Teil 3 und 4 der BPE-Serie über die gefährliche Ahmadiyya Muslim Jamaat

Verleumdungen und Skandal-Aussagen von Ahmadiyya-Funktionären

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Am Freitag veröffentlichte die Bürgerbewegung Pax Europa die ersten beiden Teile ihrer Video-Serie über die totalitäre Ideologie der Ahmadiyya Muslim Jamaat und die völlig unverantwortliche Zusammenarbeit der Landesregierungen von Hessen, Hamburg und Rheinland-Pfalz mit dieser Islam-Abspaltung (PI-NEWS berichtete). Jetzt folgen Teil drei und vier, in denen üble Verleumdungen von Ahmadiyya-Funktionären und skandalöse Aussagen auf dem 44. Deutschen Islamkongress zu sehen sind.

Einer der größten Ahmadiyya-Kollaborateure, der thüringische Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, zeigt sich gerne mit dem Koran und dem Sprecher der Ahmadiyya in Thüringen, Mohammad Suleman Malik. Dieser pakistanischstämmige Koran-Gläubige verleumdet immer wieder Islamkritiker. Die Patrioten von „Erfurt zeigt Gesicht“ können ein Lied davon singen.

Auch mich hat er bei seiner Gegendemonstration zu unserer BPE-Aufklärungskundgebung in Erfurt am 15. November 2019 in völligem Gegensatz zu den Tatsachen, die ihm von drei Kundgebungen vor seiner Moscheetür unmittelbar bekannt sein müssten, als „Nazi“, „Faschist“, „Feind der Demokratie“ und „Geistigen Brandstifter“ diffamiert.

Zudem sprach er mir ab, Demokrat und Patriot zu sein. Und das, obwohl er kurz davor bei unserer Kundgebung an einem sachlichen Video-Gespräch teilnahm, bei dem er mir wörtlich sagte:

„Wir haben einen gemeinsamen Feind, das ist der radikale Islam. Radikalität in jeder Form lehne ich ab, genau so wie Sie.“

Kaum war er aber im Kreise seiner Anhänger, steigerte er sich in seine Verleumdungen, die er dann auch noch über einen Monat lang per Twitter fortführte. Dies zeigt die Falschheit, Verlogenheit und Hinterlist dieses Ahmadiyya-Funktionärs.

Mohammad Suleman Malik reißt auch gerne Aufkleber ab, die sich gegen den Bau der Ahmadiyya-Moschee in Erfurt stellen, und schreibt dazu auf facebook:

„Die Moschee wird stehen, dann wird eine weitere gebaut, und dann noch eine und dann noch viele weitere. Bis jedes Dorf eine Moschee hat! Nazis werden uns daran bestimmt nicht hindern.“

Im Islam kann es keine Demokratie geben“

Solche Worte kennzeichnen den Machtanspruch und die totalitäre Gesinnung der Ahmadiyya. Aber deren Funktionäre behaupten gerne, dass der Islam mit der Demokratie vereinbar sei. Auch damit täuschen sie ganz bewusst, denn in ihren Schriften steht genau das Gegenteil:

„Das grundlegende Prinzip, dass letztendlich alle Rechte zu regieren, Allah gehören, und Er der Herr der Herrschaft ist, wird im Heiligen Koran auf verschiedene Weise ausgedrückt. Daher kann es im Islam keine Demokratie geben, wo selbstbestimmte Individuen über ihre Gesellschaft entscheiden. Das Gesetz, die Scharia, rangiert zuoberst. Es enthält die essentiellen Richtlinien für die Legislative, und keine demokratisch gewählte Regierung kann in den ausdrücklichen Willen Gottes hineinreden.“

In Neufahrn bei München wurde im Oktober 2014 die Ahmadiyya-Moschee ausgebaut und ein Minarett errichtet. An der Fassade steht die klare Kampfansage an alle anderen Religionen:

„Niemand ist anbetungswürdig außer Allah“

Homosexualität wird von der Ahmadiyya regelrecht angefeindet. Im Artikel „Glücksschwein oder arme Sau“, aus dem Jugendjournal der Frankfurter Gemeinde wurden im Jahr 2007 Gründe für den Verzicht auf Schweinefleischverzehr zusammengestellt. Unter anderem behauptete man, ein „schamloses Tier“ wie das Schwein, das im Unrat lebe, präge auch das Moralverhalten des Konsumenten. Der vierte Kalif der Ahmadiyya Muslim Jamaat, Mirza Tahir Ahmad, stellte einen Zusammenhang zwischen Schweinefleischverzehr und zunehmender Homosexualität in der Gesellschaft her.

„Schweinefleisch macht schwul“

Die Ahmadiyya Führung stellte sich bei Medien-Nachfragen hinter diese skandalösen Aussagen. Schweinefleisch macht also nach Überzeugung der Ahmadiyya schwul. Das entspricht im Übrigen auch dem Koran, in dem Schweinefleisch als unrein und Homosexualität als abartig dargestellt wird. Folgerichtig bescheinigte die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen der Ahmadiyya ein „ultraorthodoxes bis fundamentalistisches Koranverständnis“.

Die Islamkritikerin und Buchautorin Hiltrud Schröter bezeichnete die Ahmadiyya als „islamistische Politreligion“ mit dem Ziel „einer Umwandlung unserer demokratischen Grundordnung in einen islamischen Staat“. Die Ahmadiyya stellte daraufhin eine Strafanzeige, das Ermittlungsverfahren wurde aber von der Frankfurter Staatsanwaltschaft nach eingehender Prüfung eingestellt. Aus der Begründung:

„Die Beschuldigte setzt sich in wissenschaftlicher Form mit Inhalten auseinander und zieht unter anderem Parallelen zu nationalsozialistischem Gedankengut beziehungsweise mafiösen Strukturen. Es gibt keinen Grund, die Arbeit zu beanstanden.“

Es ist also im Rahmen der Meinungsfreiheit, der Ahmadiyya eine Nähe zu nationalsozialistischem Gedankengut und mafiösen Strukturen zuzuschreiben. Die Ahmadiyya-Anhänger haben bis heute, trotz Distanzierung von der Gewaltanwendung, den Anspruch auf die alleinige Macht verinnerlicht. Sie verfolgen die Vision ihres Gründers von der bevorstehenden weltweiten Vorherrschaft des Islams, insbesondere auch von der Eroberung Europas. Trotzdem werden sie von weiten Teilen der etablierten Politik in Deutschland hofiert.

Wenn die bisher realitätsblinden und faktisch ahnungslosen Politiker ihren verhängnisvollen Irrtum einsehen und die bisher ungebremste Ausbreitung der Ahmadiyya stoppen sollten, dürfte die Taqiyya-Maske ihrer Funktionäre fallen. Wie bei den Protest-Kundgebungen der Bürgerbewegung Pax Europa gegen den Moscheebau in Erfurt.

Skandal-Aussagen beim 44. Deutschen Islamkongress der Ahmadiyya

Beim 44. Deutschen Islamkongress der Ahmadiyya Muslim Jamaat vom 5.-7. Juli in Rheinstetten bei Karlsruhe wurde das totalitäre Gedankengut dieser Islam-Bewegung sichtbar. Imam Iftekhar Ahmad machte in seiner Rede „Beherzigt den Koran – behaltet reinen Glauben“ folgende entlarvende Aussagen:

„So genannte liberale Muslime sind allen Ernstes der Meinung, dass diese und andere Konzepte der westlich-säkularen Moderne mit dem Islam in Einklang gebracht werden könnten.“

Damit zeigt Imam Ahmad auf, dass es im Islam auch nach dem Ahmadiyya-Verständnis keine Trennung von Staat und Religion geben darf und die fortschrittlichen Regeln des Zusammenlebens in einer aufgeklärten Gesellschaft für die Ahmadiyya nicht akzeptabel sind. Die modernen Ansichten von liberalen Moslems wie Seyran Ates, Necla Kelek oder Ahmad Mansour werden demnach von der Ahmadiyya abgelehnt. Weiter sagte Imam Iftekhar Ahmad:

„Das Menschenbild, das die Aufklärung hervorgebracht hat, ist ganz und gar reduziert und düster“

Wer die Aufklärung ablehnt, deren Ziel der Trennung von Staat und Religion erst die Entstehung moderner westlicher Gesellschaften ermöglicht hat, zeigt, dass er im fundamentalen Geist des Politischen Islams aus dem 7. Jahrhundert verankert ist. Das wird durch die folgende Aussage bestätigt:

„Die Ahmadiyya Muslim Gemeinde sollte nicht als liberale oder reformistische Strömung des Islams betrachtet werden. Stattdessen folgen wir den ursprünglichen Lehren des Islam, wie sie vom Heiligen Koran und dem Heiligen Propheten Mohammed vorgeschrieben wurden.“

Auch der Islamische Staat verfolgt die ursprüngliche Lehre des Korans und ahmt das Vorbild von Mohammed exakt nach. Der einzige Unterschied zur Ahmadiyya ist, dass diese bisher Gewalt ablehnen und versuchen, die Gesetze des deutschen Rechtsstaates nicht zu brechen. Sonst würden sie ja auch bei ihrem Ziel der Islamisierung Deutschlands nicht vorankommen. Imam Iftekhar Ahmad erklärt aber eindeutig, dass die Geisteshaltung der Ahmadiyya im 7. Jahrhundert Arabiens verhaftet ist und man sich modernen Strömungen verschließen möchte:

„Für uns heißt das, dass der Versuch fatal ist, genuin islamische Überzeugungen bis zur Unkenntlichkeit zu entstellen, nur um dem heutigen Zeitgeist zu entsprechen und die hier und heute vorwiegenden Ideen, Überzeugungen und Auffassungen auf Biegen und Brechen in das islamische Weltbild aufzunehmen.“

