Heute der Kosovo – morgen die ganze Welt

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Jesse Petrilla, Gründer des United American Committee (UAC), ein Bund besorgter Amerikaner, die sich für die Beachtung der Sicherheitsbedrohungn im eigenen Land einsetzen, mit speziellem Schwerpunkt auf islamistischen Extremismus in Amerika, schreibt im Front Page Magazine über seine Reise in den Kosovo und nach Bosnien:

Ich bin kürzlich von einer Reise durch den Balkan in die USA zurückgekehrt, die dazu dienen sollte, mir die immer weitere Ausdehnung des Nahen Ostens nach Europa von Nahem anzusehen. Hier ist mein Bericht darüber für alle, die sich für eine Situation interessieren, die eine verblüffende Parallele dazu sein könnte, was in Amerika noch bevorsteht, wenn wir nicht heute etwas dagegen tun.

Ich landete nach einem Flug von Istanbul aus direkt in der Hauptstadt Pristina. Diese Stadt ist wie ein Aushängeschild für die Kosovo-Albaner, durch die oft die besuchenden Würdenträger und amerikanische Politiker einen verwinkelten Stadtrundgang entlang geführt werden, der geschickt die vielen zerstörten Kirchen umgeht sowie andere Beweisstücke der weniger toleranten Angewohnheiten, welche in der Region so geläufig sind. Ich machte eine ganz andere Reise durch den Kosovo als unsere Politiker. Ich blieb nicht dabei, mir nur die wenigen guten Seiten von Pristina anzuschauen. Ich ging in die anderen Gegenden des Kosovo, wo Christen dazu gezwungen sind, in militärähnlich zusammengesetzten Ghettos zu leben, mit der Terror- und der Todesangst, wenn sie jemals einen Fuss ohne Geleitschutz aus ihren Enklaven herausmachen. Ich sah eine Gauner- und Wildwestgegend, mit sehr wenig selbstaufgebauter Infrastruktur und riesigen Mengen an ausländischem Geldfuss aus Saudi Arabien und dem Höllengürtel der anderen Nationen, die extremistische Ideale verbreiten. Die einzige echte Infrastruktur, die ich angetroffen habe, waren die Überreste von Titos kommunistischem Jugoslawien, da der gegenwärtige Geldfluss vorderhand in neue Bauprojekte an Wahabiten Moscheen und Kopftücher gesteckt wird. Aber das Furchterregendste war, dass ich Amerikas Zukunft in ein paar Generationen gesehen habe, wenn wir dem Islamismus weiterhin erlauben, sich begünstigt durch die sozialistische und naive Politik, die sich so viele amerikanische Politiker angeeignet haben, auszubreiten.

Von Pristina aus reiste ich weiter nach Gracanica, eine kleine Enklave christlicher Serben, deren Vorfahren schon seit Tausenden von Jahren im Kosovo gelebt haben. Das Gracanica-Kloster, ist christlich seit dem 6. Jahrhundert. Als ich dort ankam, war ich dennoch überrascht über die turmhohen Betonmauern, verziert mit gewundenem Stacheldraht und die Maschinenpistolennester, die anscheinend heutzutage nötig sind, um die Nonnen und Bischöfe zu beschützen, die dort leben. Das Aussengelände war zudem übersät mit Fahrzeugsperren, die an den Strand der Normandie erinnerten, bewacht von KFOR Truppen und Fahrzeugen, welche die Christen vor islamistischen Angriffen schützen sollen.

Ich besuchte die Nonnen im Kloster, die mir ihre Geschichten erzählten: Wie sehr sie in Angst davor leben würden, von radikalen Muslimen ermordet zu werden. Mir brach das Herz, als ich hörte, dass ihre Situation sich nie verbessern würde, obwohl ihre Familien doch schon seit ewigen Zeiten hier lebten. Sie wissen, eines Tages wird man sie entweder ermorden oder vertreiben. Meine Gedanken schweiften zurück nach Dearborn, Michigan, und ich wunderte mich, ob die Christen dort eines Tages dazu gezwungen würden, auch so zu leben. In Dearborn leben heute etwa 30% Muslime und die trauten sich letztes Jahr sogar Hisbollah-Treffen zu veranstalten, die von schätzungsweise 10‘000 Leuten besucht wurden. Was wird geschehen, wenn sie die 50%-Hürde überschritten haben? Die Lächerlichkeit verblüfft mich, mit der unsere Politiker überhaupt auf die Idee kommen können zu glauben, dass nur weil die Muslime im Kosovo, Serbien, in der Mehrheit sind, sie auch das Recht haben auf einen eigenen islamischen Staat. Wenn man die gleichen Politiker danach fragt, ob das Gleiche für Dearborn, Michigan, in ein paar Jahren gelten würde, scheinen sie darauf keine handfeste Antwort gegen zu können.

Auf meiner Reise habe ich mich mit vielen Experten der Region getroffen, die mir erzählt haben, wie es zu der schwierigen Lage im Kosovo gekommen ist, und nach dem, was sie erzählt haben, sah ich erschreckenderweise noch viel mehr Parallelen dazu, was in Amerika passiert. Der Hauptgrund dafür, dass die islamische Bevölkerung plötzlich den Kosovo übernommen hat, war Immigration. Erst vor kurzem schein es so, als wäre diese Region mehrheitlich christlich und sie war nicht nur mehrheitlich christlich, sondern das christliche Herz Südosteuropas. Sogar Konstantin selber ist in Südserbien geboren und in der Gegend gab es schon immer eine grosse Anzahl alter Klöster und Kirchen. Es scheint, dass die Masse der Einwanderer unter Titos sozialistischer Politik gekommen ist, welche die Flutungstüren weit geöffnet, und vor dem Ansturm illegaler muslimischer Einwanderer, die vor allem aus Albanien kamen, um als Bergarbeiter oder auf dem Feld zu arbeiten, die Augen verschlossen hat. Heute sehe ich, wie oft so etwas in Amerika passiert, wenn 25?000 Studentenvisas für saudische Studenten bewilligt werden oder wenn die Regierung wegen sozialistischer Politik der „Offene-Grenze-Masse“ unsere Grenzen nicht genügend schützt. Unsere Politiker halten nie inne, um über die Langzeitfolgen einer solchen Politik für die Zukunft Amerikas nachzudenken.

Ein anderer interessanter Punkt ist, wie die Albaner im Kosovo sich darauf verstehen, eine Show abzuziehen und den anderen auf der Nase rumtanzen, bis sie ihren Willen bekommen. Bis jetzt haben sie keinen eigenen Staat und die UNO kontrolliert die meisten Aktivitäten im Kosovo, darum schleimen sie sich bei Amerika ein, das wie wir alle wissen, das letzte Wort darin hat, ob sie ihre Unabhängigkeit bekommen oder nicht. Etwas in ihrer Hauptstadt ist ein bisschen zum Lachen: Die diktatormässigen Wandbilder eines bestimmten Politikers. Vier von fünf Bildern in Bagdad vor dem Fall Saddams waren Bilder von Saddam Hussein – vier von fünf Bildern in Pristina, Kosovo, sind von Bill Clinton. Clinton war bekanntermassen in den späten 1990er Jahren dafür, die Seite der Kosovoalbaner gegen die Serben zu ergreifen. Er setzte amerikanische Flugzeuge ein, um die Serben mehrere hundert Kilometer nördlich vom Kosovo in der serbischen Hauptstadt Belgrad zu bombardieren. Die Muslime im Kosovo sind dafür natürlich dankbar. Dennoch sprach ich mit ein paar Duzend von ihnen über ihre Loyalitäten und es war ganz offensichtlich, dass diese dem Osten gelten, Mekka, ganz sicher nicht dem Westen. Wem gegenüber werden sie loyal sein, sobald sie einmal ihren eigenen unabhängigen Staat haben? In Anbetracht der ständigen Bombardierung mit saudischem Geld und der Wahabitischen Indoktrinierung in fast jeder Moschee und sogar Schule im Kosovo? Ich sah die saudische Flagge bei mehr als einer Gelegenheit, als ich da war, und ich sah sogar viele UNO-Mitarbeiter mit islamischen Kopfbedeckungen bekleidet herumfahren – wie beruhigend, wenn man bedenkt, dass die UNO vor ort ist, um die Christen, die dort leben, zu schützen falls sie angegriffen werden. 2003 gab es sogar einen Aufstand gegen die Christen, in dem viele Kirchen zerstört und Christen getötet wurden – die UNO-Truppen rannten da alle weg.

Nachdem ich mehrere Kirchen besucht hatte, die erst 2003 zerstört worden waren und von denen viele erst im letzten Jahr Vandalenattacken zum Opfer gefallen sind, reiste ich weiter ins unweit entfernte Bosnien. In Sarajevo konnte ich eine Führung auf der dortigen EUFOR-Armeebasis mitmachen und war beruhigt zu erfahren, dass obwohl unsere Politiker es anscheinend nicht begreifen, die Armee doch weiss, wer heute die Feinde sind. Ein Oberstabsfeldwebel hat mir von Dörfern in Bosnien erzählt, in denen die Frauen volle Burkas tragen wie in Afghanistan. Wenn ein Fahrzeug sich dem Dorf nähert, laufen alle Frauen davon und verstecken sich, und die Männer umringen das Auto – man muss um Erlaubnis bitten, um das Dorf betreten zu dürfen. Er erzählte, das Erschreckendste an all dem sei, dass die Leute, die dort leben, keine Fremden sind, sondern Menschen, die in Bosnien geboren wurden und aufgewachsen sind, in Europa. Ich erfuhr von ihm und anderen, dass es bei fast jeder militärischen Aktion um Probleme mit den Muslimen geht, nicht mit den Christen, was für eine Überraschung…

In Banja Luka, Bosnien, einer der letzten verbleibenden christlichen Städte, traf ich zwei erstaunliche Männer. Einer war der ehemalige Bürgermeister einer bosnischen Stadt, ein areligiöser, westlich denkender Mann, der in den muslimischen Glauben geboren worden war, namens Dzevad Galijasevic. Er ist ein Aktivist gegen die Wahabiten und gegen die Indoktrinierung durch die Islamisten. Der andere Mann, den ich traf, war Dejan Miletic, der ehemalige serbische Botschafter am Haager Kriegsverbrechergericht, der aus politischen Gründen abgezogen worden war, als er weiterhin die Kriegsverbrechen der Muslime in der Region verfolgte und sich nicht daran hielt, nur serbische Kriegsverbrechen zu verfolgen. Galijasevic erzählte mir aus muslimischer Perspektive, dass er Extremisten mit eigenen Augen während und nach dem Krieg beobachtet hatte, wie sie jede Gelegenheit ergriffen, ihre dschihadistischen Ziele zu verfolgen, den radikalen Islam in dieser europäischen Region zu verbreiten. Es sagte, die gegenwärtige politische Führungsschicht in Bosnien bestehe aus den gleichen Leuten, die während dem Krieg Appelle an die Taliban und andere islamistische Regimes geschickt hatten, sie sollten ihre besten Dschihad-Kämpfer nach Bosnien schicken, um die Christen zu bekämpfen. Jetzt, wo der Krieg zu Ende ist, bringen diese Anführer, wenn jemand die islamischen Kriegsverbrechen zur Sprache bringt, die Entschuldigung vor, dass die nur von ausländischen Kämpfern im Land begangen wurden. Miletic, der ehemalige Boschafter in Den Haag, zeigte und erzählte mir Dinge, die mir komplett den Magen umdrehten. Während er für das Tribunal gearbeitet hat, hat er eine Webseite aufgebaut, die nicht für schwache Gemüter geeignet ist. Man sieht dort Fotos und Videos über die Islamisten, mitten in Europa, unter folgendem Link: http://www.rs-icty.org/gallery%20eng.htm

Die ganze Region ist ein Beispiel für den Beschleuniger, den alle Islamisten in Amerika einsetzen wollen. Ein Vernichtungskrieg, in dem am Ende die Muslime in der Mehrheit sind, und die Nicht-Muslime in Angst und Dhimmitüde leben. Was dort geschah ist das Endresultat 50 bis 100 Jahre dem voraus, wo Amerika heute steht, ausser wir tun etwas dagegen, dass es bei uns soweit kommt.




Der Rapper aus dem Kosovo

In den 90er Jahren kam er mit seinen Eltern aus dem Kosovo nach Deutschland. Hier wurde ihm ein Zuhause und eine Ausbildung geboten. Nicht genug – es hätte auch noch eine psychologische Betreuung erfolgen müssen. Denn: in seinen Rapptexten, so der inzwischen 21-jährige jetzt vor Gericht, verarbeite er seine Erlebnisse im Heimatland.

Und weil er sich von einem seiner Lehrer gemobbt gefühlt habe, hat er einen Mordaufruf als Rapp ins Internet gestellt und dem Lehrer angedroht, ihn und seine Familie aufzuschlitzen. Das Gericht hat ihm, aufgrund einer günstigen Sozialprognose, zu 25 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

Um es ganz deutlich zu sagen: wir hoffen ernsthaft, dass der Junge diese Warnung ernst nimmt – bezweifeln es allerdings. Wahrscheinlich wird er jetzt bei seinen Kumpels eher als Held gefeiert werden und in Zukunft nicht nur die Jugendgerichtshilfe beschäftigen. Leider.

(Mit Dank an Preston für seinen ersten Spürnasentipp)




Schweden, totalitärstes Land der westlichen Welt

Sweden Umma

Ich werde immer noch gefragt, warum ich als Norweger mehr über Schweden schreibe als über mein eigenes Land. Zuerst einmal: Ich schreibe manchmal auch über Norwegen. Und zweitens: Wenn man sich nur die Hauptstädte ansieht, könnte Oslo durchaus die schlimmste Stadt in Skandinavien sein. In praktisch jeder anderen Hinsicht ist jedoch Schweden schlimmer. Und ja, es ist Wort für Wort so schlimm wie ich sage.

Text: Fjordman, Übersetzung: Eisvogel

Der Hauptgrund, warum ich so viel über Schweden schreibe, ist, dass es das totalitärste Land in der westlichen Welt ist und daher anderen als Warnung dienen sollte. Der zweite Grund ist, dass Schweden wie auch mein eigenes Land heutzutage etwas "liebevolle Strenge" braucht. Zu viele Schweden klammern sich immer noch an den Mythos des "schwedischen Modells", während ihr Land sich unter ihren Füßen auflöst. Wenn Schweden, die Nation, gerettet werden soll – wenn das überhaupt noch möglich ist, wessen ich mir nicht sicher bin – dann muss Schweden, der ideologische Leuchtturm für die Menschheit, zerschlagen werden, denn die Selbstgefälligkeit blockiert den gesunden Menschenverstand.

Auf der Nachrichtenseite The Local wird berichtet, dass das Haus eines Richters, der sich mit Anhörungen von Einsprüchen seitens Migranten befasst, von Linksextremisten verwüstet wurde. Drohungen wurden an die Wände gesprüht, rote Farbe wurde über die Stufen ausgegossen und vor dem Haus wurde eine Axt zurückgelassen. "Wenn ein Richter an einem schwedischen Gericht derartigem Vandalismus an seinem Heim ausgesetzt ist, ist das natürlich sehr ernst zu nehmen" sagte Ingvar Paulsson, der Vorsitzende des Verwaltungsgerichts im Distrikt Gothenburg. Die Gruppe Antifascistisk Action (AFA) schreibt auf ihrer Homepage, dass die Lage irakischer Asylsuchender den Angriff motiviert habe. Die schwedische Migrationsbehörde hatte verfügt, dass sie abgeschoben werden sollten, wenn sie nicht nachweisen könnten, dass gegen sie persönlich eine Bedrohung vorliege.

Hier sollte festgehalten werden, dass Schweden allein im Jahr 2006 fast so viele Asylanträge von Irakern bewilligte wie alle anderen europäischen Länder zusammen. Einheimische Schweden, die in einem Land leben, das vor nur 30 Jahren eines der ethnisch homogensten Länder war, werden innerhalb weniger Jahrzehnte zur Minderheit im eigenen Land werden, wenn der derzeitige Trend anhält. Schweden zerstört sich mit einer in der Menschheitsgeschichte noch nie da gewesenen Geschwindigkeit selber, aber für die Linksextremisten ist das immer noch nicht schnell genug.

AFA brüstet sich offen zahlreicher Attacken gegen Personen, deren vollständige Namen und Adressen sie auf ihrer Website veröffentlichen. Ihren Angaben zufolge tun sie das, um gegen kapitalistische Ausbeutung und für eine globale klassenlose Gesellschaft zu kämpfen. Ihre Logik geht ungefähr so: Wenn man gegen die Einwanderung von Moslems protestiert, leidet man an Islamophobie, was fast das gleiche ist wie Fremdenfeindlichkeit, was wiederum fast das gleiche ist wie Rassismus. Und Rassisten sind fast Faschisten und Nazis, wie wir alle wissen, und sie sollten nicht das Recht haben, ihre Stimme in der Öffentlichkeit zu erheben. Wenn man also dagegen protestiert, von Moslems angegriffen oder vergewaltigt zu werden, ist man böse und muss zum Schweigen gebracht werden. Wenn ein einheimischer Schwede oder eine Schwedin richtig großes Glück hat, wird er oder sie zuerst von Moslems überfallen oder verprügelt und dann ein zweites Mal von den eigenen linksextremistischen Landsleuten geschlagen, weil er sich dagegen verwehrt hat, das erste Mal geschlagen zu werden. Der Staat tut natürlich so gut wie nichts, um das eine oder das andere davon zu verhindern. Einheimische Schweden, die sich gegen eine Masseneinwanderung aussprechen, die sie innerhalb von ein paar Generationen zu einer Minderheit im eigenen Land macht, sind bereits als "Rassisten" einsortiert, und Rassisten stehen in praktisch jeder Hinsicht außerhalb des Schutzes des Gesetzes.

