Thorsten Polleit: Mit Geld zur Weltherrschaft.

Linke sind wirtschaftliche Dilettanten – das weiß man. Aber wo sind die klugen Köpfe? Sie sitzen zum Beispiel beim Ludwig von Mises Institut! Der Präsident der freiheitlich-liberalen Einrichtung Thorsten Pollet, Chefvolkswirt der Degussa, wird in keine Talkshows eingeladen, füllt nicht die Spalten der „Qualitätspresse“. Warum? Weil seine Meinung nicht ins rotgrüne Zeitalter passt, in der finanzpolitische Vernunft nicht gefragt ist.

Dennoch verkaufen sich Polleits Bücher zehntausendfach. So sicher auch sein neuestes Werk „Mit Geld zur Weltherrschaft“. Polleits Grundthese ist klar: Demokratische Sozialisten haben überall Erfolg, das rotgrüne Experiment wird global und schrittweise realisiert. Der Weltherrschaftsanspruch ist jedoch eine Utopie – denn noch kann der Mensch selbst entscheiden, wie er umgesetzt wird oder ob man es stoppt.

Polleit stellt klar: Es sind Theorien, die das Handeln der Menschen lenken. Wenn nur Linke Theorien haben, werden sie die Menschen konkurrenzlos erreichen. Daher setzt er eine eigene Theorie entgegen, die er „Privatrechtsgesellschaft“ nennt. Sie soll den herrschenden Ideen entgegengesetzt werden – für die Freiheit des Individuums, für die Freiheit des Marktes, gegen die totalitären Tendenzen aller Art.

Polleits Buch ist nicht für Kollegen seiner Zunft geschrieben, sondern für uns Laien. Er geht stringent und allgemeinverständlich vor. Zunächst wird erklärt, was logisches Denken ist und wie man es anwendet, dann werden politökonomische Begriffe erklärt, dann wird die schöpferische Rolle des Privateigentums und die Gefahren des Sozialismus dargestellt.

Ohnehin: Das Buch hat Handbuch-Charakter, man kann es in einem Zuge lesen oder kapitelweise, je nachdem wie man Zeit hat und welcher Begriff einen interessiert: Ob „Nation“ oder „Markt“, „Ungleichheit“ oder „Wertegemeinschaft“, „natürlich“ oder „unnatürlich“ – Polleit definiert alles aus marktliberaler, vernunftgeleiteter Sicht.

Was für den Leser besonders nützlich ist: Der Experte für Wertanlagen und Geld erläutert endlich mal die entscheidenden Bedeutungen und Probleme von Euro, Dollar, Bancor, Unitas, INTOR, Libra, Fiat-Weltgeld, Kryptowährungen.

Am Ende kommt Polleit zu seinem furiosen Finale – ein leidenschaftliches Plädoyer für den freien Markt und die freie Privatrechtsgesellschaft. Um den irrsinnigen rotgrünen Weg der Welt aufzuhalten, muss eine Alternative aufgebaut werden. Polleit ist sich sicher: er hat sie.

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» Thorsten Polleit: „Mit Geld zur Weltherrschaft“ – hier bestellen

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40 KOMMENTARE

  1. Als erklärter Liberaler formuliere ich: Herr Thorsten Polleit wird unter heutigen Bedingungen mit liberalen Thesen keine Mehrheiten gewinnen. Der AfD rate ich dringend davon ab, liberale Ideale gegenüber dem Wähler überzubewerten. Die Mehrheit strebt nach Sicherheit, nicht nach Freiheit. Freiheit ist für die Mehrheit ein furchtbares Wort.
    Demgemäß glaube ich, dass die AfD mit passender Programmatik den Linken Wähler abspenstig machen sollte, nicht den Etablierten wie etwa den „Grünen“.
    Herrn Polleits Positionen dürften zur Wirtschaftskrise 2007 ff. beigetragen haben, indem sie das wirtschaflich Liberale bei weitem überbetonten.
    Wenn man so möchte, ist mein Statement: Höcke – statt die Marke Lucke.

