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München: Idriz mit Islamzentrum gescheitert

mfiSo sehr haben sich alle wackeren Islamisierungsbeförderer der Stadt München, allen voran der ehemalige OB Christian Ude (kl. Foto re.), bemüht, die Pläne des Taqiyya-Meisters Imam Bajrambejamin Idriz (li.) für ein riesiges Islamzentrum zur effizienten und schnelleren Islamisierung Wirklichkeit werden zu lassen. Viele Jahre lang wurde geworben und gelogen, schön geredet und sogar der Wille von mehr als 60.000 Bürgern, die gegen das Zentrum unterschrieben haben, für nichtig erklärt. Gleichzeitig bettelte Idriz in der islamischen Welt um Geld. Es hat alles nichts geholfen, das Projekt ist vorerst vom Tisch. Idriz konnte die benötigten 4,5 Millionen Euro, für den Erwerb des von der Stadt angebotenen 3000 Quadratmeter großen Grundstücks in der Dachauerstraße nicht auftreiben. Ein Spender aus Saudi Arabien sprang vor einigen Tagen ab.

Dreimal schon scheiterte das Islamisierungsprojekt am Ende an der Finanzierung, das erste Mal 2007.

Das endgültige Aus soll es aber laut Ude nicht sein, er hofft, dass dies nur „das Ende eines ganz bestimmten Bauprojekts an einem ganz bestimmten Ort“ sei: „Die bisherigen Anstrengungen waren nicht umsonst. Das Ganze bedeutet nicht das Ende des MFI und des Kuratoriums.“ Fernziel bleibe ein „Zentrum für Islam mit Bildungs- und Kontaktangeboten“, so Ude.

OB Dieter Reiter (SPD) bedauert selbstverständlich, dass es nun doch nicht zu diesem „sehr engagierten Projekt“ komme: „Das MFI trägt mit seiner vorbildlichen Arbeit im interreligiösen Dialog zum gelingenden Miteinander in unser Stadt wesentlich bei“, schwadroniert er.

Idriz selbst möchte nun nach Dummen finanzkräftigen Unterstützern aus der Wirtschaft Ausschau halten.

Die SZ bejammert, wie nicht anders zu erwarten war, das Scheitern des islamischen Radikalisierungs-Begegnungszentrums. München sei einfach „noch nicht offen genug für die Offenheit“, die das Islamzentrum von Idriz schaffen hätte sollen, kommentiert Nina Bovensiepen.

Als einziges Medium erwähnt der BR den Widerstand Münchner Bürger gegen das Islamzentrum:

Gegen das Projekt hatte es aber auch Widerstand von islamfeindlichen Gruppierungen gegeben. Ein Bürgerbegehren gegen den Bau war allerdings vom Münchner Verwaltungsgericht für unzulässig erklärt worden.

Allerdings bleibt der BR die Information schuldig, dass am heutigen Mittwoch um 14 Uhr die Berufungsverhandlung gegen die Ablehnung des Bürgerbegehrens vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof stattfindet.

Das Skandalprojekt ist damit noch nicht vom Tisch. Idriz und seine willfährigen Steigbügelhalter vom MFI-Kuratorium, unter Vorsitz des dunkelroten Ex-OB’s Ude, wollen den Korantempel nun eine Nummer kleiner planen. Es bleibt zu hoffen, dass die jahrelange Aufklärung über den Islam und das Lügenkonstrukt rund um Idriz und seine Ziele durch Michael Stürzenberger und sein Team bei Informationsveranstaltungen gegen die Verwirklichung dieses Projekts Früchte getragen haben.




Geständnis zum Attentatsversuch auf Beisicht

eneaSie wollten den „Heiligen Krieg“ nach Deutschland bringen: Marco René G., Koray D. Tayfun S. und Enea B. (Foto l.) müssen sich seit September 2014 vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verantworten. Die Bundesanwaltschaft warf ihnen vor, einen Mordanschlag auf den PRO-NRW-Parteichef Markus Beisicht (kl. Foto r.) geplant zu haben. Anführer Marco G. (27) aus Bonn-Tannenbusch wird zudem der gescheiterte Bombenanschlag auf dem Bonner Hauptbahnhof im Dezember 2012 zur Last gelegt. Mit der selbstgebauten Rohrbombe sollten möglichst viele Menschen getötet werden. Schon der erste Prozesstag startete mit Provokationen, die nichts mit dem Islam zu tun haben.