Nach Ansicht mancher Beobachter ist islamophober Hass in Europa im Ansteigen begriffen. Schauen wir mal, was "rassistischer Hass" ist. Das Folgende wird als offizielles Beispiel dafür angeführt, was in Schweden als islamophobes Hassverbrechen gilt:

Eine moslemische Familie fragt bei einer schwedischen Nachbarschaftshilfe an, ob es möglich sei, etwas anderes als Schweinefleischwürstchen zu bekommen. Linda antwortet darauf: "Nein, wir leben in Schweden." Die Familie fragt nach, was sie damit meine. Linda wiederholt: "Wir leben in Schweden und Sie müssen das respektieren." Der Familienvater sagt darauf: "Wir respektieren Sie, aber können Sie uns nicht auch respektieren?" Linda erwidert dann "Nein, leider nicht.", lacht und geht weg.

Vergleichen Sie das mit einem Beispiel aus dem Jahr 2006, als der Justizminister Göran Lambertz seine vorläufigen Ermittlungen bezüglich Antisemitismus in der großen Moschee in Stockholm einstellte. Er schrieb

"Die vorliegenden Aufzeichnungen enthalten massiv herabwürdigende Äußerungen über Juden, die unter anderem durchweg als Brüder von Affen und Schweinen bezeichnet werden." Darüber hinaus wurde ein Fluch über Juden ausgesprochen und "ein Aufruf zum Dschihad, die Juden zu töten, wobei Selbstmordattentäter – die als Märtyrer gefeiert werden – die effektivste Waffe dafür seien."

Lambertz war der Ansicht, dass

"die kürzlich erwähnten Äußerungen trotz ihres Inhalts nach schwedischem Recht nicht als Aufstachelung zum Hass gegen eine ethnische Gruppe betrachtet werden können."

Er schlussfolgerte, dass die vorläufigen Ermittlungen eingestellt werden sollten, weil man die Hetze gegen Juden im Nahostkonflikt begründet sehen könne.

Dieser doppelte Standard beschränkt sich nicht nur auf Juden. Dahn Pettersson, ein Lokalpolitiker, wurde zu einer Geldstrafe von 18.000 Kronen [rund 1.940 Euro] verurteilt, weil er geschrieben hatte, dass 95 Prozent des Heroins von Albanern aus dem Kosovo ins Land gebracht werden.

"Es ist niemals eine ethnische Gruppe, die Verbrechen verübt. Es sind Individuen oder Gruppen von Individuen"

sagte der Ankläger Mats Svensson vor dem Gericht, das Pettersson wegen "Agitation gegen eine Minderheit" verurteilte. Svante Nycander, der frühere Herausgeber der Tageszeitung Dagens Nyheter, äußerte, dass

"das Urteil im Bezirksgericht von Malmö die Meinungsfreiheit beschädigt. Viele werden es als Beweis dafür ansehen, dass die Behörden vor unbequemen Wahrheiten Angst haben und dass sie, weil es ihnen an Gegenargumenten fehlt, diejenigen bestrafen, die offen sprechen."

In Schweden ist es ein Verbrechen, zu sagen, dass hinter einem Großteil des europäischen Drogenhandels albanische Moslems stehen (was eine Tatsache ist). Über die einheimische Bevölkerung abfällige Bemerkungen zu machen, ist hingegen voll in Ordnung.

Bexhet Kelmeni ist kosovoalbanischer Herkunft und lebt in Malmö, der drittgrößten Stadt des Landes, die aller Voraussicht nach in wenigen Jahren zur ersten skandinavischen Stadt mit einer islamischen Bevölkerungsmehrheit werden wird. Er ist der Ansicht, dass es wichtig ist, dass jetzt festgelegt ist, dass Dahn Pettersons Äußerungen kriminell sind.

"Ich schäme mich, dass es solche Politiker gibt“, sagt Kelmeni, der den Anspruch erhebt, mit Hunderten von Albanern in Kontakt zu stehen, die sich alle dadurch beleidigt fühlen. "Er muss mehr über die albanische Kultur lernen" so Kelmeni.

Was er nicht sagt, ist, dass viele der verbleibenden Schweden in Malmö – Einheimische, die aufgrund von ungezügelter Gewalt und Schikane schon seit Jahren die Stadt verlassen oder vielmehr fliehen – tägliche Lektionen in albanischer Kultur erhalten.

Feriz and Pajtim, Mitglieder einer albanischen Gangsta-Schlägerbande in Malmö, erklären wie sie Leute in der Innenstadt überfallen. "Wir kreisen ihn ein und schlagen und treten ihn so lange, bis er sich nicht mehr wehrt“, sagt Feriz. Sie sind gegenüber den Opfern immer in der Überzahl. Ist das eigentlich nicht feige? "Ich habe das auch schon von vielen gehört, aber ich finde das nicht. Es geht doch einfach nur darum, dass sie keine Chance haben sollen." Sie zeigen keinerlei Anteilnahme für ihre Opfer. "Wenn sie verletzt werden, dann sind sie selber daran Schuld, weil sie schwach sind." sagt Pajtim achselzuckend. "Viele von uns waren in Banden, die im Kosovo gegen die Serben kämpften. Wir haben Gewalt im Blut." Sie geben die Schuld für ihre Überfälle, die sie angeblich begehen, weil sie gelangweilt sind, den Politikern. Wenn der Staat ihnen etwas zu tun bieten würde, würden sie vielleicht aufhören, Leute zu attackieren. Aber ist der Mangel an Freizeitaktivitäten wirklich der einzige Grund, aus dem sie Leute angreifen? "Nein, es macht auch Spaß." sagt Feriz.

Kriminelle Albanerbanden geben also freimütig zu, dass sie Schweden tätlich angreifen, aber Schweden können nicht andeuten, dass es kriminelle Albanerbanden gibt. Das ist wirklich rassistisch.

Die Welle von Raubüberfällen, die Malmö erlebt, ist Teil "eines Krieges gegen die Schweden." Das ist die Erklärung, die junge Räuber mit Migrationshintergrund dafür abgeben. "Wenn wir in der Stadt sind und Leute ausrauben, führen wir einen Krieg, einen Krieg gegen die Schweden." Diese Äußerung wurde mehrmals wiederholt. "Macht heißt für mich, dass die Schweden mich ansehen, dass sie auf dem Boden liegen und mir die Füße küssen. Wir rauben jeden Tag, so oft wir wollen und wann immer wir wollen." Die schwedischen Behörden haben praktisch nichts unternommen, das zu unterbinden.

Gibt es also keinen Rassismus in Malmö? Doch, es gibt einige hässliche Fälle von Islamophobie. Ein Busfahrer wurde wegen Diskriminierung und Hass vom Dienst suspendiert, nachdem er angeblich versucht hatte, eine Frau daran zu hindern, in den Bus einzusteigen, weil diese eine Burka trug. Nach dem Autor Mats Wahl verursacht Brandstiftung an Schulen Kosten in Höhe von mehr als 300 Millionen Kronen [rund 32,4 Mio. Euro] pro Jahr. Eine inoffizielle Umfrage in schwedischen Stadtverwaltungen ergab, dass im ersten Halbjahr 2006 mindestens 114 solcher Fälle von Brandstiftung registriert wurden, die exakten Zahlen waren schwer zu ermitteln. Allein im Jahr 2002 gab es an mindestens 139 Schulen Fälle versuchter Brandstiftung. Björn Vinberg von der Feuerwehr in Malmö sagt, es sei erniedrigend, wieder und wieder in den gleichen Einwanderervierteln Feuer löschen zu müssen, während Schulkinder einen auslachen und gleich danach das nächste anzünden. Zweifellos muss das ein Protest gegen die institutionalisierte und um sich greifende Islamophobie in der schwedischen Gesellschaft sein.

In einem Land, in dem die Steuerrate über 60% liegt und damit höher ist als in fast allen Ländern des Planeten außer vielleicht Nordkorea – wo es zufälligerweise fast genau so viel Redfreiheit gibt wie in Schweden – werden die Einheimischen tagtäglich von Migrantengangs angegriffen, der Staat jedoch scheint nicht gewillt sein, irgendetwas zu unternehmen, um das zu unterbinden. Obwohl Moslems offen damit prahlen, dass Juden und Christen Zielscheiben für sie sind, ist das kein Hassverbrechen. Aber es ist ein Hassverbrechen und Rassismus, wenn Moslems nicht immer Halal-Würstchen geboten bekommen oder wenn Muslimas nicht überall, wo sie wollen, eine Burka tragen dürfen.

Nach Professor Wilhelm Agrell hat Schweden heute eine Sicherheitspolitik, die auf der Annahme basiert, dass territoriale Verteidigung nicht mehr nötig ist. Militärische Ressourcen werden nur noch dafür als relevant erachtet, in weit entfernten Konflikten politisch Flagge zu zeigen, und das eigene Territorium ist zu nichts weiter als zu einem Trainingsgelände für Manöver geworden. Agrell schließt, dass

"nach Jahren der Existenzangst und schwarzen Löchern im Budget Schwedens Militär letztendlich die Flagge eingeholt und die Bestände aufgelöst hat und fahnenflüchtig wurde."

Die wenigen Soldaten, die es noch gibt, sind an Orten wie Afghanistan und nicht in der Heimat. Jan Karlsen von der schwedischen Polizeigewerkschaft warnte 2007, dass die unterbezahlten Polizeikräfte nicht in der Lage sind, noch wesentlich länger mit dem organisierten Verbrechen und ethnischen Spannungen fertig zu werden. Währenddessen protestieren Polizeibeamte gegen eine neue Uniform, die entworfen wurde, um sie weniger aggressiv wirken zu lassen, indem Stiefel durch Halbschuhe ersetzt werden, die Waffen weniger sichtbar sind und die Hemden eine weichere, gefälligere Farbe bekommen.

Im Juni 2007 brachte Aftonbladet, die größte Tageszeitung Skandinaviens in einem Artikel mit dem Titel "Sommerzeit – Vergewaltigungszeit" das Ansteigen von Vergewaltigungen während des Sommers mit dem warmen Wetter in Verbindung. Die offizielle Zahl von Anzeigen wegen Vergewaltigung hat sich während einer Generation mehr als vervierfacht, bei Mädchen unter 15 Jahren sogar noch mehr. Wenn das am warmen Wetter liegt, dann nehme ich an, dass die skandinavische Vergewaltigungswelle von der globalen Erwärmung verursacht ist. Die Tatsache, dass viele der Verdächtigen einen islamischen Hintergrund haben, was auch durch Statistiken im Nachbarland Norwegen bestätigt wird, ist zweifellos rein zufällig. Die Zahl der Vergewaltigungen pro Kopf sind in der norwegischen Hauptstadt Oslo inzwischen sechs mal so hoch wie in New York.

Wie die Journalistin Karen Jespersen berichtet, hat Helle Klein, die von 2001 bis 2007 politische Chefredakteurin von Aftonbladet war und ein ehemaliges Mitglied der sozialdemokratischen Jugendorganisation ist, gesagt: "Wenn die Debatte darauf hinausläuft, dass die Probleme von Flüchtlingen und Einwanderern verursacht werden, dann wollen wir sie nicht." Meinungsumfragen haben ergeben, dass zwei von drei Schweden daran zweifeln, dass der Islam mit der schwedischen Gesellschaft vereinbart werden kann, aber nicht eine einzige im Parlament vertretene Partei steht der Einwanderungspolitik ernsthaft kritisch gegenüber, und es gibt praktisch keine wirkliche Debatte über Multikulturalismus und Islam.

Während einer Demonstration in Stockholm, die 2006 von islamischen und antirassistischen Organisationen veranstaltet wurde, stand Helle Klein vor einem Plakat mit der Aufschrift "Ein Schweden für alle – Stoppt die Nazi-Gewalt", während sie eine Rede hielt, in der sie vor Islamophobie in den Medien warnte. "Schweden für alle" hört sich auf Schwedisch fast gleich an wie "Schweden für Allah". Wenn führende Mitglieder der politischen und Medieneliten Islamophobie mit Nazismus assoziieren, während sie über die Gewalt von Moslem-Gangs in ihrem eigenen Land schweigen, liefern sie linksextremistischen Gruppierungen wie AntiFascistisk Aktion die verbale Munition für ihre Angriffe auf Kritiker der Masseneinwanderung.

Die Brüderschaft, eine Organisation der Christlichen Sozialdemokraten, pflegt freundschaftliche Beziehungen mit der Muslimbruderschaft gerade so wie Kleins schwedische Sozialdemokratische Partei sie vor dem Zweiten Weltkrieg zu faschistischen und Naziregimes pflegte. Helle Klein hat in ihren Leitartikeln zu Sympathie für die Terrororganisation Hamas, dem palästinensischen Ableger der Muslimbruderschaft, aufgerufen, während sie vor der Bedrohung für den Weltfrieden warnt, die von israelischer Aggression und der christlich zionistischen Rechten in den USA ausgeht. Hamas ist eine faschistische Organisation, die offen zum Massenmord an Juden aufruft. Die Ironie, die dahinter steckt, wenn man von "Nazi-Gewalt" spricht, während man Sympathie für eine Organisation zeigt, die zu Ende bringen möchte, was die Nazis begannen, fällt Frau Klein offenbar nicht auf. Sie studiert zurzeit, um Pfarrerin der Kirche von Schweden zu werden. Ihr Urgroßvater war ein Rabbi.

Die Kirche von Schweden hat ihre Bereitschaft angekündigt, gleichgeschlechtlichen Paaren die kirchliche Hochzeit zu gewähren, möchte aber, dass die Ehegesetze in "Lebensgemeinschaftsgesetze" umbenannt werden. Wie Klein sich vorstellt, die Unterstützung für gleichgeschlechtliche Eheschließung mit der Unterstützung für islamische Terrororganisationen, die Schwule töten wollen, zu vereinbaren, schafft mich. Aber ich bin sicher, sie wird sich etwas einfallen lassen.

Der britische Autor Paul Weston glaubt, dass das nationale Herz Großbritanniens aufgehört hat zu schlagen:

"Unsere nationale Seele schwebt unentschlossen über dem Operationstisch. Das Notfallteam wurde gerufen, aber die politisch orientierte Zentrale des Krankenhauses hat ihm mitgeteilt, dass es kein Problem gäbe, dass alles unter Kontrolle sei. Die Lebensretter haben etwas anderes gehört, sie eilen, um rechtzeitig anzukommen, aber andere Mitarbeiter des Krankenhauses haben die Wegweiser zum Operationssaal verdreht und die Lichter abgestellt. Es ist ein großes Krankenhaus, es bleiben nur noch Minuten, um an Ort und Stelle zu kommen, und die erbarmungslose Uhr tickt und tickt und tickt…"

Ich bin geneigt, das gleiche über Schweden zu sagen: Die schwedische Nation liegt zurzeit auf dem Totenbett. Wir können nur hoffen, dass es am Ende doch ein Leben nach dem Tod gibt.




Deutschland wird wieder muslimischer

generalverdachtMan kann es natürlich auch andersrum sehen: „Die Welt wird wieder deutscher“. So titelt die TAZ. Gemeint ist derselbe Vorgang. Die Einbürgerungszahlen in Deutschland steigen erstmals seit 2001 wieder an, erreichen aber noch nicht die Rekordhöhe von 2000, als die deutsche Staatsbürgerschaft erstmals als Ramschware auf dem Wühltisch angeboten wurde. Und das, obwohl einige ganz Eifrige aus Liebe zur neuen Heimat schon zum zweiten Mal dabei sind.

Die schon zum zweiten Mal Deutsche werden, sind, so vermutet die TAZ unter Berufung auf die Integrationsbeauftragte, ein Großteil der mit 33.400 Einbürgerungen größten Gruppe, der Türken. Die mussten den Pass wieder abgeben, nachdem sie erwischt wurden, als sie nach der deutschen auch die alte türkische Staatsbürgerschaft wieder angenommen hatten. Und weil die Freiversuchsquoten für Muslime nicht nur für Straftaten gegen Leib und Leben, sondern auch für betrügerisches Erschleichen der Staatsbürgerschaft gelten, dürfen sie´s jetzt erneut versuchen.

Um 43% auf 12.600 steigt im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Neubürger, die wir Serbien-Montenegro abgejagt haben. Das klingt irgendwie besser als Kosovo-Albaner, obwohl es sich darum handelt.

Insgesamt eilten uns 2006 124.830 Neubürger zu Hilfe, um unsere Renten zu sichern und Deutschland in Wissenschaft und Forschung wieder nach vorne zu bringen.