    Ist Walter Eucken hier noch einigen ein Begriff? Er war der wichtigste Impulsgeber Ludwig Erhards. Der Name steht für einen deutschen Sonderweg des Liberalismus, der sich bewährt hatte – vor der sog. Globalisierung. Heute sieht man, wie die Globalisierung an ihre Grenzen stößt.

  2. Entschuldigen Sie bitte: Aber die Degussa ist schon vor vielen Jahren in der Evonik aufgegangen.

    Dies schreibt ein ehemaliger Degussa-Mitarbeiter!!!!

  3. Herr Pollet ist vielleicht nicht reich aber er droht es zu werden und ist deshalb ein Konterrevoluzzer in den Augen von 99% der Bevölkerung. Frau Lust und Herrn Riexinger sind daher der Meinung dass einstweilen nicht geschossen wird aber dass Herrn Pollet Arbeit gut täte.

    OT.
    Der erneuten Untergang einer Nation.
    Deutschland ist wie ein Kreuzfahrtschiff vor Lesbos auf dem eine Seebrücke-Animateurin die Fahrgäste zum Spass alles Mobiliar und sich selbst auf der Backbordseite konzentrieren lässt. Die Schlagseite hat inzwischen ein solches Ausmass angenommen das Asyltouristen ohne Zahl – unter lautem Beifall von der Seebrücke – direct vom Gummiboot auf der Backbordseite zusteigen können. Obwohl das Schiff dadurch nach Backbord zu kentern droht werden Leute die dem auf der Steuerbordseite entgegenwirken von der Seebrückemannschaft und dem Kapitän F-W. Steinmeier als Faschisten gehetzt. Und das ist reformatorisch-christlich gut so, kein Mensch sollte sich dem Suizid verweigern trauen wenn es um die Bespaßung von Asyltouristen geht. Unterdessen treiben Erdogans vollausgerüstete Spezialkräften mit vorgehaltener Waffe immer mehr Asyltouristen in ihren Booten Richtung der allmählich kenternden Deutschland.
    https://www.welt.de/politik/ausland/plus206334485/Tuerkei-Griechenland-Wir-gehen-ueber-die-Grenze-niemand-kann-uns-aufhalten.html
    Es ist höchster Zeit die Animateurin mit ihrer Seebrückemannschaft und dem Kapitän kielzuholen.

    Liebe Leute es ist einfach Tatsache dass nach 1914 und 1939 wieder eine Mehrheit der Bevölkerung Rattenfänger frohlockend in die Katastrophe folgt. Dieses Mal wurde die Bevölkerung durch die Medien noch besser wie 1939 für den Untergang weichgespült. Die Schaltstellen der Medien sind in den Händen von deutschlandhassenden Minderheiten wie faschistischen AKP-Türken und sonstigen Mohammedaner, Neger und von sexuell-abartigen LGBTTIQ-Typen finsterer Ethnien.

  4. Naja, hoffentlich wird auch der Begriff „Marktliberal“ erklärt.

    Bisher hiess das ja, dass global agierende Heuschrecken zwar gerne die Infrastruktur des Wirtslandes nutzen, sich aber nicht mit Steuerzahlungen am erhalt beteiligen möchten.
    Ferner hiess das, dass solche Firmen gerne „hire and fire“ betreiben wollen, dem Arbeitnehmer aber eine Kündigungsfrist von mindestens vier Wochen oder gleich ein Quartal auferlegen möchten.
    Und das hiess bisher, dass solche Firmen nichts von Weihnachts- oder Urlaubsgeld halten, aber unbezahlte Überstunden einfordern.
    Ach ja…wenn es um das Aushandeln von Löhnen gemäss Angebot und Nachfrage geht und der gesuchte Facharbeiter gut Geld für seine Arbeitskraft will, wollen sie dann plötzlich keine Marktliberalität mehr sondern Einwanderungsliberalität gegenüber Billiglöhnern.

    Ist dieses Markliberal gemeint?
    Dann kann das weg.

  5. Das Grundproblem:
    – Kapitalisten behaupten, sie verträten die Marktwirtschaft. Was unzutreffend ist.
    – Kommunisten behaupten, Marktwirtschaft und Kapitalismus sei dasselbe. Was noch unzutreffender ist.

