Aus dem stalinistischen Russland ist ein Witz überliefert, bei dem das Lachen schnell im Halse stecken bleibt. „Was ist der Unterschied zwischen einem Theoretiker, einem Praktiker und einem Sozialisten? Am Beispiel der Hasenjagd schnell erklärt. Der Praktiker schultert das Gewehr, geht in den Wald und erschießt den Hasen. Der Theoretiker unterteilt den Wald in Planquadrate, errechnet Wahrscheinlichkeiten und erlegt den Hasen auf dem Punkt. Und der Sozialist? Der nimmt die nächstbeste Katze, schlägt sie solange gegen einen Baum, bis sie zugibt, ein Hase zu sein.“

(Von Peter Schmidt, im Original erschienen auf deutscherarbeitgeberverband.de)

George Orwell hat gegen diese Folter am Verstand zwei Bücher geschrieben die so aktuell sind wie je – und so ungelesen wie nie. „1984“ und „Farm der Tiere“ haben ein perfides Schicksal erlitten: beide Bücher wurden von der Linken vereinnahmt als ausschließliche Abrechnung mit dem deutschen Faschismus.

Tatsächlich jedoch hatte Orwell auch den linken Faschismus unter Stalin vor Augen, als er diese beiden berührenden Bücher schrieb. Denn jede Form von Totalitarismus, ob mit rechter, linker oder ökologischer Phraseologie vorgetragen, geht mit gleicher Choreographie vor: Im Interesse des Guten wird nach und nach alles, was nicht ins Weltbild passt erst bestritten, dann bekämpft – und zuletzt ausgemerzt.

In Orwells „1984“ übernimmt die Gedankenpolizei die Aufgabe, alles, was nicht ins Weltbild passt, zu denunzieren und das „Gute“ durchzusetzen. „Schädliche Begriffe“ werden ausgemerzt, die Sprache wird „gereinigt“. Der schädlichste Begriff von allen: Freiheit.

Zur Umerziehung wird eine neue, eine „bessere“, Sprache eingeführt, Orwell nennt sie „Neusprech“. Neusprech ist die Sprache des Gutmenschen.

Es gehört nur wenig Phantasie dazu, dies in einen aktuellen Kontext zu setzen.

Den „Kampf um die Begriffe“ hat die Linke seit 40 Jahren mit religiösem Eifer geführt, diesen Kampf um die Begriffe scheint die Linke auch gewonnen zu haben. Es ist ihr gelungen, den Neusprech „nach 68“ sozusagen „flächendeckend“ durchzusetzen. Mit allem Fanatismus wurden und werden Worte und Begriffe solange gegen den Baum geschlagen, bis sie zugeben, dem „Bösen“ gedient zu haben. Noch aus den kleinsten Ritzen wird der Klassenfeind herausgezerrt, Weltliteratur der Inquisition ausgesetzt und Sprache vergewaltigt. Wir ertrinken in mantrahaft dahingeleierten, inhaltsleeren Phrasen. Diversity, Gendern und Prekariat, vertikal Herausgeforderte und den Angehörigen einer mobilen ethnischen Minderheit. Die Kulturabgabe statt GEZ-Zwangsgebühr, „Sonne-Mond und Sterne-Fest“ statt Weihnachten. Die Tilgungswut kennt keine Grenzen, auch „Türke“ und „Chinesenmädchen“ sind suspekt und wurden aus dem Kinderbuch „Die kleine Hexe“ wegzensiert. Mit der Zähigkeit des Religionskriegers werden immer neue Wortungeheuer geschaffen, hinter denen der reale Mensch zu einem Nichts verkommt.

Macht „Ausländer“ oder „Migrant“ einen Unterschied? Hinter „Migrant“ jedenfalls verschwindet der lebendige Mensch vollends – Khaled, Zvonimir oder Filiz werden Fleisch und Blut genommen, sie sind nur noch „Material“ zum Nutzen selbsternannter Opferbetreuer.

Weil aber jeder neugeschaffene Begriff schnell auch den Schöpfern wieder „schuldig“ erscheint, dreht sich das Rad immer schneller – und am Ende stehen statt Worten nur noch Nummern. Der Gleichheitswahn hat dann die letzte Grenze überschritten. Der brutale Zwang ist die letzte Executive der Gedankenpolizei. Die braunen und die roten Sozialisten haben all das schon zu Ende geführt.

Warum eine ganze Gesellschaft tatenlos zusieht, wie die Katze am Baum zu Tode gequält wird? Warum Sie noch den nützlichen Idioten spielt und – als Beispiel – kriminelle Banden, die feuerzündelnd und marodierend unsere freiheitliche Grundordnung verspotten, nach deren eigenem Neusprech „Autonome“ nennen und nicht korrekterweise Linksfaschisten? Weil die einzige Zukunftsutopie, die uns geblieben ist, geschlechtsneutrale Toilettenanlagen sind?

„Gut“ heißt der Gutmensch, weil er immer das Gute will. Es wird ihm dabei schnell gleichgültig, wie und mit welchen Mitteln. Das unterscheidet ihn grundsätzlich, auch wenn es nur zwei kleine Pünktchen sind, vom gütigen Menschen.

