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Was kein Patriot braucht: Neue Parteigründungen!

Von WOLFGANG HÜBNER | Es gibt durchaus eine Reihe von Gründen, mit der AfD derzeit unzufrieden zu sein. Es gibt allerdings noch wesentlich mehr Gründe, sich über die Etablierung einer Partei mit rechts-konservativ-freiheitlicher Prägung im Bundestag und den gesamten Landesparlamenten auch weiterhin zu freuen. Für patriotisch gesinnte Deutsche gibt es überhaupt keinen Grund, unter den gegenwärtigen Umständen den spalterischen Weg einer oder gar mehrerer Parteigründungen begehen zu wollen – von den geringen Erfolgsaussichten solcher Gründungen einmal abgesehen.

Die AfD mit all ihren Unvollkommenheiten und inneren Widersprüchen ist derzeit die einzige realpolitische Kraft, die patriotische Positionen national zur Geltung bringen kann. Es bedarf vielleicht einer gewissen Distanz zur AfD und einiger Kenntnis über das traurige Schicksal gescheiterter „rechter“ Parteien in der Vergangenheit, um diese Feststellung treffen zu können. Und es bedarf der Überzeugung, dass die AfD etwas ganz anderes braucht als die Kündigung von Mitgliedschaften, um sich Neugründungen von politischen Kleinunternehmen oder Sekten zu widmen.

Dringend gebraucht wird vielmehr die Stärkung und bessere Organisierung einer weitgehend parteiunabhängigen, vielgestaltigen patriotischen Bewegung in Deutschland, im Westen wie im Osten. Je stärker diese Bewegung wird, desto mehr Druck kann sie entwickeln, also auch und gerade wesentlichen Einfluss auf die Politik der AfD nehmen. Es ist kurzschlüssig, um nicht zu sagen: politisch dumm, sich stattdessen auf das Abenteuer einer Konkurrenzorganisation zur AfD einzulassen.

Es mag ja sein, dass sich André Poggenburg und andere Personen mit patriotischem Anspruch nicht mehr ausreichend mit der real existierenden AfD identifizieren können und diese deshalb verlassen. Aber warum wollen sie dann in allzu deutscher Parteienseligkeit gleich eine neue gründen? Poggenburg hat vor einigen Jahren in Sachsen-Anhalt an der Spitze der dortigen AfD einen großartigen Wahlsieg feiern können. Doch er hat dieses von den Wählern geliehene politische Kapital als verantwortlicher Politiker fast vollständig verspielt.

Das ist alles andere als eine Empfehlung für eine neue Parteikarriere. Es ist nur zu hoffen, dass es nun nicht zu ähnlichen Kurzschlusshandlungen von Mitgliedern und Sympathisanten des „Patriotischen Flügels“ innerhalb der AfD kommen wird. Der Hauptprofiteur solcher Entwicklungen ist das Parteienkartell, das selbstverständlich jede Schwächung der AfD bejubelt. Und profitieren werden auch jene Kräfte in der AfD, die eigentlich nur eine bessere CDU/CSU wollen und schon sehr zufrieden wären, ein gesichertes Plätzchen im Parteienspektrum mit vielen lukrativen Mandaten zu bekommen.

Haben André Poggenburg und andere genügend über die Konsequenzen ihrer Entscheidungen nachgedacht? Leider ist zu vermuten: Nein. Deshalb wählen sie den Weg ins politische Abseits.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




EILT: André Poggenburg verlässt Alternative für Deutschland

Erst gestern hat PI-NEWS darüber berichtet, dass der vom ehemaligen Landes- und Fraktionsvorsitzenden der AfD in Sachsen-Anhalt, André Poggenburg (43), maßgeblich mitinitiierte Kreis „Die Nationalkonservativen“ eine Parteineugründung plant. Nur wenige Stunden später teilt Poggenburg der Presse gegenüber mit, dass die AfD nicht mehr seine „wirkliche politische Heimat“ sei und gibt seinen Parteiaustritt „mit sofortiger Wirkung“ bekannt.

