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Welche Opfer? Welche Täter?

Am ersten Sonntag im Oktober war der „Tag der Opfer der Bunten Republik“. Wie schon im letzten Jahr brannten an diesem Tag auch wieder Kerzen vor öffentlichen Gebäuden: zum Gedenken an die verschwiegenen Opfer des bunten Paradieses und zur Mahnung an die Täter. Um welche Opfer geht es? Und um welche Täter?

(Von Georg S.)

Das aktuellste Opfer der Bunten Republik war eine Verwaltungsangestellte aus Neuss. Sie hieß Irene N. und war 32 Jahre alt, getötet wurde sie am 26. September von einem Ahmet. „Eine Deutsche weniger“ kritzelten Sympathisanten des Mörders am nächsten Tag an die Tür. Kein einziger Vertreter der politischen Szene im bunten Deutschland hielt es für nötig, zu einer Lichterkette aufzurufen. Niemand überweist den Angehörigen ein paar Hunderttausend Euro. Niemand benennt eine Straße nach Irene N. Irene ist einfach eine tote Deutsche, abgestochen an der bunten Alltagsfront: Das ist Routine, das ist kaum noch eine Zeile wert. Irene wird verscharrt und dann vergessen. Kein Politiker wird in seinen Sonntagsreden jemals Irenes Namen in den Mund nehmen. Für Irene hält unser bunter Staat nichts als ein paar geheuchelte Krokodilstränen bereit, dann gilt auch für sie: totschweigen. Bis der nächste Ahmet die nächste Irene absticht und dann der nächste Ahmet die nächste Irene.

Gegen diese Verlogenheit eines Staates, der die Opfer seines gefährlichen ethnischen Experiments in zwei Klassen einteilt: in nicht-deutsche „migrantische“ Opfer, nach denen er Straßen benennt, und deutsche Opfer, die er unter den Teppich kehrt, brannten heute am „Tag der Opfer der Bunten Republik“ Kerzen vor Rathäusern, Gerichten und anderen öffentlichen Gebäuden. Gegen einen Staat, der nicht einmal fragt, ob der Ahmet auch deshalb zustach, weil Irene deutsch war und er vielleicht eine Türkin nicht erstochen hätte, ein Staat, dem es völlig gleichgültig ist, ob sich der Ahmet im Vorfeld der Tat etwa deutschfeindlich geäußert hat oder ob er deutschfeindliche Propaganda im Netz konsumierte. Gegen einen Staat, für den Gewalt gegen Deutsche überhaupt kein Thema ist, den es gar nicht interessiert, ob verbale und körperliche Aggression gegen Deutsche ein weit verbreitetes Verhaltensmuster unter den hier angesiedelten Ahmets ist.

Es sind aber nicht nur die Toten, für die heute Kerzen brannten. Und es sind auch nicht nur die körperlich Misshandelten: die von den Ahmets verprügelten, geschlagenen, vergewaltigten Deutschen, deren Fälle es nicht einmal bis ins Lokalblatt schaffen, und die Bestohlenen, die Ausgeraubten, die von den Ahmets auf offener Straße Bedrohten, Genötigten – alles ungedruckte Tickermeldungen aus dem Polizeibericht, Menschen, deren Leiden der Öffentlichkeit systematisch verheimlicht werden, weil es ja nur deutsche Menschen sind, die hier geschlagen, vergewaltigt, bestohlen, bedroht und genötigt werden. Die Bunte Republik schafft viele Arten von Opfern, nicht nur körperliche, sondern auch seelische Opfer: Die deutsche Lehrerin, die von der muslimischen Migrantenklasse fertiggemacht wird, während man beim türkischen Lehrer brav die Ohren spitzt – auch ihre Leiden werden totgeschwiegen. Auch dieser Frau zeigt der eigene Staat, der eigene Dienstherr, die kalte Schulter, wenn sie ihn um Hilfe bittet. Oder die wenigen deutschen Schüler in dieser Klasse, die sich jeden Tag von der Mehrheit kleiner Ahmets anhören müssen, sie seien „Christenschweine“ und „deutsche Kartoffeln“ – für diese beschimpften und gedemütigten deutschen Kinder gibt es keine „Schulen ohne Rassismus“, für deutsche Kinder zeigt niemand „Courage“. Oder der letzte deutsche Bewohner eines Migrantenhauses, der von den halbstarken Ahmets von gegenüber aus seiner Wohnung gemobbt wird – auch seine Leiden sind keiner Zeitung, keinem unserer Politiker auch nur ein Wort wert. Auch dieser Mann ist ein einsames, vergessenes Opfer der Bunten Republik. Auch er ist ein verschwiegener Kollateralschaden auf dem Weg zum bunten Heil.

