„Der deutsche Reifenhersteller Continental hat in Frankreich entlassenen Beschäftigten vorgeschlagen, für 137 Euro monatlich in Tunesien weiterzuarbeiten.“ Ist das noch zu glauben, oder handelt es sich um den nächsten zweifelhaften Aprilscherz? Die Auflösung folgt auf der nächsten Seite.

Leider wahr. WELT online berichtete bereits am 30. März:

Den Mitarbeitern des im Januar geschlossenen Werkes im nordfranzösischen Clairoix seien gemäß den arbeitsrechtlichen Vorschriften freie Stellen in einem tunesischen Continental-Werk angeboten worden, sagte ein Unternehmenssprecher.

Die Gewerkschaft CGT bezeichnete das Angebot als „Provokation“ und „zynisch“. „Nicht einmal die Tunesier wollen diese Arbeitsplätze“, sagte Gewerkschaftsvertreter Xavier Mathieu.

Der Unternehmenssprecher verteidigte das Angebot: „Wir sind dazu verpflichtet, innerhalb des Konzerns jeden verfügbaren Platz anzubieten, wenn die berufliche Qualifikation vorhanden ist und es keine Sprachbarrieren gibt.“ Er verwies dabei auf ein Urteil gegen den französischen Sockenhersteller Olympia vom Mai vergangenen Jahres.

Das Unternehmen war dazu verdonnert worden, entlassenen Mitarbeitern 2,5 Millionen Entschädigung zu zahlen, weil es ihnen keine Weiterbeschäftigung in seinem Werk in Rumänien angeboten hatte.

Continental befinde sich damit in einer Zwickmühle, sagte der Sprecher: Biete es die Stellen in Tunesien nicht an, würden rechtliche Konsequenzen drohen, biete es die Stellen an, sei die Empörung der Öffentlichkeit über den als unanständig geltenden Vorschlag gewiss.

Ei wieso Empörung? Islam heißt Frieden und in islamischen Ländern begegnet uns eine reiche fremdländische Kultur, die für ihre Gastfreundschaft berühmt ist. Gerade kommunistische Gewerkschaftsbonzen erzählen uns das doch täglich. Was gibt es also einzuwenden, dass für Arbeitslose in Zukunft auch Angebote aus Tunesien zumutbar sind?

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38 KOMMENTARE

  1. Aktiver Bevölkerungsaustausch eben:

    Steuerzahler raus, TerroristInnen rein!

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,686966,00.html

    Die GrünInnen regt solch eine Argumentation auf. Parteichefin Claudia Fatima Roth spricht von „reinem Populismus“, nicht alle Gefangenen seien Terroristen. „Wenn sich Unionspolitiker gegen die Aufnahme von unschuldigen Guantanamo-Häftlingen aussprechen, zeigt das den heuchlerischen Umgang mit der sonstigen sonntäglichen Forderung nach Menschenrechten“, sagte sie SPIEGEL ONLINE. Deutschland stehe jetzt in der Verantwortung, Obama beim „Abtragen der schlimmen Hinterlassenschaften der Bush-Administration“ zu unterstützen.

  2. Tja, meine lieben linken, multikulturellen, sozialistisch internationalen, solidarischen, antifaschistischen, proislamischen Gewerkschaftsmitglieder: So sieht die globalisierte Wirklichkeit aus!

    GUUUUTEN MOOOORGEN!!!

  3. Interessantes Modell. Während die allochthonen Tunesier nach Europa strömen und hier von Sozialleistungen profitieren, müssen die autochthonen Europäer nach Tunesien, um dort durch ihre Arbeit die nötigen Sozialbeiträge zu erwirtschaften.

    Ein solches System nennt man auch Sklaverei.

  4. Als ich Arbeitslos war wurde mir vom Arbeitsamt vorgeschlagen in Norwegen zu arbeiten.

    mmh, war mein erster Gedanke und mein Zweiter…ob sie das auch zu einen NICHT-DEUTSCHSPRECHENDEN NICHT AUSGEBILDETEN UND NICHT INTIGRATIONSWILLIGEN NEO ANTISEMITEN und MUSLIM SAGEN WÜRDE…Sprachkurs sagte sie wird finanziert…wie noch nicht gesagt ich habe einen Schulabschluss und Beruf gelernt. ABER WICHTIG! Eure Rente wird gesichert 😉

  5. Leute, lasst doch die Kirche im Dorf. Soweit das aus dem Text hervorgeht, ist keiner der Arbeiter verpflichtet, die Stellen anzunehmen. Es sind lediglich Angebote, mal abgesehen davon, dass die Bezahlung eine Sauerei ist.

