In der Süddeutschen Zeitung vom vergangenen Freitag dem dreizehnten vertritt Ethnologe Thomas Hauschild die These, der Terror sei eine Sprache, die es zu entziffern gelte. Das „Netzwerk von al-Qaida hat sich zu einer Gegenöffentlichkeit gewandelt, in der man sich laufend eine Meinung über den Westen bildet und mit ihm zu kommunizieren versucht“, der aber immer das Dialogangebot in den falschen Hals bekommt.

Die Experten haben „nach einigem Zögern eingesehen, dass die Entführer von Hannelore Kraus und ihres Sohnes nicht aus reiner Geldgier handelten“, sondern dass es ihnen um mehr geht als Geldbeträge, die in einen Koffer passen. Der Vorgang sei „im Zusammenhang mit der Ermordung des Entwicklungshelfers zu deuten und dem direkten zeitlichen Zusammenhang mit dem Einsatz deutscher Tornado-Flugzeuge“, nun müssen wir die „Antworten finden, die al-Qaida uns stellt.“

Als Ethnologe sieht er die Welt natürlich aus seinem fachlichen Blickwinkel der ehemaligen Rassenkunde, aber wie rassistisch ist das jetzt? Zu behaupten, Explosionen und Mord wären nun einfach mal dieser Leute Sprache? Und die Attentäter wären eben diejenigen, die bei den Sprachtests gut abgeschnitten haben. Bin Laden wäre der Gruppensprecher einer minderbemittelten Abzweigung der Menschheit. Das heißt doch, an ihnen wäre die Ausprägung der Sprachfähigkeit evolutionär vorbeigegangen, sie können nicht anders, als sich unbeholfen bemerkbar zu machen, weil sie in einer stammesgeschichtlichen Babysprache steckengeblieben wären.

Aber rassistisch ist das erst, wenn man impliziert, wir hätten eine überlegene Artikulationsfähigkeit entwickelt, und die Aktionssprache als minderwertig klassifizieren würde. Ersetzen wir minderwertig durch benachteiligt, schon wird aus dem Rassisten der ethische Ethnologe. Denn erst dieses Deklassieren ist das Problem, das in den Anschlägen zum Ausdruck kommt, und verhindert den Dialog, zu dem das Angebot in etwas rabiater, aber um die erforderliche Aufmerksamkeit zu erzielen nötiger Weise unterbreitet wird.

Wir müssen Augen, Ohren und Herzen öffnen, um für diese Sprache empfänglich zu werden und um die Botschaften zu entschlüsseln, die uns mit den Anschlägen überbracht werden sollen. Es ist so einfach, wie jede andere Sprache zu lernen.

Werden Geiseln gefilmt, so liegt darin eine deutliche Medienkritik, die sinngemäß lautet: Euer Fernsehprogramm ist Mist. Ihr bringt immer nur Wiederholungen und seichte Fernsehfilme, in denen mittelmäßige Schauspieler vorhersehbare Geschichten spielen. Euere Trennung von U und E ist überholt. Lasst euch endlich mal was einfallen!

Explodierende Autobomben werden eingesetzt, um zu sagen: Der Individualverkehr ist Klimakiller Nummer 1. Statt Kohlendioxidemissionen zu reduzieren und auf vernünftige Techniken zu setzen, rast ihr über die Autobahnen, als wolltet ihr den eigenen Auspuffabgasen entkommen. Umdenken ist dringend notwendig.

Die Anschläge vom 11. September wurden zwar von Globalisierungsgegnern richtig interpretiert, sie aber fanden kaum Gehör. Deshalb musste die Botschaft für Frieden und Toleranz in Madrid und London wiederholt werden.

Fallen in der Türkei Mitarbeiter eines Bibel-Verlags Mordüberfällen zum Opfer, wird die subtile Botschaft bei uns wahrgenommen, allerdings erfahren die Attentäter davon wenig und fühlen sich erneut missverstanden. Wenn bei uns Vorträge zum Thema „Wieviel Amerika verträgt die Welt?“ abgehalten werden, nützt es nichts, wenn dieses an sich schöne Signal nicht bis in die arabische Welt vordringt. Die erfahren ja auch nur die schlimmen Sachen wie die Mohammed-Karikaturen.

Da wir nun wissen, wie der Dialog der Kulturen konkret aussieht, können wir endlich in ihn einsteigen. Das soll nicht heißen, dass wir uns der gleichen Sprache bedienen sollen, um unsererseits Fragen an die Partnerkultur zu richten. Zum Glück haben wir Übersetzer wie den Ethnologen Thomas Hauschild. Wir sollten ihn als Zeichen unserer Gesprächsbereitschaft in den Irak schicken. Auf das Dialogangebot dürften die al-Qaida-Vordenker ohne Zögern eingehen.