(Von Verena B., Bonn)

Die angeklagten SprengStrenggläubigen verhöhnten das Gericht feixend, da sie die deutsche Gerichtsbarkeit nicht anerkennen, denn ihr oberster Richter ist der tote Allah. Viele Glaubensbrüder waren anwesend, natürlich auch der Top-Salafist und verurteilte Ex-Terrorist Bernhard Falk. Das Polizeiaufgebot vor dem Gebäude war enorm, eine Hundertschaft stand in Bereitschaft. Posten patrouillierten zur Abschreckung mit Maschinenpistolen.

In der Zwischenzeit fanden weitere 129 Verhandlungen statt. Am 130. Verhandlungstag (27. Juni 2016) gab der Verteidiger von Enea B. eine erstaunliche Erklärung ab, die den Hauptangeklagten Marco G. schwer belastet. Darüber berichtet der Bonner General-Anzeiger am 28. Juni 2016. Hier eine Zusammenfassung des Artikels mit sachdienlichen Ergänzungen:

Enea B. ließ erklären, er habe Beisicht im März 2013 gemeinsam mit seinem mutmaßlichen Komplizen Marco G. töten wollen. Dem Bonner Salafisten wird zudem vorgeworfen, für den gescheiterten Bombenanschlag am Bonner Hauptbahnhof im Dezember 2012 verantwortlich zu sein. Hierzu scheint die Beweisaufnahme nahezu abgeschlossen zu sein, ein Urteil ist aber noch nicht in Sicht, gut Ding will schließlich Weile haben.

Als Motiv für den Mordanschlag auf Beisicht nannte der 45-jährige Albaner am Montag religiöse Gründe. Vertreter von PRO NRW hatten im Wahlkampf 2012 islamkritische Mohammed-Karikaturen gezeigt, wovon sich Muslime generell und gute Salafisten der Wahren Religion besonders provoziert fühlen. Zunächst, so ließ Enea B. am Montag erklären, habe er vorgehabt, nur dagegen protestieren zu wollen, dass Mitglieder von PRO NRW durch das Zeigen von Mohammed-Karikaturen „den Propheten verunglimpft“ hatten. Deswegen habe er auch an einer „Gegendemonstration“ am 5. Mai 2012 vor der saudi-arabischen König-Fahd-Akademie in Bonn-Lannesdorf teilgenommen. Dies sei „seine Pflicht als guter Muslim gewesen“. Diese „Demonstration“ bestand in Wahrheit allerdings aus vorsätzlich geplanten schweren, bürgerkriegsähnlichen Krawallen, bei denen 29 Polizisten, vier von ihnen schwer, von rund 400 Salafisten mit Steinen und Messern verletzt wurden. Dieser Angriff auf den deutschen Rechtsstaat sorgte seinerzeit bundesweit für Empörung. Dennoch sei ihm danach schnell klar geworden, dass „einfaches Protestieren“ nicht ausreicht“. Später habe er auch an „Abreibungen“ und Entführungen gedacht. Dafür habe er mit Marco G. die Privatwohnungen von PRO-NRW-Vertretern ausgekundschaftet. Um an Geld zu gelangen, hatten die Hartz-IV-Empfänger außerdem Handy-Diebstähle und Raubüberfälle in Erwägung gezogen. Konkret habe man den Aldi-Markt in Bonn-Tannenbusch im Auge gehabt, von der Tat dann aber Abstand genommen.

Der 45-Jährige sagte, er halte sein Handeln heute für falsch. Zudem entschuldigte er sich bei Justizangestellten für sein zeitweise aggressives Verhalten. Letztlich werde Allah über jene richten, die den Propheten beleidigen. Mehr als drei Jahre U-Haft haben wohl jetzt dazu geführt, dass sich Enea B. nun einsichtig zeigt. Wahrscheinlich hat er die Schnauze voll vom Gefängnis und will schnell raus.

Marco G. hingegen ist durch das Geständnis von Enea B. schwer belastet und dürfte nun nach menschlichem Ermessen einer Bestrafung nicht mehr entgehen. Vielleicht werden nach weiteren 130 Verhandlungen Sozialstunden in einer Stadtgärtnerei verordnet, denn wenn Marco G. dann schon jahrelang in Untersuchungshaft gesessen hat, wird die verhängte Haftstrafe selbstverständlich mit der U-Haft verrechnet.




