In Frankreich schrillen die Alarmglocken zum Thema Islam immer heftiger. Bei einer Razzia vor wenigen Tagen in Cannes, Straßburg und im Großraum Paris wurden zehn terrorbereite junge Franzosen festgenommen, die kürzlich in die Religion des Friedens™ konvertiert sind und offensichtlich sogleich Attentate auf „Ungläubige“ verüben wollten. Einer schoss auf Polizisten, verletzte dabei drei und erhielt dafür den ersehnten Märtyrertod. Der französische Präsident verspricht nun die „totale Mobilisierung des Staates“ gegen den Terror und der Chef des Dachverbandes jüdischer Einrichtungen vergleicht den „radikalen“ Islam mit dem National-Sozialismus.

(Von Michael Stürzenberger)

Zeit online berichtet mit der Überschrift „Hollande will totale Mobilisierung gegen radikale Islamisten“ über die Zuspitzung der Lage. Nun muss im politisch korrekten Sprachduktus nur noch die Eingrenzung „radikal“ und Islam“isten“ wegfallen, dann sind wir am Kern des Problems angelangt. Es ist schon höchst aufschlussreich, dass gerade frische Islam-Konvertiten so schnell terrorbereit sind:

Bei dem Großeinsatz der Polizei am Samstag in Nizza, Cannes, Straßburg und im Großraum Paris waren zehn Männer im Alter von 19 bis 25 Jahren festgenommen worden. Es handele sich ausschließlich um junge Franzosen, die kürzlich zum Islam konvertiert seien, sagte Staatsanwalt François Molins. Die Polizeiaktion habe sich gegen „ein Netzwerk, quasi eine Zelle“ von radikalen Islamisten gerichtet, wird Molins von der Tageszeitung Le Monde zitiert. Die weitere Untersuchung solle feststellen, was die nächsten Ziele dieser Zelle gewesen seien.

Vier der Festgenommenen hätten schriftliche Testamente besessen, teilten die Behörden mit. „Sie können sich vorstellen, was sie für Pläne gehabt haben könnten“, sagte der Anti-Terror-Experte Eric Voulleminot auf der Pressekonferenz. Nach weiteren Verdächtigen wird gefahndet.

Der erschossene Konvertit, der zuvor mit einer großkalibrigen Waffe drei Polizisten verletzte und wohl auch am Bombenanschlag vom 19. September auf das jüdische Geschäft in der Pariser Vorstadt Sarcelles beteiligt war, hatte sich vermutlich schon auf seinen Märtyrertod vorbereitet:

Der Straßburger Staatsanwalt Patrick Poirret sagte, es sei wahrscheinlich, dass der französische Staatsbürger, der zum Islam konvertiert war, als Märtyrer habe sterben wollen: Er habe sich kürzlich, offenbar in Vorbereitung auf seinen Tod, den Bart abrasiert. Nach Angaben des Chefs der Straßburger Kriminalpolizei Christophe Allain war Sidney „das Hauptziel“ der Operation.

Die Verführung durch das koranische Gift greift in Frankreich offensichtlich zunehmend auf die einheimische Bevölkerung über:

Innenminister Manuel Valls warnte vor einer steigenden Zahl radikaler Muslime in Frankreich. Es gebe eine Terrorgefahr im Land, die von französischen Konvertiten ausgehe; es handle sich nicht um Ausländer. Die Netzwerke der Terroristen seien „in unseren Wohnvierteln“, sagte Valls.

Da im islamischen Befehlsprogramm auch der Hass gegen Juden integriert ist, nehmen in Frankreich folgerichtig die Attacken von Moslems gegen Juden zu. Dies führt nun endlich zu klaren verbalen Reaktionen, auf die man in Deutschland bisher vergeblich wartet:

Der Vorsitzende der Internationalen Liga gegen Rassismus und Antisemitismus, Alain Jakubowitz, sagte dem Journal du Dimanche, antisemitische Übergriffe stiegen in Frankreich rasant an. Der Chef des Dachverbands jüdischer Einrichtungen in Frankreich (CRIF), Richard Prasquier, verglich den radikalen Islam mit dem Nationalsozialismus.

Wir kommen der öffentlichen Identifizierung des Problems langsam aber sicher näher. Wenn Richard Prasquier noch den einschränkenden Zusatz „radikal“ weglässt, ist er bei der ungeschminkten Wahrheit angekommen. Die Ähnlichkeit der beiden totalitären Ideologien Islam und National-Sozialismus sind schließlich nicht von der Hand zu weisen: Führerkult, Volksgemeinschaft, Demokratie-Verweigerung, Rassismus gegen Andersdenkende, Gewalt- und Tötungslegitimation, Totalitarismus und Weltbeherrschungs-Anspruch.

