Am Mittwoch Abend wollten sich die Stadtoberen und Vertreter des NRW-Innenministeriums von möglichst vielen muslimischen Vertretern hinsichtlich der Durchführung des „Präventionsprogramms gegen politischen Salafismus in Bonn“ („Wegweiser“) beraten lassen. Der neue Sprecher des Rats der Muslime in Bonn (RMB), Karim Lakhal, der sich im Internet Abu Ridwan nennt und kürzlich als Teil der muslimisch-extremistischen Szene in die Schlagzeilen geriet, wurde allerdings von der Veranstaltung ausgeladen. Das verärgerte die Korangläubigen so dermaßen, dass gestern auch alle Mitgliedsmoscheen und –vereine des Rats empört ihre Teilnahme am Programm zur Verhinderung ihrer salafistischen Aktivitäten absagten.

(Von Verena B., Bonn)

Der Rat begründete die Absage der Teilnahme an der diskriminierenden Veranstaltung damit, dass die gegen Karim Lakhal und somit gegen den gesamten RMB erhobenen Vorwürfe weiteren Beratungsbedarf erforderten.

In einem Brief an den Bonner OB Jürgen Nimptsch (SPD) bedauerte der RMB gestern ausdrücklich, dass er sich bislang nicht zur causa Lakhal habe äußern können. Dieser „Fehler“ erkläre sich dadurch, dass sich viele der Vorstandsmitglieder der Mitgliedsorganisationen für die nächsten drei bis vier Wochen auf Pilgerfahrt nach Mekka befänden. Nimptsch erklärte, dass er dies zur Kenntnis nehme, allerdings darauf aufmerksam mache, dass die Bonner Bürgerschaft an einer schnellen Klärung interessiert sei und diese auch einfordere.
Die CDU-Stadtratsfraktion will so lange keine öffentlichen Anschuldigungen erheben, bis sich der RMB selbst erklärt hat. Die SPD-Fraktionschefin Bärbel Richter verlangte vom RMB hingegen eine klare Aussage „zur gemeinsamen Grundlage demokratischer Ansichten“, und die Ratsfraktion der Grünen wurde noch deutlicher: Eine eindeutige Positionierung zur Personalie Lakhal sei längst überfällig. Schade sei es, dass nun auch einzelne Gruppen des Muslimrats die Teilnahme an der Veranstaltung abgesagt hätten, weil das „Wegweiser“-Projekt ja gerade von ihnen mitgetragen werden sollte.

Der RMB stellte in seiner Erklärung kompromissbereit in Aussicht, dass die Veranstaltung in absehbarer Zeit nachgeholt werden könne, wenn die schweren Vorwürfe seitens der Medien, der Sicherheitsbehörden und anderer Islamhasser Verantwortlicher unter anderem auch juristisch gründlich geprüft und ausgewertet seien.

Die Sprecherin der Stadt, Monika Hörig, erteilte dem RMB hier jedoch eine klare Absage: „Es ist nicht vorgesehen, die Veranstaltung nachzuholen, da sie ja stattfindet“, – nach Auskunft des General-Anzeigers übrigens mit Beteiligung muslimischer Vereine und türkischer Moscheen, die nicht im RMB vertreten sind.

Sicher überlegen sich die Mitglieder des RMB während ihrer langen Pilgerfahrt nach Mekka, ob sie nun nicht doch endlich den Scharia-Vorbehalt aus ihrer „Kairoer Erklärung der Menschenrechte“ herausnehmen und einen neuen Koran verfassen sollten. Damit wären dann alle Probleme ein- für allemal gelöst, die Integration würde problemlos funktionieren und alle DiaLÜG-Veranstaltungen könnten entfallen – ein Segen für die gesamte Menschheit!

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26 KOMMENTARE

  1. Was gibt´s da lange zu debattieren? Zu Neonazis sagt man doch auch nicht „Nun seid´s aber mal a bisserl nett zu den Ausländern“. Sondern da wird Klartext geredet.

    Warum sollte man mit Islamisten anders verfahren? „Ihr habt Euch ans Grundgesetz zu halten, basta!!!“

  2. Solidariarisierung statt Distanzierung?
    Deutlicher gehts nicht!
    Führt diesen Fall an, wenn euch jemand nach Beweisen für den heimlichen Zusammenhalt der „gemäßigten“ mit den „strenggläubigen“ fragt.