„Wenn ich ein Wort gebrauche“, sagt Humpty Dumpty in „Alice im Wunderland“, „dann heißt es genau, was ich für richtig halte – nicht mehr und nicht weniger“.

„Es fragt sich nur“, sagt Alice darauf, „ob man Wörter einfach etwas anderes heißen lassen kann“.

„Es fragt sich nur“ – beendet Humpty Dumpty die Diskussion – „wer der Stärkere ist, weiter nichts“.

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45 KOMMENTARE

  1. Aus dem stalinistischen Russland ist ein Witz überliefert, bei dem das Lachen schnell im Halse stecken bleibt. “Was ist der Unterschied zwischen einem Theoretiker, einem Praktiker und einem Sozialisten? Am Beispiel der Bindung der Ukraine an Russland. Der Praktiker schafft ein demokratisches Russland mit funktionierender Wirtschaft und Wohlstand und lässt die Ukraine daran teilhaben. Der Theoretiker plant ein demokratisches Russland mit funktionierender Wirtschaft und Wohlstand und würde die Ukraine daran teilhaben lassen. Und der Sozialist? Der stiftet Unruhe, bringt Menschen um, marschiert in der Ukraine ein, nimmt den Ukrainern ihren Besitz und ihren Stolz.Drangsaliert die Krim, foltert, lügt, lässt eine riesen Propaganda starten und verachtet die Nichtrussen.

  2. Vom Standpunkt des Genderismus muss ich mich als („soziales Konstrukt“) Mann in Grund und Boden schämen, da ich mit einem Penis geboren wurde!

  3. Dieser Witz zeigt aber einen ernsten Hintergrund und der ist, das Volk will einen Politiker der kein Weichei ist und Stärke zeigt. Leider gibt es in Deutschland nur solche Weicheier, die sich in die Hose machen, wenn ein Politiker schimpft. So dürfte auch erklärt sein, warum Stalin, Hitler und sontige einen solchen Zulauf gehabt haben. Hitler hatte gezeigt das er sich nicht vor noch so größe „Tieger“ gefürchtet hatte, dürfte wohl auch geführt haben dass das Volk bis zum Niedergang noch zu Hitler gestanden hatten. Doch heute gibt es weger Politiker die auch nur annähernd solche Stärke zeigen können und ziehen den Schwanz vor 3 Millionen Moslems ein, haben vor denen die Hosen gestrichen voll. Mache sind so fett, das sie kaum noch laufen können und der hat auch nur ausreden warum er nichts vernümftiges zu wege bringt.

  4. Ich schlage für alle TschänderantInnen und sonstigen wortklauberischen IdiotInnen den Begriff „Sprach-Gestapo“ vor.

  5. Die Konsequenz aus diesem Witz ist, der Sozialist ist bereit für seine Ueberzeugung, sein Sendungsbewusstsein zu morden. Keine Satire mehr, sondern grausame Realität.
    Aus diesem Blickwinkel gesehen, ist die EU der sozialistische Patient, der seine Revolution durch Mord und Totschlag in der Ukraine inszeniert hat. Demokratie interessiert ihn einen Schei..dreck, wenn sie nicht seinen Interessen dient. Ob Ukraine oder Naher Osten, überall hat er Staaten destabilisiert, nicht mit dem Ergebnis Demokratie, sondern mit dem Ergebnis Chaos, Krieg, Leiden.

  6. Ich begehe seit Jahren immer stärker gezielte sprachlicheTabubrüche und nenne im Sinne des Artikels Dinge beim Namen. Das macht mir in einem großen Kollegium mittlerweile viel Spaß. Am Anfang habe ich Überwindung benötigt, denn die mir zu Teil gewordene Konditionierung musste erst mal überwunden werden. Aber ich kann versichern, man wird immer stärker – vor allem wenn man Gegenwind mit Humor, Ironie und Sarkasmus beantwortet. Das mögen Gutmenschen gar nicht.
    Versuchts mal. Es ist wie bei so vielem, beim ersten Mal tu’s noch weh. Und dann macht’s Spaß!

  7. Ich habe schnell mal in den Lektürevorschlägen für das Fach Deutsch an bayerischen Gymnasien von der 10. bis zur 12. Jahrgangsstufe nachgeschaut:

    George Orwell findet sich nicht darin. Warum auch? Eine massa damnata kann man besser steuern.

  8. Orwell 1984 – Doppeldenk

    Doppeldenk beinhaltet die Fähigkeit, in seinem Denken zwei widersprüchliche Überzeugungen aufrechtzuerhalten und beide zu akzeptieren. Das ist feinste Dialektik nach Demokraten-Art.

    Das schließt mit ein: mit Suggestionen die Menschen einzulullen. Also absichtlich zu lügen – und gleichzeitig aufrichtig an diese zu glauben. Jede beliebige Tatsache zu vergessen, die unbequem geworden ist, und dann, falls es wieder nötig ist, sie aus der Vergessenheit zurückzuholen. Und so lange wie nötig die Existenz einer objektiven Realität zu leugnen und gleichzeitig die Realität zu akzeptieren, die man verleugnet.

