Gerhard RohlfsDer deutsche Afrikaforscher Gerhard Rohlfs (Bild) war einer der besten Kenner des Islam im 19. Jahrhundert. Während seiner ausgedehnten Reisen lebte er als Mohammedaner unter Mohemmedanern und war intim mit Religion, Ritus und der Gedankenwelt vertraut. Dass er gleichzeitig ein scharfer Kritiker der katholischen Kirche war, macht sein damaliges Urteil für den heutigen Leser objektiver.

Nachfolgend einige Zitate aus seinen Reiseberichten. Für den, der Rohlfs noch nicht kennt, ist es erschreckend, die Parallele zu der heuten Migrantenthematik zu erkennen. Die Zitate sind NICHT „aus dem Zusammenhang gerissen“. Sie sind so im Text getroffene Aussagen, die ihre Gültigkeit auch als Zitat behalten:

„Der entsetzlich verdummende Einfluss der mohammedanischen Religion, der Fanatismus, die eitle Anmaßung nur den eigenen Glauben für den richtigen zu halten, schließen aber auch jede Besserung aus.“

„Von den drei für semitische Völker gemachten Religionen hat keine so gewirkt, das freie Denken, die bewusste Vernunft einzuschränken, wie der Islam. Und rechnen wir die Inquisitionszeiten, die Verbrennungen der Hexenprozesse ab, hat keine der semitischen Religionen so viele Menschenopfer gekostet, als die mohammedanische. Auch ihr ist ureigen, unter der Firma der Nächstenliebe, unter der Maske religiöser Heuchelei jede Freiheit des Gedankens als Sünde hinzustellen; ihr ist ureigen, nur die eigene Anschauung des Propheten oder Macher der Religion als allein wahr hinzustellen und den Glauben zum unumstößlichen Gesetz erhoben zu haben.“

„Das Gebet der Marokkaner ist keineswegs ein solches nach dem Sinne solcher Christen, welche darunter vorzugsweise einen freien Herzenserguss, einen selbständigen Gedankenausfluss, eine aus eigenem Herzen entspringende Bitte an Gott sehen, sondern vielmehr ein bestimmt auswendig Gelerntes, und eine mit bestimmt vorgeschriebenen Zeremonien verknüpfte Handlung. Es kann daher bei den Marokkanern nach christlicher Auffassung von keinem eigentlichen Gebet die Rede sein, sondern nur von Gebetsübungen, von Gebetszeremonien; und so muss man es wohl für alle Mohammedaner auffassen, indem die dabei vorkommenden Zeremonien und Verbeugungen für Alle bestimmt vorgeschrieben sind. Fehlt eine dieser Zeremonien, würde man z.B. sich statt nach Mekka nach einer andern Richtung wenden, oder würde man es unterlassen; sich nach der und der Stelle zu Boden zu werfen, so ist das Gebet ungültig; es steigt dann nicht zu Gott auf.“

„Araber und Türken sind übrigens so an Erpressungen und Unterschleife gewöhnt, dass sie sich ohne sie gar keine Administration denken können; Zivilisation, rechtliche Verwaltung sind auch überdies schon bei Völkern unmöglich, die ihre Richtschnur nach dem Koran nehmen; wer heutzutage noch glauben kann, die Völker zivilisieren zu wollen, welche dem Islam huldigen, der komme und sehe selbst die Türkei, Ägypten und Tunis, und ich glaube sagen zu dürfen: alle mohammedanischen Staaten sind heute noch dasselbe, was sie vor hundert Jahren gewesen, d.h. zu einer Zeit, wo die sogenannten Reformen bei ihnen noch nicht eingeführt waren. Man kann nicht genug wiederholen, dass gewisse Völker nicht zu zivilisieren sind, eben weil ihre eigene Gesetzgebung keine Zivilisation erlaubt.“

„Man legt den Koran aus, d.h. disputirt über äußere Kleinigkeiten, denn am eigentlichen Dogma darf nicht gerüttelt werden; wer nur im Geringsten zweifelte an irgend einem Glaubenssatze, würde gleich als Ketzer beschuldigt werden, würde des Abfalls vom Islam geziehen werden, und da in Marokko noch wie ehedem bei uns für dergleichen Zweifler die Todesstrafe blüht, so hütet sich wohl Jeder irgendwie an einem Worte des Buches, welches vom Himmel herabgekommen ist, zu rütteln.“

(Quellen: hier und hier)

(Gastbeitrag von Prosemit)

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

108 KOMMENTARE

  1. 1855!!!

    Prima – diese Deppen haben sich nicht einen Cent weiter entwickelt.

    Und hier kriechen die Politiker dieser „Religon“ in den Arsch.

    Man glaubt es kaum!

  2. Wie ich es immer sage.
    Der Islam ist keine Religion, sondern das nachäffen von Religion aufgrund machtpolitischer Interessen.

  3. Sinngemäss hat meine Grossmutter schon vor über 40 Jahren das gleiche zu mir gesagt:Hüte Dich vor Mohammedanern,Bärtigen und Vermumten!
    Anscheinend wussten schon damals einige das Islam zum Problem wird wenn er immer näher kommt.
    Obwohl damals alles noch sehr weit weg war.

  4. 1855… nein, nein, nein, so geht das auf keinen Fall. 1855, das sind die Schreibereien eines arroganten europäischen Kolonialherren, der die Wahrheit nicht erkennen konnte, eben weil er ein weisser Europäer und somit Teil der Ausbeuter der restlichen Welt war.

    So würden, denke ich, diverse kleine Grüne Männchen argumentieren.

  5. QUELLEN-ANGABE!!!

    Das ist alles sehr schön. Aber ohne exakte Quellenangabe – Autor (haben wir ja immerhin), Titel, Ort, Jahr der Auflage, Seite – ist soetwas ziemlich witz- und wertlos! Vielleicht will es jemand nachlesen oder, sofern noch erhältlich, kaufen. (Ich zum Beispiel).

    Freunde, eigentlich sind das doch Basics für Leute die mit einem ernsthaften Anspruch an Geschriebenes und Gedrucktes herangehen und damit arbeiten wollen.

  6. #8 Mtz

    QUELLEN-ANGABE!!!

    Nicht so laut schreien bitte. Die Quellen sind hinter dem Rohlfs Link zu finden. Die gesammte Literatur ist im Internet frei erhältlich. Ich habe mir die Mühe erspart, Seitenangaben zu machen, da diese von Formatierung zu Formatierung anders sind. Bitte um Nachsicht…

  7. Über den Link kann man die Quellen wohl eruieren. Ich halte diese Art der Zitation aber dennoch für ungenügend.

  8. Ohhh, ich wusste gar nicht, daß man damals das Phänomen der Islamophobie kannte 😉
    Womöglich war er seiner Zeit weit vorraus und war sogar schon ein Nazi? Oder ein zurückgebliebener Kreuzritter?
    In jedem Falle war er Intolerant und hatte keine Ahnung vom Islam! Denn Islam bedeutet bekanntlich Friede! Und wer das nicht akzeptiert, der wird halt solange getötet, bis er es einsieht!

  9. http://www.arte.tv/de/suche/1683016.html

    Weiter unten „Auf der Suche nach Gandhi“ klicken.

    Dies ist eine Doku über Indien resp. Gandhi und den legendären Salzmarsch.
    Hier kommen einige Zeitzeugen zu Wort, so auch ein alter Mann, der damals mitmarschiert ist. Leider ist das Teil nur auf English, bei Arte im TV lief die deutsche Version.
    Wie auch immer, so ab der 15min sagt der alte Mann etwas, was dem Filmemacher die Sprache verschlug. Ich gebe das mal mit meinen eigenen Worten wieder:

    Der Alte wird auf die Moslems angesprochen. Sein Gesicht verfinstert sich sofort, er schaut in die Runden und fragt, ob einer der Anwesenden Moslem ist.
    Nach der Verneinung sagt er, die Moslems sind wie Dämonen und viele andere unfreundliche Dinge….
    Der Kommentator ist ganz baff, einen Anhänger Gandhis solche Worte sagen zu hören. Ein Gutmensch par excellence! Tja, er hat auch nicht mit dem Pack zusammenleben müssen.

