Weihnachten retten!

Soll hier eine nihilistische "Kultur" ohne Weihnachten propagiert werden?

Von SELBERDENKER | Was nun tun? Wir irren, irren … Keine Spur, kein Weg, kein Gleis …
Teufel wollen uns verwirren, Teufel drehen uns im Kreis.

Wieviel sind’s? Wohin sie traben? Weshalb heulen sie so laut? Wird ein Poltergeist begraben? Oder eine Hex‘ getraut?

Mit diesen Versen des russischen Nationaldichters Alexander Puschkin beginnt der Roman „Die Dämonen“ von Fjodor Michailowitsch Dostojewski. Was das mit der Überschrift zu tun hat und warum Dostojewski auch heute wieder sehr aktuell ist, dazu später mehr.

Plakative Feindlichkeit gegenüber Weihnachten

Derzeit hängen überall in Köln Plakate der Kölner Philharmonie, auf denen der Satz steht: „Wir müssen Weihnachten retten.“ Das Wort „Weihnachten“ ist allerdings durchgestrichen und unten dick durch das Wort „Kultur“ ersetzt. Dort steht jetzt also „Wir müssen retten Kultur“. Abgesehen davon, dass sich das ziemlich dämlich anhört, wirft es doch, besonders in der Weihnachtszeit, auch ernstere Fragen auf:

  1. Warum plakatiert die Kölner Philharmonie an Weihnachten gegen Weihnachten? Das Wort ist gleich zweimal durchgestrichen.
  2. Hält man Weihnachten nicht für Kultur? Warum stellt man es derart in den Gegensatz zu Kultur? Die größten Komponisten der Weltgeschichte haben wundervolle Werke mit christlicher und auch weihnachtlicher Inspiration geschaffen.

Es ist nur ein Beispiel von vielen. Neben der politischen Instrumentalisierung von Weihnachten wird auch zunehmend eine Feindlichkeit propagiert.

So suggerierte der Freemailanbieter gmx am 19. Dezember 2020 eine besondere „Coronagefahr“ durch christliche Messen, die mit der Realität nicht vereinbar ist. Allein das Titelbild in Kombination mit der Überschrift ist schon eine Botschaft, die von Millionen Nutzern zwangsläufig unterbewußt wahrgenommen wird. Die Mehrheit liest den Text eh nicht. So funktioniert Manipulation. Bei den regiden „Corona-Maßnahmen“ in Kirchen ist es derzeit vermutlich wahrscheinlicher, sich außerhalb von Kirchen mit irgendwas anzustecken als innerhalb.

Weihnachten ist auch für Nichtchristen relevant

Es gibt nicht mehr viel, dass uns in dieser fragmentierten Gesellschaft noch verbindet. Weihnachten ist auch einer der wenigen verbliebenen Fixpunkte unserer abendländischen Kultur. Es liegt nahe, dass die herrschenden Kulturrelativisten in ihrem Streben nach der Einheitsgesellschaft diesen Fixpunkt auch noch beseitigen wollen. Die Feindlichkeit des sich bei uns ausbreitenden Islam gegenüber Weihnachten wurde bei PI-NEWS schon häufig dokumentiert.

Doch die Weihnachtszeit ist mehr als ein christliches Fest. Sie ist eine Gelegenheit, mit den eigenen Leuten zusammen zu kommen. Auch viele Atheisten beschenken sich zu Weihnachten und treffen sich mit der Familie. Wenigstens einmal im Jahr. Juden feiern Chanukka in dieser Zeit. Es soll selbst Moslems geben, die diese Gelegenheit zusammenbringt. Die Weihnachtszeit ist eine gute, eine wichtige Zeit für die ganze Gesellschaft.

Licht und Hoffnung sind besonders in schweren, dunklen Zeiten wichtig.

Der Sozialist Schigaljew

Fjodor Michailowitsch Dostojewski.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski.

Was hat das alles jetzt mit Dostojewski zu tun? In besagtem Roman hat sich eine kleine Gruppe von Leuten zusammengefunden, die im Grunde nichts weiter verbindet als ihr Hass auf Russland und die feste Absicht „die bestehende Ordnung zu beseitigen“. Ihre Vorstellungen und Antriebe unterscheiden sich und sie hassen sich teilweise untereinander.

Besonders interessant sind die Ansichten und Bestrebungen des Sozialisten Schigaljew. Der möchte ein „irdisches Paradies“ errichten, weil es kein anderes gäbe. Ausgegangen war er von dem Ziel der unbeschränkten Freiheit. Er landete am Schluss aber beim „unbeschränkten Despotismus“. Schigaljew möchte ein „neues System der Weltordnung“ schaffen. Seine Vorstellungen in Stichpunkten:

  • Der Mensch wird als Tier gesehen, die Menschheit wird als „Herde“ behandelt.
  • Die Menschheit wird in zwei ungleiche Gruppen unterteilt, was als notwendiges Übel betrachtet wird.
  • Zehn Prozent ist die Elite, sie erhält Freiheit der Person und unbeschränkte Macht über die restlichen 90 Prozent der Bevölkerung.
  • Die 90 Prozent haben sich komplett zu unterwerfen und kehren so zu einer Art „paradiesischer Unschuld“ zurück. Allerdings müssen sie arbeiten.
  • Erreicht wird diese Unterwerfung durch eine „Umerziehung ganzer Generationen“.
  • Da besonders talentierte Menschen Widerstand leisten könnten und Ungleichheit dem Ideal widerspricht, wird abgeschnitten, was aus der Masse hervorsticht.
  • Da niemand in einen solchen Verdacht geraten möchte, wird sich die Mehrheit fügen und eher Abweichler denunzieren wollen als selbst „in Verdacht“ zu geraten.
  • Angst ermöglicht Herrschaft.