    Selbst der Gebrauch des Begriffes Doppeldenk macht die Verwendung des Doppeldenkens erforderlich. Denn schon allein indem man diesen Begriff verwendet, räumt man ein, die Realität zu manipulieren. Durch eine erneute Anwendung des Doppeldenkens jedoch löscht man diese Erinnerung aus, so ist die Lüge der Wahrheit ohne Ende immer einen Schritt voraus.

    Um sich klar zumachen, was Doppeldenk in der BRD praktisch bedeutet, betrachten wir das Beispiel Einwanderung in der BRD im Zeitablauf:

    – In den 60-ern sahen die internationalistischen Gewerkschaften den ersten Umvolkungshebel zur Zersetzung des deutschen Volkes: wir brauchen Gastarbeiter! (vordergründige Argumentation: 2 Stunden Mehrarbeit gegen Bezahlung für den Deutschen ist unzumutbar!)

    – In den 70-ern skandierten tränenkullernde Linke: „wir riefen Arbeiter – aber es kamen Menschen“, um den Nachzug orientalischer Familien zwecks Landnahme zu begründen.

    – Im Herbst 1982 lullte Bundeskanzler Kohl, CDU, das Wahlvolk ein: „mein Programm ist die Halbierung der Ausländerzahl“ (damals gab es 4 Millionen in der West-BRD). Bei seinem Abgang waren es 16.000.000.

    – In den 90-ern noch erklärte die CDU: „Deutschland ist kein Einwanderungsland“, usw.

    – Und heute drücken Demokraten auf die Tränendrüse, und schwadronieren von der Lebenslüge, von der sich das Deutsche Volk verabschieden soll: Deutsche paßt euch an, räumt die Stadtviertel! Und „lernt endlich orientalische Sprachen!“ Und die ersten Demokraten winken bereits mit der Scharia.

    – Heute haben wir mehr als 20.000.000 Ausländer im Land. Bereits 1997 bilanzierte Der SPIEGEL: „Zwischen 1950 und 1997 strömten rund 29 Millionen Menschen als Arbeitsmigranten, nachziehende Familienangehörige, Aussiedler oder Asylbewerber in die Bundesrepublik.“ (Spiegel, 43/2000, S. 42).

    Die Propagandisten greifen oft und gerne auf DOPPELDENK zurück

    – um vor sich selbst und den Deutschen zu rechtfertigen, daß alles, was sie tun, zu einem guten Zweck geschieht. Sie greifen oft darauf zurück, um sich selbst davon zu überzeugen, daß sie nicht „wirklich“ in einer Sache lügen.

    – dieser Dualismus ist ein heimtückisches Kampf-Instrument und erzeugt das Gegenteil von dem, was man klares Denken oder den gesunden Menschenverstand nennt.

    Dahinter erkennen wir auch die Taktik des „Demokraten“, dessen Erkennungsmerkmal die Verwirrung und die Umkehrung der Wahrheit ins Gegenteil ist. Egal ob hier oder da, das Prinzip jedenfalls ist immer dasselbe, und – es funktioniert bestens. Besonders in unserem Kulturkreis, in dem der Begriff “rechtschaffen” oder “aufrichtig” einmal tatsächlich eine reale Bedeutung hatte.

    Auszug aus: „Die erfolgreichsten Gehirnwäsche-Techniken. Der Globalisierungs-Fanatiker. Ein Psychogramm der Westlichen-Werte-Demokratie“.
    Die Globalismus-Studie berücksichtigt die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung und NLP – und enthält auch Lösungsansätze für die persönliche De-Programmierung und Ideen für eigene Aktivitäten. Zur Zusammenfassung: http://www.gsm-grunwald.de/Gehirnwaesche_Zsfg.pdf und zum Interview mit dem Buchautor: http://www.gehirnwaesche.info/

  9. #6 Hugenotte (07. Apr 2014 17:33)
    Ich stimme ihnen zu, am besten in der Kantine, da kann keiner abhauen. Ich mache mich da über die neusten Gutmenschen Idiotien lustig.
    Die Kollegen fühlen sich dann immer irgendwie erwischt und ich grins mir einen.

  10. Sozialismus mordet im Bewusstsein, für die „gute“ Sache zu stehen.

    In der „DDR“ gab es „gerechte Kriege“, wie z.B. den Terror der PLO oder der SandinistInnen oder den Einmarsch der Roten Armee in Afghanistan.

    Auch das Morden an der innerdeutschen Grenze durch die Schergen der Linkspartei diente dem „Frieden“, aus dem Eisernen Vorhang mit Mauer, Selbstschussanlagen und Minenfeldern wurde euphemistisch im Neusprech der Gysi-Partei ein „antifaschistischer Schutzwall“.

    Ohne Hilfe von Außen gehen sozialistische Staaten in die wirtschaftliche Verelendung, heute sind nur noch verarmte Bauernparadiese wie Kuba und Nordkorea übrig geblieben, während Südkorea gedeiht wie einst im Kalten Krieg die Bundesrepublik gegenüber der „DDR“.