    Lohnt sich, die Doku!

  10. @ #9 Prosemit

    Die Quellen sind hinter dem Link zu finden.

    Soll ich zehntausende Seiten lesen, um diese Zitate zu finden.

    Eine nähere Angabe wäre sehr angebracht.

    Welches Buch, welche Seite.

    Und dann kann man immer noch die eine oder andere abweichende Seite finden.

    So sind die Zitate leider nichts wert.

    Wenn ich Dir auch glaube, dass Rohlfs es genau so geschrieben und gesagt hat!

    Bitte eine nähere Zitierung!

  11. Noch einmal seine Werke…

    * Beiträge zur Entdeckung und Erforschung Africa’s.
    Berichte aus den Jahren 1870-1875 (German)
    * Land und Volk in Afrika, Berichte aus den Jahren 1865-1870
    * Mein erster Aufenthalt in Marokko und Reise südlich vom Atlas durch die Oasen Draa und Tafilet.
    * Von Tripolis nach Alexandrien – 1. Band
    * Von Tripolis nach Alexandrien – 2. Band

    Da die Texte entweder als HTML oder DOC zu finden sind, sind Seitenangaben je nach Formatierung unterschiedlich. Man kann aber leicht den Text als Suchstring nehmen und die exakte Position finden.

    Anders als bei der gedruckten Literatur (ich habe Rohlfs nicht im Original) macht bei einem Flusstext der Hinweis auf Zeile 1232 wenig Sinn.

  12. UMGANG MIT QUELLEN – BASICS

    @ #9 Prosemit

    Sorry, wenn ich jetzt mit Proseminar-Einführungskurs komme:

    Wer zitiert, kann mich nicht mit Angaben abspeisen à la: findest Du irgendwo in der Bibliothek oder suchs Dir doch irgendwo im Internet.

    Wer zitiert MUSS eine solide Quellenangabe machen, und zwar bei jedem einzelnen Zitat. (Irgendein kluger Mensch hat genau dafür die Fußnote erfunden!) Sonst kann ich nämlich nicht damit arbeiten, wenn ich es will. Und auch sonst kann es niemand.

    Ist denn das zuviel verlangt? Oder sind wir jetzt hier alle bei Prantl- und Leyendecker-Journalismus angelangt?

    Ein Zitat ohne solide Quellen-Angabe ist wertlos!

    @ PI-Redaktion

    Kann das nicht bitte jemand nachholen? Ich möchte es nämlich nachlesen!

  13. Was ich nicht verstehe ist, warum sich keiner der Klagenden hinsetzt und sich die Arbeit macht?
    Okay, es mag vielleicht nicht ganz sauber sein, aber wer etwas nachlesen möchte kann sich doch auch einwenig Arbeit machen, oder? Soll hier wie Babys alles vorgekaut werden?
    Nur noch peinlich – 80% des Threads ist ein Klagelied über fehlende Querverweise. Meine Güte, macht es besser, stellt die Links ein – und gut ist.
    Jammerlappen.
    Übrigens, auf den Rohlfs bin ich schon vor einiger Zeit durch einen Kommentar hier auf PI oder bei Kewil gestoßen, weiss leider nicht mehr, wer es war. Eisvogel?

  14. …das man dem Mahmet oder Turcken nichts verdrieslichers thun, noch mehr schaden zufugen kann, denn das man yhren alcoran bey den christen an den tag bringe, darinnen sie sehen mugen, wie gar ein verflucht, schendlich, verzweivelt buch es sey, voller lugen, fabeln und aller grewel. Luther, 1541

    Den wahren Inhalt des Korans hat schon Luther – dessen Meinungen ich im übrigen nicht vertrete – erkannt.

  15. @ #12 Freewheelin

    Ab Minute 18:00.

    Aber leider kann ich kein Hindi, und so versteht man nicht, was dieser Mann über die Moslems sagt.

    Darunter leidet leider der ganze Film, dass einige Passagen nur auf Hindi sind, und es gibt keinerlei Untertitel.

    Schade, schade, schade, es hätte so ein schönes Gespräch werden können.

  16. #21 Koltschak (17. Dez 2007 11:31) @ #12 Freewheelin

    Ab Minute 18:00.

    Aber leider kann ich kein Hindi, und so versteht man nicht, was dieser Mann über die Moslems sagt.

    So eine Scheisse! Ich habe den Film im TV gesehen, und dort wurde untertitelt und der Off-Kommentar war auf Deutsch.
    Der Alte hat da vom Leder über die Moslems gezogen daß es eine Freude war.
    Würde mich nicht wundern wenn das pure Absicht war, den Film im Internet zu „zensieren“. Kann man dem deutschen Publikum ja nicht zumuten…

  17. Sooooo schlimm ist der Islam doch gar nicht:

    König begnadigt Vergewaltigungsopfer – keine Auspeitschung

    SPIEGEL ONLINE – 17. Dezember 2007, 11:12
    URL: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,523754,00.html

    SAUDI-ARABIEN

    König begnadigt Vergewaltigungsopfer – keine Auspeitschung

    Sie wurde von sieben Männern vergewaltigt und dann zu 200 Peitschenhieben verurteilt: Nach einer Flut internationaler Proteste hat König Abdallah von Saudi-Arabien ein junge Frau begnadigt, die das Pech hatte, in falscher Begleitung Opfer einer Straftat zu werden.

    Riad – Saudische Medien berichteten heute, dass der Frau aus der Region Katif die Strafe komplett erlassen werde. Die Frau war im Oktober 2006 von einem Gericht zu 90 Peitschenhieben verurteilt worden, weil sie sich vor der Gruppenvergewaltigung in einem Auto mit einem Mann aufgehalten hatte, der nicht ihrer Familie entstammte. Dies ist in dem islamischen Königreich eine Straftat.

    Lang lebe der König!

  18. Berühmt ist die Debatte zwischen Ernest Renan und Gamal ad-Din al-Afghani über die Frage, ob die Religion nicht gerade die Wissenschaft zum Erliegen gebracht habe, die in den ersten Jahrhunderten des Kalifats durchaus gepflegt worden war.

    Quelle: Renan, Ernest: L’Islamisme et la Science. Conference fait a la Sorbonne le 29 Mars 1883. In: Discours et Conferences. Paris ca. 1886. S. 375-409.

  19. Bis auf den Teil mit den Arabern und Türken konnte ich alles in „Mein erster Aufenthalt in Marokko und Reise südlich vom Atlas durch die Oasen Draa und Tafilet. Von Gerhard Rohlfs “ finden.

  20. @Freewheelin: Nein, ich war das nicht. Rohlfs war mir neu, ist aber sehr interessant.

    Ansonsten stimme ich Dir zu. Ich bin Prosemit sehr dankbar für die Information – und ein Gastbeitrag bei PI ist keine Doktorarbeit.

