Wie sich die Türkei ihr 9/11 bastelt

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu (Foto l.) lächelte fröhlich, als er wiederholte: Ja, die Konfrontation zwischen der israelischen Kommando-Einheit und den türkisch-islamischen Aktivisten vor der Küste des Gaza-Streifens im Mai kann durchaus mit den Angriffen von Al Qaida auf New York und Washington verglichen werden.

(Von Jackson Diehl, Originalartikel „The Turkish 9/11“ erschienen am 6. Dezember in der Washington Post, Übersetzung: Antifo)

„Das war das türkische 9/11 — ich wiederhole das!“, schrie er während eines Besuches in Washington letzte Woche. „Ich spreche nicht von der Anzahl“, fügte er hinzu, als darauf hingewiesen wurde, dass am 11. September 2.900 Menschen starben und neun bei dem Kampf um die Flotilla. „Ich will damit den psychologischen Schock in der Türkei in Worte fassen. Bürger unseres Landes wurden von einer ausländischen Armee getötet.“

Nun, ganz so einfach war die Sache nicht. Diese Türken waren keine unschuldigen Zivilisten, sondern Kämpfer, die die Konfrontation gesucht hatten; sie wurden nicht von Selbstmord-Attentätern getötet, sondern von Berufssoldaten, die anfangs noch mit Farbmunition und Tränengas gekämpft hatten.

Es ist also schon sehr schräg, wie Davutoglu seinen Hauptpunkt zu belegen versucht: dass es keinen Grund für Verstimmungen zwischen seiner Regierung und der Obama-Administration gebe. „Seit mehr als zwanzig Monaten haben wir hervorragende Beziehungen“, sagte er. „Und als strategische Verbündete müssen wir unsere Beziehungen schützen.“

Die Türkei ist NATO-Mitglied, sie beherbergt US-Militärstützpunkte, die für die Operationen in Afghanistan und dem Irak gebraucht werden, und sie ist ein Hauptabnehmer amerikanischer Waffen. Aber ist sie wirklich immer noch ein Verbündeter? Das ist die Frage, mit der zwei aufeinanderfolgende US-Administrationen ringen, wie nun einige der interessanteren von Wikileaks enthüllten Depeschen des US-State Departments zeigen. Während der acht Regierungsjahre der verhalten islamistischen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) wurde die Türkei zu einer Art Modell für die verzwickten Beziehungen des 21. Jahrhunderts, mit denen die Vereinigten Staaten umgehen müssen.

Die Türkei war ein autoritärer Staat, der sich zuverlässig in den Westen eingereiht hatte. Jetzt ist sie eine Demokratie mit einer boomenden Wirtschaft — und großen geopolitischen Ambitionen. Die Macht der breiten Unterstützung gab Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan das Selbstvertrauen, die US-Politik im Iran zu unterlaufen, anti-amerikanische muslimische Diktatoren im Sudan und Syrien zu veredeln, und Israel bald schon als Feind darzustellen — und das alles, während türkische Truppen in Kabul eingesetzt werden und man sich beim Kampf gegen kurdische Aufständische auf die Hilfe der USA für die eigene Armee verlässt.

Noch gibt es im Mittleren Osten Herrscher wie Ägyptens Hosni Mubarak, ein mürrischer Machthaber, der die strategischen Interessen der USA still unterstützt, sich einer Modernisierung seiner verrottenden Alleinherrschaft jedoch verweigert. Erdogan sieht darin eine Gelegenheit, um selbst zum regionalen Macht-Makler zu werden. „Die Türkei, die, hinsichtlich ihres wirtschaftlichen Erfolges, ihrer Macht und dem Willen für die Interessen der Völker aufzustehen auf die vorgebliche Bewunderung der Bevölkerungen des Mittleren Ostens baut, greift über auf die undemokratischen Regimes bis zur ‚arabischen Straße'“, erklärt eine der Depeschen, die von der US-Botschaft in Ankara dieses Jahr verschickt wurde. Daher die überhitzte Rhetorik zu Israel, die ebenso kalkuliert wie leidenschaftlich abgegeben wurde.