Köln: Dauerhaftes Wohnen für Linksextremisten

12362789_1667738203509342_6747178351902352401_oWährend in Berlin die Lage mit linksextremen Hausbesetzern längst eskaliert ist, so dass sich Innensenator Henkel dort gezwungen sieht, eine SOKO einzurichten, gibt es auch 600 Kilometer westlich im linksversifften Köln eine durch Sozialsystem und hypertolerante Altparteien gut gemästete Hausbesetzer-Szene.

Es reicht dort aber anscheinend nicht, dass die Stadt den Linksextremisten seit langem zwei Gebäude am Eifelwall 7 und in der Luxemburger Str. 93 zugeschanzt hat und dies sogar vertraglich zugesichert hat im Falle des „Gewaltverzichts“ durch die Extremisten, weil jene vorher SPD und Sparkasse angegriffen haben. Nun geben die linken Kriminellen auf ihren Facebook-Seiten (hier und hier) auch noch bekannt, dass sie nicht nur viele weitere Gebäude besetzt haben, sondern dass auch dieses Mal die Stadt Köln teilweise bezahlt und die Hausverwaltung in einem Fall gar saniert, nachdem die Gebäude besetzt wurden.

Sie erklären triumphierend:

faustWir haben gewonnen!

Presseerklärung: Hausbesetzer*innen erreichen dauerhafte Lösung für günstiges Wohnen in der Zülpicher Str 290/Joseph-Stelzmann Str 2a (…) Am 11.12.2015 besetzten Aktivist*innen und Wohnungslose die Häuser. Sie gaben damit den Gebäuden ihren Sinn als Wohnraum zurück, der in der kommenden Zeit der Besetzung von vielen unterschiedlichen Menschen genutzt und benötigt werden sollte. Die Ladenlokale wurden als unkommerzielle Treffpunkte eröffnet. Hier wurden regelmäßig Film- und Kneipenabende, Konzerte, Vorträge und politische Veranstaltungen angeboten. (…)Nach über 6 Monaten können die Hausbesetzer*innen jetzt eine dauerhafte Lösung verkünden:

Die Stadt Köln mietet die Gebäude langfristig an. Zuvor wird der Hausverwalter Egon Joisten die Häuser eigenständig sanieren. Anschließend wird die Zülpicher Str. 290 als Wohnhaus für Geflüchtete genutzt. Die Josef-Stelzmann Str. 2a wird an die Aktivist*innen weitervermietet und dient zukünftig als selbstverwaltetes, linkes Wohnprojekt mit eigenem Ladenlokal für unkommerzielle, nachbarschaftliche und politische Veranstaltungen. Für die Zeit der Sanierung stellt die Stadt Köln, den wohnungslosen Besetzer*innen, Ersatzwohnraum zur Verfügung. Der von der Stadt angebotenen Mietvertrag für die Josef-Stelzmann-Str.2a beläuft sich auf 20 Jahre.(…) Zuvor wurde am 02.09.2015 der Kartäuserwall 14 in der Südstadt besetzt.(…)Am 02.10.2015 wurde die Rolshover Str. 98 besetzt, nachdem den Bewohner*innen zum 30.09.2015 gekündigt wurde, um Platz für die geplante Luxussanierung zu machen.(…) Wir machen weiter! Solidarische Räume errichten und verteidigen. (…)

Am kommenden Freitag wird es eine Pressekonferenz der Hausbesetzer in der Zülpicher Str. 290 (Foto oben) dazu geben. Eine Uhrzeit wurde nicht bekanntgegeben. Die Zustände in Köln, nicht nur diesbezüglich, kann man nur noch als rechtlos bezeichnen.

Kontakt:

» Kölns OB Henriette Reker: oberbuergermeisterin@stadt-koeln.de




Thüringen: AfD-Bürgerdialog zur Energiepolitik

Die AfD-Fraktion lädt alle interessierten Bürger am Dienstag, den 28. Juni, ein zu einer öffentlichen Vortrags- und Dialogveranstaltung in Maua. Wiebke Muhsal, stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, und Stefan Möller, energiepolitischer Fraktionssprecher, werden die Energiepolitik der Fraktion vorstellen. Vor dem Hintergrund von Windrädern im Wald, einem Netzausbau ohne Plan und Stadtwerken in Not ist der Bedarf einer alternativen Energiepolitik größer denn je.