  21. Hier sind noch einige Zitate von Leuten, die etwas bekannter sind, z.B.

    Alexis de Tocqueville:

    „Ich habe mich gründlich mit dem Koran auseinander gesetzt, und ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass es nur wenige Religionen in der Welt gibt, die für die Menschen so tödlich sind wie die Lehre Mohammeds. So weit ich es erkennen kann, ist sie die Hauptursache für den so sichtbaren Niedergang der muslimischen Welt, und, obwohl sie nicht so absurd ist wie die Vielgötterei der alten Zeiten, sind ihre sozialen und politischen Tendenzen meiner Überzeugung nach sehr beängstigend. Deshalb sehe ich diese Religion als eine Form von Niedergang an, und nicht so sehr als einen Fortschritt gegenüber dem Heidentum.“

    Winston Churchill:

    „Einzelne Muslime mögen wunderbare Eigenschaften aufweisen … Aber der Einfluss der Religion lähmt die soziale Entwicklung jener, die ihr folgen. Es gibt keine stärkere rückwärts gewandte Religion in der Welt. Der Mohammedanismus ist weit davon entfernt zu sterben. Er ist ein militanter Glaube, der ständig neue Anhänger gewinnt. Er hat sich bereits in ganz Zentralafrika ausgebreitet. Er produziert ständig neue furchtlose Krieger, und wenn die Christenheit auf dem Gebiet der Wissenschaft nicht so weit fortgeschritten wäre – eine Wissenschaft, gegen die er vergeblich ankämpft – dann würde die Zivilisation des modernen Europa ebenso zerfallen wie die des alten Rom.“

    John Wesley:

    Seit dem Augenblick, da diese Religion, der Islam, auf der Welt erschien, haben sich ihre Vertreter gegenüber den anderen Nationen wie Wölfe oder Tiger benommen. Sie zerrissen alles, was ihnen in die Klauen fiel, unbarmherzig mit ihren Zähnen. Zahllose Städte wurden zerstört, und nur ihre Namen sind geblieben. Viele Länder, die einst blühende Gärten waren, sind jetzt eine trostlose Wildnis.“

    Ich habe diese Zitate in „The Politically Incorrect Guide to Islam and the Crusades“ gefunden. Ich habe das Buch übersetzt und suche im Augenblick noch einen Verlag dafür.

  22. # 22 Freewheelin

    Quelle: Bernhard Lohse, Luthers Theologie in ihrer historischen Entwicklung und ihrem systematischem Zusammenhang, Göttingen1995

    Auflage, Ausgabe, Seite unbekannt…

    Siehe auch: http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=975473662&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=975473662.pdf

    Seite 229 aus … Martin Luthers Meinungs- und Wissensbildung zur ‚Türkenfrage’auf dem Hintergrund der osmanischen Expansion
    und im Kontext der reformatorischen Bewegung
    Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde
    des Fachbereichs Kultur- und Sozialwissenschaften der FernUniversität Hagen
    – Arbeitsbereich Geschichte und Gegenwart Alteuropas – vorgelegt von
    Dr. Michael Klein aus Hamm/Sieg…

  23. ich bin äußerst skeptisch, was solche quellen betrifft: wenn ich mir anschaue, was manch ein deutscher wissenschaftler vor hundert jahren über die „juden“ geschrieben hat – gruselig! und sicherlich gibt es heute auch noch genügend antisemiten, die sich auf sowas beziehen. erschreckend!

    also: ich wäre vorsichtig mit solch einer parallelziehung. außerdem bin ich überzeugt, dass man sie gar nicht braucht! der aktuelle diskurs liefert genug material, sodaß es die schriften eines „arroganten kolonialherren“ (kommentar #5 Godzilla) nicht braucht!

  24. Noch einmal zu Rohlfs.

    Seine Bücher machen die heutige Entwicklung in Nordafrika verständlich und sie sind gleichzeitig eine eindringliche Warnung an Alle, die glauben, im „Dialog“ mit dem Islam liegt die Lösung.

    Koran und Sunna sind untrennbar verbunden – es gibt keine so (nach unseren ethischen Begriffen) menschenverachtende „Religion“ wie den Islam.

    Islam ist Ritus – wer die Riten befolgt, unabhängig davon, ob er sie überhaupt ansatzweise versteht, hat Recht auf den Einzug in ein sehr männliches Paradies. Die persönliche Moral ist praktisch nicht existent. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes „verheerend“, wenn in Europa versucht wird, den Islam als „Religionsgemeinschaft“ „gleichberechtigt“ anzuerkennen. Der Grosse Pädophile Prophet hat einen Religionsersatz für die Underdogs geschaffen. Machtvoller, als die meisten zu glauben bereit sind.

    Mit Moslems zu diskutieren ist völlig müssig, die wenigsten kennen Quaran und Sunna. Die, die Quaran und Sunna kennen, lehnen sowieso jede Diskussion mit den Kuffaar ab, die nicht die Unterwerfung (=Islam) zum Ziel hat.

  25. Total anmassende, eurozetristisch-kolonialistische Betrachtungsweise!

    Jeder weiß heutzutage: Islam ist Frieden!

  26. #17 Mtz (17. Dez 2007 11:12)

    Du gehst mir mit Deinem Insistieren, wie korrekt zitiert wird, und wie man Quellenangaben macht, deutlich auf den Senkel.

    Du hast hier den Hinweis auf einen Text bekommen, sowie Verfasser und Verweise auf das Internet, das genügt für die hier verfolgten Ansätze. Wir sind hier keine Dienstleister.

    Prosemit, das war ein guter Hinweis.

    E.Ekat

  27. „Im Namen der Menschheit fordere ich, daß der schwarze Stein zermahlen, sein Staub in den Wind gestreut, daß Mekka verwüstet und das Grab von Mohammed entehrt wird. Das ist der Weg, um gegen den Fanatismus anzugehen.“

    Gustave Flaubert 1878

  28. außerdem bin ich überzeugt, dass man sie gar nicht braucht! der aktuelle diskurs liefert genug material

    Das sehe ich anders. Ich halte historische Quellen für äußerst wichtig.

    Alles, was heute am Islam stört (und es gibt keinen, der sagt, alles wäre in Ordnung, auch nicht die Grünen) wird auf eine moderne politische Strömung namens „Islamismus“ geschoben, die sich angeblich einiger Versatzstücke aus dem Islam bedient und diesen missbraucht.

    Dieser so genannte „Islamismus“ gründet sich angeblich wahlweise auf die Gründung der Muslimbruderschaft durch Hassan al Banna (1928) oder auf die Schriften Said Qutbs (ab Mitte der 30er Jahre) oder gar auf den Nationalsozialismus.

    Zweifellos ist die Muslimbruderschaft eine gefährliche Gruppierung, Said Qutb ein hochintelligenter islamischer Denker, und vor allem der Djihad in Israel hat auch nationalsozialistisches Gedankengut übernommen (z.B. „die jüdische Weltverschwörung, die im klassischen islamischen Antisemitismus nicht vorkommt, was diesen aber nicht weniger mörderisch macht), aber es ist eben nicht korrekt, dass dies alles einen „Missbrauch“ des Islam darstellt, der – bis auf die paar politischen Fanatiker, die nichts mit ihm zu tun haben – unbedenklich ist.

    DAS ist das Gedankengut, gegen das wir ankämpfen müssen. Und nicht, dass Steinigungen und Terroranschläge schlimm sind. Das sieht bis auf ein paar komplett Irre jeder so.

  29. Schon Schopenhauer war sich der Rückständigkeit dieser Religion bewusst; er sagte:

    „Man betrachte zb den Koran: dieses
    elende Machwerk war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfnis zahlloser Millionen Menschen seit 1200Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral…zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern. Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus…ich habe keinen einzigen wertvollen Gedanken darin entdecken können.“

  30. Schopenhauer, Arthur: Die Welt als Wille und Vorstellung. Band II. Über das metaphysische Bedürfniß des Menschen. Zürich 1988. S. 187.

  31. Von den drei für semitische Völker gemachten Religionen hat keine so gewirkt, das freie Denken, die bewusste Vernunft einzuschränken, wie der Islam.