Dieses islamische Weltbild ist also auch nach Ansicht der Ahmadiyya buchstabengetreu nach dem Koran starr festgelegt. Die Vorrangstellung der Vernunft wird laut Imam Iftekhar Ahmad klar abgelehnt:

„Im westlich-säkularen Denken wurde an die Stelle von Gott die Vernunft gesetzt. Diese Absolutsetzung der Vernunft ist nicht mit dem Islam in Einklang zu bringen. In dieser Hinsicht ist die erkenntnistheoretische Position des Islam sehr klar. Und diese steht der westlich-säkularen Position diametral entgegen.“

Der Islam steht also auch im Weltbild der Ahmadiyya völlig konträr zu westlich-säkularen Einstellungen, was alarmierend ist. Das Vorbild des Propheten, seine Taten und Aussagen, sind auch für Ahmadiyyas bindend, wie Imam Iftekhar Ahmad ausführt:

„Auch wir ertappen uns manches Mal dabei, wie wir uns verleiten lassen, uns als liberale Muslime zu bezeichnen. Dabei ist es jedoch, wenn man seinem Muslimsein treu bleiben möchte, nur möglich, so weit zu gehen, als es die vorhin zitierte prophetische Aussage über die Weisheit als verlorenes Gut des Muslimen zulässt. Denn alles andere führt dazu, dass wir uns allmählich unserer elementaren Prinzipien entledigen und aufgehen in einem System des Wahns und der Bedeutungslosigkeit.“

Die Konzepte der liberalen Moderne sind also nach dem Verständnis der Ahmadiyya nicht mit dem Islam in Einklang zu bringen. Statt sich dem Liberalismus zu verschreiben, solle sich die Ahmadiyya-Gemeinschaft auf die fundamentalen Grundsätze des Glaubens konzentrieren.

Diese Rede wurde von modern eingestellten Moslems scharf kritisiert, beispielsweise vom Freiburger Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi:

„In der Rede sind sehr gefährliche Sätze enthalten. Würde ich als Nicht-Muslim so etwas hören, bekäme ich sofort Angst vor dem Islam. Diese Angst, die in der Mehrheitsgesellschaft durch solche sehr konservativen Überzeugungen entsteht, ist berechtigt. Der Inhalt des Vortrags ist nicht zu trennen vom salafistischen Islamismus. Überspitzt kann man sagen: Das ist die Theorie des Islamischen Staates, nur dass der IS Gewalt anwendet. Dies ist eine Kampfansage gegen Aufklärung, Moderne und die westlichen Werte.“

Die liberale Muslimin und Autorin Sineb El-Masrar sieht in der Rede die „Grundlage für Ignoranz und Ausgrenzung von Andersdenkenden und Anderslebenden im Namen des Islam“. Die Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam und Buchautorin Susanne Schröter kommentiert:

„Wenn man sich fragt, warum die Mehrheit der Menschen in Deutschland den Islam nicht als Bereicherung empfindet, dann hilft das Anhören dieses Beitrags aus der Ahmadiyya Muslim Jamaat weiter. Solche Leute rufen natürlich Ablehnung hervor.“

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat gibt sich öffentlich einen liberalen und reformorientierten Anstrich. Untereinander aber redet man ganz anders. Daher ist es höchste Zeit, den Ahmadiyya-Funktionären auf den Zahn zu fühlen. Wenn sie nicht bereit sind, die Scharia für ungültig zu erklären und dem Verbot des Politischen Islams zuzustimmen, dessen verfassungsfeindliche Bestandteile unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung existentiell bedrohen, sind sie als radikale Islam-Bewegung einzuordnen und entsprechend zu behandeln.

Die Anerkennungen in Hamburg und Hessen als Körperschaft des Öffentlichen Rechtes und die Beteiligung an der Zielvereinbarung zum Islamischen Religionsunterricht in Rheinland-Pfalz sind dann unverzüglich zurückzunehmen.

Am Samstag veranstaltet die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) zusammen mit den Patrioten von „Erfurt zeigt Gesicht“ auf dem Willy-Brandt-Platz in Erfurt von 12-19 Uhr eine Aufklärungskundgebung über die gefährliche Ahmadiyya Muslim Jamaat Organisation. Die weiteren Termine der BPE-Herbst-Tour:

Die Bürgerbewegung Pax Europa setzt ihre Kundgebungen solange fort, bis die Politik endlich die notwendigen Maßnahmen ergreift. Im Interesse der Sicherheit unseres Landes und seiner Bürger.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




München: Muezzinruf von vier Moscheen täglich um 19 Uhr

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Da derzeit aufgrund des Versammlungsverbotes im Zuge der Corona-Krise auch keine Moscheebesuche gestattet sind, wurden in ganz Deutschland Sondergenehmigungen für den Muezzinruf erlassen, damit Moslems einen Ersatz für das gemeinsame Gebet haben. In München wurde vier Moscheen gestattet, täglich um 19 Uhr für maximal zehn Minuten und höchstens mit 85 dB Lautstärke den Ruf erschallen zu lassen. Ich habe diesen Ruf am vergangenen Samstag an der DITIB-Moschee in München-Sendling gefilmt und das Video mit dem übersetzten Text versehen (Video oben).

Neben der DITIB-Moschee in Sendling ertönt der Muezzinruf auch bei der DITIB in Pasing, der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs in Moosach und dem Deutsch-Islamischen Kulturzentrum in Neuperlach. Die Erlaubnis gilt vorerst bis zum 3. Mai.

Außerhalb Münchens wurden in Bayern auch in Fürstenfeldbruck und in den fränkischen Städten Kulmbach, Karlstadt und Weissenburg solche Genehmigungen erteilt. Journalistenwatch hat in seinem Artikel „Der Muezzinruf beschallt Deutschland“ die mehr als befremdliche Situation vor Ort mit zahlreichen Videos dokumentiert.

In dem PI-NEWS-Video ist auch die Information über eine erfolgreiche Klage gegen den Muezzinruf aus dem Jahr 2018 zu sehen. In Oer-Erkenschwick hatte ein Ehepaar gegen den Ruf geklagt, da er die „negative Religionsfreiheit“ verletze. Danach dürfe niemandem ein bestimmter Glauben aufgezwungen werden, was beim Muezzin-Ruf, der inhaltlich einen islamischen Alleinvertretungsanspruch zulasten anderer Religionen geltend mache, aber der Fall sei. Dieses Urteil des Verwaltungsgerichtes Gelsenkirchen kann beispielgebend für alle Städte und Gemeinden in Deutschland sein, in denen sich Bürger durch den Muezzinruf belästigt fühlen. Es kann durchaus sein, dass viele Moschee-Verbände versuchen werden, diese Beschallung auch nach Beendigung der Corona-Beschränkungen fortzuführen. Dem ist dann entschieden entgegenzutreten.

Die Publizistin Seyran Ates, Gründerin der liberalen Ibn Rushd-Goethe Moschee in Berlin, beschreibt in einem Artikel bei Cicero, dass bei fundamentalen Moslems der erschallende Muezzinruf auch als „Sieg über die Ungläubigen“ gewertet werde. Es zeichne sich ein beginnender Kulturkampf ab:

Die Gebetsrufe kommen als Zeichen der Solidarität daher. Diese Sichtweise wird aber nur von wenigen vertreten. Die Organisatoren sagen zwar auch, dass es sich um ein Zeichen handele, aber die zentrale Frage ist doch, wie eine derartige Aktion bei den Musliminnen oder Muslimen ankommt, die den Ruf hören. Und nicht alle befürworten sie. Denn was wir sehen, sind die Vorboten eines Kulturkampfes entlang religiöser Konfliktlinien.

Der Ruf des Muezzins aus der „Neuköllner Begegnungsstätte (NBS) heraus führte nicht dazu, dass die Menschenmenge vor der Moschee dies als Verbundenheit zwischen Christen und Muslimen in schweren Zeiten auffassten, sondern als Sieg über die Ungläubigen, die Unterdrücker der Muslime. So lauteten jedenfalls viele Kommentare in den sozialen Medien unter den geposteten Videoaufnahmen.

Aus Spanien kamen gar Aufnahmen mit dem Hinweis, dass endlich nach 500 Jahren der Muezzin wieder zu hören und der Sieg der Muslime über den Ungläubigen nicht mehr fern sei. Die Muslime würden sich zurückholen, was ihnen einst genommen wurde.

Bei „Tichys Einblick“ stellt Autor Josef Kraus fest, dass sich der Muezzin-Ruf im Windschatten von „Corona“ ausweite. Damit werde versucht, den Islam in Deutschland weiter zu installieren:

Muezzin-Rufe hin – „Corona“ her: Es geht um mehr. Es geht nicht darum, ob und wann und in welcher Lautstärke mit oder ohne Mikrofon ein „Ausrufer“ fünfmal am Tag zum Gebet in eine Moschee ruft. Sondern es geht wie bei Ceylan und Mazyek darum, die Theorie festzuklopfen, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Corona ist da nur eines von mehreren Trittbrettern. Ceylan und Mazyek mögen sich noch so sehr als Vertreter eines toleranten und modernen Islams gerieren. Aber ein solcher Islam ist ein Mythos.

Während der Augsburger Theologe Johannes Hartl den Muezzinruf als „imperialistische Proklamation“ bewertet, will ihn die Krefelder FDP dauerhaft erlauben. Es besteht noch immens viel Aufklärungsbedarf in Deutschland..


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




Junger moderner Moslem Ali geht zu Pegida Dresden und unterstützt AfD

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Schon beim fünfjährigen Jubiläum von Pegida am 20. Oktober hatte ich eine interessante Unterhaltung mit diesem jungen, aufgeklärten und modern eingestellten Moslem aus Dresden. Ali, mit der Deutschlandfahne in der Hand, ist gegen den Politischen Islam und will seinen Teil dazu beitragen, dass in Zukunft Christen, Juden, Moslems und Atheisten friedlich zusammenleben können. Daher unterstützt der Sohn einer Tunesierin und eines Irakers auch die AfD.

