hodscha.jpgIn den Aachener Nachrichten fanden wir ein Paradebeispiel für Taqquia. Nachdem Pax Christi (wir haben über diesen merkwürdigen Verein berichtet) zum gemeinsamen Friedensgebet aufgerufen hatte, durfte der Hodscha der dortigen Moschee (gibt es eigentlich noch einen Ort in Deutschland ohne Moschee?) sagen: «Der Prophet Mohammed hat zu seiner Zeit keinem Lebewesen gegenüber Gewalt und Unterdrückung angewendet, vielmehr hat er sich allen gegenüber Verständnis- und liebevoll verhalten. Dies sind auch die Grundgesetze des Islam.».

Der Islam verbiete alle Gewaltformen und jeglichen Terror und bringe den Menschen Respekt und Menschlichkeit entgegen. Im Koran würden alle Menschen zum Frieden aufgerufen.

Lieber Hodscha: Sie haben hier Ihren mordenden, vergewaltigenden und pädophilen Religionsstifter mit Jesus Christus verwechselt. Ihr Mohammed hat während seines Lebens 28 Kriege angezettelt und zum grossen Teil selbst angeführt – unbekannt ist die Zahl der von ihm mit eigener Hand ermordeten Menschen.

Um es ganz deutlich zu sagen: gemeinsame Gebete sind nach unserer Ansicht zwar gutgemeint, aber sinnlos. Wir beten nicht zum gleichen Gott.

Gefährlich werden solche Veranstaltungen, wenn damit der Eindruck erweckt wird, dass man eigentlich das Wort ‘Allah’ nur durch das Wort ‘Gott’ austauschen kann – dies ist Blendung. Und noch gefährlicher werden derartige Veranstaltungen, wenn den Vertretern des Islams die Möglichkeit zum schamlosen Verbreiten ihrer Irrlehre und in diesem Zusammenhang, dem Schwindeln ‘bis sich die Balken biegen’ gegeben wird.

Abschliessend:

Der christliche und der islamische Gott sind nach Ansicht des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, nicht identisch. Der „christliche Du-Gott, mit dem man eine persönliche Beziehung haben kann“, sei ein anderer als der Gott der Moslems.

Danke für diese klaren Worte.

Mit Dank an Spürnasen Werner S. und Bernd vS

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34 KOMMENTARE

  1. Zu solchen Anlässen müssten die Islamkritiker vor Ort unbedingt immer Treffen vereinbaren. Dann können sie sich im jeweiligen Saal geschickt verteilen und bei jeder Lüge widersprechen und aus dem Koran vorlesen. Leute, lasst uns soviel fundiertes Wissen wie nur möglich erwerben, um uns dann zu organisieren! Jeder in seiner Heimatgemeinde!

  2. Der Osten ist weitestgehend Moscheefrei, deshalb hält sich das Anschmiegen liebesbedürftiger Christen an Allah dort noch in Grenzen. Meine Stadt hat das Glück. Es scheint auch noch niemand auf die Idee gekommen zu sein, die 5 Kopftücher zum gemeinsamen Preisen Allahs in die Kirchen einzuladen.(Glückliches Osterburg, kann ich da nur sagen.) Allerdings gibt es auch noch keine Bürgerinitiativen verschreckter Atheisten oder PDS-Kämpen, um das Kirchenläuten zu unterbinden, eine typisch miefige Kleinstadt eben, wo ständig gemügelt wird und Inder nur mit UNO-Friedenstruppen auf den Markt begleitet werden können.

    Ich kann nur hoffen, der Hodscha ist anschliessend nicht ermordet worden, wegen Beleidigung des Koran und des Propheten. Man hört da ja schlimme Sachen, was passiert, wenn jemand den Propheten beleidigt. Und ihm zu unterstellen, er wäre ein Mensch gewesen, der sich zu fein war, eben mal hunderte Leute umbringen zu lassen, ein Weichei in der damaligen Zeit eben, das könnte schon erboste Anhänger auf den Plan rufen.

    Man stelle sich nur mal die Auswirkungen vor, wäre es so gewesen, wie der Hodscha verkündete,

    ein deutscher Konvertit zum Islam reisst mitten in einer Menge die Jacke auf und wirft mit Blumen um sich, um die maximale Personenanzahl mit Allahs Liebe zu beglücken! Palästinensische Kassambrigaden feuern Süssigkeiten, Obst und Liebesbeteuerungen nach Israel! Ein muslimischer Vater verabschiedet gerührt seine Tochter und drückt ihr die Hälfte seines Kontos in die Hand, statt den Hals zu, und gibt ihr den Segen, zum Leben, wie eine Deutsche!

    Und Claudia Fatima Roth muss sich andere Verbrecherbanden als Schutzbefohlene suchen – das geht doch nicht!

  3. «Der Prophet Mohammed hat zu seiner Zeit keinem Lebewesen gegenüber Gewalt und Unterdrückung angewendet, vielmehr hat er sich allen gegenüber Verständnis- und liebevoll verhalten. Dies sind auch die Grundgesetze des Islam.».

    Na, da bin ich aber beruhigt. Das heißt dann wohl, daß ich mich ab heute wieder problemlos und gefahrlos in den Migrantenhochburgen Köln-Chorweiler oder Berlin-Neukölln bewegen kann. Ich brauche mich ja nur auf diese Worte zu beziehen, denn „Islam“ heißt Frieden.

    So lange sich nicht alle seine Schäfchen daran halten und damit aufhören, uns Einheimische als minderwertige Schweine anzusehen, so lange kann er sich seine Sprüche in den Hintern schieben. Im Gegensatz dazu fordere ich ihn sogar auf, dieses gottlose Land, diesen Sündenpfuhl zu verlassen. Ich habe von Sprüchen die Schnauze voll. Erst die Taten vergolden die Rede.

  4. Die grosse Mehrheit der Deutschen ist über den gewalttätigen Charakter des Islam und seines „Propheten“ derart schlecht informiert, dass die Leute das Geseier „Islam ist Frieden“ glauben.

    PISA hilft auch diesbezüglich !

    Mann ist mir schlecht…

  5. @#1 Maria Magdalena:

    Ja, da gebe ich Dir recht und stimme Dir zu.

    Wir bräuchten in den größeren Städten Deutschlands bzw. in jenen mit muslimischen Aktivitäten, tatsächlich kleine Gruppen, welche bei solchen oder ähnlichen Anlässen vor Ort „korrigierend“ eingreifen, also wortgewandt und faktisch informieren.

    Bei solchen Beiträgen wird mir immer klar, daß das Internet zum Erreichen der normalen Bürger (noch) nicht so gut geeignet ist.

    Wir müßen im realen Leben handeln und agieren, die muslimische Ideologie entlarven und unsere Mitbürger informieren sowie für die Freiheit gewinnen.

  6. Apropos: Kann mir jemand die Koransuren nennen, auf denen das Recht auf Taqquia gründet?
    Ich habe natürlich den Koran gelesen, mir diese Stellen aber damals leider nicht vermerkt.

  7. OT: Ich bin soooo froh. Eben berichtete DLF über Massaker von Christen an Muslimen, auf dass wir nie vergessen mögen, wer unter uns weilt –

    Bischof Mixa mit seinen erzkatholischen Kreuzrittern.

    Claudia Fatima Roth warnte vor ihm, Allah, der Allbarmherzige preise sie , auf dass wir nicht ungewarnt von katholischen Regionalbahnbombern beschleunigt oder experimentierfreudigen Konvertiten zum Katholizismus, blondiert werden.

    Halloho! Es ist Murmeltier ähm Sabra und Schatilatag und alle freuen sich darauf, was uns Bettina Marx am 17. darüber zu erzählen hat.