    Wir haben in Deutschland allerdings einen Sonderfall, denn die herrschenden SozialistInnen werden nicht von Gysis SED angeführt sondern von den GrünfaschistInnen, jenen verzogenen und pädophilen Wohlstandskindern der Wirtschaftswunderzeit, die heute vom Steuerzahler genährt auf nutzlosen Versorgungsposten des ach so verhassten Staates schmarotzen.

    Diese Grünfaschisten dominieren den Zeitgeist, haben Merkel zur grünsten Kanzlerin aller Zeiten gemacht. Die GrünfaschistInnen beherrschen den Diskurs und zwar „nachhaltig“ und noch viele Jahre, falls nicht der Strom vorher unbezahlbar wird oder die migrantische Kriminalität die Rotweingürtel erreicht haben sollte.

    Und sie geben das Neusprech vor und vernichten jeden Abweichler, (noch) nicht mit Gulags sondern mit ARD-Talkshows und Empörungsoffensiven.

    Wie lange noch werden wir unter dem Terror der GrünfaschistInnen leiden? Vermutlich noch sehr lange, denn je idiotischer linksgrüne Ideen, desto mehr Zuspruch der Bevölkerung, welch paradoxe Idiotie!

    Aber warum kommen die LinksgrünInnen immer so gut davon?

    Weil linksgrün sehr, sehr langsam wirkt, eine hohe Latenzzeit hat:

    Linksgrüner Schaden wirkt nicht heute Nachmittag oder nächste Woche, linksgrüne Idiotie spürt man erst nach 10-20 Jahren und dann irreversibel massiv.

    Noch ist Strom vergleichsweise billig und die 10% Steigerung pro Jahr sind “moderat”, aber nach 10-20 Jahren wird Strom unbezahlbar sein.

    Noch verschwinden infolge der Energiekosten nur wenig Industriearbeitsplätze, wobei 1 Arbeitsplatz in Solar- oder Windkraft schon jetzt 2-3 Industriearbeiter in Hartz IV schickt. Nebenbei ist Hartz IV auch linksgrüner Irrsinn!

    Und die anstehenden Gebäudesanierungen wegen des “bösen” CO2 werden auch erst in 10 Jahren durchschlagen, dafür aber zu einer massiven Enteignung führen.

    Noch bekommen nur prekäre Randgruppen die linksgrüne Umvolkung vom Okzident hin zum Orient zu “spüren”, aber in 10-20 Jahren….

    Vor gut 40 Jahren hörte ich das erste Mal das Wort Wyhl. Es ging um Proteste gegen ein AKW nahe der Stadt Wyhl. Aus diesem Protest heraus folgten dann Grohnde und Brokdorf, entstanden die pädophilen linksgrünen Khmer, geformt durch Maoisten und Kommunisten.

    Der langes Marsch durch die Institutionen dauerte nicht einmal ein Vierteljahrundert, da saßen sie bereits im Kanzleramt und konnten ihr zerstörerisches Werk irreversibel entfalten.

    Linksgrün wirkt sehr langsam aber dafür total!

    Wollt Ihr das totale grün?

    Nun Volk, steh auf und grün brich los!

  11. Zitat aus dem Artikel: „.. beide Bücher wurden von der Linken vereinnahmt als ausschließliche Abrechnung mit dem deutschen Faschismus.“

    In Deutschland gab es keinen Faschismus. Von 1933 bis 1945 herrschte der NationalSOZIALISMUS.

    Das ist eine linke Strömung, die jedoch nicht die Weltrevolution zum Ziele hatte wie der InternationalSOZIALISMUS. Und Orwell hatte eindeutig den InternationalSOZIALISMUS im Blick als er seine zwei besten Bücher schrieb. Er hatte diesen InternationalSOZIALISMUS im spanischen Bürgerkrieg hautnah kennengelernt.

  12. Die Bezüge Orwells auf Stalin-Russland sind sicherlich unverkennbar und unumstritten. Eine interessante Frage ist aber die, wieweit sich Orwell in „1984“ auf die einheimische britische Linke und deren propagandistischen Einfluss während des Krieges, überhaupt auf die einheimischen Techniken der Kriegspropaganda, bezieht. Schließlich geht es in „1984“ ganz speziell um eine Fehlentwicklung Englands – nicht durch faschistische oder kommunistische Eroberung, sondern durch inneren Verfall.

  13. @ #7 Miles Christi (07. Apr 2014 17:34)

    Ich habe schnell mal in den Lektürevorschlägen für das Fach Deutsch an bayerischen Gymnasien von der 10. bis zur 12. Jahrgangsstufe nachgeschaut:
    George Orwell findet sich nicht darin. Warum auch? Eine massa damnata kann man besser steuern.

    Im NRW der 80er Jahre, Mittelstufe, wurde „Farm der Tiere“ durchgenommen. Im Original („Animal Farm“), also auf ENGLISCH. Das Buch hat im gymnasialen DEUTSCH-Unterricht nichts verloren, kein Wunder, dass es dort nicht besprochen wird.
    Übrigens war mein Lehrer, der das Buch damals durchnahm, Alt-Hippie und links. Und ja, es wurde genau so besprochen, wie es interpretiert gehört: sobald jemand gleicher ist als andere, läuft irgendwas schief.