Wer würde in diesem Zusammenhang aber ernsthaft von „radikalem“ National-Sozialismus sprechen? Frankreichs Präsident Holland bemüht sich dennoch händeringend um politisch korrekte Differenzierung:

Hollande kündigte an, der Schutz aller religiösen Einrichtungen werde verstärkt. Der Präsident rief seine Landsleute auf, Muslime in Frankreich nicht zu stigmatisieren: Sie seien „nicht alle islamistische Fanatiker“. Die französischen Muslime seien ebenfalls Opfer des radikalen Islam. Er werde nicht dulden, dass „in unserer Republik“ Menschen wegen ihres Glaubens mit unangebrachten Kommentaren diskriminiert würden.

Es bleibt spannend, wie lange sich dieser verzweifelte geistige Spagat zwischen „radikalem“ Islam, „Islamismus“, „gemäßigten Islamisten“, „islamistischen“ Fanatikern, „radikal islamistischen“ Terroristen und dem „normalen“ Islam noch halten lässt..

Gudrun Eussner: Frankreich. Islam? Halb so schlimm!

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

16 KOMMENTARE

  1. Schweiz: „Armee rüstet sich für Unruhen in Europa“

    Die Schweiz rüstet sich: In Ernstfall-Übungen werden mögliche Bedrohungs-Szenarien durchgespielt. VBS-Chef Ueli Maurer schliesst nicht aus, dass die Armee in den nächsten Jahren zum Einsatz kommt.

    Befürchtet wird eine dramatische Eskalation in der EU und Unruhen, und das in naher Zukunft. Jede Wette, die Schweizer befürchten das, was die Franzosen gerade beginnen offensiv zu bekämpfen. Ein übegreifen des Arabischen Frühlings (also der radikalen Islamisierung) auf Frankreich, und dann auf Deutschland.

    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/15754025

    Denn überall in der EU steigt die Aggression gegenüber der Einheimischen Bevölkerung an. Hier ein Beispiel aus Peine, grundlos wurde ein Deutscher von 5 „Südländern (wahrscheinlich Türken) schwer verprügelt.

    Schwere Verletzung nach Angriff von 5 „Südländern“ vor Disco
    http://www.peiner-nachrichten.de/lokales/Peine/schwere-verletzung-nach-angriff-vor-disco-nachtwerk-id776768.html

  2. #18 Jule

    Wenn die Franzosen jetzt schon mehr Druck auf die Moslems ausüben, kann man ja guter Hoffnung sein. “

    Kann man auch anders sehen, das kann nämlich auch ein ziemlich beuruhigendes Signal an uns sein, dass die Hütte brennt in Frankreich. Denn so wie ich unsere Linken kenne gehen sie gerade jetzt offensiv gegen die radikalen Moslems vor, weil es schon 5 vor 12 ist, und eine Eskalation alla Arabischer Frühling in Frankreich kurz bevor steht. Und deshalb rüstet sich auch die Armee in der Schweiz, siehe #22 BePe.

  3. Im CICERO versucht sich Islam-Professor Mouhanad Khorchide vom Islampädagogik-Lehrstuhl der Uni Münster an einer Reinwaschung von Koran und Islam. Vielleicht kann sich einer der Islam-Experten unter den Lesern bei Gelegeneheit mal damit befassen?

    Auszug:

    Der Koran, anders gelesen

    Islam heißt Liebe und nicht Scharia

    Von Mouhanad Khorchide10. Oktober 2012

    ………Der koranische Gott ist ein barmherziger Gott

    Der koranische Gott stellt sich uns ganz anders vor. Er stellt sich als der liebende, barmherzige Gott vor, der die Menschen aus seiner bedingungslosen Liebe und Barmherzigkeit erschaffen hat. Ein Gott, der Mitliebende sucht, die bereit sind, seine Intention, Liebe und Barmherzigkeit zu teilen, in ihrem Alltag Wirklichkeit werden zu lassen. Dieser Gott interessiert sich für den Menschen, für seine Vervollkommnung und ihm geht es nicht um ein juristisches Regelwerk, zu dem manche Muslime und Islamkritiker den Islam gemacht haben. Der Koran beschreibt die von Gott angestrebte Gott-Mensch-Beziehung als Liebesbeziehung (Koran Sure 5, Vers 54). Eine aufrichtige Liebesbeziehung gestaltet sich nicht über juristische Kategorien und schon gar nicht über Angst und Drohung..

    http://www.cicero.de/berliner-republik/islam-heisst-liebe-und-nicht-scharia/52143

  4. #8 Babieca (10. Okt 2012 10:14)

    Was die ganzen Hornochsen auch langsam mal begreifen könnten: Hinwendung zum Islam /mehr Islam und seiner perfekten Mord- und Hassideolgie hat nichts mit “Armut”, “mangelnder Bildung”, “schwerer Kindheit” (und was dergleichen politisch korrekter Pseudo-Gründe mehr aufgetischt werden) zu tun. Es hat einzig damit zu tun, daß die Ideologie Islam eine Legitimation für jeden Menschen bietet, endlich mal die Sau/ seine dunkle Seite (“jaaaa, gibt dem Haß nach”)/ den Barbaren rauszulassen und er dafür auch noch von der Masse (also der Umma plus allen Brüdahs plus der gesamten Moscheegemeinde) gelobt, gemocht, geehrt wird.