  3. Meinetwegen können die allesamt in Mekka bleiben! Kein Aufrichtiger braucht diese Taqiyya-Prediger.
    Mekka, ist doch so faschistisch, dass es keine Ungläubigen reinlässt. Dazu sollte der RMB Stellung beziehen, und sich dafür einsetzen, dass Juden und Christen auch nach Mekka dürfen. In München darf ein („Mein Vorbild ist ein Wafffen SS-Mann“) Imam auch in der Kirche predigen!

  4. „Bonner Muslimrat flüchtet nach Mekka“

    ich dachte für immer, das wäre doch sehr wünschenswert…

  5. Eine Ansammlung von primitiven, schariahoerigen Taktierern, die genau wissen, unsere vom Grundgesetz geschuetzte „Religionsfreiheit“ fuer ihre Zwecke weidlich auszunutzen.

    Uebrigends, alle Gesetze der Bundesrepuplik vermissen die Tatsaeche, dass Millionen unserer Religion feindlicher Gegner inzwischen in diesem Lande wohnen, die nur danach trachten, die Oberhand zu gewinnen.

    Finanzielle Mittel stehen in unbeschraenkter Hoehe zur Verfuegung, Saudi Arabien, nur 1 Oelstaat nimmt TAEGLICH 1 Milliarde an Oelgeldern ein, die groesstenteils die westliche Gesellschaft bezahlt.

  6. sorry für OT ***Gelöscht!***

    .
    ***Moderiert! Bitte trotzdem kein OT vor den ersten 10 Kommentaren, vielen Dank! Mod.***

  7. Schwierig gestaltet sich aller Anfang im demokratischen DiaLüg-Prozeß. Auch für komplette Nichtdemokraten. Kann es nicht sein, daß die Muslime gar nicht wollen? Und daß die Toleranten nur scheinheilig vortäuschen, als wüßten sie dies nicht?

  8. dass sich viele der Vorstandsmitglieder der Mitgliedsorganisationen für die nächsten drei bis vier Wochen auf Pilgerfahrt nach Mekka befänden.

    Tach, Herr Nimpsch. Ob dem tatsächlich so ist, oder ob das einen dumme Ausrede für Kuffar ist (die Mohmmedaner reisen nämlich mitnichten jedes Jahr nach nach Mekka und wer innerhalb der letzten 5 Jahren auf Haj gewesen ist, kriegt von Saudi kein Visum), kann man ganz einfach u.a. bei der saudischen Botschaft/Konsulat eruieren. Saudi Barbarien vergibt nämlich jedes Jahr für den Mekka-Irrsinn eine ganz strikte Pilgerquote an jedes Land (Berechnungsgrundlage ist die Anzahl der Mohammedaner im jeweiligen Land), damit es nicht von Mohammedanern aus der ganzen Welt überrannt wird. Weil außerdem in diesem Jahr MERS (also Kamel-SARS) und die Großbaustelle an der Mekka-Moschee stören, sind die Haj-Quoten pro Land im Schnitt 20 Prozent geringer als normal. So hat z.B. GB eine Hadsch-Quote von 25.000 Mohammedanern; dieses Jahr liegt sie bei 17.000.

    Deutschland scheint übrigens das einzige Land zu sein, dessen Haj-Quote nirgendwo online zu finden ist. Im Gegensatz zu anderen europäischen, mohammedanisch besetzten Ländern.

  9. Ich hab mich grad bei dem ersten Link „„Präventionsprogramms gegen politischen Salafismus in Bonn““ nachgeschaut, da kommt nur die Startseite das wars dann auch.

  10. Was sagt uns das? Zwischen Salafisten und sogenannten „normalen“ Mohammedanern gibt es keinerlei Grenzen, bzw. sind diese allenfalls sehr fliessend.

  11. OT:
    Am 11. Oktober 2008 verstarb Jörg Haider bei einem „Autounfall“.
    Morgen jährt sich sein Tod zum 5. Mal –
    der ORF liefert heute dazu eine Doku. Fünf Jahre nach seinem Tod, der wie kaum ein zweites Ereignis Österreich schockierte, zeichnen Peter Liska und Gerhard Jelinek mit umfangreichem Archivmaterial die Geschichte eines Grenzgängers – eines Mannes der Österreich spaltete und der – wie kein zweiter – drei Jahrzehnte Politik beherrschte.