Erkennen Sie etwas wieder, liebe Leser? Solche Ideen sind nicht tot. Der Roman ist aus dem Jahr 1873. Im Jahr 2020 ist er wieder sehr aktuell. Weihnachten bringt Menschen zusammen. Weihnachten erinnert daran, was wirklich wichtig ist. Es kann Hoffnung und damit Mut geben. Mut ist das Gegenteil von Angst.

Schigaljew wäre Weihnachten ein Dorn im Auge. Deshalb sollten wir es lebendig halten!




Trump: „Wir haben die Wahl mit erdrutschartigem Sieg gewonnen“

In einer Vorweihnachts-Videobotschaft am Dienstagabend hat US-Präsident Donald Trump bekräftigt, dass er „entschlossen ist, jede legale und verfassungsrechtliche Option auszuschöpfen, um den Wahlbetrug zu verhindern“. Und weiter: „Als Präsident ist es eine meiner feierlichsten Pflichten, die Integrität Ihres hehren Wahlrechts zu schützen.“

Trump skizzierte, wie unter dem Deckmantel der Corona-Krise „Demokratische Beamte in den Swing States ihre eigenen Gesetze verletzt haben, um in einem nie zuvor in unserem Land gesehenen Ausmaß Wahlbetrug zu ermöglichen und zu forcieren.“

„Die Wahrheit ist, dass wir die Wahl mit einem erdrutschartigen Sieg gewonnen haben. Wir haben mit großem Abstand gewonnen.“ so Trump.

Am 3. November um Mitternacht „hatten wir in den Swing States einen klaren Vorsprung. Wir haben in Florida mit einer Rekordzahl an Stimmen gewonnen. Wir gewannen Ohio mit einer Rekordzahl an Stimmen, ebenso Iowa mit 8,2 Prozent – im Gegensatz zu dem falschen Narrativ, das in den Medien dargestellt wird. Wir gewannen in Michigan mit 293.000 Stimmen Vorsprung, in Wisconsin mit 112.000 Stimmen Vorsprung, in Georgia mit 356.000 Stimmen Vorsprung und in Pennsylvania mit fast 700.000″, so Trump. „Dieser Vorsprung war für Joe Biden absolut unüberwindbar, und die Demokraten wussten es, und jeder Prognostiker wusste es.“

Dann „begann plötzlich der Vorsprung verschwinden“, so Trump: „Plötzlich wurde in mehreren Staaten gleichzeitig die Auszählung gestoppt. Mitten in der Nacht tauchten in einem Staat nach dem anderen massiv und auf statistisch unmögliche Weise Unmengen von Stimmen auf.“

Trump beschrieb die massive Stimmenflut von 147.224 um 6:31 Uhr in der Früh am 4.11. für Joe Biden in Michigan: davon waren 94 Prozent für Biden und sechs Prozent für Trump. „Um 4:42 Uhr meldete Wisconsin 143.279 Stimmen, fast alle für Biden. Eine ähnlich massive Stimmenflut geschah in Georgia um 1:34 Uhr in der Früh. Wieder waren fast alle diese Stimmen für Biden.“ Ein Video aus dem Wahlzentrum in der demokratischen Hochburg Atlanta zeigt, wie um 23 Uhr in der Nacht vom 3. auf den 4. November Koffer voller Stimmen unter Tischen hervorgeholt wurden, nachdem die republikanischen Wahlbeobachter heimgeschickt wurden.

„Diese gigantischen und absurd einseitigen Spitzen reichten auf wundersame Weise knapp aus, um Joe Biden in allen wichtigen Swing-Staaten den Vorsprung zu geben. Und diese eklatanten Anomalien sind nur die Spitze des Eisbergs“, erklärte Trump.

„Meine Kampagne erhielt mehr Stimmen als jeder amtierende Präsident in der US-Geschichte. Fast 75 Millionen Menschen stimmten für mich, etwa 12 Millionen mehr als 2016. Der größte Stimmenzuwachs für einen amtierenden Präsidenten, den es je gab.“

„Ich erhielt mehr Stimmen von nicht-weißen Wählern als jeder Republikaner in den vergangenen 60 Jahren. Bei afroamerikanischen und Latino-Wählern schnitten wir überall besser ab, außer in einer Handvoll korrupter, von Demokraten geführten Städte in den Schlüsselstaaten, die für Betrug berüchtigt sind, wie Milwaukee, Detroit, Atlanta und Philadelphia. Alle werden von demokratischen politischen Apparaten regiert. So etwas hat es noch nie gegeben“, erklärte Trump.

