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Falls Sie Ladeschwierigkeiten haben oder falls Sie auch die obige Meldung sehen, PI wird derzeit wieder vom linken Hackern angegriffen. Das ist die Art der Diskussion bei den Roten Socken und den Islamisten, wenn denen die Argumente ausgehen!




My Two Cents 02

Liebe PI-Leser, ich bin die Leserkommentare zu meinem letzten Artikel sorgfältig durchgegangen und muss zugeben, dass mein Artikel durch seine Kürze etwas missverständlich wurde. Dieser hier ist ein wenig länger, dampft aber dennoch das, was ich gemeint habe, auf das Wesentliche ein. Bisweilen neige ich dazu, Dinge zu überziehen; das dient allein der Veranschaulichung meiner Argumentation.

(Von Martin Hablik)

1960: „Sie reden dauernd vom Grundgesetz! Sind sie etwa Kommunist?“

2010: „Sie reden dauernd vom Grundgesetz! Sind sie etwa Nazi?“

Ich bin Atheist und das hat nicht einmal etwas damit zu tun, dass mein Vater als Kind in einem katholischen Heim sexuell missbraucht wurde, ein Erlebnis, über das er bis zu seinem Tod nur reden konnte, wenn er einen im Tee hatte. Sind Priester nun allesamt Päderasten? Nein, man schätzt den Anteil an Pädophilen in der Kirche auf etwa 10%, ebenso wie den in der Gesamtbevölkerung. Das einzige, das ich daher glaube, ist, dass Religion Menschen nicht automatisch besser oder anders macht, egal wie sehr sie ihren Glauben vor sich hertragen. Ich hing früher auch der Idee an, dass man Religion mittels Vernunft und Bildung überwinden könnte. Dawkins verweist in „Der Gotteswahn“ auf eine Studie, die eine positive Korrelation zwischen mangelnder Bildung und der Anfälligkeit für religiöse Wahnvorstellungen aufzeigt. Das sagt mir eher, dass dumme Menschen leichter für Ideologien einzufangen sind, die ihnen ein Weltbild präsentieren, das so schlicht ist, dass auch der Dümmste unter ihnen es versteht. Man kann natürlich auch einwenden, dass man Korrelationen nicht unbesehen trauen darf; das deutete der Forscher Helmut Sies dezent an, als er eine klare positive Korrelation zwischen brütenden Storchenpaaren und der Geburtenrate in einer Stadt (Helmut Sies, A new parameter for sex education. Nature, 332:495, 1988) aufzeigte. Religion ist meines Erachtens nicht zu überwinden, weil sie dem Menschen inhärent ist. Das „Gut und Böse“-Konzept hat sich überall dort entwickelt, wo es auch Menschen gibt, sei es bei den Maori oder bei südamerikanischen Stämmen, die in so vollkommener Isolation lebten, dass sie nicht einmal wussten, dass es außer ihnen noch andere Menschen gab. Wenn man eine Horde Schimpansen (haben dieselben Vorfahren wie wir Menschen) unter einen Baum setzt, während es regnet, kommt es bisweilen vor, dass sich das Alphamännchen dem Regen gegenüber aufführt wie einem Rivalen, der in sein Revier eingedrungen ist: Ein Naturereignis wird personifiziert. Wie weit ist es von dort bis zu den Naturgöttern der ersten Religionen, die die Menschheit hervorgebracht hat? Die Mehrzahl der Menschen neigt nun einmal dazu, nicht denken zu wollen. Sie wollen keine Entscheidungen treffen, keine Verantwortung übernehmen, sie wollen jemanden, der ihnen sagt, dass alles gut wird, sie fühlen sich geschmeichelt, wenn sie glauben, außerwählt, etwas Besonderes und von Gott persönlich geliebt zu sein, sie brauchen jemanden, der ihnen sagt, wo es langgeht und was sie tun sollen, eine Autorität, die ihnen mit fester Stimme verkündet, was Sache ist (sehr erschreckend zu sehen im Milgram-Experiment). Die meisten Menschen sind so gestrickt. Ist das schlecht? Nein, ich glaube vielmehr, es ist notwendig für eine stabile Gesellschaft. Eine Gesellschaft kann nicht nur aus Alphamännchen bestehen, weil die sich nicht unterordnen können und einfach nicht teamfähig sind. Sie kann aber auch nicht aus reinem Gefolge bestehen, denn das würde passiv herumsitzen und keine Initiative ergreifen, also braucht man beides: Anführer und Gefolge, im richtigen Mengenverhältnis (meines Erachtens etwa 10% zu 90%). Ein charismatischer Mensch, der weiß, welche Knöpfe er bei seinen Zuhörern drücken muss, wird es immer schaffen, ein absolut loyales Gefolge um sich zu scharen. Wie die Sache ausgeht, hängt fast allein davon ab, ob dieser Anführer Adolf oder Jesus heißt. Bitte verstehen Sie das nicht falsch: Das soll keineswegs ein Vergleich oder gar Gleichsetzen zwischen Hitler und dem christlichen Erlöser sein, es soll allein zeigen, dass Menschen nichts lieber tun, als jemanden zu folgen, der ihnen auf glaubhafte Weise versichert, all ihre Probleme lösen zu können.

Politische Dogmen wie der Kommunismus in all seinen Facetten, der Nationalsozialismus und die Weltreligionen funktionieren allesamt nach denselben Mechanismen (das ist keine Wertung!), es unterscheidet sich allein die Botschaft und was daraus erwächst. Hier kommt oft das, was ich als Bodycount-Argument (BA) bezeichne: Den Wert eines Dogmas an seiner Leichenproduktion messen. Ich bin der Ansicht, da ist Vorsicht geboten. Der Kommunismus hat 80 Millionen Leichen produziert und ist gesellschaftlich anerkannt, der Nationalsozialismus 50 Millionen. Entsprechend des BA könnte sich nun jeder Irre eine SS-Uniform anziehen und sagen: „Hey bis zur gesellschaftlichen Anerkennung fehlen uns nur 30 Millionen Leichen. Höchstens. Wir wollen auch wieder cool sein, gebt uns noch eine Chance.“

Als Atheist ist man gehalten, Religion grundsätzlich abzulehnen, als wären sie allein die Ursache allen Übels, und nicht die Mechanismen, nach denen sie funktionieren. Diesen Standpunkt verstehe und respektiere ich. Dennoch glaube ich, dass man Religion nicht los wird, ohne die Menschheit selbst loszuwerden, also muss ich mich mit der faktischen Realität der Religion abfinden. Nun vergleichen wir die beiden Religionen in Europa, um die es bei PI hauptsächlich geht: Christentum und Islam. Der Vorteil, den ich auch als Atheist dem Christentum zugestehen muss, besteht darin, dass das Christentum fähig war, den Prozess der Aufklärung hervorzubringen. Zu Da Vincis Zeiten gab es keine andere Gesellschaft, auf die Europa hätte blicken und erkennen können, dass es eine Welt ohne allesbeherrschende Religion mit eingebauter Unfehlbarkeit geben kann. Oder dass es auch für göttliche Wunder bisweilen eine natürliche Erklärung gibt. Europa, bzw. dessen hauptsächlich christliche Gesellschaft, ist von ganz allein auf diese Idee gekommen, bzw. die Idee der Aufklärung hat sich entwickelt und wurde von der Gesellschaft anerkannt, obwohl sie (teilweise etwas, teilweise komplett) außerhalb des vorherrschenden religiösen Dogmas lag. Was wir heute haben, ist ein säkulares Europa, in dem keine Hexen mehr verbrannt werden und das vorherrschende Weltbild wissenschaftlich aber nicht zwingend religionsfeindlich ist.

Auf der anderen Seite haben wir den Islam. Da gab es keine Aufklärung oder einen vergleichbaren Prozess, und was heute dort als Demokratiebewegung durchgeht, ist eher die Transformation von (halbwegs zivilisierten) Diktaturen/Polizeistaaten in islamische Theokratien, also praktisch ein Rückschritt, insbesondere für Frauen, Nichtmoslems, ganz speziell Juden und auch für die Moslems selbst. Was wir am politischen Islam haben, kann man getrost als Barbarei bezeichnen und obwohl die islamische Welt (im Gegensatz zum Europa vor der Aufklärung) von anderen Gesellschaften umgeben ist, die sich weiterentwickelt haben, verweigert sich diese Kultur seit Jahrhunderten hartnäckig jeder Zivilisation (verstehe ich entsprechend Broder als Kultur plus Respekt vor dem menschlichen Leben). Und nicht nur das, sie bekämpft diese sogar als westliche Dekadenz.

Was haben wir heute im müßigen Europa? Einen Haufen kreischender linksgrüner Idioten, die den Islam als unantastbares Kulturgut ansehen und kein Problem damit haben, Grundgesetz und Menschenrechte dahinter zurückzustellen. Sie ziehen lieber los und demonstrieren gegen den Papst, weil der eine reaktionäre Haltung gegenüber der Schwulenehe hat und erklären Islamkritik zum Rassismus. Im Umkehrschluss wäre somit auch Kritik am Christentum nichts als Rassismus. Also versammelte sich eine Rassistenbande in Erfurt und demonstrierte gegen den Papst. Was machen diese Typen in ihrer restlichen Freizeit? Keine Ahnung, aber sie stehen nicht vor der iranischen Botschaft in Berlin und verlangen von Ali Reza Sheikh Attar eine Stellungnahme bezüglich der seit Khameneis Revolution im Iran erhängten 4000 Homosexuellen. Gegenfrage: Wie viele Homosexuelle sind seit 1978 von der Schweizer Garde auf Geheiß des Papstes in Rom gehängt worden?

Um es kurz zu machen: Christentum und Zivilisation sind miteinander vereinbar, denn das sehen wir hier in Europa, das nicht ist nur eine nette Idee, sondern faktische Realität. Islam und Zivilisation sind nicht miteinander vereinbar, das ist kein Vorurteil oder Islamophobie, sondern allein die faktische Realität, wie wir sie aus islamischen Theokratien kennen und aus den Ländern, die sich freudig auf den Weg zu einer solchen machen. In diesen Fällen geht es um die Realität, nicht um die Theorie, denn Menschen leben oder sterben nun einmal faktisch, nicht theoretisch. Was die westliche Welt in ihrer Trägheit und der Islam in seiner Barbarei dennoch gemeinsam haben, scheint eine Art Selbsthass zu sein, ganz so, als wären wir Menschen schlicht unfähig, auch nur ein wenig Glück und Frieden über längere Zeit zu ertragen.