In den Wikileaks-Depeschen ist Davutoglu eine Art Anti-Held, der als „außerordentlich gefährlich“ und „verloren in neo-osmanischen islamistischen Fantasien“ beschrieben wird. Als er wenige Stunden nach der Veröffentlichung dieser Beschreibungen in Washington eintraf, nahm er eine Entschuldigung von Außenministerin Hillary Clinton an, spielte den entstandenen Schaden herunter — und umarmte zumindest einen Teil der Botschafts-Analyse. „Britannien hat einen Commonwealth“ mit seinen ehemaligen Kolonien, erinnerte er. Weshalb sollte die Türkei in den ehemals osmanischen Ländern auf dem Balkan, im Mittleren Osten und in Zentral-Asien ihre Führung nicht wieder errichten?“

Es ist faszinierend, die emotionalen Ausschläge in den US-Analysen dieses sich schnell wandelnden Partners zu verfolgen. Von dem ehemaligen Botschafter Eric Edelman wird Erdogan als sauer beschrieben, als jemand, der „einen autoritären Einzelgänger-Fimmel“ hat; der Nachfolger von Edelman, James F. Jeffrey, kommt zu dem Schluss, dass Erdogan „Israel einfach hasst„, und dass sein Drängen nach regionaler Autorität „kein einziges nennenswertes Erfolgserlebnis aufweisen kann“. Gleichwohl kommt in den Depeschen auch Bewunderung für Erdogans politische Sachkenntnis und für die Rolle der Türkei im Libanon, in Pakistan und sogar Syrien zum Ausdruck.

Tatsächlich sieht Erdogan als Möchtegern-Führer immer noch attraktiver aus, als Mitbewerber wie Hassan Nasrallah von der Hisbollah. Schließlich ist die Türkei von europäischem Handel und Investitionen abhängig; sie will einen demokratischen Irak, einen Iran ohne Atomwaffen und den Erfolg der NATO in Afghanistan. Sie erkennt Israel noch an. Von ihrem Wesen her ist sie eine echte muslimische Demokratie — was bedeutet, dass sie gleichzeitig schwieriger ist und, in gewisser Weise, mehr eine Art Verbündeter ist, als sie mal war.

„Letztlich werden wir mit der Türkei leben müssen, deren Bevölkerung vieles von dem antreibt, was wir sehen“, schrieb Jeffrey in einer eindringlichen Depesche. „Das verlangt nach einem fallweisen Ansatz und der Anerkennung/Erkenntnis, dass die Türkei oft ihren eigenen Weg gehen wird.“ „Der gegenwärtige Schlag politischer Führer“, bemerkt er, hat eine „besondere Leidenschaft für das zerstörerische Drama und Rhetorik. Am Horizont ist aber kein besserer zu erblicken, und die Türkei wird eine schwierige Mischung aus Weltklasse-‚westliche‘-Einrichtung, Kompetenz und Orientierung, und Mittlerem Osten, Kultur und Religion, bleiben.“




Türkischer Schriftsteller Dogan Akhanli wieder frei

Dogan AkhanliEin Gericht in Istanbul hat jetzt entschieden, den türkischstämmigen Kölner Autor Dogan Akhanli aus der Untersuchungshaft zu entlassen. Die türkische Justiz hatte ihn im August wegen Raubs und Totschlags angeklagt (PI berichtete). Akhanlis Anwälte hatten zum Prozessauftakt alle Vorwürfe zurückgewiesen. Autoren und Künstler haben in den vergangenen Wochen massiv gegen das Verfahren protestiert, das ihrer Ansicht nach politisch motiviert ist. Der Prozess soll am 9. März fortgesetzt werden.




Der Westen muss aufwachen

Paul WestonDer Brite Paul Weston (Foto) von der International Free Press Society war als Vertreter des europäischen Counterdjihads, dem auch PI angehört, einer der Teilnehmer der „Conference of the Alliance of the European Freedom and Civil Rights Parties“ in Israel. Wir veröffentlichen nachfolgend seine Rede, die er im Rahmen der Konferenz gehalten hat.

(Originaltext: Gates of Vienna, Übersetzung: LIZ/EuropeNews)


Meine Damen und Herren,

Ich bedanke mich bei den Organisatoren dieser Konferenz, die in dieser seltsamen Zeit in der wir leben ungenannt bleiben müssen. Und vielen Dank dafür, dass Sie mich eingeladen haben, hier in Israel zu sprechen, denn hier ist sowohl der historische Geburtsort der jüdisch-christlichen westlichen Zivilisation als auch das gegenwärtige Epizentrum im Kampf zur Verteidigung des Westens, ein Kampf gegen den radikalen Islam, der Jahrhunderte alt ist.

