- PI-NEWS - https://www.pi-news.net -

Die dümmsten Journalistensprüche zur Bombe

[1]Viele deutsche Journalisten haben sich in den vergangenen Tagen ihren eigenen Reim auf die Vorkommnisse rund um die Bonner Bombe gemacht. Besonders hervor taten sich dabei die Kölner BILD-Reporter Joachim Brücher, Petra Braun und Georgios Xanthopoulos, die in der Kölner Ausgabe der BILD von Donnerstag [2] den Verdacht äußern, dass der Täter ein als Islamist verkleideter Nazi ist, „um den Anschlag den Salafisten anzulasten“.

Da stellt sich die Frage, welches Bild diese Redakteure gegenüber der Realität haben und wo die offenbar schrankenlose Hetze dieses Boulevardblatts gegenüber Islamkritikern (die können ja nur mit dem Begriff „ein als Islamist verkleideter Nazi“ gemeint sein) endet? Wie tief können Redakteure und Herausgeber noch sinken, um die Fakten umzukehren und genau diejenigen, die seit Jahren vor möglichen islamischen Terroranschläge warnen, mehr oder weniger deutlich unter Verdacht zu stellen?

In nichts nach stehen den BILD-Reportern die Frank Vallender und Ayla Jacob vom Bonner Generalanzeiger [3] (wir haben bereits in einem vorherigen Beitrag [4] darauf hingewiesen):

Szenario 2: Der oder die Bombenleger von Bonn könnten dem rechtsextremen Lager angehören. Ihre Motive sind möglicherweise perfide: Sie könnten den Anschein erwecken wollen, als hätten Dschihadisten – radikale Islamisten, die sich mit Anschlägen am „Heiligen Krieg“ beteiligen – das Attentat geplant. Der hellhäutige Mann wäre in diesem Szenario der Drahtzieher. Er verlässt samt Bombe die McDonald’s-Filiale, dabei hätte er bereits den dunkelhäutigen Mann im Auge haben können, vor dem er die Tasche abstellte. Dieser wäre in diesem Fall zur falschen Zeit am falschen Ort: Er hätte die Drähte bemerkt, die Tasche weggeschoben und wäre aus Angst vor den möglichen Konsequenzen geflüchtet.

Szenario 3: Es gibt keine terroristischen Hintergründe. Eine Gruppe könnte hinter dem versuchten Anschlag stecken. Egal, ob sie religiöse oder politische Fanatiker wären: Es wären auf jeden Fall mehrere Menschen an dem versuchten Bombenanschlag beteiligt. Der hell- und der dunkelhäutige Mann hätten dann zusammengearbeitet, im Bahnhof hätte die Taschenübergabe stattgefunden, im Hintergrund wären noch weitere Personen an der Tat beteiligt. Es besteht auch die Möglichkeit, dass ein Einzeltäter, womöglich der Hellhäutige vom Video, für die Tat verantwortlich ist, er hat die Tat geplant und ausgeführt. Er könnte die Bombe gebaut, die Tasche nach Bonn gebracht und sie am Bahnsteig 1 abgestellt haben. Mögliche Motive könnten persönliche Rache oder Hass sein – gegen wen oder was, bleibt vorerst offen.

Als edle Kämpfer gegen Rechts äußerten sich auch Per Hinrichs und Martin Lutz von der WELT [5]:

Bislang ist die Bilanz fundamentalistischer Terroristen in Deutschland allerdings dürftig. Es gibt nur einen Anschlag, bei dem Menschen starben: Der Kosovare Arid Uka erschoss am 2. März 2011 zwei US-Soldaten am Frankfurter Flughafen, um sie an der Einreise nach Afghanistan zu hindern.

Seit dem 11. September 2001 haben die Verfassungsschützer Islamisten in Deutschland im Blick, sie wissen in der Regel, wer zu den „Gefährdern“ zählt, sie überwachen verdächtige Moscheen und kennen die konspirativen Treffpunkte radikalisierter Islamisten. Offenkundig geriet den Geheimen dabei der Rechtsterrorismus aus dem Blick: Der neonazistischen Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ gelangen seit 1998 zehn Morde und zwei Bombenanschläge.

Weitere qualitätsjournalistische Höhepunkte können gerne im Kommentarbereich gepostet werden!

Stattdessen hätte man eigentlich lieber etwas mehr zu dem mutmaßlichen Täter Andreas M. erfahren. Das ist aber für die Zeitungen uninteressant, weil er nicht zum NSU gehört, sondern zur somalischen Al-Shabaab. Also jenem islamischen Verein, der bei Hungersnöten in Somalia dafür sorgt, dass Unicef den Kindern nicht helfen darf [6] bzw. den Kindern das Essen stiehlt [7]. Die islamische Miliz, wo den Leuten die Hände abgeschlagen werden, wenn sie sich per Handschlag begrüßen [8]. Spezialisiert auf Beschießen von SOS-Kinderdörfern [9] und  Kirchen [10] in Nachbarländern. Die Al-Shabaab-Frauen dürfen keine BHs tragen, weil das unislamisch ist. Zur vorletzten WM war im Al-Shabaab-Gebiet auch Fußballspielen und Fußballgucken untersagt, was mit Fußabschlagung und Bomben geahndet wurde.

Hier ein Foto von dem irren Islam-Konvertiten Andreas M., der bei diesem Horror-Verein mitmacht. Mit Link zu einem Stern-Artikel [11] vom Mai diesen Jahres. Ob er sich den Pierre Vogel-Bart [12] färbte und auffällig im Mac Donalds hin- und herlief [13] oder ob da noch ein weiterer weißer Mann involviert ist, ist nicht bekannt. Es sollen aber insgesamt drei Bombenleger sein. Es steht nirgendwo, dass man irgendeinen verhaftet hätte, obwohl ja alle Gefährder in NRW bestens überwacht werden. Also halten Sie die Augen offen! Herr Jäger freut sich immer über Hinweise aus der Bevölkerung [14].

[11]

Ein Komplize von Andreas M. ist vermutlich der Natur-Somalier vom nachfolgenden Fahndungsplakat. Er hat den beiden jungen Zeugen, denen die Polizei das Phantombild zu verdanken hat (13 und 14 Jahre), die Bombentasche vor die Füße geschoben. Leider verweigerte man diesem in Libyen geborenen Somalier mit deutschem Pass 2008 die Ausreise nach Afrika [15]

Somalier Abdirazak B [16]

Als dritten Mann bringt der Spiegel [17] den bereits verhafteten und wieder frei gelassenen Somalier Omar D. von der Windmühlenstraße in Bonn [18] erneut ins Spiel, den man zusammen mit Abdirazak B. 2008 nicht aus Deutschland ausreisen ließ. Terror-Anwalt Mutlu Günal will not be amused. Außerdem meint der Spiegel, Andreas M. würde sich in Somalia befinden. Wer ist denn dann der weiße Mann bei Mac Donalds?

» Bonner Generalanzeiger [19]: Was weiß man über die Bombe und die Tatverdächtigen?

Beitrag teilen:
[20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27]
[28] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27]