  6. Das kann schon sein?
    Es wäre nicht das erste Mal dass Leute für weniger Geld im Ausland Weiterbeschäftigung angeboten wurde, z.B.: Tschechien.
    137 Euro sind zwar eine Unverschämtheit sondergleichen, doch …
    es wäre nicht die erste Unverschämtheit!

  7. #5 Arabtimes (01. Apr 2010 21:55)

    Ich stimme dir voll zu.
    Dank unserer „demokratischen“ Regierungen werden diese Heuschrecken immer gieriger.

    #7 Murphys Gesetz (01. Apr 2010 22:02)

    Als ich Arbeitslos war wurde mir vom Arbeitsamt vorgeschlagen in Norwegen zu arbeiten.

    Das hätte ich an deiner Stelle wahrscheinlich angenommen. So übel ist es da nicht.

  8. #3 Eurabier (01. Apr 2010 21:43)

    Frau Roth sollte man mal ganz schnell erzählen, dass das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit eines der wichtigsten Menschenrechte ist, insofern ist eine Abwehr jedwedes potenziellen Terroristen aktive Menschenrechtspolitik.

    #9 Gegendemonstrant (01. Apr 2010 22:29)

    Am Anfang steht immer das Gedankensipel.

    #10 Jochen10 (01. Apr 2010 22:30)

    Schon, nur waren das Länder innerhalb unseres Kulturkreises …

  9. Aber klaro, Frankreich bezahlt den Tunesiern im Lande den Mindestlohn, ca. 1300 EUR monatlich, dafür dürfen die Franzosen dann in Tunesien arbeiten für 137 EUR im Monat…

  10. Alleine die Miete kostet dort ca. 250 EUR im Monat…

    Aber die Tunesier stellen gerne Zelte kostenlos zur Verfügung!

    Deutschland bietet den arbeitslosen Franzosen Asyl an, Hartz IV wartet schon, da gibts ohne jede Arbeit für zugewanderte Tunesier (Ehepaar) 1250 EUR plus Kindergeld….

  11. In Norwegen gibts richtig Geld. Ein Lagerarbeiter bei einem Paketdienst verdient Anfangslohn bei Nachtschicht EUR 23,00 in der Stunde…..

  12. Es wird ja immer irrer und obstruser.

    Wir lassen zu uns Menschen ohne Bildung und ohne Kultur herein.

    Dafür gehen westlich geprägte Menschen in den Ländern wovor welche Menschen flüchteten, die uns so mit ihrer Kultur beglücken und mit ihrer friedlichen Lebensweise bereichern.

    Jetzt ist die Welt auf den Kopf gestellt …
    Danke liebe Politker, wenn wir Euch nicht hätten.

  13. #11 Ludi Latlos (01. Apr 2010 22:34)
    #5 Arabtimes (01. Apr 2010 21:55)

    Ich stimme dir voll zu.
    Dank unserer “demokratischen” Regierungen werden diese Heuschrecken immer gieriger.

    #7 Murphys Gesetz (01. Apr 2010 22:02)

    Als ich Arbeitslos war wurde mir vom Arbeitsamt vorgeschlagen in Norwegen zu arbeiten.

    Das hätte ich an deiner Stelle wahrscheinlich angenommen. So übel ist es da nicht.
    —————

    Hätte sie Irland/Belfast/USA/Scotland gesagt … klar ich wäre dabei.

  14. Aber Wichtig…es ging nicht um mich sondern um die Tatsache das DEUTSCHLAND Facharbeiter sucht und rausschmeißt und ungelernte reinholt! verseht ihr???

  15. Das Unternehmen war dazu verdonnert worden, entlassenen Mitarbeitern 2,5 Millionen Entschädigung zu zahlen, weil es ihnen keine Weiterbeschäftigung in seinem Werk in Rumänien angeboten hatte.

    Continental befinde sich damit in einer Zwickmühle, sagte der Sprecher: Biete es die Stellen in Tunesien nicht an, würden rechtliche Konsequenzen drohen, biete es die Stellen an, sei die Empörung der Öffentlichkeit über den als unanständig geltenden Vorschlag gewiss.

    Continental hat mein vollstes Verständnis. Das Unternehmen ist ja gesetzlich verpflichtet, ein solches unmoralisches Angebot zu unterbreiten.
    Wenn die Gewerkschaft nun Empörung mimt, dann wohl nur, weil ihnen durch die gesetzeskonforme Vorgehensweise des Konzerns die Klagemöglichkeit und damit der Schadenersatz für die Mitglieder entgangen sind.

  16. Wir sind doch sozial. Wir entlassen keinen, wir bieten Weiterbeschäftigung, natürlich muß er sich etwas einschränken…
    Wurde den Nokia-Mitarbeitern nicht auch ein Job in Rumänien angeboten?
    Wir haben nicht nur ein Problem in D.