    Hmm, damit näherst du dich mit Riesenschritten der Position von Alice Cooper an.

    Danach besteht das wesentliche Ziel des Relativismus („schwere Kindheit“, „soziales Umfeld“, „re-sozialisieren“, „Gesellschaft ist schuld“) darin, das Böse wegzurelativieren.

    Dieser Versuch ist jedoch zum Scheitern verurteilt: Das Böse ist vorhanden und bricht sich dort Bahn, wo es am einfachsten geht.

    Es ist an der Zeit, den Menschen das Bewusstsein dafür wiederzugeben, wer wirklich woran schuld ist. Und wer nicht.

    Nein, der kleine Torben ist NICHT schuld an der Nazizeit. Und die kleine Lea ist auch nicht schuld an eventuellen Klimaveränderungen.

    Aber der 15jährige Murat ist schuld am Tod seines, von ihm höchstpersönlich totgetretenen, Opfers.

    Und somit ist er schuldig wie die Hölle.

    Ansatzweise erzählt er dazu – und zu Political Incorrectness – etwas in diesem Interview aus dem Jahr 1994:

    http://www.youtube.com/watch?v=b1hLeqY9Qfw

    Allerdings erst ab ca. Minute 7:00. Aber der Teil davor ist auch amüsant.

  5. Es ist mir schon seit Jahren schleierhaft, wie sich die Mär vom „gemäßigten Islam“ in frankreich noch immer halten kann, sind doch dort die probleme mit dem Islam so groß wie nirgends sonst in Europa, von großbritannien mal abgesehen.
    Das ist nur mit massiver staatlicher und medialer Indoktrination zu erklären.

  6. @Karl Eduard #6
    „Der Staat verursacht erst die Probleme und dann mobilisiert er dagegen. Bravo bravissimo.“

    Das Fatale daran ist aber leider, daß es das gemeine Fußvolk wieder ausbaden darf, egal ob jetzt die Polizisten oder die Bürger allgemein, und die Verursacher davon nicht betroffen sind.

  7. #23 BePe

    Ja ich sehe das auch so wie Du. Es ist 5 vor 12 und ich denke, daß es zum offenen Kampf gegen den Islam kommt, wobei sich dann die Grenzen zwischen „radikal“ und „moderat“ verwischen werden. Meine Hoffnung geht dahin, daß wir bei Auseinandersetzungen, so wie sie sich jetzt beim „Frühling“ in Nordafrika zeigen, auf alle Fälle die Stärkeren sind und gehe davon aus, daß viele Moslem das Land verlassen und wir wieder „Herr im eigenen Haus“ sein werden. Und die, die bleiben, werden dann hoffentlich unter strengeren und konsequenteren Voraussetzungen hier leben dürfen.

  8. Richtig explosiv könnte es werden, wenn der am 10. November vorgesehene Marsch gegen den Islamfaschismus auf den Champs-Elysées von der Präfektur nicht genehmigt würde…

    Hier zwei von kämpferischen Frauen verfasste Briefe an den Innenminister, die an Deutlichkeit nicht mehr zu überbieten sind:

    http://ripostelaique.com/message-a-m-valls-sur-le-refus-possible-de-la-marche-du-10-novembre-prochain.html

    http://ripostelaique.com/courrier-a-valls-afin-dautoriser-la-marche-contre-le-fascisme-islamiste-du-10-novembre.html

    Vive la liberté!

  9. Hä?
    Bart abrasiert???
    Kommt ins Paradies, steht Mohammed davor und sagt: „Als Ungläubiger kommst hier net nei…“

  10. Ich kann ja noch nachvollziehen, wenn Menschen, die im islamischen Milieu von kleinauf sozialisiert wurden, so einen Quatsch glauben, sie könnten durch Terror ins „Paradies“ kommen.

    Was mir aber völlig unerklärlich bleibt, ist, wie autochthone Franzosen, die in einer rationalen Kultur aufgewachsen sind, die Inhalte des Islams ernstnehmen.

  11. @18 Jule
    ————————–
    Wenn die Franzosen jetzt schon mehr Druck auf die Moslems ausüben, kann man ja guter Hoffnung sein. Die 68er Revolution (bitte jetzt nicht hysterisch schreien) begann in den Anti-Vietnam-Krieg-Demonstrationen in Amerika, kam dann nach Frankreich und von dort schwappte das Ganze nach Deutschland und den Rest Europas.
    ——————————
    Das hoffen wir sicher alle. Aber ich befürchte, dass im ersten Schritt die islamischen Kriminellen und Terroristen auf andere Länder ausweichen und sich vermehrt in Deutschland niederlassen werden.

Comments are closed.