Immerhin sind unter den Neuen auch 4.300, denen man das sogar tatsächlich zutrauen könnte. Die kommen aber größtenteils leider nicht wirklich nach Deutschland, sondern machen von einer Sonderregelung Gebrauch, nach denen sie die deutsche als zweite Staatsbürgerschaft annehmen können: Israelis, deren Vorfahren von den Nazis ausgebürgert wurden.

„In Israel gibt es seit einigen Jahren den Trend, sich eine zweite Staatsbürgerschaft in Amerika oder der EU zuzulegen“, heißt es dazu im Stab der Integrationsbeauftragten. Mit der angespannten Sicherheitslage in der Region habe sich diese Tendenz verstärkt.

Besonders überrascht es uns aber, aus der TAZ zu erfahren, dass die Türken in Deutschland jetzt endlich einen Chef haben, der für alle sprechen darf:

Der Chef der Türkischen Gemeinde, Kenan Kolat, befürchtet, dass dann die Einbürgerungszahlen wieder sinken. Dies gelte auch, weil jüngst die gesetzlichen Bedingungen für die Einbürgerung von jungen Erwachsenen verschärft wurden.

Bei den „jungen Erwachsenen“, von denen die TAZ spricht, handelt es sich um minderjährige, zwangsverheiratete Importbräute ohne Deutschkenntnisse. Und gerade die leisten doch so einen wertvollen Beitrag dazu, dass die Welt wieder deutscher wird. Viele Deutsche sind aber inzwischen ganz bescheiden geworden. Sie würden gerne darauf verzichten, dass die Welt deutscher wird, wenn dafür Deutschland etwas weniger muslimisch würde.




Ein teurer Maulkorb in Schweden

kamelkette.jpgAuf Gates of Vienna fanden wir die Geschichte eines Stadtrates, der sich plötzlich in den Rädern der Justiz wiederfand, nachdem er eigentlich nur eine Frage hatte. Ohne dass diese beantwortet wurde, erhielt er jetzt eine Geldstrafe i.H. von ca € 2000.

Unser Leser Feuervogel hat die Geschichte übersetzt (Original hier):

Dahn Pettersson ist Stadtrat in einer Vorstadt von Malmö und Mitglied einer kleinen, populistischen Partei (“extreme Rechte”). Als Stadtrat ist er vor allem als jemand bekannt, der sich um Obdachlose in seiner Gemeinde kümmert.

Im vergangenen Herbst schickte er einen Brief an die Stadtbehörden, um sie über die harten Bedingungen in denen die Obdachlosen leben zu informieren. In diesem Brief brachte er den Zuwachs von Obdachlosen – viele von ihnen sind Heroinabhängige – in Verbindung mit der Anwesenheit von Kosovo-Albanern.

Lars Johannsson, ein Kollege von Dahn Pettersson, eigentlich von der “mäßigen Rechten” schrieb an die Polizei, um Informationen zum Thema Kosovo-Albaner und Drogen zu erhalten. Die Polizei erfüllte ihm diese Bitte aber nicht, sondern wertete die ursprüngliche Anfrage von Dahn Pettersson als “rassistische Hetze”. Jüngst wurde er nun dafür verurteilt, und zu einer Zahlung von 18.000 Kronen (2000 €) verpflichtet.

Die Reaktionen auf das Urteil sind sehr eigentümlich.

“Er muss mehr über die albanische Kultur lernen”, sagt ein Kosovo-Albaner. Die Presse, auch die “mäßig rechte”, beschuldigt ihn, wissentlich Ressentiments zu schüren – indem er die Albaner (in Malmö) mit Heroindealerei in Verbindung brachte.

Jetzt fragt man sich: “Ist das richtig oder falsch?” Nun ja, richtig ist, dass der Heroinhandel in Schweden in den Händen von Albanern ist. Das ist eine allgemein bekannte Tatsache.

“Aftonbladet” (das “Abendblatt”), das jetzt gegen den “Ultrarechten” schreibt, hat über den Drogenhandel, der von Albanern kontrolliert wird, schon im Jahr 2000 geschrieben.

Das Heroin wird in Afghanistan produziert (ein Land, das von der NATO “kontrolliert” wird), geht dann zuerst in die Türkei (NATO-Mitglied), dann nach Albanien (ein Land, das vor wenigen Tagen Bush mit offenen Armen empfing) und darf zu guter letzt die “Ungläubigen” zerstören.

Noch ein paar Daten:

Die Statistiken sprechen für sich: 19 500 (!) Kosovo-Albaner sitzen in deutschen Gefängnissen Haftstrafen für Drogenhandel ab; 2 500 in der Schweiz; der ungarische Chef der Anti-Mafia-Behörde Djerd Hološi sagt, dass Albaner 80% des ungarischen Drogenhandels kontrollieren; in Tschechien bringen sie es immerhin noch auf 70% … und auch an der spanischen Küste sitzt die kosovo-albanische Mafia fest im Sattel. (Partly from: Kosovo Albanian Criminal Enterprise, by M. Bozinovich February 11, 2007)

Tja, und währenddessen sind unsere Richter damit beschäftigt, diejenigen zu verurteilen, die das öffentlich zur Sprache bringen.

Linksdeutsch heißt das dann wahrscheinlich “pauschale Stigmatisierung von Migranten”.




Offensive der Taliban steckt fest

comeget.jpgNach einem Bericht des britischen Telegraph ist die groß angekündigte Frühjahrsoffensive der islamischen Taliban in Afghanistan ins Stocken geraten. Solche Meldungen hört man nicht gern in Deutschland, wo die Prophezeiung westlicher Niederlagen jeden Unteroffizier der Reserve zum Militärexperten der Medien macht. Denn die Angreifer sind nicht aus Angst vor Schulcontainern deutscher Sozialpädagogen zurückgewichen, sondern vor den Argumenten von Briten und Amerikanern, die in der einzig universalen Sprache des multilingualen Afghanistan gesprochen haben: Der der Waffen.Die Taliban hatten nach schweren Verlusten des letzten Jahres den Winter genutzt, um ihre Waffenbestände zu ergänzen, wozu ihnen anscheinend erhebliche Mengen an Material aus dem Iran zugegangen sind. Die iranischen Shiiten haben ihre religiöse Pflicht, die sunnitischen Taliban zu bekämpfen, vorübergehend ausgesetzt, um zunächst gemeinsam die Ungläubigen vom Planeten zu tilgen. Danach sieht man weiter.

Aber die angekündigte Militäroffensive kommt nicht in die Gänge. Zwar gibt es strategische Anweisungen von der Führungsebene, aber die Umsetzung erfolgt nach der Beobachtung der Briten nur zögerlich, wenn überhaupt. Die Ursache dafür sieht man in den schweren Verlusten auf der mittleren Führungsebene der Moslemkrieger. Allein die Briten töteten im letzten Jahr 1.000 Teroristen und auch die aktuellen Angriffe dieses Frühjahrs wurden unter schweren Verlusten für die Angreifer zurückgeschlagen, oft von amerikanischen Spezialeinheiten in Zusammenarbeit mit der erstarkenden afghanischen Armee.

Was zurückbleibt, ist ein Heer von schlecht organisierten Freizeitkriegern, Bauern, die neben der spärlichen Landwirtschaft in ihrer Freizeit für 25 Dollar Tagessold versuchen, den ein oder anderen „Christenhund“ abzuknallen. Für den Linkspopulisten Lafontaine ein Argument, unsere Alliierten als Kriegsverbrecher zu beschimpfen. Man könne nicht zwischen Soldaten und Bauern unterscheiden, stellt er ganz richtig fest.

Die Hauptgefahr für unsere Soldaten und ihre aktiv kämpfenden Kameraden geht aber nach wie vor von Selbstmordattentätern aus, wie der tragische Tod dreier Bundeswehrsoldaten im bislang ruhigen Norden Afghanistans zeigte. Der Anschlag könnte auch darauf hinweisen, dass gerade die militärische Zurückhaltung der Deutschen sie jetzt zu beliebten, weil leichter zu treffenden Zielen macht. Durch die vorherrschende Ideologie des Friedens um jeden Preis in Deutschland, winkt außerdem politischer Erfolg, wenn man nur genug deutsche Soldaten ermordet.

Wer sich gewundert hat, dass alle drei Getöteten Reserveoffiziere waren, wird sich noch für eine Information interessieren, die wir gestern im Gespräch mit einem gerade aus dem Kosovo zurückgekehrten Bundeswehrsoldaten hörten. Tatsächlich sind an den Auslandseinsätzen der Bundeswehr zu einem hohen Anteil Reservisten beteiligt, die hauptsächlich durch den doppelten Sold im Auslandseinsatz motiviert werden, sich für den Dienst zu melden.

Im Kosovo, wo relative Ruhe herrscht, nachdem der Anführer der muslimisch-albanischen Terrororganisation UCK zum Premierminister des ansonsten komplett daniederliegenden Landes ohne jegliche zivile Infrastruktur gewählt wurde, soll der Anteil der Reservisten bis zu 90% der anwesenden deutschen Soldaten betragen. Zu tun gibt es wenig und die meiste Zeit verbringe man damit, sich gegenseitig zu verwalten. Immerhin hat man ein Lazaret in die Einöde gestellt, das fast alle medizinischen Leistungen des renommierten Bundeswehrkrankenhauses im fernen Koblenz anbietet. Kostenpunkt: 30 Millionen Euro.

Falls Sie daran denken, sich im nächsten Urlaub die Zähne machen zu lassen.

UPDATE: Leser Michael M. macht uns auf folgende Informationen der Bundeswehr aufmerksam:

1) Es gibt keinen doppelten Wehrsold, sondern den sog. Auslandsverwendungszuschlag (AVZ). Dieser ist unabhängig vom Dienstgrad und gestaffelt nach Einsatzort. Afghanistan als gefährlichster hat den höchsten Satz von knapp über 90 Euro. Quelle

2) Die genannten Zahlen von einer Reservistenquote von 90% sind falsch. 10 Prozent sind es im Durchschnitt, wobei in einigen Bereichen durchaus mehr Reservisten eingesetzt werden (Paradebeispiel Feldpost). Quelle

Vielen Dank für den Hinweis. Wie bereits im Kommentarbereich erwähnt, hatten wir bezüglich der 90% einen gerade zurückgekehrten Bw-Soldaten im Konjunktiv zitiert. Allerdings ist es außerhalb der Bundeswehr weitgehend unbekannt, dass überhaupt Reservisten, und nicht speziell geschulte Berufssoldaten in teilweise gefährlichen Auslandseinsätzen sind. Trauriges Beispiel: Die drei gerade? in Afghanistan ermordeten Deutschen.




Haue von der „taz“

Misik.jpgDie selbsternannte moralische Elite – namentlich Linke, Grüne, Multikultis – haben sichtlich ein Problem damit, Islamkritiker und Fürsprecher von Grundgesetz und Menschenrechten in ihre Feindbildklischees zu pressen. Wie gerne würde man einen in die rechtsradikale Ecke drängen, verächtlich machen und ausgrenzen. Sichtlich schwer tut sich mit den neuzeitlichen Ketzern auch der österreichische Journalist Robert Misik (in den 80er-Jahren Mitglied der Gruppe Revolutionäre Marxisten) mit seinem niedlichen Kommentar in der heutigen taz, der so ziemlich alles aufbietet, was er anderen vorwirft, und damit das eigene Innenleben auf andere projiziert.

In Europa grassiert die Angstlust vor der „Islamisierung“. Das führt zu schrillen Allianzen zwischen alten Ausländerfeinden, christlichen Fundamentalisten und rechten Juden

Da fehlt aber einiges, Herr Misik. Die Islamisierung mögen auch Personen nicht, die Ehrenmorde ablehnen, Diskriminierung von Frauen und Nicht-Moslems, die solidarisch sind mit Opfern von Zwangsehen, und diesen Schutz und Unterschlupf bieten, die für Meinungsfreiheit sind, das Recht auf Religionskritik einfordern und für Grundgesetz und Menschenrechte einstehen.

Aber differenzieren anstatt pauschalieren, den Dialog suchen anstatt Feindbildklischees zu pflegen – das ist weder Stärke noch Tugend bei den selbst ernannten Moraleliten aus der linken, grünen, multikulturellen Ecke. Von anderen penetrant einfordern, was man für sich selbst nicht einmal auch nur im Ansatz gedenkt umzusetzen. Das ist gradezu ein Erkennungszeichen dieser Kreise und zieht sich systematisch durch deren Argumentation.

Unfreiwillig legt der taz-Kommentar offen, wie substanzschwach die Argumentation zu Gunsten idealisierter, multikultureller Phantasiewelten ist. Polemik ersetzt Substanz. Worte, die ablenken sollen von den Fakten:

Denn wenn es um den Zusammenprall mit dem gefährlichen Islam geht, ist die Stilllegung jeder Vernunft längst Routine geworden.

Angesichts brennender Botschaften wegen ein paar Karikaturen von einem Karawanenräuber, der irgendwo für einen Propheten gehalten wird, angesichts von Ehrenmorden, von Terror und Genozid (Darfur), Genozidleugnung (Türkei-Armenien), und Genozidankündigung (Iran, Hamas, Hisbollah – Israel), angesichts weit überproportionaler Anteile von Moslems an Kriminaldelikten, insbesondere bei Sexualverbrechen gegen Frauen und der verbreiteten Praxis der Zwangsehen, fragt sich in der Tat, was am Islam eigentlich gefährlich sein soll.

Vielleicht liegt es daran: Denn wenn es um die kulturelle Bereicherung mit dem lieben Islam geht, ist die Stilllegung jeder Vernunft längst Routine geworden.

Nur konsequent ist es bei der Einstellung, wenn als Beleg für islamische Toleranz und Weltoffenheit der Vertrieb von Asterix in einigen islamischen Ländern genannt wird. Inklusive Abbildungen von Schweinefleischverzehr. Läßt sich mehr nicht finden?

Dann wird abgehoben auf das Koran-Urteil:

Ein haarsträubend dummes Urteil, gewiss. Aber war die Reaktion nicht einhellig? Politiker von links und rechts verdammten den Spruch, ein Aufschrei ging durch den Blätterwald, die doofe Juristin wurde auf Erholung geschickt. Die Botschaft war ziemlich eindeutig: Die vom Grundgesetz garantierten Freiheits- und Gleichheitsrechte gelten für alle. Alles in allem so ziemlich das Gegenteil von „stiller Islamisierung“.

Als wäre dieses Urteil ein Einzelfall. Es wurde nur deshalb zum Spektakel, weil sich die Richterin explizit auf den Koran als Sozialisationsfaktor berufen hatte, der innerfamiliäre Gewalt legitimiert, sogar dazu auffordert, um die Untergebenheit der Frau in der Ehe erzwingen zu können. Ohne Koran-Bezug wäre es (wie etliche andere) unbemerkt geblieben in einer Rechtssprechung, die stark dazu tendiert, für Täter (nicht nur islamische) Entlastungsargumente zu finden und mildernd zu gewichten.

Ein Einzelfall wird wohl eher die Empörung über dieses Urteil bleiben. Der folgende Fall ist schon kein Skandal mehr. (Aus der Westfalenpost „Messerstecher erhält ein mildes Urteil“, Link nicht mehr verfügbar)

Ali K. (26) stach mehr als zehnmal auf seine am Boden liegende Frau ein. Er wollte sie töten. „Wir haben hier schon mehrfach nahezu identische Fälle erlebt. (…) Jedesmal hatte ein Ehemann türkischer Herkunft auf seine vermeintlich ungehorsame Frau mit einem Messer eingestochen.“ Mit diesen Worten leitete der vorsitzende Richter Horst Werner Herkenberg gestern Nachmittag die Urteilsbegründung ein. Der Angeklagte, „dem man, wie er da sitzt, eine solche Tat kaum zutraut“, hätte sich als „Sklave der Verhältnisse zwischen Ehre und Familie“ gefühlt und dementsprechend verhalten. Er hätte dann eine „verhängnisvolle Wahl“ getroffen, „die fast zur Katastrophe geführt hat.“

Kein Skandal mehr sind auch Ehrenmorde, obwohl sie längst permanentes Beiwerk der viel gerühmten kulturellen Bereicherung geworden sind. Nicht einmal ein Mord in aller Öffentlichkeit, wie vor ein paar Tagen im Terminal des Stuttgarter Flughafens erschüttert mehr. Fast überflüssig zu erwähnen – der Täter war ein islamisch Sozialisierter aus dem Kosovo.

Vor solch einer realistischen Betrachtung von Aspekten islamischer Alltagswelten wirkt der taz-Kommentar von Misik bezüglich der scheidungswilligen Frau im Koran-Urteil, die immerhin von Mord bedroht wurde von ihrem auf sie in islamisch-patriarchalicher Weise Besitzansprüche stellenden Gatten, mehr als zynisch:

Offenbar funktioniert die Integration doch ganz gut.

Allerdings ist diese Aussage zutreffend, wenn man „Integration“ so versteht, dass oben genannte Fallbeispiele der Rechtssprechung und der Tat selbst zwar noch wahrgenommen werden, aber keinerlei Aktivität mehr auslösen, diese Missstände zu unterbinden.