Er ist der Überzeugung, dass es genügend Moslems gebe, die genauso wie er denken, sich aber wegen des Drucks in der islamischen Gemeinschaft nicht zu äußern trauen. Diese Spirale der Angst gelte es zu durchbrechen, wie er es auch eindrucksvoll im PI-NEWS-Interview, zusammen mit seiner tunesischen Mutter, beim Weihnachtssingen von Pegida Dresden am vergangenen Sonntag bekräftigte (Video oben).

Die prominenten Vertreter solch modernisierungswilliger Moslems bekommen in der öffentlichen Debatte leider kaum Gehör, da sie von Regierungspolitikern vielfach von Konferenzen ausgeschlossen werden, wie es auch Professorin Susanne Schröter vom Forschungszentrum Globaler Islam beklagt.

Im Interview mit dem Deutschlandfunk vom vergangenen Freitag rät sie der Politik, liberale, humanistische und säkulare Moslems, die ihrer Meinung nach die Mehrheit in Deutschland stellen würden, stärker in Gremien oder „Partizipationsmodelle jeglicher Art“ einzubeziehen. Das würde bedeuten, dass Personen wie Seyran Ates, Hamed Abdel-Samad, Ahmad Mansour, Necla Kelek und andere mehr Gewicht in der Debatte bekommen würden. Was enorm wichtig wäre, denn bisher würden die fundamental orientierten Islamverbände dominieren, die laut Prof. Schröter die Gesellschaft nach ihren Vorstellungen umgestalten und auch den ganzen Bereich des Politischen übernehmen wollten:

„Und das ist der Punkt des politischen Islam. Und deshalb sage ich, dass dieser politische Islam nicht kompatibel ist mit unserer Gesellschaft, weil er die Freiheitsrechte, die Menschenrechte letztendlich negiert. Und die Unterwerfung der gesamten Gesellschaft unter ein göttliches Recht ist meiner Meinung nach, Gott sei Dank, überholt.“

Bei den Kundgebungen der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) treffen wir immer wieder Moslems, die so denken wie Ali in Dresden. Manche trauen sich auch am Mikrofon zu äußern wie diese türkischstämmige Moslemin, die uns in München erzählte, dass sie mit einem Deutschen verheiratet sei, das Kopftuch für sich ablehne und nächstenliebend orientiert sei:

In Erfurt unterstützte uns ein pakistanisch-stämmiger Ex-Ahmadiyya-Moslem mit der Forderung, Staat und Religion strikt zu trennen und die gefährlichen Bestandteile des Islams für ungültig zu erklären (PI berichtete). Dort berichtete uns auch ein junger türkisch-stämmiger, politisch weit links Orientierter, dass er den Islam verlassen habe, was eine spannende Diskussion auslöste:

Diese aufgeklärten Stimmen sind aber bei unseren öffentlichen Kundgebungen leider weit in der Minderheit gegenüber sehr vielen fundamental orientierten Moslems, die jegliche Modernisierungsbestrebungen strikt ablehnen und nicht selten aggressiv bis hin zu gewalttätig reagieren. Es wird, wie es auch der junge Ali in Dresden sagte, ein sehr langer und schwerer Weg werden, bis die gefährlichen Bestandteile des Islams neutralisiert sind und er damit umfassend säkularisiert ist. Prof. Susanne Schröter bekräftigt auch, dass wir uns entschieden wehren müssten, wenn religiöse Normen anstelle der weltlichen gesetzt werden:

„Und da haben wir hier einiges zu verteidigen. Also unser Grundgesetz und alle die individuellen Rechte, die Rechte der Individuen, die Freiheitsrechte, die hier ja mühsam erkämpft worden sind.“

Die Bürgerbewegung Pax Europa wird dazu beitragen, diese Debatte weiter voranzutreiben. Erste Termine der Deutschlandtour 2020 zur Aufklärung über den Politischen Islam stehen bereits fest.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Der Salafismus ist die Reformation des Islams

Von ACHILL PATRAS | Immer wieder hört man in westlichen Diskursen die Forderung nach einer Reform des Islams. Reform klingt immer gut und: Hat dem Christentum nicht die Reformation geholfen, alten Ballast abzuwerfen? Manchmal hört man sogar die Parallele der Jahre. Der Islam sei mit seinen 1400 Jahren halt noch im Mittelalter. Man müsse dieser Religion Zeit geben, sich zu entwickeln und in einigen hundert Jahren wäre sie dann säkularisiert und kompatibel mit der Moderne.

Da sollte man sich zum einen fragen, wo die Menschen, die solche Forderungen her nehmen, ihre Geduld gekauft haben? Haben wir etwa in einer Gesellschaft wie Europa, in der Muslime jedes Jahr an Anzahl und Prozentzahl signifikant zunehmen, Jahre, Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte Zeit, auf die islamische Aufklärung zu warten? Zum anderen – und diese Argumentation ist wohl viel wichtiger – haben diese Menschen das Prinzip der Reformation des Christentums nicht verstanden.

Priester waren der öffentlich-rechtliche Rundfunk des Mittelalters

Im Katholizismus des 15. Jahrhundert gab es erhebliche unchristliche Fehlentwicklungen. Die Religion war stark von Machtinteressen und Politik sowie Wirtschaftsinteressen vereinnahmt worden. Am offensichtlichsten wurde dies über den Ablasshandel, der individuelle moralische Vergehen durch Zahlen an die katholische Kirche vergab. Welche Blasphemie, zu glauben, Menschen könnten für Gott richten. Die christliche Bevölkerung Europas wurde zudem in religiösen Fragen in Unkenntnis gelassen. Die heiligen Schriften sollten nur von Priestern gelesen und ausgelegt werden. Das einfache Volk sollte die Zusammenfassungen in den sonntäglichen Messen aufnehmen und glauben. Die Messen hatten eine ähnliche Funktion wie die Tagesschau heute und die Priesterschaft entsprach in etwa dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk des Mittelalters.

Hauptstoßrichtung der Reformatoren war dementsprechend auch die Informationsfreiheit. Jeder sollte die heiligen Schriften selber studieren können und sich ein eigenes Bild der christlichen Heilbotschaft machen. Das Problem für die katholische Kirche war: Wer das Neue Testament aufschlägt, findet dort kein Wort von Ablasshandel. Es geht sich um Vergebung, innere Umkehr, praktizierte Nächsten- und Feindesliebe anstatt überkommene Rituale. Die Reformation führte zu einer Re-Christianisierung des Abendlandes, dem sich auch die katholische Kirche mittels ihrer Gegenreformation nicht entziehen konnte.

Eine Reformation des Islam bewirkt das Gegenteil des Erhofften

In Anlehnung an das Christentum wird heutzutage gerne eine Reformation des Islams angepriesen. Es bräuchte einen muslimischen Martin Luther, der den Islam mit der Moderne versöhnt und reformiert. Das Problem an der Sache ist, dass Reformation im christlichen Sinne eine Rückkehr zur Bibel bedeutet. Ja, teilweise sogar eine Rückkehr zur wörtlichen Bedeutung des neuen Testamentes. Akteure, die eine Reformation des Islam, also eine Rückbesinnung auf die Quellen fordern, kennen diese nicht. Denn was beim Christentum ein Mehr an Umkehr, Ritualkritik und Nächstenliebe bedeutet, bedeutet beim Islam ein Mehr an Frauenunterdrückung, Eroberungskriegen und Körperstrafen. Denn während der Ablasshandel nicht in der Bibel steht, sind das Schlagen von Ehefrauen bei Ungehorsam und die gewaltsame Bekämpfung von Nicht-Muslimen im Koran in Befehlsform verewigt.

Wenn wir nun also Reformation als eine Rückkehr zu den Quellentexten begreifen, dann bewirkt eine Reformation des Islam das Gegenteil des Christentums. Islamische theologische Ansätze, nach dem der Heilige Krieg entgegen den Beschreibungen im Koran kein gewaltsamer Kampf, sondern eine innere Anstrengung sei, sind erst Jahrhunderte nach der Gründung des Islam entstanden. Damals hatte das Islamische Reich bereits den Großteil der damals bekannten Welt erobert. Die Machthaber waren daher nicht mehr an einem Dauerkrieg gegen ihre Nachbarn interessiert, sondern eher an Handel und Konsolidierung ihrer gewonnen Macht. Blutrünstige Dschihadisten störten damals eher die Herrschaft, als dass sie sie stärkten, also wurden diese theologischen Neuerungen gefördert.

Die Reformation des Islam ist in vollem Gange

Wenn Reformation des Islam wie im Christentum in erster Linie eine Rückkehr zu den Quellen bedeutet, dann müssen wir feststellen, dass die Reformation bereits im vollen Gange ist. Die Reform-Bewegung des Islams heißt Salafismus. Die Salafisten wollen eine Rückkehr zu den Quellentexten und fordern, dass Gläubige die Texte selber lesen und interpretieren sollten. Warum eigentlich auch nicht? Der Koran ist in großen Teilen die wörtliche Rede Allahs zu den Menschen, die nach eigener Aussage keine weitere Interpretation bedarf.

Und der Erfolg gibt den Reformatoren des Islams recht. Der Salafismus ist mittlerweile zusammen mit den ebenfalls „reformorientierten“ Muslimbrüdern die bedeutendste theologische Ausrichtung des Islam. Salafisten und Muslimbrüder streiten dabei eher über die Taktik als über theologische Grundsatzfragen. Man ist sich in der islamischen Orthodoxie einig, dass den Quellentexten die größte, ja einzige Autorität zukommt.

