© 2010 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachars in Hamburg. Nach einer graphischen und künstlerischen Ausbildung studierte der 51-Jährige in Kalifornien Schauspiel und Regie. Haw, Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn, veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI.

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Liebe PI-Leserinnen und -Leser,

das Jahr neigt sich dem Ende zu, ebenso Moishes Heine-Abenteuer „Deutschland. Ein Trauermärchen“.

Nach dem letzten Caput (6) wird mein Judenhund eine kleine Pause einlegen. Nicht, weil er erschöpft wäre oder keine Lust mehr auf bissige Kommentare hätte. Nein, Moishe ist sehr rücksichtsvoll; ich habe ihn freundlich gebeten, mir für die Fertigstellung meines Narren-Romans „Saphir“ ein bisschen Zeit einzuräumen (wie Anfang des Jahres – für meine Drehbucharbeit). Moishe hat das verstanden und sich mit Ruthi schmunzelnd in seine Tonne zurückgezogen, wobei er mir noch mit einem Hundeauge zublinzelte.

„Schreib schnell genug, dass Reich-Ranicki dich in der Luft zerfetzen kann, solange es ihm mental noch möglich ist!“, hörte ich mein Hündchen abschließend aus der Tonne rufen, und Ruthi schnatterte amüsiert dazu.

Ich glaube allerdings, es ging ihm weniger um den Spaß eines burlesken Verrisses durch den Meister der Empörung, als um seine höchst eigennützige Sehnsucht nach der PI-Bühne, auf der er sich so gern produziert.

Sei es wie es sei, Ihnen, meine lieben, politisch unkorrekten Leserinnen und Leser, wünsche ich ein frohes Fest und einen guten Rutsch! – Auf ein baldiges Wiedersehen im neuen Jahr mit Ihnen, Moishe, Ruthi und Rabbi Birnbaum!

Ihr Daniel Haw

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39 KOMMENTARE

  1. Deutschland. Ein Trauermärchen …

    Da schau her …

    Gefälschte Briefe zu „Stuttgart 21“ verschickt
    Stuttgart (dapd-bwb). In Stuttgart sind gefälschte amtliche Briefe über angeblich drastische Mieterhöhungen wegen des Bahnprojekts „Stuttgart 21“ im Umlauf. Die täuschend echt wirkenden Schreiben auf fingiertem städtischen Briefbogen seien an alle Haushalte in Stuttgart-Nord adressiert und trügen die gefälschte Unterschrift von Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU), teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Darin werde eine Mieterhöhung um geschätzte 400 bis 500 Prozent im Zusammenhang mit dem Bau von „Stuttgart 21“ angekündigt… http://nachrichten.t-online.de/gefaelschte-briefe-zu-stuttgart-21-verschickt/id_43765790/index

  2. Lieber Daniel Haw,

    Ihnen, Moishe, Ruthi und auch Rabbi Birnbaum (es ist ja nicht Stephan Kramer…;-)) ein schönes Chanukka-Fest!

    Caput 5 bringt es leider wieder vortrefflich auf den Punkt… 🙁 Ihr werdet mir – wie bei der letzten Abstinenzphase – fehlen. Vergesst nie: Ihr schützt Menschen wie mich, die Wert auf Traditionen legen, mehr gegen Antisemitismus, als alle Sozialarbeiter und Zentralratsfunktionäre dieser Republik zusammen. (Besser ausgedrückt: Ihr neutralisiert bei mir wirkungsvoll deren teilweise bösartigen, deutschfeindlichen Unfug.)

  3. Mir ist ein neuer Begriff für linksgrüne Anhänger der Diktatur des Politischen Korrekten eingefallen, die uns vorschreiben wollen wie wir zu denken und zu handeln haben:

    Das sind Multi-Kulti-Faschisten.

  4. StudienabbrecherIn Umvolker Beck, der Beste unter den Guten, will dem Staatsoberhaupt des Vatikan eine Rede im Deutschen Bundestag verweigern:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article11679260/CDU-und-Gruene-zanken-ueber-Papst-Rede-im-Bundestag.html

    CDU und Grüne zanken über Papst-Rede im Bundestag

    Wegen Neutralität des Parlaments halten die Grünen wenig von einem Papst-Auftritt. Das bringt Unionspolitiker in Rage.

    Zuvor hatte der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, gesagt: „Der Deutsche Bundestag ist zu Recht zurückhaltend bei der Einladung ausländischer Staatsgäste.“ Der Papst sei in erster Linie das Oberhaupt einer Religionsgemeinschaft. Daraus ergebe sich aber die Frage, welche Repräsentanten anderer Religionsgemeinschaften künftig eingeladen werden sollten.

