzt: Auf den Schachteln werden auch Fotos von Geschwüren und Raucher-Lungen erscheinen.

Die neuen Schock-Sprüche stehen dagegen schon fest: „Rauchen verursacht neun von zehn Lungenkrebs-Erkrankungen“ heißt es da, oder auch „Rauchen kann Dein ungeborenes Kind töten“. „Höre auf zu rauchen – bleibe am Leben für Deine Angehörigen“ soll ebenfalls auf den Schachteln stehen oder auch „Rauchen vermindert die Fruchtbarkeit“ und „Rauchen erhöht das Risiko von Impotenz“. (…)

Neben mehr Platz für Warnhinweise sieht das neue Anti-Raucher-Gesetz aber noch weitere Maßnahmen vor: Zusatz- und Geschmacksstoffe in Zigaretten, wie Menthol oder Vanillearomen, werden verboten. Hinweise wie „light“ oder „mild“ sind untersagt.

Bleibt die Frage: Warum werden derartige Entscheidungen fernab der Bürger auf EU-Ebene gefällt?




Vom Arbeiter- und Ausländerquartier zur grünalternativ befreiten Zone

südländische_wäscheleine Von der Gentrifizierung Berliner und Hamburger Kieze ist insbesondere in linksorientierten Blättern wie der TAZ und der Jungen Welt des Öfteren die Rede. Reiche ziehen vermehrt in die Viertel der sozial Schwächeren, werten diese somit auf und verdrängen durch die infolge dessen steigenden Mietpreise die alteingesessene Bevölkerung, was nachvollziehbarer Weise zu Konflikten führt. Doch Gentrifizierung ist nicht nur ein zeitgenössisches Phänomen norddeutscher Metropolen. Im Herzen der Augsburger Altstadt findet dieser Prozeß schon seit den 70er Jahren statt, was sehr interessante Auswirkungen auf die sozialen Strukturen, auf das ansässige Gewerbe und insbesondere auf die Wahlergebnisse zur Folge hat. Die PI-Ortsgruppe Augsburg lädt ein zu einer kleinen spannenden sozioökonomisch/soziokulturellen Exkursion ins alternativ-malerische Rotweinghetto Lechviertel/Östliches Ulrichsviertel.

(Von PI Augsburg)

Was macht diese Zone in Augsburg für unsere Freunde der Grünen so interessant?

Blicken wir kurz zurück in die Augsburger Stadtgeschichte. Das Lechviertel/Östliches Ulrichsviertel, das im Mittelalter Quartier von Bürgern und wohlhabenden Handwerkern war, wandelte sich durch die Industrialisierung zum Proletarierviertel, da die dicht gebaute Infrastruktur mit ihren vielen Kanälen, die früher zur Krafterzeugung dienten, der modernen Produktionsmethodik nicht mehr gerecht wurde. Die industrielle Produktion zog dorthin wo Platz war, das Proletariat blieb.

Im zweiten Weltkrieg wurde die Altstadt durch Bombenangriffe zu fast 90% zerstört. In der Nachkriegszeit bis in die 70er Jahre wurde die Altstadt von den Stadtoberen stiefmütterlich behandelt, was zur Folge hatte, dass die übrig gebliebene historische Bausubstanz nicht wie in anderen Städten weggerissen und durch Neubauten ersetzt wurde. Die Wohnqualität der teils jahrhunderte alten Häuser blieb schlecht, die engen Gassen waren für den motorisierten Verkehrs ungeeignet und somit blieb dieses Viertel als Wohnort unattraktiv, billig und verblieb als Wohnstätte von verarmten Handwerkern, Arbeitern und Arbeitsmigranten.

In den 60er Jahren war das Viertel so verkommen, dass die Stadtoberen Augsburgs sogar planten, das ganze Quartier, in dem sich in den Gassen der Unrat sammelte, abzureißen und durch Neubauten zu ersetzen, was aber zu großem Widerstand in der ansässigen Bevölkerung führte, die durch diese Aufwertung des Viertels ihre Vertreibung fürchteten.

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Das Lechviertel früher – Problemkind Augsburgs

Mitte der 70er Jahre nahm die Stadt Augsburg zusammen mit privaten Investoren ein umfassendes Sanierungsprogramm in die Hand. Fast 500 Mio. Mark wurden zwischen 1976 und 1995 investiert. Die historischen Bürger- und Handwerkerhäuser wurde restauriert, das mittelalterliche Kopfsteinpflaster wiederhergestellt, die vom Lech gespeisten Kanäle offengelegt und die Wallanlage am Roten Tor ebenfalls saniert. Auf der Homepage des Vereins Ulrichsviertel e.V. ist der Werdegang des Viertels sehr anschaulich dargestellt.

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Das Lechviertel heute – Kernsaniert und kerngesund

Oberflächlich betrachtet kann dieses Projekt als sehr gelungen bezeichnet werden. Die schöne historische Bausubstanz wurde gekonnt instand gesetzt, trotz zentraler Lage ist das Viertel dank umfassender Maßnahmen in Sachen Straßenbau sehr ruhig, Besorgungen können problemlos zu Fuß erledigt werden und zahlreiche gepflegte Kneipen und Cafés laden zum Verweilen ein. Nur eines hat bei diesen Bemühungen nicht geklappt: Durch die Sanierungsmaßnahmen sollte ursprünglich die angestammte Bevölkerung nicht verdrängt werden, aber es nahm doch einen anderen Lauf.