    21:10 Uhr
    Menschen & Mächte
    Jörg HAIDER – Geschichte eines Grenzgängers
    Kein Politiker der 2. Republik spaltete das Land wie er. Für die einen verkörperte er Hoffnung auf Veränderung, für die anderen stand er für Hetze, Populismus und Verführung – einer der Angst machte, vor den Gespenstern der Vergangenheit.
    ORF 2 Europe

    22:25 Uhr
    Runder Tisch
    Was blieb von Jörg Haider?
    ORF 2 Europe

  12. OT: Friedensnobelpreisträger knechtet die freie Presse

    US-Pressefreiheit: Journalisten beklagen Klima der Angst unter Obama

    US-Journalisten sehen die Pressefreiheit in ihrem Land in Gefahr. Eine Studie führt Repressalien auf, Überwachung, Strafverfolgung und Blockaden. Seit Richard Nixon habe sich kein Präsident so aggressiv verhalten wie Barack Obama.
    […]

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-pressefreiheit-obamas-regierung-schafft-ein-klima-der-angst-a-927001.html

  13. IM Nazi-Jäger macht lieber Jagd auf Autos (Blitzmarathon) und Räääächte als sich um sein abgewirtschaftetes kriminelles NRW-Kalifat zu kümmern..

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Alarmierende Zahlen vom Landeskriminalamt zu FDP-Anfrage

    Einbrüche in NRW um 50 Prozent gestiegen

    Düsseldorf – Alarmierende Zahlen! Die Einbrüche in NRW sind in den letzten fünf Jahren um mehr als 50 Prozent gestiegen!
    Das steht in der Antwort (liegt BILD vor) des Landeskriminalamts (LKA) zu einer FDP-Anfrage an den Innenausschuss des Landtages.
    Die Liberalen fordern ein Sofortprogramm „Beute zurück“!

    http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet/einbrueche-in-nrw-um-50-prozent-gestiegen-32903346.bild.html

  14. „Schwester im Geiste“ von PI erhält Sacharow-Preis:

    Menschenrechte: Friedensaktivistin Malala erhält Sacharow-Preis

    Die 16-jährige Pakistanerin Malala Yousufzai engagiert sich in ihrer Heimat für die Rechte von Mädchen, sie hat einen Taliban-Anschlag überlebt. Jetzt ist sie mit dem Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments ausgezeichnet worden – und gilt auch als Anwärterin für den Friedensnobelpreis.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/menschenrechte-friedensaktivistin-malala-erhaelt-sacharow-preis-a-927127.html

    Eventuell erhält sie morgen auch den Friendsnobelpreis!

  15. Die Muslim-Nummer im WDR, ARD-Aktuelle Stunde war auch gut: „Ich nix wissen, Ich nix gemacht. Wollen sehen Beweise von Germanen!“

    Jetzt kommt der VS schon extra mit einem speziell teuren Aussteigerprogramm nach Bonn – und wer fehlt? Die Müslime.

    Peinlich ! – Die Faschisten wollen einfach nicht gerettet werden.

  16. Manche gläubige Muslime sehen aus wie du und ich, andere haben lange, ungepflegte Bärte und laufen in Pyjamas und Pantoffeln rum.

    Aber unabhängig von der Verpackung ist der Inhalt der selbe.

  17. Zur Beratung nach Mekka gereist. Im Mutterland des Islam werden sich diese gut integrierten Muslime nun überlegen, wie sie mit dieser verzwickten Situation umgehen sollen. Da muß eine neue Taqqia-Strategie her.

    Die ersten Schritte sind ja bereits getan:

    1.Beleidigt sein
    2.Flucht

    Jetzt müsste eigentlich folgen

    3.Forderungen stellen
    4.auf das kultursensible Dialogangebot devoter Islamophiler aus Bonn warten
    5.ein buntes Treffen mit Tee und duftendem Gebäck vereinbaren
    6.salbungsvoller Euphemismus über Missverständnisse
    7.Forderungen stellen incl. Entschuldigung der Bonner Rassisten
    8.Fortführung der bisherigen Täuschungsstrategie
    9.Radikalisierung vorantreiben
    10. Parallel bunte Integrationstrottel zu Tagen der offenen Moscheen einladen und Märchen vom friedlichen Islam vorlügen

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