„Sie wollen uns glauben machen, dass Joe Biden, der nie seinen Keller verlassen hat, um Wahlkampf zu machen, irgendwie 11,7 Millionen mehr Stimmen als Barack Obama erhalten hat, und dass er Barack Obama im ganzen Land geschlagen hat.  Das ist historisch, mathematisch, politisch und logisch nicht möglich. Es ist nicht passiert. Er hat nicht gewonnen. Wir haben mit einem erdrutschartigen Sieg gewonnen“, so Trump.

Weiter skizzierte er in seiner Ansprache die „vielen Beweise, dass die Demokraten einen monströsen Wahlbetrug“ begangen hätten. So seien ohne Befugnis der Parlamente Wahlgesetze geändert worden, um die Briefwahlfristen zu verlängern. „Diese Änderungen allein waren mehr als genug, um die Wahlergebnisse für die Demokraten zu manipulieren“, sagte Trump. „In dem Jahr, in dem es mehr Briefwahlstimmen als je zuvor gab, war die Fehlerquote auf magische Weise die niedrigste aller Zeiten. Die einzige Erklärung ist, dass zehntausende Stimmen unrechtmäßig bearbeitet und gezählt wurden.“

Trump wies auf mittlerweile etwa 2000 eidesstattliche Erklärungen von Zeugen hin, die den „Betrug mit eigenen Augen gesehen haben“, mit Stimmtranchen „alle für Joe Biden“.

Trump verwies auf die „zutiefst beunruhigende Angelegenheit“ um Dominion Voting Systems: „Allein in einem Wahlkreis in Michigan wurden 6000 Stimmen von Trump auf Biden übertragen, und das gleiche System wurde in einem Großteil der Vereinigten Staaten verwendet. Es gibt keine Erklärung dafür, warum die Dominion-Systeme in der Lage sind, Stimmen mit einem einzigen Knopfdruck zu tauschen. In Arizona haben die Senatoren des Staates vor kurzem eine Vorladung für eine forensische Prüfung der Wahlmaschinen ausgestellt. Ähnliche Untersuchungen müssen unverzüglich in jedem Staat, der Dominion-Systeme verwendet hat, durchgeführt werden. In Texas ist der Einsatz von Dominion-Maschinen nicht erlaubt.“

„Wie gerade dargelegt, haben wir überwältigende Beweise für Wahlbetrug aufgedeckt“, so der Präsident. „Nichts davon hätte jemals in den Vereinigten Staaten von Amerika passieren dürfen. Es ist eine Travestie der Demokratie. Es ist eine Schande für unsere Republik.“

„Im Jahr 2016 haben wir sie überrascht. Von diesem Moment an hatten sie vier Jahre Zeit einen Plan auszuhecken, um die Wahl 2020 zu manipulieren. Die Wahlmanipulation 2020 war nur die letzte der langjährigen Bemühungen der Demokraten und der Medien, um mit allen Mitteln den Willen des amerikanischen Volkes zu untergraben und unsere Bewegung zu zerstören“, so Trump.

Die Demokraten, die Medien und die Internetriesen hätten sich „verschworen, um das amerikanische Volk zu belügen, und zu versuchen, die Wahl zu stehlen“, so Trump. „Wenn dieser ungeheuerliche Betrug nicht vollständig untersucht und ausgeräumt wird, wird die Wahl 2020 für immer als illegitim, als die korrupteste Wahl in der Geschichte unseres Landes gesehen werden. Die Amerikaner müssen vollstes Vertrauen in unsere Wahlen haben können. Der Fortbestand unserer Demokratie hängt davon ab.“

„Jetzt ist es an der Zeit, dass das amerikanische Volk die Stimme erhebt und fordert, dass diese Ungerechtigkeit sofort korrigiert wird. Unsere Wahlen müssen fair sein, sie müssen ehrlich sein und sie müssen transparent sein. Und sie müssen zu 100 Prozent frei von Betrug sein. Wir haben diese Wahl mit einem grandiosen Erdrutschsieg gewonnen, und die Menschen in den Vereinigten Staaten wissen das. Überall demonstrieren sie, sie sind wütend, sie sind verängstigt. Wir können nicht zulassen, dass eine völlig betrügerische Wahl bestand hat“, so der US-Präsident.

Trump hat für den 6. Januar 2021 seine Anhänger aufgefordert, nach Washington zu kommen, wenn im Kongress der neue Präsident gekürt wird. Mehrere Abgeordnete haben bereits angekündigt, die Wahlmänner für Joe Biden in den Swing States anzufechten. In Arizona werden die republikanische Mehrheit im Landesparlament am Mittwoch dafür stimmen, die Ergebnisse zu kippen, sagte Rudy Giuliani am Dienstag im Gespräch mit Steve Bannon.