AfD-Bundesvorstandsmitglied Kay Gottschalk hat der Deutschen Presse-Agentur am späten Donnerstagabend bestätigt, dass Poggenburg seinen Austritt per E-Mail erklärt habe.

Auf seinen Seiten bei den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter hat Poggenburg seine Profilbilder bereits ausgetauscht.

Dort prangert jetzt ein Logo mit der Kurzbezeichnung „AdP Mitteldeutschland“ sowie die Internetadresse

AUFBRUCH-DEUTSCHER-PATRIOTEN.DE“.

Auf der beworbenen Internetseite ist neben dem Logo zu lesen:

„Wir starten in den nächsten Tagen – bis dahin besuchen Sie bitte unsere Facebook Seite unter: https://facebook.com/AdP.Mitteldeutschland

Eine der ersten Reaktionen erfolgte vom AfD-Landes- und Fraktionschef aus Rheinland-Pfalz, Uwe Junge (61), auf Twitter:

„André Poggenburg verläßt die AfD! Endlich – ich hoffe, er nimmt den ganzen Narrensaum und die selbst ernannten Patrioten mit!“

Screenshot der Austritts-Mail von André Poggenburg:

 




Rechte AfD-Abspaltung um André Poggenburg geplant

Was bisher nur gerüchteweise durchs Netz geisterte, ist heute durch den sächsischen AfD-Funktionär Egbert Ermer gegenüber Spiegel Online bestätigt worden. Der vom ehemaligen Bundesvorstandsmitglied André Poggenburg initiierte Kreis “Die Nationalkonservativen” soll wohl doch mehr sein als nur ein loses Netzwerk am rechten Rand der AfD:

„Das Projekt Parteigründung geht heute los”. Geplant sei laut Ermer eine „mitteldeutsche Bewegung“ mit Ablegern in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Von Poggenburg, der die AfD im Jahr 2016 mit dem Rekordergebnis von fast 25 Prozent in den Landtag von Sachsen-Anhalt geführt hatte, gibt es dazu noch keine persönliche Stellungnahme. Der 43-Jährige ist seit Monaten innerparteilich unter Druck. Erst diese Woche beantragte der Bundesvorstand wegen der Verwendung des Begriffs “Volksgemeinschaft” eine zweijährige Ämtersperre für den Landtagsabgeordneten. Zuvor war er bereits als Fraktions- und Parteivorsitzender in Sachsen-Anhalt abgelöst worden und hatte sich von der Führungsspitze des AfD-Flügels um Björn Höcke distanziert.

Über die weiteren Hintergründe und möglichen Mitstreiter des neuen Parteiprojektes ist derzeit nur wenig bekannt. Als sicher dürfte gelten, dass auch der zunehmende Druck der Parteiführung gegen den rechten Rand der Partei im Zuge der Verfassungsschutz-Debatte eine Rolle spielt. Ebenso wie die Animositäten zwischen dem Bundesvorstand der AfD und der Pegida-Führung in Dresden, die ihrerseits auch gute Kontakte zu Poggenburg und Ermer unterhält.

Die sächsische AfD-Spitze hat laut Spiegel Online derweil in einer ersten Reaktion betont gelassen auf die Abspaltungspläne reagiert: „Die AfD Sachsen bewegt sich politisch im Rahmen des Parteiprogramms, das unsere Mitglieder verabschiedet haben“, sagte Landesvorstand Carsten Hütter, der auch Vorsitzender des AfD-Bundeskonvents ist. „Wer etwas anderes möchte, muss seine Schlüsse ziehen. Jeder ist seines Glückes Schmied.“




Nun also doch: Poggenburg tritt zurück!

Sachsen-Anhalts AfD-Fraktions- und Landeschef André Poggenburg tritt Ende des Monats zurück. Das teilte der AfD-Landesverband mit. Poggenburg stand zuletzt wegen seiner Aschermittwochsrede in der Kritik.