Bei solch erdrückender Faktenlage darüber, was die islamische Kultur und Gesellschaftsform noch vom Grundgesetz im Alltag übrig läßt, flüchtet sich die taz in die üblichen Klischees:

Die Angstlust vor dem gefährlichen Moslem grassiert. Angesichts der internationalen Frontstellung zwischen „dem Islam“ und „dem Westen“, angesichts von ethnisch segregierten Einwanderercommunities in Großstädten, von anatolischen Paschas, türkischen Jugendbanden und Kopftuchträgerinnen wähnt man neuerdings sogar in feingeistigen Schichten das Abendland in Gefahr. Auch mancher einstige Linksliberale klingt da gelegentlich, als wäre er heute in der NPD.

Irrationale Gefühlswallungen wie „Angstlust“ kennzeichnen, wer die Menschenrechtsverletzungen islamischer Kultur nicht ignoriert oder akzeptiert, und die Ursache für diese Verbrechen benennt. Und das klingt dann schon wie die NPD. Das sagt man halt mal so daher, um Andersdenkende zu diffamieren. Fragt sich eher, was taz-Autor Misik eigentlich von der NPD abhebt, bei so wenig Differenzierungsvermögen, so viel Feindbildpflege, so wenig Solidarität mit Opfern schlimmster Gewalt- und Diskriminierungsexzesse. Es kommt einem vor wie das Klischee über jemanden, der seine eigenen Charakterzüge bei anderen verortet und dort bekämpft, anstatt bei sich selbst.

PI bekommt auch sein Fett ab:

Dass es sich bei den PI-Machern nicht um Dumpfnazis aus der Eckkneipe handelt, sieht man nur an der programmatischen Kopfzeile: „Pro-amerikanisch – Pro-israelisch – Gegen die Islamisierung Europas“.

Leider fehlt da noch was wichtiges, um PI zu beschreiben: „Für Grundgesetz und Menschenrechte“. Das wird schon mal unterschlagen, und ebenso, welche Fakten bei PI thematisiert werden. Eine sachliche, tiefgründige Auseinandersetzung ist ja auch gar nicht erwünscht.

Die Fürsprecher des naiven Multikulturalismus und des Islam sind schlicht nicht in der Lage, auf der Basis von Grundgesetz und Menschenrechten ihren Standpunkt zu vertreten. Um ihren Machtanspruch und Einfluss zwecks Gestaltung der Gesellschaft zu bewahren, haben sie sich ganz auf das Diffamieren verlegt. Sie wollen erreichen – und darin liegt letztlich ihre einzige Chance -, dass man Andersdenkenden, die ihren Einfluß gefährden könnten, nicht mehr zuhört, weil sie mit dem Ketzer-Stempel des Multikulturalismus versehen wurden.

So bekommt einer nach dem anderen seine Portion undifferenzierter Diffamierung ab: „Udo Ulfkotte, der obskure Ex-‚Geheimdienst-Experte‘ der FAZ„, der „Radaupolemiker Henryk M. Broder“.

Das öffnet Spielraum für die schrillsten Allianzen. Rassistische Ausländerfeinde, christliche Fundamentalisten und meschuggene rechte Juden finden sich plötzlich in einem natürlich-unnatürlichen Bündnis wieder.

Misik versucht auseinander zu dividieren, wo Übereinstimmung besteht. Im Wunsch Grundgesetz und Menschenrechte zu bewahren. Dass er Gegner von Ehrenmorden als „rassistische Ausländerfeinde“ hinstellt, indem er andere Motive für Islam-Ablehnung gar nicht zuläßt, überführt Misik selbst als „Ausländerfeind“. Denn Ehrenmordopfer sind überwiegend nicht deutscher Herkunft. Immer wieder erstaunlich, wie wenig Ausländer als Opfer von Ausländern bei den angeblichen Ausländerfreunden Solidarität erfahren.

Natürlich geht es Misik nicht um den Menschen, sondern um die Durchsetzung seiner Ideologie, für die er (Schein)Argumente sucht, wie die Bewahrung vor „Rassismus“ – was im Fall von Misik die Ignoranz gegenüber Ehrenmorden bedeutet.


Kleingärtner im Wein- berg Allahs: R. Misik

Ansonsten ergeht sich Misik im Aufzeigen selbst entdeckter Widersprüche, wenn man z.B. die Menschenrechtsverletzungen im Islam ablehnt, und zugleich nicht die ausgeprägte Anti-US-Haltung in Europa teilt. Wo doch sogar in der US-Regierung eine wohlwollende Haltung zur Islam-Expansion in Europa zu finden sei. Als hätte man je behauptet, dass es in den USA keine Dhimmis gäbe.

Wer so viele moralische Unsäglichkeiten und Widersprüche bei anderen findet, und die eigenen so geflissentlich übersieht, ist inkonsequent und unglaubwürdig … könnte man nun abschließen.

Doch die Argumentation von Misik hat Methode. Sie ist ein einziges Ausweichen, um eine Thematisierung der Menschenrechtslage aufgrund des Islam zu vermeiden. Auch Misik (und allen anderen Befürwortern der Islamexpansion in Europa) kann die katastrophale Menschenrechtslage in der islamischen Welt nicht entgangen sein. Anstatt selbst gegen diese Missstände aktiv zu werden, stänkert man gegen jene an, die darauf hinweisen.

Die Linken, Grünen, Multikulturalisten beschleicht derzeit die große Furcht, sie könnten ihren (sich selbst verpassten) Ruf als moralische Tugendwächter verlieren. Denn aus menschenrechtlicher Sicht sind sie unglaubwürdig. Vielfach (nicht immer) haben sie einen humanistischen Standpunkt missbraucht, um damit ihre (selbst attestierte) moralische Überlegenheit zur Schau zu stellen. Haben diese machtbewussten Kreise erst die Deutungshoheit über die Begriffe verloren, ruft ihr inquisitorischer Befund der Ketzerei (wenn man Zweifel und Missstände an ihrem Multikulti äußert) nur noch ein gelangweiltes Gähnen hervor.

Zum Schluß das Beste:

Die neuen Xenophoben haben die „Ausländer“ durch den „Islam“ ersetzt, was zu Modernisierungstendenzen in der Argumentationslinie führte.

Moslems, und zwar nur islamisch sozialisierte bzw. korantreue, stellen die einzige Migrantengruppe in ganz Europa dar, die ausgeprägte Integrationsprobleme mit der Ursprungsbevölkerung hat. Mit dumpfer Ausländerfeindlichkeit hat Islamkritik nichts zu tun. Absichtlich vermengen Anhänger des Multikulti diee völlig verschiedenen Dinge, um den Islam vor Kritik abzuschirmen und seine Kultur hier etablieren zu können. Das bedeutet einen Verlust und die Missachtung an Grund- und Menschenrechten.

Tatsächlich ist Multikulti ein Ersatzbegriff für pro-Islam geworden. Und die Forderungen nach Toleranz und Vielfalt an die Einheimischen, sind Forderungen, islamische Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit als „deren Kulturgut“ zu „respektieren“. Mitspracherecht für die Einheimischen: Ausgeschlossen! Diese politische Strömung warnt vor dem Rechtsextremismus – wendet aber dessen Methoden munter an. Wobei sich Rechts- und Linksextremismus ohnehin nicht unterscheiden in ihrem totalitären Machtanspruch. Und neuerdings muss man wohl auch den Multikulturalismus hinzuzählen.

» an Robert Misik
» an die taz (Ressort: Leserbriefe)
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Trotz Empörung: Yusuf Islam erhält Echo für sein „Lebenswerk“

yusuf_echo.jpgEin Skandal allererster Güte spielte sich am Samstag Abend in Berlin ab: Yusuf Islam, früher unterwegs als Cat Stevens, erhielt aus der Hand von Laudator Thomas Gottschalk den „Echo“-Musikpreis für sein Lebenswerk, obwohl zu diesem „Lebenswerk“ auch die Unterstützung der Fatwa gegen den Autor Salman Rushdie gehört. So ein öffentlicher Mordaufruf scheint für die Musikindustrie nicht weiter von Belang zu sein. Der Dachverband der Phonoindustrie jedenfalls findet, dass Yusuf für sein „musikalisches, soziales und politisches Engagement“ und als „Brückenbauer zwischen dem Westen und der islamischen Welt“ unbedingt gewürdigt werden muss. Ein Brückenbauer, der Frauen nicht die Hand gibt und Todesurteile bei Blasphemie befürwortet. Ein richtiger Kumpel eben!

Der Spiegel schreibt:

Islam galt lange als Persona non grata, weil er 1989 die Fatwa gegen Salman Rushdie offenbar unterstützte. So sagte er unter anderem in einem Interview, wenn Rushdie bei ihm auftauchte, würde er „versuchen, Ajatollah Chomeini anzurufen und ihm sagen, wo der Mann sich aufhält.“

Jemand, der die Ermordung von Menschen, die wie Rushdie unser westliches Kulturgut der Religionsfreiheit (Rushdie verließ den Islam), unsere Meinungsfreiheit inklusive dem seit der Aufklärung etablierten Recht zur Religionskritik befürwortet und/oder akzeptiert – ist gestern abend mit höchsten künstlerischen Ehren bedacht worden.

Wie müssen sich die vielen, ebenfalls von scharia- und korantreuen Moslems Verfolgten, um ihr Leben Bangenden, von Mord bedrohten dieser Welt fühlen angesichts einer solchen Ungeheuerlichkeit?

Fürsprecher islamischer, mörderischer Intoleranz

Wie müssen sich die Angehörigen und Hinterbliebenen, die Freunde von islamisch Verfolgten und Ermordeten fühlen, wenn ein Führsprecher islamischer Scharia-Justiz Beifall erhält für sein „Lebenswerk“?

Wenn ein Fürsprecher islamischer, mörderischer Intoleranz für „musikalisches, soziales und politisches Engagement“ und als „Brückenbauer zwischen dem Westen und der islamischen Welt“ geehrt wird, der sich lediglich unehrlich um seine wahre Gesinnung zu verbergen windet und lügt – aber nie Islamkritikern wie Rushdie ein Recht auf Islamkritik eingeräumt hat; wenn eine solche Person zum Idol der interkulturellen Verständigung aufsteigt, hat der Westen seine einstigen Werte der Meinungsfreiheit und Menschenrechte selbst aufgegeben.

Weiterer kultureller Tiefpunkt in Deutschland

Deutschland hat einen weiteren kulturellen wie politischen Tiefpunkt nach dem 3. Reich markiert. Denn inzwischen kann niemand mehr sagen, „ich habe nichts davon gewußt“. Die Gesinnung von Yusuf Islam ist für jeden leicht recherchierbar. Sowohl seine Aussagen, als auch seine Weltanschauung sind kein Geheimnis. Yusuf Islam ist ein Vertreter des korantreuen Islam. So wie er in Saudi-Arabien, dem Iran, dem Sudan umgesetzt wird. Ländern der Geschlechterapartheid, der totalen Unterdrückung jeglicher Religions- und Meinungsfreiheit, der religions-„rassistischen“ Einteilung in islamische Herrschaftsmenschen, und ungläubige Minderwertige, Diskriminierte. Mit der Akzeptanz und Aufwertung der Person Yussuf Islam erfährt dessen menschenrechtsfeindliche Gesinnung und missionarische Aktivität ebenfalls Akzeptanz und Aufwertung. Ein weiterer Schritt zur Etablierung islamischer Menschenrechtsfeindlichkeit über das an sich stupide Vehikel der Personifizierung einer Ideologie mit einer medial aufbereiteten Person. Sympathie für Yusuf Islam wird übertragen auf den ganzen Islam. Diese Wirkung ist beabsichtigt von den Personen, die den Auftritt des korantreuen Scharia-Moslems Yusuf Islam zu verantworten haben.

Unfreiwillig gibt die Floskel über Yusuf Islam als „Brückenbauer zwischen den Kulturen“ preis, dass man die Kulturen der Menschenrechte und der Scharia längst für gleichwertig und gleichberechtigt hält. Ein kultureller Austausch soll stattfinden auf gleicher Ebene. Als gäbe es zwischen Menschenrechten und Koran/Scharia kein abgrundtiefes Gefälle aus humanistischer Sicht. Wobei der kulturelle Austausch ohnehin eine Einbahnstraße ist, bei der lediglich der Westen vom Islam beeinflußt wird, kaum jedoch umgekehrt. Yusuf Islam steht exemplarisch für eine strickte Ablehnung menschenrechtlicher Kultur – er gibt noch nicht einmal Frauen die Hand, weil er diese für unrein hält und den Kodex des Unrechts islamischer Geschlechterapartheid befolgt.

Echo-Preisverleihung als Werbung für den Islam

Dass Yusuf Islam diesen Echo-Preis erhielt, ist kein Versehen. Er soll uns den Islam in gefahrloser Form erscheinen lassen. Über die Personifizierung mit dem bei der Preisverleihung harmlos wirkenden Scharia-Befürworter Yusuf Islam soll uns der ganze Islam als Religion für respektable Lebensart dargestellt werden. Als Weg der „Selbstfindung“ und intensiver Spiritualität, wobei bei der Preisverleihung alles unerwähnt blieb, das den radikalen, korantreuen Islamisten Yusuf Islam als intoleranten, religions-rassistischen Dogmatiker überführt hätte. Besser, bzw. verlogener kann Propaganda kaum noch sein.

Die Laudatio für Yusuf Islam hielt Thomas Gottschalk, der ihm schon vor einigen Wochen in seiner Sendung „Wetten, dass…“ zum musikalischen Comeback in Deutschland verhalf.

Gottschalk:

„Man wirft mir ja manchmal vor, ich bin musikalisch etwas in der Vergangenheit hängen geblieben, dafür weiß ich aber auch Sachen, die andere nicht mehr wissen. Es stimmt, fast genau heute auf den Tag vor 40 Jahren hat in London Jimmy Hendrix zum ersten Mal die Idee gehabt auf einer Bühne eine Gitarre zu zertrümmern. Und an genau diesem Abend, in genau diesem Club ist auch ein junger Mann aufgetreten mit einer weichen Stimme, dem nie in seinem Leben eingefallen ist irgendetwas zu zertrümmern.

Inzwischen hat der ehemalige Cat Stevens die Menschenrechte zertrümmert – zumindest in sich selbst und seinem engeren Wirkungskreis. Mehr Destruktivität hat wohl kaum ein Popstar je gezeigt.

Ich war damals in dem Alter, wo ich zum ersten Mal eine Freundin hatte, bei der es nicht nur Abendessen gab sondern auch Frühstück und hab in dieser Zwischenzeit sehr, sehr viel Cat Stevens gehört, wunderbare Sachen. Und dann hat dieser Mann sich tatsächlich entschieden, was es heute kaum noch geben wird, den Job eines erfolgreichen Popstars einfach aufzugeben und nichts anderes zu machen. Das wäre nicht meine Entscheidung gewesen, schon gar nicht in die Richtung, die er gegangen ist.

Hoffentlich bleibt das so, Herr Gottschalk. Denn Cat Stevens hat sich von den Menschenrechten verabschiedet – und wurde zum koranhörigen Scharia-Propagandisten, der sein früheres, ungläubiges Leben als Moslem äußerst negativ betrachtet. Und das Musizieren aufgab, weil er es für unislamisch hielt. Übrigens hat er es nur deshalb wieder angefangen, um Werbung für den Islam, also die menschenrechtsfeindlichen Gesetze und Normen Allahs zu betreiben.

Aber ich hab immer bewundert, mit welcher Konsequenz er diesen Weg weitergegangen ist.

Ideologische Fanatiker sind des öfteren herausragend konsequent. Die Darstellung von Yusuf Islams „Konsequenz“ umschreibt nichts anderes als blinden Korangehorsam und religiösen Fanatismus.

Ich hab das Glück gehabt, ihn dann in den 90er-Jahren bei meiner Late Night Show als Interview-Gast zu haben. Ich habe solange gequengelt, bis er irgendwas gesungen hat, aber es gab nur einige Zeilen aus dem Koran. Und dann hat er sich Gott sei Dank vor kurzem wieder entschieden noch mal Musik zu machen und es war nur folgerichtig – und ich bin ihm sehr dankbar dafür – dass er meine Sendung dafür gewählt hat, in Deutschland wieder musikalisch dabei zu sein.

Und Gottschalk bietet nun einem Scharia-Koranlehrer eine Plattform für Islampropaganda. Aber Gottschalk ist nicht der einzige Romantiker, der nicht verstehen will, dass Cat Stevens ausgelöscht wurde, so tot ist, wie man nur tot sein kann. Der einstige, friedliche, tolerante, einfühlsame Cat Stevens ist wie im Film „die Körperfresser“ nur noch eine fleischliche Hülle, doch all sein Denken und Fühlen ist heute völlig anders unter dem Namen Yussuf Islam. Cat Stevens akzeptierte nie Mord gegen Andersdenkende. Er hielt Frauen weder für unrein, noch für minderwertig, und er betete auch keine Gottheit an, die in ihren angeblichen Botschaften zu Krieg und Mord aufruft. Aufwachen, Herr Gottschalk und alle anderen Cat Stevens-Nostalgiker: Cat Stevens ist tot, so lange er Yusuf Islam heißt.

Nun ist es ja so, dass es auch schon einige Stimmen gibt, die raunen und sagen, dieser Mann hat den Preis deswegen nicht verdient, weil er nicht in seinem Leben alles „politcally correct“ ausgedrückt hat.