Der Untersuchungsausschuss des Landesparlamentes in Georgia hat in seinem Bericht festgestellt, dass es „genug Beweise“ gebe, um die Wahl zu verwerfen. In Georgia gebe es einen „vertrauenserweckenden Ansatz“ für eine Überprüfung der Stimmen, schrieb der angesehene konservative Senator Lindsey Graham auf Twitter.

Die Trump-Kampagne hat ihre erste eigene Klage beim Obersten Gericht der Vereinigten Staaten eingereicht. Die Klage gegen die Staatssekretärin von Pennsylvania, Kathy Boockvar, richtet sich gegen die verlängerte Frist zur Briefwahl in Pennsylvania, die am Parlament vorbei beschlossen wurde und daher widerrechtlich sei.




Meuthens Einsargung der AfD

Von ROBERT ANDERS | Personelle Querelen und Machtkämpfe gehören zum normalen Geschäft in einer politischen Partei. Doch wenn es in dieser bei einer fundamentalen Frage einen ebensolchen Dissens sowohl innerhalb der Mitgliedschaft als auch der Führung gibt, dann ist eine solche Partei faktisch und perspektivisch bald auch formal gespalten. Das ist nüchtern betrachtet die Situation der AfD am Ende des Jahres 2020, die in ihrem derzeitigen Zustand keine Alternative für Deutschland ist.

Die jüngste Äußerung des Parteivorsitzenden Jörg Meuthen, die AfD sei keine Bewegungs-, sondern eine reine Parlamentspartei, steht im offenen, wohl unüberwindbaren Widerspruch zu der Feststellung des Fraktionsvorsitzenden Alexander Gauland, die AfD müsse sowohl Parlamentspartei als auch Bewegungspartei sein, also offen für außerparlamentarische Widerstände und Aktionen. Das sind keine Differenzen rhetorischer Natur, sondern höchst  fundamentale Unterschiede im politischen Verständnis mit weitreichenden Konsequenzen für Strategie und Praxis der AfD.

Meuthen wird sich mit seiner Äußerung die Unterstützung all derer in der Partei sichern, die letztlich einen halbwegs gesicherten Platz im bestehenden Parteienspektrum suchen. Und er kann der Sympathie derjenigen Mandatsträger der AfD sicher sein, die sich auf die bequeme parlamentarische Arbeit beschränken wollen, weil sie die zweifellos vorhandenen Unsicherheiten und Gefahren des außerparlamentarischen Kampffelds scheuen oder sogar fürchten. Das ist nicht unverständlich, hat aber einen entscheidenden Fehler: Eine solche Partei wird weniger denn je gebraucht.

Sie wird zumindest dann nicht gebraucht, wenn in Deutschland tatsächlich eine politische und gesellschaftliche Wende angestrebt werden soll. Mit einer Partei, die sich freiwillig im so erschöpften wie machtfernen Parlamentarismus glaubt einsargen zu müssen, wird diese Wende nicht erreicht werden, sie wird sogar ein weiteres Hindernis für wirkliche Veränderungen sein. Eine solche AfD kann nämlich nur Illusionen über den Einfluss der Parlamente schüren.  Immerhin aber vermag sie es, etlichen Funktionären und Mitarbeitern vorerst einmal erfreulich hohe Einkommen zu bescheren.

Es ist eine fundamentale Fehleinschätzung der realen Möglichkeiten des Parlaments, nur auf diese Karte zu setzen. Bundestag wie Landtage sind längst von Brüssel und der Bundesregierung zu politischen Schaubühnen mit sehr beschränkten Befugnissen reduziert worden. Unter der Dominanz des Parteienkartells wird sich das nicht ändern, auch nicht mit einer doppelt so großen AfD-Fraktion in Berlin.

Wenn in Deutschland eine zwingend notwendige politische und gesellschaftliche Wende bewirkt werden soll, dann können die entscheidenden Anstöße dazu – egal wie vehement der von der Regierung instrumentalisierte „Verfassungsschutz“ mit seinen Säbeln rasselt – nur aus dem vorpolitischen, außerparlamentarischen Raum kommen.

Parteien, die sich dafür nicht begeistern, die für Bewegungen in diesem Raum nicht offen sind, werden keine Zukunft haben. Und weit mehr als jede der etablierten Parteien betrifft diese Einschätzung selbstverständlich die Partei, die sich als Alternative zu allen anderen dem Publikum offeriert.

Sollte es Meuthen und seinem Anhang in der AfD gleichwohl gelingen, die Partei auf ihren Kurs der parlamentarischen Einsargung zu bringen, wird das Ergebnis dieses internen Sieges eine strategische politische Niederlage sein. Denn eine solche AfD wird realpolitisch nicht gebraucht. Weil das so ist, sind nun allerdings Gauland und seine Unterstützer in der Pflicht, bis zur Bundestagswahl im Herbst 2021 eine grundsätzliche Klärung des Parteikurses nicht zu scheuen. Denn Meuthen legt es offensichtlich darauf an, diese Entscheidung zu erzwingen. Schönreden und Formelkompromisse werden an dieser misslichen Situation nichts ändern.