Israel hat verstanden, dass es sich im Krieg befindet und Israel hat verstanden, dass es sowohl ein defensiver Krieg als auch ein religiöser Krieg gegen einen monokulturellen und expansionistischen Islam ist. Die meisten Menschen des multikulturellen Westens, geschützt durch Jahrzehnte des Friedens und abgelenkt durch intensive politische Indoktrination und Gehirnwäsche von Kindesbeinen an, kann diese einfache Tatsache natürlich nicht verstehen.

Aber der Westen muss aufwachen. Nach dem Durchleben des Blutvergießens und Gemetzels im Nationalsozialismus und Kommunismus des 20. Jahrhunderts, scheint Europa jetzt auf eine perverse Art zu beschließen den Nationalsozialismus in der Form eines radikalen Islams und den Kommunismus in der Form eines modernen sozialistischen Linkradikalismus wiederzubeleben, der dazu bestimmt ist den christlichen kapitalistischen Westen mit Hilfe seiner islamischen Alliierten zu stürzen, egal was dies für die Zukunft ihrer eigenen Kinder bedeutet.

Es gibt viele, die wegen des Vergleichs des radikalen Islams mit der Nationalsozialistischen Partei die Nase rümpfen, aber jene, die das tun, sind entweder gewollt ignorant oder absichtlich böse. Welche Ideologie wollte die Juden auslöschen? Welche Ideologie wollte Homosexuelle ermorden? Welche Ideologie hatte die weltweite Beherrschung als zentrales Thema, für die sie bereit war Gewalt und Terror zu benutzen? Welche Ideologie verehrt seinen Führer als Propheten, der unfehlbar ist? Welche Ideologie denkt über Frauen, dass sie Bürger zweiter Klasse sind, die nur die Religion, das Schlafzimmer und die Küche gut sind?

Die Antwort lautet natürlich die Nationalsozialistische Partei, aber ich fordere jeden links-liberalen auf genau zu erklären, inwiefern sich der radikale Islam in irgendeiner Form unterscheidet und mir zu erklären, wie die Linken einen politisch-religiösen Kult unterstützen können, der den grundsätzlichen Zielen des Nationalsozialismus anhängt, und wie dies übereinstimmen soll mit der angeblichen antifaschistischen Legitimation der Linken.

Europa und der Westen stehen nun wahrscheinlich vor dem katastrophalsten Desaster, das sie sich jemals selbst eingebrockt haben. Wir haben den Islam in solch großer Anzahl importiert, dass wir uns so in einigen wenigen Jahrzehnten selbst zur Minderheit in unseren eigenen Ländern machen. Im Fall Großbritanniens sagen die letzten Berichte, dass die eingeborenen Briten bis zum Jahr 2066 zur Minderheit werden. Aber das ist noch nicht die ganze Geschichte.

Wir Briten, die wir uns nicht mehr reproduzieren, sind eine alternde und niedergehende demographische Anzahl, während die sich schnell reproduzierende islamische demographische Anzahl deutlich wird bei der Jugend. Der Islam, wird vielleicht erst zum Ende dieses Jahrhunderts überall zur Mehrheit werden, aber er wird unter der männlichen Jugend der achtzehn bis dreißigjährigen innerhalb der nächsten zwei oder drei Jahrzehnte zur Mehrheit werden.

Ich muss an dieser Stelle nicht die Wichtigkeit dieser Statistik hervorheben. Männer im Alter von 18-30 sind natürlich diejenigen, die Krieg führen und die Geschichte sagt uns, dass die fanatische Minderheit, obwohl die Anzahl der Moderaten höher sein mag, stets diejenigen gewesen sind, die die Macht an sich gerissen haben, und dass es immer die fanatische Minderheit ist, die mit dem Krieg beginnt.

Untersuchungen sagen, dass 40% der Muslime in Großbritannien unter dem Scharia Gesetz leben wollen. Ihre sich rasch ausbreitenden Zahl – die immer weiter in halsbrecherischer Geschwindigkeit ansteigt, sogar auch dann noch, wenn man die Immigration morgen beenden würde – in Kombination mit ihrem ungetrübten Fanatismus kann nur eins bedeuten – Großbritannien wird innerhalb der nächsten 20 Jahre um sein Überleben kämpfen müssen.