Betrachten wir die Entwicklung des Ausländeranteils und der Mietpreise dieses Viertels:

In den 60er Jahren lag der Ausländeranteil im Lechviertel/Östliches Ulrichsviertel noch bei 27 Prozent und in manchen Sanierungsblöcken ebenda sogar bei 50 Prozent, bei einem gesamtstädtischen Ausländeranteil von 12 Prozent.

Heutzutage beträgt der Ausländeranteil im Lechviertel/Östliches Ulrichsviertel 14,63 Prozent (Türken 3,7 Prozent) bei einem gesamtstädtischen Anteil von 18,18 Prozent, wie man aus der Homepage „Augsburg Statistik Interaktiv“ entnehmen kann.

Der Mietspiegel für 2014 verrät, dass mit 9,44 € /Quadratmeter das Wohnen in Augsburg in der Altstadt/Innenstadt am teuersten ist (im Vergleich zu 7,79 € in Oberhausen, aber zu Oberhausen später mehr.) Ein Mietspiegel für die 70er Jahre ließ sich leider nicht ermitteln, aber man kann mit Sicherheit sagen, dass die Mietkosten für Augsburg damals in der Altstadt am niedrigsten waren.

Europawahl 2014. Die Augsburger Grünen jubilieren:

Vielen Dank für Eurer Vertrauen und Eure Stimme bei der Europawahl

In Augsburg haben wir mit 16 Prozent das beste GRÜNE Ergebnis aller Zeiten und aller Wahlen erzielt. 10.922 AugsburgerInnen haben GRÜN gewählt. In absoluten Stimmen sind dies mehr als bei jeder Europawahl zuvor. Wir freuen uns auch darüber, dass wir in 6 Stadtbezirken stärkste Kraft geworden sind.

Vielen Dank für Eurer Vertrauen und Eure Stimme bei der Europawahl. Denn damit habt Ihr unsere Allgäuerin Barbara Elisabeth Lochbihler wieder in das Europäische Parlament gewählt. Dies ist ein guter Tag für die Menschenrechte.

Und jetzt stellen wir uns kurz die Scherzfrage, wo denn das Wählerklientel der Grünen in Augsburg vornehmlich Quartier bezogen hat: Erraten! Im kernsanierten, proleten- und migrantenbefreiten gentrifizierten Lechviertel/Ulrichsviertel wo die Grünen sage und schreibe 29,8 Prozent (sic!) der abgegebenen Stimmen für sich gewinnen konnten. Auch in den benachbarten und ähnlich strukturierten Vierteln war die Europawahl für die Grünen ein voller Erfolg. Bei der Kommunalwahl 2014 war ähnliches zu verzeichnen.

Interessant ist der Vergleich der Wahlergebnisse des gentrifizierten Altstadtbereichs mit denen in den Little Istanbuls und Proletarierbezirken Oberhausen und Lechhausen, wo die Grünen am schlechtesten abschnitten (erste Ziffer jeweils der Stimmenanteil für die Grünen):

Lechviertel, östl. Ulrichsviertel: 29,8% (Wahlbeteiligung 45%, ges. Augsburg 36,3%)
Innenstadt, St. Ulrich – Dom: 22,7% (Wahlbeteiligung 45%)
Bahnhofs-, Bismarckviertel: 25,5% (Wahlbeteiligung 44%)
Jakobervorstadt – Süd: 27,8% (Wahlbeteiligung 40%)

Oberhausen Süd: 9,8% (Wahlbeteiligung 23%)
Oberhausen Nord: 8,0% (Wahlbeteiligung 19%)
Lechhausen Süd: 9,9% (Wahlbeteiligung 29%)
Lechhausen Ost: 9,1% (Wahlbeteiligung 31%)
Lechhausen West: 9,9% (Wahlbeteiligung 29%)

Interessant ist zudem, dass die NPD trotz des mageren Abschneidens von 0,4 Prozent im gesamten Stadtbereich gerade in Oberhausen die besten Ergebnisse einfahren konnten (Oberhausen Süd: 1,4 Prozent, Oberhausen Nord: 1,7 Prozent) Auch zu Oberhausen und Lechhausen liefert die Webpage „Augsburg Statistik interaktiv“ interessante Zahlen und Verläufe.

Jetzt noch ein paar vergleichende Zahlen zu signifikanten Merkmalen bzgl. der Infrastruktur in den jeweiligen Vierteln (alle Zahlen wurden so gut wie möglich mittels Google Maps ermittelt):

Lechviertel/Östliches Ulrichsviertel (Einwohnerzahl 4913):

Feinkostläden: 14 (vornehmlich italienische Feinkost bzw. Wein und Käse)
Italienische Restaurants: 9
Weinhändler: 8
Weinstuben: 4
Gold- und Silberschmieden: 6
Dönerbuden: 0
Brautmodengeschäfte: 0
Spielcasinos: 0

Oberhausen (Einwohnerzahl: 14386):

Feinkostläden: 4 (2x türkische Kost)
Italienische Restaurants: 2 (+ 1x Lieferservice)
Weinhändler: 1
Weinstuben: 0
Gold und Silberschmieden: 1
Dönerbuden: Schwer zu ermitteln aber reichlich
Brautmodengeschäfte: 6 (fünf allein in der Ulmer Straße auf eine Distanz von ca. 200m)
Spielcasinos: 6

Die Zahl der Cafés ließ sich wegen der sehr hohen Dichte im Lechviertel nicht zuverlässig ermitteln.