Als Atheist lehne ich jede Religion kategorisch ab, als Realist ist mir jedoch klar, dass ich damit einen Teil des menschlichen Wesens, praktisch eines seiner Grundbedürfnisse, negiere. Der Religion ist nicht auf rationalem Wege beizukommen, bei allem Respekt, aber diese Idee halte ich für eine Wahnvorstellung (die ich durchaus einmal geteilt habe). Also sehe ich mir an, was zur Zeit in Europa auf dem Markt ist: Das Christentum, das Europa geformt und auch seinen Teil zur Aufklärung beigetragen hat, ebenso wie zu den Menschenrechten, das Judentum, die Religion mit der höchsten „Dichte“ an Nobelpreisträgern, und den Islam, eine nackte rohe Barbarei, die nichts Wertvolles zur Menschheitsgeschichte beigetragen hat und darüber hinaus auch noch das zerstören will, was andere an Zivilisation geschaffen haben. Auf welcher Seite soll ich als Pragmatiker denn stehen?

Ich für meinen Teil entscheide mich für das Christentum. Was mir bei der Amtskirche jedoch fehlt, ist die kürzlich erwähnte klare Linie. Es fehlt mir auch an Kampfbereitschaft, für die eigenen Werte einzustehen, die christlichen Werte zu verteidigen, die westlichen Werte, das Grundgesetz. Das fehlt mir in praktisch allen europäischen Ländern (ja, selbst in der Vatikanstadt). Wenn ich Christ bin, sollte „Was würde Jesus tun?“ wenigstens eine der Fragen sein, die ich mir stelle. Ich will damit nicht auf lächerliche Antworten hinaus wie „Er hätte Wasser in Wein verwandelt“, das liegt außerhalb unserer Möglichkeiten und würde es das nicht, wäre Jesus auch kein Ideal mehr, nach dem man streben könnte. Es geht vielmehr darum, dass Jesus dazu aufgerufen hat, ALLE Menschen zu lieben, klare, nicht verhandelbare Konzepte hatte seine Standpunkte unabhängig von den jeweiligen (persönlichen) Konsequenzen vertreten hat. Jesus wollte weder tote Ungläubige noch besonders tote Juden. Dazu braucht man ein Rückgrat, einen Arsch in der Hose; beides sehe ich bei unserer Amtskirche nicht mehr. Die von Jesus vorgelebten Ideale sind mit westlichen Werten und unserem Grundgesetz noch immer kompatibel, doch wie soll man als Christ die eigene Kirche ernst nehmen, wenn sie es trotzdem nicht einmal mehr schafft, die Ideale ihres eigenen Erlösers zu vertreten und vorzuleben?

Menschen (die meisten davon) wollen geführt werden, sie brauchen klare, vernünftige und zuverlässige Richtlinien (bitte diesen Satz nicht mutwillig falsch verstehen und an stramm marschierende Horden denken). Diese Richtlinien haben wir längst, es sind die westlichen Werte und das Grundgesetz. Die setzt aber niemand mehr um, niemand steht mehr für sie ein. Das wirre Bild, das ich von der Politik habe, ist ein schwarzer Atomausstieg und ein grüner Bahnhof in Stuttgart. Wie soll ich denn als Wähler noch auf die Idee kommen, dass es tatsächlich eine Rolle spielt, wo ich mein Kreuz mache? Oder sehen wir uns beispielsweise Herrn Schäuble an; kürzlich erschien in meiner Lieblingszeitung, der „Bild“, eine Zeitleiste, die uns zeigte, dass sich praktisch alles, was Herr Schäuble in Zuge der Krise von sich gab, spätestens sechs Wochen später als falsch erwies. Was soll ich davon halten? Ist der Mann so brutal inkompetent, dass man seine Entscheidungen auch per Münzwurf von einem Affen treffen lassen könnte, der den Steuerzahler nur eine Handvoll Bananen täglich kosten würde, ganz im Gegensatz zu Herrn Schäuble? Oder ist das die „Wat kümmert mich ming Jeschwätz von jestern?“-Einstellung, die heute fast jeder Politiker an den Tag legt? Verlässlichkeit und Aufrichtigkeit sind in der Politik heute die Ausnahme, nicht die Regel. Ebenso bei der christlichen Amtskirche, die sich dennoch selbst das Prädikat „ethisch-moralisch einwandfrei“ verleiht. Bei den Moslems ist die Sache etwas besser, denn da kann ich mich wenigstens felsenfest darauf verlassen, Taqiyya-gerecht belogen zu werden.

Kommen wir nun zu den Pius-Brüdern. Von der Piusbruderschaft, eigentlich die Priesterbruderschaft St. Pius X. (Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii X.) dürfte fast jeder schon einmal gehört haben. In Deutschland hat sie etwa 10.000 Anhänger sowie „Zweigstellen“ in etwa 30 Ländern. Gegründet wurde sie 1970 durch den Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991). Weltberühmt wurde kürzlich ihr Mitglied Richard Nelson Williamson, ein britischer Bischof, der unter anderem den Holocaust nicht ganz so sieht, wie wir Normalsterblichen ihn durch die anerkannte Historie kennen. Kaum zum Bischof geweiht, wurde er exkommuniziert, da diese Weihe durch Erzbischof Marcel Lefebvre gegen den Willen des Papstes durchgeführt wurde. Am selben Tag (30. Juni 1988) geweiht und ebenso kurz darauf exkommuniziert wurden auch die Bischöfe Bernard Tissier de Mallerais, Alfonso de Gallarreta und Bernard Fellay, die nicht weniger radikale Ansichten haben als Williams. Dies war allerding nicht der Grund für ihren Ausschluss aus der Kirche, es war vielmehr der Ungehorsam Lefebvres dem Vatikan gegenüber. Seine Liebe zum Judentum tat Williams offiziell 1989 in Kanada kund, als er während einer Messe verkündete, die Juden hätten den Holocaust erfunden, die Protestanten bekämen ihre Befehle vom Teufel und der Vatikan hätte seine Seele an den Liberalismus verkauft. Zusammen mit den vier anderen von Lefebvre geweihten Bischöfen wurde Williams Exkommunikation Anfang 2009 auf Anweisung von Papst Benedikt XVI. aufgehoben. Werfen wir nun einen Blick auf einige der Eckpunkte der von den Pius-Brüdern idealisierten neuen Gesellschaftsordnung, wie sie auf dem vierteljährlich erscheinenden Hausblatt des Civitas Instituts (auf www.civitas-institut.de) dargestellt wird („Grundsätze einer christlichen Gesellschaftsordnung“ von Franz Schmidtberger, Ausgabe 1, 2007):
– Die Gewalt in Staat und Gesellschaft geht nicht vom Volk sondern von Gott aus.
– Ehelose Menschen haben kein Wahlrecht mehr.
– Parteien werden verboten [damit hätte sich m. E. auch das Wahlrecht erledigt].
– Ein christlicher „Wächterrat“ wird eingerichtet.
– Die zivile Ehe wird abgeschafft, ebenso wie das Recht auf Scheidung.
– Empfängnisverhütung ist verboten.
– Gotteslästerung, Homosexualität und Pornographie verschwinden aus dem öffentlichen Leben.
– Der Staat und die Menschen darin existieren allein, um der Kirche zu dienen.
– Freimaurerlogen und Geheimgesellschaften werden verboten.
– Falsche Religionen werden verboten.
– Gehirnwäsche und Umerziehung für „Sünder“.
– Die Todesstrafe wird wieder eingeführt.
– Gewerkschaften und Streikrecht werden abgeschafft.
– Deutschland wird wieder ein Agrarstaat.
– Gewaltiger Militärapparat mit Missionierungsauftrag wird etabliert [schwierig in einem Agrarstaat].

Ich mag nicht sehr bibelfest sein, aber ich habe Zweifel, dass Jesus ein solches Regime abnicken würde, nur weil es unter „christlich“ läuft. Natürlich lehne ich solche Forderungen ab, ich habe auch nie behauptet, dass sie mir gefallen würden oder gar einen Weg zur Erlösung darstellen. Ich habe nur gesagt, dass man sich bei den Pius-Brüdern darauf verlassen kann, dass sie „a“ meinen, wenn sie „a“ sagen und daraus nicht am nächsten Tag ein „b“ wird, je nachdem, woher der Wind weht. Nur für meine Argumentation geht es jedoch nicht darum, was sie sagen, sondern wie sie es sagen, und wie konsequent sie ihre Standpunkte vertreten. Das Problem mit Standpunkten liegt darin, dass sie immer und immer wieder hinterfragt werden müssen. Wenn sie vernünftig sind, werden sie diese Prüfung überstehen. Wenn man sie allerdings zum Dogma verklärt, das nicht hinterfragt werden darf, dann befindet man sich auf einem Irrweg, der sicher nicht dorthin führt, wo man ursprünglich mit guten Absichten hinwollte. Nicht umsonst gibt es die Redewendung, der Weg in die Hölle sei mit guten Vorsätzen gepflastert. Ein Weltbild muss immer und immer wieder neu geprüft werden, ebenso wie kein vernünftiger Mensch in ein Flugzeug steigen würde, das seit Jahren keinen Techniker mehr gesehen hat, weil irgendwann irgendwer definiert hat, dies sei nicht notwendig. Die von Schmidtberger idealisierte Gesellschaft unterscheidet sich allein durch das Dogma von einem islamischen Gottesstaat. Den einen als gut und den anderen als böse zu definieren, gleicht einer Unterscheidung von guter und böser Schwerkraft: Die gute hält die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne und die böse lässt Menschen Treppen herunterfallen.