Wollen wir doch mal großzügig sein, und eine Befürwortung von Mord, gerichtet gegen Andersdenkende, locker durchgehen lassen. Ebenso die Diskriminierung von Frauen und die Ablehnung der Menschenrechte generell. Warum kommt Gottschalk (oder sein Redenschreiber) nicht darauf, von Yusuf Islam zu verlangen, Mord abzulehnen, wenn man sich gemäß islamischen Maßstäben nicht „politically correct“ ausdrückt?

Nein – solche Forderungen nach Toleranz und Respekt vor unseren Werten der Menschenrechte inklusive Religionskritik werden an Moslems absolut nie gerichtet. Mordakzeptanz gegenüber Andersdenkenden wird bei der Echo-Verleihung zum verbalen Ausrutscher, zum belanglosen Lapsus herabgespielt. Dabei sind hunderte Islamkritiker in Europa mit dem Leben bedroht, brauchen Polizeischutz, müssen untertauchen, ist deren Leben ruiniert. Der Standpunkt von Yusuf Islam ist keine Bagatelle. Er ist eine massive Bedrohung für alle Menschen, die in Freiheit leben wollen. Jemand wie Yusuf Islam, der die Ermordung des Islamkritikers Rushdie bis heute nicht verurteilt, und der bis heute unser Recht auf Religionskritik nie verteidigt oder akzeptiert hat, wird bei der Echo-Verleihung „poltically correct“ zum Idol der interkultuellen Verständigung erhoben.

Ich habe mich auch schon für Dinge entschuldigt, die ich gar nicht gesagt habe oder Dinge die ich zwar gesagt habe, aber nicht so gemeint habe und ich möchte in diesem Zusammenhang alle bitten: Nehmen Sie das, was Popstars in jeder Form sagen, nicht so ernst. Vor allem, wenn sie’s privat tun, da kommt meistens nichts vernünftiges bei raus.

Spricht Gottschalk in dem Moment von sich selbst? Yusuf Islam hat den Mordaufruf gegen einen Andersdenkenden nicht unterstützt, als er noch der Popstar Cat Stevens war, sondern als er zum korantreuen Moslem konvertiert war. Popstars rufen im Regelfall nicht zum Mord auf, sie befürworten dies auch nicht. Islamische Kleriker und korangetreue Moslems hingegen fordern die Umsetzung des islamischen Rechtskodex. Aus ihrer Sicht ist die Ermordung eines Islamkritikers keine Strafe, sondern göttlich gewollte Rechtsordnung.

Ab und zu fallen auch einige von der Palme. Also, das ist dann das große Problem, dass es zu Verwirrungen und Verwicklungen kommt, die nicht sein müssen. Es wird glaube ich nur dann problematisch, wenn Musiker ihre verqueren Lebensphilosophien in ihre Musik einbauen und damit die Hirne unserer Kinder verstopfen. Aber das hat dieser Mann niemals getan, er hat immer musikalisch ausgeglichen.

Netter Entlastungsversuch. Nur weil Yusuf Islam seinen Schülern in den Koranschulen z.B. die Koranaussage wie „Ungläubige sind schlimmer als Tiere usw.“, nicht singend näher gebracht hat oder weil er seine Sympathie zum Mordaufruf an Rushdie nicht gesungen hat, sondern „nur“ gesprochen, soll nun egal sein, was dieser Schariabefürworter Yusuf Islam an Menschenrechtsfeindlichem vertritt.

Die Generationen bei Father and Son, sein Lied Morning has broken war einer der schönsten Verneigungen vor der Schöpfung, egal ob die von Gott, von Allah oder aus physikalischen Zufällen entstanden ist. Ich bin der Meinung, dieser Mann hat seinen Preis verdient.

Anmerkung zu den viel gerühmten „Hilfsprojekten“ in Bosnien und dem Kosovo des Yusuf Islam. Sie kommen nur Moslems zugute. Für Ungläubige ist ihm sein Geld zu schade. Welch ein Unterschied zu den Abermillionen, die der Westen auch für Moslems z.B. nach dem Tsunami übrig hatte.

Hier das Video zur Echo-Preisverleihung an Yusuf Islam auf RTL:


Link: sevenload.com

» an den Echo-Veranstalter, die Deutsche Phono Akademie (Vorstandsvorsitzender: Michael Haentjes)




Schweiz: Sozialamt finanziert Islamisten und Haushaltshilfe

monika_stocker.jpgEuropa muss untergehen. Wir lassen die Feinde unserer Freiheit nicht nur begeistert ins Land, nein, überall in Europa geben wir ihnen auch noch finanzielle Mittel in die Hand, die ein Durchschnittsverdiener in unselbständiger Beschäftigung niemals erreichen kann. Ganz besonders die Grünen und die Roten setzen sich für die „armen unterpriviligierten“ Menschen ein. Und so wundert es nicht, dass in Zürich eine Grüne für einen Sozialhilfeskandal allererster Güte verantwortlich ist: Sozialvorsteherin Monika Stocker (Foto).

In den Schweizer Zeitungen finden sich haufenweise haarsträubende Vorfälle, für die Stocker verantwortlich ist. Zum Beispiel unterstützte das Zürcher Sozialamt seit November 2004 einen 48-jährigen Libyer mit 81353 Franken. Der hat sogar einen Arbeitgeber, die FIOE (Föderation der Islamischen Organisation Europas), deren Mitglieder aus Europa «Eurabien» machen möchten. Aber der zahlt zu wenig, das Sozialamt gibt Zuschüsse, damit seine Existenz gesichert ist. Die Weltwoche schockiert mit folgendem Beispiel:

Im Herbst 2001 blitzte die Polizei Ferad Skalonic* auf der Autobahn mit 198 km/h. Da der 34-jährige Chauffeur aus Bosnien bereits einschlägig vorbestraft war, musste er seinen Führerschein abgeben. Er verlor seine Stelle, ausserdem wurde eine Busse von 10000 Franken ausgesprochen. Angeblich fühlte sich Skalonic, ein Familienvater mit vier Kindern, danach nicht mehr in der Lage zu arbeiten. Zeitweise suchte er Hilfe bei einem Psychiater. Wenig später wurde auch seine Frau krank, zuerst litt sie an einer Entzündung am Handgelenk, dann schmerzte plötzlich das Bein, so dass sie nur noch Teilzeit arbeitete. Skalonic blieb arbeitslos. Im Januar 2003 wurde Ferad Skalonic von der Arbeitslosenkasse ausgesteuert und an das Sozialamt der Stadt Zürich verwiesen.

Im Rückblick müsste Ferad Skalonic der Polizei danken. Etwas Besseres hätte ihm und seiner grossen Familie gar nicht passieren können, finanziell gesehen. Nun wurde ihm von Amtes wegen eröffnet, dass er zu jener Gruppe gehört, die «auf Fürsorgeleistungen angewiesen sind», wie es im Jargon heisst. «Seit Monaten unter dem Existenzminimum, Familie hat sich aus Stolz nicht beim Sozialamt melden wollen», protokolliert die zuständige Sozialarbeiterin am 20. Januar 2003 bei der Fallaufnahme, «bis dann klar wird, dass der Familie monatlich über Fr. 3000.– zur Existenzsicherung fehlen». Wenige Tage später sind die dringendsten Rechnungen beglichen: ausstehende Mietzinsen, Zahnarzt, Krankenkasse, die Gebühren für die Verlängerung der C-Bewilligung, diverse Versicherungen. In den folgenden Tagen wird die Wohnsituation geregelt und Ferad Skalonics Gebiss saniert. Ausserdem entdeckt der Sozialarbeiter eine doppelt abgeschlossene Hausratversicherung, die nun storniert wird. Danach geschieht monatelang nichts mehr. Skalonic tritt keine neue Stelle an, ohne Fahrausweis findet er nichts Passendes. Gleichzeitig reduziert seine Frau ihr Arbeitspensum auf zwanzig Prozent. Sie verdient nun so wenig, dass sie ebenfalls Sozialhilfe erhält. Ihren geringen Verdienst muss sie nicht abgeben, er gilt als «Freibetrag». Damit möchte man Sozialhilfeempfänger dazu motivieren, ihre Rente ein wenig aufzubessern.

Monatlich erhält nun Familie Skalonic via Bank eine Rente überwiesen. Während der folgenden Jahre finden sich nur noch sporadische Einträge in der Fürsorgefiche. Zum Beispiel im Dezember 2004: «Frau S. und die Kinder haben schw. Pass bekommen; Herr S. sei wegen Verkehrsdelikten nicht eingebürgert worden». Februar 2006: «Frau S. bringt diverse Rechnungen vorbei. Mit 4 Kindern sei sie völlig überfordert. Finanzen würden nirgends wohin reichen. Der Mann sitze den ganzen Tag rum und jammere.» Juni 2006: «Herr S. ist überglücklich, er habe endlich wieder seinen Fahrausweis zurückbekommen. Frau S. bringt Rechnungen. Habe gesehen, dass sie allein für Tel. um die Fr. 350 bezahlen. Es ist klar, dass das so nicht reicht.»

Trotz Führerschein hat Ferad Skalonic bis heute keine neue Arbeit gefunden. In den letzten vier Jahren hat das Sozialamt der Stadt Zürich die bosnische Familie mit 235979 Franken und 90 Rappen unterstützt. Das macht 4916 Franken im Monat. Hinzu kommen 1000 Franken, welche die Ehefrau verdient, total sind es demnach monatlich rund 6000 Franken, netto und steuerfrei. Das ist weit mehr, als Ferad Skalonic, Chauffeur, mit legaler Arbeit je verdienen könnte.

Der Fall Skalonic ist keine Ausnahme, sondern Alltag im Zürcher Sozialamt. Für eine sechsköpfige Familie ist eine monatliche Rente von knapp 5000 Franken sogar eher an der unteren Grenze. Der Weltwoche liegen ein halbes Dutzend Fallbeispiele vor, bei denen, je nach Bedarf, mehr ausbezahlt wurde: Eine dreiköpfige Flüchtlingsfamilie aus dem Kosovo erhält monatlich 5151 Franken, eine sechsköpfige Familie aus dem Irak kommt dank zusätzlichem Eigenverdienst auf über 7000 Franken im Monat, in einem weiteren Fall, von dem später noch die Rede sein wird, sind es über 9000 Franken. Zum Vergleich: Der statistische Durchschnittslohn in der Schweiz betrug vergangenes Jahr 5700 Franken brutto (vor Abzug von Sozialabgaben und Steuern). Das betreibungsrechtliche Existenzminimum für eine vierköpfige Familie, die keine Fürsorge bezieht, liegt bei gut 4000 Franken.

Der Bevölkerung ist bisher kaum bekannt, wieviel Geld man für’s Nichtstun bekommt. Das wird sich ja nun hoffentlich ändern, insofern muss man Frau Stocker direkt dankbar sein.

Dass Sozialhilfeempfänger solche hohen Beträge erhalten – ohne Gegenleistung –, ist in weiten Kreisen der Bevölkerung kaum bekannt. Was nicht zufällig ist, denn die Sozialexperten nennen in der Öffentlichkeit meistens nur die Zahlen für den sogenannten Grundbedarf. Im Fall Skalonic wären das monatlich 2592 Franken zuzüglich Krankenkassenprämien und die Miete für die Wohnung oder das Haus, welche vom Sozialamt direkt beglichen wird. Entscheidend sind aber all die Beträge, die wenig präzis «weitere situationsbedingte Leistungen» genannt werden. Darunter fallen unzählige Leistungen, die das Sozialamt bezahlt: sämtliche Selbstbehalte der Krankenkasse sowie die Kosten für Zahnbehandlungen. Ebenso Abonnemente für öffentliche Verkehrsmittel, Schulbücher, Nachhilfeunterricht, aber auch Autofahrstunden, ja Musikunterricht oder der Koranunterricht. Engagiert sich ein Sozialhilfeempfänger in einem Verein, zahlt die Stadt den Vereinsbeitrag, fährt eine Familie in die Ferien, werden auch diese Kosten vom Sozialamt übernommen.

Dazu kommen weitere Sonderhilfen. Mit Motivations- oder «Minimalzulagen» wird etwa der Besuch eines Integrationskurses oder ein Ehrenamt bei einem Verein belohnt. (…) Auch die kostenlose Prozessführung vor Miet-, Arbeits- oder Versicherungsgericht gehört dazuKurz, wer im System drin ist, hat Anrecht auf eine Art Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt und Risiko – und wird dieses System vernünftigerweise nie verlassen.

Auch wenn die SVP jetzt eine Initiative „Stopp dem asozialen Sozialmissbrauch“ gestartet hat und die Kritik an Stockers Amtsführung immer lauter wird: Wir sind nicht mehr zu retten, denn aufgrund jahrzehntelanger Gutmenschenpropaganda sitzen die Stockers überall.

(Spürnasen: René L., Manfred M. und Barbara St.)




Münchner Sicherheitskonferenz: Putin wie Chruschtschow

putin_chruschtschow.JPGFast schon legendär ist die erregte Rede des früheren sowjetischen Staatschefs Nikita Sergejewitsch Chruschtschow auf der 15. UNO-Vollversammlung 1960, als er mit seinem berühmt gewordenen Hämmern seines Schuhs auf den Tisch für großes Aufsehen sorgte. Es scheint, als ob ihm der russische Präsident Wladimir Putin mit seinem gestrigen Auftritt auf der Münchner Sicherheitskonferenz nacheifern wollte.

Zwar ließ Putin seine Schuhe an, aber (als erster russischer Gast) rechnete er auf der Sicherheitskonferenz wie zu Zeiten des Kalten Krieges in harscher Form mit der Politik von US-Präsident Bush ab. In nahezu allen wichtigen Fragen nahm Putin gegensätzliche Positionen zum Westen ein. Dem amerikanischen Präsidenten warf er vor, die Welt unsicherer gemacht zu haben, das Völkerrecht zu missachten und politische Lösungen unmöglich zu machen. Die Politik der USA würde das Wettrüsten von Staaten, die nach Atomwaffen streben, anstacheln. Russland habe es außerdem satt, sich ständig Demokratie von denen predigen zu lasen, die eine monopolare Weltordnung anstrebten.

Der russische Präsident ging am Samstag auf der Sicherheitskonferenz in München unerwartet hart mit Washington ins Gericht: Die zunehmende Verachtung fundamentaler Grundsätze des Völkerrechts beschleunige das Wettrüsten, die monopolare Welt habe sich nicht bewährt. Seit dem Ende des Kalten Krieges gebe es mehr bewaffnete Konflikte und weit mehr Tote als zuvor, sagte Wladimir Putin. Der Versuch der USA, Probleme einseitig zu lösen, habe andere menschliche Tragödien ausgelöst – der Präsident spielte damit unverhohlen auf das US-Engagement im Irak an. Die Anwendung von Gewalt dürfe jedoch nur das letzte Mittel sein und könne allein von den Vereinten Nationen legitimiert werden, fügte er hinzu. Weder die Nato noch die Europäische Union könnten diese Legitimation durch eigene Beschlüsse ersetzen.

Deutliche Worte gab es auch zum Thema Energiepolitik, wo Russland sich jegliche Einmischung von außen verbat, und zum Kosovo. Die UNO strebt ja bekanntlich eine weitgehende Unabhängigkeit des Kosovo von Serbien an, ein irrsinniges Bestreben, dem Serbien verständlicherweise unmöglich zustimmen kann

Putins großer Auftritt in München war eine Art Rückmeldung Russlands als Weltmacht. Anklänge hatte es in den vergangenen Monaten wiederholt gegeben: So wurde zum Beispiel öffentlich angekündigt, dem von Washington zur „Achse des Bösen“ gezählten Iran Waffen zu liefern. Unbotmäßigen kleineren Nachbarn wie der Ukraine und Weißrussland wird zuweilen die Energiezufuhr abgeschnitten. Eine positive wirtschaftliche Entwicklung unterstützt den neuen russischen Kurs, der ausdrücklich Schluss mit der alleinigen Supermachtrolle der USA machen will. Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer äußerte sich offen „enttäuscht“ über die aggressiven Ausführungen Putins. Die Rede des russischen Präsidenten sei „nicht hilfreich“ gewesen. Auf Kritik Putins an der erweiterten Nato sagte der Niederländer: „Es gibt keine Nato-Erweiterung in einem aggressiven Sinn, nicht so, dass dies gegen irgend jemand gerichtet ist.“Der mögliche republikanische US-Präsidentschaftskandidat John McCain äußerte ebenfalls seine Sorge über den neuen harten russischen Kurs. Er befürchte, Moskau werde noch mehr Druck als ohnehin schon über die Energiepolitik ausüben. McCain widersprach der Ansicht Putins, die Welt sei monopolar. Im übrigen hätten die USA nicht allein den Kalten Krieg gewonnen. Es dürfe „kein Platz mehr für sinnlose Konfrontationen sein“, fügte er hinzu.

Leider aber dürfte der Aufruf der israelischen Außenministerin Zipi Livni, die internationale Staatengemeinschaft möge ihre Streitigkeiten beenden und den Iran in seinen Bestrebungen zur Entwicklung von Atomwaffen stoppen, ungestört verhallen.

Interessant sind übrigens die vielen Putin-Befürworter im Kommentar-Bereich bei Focus, die geradezu entzückt sind über dessen Abrechnung mit Bush.