    Eine eben noch heute unverändert gültige Erkenntnis, die unreformierten Islam eben nicht so vereinbar mit unserer freien Gesellschaft sein lässt, wie modernes Judentum und aufgeklärtes Christentum.
    Trotzdem wird ständig so getan als ob konservativer Islam „nur eine weitere moderne Religion“ wäre. Ein fataler Irrtum!
    Der Prophet des Islam war Machtpolitiker, der nur die eigene Interressen und die seiner Anhänger verfolgte. Unreformierter und politischer Islam war, ist und bleibt ein konträres, expansives Gesellschaftssystem zum europäischen Gedanken und ein Feind der Aufklärung.

    sapere aude

  32. “Seit mehr als 500 Jahren haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheiches und die abstrusen Auslegungen von Generationen von schmutzigen und unwissenden Pfaffen in der Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, selbst die kleinsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgelegt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, den Schnitt der Kleider, den Lehrstoff in der Schule, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken. Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.”

    “Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen (gemeint ist der islamische Prophet Mohammed), ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.
    Er ist nichts anderes als eine entwürdigende und tote Sache.”
    – Mustafa Kemal Pâscha “Atatürk”
    (Jacques Benoist-Méchin, “Mustafa Kemal. La mort d’un Empire”, 1954)

  33. Der Koran und die über Jahrhunderte zusammengetragene Masse an sich ständig wiederholendem Zeug bilden eine Art Matrix

    Skript (script)
    kognitive Struktur, in der Kenntnisse über stereotype Abläufe von Ereignissen und Handlungen gespeichert sind; Plan für Rollen und erwartete Handlungen (mit festgelegter Routine)

  34. Ich bin auch der Meinung, dass man (möglichst) jede verwendete Quelle nachweisen sollte. Die exakte Angabe von Quellen in Fussnoten mag fuer manche hier uebertrieben wirken, aber auf diese Weise kann man zeigen, dass das Geschriebene auch „Hand und Fuss“ hat. Ausserdem gehört die Verwendung von Quellennachweisen (in Fussnoten) zum „wissenschaftlichen Arbeiten“.

  35. 3 Henry_Lee (17. Dez 2007 10:43)

    Wie ich es immer sage.
    Der Islam ist keine Religion, sondern das nachäffen von Religion aufgrund machtpolitischer Interessen.
    ———————————————

    Das sagt auch Ali Dashti in seinem Buch „23 Jahre, Die Karriere des Propheten Muhammad“.
    Leider weiß ich die Seite nicht mehr, aber er ist ebenso der Meinung, dass da die Religion nur vorgeschoben wird, um Macht über die Menschen zu bekommen.

  36. #43 Schweinsohr

    Umso besser. Am besten sollten sich alle Medien täglich über PI aufregen. Hereinspaziert, hereinspaziert, sag ich da nur.

  37. @ plondfair und andere

    Dieser Schreiberling Dominik Reinle (weiter oben verlinkte zweiteilige WDR website) hat offenbar eine lange Geschichte linksextremer Artikel.

    Vorsicht, er versucht ueber PI befreundete Blogs und deren E-Mail Kontakte, Adressen von „PI Symphatisanten“ herauszubekommen, indem er sich fuer jemanden von der Friedrich Ebert Stiftung ausgibt.

    Ich finde, die erneute Veroeffentlichung von Fotos und Wohnort von Stefan Herre in diesem WDR Artikel kann man nicht mit „Laestern“ abtun.

    Googelt den Autorennamen zusammen mit „Ebert Stiftung“

  38. Nun, zumindest bei den „Unterschleifen“ haben wir schon ganz schön aufgeholt.

    Und beim großen Rest sind wir kraft eigener, demokratisch gewählter Dummheit auch dabei…

  39. So heißt es doch immer, „wir müssen aus der Geschichte Lernen“. Wenn wir die Prozesse verstehen wie der Islam sich innerhalb der letzten 1400 Jahre ausgebreitet hat, wissen wir auch, wie wir ihm heute begegnen müssen. Allein die geschichtliche Erkenntnis reicht aus, um zu erkennen, dass der Koran von den Moslems wörtlich genommen wird. Zeitzeugenberichte wie dieser hier zeigen sehr schön die geistige Entwicklungsdynamik der islamischen Gesellschaften. Leben wir hier in Deutschland schon im 21. Jahrhundert leben die Mohamedaner noch im 12. Jahrhundert. Für uns waren die Kreuzzüge vor 500 Jahre und sind schon lange vorbei, für den Moslem waren sie erst gestern. Und genau das müssen die Gutmenschen begreifen.
    Ganz neben würde man sich dann auch nicht mehr darüber wundern, dass ein Großteil der Türken in Deutschland nach über 30 Jahren immer noch kein Deutsch spricht. Der von Türken oft benutzt Spruch „warum ich mich anpassen in 100jahre alles türkisch“ bekommt dann eine klare Bedeutung.
    Geht man in ein fremdes Land um dort zu arbeiten und zu leben so lernt man die Sprache der Einheimischen, geht man aber in ein fremdes Land um es zu erobern so lernen die Einheimischen die Sprache der fremden.

  40. @ transatlantic conservative

    Also, ich weiss nicht wie es anderen hier geht, aber sobald ich „Friedrich-Ebert-Stiftung“ höre oder lese wende ich mich ab.
    Und ich glaube, selbst der Ebert (RIP) würde sich ob deren Aktivitäten abwenden….

  41. Auf den Veranstaltungen der Friedrich-Ebert-Stiftung merkt man, daß sich der Wind zu drehen beginnt. Neulich sprach dort wieder einmal Sadiq al-Azm, der unterstrich, wie sehr es der arabischen Öffentlichkeit an Selbstkritik fehle.

    Von ihm etwa: „Critique of Religious Thought“ (1970)

    „Islam, Progressive Muslims and Education“ hieß die Veranstaltung und lief vom 7-9 November 2007.

    Sehr interessant auch Frau Zainab al-Suwaij vom American Islamic Congress.

    Muslimin, aber sehr kritisch gegenüber den Auswüchsen ihres Glaubens in ihrem Heimatland Irak.

  42. Die erste Übersetzung des Korans ins Lateinische ließ der hl. Petrus Venerabilis vornehmen, langjähriger Abt von Cluny (1122 – 1156).

    Überflüssig zu fragen, ob es Vergleichbares auf der Gegenseite gab.

  43. Genau bei sowas sollte man schon professionell wie in der Uni vorgehen. Mit Fussnote und Quellenangaben und und und Vielleicht produziert PI ja in den naechsten JAhren die groesste Anzahl an Islamwissenschaftlern! Dann koennen wir noch ein bissel Arabisch lernen und als Berate fuer Islamistische Organisationen arbeiten ;o) natuerlich undercover damit wir deren Spielchen aufdecken und ihnen ebenfalls von innen heraus das Genick brechen!

  44. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen:

    Und rechnen wir die Inquisitionszeiten, die Verbrennungen der Hexenprozesse ab, hat keine der semitischen Religionen so viele Menschenopfer gekostet, als die mohammedanische.

    Tja, wenn wir alles abrechnen, was die einen angestellt haben, haben sie auf einmal viel weniger angestellt als die anderen. So einfach kann’s gehen.
    Man kann und soll dem Islam vieles am Zeuge flicken; Rohlfs aber ist trotzdem ein Musterbeispiel fuer westliche Bigotterie.

  45. #64 Bruckner

    Rohlfs aber ist trotzdem ein Musterbeispiel fuer westliche Bigotterie.

    Ich kenne Rohlfs ganz gut aus seinen Werken. Er ist natürlich ein Kind seiner Zeit, allerdings ein sehr modernes Kind; man kann ihm Bigotterie sicher nicht vorwerfen. Er tritt scharf gegen den Konservatismus der katholischen Kirche ein und hat keine Probleme damit, die Opfer der Inquisition und Hexenprozesse zu benennen.