Aber wie kann der moralisch erhabene Grünalternative diesen Widerspruch zwischen seinen multikulturellen Überzeugungen, egalitären Ansprüchen und seiner realen Lebensweise im teuren gentrifizierten und ethnisch weitgehend homogenisierten autochthondeutschen Feinschmeckerviertel überbrücken? Durch einen genialen Kunstgriff!

Man baut sich das Südland einfach nach und reduziert den Begriff Kultur auf die genußversprechenden und unterhaltsamen Aspekte Essen und Musik und Architektur, also so wie es uns auf dem Straßenfest im Ulrichsviertel jedes Jahr eindrucksvoll vorgeführt wird.

Mittels aufgespannter Wäscheleinen und Rotweinausschank in idyllischen Hinterhöfen wird hierbei ein südländisches Flair konstruiert, das im Augsburger „Kleinen Venedig“ (so wird das Lechviertel von seinen Bewohnern wegen seiner vielen Brücken auch liebevoll genannt) real gar nicht existent ist und das die negativen Aspekte von „südländisch“, wie z.B. mangelnde Sprachkenntnisse, mangelnde Bildung, Affektiertheit, migrantisch-gekippte Schulen, archaische Sitten- und Verhaltenskodizes, die Summa halt nun mal doch nicht so ganz ins gegendert-linksliberale Weltbild mitsamt Patchwork- und Homoehe und lass-uns-das-mal-ausdiskutieren passen, mitsamt seiner Träger einfach außen vor lässt.

Hier ein paar Eindrücke von diesem Straßenfest:

grünalternativberfreite_zone

Alles fest in Grüner Hand

buddha_baccus

Buddhistische Gebetsfahnen und Weinfahnen; für gutsituierte Alternativbiedermeier kein Widerspruch

ulricjsviertelfest

Perfekt arrangiertes südländisches Flair. Leicht idyllisch angeschmuddelt aber doch gepflegt

menopausenballett

Hier können sich gereifte Damen durch Ausdruckstanz kreativ selbst verwirklichen

Wir sind hiermit in einem alternativen Disneyland angelangt, in dem nicht wie im Original die knorrigen Eichen im Zwergenwald aus Fibergras bestehen und in dem die dauernd lächelnden Mickeymausschauspieler bestimmt nicht glücklich über ihre soziale Lage sind, sondern im Disneyland der saturierten Toskanadeutschen mit Doppelnamen und dicken Bankkonten, die sich ihr Yoga und ihr Schlemmen von italienischen Spezialitäten nicht von testosterongesteuerten, kickboxenden türkischen Jungmännern -für deren Gebaren unsere Toskanafraktion größtes Verständnis aufbringt, solange es nicht vor ihrer Haustüre geschieht- vermasseln lassen wollen, denn sonst würden sie ja in wirklich südländische Viertel wie Oberhausen ziehen, wo die Mietkosten auch erheblich niedriger wären. Aber das ominöse Südland ist für unsere Freunde exklusiv auf der Wohlfühlebene interessant, denn südländischen Schmuddel und Gewurschtel wollen wir im realen Alltagsleben nun mal doch wieder nicht.

Da bleiben wir doch lieber unter uns, schenken uns einen gepflegten Vernaccia di San Gimignano ein, lutschen ein paar Oliven und regen uns gemeinsam und leidenschaftlich über die ungebildeten Nazideppen auf, die wir ja dank unserer bürgerlichen Reconquista des verkehrsberuhigten Viertels in die ranzigen Proletenviertel vertrieben haben, also dort, wo die Ampelrennen der Murats und Mehmets in ihren aufgemotzten Dreiern anderen aber nicht uns auf die Nerven gehen und dort wo die Resopaloptik der trashigen Dönerbuden gut aufgehoben ist, weil sie dort unser geschmackvolles und weitgehend naturbelassenes Massivholzambiente nicht verdirbt.

grüne_salafisten

Aber hin und wieder verlässt der Grüne sein Biobiotop, um z.B. gegen Seit’ an Seit’ mit den Salafisten gegen ProNRW und für ein buntes schwul/lesbisch/islamisches Augsburg zu demonstrieren

Klischees von heut warn früher Utopien“ passt bei unsere alternativen Bonvivants mittlerweile wie die Faust aufs Auge bzw. wie der Arsch auf den Eimer bzw. um es frei nach einem berühmten dichtenden Augsburger Möchtegernarbeiter zu sagen, der sich seine Proletarierkluft auch schon aus bestem Zwirn hat maßschneidern lassen: „Feist und faul und zufrieden am End.“.

Aber freuen wir uns als PI-Leser wenigstens darüber, dass unsere Intimfeinde inzwischen genau zu den selben armseligen Spießerkarikaturen verkommen sind, die nur auf ihrer geliebten idyllischen Parzelle und in ihrer kleinen durch Bildungsstand und wirtschaftlicher Sicherheit abgeschotteten Parallelgesellschaft leben wollen, also zu dem, über was sich unsere Salonlinken in einer leicht geänderten Ausführung mit dem süßen Gefühl der moralischen Überlegenheit in den Kabaretts –wie zum Beispiel in der Kresslesmühle im Lechviertel- so köstlich amüsieren.