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/weltzeit/669171/

    Vor allem, weil das DLF feststellte, dass das Feindschema gute Christen, böse Muslime im Libanon nicht funktionierte. Na und was im Libanon nicht funktionierte, das wird doch wohl auch in Deutschland nicht funktionieren.

    Und wenn nächstens ein Deutscher einen Rabbi absticht, dann sollte der DLF freundlicherweise hinzufügen, wenn er schon weglässt, dass der Deutsche muslimischen Afghanistanhintergrund hat, dass er Katholik ist. Soviel künstlerische Freiheit muss sein.

    OT-Ende.

  8. Nun kann man sich endlich wieder seinen altbewehrten christlichen Feindbildern hingeben,der Islam ist ja so lieb ,ich könnte vor Freude heulen.
    Es ist eben alles nur eine Auslegungsache,der smarte Moslem Boy der einem unerhört provokantem Rabbi ein Messer in den Bauch gerammt hat ,auch alles nur Auslegungsache,wenn man die Worte ,die er benutzt hat nach dem friedlichem Koran deutet,so wird aus dem „DU SCHEIß JUDE,ICH BRING DICH JETZT UM“ ,“DER ISLAM IST FRIEDE,WILLST DU MIT MIR SPIELEN“
    Die Zukunft wird fantastisch,Mohammel sei Dank

  9. #3 D.N. Reb (15. Sep 2007 08:02)

    „Allerdings gibt es auch noch keine Bürgerinitiativen verschreckter Atheisten oder PDS-Kämpen, um das Kirchenläuten zu unterbinden, eine typisch miefige Kleinstadt eben, wo ständig gemügelt wird und Inder nur mit UNO-Friedenstruppen auf den Markt begleitet werden können.“

    Müssen wir uns jetzt damit abgeben, Kleinstädter zu bauchpinseln, weil es Schlägereien in Mügeln mit Indern gegeben hat ? Kleinstädte im Osten sind rückständig und miefig, wer jung ist haut sucht möglichst schnell das Weite !

    Ich wohne mit Neubrandenburgern und Pasevalkern zusammen. Was da an Gewalt und Jugenddeliquenz abgeht in Neubrandenburg und Pasevalk ist Horror. Junge Frauen mit Abitur wandern aus nach Berlin und Hamburg.Gymnasiaten sind Weicheier. Bandenbildungen zwecks Gruppenschlägerei. Bloß gut, dass sie jetzt in Berlin wohnen in einem netten Studentenbezirk mit lauter netten Leuten. Leute aus den besseren Kreisen der BRD.

    Wollen Sie damit sagen, dass es in ihrer Kleinstadt auch so sei ?

    Mein Gott, geht mir dieses Müggeln auf den Keks.

  10. Die Aachener bekommen bald eine weitere schöne Moschee, und ich hoffe, sie freuen sich darauf.

    Pax Christi freut sich bestimmt über jede neue Moschee. Wie nennt man sowas noch mal? Richtig: Nützliche Idioten.

  11. @#12 Camelot

    Sprichst Du für ganz Camelot oder nur für die Tafelrunde?

    Genau, hier ist der Horror. Deswegen schrieb ich ja von den UN-Friedenstruppen und beklagte die fehlende Weltoffenheit, die es nicht mal zu einer Moschee und Ringelpiez zwischen Christen und Muslimen gebracht hat. In dieser Hinsicht müssen wir von den weltoffenen Städten wie Bremen, Berlin, Köln, Erlangen, Leipzig noch viel lernen. Aber wir sind bereit dazu.

    Ich im Besonderen, denn von netten Studenten lernen, heisst siegen lernen. Möchtest Du mein Pate sein? Wir könnten uns dann öfters schreiben und Du könntest Studentenbrigaden animieren, zu uns in die Kleinstadt zu kommen und von der faszinierenden Welt des Studentenlebens erzählen. Wir Normalsterblichen, wenn auch vom täglichen mügeln erschöpft oder von der Arbeit, würden dann gespannt an den Lippen der proletarisch-bürgerlichen Jugend hängen und ihre Weisheiten aufsaugen, über Toleranz, Weltoffenheit, den Imperialismus und wie sie schon mal gegen das Schweinesystem gekämpft haben. Das wäre wirklich schön. Das würde auch die Arbeiterveteranen erfreuen, die, die auch schon mal gegen den Kapitalismus gekämpft haben und nun die Rente verzehren müssen, weil sie nicht mehr zum Strassenkampf oder Ausflügen nach Heiligendamm oder Rostock Stadthafen taugen.

    Überleg es Dir mal. Hier treibt sich immer nur die PDS und die DVU herum und ab und zu kommen auch mal Leute vom der MLPD vorbei und rufen zum Generalstreik auf. So eine Patenschaft wäre eine echte Abwechslung.

    Du musst ja nicht gleich antworten, ich muss eh erst mal Hecke schneiden gehen. Bis dann.

  12. Ich entschuldige mich bei allen, dass ich vorhin am Hauptthema des Blogs abgeglitten bin: nämlich Anti-Islamismus.

  13. #1 Maria Magdalena (15. Sep 2007 08:00)

    Vor längerer Zeit habe ich mal gelesen, daß die Niederländer islamische Geistliche in Talkshows eingeladen hätten, um sie vor aller Öffentlichkeit mit Koransuren und anderen religiös begründeten Menschenfeindlichkeiten zu konfrontieren.
    Es hatte funktioniert und durch die heftigen Reaktionen wurde der Islam öffentlich als das entlarvt, was er tatsächlich ist.

  14. @#1
    @#6
    Ich kann mich Eurer Meinung anschliessen. Aufklärung über den Islam tut Not. Die Lügen der Islamvertreter müssen systematisch entlarvt werden, ihre Strategien, die sie anwenden (u.a. Taqyya, erlaubte Lüge)u.v.m. Aufklärung ist das Gebot der Stunde, aber eben nicht die beschönigte Version, sondern die knallharte WAHRHEIT über diese zutiefst rückständige, totalitäre, menschenverachtende „Religion des Friedens“, wo Steinigungen, Enthauptungen, Abhacken von Gliedmassen, Folterungen, Ungleichheit zw. Mann+Frau, Unterdrückung der Frau, Verfolgung Andersdenkender usw. usw. integrierender Bestandteil ist.
    Das Internet ist ein gutes Medium für diejenigen, die damit umgehen können, für „die grosse Masse“ ist es noch nicht geeignet. Wir müssen aufs Terrain – daran kommen wir nicht vorbei – um die grosse Oeffentlichkeit zu informieren; die Medien sind ja zum grossen Teil schon „zensuriert“, unsere Meinungsfreiheit beschnitten, Das dürfen wir uns nicht bieten lassen. Meiner Meinung nach brauchen wir nicht nur solche, die bei Anlässen „korrigierend“ eingreifen, sondern wir müssen auf die Hinterpfoten und auch unsere Informationsabende, öffentliche Vorträge etc organisieren. Es gibt sie schon, aber m.E. noch zuwenig….

  15. @#7 gw
    Pax Christi (lat. Friede Christi) die internationale katholische Organisation der Friedensbewegung, die sich heute jedoch als ökumenisch offen versteht. Der Name der Bewegung ist zurückzuführen auf das Leitwort, das Papst Pius XI. seinem Pontifikat 1922 gab: „pax christi in regno christi“ (Der Friede Christi in Christi Reich).
    Quelle Wikipedia

    nicht zu verwechseln mit
    Pax Europa e.V.
    Für Europa – Gegen Eurabien
    von Udo Ulfkotte

  16. Da ich selbst aus der Stadt komme, wo Mohammed nach der Aachener Nachrichten noch ein friedliebender Mann ist, könnt ihr euch sicher vorstellen wie sehr ich mich freue, wenn bald im Kennedypark, der übrigens ein Vorzeigemodell für eine Parallelgesellschaft ist, eine Mosche mit 40 Meter Minarett steht.