Kripo und Staatsanwaltschaft Augsburg bekämpfen Kritik am Politischen Islam

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Während der Kundgebung der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) zur Aufklärung über den Politischen Islam am 24. Oktober kamen zwei Kripobeamte auf mich zu und teilten mir mit, dass sie bei einer kurzen Redepassage den Verdacht auf „Volksverhetzung“ hätten. Ich teilte ihnen mit, dass sich meine Kritik, wie bei allen 82 Kundgebungen der letzten drei Jahre, auch in diesem Fall ausschließlich an den Politischen Islam richtet und ich andauernd zwischen der Ideologie und den Menschen, den Moslems, differenziere.

Die beiden Kripobeamten, von denen mir der jüngere als die treibende Kraft hinter dieser Aktion vorkam, kündigten an, dass sie diese Passage der Staatsanwaltschaft Augsburg zur Prüfung vorlegen würden. Nachdem Staatsanwaltschaften in unserem Land politisch weisungsgebunden sind und es nahezu ausgeschlossen ist, dass das Bayerische Justiz- oder Innenministerium Interesse daran hat, meine fundamentale faktisch fundierte Kritik am Politischen Islam juristisch unbehelligt zu lassen, ahnte ich schon das vorauszusehende Unheil. Daher veröffentlichte ich zwei Tage nach der Kundgebung einen PI-NEWS-Artikel, in dem ich diese Passage darstellte und auf die faktische Relevanz meiner Aussagen hinwies.

Aber die Staatsanwaltschaft Augsburg griff den Happen, den ihnen die beiden überaus eifrigen Kripobeamten präsentierten, dankbar auf und erhob den Vorwurf der angeblichen „Volksverhetzung“. Daraufhin erhielt ich ein Schreiben der Kripo Schwaben Nord, Abteilung „Operativer Staatsschutz“, unterzeichnet vom jüngeren der beiden Kripobeamten, in dem ich die Gelegenheit zu einer Stellungnahme bekam, was ich mit einer umfassenden Beweisführung auf 21 Seiten auch wahrnahm.

Es ist überaus bezeichnend, dass man in der exakt 83-sekündigen Passage, die man sich letztlich herausgesucht hatte, meine Differenzierungen vorher und in den direkt anschließenden Sätzen danach einfach wegließ. Jeder kann sich anhand des vorliegenden Materials, das ich in dem Video (oben) ausführlich präsentiere, ein Bild machen.

Nun bleibt abzuwarten, ob sie es tatsächlich zu einem Gerichtsverfahren kommen lassen. Es wäre das erste in Deutschland zum Politischen Islam. Der Zweck der Übung dürfte klar sein: Gewisse Kreise erhoffen sich womöglich ein Urteil vom Amtsgericht Augsburg, das von einem in ihrem Sinne agierenden Richter eine Gefängnisstrafe mit Bewährung ausspricht. Dadurch glaubt man wohl, mich zum Schweigen bringen zu können. Ganz offensichtlich sind sich diesen Kreisen die Aufklärungskundgebungen der Bürgerbewegung Pax Europa in ganz Deutschland ein Dorn im Auge.

Der letzte Kripobeamte, der mich der Staatsanwaltschaft juristisch zum Fraß vorwarf, war ein Herr Fisch in München. Auch dieses absurde Gerichtsverfahren habe ich in dem Video bebildert dargestellt. Es ging damals um das historische Foto des Großmuftis mit Hakenkreuz und die Bezeichnung „faschistische Ideologie“. In der ersten Instanz gab es einen skandalösen politischen Schauprozess mit einem Unrechtsurteil von acht Monaten Haft auf Bewährung, ausgesprochen von der mir schon damals bestens bekannten Richterin Sonja Birkhofer-Hoffmann, die mich schon zuvor im Andrea-Nahles-Fatah-Prozess zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt hatte.

Nach internationalen Protesten kam es dann in der Berufung des Großmufti-Prozesses zu einem Freispruch in allen Punkten. Das drohende Damoklesschwert Haft war damit zunächst aus dem Wege geräumt. Aber solche Verfahren kosten Zeit und Geld. Und es ist nie sicher, ob man nicht auch in den höheren Instanzen auf solche ganz offensichtlich linksideologisch gesteuerten Richter wie Birkhofer-Hoffmann trifft. Womöglich wird auch auf eine langfristige Zermürbungstaktik gesetzt. Ich werde jedenfalls jeden weiteren Schritt in diesem Verfahren öffentlich machen. Die Wahrheit setzt sich, früher oder später, immer durch.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




St. Pauli: NDR verschweigt Migrationshintergrund von Messerstecher

Ein Streit unter Geschäftspartnern stellt nichts Ungewöhnliches dar, schließlich versuchen beide, den größtmöglichen Vorteil zu erzielen, und das heißt unter Umständen auf Kosten des anderen. So weit ein gewöhnlicher Vorgang.

Wenn man sich dann aber den von Eva Diederich moderierten Filmbeitrag des NDR-„Hamburg Journals“ vom 20. Dezember anschaut bzw. den gleichlautenden Text dazu auf der NDR-Internetseite durchliest und darin erfährt, dass die Aussprache nach dem „geschäftlichen Streit“ auf einem Gehweg stattfindet, horcht man schon auf.