Abschließen und analog zum Schlusssatz „Des Italien war scho ganz schee, wann bloß die Italiener ned warn“ des Films „Man spricht Deutsch“, ein kleine Widmung an unsere grünen Freunde:

südland - Kopie




Weniger Kinder wegen Schwarz-Gelb

Hannelore Kraft (Foto), nordrhein-westfälische SPD-Landeschefin und selbst trotz Rot-Grün und erfolgreicher Familienpolitik nur Mutter eines Kindes, befürchtet, dass wegen Schwarz-Gelb weniger Kinder zur Welt kommen werden. Das verunsichert uns jetzt, da den Genossen Buschkowsky gegenteilige Befürchtungen umtreiben. Warum bei Kindergelderhöhung und Betreuungsgeld plötzlich soziale Kälte ausbricht und die Grundsicherung fehlt, wissen wir nicht.

Die WELT schreibt:

Wegen der Politik der neuen Bundesregierung prognostiziert die nordrhein-westfälische SPD-Landeschefin Hannelore Kraft sinkende Geburtenzahlen in Deutschland. „Durch Schwarz-Gelb wird es sozial kälter in Deutschland werden, etwa wegen der geplanten Ausweitung der Mini-Jobs, von Zeitverträgen und Leih- und Zeitarbeit“, sagte Kraft der „Bild“-Zeitung.

„Davon sind gerade junge Menschen betroffen, vor allem Frauen, die gerne mehr Kinder hätten – denen aber die nötige soziale Grundsicherheit fehlt.“ Dies sei eine Schlüsselfrage für die Zukunft der Gesellschaft.

Die Kindergelderhöhung um 20 Euro pro Kind sei zwar populär, sagte Kraft. „Wäre es nicht aber sinnvoller, dieses Geld nicht an die zu überweisen, die die monatlichen 20 Euro pro Kind gar nicht brauchen? Sondern stattdessen damit endlich die Schulen zu modernisieren, die Förderung und den Ganztag auszubauen, die Bildung kostenfrei zu machen?“, fragte sie.

Beim Betreuungsgeld von der neuen Koalition geplanten 150 Euro im Monat bestehe zudem die Gefahr, dass die Eltern ihre Kinder aus finanziellen Gründen zuhause ließen – vielleicht gerade die Kinder, denen eine Kita gut täte.

Dagegen würde die Ganztags-Zwangskasernierung in staatlichen Verwahranstalten die Kinderzahl explodieren lassen und ein soziales global warming auslösen…

(Spürnase: HBS)




Die Integrierten

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Muslime halten, was sie versprechen. 20.000 Aleviten waren heute mittag für Köln angekündigt, um gegen einen Tatortkrimi zu protestieren, und viel weniger waren es nicht, die sich lautstark bei Kälte, Regen und Sturm vor dem Kölner Dom – wo sonst – versammelten. PI war für Sie vor Ort, und hat einen Blick unter die Regenschirme riskiert.

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Die Erwartungen an die aus ganz Deutschland und sogar dem benachbarten Ausland angereisten Demonstranten waren hoch. Schließlich gilt die schiitische Sekte als letzter Hoffnungsträger multikultureller Träumer. Erfinder einer Art demokratietauglichen Spielart des Islam, gut integriert mit guten Kenntnissen der deutschen Sprache. Sollten wir heute endlich die legendären Computertürken finden, die so wichtig für den Fortbestand der Deutschen sein sollen?

palituch_200.jpgGanz so einfach stellt sich die Sache in der Wirklichkeit dann doch nicht dar. Es gab da doch einige vor dem Dom, denen man nicht unbedingt in einer nächtlichen U-Bahn begegnen möchte. Und die auffallende Beliebtheit von Palästinensertüchern ließ ahnen, dass die ultimative Toleranzprobe für Muslime, das Vorzeigen einer Israelfahne, hier auch gewaltig ins Auge gegangen wäre.

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Es ist wohl richtig, dass sich die alevitische Variante des Islam in einigen Punkten von den traditionellen Schiiten unterscheidet. Das Kopftuch für Frauen ist unüblich, und die Sekte, die in mehreren Völkern des nahen Ostens verbreitet ist, hat kulturell bedingt einige Elemente anderer Religionen aufgenommen. Von den Buddhisten etwa die Idee der ständigen Wiedergeburt der Seele und vom Christentum die Wertschätzung der menschlichen Vernunft, als eine Möglichkeit, Gott zu erkennen. Wenn Aleviten „Ya Allah, ya Mohammed, ya Ali“ in einem Atemzug nennen, ist das sicher von der christlichen Idee einer Dreifaltigkeit inspiriert, was sie besonders bei sunnitischen Gläubigen in den Verdacht bringt, vom strikten Monotheismus abzuweichen, der auch zwischen dem Propheten und Allah eine deutliche Trennlinie fordert.

voelkerfreundschaft_200.jpgDas sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es eben nicht Jesus und der Heilige Geist der Christen sind, die Gott beigeordnet werden, sondern der blutrünstige Prophet Mohammed und sein nicht minder kriegerischer Schwiegersohn Ali, als erster der zwölf schiitischen Imane. Deren Verehrung ist bei den Aleviten eher höher als bei klassischen Muslimen – und damit auch der Opfer-, Leidens- und Todeskult verbreitet, der so charakteristisch für Schiiten im Ganzen ist.