    Die CSU warf Beck vor, Opposition um der Opposition willen zu betreiben. „Das ist typisch Grün: Einfach mal wieder nur dagegen“, erklärte die stellvertretende CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär. Die Papst-Rede im Bundestag sei ein herausragendes Ereignis. „Da sollten gerade die Grünen gut zuhören“, erklärte Bär. Die Grünen forderten von anderen immer Toleranz, hielten sich selbst aber nicht daran.

    Lieber Umvolker Beck, Bester unter den Guten, wollen Sie lieber Ahmadineschad, Gadhaffi oder Erdoghan lauschen?

  5. Der letze Vers bringt es sowas von auf den Punkt, mehr kann man dazu garn icht sagen.

    Ein Blick auf den verlinkten „ZEIT“ Artikel von #1 Toranga beweist mal wieder sehr anschaulich wieso. Es wird Zeit dieses geifernde hasserfüllte Dreckspack zum Geier zu jagen!

  6. Moin,moin!

    Sehr gute Folge von Moishe,die Aussagen treffen voll zu! Danke Herr Haw!!

    #Fieberglas

    Diese Meute und unsere anderen Talente sollten wir in die Wüste jagen. Ich wünsche mir, daß der virtuelle Wiederstand auf die Strassen dieser BRDDR getragen wird und eine Reconquista statt findet.

    LG
    Joerdie

  7. Manchmal macht selbst ein Daniel Haw fundamentale Fehler !
    wir Deutschen, ob Jud`oder Christ……..

    Entweder man ist Jude, oder Deutscher! Beides zusammen geht nicht, es schließt sich einander aus.
    M.M. Schneerson hat hierzu gesagt:“ Ein Jude ist ein Jude- Mit einem Land, mit einem G-tt und einer Tradition“.
    Zudem ist die einhellige Meinung vieler Rabbiner: Deitscher seen zu wolln, iss a Sünd!

  8. Entweder man ist Jude, oder Deutscher! Beides zusammen geht nicht, es schließt sich einander aus.
    M.M. Schneerson hat hierzu gesagt:” Ein Jude ist ein Jude- Mit einem Land, mit einem G-tt und einer Tradition”.

    Verzeihung, das halte ich für absoluten Blödsinn! Selbst wenn man den Begriff ‚Jude‘ nicht auf den Angehörigen einer Religion bezieht, sondern auf die Abstammung, muß dann auch akzeptiert werden, daß die Vorfahren dieser Person 2 Jahrtausende in unserem Land gelebt haben.
    Wenn sich ein Nachfahre dieser Menschen als ‚Deutscher jüdischen Glaubens‘ bezeichnet, sollten wir uns darüber freuen, und diesen nicht deshalb kritisieren.

  9. Vielen, vielen Dank, lieber Daniel Haw für die geistreichen Moishe-Texte und -Bilder.

    Die Abschiedsgeschichte heute ist genauso traurig wie der Abschied selber. Der „Freitagshund“ wird mir fehlen.

    Ihnen viel Erfolg beim Schreiben Ihres Romans und eine gute Geburt des geistigen Kindes.

    Atticus Finch

  10. #20 A.Tell (17. Dez 2010 11:07)
    Manchmal macht selbst ein Daniel Haw fundamentale Fehler !
    wir Deutschen, ob Jud`oder Christ…….

    Nein, es geht auch anders, ich widerspreche hiermit vehement.

    Aber LETS BUYCOTT Israel….

    Zur Zeit gibt es:

    Avocados aus Israel bei: Kaufland

    Daniel wir danken dir, laßt es euch gutgehen, so wie das in der jetzigen Situation möglich ist.

    Shalom

  11. Moishe und seinem „Vater“ Daniel Haw alles Gute und viel Erfolg bei seinen Vorhaben!
    Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen.

  12. Menschen 2010,
    Sarrazin ist auf den 2 Platz gerutscht!
    hier könnt ihr das ändern!

    PS.Benotet den erstplazierten mit ner 6 😉
    Danke

  13. #23 attempto

    Volle Zustimmung.

    #20 A.Tell

    Erzähl keinen solchen Stuss. Übrigens waren die meisten jüdischen Deutschen, denen man in den 30/40ern „nachgestellt“ hat bessere deutsche Patrioten, als diese deutsche Nachgeburt, die heute unser Land bewohnt… 🙁

  14. Schöne Weihnachten Daniel Haw, Moishe und Ruth und danke für die vielen Freitage die ihr mir verschönert habt!
    Moishe wird mir während seiner Pause sicher wieder fehlen.

  15. Lieber Daniel Haw,
    Danke, und ebenfalls schöne Weihnachten … und wie ich schon sagte: „Reimen schlaucht“ … vielleicht nicht mehr soviel reimen?!? 😉
    … sondern einfach munter drauflos schnattern lassen?!?

  16. Viel Erfolg bei Deiner Arbeit, Daniel!
    Dass Du möglichst bald nach Caput 6 den netten Judenhund wieder aus seiner Tonne und sein Mundwerk wieder von der Kette lässt, will ich schwer hoffen!

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