André Poggenburg will den Vorsitz der AfD-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt Ende des Monats aufgeben. Auch als Landesvorsitzender wolle er zurücktreten, teilte der AfD-Fraktionsvorstand in Magdeburg mit. Den Schritt habe Poggenburg damit begründet, „Druck von Partei und Fraktion“ nehmen zu wollen.

In einer Erklärung wies die Fraktion Medien-Berichte zurück, demzufolge es in der Landtagsfraktion einen Abwahlantrag und Rücktrittsforderungen gegen Poggenburg gegeben habe. Es habe allerdings „eine ausführliche Diskussion“ zu seiner Aschermittwochsrede gegeben.

Poggenburg stand zuletzt auch innerhalb der AfD in der Kritik, nachdem er beim politischen Aschermittwoch der AfD im sächsischen Pirna die Türkische Gemeinde in Deutschland als „Kümmelhändler“ und „Kameltreiber“ bezeichnet hatte.

In den vergangenen Monaten hatte es in der Magdeburger AfD-Fraktion wiederholt Machtkämpfe und interne Querelen gegeben. Drei Abgeordnete traten im vergangenen Jahr aus der Landtagsfraktion aus.

Poggenburg selbst hatte die Kritik an seiner Wortwahl als „Stimmungsmache“ bezeichnet. Nun zog er dennoch Konsequenzen aus dem geschwundenen Rückhalt in den eigenen Reihen.

» Jouwatch: Poggenburgs Rücktrittserklärung im Wortlaut




Für die Alternative ist immer Aschermittwoch

Von WOLFGANG HÜBNER | Zum langjährigen Ritual der etablierten Parteien gehört die merkwürdig verkrampfte Sitte, ihren prominenten Lautsprechern am Aschermittwoch in stickigen Sälen und Hallen mal etwas rhetorischen Ausgalopp zu gönnen. Dann dürfen sich die jeweiligen Anhängerscharen an allerlei verbaler Kraftmeierei gegen die politische Konkurrenz erfreuen. Eigentlich weiß jeder, dass alles nicht ernst gemeint ist, erst recht die Lautsprecher selbst, die schon einen Tag später wieder innigste Beziehungen zu denen pflegen, die sie einige Stunden zuvor mit Gebrüll beschimpft haben.

Wer die Bezeichnung „Alternative für Deutschland“ ernst nimmt, was eigentlich ratsam sein sollte, hat gute Gründe, sich auch am albernen Aschermittwochs-Gaudi der etablierten Parteien alternativ zu verhalten, nämlich dabei entweder nicht mitzutun oder etwas ganz anderes zu inszenieren. Für die Partei, die eine grundsätzliche Alternative zu den etablierten Konkurrenten zu sein beansprucht, sollte jedenfalls gelten, dass für ihre Politiker jeden Tag Aschermittwoch ist, nämlich in dem Sinne, an jedem Tag Klartext zu reden.

Die denkbar schlechteste Idee ist es allerdings, es bei dieser Gelegenheit den Etablierten gleichtun zu wollen, also mal ganz kurz die „innere Sau“ rauszulassen. Denn alle Systemmedien sind darauf programmiert, kein Wort von dem auf die Goldwaage zu legen, was eine Nahles, ein Söder oder ein Lindner irgendwo in Bayern am Aschermittwoch vor bierseligen Anhängern von sich geben. Das ist selbstverständlich bei der verhassten AfD ganz anders. Die steht unter genauer Beobachtung. Und das umso mehr in Anbetracht der offensichtlichen Krise der sogenannten Volksparteien, die auch eine Krise des etablierten politischen Systems ist.

Deswegen konnte der mitteldeutsche AfD-Politiker André Poggenburg bei seinem Auftritt am Aschermittwoch von vornherein mit öffentlich-rechtlicher Kontrolle seiner Rede rechnen. Und als führender Politiker in Sachsen-Anhalt musste er wissen: Wer besonders kräftig einschenkt, muss besonders darauf achten, dabei nichts zu verschütten. Genau das aber ist Poggenburg passiert mit seinen emotional nicht ganz unverständlichen, doch die Emotionen im Saal allzu primitiv und derb schürenden Äußerungen.