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Als Opfer, dieses mal der westlichen Freiheit von Presse und Kunst, fühlen sich die Aleviten auch jetzt, nachdem in einem Tatortkrimi einer der ihren nicht als Opfer sondern als Täter dargestellt wurde. Dass der NDR sich dabei Klischees bediente, die ausgerechnet die türkischen Sunniten immer wieder zum Anlass der Verfolgung der alevitischen Minderheit benutzten, macht die Sache kompliziert. Aber solche Filme leben auch von Klischees, und viele Minderheiten hatten schon ihren Tatortfall, ohne dass daraus ein Massenprotest erwachsen wäre. Klauende Polen, dealende Afrikaner oder Chinesen, deren Aquarienfische teuer gemietete Leihgaben der Schutzgeldmafia sein sollten. Niemand ist je auf die Idee gekommen, ein Politikum daraus zu machen oder sich kollektiv in der Ehre gekränkt zu fühlen. Da sind die Aleviten dann doch ganz Muslime. Auf einem der wenigen deutschsprachigen Plakate geht es dann auch logischerweise um den ausgeprägten Ehrbegriff, der das Leben in der Zivilisation so schwer macht:

Aleviten sind eine der ehrbarsten Völker! Bis zum Tode sind wir Aleviten!

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Entsprechend hoch ist nach Meinung der alevitischen Gemeinde der Preis der Ehrverletzung anzusetzen. Mit einer einfachen Entschuldigung ist es da nicht getan. Auf Schildern findet sich immer wieder die alevitische Interpretation des Deutschen Grundgesetzes: Die Freiheit der Kunst endet da, wo die Würde des Menschen verletzt wird. Und die wird da verletzt, wo ein Alevit als Täter in einem Fernsehkrimi erscheint. Es spricht auch nicht für ein tatsächliches Ankommen im freiheitlichen Rechtsstaat, dass aufgrund der Auseinandersetzung mit einem Fernsehsender, jetzt die Bundesregierung zu einer „Ehrenerklärung zugunsten der Aleviten“ aufgefordert wird. Der Sender selbst solle eine umfassende Gegendarstellung in „geeigneter Form“ bringen. Welche Form den Beleidigten geeignet erscheint, konnte man gestern noch auf der Homepage der Aleviten lesen, inzwischen ist es dort wohl entfernt worden: Eine 90-minütige Dokumentation über den alevitischen Glauben sollte Sonntag abends ersatzweise für einen Tatortkrimi gezeigt werden. Starker Tobak für die deutsche Mehrheitsgesellschaft, die möglicherweise an den mitgebrachten Problemen muslimischer Migranten dann doch nicht so sehr interessiert sein könnte.

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Unterstützung erhalten die aufgebrachten Aleviten ausgerechnet von denen, die sie beschuldigen, sie zu verfolgen: Der sunnitischen DITIB und sogar von deren übergeordneter türkischer Behörde, der Anstalt für Religionsangelegenheiten in Ankara. Während die Aleviten die Einmischung entschieden zurückweisen, wehrt sich Außenminister Steinmeier nicht, von türkischen Fundamentalisten über den Umgang mit Religion in der Demokratie belehrt zu werden. Wie nicht anders zu erwarten, ermahnt er die Deutschen, sich mit Islamkritik zurück zu halten:

Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) warnte unterdessen vor einem «religiösen Kulturkampf». «Drehbuchautoren und Künstler müssen wissen: Gegenüber religiösen Gefühlen der Menschen, egal um welchen Glauben es sich handelt, sind Respekt, Umsicht und Behutsamkeit geboten», sagte Steinmeier der «Bild am Sonntag».

Da er ja inzwischen selber Künstler ist, kennt er sich aus. Aber ob er es damit ernst meint: „egal um welchen Glauben es sich handelt“? Oder gilt es doch nur für den Glauben derer, die sich für die Ehrenhaftesten unter den Völkern halten?




Düsseldorf gedenkt der Opfer des 9/11-Terrors

Ein Bekannter und ich hatten uns vor ein paar Tagen dazu entschlossen, zu der Düsseldorfer 9/11-Mahnwache zu fahren, um uns nebenbei gemeinsam ein paar Gedanken über Aktionen der PI-Gruppe in Wuppertal zu machen. Unterwegs zum Kundgebungsplatz liefen wir an etwas für mich völlig unerwartetem vorbei. Einige Aktivisten einer mir unbekannten Gruppierung hatten den Weg zum Veranstaltungsort mit Kreide bemalt.

(Bericht von Grindcore zur 9/11 Mahnwache der BPE in Düsseldorf)

Ich empfand es als äußerst unsensibel, am 11. September nur über angebliche Verschwörungtheorien „aufklären“ zu wollen, ohne der Opfer zu gedenken. Inwiefern das moralisch in Ordnung ist, werden die Urheber der Graffitis selbst für sich entscheiden müssen. Ich habe mir dann das erste Mal die Frage gestellt, ob diese Kritzeleien überhaupt eine Reaktion auf die Kundgebung der Bürgerbewegung Pax Europa sein sollte, oder ob die Leute wahllos in der Stadt ihren Zweifel mit Kreide artikulieren.