Und auch die Täter sind nicht nur die vielen Ahmets, die morden, prügeln, vergewaltigen, stehlen, drohen und mobben. Ja: Es sind die Ahmets, die zustechen. Aber es sind deutsche Mittäter in Politik, Justiz, Verwaltung, Presse und Kirchen, die durch ihr selektives Schweigen, ihr Dulden, ihr Nichtstun und Wegsehen mit Hand anlegen. Genau gegen diese Mitverantwortung deutscher Amts- und Würdenträger brannten heute Kerzen vor den Wirkungsstätten der Bunten Republik.




Die Schlampen marschieren weiter

Am gestrigen Samstag in Straßburg waren wieder einmal die „Schlampen“ zu sehen. Es waren schätzungsweise 200 Sluts, die sich provozierend auf die Straße wagten, mit Spruchbändern, Schildern und Lautsprecherwagen. Wie auf den Schildern zu erkennen, ging es um Täter- / Opferumkehr und welche spezifische Gruppe da in Europa wohl gemeint ist, kann sich jeder selbst denken.

Ganz besonders, wenn Schilder zu sehen sind mit der Aufschrift: „My little dress is not a Yes“.

Was aber gewaltig störte: Da machen junge Frauen auf ihre Probleme aufmerksam und wer glänzt durch Abwesenheit? Alle die grünen Feministinnen und Politiker. Da hätte man doch eigentlich die grünen und sozialen EU-Abgeordneten komplett als Teilnehmer vermuten sollen, es war nicht ein einziger zu erkennen. Sonst wissen die doch auch immer, was gut für andere ist, also halten sie das wohl nicht für gut, wenn junge Frauen Opferschutz verlangen?

Frauen zeigen ein wenig Haut, kleiden sich attraktiv und sexy, um zu gefallen – und schon werden sie von Testosteron gesteuerten Neu-Europäern als Freiwild gesehen, die um Vergewaltigung bitten.

Wenn jedoch so eine Gruppe von Neu-Europäern auf einem Volksfest hübsch gekleidete Frauen unerträglich anmachen und begrapschen und dann von der heimischen Jugend eins auf die Zwölf bekommen und durch das Dorf gejagt werden, dann sieht man alle Weltverbesserer bei Lichterketten über das ganze Land verteilt. Die Geschichte wird dann, wie in Mügeln, so lange verdreht, bis nur noch brutal schlagende Neonazi-Mörder als Täter und unschuldige Neu-Europäer als Opfer übrig bleiben. Die Frauen werden jedoch nicht gefragt.

Jedenfalls tut es gut zu sehen, dass es noch Menschen gibt, die nicht hirnlos den Weltverbesserern hinterher laufen und einige sich sogar noch eine eigene Meinung bewahrt haben.

Ein netter Artikel dazu ist auf fudder.de zu lesen.




Zwischentöne vom Zwischentag

Das Messe-Projekt „Zwischentag“ (PI berichtete) muß bereits jetzt als ein großer Vernetzungserfolg der konservativen Szene gewertet werden und dem Veranstalter und bekannten Autor und Verleger Götz Kubitschek gebührt Anerkennung für eine mutige, kreative und erfolgreich beworbene Veranstaltung. Allerdings gibt es auch Ergebnisse, die betroffen, zumindest aber nachdenklich machen hinsichtlich der Sackgassen, in denen sich Konservative/Rechte trefflich tummeln können.