(Spürnase: b. jellyfish)




„Zwangsheirat hat nichts mit dem Islam zu tun“

zwangsheirat.jpgEin weiteres Beispiel aus der Welt der Kulturbereicherer wurde uns jetzt aus München zugeschickt. Deutscher Mann liebt türkische Frau – das ist eine völlig unzulässige Verbindung und wird mit Morddrohungen und Zwangsverschleppung bestraft. Ein Einzelfall sicherlich, wir wissen es.

Zwangsheirat, so wurde nämlich sogleich von „kompetenter“ Seite versichert, haben mit dem Islam gar nichts zu tun und käme überall vor – es handelt sich somit um allgemein verbreitete Einzelfälle.

In München trug sich folgender Fall zu. Da der Beitrag registrierungspflichtig ist, bringen wir ihn ausführlicher:

Eine türkische Familie hat den deutschen Verlobten ihrer 20-jährigen Tochter entführt, um das Ende der Beziehung des Paares zu erzwingen. Sie zerrten den 20-jährigen Münchner in ein Auto und setzten ihn mit Morddrohungen unter Druck. Die Tochter sollte nach dem Willen der Familie sofort in die Türkei zurückkehren, das Flugticket war bereits gekauft. Mutter, Vater und Bruder der Türkin sitzen wegen Geiselnahme in Haft. Der junge Münchner und die junge Türkin hatten sich verliebt, als sie gemeinsam eine Ausbildung zum Raumausstatter machten. Die seit einem Jahr andauernde Beziehung war von Beginn an durch die türkische Familie gestört worden. Mehrfach hatte der 27-jährige Bruder dem Verlobten an der Arbeitsstelle aufgelauert, ihn bedroht und beleidigt. Bis vor drei Monaten hatte die junge Türkin noch zu Hause gewohnt, bis das so unerträglich wurde, dass sie mit ihrem Freund zusammenzog. Am Mittwochmorgen lauerte ihre Familie vor der Wohnung des Paares. Als der 20-Jährige zur Arbeit ging, wurde er plötzlich in der Nähe der U-Bahnstation Dülferstraße vom Bruder und dem 53-jährigen Vater seiner Verlobten gepackt und in ein Auto gezerrt, wo die 53-jährige Mutter saß. Einen Fluchtversuch unterband die Familie durch Schläge auf den Kopf des Mannes. Nur durch einen Zufall war das Paar nicht gemeinsam zur Arbeitsstelle aufgebrochen: Die junge Frau war krank im Bett geblieben.

Sofort nach der Geiselnahme fuhr die Familie den jungen Mann zu einem abgelegenen Ort. Dort fielen Morddrohungen: Er solle die Tochter anrufen, damit man auch sie mitnehmen könne. Sollte sie sich weigern, werde auch die Familie des jungen Münchners nicht lange leben. Da ein Telefonat mit der Tochter misslang, beschlossen die drei Täter, zum Hasenbergl zurückzukehren. Dort gab der Entführte vor, die Toilette einer Aral-Tankstelle benutzen zu müssen. Obwohl ihn Bruder und Vater begleiteten, gelang ihm die Flucht. In Todesangst rannte er weg, so schnell, dass er seine Turnschuhe verlor. Auf der Dülferstraße angekommen half ihm die Autofahrerin eines roten Kombis, die ihn zu einer Telefonzelle brachte, in der er die Polizei alarmierte.

Die Familie hatte seit langem geplant, die Tochter in die Türkei zu bringen. Für die gesamte vierköpfige Familie war am 22. Dezember ein Flug nach Antalya gebucht, für die Tochter jedoch fehlte ein Rückflugticket. Damit war klar, dass die Tochter gegen ihren Willen in die Türkei verfrachtet werden sollte, sagt Herbert Linder von der Mordkommission.

Immer wieder hatten ihr die Eltern deutlich gemacht, dass sie keine Beziehung zu einem Deutschen billigten. So versteckte die Mutter den Verlobungsring der Tochter. Erst jetzt fand ihn die Polizei bei einer Wohnungsdurchsuchung im Schrank wieder. Die Eltern leben seit mehr als 30 Jahren in Deutschland und stammen aus einer kleinen Stadt im südöstlichen Anatolien. Der 58-jährige Vater ist seit Jahren als Arbeiter in einem Münchner Betrieb tätig, die 20-jährige Tochter wurde in München geboren. Trotz ihres langjährigen Aufenthalts spricht der Vater nur wenig, die Mutter kein Deutsch.

Anlässlich dieses Vorfalls, der natürlich nichts mit dem Islam zu tun hat, ließ uns die „Expertin“ Gabi Reichhelm vom Pädagogischen Institut der Stadt für Mädchenförderung und Krisenintervention wissen:

Immer häufiger werden in München Mädchen und junge Frauen mit psychischer oder physischer Gewalt gezwungen, einen Mann zu heiraten, den sie nicht wollen oder überhaupt nicht kennen.

Wer jetzt aber denkt, diese erschreckende Entwicklung habe etwas mit der Einwanderung von Menschen mit moslemischen Wurzeln zu tun, wird sogleich eines besseren belehrt:

Zwangsheirat, betont die Expertin, sei jedoch primär kein an Religion oder Nationalität gebundenes, sondern in erster Linie ein kulturelles Phänomen. „Das kommt auch in katholischen Familien vor und hängt stark von der Geschlechter-Hierarchie ab.“

Das ist natürlich sehr beruhigend, dass der Islam nicht das Problem ist, obwohl wir die Äußerungen auf Muslimmarkt so verstanden hatten, dass im Islam der Papa entscheidet, wen die Tochter heiratet. Bestätigung erhielt Frau Reichhelm von einer anderen „Expertin“.

Das bestätigt auch Cornelia Lohmeier von der städtischen Gleichstellungsstelle. Sie erinnert sich an ein 20-jähriges Pärchen, das im Sommer Zuflucht in München suchte: Er kam aus dem Irak, sie aus dem Kosovo, und sie waren auf der Flucht vor beiden Familien, berichtet Lohmeier. Die Dunkelziffer bei den gesetzlich verbotenen Zwangsheiraten sei so groß wie die Vielfalt der Erscheinungsformen. Das reicht von der arrangierten Heirat über sanften Druck bis zu offener Gewalt und sogar zum Ehrenmord.

Ein faszinierendes und überzeugendes Beispiel dafür, dass Zwangsheiraten nicht nur im Islam vorkommen. Er aus dem Irak, sie aus dem Kosovo. Ob beide katholisch waren? Oder jüdisch?

Email: gabi.reichhelm@muenchen.de

(Spürnasen: Inscius und Bernd v. S.)




Der Jihad geht uns alle an

Im FrontPageMagazine.com vom 8. Dezember 2006 fanden wir eine Rede von Don Feder, welche dieser auf einer Veranstaltung der Americans for A Safe Israel National Conference am 3. Dezember 2006 gehalten hat. Wir haben sie für die Leser von PI übersetzt.

Wir haben ein Problem. Dieses Problem teilen Juden in Hebron, Serben im Kosovo, Hindus im Kaschmir, Katholiken im Libanon und Amerikaner auf den Strassen von New York.

Bedenken Sie den Zusammenhang zwischen den folgenden Zwischenfällen, welche alle in den letzten Monaten stattfanden:

• In Indonesien werden drei christliche Schulmädchen enthauptet.
• Im Irak wird ein syrisch orthodoxer Priester entführt, gefoltert und ermordet.
• In Somalia wird eine Nonne beim Verlassen des Krankenhauses, wo sie ihr Leben für die Kranken und Sterbenden opferte, erschossen.
• Im Libanon wird vor einigen Tagen ein christlicher Minister erschossen.
• In Grossbritannien enthüllen die Behörden eine Verschwörung von – im eigenen Land geborenen – Briten, die mehrere Transatlantikflüge sprengen wollen, wobei mehr als 3000 Menschen getötet worden wären.
• In Afghanistan gibt es wieder Selbstmordanschläge.
• Im Irak haben diese niemals aufgehört. Zusätzlich wurden letzte Woche eine Gruppe von Gottesdienstbesuchern aus einer Moschee verschleppt, mit Benzin übergossen und zu Tode verbrannt – dies wurde dann als ‘sektiererische Gewalt’ bezeichnet.
• In Frankreich muss sich ein Philosophielehrer nach glaubwürdigen Todesdrohungen verstecken, weil er am 19. September im Le Figaro einen Artikel veröffentlichte.
• Ungefähr 139 Menschen sterben bei Ausschreitungen in Nigeria, Libyen, Pakistan und Afghanistan – welche auf die Veröffentlichung dänischer Karrikaturen folgten.
• Europa wird momentan von der schlimmsten Welle antisemitischer Gewalt seit der Reichsprogromnacht betroffen. Der ehemalige Direktor des US Holocaust Museums berichtet von im Durchschnitt 12 Anschlägen auf Juden in Paris pro Tag.
• 90 Prozent der Serben im Kosovo haben diesen in Folge von ethnischen Säuberungen verlassen, die restlichen leben in einem Zustand der Ergebung.
• In Mumbai, Indien, hat eine Serie von Anschlägen fast 200 Menschen getötet.
• In Gaza haben Terroristen den letzten ‘Waffenstillstand’ mit dem Abschuss von noch mehr Raketen auf das südliche Israel gefeiert.
• Und das Oberhaupt von mehr als einer Milliarde Katholiken erhielt Todesdrohungen und Aufforderungen zum Konvertieren, nachdem er eine Rede hielt, in welcher er für ein Gleichgewicht zwischen Glauben und Vernunft eintritt und dabei einen byzantinischen Kaiser des 14. Jahrhunderts zitierte.

Was haben all diese Zwischenfälle gemeinsam ?

Um den Kolumnisten Mark Steyn in seinem exzellenten Buch America Alone: The End of The World As We Know It zu zitieren: Es beginnt mit einem “I” und endet mit “slam.”

Ich behaupte nicht, dass alle Moslems Terroristen sind. Ich sage aber, dass fast alle Terroristen Moslems sind. Der Islam ist die Mutter aller Gehirnlosen, und der Islam ist ein Glaube, der zumindest terrorfreundlich ist. Ich rufe Sie dazu auf, mir den Namen eines anderen Glaubens zu nennen, in welchem Ihr Zugang zum Himmel dadurch garantiert wird, dass Sie Angehörige eines anderen Glaubens ermorden.

Ich behaupte nicht, dass Moslems von Natur aus schlechte Menschen sind. Die meisten Moslems sind so wie alle anderen Menschen. Ich behaupte allerdings, dass es Elemente im Islam gibt, welche Verbrechen wie die oben aufgeführten rechtfertigen.

Ich behaupte – und lassen Sie mich hier deutlich werden – dass ein Glaube von 1.3 Milliarden Menschen weltweit in seinen Fundamenten einen teuflischen Samen enthält – ein Samen der lediglich die richtigen Bedingungen benötigt um aufzugehen. Es kann alles auf den Koran zurückgeführt werden.

Wir sind in der Mitte eines kalten Krieges, der mit all seinen Einzelheiten genauso tödlich ist wie der Kalte Krieg und mit einem Zerstörungspotential ausgestattet ist, das den 2. Weltkrieg zu übertreffen in der Lage ist. Eigentlich ist ein Vergleich mit dem Kalten Krieg nicht richtig. Mindestens 20 Jahre vor dem Fall der Berliner Mauer war niemand mehr bereit, für den Kommunismus zu sterben. Heutzutage sind Millionen – vielleicht hunderte Millionen – Menschen gern bereit, für DAR ISLAM zu sterben und zu töten. Wir würden allerdings einen schrecklichen Fehler machen, wenn wir an den Islam nur bei Selbstmordanschlägen, Heckenschützen, Todesdrohungen, erzwungenen Konvertierungen, weiblichen Genitalvestümmelungen, Ehrenmorden denken – Jihad hier und Fatwah da.

Genauso wichtig ist zu sehen, was in den Kreißsälen zwischen Brüssel und Bombay geschieht. Von den zehn Nationen mit der geringsten Geburtsrate, sind neun im nach-christlichen Europa. Und die zehn Länder mit der höchsten Geburtsrate? Genau – beginnen mit einem “I” und enden mit “slam.” Geburtsraten in moslemischen Ländern sehen wie folgt aus: Niger (7.46 Kinder pro Frau), Mali (7.42), Somalia (6.76), Afghanistan (6.69), und Jemen (6.58). Die palästinensische Frau aus dem Gaza, die mit 64 gerade die älteste Selbstmordattentäterin der Welt wurde, war Mutter von neun Kindern und (bei letzter Zählung) Großmutter von 41 Kindern. Zwischen 1970 und 2000, während der Anteil der Weltbevölkerung der westlichen Industrienationen von knapp unter 30 Prozent auf etwas über 20 Prozent abfiel, stieg dieser in der wunderbaren Welt des Jihad von 15 auf 20 Prozent.

Verglichen mit dem Rest der industriellen Welt, haben die Vereinigten Staaten eine wahrhafte Geburtenexplosion – mit einer Geburtsrate von 2.11, gerade etwas über dem Ersetzungsniveau. Von hier an handelt es sich so weit man sehen kann eher um einen demographischen Winter: Kanada (1.5), Deutschland (1.3), Russland und Italien (1.2) und das nicht-so-sonnige Spanien (1.1). Die letzten drei Nationen laufen Gefahr, innerhalb der nächsten 50 Jahre aufzuhören, in ihrer momentanen Art zu existieren. Entsprechend einem Bericht der Washington Times vom 21.November werden 2015 mehr als die Hälfte der Soldaten in der russischen Armee Moslems sein. Und Sie dachten der Zar war schlecht? Im Jahre 2020 werden mehr als 20 Prozent der russischen Bevölkerung den Koran aus religiösen Gründen lesen.

Innerhalb der Lebenszeit einiger in diesem Raum könnten Grossbritannien, Frankreich, Belgien und die Niederlande islamisch grün werden. Momentan stellen Moslems 10 Prozent der französischen Bevölkerung. Allerdings teilen volle 30 Prozent der ‘Franzosen’ jünger als 20 Jahre den Glauben von Osama bin Laden, Baby Assad, und dem verrückten iranischen Führer.

Sie können noch so viel über die glücklichen Ergebnisse der Geburtenkontrolle als Ergebnis eines höheren Lebensstandards sprechen, Karrieren für Frauen, sexueller Bildung, Verhütung und Zugang zur Abtreibung. Eigentlich ist dies inzwischen ein geförderter Selbstmord des Westens. Worauf es wirklich ankommen sollte ist dies: Gesicherte Gesellschaften haben Babies. Menschen mit einer Mission haben Kinder. Nationen mit einer Berufung und Glauben an die Zukunft füllen Kreißsäle, Krippen und Kindergärten. Diejenigen die an einen Gott als ein vages, philosphisches Konzept (sollte Er denn überhaupt existieren) glauben, tun dies nicht. Anstelle in ihre Zukunft, vertrauen sie in 401(k) Flugzeuge, ausufernde Wohlfahrtssysteme und abgesicherte Seniorengemeinschaften.

Es gibt noch immer genug von uns, denen es wichtig ist, zu handeln. Aber es wird sprichwortlich allmählich fast zu spät. Jeder kümmert sich lediglich um seine eigenen Probleme, statt das grössere Bild zu sehen. Zionisten sind zu Recht besorgt über den palästinensischen Terrorismus und das Schicksal Israels, sollten Judäa, Samaria und Gaza Hamasistan werden.

Serben beklagen die Zerstörung mittelalterlicher Kirchen, Klöster und Schreine im Kosovo – nicht zu vergessen die ethnischen Säuberungen, welche dem Sieg der Nato über Slobodan Milosevic folgten – und sorgen sich, dass die Provinz endgültig von Serbien abfällt.

Hindus sind in Pein über die anhaltende Gewalt im Kaschmir, unterstützt von Pakistan, welche in den letzten 20 Jahren mehr als 50.000 Opfer gefordert hat, ebenso wie Terroranschläge im Rest von Indien.

Gruppen wie Stimmen der Märtyrer listen akribisch genau die christliche Verfolgung in moslemischen Ländern auf. Libanesische Christen beklagen die Aufgabe des letzten christlichen Landes im Nahen Osten und dass die Hisbollah einen Staat im Staat installiert. Koptische Christen beklagen die Behandlung ihrer Glaubensbrüder in Ägypten. Und so weiter, und so fort. Aber all dies ist Teil eines nahtlosen Umhangs. Was im Kosovo geschieht, hat einen Einfluss in Kaschmir. Wenn Judäa und Samaria wegfallen, wird dies mit dem Libanon und London passieren.

Im Rückblick ist es einfach zu erkennen, dass eine Anzahl von Ereignissen in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts Schritte waren, die letztendlich zum Zweiten Weltkrieg führten: Hitlers Machtübernahme, die Remilitarisierung des Rheinlandes, die italienische Invasion in Äthiopien, die deutsche und italienische Intervention in den spanischen Bürgerkrieg, die japanische Eroberung der Mandschurei, und so weiter.