    Wer sich das Ding mal ansehen will kuckst du hier Alter oder ich dir hau Fresse dick.

    http://www.aymen.de/projekt13.htm

    Architekt ist, oh Wunder, ein gewisser tatatataaaaaaa Serdar Aymen.

  17. Vermutlich war der Moslem Analphabet und hat sich seinen Koran selbst zusammengesponnen. Bilder für einen Koran-Comic sind ja auch nicht erlaubt. Wenn er seine Worte wirklich ernst nimmt, hat es wenigstens was positives, weil er seinem brutalen Allah nicht folgt.

  18. Warum muss bei jeder Moschee gleich ein Einkaufszentrum, Muckibude, Seminarräume, Cafe, usw. angebaut sein? Und dann noch die mittelalterliche Trennung von Mann und Frau bei den Gebetsräumen? Wird Zeit, dass die Behörden all die „Vereine“ und kleinen Süpermarkets bez. Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen genauestens unter die Lupe nehmen …

  19. „Der Islam verbiete alle Gewaltformen und jeglichen Terror und bringe den Menschen Respekt und Menschlichkeit entgegen. Im Koran würden alle Menschen zum Frieden aufgerufen.“

    Jaja, und die Erde ist eine Scheibe

    Ich kann dieses ganzu Islam-ist-Frieden-Geschwafel nicht mehr hören.
    Räudig!Einfach nur noch räudig!

  20. Es ist in der ganzen Welt so:

    Zwischen Freiheit und Verfolgung
    Christen in Ländern mit muslimischer Mehrheit
    Dokumentation der Kath. Internationalen Presseagentur
    Freiburg i. Ü., 05.12.2001 (Kipa) Nicht erst der 11. September und die erklärte Feindschaft islamischer Extremisten gegen dem Westen haben die Frage nach dem Verhältnis von Christen und Muslimen neu aufgeworfen. Im katholischen Bereich hat die Dialog-Euphorie der 70er Jahre Ernüchterung Platz gemacht. Christen in vielen islamischen Ländern sehen sich mit wachsenden fundamentalistischen Bewegungen im Islam konfrontiert. Bei den Bischofssynoden für Afrika (1994) und Asien (1998), aber auch beim jüngsten Weltbischofstreffen gab es neben dem Appell zum offenen Dialog auch warnende Stimmen.
    Papst Johannes Paul II. hat bei seinen Auslandsreisen immer wieder die Begegnung mit dem Islam gesucht und für Toleranz, Gegenseitigkeit und für einen Dialog unter gleichberechtigten Partnern geworben. Sein erster Besuch einer Moschee in Damaskus im Mai sollte ein neuer Anstoss sein.
    Die nachfolgende Zusammenstellung basiert in weiten Teilen auf einer Ländersicht des vatikanischen Missions-Nachrichtendienstes Fides. Experten geben zu bedenken, dass Zahlenangaben für diese Regionen oft widersprüchlich sind.

    ASIEN
    Christen geniessen Kultusfreiheit, missionarische Tätigkeit ist nicht erlaubt In den mehrheitlich muslimischen Ländern zwischen Nahost und Indonesien sind die Beziehungen zwischen Muslimen und Christen nicht immer einfach. Interreligiöser Dialog ist vor allem dort möglich, wo es sich bei den Christen um Einheimische handelt, die mit den Muslimen Sprache und Kultur teilen. Auf der arabischen Halbinsel ist der Dialog problematisch, weil es sich bei den dortigen Christen meist um Ausländer handelt, die sich zu Arbeitszwecken für wenige Jahre im Land aufhalten.
    In Saudi-Arabien gibt es keine Religionsfreiheit. In Afghanistan wurde die christliche Präsenz unter dem Taliban-Regime ausgelöscht. Da die missionarische Tätigkeit von den Regierungen oft als Proselytenmacherei betrachtet wird, beschränkt sich christliche Präsenz in vielen muslimischen Ländern auf ein Glaubenszeugnis durch das Leben inmitten der Bevölkerung – wie bei den Franziskanern oder den Charles-de-Foucauld-Schwestern in Afghanistan, Pakistan und der Türkei – sowie auf die Förderung sozialer Einrichtungen, Arbeit in Krankenhäusern, Schulen und Waisenheimen. [zurück]

    AFGHANISTAN
    Einwohner: 25.000.000; Religion: Muslime 99 %, Christen: wenige Dutzend. Das Taliban-Regime hat die Reste der christlichen Minderheit, die bis zum Jahr 2000 etwa 7.000 Mitglieder hatte, praktisch aus dem Land vertrieben. In Kabul leben derzeit drei Schwestern aus der Kongregation der Kleinen Schwestern von Charles de Foucauld, die im Stillen der einheimischen Bevölkerung helfen. [zurück]

    BANGLADESCH
    Einwohner: 129.000.000; Religion: Muslime 88 %, Christen 0,3 %.
    Der Islam ist im Land seit 500 Jahren verbreitet und ist heute Staatsreligion. Er spielt im gesellschaftlichen Leben eine wichtige Rolle, die islamischen Gesetze der Scharia sind aber nicht Landesgesetze. Die Rechte christlicher Minderheiten sind gesetzlich anerkannt, die interreligiösen Beziehungen gelten als gut. Die christliche Minderheit engagiert sich im Rahmen der Caritas Bangladesch sowie durch zahlreiche soziale und karitative Dienste für die Bekämpfung der Armut. Dafür wird sie im Allgemeinen von der Bevölkerung geschätzt.
    Die katholische Kirche engagiert sich auch im Bildungswesen: 518 Schulen befinden sich in kirchlicher Trägerschaft. Zudem verwalten die Katholiken 340 Gesundheitseinrichtungen. Das Christentum wird als „ausländische Religion“ betrachtet. Die katholische Gemeinschaft ist noch jung, die Inkulturation noch nicht weit fortgeschritten. Missionare werden häufig mit Misstrauen betrachtet und erhalten oft nur unter Schwierigkeiten ein Einreisevisum. [zurück]

    BAHRAIN
    Einwohner: 617.000; Religion: Muslime 82,4 %, Christen 10,5 %.
    Die rund 60.000 Christen verschiedener Konfessionen geniessen weitgehend Kultusfreiheit. Es gibt drei katholische Priester und sieben Comboni-Schwestern, die eine Schule mit 1.600 Schülern leiten. Vor kurzem wurde der Bau einer grossen katholischen Kirche fertiggestellt. Es gibt Tendenzen zur Öffnung gegen Demokratie und anderen Religionen. [zurück]

    BRUNEI
    Einwohner: 307.000; Religion: Muslime 70 %, Christen 7,7 %.
    Der Islam ist im Sultanat Staatsreligion. Obwohl die Verfassung die Ausübung aller Religionen „in Frieden und Harmonie“ garantiert, wurde dies mit der Zeit eingeschränkt. In den vergangenen zehn Jahren hat die Regierung Predigten und Bekehrungen untersagt, Bischöfen und Missionaren Visa verweigert, die Einfuhr von religiösem Material verboten und keine Genehmigungen für den Bau von Kirchen erteilt. Das Bildungsministerium verpflichtet alle Schüler, auch die nichtmuslimischen, den islamischen Religionsunterricht zu besuchen und Arabisch zu lernen. Auch an Privatschulen ist christlicher Religionsunterricht untersagt, islamischer dagegen verpflichtend. [zurück]