(Eine Nachlese vom Zwischentag am 6.10.2012 in Berlin mit Photos von Mr. Merkava)

Bereits das Begleitprogramm versprach Highlights und war sicherlich ein wesentlicher Besuchsanreiz für die zahlreichen Teilnehmer aus ganz Deutschland, sich am Sonnabend ab 10 Uhr zum ersten „Zwischentag“ einzufinden.

Parallel zum Podiumsdiskussions-geprägten Begleitprogramm fand die Messe in den schönen Räumen des Logenhauses in Berlin-Wilmersdorf statt, auf der bekannte und weniger bekannte „konservative Produkte“ vorgestellt wurde, wobei der Eingangsstand der „Jungen Freiheit“ ein besonderer Aufmerker war


Und zwischendurch ging es natürlich immer wieder in die interessanten, aber auch eng getakteten Veranstaltungen des Begleitprogramms, wie z.B. den Vortrag von Felix Strüning als Vertreter der Stresemann-Stiftung („Wir haben nichts mit der FDP zu tun“) zu Liberalismus im Spannungsfeld von Freiheit und Verantwortung oder eine österreichisch-gelassene Betrachtung von „unzensuriert.at“ und „DER ECKHARD“ über die sehr erfolgreichen rechten Parteien in Österreich, die man – anders als bei uns – durchaus sogar als solches bezeichnen dürfe.

Zwischen den Begleitveranstaltungen gab es auf der Messe bei den Ausstellern viel Neues zu entdecken, Bekanntes zu vertiefen und sich im zwanglosen persönlichen Gespräch mit Prominenten oder weniger Prominenten auszutauschen.

Selbstverständlich war auch der Veranstalter sowohl mit einem Stand als auch immer wieder dort persönlich vertreten.

Als eine Entwicklung war auf der Messe nebenbei auch zu beobachten, daß bereits einige Firmen konservatives „Outfit“ anbieten oder auch ironisches „Merchandising“ angehen und hier mit Nischenprodukten bereits bestehen können.

Der mit Spannung erwartete, zweifellose Höhepunkt im Begleitprogramm war für den Nachmittag geplant: ein Rededuell zwischen dem Historiker und bekannten Autor Dr. Karlheinz Weißmann und dem Journalisten und PI-Autor Michael Stürzenberger (PI berichtete), gleichzeitig Landesvorsitzender der FREIHEIT Bayern.

Vor und in dem Saal drängten sich die Teilnehmer, die jeden freien Raum im Veranstaltungssaal okkupierten.

Die Diskussion, leider über weite Strecken unmoderiert, verlief außerordentlich spannend: hier der feingeistig-hochgebildete und besonnen-eloquente Historiker Weißmann, dort der dynamische, engagierte und mitreißende, mutige Macher Stürzenberger, der allerdings auf dem Zwischentag in der Tat kein Heimspiel hatte. Hier der Ansatz, wir Deutsche müßten unsere historischen Inhibitionen aufgeben und statt Dekadenz und Kuschen wieder Identität, Selbstbewußtsein und Entschlossenheit zeigen – dann sei auch die moslemische Überflutung „irgendwie“ beherrschbar. Auf der anderen Seite die Konzentration auf die Gefahr der tätlich-aggressiven sowie der parallelen demographischen Landnahme der Muslime, die zwingend vom Koran vorgeschrieben sei – inkl. Scharia und Unterjochung der ungläubigen „Untermenschen“ („Kufar“, „Dhimmis“). Ein Blick in deutsche Großstädte läßt auch diese Ansicht nicht als besonders absurd erscheinen.

In dem eher deutsch-nationalen Umfeld dieser Veranstaltung verteilten sich die Sympathien ca. 2/3 zu 1/3 auf die Redekontrahenten Weißmann und Stürzenberger.

Mangels Moderation gab es dann auch eine unangemessene Schreiattacke eines jungen Menschen, der sein Überzeugungswasser nicht halten konnte, aber in der Art seines Auftretens bedauerlich an Antifas bei Sarrazin-Lesungen erinnerte.