Nun sehen Sie sich Thilo Sarrazin an, der mit „Deutschland schafft sich ab“ wohl den Verkaufsschlager der letzten Dekaden geschrieben hat. Von der Politik verteufelt, hat Sarrazin dem Wähler gegenüber endlich mal das eingeräumt, was der sowieso jeden Tag sieht, denn es gibt nun einmal viel mehr Menschen, die die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen als Menschen, die sich in einer gepanzerten Limousine zur Arbeit fahren lassen und für die unsere multikulturelle Bereicherung eher ein Abstraktum darstellt, das nur anderen passiert. Wie sollen diese Politiker denn das Volk vertreten, von dem sie sich fernhalten, als wäre es ansteckend, und das sie in seinen Sorgen, Ängsten, Hoffnungen und Wünschen einfach als politkorrekt definieren, ohne jemals einen entsprechenden Realitätsabgleich durchzuführen?
Ich möchte das alles jetzt so zusammenfassen: Aufrichtigkeit, Vernunft, der Wille, existierende Probleme angemessen anzusprechen, eine klare Linie und Zuverlässigkeit sind genau DAS, was dem Wähler heute fehlt. Das ist eine Marktlücke, die nur darauf wartet, gefüllt zu werden, und in der womöglich 50% der Wählerstimmen parken, von Menschen, die das ewige Gefasel von „Sachzwängen“ oder „Alternativlosigkeiten“, die pathologische Verlogenheit, sowie hysterisch-kopflosen Aktionismus fernab jeder vernünftigen Grundlage einfach nicht mehr ertragen können. Die Kehrseite und die Gefahr liegen wiederum darin, dass sich eine solche Bewegung meist auf einen einzelnen charismatischen Anführer fokussiert, wie beispielsweise einen Geert Wilders und wir dann nur hoffen können, dass die Intentionen dieser Zentralfigur grundgesetzkompatibel sind und bleiben, denn wie Lincoln so schön sagte: „Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ Dann kann es allerdings durchaus schon zu spät sein. Damit will ich auf gar keinen Fall andeuten, dass ich Geert Wilders als potentiellen Faschisten ansehe, ich glaube auch nicht, dass er den Pfad westlicher Werte verlassen wird. Ich sage nur, dass wir, auch wenn wir uns dafür entscheiden, einem charismatischen Anführer zu folgen, nicht aufhören dürfen, kritisch zu sein. Wir haben in Europa die Möglichkeit, Kritik zu üben, ohne dafür erschossen zu werden, Herr Wilders tritt unter anderem auch dafür ein, dass dem so bleibt, vielleicht sollte man einen Moment lang innehalten und darüber nachdenken, bevor man weiter Kritik an ihm übt.
Freiheit muss immer und immer wieder neu erkämpft und verteidigt werden, sie kann aber auch nicht zugleich grenzenlos sein, denn es muss Regeln geben, die für alle verbindlich sind, denn die Freiheit des einen muss dort enden, wo die des anderen beginnt. Wenn dieses Regelwerk für jemanden unerträglich ist, dann kann er jederzeit von hier verschwinden, die Warteschlangen vor den fremden Botschaften hier in Deutschland sind für gewöhnlich sehr kurz (H. M. Broder). Das wird niemand tun, denn Deutschland füttert auch zugewanderte Schafe, die ansonsten keinen Beitrag leisten, abgesehen davon, auf unsere Werte und unsere Fahne zu pinkeln. Das als Freiheit und Selbstverwirklichung anzusehen, wird langfristig eben diese Werte beschneiden, wenigstens für den Teil der Gesellschaft, der in Deutschland mehr sieht als nur ein Hassobjekt. Denn dieses Deutschland gibt ihnen erst diese Freiheiten: Nur hier kann unsere Claudia unter dem Motto „Nie wieder Deutschland“ demonstrieren ohne wie in vielen anderen Ländern dafür erschossen zu werden, nur hier kann unsere Claudia als Frau entrüstet sein, wählen gehen und grunzbesoffen Interviews geben, ohne erst einen Mann um Erlaubnis zu fragen, nur hier kann sie eine Schwarzwälder Kirschtorte in sich hineinstopfen und zugleich den allein von Deutschland in der restlichen Welt verursachen Hunger geißeln, ohne dass jemand lacht. Und doch scheint sie diese Freiheiten nicht ertragen zu können, denn sie kämpft gegen eben dieses Deutschland und seine Möglichkeiten an. Ist das Irrsinn? Vielleicht. Aber es kann ebenso eine unauslöschliche Facette unserer Menschlichen Natur sein; Menschen sind nicht rational, sie neigen nicht dazu, sich mit Problemen auseinanderzusetzen, die ihnen noch nicht in den Arsch beißen. Menschen klammern sich bisweilen an Vorstellungen von der Welt, ohne auch nur einen Dreck darauf zu geben, wie die Welt tatsächlich ist. Wie der berühmte Fernseharzt Gregory House sagte: „Rationale Argumente funktionieren nicht bei religiösen Menschen, den sonst gäbe es keine religiösen Menschen”. Das gilt in der Tat für alle Dogmatiker, egal ob politisch oder religiös. Das Problem fast aller Philosophien/Religionen liegt darin, dass sie ein sehr detailliertes Bild davon haben, wie der Mensch sein sollte, das tatsächliche Wesen des Menschen jedoch als minderwertig und schlecht definieren. Ich bin mir nicht sicher, ob es auf Dauer gesund ist, sich selbst derart zwanghaft selbst und auch andere zu hassen, und verzichte auch auf das Zitat: „Dir Federn in den Arsch zu stecken, macht dich noch nicht zum Huhn“.
Jetzt werde ich die Sache auf die Spitze treiben. Nehmen wir dem Faschismus die politische Farbe weg und definieren ihn als ein Dogma, das alles zerstören will, was ihm entgegensteht, sei es durch Bekehrung, Unterwerfung oder physische Vernichtung. Diese Art Dogma zieht sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte, vollkommen egal, ob sie als Nationalsozialismus, (Steinzeit-)Kommunismus, politischer Islam auftritt oder was auch immer uns als nächstes blüht. Wann immer ein solches Dogma mit der Unfähigkeit zur Selbstkritik ins Bett steigt, zeugen die beiden Wahnsinn, Krieg und Völkermord. Dennoch sind unsere strammen Linken davon überzeugt, dass allein ein Dogma in der Lage sei, uns vor Dogmen zu beschützen, was der Aussage gleicht, allein der Faschismus könne uns vor dem Faschismus retten. Sie bekämpfen den Faschismus und benutzen dabei dessen Methoden. Ist es so abwegig, zu glauben, dass eben diese Affinität zu Dogmen und der Unwille, die eigenen Überzeugungen zu hinterfragen (ist auch wirklich nicht angenehm), integrale Bestandteile der menschlichen Natur sind? Ich würde diese Möglichkeit nicht von der Hand weisen, angesichts der Tatsache, dass wir aus tausenden von Kriegen und unzähligen früheren Faschismen nichts gelernt haben und immer und immer wieder mit jeder Generation dieselben öden Denkmuster durchlaufen. Dieser Mechanismus macht es möglich, dass sich die Antifa von heute aufführt wie die SA von gestern, ohne die Parallele zu sehen. Sie kann es einfach nicht. Das soll keine Rechtfertigung für sie sein, nur eine Möglichkeit, dieses Verhalten zu deuten. Und womöglich hat Dmitrij Rogosin (siehe sein Interview auf PI) recht, wenn er sagt, dass die einzige Antwort, die uns auf den Islamofaschismus einfällt, ein neuer europäischer Faschismus ist. Angesichts der Menschheitsgeschichte sollten wir ein solches Szenario nicht als Hirngespinst abtun. Dazu müssen wir uns als das anerkennen, was wir sind, und nicht ideologisch-verklärt von einem Menschen träumen, der so nicht existiert. Daraus resultiert die anheimelnde Idee von einem Euro-Islam, die ich persönlich als einen gefährlichen Irrweg ansehe, so schnell wie sich der ägyptische Traum von Demokratie in die faktische Realität eines weiteren Gottesstaates verwandelt hat. Abgesehen davon, dass man die Verhandlungen über einen Islam-Light mit Leuten wie Aiman Mazyek führt, so als hätten wir nichts aus den Fehlern des schwachsinnigen britischen Ex-Premier Neville Chamberlain gelernt.
Zweifel sind notwendig, sie sollten nur nicht so exzessiv werden, dass sie die Handlungsfähigkeit lähmen. Zweifel sogar an uns selbst, denn nur Menschen, die eben nicht mehr an sich zweifeln, sind in der Lage, einen Holocaust zu veranstalten, ein paar Millionen Bauern verhungern zu lassen, oder über eine Insel zu laufen und fast 70 Kinder zu erschießen. Viele Menschen lassen sich davon mitreißen und auch das sind weder Idioten noch Monster, es sind ganz normale Leute, Bäcker, Lehrer, Schuster, der Apotheker von nebenan, die ihr Hirn abschalten, dem Alphamännchen folgen und grauenhafte Dinge tun, weil die Vorstellung, etwas könne grundsätzlich falsch laufen, nicht mehr in ihrem Denk
Die Vorstellung, dass vernünftigen und intelligenten Menschen Dogmatismen nicht passieren können, ist grundfalsch, aber so fest im Denken verwurzelt, das es schon zum eigenen Dogmatismus geworden ist. Wenn wir diese Anfälligkeit als Teil des Menschen anerkennen, so grausig diese Vorstellung auch sein mag, dann trägt das vielleicht einen kleinen Teil dazu bei, dass nicht immer alles in einem Blutbad enden muss.

Das sind nur meine persönlichen Ansichten, meine Vorstellung davon, wie wir Menschen vielleicht „ticken“, die muss so nicht stimmen, aber ich bitte Sie, lieber Leser, wenn Sie bis hierhin durchgehalten haben, wenigstens die Möglichkeit einzuräumen, dass da etwas dran sein könnte, auch wenn das keine sehr erfreuliche Vorstellung ist. Außerdem höre ich mich wahnsinnig gern reden.




Wulff, Ali Memari Fard & die Staatsanwaltschaft

Christian Wulff mit dem ehemaligen Cemag-Chef Ali Memari Fard und Frauen.„Jetzt können Sie damit rechnen, dass nicht mehr jede vierte Woche ein Fest bei Cemag stattfindet, sondern dass wir noch häufiger eingeladen werden von Ali Memari Fard, weil er weiß, dass gerade in der Krise auf Netzwerke, auf Verbindungen, auf Gespräche gesetzt wird.“

Sagte Wulff als Ministerpräsident bei seiner Ansprache zum Galadinner bezüglich der Eröffnung des „Klüthotels“ in Hameln 2009, einem Objekt der Cemaq-Gruppe. Interessant, da traf Wulff bis dahin also jede vierte Woche auf einem Fest der Cemaq mit deren Gründern, den Fard-Brüdern, zusammen um zu feiern und Netzwerke zu pflegen. Das war bestimmt ganz im Sinne seiner Frau Bettina, der man ja eine gewisse Freude an Partys nachsagt.