  14. George Orwell lässt die Diktatur des „Großen Bruders“ in seinem Buch 1984 Sachen sagen wie:

    “Krieg ist Frieden;

    Freiheit ist Sklaverei;

    Unwissenheit ist Stärke”

    Und in der Diktatur der „Großen Schwester Merkel“ verlautbart die rotgrüne/schwarze System-Propaganda in neusprech:

    „Wohlstand durch Einwanderung von Asozialen, Islamisten und Analphabeten“,

    „Islam ist Frieden“

    Und Bereicherung durch osteuropäische Sozialtouristen, Kriminelle, Einbruchspezialisten und Buntmetallfachmänner werden im neupsrech zu:

    „Bereicherung durch ostueropäische Ärzte und Ingenieure“

    Und dies alles erinnert erschreckend an die Propaganda der Nazis zu Ende des Zweiten Weltkrieges:

    “Der Endsieg ist nah!”

    Oder? 😉

  15. Bei der Orwell Rezeption sollte man unbedingt auch sein Buch „Mein Katalonien“ nicht vergessen – da wird einem einiges verständlicher, auch wenn es gewisse Passagen hat, die einen heutzutage jetzt nicht mehr so fesseln.

  16. ot: Syrien – 75-jähriger niederländischer Priester in Homs erschossen

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-04/frans-van-der-lugt-getoetet-syrien-homs

    Montagfrüh um 8 Uhr brachen zwei maskierte Bewaffnete in das Konvent der Jesuiten ein, zerrten den 75-Jährigen in den Niederlanden geborenen Seelsorger auf die Straße, prügelten auf ihn ein und exekutierten ihn mit zwei Schüssen in den Kopf. Das Motiv für den Mord, der auf von Rebellen kontrolliertem Gebiet verübt wurde, ist unklar…

    …klar ist hingegen, dass es natürlich nix mit dem Islam zu tun hatte! Es soll während der Exekution auch niemand die Absicht gehabt haben „Alluhakbar“ zu rufen…

  17. Norwegen spielte in der Umsetzung der Gender-Theorie eine Vorreiterrolle und war das erste europäische Land, das unter Androhung von hohen Strafen eine verbindliche Frauenquote in den börsennotierten Firmen durchsetzte. Wissenschaftliche Diskurse über biologische Unterschiede der Geschlechter waren in Norwegen wie auch in D, A und CH generell verpönt. Harald Eia, Norwegens bekanntester Komiker, stellte bekannten Wissenschaftlern einfache Fragen zur Gendertheorie im Vergleich zu Erkenntnissen aus den klassischen Wissenschaften. Es waren Fragen über sexuelle Orientierung, Geschlechterrollen, Gewalt, Rasse und Erziehung. Solche Art Fragen waren die bis dahin als unantastbar geltenden Gender-„Forscher“ nicht gewohnt und die Interviewten merkten erst später, auf was sie da aufgelaufen waren. Aber noch ehe sie Einspruch erheben konnten, gingen seine Interviews im Frühjahr 2011 beim staatlichen TV-Sender NRK auf Sendung. Die wie auch hierzulande überwiegend nichtsahnende Öffentlichkeit war schockiert und die „Gender-Wissenschaft“ entsetzt. In der Folge der Sendungen wurden die Forschungsgelder von 56 Millionen mit sofortiger Wirkung gestrichen. Eia’s Dokumentation wird hierzulande mit ziemlicher Sicherheit nicht zu sehen sein, aber es gibt inzwischen zumindest die ersten drei Teile auch mit deutschen Untertiteln:

    Teil 1:
    http://www.youtube.com/watch?v=mguctw0i-rk

    Teil 2:
    http://www.youtube.com/watch?v=uJo9LSJFrcc

    Teil 3:
    http://www.youtube.com/watch?v=yQqTCkKQJI0

    oder alle 3 Teile zusammen:
    http://www.youtube.com/watch?v=3OfoZR8aZt4

  18. #21 Flaucher

    Arme Zugbegleiter .

    Wer die Spuck-Weltmeister in unserem Land sind ist allseits bekannt !

  19. #21 Flaucher (07. Apr 2014 18:42)

    So viele Angriffe auf Zugbegleiter wie noch nie

    Das sind bestimmt dieselben, die auch in U-Bahnhöfen oder auf Straßen, Menschen auch deshalb angreiffen, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben…

  20. Wir müssen uns immer vor Augen halten, dass die Political Correctness, der Gender- u. Schwulenwahn, die geschichtliche Gehirnwäschen, die brutale Gesellschaftsklempnerei ohne die kulturmarxistische ‚Frankfurter Schule‘ nicht möglich gewesen wäre.

    Die kommunistische ‚Franfurter Schule‘ verband den Marxismus mit den wirren Phantasien eines S. Freud. Das Ziel – das kann nicht oft genug wiederholt werden- ist die Neurotisierung und Sexualisierung der christlich-abendländischen Gesellschaft und letztendlich deren Abschaffung

    Die Mentoren der 68er Generation – darunter Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, Erich Fromm, Herbert Marcuse – hatten dieses Projekt in enger Verbindung mit den geistigen Ziehvätern des ‚Kongresses für kulturelle Freiheit‘ (ha, ha, ha, merkt Ihr was) während ihres langen Exils in den USA (1933-1951) ausgearbeitet.