Zu diesem Rededuell wurde bereits und wird sicherlich noch viel geschrieben: PI sieht die eigenen Beobachtungen am ehesten hier zutreffend und fair geschildert, wenn auch keineswegs immer richtig interpretiert.

Und so haben wir wieder den nicht untypischen Zwischenton, daß nicht der kluge, hochgebildete oder der vor Tatkraft strotzende Redner, geschweige denn der zu spät präsente und deswegen dann überforderte Moderator, auf den Gedanken kam, wenigstens am Ende des Rededuells (sic!) doch dringend das durchaus vorhandene Gemeinsame unter Konservativen herauszuarbeiten. Wir können es uns nicht leisten, weitere 25 Jahre durch hochgebildete Artikel von Weißmann nur immer klüger zu werden und wir könnten es uns auch nicht leisten, einer vielleicht zu eindimensionalen Sichtweise eines Stürzenbergers Nibelungen-treu zu folgen, die sich möglicherweise auch zu viel vornimmt. Aber draußen werden unsere Frauen und Kinder weiter auf deutschen Straßen von moslemischen Zuwanderern gedemütigt, wir bluten finanziell aus durch die „Dhimmi-Steuern“, die wir zahlen (Vollversorgung der Zuwanderer) und verblöden statistisch auch noch durch eine insbesondere moslemische Zuwanderung aus Bildungsfernland.

Insofern wieder das typische rechte Bild: herzhaft (wenn auch in der Form kultiviert) untereinander gestritten und Schismen zementiert, so daß eigentlich jede Seite stante pede eine neue Partei gründen sollte. Zynismus und Resignation off.




Philippinen: „Frieden“ mit Moslem-Terroristen

Auf der philippinischen Insel Mindanao soll ein autonomer Moslemstaat entstehen, damit Frieden einkehrt. Jahrzehntelang kämpften die Moslem-Terroristen – die FAZ nennt sie Rebellen ohne Anführungszeichen – gegen die Regierung in Manila und den Rest des Landes, das überwiegend katholisch ist. Es gab um die 100.000 Tote,. Vielleicht erinnern sich manche daran, daß von den Moro-Terroristen auch deutsche Urlauber entführt wurden. Ein Gaddafi-Sohn zahlte damals das Lösegeld. Wir wünschen den Philippinen das Beste, haben aber gewisse Vorahnungen, was den „Frieden“ angeht.

(Foto: Der philippinische Präsident Benigno Aquino III gibt ein vorläufiges Friedensabkommen mit den „Rebellen“ in der Mindanao-Region bekannt)




Vier Mal in Haft unter Hitler, Stalin und Ulbricht

Es paßt zum letzten Artikel über Totalitarismus. Der nun hundertjährige Erwin Jöris beteiligte sich an politischen Straßenkämpfen der Weimarer Republik, kam in Gestapo-Haft und ins KZ, war im berüchtigten Moskauer „Hotel Lux“  und in Untersuchungshaft beim sowjetischen Geheimdienst NKWD. Von Stalin an Hitler ausgeliefert, saß er wieder bei der Gestapo ein, wurde zur „Bewährung“ an der Front entlassen und überstand fünf Jahre Krieg, darunter vier Jahre Ostfront. In der „Schlacht um Berlin“ geriet er in Gefangenschaft, aus der er 1946 in die Sowjetische Besatzungszone entlassen wurde. Dort wurde er erneut festgenommen und zu 25 Jahren Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt. 1956 kehrte er mit den letzten deutschen Kriegsgefangenen heim nach Deutschland, diesmal nach Köln. (Lesen Sie diese einmalige Geschichte in der WELT!)