    INDONESIEN
    Einwohner: 211.000.000; Religion: Muslime 88 %, Christen 10 %. Indonesien ist mit rund 180 Millionen Muslimen das zahlenmässig grösste islamische Land der Welt. Die auf der Pancasila, den fünf grundlegenden Prinzipien des Staates, gründende Verfassung garantiert Kultusfreiheit für die anerkannten Religionen (Islam, Christentum, Buddhismus, Hinduismus), was von der Regierung – im Allgemeinen – respektiert wird. Der indonesische Islam gilt als gemässigt, das Zusammenleben mit christlichen Minderheiten ist in den meisten Regionen friedlich. Mit Beginn der Bombenangriffe auf Afghanistan kam es zu Protestkundgebungen fundamentalistischer Muslim-Bewegungen. Die gemässigten islamischen Gruppen Nahdlatul Ulama/NU und Muhamadiya (mit rund 70 Millionen Mitgliedern) riefen dagegen ihre Anhänger zur Ruhe auf.
    In den vergangenen zwei Jahren kam es zu fundamentalistischer muslimischer Gewalt auf den Molukken. Hinter den Unruhen sehen Beobachter weniger einen Religionskonflikt als einen Machtkampf. Religiöse Gegensätze wurden insbesondere von den Vertretern der von aussen kommenden und von der Armee unterstützten „Laskhar Dschihad“ geschürt. Zu Spannungen im Land führten eine Reihe von Attentaten auf christliche Kirchen in Jakarta an Weihnachten 2000. Auch im Juli 2001 wurden dort zwei Bombenanschläge auf Kirchen verübt. Die neue Staatspräsidentin Megawati Sukarnoputri hat vor einer „Balkanisierung“ Indonesiens gewarnt, falls die ethnischen und religiösen Konflikte nicht unter Kontrolle kämen.
    In dem 1976 von Indonesien annektierten Osttimor, das mehrheitlich von Christen bewohnt wird, war es Ende der 90er Jahre zu einem Bürgerkrieg und auch religiös motivierten Unruhen gekommen. In einer Volksabstimmung sprach sich 1999 die grosse Mehrheit für eine Unabhängigkeit aus. Daraufhin kam es zu gewalttätigen griffen pro-indonesischer Milizen, in deren Folge mehr als 1.000 Menschen getötet wurden. Im August 2001 fanden dort freie Wahlen statt. [zurück]

    IRAK
    Einwohner: 23.000.000; Religion: Muslime 96 %, Christen 4 %.
    Im Irak ist der Islam Staatsreligion, doch – wie der chaldäische Patriarch Raphael I. Bidawid wiederholt betonte – bereiten der Bevölkerung weniger die Beziehungen zu den Muslimen als vielmehr die durch das Embargo bedingte Armut Probleme. Christen sind auch in der Regierung vertreten, etwa der stellvertretende Premierminister Tarik Asis. Im Norden des Landes gibt es eine kurdische christliche Gemeinde mit antiker Tradition. [zurück]

    IRAN
    Einwohner: 62.000.000; Religion: Muslime 99 %, Christen 0,1 %.
    Seit der Proklamation der islamischen Republik 1979 ist der schiitische Islam Staatsreligion. Freiheiten sind für Minderheiten eingeschränkt. Die Verfassung legt jedoch fest, dass kein Anhänger anderer Religionen zum tritt zum Islam gezwungen werden kann; Bekehrungen von Muslimen sind jedoch untersagt. Religiöse Minderheiten dürfen im Iran die eigenen Riten in ihren Kulträumen zelebrieren. Christen, die muslimische Schulen besuchen, sind nicht verpflichtet, am islamischen Religionsunterricht teilzunehmen. Sie dürfen ihren eigenen Religionsunterricht besuchen. Ihre Lehrbücher müssen allerdings vom Bildungsministerium genehmigt werden und geben deshalb den Glauben nicht immer vollständig wieder. Der im Juni wiedergewählte Staatspräsident Mohammed Khatami verfolgt seit 1997 einen gemässigten Reformkurs. Mit den Christen und insbesondere mit dem Vatikan gibt es auf internationaler Ebene Gemeinsamkeiten und Zusammenarbeit, etwa zum Schutz des Lebens und der Familie. [zurück]

    JEMEN
    Einwohner: 18.100.000; Religion: Muslime 98,8 %, Christen 0,25 %. Die1990 verabschiedete Verfassung der Republik gründet auf dem Islamrecht Scharia. Christen geniessen Kultusfreiheit, Proselytenmacherei ist jedoch verboten. In jüngster Zeit kam es zu Verstössen gegen Menschenrechte und Religionsfreiheit: Im Januar 2000 wurde ein zum Christentum getretener somalischer Staatsbürger zum Tod verurteilt. 1998 wurden drei Missionsschwestern ermordet. [zurück]

    JORDANIEN
    Einwohner: 6.300.000; Religion: Muslime 96 %, Christen 4 %.
    Christen geniessen vom Staat garantierte Religionsfreiheit, jedoch mit gewissen Einschränkungen. Im Februar 2000 forderten 53 der 80 Parlamentsabgeordneten in einer Petition die Einführung der Scharia. Verschiedene Gruppen, die mit christlichen Missionsorganisationen zusammenarbeiten, klagten bürokratische Schwierigkeiten bei Aufenthaltsgenehmigungen. Die Regierung verbot verschiedenen protestantischen Organisationen die Verbreitung von Bibeln und erteilte keine Genehmigung für öffentliche Kundgebungen der Gläubigen. Zum Papstbesuch im März 2000 wurde den Katholiken das Stadion von Amman für einen Gottesdienst zur Verfügung gestellt. [zurück]

    KATAR
    Einwohner: 600.000; Religion: Muslime 82,7 %, Christen 10,4 %.Gegenwärtig ist die Situation der Christen gut. Die Regierung hat im Zeichen der Öffnung und der religiösen Toleranz Ende 1999 den Bau der ersten katholischen Kirche in der Hauptstadt Doha genehmigt. Früher war die öffentliche Ausübung nichtmuslimischer Religionen untersagt. [zurück]

    KUWAIT
    Einwohner: 1.900.000; Religion: Muslime 83 %, Christen 12,7 %.
    Die Religionsfreiheit wird von der Verfassung garantiert. Christen, bei denen es sich ausschliesslich um ausländische Arbeitnehmer handelt, geniessen Kultusfreiheit in einem allgemeinen Klima der Toleranz. Es gibt zwei katholische Gotteshäuser: die Kathedrale von der Heiligen Familie in der Wüste und die Kirche Unserer Lieben Frau von Arabien in Ahmadi. Vor einem Jahr erhielt ein privates Unternehmen die Genehmigung zur Einfuhr von Bibeln und religiösem Material. [zurück]

    LIBANON
    Einwohner: 4.000.000; Religion: Muslime 59 %, Christen 41 %.
    Der Libanon mit seinen verschiedenen Kulturen galt lange Zeit als ein Beispiel für christlich-muslimisches Zusammenleben. Seit der Unabhängigkeit (1943) wird der Staat als laizistisch und pluralistisch definiert, Religionsfreiheit wird garantiert. Nach einem festgelegten Schlüssel sind die wichtigsten Staatsämter nach Religionszugehörigkeit verteilt. Mit der Ankunft der bis zu 500.000 palästinensischen Flüchtlinge und unter dem Einfluss der Nachbarländer (Syrien und Israel) und der Nahost-Problematik brach 1975 ein Krieg mit wechselnden Frontstellungen aus, der sich bis 1990 hinzog. drei Viertel der insgesamt rund 150.000 Kriegsopfer waren Christen. Die lange Kriegsdauer veranlasste viele vor allem christliche Familien zur Auswanderung. Dadurch verloren die Christen die demografische Mehrheit im Land. Durch den Krieg wurde auch das interreligiöse Zusammenleben zerstört, das zuvor auf gegenseitigen Garantien zwischen den Glaubensgemeinschaften basiert hatte.
    Infolge des Einflusses aus den Nachbarländern nimmt heute der islamische Integralismus im Libanon zu. Die schiitische „Hisbollah“ („Partei Gottes“) fordert die Gründung eines muslimischen Staates nach Vorbild des Iran. Nach dem Rückzug der israelischen Truppen aus dem Libanon im Mai 2000 brachten die christlichen Gemeinschaften im Südlibanon ihre Sorge ihr zukünftiges Schicksal zum Ausdruck. Gleichzeitig forderten viele Christen des Landes, darunter auch der maronitische Patriarch, Kardinal Nasrallah Sfeir, sowie Drusen und Muslime den Rückzug der syrischen Truppen aus dem Land. Der Papstbesuch 1997, der von Christen und Muslimen begrüsst wurde, zeigte, dass das konfessionsgreifende Gewebe noch Bestand hat. [zurück]