  17. #4
    Alle die sie da gerade aufgezählt haben sind doch gegen die Globalisierung!
    Oder habe ich sie falshc verstanden und sie wollen diesen Schritt des extremen Lohndumpings und der Arbeitsplatzvernichtung noch gut heißen?

  18. solche Fälle gabs in der Vergangenheit schon einige Male. Das ist schlichtweg französische Gesetzgebung, die vorschreibt, dass man den einheimischen Arbeitern ein Angebot machen muss, im zukünftigen Produktionsland zu arbeiten.
    Aus sich heraus würden diese französischen Unternehmen diesen zynischen Schritt sicherlich nicht machen.

  19. #21 Le Saint Thomas; Och, da gibts viele, zurzeit sind bei uns wieder alle Litfassäulen voll mit Werbung für Muselländer: Türkei, Marokko, Tunesien, Ägypten und was es da sonst noch alles gibt. Man kanns wirklich nicht mehr mit anschauen. Als ob es keine westlichen Länder gäbe, wo man hinfahren kann.

    Die ists mindestens genausoschön, man kann sich mit den Einheimischen unterhalten, ohne gleich gemessert zu werden, wenn man ne Frau anschaut.

  20. In Tunesien soll die Sonne scheinen, sagt man. Und ausserdem gibt es dort den Islam … eine feste Arbeit, ausreichend Geld und den Frieden … was will man mehr ?
    Vorausgesetzt der Arbeitgeber schliesst eine Lebensversicherung in Millionenhöhe ab, dann freuen sich auch Frau und Kinder.
    O.K. das Grundgesetz müsste geändert werden. Aber das wäre das kleinste Problem.
    Vielleicht wäre das die Chance für Europa, um sich an Nordafrika zu rächen ?
    Erobern wir das Land Mörder und Schächter.
    Schlagen wir zuerst unsere Zelte auf und dann auf die Kultur ein.

  21. Die Aberkennung der Berufsabschlüsse der Firmenleitung und ihr Eigentum einziehen.Das Verschachern des Gemeinwesens ist nicht gestattet.Unternehmen dienen der Nation.Alles andere ist Verrat!

  22. Warum wollen die Tunesier nicht in Tunesien arbeiten, wenn es dort dieselben Arbeitsplätze gibt wie in Frankreich?

    Daß die Bezahlung dort infolge eines anderen Verhältnisses von Angebot und Nachfrage sowie einer höheren Kaufkraft und geringeren Abgabenlast eine andere ist, ist klar.

    Daß die Löhne und Gehälter infolge einer vermehrten Industriansiedlung steigen, wie in Osteuropa und in China, ist auch klar.

    Daß dies die einzige Entwicklungsmöglichkeit für Länder wie Tunesien ist, deren Menschen nicht imstande sind ohne fremde Hilfe eine eigene Industrie aufzubauen, ebenfalls.

    Es ist mir unverständlich, daß die Tunesier ihren Arbeitsplätzen nicht in ihre Heimat folgen, wenn die Europäer ihnen schon vor der Haustür moderne Industrien aufbauen.

  23. # 22 Lohndumping?

    Das ist der reale Gegenwert der Leistung eines „Reifenherstellers“. Eine der deutschen Facharbeiterqualität ebenbürtige Leistung kostet in den chinesischen Küstenstädten € 3,-am Tag. Habe ich mit meinen Augen gesehen.

    Und wie ist das mit den „Gegnern“ der Globalisierung? Die „Arbeitervertreter“???

    Abgesehen von den Dienstwagen der Funktionäre sprechen die Taten der Mitglieder Bände. Wer hat zu Beginn der 90er Jahre eine Kampagne mit dem Titel „Mein Freund ist Ausländer“ gestartet? Die Gewerkschaften!

    Was war den das Ziel der „Ausländer“ Akquise der deutschen Wirtschaft? Lohndumping!

    Was war das Ziel, als es um die Aufnahme der Osteuropäer in die EU ging? Billiglohnstandorte im Binnenmarkt. Wo waren denn da die Gewerkschaften?

    Was ist das Ziel eines Gewerkschaftsfunktionärs? Arbeitsplatzsicherheit für die Dauer seiner Amtszeit!

    Ach ja, wer bezahlt den einen Gewerkschaftler? Der Arbeitgeber!
    Und wessen Brot ich ess dessen Lied ich sing.

    Die ganze Arbeit der Gewerkschaften hat seit dem Ende der Weimarer Republik nur noch den Sinn die Interessen der Arbeitgeber in einen Mantel der sozialen Aktzeptanz zu hüllen.

    Wollen wir weitergehen?