Vorabveröffentlichung eines Artikels von Nils Michael aus der nächsten Ausgabe des Pardon-Magazins (erscheint Ende Mai).

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33 KOMMENTARE

  1. Dieser „Wissenschaftler“ könnte prima sla politischer Berater für Kurt Beck fungieren.

  2. der Satz ist für Fans des absurden Theaters gut:

    „der Terror sei eine Sprache, die es zu entziffern gelte“

    brillanter Einfall, in 20 Jahren wird man in Kulturhäusern über solche Sätze hoffentlich ein befreiendes Gelächter anstimmen …

    —-

    Das Propagieren der Scharia erfüllt den Straftatbestand der Volksverhetzung!

    Das Entgleiten der staatlichen Ordnung, wie es in Paris, London oder Berlin zu beobachten ist, ist ein Abgleiten in den Faschismus!

  3. Bedeutet Gewalt in unserer Gesellschaft nicht immer „Hilfeschrei“ des Täters, der ein Opfer ist?

    Da ist das wohl nur Konsequenz, wenn die Ermordung von Menschen als Versuch der Kommunikation gedeutet wird.

  4. Ein brillanter Kopf dieser Dr. Hauschild. Relikte dieser doch eher archaischen Sprache haben sich in unserer Sprache durchaus erhalten – z.B. ist ab und an von „Bombenstimmung“ die Rede…

  5. Ich kann verstehen, dass Herr Hauschild versucht, sein Gehalt zu rechtfertigen. Veroeffentlichungen wie „Der Böse Blick. Ideengeschichtliche und Sozialpsychologische Untersuchungen“ lassen das auch angeraten erscheinen, nur ob er die Befindlichkeit eines konsequent den Massenmord an Unschuldigen planenden religioesen Fanatikers durchschaut ist zweifelhaft.

    Auch AH wollte sicher nur mit der Welt kommunizieren, nur ist er nicht verstanden worden! Wenn man mehr auf ihn eingegangen waere, dann haetten wir uns viel ersparen koennen. So einfach ist das, lasst uns (noch) mehr miteinander kommunizieren!

    Mein Vorschlag: Gebt Herrn Hauschild eine Chance! Lasst ihn in Afghanistan oder Irak mit den Musels verhandeln. Auch in der Tuerkei koennen es ein paar Hardcore-Musel-Faschisten sicherlich kaum erwarten mit ihm zu „kommunizieren“.

    Vielleicht bringts‘ ja was. Wenn nicht, dann ist immerhin eine neue Stelle an der Uni frei.

  6. Thomas Hauschild. Ein Name mehr, den Mann sich für die Zeit „danach“ merken muss.

  7. # 6

    Richtig. Das Ministerium für Angelegenheiten der Ungläubigen wird fähige Köpfe wie ihn brauchen können.

  8. „der Terror sei eine Sprache, die es zu entziffern gelte.“

    Für die Opfer gibts nix mehr zu entziffern.

  9. Ich finde, dass man sich im Westen möglichst schnell auf die Artikulations- u. Kommunikationsversuche dieser „Unverstandenen“ einstellen sollte!

    Auch wir können diese „Sprache noch verstehen und sprechen. Das Bombardieren der sogen. Heiligtümer dieses Gewaltkultes, wäre z. B. ein deutliches Zeichen, dass man die Botschaften verstanden hat!

    Wer das Böse entschuldigt, vervielfältigt es.
    Gustave LeBon, (1841 – 1931)

  10. Ethnische Säuberungen in der Hauptstadt:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/24.04.2007/3220544.asp

    Kein Weg zur Wunschschule
    Kreuzberg vergrault die letzten deutschen Eltern. In Prenzlauer Berg fehlen Plätze für die Erstklässler

    Rund 1000 Berliner Eltern bekommen dieser Tage schlechte Nachrichten per Post: Die Bezirksämter verschicken jetzt die Ablehnungsbescheide für die Erstklässler. Dies bedeutet, dass sich die Familien nach einer anderen Grundschule als der gewünschten umsehen müssen. Besondere Probleme gibt es aktuell in Kreuzberg und Prenzlauer Berg.