    MALAYSIA
    Einwohner: 22.200.000; Religion: Muslime 50 %, Christen 8,3 %.
    In der konstitutionellen Monarchie ist der Islam Staatsreligion. Religionsfreiheit ist in der Verfassung garantiert; fundamentalistische islamische Bewegungen üben allerdings auf politischer und sozialer Ebene Druck aus. Proselytenmacherei wird verurteilt, christliche Presse kann nur unter Schwierigkeiten veröffentlicht werden. Der Bau von Kirchen wird nur mit grossen Einschränkungen genehmigt. Seit rund einem Jahrzehnt versucht die fundamentalistische Partei, das Islamrecht Scharia einzuführen. [zurück]

    MALEDIVEN
    Einwohner: 286.000; Religion: Muslime 99,2 %, Christen 0,1 %.
    In dem Urlaubsparadies mit jährlich 400.000 Touristen ist der Islam Staatsreligion, andere Religionen sind verboten. Es gilt die Scharia, wobei Beobachter auf Toleranz etwa beim Alkoholkonsum verweisen. Es gibt keine christlichen Kultstätten; öffentliches Zeugnis kann bestraft werden. Anfang 1999 leitete die Regierung in den Medien eine massive Islamisierungskampagne ein, in deren Rahmen auch neue Moscheen errichtet wurden. [zurück]

    OMAN
    Einwohner: 2.500.000; Religion: Muslime 87,4 %, Christen 4,9 %.
    (Katholiken: 55.000) Wie in den anderen kleinen Sultanaten finden auch im Oman regelmässig christliche Gebets- und „Wortgottesdienste“ statt. Das Sultanat hat Grundstücke zum Bau von Gotteshäusern zur Verfügung gestellt und den Bau von Kirchen finanziert. Der Sultan stiftete der Kirche in Maskat eine deutsche Orgel. Es gibt christliche Schulen, die Christen dürfen sich in Organisationen zusammenschliessen. [zurück]

    PAKISTAN
    Einwohner: 141.000.000; Religion: Muslime 97 %, Christen 1,5 %.
    Christliche Minderheiten werden durch das „separate Wahlsystem“ diskriminiert: Nichtmuslime dürfen ihre Stimme nur einer beschränkten Anzahl von Kandidaten der jeweiligen Religion geben. Christenführer protestieren zudem gegen den Blasphemie-Paragrafen, der die Todesstrafe für jeden vorsieht, „der mit Wort oder Schrift oder auf andere Art und Weise direkt oder indirekt den heiligen Propheten Mohammed beleidigt“ (Pakistanisches Strafgesetzbuch, 1986, Paragraf 295 c). Präsident Pervez Muscharraf hatte im Mai 2000 eine Änderung dieses Paragrafen angekündigt, dann jedoch offenbar dem Druck integralistischer Muslime nachgegeben.
    Zuletzt kam es zunehmend zu Kundgebungen muslimischer Integralisten, die das Christentum pauschal mit den USA identifizieren. Am 28. Oktober nahmen muslimische Extremisten die Gottesdienstgemeinde einer christlichen Kirche von Bahawalpur unter Beschuss; dabei gab es 18 Tote und 5 Schwerverletzte. Bereits in der Vergangenheit waren die christlichen Minderheiten mehrfach Gewalt ausgesetzt. Als 1981 saudiarabische Extremisten die Kaaba in Mekka besetzten, wurden Brandanschläge auf Kirchen und Klöster in Pakistan verübt. 1991 wurde nach den alliierten Angriffen auf den Irak das Kloster von Rawalpindi geplündert. 1997 wurde das christliche Dorf Shantinagar (im Norden der Region Pandschab) dem Erdboden gleichgemacht. [zurück]

    PALÄSTINA
    Einwohner: 2.200.000; Religion: Muslime 73,5 %, Christen 8,6 %.
    Die Christen in den Palästinensergebieten gehören unterschiedlichen Kirchen an: Katholiken (Lateiner und Unierte), Orthodoxe, Armenier und Protestanten. Im Westjordanland leben rund 20.000 Katholiken des lateinischen Ritus, die dank des Engagements zahlreicher Orden im Bildungswesen und im Sozialwesen in der Bevölkerung sehr geschätzt werden. Seit Beginn der zweiten Intifada im September 2000 hat der Druck fundamentalistischer Gruppen zugenommen, die einen islamischen Palästinenserstaat fordern.
    Der traditionell eher liberale Islam unter den Palästinensern ist zunehmend Strömungen ausgesetzt, die die Gefahr einer Ausgrenzung der Christen aus der Politik beinhalten. Die Kirchen leiden unter dem Leben als Minderheit in einem vorwiegend muslimischen Umfeld, das einerseits politische Solidarität fordert, andererseits die Christen vielfach als Randgruppe betrachtet. Viele Christen, vor allem Jugendliche und junge Familien wandern aus. Am 15. Februar 2000 wurden Vereinbarungen zwischen dem Vatikan und der Palästinensischen Befreiungsorganisation unterzeichnet, in denen die PLO der Kirche die freie Arbeit auf palästinensischem Territorium garantiert und sie als juristische Person anerkennt. [zurück]
    Anmerkung: ISRAEL In Galiläa, vor allem in Nazareth, gibt es verschiedene Einrichtungen der rund 45.000 Melkiten – ein Seminar, ein Kolleg und zwei Schulen -, aber auch der Lateiner und anderer Denominationen. Die Zahl der Protestanten wird auf rund 2.500 geschätzt. Zu Spannungen zwischen Christen und Muslimen führte der soeben begonnene Bau einer Moschee auf dem Vorplatz der Verkündigungsbasilika in Nazareth. Der Vatikan, Christen in aller Welt, aber auch muslimische Behörden vor Ort und aus dem Ausland sowie Palästinenserführer Arafat hatten heftige Kritik an dem Bauvorhaben geübt. [zurück]

    SAUDI-ARABIEN
    Einwohner: 21.600.000, davon 6.000.000 ausländische Arbeiter; Religion: Muslime 93,7 %, Christen 3,7 %.
    Die Christen sind die grösste nichtmuslimische Glaubensgemeinschaft in Saudi-Arabien. Die Religionsfreiheit der christlichen Gemeinschaft – grösstenteils ausländische Arbeitnehmer – ist eingeschränkt. Nichtmuslimische Religionen dürfen in Saudi-Arabien keine Kultstätten errichten. Christen dürfen sich auch in Privatwohnungen nicht zum Gebet versammeln. Gebetsgruppen in Riad, Dschiddah, Al Dschubayl und Damman werden von den saudi-arabischen Behörden kontrolliert. Proselytenmacherei ist unter Androhung der Todesstrafe verboten. Schon der Besitz von nichtmuslimischen religiösen Gegenständen wie Rosenkranz, Kreuze, Heiligenbilder oder Bibeln kann die Religionspolizei auf den Plan rufen. Das Verbot anderer Kulte wird damit begründet, dass „sich die Sakralität der Heiligen Städte Mekka und Medina auf das ganze Territorium ausdehnt“. [zurück]