Ulrich Schacht: Linke Gesellschaftsveränderer landen immer im Blut

Robespierre, Lenin, Mussolini, Stalin, Hitler. Alles Mordtemperamente. Die Herrschaft der Typen, welche die Gesellschaft verändern und richten wollen wie Gott, sie endet immer im Blut. Nachdem wir neulich über den Schriftsteller Ulrich Schacht berichtet haben, heute ein Ausschnitt aus seinem neuen Buch „Über Schnee und Geschichte“. Bitte aber nicht denken, in diesem Werk ginge es nur um Politik. Es ist in diesen Notaten auch von Liebe die Rede, von der Natur und Begegnungen. Wir interessieren uns hier aber für Politik. Und da hat Schacht überraschende Perspektiven:

2. November 2003
Unglücks-Linie, geschichtlich. Die Linke Europas wurzelt, geschichtlich gesehen, in einem Blutsumpf – im Blutsumpf der französischen Revolution von 1789. In der Folge jener Revolution, die von kritiklosen Apologeten noch immer als Geburtsstunde der institutionalisierten Menschenrechte auf dem alten Kontinent positiv mythisiert wird, entstand der Prototyp aller späteren totalitären Bewegungen Europas, wie sie sich ab Oktober 1917 in Russland als bolschewistische Schreckensherrschaft entfaltete, ab Oktober 1922 als faschistische Diktatur in Italien, im Januar 1933 schließlich erfasste ihre nationalsozialistische Variante Deutschland.

Immerhin war es kein anderer als Horkheimer, der diese makabre Entwicklung eine »logische« nannte. Der israelische Wissenschaftler Zeve Sternhell rekonstruierte in einer minutiösen Studie den linken Ursprung der Bewegung Mussolinis, und der Schweizer Publizist und Philosoph Denis de Rougemont, ein unmittelbarer Zeitzeuge der NS-Herrschaft nach 1933 in Deutschland und bekannt geworden durch seinen großen Nachkriegsessay »Der Anteil des Teufels« (an der Welt- und Individual-Geschichte des Menschen), spricht in seinen Aufzeichnungen aus jenen Jahren von den »braunen Jakobinern«.

Diese Stimmen sind nur wenige von vielen auf derselben Erkenntnisebene. Für alle drei Bewegungen aus der einen gilt jedenfalls unabweisbar, was Jacob Burckhardt in seinen »Weltgeschichtlichen Betrachtungen« und »Historischen Fragmenten« der französischen Revolution auf dem Höhepunkt des Terrors 1792/93 als entscheidenden Charakterzug attestiert hat: »Was man will, ist der Mord an sich, welcher von nun an das Temperament der Revolution werden soll … Die Septembertage impfen der Revolution das Mordtemperament ein«.

Von diesem Temperament hat sich die absolutistische Linke, im Unterschied zur gemäßigten Sozialdemokratie, nie wirklich befreien können. Ihr tiefenstrukturell verankerter Hass auf jede Form von geistiger und ökonomischer Freiheit ist im zurückliegenden 20. Jahrhundert im Übermaß geschichtsnotorisch geworden, nur noch gesteigert durch eine abgrundtiefe Wut auf alles Kirchliche, ja Christliche.

Alexis de Tocqueville hat in »Der alte Staat und die  Revolution« die »Irreligiosität bei den Franzosen des 18. Jahrhunderts«, wie sie in der Folge des Aufklärungsklimas entstand, als »allgemeine und beherrschende … tyrannische Leidenschaft« diagnostiziert und ihren radikalen »Einfluss auf den Charakter der Revolution« hervorgehoben.

Das versteht sich allerdings insofern von selbst, als der Christ in letzter Konsequenz »Gott mehr gehorcht als den Menschen« (Apostelgeschichte 5,29), die Linke aber den Menschen zum höchsten Wesen über den Menschen proklamiert hat: Ihre »Götter«, denen man zu gehorchen hatte, hießen deshalb Robespierre, Lenin, Mussolini, Stalin, Hitler. »Mordtemperamente« sie alle, und sie alle Täter im Namen des Volkes, der Demokratie, des Wohlstandes und der Gerechtigkeit, der Nation und der Freiheit – Begriffe, die noch heute fast alle im Zentrum der politischen Phraseologie linker Gesellschaftsveränderer stehen, in Deutschland tarnt sich ihr harter Kern seit längerem allerdings mit der Farbe Grün.