Bewegungen von „Reformmuslimen“ im Westen wie von der Imamin Seyran Ates oder die Lehrstühle für Islamische Theologie wie in Freiburg oder Münster stellen im Wortsinn daher keine Reformation dar. Es handelt sich vielmehr um marginale Abspaltungen, die wohl leider keinen nachhaltigen Einfluss auf die Mehrheit der Muslime haben werden. Aber es ist ohnehin zweitrangig, was sich Entscheidungsträger im Westen über Entwicklungen der islamischen Welt wünschen. Beeinflussen können sie diese kaum. Denn die Reformation des Islam zu seinen totalitären Ursprüngen hat gerade erst begonnen.




Mühldorf: Gespräch mit Grünen-Stadtrat über Islam

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Kundgebungen der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) in ganz Deutschland zur Aufklärung über den Politischen Islam sind dazu gedacht, mit möglichst vielen Bürgern ins Gespräch zu kommen. Um das nachzuholen, was von den öffentlich-rechtlichen Talkshows sträflichst vernachlässigt wird: Wir müssen den noch klar denkenden Bürgern dieses Landes die Gefahr bewusst machen, in der sie sich durch das rasche Ausbreiten dieser totalitären Ideologie befinden.

Auch Menschen, die sich eher im linken politischen Lager beheimatet fühlen, möchten wir in die Diskussion einbeziehen. Denn ihre ureigensten Grundwerte – die Gleichbewertung aller Menschen, die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie der Schutz von Minderheiten wie Homosexuelle und Juden sind vom Politischen Islam massiv bedroht.

Am vergangenen Freitag kam der Mühldorfer Grünen-Stadtrat und katholische Religionslehrer Dr. Georg Gafus zu unserer Kundgebung und suchte das Gespräch, was schon einmal sehr positiv zu bewerten ist. Wir müssen uns miteinander über alle politischen Lager hinweg austauschen, denn diese Ideologie bedroht die gesamte deutsche Bevölkerung. Inklusive aller nicht-moslemischen Migranten und auch den modern eingestellten Moslems, die mit dem Politischen Islam nichts zu tun haben wollen.

Dr. Gafus versuchte aber die klassischen Relativierungen, anstatt zum Kern des Problems vorzudringen. So behauptete er zunächst, man müsse arabisch können, um den Koran richtig zu verstehen, was natürlich Unfug ist. Der Koran ist ein Buch, an dem es keinen Zweifel gibt, so steht es schon am Anfang. Er ist voller einfacher, klarer Befehle, die jeder der 1,4 Milliarden Moslems weltweit auf allen Kontinenten in jeder Sprache versteht. Das mit den „falschen Übersetzungen“ ist eine Schutzbehauptung, die man sonst immer nur von Moslems hört, um damit von den brandgefährlichen Koranstellen ablenken zu können.

Dann versuchte Gafus die Relativierung mit dem Alten Testament, was aber ebenso wenig zutrifft. Das Alte Testament ist kein Befehlsbuch, in dem jedes Wort ein Befehl von Gott ist, sondern es handelt sich um historische Erzählungen. Zudem gibt es im Christentum den Neuen Bund Gottes mit den Menschen, definiert im Neuen Testament und in der nächstenliebenden Gottesfigur Jesus, die das Alte Testament in Vergessenheit geraten ließen. Mit Jesus kann man keinerlei Gewalt, Krieg oder gar Töten rechtfertigen. Ausgeschlossen. Daher gibt es folgerichtig heutzutage auch keine christlichen Terroristen, die die Bibel hochhalten und töten. Das gibt es ausschließlich im Islam mit dem Koran.

Aber Gafus behauptete – ausgerechnet noch als katholischer Religionslehrer – dass es die vielen Tötungsbefehle des Korans auch in der Bibel gebe. Er müsste hingegen wissen, dass die blutigen Handlungen des Alten Testamentes ausschließlich Beschreibungen damaliger Situationen und keinesfalls zeitlos gültige Handlungsanweisungen sind.

Der Verweis von Dr. Gafus auf das Attentat von Christchurch war auch nicht zielführend, denn der Mörder von unschuldigen Moslems war ganz sicher kein Christ, sondern ein national-sozialistisch eingestellter Terrorist, der Rache für Berlin und die dutzenden anderen islamischen Anschläge nahm. Sein Massenmord kann nicht christlich motiviert gewesen sein, denn dazu fehlt jeglicher Bezug.

In der Argumentationslinie des Grünen-Stadtrates durfte auch nicht der Hinweis auf den vermeintlichen moslemischen „Frieden“ fehlen, denn Moslems würden sich genauso wie auch Juden mit diesem Begriff grüßen – da „salam“, dort „shalom“. Aber „Islam“ bedeutet eben knallhart „Unterwerfung“, und zwar unter den Willen Allahs und sein Gesetz, die Scharia. Den vielzitierten „Frieden“ gibt es im Islam nur im Paradies. Und auf Erden erst dann, wenn die gesamte Menschheit den Islam angenommen hat. Bis dahin sind diejenigen Länder, in denen sich der Islam ausbreitet, Häuser des Krieges: „Dar al-harb“, im Gegensatz zu den Ländern, in denen der Islam bereits herrscht, dem „Dar al-Islam“.

Als wir dann auf das Verbot des Politischen Islams kamen, meinte Dr. Gafus, die Entschärfung ihrer Religion müssten die Moslems selber vornehmen. Da kann er aber lange warten, denn die ganz wenigen mutigen Modernisierer wie Seyran Ates, Hamed Abdel-Samad, Ahmad Mansour und Necla Kelek stehen alleine auf weiter Flur und werden allesamt mit Morddrohungen übersät. Die Macht haben die Verbände und Organisationen, die fast allesamt fundamental eingestellt sind. Von ihnen wird die Masse der Moslems auch nach und nach indoktriniert. Nur wenige werden den Willen haben, sich dem entziehen zu wollen, denn wer es tut, gilt als Aussteiger und ist in Lebensgefahr.

In dem 25-minütigen Gespräch versuchte der Grüne Stadtrat ausschließlich Relativierungen. So könne seiner Meinung nach „jede Religion politisch instrumentalisiert“ werden, was man auch am Christentum sehe, denn bei uns würden zwei Parteien das „C“ im Namen tragen. Auch das ist falsch, denn die CDU/CSU beruft sich lediglich auf christliche Werte, die mit der heutigen Zeit kompatibel sind, und versucht keinesfalls, ein göttliches Gesetz umzusetzen. Abgesehen davon, dass es im Christentum auch gar nichts gibt, was mit der menschenrechtswidrigen Scharia vergleichbar wäre. Die zehn Gebote beruhen auf humanistischen Prinzipien und sind bis auf ein paar kleine Ausnahmen als moralischer Leitfaden auch gut für eine moderne Gesellschaft geeignet.

Trotz allem war es wichtig, dass dieses Gespräch stattgefunden hat, denn wir müssen die Fakten und Tatsachen in alle Parteien tragen, damit das Problem so langsam in die große öffentliche Diskussion kommt. Dazu führt die BPE seit Monaten ihre intensive Deutschlandtour durch. Die nächsten Termine:

16.10. München Max-Joseph-Platz 15-21 Uhr
18.10. Fürth Dr.-Max-Grundig-Anlage 13-19 Uhr
19.10. Nürnberg Lorenzkirche 11-18 Uhr
23.10. München Marienplatz 15-21 Uhr
25.10. Offenbach Aliceplatz 12-19 Uhr
26.10. Frankfurt My Zeil 11-18 Uhr

Bei jeder Kundgebung ergeben sich viele spannende Gespräche. Vor allem mit Menschen, die aus islamischen Ländern stammen und unsere Aufklärung bestätigen. Wer die wichtige Arbeit der Bürgerbewegung Pax Europa unterstützen will, kann hier Mitglied werden. Unser Ziel ist es, die 1000er-Marke in einem Jahr zu knacken. Jeder Islamkritiker aus dem demokratischen Spektrum ist bei der patriotischen BPE-Familie willkommen!


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Curio: „Scharia – nun ist sie halt da“

Erst gestern lasen wir die Bild-Schlagzeile, dass mehrere Kitas in Leipzig Schweinefleisch vom Speiseplan gestrichen haben: es ginge um das „Seelenheil“ zweier muslimischer Kinder – dafür könnten sich deutsche Kinder ruhig in Verzicht üben!

Auch wenn nun zurückgerudert und das Schweinefleischverbot in den beiden Kitas bis auf weiteres zurückgenommen wurde, handelt es sich hierbei mitnichten um Einzelfälle. Es ist unleugbar: es gibt ihn mittlerweile tatsächlich, den täglichen „Dschihad im Kleinen“, der sich in der Besetzung des öffentlichen Raumes durch Migranten mit ihren fremdkulturellen Eigenheiten manifestiert.

Neben einem auferlegten Schweinefleischverzicht bestimmt die Scharia dabei inzwischen schon ganz anders „das Gesetz der Straße“:

Massenschlägereien zwischen arabischen Großfamilien, Autokorsos türkischer Hochzeitgesellschaften, sexuelle Übergriffe beim Silvesterfeiern, Gewalt auf dem Fußballplatz, selbst ein Aufenthalt im Freibad ist nicht mehr das, was es mal war. Dort müssen – so wie beispielsweise in Berlin – Imame jetzt für Ordnung sorgen.

Die deutsche Mehrheitsgesellschaft wird eingeschüchtert und zurückgedrängt, sie sieht sich ungewollt immer mehr dem „islamischen Brauchtum“ ausgesetzt:

öffentliches Fastenbrechen oder Kampfbeten, wegen Ramadan verschobene Schulfeste, Schülerinnen sollen ihre Kleiderordnung islamischen Befindlichkeiten anpassen.

Das gesellschaftliche Einknicken vor dem Islam führt auf deutscher Seite zusehends zu dem Gefühl, hier nicht mehr heimisch zu sein. Die liberale Muslima Ates warnt, man werde eines Morgens in einem anderen Land aufwachen, wo der politische Islam seine Vormachtstellung auf breite Schichten ausgeweitet hat, ein Wegschauen werde die Freiheit kosten.