Hier ein paar Fotos (weitere s.u.):

Einige Minuten später erreichten wir den Johannes-Rau-Platz, wo die Leute von Pax Europa schon alles aufgebaut hatten. Ich empfand die Plakate als durchweg gelungen und ansprechend, so dass bereits vor dem Beginn der Kundgebung viele Leute stehengeblieben sind, um sich zu informieren.

Die Leute von der BPE haben während der Vorbereitung überraschend routiniert Flugblätter und Aufklärungsmaterial verteilt, Gespräche gesucht und Passanten aufgeklärt, so dass die Menschenmenge langsam anwuchs. Für mich war es sehr überraschend und auch äußerst angenehm, auf Menschen zu treffen, die genauso fundiert ihre Kritik an der Religion des Friedens™ artikulieren wie ich selbst. Ich dachte sehr häufig, dass ich niemals wirklich auf Gleichgesinnte treffen würde, die mit Niveau und Anstand das Thema Islamkritik behandeln würden – hier waren es ca. 60. Ich kann es kaum beschreiben, wie erleichternd das gewesen ist.

Die Kundgebung eröffnete der stellvertretende NRW-Landesvorsitzende der Bürgerbewegung Pax Europa, Andrej Petkov, der einen Vortrag über die Anschläge vom 9/11 und die Hintergründe hielt. Es war ein ausführlicher und sachlicher Beitrag, der explizit nicht antiamerikanisch gewesen ist – und damit wahrscheinlich gegen die Common Sense der veröffentlichten Meinung in Deutschland ist. Es war faszinierend, jemandem bei einer Kundgebung zuzuhören, der nicht nach spätestens drei Sätzen US-Amerikanern unterstellt, sie wären Kriegstreiber und Aggressoren.

Andrej Petkov, stellvertretender NRW-Landesvorsitzender der Bürgerbewegung Pax Europa

Dann sprach ein junger Aramäer über seine Erfahrungen mit dem Islam und der Türkei. Er setzt sich dafür ein, dass die Aramäer in der Türkei als eine ethnische Minderheit anerkannt werden, prangert die Schikane und die Gewalt gegen seine Volksgruppe an und wünscht sich, dass die aramäische Sprache wieder frei in der Türkei gesprochen werden darf. Nach seiner Rede konnte ich ein paar Sätze mit diesem interessanten jungen Mann wechseln (der auch bereits „wunderbare“ Erfahrungen mit der türkisch-nationalistischen Zeitung „Hürriyet“ gemacht hat) und mich über einige sehr interessante Details über den Propheten Mohammed erfahren, von denen ich tatsächlich noch nichts wußte. Danach war mir der Kriegesherr, Kinderschänder, Massenmörder und Vorzeigewahnsinniger Mohammed sogar noch unsympathischer als jetzt schon.

Zu guter letzt sprach jemand, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hätte, Michael Höhne-Pattberg aus Krefeld, der sich sofort am Anfang als ehemaliges Mitglied der Grünen vor stellte. Normalerweise sind die Grünen eine Partei, die die aggressive und unnachgiebige Islamisierung der Gesellschaft mit aller Gewalt durchdrückt, unabhängig davon, was die Bürger davon halten. So war Höhne-Pattberg zwar für eine multikulturelle Gesellschaft, aber eindeutig gegen die Islamisierung. Die nötige Konsequenz, nämlich den Austritt, hat er auch bereits vollzogen. Leider wird es wohl nicht so viele Grüne oder Ex-Grüne geben, die begreifen, dass es eine multikulturelle Gesellschaft mit dem fortschreitenden Islam nicht geben wird, sondern nur eine Monokultur.

Michael Höhne-Pattberg

Nach der Kundgebung gab es einige Diskussionen mit Bürgern, Migranten und auch Moslems. Faszinierend fand ich ein islamisches Ehepaar – der Mann Araber, die Frau eine deutsche Konvertitin mit Kopftuch. Die Beiden haben nicht begriffen, worum es bei der Islamkritik geht und führten eine interessante Diskussion mit einer Teilnehmerin, die systematisch und präzise das testosterongeladene Gesellschaftsbild des Mannes seziert hatte. Am Ende hatten wir Islamkritiker – mal wieder – einen wunderbaren Einblick in eine fremde und intolerante Welt.

Anschließend haben wir es uns nach Kundgebunsschluss in der Altstadt Düsseldorfs gemütlich gemacht und miteinander diskutiert und Informationen ausgetauscht. Ich fand es sehr anregend, mit Gleichgesinnten zu diskutieren und sie näher kennenzulernen, da sich Islamkritiker normalerweise anonym im Internet austauschen, weil man gesellschaftliche Ächtung fürchtet. Interessant war, dass die Teilnehmer aus allen Schichten kamen, wobei der Anteil an Akademikern überproportional hoch gewesen ist. Es haben Leute aus ca. fünf verschiedenen Nationen teilgenommen und ich hatte die Möglichkeit, ein paar Mitglieder der sich in Gründung befindenden Partei „Die Freiheit“ persönlich kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen. Sehr sympathische Leute, komplett ideologiefrei und kreativ.