    Er will meiner Meinung nach damit etwas Anderes sagen. Inquisition und Hexenprozesse waren zeitlich begrenzte Phasen der Verfolgung „Andersdenkender“ in Europa. Wobei noch darauf hingewiesen werden sollte, dass die überwiegende Anzahl der Hexenprozesse keinen kirchlichen, religiösen Hintergrund hatte und von der Kirche auch abgelehnt wurde. Diese für Rohlfs überwundene Phase der Verfogung Andersdenkender war im Islam seiner Zeit und ist auch heute noch tagtäglich aktuell.

    Wenn Rohlfs tatsächlich aufrechnen würde, würde die Zahl der unglücklichen Opfer in Europa gegenüber den Zahlen in den damaligen islamischen Ländern zur Bagatelle herabgewürdigt. Das war sicher nicht im Sinne Rohlfs.

    Europa hat seine finsteren Seiten gehabt, die Rohlfs auch an anderer Stelle anspricht, diese sind aber durch die Aufklärung weitgehend überwunden worden. Diese Aufklärung fehlt im Islam und diese Thematik zieht sich durch viele seiner fundierten Beiträge.

  46. @Bruckner: Das war ungeschickt ausgedrückt von Rohlfs. Er hätte die Inquisition und Hexenverbrennungen nicht abziehen müssen. Sie waren schrecklich, aber sie waren nichts im Vergleich zum Islam.

    Amil Imani schreibt:

    Approximately 270 million nonbelievers died over the last 1400 years for the glory of political Islam.

    Dabei geht es nur um Ungläubige. Von Moslems ermordete Moslems (analog zu den Ketzern und Hexen, die überwiegend Christen waren) sind icht eingerechnet. Auch sie dürften die Inquistionsopfer bei weitem übersteigen.

    Mehr als eine Viertel Milliarde Nicht-Moslems sind der Expansion des Islam zum Opfer gefallen – alleine 60 bis 80 Millionen Hindus in Indien und 120 Millionen christliche und heidnische Afrikaner. Da sind die Sklaven noch nicht eingerechnet. Und die Dhimmis, und die Verstümmelten und Vergewaltigten.

    Die spanische Inquistion kommt mit maximal 32.000 Ermordeten nicht einmal in die Nähe davon. Ähnlich brutal wie der Islam waren nur die modernen europäischen Totalitarismen: der nationale und internationale Sozialismus. Aber das konnte Rohlfs natürlich noch nicht wissen.

    Der Islam hat seine Gemetzel zum großen Teil aber in Zeiten verübt, in denen Morden noch „Handarbeit“ war.

    Eine interessante Vorstellung, dass die islamische Welt mit unserer humanitären Hilfe den Anschluss an die moderne Technologie gewinnt.

  47. @ #65 Prosemit

    Europa hat seine finsteren Seiten gehabt, die Rohlfs auch an anderer Stelle anspricht, diese sind aber durch die Aufklärung weitgehend überwunden worden.

    So so. Nach, denken wir doch nochmal scharf nach, Prosemit: Rohlfs hat seine Reiseberichte u.a. in den 1860er, 1870er und 1880er Jahren geschrieben. Da war der deutsche Teil Europas gerade dabei, unter blutigen Konvulsionen zum Reich zu werden. 1914-1918 zeigten die Europaer dann allesamt, wie ungemein aufgeklaert sie waren; und damit es auch wirklich alle begreifen wuerden, haben die Deutschen 1939-1945 gleich nochmal nachgelegt und das I-Tuepfelchen auf die europaeische Zivlisiertheit gesetzt.

    „Durch die Aufklärung weitgehend überwunden“ – es waere lustig, wenn es nicht so traurig waere.

  48. #67 Bruckner

    “Durch die Aufklärung weitgehend überwunden” – es waere lustig, wenn es nicht so traurig waere.

    Was Aufklärung bedeutet ist schon bekannt?

  49. @ #66 Eisvogel:

    Billige rhetorische Tricks, die erste: Die Millionen Opfer der Expansion des Islam mit den Opfern der Inquisition zu vergleichen. Wie waere es, wenn wir die Opfer der Expansion des Islam mit den Opfern der Expansion des allerchristlichen Europas verglichen? Wenn wir zusammenzaehlen, was da in Amerika, Afrika, Indien etc. so zusammengekommen ist, koennen wir uns die Inquisition naemlich ebenso schenken wie die Kreuzzuege.

    Billige rhetorische Tricks, die zweite:

    Ähnlich brutal wie der Islam waren nur die modernen europäischen Totalitarismen: der nationale und internationale Sozialismus.

    Der Nationalsozialismus wird auch dadurch nicht linker, dass interessierte rechte Kreise oder ihre Nachplapperer diese Formel im politischen Diskurs zu verankern versuchen. Wer soll darauf hereinfallen?

  50. OFF TOPIC
    An Alle:
    Wegen der Mordaufrufe (etc.) gegen Stefan Herre auf youtube:
    Ich war die vergangenen Tage damit beschäftigt die meisten zu “flaggen”- das ist sehr mühselig. Außerdem reicht ein User alleine nicht aus. Für die PI-Leserschaft sollte es aber ein Leichtes sein, innerhalb der nächsten Tage die Videos rauszukicken.
    Einfach per Suchbegriff auflisten lassen, in nem neuen Tab öffnen u. flaggen/melden.

    Suchbegriffe: “Wer sind die Rassisten” und “Stefan Herre” da findet ich schon was.
    Es gibt aber noch einige andere Ekelvideos.
    Derjenige der die ganzen Fake- Accounts erstellt und die Videos einstellt ist fleissig, (und nebenbei bemerkt offenbar komplett durchgeknallt) aber wie gesagt, wenn hier alle mitmachen, sollte das kein Problem sein.

    Also Freunde, rafft euch auf- wäre cool wenn das klappen würde. Und wenn es nur ist, um die kleine Mistsau, die diesen Schmutz produziert hat zu ärgern… 😉

  51. @ #69 Prosemit

    Was Aufklärung bedeutet ist schon bekannt?

    Ist bekannt, Prosemit. Wo ist dein Problem? Ich habe nur auf ein paar dunkle Seiten Europas hingewiesen, die durch die hehre Aufklaerung igendwie nicht so richtig ueberwunden zu worden sein scheinen. Das spricht nicht gegen die Ideale der Aufklaerung – es sagt nur, dass zwischen Idealen und Wirklichkeit immer ein mehr oder weniger grosser Spalt ist. Und mir scheint, dass das aufgeklaerte Europa immer ganz gut darin war, diesen Spalt zu uebersehen, wenn es den eigenen Interessen diente.

  52. # 67 Bruckner

    Wir haben 2007, nicht 1945, also 62 Jahre zusätzliche Aufklärung!
    Diese lange ‚Aufklärungszeit‘ und linke Phantastereien haben uns mittlerweile eine fatale, unterwürfige Appasement-Politik gegenüber brutalen, intoleranten Ideologien (linke Diktaturen, Islam) gebracht. Wohin Appeasement führt, konnte man 1938 ff. in Europa sehen.

  53. @ # 72 Bruckner: einfache Antwort.

    Daß dieser Planet sieben Milliarden Menschen ernähren kann, hat er der europäischen Aufklärung zu verdanken.

    Nicht dem statischen Denken, Handeln und Fühlen aller vorangegangenen Völker.

  54. Billige rhetorische Tricks

    benutzen Sie, Bruckner.

    Ich darf Sie daran erinnern, dass Sie sich daran gestört haben, dass Rohlfs die Inquistion und Hexenverbrennungen „abgezogen“ hat. Darauf habe ich Ihnen mitgeteilt, dass dies nicht sehr viel ausmacht.