(Teil 4 von 5 – Die gesamte Rede von Dr. Gottfried Curio beim Bürgerdialog in Leverkusen über illegale Migration, den Verlust der inneren Sicherheit, steigende Islamisierung und fortschreitende Entheimatung können Sie hier sehen.)




C*DU: „Christentum kennt wie Islam Krieg, Kampf, Rache, Vergeltung“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Abteilung „Marketing und Kampagnen“ in der C*DU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin hat einer islamkritischen Bürgerin aus München einen Antwortbrief geschickt, der es in sich hat. Ein gewisser Jens-Uwe Kerl betont darin, dass die vorgebliche „Christ“-Demokratische Partei ihre „Vorurteile und pauschalen Verurteilungen ganzer Glaubensgruppen“ als „nicht angemessen“ ansehe.

Die Dame hatte festgestellt, dass der Islam kein reiner Glaube sei, sondern Befehle für Angriffskriege beinhalte, mit denen jahrhundertelang Europa attackiert und bedroht worden seien. Gläubige Moslems, die sich mit dem Koran beschäftigten, müssten die darin enthaltenen gefährlichen Befehle zu Gewalt, Kampf, Krieg und Töten umsetzen.

Daraufhin schrieb Jens-Uwe Kerl von der C*DU, dass er ihre Ängste „zum Teil nachvollziehen“ könne, auch wenn sowohl seine Partei als Ganzes als auch er persönlich die abgeleiteten Befürchtungen „so nicht teilen“ würden. Die insbesondere von der „selbsternannten Alternative“ beständig beschworene Bedrohung durch den Islam gebe es „in dieser absoluten Form nicht“. Hier würden „Befürchtungen“ aufgegriffen und „instrumentalisiert“, Lösungen „gar nicht erst gesucht“, was „verachtenswert“ sei.

Richtig wäre aber, dass der „radikalisierte Islam – Fundamentalisten und Islamisten“ nicht zu unserer demokratischen Gesellschaft und unseren Werten von Freiheit und Gleichheit passten. Daraus aber abzuleiten, die meisten, wenn nicht alle Moslems seien potenzielle Terroristen, sei nicht zulässig.

Bei der C*DU trennt man also ganz offensichtlich den „radikalisierten“ Islam der „Fundamentalisten“ und „Islamisten“ von der Fata Morgana einer angeblich „friedlichen“ Religion, die von den Tricksern, Täuschern und Lügnern der islamischen Verbände wie Mazyek & Co. gebetsmühlenhaft propagiert wird. Immerhin hat die CDU aber die Existenz des Politischen Islams identifiziert, dem strikt Einhalt geboten werden müsse:

Richtig ist, dass es den politischen Islam in unserem Land gibt. Ihm müssen Grenzen gesetzt werden. Dazu gehört, dass unser Rechtsstaat seine Regeln und Gesetze mit aller Kraft verteidigt. Sonst wird es in der Tat nicht möglich sein, in unserem Land frei und sicher zu leben. Dafür arbeitet die CDU als Teil der Legislative.

Vom „Arbeiten“ hat man in dieser Hinsicht aber noch nicht allzuviel gesehen. Zudem begeht die CDU den Fehler, diesen Politischen Islam nicht als integralen Bestandteil des Gesamtkonstruktes Islam einzuordnen. Man gesteht diesem allen Ernstes zu, eine „Aufklärung“ zu kennen:

Wenn Sie sagen, der Islam kenne keine Aufklärung, dann ist das falsch. Viele Muslime leben im Geiste der europäischen Aufklärung – gerade auch hier in Deutschland und Europa. Innerhalb der vielfältigen Richtungen des Islam gibt es aber unterschiedliche Auffassungen. Wir sollten alles dafür tun, dass sich die aufgeklärten, weltoffenen Muslime durchsetzen können. Dafür sollen sie unsere Unterstützung bekommen und nicht pauschale Verurteilung, Verachtung oder Anfeindung.

Es gibt zwar vereinzelte Moslems wie Seyran Ates, Hamed Abdel-Samad, Necla Kelek und Ahmad Mansour, die sich für eine Modernisierung des Islams einsetzen. Aber genau sie werden mit Todesfatwen und Mordrohungen aus dem ganz normalen Islam überzogen, beispielsweise von der höchsten Universität des Islams, al-Azhar in Kairo.

Es kommt aber noch besser in diesem Brief: Die vermeintlich „Christlich“-Demokratische Union stellt ihre eigene Religion in einem beispiellosen Relativismus mit dem Islam auf eine Stufe, was Krieg, Kampf, Rache und Vergeltung betrifft:

Im Übrigen darf ich daran erinnern, dass auch die christliche Kirche einen grundsätzlichen Absolutheitsanspruch hat. Auch das Christentum kennt Krieg, Kampf, Rache und Vergeltung – alles im Namen Gottes. Die Inquisition unterschied sich in ihrer Radikalität kaum vom fundamentalistischen Islam heute. Zu Recht betrachten wir unsere christliche Religion nicht mit dem beständigen Blick darauf, sondern mit dem Blick auf die Heilslehre.

Es hat lange gedauert, bis christliche Religionskriege und -konflikte zu Ende waren. Geben wir den Muslimen eine Chance und helfen wir ihnen auf ihrem Weg als Partner. Dann können und werden wir in unserem Land – und weltweit – friedlich miteinander leben können. Dafür steht die CDU.

Naiver, nestbeschmutzender und tatsachen-ignorierender geht es schon fast nicht mehr. Wer den kriegerischen Islam mit dem nächsten- und sogar feindesliebenden Christentum auf eine Stufe stellt, wer den Feldherr Mohammed mit dem Pazifisten Jesus gleichsetzt, wer das koranische „Tötet sie, wo immer Ihr sie findet“ mit dem biblischen „Du sollst nicht töten“ verwechselt, kennt vor lauter Relativiererei seine eigene Religion nicht mehr. Das ist die C*DU von Merkel, Kramp-Karrenbauer, Tauber, Altmaier & Co., die unser Land mit dieser islamverharmlosenden Politik in den Abgrund führen wird.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Bundesweiter Feiertag aller Patrioten am Montag, den 17. Juni

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Bei der Premiere dieses neuen Feiertages für alle patriotischen Widerstandskämpfer nahmen am 17. Juni des vergangenen Jahres 26 Städte teil. Auch dieses Jahr sind alle bürgerlich-konservativ-demokratischen Kräfte in Deutschland aufgerufen, diesen Tag zu einem deutlichen Zeichen für den Erhalt der Freiheit zu gestalten. Jeglichen Versuchen seitens der momentan herrschenden Kräfte, oppositionelle Stimmen durch Zensurmaßnahmen und andere Repressalien mundtot zu machen, muss ein sichtbarer Widerstand entgegengesetzt werden.

Wir stehen in der Tradition der mutigen DDR-Bürger, die am 17. Juni 1953 gegen den international-sozialistischen Unrechtsstaat aufbegehrten, der heldenhaften Patrioten vom 20. Juli 1944 und der Widerstandsgruppe Weiße Rose, die das national-sozialistische Verbrecherregime zu stürzen versuchten, der Kämpfer für die Demokratie des Hambacher Festes vom 27. Mai bis zum 1. Juni 1832 und aller anderer Patrioten, die sich wie ein Robert Blum todesmutig für ihr deutsches Vaterland einsetzten.

Der am Mittwoch auf PI-NEWS veröffentlichte Aufruf, sich am Montag, den 17. Juni 2019 freizunehmen und in diesem Geiste zum Mutterschiff der patriotischen Straßenbewegungen nach Dresden zu pilgern, ist grundsätzlich an jedem Montag sinnvoll, aber an diesem Tag ganz besonders, denn dort steht die Veranstaltung auch unter dem Zeichen des Tages der Patrioten.

In München stellen wir am 17. Juni unsere Kundgebung plus Spaziergang unter die Forderung „Politischen Islam verbieten“, da wir wie in vergangenen Epochen unserer Geschichte mit einer gefährlichen totalitären Ideologie konfrontiert sind. Es ist enorm wichtig, sich den Unterwanderungsversuchen dieses Politischen Islams rechtzeitig und entschlossen in den Weg zu stellen, damit Schlimmeres verhindert werden kann. Wenn antidemokratische Kräfte erst einmal an den Schalthebeln der Macht sind, ist es sehr schwer bis fast unmöglich, den verhängnisvollen Lauf der Dinge aufzuhalten. Das lehren uns die tiefdunklen Zeiten des Dritten Reiches, in dem der National-Sozialismus auch folgerichtig einen Pakt zwischen ideologischen Brüdern im Geiste mit dem Politischen Islam schloss.

Viele, wenn nicht die meisten Probleme, mit denen wir im Zuge der schrankenlosen Masseneinwanderung aus hauptsächlich fundamental-islamischen Ländern konfrontiert werden, haben ihre Ursache in dieser totalitären Ideologie. Es gilt, die Bevölkerung darüber aufzuklären, damit auf die Politik der entsprechende Druck ausgeübt werden kann, das Problem anzupacken und zu lösen.

Erste Ansätze sind bereits erkennbar: So hat auch die CDU-Werteunion am vergangenen Samstag im Reichstag einen Vortrag über den Politischen Islam mit Necla Kelek und Seyran Ates veranstaltet. Die österreichische Regierung, vor allem Vizekanzler Heinz-Christian Strache, plant schon seit Monaten dessen Verbot. Selbst die CSU hat hierzu bereits Ende 2016 einen Leitantrag verfasst, ihn aber seitdem noch nicht in der politischen Arbeit eingesetzt.