    Der Gedanke der – im Optimalfall unter sozialer Abmilderung stehenden – Wettbewerbswirtschaft steht also von zwei Seiten unter Beschuss. Von den Geldhortern und -„vermehrern“ und von den Geldverteilern (die natürlich das Geld der anderern verteilen, in aller Regel in ihre eigenen Taschen).

  6. OT

    Habt ihr mal auf den Kalender gesehen?

    Am 5.3.1953 starb Stalin. Damit endete sein Mordregime. Anschlißend wurden viele seiner Mittäter erschossen.

  7. nicht die mama 5. März 2020 at 14:04

    Sehe ich auch so. Die Nationalstaaten müssen gestärkt werden, damit auch die Mittelschicht. Sie ist das Rückgrat in unserer Gesellschaft.

  8. @Blue02

    „Die Mehrheit strebt nach Sicherheit, nicht nach Freiheit. Freiheit ist für die Mehrheit ein furchtbares Wort.“

    Nur: es kann keine absolute Sicherheit geben.

    „Wer wesentliche Freiheit aufgeben kann, um eine geringfügige bloß einstweilige Sicherheit zu erlangen, verdient weder Freiheit, noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin 1775)

  9. @haupo:
    Das Zitat Franklins ist mir bekannt, und der Grundumstand ist mir klar.
    Das ändert nichts daran, dass die Masse der Menschen infantil ist. Dass eine bestimmte Entscheidung unweigerlich zu einer bestimmten Konsequenz führt, ist auch bei der Mehrheit der Erwachsenen ein unbequemer, daher verdrängter Gedanke.

  10. Angie! Angie!

    Martin! Martin!

    Damit nichts zu tun zu haben ist doch fast schon ein Privileg.

  11. Her Polleit ist ein klassischer Wirtschaftsliberaler. Deshalb stehe ich seinen Thesen zur Finanzpolitik auch kritisch gegenüber: Geld zum allein seeligmachenden Mittelpunkt menschlichen Strebens zu erklären, reicht das?
    Aber es ist natürlich richtig, Linke haben von Wirtschaft und Finanzen keine Ahnung, daher sind ihre Konzepte ganz einfach falsch. Überall, wo Linke an der Macht sind, geht es mit den Volkswirtschaften bergab. – Ludwig Erhard hat in der Nachkriegszeit einmal gesagt: „Von allen schlechten Wirtschaftssystemen ist unseres das Beste!“ – Der Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder gaben ihm recht!

  12. In 2015 fragte die Professorin an der BUNDESWEHR Universität Frau Dr. Ursula Münch noch bestürzt in die Münchner Runde: „Grenzen kontrollieren heißt also Zäune um Deutschland?“ https://www.youtube.com/watch?v=J78MSbnCPqk
    Wie dumm muss man sein um solche idiotischen rhetorischen Fragen zu stellen und trotzdem Professorin der BUNDESWEHR bleiben zu können? Anno 2020 wird Deutschland nicht mit scharfschiessen am Hindukush verteidigt sondern an der Türkisch/Griechisch-Bulgarischen Grenze. Sogar die Holländer haben 1940 sich mit allen Mitteln Adolf Hitlers Überfall widersetzt. Die Deutschen sollten es 2020 nicht anders machen wenn Erdolf sie mit dem Einsatz einer Flutwelle von zum Gewalt gepressten Zivilisten überfällt!

    Die türkische Regierung entsendet tausend zusätzliche Polizisten an die Grenze zu Griechenland. Diese sollten „verhindern“, dass die griechische Regierung Flüchtlinge „zurückdrängt“, die versuchten den Grenzfluss Evros zu überqueren, sagte Innenminister Süleyman Soylu nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP bei einem Besuch im Grenzgebiet. Bei den Polizisten handele es sich um vollausgerüstete Spezialkräfte.

  13. Blue02 5. März 2020 at 13:42

    Die Mehrheit strebt nach Sicherheit, nicht nach Freiheit. Freiheit ist für die Mehrheit ein furchtbares Wort.

    Ich denke, die Mehrheit möchte einfach nur, dass der Vertragspartner Regierung die den Bürgern aufgezwungenen und mit Vollkaskobeiträgen bezahlten Verträge auch einhält.