Diskriminierung von Christen wächst

csm_intoleranz_christen_report_cover_715_iadacie16_6c455bc8baNun ist es auch offiziell belegt: Die Geister die wir riefen, sorgen für drastisch zunehmende Christenverfolgung in Europa. Größtenteils geht die Gefahr von den tausenden, mohammedanischen „Schutzsuchenden“ aus, die nun in Europa ihre Jagd auf Christen fortsetzen. Aber auch der Christenhass durch linke Faschisten nimmt deutlich an Fahrt auf. Dies belegt das Wiener „Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen“ in seinem am 28. Juni veröffentlichten Bericht für das Jahr 2015. Es dokumentiert 180 Fälle (2014: 150), etwa gewalttätige Übergriffe auf Christen, Kirchen und Friedhöfe, antichristliche Beschimpfungen oder Diskriminierungen am Arbeitsplatz.

Frankreich steht in der Erhebung mit 63 Vorfällen – vor allem Zerstörungen von Kirchen und Friedhöfen – an der Spitze, gefolgt von Deutschland mit 20, Italien mit 14 und Großbritannien mit 13.

idea berichtet:

Deutschland: Demonstranten werden angegriffen

Zu den Übergriffen in Deutschland zählen Vandalismus und Schändungen von Kirchen und Kapellen, Angriffe von Linksradikalen auf Eltern in Hamburg, die gegen die Sexualerziehung an den Schulen protestierten, oder auf christliche Abtreibungsgegner beim „Marsch für das Leben“ in Berlin. Als intolerant wertet das Institut auch einen Vorgang in Bayern: Weil immer mehr muslimische Touristen aus dem Mittleren Osten in das Bundesland kommen, produzierte das Management der Zugspitzbahn ein Werbeprospekt ohne das Kreuz auf der Zugspitze.

Italien: Muslimische Flüchtlinge werfen Christen ins Meer

In Italien wurden 15 muslimische Flüchtlinge festgenommen, weil sie zwölf Christen auf dem Weg von Afrika nach Italien ins Mittelmeer geworfen und damit getötet hatten. Die Angeklagten kommen aus dem Senegal, der Elfenbeinküste, Mali und Guinea. Sie sind auf Sizilien inhaftiert und wegen vorsätzlichen Mordes aus religiösem Hass angeklagt.

Schweden: Abtreibungsgegnerin mit Islamisten verglichen

In Schweden hat die nationale Koordinatorin gegen gewalttätigen Extremismus, Mona Sahlin, in einer Diskussionsrunde eine christliche Hebamme verbal angegriffen. Sie hatte sich geweigert, bei Abtreibungen mitzuhelfen. Sahlin warf ihr vor, ihren Glauben in einer extremen Weise zu praktizieren. Das sei vergleichbar mit den Menschen, die für den „Islamischen Staat“ kämpften.

Großbritannien: Pfarrer zitiert Bibelverse und darf nicht mehr im Gefängnis arbeiten

In Großbritannien hat laut dem Dokumentationsarchiv ein Pfarrer in einem Gefängnis für Sexualstraftäter in einer Predigt Texte aus der Bibel zitiert, die sich mit dem Thema Sünde beschäftigten. Darunter sei auch ein Vers über Homosexualität gewesen. Damit verstieß er gegen Gleichstellungsgesetze und durfte aus diesem Grund nicht mehr dort arbeiten.

Österreich: Erzieherin entlassen, weil sie den Kindern Weihnachten erklärte

In Österreich wurde eine Erzieherin eines staatlichen Kindergartens in Wien entlassen, weil sie die religionsneutrale Haltung der Einrichtung verletzt haben soll. Nach Informationen des Dokumentationsarchivs hatte sie den Kindern erklärt, dass Christen an Weihnachten die Geburt Jesu feierten. Das „Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen“ hat seit 2005 mehr als 1.600 Fälle von Diskriminierungen gegen Christen in Europa dokumentiert.