Es gibt auch ein aktuelles Buch zum Thema, an dem einige hochinteressante Autoren mitgearbeitet haben, unter anderen Bassam Tibi, Necla Kelek, Ruud Koopmans, Ahmad Mansour, Boris Palmer, Christine Schirrmacher und Joachim Wagner. Herausgeber sind der Bundesvorsitzende der Mittelstandsvereinigung der CDU/CSU und Mitglied des Bundesvorstand der CDU, Carsten Linnemann, sowie der frühere bayerische Justizminister Winfried Bausback, seit November 2018 stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Das Thema erreicht also mittlerweile sogar die Union, die sich ja früher tatsächlich einmal als rechtskonservativ bezeichnet hat. Vielleicht kehren diese Zeiten ja irgendwann ansatzweise wieder zurück.

Dem Videoaufruf des vergangenen Jahres schließen wir uns auch jetzt wieder nahtlos an. Wer eine Kundgebung veranstalten möchte, möge sich bitte unter dieser email-Adresse anmelden:

» tag.der.patrioten@web.de

Wer einen gesunden Patriotismus verinnerlicht hat und der nationalistischen Hybris von ewig Gestrigen eine klare Absage erteilt, ist als Organisator dieser Kundgebungen herzlich willkommen. Wer allerdings mit dem National-Sozialismus oder weiteren totalitären Ideologien sympathisiert, sollte sich anderen Bewegungen zuwenden. In unseren konservativ-patriotisch-demokratischen Reihen ist man damit klar fehl am Platze.

In Einigkeit und Recht und Freiheit für unser deutsches Vaterland.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Frontalangriff auf Mazyeks Moslem-Zentralrat beim FDP-Parteitag

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Der „Ehrengast“ Aiman Mazyek hat es beim FDP-Parteitag wohl nicht erwartet, dass ihn ein Redner frontal angreift. Tobias Huch, der auch als Beirat der Kurdischen Gemeinde Deutschland arbeitet, sprengte am Freitag sämtliche Fesseln der politischen Korrektheit und enttarnte den Taqiyya-Großmeister frontal (im Video oben bis 1:55 min): Bei den Mitgliedsverbänden seines Zentralrats der Moslems würden „Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, wenn überhaupt, nur sehr kleingeschrieben.“ Huch führte aus, dass der Bundesregierung gemäß einer Anfrage der FDP-Fraktion seit langem bekannt sei, dass diesem Zentralrat in beträchtlichem Umfang auch Organisationen angehören, die von den Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder beobachtet werden. Unter anderem die faschistischen Grauen Wölfe, der iranische Staats-Islam und die dem Terrorismus verbundenen Muslimbrüder. Der Zentralrat der Moslems sei ein Verband mit Islamisten, Rassisten und Nationalisten. Solch kritische Töne hätte man sich am vergangenen Donnerstag beim ZDF-Wohlfühl-Talk von Illner über den Terror in Sri Lanka gewünscht, als Dampfplauderer Mazyek mal wieder mit Samthandschuhen angefasst wurde.

Huch schlägt seiner FDP vor, künftig „echte Freunde der Freiheit“ einzuladen. Als Beispiele nannte er die alevitische und kurdische Gemeinde Deutschlands sowie die „Vertreterin der Millionen liberalen Muslime in diesem Land“, Seyran Ates. Diese Zahlenschätzung dürfte allerdings arg optimistisch ausgefallen sein und die vielen Morddrohungen von Moslems gegen Ates sprechen auch eine sehr deutliche Sprache.

Leider fehlt in der Live-Übertragung von Phoenix eine Aufnahme des sicherlich in diesem Moment versteinerten Gesichtes des ertappten Lügenbarons Mazyek. Zudem sendete Phoenix eine falsche Schrifteinblendung in der Namensnennung. Es handelte sich nicht um „Johannes Dallheimer“ vom Landesverband Berlin, sondern Tobias Huch, der ab 2011 Vorsitzender der Jungen Liberalen in Rheinhessen-Vorderpfalz und mehrere Jahre auch stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Rheinland-Pfalz war. Zudem fungierte er als Vorsitzender der „FDP Liberté“, einem FDP-nahen Verein, in dem die Mitglieder Ideen für den Wahlkampf entwickelten und sich über die Zukunft der FDP austauschten.

Aufsehen erregte er während des Wahlkampfs zur Landtagswahl 2012 in Nordrhein-Westfalen, als er beim Landeswappen das springende Ross im roten Feld mit einem „Pleitegeier“ und dem Parteinamen SPD ersetzte. Auf der grünen Seite war eine stilisierte Autobahn mit Tempo-120-Schild und dem Logo von Bündnis 90/Die Grünen zu sehen. Damit habe er satirisch die Schuldenpolitik der SPD und die Verkehrspolitik der Grünen in NRW kritisiert.

Ein Jahr zuvor hatte er auf Facebook eine inoffizielle Kampagne unter dem Titel „Gegen die Jagd auf Karl-Theodor zu Guttenberg“ organisiert, um den damaligen Bundesminister der Verteidigung zu unterstützen, der in der Plagiatsaffäre wegen seiner Dissertation unter Beschuss stand und letztlich dann auch zurücktreten musste.

Tobias Huch war offensichtlich immer schon ein unbequemer Querdenker. Laut Wikipedia gründete er im Alter von 18 Jahren die „Erodata“ und später „Resisto IT GmbH“, die eine Altersverifikationssystem „über18“ entwickelte und dafür dreimal mit dem Eroticline Award und als „bestes Jugendschutzsystem“ ausgezeichnet wurde. 2006 erhielt Huch einen Ehrenpreis „für seinen Einsatz für die Branche“ und 2007 „für besondere Verdienste in der Zusammenführung Online/Offline“.

Seit August 2014 engagiert er sich in der humanitären Hilfe für kurdische Flüchtlinge im Irak und in Syrien. Er scheint ein Anhänger der kurdischen YPG zu sein, dem bewaffneten Arm der kurdisch-syrischen Partei der Demokratischen Union (PYD) und einem Ableger der hierzulande als Terror-Organisation eingestuften PKK. Diese Einstellung von Huch ist sicherlich äußerst kritisch zu sehen. Ebenso, dass er 2016 an einen unbekannten Wohnort außerhalb Deutschlands zog und damit seine aktive politische Karriere beendete. Zuvor wurde er wegen Steuerhinterziehung verurteilt und gegen sein Unternehmen „Private.Ki GmbH“, das sich mit E-Mail-Verschlüsselung beschäftigte, ein Insolvenzverfahren eröffnet.

In wirtschaftlicher Hinsicht scheint er also kein glückliches Händchen zu haben, aber für seinen politischen Mut ist ihm höchste Anerkennung zu zollen. Daran sollten sich viele andere Politiker der Altparteien ein Beispiel nehmen, anstatt sich in verlogener und heuchlerischer Art und Weise über den gesunden Menschenverstand der AfD zu empören.

Bezeichnend im Übrigen die beleidigte Reaktion von Mazyek auf Twitter:

Tobias Huch blockierte er dort umgehend:

Der getroffene Hirsch röhrt. Genauso wie er sich über den Begriff „Politischer Islam“ aufregt. Mazyek ist mitsamt seines Zentralrats angezählt..


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Regensburg: Neue Gewaltorgie an Passanten durch abgelehnte Asyl-Afghanen

Von JOHANNES DANIELS | Gejagt, verfolgt und schwer verletzt im angeblich sichersten Bundesland Deutschlands: Dem ehemaligen „Freistaat“ Bayern – oder was von ihm nach Merkel übrig blieb. PI-NEWS-Autor Johannes Daniels (habilitierter Medienwissenschaftler und Wirtschaftsjurist) war am Montag Abend zufällig in Regensburg – und bei den aktuellsten Umvolkungs-Exzessen „mittendrin statt nur dabei“*.

Zwei 18- und 19-jährige abgelehnte afghanische „Asylbewerber“ ziehen eine Spur der Gewalt durch Regensburg – ein 75-jähriger Passant wird schwer verletzt. Die brutalen Attacken erinnern in ihrer Gewaltdimension an die „Vorfälle von Amberg“. Amberg ist nur eine halbe Autostunde von Regensburg entfernt. Das neuerliche Geflüchteten-Gemetzel an Zufallsopfern in der Donaumetropole erinnert auch an den Tötungsversuch an einem Polizisten am gleichen Tatort durch abgelehnte „afghanische Fluchtsuchende“ und den bestialischen Mordversuch an einem Zufallsopfer durch den „religiös verwirrten“ Palästinenser Mohammad Y. mitten auf dem zentralen Kassiansplatz in Regensburg am helllichten Tag.

Im Umfeld des Regensburger Hauptbahnhofs griffen die Ehrengäste der Systemparteien innerhalb von nur einer Stunde vier Männer an und fügten einem 75-Jährigen schwere Verletzungen zu. Der attackierte Regensburger kam mit erheblichen Frakturen in die Intensivchirurgie des Regensburger Krankenhauses – ich war dort dann auch selbst Augenzeuge der Einlieferung des Opfers.

Erste Attacke vor den Arcaden – auch Nothelfer angegriffen

Ausgangspunkt der marodierenden Merkel-Migranten war der Vorplatz der Regensburg Arcaden, wo die „Männer“ gegen 19.50 Uhr unvermittelt auf einen 53-Jährigen losgingen, der bei er Attacke verletzt wurde. Danach verflüchtigten sich die „Geflüchteten“ – die angeblich „angetrunkenen Schläger“ zogen in Richtung der Regensburger Innenstadt weiter, kein einziger steuerfinanzierter Sicherheitsbeamter konnte sie stoppen. Warum auch – die viertgrößte bayerische Stadt und Universitätsmetropole ist heute betont bunt, weltoffen, pazifistisch und tolerant.