Ali Fard gründete 2007 mit seinem Bruder zusammen die CEMAG SBBZ GmbH, die 2009 Insolvenz anmelden musste und gegen die momentan die Staatsanwaltschaft wegen Insolvenzverschleppung ermittelt.

Heute soll um 21.15 Uhr in der NDR-Sendung „Menschen und Schlagzeilen“ ein Film gezeigt werden, der dieses Verhältnis berührt. Auch die WELT berichtet davon. Jedoch sollen laut der Deister- und Weserzeitung die vom NDR jetzt erhobenen Vorwürfe gar nicht so neu sein.

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Allerdings sind die in der „Welt“ angeführten Belege für den Kontakt zwischen Unternehmer und Landeschef nicht neu: So wird auf den Auftritt Wulffs bei der Eröffnung des Klüthotels verwiesen. Wulff habe hier „den neben ihm stehenden Geschäftsmann mit Vornamen“ angesprochen. Bereits im März 2009 waren die Eheleute Wulff Ehrengäste bei einer Feier zu Fards 50. Geburtstag auf Schloss Marienburg in Pattensen. „Welt“ und „Monitor“ verweisen zudem darauf, dass der Cemag-Chef an fünf Delegationsreisen mit Wulff teilnahm.

Wie wir im Oktober berichteten, nahmen Mitglieder der Fard-Familie an Reisen der Landesregierung ins Ausland teil. Dies hatte eine Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Gerd Will ergeben. Dabei ging es ihm um vermeintlich enge Beziehungen der Familie Fard zur FDP-Fraktion im Landesparlament.
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Und was wurde im Oktober von der Deister- und Weserzeitung schon berichtet? Hier einmal ein paar Auszüge:

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Hameln (ni). In Hameln haben sie ihren guten Ruf längst verspielt, doch im niedersächsischen Wirtschaftsministerium waren Mitglieder der Fard-Familie offenbar auch nach der Cemag-Insolvenz noch gern gesehene Gäste. Denn während das endgültige Aus für die einst gefeierte und mit Millionen an Steuergeldern geförderte Firmengruppe bereits im Dezember 2009 besiegelt war, durfte Akbar Memari Fard den heutigen Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) auch im Jahr darauf noch zweimal auf Auslandsreisen begleiten.
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Auch nach der Anmeldung der Insolvenz noch mit Minister auf Auslandsreisen? Weiter:

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Die Cemag-Pleite hat seinerzeit nicht nur viel Staub aufgewirbelt, sondern später auch das Interesse der SPD-Landtagsfraktion geweckt. Die Nähe der Fard-Brüder zu den Liberalen (allein mit dem ehemaligen FDP-Wirtschaftsminister Walter Hirche waren sie zehnmal auf Auslandsreise), die Bewilligung von Fördergeldern für das Unternehmen durch ebenfalls liberale Wirtschaftsminister und mit Oliver Liersch schließlich ein Insolvenzverwalter, der im November 2009 von Bode als Staatssekretär in sein Ministerium gerufen wurde – den Sozialdemokraten waren das offensichtlich zu viele Zufälle, als dass bei ihnen nicht der Verdacht aufkeimte, bei der Millionen-Subventionierung des Hamelner Anlagenbauers könnten politische Seilschaften eine Rolle gespielt haben. Der SPD-Landtagsabgeordnete Gerd Will kleidete das Unbehagen seiner Fraktion in ein „Kleine Anfrage“, die ihm jetzt von Bode persönlich beantwortet wurde.
(…)

Bewilligung von Fördergeldern und ein Insolvenzverwalter der 2009 als Staatssekretär in das Ministerium von Wulffs Wirtschaftsminister Bode (FDP) gerufen wurde? Und weiter:

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Am 17. Juli 2009 meldete die Cemag Insolvenz an. Noch drei Wochen vorher hatte sie mit einem noblen Gala-Diner die Kundenpräsentation ihrer „Beta-Mühle“ gekrönt und dabei auch den damaligen Ministerpräsidenten Christian Wulff als Gast begrüßen können. Mit Beginn des Insolvenzverfahrens machte sich politische Prominenz aus Hannover in Hameln zwar rar, dafür betraten aber Familienmitglieder die geschäftliche Bühne der Fards und gründeten aus der Konkursmasse neue Betriebe. Ein Neffe Akbar Memari Fards ist Chef des Cemag-Nachfolgers CMP in Dessau, seine Ehefrau Astrid Geschäftsführerin des Mem-Bau-Nachfolgers „M & M Bau“ mit Sitz in Springe. Welche Rolle die einstigen Chefs Ali und Akbar Memari Fard in diesem familiären Geflecht spielen, ist offenbar nur wenigen Insidern bekannt. Warum Wirtschaftsminister Bode sie im vergangenen Jahr zu Auslandsreisen in die Türkei und in den Nahen Osten mitgenommen hat – darüber macht sich jetzt vermutlich nicht nur die SPD in Hannover Gedanken.
(…)

Widerlich – Kein Kommentar.

Mitglieder der Fard-Familie nehmen an Auslandsreisen des Ministerpräsidenten von Niedersachsen teil? Und das mindestens fünfmal? Diesem Ministerpräsidenten, der physische Schmerzen verspürt, wenn Bundespräsident Rau wegen einer Flugaffäre nicht unbelastet ist? Ganz bestimmt können insolvente moslemische Hotelbauer im Ausland für uns recht viel Werbung machen und vorteilhafte Geschäfte abschließen. Haben die doch Ahnung davon, wie man einen Betrieb gründet und innerhalb von zwei Jahren in die betrügerische Insolvenz treibt, nebenbei Duzfreund des Ministerpräsidenten, für diesen die Netzwerk-Frequenz erhöht und auf Auslandsreisen mitgenommen wird.

Wie war das nochmal? „Auch der Islam gehört zu Deutschland“? Endlich wissen wir jetzt, was Wulff damit gemeint hat: Wir sollen moslemische Insolvenz-Betrüger als zu unserem Land zugehörig betrachten und die Klappe halten, solange Wulff sie für sein Netzwerk braucht.

» TV-Tipp: Das Prinzip Wulff, 21.15 Uhr im NDR (JETZT mit Livestream)

(Foto oben: Christian Wulff mit dem ehemaligen Cemag-Chef Ali Memari Fard und Frauen)




Plädoyers im Prozess gegen Arid Uka

Der Prozess gegen den Frankfurter Flughafen-Attentäter Arid Uka geht in die letzte Runde. Am 19. Januar wird das Urteil bezüglich des „ersten islamistischen Terroranschlags auf deutschem Boden“ gesprochen. Die Plädoyers von Bundesanwaltschaft, Nebenkläger und der Verteidigung wurden am 9. Januar am OLG in Frankfurt am Main verlesen.

(Ein Kurzbericht von G. Andreas Kämmerer)

Überraschend schnell, angesichts der Tatvorwürfe gegenüber dem islamischen Flughafenattentäter Arid Uka, wurden nach acht (oft nur halben) Verhandlungstagen vor dem OLG Frankfurt am 9. Verhandlungstag die Plädoyers verlesen. Wer die Prozesstage regelmäßig verfolgt hat, musste sich keiner Überraschung überführen lassen; lediglich der Grad an Schamlosigkeit, mit der die Verteidigung ihren Vortrag im Detail begründete, verschlug den Zuschauern gegen Ende des Prozesstages sichtlich den Atem.

Bundesanwaltschaft

Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden Richter Sagebiel begann die Bundesanwaltschaft mit ihrem Vortrag und begründete eingangs ihre Zuständigkeit. Nachdem anschließend die objektiven Sachverhalte der Beweisaufnahme nochmals zusammenfassend gewürdigt worden waren, wurde die Motivation für den „1. islamisch geprägten Terroranschlag auf deutschem Boden“ eines „Einzeltäters“ in den Bereich der muslimischen Religiosität verortet, einen „persönlichen Dschihad“ auf deutschem Boden ausführen zu wollen. Als Tatvorwürfe wurden Arid Uka angelastet, zwei vollendete Morde und drei versuchte Morde nebst schwerer und gefährlicher Körperverletzung verantworten zu müssen. Dabei seien laut Bundesanwaltschaft „niedere Beweggründe“ sowie „Heimtücke“ bei der Tatdurchführung zu unterstellen und für die Bemessung des Strafmaßes zu berücksichtigen. Die Verminderung der Schuldfähigkeit sei bei dem Angeklagten zu verneinen. Bei der Bemessung des Strafrahmens plädierte der Bundesanwalt Jochen Weingarten für die beiden Morde auf jeweils lebenslänglich, bei den beiden lebensgefährlich verletzten Opfern auf 11 Jahre und 6 Monate bzw. 13 Jahre; für die Tat gegenüber dem traumatisierten dritten Opfer, das seine eigene Hinrichtung zweimal überlebte, forderte Weingarten 13 Jahre. Insgesamt forderte die Bundesanwaltschaft als zusammenfassendes Strafmaß „Lebenslänglich“ mit der zusätzlichen „Feststellung der Schwere der Schuld“.

Nebenkläger

Beide Nebenkläger, die Opfer bzw. Hinterbliebene vertraten, schlossen sich im Strafmaß uneingeschränkt dem Votum der Bundesanwaltschaft an. Jedoch übten sie vehemente Kritik an der Interpretation der möglichen Motivation des Angeklagten. Insbesondere sei es nach der Auffassung der Nebenkläger auf keine Weise verständlich, wie ein Einzeltäter, der in Deutschland sozialisiert worden und aufgewachsen sei, quasi aus dem Nichts durch das Internet zu einem gefährlichen Terroristen hatte sich verwandeln können. Besondere Kritik übten sie an der „Version“, das Anschauen eines Videos am Abend vor der Tat hätte den Angeklagten initial in einen Terroristen verwandelt. Auch dass Arid Uka in keiner Weise „vollumfänglich“ geständig und reuevoll agiert habe, ließ viele Fragen und Interpretationen offen und sei mitnichten mit den Kriterien eines umfangreichen Geständnisses zu vereinbaren. Als eine „feige“, „grausame“, „sittlich auf niedrigstem Niveau angesiedelte“ Tat, die mit größter „Grausamkeit“, „Heimtücke“ und „Vernichtungswille“ durchgeführt worden sei, würde aus Sicht der Nebenkläger eine Strafmilderung in keinem der aufgeführten Delikte als angemessen erscheinen. Nachdem ein anwesender Vater eines getöteten Opfers eine kurze, aber sehr emotionale Stellungnahme abgegeben hatte und dabei das Detail äußerte, dass sein getöteter Sohn in Deutschland geboren sei und das Land besonders geschätzt habe, sowie eine Email eines schwer verletzten Mandanten der Nebenklage verlesen worden war, betonten die Anwälte eindringlich, dass aus ihrer Sicht unbedingt „die Schwere der Schuld“ im Urteil angeordnet werden müsse.