  14. @ Blue02 5. März 2020 at 13:42
    Als erklärter Liberaler formuliere ich: Herr Thorsten Polleit wird unter heutigen Bedingungen mit liberalen Thesen keine Mehrheiten gewinnen. Der AfD rate ich dringend davon ab, liberale Ideale gegenüber dem Wähler überzubewerten. Die Mehrheit strebt nach Sicherheit, nicht nach Freiheit. Freiheit ist für die Mehrheit ein furchtbares Wort. …
    ——————————————————————————————
    Ja ihr liberalen. Ihr unterschlagt unentwegt, was euch eurer Liberalismus bedeutet. Die „Freiheit“ des Marktes, das ist die Macht der Arbeitgeber, der Miethaie, der Banken. Das Goldene Kalb. DAS ist der Sinn des Liberalismus. Freiheit hat immer nur dann ihren Wert, wenn der Mensch nicht unversehens ein Sklave in Freiheit ist. Freiheit macht keinen Sinn wenn der Mietwucher frei ist, auch nicht, wenn man sich im eigenen Land nicht mehr sicher bewegen kann, immer und immer jeden Cent 2 mal umdrehen muss, wenn man nicht zur Dagobert-Duck-Klasse gehört. Auf diese Freiheit können wir Nichtliberalen gern verzichten.

  15. nicht die mama 5. März 2020 at 14:45

    Oder mit anderen Worten:

    Wenn die Regierung das Gewaltmonopol für sich alleine beansprucht und uns Bürger die höchsten Steuern, Abgaben und Sozialbeiträge in der EUdSSR bezahlen lässt, dann hätte ich gerne die effektivste Polizei, die gefülltesten Knäste, die schlaglochfreisten Strassen, die höchsten Renten, die besten Krankenhäuser und die besten Volksvertreter als Gegenwert.

  16. Der Präsident der freiheitlich-liberalen Einrichtung Thorsten Pollet, Chefvolkswirt der Degussa, wird in keine Talkshows eingeladen, füllt nicht die Spalten der „Qualitätspresse“. Warum? Weil seine Meinung nicht ins rotgrüne Zeitalter passt, in der finanzpolitische Vernunft nicht gefragt ist.

    Schon mal aufgefallen das man Dirk Müller (Mister Dax) ebenfalls nicht mehr im Fernsehen sieht oder in der Presse liest? Ausnahme ist da das Handelsblatt: https://www.handelsblatt.com/themen/dirk-mueller
    Ein Schelm der dabei …

    https://www.youtube.com/results?search_query=dirk+m%C3%BCller

  17. nicht die mama 5. März 2020 at 14:51

    Wie Recht sie doch haben.
    Aber was sehen wir? Der Bürger ist anspruchslos geworden. Bei dieser Erkenntnis kommt mir der Verdacht das dem Bürger hier Geld, also lebnszeit, nichts mehr Wert ist. Nur so kann meiner Meinung nach die Anspruchlosigkeit bewertet werden.

  18. nicht die mama 5. März 2020 at 14:51

    @nicht die mama 5. März 2020 at 14:45

    Oder mit anderen Worten:

    Wenn die Regierung das Gewaltmonopol für sich alleine beansprucht und uns Bürger die höchsten Steuern, Abgaben und Sozialbeiträge in der EUdSSR bezahlen lässt, dann hätte ich gerne die effektivste Polizei, die gefülltesten Knäste*, die schlaglochfreisten Strassen, die höchsten Renten, die besten Krankenhäuser und die besten Volksvertreter als Gegenwert.

    … unterbesetzte Polizei, schlechte bis miserable Infrastruktur, z.T. Hungerrenten, ein Gesundheitssystem das auf dem letzten Loch pfeift und ungebildete Volkszertreter der Altparteien die spalten, hetzen, lügen, Hass verbreiten und sich selbst die Taschen vollmachen.

    *Die Gefängnisse sind überfüllt, die Justiz total überfordert.