    SYRIEN
    Einwohner: 16.500.000; Religion: Muslime 85 %, Christen 7 %.
    Das syrische Christentum setzt sich aus verschiedenen Gruppen zusammen: Griechisch-Orthodoxen (500.000), Melkiten (200.000), Armenisch-Gregorianischen (150.000), Syrisch-Orthodoxen, Syrisch-Katholischen, Armenisch-Katholischen, Maroniten, Assyrern, Chaldäern, Protestanten und Lateinern. Ein institutioneller Laizismus – der Islam ist nicht Staatsreligion, sondern die Religion des Staatsoberhauptes – garantiert den Christen eine relative Gleichberechtigung, obschon sie strengen Kontrollen unterstehen. Die seit 1964 regierende Baath-Partei versucht die verschiedenen Minderheiten des Landes in ein „arabisches“ Konzept zu integrieren. Christliche Gemeinden dürfen Grundstücke kaufen und Kirchen oder andere Pastoraleinrichtungen bauen. Priester sind nicht zum Wehrdienst verpflichtet. In der Vergangenheit hat Syrien fundamentalistische Bewegungen durch Unterdrückungsmassnahmen eingeschränkt (so ist z.B. auch die protestantische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Syrien immer noch verboten!). [zurück]

    TÜRKEI
    Einwohner: 66.600.000; Religion: Muslime 97 %, Christen 0,6 %.
    Die türkische Verfassung garantiert die Trennung zwischen Religion und Staat sowie die Religions- und Kultusfreiheit. In der Praxis ist der Islam jedoch Staatsreligion. Ein staatliches Büro für Religiöse Angelegenheiten ist für die Beziehung zu den Religionen zuständig. Es kontrolliert alle mit dem Islam in Verbindung stehenden Aktivitäten, ernennt führende Religionsvertreter und weist ihre Gehälter. Proselytenmacherei ist nicht gesetzwidrig. Nach Angaben der US-amerikanischen Menschenrechtsorganisation „Freedom House“ wurden jedoch Christen, die ihren Glauben öffentlich bekannten, von der Polizei wegen Störung der öffentlichen Ordnung festgenommen. ausführlichere Analyse | [zurück]

    VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE
    Einwohner: 2.400.000; Religion: Muslime 75,6 %, Christen 11,1.
    Eine provisorische Verfassung von 1971 erklärt den Islam zur Staatsreligion. Die christliche Gemeinschaft geniesst jedoch Kultusfreiheit und engagiert sich im Bildungswesen und im Sozialbereich. In den Emiraten sind 14 katholische Priester tätig; sechs Schulen befinden sich in kirchlicher Trägerschaft. Gottesdienste können in den fünf Pfarreien des Landes und in Privatwohnungen gefeiert werden. Im Emirat Abu Dhabi finden auch regelmässig Gottesdienste in der katholischen Kathedrale statt; in Dubai steht die grösste katholische Kirche des Nahen Ostens. Die christliche Gemeinschaft mit ihren mehr als 30.000 Gläubigen erhielt die Erlaubnis zum Bau einer weiteren Kirche. [zurück]

    ZENTRALASIEN
    Friedlicher Islam trotz extremistischer Infiltration.
    In den ehemaligen zentralasiatischen Sowjetrepubliken ist der Islam oft von der mystischen Prägung der sufischen Bruderschaften beeinflusst. Mancherorts gibt es jedoch neben diesen moderaten Hauptströmungen extremistische Infiltrationen, die darauf abzielen, islamische Regime in der Region zu errichten. Um dieser „politisch-religiösen“ Gefahr entgegenzuwirken, haben sich Russland, China, Kasachstan, Kirgistan und Tadschikistan zur gemeinsamen regionalen politischen und religiösen Planung im so genannten „Schanghai 5“-Forum zusammengeschlossen. [zurück]

    AFRIKA
    Zwischen Frieden und Konflikt: Alte Strukturen haben weitgehend Bestand. In vielen Ländern Afrikas leben Christen und Muslime zusammen. Die Beziehungen zwischen den Religionen sind jedoch höchst unterschiedlich. In manchen Staaten gibt es ein friedliches Zusammenleben, andernorts Spannungen und Auseinandersetzungen. Die meisten Konflikte entstehen in Ländern, in denen der Islam Staatsreligion ist und das Islamrecht Scharia gilt. In solchen Ländern kann die katholische Kirche nur in sehr eingeschränktem Mass tätig werden; Religionsunterricht und Missionierung sind dort verboten; Muslime, die sich zum Christentum bekehren, werden verfolgt. Als grosses Problem wird das Eindringen islamischer Extremisten empfunden, die aus dem Ausland, etwa von Saudi-Arabien finanziert werden und das vorwiegend tolerante Wesen des einheimischen Islam entfremden. [zurück]

    ÄGYPTEN
    Einwohner: 62.110.000; Religion: Muslime 90 %, Kopten 8 %.
    Die ägyptische Verfassung garantiert Gleichberechtigung aller Bürger vor dem Gesetz, unabhängig von Sprache, Rasse und Religion. Das Justizsystem hat jedoch islamischen Charakter: 1971 erklärte ein Urteil des Verfassungsgerichts „den Islam als Staatsreligion und jedes Gesetz, das dem Islam widerspricht, als verfassungswidrig“. Formell ist Missionierung nicht verboten; allerdings wird ein Artikel der Strafgesetzgebung, der Handlungen gegen den sozialen Frieden untersagt, auf zum Christentum übergetretene Muslime angewandt.
    Vor allem in Oberägypten, wo die christliche Präsenz stärker ist als im Norden, werden koptische Christen durch extremistische islamische Bewegungen bedroht. Diese Gruppen werden von der Regierung verfolgt. Viele vermeintlich religiöse Konflikte haben allerdings wirtschaftliche oder soziale Hintergründe. Sie enden oft mit Plünderungen und Brandanschlägen auf Häuser und Geschäfte der anderen Glaubensgemeinschaft. An der Basis wird jedoch auch der Dialog gesucht. Die griechisch-katholische Pfarrgemeinde in Kairo ist etwa mit ihrem Al-ikhaa ad-dini-Verband ein Bezugspunkt für diesen Dialog. Auch die deutsche katholische Auslandsgemeinde sucht mit ihrem „Ökumenischen Zentrum Kairo“ den Kontakt zum Islam. [zurück]

    ALGERIEN
    Einwohner: 29.476.000; Religion: Muslime 99,5 %, Christen 0,5 %. In dem Staat herrscht seit 1992 Bürgerkrieg zwischen der von der Armee beeinflussten Regierung und islamischen Extremisten. Im Kampf zwischen den Streitkräften und verschiedenen islamischen Gruppen starben bis heute mehr als 100.000 Menschen. Auch die kleine christliche Gemeinschaft zählte viele Opfer: Seit 1992 starben Bischof Pierre Claverie von Oran sowie 17 Priester und Ordensleute. Dutzende von ausländischen Gläubigen wurden nicht nur wegen ihrer Herkunft, sondern auch wegen ihres Glaubens ermordet. Die zumeist ausländischen Katholiken in Algerien versuchen jedoch weiter durch professionelle Kompetenz, soziales Engagement und freundschaftliche Beziehungen den Brückenschlag. [zurück]

    BURKINA FASO
    Einwohner: 10.891.000; Religion: Naturreligionen 45 %, Muslime 43 %.
    In dem extrem armen Land gibt es seit 1989 verschiedene Formen von islamischem Extremismus. Während des Golfkriegs 1991 kam es auf Druck aus dem Iran und Libyen zu Belastungen der bis dahin friedlichen Beziehungen zwischen Islam und Christentum. Vor allem in den nördlichen Landesteilen mit vorwiegend muslimischer Bevölkerung stossen Missionare in ihrer Arbeit auf Schwierigkeiten. [zurück]