    Und wenn Sie sich vor einer christlichen Invasion und Unterwerfung Europas fürchten, dann hindere ich Sie nicht daran, sich lächerlich zu machen.

  55. Und wenn wir schon dabei sind, suchen Sie doch bitte mal die Bibelstelle raus, in der zur Unterwerfung und Eroberung der Ungläubigen aufgerufen wird.

    Danke.

  56. Rohlfs hat seine Reiseberichte u.a. in den 1860er, 1870er und 1880er Jahren geschrieben. Da war der deutsche Teil Europas gerade dabei, unter blutigen Konvulsionen zum Reich zu werden.

    Naja Herr Brückner, ob Sie das nun alles klarer durchschauen als Bismarck.. aber nur zu..

  57. Vielen Dank @ Prosemit,
    mir war der Herr Rohlfs gar nicht bekannt. Ganz schön P.I. seine Aussagen.

    @ alle Islamverteidiger:
    Hier in D. haben wir es meistens mit abgemilderter muslimischer Sozialisation zu tun, da Herr Atatürk vor rd. 85 Jahren mit brutalen Mitteln (zurecht!), durch strammen Nationalismus und westliche Ideale den Islam in der Türkei zurückgedrängt hat… momentan findet allerdings ein durch Saudi-Arabien gesponsorter Rollback statt.
    Die Türkei wird in absehbarer Zeit dem Islam zum Opfer fallen…

    Die Ölmilliarden, der Salafiten

  58. SORRY, VOTUM FÜR GENAUIGKEIT

    #37 E.Ekat (17. Dez 2007 12:57)

    „Du gehst mir mit Deinem Insistieren, wie korrekt zitiert wird, und wie man Quellenangaben macht, deutlich auf den Senkel.“

    Hör mal zu, Du Senkel: Letzten Endes ist das Internet intellektuell eine Müllhalde, mit der man – Abitur aufwärts – ziemlich wenig anfangen kann, jedenfalls wenn man Information haben möchte. Wenn man sich da hervorheben möchte, auch journalistisch, muß man gewisse Mindeststandards erfüllen. Und das heißt, wenn ich zitiere, muss ich meinen Lesern mitteilen, wo sie es nachlesen können. WO IST DA DEIN PROBLEM?

    Many thanks an alle, die zu einem schönen und interessanten Zitat – denn das sind die meisten hier ja – auch die Quellenanagabe mitliefern.

    E.Ekat, Du wirst es nicht glauben, aber hier lesen Journalisten und andere mit, die die Dinge hier gerne verwenden wollen. Und wir müssen Ihnen dabei helfen! Aber niemand, der irgendwie bei Trost ist, wird sich auf einen Internet-Blog berufen. No offence implied. Das ist einfach so. Unser Job, der Job von PI – denke ich jedenfalls – ist es, scharfe Infos zu liefern – und die Quellen dazu.

    E.Ekat, wo ist Dein Problem?

    Wir wollen etwas bewirken. Und mit PI schaffen wir das auch. Aber Gesülze allein reicht dafür nicht. Und Meinung oder Empörung allein auch nicht.

  59. #79, Mtz

    Du fragst, wo mein Problem ist? Gerne versuche ich, da etwas Licht reinzubringen.

    In #17 erfuhren wir, daß Du solide Quellenangaben >verlangst< (tatsächlich: verlangst!) und weißt, daß dazu auch noch irgend jemand Fußnoten erfunden hat. Wir erfuhren weiter, was Du interessanterweise von Prantl- und Leyendecker-Journalismus hältst, bevor Du schließt:

    @ PI-Redaktion
    Kann das nicht bitte jemand nachholen? Ich möchte es nämlich nachlesen!

    Du möchtest das nämlich nachlesen?

    Leute gibt es.

    Was Du Redaktion nennst, sind lediglich ihre Freizeit opfernde Mitbürger. Du willst, weil Du glaubst etwas nachlesen zu sollen, deren Freizeit darauf verwendet wissen, Dir die Arbeit der Recherche abzunehmen?

    Und die hätten das gar nachzuholen?

    Ist Dir der Begriff Anspruchshaltung schon mal irgendwo begegnet?

    Prosemit hatte hier einen interessanten Text eingestellt, dazu sauber auf den Autor verlinkt. Das langt uns hier.

    Wenn Du nun tatsächlich glauben solltest, irgendein Journalist würde diesen Text verwenden wollen, und genau dafür auch noch die von Dir geforderten Angaben benötigen:

    lasse Dich nicht zurückhalten, Quellen ausfindig zu machen und hier einzustellen.

    Das ist die Methode, die allgemein noch lieber gesehen wird als jene, bei der jemand den Anspruch stellt, Aufgaben verteilen zu können.
    Hingegen habe ich kein Problem mit Idealisten, auch wenn sie lustigen Illusionen nachhängen sollten.

    E.Ekat

  60. @ #74 Kim

    Daß dieser Planet sieben Milliarden Menschen ernähren kann, hat er der europäischen Aufklärung zu verdanken.

    Dass das ein bisschen sehr vereinfacht ist, schenken wir uns mal. Denn was das mit meinem Posting zu tun hat, kann ich beim besten Willen nicht sehen. Sagst du’s uns?
    Wissenschaft und Technik sind eine feine Sache; davon werden die beiden Weltkriege (oder der Imperialismus des angeblich schon so aufgeklaerten 19. Jahrhunderts) aber auch nicht besser.
    Niemand bestreitet, dass Europa eine ganze Menge helle Seiten hat. Gerade weil das so ist, sollte man es sich aber leisten koennen, auch auf die dunklen Seiten hinzuweisen, ohne dass ein Chor von Patrioten schreit „War doch alles gar nicht so schlimm“ oder „Die anderen waren aber noch viel schlimmer als wir“. Das ist das Niveau von 5jaehrigen.

  61. @ #75 Eisvogel:

    Ich darf Sie daran erinnern, dass Sie sich daran gestört haben, dass Rohlfs die Inquistion und Hexenverbrennungen “abgezogen” hat. Darauf habe ich Ihnen mitgeteilt, dass dies nicht sehr viel ausmacht.

    Fein, dann rechnen wir die toten Hexen und Ketzer noch auf die toten Indianer, Afrikaner, Inder und Philippinos drauf – jetzt zufrieden?
    Wie war das mit dem Splitter im Auge und dem Balken? Selbst wenn’s ein Balken ist, den man im Auge des anderen entdeckt, sollte man den im eigenen nicht vergessen (selbst, wenn er ein bisschen kleiner sein sollte, was ich nicht glaube).

  62. @ #76

    Und wenn wir schon dabei sind, suchen Sie doch bitte mal die Bibelstelle raus, in der zur Unterwerfung und Eroberung der Ungläubigen aufgerufen wird.

    Ach so, wenn’s nicht in der Bibel steht, ist es nicht passiert. Na, dann ist ja gut. Das muss der Grund sein, warum die allerchristlichsten Europaer nie einen Indianer oder Afrikaner mit Kreuz und Schwert christianisiert haben.
    Aber selbst wenn sie’s nicht haetten: Welchen Vorteil hat der Indianer, wenn er weiter an seine alten Goetter glauben darf, ber trotzdem als Sklave in meiner Zuckerrohrplantage arbeiten muss? Ist das die Reichweite christlicher Naechstenliebe?

  63. @ #77 Kim

    Erinnere mich, Kim: Nach welchem Krieg ist noch gleich das Deutsche Reich ausgerufen worden? Erinnern wir uns nicht alle an Anton Werner Bild im Geschichtsbuch?