  19. Mit Geld zur Weltherrschaft
    Ja womit denn sonst bitte? Geld ist immer noch die Maßeinheit für Erfolg und wer keins hat, sollte nix zu sagen haben!
    Ist in den meisten Ländern dieser Welt so

  20. Ich habe einen Vortrag von Thorsten Polleit, den er bereits am 5.Februar 2020 in der „Bibliothek des Konservatismus“ hielt, zur Kenntnis genommen. Brilliant, nachvollziehbar und mit bestechend klarer Argumentation legt er seine Thesen vor. Wirklich empfehlenswert für diejenigen, die sich tief und doch kurzweilig informieren wollen. Ich empfehle diese dreiviertel Stunde. Hier die Aufzeichnung:

    https://www.youtube.com/watch?v=INz9pVczaKI

  21. nicht die mama 5. März 2020 at 14:45

    Leider sind es keine Verträge. Verträge beruhen immer auf Freiwilligkeit der Beteiligten und auf einer Abmachung, bei der sich beide Seiten auf gleicher Augenhöhe begegnen.

    Die Crux mit dem Sozialismus besteht schlicht und ergreifend darin, dass der Sozialismus eben nicht sozial ist. Er ist kurz definiert eine Zwangskooperation . Für eine gewisse Zeit wird durch Gesetze und Sanktionen bis hin zur Androhung von Haft bei Nichtteilnahme das Individuum gezwungen, am System teilzunehmen. Aber immer drängender wird die Frage aufkommen, warum jemand mit Typen teilen muss, die am Anteil der eigenen Arbeit überhaupt keinen Anteil haben. Langfristig wird Sozialismus, in welcher Form auch immer, nur durch die praktische Anwendung von Gewalt, in der Endstufe dann blutige Gewalt, zu halten sein. Die SED Tante, die die Reichen erschießen will, hat einfach nur Recht. Nicht, dass die es jetzt vollziehen würden. Ob Joke oder nicht, der springende Punkt besteht darin, dass wir hier einen kurzen Blick auf den Geist des Hauses der Linken werfen konnten. Die können nicht anders.

    Als Ronald Reagan noch Gouverneur von Kalifornien war, sagte er einmal in einer Rede, dass er Linkssein für eine Geisteskrankheit hält. Den Sozialismus und Kommunismus hielt Reagan in einer Rede 1975 weder für ein ökonomisches noch ein politisches System, „es ist eine Form der Geisteskrankheit – eine vorübergehende Verirrung, die eines Tages von der Erde verschwinden wird, weil sie gegen die menschliche Natur geht“. Dem füge ich nichts hinzu!

  22. Ergänzung zu 16:41 Uhr:

    Das Reagan Zitat zeigt exakt den Grund dafür, warum Gulags notwendig wurden und am Ende immer notwendig sein werden. Weil Sozialismus / Kommunismus gegen die menschliche Natur geht, ist der „neue Mensch“ erforderlich. Nur so kann es funktionieren. Der „neue Mensch“ ist in dieser Ideologie ein oft beschriebenes Motiv und Kernthema. Menschen, die da nicht mitmachen, werden der Entstehung des roten Arkadien immer im Wege stehen. Also müssen die weg! Ähnlichkeit besteht zum Islam. Dar as-Salam als islamisches Paradies funktioniert nur, wenn alle Menschen ohne Ausnahme rechtgläubig sind. Der Koran, Sure 2 Vers 191 gibt die Richtschnur vor. Es gibt noch unzählige, weitere Suren dieser Art in Bezug auf Ungläubige:

    „Und erschlagt sie, wo immer ihr auf sie stoßt…“

  23. DFens 5. März 2020 at 16:41

    Diese Zwangskooperation ist es im Kommunismus, wo auch Nichtsleister ein „Recht“ an der Arbeitsleistung anderer Leute geschenkt bekommen.

    In der Sozialen Marktwirtschaft ist es eher ein Zweckbündnis.
    Man kriegt nur was raus, wenn man auch vorher was einbezahlt hat.
    Der soziale Aspekt ist, dass der, der umständehalber weniger einzahlen kann, trotzdem voll abgesichert ist.
    Aber wer nichts zahlt, kriegt auch nichts.

    Man sieht, Sozialismus hat nichts mit sozial zu tun.

    Damit hatte Reagen möglicherweise Recht, aber wenn der Kommunismus „verschwindet“, wird das wohl mit vielen Toten auf beiden Seiten einhergehen.