    ERITREA
    Einwohner: 3.590.000; Religion: Muslime 50 %, orthodoxe Kopten knapp 50 %.
    Die Beziehungen zwischen Christen und Muslimen sind gut. Allerdings sind muslimische Extremisten aus dem Sudan, dem Jemen und Saudi-Arabien im Land tätig. [zurück]

    GUINEA-BISSAU
    Einwohner: 7.405.000; Religion: Muslime 86,9 %, Naturreligionen 4,6 %, Christen 4,3 %.
    Die Regierung garantiert Kultusfreiheit, der einheimische Islam ist friedlich und weltoffen. 1996 wurden mehrere katholische Missionare aus politischen, nicht aus religiösen Gründen ausgewiesen. [zurück]

    LIBYEN
    Einwohner: 5.648.000; Religion: Muslime 97 %.
    Unter dem Gaddafi-Regime wurde eine innovative Auslegung des Islams eingeführt, die von konservativen Geistlichen abgelehnt wurde. Extremistische islamische Bewegungen bekämpfen das Regime. Religiöse Minderheiten stossen auf Schwierigkeiten. Die meisten christlichen Kirchen wurden nach der Revolution von 1969 geschlossen. Die Beziehungen zum Heiligen Stuhl haben sich jedoch im Lauf der Jahre verbessert; 1998 wurden die diplomatischen Beziehungen wiederaufgenommen. [zurück]

    MALI
    Einwohner: 9.945.000; Religion: Muslime 90 %, Naturreligionen 9 %, Christen 1 % Der einheimische Islam ist weltoffen und dialogbereit. Staatspräsident Alpha Oumar Konare schätzt die christliche Glaubensgemeinschaft vor allem wegen ihres Beitrags zur sozialen und spirituellen Entwicklung des Landes. Nach seiner Auffassung widerspricht der religiöse Integralismus dem afrikanischen Wesen, dessen Identität auf der Vielfalt gründe. Integralistische Einflüsse kommen allerdings aus Saudi-Arabien. [zurück]

    MAROKKO
    Einwohner: 27.225.000; Religion: Muslime 98,7 %, Christen 1,1 %.
    Der Islam ist Staatsreligion; Juden und Christen geniessen jedoch Religionsfreiheit. König Mohamad VI., der auch religiöses Oberhaupt ist, geht gegen extremistische Tendenzen vor. Proselytenmacherei ist nicht erlaubt, Religionsaustritt aus dem Islam strengstens verboten. Es gibt Berichte von Übergriffen und Diskriminierungen gegen Christen. [zurück]

    MAURETANIEN
    Einwohner: 2.411.000; Religion: Muslime 99,5 %, Christen 0,2 %. Der Islam ist die einzige anerkannte Religion. Proselytenmacherei ist verboten; wer sich öffentlich zum Christentum bekennt, wird strafrechtlich verfolgt. In den 80er Jahren wurde das Islamrecht Scharia eingeführt; es wird auch auf Nichtchristen angewandt. [zurück]

    NIGER
    Einwohner: 9.389.000; Religion: Muslime 98,7 %, Naturreligionen 0,7 %, Christen 0,4 %.
    Der einheimische Islam enthält zahlreiche aus den Naturreligionen stammende Elemente und gilt als weltoffen. Die Beziehungen zwischen Christen und Muslimen sind gut, obschon es extremistische muslimische Einflüsse gibt. [zurück]

    NIGERIA
    Einwohner: 103.460.000 (nach inoffiziellen Angaben 120.000.000); Religion: Muslime 45 %, Christen 45 % (davon 10-12 % Katholiken), Naturreligionen 9 %.
    Die Beziehungen zwischen Christen und Muslimen sind zunehmend belastet, vor allem seit in 12 der insgesamt 36 Bundesstaaten das Islamrecht Scharia eingeführt wurde. In Nigeria gibt es mehr als 250 unterschiedliche Ethnien. Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation ist schwierig.
    Dies führt zu Spannungen, die oft in Gewalt enden. Oft handelt es sich bei den Auseinandersetzungen um Stammeskonflikte und die Aufteilung von Ressourcen. Politiker nutzen mitunter religiöse Gefühle zu politischen Zwecken. Die wenigen muslimischen Fanatiker und Extremisten sind allerdings sehr aktiv. Es handelt sich oft um Personen, die im Iran studiert oder Stipendien aus Libyen erhalten haben. Bei ihrer Rückkehr nach Nigeria missionieren sie aggressiv für den Islam. [zurück]

    SENEGAL
    Einwohner: 9.404.000; Religion: Muslime 92 %, Christen 7 %.
    Der Islam im Senegal ist ethnisch geprägt. Er wird von den verschiedenen Stämmen den jeweiligen Bräuchen angepasst. Im Land lebt auch eine grosse libanesische Gemeinde, grösstenteils Schiiten, die integralistische Gruppen unterstützen. Vereinzelt gibt es Forderungen nach einem islamischen Staat. Die 2001 verabschiedete Verfassung garantiert die Trennung von Religion und Staat sowie Kultusfreiheit. [zurück]

    SOMALIA
    Einwohner: 6.870.000; Religion: Muslime 99 % (Katholiken: 200).
    Der Staat existiert seit dem Sturz des Barre-Regimes 1991 praktisch nicht mehr. Das Land befindet sich in den Händen kriegführender Gruppen, die in den von ihnen kontrollierten Gebieten das Recht bestimmen. Die Kirche stösst auf Schwierigkeiten: Die Kathedrale von Mogadischu wurde zerstört, katholische Ordensleute mussten das Land verlassen. Bei der Konferenz von Arta (Dschibuti) wurde im Jahr 2000 die Gründung einer nationalen Übergangsregierung beschlossen, die den Islam als einzige Religion anerkennt. [zurück]

    SUDAN
    Einwohner: 28.883.000; Religion: Muslime 73 %, Naturreligionen 16,7 %, Christen 8,2 % (Katholiken: 3.148.593).
    Der Sudan wird von einem Militärregime regiert. Seit 1983 gilt das islamische Recht Scharia. Die Schriftreligionen – Christentum und Judentum – werden toleriert, doch für ihre Mitglieder gilt ebenfalls die Scharia. Proselytenmacherei ist verboten. Staatschef General Omar Hassan al-Baschir gilt als religiös tolerant und bemüht sich um eine interne Befriedung. Der Sudan ist gespalten in den vorwiegend arabischen und islamischen Norden und den Süden, in dem vor allem Christen und Anhänger von Naturreligionen leben.
    Die Einführung der Scharia führte zu einem Volksaufstand im Südsudan. Im Bürgerkrieg starben seither mehr als zwei Millionen Menschen; Millionen mussten flüchten, weite Landesteile wurden zerstört. Die Religion ist nach Meinung von Kirchenvertretern einer von mehreren Faktoren des Krieges; auch wirtschaftliche Interessen spielen eine wichtige Rolle. Infolge der Flüchtlingsbewegungen stiegt der Anteil der Christen im Norden des Landes auf drei %. [zurück]

    TSCHAD
    Einwohner: 7.166.000; Religion; Muslime 54 %, Katholiken 20 %, Protestanten 14 %. Naturreligionen 7 %.
    Das Land ist gespalten zwischen einem vorwiegend muslimischen Norden und einem Süden, in dem Naturreligionen und Christentum vorherrschen. Der Islam gilt als weithin tolerant. [zurück]

    TUNESIEN
    Einwohner: 9.128.000; Religion: Muslime 99 % (Katholiken: 21.000).
    Die Verfassung von 1956 proklamierte den Islam zur Staatsreligion. Andere Glaubensbekenntnisse geniessen zwar Kultusfreiheit, doch ist Proselytenmacherei untersagt. Der Staat ist laizistisch, islamistische Bewegungen werden unterdrückt. Die kleine katholische Glaubensgemeinschaft bemüht sich um harmonische Beziehungen zu den Muslimen. [zurück]
    (Quelle: Katholische Internationale Presseagentur KIPA, CH-1701 Freiburg im Üchtland, Schweiz; 5.12.2001 sowie RELIGIONEN HEUTE der KIPA, Nr. 49, 6.12.2001)

    Toleranz??