Denn was und in welcher Sprache der AfD-Politiker da von sich gab, erinnerte leider nur allzu sehr an das Elend von Republikaner- und NPD-Versammlungen in den 90er-Jahren. Nur war seinerzeit (außer dem Verfassungsschutz) nur sehr selten ein unfreundlicher Beobachter mit von der Partie, Ton wie Bild wurden meist auch nicht dokumentiert. Denn im Gegensatz zur AfD stellten diese Rechtsorganisationen keinerlei echte Herausforderung für das Parteienkartell dar.

Es darf sich deshalb niemand wundern, am wenigsten Poggenburg und die Veranstalter, dass hernach wenige aus dem Zusammenhang gerissene Sätze in den extrem feindlich gesinnten Medien mit großem Trommelwirbel skandalisiert wurden, um bestimmte Vorurteile und Barrieren gegenüber der AfD zu befestigen. Noch schwerer wiegt das Aufreißen von bestehenden Gräben in der Partei selbst, deren Bundesvorstand mal wieder nur eine öffentliche Distanzierung übrig blieb, die einstimmig beschlossene Abmahnung Poggenburgs inklusive.

Auch die „Flügel“-Freunde in der AfD (und der Verfasser dieses Textes zählt nicht zu ihren Gegnern) müssen registrieren: Ein viel zu hoher Preis für ein paar Sekunden Beifall im Saal. Und eine völlig unnötige Schwächung der nationalkonservativen Kräfte in der Partei. Doch damit nicht genug. Denn André Poggenburg hat bei seiner unglückseligen Attacke auch eine eiserne Grundregel für den politischen Kampf in Deutschland missachtet: Es geht nicht darum, die türkischen, arabischen oder afrikanischen Profiteure der irrsinnigen Multikulti-Politik und „Flüchtlings“-Invasion anzugreifen, sondern die dafür politischen Verantwortlichen, die fast allesamt deutsche Namen wie Merkel, Altmaier, Schulz, Scholz, Roth, Gabriel oder Steinmeier haben.

Nie waren in den letzten Jahrzehnten diese Repräsentanten maroder Parteien so leicht angreifbar und im Ansehen des Volkes so sehr beschädigt wie derzeit. Deshalb muss gegen sie, ob am Aschermittwoch oder jedem anderen Tag, die politische, gerne auch die zugespitzt polemische Attacke all jener gelten, die sich gegen die Abschaffung und Auflösung Deutschlands wehren. Die Bedrohung unseres Vaterlands kommt nicht wirklich von eingedeutschten Deutschenhassern wie dem derzeit multimedial unerträglich hochgejubelten Deniz Yücel. Die größte Bedrohung sind diejenigen Biodeutschen in Politik, Medien und Gesellschaft, die Pässe verschenken und Grenzen öffnen.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der 71-jährige leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Medien hyperventilieren nach Poggenburgs Aschermittwochsrede

André Poggenburgs Aschermittwochs-Rede in Pirna hat ein politisches Beben ausgelöst. Seine Bezeichnungen „Kümmelhändler“ und „Kameltreiber“ für türkische Holocaustleugner hat Wut und Empörung ausgelöst, da die Leugner des Völkermordes dadurch verunglimpft würden.

ARD und ZDF eröffneten Donnerstag in den Nachrichtenmagazinen ein regelrechtes Propagandafeuer; Präsident Steinmeier (der schon mal am Grabe eines Judenhassers und Terroristen einen Kranz niederlegt) gab sich ebenfalls empört und staatstragend.

Gegen die von Poggenburg attackierten Leugner des Armenien-Völkermordes würde Hass geschürt. Dass Deutsche gerade wegen des Aussprechens dieser Wahrheit von einem türkischen Verbandsvertreter als „Köterrasse“ tituliert wurden, störte Steinmeier dagegen natürlich nicht.