Aber die »Gier nach einem Sein wie Gott«, sagt der protestantische Theologe Gerhard Ebeling, »ist die Anmaßung, wie Gott richten zu können«. Um diese Fundamentalanmaßung, symbolisch und praktisch, geht es der absolutistischen Linken, wo auch immer sie nach der Macht greift, zuerst und zuletzt, und die Bilanz, wenn sie sie praktisch werden lassen kann, ist immer nur eine blutige.

(Ulrich Schacht, Über Schnee und Geschichte, Notate 1983-2011, Berlin 2012)




Neues politisch inkorrektes Album von „Frei.Wild“

Über die Südtiroler Deutschrock-Band Frei.Wild hat PI schon mal berichtet. Nachdem das damalige Label politisch korrekt die Zusammenarbeit mit Freiwild beendete, gründeten diese kurzerhand ein eigenes Label. Seitdem geht ihr Weg steil bergauf und sie werden immer bekannter. Für die diesjährige Tour sind zum ersten mal die ganz großen Hallen in Deutschland gebucht.

(Von Manuel E.)

Am 5. Oktober veröffentlichten Frei.Wild ihr neues Album „Feinde deiner Feinde“. Was hat das mit PI zu tun? … Nun, das Album strotzt nur so vor herrlicher politischer Inkorrektheit.

Bereits das erste Lied („Wir reiten in den Untergang“) spricht Klartext. Kleine Kostprobe:

Nichts als Richter, nichts als Henker, keine Gnade und im Zweifel nicht für Dich,
heut gibt´s den Stempel, keinen Stern mehr und schon wieder lernten sie es nicht,
und sagst du mal nicht Ja und Amen oder schämst dich nicht für dich
stehst du am Pranger der Gesellschaft und man spuckt dir ins Gesicht
und ganz vorne steh´n die Ärsche unterm großem Heiligenschein
liebevoll und solidarisch treten sie lustvoll in dich rein.

So so so so so fing alles an, und wir reiten wieder in den Untergang
so so so so so fing alles an, weil wir es nicht verstehen, werden wir die Welt in Tränen sehen.

Die die jagen die die klagen die die hassen bleiben die Prediger der Massen
Im Gleichstritt blind verdummtes schreieen stereotyp Kopien bis in die letzten Reihen
Und schreit dann einer Feuerfrei wird durchgeladen und geschossen
Und erst gar nicht hinterfragt was hat der überhaupt verbrochen
Wenn die Masse das so meint dann sind wir alle schnell dabei
Dann ist das Freiwild und von vorn herein immer vogelfrei

Ein weiteres Schmankerl ist das Lied „Gutmenschen und Moralapostel“

Es gibt nur ihre Meinung und sie denken nur schwarz-weiß
Sie bestimmen was gut, was böse ist, sie sind das, worauf ich scheiß
Sie richten über Menschen, ganze Völker sollen sich hassen
Nur um Geschichte, die noch Kohle bringt, ja nicht ruhen zu lassen
Nach außen Saubermänner, können sie jeden Fehler sehen
Sind selber die größten Kokser, die zu Kinderstrichern gehen
Ob aus Kirche, Staat, will gar nicht wissen, wie ihr heißt
Denn wer selbst durch das Land der Sünden reist, nicht mit Steinen um sich schmeißt

Ich scheiß auf Gutmenschen, Moralapostel
Selbsternannt, political correct
Der die Schwachen in die Ecke stellt
Und dem Rest die Ärsche leckt
Ich scheiße auf Gutmenschen, Moralapostel
Selbsternannt, sie haben immer Recht
Die Übermenschen des Jahrtausends
Ich hasse sie wie die Pest