Und dass „das Treffen eskalierte“ und mit Messer und Baseballschläger fortgesetzt wurde, ist dann doch für eine geschäftliche Aussprache in unserer Kultur etwas ungewöhnlich.

Vermutlich wollte das „Hamburg Journal“, dass kein falscher Eindruck entsteht und so präsentierte die Redaktion mal wieder „Männer“ ohne nähere Angabe. Die gibt es aber neben dem exakten Alter sehr wohl, wenn man den Polizeibericht liest. Hier beide Versionen:

Der NDR berichtet unter der Überschrift „32-Jähriger stirbt an Messerstichen nach Streit in St. Pauli“:

Ein 32-Jähriger ist am Sonntagvormittag im Krankenhaus gestorben. Er soll sich mit einem 52-Jährigen in der Nacht in St. Pauli gestritten haben. Eine Mordkommission ermittelt und prüft, ob es Notwehr war.

Ein Streit zwischen zwei Männern in St. Pauli endete tödlich. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatten ein 32-Jähriger und ein 52-Jähriger in der Nacht zu Sonntag geschäftlichen Streit und verabredeten sich zur Aussprache auf dem Gehweg in der Bleicherstraße.

Das Treffen eskalierte. Der 32-Jährige soll mit einem Baseballschläger auf den anderen losgegangen sein, der sich dann mit einem Messer gewehrt haben soll.

Der Jüngere erlitt mehrere Stichverletztungen und starb in deren Folge am Sonntagvormittag im Krankenhaus.

Der 52-Jährige wurde laut Polizei mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestehe bei ihm nicht.

Die Mordkommission habe gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Hamburg die Ermittlungen übernommen. Nach derzeitigem Sachstand wird auch eine Notwehrsituation geprüft.

Im Polizeibericht steht dagegen:

In Hamburg-St. Pauli ist es zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei 32- und 52-jährigen, türkischstämmigen Männern gekommen. Der Jüngere erlitt dabei mehrere Stichverletzungen, an denen er im Laufe des Vormittages im Krankenhaus verstarb.

Nach bisherigen Erkenntnissen haben die beiden Männer einen geschäftlichen Streit und verabredeten sich zur Aussprache in der Bleicherstraße auf dem Gehweg. Dieses Treffen eskalierte, als der 32-Jährige mit einem Baseballschläger auf seinen Kontrahenten eingeschlagen haben soll, der wiederum ein Messer eingesetzt hätte und den 32-Jährigen schwer verletzte.

Der 52-Jährige wurde mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht bei ihm nicht, während der 32-Jährige im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen ist.

Die Mordkommission hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Hamburg die Ermittlungen übernommen. Nach derzeitigem Sachstand wird auch eine Notwehrsituation geprüft. Die Ermittlungen dauern an.

Der NDR hat also einfach – ganz im Sinne der „Lückenpresse“ – die Information der Polizei weggelassen, dass es sich bei den Kontrahenten um „türkischstämmige“ Männer handelte. Vermutlich wollte der NDR nicht das Vorurteil bedienen, dass „Türkischstämmige“ anders sozialisiert werden und mit anderen Vorstellungen von Geschäften und Geschäftsethos in der Welt agieren. Dass das aber trotzdem auffällt, zum Nachrecherchieren verleitet und dann in der Bestätigung des vorgeblichen „Vorurteils“ mündet, zeigt, dass es eben doch kein Vorurteil ist, sondern erlebte Wahrheit.

Kontakt:

NDR Hamburg Journal
Rothenbaumchaussee 132
20149 Hamburg
Tel: (08000) 903 903 (kostenfrei)
Fax: (040) 41 56 14 25 91
E-Mail: hamburgjournal@ndr.de




Blockiert polnische Russophobie eine Zusammenarbeit AfD/PiS?

Geht es um Nordstream 2, die Aufrüstung der Ukraine, den US-Raketenabwehrschild, US-Basen und die mögliche Stationierung von US-Atomwaffen in Polen, gilt es aufzuhorchen. Bei aller Sympathie für Warschau ist zu fragen, ob ihre Russophobie nicht ein gefährliches Spiel ist? Diese Fragen darf die AfD der PiS wohl (noch) nicht direkt stellen, auch wenn – wie PI-NEWS berichtete – eine Zusammenarbeit überlegt wird. Wie äußert sich die polnische Russenfeindseligkeit im Alltag?

Ohne Grund: Feindschaft gegenüber Russland anstelle der „ewigen Freundschaft mit der Sowjetunion“

Polen will in seinen geschichtlichen Beziehungen zu Russland nur als Opfer dastehen. Das ist moralisch verständlich. Dabei war es oft Täter. Stichworte: 1600-1612 Eingriff in den russischen Bürgerkrieg und Besetzung Moskaus, Napoleons willigste Hilfstruppe nicht nur im Feldzug von 1812, Ukrainefeldzug Pi?sudzkis nach dem Fall des Zarenreiches 1920. Viele glauben, die gegenwärtige polnische Russophobie resultiere aus der Sehnsucht nach dem an Russland „verlorenen Imperium“. Die mächtige polnisch-litauische Adelsrepublik erstreckte sich im 17. Jahrhundert von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer.