  24. @DER ALTE Rautenschreck:
    Sie sind auf dem falschen Dampfer.
    Ich bin nicht liberal, weil ich zu den Privilegierten gehörte. Ich bin liberal, weil ich mir meiner Sterblichkeit bewusst bin.
    Richtig. Die Freiheit des Einen ist die Versklavung des Nächsten.
    Ebenso übrigens, wie das Paradies des Einen auf Erden ist die Hölle des Nächsten auf Erden ist.

    Was die Freiheit betrifft, hat sie sich immer durch zwei Seiten definiert.
    Die schöne Seite: Entscheidungsautonomie.
    Unschöne Seite: Entscheidungsdruck.

    Perspektivwechsel hilft häufig. In Überspitzung: Eine Weile im Schloss leben, eine Weile unter der Brücke.

  25. nicht die mama 5. März 2020 at 17:57

    Ich orientiere mich an Friedrich von Hayek und Milton Friedman. Deren Modelle sind im Vergleich zum Sozialismus gerechter, effizienter, leistungsfähiger und letztendlich weniger gewalttätig. Der soziale Aspekt besteht darin, dass ein so aufgestellter Staat inklusive Wirtschaft überhaupt auf Dauer und verbindlich in der Lage sein wird, soziale Aufgaben zu erfüllen. Ein Wohlfahrtsregime wird immer das bleiben, was es ist: Ein Regime, eine Diktatur. Basale Sicherungen in Bezug auf soziale Fragen sind in sozialistischen Systemen nur vorübergehend realisierbar und gehen mit dem Auffressen der Substanz einher. Die Verfressensten sind dabei die Funktionäre, Kommissare und Apparatschiks, die diese sozialistische Maschine betreiben und bedienen.

  26. Shalom Euch!

    Zwei Dinge, die ich hier ansprechen will:

    1. „Degussa“…. da war doch mal was!

    Bei aller Hochachtung für den Buchautor und seine Funktion bei der „DEGUSSA“… bei mir und vielen anderen hier hat dieser Konzern einen üblem Beigeschmack: „Zyklon B“…. und Auschwitz/ Birkenau und „Goldzähne von Toten“.
    Aber das ist heute, 80 Jahre danach, unwesentlich… auch für uns Israelis. Vielleicht auch: Leider.
    Aber Altes, Vergangenes aufzuwärmen und immer wieder die Mitschuld am Holocaust beteiligter Nationen auszublenden und gar zu leugnen ist auch ein Verbrechen …

    2. „Einreiseverbot für Deutsche (Touristen)“!
    Dieses gilt ab morgen, Freitag/ Shabbatbeginn.
    Einen Nachrichtenteil dazu könnt Ihr rechts bei „MM- News“ erfahren.
    Hier geht das Gesundheitsministerium davon aus, das der „deutsche Trommelwirbel“ (so eine Tageszeitung hier) Tatsache ist. DAS hat die deutsche Polit- Regierung zu verantworten.
    Eigentlich ist diese Maßnahme willkommen ….
    Deutsche Israelfreunde und Touristen aus aller Welt werden Fragen stellen!
    Deutsche werden aber keine wahren Antworten erhalten.
    Auch hier gibt es jedes Jahr einige Hunderte „Grippe- Tote“. Zu über 90% sind es bettlägrige oder pflegebedürftige ältere Patienten. Oft spricht man hier in der Gesundheitssparte von „Hospitalismus“.
    Somit nicht außergewöhnlich- auch in Deutschland, Frankreich, Italien oder Kroatien gibt es das.

    Also:
    Es wird schnell vorübergehen. Wie bisher alles- Schweinepest, Vogelgrippe, Frühjahrsinfluenza…. Noro- Virus dauert 24 Stunden ….

    Und speziell in Deutschland:
    Eure „Altparteien“ instrumentalisieren ALLES, wirklich ALLES!
    Darin sind sie Meister- selbst eine „Krone“ (Corona …) für ihre UNfähigkeit verantwortlich zu machen!
    Und wenn sich ein SPD- Blödmann im dt. BT dazu versteift, die AfD als größte und wahre Opposition mit einem Massenmord durch einen Psycho in Hanau in kausalen Zusammenhang zu stellen, dann sollten demnächst umso mehr deutsche Wähler aufwachen:
    Mehr als ca. 25%!!!!!!! Viel mehr!