Es ist immer einfacher, im Rückblick den globalen Zusammenhang von Ereignissen und die Bedeutung von Trends zu sehen – well, nach dem Desaster. Allerdings hatten die meisten Amerikaner spätestens nach Pearl Harbor begriffen, dass sie sich im Krieg befanden. Es sind nunmehr fünf Jahre nach dem Pearl Harbor dieser Generation vergangen und die meisten von uns haben noch immer keine Ahnung.

Als die Neuigkeiten von Pearl Harbor London erreichten, hat Winston Churchill Franklin Delano Roosevelt angerufen. Die Unterhaltung endete, indem der britische Premierminister dem amerikanischen Präsidenten sagte: “Well, wir sind jetzt alle zusammen betroffen.” Und genau dies waren sie: dies wahrscheinlich schon seit den frühen 30er Jahren, nur hat dies fast niemand damals erkannt.

Gut meine Freunde, wir sind wirklich alle davon betroffen – Juden und Katholiken, libanesische Christen und Hindus, orthodoxe Serben und indonesische Christen. Erst wenn wir dies begreifen, haben wir eine Hoffnung, dem globalen Jihad entgegenzutreten. Wenn Zionisten beginnen sich über das Schicksal von Serben im Kosovo Gedanken zu machen, wenn Hindus jüdische Gemeinden in Judäa und Samaria (genannt West Bank) unterstützen, wenn Serben sich für Inder im Kaschmir einsetzen, dann werden wir Fortschritte machen.




Wetten, dass… Yusuf Islam nicht Cat Stevens ist?

Heute Abend bekam Yusuf Islam (früher Cat Stevens) in „Wetten daß….“ Gelegenheit uns von Vorurteilen gegenüber dem Islam zu befreien. Harmlos, friedlich, liebenswert und hilfsbereit – so kann der Islam sein. Personifiziert in Yusuf. Daß Yusuf seit seinem Übertritt zum Islam ein Missionar im Dienste des Djihad ist, erfährt man natürlich nicht. Der Islam wird uns zunehmend als Life-Style präsentiert, gegen den man einfach nichts haben kann. Was steckt wirklich hinter dem lieben Yusuf, der uns staatlich verordnet per Zwangsgebührenkanal als Islamverharmlosung untergejubelt wird ?

Eine Persönlichkeitsstudie

Als er noch Cat Stevens hieß, war er ein Mensch dem die innere Orientierung fehlte. Der nicht wusste, wo er hingehört, und mit der persönlichen Klärung der Sinnfrage seines Lebens vollkommen überfordert war. Er tendierte zur Esotherik, und blieb letztlich hängen beim Islam. Einer Ideologie, die scheinbar Fragen beantwortet, in dem sie das Fragen verbietet. Hier kann Yusuf Islam Eigenverantwortung abgeben, gewinnt das Gefühl „das Richtige“ zu tun, in dem er die willkürlichen Vorschriften des einzig wahren Glaubens befolgt. Er ist ein typischer Islam-Konvertit. Und er wurde zum Gehorsamen (Moslem) der sich dem Djihad verschrieben hat. Jemand der nicht mehr selbst denkt, sondern nur noch abprüft, ob das worauf er Lust hat, im Einklang mit dem Islam steht. Jemand, dessen Ich nahezu aufgehört hat zu existieren, und beinah vollkommen vom Über-Ich absorbiert wurde. Eine Yusuf-typische Episode:

Mittlerweile will Yusuf Islam auch wieder mit Musik zu einem friedlichen Zusammenleben der Kulturen beitragen. Als er erfuhr, dass die Gitarre von Moslems nach Europa – im von den Mauren besetzten Spanien – gebracht wurde, griff er wieder zu jenem von ihm vor Jahren verschmähten Instrument.

Menschen wie Yusuf empfinden Eigenverantwortung als Bürde. Menschen haben Schwächen, machen Fehler. Götter hingegen, besonders wenn dieser Gott Allah heißt, sind perfekt. Wer sich Allah unterwirft und dessen Reglement befolgt, der macht keine Fehler mehr. So überträgt sich die göttliche Perfektion zumindest teilweise auf einen selbst, und erhebt einen über den Mitmenschen. Das entlastet eine schwache Psyche, und Yusuf fühlt sich wohl:

Im Mai 1978 verkündet er, dass die Ära Cat Stevens vorbei ist. Yusuf Islam willigt nach seinem Religionsverständnis in eine arrangierte Heirat ein, lässt seine Mutter seine Frau aussuchen und sagt heute: „Sie hatte Recht.“

Yusuf strebt islamisch perfektes Verhalten an. Anstatt sich selbst Antworten zu geben, sucht er sie permanent im Islam. Das nimmt vollkommen groteske, lächerliche Formen an wie bei der Frage, ob er seinen Bart färben soll:

Letzte Frage, Yusuf. Mir fiel auf, daß Sie auf jüngeren Fotos mal ganz dunkle, mal graue Haare haben. Färben Sie Ihren Bart?Nicht mehr. Bis vor einer Weile tat ich es, ja, tatsächlich.
Ist das denn erlaubt nach dem Koran?

Absolut, es ist halal.

Warum tun Sie es nicht mehr?

Vor ein paar Jahren, bei einer meiner Reisen nach Mekka, war ich in der Kaaba, dem Gebäude, das der Prophet Abraham selbst erbaut hat. An diesem Ort habe ich darüber nachgedacht, daß auch Mohammed ein paar graue Haare hatte im Bart. Und ich sagte zu mir, you can’t do this anymore.
Ohne die islamischen Schriften zu befragen, unternimmt Yusuf nichts mehr:

Was sagt eigentlich Ihr muslimisches Umfeld, die Gelehrten, auf die Sie hören, zu Ihrer Rückkehr zur Musik?

Das werden wir erst noch sehen. Aber es gibt im Islam das Prinzip des common good, des Gemeinnutzens. Es bedeutet folgendes: Wenn man mit etwas konfrontiert wird, das in den Schriften keine Erwähnung findet, soll man beobachten, welchen Nutzen es bringt. Nützt es der Allgemeinheit, beschützt es den Geist, dient es Gott? Wenn die Gelehrten sehen, daß die Nadel positiv ausschlägt, werden sie möglicherweise gutheißen, was ich tue.

Yusuf ist ansich eine tragische Persönlichkeit. Legitim und den Horizont erweiternd ist eine „suchende Haltung“ gegenüber dem Leben immer. Doch jemand wie Yusuf wollte nicht in Bewegung bleiben. Er wollte Halt finden und findet diesen in der Fremdbestimmung des Glaubensgehorsams:

Das Showgeschäft machte Stevens unzufrieden, er beschäftigte sich zunehmend mit Buddhismus und Hinduismus. Zwar fand der Sänger keine Erleuchtung in diesen Religionen,

Buddhismus und Hinduismus ließen ihm zu viel Raum. Waren ihm nicht autoritär genug. Erst beim Islam, der für sich beansprucht der einzig wahre Glaube zu sein, der das Leben seiner Gehorsamen (Moslems) bis in kleinste und intimste Details bestimmt, fühlt sich der Cat Stevens aufgehoben. Cat Stevens überkompensierte seine Ich-Schwäche mit dem Allamachtsanspruch des Islam. Er, der ehemalige Esotheriker, sagt über sich selbst:

Und als ich das Buch bekam -eine Anleitung, die mir alles erklären würde: wer ich war; was der Zweck des Lebens war; was die Wirklichkeit war und was die Wirklichkeit sein würde; von wo ich kam – stellte ich fest, dass dies die wahre Religion ist; Religion nicht wie der Westen sie versteht, nicht die Art, die nur für deine alten Tage bestimmt ist. Im Westen wird jeder, der eine Religion annimmt und sie zu seiner Lebensweise macht, ein Fanatiker genannt. Ich war kein Fanatiker, ich war zunächst über Körper und Seele verwirrt.

Man könnte fast meinen, Yusuf Islam wäre dem Schwachsinn verfallen:

Der Qur’an bittet einen, über die Sonne und den Mond und Gottes Kreation im Allgemeinen nachzudenken.Ist dir klar, wie unterschiedlich die Sonne vom Mond ist? Sie haben unterschiedliche Abstände von der Erde, dennoch erscheinen sie uns gleich groß; manchmal scheinen sie sich mit dem anderen zu decken.

So geht es einem, der alle Weisheit dem Koran entnimmt. Sonst wüsste Yusuf nämlich, daß sich der Mond von der Erde entfernt, und zu Zeiten der Saurier noch etwas näher war als heute.

Yusuf Islam – islamistisch radikalisiert

Kaum hat der Suchende Cat Stevens sich als Yusuf im Islam verankert, radikalisiert er sich.
Nun weiß er was richtig und falsch ist, was gut und was böse.

Wie jeder Konvertit war Yusuf Islam am Anfang radikal. Nach seiner Abkehr vom Musikgeschäft verkaufte er alle Instrumente und goldenen Platten, lernte Arabisch, gründete eine islamische Schule in London. Er ging eine arrangierte Ehe mit einer Muslimin ein und zeugte fünf Kinder. Als er einmal zufällig Patti d’Arbanville über den Weg lief, seiner früheren Muse, sprach er aus religiösen Gründen nur via ihren Mann mit ihr, der daneben stand. Seine Stimme erklang nur noch auf didaktischen arabischen Sprechplatten, den Einsatz von Musikinstrumenten lehnte er völlig ab.
1989 geriet er in die Schlagzeilen, weil er durch ungeschickte Äußerungen den Eindruck erweckt hatte, die Fatwa gegen Salman Rushdie zu unterstützen, was er aber umgehend widerrief. Die englische „Sun“ titelte dennoch „Cat sagt: Tötet Rushdie!“, und viele Radiostationen strichen in der Folge für Jahre seine Songs von ihren Playlists. In den Neunzigern engagierte er sich für Hilfsprojekte unter dem Dach der Vereinten Nationen – Kosovo, Bosnien, Irak – und nahm zunehmend eine öffentliche Rolle als Fürsprecher des Islams im Westen wahr.

Heute ist Yusuf Islam rehabilitiert. Er ist eine der angesehendsten Persönlichkeiten in England.
Im November 2004 erhält Yusuf den „Man for Peace Award“, der durch ein Komitee von Friedensnobelpreisträgern verliehen wird. 2005 wird Yusuf Islam für sein soziales Engagement und seine humanitären Hilfsmaßnahmen zum Ehrendoktor der Universität von Gloucestershire ernannt.
Nach den Londoner Bombenanschlägen im Juli 2005 wird Yusuf in ein Beraterteam der britischen Regierung berufen, um bei der Bekämpfung des islamischen Extremismus mitzuwirken.

Denn die Zeiten haben sich geändert. War der Westen noch fast durchgehend mit Rushdie solidarisch, so schlug den Verantwortlichen von Jylands Posten offene Ablehnung nahezu im gesamten Westen für deren Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen entgegen. Dutzende Islamkritiker, vielleicht tausende von Frauen auf der Flucht vor Zwangsehe und Ehrenmord in Europa sind Alltag geworden, ohne daß man sich daran groß stört. Trotzdem stellt man an den Islam keine Forderungen an Toleranz, Respekt und Verständnis für unsere Kultur. Sondern ausschließlich wir haben den Islam zu verstehen und zu respektieren. So sieht es auch der liebe Yusuf, und er hofft, dazu beizutragen, „dass die „Kreativität des islamischen Gedankenguts“ von der westlichen Welt angenommen und verstanden wird.“

Yusuf Islam steht für einen Paradigmenwechsel in der medialen Darstellung des Islam. Dieser wird uns zunehmend als harmloser Lifestyle dargestellt. Zwangsehen und Kopftücher als lediglich andere Form des Zusammenlebens. Islamische Gesetze als genauso legitim wie die Menschenrechte. Islamische Geschichte und Gegenwart, besonders wo sie blutig war und ist, wird uns vermittelt werden in der islamischen Interpretation als Widerstand und Notwehr. Die Kreuzzüge gelten als schlimmes Unrecht, doch die Vernichtung von Konstantinopel als vollkommen legitim. Hier besteht bereits Konsens in den Kulturkreisen. Leute wie Yusuf Islam haben das Ziel, uns die von Zwang, Unfreiheit und Gehorsamszwängen geprägte Welt des Islam als eine Gleichwertige, sogar als eine bessere darzustellen. Und unsere Medien liefern dafür die Bühne.

Man nimmt keinen Anstoß daran, daß sich sein „humanitäres Engagement“ im Kosovo, Bosnien, Irak oder nach dem Tsunami in Indonesien, nur auf Moslems beschränkt. Minderwertige Ungläubige sind sein „Engagement“ und Geld offenbar nicht wert. Normaler Weise nennt man solche Selektion und Einteilung rassistisch.

Man darf den Finanzier von Koranschulen nicht einmal mehr mit Terrorismus in Verbindung bringen. Britische Medien wurden diesbezüglich zu demütigenden Entschuldigungen und Schadenersatzzahlungen gerichtlich gezwungen.
Was wird denn in einer Koranschule gelehrt ? Was im Koran steht natürlich, z.B. daß wir Ungläubigen schlimmer als Vieh sind (8,55), daß man Frauen zum Geschlechtsverkehr zwingen darf mit Gewalt (4,34), und in hunderten Suren wird Haß und Gewalt bis hin zum Mord an Nicht-Moslems gepriesen. Wenn die Erziehung zum Haß gegen andere die Grundlage für Intoleranz und Terror darstellt, ist Yusuf Islam zwar nicht selbst Terrorist, aber Förderer sehr wohl.

Yusuf lehnt Terror und Mord keineswegs ab, wie er immer behauptet.

Yusuf Islam schreibt, es müsse klar sein, dass kein gläubiger Moslem so eine Aktion verzeihen könnte. Wörtlich heißt es in der Stellungnahme „der Koran setzt den Mord an einer unschuldigen Person mit dem Mord an der ganzen Menschheit gleich“. Zum Abschluss des Textes schreibt der Musiker, er bete für die Familien der Opfer und hoffe, damit die Gefühle aller Moslems auszudrücken.

Schuldige darf man natürlich umbringen, gemäß Koran sogar massenhaft und ohne Limit. (Judenmassaker v. Medina, 33,25 ect. , „tötet sie wo immer ihr die Ungläubigen findet“ 2,191) Schuldig ist man dann, wenn man sich dem Herrschaftsstreben des Islam mit Wort und Tat entgegen stellt. DAS ist es, was der liebe Yusuf Islam wirklich denkt.

1989 unterstützte er den Aufruf zum Mord an dem Schriftsteller Salman Rushdie mit den Worten „Wer den Namen des Propheten beschmutzt, muss sterben.“ Gegen Rushdie war vom iranischen Religionsführer Ayatollah Khomeini wegen Rushdies Buch „Die Satanischen Verse“ ein Mordaufruf erlassen worden. Im Jahr davor hatte der Musiker mit einer Gruppe anderer zum Islam Konvertierter dem Staat Israel das Existenzrecht abgesprochen. Die Gruppe forderte damals die Ausweisung aller in Israel lebender Juden.
Im Juli des vergangenen Jahres war dem Musiker von Israel vorgeworfen worden, die palästinensische Terrorgruppe Hamas zu unterstützen.

Dhimmitum westlicher Medien

Ist das ZDF ein Dhimmi-Diener der Hamas ?

Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 vertritt er seinen Glauben vehement und preist vor allem dessen Entpolitisierung an – ohne Erfolg, verweigerte ihm die USA doch die Einreise ins Land, da ihn die Amerikaner auch weiterhin für einen Terroristen halten.

Böse Amis. Wie kommen die nur darauf den lieben Yusuf Islam in die Nähe des Terrors zu rücken. Natürlich verschweigt das ZDF die guten Gründe für diese Einschätzung, und ergreift Partei für jemand, denn man ohne weiteres als islamistisch bezeichnen kann. Also jemand, der die Menschenrechte und deren Humanität ablehnt, sowie jene unterstützt, die die Vernichtung von Israel anstreben.

1998 hält er einen Vortrag für eine Gruppe des Jerusalem Fund for Human Services; die Gruppe wird von der kanadischen Regierung als getarnte Hamas-Gruppe identifiziert, er sammelt Spenden für den ebenfalls der Hamas zugehörenden Relief Fund for Lebanon and Palestine, seine eigene Wohlfahrtseinrichtung Small Kindness werde aber nicht mit der Hamas in Verbindung gebracht. Die Zusammenarbeit von Yusuf Islam mit Organisationen, die die Hamas unterstützen sei mit Sicherheit nachzuweisen. Sie mache ihn aber nur zum Terroristen, wenn die Hamas selbst eine terroristische Organisation sei. Nun bleibe die Frage: ist die Hamas eine terroristische Gruppe?

In diesem Zwielicht des Terrorverständnisses bewegt sich Yusuf Islam, und so verwundert es nicht, daß eine Verbindung zu ihm nun ihrerseits unterschiedlich bewertet wird, nach dem Motto: Sage mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist!

Die mediale Darstellung von Yusuf Islam unterschlägt diese Fakten inzwischen fast vollständig. Als gäbe es einen stillschweigenden Konsens, selbst radikale Moslems als kompatibel zu unserer Gesellschaft darzustellen.