Verteidigung

Wie einführend angedeutet, bot die Verteidigung in Gestalt von Pflichtverteidiger Hoffmann und Wahlverteidigerin Roth eine an Schamlosigkeit nicht zu überbietende Vorstellung in ihrem Bemühen, den Angeklagten zu entlasten. Frau RA Roth führte ernsthaft und wiederholt aus, dass Arid Uka in keiner Weise ein Islamist, Terrorist oder Dschihadist sei. Auf keinen Fall! Vielmehr müsse man aus „logischen Gründen“ darauf befinden, dass ihr Mandant, ein „scheuer“, „friedlicher“ „netter“, „zuvorkommender“, „unreifer Junge“ sei, der aus Gründen der emotionalen Überbelastung „Amok gelaufen“ sei. Zwar würde es zutreffen, dass die islamische Propaganda Arid Uka verwirrt und ihn seines gesunden Menschenverstandes beraubt hätte. Somit, ohne Vernunft, hätte er zwangsläufig, als er das Vergewaltigungsvideo gesehen habe, in einer emotionalen Kurzschlussreaktion „handeln müssen“, um aus seiner „verrückten“ Weltsicht jene „präventiv“ zu töten, die auf dem Weg befindlich waren, unschuldige Opfer in Afghanistan zu „ermorden“. Im Grunde edle Motive, so die Verteidigerin.
Fortgesetzt sprach sie über ihren Mandanten als einen „Jungen“, der noch nicht erwachsen sei, ein im Grunde harmloser Junge, der gegen die Ungerechtigkeit der Welt kämpfen wollte. Auf keinen Fall sei es eine religiös motivierte Tat gegen Andersgläubige gewesen – Arid Uka pflege vielmehr in seinem Umkreis die religiöse Vielfalt. Es sei die Tat „eines Jungen“ gewesen, der in seiner Jugend im Alter von 6 Jahren selbst ein Opfer von einer sexuellen Misshandlung gewesen sei, so dass er vor seiner schrecklichen Tat fast zwanghaft in den „Amok“-Wahn verfallen sei, mit „Töten das Missbrauchen von Unschuldigen durch die Soldaten“ verhindern zu müssen, nachdem er das – für ihn als Missbrauchsopfer schreckliche Video – hatte zur Kenntnis genommen. Die Tat sei somit spontan ausgeführt und würde in keiner Weise die Merkmale einer geplanten, menschenunwürdigen und heimtückischen Tat entsprechen. Vielmehr sei es „dem Zufall zu verantworten“, dass Arid Uka, „der Junge“, auf dem Flughafen auf Soldaten getroffen sei. Hätte er keine Soldaten angetroffen, hätte er von seinem Vorhaben Abstand genommen und wäre zur Arbeit erschienen, ohne zu töten.

In das gleiche Horn eines Täters, der eigentlich ein bedauernswertes Opfer darstellt, blies ebenso der Pflichtverteidiger Hoffmann. Er steigerte die Schamlosigkeit, indem er u.a. dem deutschen Staat eine Mitschuld an der Tat einräumte, da dieser nicht erfolgreich islamistische Propaganda aus dem Netz entfernen würde. Auch hätte es in der Tat ein US-Massaker mit Vergewaltigungen im Irak gegeben, so dass Arid Uka mit Recht davon hätte ausgehen können, dass das Video die Realität und keine Spielfilmhandlung zeige. Des weiteren gab der Pflichtverteidiger gegen Ende seines Vortrages zu bedenken, dass Arid Uka aus ganzem Herzen bereue, und daher müsse er mit der ganzen Schuld seines Gewissens leben, was auch eine schwere Strafe sei. Außerdem müsse bedacht werden, dass der Angeklagte, der einer möglichen Verhandlung nach Jugendstrafrecht lediglich wegen „eines Monats“ verpasst habe, nun in der Folge mit richtig erwachsenen Straftätern seine Strafe verbüßen müsse und so der Aspekt der Resozialisierung zu kurz komme. Und da Arid Uka einen „tiefen Einblick in das Seelenleben eines Amokläufers“ gewährt habe – was sehr selten vorkommt, denn die meisten enden im Tod, müsse dies strafmildernd wirken, da er dadurch einen Erkenntniswert für die Zukunft geschaffen habe. Außerdem könne darüber hinaus seine Tat auch als ein Versuch des erweiterten Selbstmordes interpretiert werden, schließlich habe Arid Uka auch an Depressionen gelitten und stammte aus schwierigen Verhältnissen mit einer angespannten häuslichen Situation, in der er sein schulisches Versagen nicht hätte beichten können. Als letzten Trumpf spielte der Pflichtverteidiger jene Karte aus, auf der stand, Arid Uka würde nach der Verbüßung seiner Tat in den Kosovo abgeschoben, und hätte dort eine sehr ungewisse Zukunft vor sich, in einer für ihn fremden Kultur und Sprache mit keinen besonders großen Bildungsaussichten, auch dies sei eine zusätzliche Strafe, die man bei der Bemessung des Strafmaßes berücksichtigen sollte, so war die Botschaft.

Abschließend plädierte die Verteidigung darauf, die „Feststellung der besonderen Schwere der Schuld“ nicht anzuordnen. Dabei solle berücksichtigt werden, dass der „scheue“, „schüchterne“ und immer „hilfsbereite“ Angeklagte noch in keiner Weise erwachsen sei und eine Verurteilung nach dem Jugendstrafrecht hätte erfolgen können, wenn er „nur“ vier Wochen später Geburtstag gehabt hätte.

Nach jenem argumentativen Amoklauf der Verteidigung in die Gefilde der Unmoral schloss der Vorsitzende Richter den heutigen Prozesstag und vertagte auf den 19. Januar, dem Tag der Urteilsverkündung.




Islam – frei von kritischem, rationalen Denken

Der Islam ist in Europa auf dem Vormarsch, deshalb muss seine Ideologie thematisiert, darf nicht übersehen und totgeschwiegen werden. Das Buch wagt eine tabulose Beschreibung des immer noch im Mittelalter verharrenden Islam. Die Fakten zeichnen ein beunruhigendes Bild einer fremden Weltanschauung, die mit der abendländischen Kultur kollidiert.

(Auszug aus dem neuen Buch von Bert Conrados: Die islamische Ideologie)

Die Vertreter des islamischen Systems, mit seiner Verschmelzung von Recht, Religion, Politik und Gesellschaft, sind noch weit entfernt von einer aufgeklärten Betrachtung ihrer Religion. Das Buch bietet einen Einblick in ein erschreckend schlichtes Gottesbild, in eine absurde Vision vom Jenseits.

Alles beginnt – für Muslime – mit der Shahada. Mit dieser Formel bekennt sich der Muslim zum strengen Monotheismus, zu Mohammeds prophetischer Sendung und zu dessen Offenbarung, dem Korân, und somit zum Islam selbst.

Kapitel 16

Shahada, das islamische Glaubensbekenntnis

Das islamische Glaubensbekenntnis (Shahada) ist das erste, was einem muslimischen Neugeborenen nach der Geburt ins Ohr geflüstert wird. Es muss fünfmal täglich vom gläubigen Muslim gesprochen werden: „Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und ich bezeuge, dass Mohammed sein Gesandter ist.“ Das Glaubensbekenntnis ist unverzichtbarer Bestandteil des Gebets und aller wichtigen Riten, und wird auch zur Bekräftigung von Aussagen rezitiert. Wenn ein Nicht-Muslim die Shahada vor zwei Zeugen in freiem Willen bewusst und aufrichtig spricht, bekundet er seinen Übertritt zum Islam – ein Schritt der nie mehr rückgängig zu machen ist. Auf die Abkehr vom Glauben steht die Todesstrafe.

Der Text der Shahada ist durch das zentrale Wort „bezeugen“ problematisch. Denn nur der kann bezeugen, der etwas weiß – nicht der, der etwas glaubt. Wissen ist die Substanz, die notwendig ist, wenn man bezeugt. Niemand weiß jedoch, dass es einen Gott namens Allah gibt, und ebenso weiß niemand, dass Mohammed sein Gesandter ist. Beides wird zwar behauptet, aber die Existenz Allahs und die Eigenschaft Mohammeds als Gesandter kann nicht als reale Tatsache verstanden werden. Es ist keine nachgewiesene Wahrheit, sondern wird von Gläubigen nur angenommen.

Korrekt wäre die Shahada-Formulierung: Ich glaube – und nicht: Ich bezeuge. Glauben wiederum heißt: Nichtwissen. Der Gläubige ist also irrtumsgefährdet. Er kann nicht sicher sein, dass das, was er glaubt auch zutreffend ist. Das heißt: Allah muss es nicht wirklich geben, natürlich auch keinen anderen Gott. Niemand kann eine Begegnung mit Allah bezeugen. Zu keiner Zeit hat ihn jemand gesehen. Auch kann niemand die Beauftragung Mohammeds als Gesandten Allahs bezeugen. Nur Mohammeds eigene Worte verleihen ihm den Status des göttlichen Propheten. Mohammeds Selbstverständnis aber, speist sich aus seinem subjektiven Gefühl, kann sich nicht auf nachvollziehbare Fakten beziehen. Die Bezeugung ist also eine Falschaussage und damit eine bewusste Lüge.

Auch die Ableitung zum Begriff „Überzeugung“ bringt nicht die eindeutige Wertigkeit die das Wort bezeugen hat. Eine Überzeugung stellt die festere Form des Glaubens dar, sie muss aber nicht zwangsläufig auf Tatsachen beruhen und ist letztlich dem Irrtum ausgesetzt. Man kann, wenn man einen starken Glauben hat ein überzeugter Moslem sein, aber auch als solcher ist es unmöglich, im Hinblick auf die Aussage der Shahada, als Zeuge im Sinne von „bezeugen“ aufzutreten. Die Shahada ist ja auch per Definition ein Glaubensbekenntnis und keine Zeugenaussage. Dieser philosophische Diskurs macht deutlich: Das islamische Glaubensbekenntnis ist in seiner Form ebenso anmaßend wie unsinnig.

