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Verschläft die AfD den 17. Juni?

Von LEO | Jedes Jahr am 1. Mai feiert die sozialistische Szene sich selbst und zeigt uns, wie wichtig die Pflege gemeinsamer Feiertage für den Aufbau einer langfristig stabilen Bewegung ist. Der 17. Juni ist ein zentraler Tag des deutschen Anti-Sozialismus und steht ganz klar in unserer freiheitlichen Tradition. Aber hat sich das auch schon bis zur AfD durchgesprochen?

Die SPD würde ihren 1. Mai nie vergessen. In der linken Szene ist es selbstverständlich, dass eigene Traditionen gepflegt werden. Regelmäßiges gemeinsames Feiern bringt die Leute immer wieder zusammen, es festigt das gemeinschaftliche Band. Der Mensch will bei seinem politischen Engagement nicht nur miesepetrig die Verhältnisse bedauern, sondern er will auch fröhlich sein. Er will im Kreis von Gleichgesinnten nicht nur diskutieren, sondern auch Freude empfinden, sich stark fühlen und die Kraft der Gemeinschaft erleben. Eine politische Bewegung, die dieses menschliche Grundbedürfnis, diesen wichtigen emotionalen Gesichtspunkt politischen Engagements nicht berücksichtigt, wird niemals eine echte Bewegung werden.

Auch die Grünen beherrschen das politische Einmaleins und bieten ihren Anhängern alle paar Tage irgendeinen linksgrünen Feiertag: Weltflüchtlingstag, World Earth Day, World Hijab Day, Tag des Juchtenkäfers. Kaum haben sich grüne Aktivisten irgendein politisches Ziel gesetzt, haben sie auch schon irgendeinen Feiertag ersonnen, damit die Basis ständig zu tun hat und sich gut fühlt. Solche gemeinsamen Tage müssen geplant, organisiert, propagiert und natürlich zelebriert werden. All diese gemeinschaftlichen Tätigkeiten schweißen die Truppe zusammen und vermitteln allen Beteiligten ein großartiges Erfolgserlebnis, wenn man einen schönen Tag zusammen verbracht hat.

Außerdem steht die ganze Sache in der Zeitung, man hat wieder sein eigenes Thema zum allgemeinen Thema gemacht. So hangelt man sich gemeinsam von Aktion zu Aktion, von Erfolg zu Erfolg. Die grüne Bewegung ist ein einziges Happening.

Das freiheitlich-konservative, antisozialistische Spektrum in Deutschland hat mit dem 17. Juni ein einzigartiges historisches Geschenk vermacht bekommen: einen freiheitlichen und eindeutig antisozialistischen Tag, der nicht nur eine kämpferische Geschichte erzählt, sondern jahrzehntelang auch offizieller Nationalfeiertag war. Und als wäre das noch nicht genug, liegt der 17. Juni obendrein zeitlich nahe am längsten Tag des Jahres: Freiheit, Sommer, Grillen bis Mitternacht. Welches andere Land der Welt hat so einen perfekten Nationalfeiertag?

Gerade in der heutigen Zeit, in der die Zombie-Ideologie des Sozialismus, nicht totzukriegen, in Deutschland wieder untot aus ihrer Gruft kriecht, ist der 17. Juni wertvoll wie lange nicht. Wie kein anderer Tag setzt der 17. Juni einen ganz wichtigen Gegenakzent gegen die Gespenster der Vergangenheit, die von der rot-rot-grünen Einheitsfront aus SPD, JUSOS, SED („Linke“) und Habeck-Grünen, die in Deutschland einen diktatorischen Ökosozialismus wollen, aktuell wieder zum Leben erweckt werden. Diese dunklen Dämonen, die von Habeck, Kühnert und Co. beschworen werden, werden wir nicht dadurch bezwingen, indem wir in Parlamenten schöne Reden halten und fleißig Arbeitsanträge für Ausschusssitzungen stellen. Wir werden diese Dämonen nur besiegen, indem wir ihnen in den Weg treten, mit der Flagge in der Hand, getragen von innerer Begeisterung für Freiheit statt Sozialismus!

Vielleicht liest diesen Artikel ja auch irgendjemand von der AfD. Vielleicht liest ihn ein AfD-Mitglied und nimmt ihn zum Anlass, mal im AfD-Ortsbüro anzufragen, was eigentlich vor Ort geplant ist am 17. Juni 2019. Vielleicht liest ihn auch irgendein AfD-Funktionär und macht sich zwischen dem Studium seiner Akten für die nächste Ausschusssitzung doch ein paar Gedanken, ob es nicht auch etwas Schönes sein könnte, der eigenen Anhängerschaft zur Abwechslung auch mal einen fröhlichen Tag anzubieten, einen Tag gemeinsamen Selbstbewusstseins, an dem sich die Leute zusammenfinden, an dem wir unsere Häuser, Wohnungen und Gärten schwarz-rot-gold schmücken, uns mit Freunden und Bekannten treffen und gemeinsam Deutschland feiern und unser ganz klares Bekenntnis zur Freiheit: Nie wieder Sozialismus! Einigkeit, Recht, Freiheit, deutsches Vaterland!

Seit vergangenem Jahr veranstalten Bürgerbewegungen in ganz Deutschland am 17. Juni den „Tag der Patrioten“. 2018 nahmen 26 Städte daran teil. Auch in diesem Jahr sind wieder alle Aktivisten des demokratischen Widerstandes dazu aufgerufen. Wer eine Kundgebung oder eine Aktion organisieren möchte, wende sich bitte an:

» tag.der.patrioten@web.de

Wenn sich Engagierte in der AfD dem anschließen, umso besser!