Wir stellen hier die beanstandeten Zitate von Andre Poggenburg in ihrem Kontext vor (ab Minute 6:12) und damit zur Diskussion:

Und wie schaut’s denn mit Horst Seehofer, Bayerns zahnlosem Schmusetiger? Der hat doch tatsächlich und urplötzlich den Patriotismus für sich entdeckt und möchte ein Heimatministerium einrichten. Alle Achtung, muss ich sagen. Und so weit, so gut. Wir können erst mal konstatieren: AfD wirkt!

Ja, und die Berliner Linkspartei, diese Chaotentruppe von vorgestern, wetterte daraufhin mit Schaum vorm Mund und meinte, der Begriff „Heimat“ sei „völlig deplatziert in der Politik“. Darüber muss man erst mal nachdenken. Und dass diese Links-Spackos niemand irgendwo haben will, und die nie eine Heimat finden werden, damit auch nichts anfangen können, ist schon klar. Aber wir werden uns unsere Heimat durch dieses arbeitsscheue Lumpenproletariat nicht nehmen lassen.

Und ganz, ganz unverschämt fand ich noch folgendes: Da hat sich doch tatsächlich die türkische Gemeinde in Deutschland herabgelassen und ebenfalls wie die Linken gezetert gegen dieses geplante Heimatministerium und lehnt dieses mit dem Hinweis auf unsere deutsche Geschichte ab.

Da muss ich ehrlich sagen: Diese Kümmelhändler haben selbst einen Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern am Arsch, für den sie bis heute keine Verantwortung übernehmen. Und die wollen uns irgendetwas über Geschichte und Heimat erzählen. Die spinnen wohl!

Diese Kameltreiber sollen sich dorthin scheren, wo sie hingehören, weit, weit, weit hinter den Bosporus zu ihren Lehmhütten und Vielweibern. Hier haben die nichts zu suchen und nichts zu melden. Punkt.

Und diese absolut deplatzierte überhebliche Kritik an uns Deutschen ist für mich der neuerliche Beweis dafür, dass Multikulti grandios gescheitert ist und dass diese unsägliche doppelte Staatsbürgerschaft logischerweise nichts anderes hervorbringen kann als heimat- und vaterlandsloses Gesindel, was wir hier nicht mehr haben wollen. [Zuhörer: „Abschieben, abschieben, abschieben … „] Das wäre, das wäre ein Rezept.

Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft(!?) Dresden ein Verfahren eingeleitet, wie der MDR frohlockt:

Auch die Türkische Gemeinde in Deutschland will Poggenburg wegen beleidigender Aussagen anzeigen. Der Verbandsvorsitzende Gökay Sofuoglu sagte SWR Aktuell, man wolle die AfD-Politiker daran erinnern, dass sie in einem Rechtsstaat leben, dass hier ein Grundgesetz existiert, und dass unser Grundgesetz Volksverhetzung, Diffamierung und Diskriminierung verbiete.

Unser Grundgesetz bietet allerdings keinen Schutz für Leugner des Völkermordes an den Armeniern. Keinen Schutz, dass wir uns von solchen keine guten Ratschläge geben lassen wollen und keinen Schutz vor despektierlichen Bezeichnungen. Jemand, der den türkischen Massenmord an den Armeniern leugnet, verdient keinen Respekt und muss sich noch ganz andere Bezeichnungen gefallen lassen.

Ob Sofuoglu zu diesen gehört oder nicht und ob er den türkischen Völkermord oder  „Beleidigungen“ als Kameltreiber oder Kümmelhändler als schlimmer empfindet und gewichtet, wäre höchst interessant zu erfahren.

Vielleicht hat Sofuoglu ja ausreichend Mut, sich auf PI-NEWS dazu zu äußern, eine ungekürzte Darstellung sichern wir (wie immer) selbstverständlich gerne zu. Allerdings würde er hier ohne Türkenbonus auskommen und sich in der Sache einem höchst kritischen Publikum stellen müssen. Ob er dazu die Eier in der Hose hat, darf sehr bezweifelt werden.