Journalisten, Priester, die einfach immer alles wissen
Die nur schreiben, die nur richten, und die Wahrheit finden sie beschissen
Sie sind Propheten, glaub ihnen blind, ihr müsst sie lieben
Zweifler, Hinterfrager sollen jetzt Peitschenhiebe kriegen
Ihre Basis ist ihr Aussehen, ist ihr Glaube, ihre Position
Ermahnen, Ruf beschmutzen ist ihr Job, das ist ihr Lohn
Reines Wasser fließt für sie nur ganz allein
Und in die Scheiße, die nach Scheiße stinkt, schmeißen sie dich rein

Weiterhin gibt es viele Lieder, die davon handeln, dass man heutzutage nur noch schwer seine Meinung sagen kann, man es aber trotzdem immer tun sollte. Vor allem dass man Unwissende gegen den politisch korrekten Mainstream aufklären sollte, weil sie sonst immer der Masse hinterherjagen. Dass man Zivilcourage zeigen sollte und Opfern helfen soll, weil der Staat es eh nicht tut usw. usf.

Da Freiwild definitiv das Potential hat, mit dem Album Nr. 1 in den Charts zu erreichen, ist es doch toll, dass solche Texte nun vermehrt in deutschen Haushalten konsumiert werden :-).

Die Songs gibt es natürlich alle bei Youtube. Hier der Trailer zum neuen Album:




Islam-Diskussion Weißmann – Stürzenberger

Im Vorfeld schon war die Diskussion Michael Stürzenberger (PI) gegen Karlheinz Weißmann (Institut für Staatspolitik) unter dem Titel “Soll man den Mohammed-Film zeigen?” im Rahmen des „Zwischentags“ als Renner angekündigt worden. Und tatsächlich platzte der Saal auch aus allen Nähten, wie die Blaue Narzisse berichtet. Was sie sonst noch berichtet, lesen Sie hier. Bestimmt waren PI-Leser dort und können kommentieren. Was den Schreiber dieser Zeilen anbelangt, wie kommt die Blaue Narzisse darauf, daß PI nur aus einer Meinung zu Islam und Welt besteht?




Ursula Sarrazin in monströsen Berliner Intrigen

Ursula Sarrazin hat ein Buch geschrieben. „Hexenjagd“ nennt sie es, und die „Hexe“, auf die Jagd gemacht wurde, ist sie. Nachdem ihr Mann Thilo Finanzsenator geworden war und später einen Bestseller veröffentlichte, wurde sie von vielen Kollegen, Eltern, Presse und der Schulverwaltung gemobbt bis zum geht nicht mehr. Und nur darum dreht sich dieses Buch – ein wenig im Kreis. Um Ursula Sarrazin. Das beklagenswerte Niveau Berliner Schulen etwa kommt leider nicht zur Sprache. Und dies ist eine Schwäche.

Wer will denn schon bis ins Kleinste wissen, welche Lehrerin wann was gesagt hat? Dabei zweifeln wir Ursula Sarrazins Bericht in keinster Weise an. Und es gibt in diesem Buch auch einen wichtigen Punkt, der das ganze Land interessiert: die heruntergekommene, charakterlose Belegschaft an Berliner Schulen und in deren Verwaltung bis ganz nach oben.

Da werden Schüler in der Klasse und Eltern in Elternabenden von Lehrern und Direktoren aufgefordert, Negatives über die Kollegin Sarrazin zu sammeln und ihnen zu geben, daß sie etwas in der Hand hätten. Der Schulleiter zieht in der Schulkonferenz über Sarrazin in deren Abwesenheit her, Schulräte legen geheime Akten an, geben verlogene, fünf Jahre alte Gerüchte an die Presse weiter, und die Kollegin wird hintenherum gemobbt.

Wie soll eine Lehrerin an einer Berliner Schule erfolgreich unterrichten, wenn Kollegen inklusive Rektor sie vor der Klasse und vor Eltern in aller Öffentlichkeit schlecht machen, wenn sie nicht dabei ist? Sogar im laufenden Unterricht wurde herumgemosert. Es muß ein Intrigantenstadel gewesen sein, der sich gewaschen hat. Ursula Sarrazin hat sich dagegen gewehrt. Die Schulverwaltung mußte ihren Rechtsanwalt bezahlen. Sie kämpfte und kämpft heute auch im Ruhestand noch weiter. Sie will eine allerhöchste Entschuldigung.