Doch die richtigen Antworten zu dieser drastischen Entwicklung bleiben aus. Statt die barbarischen Invasoren sofort auszuweisen und den linken Repressionen deutlich entgegenzutreten, fordert die Direktorin der Beobachtungsstelle, Ellen Kryger Fantini, nationale, regionale Behörden und Entscheidungsträger auf, die christlichen Flüchtlinge besser zu schützen. „Sinnvoll könne es sein, die Religionszugehörigkeit in den Unterkünften zu erfassen. Die Mitarbeiter in den Heimen müssten über religiös motivierte Konflikte besser informiert werden. Als letztes Schutzmittel sollten eigene Unterkünfte für Christen dienen“, so Fantini. Der Blog „Christen in Verantwortung“ informiert laufend zu diesen Themen.




Nigel Farage zu EU-Abgeordneten: „Praktisch keiner von Ihnen hat je richtig gearbeitet“

Brexit-Wortführer Nigel Farage hat am Dienstag im Europäischen Parlament in Brüssel hitzige Reaktionen ausgelöst. Besonders hoch schlugen die Emotionen, als der Ukip-Chef den EU-Abgeordneten vorwarf, dass die Mehrheit von ihnen noch nie einer regulären Arbeit nachgegangen sei. „Praktisch keiner von Ihnen ist je in seinem Leben einer richtigen Arbeit nachgegangen oder hat in der Wirtschaft gearbeitet oder jemals Jobs geschaffen.“ PI meint: Endlich sagts mal jemand!




Gudrun Eussner: Brexit exit!

Nach Lektüre des heutigen Figaro komme ich zum Ergebnis, daß jetzt, ausgehend vom Artikel 50 des Lissabon-Vertrages, der größte politische Betrug der Nachkriegszeit in Gang gesetzt wird. Es ist dem austrittswilligen Land überlassen, wann es seinen Austritt erklärt. Die Briten wollen ihn erst erklären, wenn die Verhandlungen mit der EU über die Nach-Brexit-Zeit grundsätzlich abgeschlossen sind. So erklärt es Finanzminister John Osborne in der gestrigen Debatte des Unterhauses.

(Von Dr. Gudrun Eussner, im Original erschienen auf ihrem Blog)

Auch Boris Johnson hat keine Eile mit dem Brexit. Nigel Farage ist „aufgeregt“, ob sich dessen Position zum Brexit aufweicht. Ja, sicher, was dachten Sie denn?

Et si le Royaume-Uni ne quittait jamais l’Union européenne? Und wenn das Vereinigte Königreich die EU niemals verließe?, titelt Le Figaro den Artikel seines Brüssel-Korrespondenten Jean-Jacques Mével. Es folgen in aller Offenheit die Machenschaften, die den Verbleib sichern könnten. Den Link zum Premium-Artikel, der heute ausnahmsweise von Nichtabonnenten gelesen werden darf, nennt das Blatt „le Brexit arlésienne de l’éte“.

„Eine ‚Arlésienne‘ ist etwas, dass in aller Munde ist, daß man aber nicht zu Gesicht bekommt,“ weiß der Internet-Léo. Die Arlésienne des Sommers!

„Einige Monate mariniert in einer Brühe des internen politischen Chaos und der wirtschaftlichen Instabilität, könnten die Briten sehr wohl einen Rückzieher machen. Warum sollten die Kontinentaleuropäer auf Tempo drücken, wenn sich das Problem auf Dauer von allein lösen kann? … Was ein Referendum ergeben hat, kann eine andere Abstimmung wieder ändern, ohne die Demokratie zu verleugnen. … Die pro-europäischen Abgeordneten dominieren die Gemeinden, und die Regierung könnte die notwendige Bestätigung des Referendums vom 23. Juni verweigern.“

Tony Blair will ein zweites Referendum, er will abstimmen, bis das Ergebnis paßt. Andere setzen auf vorgezogene Neuwahlen, weil der Nachfolger von Premierminister David Cameron nicht in der Lage sein wird, „die Träume von der Großartigkeit des 23. Juni“ zu honorieren.

„Die politische Londoner Klasse sollte die Möglichkeit haben, noch einmal über die Folgen eines Austritts nachzudenken“, erklärt Peter Altmaier gezielt indiskret.

Daran denke man in Brüssel und Berlin. Darum haben Angela Merkel und ihr engerer Kreis keine Eile. Frank-Walter Steinmeier steht mit seiner Konzeption allein da. Angela Merkel sitzt seit zehn Jahren die wichtigsten Probleme Deutschlands und der EU aus. Davon handeln zwei Seiten des Figaro von heute, daß weder sie noch François Hollande den geringsten Plan haben, wie es mit der EU weitergehen könnte. Das scheint auch nicht nötig zu sein.