Video: André Poggenburg für Zusammenarbeit mit Pegida

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die AfD macht gerade einen Reinigungsprozess durch. Die letzten „liberalen“ Bedenkenträger und Dauer-Distanzierer gehen von Bord, die Vertreter eines klaren patriotischen und national-konservativen Kurses übernehmen das Ruder. André Poggenburg stellte sich am Wahlabend in der Live-Sendung von Compact im Gespräch mit Jürgen Elsässer und mir klar hinter die Pegida-Bewegung, die in Sachsen ganz erheblich zu dem guten AfD-Ergebnis beigetragen habe. Er sehe eine natürliche Symbiose zwischen der Partei in den Parlamenten und der Bürgerbewegung auf den Straßen.

Dies ist ein deutliches Zeichen, dass sich die jetzt erstarkende Partei nicht mehr vom linksgestörten Medien-Propagandafeuer beirren lässt. Die faktenfreie Diffamierung von AfD und Pegida geht zusehends ins Leere, so dass die rasch wachsende Volkspartei und die dauerhafteste Bürgerbewegung in der deutschen Geschichte so langsam den ihr gebührenden Platz erhalten, um die dringend notwendige Kurskorrektur in der politischen Landschaft einzuleiten.

Die AfD ist dabei der parlamentarische Arm des Volkswillens, der sich auf der Straße seit fast drei Jahren kräftig artikuliert. Von Dresden ging dieser Impuls auf ganz Deutschland aus, und das sind dort weder „Abgehängte“ noch „Frustrierte“, sondern Bürger mit gesundem Menschenverstand aus der Mitte der Gesellschaft, die das ausdrücken, was das Wahlergebnis in ganz Deutschland zeigte: Die etablierten Parteien haben komplett versagt, indem sie die größten Probleme unseres Landes, die Massenflutung durch zum erheblichen Teil unintegrierbare und teilweise sogar feindlich eingestellte sogenannte „Flüchtlinge“, die rasch zunehmende Überfremdung durch die Islamisierung, den massiven Verlust der inneren Sicherheit, die irre Genderisierung der Gesellschaft und die unerträgliche EU-Diktatur schlichtweg ignorierten.

Poggenburg sieht die AfD als eine Volkspartei, die alle Flügel zusammenhalten müsse. Dazu brauche es eine Führung, die dazu auch in der Lage sei und nicht spalte. Damit deutete er bereits am Wahlabend an, dass das Vorgehen einer Frauke Petry keine Zukunft in der AfD hat. Sie hätte sich unterordnen müssen, aber das ist etwas, was ihrem Charakter absolut nicht entspricht. Schon in der Schule wollte sie immer die Beste sein und empfand einen Zweier statt eines Einsers als persönliche Niederlage. Petry ist ein Opfer ihres unstillbaren Ehrgeizes, der schon fast an Egomanie grenzt. Daher wurde sie im Bundesvorstand der AfD auch nicht als Teamplayer wahrgenommen, sondern als Egoistin, die ihre Ansichten mit Macht durchzuboxen versuchte.

Es ist schade um ihre zweifellos vorhandenen Fähigkeiten, aber ein Politiker mit einer solch schwierigen Persönlichkeitsstruktur wird immer Gift für eine demokratische Partei sein. Die AfD hat jetzt die große Chance, zu einer festgefügten Einheit zusammenzuwachsen. Dies ist auch nötig, wenn man bedenkt, dass man immer noch fast den gesamten medialen Komplex und alle Altparteien als geradezu bösartige Gegner hat.

Die Kraft, die Pegida auf der Straße entfaltet, sollte wie ein Zaubertrank in den Köpfen der AfD-Abgeordneten wirken, um sich im Bundestag wie das kleine Dorf der Gallier, von Römern umlagert, durchzusetzen. Der Zaubertrank von AfD & Pegida ist das Wissen, dass alle Fakten hinter ihnen stehen und mit zunehmender Verschlimmerung der Zustände in Deutschland weitere Millionen Wähler und Unterstützer zu der Bewegung hinzustoßen werden.

