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Überfremdung und Islamisierung spalten die gesellschaftliche Linke

linke_spaltungDie erregten Diskussionen um die Äußerungen von Sahra Wagenknecht zur Integration von illegalen Einwanderern sind mehr als eine parteipolitische Posse. Sie markieren eine Bruchlinie innerhalb der gesellschaftlichen Linken, die von erheblicher Bedeutung für die weitere Entwicklung sein kann, und von der nationalen Opposition aufmerksam wahrgenommen werden muß. Diese Bruchlinie zieht sich inzwischen durch alle linken Parteien: Bei den Grünen ist sie mit dem Tübinger Bürgermeister Boris Palmer verbunden, bei der SPD gibt es neben den altbekannten Multi-Kulti-Desillusionisten von Berlin-Neukölln inhaltliche und personelle Absetzbewegungen im stark bereicherten Ruhrgebiet, und anläßlich der national-islamistischen türkischen Machtdemonstrationen hört man aus allen Parteien erstaunliche Töne, die noch vor wenigen Monaten undenkbar gewesen wären, und kein gutes Licht auf die Integration der Lieblingsmigrantengruppe werfen.

(Von fenek)

Es wäre falsch, dies ausschließlich als Wahlkampfgetöse abzutun. Vielmehr sollten Islamkritiker davon ausgehen, daß der Problemdruck, der aus dem aggressiven Herrschaftsanspruch des Islams entsteht, die Alltagskriminalität, die Belastung der Sozialsysteme und das generelle „Fremdfühlen im eigenen Land“, mancherorts das erträgliche Maß deutlich überschritten haben und nachhaltig auf das Wohlbefinden des homo bundesrepublicanensis drücken. Nicht zuletzt auch in den grünen Wohlfühlzonen. Sie sind ein Anzeichen dafür, daß der Kampf um die kulturelle Hegemonie, ohne den eine Oppositionspolitik langfristig nicht erfolgreich sein kann, Fortschritte gemacht hat. Sie sind ein Indiz dafür, daß die zentrale Themensetzung gelungen ist, freilich nicht ohne den schmerzhaften Anstoß durch die erlebte Realität.

Eine Bewegung kann auf verschiedene Weise wirken: dadurch, daß sie die Gestaltungsmacht, also die Herrschaft, erringt (davon kann überhaupt keine Rede sein, im Gegenteil) oder dadurch, daß sie ihre Themen in die „Mitte der Gesellschaft“ transportiert und die anderen Parteien ideologisch vor sich hertreibt (die Grünen sind seit vielen Jahren ein Paradebeispiel hierfür).

Noch ist der entscheidende Durchbruch nicht gelungen, noch ergeben die einzelnen Krisenelemente wie Kriminalität, Verslumung, Islamisierung und Überfremdung, die immer deutlicher in das Alltagsbewußtsein sickern, für eine Mehrheit der Bevölkerung kein zusammenhängendes Bild, es sind nur einzelne Mosaiksteinchen. Das totalitär-utopistische Projekt der Eliten wird in seiner ganzen Monstrosität noch nicht wahrgenommen: der Auslöschung der Deutschen (und Europäer) als Subjekte der Geschichte.

Die ehemaligen Linken und Liberalen, die die Reihen der patriotischen Opposition füllen, sind inzwischen Legion – auch das ist ein Krisenzeichen erster Güte. Oft zeichnen sie sich durch eine erfrischende Respektlosigkeit gegenüber einem Staat aus, der sich nicht weniger zum Ziel gesetzt hat, als das deutsche Staatsvolk aufzulösen. Willkommen!