Mit anderen Worten, Großbritannien und viele europäische Länder werden herausfinden, was es bedeutet, so zu leben, wie Israel seit seiner Wiedergeburt im Jahr 1948 leben muss. Großbritannien wird herausfinden, dass der Grund des Hasses durch den Islam kein territorialer Anspruch ist, nicht die Besetzung von Gebieten oder von Ansiedlungen, sondern eher und ganz einfach, weil die ursprünglichen Einwohner nicht islamischen Glaubens sind und daher konvertiert, dominiert oder getötet werden müssen.

Und noch einmal, solch eine Aussage ist in keiner Weise hysterisch. Nach der dreiwöchigen muslimischen Folter und dem Mord an Ilan Halimi in Paris im Jahr 2006, wies Israel darauf hin, dass Frankreich für Juden als Lebensraum nicht mehr länger sicher ist.

Und Großbritannien ist nicht weit davon entfernt. Die Moschee in Ost-London ist Gastgeber verschiedener islamischer Hassprediger gegen den Westen, während sie gleichzeitig mit der britischen Regierung verbunden ist, die sich gewandelt und sich dem Islam unterworfen hat. Im Jahr 2004 erlaubte die Moschee in Ost-London dem Scheich Abdur-Rahman-al-Sudais, einem Imam der großen Al Haraam Moschee in Mekka folgende Aussage zu machen, die natürlich nicht als Anstiftung zu rassischem oder religiösem Hass betrachtet wurde. Zitat:

Lest die Geschichte und ihr werdet verstehen, dass die Juden von gestern die bösen Väter der Juden von heute sind, die alle von böser Abstammung sind, Ungläubige, Verdreher von Worten, der Abschaum der menschlichen Rasse, die Allah verflucht und in Affen und Schweine verwandelte … dies sind die Juden, eine immer andauernde Fortsetzung des Betrugs, der Sturheit, der Zügellosigkeit, des Bösen und der Korruption.

Ganz offen gesagt, mit solch einer widerlichen antisemitischen Rhetorik hätte selbst Adolf Hitler Schwierigkeiten gehabt mitzuhalten. Zu hören, dass dies ohne Angst vor Schuldzuweisungen heute in Europa ausgesprochen werden kann, ist zutiefst verstörend.

Das britische Volk und seine europäischen Freunde müssen verstehen, dass der expansionistische Islam aus uns die Version des 21. Jahrhunderts der europäischen Juden des 20. Jahrhunderts macht. Es ist egal ob wir Christen sind, Hindhus, Atheisten, Homosexuelle, Lesben, Konservative oder Liberale – wir werden ganz einfach dadurch definiert was wir nicht sind. Wir sind nicht islamisch.

Also müssen wir unsere kleineren Differenzen in unserer Allianz gegen die Monokultur des Islams überwinden, der uns beherrschen will und die wichtigste Allianz heute muss die zwischen dem Westen und Israel sein.

Die westliche Zivilisation wurde auf dem Fundament der jüdisch-christlichen Zivilisation gegründet. Sie wurde hier in der Nähe geboren, an den Ausläufern des Berges Sinai an dem Moses die Zehn Gebote erhielt und sie wird hier verteidigt, in Israel, dem zentralen Punkt der islamischen Attacke gegen den Westen.

Wenn wir zu Frieden und Demokratie aufrufen, dann tun wir dies immer wieder, denn wir stehen zusammen mit Israel. Wenn wir zu Wahrheit und Ehrlichkeit aufrufen im Hinblick auf den Islam, dann stehen wir zusammen mit Israel. Wenn wir zu Tapferkeit, Entschlossenheit und Opferbereitschaft aufrufen in unserem Kampf gegen den Islam, dann stehen wir zusammen mit Israel. Wenn wir zu unserer Redefreiheit aufrufen und dem Recht einer friedlichen Existenz, dann stehen wir zusammen mit Israel.

Wenn wir Gott bitten uns zu helfen das Böse zu bekämpfen, dann stehen wir zusammen mit Israel. Wenn wir uns gegen die Verräter, Appeaser, Propagandisten und antiwestlichen Hasser innerhalb der politischen und medialen Klasse wenden, dann stehen wir zusammen mit Israel.