    Einer der wichtigsten Koordinatoren für die Studentenrevolte in den USA und Europa war der kommunistische Oberschweinehund Herbert Marcuse.

    Die ‚Studenten‘, also die APO und 68-er Zausels richteten ihre „Kulturrevolution“ (Rudi Dutschke) gegen die bestehenden Gesellschaften, gegen die geistigen Errungenschaften der westlichen Zivilisation, gegen die klassische Kultur und gegen den industriellen und technisch-wissenschaftlichen Fortschritt.

    1942 nahm Marcuse eine Stelle beim Office of War Information (OWI) an und kurze Zeit später in der politischen Abteilung des Office of Strategic Services (OSS) – beides Unterabteilungen des amerikanischen Geheimdienstes CIA. 1954 arbeitete er dann in mehreren Projekten mit dem US-Außenministerium zusammen.

    Dabei erstellte er Analysen und Profile über die Deutschen und verfasste als “ friendly enemy ally“ mehrere Entwürfe für den US-Nachrichtendienst, die präzise Vorschläge für die nach dem Kriege von den Alliierten durchgeführte Umerziehungskampagne (Gehirnwäsche) enthielten, darunter das Manuskript „The New German Mentality“, das im Juni 1942 entstand, also zu dem Zeitpunkt, als Horkheimer und Adorno im Exil in Santa Monica an ihrem Gemeinschaftswerk „ Dialektik der Aufklärung“ arbeiteten.

    In einem Brief an Horkheimer vom 16. August 1944 schrieb Marcuse:

    „Was wir hier im OSS tun können, um eine halbwegs sensible Politik auf den Weg zu bringen, tun wir, und wenigstens einige Dinge scheinen in das Denken und Tun der jeweiligen Verantwortlichen einzudringen.“

    In dem Manuskript Neue deutsche Mentalität analysierte der Deutschen hassende Marcuse das Phänomen des Faschismus als ein im eigentlichen Sinne „prototypisches“ deutsches Phänomen. Es sei ein Amalgam aus Neuheidentum, Antisemitismus, Sozialdarwinismus, Anti-Intellektualismus!“

    Im Schlusskapitel seines Machwerks ‚Der eindimensionale Mensch‘ lässt dann der ‚Manichäer‘ und eiskalte Eugeniker, Marcuse, sein wahres „Denksystem“ erkennen. Dort heißt es:

    „Ein neuer Lebensstandard, der Befriedung des Daseins angepasst, setzt auch voraus, dass die künftige Bevölkerung abnimmt… Ist es verständlich, ja vernünftig, dass die industrielle Zivilisation das Hinschlachten von Millionen Menschen im Kriege und die täglichen Opfer all derer als legitim ansieht, denen es an zureichender Pflege und Schutz fehlt, aber ihre moralischen und religiösen Skrupel entdeckt, wenn es sich darum handelt, das Hervorbringen weiteren Lebens in seiner Gesellschaft zu vermeiden? „…

    Nun wisst Ihr, warum die 68-er Zausels die Geburtenraten der Deutschen auf Null drücken wollen und als Ersatz dafür Millionen und Abermillionen von wenig Intelligenten 3. Welt Kuffmucken ins Land holen.
    Der Gender- und Schwulen-Wahn ist u.a. dafür eine perfekte Waffe! Daneben natürlich die Verhütungspille ‚auf Krankenschein‘ und neuerdings sogar ‚die Pille für danach‘!

  21. Der Kampf der grün-linken um die Deutungshoheit der Sprache ist ein täglicher Kampf, der sich auch wieder zurückdrängen läßt. Ich gebe zu, dass ich selber gerne das Neusprech nutze, um seine Verlogenheit zu demaskieren. Doch mir fällt es schwer im Alltag, mit Freuden die Dinge beim Namen zu nennen.

    Ich gelobe Besserung und werde stärker Klartext nutzen.
    1. Die Katze ist eine Katze!
    2. Faschistoide Religionen mit weltlichem Machtanspruch wie der Islam sind gefährlich und stehen im Widerspruch zum Grundgesetz.
    3. Jede sexuelle Spielart ist ok weil sie Privatangelegenheit ist. Der Staat hat nichts im Schlafzimmer zu suchen und Sex hat nichts in der Grundschule oder im Mathematikunterricht zu suchen.
    4. Ich gucke Staatsfernsehen, ich zahle mit Zwangsmonopolgeld, ich schicke meine Kinder in die Zwangsschule, ich zahle in die staatliche Zwangsrentenkasse und in die Zwangskrankenversicherung ein.
    5. Zeitungen, die sich selbst politisch korrekt zensieren schaden der Meinungsfreiheit und gehören kritisiert.

  22. #24 unrein (07. Apr 2014 18:58)

    Das können nur die sein, denn die edlen Migranten wissen sich zu benehmen, ansonsten hätten sie ja nicht Hals über Kopf aus ihren Heimatländern flüchten müssen.