    Schönen Abend!
    Laila Tov!

    Z.A.

  27. Nun, Herr Polleit und Eduard von Greyerz analysieren das verrottete Finanz- und Wirtschaftssystem messerschaft, sie zeigen die Zusammenhänge, Manipulationen und Hintergründe schonungslos auf.
    Jeder muss aus seiner individuellen Perspektive die richtigen Schlüsse daraus ziehen.
    Tut man das nicht, droht der finanzielle Ruin.
    Wie Eduard von Greyerz immer in Abwandlung von Shakespeare’s Julius Cäsar so schön sagt:
    „Auch im Leben der Menschen gibt es Gezeiten,
    und wenn man auf die Flut aufspingt,
    wird sie einem zum Erfolg tragen.
    Verpasst man sie jedoch,
    wird das Leben steinig und hart.“

  28. Zuri Ariel 5. März 2020 at 19:17

    „[…] Aber das ist heute, 80 Jahre danach, unwesentlich… auch für uns Israelis. Vielleicht auch: Leider. […]“

    ————————————————————————————————-

    Degussa, IG Farben etc. waren damals Bestandteil einer sozialistischen und totalitären Kommandowirtschaft. So konnten sie tun, was sie taten und sich im Nachhinein sogar herausreden. „Wir haben nur Anordnungen befolgt“. In diesem Fall war es die braun lackierte Variante des Sozialismus. Die darauf folgende rote Variante des Sozialismus instrumentalisierte dann die Begriffe „Faschismus“ und „Antifaschismus“ in obszöner und perverser Weise. Beispiel: „Antifaschistischer Schutzwall“. Ein Schlag in das Gesicht der Opfer und der wenigen Überlebenden nach dem Zivilisationsbruch und die Höllenfahrt Deutschlands 33/45. Darüber hinaus beziehe ich das auf jede Form des Totalitarismus. Übrigens Danke für den Post.

  29. Naja, wenn Herr Polleit die Ideologie sozialistischer Träumer kritisiert, ist ihm recht zu geben. Auch seine anderenorts geübte Kritik am Euro-Geldsystem ist vernünftig.

    Die Ideologie, die er selbst vertritt – den Liberalismus a la Mises, ist kein Deut besser.
    Ich sehe erfreut, daß hier viele Leser nicht darauf hereinfallen!

    Der Markt regelt alles am Besten, so das Credo. Ist in der Natur so und das Gesetz des Dschungels sorgt in der Tat für effektivste Verteilung: die Großen fressen die Kleinen und nichts bleibt ungefressen. Wollen wir Menschen unsere Gesellschaft daran orientieren? Liberalismus im Sinne von Mises und damit Polleit ist schlicht unbedingte[r] Respekt des Privateigentums, mehr nicht.

    Sehen wir uns die Glaubenssätze an (aus seinem Buch über Mises, das hier erwähnet kenn ich noch nicht):
    Freiwilliges Tauschen ist für alle daran Beteiligten vorteilhaft.

    Das gilt aber nur wenn über den Tauschgegenstand alles bekannt ist, zum Beispiel Mängel, beiden Seiten. Betrug und Drogenhandel ist dennoch ausgeblendet. Ist halt ein Glaubensdogma.

    Über die Erwerbsarbeit lesen wir:
    Fällt der Mindestlohn höher aus als der Lohn, der sich aus dem freien Angebot von und der freien Nachfrage nach Arbeit im Markt einstellt, ist ungewollte Arbeitslosigkeit die Folge.

    Auch wenn man ignoriert, Arbeitgeber haben ein Interesse an einem bestimmten Arbeitslosigkeit, weil sie Druck auf Lohnhöhe macht, wird ausgeblendet, daß Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht auf Augenhöhe verhandeln. Außerdem gibt es zahlreiche Studien aus den USA und auch Europa, wo das untersucht wurde und gerade keine ansteigende Arbeitslosigkeit bei Erhöhung oder Einführung von Mindestlohn festzustellen war! Hier sollen nur sklavenähnliche Beschäftigung, d.h. unmoralische Geschäftsmodelle gerechtfertigt werden. Das zu kritisieren, hat nichts mit Sozialismus zu tun.