Die Teilungen Polens (1772-1795), die vielen Aufstände, der sowjetische Mord von Katyn (1940), die Kommunistenzeit (1945-1989) haben in der Geschichtsschreibung heute Vorrang. Es scheint mental zwischen den beiden slawischen Völkern, den „untertänigen“ Russen und den „freiheitsliebenden“ Polen nicht gerade zu klappen. Schon berühmte Literaten beider Völker wie Dostojewski oder ?eromski ahnten nichts Gutes für die Zukunft.

Ohne Potential: Der polnische Traum von einer „Mittelmacht“

Wer glaubt, der Fall der Sowjetunion und das postkommunistische Russland würde eine Annäherung und Aussöhnung bringen, der irrt. Polens politische Eliten sind – auch das darf nicht gesagt werden – anfällig für politische Wichtigtuereien, ohne das Potential dazu zu haben (vgl. Kolonien-Träume in der Zwischenkriegszeit). Die heutigen Ambitionen sind in Stichworten zu finden: stärkste Ostflanke der NATO, Visegrad-Führerschaft, neue Zwischenmeer-Allianz oder der Traum von einer „Mittelmacht“.

Gerade mit diesem Terminus schmeichelten clevere US-Präsidenten den opferbereiten Osteuropäern, um sie nicht zuletzt gegen die kriegsmüden Deutschen (wo bleibt unser zweiprozentiger NATO-Beitrag!) auszuspielen. Nicht nur unter Bush war dafür ein hoher Preis zu zahlen: Ging es um US-geführte Militäreinsätze (Irak), geheime Militärgefängnisse, unkritische Unterstützung der Washingtoner, Großmanöver in der Ukraine, Attacken auf Nordstream 2 etc., sind die US-hörigen Polen stets dabei. Warschau missfällt der „Kuschelkurs Brüssels & Berlins mit Moskau“ und die Idee der Aufweichung der Russland-Sanktionen.

Ohne Logik: Russophobie in der polnischen Innenpolitik ein festes Datum

Russophobie ist gut für Wählerstimmen, Annäherungsversuche an Russland ist riskant. Kein Wunder, sollen doch 80 Prozent der Polen russenfeindlich sein, ohne genau zu wissen warum. In einem polnischen Blog heißt es „Vereint im Hass gegen Russland, gespalten in der Liebe zur EU“. In den kommunistischen Zeiten waren die Fronten klarer: die Sowjetunion als Feind verwehrte den Zutritt zum „goldenen Westen“. Heute muss die irrationale Dauerpropaganda den Jugendlichen einspringen.

Wer würde schon die Opfer der Flugzeugkatastrophe bei Smolensk 2010 als „Gefallene“ bezeichnen und hierfür monatliche Trauerfeiern veranstalten? Dabei kennen sich die Nachbarn kaum. Polen, ob jung oder alt, haben kaum Kontakte zu Russen. Auf der Besucherliste stehen zuletzt Nostalgiereisen in die (früher polnische) Westukraine, aber keine Studienreisen nach Moskau oder Sankt Petersburg.

Ohne Gefahr für Europa: Es wird nichts so heiß gegessen wie gekocht

Die Russophobie ist für Europa unschädlich. Die Polen sind Pragmatiker, denen die Vorzüge des Kapitalismus mittlerweile schmecken. Abstrakte Themen wie „Bedrohung durch Putin“ oder „Kriegsreparationen von Deutschland“ interessieren weniger als die Wahlen, Brüsseler Daueranschuldigungen oder der vom Westen künstlich angeheizte Kulturkampf gegen die LGTB-Bewegung.

Russen wiederum besuchen lieber Mallorca und kennen das Nachbarland nur von Shopping-Touren. Bis 2016 gab es einen visafreien kleinen Grenzverkehr zwischen dem Königsberger Gebiet und den Masuren.  Davon lebten einige arme Grenzbewohner nicht schlecht. Warschau stört sich auch nicht an der neutralen Haltung der Visegrad Staaten gegenüber Russland. Wie gesagt, Pragmatismus hat Vorrang.

Fazit

Eine engere Zusammenarbeit zwischen der PiS und der AfD wird es im Europäischen Parlament wohl erst geben, wenn sich die Fraktionen Identität und Demokratie (AfD) und die Europäischen Konservativen Reformer (PiS) zusammenschließen. Bis dahin wird es wohl keine gemeinsamen Erklärungen oder Initiativen geben. Nicht allein wegen der Russophobie.




Warum sich Deutschland dieses Mal nicht wieder erholen wird

Von DER ANALYST | Als am 10. Dezember an dieser Stelle der Beitrag „Was, wenn selbst ein harter Lockdown nicht wirkt?“ erschien, ahnte der Autor nicht, dass sich seine Prognose, dass gegen die Saisonalität von Infektionszahlen kein Kraut gewachsen ist, so schnell bewahrheiten würde.