    Frieden??

  21. #16 Astral Joe (15. Sep 2007 09:23)
    „Vor längerer Zeit habe ich mal gelesen, daß die Niederländer islamische Geistliche in Talkshows eingeladen hätten, um sie vor aller Öffentlichkeit mit Koransuren und anderen religiös begründeten Menschenfeindlichkeiten zu konfrontieren.
    Es hatte funktioniert und durch die heftigen Reaktionen wurde der Islam öffentlich als das entlarvt, was er tatsächlich ist.“

    Darauf warte ich bereits seit langer Zeit. Wer kann das Eurer Meinung nach übernehmen? N-TV, RTL, Sat1 o.ä.? Aber dann in der Hauptsendezeit bitte.

  22. Ein besonders schönes Beispiel der Qualitäten Mohammeds (des größten Vorbilds aller Muslime), ist die Geschichte um seine jüdische Frau Saffiya:

    Ihr Vater und Bruder verteidigten die Festung der Banu Quraiza in der „Grabenschlacht“ gegen Mohammeds Belagerung. Nachdem die Lage aussichtslos erschien ergaben sie sich und wurden zur Belohnung alle umgebracht, während man die Frauen und Kinder versklavt hat. Saffiya war zu dieser Zeit jedoch in der Festung Quamis, da sie mit 17 Jahren mit dem Juden Kinana ibn al-Rabi verheiratet worden war. Mohammed machte sich nach der obigen gewonnenen Schlacht auch nach Chaibar auf, und nahm die dort gelegene Festung Quamis ebenfalls ein. Dort wurde Saffiya mit zwei Kusinen gefangen genommen und ebenfalls versklavt.

    Dihya ibn Khalifa vom Stamme der Kaib, bat Mohammed darum sie ihm zu geben, aber da Mohammed nie genug bekommen konnte, nahm er sie sich selbst zur (Sex-)Sklavin. Alle Gefangenen wurden wie üblich als Beute unter den Muslimen aufgeteilt, und Dihya durfte sich als Ausgleich die beiden Kusinen unter den Nagel reißen. Kinan, der Mann von Saffiya, wurde erst von Mohammeds Leuten gefoltert bis er das Versteck der Schätze von Nadir herausgab – dann wurde auch er umgebracht. Kurze Zeit später heiratete Mohammed Saffiya, deren Vater, Bruder und Mann seine eigenen Leute kurz vorher als Kriegsgefangene ermordet hatten.

    http://de.wikipedia.org/wiki/%E1%B9%A2afiyya
    (natürlich ist diese Quelle aufgrund mangelnder Internetquellen nur ein Anhaltspunkt. Ich ermutige ausdrücklich dazu, sich darüber hinaus auch mit neutraler wissenschaftlicher Literatur zu befassen)

    Alleine diese kleine Geschichte zeigt den rießigen Unterschied auf, der zwischen dem menschlichen Charakter einer Person wie Mohammed und Jesus Christus lagen. Und das obwohl sie beide aus dem gleichen Kulturkreis stammen und ein ähnliches soziales Umfeld vorfanden. Der eine predigte pausenlos nur von Selbstlosigkeit und Friedfertigkeit.
    Der andere hatte immer nur Gewalt, Ficken, Rauben, Quälen im Kopf.

    Zum Glück sucht sich jedoch jeder Mensch seine Vorbilder selber.

  23. Hallo Melina
    Mohammel ist eine Unperson ,ohne jeglichen Charakter,der hat sich an seiner „ISLAMISIERUNG“ einfach nur hemmungslos bereichertund das noch als Religion verkauft .Das schlimme ist ,das die Mohamedaner das diesem Mistkerl bis heute glauben.

  24. @ #15 Camelot

    Ich entschuldige mich bei allen, dass ich vorhin am Hauptthema des Blogs abgeglitten bin: nämlich Anti-Islamismus.

    Was willst du jetzt eigentlich sagen? „Ins“ Hauptthema abgeglitten? Bei der Sprache ist es dummerweise so, dass alles ziemlich genau stimmen muss, sonst ergibt es keinerlei Sinn.

  25. Es ist doch schon ein Fortschritt, wenn ein Politiker äußert, daß Gott und Allah nicht ein und dieselbe Person sein können (irgend wer hatte doch mal genau das Gegenteil behauptet – so nach dem Motto wir können doch alle Allah sagen, da es sich um den gleichen Gott handelt?) Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Und ich wünsche mir mehr davon.

  26. Gott und Allah sind nicht dasselbe, die Mohammedaner behaupten, Allah sei der Name Gottes. Der Name des monotheistischen und damit einzigen Gottes heißt in der Bibel jedoch JHWH und hat weder sprachlich noch historisch etwas mit dem Begriff Allah zu tun.
    Die Wenigsten wissen dass es zur Zeit Mohammeds (570-632 n. Chr.) in Arabien gemäß des arabischen Mondjahres, mehr als 350 Stammesgötter gab. Einer davon hieß Allah,
    oder auch Hubal, der Lokalgott von Mekka, dem man in dem schwarzen Stein – einem Meteor – verehrte, der in der Ka’ba eingemauert war, der berühmten Pilgerstätte, die zur damaligen Zeit schon Bait Allah (»Haus Allahs«) genannt wurde.
    Diese Götzendiener umrundeten die Ka´ba so wie sie es heute auch noch tun!

    Allahs Töchter: Al-Lat („die Göttin“), angebetet in der Form eines quadratischen Steins; Al-Uzzah („die mächtige“), eine Göttin gekennzeichnet mit dem Morgenstern und als Schenkel-Knochen-geformte Platte aus Granit zwischen Al Talf und Mekka; Weiters noch Manat, die Göttin des Schicksals.
    Alle drei hatte dieser Mohammed anfangs noch gelten lassen!

    Der Name des Stammesgötzen Allah war auch oft in den Namen der Stammesangehörigen zu finden.
    So hieß z.B. Mohammeds Vater: Abd-Allah (Knecht Allahs)
    Oder Mohammeds Onkel: Obeid-Allah

    Mohammed übernahm Elemente des Judentums und christlicher Sekten (es gab keine geschlossene christliche Gemeinde in Arabien) um seinen Götzendienst populär zu machen.
    Fastentag und Gebetsrichtung wurde von den Juden übernommen. Als die Juden ihn wegen seiner Unwissenheit verspotteten, und er nach 13 Jahren erst ca. 75 Anhänger hatte, wurde seine Einstellung zusehend radikaler.
    Er bezichtigte die Christen und Juden der Schriftfälschung, und begann sie zu verfolgen. Durch Raub, Mord, Plünderung und Massenvergewaltigung erbeuteter Frauen hatte er regen Zulauf an Gläubigen!
    Die Gebetsposition wurde von Richtung Jerusalem, nach Mekka, Richtung schwarzen Stein Hubals (Mondgott) geändert.
    Das Umrunden der Kaaba, das Küssen des schwarzen Meteoriten wurde zur Pflicht erklärt
    Aus dem jüdischen Fastentag wurde der Ramadan, ähnlich der heiligen Monate der Vorislamisten.
    Der Kampf mit Gut und Blut wurde für seinen Stammesgötzen Allah, mittlerweile hatte Mohammed fast alle anderen Götzen verboten, zur heiligen Pflicht erklärt und so nach seinem Ableben binnen 100 Jahren Reiche von Frankreich bis Indien erobert!
    Der Djihad gedeihte.

    Allah ist Hubal die Hauptgötze im schwarzen Stein der Kaaba und Mohammed sein Prophet!

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