Ich bin sehr froh, dabei gewesen zu sein. Und ich komme zur Erkenntnis, dass wir definitiv VIEL mehr von solchen Treffen brauchen. Der 11. September ist nun vorbei, aber die Islamkritik und die Festigung der Demokratie und Meinungsfreiheit muss weitergehen. Deshalb mein Appell:

Vernetzt Euch. Schreibt Eure lokalen PI-Gruppen an und organisiert Treffen. Fall es keine lokale PI-Gruppe in Eurer Nähe gibt – gründet sie. Die Diskussion darüber, wie Deutschland in Zukunft aussehen soll, ist in der Mitte der Gesellschaft angelangt. Lasst uns zusammen dafür sorgen, dass sie nicht von Feinden der Meinungsfreiheit erstickt wird.

Weitere Fotos:

Videos der Ansprachen:

» Rheinische Post: Hubschrauber kreist über der Innenstadt




CDU-Austrittserklärung von Marc Doll

Marc DollIm Rahmen der gestrigen Pressekonferenz zur Gründung der neuen Partei DIE FREIHEIT wurde bekannt, dass der frühere Sicherheitspolitiker der Berliner CDU, Marc Doll (Foto), aus der CDU austritt. In einem Schreiben an den Landesvorsitzenden der Berliner CDU, Frank Henkel, erläutert der 33-Jährige seine Beweggründe. „Mit der Partei Konrad Adenauers hat die CDU von heute nichts mehr zu tun“, so Doll.


Betreff: Austritt aus der CDU

Sehr geehrter Herr Landesvorsitzender Henkel,

hiermit trete ich von sämtlichen, mir übertragenen Funktionen und Posten zurück und erkläre meinen Austritt aus der CDU.

Lange Zeit habe ich politische Arbeit – Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Artikel, Rundbriefe, Infostände und Bürgergespräche – zur Sicherheitslage in Berlin gemacht. Lange Zeit wurde ich dahingehend unterstützt und gefördert und ich fühlte mich wohl in einer Partei, von der ich glaubte, sie sei die einzige, die die massiven Probleme der Stadt in den Griff bekommen könnte.

Dies änderte sich schlagartig, als meine Arbeitsergebnisse unbequeme Fakten ergaben, nämlich dass ein Großteil der Intensivtäter nicht einfach nur einen türkisch-arabischen Migrationshintergrund hat, sondern auch den Islam als verbindendes Glied. Es ist unbestreitbar, dass Anhänger dieser Religion häufiger gewalttätig sind als alle anderen Gruppen. Auch außerhalb der Inneren Sicherheit schneiden jene, die dieser Religion huldigen, schlechter ab – so z.B. in der Bildung oder der Inanspruchnahme von langjährigen Sozialleistungen.

Mit einer bildungsfernen Herkunft, wie manche mir glauben machen wollten, hat dies nichts zu tun, da bildungsferne Migranten aus dem nicht-muslimischen Raum, z.B. aus Fernost, spätestens in der zweiten Generation bestens integriert sind, gute Leistungen erbringen und kaum straffällig werden. Und ganz sicherlich hören wir nichts von rassistischen Äußerungen gegen Inländer, wenn es um Migranten aus dem nicht-muslimischen Raum geht.

Diese Arbeitsergebnisse wollten aber nicht gehört werden. Sie wollten nicht einmal diskutiert werden. Es wurde von mir verlangt, alle meine Artikel, in denen der Islam vorkommt, von der Homepage meines Verbandes zu entfernen und bei der Gelegenheit auch die, die von anderen Mitgliedern über den Islam verfasst wurden. Hier wurde in offensichtlichster Weise ein Sprach- und Denkverbot bezüglich des Islams verordnet. Offenbar aber nur in einer Richtung, denn Ihrem Stellvertretenden Landesvorsitzenden Thomas Heilmann war es nach wie vor möglich, zu fordern „Wir brauchen den Islam“.

Ich berichtete sodann nur noch in meinen Rundbriefen über die Auswirkungen der muslimischen Zuwanderung, aber auch hier wurde mir dies rasch untersagt; ebenfalls ohne Diskussion. Da es mir hier langsam reichte, versendete ich den Rundbrief weiter, nur eben als „parteiunabhängigen Rundbrief“, welcher mittlerweile einen hohen Empfängerkreis hat – meist Leute, die einst CDU wählten und sich nun enttäuscht abwandten.

Die Hindernisse, die mir ständig in den Weg gelegt wurden, nahmen kein Ende. Am Internationalen Frauentag klärte ich mit einem CDU-Stand am Alexanderplatz über Ehrenmorde und Zwangsehen auf, eine brutale Realität, die nicht verschwiegen werden darf. Ich wollte kein Lob dafür, dass ich Bürger über diese Verbrechen aufklärte, aber sicherlich wollte ich ebenfalls keine vom Kreisvorstand angedrohte Rüge.

Aber vergessen wir mal die Parteiinterna und reden über die Außenwirkung.

Die Sprachverbote, die ich auferlegt bekommen habe, sind motiviert durch eine Mischung aus Angst und Taktik. Ersteres aufgrund der Gefahr, Wähler durch vermeintlich unbeliebte Thesen zu verprellen, und letzteres aufgrund neuer Koalitionsoptionen. Ich verstehe die Notwendigkeit, als Partei zu einem gewissen Grad wahltaktisch zu agieren, aber wenn dieser Grad nun soweit geht, dass selbst die Grundlagen der CDU aufgeweicht werden, dann sind wir nur noch ein Instrument zur Arbeitsbeschaffung einiger weniger Funktionäre an der Parteispitze, anstatt eine aufrechte Volksvertretung.