    In Kreuzberg gehen jetzt vor allem Eltern auf die Barrikaden, die sich einen Platz an der Heinrich-Zille-Grundschule erhofft hatten. Die Schule ist nicht nur wegen ihrer guten Arbeit beliebt, sondern auch wegen der vergleichsweise geringen Migrantenquote. Etliche deutsche Eltern, die dort vergangene Woche abgewiesen wurden, drohen jetzt mit dem Wegzug aus Kreuzberg, da ihnen nur Ausweichschulen mit rund 90-prozentiger Migrantenquote angeboten werden. Unter dieser Bedingung bangen sie um die Bildungschancen ihrer Kinder. Erschwerend kommt hinzu, dass sogar Familien abgewiesen wurden, deren ältere Kinder schon die Schule besuchen.

    Zum ThemaDossier: Brennpunkt SchuleDie erst im November gewählte Schulstadträtin Monika Herrmann (Grüne) sieht sehr wohl die Gefahr, dass auch noch die letzten Deutschen aus dem ehemaligen SO 36 wegziehen, wenn ihnen das Schulamt bei der Platzvergabe nicht entgegenkommt. Allerdings sind ihr rechtlich die Hände gebunden: Falls deutsche Kinder ohne Rücksicht auf die vorgegebenen Einzugsbereiche zugeteilt würden, bekämen die dann abgewiesenen Eltern vor Gericht auf jeden Fall Recht. Deshalb sei für dieses Jahr nichts mehr zu machen. Allerdings sagt Herrmann zu, die künftigen Einzugsbereiche „mit allen Gremien zu diskutieren“. Auf keinen Fall will sie sich künftig dem Vorwurf der „Überregulierung“ aussetzen. Aber sie gibt auch zu bedenken, dass es kein Verfahren gebe, mit dem man es allen recht machen könne.

    Nicht weniger entsetzt als in Kreuzberg sind zurzeit Eltern in Prenzlauer Berg. Hier ist allerdings nicht die ungünstige Schülermischung das Problem, sondern der Kinderboom der letzten Jahre: Mehr als 100 Erstklässler können deshalb keine wohnortnahe Grundschule besuchen. Besonders betroffen ist der Kiez rund um Schönhauser und Prenzlauer Allee. Allein die Grundschule am Kollwitzplatz schickte dieser Tage fast 40 Eltern Ablehnungsbescheide, betroffen sind auch Kinder, die unmittelbar neben der Schule wohnen. Ähnlich geht es 30 Eltern mit der Grundschule an der Marie und 50 Eltern mit der Thomas-Mann- Grundschule. Wegen Überfüllung musste das Los entscheiden. Ausweichschulen, die benannt wurden, sind häufig fußläufig nicht erreichbar.

    „Die Kapazitäten reichen einfach nicht“, gibt Schulstadträtin Lioba Zürn-Kasztanzowicz (SPD) zu. Und das ist offenbar erst der Anfang. Während die Kinderzahl in den fünften und sechsten Klassen zum Teil nur für zwei Parallelklassen ausreicht und noch vor einigen Jahren eine Schule wegen Kindermangels geschlossen wurde, plant die Stadträtin nun sogar die Eröffnung einer neuen Schule, was für die aufgebrachten Eltern aktuell aber zu spät kommt.

    Für manche Erstklässler heißt es also ab Sommer: Rund 1,5 Kilometer Schulweg inklusive Überquerung von Hauptverkehrsadern. Die meisten Eltern haben Widerspruch gegen die Ablehnungsbescheide eingelegt, Elterninitiativen werden gegründet, das Bezirksamt rechnet jetzt mit Gerichtsverfahren. Die Stadträtin muss sich am Mittwoch vor der BVV rechtfertigen.

    Die schulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Mieke Senftleben, plädierte gestern dafür, die Schuleinzugsbereiche in Berlin abzuschaffen. Viel besser wäre ein transparenter Wettbewerb zwischen den Schulen. Eltern müssten das Recht haben, die Schule ihrer Kinder auszuwählen, sagte Senftleben. Eine Zuteilung durch die Behörden wäre dann endgültig passé. Die FDP-Fraktion vertritt diese Forderung bereits seit etlichen Jahren.A. Sirleschtov/S. Vieth-Entus

  11. Warum lässt man diesen staatlich ausgehaltenen Kulturerklärer keinen Feldversuch vor Ort in einem Ausbildungslager im Iran, Pakistan oder Somalia machen? Dort könnte er die Grammatik decodieren, was uns tumbe Konsumenten dieser Kulturerscheinung verborgen bleibt?
    Er könnte mal ausprobieren, wie es ist, als Mensch des westlichen Kulturraumes drei Stunden „zum Tee“ eingeladen zu werden, bei dem dann das Objekt der Forschung die Haut der Finger bis auf die Knochen runterraspelt. Falls der Wissenschaftler diese Studien überleben sollte, bin ich sehr auf seine vergleichende Kulturtheorie gespannt.