Kapitel 60

Der Glaube ist eine Flucht in die Illusion

Es ist falsch, den religiösen Glauben allgemein zu tabuisieren und unkritisch hinzunehmen. Der Glaube hat eine differenzierte Wertigkeit, die von der persönlichen Intelligenz und der faktischen Realität beeinflusst wird. Vieles ist heute erklärbar und bedarf des Glaubens nicht. Die alten Lehren der Religionen sind überholt und die Vertreter der Götter sind nicht mehr ernst zu nehmen. Das trifft besonders auf den Islam zu, der ja unverrückbar im siebten Jahrhundert verharrt.

Alle religiösen Überzeugungen haben gemein, dass das jeweils geglaubte und die Gottesvorstellung einer realistischen Prüfung nicht standhält. Schon die große Zahl der unterschiedlichen Gottheiten, die im Laufe der Jahrtausende erfolglos verehrt wurden, sind Beweis dafür, dass jeder Gottesglaube absurd ist. Auch die rationale Beurteilung des Glaubens an Allah muss zu dem Schluss kommen, dass dieser Gott – wie alle anderen Götter – nicht existent ist. Es ist naiv und gefährlich an göttliche Wesen zu glauben und dem Mythos Gott zu huldigen. Naiv ist der Glaube, weil er mit unreifen, kindlichen Vorstellungen einhergeht, und gefährlich, weil er den Blick für die Wirklichkeit verstellt. Gott und das Jenseits existiert nicht, weder spirituell, noch transzendental. Der Glaube ist eine Flucht in die Hoffnung, in die Illusion; ist eine Entfernung von den irdischen Realitäten.

Der Glaube wird nicht richtiger, erfüllt sich auch nicht, wegen einer großen Masse von momentan Gläubigen. Er wird nicht zutreffender, wenn die Glaubensgemeinschaft aus vielen hundert Millionen Mitgliedern besteht. Die Zahl der Anhänger einer Religion gibt lediglich Auskunft über die Menge der beeinflussbaren schlichten Gemüter, belegt die geistige Einschränkung einer Vielzahl Betroffener, die ja in der Regel nicht durch Erkenntnis oder Überzeugung zum Glauben gekommen sind, sondern in eine Religionsgemeinschaft hinein geboren wurden und später nicht zu einer kritischen, intelligenten Betrachtung fanden.

Rational denkende Menschen stehen staunend vor der Inbrunst mit der die Masse der Muslime Allah und seinen Propheten verehrt. Die Fähigkeit zu glauben wird sogar zweifach gefordert: Laut Glaubensbekenntnis besteht erstens, die zwingende Forderung zum Glauben an Allah, sowie zweitens, die Forderung, die prophetischen Eigenschaften Mohammeds anzuerkennen. Obwohl der zwiespältige Charakter Mohammeds bekannt ist, die negativen Seiten unübersehbar sind, wird er als Gesandter Allahs ohne Vorbehalte angenommen und zum vollkommenen Menschen stilisiert.

Für alles andere als vollkommen hält Ali Sina, ein iranischer Ex-Muslim, den Propheten. Ali Sina ist der Gründer von „Freedom International“, einer Organisation für muslimische Apostaten. Er sagt: Mohammed war ein Narzisst, ein Pädophiler, ein Massenmörder, ein Terrorist, ein Frauenhasser, ein Lustmolch, ein Kult-Führer, ein Irrer, ein Vergewaltiger, ein Folterer, ein Attentäter und ein Plünderer.“ Ali Sina bietet dem, der das Gegenteil beweisen kann 50.000 Dollar. Niemand hat den Preis bisher eingefordert. Kein Wunder, denn die Beschreibung basiert auf islamischen Texten, Hadithen und Zeugnissen von Zeitgenossen.

Die bedingungslose Akzeptanz Mohammeds und seiner Lehre erfordert eine besondere Struktur der Intelligenz: Der Bereich „Islam“ liegt offensichtlich in einer geistigen Sektion, die frei ist von kritischem, rationalen Denken. Die muslimische Lehre ist einer Gehirnwäsche gleich in den Köpfen verankert, wird blind und stoisch gelebt, einschließlich der Auswüchse, die sich im Terrorismus ausdrücken. Der Schweizer Publizist Frank A. Meyer sagt: „Diese Religion erstickt die Intelligenz der Gläubigen. Islam bedeutet eine religiöse Behinderung.“

Zweifellos ist die Religionsfreiheit ein hohes, schützenswertes Gut, aber eine realistische Beurteilung des Geglaubten muss erlaubt sein. Denn die Wahrscheinlichkeit dass der Glauben zutreffend ist, lässt sich durchaus per Ratio herausfinden. Die Analyse des Glaubens wird ergeben, dass er sich weitgehend von der Hoffnung nährt. Die Hoffnung auf Positives ist ein elementares menschliches Bedürfnis, und die Grundlage der religiösen Bewegungen. Wenn der Glaube von der Hoffnung getrennt wird, bleibt kaum noch „gläubige Substanz“ übrig.

Falls der Muslim sich frei macht von dem Gedanken Allah spreche durch Mohammed, wäre das der erste Schritt sich von dem Zwang des Glaubens zu lösen. Die Aussagen Mohammeds sind nicht unbedingt von außerordentlicher, göttlicher Qualität. Sie beschäftigen sich mit ganz banalen irdischen Dingen, mit unglaublichen Visionen des Jenseits. Oder sie beschreiben das Reich Allahs mit pathologischer Fantasie. Der Prophet war in seinem Selbstverständnis hemmungslos genug, mehrere Offenbarungen in eigener Sache zu produzieren. So gab „Allah“ grünes Licht in Bezug auf die sexuellen Wünsche des Propheten. Auch diese peinlichen Verse werden vom Moslem unbeeindruckt als Allahs Wort akzeptiert.

» Siehe auch Teil 1 des Auszugs aus dem Buch

(Auch als e-book erhältlich)




Rassist Didi hat Weißen schwarz geschminkt

Rassist Didi hat Weißen schwarz geschminktIm Berliner Schlosspark Theater hat Didi Hallervorden ein Stück inszeniert, in dem ein Weißer einen Schwarzen spielt, und damit man sieht, daß es ein Schwarzer sein soll, hat man den Weißen schwarz angemalt. Aber das geht nun einmal gar nicht. Das ist Rassismus pur, wie das Grundgesetz 1949 eindeutig festgelegt hat, und gegen die Menschenrechte verstößt es auch. Wir fordern die Aufnahme von Didi Hallervorden in die neue Neonazi-Datei! Hier die Links zu dieser einmaligen Sauerei:

» Rassismus-Vorwürfe gegen Dieter Hallervorden!
» Hallervorden weist Rassismus zurück! Kann jeder sagen!




Schutzwesten und Pfefferspray für Sanitäter

Die Münchner tz beschreibt diese unbegreiflichen Zustände heute auf ihrer Titelseite: „Bespuckt, beschimpft, geschlagen: Immer häufiger geraten Retter in Not. In Oberhaindling (Kreis Freising) wurde jetzt die Besatzung eines Sankas attackiert, als sie eine 18-jährige nach einem Zusammenbruch behandelte. Ein Randalierer (21) stürmte den Wagen und verpasste einem Sanitäter einen Kinnhaken“. Keineswegs ein Einzelfall: Wie rettungsdienst.de im September berichtete, rüsten Sanitäter mit Schutzwesten und Pfefferspray auf, um sich vor solch blindwütig aggressiven Personen schützen zu können.

(Von Michael Stürzenberger)

Was für eine gestörte Wahrnehmung muss jemand haben, wenn er einen Rettungssanitäter als Feind ansieht und körperlich angreift? Laut tz war es in Oberhaindlfing „eine Horde Betrunkener, die vehement die Freilassung einer 18-Jährigen forderte“. An Silvester habe bereits eine grölende Menge die Feuerwehr in Puchheim angegriffen. Das muss man sich einmal vorstellen: Während die Feuerwehrleute auf einer Leiter in 25 Meter Höhe einen Balkonbrand zu löschen versuchten, wurden sie von unten mit Silvesterraketen beschossen! Der tz-Bericht beschreibt die Täter nicht, aber man kann es sich vorstellen, welches Feindbild dem zugrundeliegt. Wir erleben dies in ganz Deutschland gegenüber Rettungskräften und Polizisten.

Rettungsdienst.de beschreibt, dass sich in unserem Land Sanitäter nicht mehr sicher fühlen können:

Immer mehr Einsätze, immer mehr aggressive Patienten. Nicht nur das Bayerische Rote Kreuz diskutiert, wie die Sicherheit der Rettungskräfte verbessert werden kann. In Nürnberg wurden bereits Stichschutzwesten eingeführt. Allein dort wurden in sieben Monaten 70 Fälle von Gewalt gegen Helfer registriert. Ob Schutzwesten auch andernorts eine geeignete Maßnahme sein können, will das BRK nun untersuchen.

Die Sanitäter in Nürnberg mussten die 100 Euro für die Schutzwesten erst einmal selbst tragen, aber das BRK hat wohl eine Übernahme der Kosten angekündigt. Zumal die Angriffe immer bedrohlicher werden, wie auch der Münchner Merkur vergangenes Jahr berichtete:

Die Übergriffe reichten von Rempeleien über Bisse bis hin zur Bedrohung mit Schusswaffen.

Die Zustände scheinen sich nach Informationen von rettungsdienst.de in vielen Städten zu verschlimmern:

In den letzten Tagen wurden auch aus Hamburg und Bremerhaven aggressive Übergriffe auf RTW-Teams gemeldet. Das Problem ist also weder auf Bayern noch auf Deutschland begrenzt. Auch in der Schweiz beobachtet man die sinkende Hemmschwelle, auf Rettungssanitäter loszugehen, mit Sorge.