Was in Deutschland passiert, ist, dass sich alle Parteien soweit angenähert haben, dass es mittlerweile kaum mehr eine Rolle spielt, wen man wählt. Es ändert sich die Farbe, aber die Politik bleibt dieselbe. Alleine die Berliner Erklärung würde es fast erforderlich machen, dass sich die CDU einen neuen Namen zulegt, denn mit der Partei Konrad Adenauers hat das, was wir heute haben, nichts mehr zu tun.

Das Volk merkt dies, Herr Henkel! Nicht-Wähler-Anteile von über 40% zeigen deutlich, dass der Bürger erkannt hat, dass Parteien mittlerweile weniger für das Volk da sind, sondern mehr für sich selbst. Ab wann ist eine Regierung nicht mehr demokratisch legitimiert, Herr Henkel? Ab 51% Nicht-Wähler? Ab 75% Nicht-Wähler? Oder reicht es, wenn sich die Politiker am Wahltag selbst wählen?

Man kann es kaum mal mehr Politik nennen, was heute in Deutschland fabriziert wird. Anstatt die Probleme wirklich anzupacken, werden nach der Wahl und den ganzen schönen Wahlversprechen nur hier und da ein paar kleine Schräubchen gedreht, dass es wenigstens so aussieht, als ob etwas getan wird, aber penibel darauf geachtet, dass es keine Auswirkungen hat. Hauptsache es wird nirgendwo angeeckt, Hauptsache niemand fühlt sich auf den Schlips getreten; das könnte Stimmen kosten.

Diese zögerliche Einstellung wirtschaftet dieses so großartige Land herab, ein Land, welches gerade mal einen Bruchteil seines Potentials nutzt, und eine Tatsache, die allen Politikern bekannt ist. Dennoch bleibt der Kurs der alte, die Probleme bestehen und die Missstände über Schulden finanziert. Den Preis dafür, dass einige Partei-Eliten an der Macht bleiben, den bezahlen die Bürger und deren Kinder später, wenn diese Eliten längst im Ruhestand oder Ausland sind.

Dieser Fassadenpolitik setzte die Berliner CDU mit ihrem Integrationspapier, welches vollkommen an der Parteibasis und deren Bedenken vorbei durchgesetzt wurde, die Krone auf. Schon die Verfasser des Papiers, Monika Grütters, die ernsthaft die Doppelte Staatsbürgerschaft als Problemlösung bei der Integration in Erwägung zog, und Burkhard Dregger, der öffentlich zugeben musste, dass er vom Islam, um dessen Anhänger sich jegliche Integration überhaupt fast ausschließlich dreht, wenig weiß, – schon die Verfasser waren eine Besetzung, die klar zeigt, dass es hier weniger um Fachkompetenz ging, und damit nicht um die praktische Realisierbarkeit des Papiers, sondern lediglich um eine Annäherung an die anderen Parteien zum Zweck der Koalition und des eigenen Machterhalts.

Das Integrationsprogramm der Berliner CDU unterscheidet sich kaum von den Programmen, die bisher so erschreckend erfolglos waren. Aber ich erwähnte ja, dass es heute in der Politik wohl weniger um die Erfolgsaussichten der Programme geht, sondern um Koalitionskonstellationen zum Zweck der persönlichen Machterweiterung. Diese verkrustete Politkaste aufzubrechen wird meine zukünftige Aufgabe sein.

Ich möchte den Menschen in unserem Land zeigen, dass es auch anders geht. Dass eine Partei erfolgreich sein kann, wenn sie die Probleme am Schopf packt, deutlich anspricht und das auch glaubwürdig vermittelt. Ich möchte Ihnen zeigen, dass eine solche Partei langfristig erfolgreicher sein wird, als jede alteingesessene Partei. Und das werden wir!

Wir werden die Politik in Berlin und Deutschland grundlegend ändern!

Wir werden Daten und Fakten auf den Tisch bringen, die bisher von allen Parteien gemieden und von vielen Medien unter den Tisch gekehrt wurden! Wir werden unbequeme Wahrheiten aussprechen und dem Bürger wieder Mut machen, selbiges zu tun! Wir werden Tatsachen in die Presse, in die Talkshows und in die Parlamente tragen, und damit jeden Politiker zwingen, sich mit der Realität auseinander zu setzen und sich für seine vergangenen Taten zu rechtfertigen! Wir werden die Bürger aufklären über das, was ihnen bisher vorenthalten wurde und wir werden sagen, warum ihnen dies vorenthalten wurde. Wir werden wieder Politik für den Souverän dieses Landes machen!

Denn wir haben keine Angst. Wir kleben nicht an unseren Posten und Gehältern. Wir tun dies, weil wir aufrichtig davon überzeugt sind das Richtige für Andere zu tun. Wir sind Idealisten, vom Altruismus geleitet – und deshalb werden wir auch am Ende erfolgreich sein.

Und somit das Volk.

Marc Doll

(Foto-Copyright: Karine Azoubib)




Flughafen Frankfurt: Offenes Tor für Terroristen

imageIst Deutschlands größter Flughafen Frankfurt vor Anschlägen sicher? Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat es ausprobiert. In zehn Minuten kam ein FAS-Reporter bis zum Flugvorfeld, ganz nah an die großen Maschinen heran – ohne Ausweis, ohne Kontrollen. Man braucht nur einen Computer und eine Warnweste. (Weiter in der FAS mit Video)