Am Busbahnhof in der Albertstraße pöbelten die illegalen Goldstücke vom Hindukusch eine halbe Stunde später einen 75-jährigen Mann an, der auf den Bus wartete, „schubsten“ ihn und stießen ihn heimtückisch von hinten zu Boden. Dabei zog sich der alte Mann eine Fraktur zu. Ein 25-Jähriger, der dem Senior zu Hilfe kommen wollte, wurde ebenfalls zum Opfer der Afghanen. Auch auf ihn schlugen die beiden Täter vehement ein. Bei den insgesamt vier Geschädigten handelt es sich um zwei Deutsche sowie einen „deutsch-irakischen“ und einen syrischen Staatsangehörigen – Regensburg ist bunt.

Weitere Attacken am Bahnhofsvorplatz – Großaufgebot von Einsatzkräften

Nur wenige Minuten später griffen die Flüchtlinge am Bahnhofsvorplatz wiederum grundlos einen 49-jährigen Mann an, der mit den zugefügten Verletzungen anschließend ebenfalls notärztlich versorgt wurde. Die Täter waren inzwischen fast eine Stunde lang UNBEHELLIGT rund um den Regensburger Hauptbahnhof gezogen und pöbelten krakeelend weitere Passanten an – gegen 20.45 Uhr gelang es einem Großaufgebot von Einsatzkräften von Bundes- und Landespolizei schließlich, die Männer auf dem Bahnhofsareal zu stellen.

Gegen die beiden Schutzsuchenden, die nach Angaben der Polizei wie üblich vorsorglich „zur Tatzeit alkoholisiert waren“, werden nun Ermittlungen aufgrund des „augenscheinlichen Zusammenwirkens wegen gefährlicher Körperverletzung in mindestens vier Fällen“ geführt, allerdings nicht wegen versuchter Tötung eines 75-Jährigen. Sie werden im Laufe des Mittwoch Nachmittags auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter auf Haftprüfung vorgeführt – die „Asylsuchenden“ sitzen derzeit in Untersuchungshaft in der JVA Regensburg.

Ein Regensburger Polizeisprecher betonte hinsichtlich der Gewaltorgie, „dass es nicht ungewöhnlich ist, dass alkoholisierte Personen auch aggressiv werden“ – dennoch seien die Vorfälle außergewöhnlich, vor allem weil bei dem Senior schwere Verletzungen zu beklagen sind. Über den „Asylstatus“ der beiden Männer konnte der Polizeisprecher keine Angaben machen.

Anwohner oder Passanten, die auf die geschilderten Angriffe aufmerksam geworden sind, können sich gerne bei den Ermittlern melden. Zudem sucht die Polizei nach weiteren Personen, die in den Abendstunden bis gegen 20.45 Uhr im Bahnhofsumfeld von Regensburg „von zwei arabisch aussehenden jungen Männern“ angepöbelt oder angegriffen wurden. Hinweise oder Mitteilungen nimmt die Polizei Regensburg unter der Rufnummer (09 41) 506-2888 entgegen.

„Amberg“ ist überall

Erst Ende Dezember war es in dem oberpfälzischen Barockjuwel Amberg zu einem analogen „Vorfall“ (korrekt: Gewaltorgie) gekommen. Dort waren vier afghanisch-irakische Asylbewerber, die vor der Tat schon erheblich polizeilich in Erscheinung getreten waren, ebenfalls prügelnd durch das Viertel rund um den Bahnhof und die Fußgängerzone gezogen.

Die 17- bis 19-jährigen Männer hatten damals wahllos jeden geschlagen und gestiefelt, der ihnen über den Weg lief, sogar Familienväter mit Kindern. Sie konnten auf einem 500 x 500 Meter großen Innenstadt-Areal erst nach vielen Stunden festgenommen werden und verletzten in der Zwischenzeit insgesamt 12 unbeteiligte Passanten. Der nicht gerade kultursensible Dank an das Gastland der „Vor-der-Gewalt-Geflohenen“.

Kaum ein überregionales Mainstream-Medium, außer der „WeLT“ (im Entertainment-Bereich „Panorama“) berichtet über die unglaublichen Gewalttaten. Die WeLT titelt allerdings in dem ihr eigenen Claas-Relotius-Ulf-Poschardt-Borderline-Lügenstil:

Immerhin ist in der WeLT-Überschrift von „sollen“ die Rede. Handelt es sich um eine Vermutung? Eine Verwechslung mit oberpfälzischen Waldbauern-Clans? Waren Nazis vom Mond die Täter? Oder ist der ältere Herr einfach nur blöd gestolpert? Wurde der Gewaltexzess von verwirrten „Rechten“ erfunden? Als Vor-Ort-Zeuge der „Vorfälle“ sage ich: Ein klares Nein – die Relotius-WeLT sollte künftig einfach erst recherchieren, dann erst schreiben. Ein gut gemeinter Tipp an die darbende „Journalisten“-Zunft in Deutschland von einem Medienexperten.

Regensburg: Milde Strafe für afghanischen „Polizisten-Prügler“  – kein Tötungsversuch!

Die Merkel-Södhofer-submissive bayerische Justiz redet nicht nur, sondern sie handelt – allerdings nicht unbedingt „Im Namen des Volkes“ (korrekt: der Hier-bereits-länger-Zahlenden)

Die mittlerweile gleichgeschaltete rotgrüne Justiz im „Freistaat“ befeuerte die Gewaltexzesse in Regensburg sogar mit direktem Tatvorsatz: Erst vor wenigen Wochen ließ die Regensburger Strafkammer in einem bemerkenswerten Umvolkungs-Urteil den Vorwurf der versuchten Tötung gegen einen 17-jährigen Afghanen fallen, sehr zur Freude der mit modernsten Smartphones bestückten kommunikativen afghanischen „Krawall-Community“ in Regensburg.

Der 17-jährige „Geflüchtete“ aus Afghanistan, der am 13. Januar 2018 ebenfalls vor dem jetzigen Tatort „Regensburger Arcaden“ mehrfach auf den Kopf eines auf dem Boden liegenden Polizisten eintrat, ist „vorerst mit einem blauen Auge“ (laut Willkommens-Poesie der Mittelbayerischen Zeitung) davongekommen:

„Wie erst jetzt bekannt wurde, verurteilte ihn die Jugendkammer des Landgerichts Regensburg bereits am 22. November in nicht-öffentlicher Sitzung zu einer Freiheitsstrafe (Anm.: Jugendstrafe) von zwei Jahren und neun Monaten.

Wie der Sprecher des Landgerichts, Richter Thomas Polnik, auf Anfrage bestätigte, erging das Urteil wegen „gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte“. Angeklagt hatte die Staatsanwaltschaft ursprünglich versuchten Totschlag. Diesen massiven Vorwurf hatte das Gericht nach der Beweisaufnahme fallen gelassen“.

„Unschöne Bilder“ in der Regensburger Innenstadt

Laut Polizei kam es dabei zu einem Handgemenge, bei dem ein 17-jähriger Afghane einen Polizisten gegen den Körper trat, der durch diesen Tritt stürzte. Der Hauptaggressor, ein ebenfalls 17-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan, trat daraufhin mehrfach in Tötungsabsicht gegen den Kopf des auf dem Boden liegenden Polizisten und verletzte diesen schwer.

Nachdem der Antrag der beiden Afghanen auf Asyl vom BAMF abgelehnt worden war, haben die Flüchtlinge Berufung zum Verwaltungsgericht Regensburg eingelegt, das ihre Anerkennung ebenfalls negativ verbeschied. Seit Mitte vergangenen Jahres läuft nun ein neuerlicher Antrag der Männer beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, über den allerdings aufgrund der Überlastung des zuständigen Verwaltungsgerichts bislang noch nicht entschieden worden ist.

Auch dem palästinensischen „Jordanier“, der in der Regensburger Innenstadt einen Passanten lebensgefährlich verletzte (PI-NEWS berichtete detailliert), konnte keine Schuldfähigkeit zugesprochen werden, die Scharia ist mittlerweile zur bayerischen Parallelrechtsprechung arriviert. Der Jordanier hatte die Stimme Allahs gehört, die im Koran zu ihm spricht, was ihn zusammen mit den IS-Anweisungen zu diesem Mordversuch mit dem Messer veranlasste. Ein religiöses Motiv sah die Regensburger Staatsanwaltschaft darin offenbar nicht. Für die Landgerichtskammer war Mohammad Y. allerdings nicht so ganz schuldfähig, sie ordnete seine dauerhafte Unterbringung in der mehr-oder-weniger-geschlossenen Forensik an.

Wie in „Köthen“ entpuppen sich die Gewaltexzesse von Regensburg sicherlich nur als ein schrecklich tragischer Unfall oder ein interkulturelles Missverständnis – und die beiden diskriminierten Afghanen sind die eigentlichen Opfer!

88 % der deutschen Wähler nehmen solche Exzesse wohl mit klammheimlicher Freude hin, Hauptsache sie können weltoffen, bunt und tolerant noch mehr Gewalt-Goldstücke ins Land holen – während tapfere Bundeswehrsoldaten mit marodem Gerät die Sicherheit der „Marodierenden“ an Hindukusch und der oberpfälzischen Donau unter Einsatz von Leib und Leben verteidigen.


*Der mittlerweile sprachgebräuchliche Slogan „Mittendrin statt nur dabei“ wurde von PI-NEWS Autor J. Daniels für das Deutsche SportFernsehen (heute sport1) im Jahr 1993 entwickelt.




Seyran Ates, eine Moscheesteuer und ein „reformierter Islam“

Seyran Ates, die in Berlin eine liberale Moschee betreibt und für eine geschlechtergerechte Auslegung des Koran eintritt, hat sich einige neue Ideen für Ihre Glaubensbrüder und -schwestern ausgedacht, deren Auswirkungen offensichtlich nicht ganz zu Ende gedacht sind:

– Es soll eine Moscheesteuer geschaffen werden, die analog zur christlichen Kirchensteuer von den Gläubigen eingezogen werden soll. Damit soll eine Unabhängigkeit von ausländischen Geldgebern hergestellt werden, also von Ditib zum Beispiel.