  64. @ Bruckner:

    Wie Du sicher selber weißt, ist der Krieg 1870/1871 durch den französischen Kaiser vom Zaune gebrochen worden, nur leider dumm ausgegangen für ihn.

    Und der Chauvinismus geht bekanntlich auf den Onkel von Napoleon II. zurück.-

    Der Imperialismus hatte seine Schattenseiten.
    Aber wenn du mal gesehen hast, wie reiche Nigerianer mit ihren eigenen ärmeren Landsleuten umgehen können, dann fragst Du Dich vielleicht, welche Epoche die bessere war.

    Natürlich war meine Bemerkung oben sehr knapp. Es ist meine persönliche Essenz aus der Lektüre von

    Landes, David S.: The Wealth and Poverty of Nations. Why some are so rich and some are so poor. London 1998. 650 Seiten.

    Auch Landes spart die Barbarei eines Cortez nicht aus.-

    Schöner Schmöcker für die Weihnachtszeit 🙂

  65. @ #86 Kim

    Wie Du sicher selber weißt, ist der Krieg 1870/1871 durch den französischen Kaiser vom Zaune gebrochen worden, nur leider dumm ausgegangen für ihn. Und der Chauvinismus geht bekanntlich auf den Onkel von Napoleon II. zurück.

    Na klar, Kim: Nationalchauvinismus war den Deutschen, den Guten, im 19. Jahrhundert natuerlich voellig unbekannt. Kam alles von den Franzosen.

    Der Imperialismus hatte seine Schattenseiten. Aber wenn du mal gesehen hast, wie reiche Nigerianer mit ihren eigenen ärmeren Landsleuten umgehen können, dann fragst Du Dich vielleicht, welche Epoche die bessere war.

    Und schon wieder das gleiche Argument: Die anderen sind ja noch viel schlimmer als wir. Auf-die-anderen-Zeigen als Rechtfertigungsstrategie. Nur, dass das nichts entschuldigt. Die Europaer haben sich Afrika und Suedamerika und Indien u.a. vom 15. bis zum 19. Jahrhundert nicht unter Nagel gerissen, weil sie die Leute dort von den schlimmen Taten ihrer Landsleute abhalten wollten.

  66. Wenn wir schon bei Zitaten Prominenter zum Islam sind:
    „Der Mohammedanismus könnte mich noch für den Himmel begeistern, aber wenn ich mir den faden christlichen Himmel vorstelle…“ – Adolf Hitler, in: Picker, Tischgespräche mit Hitler, zit. nach Raddatz, Allah und die Juden.

  67. @ #89 Kim

    Get over it!

    Klasse Argument! Gebrauchst du das auch, wenn hier naechstes Mal einer jammert, der Islam sei ja schon schon seit dem 7. Jahrhundert so aggressiv gewesen?

  68. Ach so, wenn’s nicht in der Bibel steht, ist es nicht passiert.

    Doch es ist passiert, aber da es keine religiöse Pflicht sondern eine religiöse Verfehlung war, konnte man damit aufhören und dennoch Christ bleiben bzw. erst ein richtiger werden.

    Wenn es religiöse Pflicht wäre, müssten es Christen heute noch tun, wann immer sie stark genug dazu sind.

  69. Wie viele Bretter haben Sie eigentlich vor dem Kopf, Bruckner?

    Nehmen wir mal ein anderes Beispiel.

    Nazis waren auch nicht die einzigen Menschen auf Erden, die Menschen ermordet und einen Angriffskrieg vom Zaun gebrochen haben.

    Können wir daraus schließen, dass deren Morde nichts aber auch gar nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun hatten, nur weil in dessen Grundsatzliteratur zufällig der Hass gegen Juden gepredigt wird?

    Ich kann das nicht schließen. Sie aber offensichtlich schon. Denn sie ignorieren das ja auch beim Islam komplett.

    Ich bin nicht religiös. Aber Euch miesen kleinen Christen- und Selbsthassern, Euch miesen kleinen Dummköpfen, die Ihr Euch eine billige Moralprothese anschafft, indem Ihr Euch selbstgefällig in etwas suhlt, was Ihr „Differenzierung“ und „Selbstkritik“ nennt, was aber gar keine Selbstkritik ist, sondern erbärmliche Selbsterhöhung und der Hochmut der ungebildeten Gosse…

    Euch gönne ich den Islam sowas von Herzen!

  70. @ #91 Eisvogel

    Doch es ist passiert, aber da es keine religiöse Pflicht sondern eine religiöse Verfehlung war, konnte man damit aufhören und dennoch Christ bleiben bzw. erst ein richtiger werden.

    Das interessiert mich aber auch so was von gar nicht, ob das eine „religiöse Pflicht“ oder „eine religiöse Verfehlung“ ist – weil es keinerlei Rolle spielt. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen – ob einer seinen Glaubensueberzeugungen zu folgen glaubt, wenn er schlimme Sachen macht, oder ihnen zuwiderhandelt, verblasst allemal gegen die Taten selbst.
    Das heisst nicht, dass man nicht versuchen sollte, gegen Ideologien vorzugehen, die Gewalt und Zwang rechtfertigen. Aber auf die eigene Ideologie zu zeigen, ob man sie nun Bibel oder Aufklaerung nennt, und zu sagen, „Seht her, ist doch alles super“, und mit Gewalt und Zwang weiterzumachen, ist auch nicht besser.

  71. @ #92 Eisvogel

    Aber Euch miesen kleinen Christen- und Selbsthassern, Euch miesen kleinen Dummköpfen, die Ihr Euch eine billige Moralprothese anschafft, indem Ihr Euch selbstgefällig in etwas suhlt, was Ihr “Differenzierung” und “Selbstkritik” nennt, was aber gar keine Selbstkritik ist, sondern erbärmliche Selbsterhöhung und der Hochmut der ungebildeten Gosse…

    Ja, das passt schon, Eisvogel – wenn einem nichts mehr einfaellt, wird man ausfallend und beleidigt ein bisschen plan- und wahllos in der Gegen herum. Ich hoffe, es hat wenigstens gut getan. Jetzt aber bitte wieder das Hirn einschalten und etwas Differenzierung versuchen. Du wirst merken, es geht, und es macht sogar Spass!

  72. Bruckner, vielleicht rührt ihre relativierende Milde daher, weil gerade ein saudischer Staatenlenker einem Vergewaltigungsopfer die eigentlich fälligen 200 Peitschenhiebe erlassen hat ?

    In unserem Land fällt es schwer genug, sich der staatlichen Begehrlichkeit gegenüber unseren bürgerlichen Freiheitsrechten zu erwehren, da sind mir ausdrücklich sich zu diesem Kultur-Umfeld bekennende Leute als meine Mitbürger nicht willkommen.

    Daran ändert sich auch nichts dadurch, daß wir selber uns in der Vergangenheit als Barbaren aufgeführt haben mögen.

    E.Ekat

  73. @ #95 E.Ekat

    Daran ändert sich auch nichts dadurch, daß wir selber uns in der Vergangenheit als Barbaren aufgeführt haben mögen.

    Nicht „haben mögen“, E.Ekat, sondern „haben“ – ein feiner, aber wichtiger Unterschied. Was soll der Sprachtrick? Warum auch hier wieder der Versuch der Entschuldigung – sind das bloss ein paar Gruselgeschichten, die von deutscher (oder europaeischer) Barbarei erzaehlen?
    „Wir“ muessen uns nicht schuldig fuehlen fuer das, was unsere Vorfahren verbrochen haben; aber wir sollten es auch nicht vergessen, wenn wir davon phantasieren, wie aufgeklaert wir doch sind und wie barbarisch die einen oder anderen Anderen. Um mehr geht es mir nicht; aber selbst das scheint manchen hier schon zu viel des relativierenden Eingestaendnisses.