  12. @Eurabier,
    ist ja merkwürdig, daß die Kinder der ganzen Linksgrünen Heuchler nicht in Schulen gehen sollen, an denen 90% Kulturbereicherer fit gemacht werden für die Zukunft.
    Offenbar stimmt dieses Klientel, wenn es ans Eingemachte geht, doch mit den Füßen ab.
    Wenn Claudia Roth Kinder hätte, würde diese sich bestimmt sehr wohl fühlen an diesen Schulen, da sich die Mutter in Kreuzberg auch wohler fühlt, als in Bayern.

  13. Mit einigen Superschlauies
    und ihren Schatten dreht
    sich eine kleine Weile der Bestand
    von bunten Idioten, alle aus dem Land,
    das lange zögert, eh es untergeht.

  14. Hier noch einer aus den Volksversdummungsmedien:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,479051,00.html

    Ich zitiere:

    ___________________________
    SPIEGEL ONLINE: Haben Sie einfach keine Lust mehr, an der Konferenz teilzunehmen?

    Zaimoglu: Ich fühlte mich geschmeichelt, als man mich zum Teilnehmer der Islamkonferenz ernannte. Ich fand mich aber in den Zuschreibungen nicht wieder. Ich bin kein säkularer Muslim und natürlich auch kein Orthodoxer. Ich bin ein Schriftsteller. Ich würde gerne mitwirken, aber ich glaube daran, dass es viel mehr Sinn hat, wenn an meiner Stelle eine junge Frau in der Islamkonferenz teilnimmt. Nicht umsonst heißt diese Konferenz Islamkonferenz. Es soll um die Zukunft gehen. Ich habe immer gesagt, dass ich von der Idee des deutschen Islam begeistert bin. Und ich denke, es wird darauf hinauslaufen, dass es in 20, 30 oder 40 Jahren eine speziell deutsche Ausprägung des Islam geben wird.

    ________________________________

    Ich denke, es wird darauf hinauslaufen, dass es in 20, 30 oder 40 Jahren eine islamische Ausprägung Deutschlands geben wird, wenn wir weiterhin Dhimmi-Kufr-Dummies sind!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Roth-Moschee

  15. „vertritt Ethnologe Thomas Hauschild die These, der Terror sei eine Sprache, die es zu entziffern gelte. Das „Netzwerk von al-Qaida hat sich zu einer Gegenöffentlichkeit gewandelt, in der man sich laufend eine Meinung über den Westen bildet und mit ihm zu kommunizieren versucht“, der aber immer das Dialogangebot in den falschen Hals bekommt.“
    DIESE REALITÄTSFERNE IST EINFACH NICHT MEHR ZU FASSEN!

    Das toppt wirklich restlos allen Schwachsinn den Gutmenschen bisher abgelassen haben.

    Was denkt sich dieser Herr eigentlich dabei, wenn seine Tochter vergewaltigt wird?
    Hält der Typ das für EIN subtiles Liebesgeständnis an seine Tochter?
    Oder einen Raubüberfall für eine dezente Kapitalismuskritik?

    Aber immerhin hat dieser Schwachsinn auch sein Gutes.
    Das nächste mal, wenn Moslems einen Anschlag in den USA verüben, dürfen die USA auf nuklear-raketisch mit „hört damit auf“ antworten.

  16. #20,

    Toleranz wächst mit der Entfernung zum Problem!

    Die Multikulti-Guties sind oft von den Risiken und Nebenwirkungen des MohammdaenerInnentums gar nicht betroffen, noch nicht jedenfalls.

    Es ist wie mit den Salonkommunisten von der PDSED, die nie in der „materiallen Produktion“ waren, aber alles besserOssiwissen.

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Roth-Moschee

  17. Er bringt’s sehr deutlich auf den Punkt, woran wir gegenüber dem Islam kranken.

    Sogenanntes „Dhimmiverhalten“ resultiert nur in extrem seltenen Ausnahmefällen aus Angst (denn überlegen wir mal: Wenn man den Islam aus tiefstem Herzen ablehnt, aber sich fürchtet, das auszudrücken, dann gibt’s immer noch die ideale Feiglingsmethode gar nichts zu sagen. Kein Moslem sprengt einen in die Luft, wenn man gar nichts zum Islam sagt. Auch uns, die wir hier anonym schreiben oder Stefan, der bewunderserterweise nicht anonym bleibt, sprengt keiner in die Luft).