Wir sind verbunden in diesem Kampf, und zusammen werden wir siegen oder fallen. Und wenn Israel fällt, dann werden die Konsequenzen für den Westen schrecklich und verheerend werden. Wir können nicht, dürfen nicht und wir werden nicht erlauben, dass dies passiert. Lang lebe die westliche Zivilisation. Lang lebe Israel!

» Europäischer Counterdschihad in Yad Vashem


Video zum Besuch der europäischen Delegation in Israel:

Video der Rede von Elisabeth Sabaditsch-Wolff in Israel:




ZEIT bestätigt PISA/Migrantenanteil-Korrelation

Auch der ZEIT rutscht ab und zu PI raus. In einem Artikel zu den aktuellen Ergebnissen der PISA-Studie heißt es: „Die Leistungen der finnischen Schüler sind vorbildlich. Aber als Vorbild für Deutschland taugt Finnland nur bedingt, weil es eine sehr homogene Bevölkerung hat und keine großen Einwanderergruppen integrieren muss.“ Damit bestätigt die ZEIT das, was der Chef des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, gegenüber der Bildzeitung ganz ungeniert geäußert hatte: “Der relativ hohe Migranten-Anteil an unseren Schulen ist mitverantwortlich für das schlechte Ergebnis der Deutschen bei der Pisa-Studie.”

(Spürnase: rhadamanthys)




Afghanistan: Taliban richten erneut Frau hin

Im nordafghanischen Einsatzgebiet der Bundeswehr haben Taliban eine Frau wegen angeblichen Ehebruchs hingerichtet. Der Gouverneur des Distrikts Chodscha Ghar in der Provinz Tachar sagte, die Taliban hätten das Haus der 33-Jährigen gestürmt, die Frau verschleppt und anschließend erschossen. Erst im August hatten Taliban-Kämpfer in Kundus ein unverheiratetes Liebespaar öffentlich gesteinigt und eine Woche zuvor in Badghis eine schwangere Witwe öffentlich ausgepeitscht und dann erschossen (Quelle n-tv).

(Spürnasen: Andreas H. und Karsten P.)




Wird Sarrazin Focus-„Mensch des Jahres 2010“?

Focus-Online führt seit dem 6.12. eine Abstimmung zum „Menschen des Jahres 2010“ durch. „Welcher Star, Politiker oder Sportler hat 2010 eine besondere Leistung erbracht, das Jahr nachhaltig geprägt oder Sie besonders beschäftigt?“, heißt es in der Erklärung. Derzeit an erster Stelle des User-Rankings: Thilo Sarrazin!

Und so können Sie abstimmen:

1. Klicken Sie hier auf den Namen bzw. das kleine Bild desjenigen, den Sie bewerten möchten.

2. Sie werden jetzt weitergeleitet auf die Einzelwertung, auf der Sie den einzelnen Kategorien „Vorbildfunktion“, „Einfluss“, „Mut“, „Ausstrahlung“ und „Talent“ jeweils eine Note nach dem Schulnotenprinzip vergeben können (1 = sehr gut … 6 = ungenügend).

3. Wenn Sie alle Kategorien benotet haben, ist Ihr Voting beeendet. Sie können nur einmal abstimmen!

Die Einzelwertung für Thilo Sarrazin sieht derzeit (Stand 8.12., 14.30 Uhr) wie folgt aus:

An 50. und letzter Stelle der Liste mit einer Gesamtnote von 5,33 („mangelhaft“) befindet sich momentan Bundespräsident Christian „Der-Islam-gehört-zu-Deutschland“ Wulff:

(Spürnase: Eagle-Eye)




Tribut an einen antisemitischen Massenmörder

Nicht nur der Penzberger Imam Bajrambejamin Idriz sympathisiert mit einem Militärimam von Hitlers Gnaden in der “Handschar-Division” der Waffen-SS. Auch bei anderen Mohammedanern aus dem ehemaligen Jugoslawien erfreut sich diese Gattung großer Beliebtheit.

Auf Youtube hat ein User, der sich BosniacumLilium nicht, ein sehr interessantes Video online gestellt:

Es spricht für sich selbst. Zu den Klängen des Deutschlandliedes begrüßt Hitler seinen Muftifreund, der Mufti besucht die Handschar-Brigaden und spricht ihnen gut zu und zum guten Schluss darf natürlich ein Allah wohlgefälliges Gebet mit empor gereckten Hintern nicht fehlen, und das alles bei wehender bosnischer Flagge, gelbe Lilien auf blauem Grund.