Auch im Ausland wird der Wahlerfolg der AfD und die damit verbundenen erdrutschartigen Veränderungen in der politischen Landschaft Deutschlands mit Interesse verfolgt. So interviewte mich am letzten Pegida-Montag ein Videoreporter von RAI 3 aus Italien:

Weitere Fotos aus Dresden:

Am kommenden Dienstag, dem Tag der Deutschen Einheit, ist um 14 Uhr der nächste Spaziergang von Pegida Nürnberg mit Unterstützung vom Mutterschiff aus Dresden. Dessen Fest zum dreijährigen Jubiläum findet am Samstag, den 28. Oktober statt.

(Fotos: Pegida Dresden / Lutz Bachmann / Michael Stürzenberger)




Video: „hart aber fair“ mit André Poggenburg

Die Zerstörerelite und ihre linken Schergen sind drauf und dran, die Demokratie durch Gesinnungsdressur und Meinungsunterdrückung abzuschaffen und einen Repressalienstaat erster Güte zu etablieren. Gerade die Bürger im Osten erkennen Unterdrückung und Diktatur schon in ihren Anfängen und sind deshalb offensichtlich auch schneller bereit, sich lautstark auf der Straße dagegen zu engagieren. Die Proteste gegen das sich am 3. Oktober in DDR-Manier selbst feiernde System sind Anlass für die Sendung „hart aber fair“ heute Abend um 21 Uhr in der ARD, u.a. mit dem Landesvorsitzenden der AfD in Sachsen-Anhalt, André Poggenburg.

(Von L.S.Gabriel)

Zu lange waren Politik und Medien es gewohnt, dass die Bürger sich am Nasenring ihrer Propaganda durch die immer bunter werdende Manege Deutschland führen haben lassen. Jetzt, wo immer mehr Menschen nicht mehr tatenlos zusehen wollen, wie das, was sie erwirtschaften, eindringenden Gewalthorden oder dem Elend der Welt in den nimmersatten Rachen geworfen wird, wie aus der Gesellschaft entstandene Werte, aus der Geschichte gewachsene Traditionen zugunsten fremder Folklore und Befindlichkeiten abgeschafft werden sollen, staunt die Dressurelite und mimt das Opfer.

In der Sendungsbeschreibung heißt es daher:

Pfiffe, Pöbeleien und hemmungslose Politiker-Verachtung. Woher kommt die Wut auf unser System, die Verrohung im Umgang? Gibt es im Osten ein Demokratiedefizit – oder sind wir in West und Ost eigentlich zwei Völker?

Die Gäste sind:

André Poggenburg, AfD-Landeschef in Sachsen-Anhalt, der selbst auch auf der Straße Widerstand leistet und auf die dämlichen Fragen der Redaktion wohl die passenden Antworten haben wird.

Matthias Platzeck (SPD), Vorstand des deutsch-russischen Forums, ehemaliger Ministerpräsident des Landes Brandenburg (2002-2013), dem wohl eine DDR 2.0 sehr gut gefallen würde.

• MdB Iris Gleicke (SPD), für die Pegida und AfD braune Rattenfänger sind.

Armin Laschet (CDU); Für ihn ist der Widerstand einerseits etwas, das man nicht „überbewerten“ sollte, anderseits sieht er Pegida als „Geiselnehmer“ Dresdens.

Michael Jürgs, ehemaliger Stern-Chefredakteur, nennt AfD-Wähler schlicht „Pöbel“. Sie sind für ihn, ebenso wie Pegida-Anhänger, „völkisch beschränkte Prolos“. Jürgs, selber ein Verbalausfall in Person, soll uns aber heute Abend wohl erklären, woher die „Verrohung im Umgang“ kommt.

Wir freuen uns auf André Poggenburg und auch darüber, dass die Lücken- und Lügenmedien dank starker Wahlergebnisse nun nicht mehr daran vorbei kommen, auch Mitglieder der AfD zu derartigen Sendungen einzuladen, wenn sie sich nicht vollends lächerlich machen wollen.

Video der Sendung:

» Gästebuch
» E-Mail: hart-aber-fair@wdr.de