    Warum setzen die Gewerkschaften sich so eifrig für ein multikulturelles / islamisiertes Europa ein? Weil die Arbeitgeber nur davon profitieren können, wenn der teure Sozialstaat wegen Überlastung durch unqualifizierte Zuwanderer „geschlossen“ wird. Oder legen wir etwa Wert auf die Qualität der Ausbildung eines Zugezogenen?

    Also ich glaube das meinte Herr Westerwelle als er sagte:

    „Leistung muß sich wieder lohnen!“

  24. #25 uli12us (02. Apr 2010 00:34)

    #21 Le Saint Thomas; Och, da gibts viele, zurzeit sind bei uns wieder alle Litfassäulen voll mit Werbung für Muselländer: Türkei, Marokko, Tunesien, Ägypten und was es da sonst noch alles gibt.
    —————————————
    In der letzten Goodbye Deutschland-Sendung ist ein dt. Paar dorthin ausgewandert, um eine Minigolf-Anlage dort zu eröffnen. Wohnungsmiete: 250,– EUR.
    Ob die Minigolf-Anlage tatsächlich gebaut wird, zeigen sie in der nächsten Sendung.

    Mir ist auch aufgefallen, dass diese Länder häufig beworben werden. Ein reger Tourismus dort würde aber Arbeitsplätze generieren (und evtl. auch dafür sorgen, dass die Einheimischen andere Sitten lernen zu tolerieren). Dadurch könnte verhindert werden, dass ein großer Teil von denen nach Europa kommt. Und das wollen wir doch, oder?
    Vielleicht könnt man dann ja umgekehrt Forderungen an solche Staaten stellen: z.B., die Touristen möchten kein halal-Fleisch essen etc.

  25. Mein Verbesserungsvorschlag wäre:

    Politiker die solche Gesetze verabschieden, müssten selber zu solchen Bedingungen Arbeiten…

    Viel Spaß!

  26. Sonst sind doch immer hier die Kommentatoren, auch von PI, die die freie Wirtschaft bejubelen und vor allem den Schuldigen Nr.1 ausgemacht haben:
    Den in Saus und Braus sozialschmarotzenden Hartz IV Empfänger, da es sich um Frankreich handelt, den Nichtarbeithabenden schlechthin.

    Das ist jetzt die freie Wirtschaft in Reinkultur.
    Ergo frage ich mich, warum diese, arbeitsrechtlich völlig korrekte und gewinnorientierte Handlung des Konzerns überhaupt kritisiert wird.
    Liegt es da nur an Tunesien?
    Wäre denn eine Verschiffung nach Japan korrekt gewesen?

    Doppelmoral vom Allerfeinsten.

  27. Muss man sich mal reinziehen. Jetzt werden wertvolle Arbeitskräfte in die Länder gekarrt, deren Staatsbürger ihnen vorher die Arbeitsplätze weggenommen haben. Voll geil

  28. Die Gewerkschafter sind so schrecklich ideenlos. Es hätte gereicht, wenn nur 10 Franzosen das Angebot angenommen hätten. Sie hätten nur einen Monat dort arbeiten müsen.

    Continental wird die europäischen Arbeitsschutzvorschriften dort niemals einhalten. Der erste kleine Arbeitsunfall und es hätte eine Klage in Frankreich gesetzt.

    Von der Klage hätten die sich nie wieder erholt.

  29. 32 Exported_Biokartoffel (02. Apr 2010 16:01)
    und evtl. auch dafür sorgen, dass die Einheimischen andere Sitten lernen zu tolerieren)… die Tunesier tun so als ob…wenn es ihnen was einbringt :-))))

    ansonsten ist es eher so…wer auf Dauer dort leben will…wird sich an SIE anpassen müssen …sonst kann er dort nicht überleben…meine langjährige Erfahrung in Tunesien… ausserdem hat das Tourismusministerium schon vor Jahren den Russichen Bereich massiv beworben…selbst in der Medina von Sousse wird man jetzt auf russich angesprochen…Touris teilweise wie Ballermann!Deutsche Touristen werden immer weniger ( ausser vielleicht in Djerba)

    russisches forum für Bezness
    http://www.dezy-house.ru/forum_10/viewforum.php?f=82

  30. Das ist nicht neu, denn vor ein paar jahren hat die firma Zenner ihre wasseruhren in der slowakei bauen lassen und den deutschen arbeitern für nicht mal 300 euro stellen dort angeboten.
    Der angebliche bürgerechtler rathenow will sogar dt. arbeiter für AEG keinesfalls
    Theo Retisch
    nach polen schicken:
    „Innovativ wäre der Vorschlag gewesen, einen Teil der deutschen Belegschaft den Umzug nach und die Weiterarbeit in Polen zu organisieren.“

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