In dem Artikel heißt es: „Sollte, was zu erwarten ist, selbst der „harte Lockdown“ nicht das gewünschte Ergebnis bringen, dann wissen wir, dass tausende von wirtschaftlichen Existenzen völlig umsonst zerstört wurden, ganz zu schweigen von dem menschlichen Leid, das unsere vereinsamten Alten und jene Erkrankten, deren Behandlung verschoben wurde, erfahren mussten.“ 

Regierungshandeln nach Einsteins Definition von Wahnsinn

Gestern, am 22. Dezember 2020, berichtete die „WELT“, dass RKI-Chef Wieler trotz des „Lockdown“ keine Trendwende bei den Infektionen sieht. Außerdem sei die Wahrscheinlichkeit, dass die neue Virus-Mutation bereits in Deutschland ist, sehr hoch.

Wer die Berichterstattung der Mainstream-Medien und die Aussagen der Politiker aufmerksam verfolgt, weiß inzwischen, dass die Zwangsmaßnahmen nicht am 10. Januar zu Ende sein werden. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass sie sogar noch verschärft und bis mindestens März/April 2021 fortgeführt werden, frei nach Einsteins Erkenntnis, dass die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Ob diesem Vorgehen eine weltweite Massenhysterie in den Reihen der politischen Entscheidungsträger zugrunde liegt, oder eiskaltes politisches Kalkül einer Finanzelite, bleibt Gegenstand von Spekulationen.

Jedenfalls müsste mittlerweile selbst der Dümmste registriert haben, dass sich das Virus von den Zwangsmaßnahmen – im Gegensatz zur Wirtschaft – nicht beeindrucken lässt. Der einzig richtige Weg wäre, mit Corona zu leben, wie seit Jahrtausenden mit der Influenza.

Die Erkenntnis wird zu spät kommen

Es ist jedoch abzusehen, dass diese Erkenntnis zu spät kommen wird und „Corona“ zum Zusammenbruch des weltweiten Finanz- und Wirtschaftssystems führt. Obwohl nicht zu erwarten ist, dass danach bei uns Verhältnisse herrschen, wie nach dem letzten großen Zusammenbruch im Jahr 1945, ist dennoch eine Rückkehr zum alten Wohlstand, oder ein zweites Wirtschaftswunder, so gut wie ausgeschlossen.

Dafür verantwortlich zeichnet zweifellos Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Bilanz ihrer Regierungszeit:

  1. Eine katastrophale Energiepolitik, mit der die Versorgung des Landes mit bezahlbarem und verlässlich verfügbarem Strom auf Jahrzehnte hinaus sabotiert wurde
  2. Eine katastrophale Bevölkerungs- und Migrationspolitik, die dazu geführt hat, dass seit 2016 jedes Jahr weit über eine Million überwiegend hochqualifizierte Deutsche das Land fluchtartig verlassen und von größtenteils minderqualifizierten Migranten, die über das „Asylticket“ nach Deutschland einwandern, ersetzt werden. Diesen Effekt nennt man „brain-drain“ – die Intelligenz geht den Ausguss hinunter
  3. Eine katastrophale Wirtschaftspolitik, die der Automobilindustrie, einst Eckpfeiler des deutschen Wohlstands, schwer zusetzt und zu ihrer Marginalisierung führen wird. Zudem ist seit längerem eine massenhafte Abwanderung anderer Industriezweige ins Ausland zu beobachten

Ein weiterer Sargnagel für die Industrienation Deutschland ist die Bildungspolitik. Um es überspitzt auf den Punkt zu bringen: Ein Berliner Abiturient von heute hätte im Jahr 1972 in Bayern nicht einmal die Mittlere Reife geschafft. Im Deutschland des Jahres 2020 verlassen massenweise Jugendliche die Schulen, die weder ausbildungsfähig, noch leistungswillig sind.

Nach dem Crash kommt das lange Siechtum

1945 stand man vor den Trümmern eines Staates, aber die wirtschaftliche Substanz war nicht so stark beschädigt, wie gemeinhin angenommen wird. Der entscheidende Unterschied ist aber die Bevölkerung heute zu damals. 1945 lebte in Deutschland ein homogenes, gut ausgebildetes, leistungswilliges Volk, das an einem Strang zog, weil man die gleiche Sprache sprach, den gleichen Wertekanon aufgrund des gleichen kulturellen Hintergrundes hatte und daher auch dasselbe wollte, weil es lauter indigene Deutsche waren. Dieses einigende Band wurde spätestens durch die 68er systematisch zerstört. Das geht seit den 70er Jahren in einem fort, mit mörderischem Tempo, seit Merkel am Ruder ist. Grüne Idiotie mit einhergehender Zertrümmerung unserer wirtschaftlichen Basis, Ehe für alle und damit Zerstörung der Familie. Kein Wunder, dass die Intelligenten das Land fluchtartig verlassen.

Es wird deshalb kein zweites Wirtschaftswunder geben. Dieses Mal wird Deutschland, im Gegensatz zu 1945, endgültig in die Knie gezwungen. Und zwar von innen, nicht von außen.