So könnten also der türkische Gemüsehändler und die syrischen Ärzte und Ingenieure in Deutschland endlich für einen liberalen Islam sorgen.

– Dazu sollte außerdem ein muslimischer Dachverband geschaffen werden, der tatsächlich eine größere Anzahl Muslime umfasst als die bisherigen Minderheitenorganisationen, die von Ates in der WeLT hinterfragt werden:

Ates kritisiert, dass die Politik die großen Verbände durch die Islamkonferenz geadelt habe. „Eine schweigende Mehrheit der Muslime fühlt sich durch die Verbände gar nicht vertreten. Wir müssen so etwas wie einen demokratischen Islamrat gründen“, schlägt sie vor.

Man darf gespannt sein, wie Mazyek und die in Deutschland lebenden Türken auf den Vorschlag reagieren werden, Ditib oder den Zentralrat der Muslime in Deutschland abzuschaffen.

– Predigten sollen nach Ates Meinung fortan im Internet veröffentlicht werden, und zwar in voller Länge und – anders als bei vielen derzeit üblich – ungeschönt.

– Handlungsbedarf scheint auch bei weiteren Erscheinungen ihres Glaubens zu bestehen, wie man aus den nächsten Forderungen ableiten kann:

[..] Ates, die jetzt eine zweite liberale Moschee in Wien gründen will, sieht Handlungsbedarf. Die Moscheeverbände müssten sich endlich eindeutig abgrenzen von Gewalt und Terrorismus sowie Rassismus und Antisemitismus.

Ganz oben auf der Tagesordnung sieht sie noch andere Themen: „Da werden ganz junge Mädchen verkauft, zum Teil gleich in Flüchtlingsunterkünften. Wir brauchen ein striktes Verbot von Kinderehen.“ Die Rechte von Mädchen und Frauen werden aus ihrer Sicht vielfach mit Füßen getreten.

Wie wird diese Forderungen von den muslimischen wohl Glaubensbrüdern aufgenommen werden? Ates‘  bisherige Aktivitäten haben es mit sich gebracht, dass die liberale Muslima ununterbrochen unter Polizeischutz steht. Sie überlegt deshalb bereits, ob sie Deutschland verlassen soll.

Sicher ist doch, der ideologische Einfluss aus dem Ausland wird bleiben, weil die islamische Welt einfach zu mächtig ist. Außerdem wird eine Moscheesteuer die islamische Gemeinschaft stärker organisieren und gesellschaftlich noch schlagkräftiger machen. Und durch die Moscheesteuer in Kombination mit dem deutschen Steuerrecht wird letztendlich auch der deutsche Steuerzahler als Nichtmuslim die Koranbunker mitfinanzieren müssen.

Der Ansatz Ates, den Einfluss ausländischer Islamverbände durch eine „deutsche“ Moscheesteuer beschneiden zu wollen mag edel gedacht sein, ist in letzter Konsequenz jedoch naiv.




„Ehrlos statt wehrlos“ – Islamkritik aus dem linken Milieu

Von JIM KNOPFLOCH | Islamkritik ist im linken Milieu äußerst selten vorzufinden. Das dort etablierte Weltbild der großen Gleichheit, der Kulturrelativismus scheint die gesunde, sachliche Auseinandersetzung mit dem Islam zu verhindern und zu blockieren. Thilo Sarrazin ist sicherlich ein Sonderfall, ansonsten fallen einem spontan Heinz Buschkowsky, Boris Palmer und Cem Özdemir mit seiner „Initiative Säkularer Islam“ ein, wenngleich deren Kritik sicherlich in keiner Weise deckungsgleich ist. Das ist erstaunlich und man kann auf diese weitestgehende Ignoranz – sowohl auf der Straße, als auch in der Politik- und Medienlandschaft – nur mit Verwunderung reagieren.

Wenn man auf linken Demonstrationen in die Gesichter von beispielsweise jungen erzürnten Frauen blickt – am besten noch bunt gekleidet, atheistisch, selbstbewusst, vielleicht sogar betont lesbisch, mit Nasenring und teilrasiertem Schädel – so sind es doch gerade diese, denen von bekennenden, fundamentalistischen Muslimen am meisten Verachtung entgegengebracht wird und die insofern als erste den Baukran oder die Steinigung zu befürchten hätten.

Bei einigen setzt irgendwann der Verstand ein  Sei es 1.) durch die nüchterne Feststellung, dass es in keinem der 57 islamischen Länder Demokratie, Freiheit und Gleichberechtigung gibt oder 2.) durch die Auseinandersetzung mit dem Koran und der Erkenntnis, dass sich dieser wie eine Anleitung zu 9/11 und IS liest oder 3.) durch die täglichen Meldungen über von muslimischen Tätern verübte Gewaltverbrechen oder eben 4.) durch Erfahrungen am eigenen Leibe, wie etwa durch die Arbeit mit Migranten oder das Leben in einem sogenannten Multikulti-Bezirk.

Es kommt zum „islamkritischen Coming out“. So auch bei dem im Frühjahr 2018 in Berlin-Neukölln gegründeten „Bündnis gegen Unzumutbarkeiten“ EHRLOS STATT WEHRLOS.

In einem Radio-Interview und auf der Homepage erklärt sich der Verein:

Angriffe auf Schwule, Lesben und Transsexuelle […] nehmen in Berlin massiv zu. Ebenso die Gewalt gegen Juden und Israelis. […] In einem Kiez, der sich selbst gern als offen, bunt und tolerant darstellt, zieht man es bisher vor, darüber zu schweigen. Wir nicht. […] Man leugnet in der politischen Öffentlichkeit verständnisvoll die Ursachen und Motive der Gewalt. Lieber toleriert man ein mindestens als chauvinistisch zu bezeichnendes Gebaren junger Männer, denen Toleranz soviel wie Schwäche bedeutet, als sich durch eine deutliche Stellungnahme dem Verdacht der „Islamophobie“ oder des Rassismus auszusetzen […].

Linke und Liberale nehmen hier viel Rücksicht auf das soziale Umfeld, vornehmlich auf einen sogenannten Migrationshintergrund, auf den diese Menschen rassistisch reduziert werden […].  Wer Rassismus bekämpft, sollte auch diejenigen ernst nehmen, in deren Namen er oder sie zu sprechen meint, sie nicht zu Abkömmlingen einer fremden Welt erklären – und sie so zugleich entmündigen sowie ihr Handeln durch Duldung bestärken […]. Warum der Hass auf Juden, Homosexuelle und Frauen sowie auf alles dem eigenen Ehrenkodex Widersprechende in einem Milieu, das sich selbst mit großem Nachdruck als arabisch und islamisch versteht, offenbar stärker ausgeprägt ist als in anderen, z.B. italienischen, vietnamesischen, selbst deutschen, muss man nicht beantworten können, um Hass und Gewalt etwas entgegenzusetzen. […]

Auch Muslime haben nicht nur das Recht, zu glauben, was sie glauben, sondern ebenso das Recht, der ihnen auferlegten Kultur zu entkommen. Es ist leider bezeichnend, dass Politiker sich selten an diese Betroffenen wenden, sondern lieber an ihre vermeintlichen Repräsentanten: meist konservative Islamverbände.

Das ist für eine linke Gruppe ein erfrischend deutlicher, aber ziemlich harter Tobak mit dem sich der Verein nicht nur Freunde gemacht hat. Islamkritik aus dem LGBT- und Feminismus-Umfeld ist nicht neu, wie u.a. Alice Schwarzer, David Berger oder Daniel Krause beweisen. Auf Diffamierungen musste das Bündnis nicht lange warten; „rechtspopulistisch sei der Verein, muslimische junge Männer wolle man stigmatisieren und Ressentiments schüren sowie orientalistische Stereotype verbreiten etc.“, hieß es. Als die Gruppe im Oktober dieses Jahres dann auch noch fundiert erklärte, der #unteilbar-Demonstration fernbleiben zu wollen, da man nicht Seite an Seite mit Islamisten, Antisemiten und Freunden autoritärer Staaten marschieren wolle, galt man bei vielen vollends als Nestbeschmutzer.

EHRLOS STATT WEHRLOS macht Hoffnung. Entstanden ist ein kleiner, wacher Think Tank aus vorwiegend Alt-68ern, Künstlern, Studenten, Frauen, die ehrenamtlich in Flüchtlingsheimen arbeiten, also wirklich „Linken wie aus dem Bilderbuch“ und über jeden Zweifel erhaben weder rassistisch noch populistisch. Sie kommen regelmäßig zu gut kuratierten Lesungen, Vorträgen, Filmvorführungen und anschließenden Diskussionsrunden zusammen. So wird beispielsweise über „Gewalt im Namen der Ehre“ referiert oder Samuel Schirmbeck liest ihnen anhand seines Buches „Gefährliche Toleranz – Der fatale Umgang der Linken mit dem Islam“ die Leviten. Man kann sich dabei des Eindrucks nicht verwehren, dass viele Besucher durchaus zähneknirschend den Ausführungen lauschen, da sie sich eingestehen müssen, zahlreiche berechtigte Positionen und Befürchtungen selber noch kürzlich undurchdacht als „islamophob“ abgelehnt zu haben. Doch besser eine späte Erkenntnis als gar keine. Es fallen Namen wie Hamed Abdel-Samad und Seyran Ates, ja selbst Sarrazin, dessen Thesen man zwar nicht gutheißt, aber zumindest nüchtern zu besprechen in der Lage ist.

EHRLOS STATT WEHRLOS ist Beweis dafür, dass eine längst überfällige sachliche und kluge Islamkritik auch aus dem linken Milieu möglich ist. Und das ist auch in keiner Weise widersprüchlich, im Gegenteil. Die Bedrohung unserer freiheitlichen westlichen Art zu leben durch den Islam betrifft jeden und ihr kann nur mit vereinten Kräften, milieu- und parteiübergreifend entgegengewirkt werden.