Hier die Beschreibung zum Video (Übersetzung aus dem Englischen):

Dieses Video ist ein kleiner Beitrag und ein kleiner Dank der Bosniaken an den Großmufti von Jerusalem Amin al-Husayni (Soll Allah s.w.t. sich an ihm freuen) wegen seiner spirituellen und militärischen Führung gegen die Feinde der Bosniaken, für den islamischen Glauben und das Heimatland.

Für alle, die der serbo-kroatischen Sprache mächtig sind, und das sind hier einige Leser, hier der Originaltext:

Ovaj video je mali doprinos i mala zahvala od Bošnja?kog naroda za našeg Muftiju Jerusalemskog Amina el Husejna rhm. za sve ono što je uradio za naš narod i što ga je vodio duhovno i vojno protiv neprijatelja Bošnjaka, Din Islama i Domovine.

Der Autor macht ganz offensichtlich keinen Hehl aus seiner Bewunderung für diesen Verbrecher. Er verbittet sich auch noch Hasskommentare. Aber so weit ich das beurteilen kann, ist der Kommentarbereich des Lobes voll. „Handschar über alles“ und dann will man natürlich wieder gemeinsam gegen die bösen Zionisten kämpfen. Wenn man das alles so liest, könnte man sogar den Eindruck gewinnen, die Handschar–Brigaden hätten den 2. Weltkrieg gewonnen. Und dies ist beit weitem nicht das einzige Video zu Ehren der Handschar, es handelt sich hier um eine Antwort auf dieses Machwerk und es schwirren noch eine Menge anderer herum.

Auf Youtube wird mit zweierlei Maß gemessen. Derlei Nazipropaganda lässt man ohne weiteres stehen, aber PI-Kommentatoren haben schon des öfteren berichtet, dass islamkritische Videos entfernt wurden und dem Poster eine halbjährliche Sperre angedroht wurde. Dass der Mufti einer der größten Antisemiten aller Zeiten war, scheint dort wohl niemanden zu stören. Der jüdische, amerikanische Autor Chuck Morse geht sogar so weit zu behaupten, der Mufti sei ein schlimmerer Antisemit als die Nazis selbst gewesen. Das zu beurteilen, bleibt dem Leser überlassen.

Ein Auszug aus seinem Buch „The Nazi Connection to Islamic Terrorism“:

Der Großmufti und der Holocaust

Amin al-Husseini war ein bedeutender Akteur und in der Tat einer der Hauptverantwortlichen im Holocaust gegen die Juden. Die Tatsache, dass seine Rolle von Geschichtsforschern und Gelehrten schlechterdings ignoriert wird, ist in der Tat merkwürdig. Ein höchst berüchtigtes Beispiel für den Grad der Verflechtung von al-Husseini in den Holocaust, trug sich 1942 zu, es ist zudem gut in einem handschriftlichen Brief von al-Husseini dokumentiert, als Vertreter des Roten Kreuzes erstmals anboten, in einem Tausch mit den Nazis zu vermitteln, von 4000 polnischen jüdischen verwaisten Kindern, die von ihren Eltern getrennt worden waren, und 500 jüdischen Erwachsenen. Die Juden sollten nach Palästina geschickt werden im Austausch für die Rückkehr von pro-Nazi Templer-Deutschen, die in sich in Palästina um die Jahrhundertwende niedergelassen hatten. Adolf Eichmann, der für derartige Sachen zuständig war, überlegte, ob er einem Transfer zustimmen sollte, bis er den Brief von al-Husseini vom 13. Mai 1942 las, der an Ribbentrop adressiert und an ihn weitergeleitet wurde, in dem er den Transfer ablehnte. Es wurde berichtet, dass al-Husseini in diesem Brief in etwa gesagt haben soll, dass kleine Juden zu großen Juden heranwachsen. Stattdessen wurden die 4000 jüdischen Kinder und 500 erwachsene Juden nach Auschwitz geschickt. Die jüdische Agentur für Palästina präsentierte den Briten eine beglaubigte Kopie dieses Briefes am 26. Februar 1946, es war ein erfolgloser Versuch dafür zu sorgen, dass al-Husseini als Kriegsverbrecher angeklagt wurde.