  74. Bruckner,

    man wird Dir schon in der Grundschule eingetrichtert haben, die „Dinge zu hinterfragen und alles differenziert und aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.“

    Man wird Dir nicht beigebracht haben, selbstsicher Deine eigene Meinung zu vertreten, nicht dieses Gekaue irgendeiner paritätisch besetzten Schulbuchkommision.

  75. Ich bleibe dabei. Für unsere Gegenwart haben wir uns nichts vorzuwerfen, insoweit greift auch Ihre Erwiderung daneben. Da war nirgendwo ein Sprachtrick, nirgendwo ein Versuch einer unangebrachten Entschuldigung.

    Ich lebe in diesem Land, ich will, daß es sich weiterentwickelt. Nicht zurück ins Mittelalter, obwohl wir uns dorthin bereits wieder orientieren, um diesen Leuten zu pläsieren.

    Das Hinzuziehen sich abkapselnder, die Integration ausschlagende Angehörigen fremder Kulturen und ihre hinter unsere halbwegs freiheitlichen Errungenschaften zurückfallenden Auffassungen lehne ich ab.

    Sie sollen dahin gehen, wo man sich in ihrer Muttersprache unterhält.

    Das hier ist Deutschland.

    Hier ist willkommen, wer sich integrieren will, sich um die Beherrschung unserer Sprache bemüht, und zu unserem Gemeinwesen aktiv beitragen möchte. Meinetwegen in der Form des Feilbietens von Döner.

    Alle anderen sollen gehen, und wir sollten sie dazu ermutigen. Das heißt auch, daß wir alles unterlassen sollten, sie darüber im Unklaren zu belassen, daß sie hier unerwünscht sind.

    Was meine Vorfahren angestellt haben, darauf habe ich keinen Einfluß. Aber ich bin verantwortlich für das, womit meine Nachfahren sich auseinandersetzen müssen.

    E.Ekat

  76. @ #97 Kim

    Wo warst du in der Schule, als sie dort Differenzierung und andere Blickwinkel gelehrt haben? Na, wo auch immer, da hast du was verpasst.
    Aber Hauptsache fest ’ne Meinung vertreten, dann wird schon alles gut, gell? Wie war das noch bei Yeats? „The best lack all conviction, the worst are full of passionate intensity“?

  77. @ # 98 E.Ekat

    Wenn ich mich recht erinnere, ging es im Ausgangsartikel nicht um „unsere Gegenwart“, sondern um Rohlfs‘ Reiseberichte, und die wurden im 19. Jahrhundert geschrieben. Dass sich einige der ach so zivilisierten Christenmenschen, die Rohlfs den Muselmanen im- und z.T. auch explizit als Massstab entgegenstellt, sich im darauffolgenden Dreivierteljahrhundert zivilisationsmaessig nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, ist nicht zu bestreiten. Ganz zo einfach, wie Rohlfs es will, scheint es mit der Kontrastierung „aufgeklaerte Europaer“ versus „barbarische Moslems“ also nicht zu sein. Was ist falsch daran, darauf hinzuweisen?

  78. Ja, das passt schon, Eisvogel – wenn einem nichts mehr einfaellt, wird man ausfallend

    Ganz genau! Bis auf die Kleinigkeit, dass ich noch nicht einmal angefangen habe, ausfallend zu werden.

    Zu Ihnen passt das. Die hochnäsige Fresse ziehen und das Gewäsch vom „Differenzieren“ absondern, für das man in der Schule Fleißbildchen bekommen hat.

    Nimm Dir, was Du haben willst – und bezahle dafür!

    ist einer der Leitsprüche der Satanisten. Und in dem Punkt haben sie Recht.

    Nehmen Sie sich Ihre selbstgefällige Hochnäsigkeit, Herr oder Frau Bruckner, und erwarten Sie nicht, dass ich es bedaure, wenn der Islam Ihnen die Rechnung präsentiert.

  79. also doch keinen Haken ?

    Rohlfs wird eingangs beschrieben:

    Dass er gleichzeitig ein scharfer Kritiker der katholischen Kirche war, macht sein damaliges Urteil für den heutigen Leser objektiver.

    Soll ich das jetzt mochmals mit meinen eigenen Worten wiederholen?

    Er schreibt aus einer kritischen Sicht gegenüber den Christen.

    Das macht den Wert seiner Ausführungen gegenüber den Muslimen aus.

    Ihre Vorbehalte gegenüber dessen Perspektive ziehen nicht.

  80. Was ist falsch daran, darauf hinzuweisen?

    Es geht im einen Fall (Christentum) um Fehler, die einzelne Menschen gemacht haben, die eingesehen und unterlassen werden können. Mit zunehmender Alphabetisierung konnte nicht mehr verborgen werden, dass teilweise das Handeln der christlichen Eliten unbiblisch war.

    Es geht im anderen Fall (Islam) nicht um Fehler. Moslems, die erobern, niedermetzeln, versklaven und unterwerfen, machen NICHTS FALSCHES. Sie führen die Gebote ihrer Gottheit aus, das ist der Inhalt von Religion. Und das ist etwas, was gläubigen Menschen sehr tief geht.

    Erobernde Moslems machen alles richtig, auch wenn sie dabei knöcheltief durch Blut waten müssen. Mit zunehmender Alphabetisierung wird es immer unmöglicher werden, Moslems davon zu überzeugen, dass all das unkoranisch ist.

  81. Eisvogel, wir vergeuden unsere Zeit. Ich muß noch Geschenke kaufen gehen, und mich darauf ersnt noch einstimmen.

    Halleluja.

    E.Ekat

  82. @ #104 Eisvogel

    Es geht im einen Fall (Christentum) um Fehler, die einzelne Menschen gemacht haben, die eingesehen und unterlassen werden können.

    Moslems, die erobern, niedermetzeln, versklaven und unterwerfen, machen NICHTS FALSCHES. Sie führen die Gebote ihrer Gottheit aus, das ist der Inhalt von Religion.

    Moralisches Handeln kann also immer nur im Hinblick auf einen religioes fundierten Verhaltenskodex stattfinden? Entweder, man erkennt, dass man diesem nicht gerecht geworden ist, oder man erfuellt ihn und macht damit (subjektiv) automatisch nichts falsch? Religioese Gebote sind also von den Mitgliedern einer Religionsgmeinschaft nicht hinterfragbar, nicht kritierbar, nicht hinter sich zu lassen? Auch ein Weltbild, und was fuer ein praktisches – einfach gucken, was im heiligen Buch steht, und man weiss Bescheid. Ideal, wenn man grosse Gruppen von Leuten in Bausch und Bogen be- oder verurteilen will.
    Und da habe ich immer gedacht, eine der grossen Ideen der europaeischen Aufklaerung war es, eben nicht vorgestanzte Gebote zu akzeptieren, sondern sich des eigenen Verstandes zu gebrauchen, um darueber hinaus zu gelangen. Na, da habe ich mich wohl vertan.

  83. @ #103 E.Ekat

    Rohlfs wird eingangs beschrieben: „Dass er gleichzeitig ein scharfer Kritiker der katholischen Kirche war, macht sein damaliges Urteil für den heutigen Leser objektiver.“ Soll ich das jetzt mochmals mit meinen eigenen Worten wiederholen? Er schreibt aus einer kritischen Sicht gegenüber den Christen.

    Also Katholiken = Christen? Gab’s da nicht noch andere? Ich weiss nicht, ich weiss nicht …
    Man muss bloss man den Auszug im Artikel lesen, und man findet, dass Meister Rohlfs islamisches Beten mit christlichem vergleicht und den Islam insgesamt mit den anderen ‚Buchreligionen‘. Oder habe ich mir das bloss eingebildet?

Comments are closed.