Derweil vermeldet Zürich, dass Sanitäter dort sogar schon mit Pfefferspray ausgestattet werden:

Die Abteilung “Schutz und Rettung” des Polizeidepartments in Zürich registrierte allein im ersten Quartal 2010 rund 90 Übergriffe auf Sanitäter und leitete Gegenmaßnahmen ein: Neben Fortbildungsangeboten wie einem Deeskalationstraining dürfen sich die Rettungssanitäter in Zürich auf freiwilliger Basis mit Pfefferspray ausrüsten. „Es handelt sich dabei um das gleiche Spray, wie es die Polizei verwendet“, erklärt Roland Portmann, Sprecher von “Schutz und Rettung” in Zürich. Voraussetzung ist, dass die Sanitäter hierfür die gleiche polizeiliche Ausbildung zum sicheren Einsatz des Sprays durchlaufen. Zudem muss jeder Einsatz des Sprays schriftlich dokumentiert werden.

Erhellende Zusatzinformationen erhalten wir aus dem Kommentarbereich, in dem offensichtlich Sanitäter aus eigener leidvoller Erfahrung berichten:

NovemberW on September 3rd, 2011 17:07
Lieber DarkListener, anscheinend hatten sie bisher das Glück von schweren körperlichen Übergriffen verschont zu bleiben. Leider gibt es heute ein gewisses Klientel, dass es gezielt auf eine körperliche Konfrontation anlegt. Reizgas oder ähnliche Abwehrmittel sollten immer natürlich immer ein Mittel der letzten Wahl bleiben und sehr zurückhaltend eingesetzt werden, können aber im Erstfall einem die Haut retten.

charlie-zulu on September 6th, 2011 11:19
Gesprächsführung? Deeskalation?! Bei dem Klientel, um das es hier geht, ist das doch gar nicht möglich. Es geht hier um plötzliche und unvorhergesehene Angriffe “aus dem nichts heraus”. Es geht hier nicht darum, (Beispiel) einen wütenden Mann “runter zu Reden”, der gerade seine Frau vertrimmt hat oder irgendwelche Sachen androht. Den kann man davon eventuell noch abhalten.

Leute, die sich Schutzwesten kaufen, haben nicht ihren Beruf verfehlt, wie es hier als “Tatsache” verkauft wird, sondern Angst. Vielleicht auch, weil die viel zitierte Polizei hier eben häufig SEHR lange braucht, bis sie an der Einsatzstelle sind. Vor allem, wenn sich so eine Situation erst dort entwickelt. Die Cops müssen eben auch erst mal geholt werden, was auch nicht sonderlich einfach ist, wenn man unvorhergesehen erst mal in so einer Situation ist.

Ein Abwehrspray, besser Gel, verschafft Zeit. Dringend benötigte Zeit zur Flucht! Eines müssen wir uns auch klar mache: Der oder die Angreifer sind meist schneller hinter einem her als man mit Stiefel und RD-Jacke laufen kann.

Thomas Risse on September 7th, 2011 17:03
Hallo zusammen, das Gefährdungspotential hat präklinisch sowie innerklinisch (Notaufnahme) definitiv zugenommen. Warum wird eigentlich immer hin,- und her diskutiert. Wenn die Organisationen aber auch die Kolleginnen und Kollegen der Meinung sind, dass diese Massnahmen sinnvoll sind, dann bitte. Ich persönlich finde es überhaupt nicht atypisch, wenn auch das RD-Personal an den eigenen Schutz denkt.

RettAss on September 7th, 2011 21:35
Liebe Kolleginnen und Kollegen, wenn ich hier so manche Sachen lese, stellt es mir doch tatsächlich die Nackenhaare auf. Lieber Notarzt Peter Konell ich finde es gut, dass sie noch nie in 16 Jahren einen aggressiven Patienten hatten. Wobei ich mich schon fragen muss wo sie ihren Notarztdienst ausführen?

Ich selbst bin jetzt seit 12 Jahren im Rettungsdienst tätig und hatte schon desöfteren mit aggressiven Patienten zu tun, wo aber bis jetzt Gott sei Dank nichts passiert ist. Klar Deeskalation und Rückzug ist natürlich immer ein gutes Mittel der Wahl für solche Situationen. Den Rest sollte man nämlich der Polizei überlassen, ist ja auch deren Aufgabe und nicht die des Rettungsdienstes.

Nur leider ist es eben in der Praxis so, dass die Polizei erst nach dem Notarzt eintrifft und bei uns braucht der Notarzt schon immer ziemlich lange bis zu seinem Eintreffen. (Wenn er in solch einer Situation überhaupt nach Notarzteinsatzkatalog mit alarmiert worden ist.) D.h. wir vom Rettungsdienst sind meist doch die Ersten am Einsatzort.

Nur muss ich dazu auch sagen, dass solch ein Angriff meist aus dem Nichts heraus passiert und dann ist es für den Rückzug meist auch schon zu spät.

RettSan on September 8th, 2011 14:57
Ich persönlich habe leider auch schon die Erfahrung machen dürfen, dass mir im RTW ein Betrunkener, bei dem wahrscheinlich auch Drogen im Spiel waren – ohne Vorwarnung die Faust in die Magengrube gerammt hat. Auch wurde mir bereits, als ich vor einem “Club” eine verletzte und auf dem Boden liegende Person versorgt habe, von einem bis dahin “Unbeteiligten” in den Rücken getreten. Polizei war zu dieser Zeit noch auf Anfahrt. In beiden Fällen wäre ein deeskalierendes Gespräch wesentlich sinnloser gewesen, als ein Schlagschutz.

Tatsache ist anscheinend auch, dass der “normal” agressive oder betrunkene Bürger primär versucht, erst einmal in Richtung des Oberkörpers zu schlagen. Ich kann mir inzwischen durchaus vorstellen, bei bestimmten Einsatzmeldungen in einigen Gegenden auch eine Stich- bzw. Schlagschutzweste zu tragen.

Vor einigen Jahren hätte ich mir dieses allerdings auch noch nicht vorstellen können… Ach ja: ich gehöre sicherlich NICHT zu den Kollegen, die ihren Beruf verfehlt haben!

Allrounder on September 9th, 2011 13:05
Über die Kollegen der Polizei und ihre Reaktionszeiten kann ich auch nicht motzen!! Beim letzten Einsatz meiner Person, der eskalierte, standen 5 Minuten nach Hilferuf 3 Streifenwagenbesatzungen in der Kneipe und sorgten für Ruhe.

LineofFire on September 10th, 2011 09:20
Ich habe selbst in Nürnberg gearbeitet, dort gibt es wirklich oft brenzlige Situationen, auch wenn die Polizei bei gemeldeter Gefahrenlage meistens ziemlich schnell da ist. Oftmals kommt man gar nicht dazu, deeskalierend einzugreifen, da der Patient aufgrund Mischintoxikationen nicht im geringsten einsichtsfähig ist. Es besteht durchaus Handlungsbedarf!

Ob das nun mit Stichschutzwesten, Pfefferspray und ähnlichem sein muss, sei dahingestellt. Fest steht, man muss sich in der Richtung etwas überlegen, auch ich habe eine “verrohung” und generell eine ziemlich niedrige Hemmschwelle mehrmals kennen lernen durften, in der Regel in Verbindung mit Alkohol. Und ich denke, wenn man am Alkoholkonsum und Verkauf ansetzt, wird man deutlich mehr Erfolg haben (meiner meinung nach eh längst Überfällig).

charlie-zulu on September 11th, 2011 19:48
Eben jenes wird doch immer propagiert: Zivilcourage. Ja bestens, das klappt meist aber nicht mit “könnten Sie bitte aufhören das Mädchen zu verprügeln?!” oder “würden Sie es bitte unterlassen mir Ihre Faust ins Gesicht zu drücken? Ich habe eine Allergie gegen Schläge und auch Ihre Stiefel sind etwas unangenehm in meinem Bauch…drückt nen bisschen!”

PeterL on September 11th, 2011 23:47
Ich arbeite seit Jahren im Rettungsdienst in den eher ungemütlichen Teilen des Rhein-Main-Gebietes. Die Gewaltbereitschaft gegenüber dem Rettungsdienst hat eindeutig zugenommen. Ich warte im Zweifelsfalle eher auf das Eintreffen der Polizei als mich unnötig in Gefahr zu begeben. Es gibt aber leider auch Fälle, in denen zunächst nicht klar ist, dass man die Kollegen in blau überhaupt benötigt.

Trotz immer neutralen, distanziert höflichen Auftretens, Deeskalation und frühen Rückzuges wurde ich mehrfach unprovoziert und überraschend angegriffen. Der weitere Rückzug bzw. die Flucht war manchmal nur unter Schwierigkeiten und zweimal nur unter Gewalteinsatz möglich. Ich werde in Zukunft noch zurückhaltender und vorsichtiger sein, aber ich werde mich nicht mehr wie früher darauf verlassen, dass mich das schützt. Ich bin daher seit kurzem mit verdeckt getragener Weste ausgestattet und verdeckt bewaffnet. Lieber illegal am Leben als legal tot.

fentanylverduenner on September 12th, 2011 15:21
Ich bin als hauptberuflicher Notarzt in einer Großstadt in NRW tätig und stelle ebenfalls fest, dass der früher vorhandene “Weiss-Schutz” quasi nicht mehr vorhanden ist. Ich hatte in letzter Zeit vermehrt Probleme micht aggressiven Patienten, die auch gutem Zureden nicht mehr zugänglich waren. Oftmals sind es hierbei die Situationen, in denen die Gefahrenlage nicht sofort offenbar ist, vor denen ich besonders großen Respekt habe. Weglaufen? Klappt meiner Meinung nach nicht immer. Polizei rufen? 1. Die Polizei hat vielerorts viel zu wenig Beamte im Dienst. 2. Wenns knallt, wie sollen die Kollegen gerufen werden? Handy trägt nicht jeder NEF-Fahrer bei sich; 2 mHFG reicht nicht aus, um Hilfe zu rufen.


Soweit der Kommentarbereich, der zeigt, wie rasant sich dieses Land verändert. Die Rettungskräfte richten sich also defensiv auf die kulturelle Bereicherung ein – man versucht sich zu schützen. Politische Maßnahmen zur dauerhaften Unterbindung dieses unerträglichen Verhaltens fordert seltsamerweise keiner. Verschärfte Strafen, hartes Durchgreifen der Polizei und eine Standard-Ausstattung von Sanitätern mit Schlagstöcken und Reizgas in gefährdeten Gebieten könnten beispielsweise geeignete Maßnahmen sein, um diese nicht hinnehmbaren Zustände rasch zu beenden.