Man muß davon ausgehen, daß sich Verantwortliche der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im voraus informieren über ihre Gäste. Was bereits bei den Talkshows von Sabine Christiansen und Sandra Maischberger deutlich wird, jetzt zieht es auch bei Wetten, dass …? ein. Der fundamentalistische Muslim Yusuf Islam nimmt völlig selbstverständlich teil am Programm. Die Fernsehzuschauer finanzieren Muslime, die keine Probleme haben, zusammenzuarbeiten mit von den Wahhabiten Saudi-Arabiens und den Muslimbrüdern finanzierten Salafisten, mit Suizidverherrlichern, die Terroristen aller Art unterstützen und/oder für sie Verständnis haben, für Verbrecher, die Raketen auf friedliche Bürger Israels regnen oder sich inmitten israelischer Bürger mit Sprenggürteln zerreißen lassen, die Israel vernichten wollen und dies in ihrer bis heute gültigen Verfassung für alle Welt sichtbar niederschreiben, im Hamas Covenant, vom 18. August 1988

Pop24 berichtet, daß Yusuf Islam seit seiner Konversion sämtliche Gewinnanteile von Plattenverkäufen in seine Wohltätigkeitsprojekte und in die islamischen Schulen stecke, die er in London aufgebaut habe. Die Site krönt ihre Eloge mit der abschließenden Wahrheit des Yusuf Islam: Für manche mag das eine Neuigkeit sein, aber das Wort `Islam´ bedeutet letztlich nichts anderes als `Frieden´. Es ist der Frieden der Unterworfenen, die sich nicht mehr wehren gegen die Vernichtung ihrer Persönlichkeit, sondern die aufgegangen sind in der Gemeinschaft, in der Ummah. Diejenigen, die sich weigern, leben nicht im Frieden vor den Muslimen, nicht jetzt und nicht letztlich.

Treffend formuliert, was der liebe Yusuf und der Islam unter Frieden wirklich versteht.

» Eine weitere, sehr hintergründige Recherche über Yusuf Islam, den Gehorsamen, und andere Konvertiten

» Yusuf bei Thomas Gottschalk: Hier der ZDF-Video-Stream „Yusuf, wir danken Dir




Ernst Cramer (Welt): „Die Türkei gehört zu Europa“

ernst_cramer.jpgWir würden Ernst Cramer, dem 93-jährigen Vorstandsvorsitzenden der Axel-Springer-Stiftung, gerne den Verdacht der Alterssenilität ersparen. Aber nach seiner heutigen Behauptung in der Welt "Die Türkei gehört zu Europa" – die er durch eine Melange von Allgemeinplätzen und Histörchen untermauert – darf die Gegenfrage erlaubt sein: Warum nicht gleich den Iran bitten, am Europa-Club teilzunehmen. Immerhin haben wir den gemeinsamen Sprachstamm?

Als Kronzeuge für Cramer muss erst einmal Papst Benedikt herhalten:

Im Gedächtnis bleibt als wichtigstes Ergebnis des Besuchs von Benedikt XVI. in der Türkei das päpstliche Ja zu einem Beitritt dieses Landes in die Europäische Union. Was der Papst, der eine "nicht politische, sondern seelsorgerische" Reise unternehmen wollte, wirklich sagte, bleibt ein Geheimnis. Sein Gastgeber, Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, berichtete von einer Befürwortung; der Vatikan stellte darauf fest, man werde sich in keiner Weise festlegen. Fast gleichzeitig hatten die Gegner eines Beitritts ihre Sternstunde. Weil sich die Türkei weigert, ihre Häfen einem EU-Land, Zypern, zu öffnen, sollen die Beitrittsverhandlungen nur beschränkt weitergeführt werden. Dabei ist es nützlich, sich Folgendes ins Gedächtnis zu rufen: 2003 schlug der UN-Generalsekretär eine Volksabstimmung zur Wiederherstellung der Einheit Zyperns vor. Diesem "Annan-Plan" stimmte die türkische Seite mit 65 Prozent zu; die griechischen Zyprioten aber sprachen sich mit 76 Prozent dagegen aus; wären sie damals umsichtiger gewesen, gäbe es wegen Zypern heute kein Zerwürfnis mehr.

Dieser Passus ist eine unglaubliche Unverschämtheit. Die EU-Kommission mit ihren verschiedenen Erweiterungskommissaren, lässt sich seit Jahren von der Türkei vorführen, lässt der Türkei sämtliche Vertragsbrüche durchgehen. Vehementere Betrittsbefürworter als die verantwortlichen EU-Funktionäre kann es gar nicht geben. Und genau diese Leute bezeichnet Cramer jetzt als "Beitrittsgegner", weil ihnen nun endlich der Kragen geplatzt ist und sie halbherzig und ungern die Beitrittsgespräche teilweise ausgesetzt haben, was immer das auch heißen mag. Natürlich hat man sich in traditioneller europäischer Inkonsequenz auch hier wieder ein Türchen offen gelassen, nämlich das Treffen der EU-Außenminister am 11. Dezember. Die zweite Unverschämtheit in diesem Absatz ist, die griechischen Zyprioten für die türkische Vertragsbrüchigkeit verantwortlich zu machen. In bester UN-Manier hatte der Annan-Plan nämlich das widerrechtlich türkisch-islamisch besetzte Nord-Zypern einseitig und vollständig bevorzugt, weswegen der Annan-Plan natürlich von den Türken Zustimmung erhielt, von den griechischen Zyprioten aber auf keinen Fall akzeptiert werden konnte.

Aber der Streit geht eigentlich nicht um diese Insel, sondern um die Türkei, das Brückenland zwischen Europa und Asien. Und jetzt ist ein guter Zeitpunkt, das Verhältnis der Türkei zu Europa zu durchleuchten. Allerdings sollte man sich vorher klarmachen, was Europa heute ist und morgen werden soll und kann.

Stimmt, der Streit geht nicht eigentlich um Zypern. Zypern ist nur ein sehr einprägsames Beispiel für die Vertragsbrüchigkeit der Türkei, von der man erwarten kann, dass sich diese auch auf andere Bereiche erstreckt. Denn wenn sie schon für alle deutlich sichtbar zeigen, wie wenig ihr Wort gilt, wie erst soll es dann in weniger öffentlichkeitswirksamen Bereichen sein?

Als nach dem Zweiten Weltkrieg einige Politiker von Europa sprachen, dachten sie an ein kulturell homogenes Gebilde, das die Nationalstaaten überwinden sollte. An deren statt sollte ein Land namens Europa entstehen. Diese Idee, mit der viele – darunter auch der Schreiber dieser Zeilen – lange sympathisierten, wurde endgültig aufgegeben, als sich diese Gemeinschaft zu einem Bündnis von 25 – bald sind es 27 – Mitgliedstaaten entwickelte. Heute kann man klar sagen: In einem Europa, wie es etwa Jean Monnet und vielleicht auch Konrad Adenauer vorschwebte, wäre die Türkei ein Fremdkörper. In der jetzigen Europäischen Union aber sollte sie unbedingt Vollmitglied werden. Schon lange sind die Bande zu Europa stärker als manche Bewohner des alten Kontinents glauben. Einmal – im 16. Jahrhundert – beherrschten die Türken die gesamte Balkanhalbinsel und den größten Teil Ungarns. Im Krimkrieg (1853/56) halfen die europäischen Mächte der Türkei, ein Vordringen des Zarenreichs zu den Dardanellen zu vereiteln. Im Ersten Weltkrieg kämpfte das Osmanische Reich an der Seite der Mittelmächte. Nach dem Krieg kam es in der Türkei unter Mustafa Kemal, bekannt als Kemal Atatürk, zu tief greifenden Umwälzungen: Die Einehe wurde Gesetz; das lateinische Alphabet wurde eingeführt; das islamische Recht wurde abgeschafft; Familiennamen wurden obligatorisch; die Orden der Derwische wurden verboten; und das Kalifat verschwand kurz nach dem Sultanat. All das geschah unter europäischem Einfluss, weil Atatürk sein Land in einen westlichen Staat verwandeln wollte. Und seine Gesetze gelten noch heute.

Herr Cramer blendet völlig aus, dass die Türkei sich seit Atatürk stark verändert hat. Der Säkularismus schwindet, der Islamismus wird immer stärker. Sichtbarster Ausdruck ist Erdogans AKP und deren Erfolg mit den hässlichen Fratzen von Zwangsehen und Ehrenmorden. Das Kopftuchverbot an Schulen, Universitäten und in Behörden würde Erdogans AKP lieber heute als morgen aufheben. Auch bei der Aufarbeitung der eigenen Geschichte wird der Türkei viel Raum gelassen. Deutschland würde man aus der EU ausschließen, würden wir uns weigern, unsere Geschichte aufzuarbeiten. Was für ein (berechtigtes!) Geschrei würde ausbrechen, käme es vor, dass Deutsche ihre Töchter verprügeln, wegsperren, im schlimmsten Fall sogar ermorden, hätten sie ein Verhältnis mit einem Türken.

Oft wird auch als Anti-Beitritts-Begründung angeführt, die Türken seien ethnisch eher Asiaten als Europäer.

Wir haben noch niemals gehört, dass Beitrittsgegner die "asiatische Ethnie" der Türken als Argument angeführt hätten. Aber mit solchen aus der Luft gegriffenen Behauptungen lässt sich die Frage der finanziellen Belastung vielleicht ausklammern. Experten der Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalyse (GEFRA) zufolge, würde die Türkei bei einem Beitritt nämlich ein Drittel aller Strukturhilfen verschlingen!

Ganz abgesehen davon, dass Abstammung keine Rolle spielen darf, endete die Zuwanderung aus Zentralasien schon im 13. Jahrhundert. Außerdem stammen viele Bulgaren und Ungarn ebenfalls von asiatischen Völkern ab, ebenso übrigens manche Finnen, die heute die Präsidentschaft in der EU ausüben. Außer einer richtigen Mitgliedschaft ist die Türkei schon fest mit dem modernen Europa verbunden. Seit 1996 gibt es eine Zollunion. Die Türkei ist Mitglied des Europarates. Ihren Handel betreibt sie zu 50 Prozent mit europäischen Ländern. Türkische Soldaten stehen neben ihren westlichen Kameraden in Afghanistan, im Kongo, im Kosovo, im Libanon. Ganz abgesehen von den Fußballmannschaften, die oft ein Schreck der europäischen Spitzenteams sind.

Und nun vermengen wir mal eben NATO, EU und Fußballclubs: bei den einen ist die Türkei bereits Mitglied, zu den anderen will sie gehören und mit den letzten treffen sie manchmal aufeinander. Das ist der ultimative Beweis für die Zugehörigkeit der Türkei zu Europa. Bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften trifft sogar die ganze Welt aufeinander. Prima, die gehören auch alle zur EU.

Es bleibt noch das Argument, die Türkei sei trotz ihrer säkularisierten Verfassung ein muslimischer Staat, der in das weithin christlich und weltlich geprägte Europa nicht passe.

Und so ist es auch: einen muslimischen Staat, in dem 30 % der türkischen Studenten Ehrenmorde für angemessen halten, wollen wir nicht in der EU.

Aber in dieser EU leben heute schon fast 20 Millionen Muslime.

Und die machen auch heute schon unlösbare Probleme!

Türkische Politiker sprechen nicht – wie manche im Westen – von einem Zusammenstoß, sondern von einer Allianz der Zivilisationen. Eine solche ist leichter zu erreichen, wenn die Türkei volles Mitglied der EU wird. So sieht es auch Benedikt XVI. Darum besuchte er die Türkei.

Nachdem Cramer anfangs noch wahrheitsgetreu mitteilte, er wisse nicht, was der Papst wirklich zu Erdogan gesagt habe, weiß er es jetzt genau. Er weiß sogar, dass Papst Benedikt nur in der Türkei war, um deren Zugehörigkeit zu Europa zum Ausdruck zu bringen. Dass Erdogan bewusst gelogen hat, weil er weiß, dass der Papst auf keinen Fall während eines offiziellen Besuches dementiert, lässt Cramer außen vor. Fakt ist: Benedikt hat die Religionsfreiheit des Individuums und der Institutionen angemahnt, beides nicht vorhandene Freiheiten in der Türkei. Priester dürfen nicht als Priester einreisen, Kirchen dürfen keinen Grundbesitz haben und die Priesterseminare zur Ausbildung von Nachwuchs sind seit Jahrzehnten geschlossen.

Ist es das, was Sie künftig in ganz Europa wollen, Herr Cramer?

» Leserbrief an die Welt: forum@welt.de

(Spürnase: Thomas F.)




Multikulturelle Verrohung

Jugendliche und Männer zwischen 16 und 20 Jahren versuchten im südbadischen Lörrach eine junge Frau zu ermutigen, Selbstmord zu begehen. Die Frau stand auf einer 70 Meter hohen Terrasse des Rathauses und drohte, sich in die Tiefe zu stürzen. Und während Feuerwehr, Ärzte und Psychologen versuchten, sie von ihrem Vorhaben abzubringen, rief eine Gruppe junger Männer lautstark und wiederholt: Spring doch endlich! Es wird langweilig! Die Jugendlichen hatten – ups, hoffentlich darf man das sagen – einen türkischen, albanischen oder kosovarischen Migrationshintergrund.

Sie lösten eine Massenschlägerei aus, in deren Verlauf sechs Polizisten verletzt wurden.

Als einige Obdachlose auf dem Lörracher Rathausplatz dann für die selbstmordgefährdete Frau Partei ergriffen und den Jugendlichen „Haltet die Schnauze“ zuriefen, sie aber auch mit ausländerfeindlichen Sätzen attackierten, kam es zu einer Schlägerei. Die Randalierer hatten sich auf dem an den Rathausplatz grenzenden Bahnhofsvorplatz versammelt und konnten nur mit großer Mühe von der Polizei zurückgedrängt werden. Ein vergleichbarer Fall, bei dem eine vor dem Selbstmord stehende Person öffentlich von Passanten hierzu aufgefordert wurde, ist zumindest der baden-württembergischen Polizei nicht bekannt.

Die jugendlichen Randalierer sind der Polizei seit Jahren bekannt, weil einige zur Gewalt neigen und auch schon straffällig geworden waren. Nach Auskunft der Polizei stammen sie gebürtig aus dem Kosovo, Albanien und aus der Türkei, die meisten von ihnen sind aber deutsche Staatsbürger. Einige der Jugendlichen, die zwischen 16 und 20 Jahre alt sind, waren auch an der brutalen Schlägerei in einer Lörracher Musikkneipe in der Grabenstraße im Oktober 2004 beteiligt, bei der einige Polizisten verletzt wurden. Bei der Schlägerei vor dem Rathaus am Montag wurden von etwa 35 Polizisten sechs verletzt. Nur mit Hilfe der Bundespolizei und zehn zusätzlicher Bereitschaftspolizisten gelang es überhaupt, die Situation zu entschärfen.

Zur Aufklärung des Zwischenfalls setzte die Polizei eine Ermittlungsgruppe ein. Gegen zwölf Jugendliche wird wegen Körperverletzung, Beleidigung und wegen des Widerstands gegen Vollzugsbeamte ermittelt. Acht Jugendliche nahm die Polizei vorübergehend fest. Seit den Krawallen in der Grabenstraße im Oktober 2004 hat die Polizei ein Programm zur repressiven Bekämpfung der Jugendkriminalität aufgelegt. Straftaten Jugendlicher sollen schneller und konsequenter verfolgt werden; die Polizei ist bei Veranstaltungen von Jugendlichen mit mehr Beamten vertreten als normalerweise üblich.

Die große Kreisstadt Lörrach, die nur wenige Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt liegt, hat 47.000 Einwohner und ist die größte und wichtigste Stadt im Markgräflerland. Nennenswerte wirtschaftliche und soziale Probleme hat Lörrach nicht – die Arbeitslosenquote liegt bei fünf Prozent. Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm (CDU) sagte, sie sei entsetzt, die „Rufe der bekannten gewaltbereiten Jugendlichen“ seien nicht nachvollziehbar und ließen jede Anteilnahme vermissen. Die Obdachlosen dagegen hätten „Verantwortungsbewußtsein“ gezeigt, indem sie die Jugendlichen kritisiert hätten. Etwa um 16 Uhr konnten Psychologen der Polizei die junge Frau auf der Rathausterrasse dann endlich davon überzeugen, nicht in die Tiefe zu springen.

Erstaunlich und erfreulich, dass die Oberbürgermeisterin nicht in Gutmenschenmanier auf die Obdachlosen losgegangen ist, wegen ausländerfeindlicher bzw. rassistischer oder, besser noch, rechtsradikaler Tendenzen! Im Gegenteil: Sie lobt ausdrücklich deren Verhalten. Bei FAZ.NET ist man noch nicht ganz so weit. So vermittelt mit dem Satz „Als einige Obdachlose auf dem Lörracher Rathausplatz dann für die selbstmordgefährdete Frau Partei ergriffen und den Jugendlichen „Haltet die Schnauze“ zuriefen, sie aber auch mit ausländerfeindlichen Sätzen attackierten, kam es zu einer Schlägerei“, den Eindruck, die Schlägerei habe dadurch begonnen, dass die Obdachlosen die Jugendlichen mit „ausländerfeindlichen Sätzen attackierten“.

Aber immerhin, sehr erfreulich, der Migrationshintergrund der Täter wurde genannt. Das ist noch immer selten genug.

(Spürnase: Stefan W.)

» Fakten & Fiktionen: Obdachlose mehr Anstand als muslimische Jugendliche!