  23. In puncto politkorrekter Sprache lässt sich PI seit einiger auch nicht lumpen!

    Da liest man ständig die grünlinke Erfindung „Migranten“ aus den Moslems oder Mohammedanern sind die „Muslime“ geworden.

    Dauert bestimmt nicht mehr lange, bis hier Ausländer völlig ironie-frei als „Plus-Deutsche“ bezeichnet werden.

  24. Man sollte
    sich über diesen
    ätzenden Idiologenquatsch,
    Emanzenschwulst sowie den ganzen
    Genderscheiß stets hörbar lustig
    machen und klare Kante zeigen.
    Aber da darf ma nur nicht
    Beamter sein, sonst
    kriegt man’s mit
    der Oberemanze,
    der Frauenbeauftragten
    zu tun … Ja, die nehmen sich
    sogar gestandene Professoren
    zur Brust, wenn die noch immer
    ‚Studenten‘ statt nicht brav
    ‚Studierende‘ sagen. Und
    aus dem guten alten
    WS und SS haben
    sie nun WiSe
    und SoSe
    gemacht.

    Haha.

    Hier noch
    der passende
    Kalenderspruch in
    Sachen Tolleranz und so.

    http://neue-spryche.blogspot.com/2009/08/wehret-den-anfangern.html

  25. 07 April 2014, 11:45
    SPD-Minister beschimpft Kritiker als ‘Ewiggestrige’
    In Stuttgart ist es zu einer schweren Entgleisung des SPD-Ministers Peter Friedrich im Zusammenhang mit der friedlichen Demo gegen den umstrittenen Bildungsplanes des Landes Baden-Württemberg gekommen…
    http://www.kath.net/news/45534
    Friedrich beschimpfte am Wochenende via Twitter die Demonstranten und die Parteien CDU und AFD, die sich an der Demo beteiligt haben, als „Ewiggestrige“. Wörtlich schreibt der Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten des Landes Baden-Württemberg auf Twitter:
    „Die Ewiggestrigen: @CDU_BW demonstriert gemeinsam mit AfD in Stuttgart gegen das reale Leben in Baden-Württemberg. Pfui Teufel!“

  26. An dieser Stelle muss ich es einmal mehr wiederholen, dass ich politisch von „links“ herkomme, und weiß, wovon ich rede, wenn ich namentlich „den Grünen“ und ihrer Ideologie, die weit über die eigentlich grüne Bewegungspartei (eine braune gab es auch schon hierzulande!) hinausreicht, kosmopolitischen TROTZKISMUS und MAOISMUS mit dessen Konzept „vom Land aus die Städte einnehmen“ (das „Land“ ist und war dabei die „Dritte Welt“, die man heute über „offene Grenzen“ einschleppt) unterstelle. Dies natürlich nicht willkürlich, demagogisch oder polemisch, denn man muss sich nur die politischen Biographien der Trittins, Vol(l)mers, Schmierers, Fischers und Co. ansehen, um zu wissen, WER und WAS namentlich in Deutschland und auch in Österreich diese Vereine ideologisch und programmatisch geprägt hat.
    Die Grünen haben mit ihrer Etablierung nicht nur SPD und SPÖ geschwächt, wobei beide sozialdemokratischen Parteien blöd genug sind, sich seit Jahrzehnten ununterscheidbar an grün anzupassen und sich dann über Mitglieder- und Wählerschwund zu verwundern, sondern sie strahlen auch in Union und ÖVP aus.
    Selbst ohne Regierungsparteien zu sein, sind die Grünen in Deutschland und Österreich die neo-totalitären Stichwortgeber für jedweden Schwachsinn, der dann auch noch für Beschäftigungen an Universitäten und Hochschulen sorgt.
    „Integrations-„, „Migrations-“ und „Genderforscher“ gibt es inzwischen zahlreicher als Kuhfladen auf einer Alpenwiese; dazu in der Sozialindustrie „Beauftragte für interkulturellen Dialog“ und „Wissenschaftler für Konfliktforschung“, von denen NICHT EINER bisher inländerfeindliche Taten kultureller Bereicherer wie Mord, Totschlag, Vergewaltigung oder Komatreten thematisiert hat…

    Im Finden und Erfinden totalitärer Worthülsen sind die neu-linken 68er, besser: „1984“er, nicht weniger kreativ als die Jakobiner („Wohlfahrtsausschuss“), die SED („antifaschistischer Schutzwall“) oder die Nazis („Schutzhaft“).
    Das Erfinden von Worthülsen beschrieb kein Geringerer als Boris Pasternak in seinem Roman „Doktor Schiwago“: „Man musste sich auf die große Kälte vorbereiten und Vorräte von Lebensmitteln und Brennholz beschaffen. Allein in den Tagen des triumphierenden Materialismus hatte sich die Materie selbst in einen abstrakten Begriff verwandelt. Anstatt von Lebensmitteln und Brennholz sprach man von der ‚Versorgungsfrage‘ und vom ‚Heizungsproblem‘.“
    Was Pasternak hier ironisch über den sich terroristisch etablierenden Bolschewismus schrieb, ist der EIGENTLICHE Kern des totalitären Neusprechs nach Orwell: Die „materiellen“ Realitäten, wie sie Jede/r zur Kenntnis nimmt, werden euphemistisch umschrieben. Was 1920 in Russland die „Versorgungsfrage“ war, sind heute Multikulti, Gender-Mainstream oder „Gleichberechtigung aller sexuellen Orientierungen“, wobei den Grünen erst einmal die Pädophilie zum Problem wurde…