Das hätte sie als einfache Lehrerin nie gekonnt, nur durch ihre privilegierte Stellung konnte sie kämpfen und diese unglaublichen Mißstände auch in einem Buch veröffentlichen, in dem übrigens viele Beteiligte mit ihren Klarnamen genannt werden. Für Berliner Lehrer sicher nicht uninteressant.




Darf ein Sternekoch noch Tiere brutzeln?

Sternekoch Florian HartmannDarf ein Sternekoch noch Fleisch verwenden? Darf man einem solchen Koch überhaupt Sterne verleihen? Darf über einen solchen Koch überhaupt noch positiv geschrieben werden? Darf man überhaupt noch Fleisch essen? Die Antwort bei den grünen Weltverbesserern und Klimarettern ist ganz klar viermal Nein. Natürlich die Öko-taz mal wieder. 

Ein paar Fetzen aus diesem Gourmet-Salatartikel:

Gibt es Tiere, die man bedenkenlos essen kann… veralteten Denkweisen, die alle aktuellen gastrosophischen und politischen Diskussionen ausblenden…
Die Siebecks und Dollases leben rückwärtsgewandt im 20. Jahrhundert…
Darf ein halbwegs intelligenter Mensch und in diesem Falle auch: Multiplikator heutzutage den ungebremsten Verzehr von Fleischprodukten propagieren? Darf er Bücher wie „Gutes Fleisch“ und die „stressfreie Schlachtung“ vorbehaltlos loben? Angesichts der bekannten Fakten zu Massentierhaltung, Überfischung und Klimaproblematik lautet die Antwort ganz klar: nein.

Es muss also eine neue Generation an Gastrokritikern her!

Wenn es nur das wäre. Aber wenn man der grünen Diktatur nicht bald den Garaus macht, dann bestimmen die auch noch, was man essen darf! Davon sind wir nicht mehr so weit entfernt.

(Foto oben: Sternekoch Florian Hartmann)




Schäuble will Steuersünder in Singapur jagen

Steuerjäger Wolfgang Schäuble (CDU) fliegt am nächsten Sonntag (14. Oktober) nach Singapur und strebt dort ein neues Steuerabkommen an. Er will Auskünfte und detaillierte Kenntnis über nach Singapur verschobene Gelder deutscher Steuerflüchtlinge erhalten. Das hat doch eine neue Qualität. Das wird interessant!

Der unfähige Schweizer Bundesrat ließ sich von Steinbrücks „Kavallerie“ einschüchtern und handelte ein unterwürfiges Abkommen aus, das aber vermutlich im November nicht in Kraft tritt, denn die deutschen Linken möchten die Schweiz noch stärker unterwerfen, und die Verräterin Widmer-Schlumpf hat demütigende Nachverhandlungen gebilligt. Aber Singapur?

Die Schweiz liegt an unserer Grenze, eingemauert von der EUdSSR, Singapur ist 10.000 Kilometer weg und lacht vermutlich hinter der Hand über den Westen. In allen unseren Blättern steht, der Vertrag habe gute Aussichten und die Chinesen hätten Steuerflucht abgelehnt. Aber Chinesen sind auch höflich, sie sagen nie direkt Nein. Trotzdem, wer kann sich vorstellen, daß sich Singapur hergibt und für Schäuble und die anderen Eurokraten Steuern einsammelt.

Singapur hat die Todesstrafe und wendet sie an, Singapur hat die Prügelstrafe und wendet sie an, auf Schwulensex stehen bis zu zwei Jahre Gefängnis. Wie oft hat der Westen schon protestiert und seine Menschenrechte eingefordert, Singapur hat nie nachgegeben. Warum sollten die einen Steuer-Knebelvertrag mit der EUdSSR unterzeichnen? Kann mir das nicht vorstellen. Und es wäre eine Katastrophe, wenn die ganze Welt der Pleite-EU folgen würde.