Der Betrug an den eigenen Wählern, auch der Betrug an denjenigen, die für einen Verbleib in der EU gestimmt haben und mitgeteilt bekommen, daß auch ihre Stimme nicht zählt, ist so überwältigend, daß Pläne nicht nötig sind. Alle Bürger sehen, daß sie nichts bewirken können, daß dafür oder dagegen zu stimmen, vollkommen gleichgültig ist. Was interessieren da noch Pläne?

Wie ich die hoffnungsvolle Jugend des UK einschätze, verbucht sie das als Sieg.




Verfassungsänderung: NRW-Minister schwören künftig nicht mehr auf das „deutsche Volk“

kraft_vereidigungIm Jahre 2010 forderte der türkische Grünen-Abgeordnete im NRW-Landtag, Arif Ünal, erstmals, künftig bei der Eidesformel auf das „Zum Wohle des deutschen Volkes“ zu verzichten (PI berichtete). Damals wurde der Türke, der seit 30 Jahren in Deutschland lebt und trotzdem nur sehr gebrochen Deutsch spricht, für seinen dreisten Vorschlag noch belächelt. Jetzt, sechs Jahre später, wurde seine Forderung in die Tat umgesetzt. SPD, CDU, Grüne, FDP und die Piratenpartei haben sich auf eine entsprechende Verfassungsänderung geeinigt. So wird die Eidesformel, die Mitglieder der Landesregierung sprechen müssen, geändert. Statt auf das „deutsche Volk“ schwören künftige Minister auf das Wohl „des Landes Nordrhein-Westfalen“. PI meint: Kalifat NRW – der letzte Bio-Deutsche macht das Licht aus! (Spürnase: Annie)




Spiegel: Juncker und Schulz unbelehrbar

unbelehrbareMehr Integration der EU soll die Antwort auf das Brexit-Votum der Briten sein – wie eigentlich auf jedes Problem, wenn es nach Jean-Claude Juncker und Martin Schulz geht. Dabei sind sie selbst das Problem. (Lesenswerter Artikel von Ralf Neukirch, der womöglich Kewils EUdSSR-Fahrplan gelesen haben könnte)




Angela Merkel ist Europas Staatsfeind Nr. 1

Angela Merkel latscht weiter durch die deutsche und europäische Politik, als ob es kein Morgen gäbe: Ob es um die eigenmächtig beschlossene Energiewende geht, den Bruch der europäischen Verträge durch Milliardenbürgschaften und -transfers für andere EU-Staaten, oder nun eben um die selbstherrlich verfügte Öffnung der deutschen und EU-Außengrenzen am 4. September 2015. Wenn ein Elefant im Porzellanladen erst mal richtig loslegt, dann scheint ihn niemand stoppen zu können – oder zu wollen. Und wenn man ihm den Scherbenhaufen zeigt, fragt er frech: »Was habe ich damit zu tun? Wenn ich hier nicht mal rumtoben darf, dann ist das nicht mehr mein Land!« (Treffender Artikel von Gerhard Wisnewski bei Kopp!)




Brexit verschafft AfD in Umfrage wieder Aufwind

imageLaut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungs-Institus Insa für die BILD-Zeitung, die nach der Entscheidung der Briten zum Austritt aus der EU erhoben wurde, kann die AfD in der Wählergunst wieder zulegen. Sie liegt mittlerweile bundesweit bei 14 Prozent. Die CDU und CSU kommen gemeinsam auf 30 Prozent, die SPD auf 19 Prozent, die Grünen auf 13 Prozent, die Linke auf elf Prozent und die FDP auf acht Prozent. Die CDU/CSU und SPD verlieren im Vergleich zur Vorwoche jeweils einen Prozentpunkt, während die FDP und AfD jeweils einen Prozentpunkt dazugewinnen. Die Zustimmung bei allen anderen Parteien bleibt unverändert. Damit wäre die AfD nach der CDU/CSU, SPD und den Grünen die viertstärkste Partei im Bundestag. Für die Insa-Umfrage wurden insgesamt 2.054 Bundesbürger befragt.