  27. Passt vielleicht doch nicht ganz hierher, kann man aber vielleicht doch nicht oft genug wiederholen.

    Aus den 70ern:

    Die revolutionäre theorie verhält sich zur revoltionären praxis, wie die be- zur enthauptung

  28. Ist mir doch alles so scheiß egal.

    Ich werde sowieso zum Schwulentum konvertieren
    und auf dem Mars eine Halal-Dönerbude eröffnen.

    Ich finde Negerküsse so lecker,
    bin ich nun Nazi?

    Bis bald auf dem Mars, so, das war`s!

  29. Richtig,
    Kulturhistoriker.
    Die ‚Befreiungs’parole der
    Französischen Revolution kann man
    auch so ausklingen lassen, nicht
    Freiheit, Gleichheit, Brüderl..,
    sondern eben – Freiheit,
    Gleichheit, Kopf-ab.

  30. #16 Ritter der Schwafelrunde (07. Apr 2014 18:10)

    Doch, das Buch hätte durchaus etwas im Deutschunterricht „verloren“, wenn man sich die Liste der empfohlenen Literatur z.B. für die 12. Klasse ansieht; dort firmieren bei den Vergleichen aus der Weltliteratur zu verschiedenen Bereichen wie Essays, Prosa, Lyrik etc. Werke von E. Hemingway, J. Joyce, V. Nabokov, A. Tschechow, O. Wilde, V. Woolf, U. Eco, J. Franzen, G. García Márquez, M. Kundera, H. Murakami, O. Pamuk, S. Rushdie. Warum dann nicht G. Orwell auf Deutsch?

    Im gesamten Englisch-Lehrplan für Bay. Gymnasien kommen aktuell weder Animal Farm noch 1984 vor. Ich kann mich auch nicht erinnern, jemals über die Schule damit konfrontiert worden zu sein.

    Ihr belehrender Ton hat übrigens etwas recht Lehrerhaftes 🙂

  31. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, zur alten Sprache zurückzukehren.

    „Homosexuelle“ sind Sodomiten oder Perverse, die widernatürliche Unzucht treiben.

    „Sexuelle Orientierung“ ist sexuelle Perversion.

    „Seitensprung“ ist Ehebruch.

    In Afrika leben Neger und keine „Maximalpigmentierten“

    Usw.

  32. „Animal Farm“ war im Grunde das ungefährlichere Buch – so deutlich auf die Sowjetunion zugespitzt. „1984“ ist das gefährlichere. Orwell hat da sarkastisch vorausgesehen, was heute als Sprachkonstruktivimus ganz ernsthaft vertreten wird: Alles existiert nur dadurch, dass es gesagt wird, und kann zum Verschwinden gebracht werden, wenn man das Reden darüber verbietet.

    Und Orwell macht auch deutlich, welche Folgen diese Auffassung hat: Tatsachenfragen werden zu bloßen Machtfragen, Macht wird Selbstzweck, die Sprache wird planmäßig verarmt und auf einige Klischee- und Phrasenbegriffe („Rassismus“ usw.) reduziert.

    Das alles trifft ins Herz der westlichen Gesellschaft, genausogut wie das auffälligere Symptom: die Überwachungstechnologie.

  33. Danke für Deine Geduld, diese Thema immer wieder kompetent zu bearbeiten. Doppeldenk ermöglicht es den BRDlern auch, sich für Deutsche zu halten und Akif Pirincci als „The One“ zu identifizieren. Das geht hier manchmal bis zur Euphorie.

  34. #26 Sgt. Pepper (07. Apr 2014 19:04)

    Pepper, wenn Du so weiter machst, braucht mich hier bald keiner mehr. Ich werde dann einfach Dein Jünger.

  35. George Orwell hat gegen diese Folter am Verstand zwei Bücher geschrieben die so aktuell sind wie je – und so ungelesen wie nie. “1984? und “Farm der Tiere” haben ein perfides Schicksal erlitten: beide Bücher wurden von der Linken vereinnahmt als ausschließliche Abrechnung mit dem deutschen Faschismus.

    Das kann man so aber nicht sagen. Schließlich waren beide Bücher, sowohl „Animal Farm“ als auch „1984“ in der DDR bzw. im ganzen Ostblock offiziell verboten. Warum wohl?

    (Und Pol Pot nannte sich, ganz offiziell, „Bruder Nummer Eins“ ! Siehe:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/rote-khmer-vor-gericht-bruder-nummer-zwei-erwartet-seine-strafe-a-770664.html

  36. @9 unverified__5m69km02

    Ich bin mir sicher, dass die von Dir zitierte Quelle ein Propagandainstrument Russlands ist, doch in der Tendenz gebe ich ihm recht.

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