    Auch die Arbeitslosenversicherung sei schädlich, weil der Versicherte den Versicherungsfall selbst herbeiführen kann, … weil er seinen Wohnsitz nicht wechseln will.

    Das ist zynisch! Wir sehen, Herr Polleit ist Vertreter oder Ideologe jener Eliten, die die Menschen als frei bewegliche Verfügungsmasse sehen, die wie Kapital und Waren frei flottieren sollen um den Profit der Konzerne zu sichern. Damit ist Herr Polleit auch Vertreter jener Strategen, die Grenzen abschaffen wollen und unsere europäischen Nationen – Deutschland, Frankreich, Italien, Griechenland usw. mit Dritte-Welt-Migranten fluten.

    Ob das den meisten PI-Lesern bewußt ist, die Mises, Hayek und Friedman gut finden?

    Die Soziale Marktwirtschaft lehnt Polleit in seinem Buch übrigens explizit ab.

    Ob das den meisten PI-Lesern bewußt ist, die Mises, Hayek, Friedman und Polleit gut finden?

  30. Ole Pederson 5. März 2020 at 22:31

    Sozial wäre eine soziale Marktwirtschaft dann, wenn die Akteure aus freien Stücken entscheiden könnten, in welcher Art (Qualitativ und Quantitativ) zumindest teilweise sie daran teilnehmen wollen. Können sie aber nicht. Ich halte die Begriffe „soziale Marktwirtschaft“ und „freie Marktwirtschaft“ für Euphemismen. Beides gab es in der Moderne zu keiner Zeit. Dazu spielen die Marktteilnehmer auf zu unterschiedlichen Ebenen und nicht auf gleicher Augenhöhe. Soziale Marktwirtschaft hat einen Blendeffekt. Die soziale Marktwirtschaft wirkt nur dann sozial, wenn genug zum verteilen da ist. Was passiert, wenn das nicht mehr der Fall ist? Sowenig wie es je die sogenannte soziale Marktwirtschaft gab, gab es auch die sogenannte freie Marktwirtschaft nie wirklich, weil die Märkte alles andere als frei sind. Hier zählt Marktmacht bis hin zur Oligarchie.

    Aus ökonomischer Sicht bietet die Historie allerdings eine interessante Variante. Ich habe mich intensiv mit der Deutschen Hanse beschäftigt. Deren Mechanismen und Prinzipien kommen einer Marktwirtschaft sehr nahe, wie sie mir vorschwebt.

  31. @DFens : Die Privatwirtschaft war zur Zeit des Nationalsozialismus (nationaler Sozialismus) zu ca. 50% verstaatlicht und die andere Hälfte war so stark reguliert dass praktisch vorgeschrieben wurde was, wo mit wem produziert wurde. Das heute den Firmen alleine anzulasten ist ein Teil der Verdrängungspolitik der Sozialisten.

  32. [ DER ALTE Rautenschreck 5. März 2020 at 14:45 ]

    @ Blue02 5. März 2020 at 18:22
    Sie sind auf dem falschen Dampfer.
    Ich bin nicht liberal, weil ich zu den Privilegierten gehörte. Ich bin liberal, weil ich mir meiner Sterblichkeit bewusst bin.
    Richtig. Die Freiheit des Einen ist die Versklavung des Nächsten.
    Ebenso übrigens, wie das Paradies des Einen auf Erden ist die Hölle des Nächsten auf Erden ist.

    Was die Freiheit betrifft, hat sie sich immer durch zwei Seiten definiert.
    Die schöne Seite: Entscheidungsautonomie.
    Unschöne Seite: Entscheidungsdruck.

    Perspektivwechsel hilft häufig. In Überspitzung: Eine Weile im Schloss leben, eine Weile unter der Brücke.
    ———————————-
    Was Leute wie Sie mit der Muttermilch aufgesogen haben, geht mich nichts an. Aber lesen Sie sich doch Ihren Quark nochmal durch. Kommen Sie doch mal einen Schritt raus aus dem, was Sie in der BRD tagtäglich eingeimpft bekommen haben.

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