(Spürnase: Thomas Weiß; Zusatzinfos: Faktencheck)




Die neo-osmanische Türkei haßt Israel

In einem von Necla Keleks Büchern kann man nachlesen, daß die Türken in Istanbul auf offener Straße geweint haben, als US-Präsident Kennedy 1963 ermordet wurde. Wäre 40 Jahre später US-Präsident Bush einem Attentat zum Opfer gefallen, hätte man am Bosporus Freudentänze gesehen. So sehr hat sich die türkische Stimmung gedreht.

Und nachdem Erdogans AKP innenpolitisch durch die Verhaftung der Generalität und des Atatürk-Flügels die Macht an sich gerissen hat und die Islamisierung des Landes immer weiter vorantreibt, ist auch die Außenpolitik deutlich in Richtung Morgenland verschoben. Israel ist nun der Feind, und der große Führer Erdowahn sieht sich als neuer Hegemon im Nahen Osten und Nordafrika, wenn nicht sogar als kommende Weltmacht.

Zu alldem mag auch die bisherige Ablehnung des türkischen EU-Beitritts und die schwindende Macht der Amerikaner beigetragen haben, aber wir können nicht 10 oder 15 Millionen Mitglieder des türkischen Prekariats allein in Deutschland aufnehmen, nur damit uns diese lieben, was ohnehin fraglich ist, denn wie die aktuelle Politik zeigt, werden uns die Milliarden, die wir in die Integration der Almancis gesteckt haben, auch nicht gedankt. Wie dem auch sei, Erdogan sieht das Osmanische Reich wieder auferstehen, was ein Wahn ist, denn er wird nicht einmal mit den Kurden fertig.

Daß der Islam und die grassierende Islamisierung auch des Morgenlandes eine große Rolle spielt, schreibt Clemens Wergin in einer sehr guten Analyse im CICERO:

… Das Land verliert seine Westbindung und driftet gen Orient. Verschiedene Umfragen zeigen, dass die türkische Bevölkerung Arabern und Persern gegenüber größeres Wohlwollen empfindet als gegenüber Europa und den USA. Der Westen wird mit Angst und Misstrauen gesehen. Und das hat maßgeblich mit der in den achtziger Jahren einsetzenden und sich in den Neunzigern rapide verstärkenden stärkeren Wertschätzung für den Islam und konservative Werte zu tun. Besonders die Islamisten haben den Eindruck eines islamischen „wir“ befördert, das gegen ein westliches „die“ steht.

Der türkische Politologe Ersin Kalaycioglu schreibt, die Türkei sei ein Paradebeispiel für den „cultural turn“, den Samuel Huntington in seinem „Clash of Civilizations“ prophezeit hat. Und weiter: „Eine Resozialisierung der türkischen Öffentlichkeit hat eine neue Mentalität geschaffen, die die religiöse Identität betont, indem sie definiert, wer türkischer Bürger ist, und eine Weltsicht befördert, die durch das Prisma des religiösen Konflikts schaut.“ Zu dieser Mentalität gehöre die Vorstellung, dass Muslimen überall in der Welt Unrecht durch den Westen widerfahre. „Weite Teile der türkischen Bevölkerung scheinen an ein fast mittelalterliches Weltbild zu glauben“, so Kalaycioglu, „in dem Muslime, Christen und Juden miteinander im Krieg stehen. Sie glauben, dass sie den Islam vor den Angriffen der christlichen Missionare und ihrer jüdischen Alliierten im Nahen Osten und zu Hause beschützen müssen.“ …

Warum ist unser Auswärtiges Amt zu dumm, um diese überdeutliche Wende zu sehen? Israel hat sie längst gemerkt, und PI hatte nie den Wahn, daß Erdowahns Türkei ein Bindeglied zwischen Abendland und Morgenland sein könnte.




Totalitärer Zahlungsverkehr in Europa geplant

In seiner gestrigen Radiosendung auf GBTV sprach Glenn Beck über die Entwicklungen innerhalb der EU. Nach seinen Informationen stehen drastische Umwälzungen bevor, die in den europäischen Medien bisher so nicht erwähnt werden. So plant Italien bereits den Zahlungsverkehr der Bürger unter Kontrolle zu nehmen. Dabei soll das Kreditkartensystem streng überwacht werden, Bargeld nur noch begrenzt erlaubt sein.

Im Nachmittags-Programm von GBTV (5pm) sollten weitere Details veröffentlicht werden, doch Beck musste nach einer Verletzung kurzfristig absagen. Die Sendung wird nun in Kürze ausgestrahlt. Sehen Sie hier einen Ausschnitt der Radiosendung.

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie auf The Blaze.




Imam-Hochzeit: Schwangere Elfjährige wird 17

Kürzlich war man auch im europäischen Teil der Türkei schockiert, als bekannt wurde, daß eine Elfjährige im achten Monat schwanger war (wir haben berichtet). Da dies nun so gar nicht zum modernen Bild der AKP-Regierung paßt, beschloß die Familienministerin Sahin anhand von ein paar Fotos, daß dieses Mädchen nicht 11, sondern schon 17 ist! Und schon ist das Thema türkisch erledigt! Der Vorfall zeigt ein wichtiges und meist übersehenes Problem. 

Unsere Zeitungen und Politiker lügen sich sehr oft selbst und ihre Leser und Wähler an, indem irgendein Beschluß oder ein Gesetz mit der Realität verwechselt wird. Die griechische Regierung hat harte Sparmaßnahmen beschlossen, wir können ihnen wieder Geld geben, heißt es dann. Oder in der Türkei steht Religionsfreiheit im Gesetz, und das wird von Brüssel positiv gewertet, dem EU-Beitritt steht nichts mehr im Wege. Daß in der Realität die christlichen Klöster um Grund und Boden beschissen werden und kein Katholik jemals Fahrer des kleinsten Provinzgouverneurs werden könnte, liest man nicht.

Und das betrifft die ganze Welt. Die faule Journaille druckt ab, was irgendwelche Agenturen verbreiten, Eigenrecherchen sind zu teuer, zu aufwendig und sie interessieren anscheinend auch nicht. Hier schreibt der SPIEGEL kritisch über die Imam-Ehen in der Türkei. Gut so! Prima! Einverstanden, aber selbst bei diesem Artikel hat man den Eindruck, daß alles aus Artikeln anderer Zeitungen abgeschrieben ist. Und da der Spiegel-Korrespondent in Istanbul nicht Türkisch kann, stammt es wahrscheinlich aus dem englischen Teil der Hürriyet. Jedenfalls konnte man dort alles lesen. Selber recherchiert der SPIEGEL in Ostanatolien nichts, das ist ihm zu weit weg und mühselig!  Ganz schlimm sind in dieser Hinsicht die völlig nutzlosen Korrespondenten des GEZ-Fernsehens mit ihren Blahblah-Kommentaren.




Video: RTL über lasche Abschiebungspraxis

Video: RTL über lasche AbschiebungspraxisGestern Nacht brachte RTL Extra, gerade als der WDR-Film über „Sarrazins Deutschland“ zuende war, eine knallharte Reportage über die fehlende Bereitschaft in diesem Land, Dauerkriminelle mit ausländischen Wurzeln auszuweisen. In Berlin haben nach Auskünften aus Polizeikreisen 80% der Intensivstraftäter einen Migrationshintergrund. Viele müssten abgeschoben werden, aber nichts passiert. Der Kriminologe Prof. Christian Pfeiffer sagt dazu: „Da sind wir schon auf der Seite der Staaten, die besonders zögerlich das Ausweisungsrecht handhaben“. In diesem Fall kann man ihm nicht widersprechen.

(Von Michael Stürzenberger)

Beispiel 1: Mehmet Yildirim aus Wedding. Ein Intensivstraftäter, der auch weiterhin Menschen mit Mord und Vergewaltigung bedrohte. Ein Asylant aus der Türkei, aber Kurde, daher gilt er als staatenlos. Er darf bleiben. Dann bringt er im Blutrausch mit 12 Schüssen zwei Frauen um, die Mutter und die Schwester seiner 22-jährigen muslimischen Ex-Frau, auf die er es eigentlich abgesehen hatte.

Beispiel 2: Sahid, ein Palästinenser, daher ebenfalls staatenlos. Kam gerade aus dem Knast, 3 Jahre und 8 Monate wegen gefährlicher Körperverletzung, daher müsste er eigentlich abgeschoben werden. Seit seinem 14. Lebensjahr dauerkriminell. Raub, Körperverletzung etc. Dem TV-Team erzählt er, dass er jetzt ganz brav sein will und sich eine Arbeit suchen möchte. Er verschweigt, dass schon die nächste Haftstrafe über 10 Monate auf ihn wartet.

All diese Menschen dürfen bei uns bleiben und weiterhin Verbrechen begehen. Hier die entlarvende Reportage von RTL Extra:

(Videobearbeitung: theAnti2007)




Berliner Schulen: Islam-Monokulti statt Multikulti

Multikulti ist längst tot, hat sogar die Kanzlerin mal gesagt, nur Claudia Roth weiß das noch nicht. Nun herrscht in bestimmten Berliner Stadtteilen „Monokulti“, aber falls jemand glaubt, hier handle es sich um die deutsche Leitkultur, ist er schief gewickelt. Es regiert der Islam. Eine ehemalige Kreuzberger Schülerin namens Viviane Cismak (20) hat in einem Buch mit dem Titel „Schulfrust“ aufgeschrieben, was sie am Gymnasium erlebt hat, und BILD bringt Auszüge.

Anscheinend soll es mehrere Folgen geben, heute erschien Teil 1:

„Multikulti“ nennen das einige, doch bei genauerer Betrachtung trifft dies nicht ganz zu: Präziser müsste man die Bevölkerungsstruktur in diesen Stadtteilen mit dem Wort „Monokulti“ beschreiben. Denn, dass sich an meiner Kreuzberger Schule viele verschiedene Kulturen miteinander vermischten und gleichwertig behandelt wurden, davon kann nun wirklich nicht die Rede sein.
Genau genommen gab es nur eine Kultur, beziehungsweise eine Religion, auf deren Bedürfnisse hier eingegangen wurde: den Islam.
Lehrer machten sich darüber Gedanken, ob sie ihren Schülern im Unterricht den Schweinezyklus erklären konnten, ohne irgendwelche religiösen Gesetze zu verletzen. Es gab kein Schweinefleisch in der Cafeteria und beim Bäcker gegenüber wurden alle Schüler auf Türkisch angesprochen…

Lesen Sie den Rest in BILD!