Dies ist nur ein Beispiel unter vielen. Der Mufti arbeitete eng mit den Nazis zusammen. Für ihn war die Vernichtung der Juden die Erfüllung seines Lebenstraums. Das Buch enthält auch viele Quellen, unter anderem das Kurzprotokoll eines Treffens zwischen Hitler und al-Husseini am 28. November 1941. Anfang 1942 fand dann die Wannsee-Konferenz statt, bei der endgültig die Vernichtung der europäischen Juden beschlossen wurde. Nicht ganz ohne des Muftis Zutun, um es gelinde auszudrücken.

Dies alles sind historische Fakten, die man unbedingt bei der Auseinandersetzung mit Mohammedanern kennen sollte. Denn hier wird deutlich, dass der Islam und der Nationalsozialismus ähnliche Ideologien sind. Der Islam ist eine als Religion getarnte imperialistische Ideologie und der Nationalsozialismus eine perverse post-christliche Sekte mit imperialistischem Anspruch. Beide nehmen im Falle des Scheiterns großzügig die Zerstörung der ganzen Welt in Kauf und beide sind zutiefst antisemitisch. Man kann die Begriffe Ideologie, Religion, Sekte in diesem Zusammenhang beliebig austauschen.

Aber viel wichtiger noch ist die Lage heute in Europa. Es ist gar nicht so merkwürdig, wie Chuck Morse schreibt, dass sich Geschichtsforscher und Gelehrte dieses Themas nie so recht angenommen haben, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf, deswegen muss man die Tatsachen geflissentlich ignorieren. Die Mohammedaner sind schließlich die selbsternannten neuen Juden, d.h. sie sind per definitionem unschuldig. Schuld sind immer nur die bösen Westler. Und dann darf natürlich nicht herauskommen, dass sie recht aktiv an der Vernichtung der europäischen Juden beteiligt waren. Es ist schon äußerst perfide, wie sich die Mohammedaner das tragische Schicksal derjenigen zu eigen machen, die sie am meisten hassen, die sie jeden Tag durch Raketen und Selbstmordattentate zu vernichten trachten. Es ist in dieser Debatte völlig unerheblich, ob es um Deutsche, Engländer, Franzosen, Dänen oder Amerikaner geht. Es geht immer nur um eins, den Westlern ein schlechtes Gewissen aufzudrücken, das sie Mohammedanern gegenüber nun wirklich nicht zu haben brauchen.

Die Serben, so Chuck Morse, haben ihre Minderheiten inklusive der Juden immer geschützt. Das trifft auch heute noch zu. Denn von den Roma im Kosovo hat man nie etwas gehört, solange das Kosovo noch fest zu Serbien gehörte. Als jedoch die albanische U?K die Macht übernahm, sah die Sache etwas anders aus. Die Roma wurden von den mohammedanischen Kosovaren gnadenlos verfolgt, wie das immer der Fall bei ungläubigen Minderheiten ist.

Auch Robert Spencer hat auf JihadWatch dieses Video veröffentlicht und kommentiert:

Und dennoch wollen die Linke und ihre islamischen, rassistischen Verbündeten uns glauben machen, dass Anti-Jihadisten die einzigen sind, die mit dem Nazismus scherzen. Ja, sicherrr. Die wirkliche Übereinstimmung und Harmonie der Ansichten findet man zwischen Nazis und islamischen Rassisten, wie es hier wieder gezeigt wird.

Q. e. d. kann man da nur sagen: was zusammengehört, das findet sich auch zusammen.

(Monika Kaufmann)




Europäischer Counterdschihad in Yad Vashem

Gestern besuchten Vertreter des europäischen Counterdschihads, dem auch PI angehört, das Holocaust-Museum Yad Vashem in Jerusalem. Paul Weston von der International Free Press Society unterschrieb stellvertretend auch für uns das Gästebuch des Museums. Die Fotos stammen von Elisabeth Sabaditsch-Wolff.

Den Gästebucheintrag sehen Sie hier:

Wir werden daran arbeiten sicherzustellen, dass „NIE WIEDER“ endlich nie wieder bedeutet.

Unterzeichnet: Der europäische Counterdschihad, 7. Dezember 2010.

» THE EUROPEAN COUNTER-JIHAD AT THE YAD VASHEM
» Yad Vashem