    Angst ist es nicht. Oder nur in Ausnahmefällen, bei Leuten, die sich zunächst einmal mutig hervorgewagt haben.

    Es ist Hochmut, der uns umbringt.

    Hochmut gegenüber den Mitmenschen aus der eigenen Welt. Der Hochmut, „verständnisvoller“ und „toleranter“ zu sein als die Spießer.

    Und Hochmut gegenüber den Moslems, die man als zu erziehendes Material betrachtet, die schon Gewaltfreiheit lernen werden, wenn man nur ihre „Sprache“ versteht, die man hochmütig weit unter der „Sprache“ aller Wirbeltiere und sogar der meisten Insekten ansiedelt.

    Hochmut und daraus resultierende eitle Riegeldummheit ist es, was uns dem Islam ausliefert.

    Nicht Angst – wie das Wort „Dhimmi“ suggeriert. Es ist nicht der Zitternde Ängstliche, der sich dem Islam unterwirft – es ist der grinsende Besserwisser, der glaubt, ein Objek gefunden zu haben, an dem er sich jovial und großkotzig mit „Vertändnis“ austoben kann.

    Ich persönlich freue mich aus reinster Seele an der Vorstellung, wie dieses „Objekt“ solchen Leuten eines Tages die eitle Fresse zerbeißt. Leider geht das nicht, ohne dass es auch uns und unsere Kinder verletzt, und deshalb müssen wir leider trotzdem was dagegen tun…. 🙁

  18. #22,

    hier noch einmal ein älterer Beitrag von mir, bei dem ich mich als Gutmenschen-„Versteher“ veruscht habe.

    Vielleicht eine gute Gelegenheit für die neuen Mitleser der Junden Welt und der TAZ ihre eigene Position zu überprüfen:

    Ich will mich heute morgen mal als Gutmenschen-Versteher versuchen!

    Ich glaube, der Gutmensch hat anfangs in der Tat gute Absichten, aber dann zieht er diese ohne Rücksicht auf Verluste durch, ignoriert, wenn es klemmt und verkehrt so letztendlich alles in das Gegenteil.

    Dabei ist der Gutmensch von zwei Widersprüchlichen Ansätzen motiviert:

    1. Der edle Wilde
    Hier kommt der Kulturrelativismus ins Spiel:
    Wenn Achmed eine Frau vergewaltigt, dann ist das Ausdruck seines kulturellen Hintergrundes und er ist womöglich als asylsuchender Hamas-Aktivist durch die „israelischen Aggressionskriege“ traumatisiert (siehe auch Al-Masri und der Tisch am Kopf seines Fahrlehrers).

    Genauso die Sache mit dem Kopftuch, dem Schächten, den Badetagen, den Sprachkenntnissen, den Ehrenmorden….
    Immer wird auf den kulturellen Hintergrund des Migrationshintergründlers geachtet, in der Schule, in der Talkshow und vor Gericht.

    Dies ist natürlich auch ein chauvinistischer Ansatz, denn man legt an Mohammedaner andere Maßstäbe an, weil sie eben mental nicht so weit seien wie wir im Westen, der 68er als Abbild seiner Eltern von der Waffen-SS!

    2. Lass uns darüber reden
    Hier der Widerspruch: Jetzt hingegen nimmt der Gutmensch an, alle Menschen seien gleich (Eine Krankenschwester könnte ein Herz transplantieren oder ein Förster eine 747 fliegen, solang man nur genug „fördert“)
    und man bräuchte mit ihnen nur zu reden.

    Aber wir sind hier nicht in einem Deutsch-Leistungskurs aus den 70ern.

    Die Hirnforschung zeigt, dass unsere neuronalen Strukturen in der frühkindlichen Entwicklungsphase gebildet werden (Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!) Es kommt also darauf an, wie sehr wir durch unsere Umwelt geprägt werden.

    Und das ist in mohammedanischen Familien eben anders als auf z.B. in einer jüdischen Künstlerfamilie, wie die Zahl der Nobelpreise an Juden oder die Rütli-Schule zeigen.

    Mitteleuropäer, Asiaten und Nordamerikaner können sich an einen Tisch setzen, verhandeln, Kompromisse schliessen und ein Lösung finden, bei mohammedanisch geprägten Menschen geht dies oft schief!

    Daher ist Dialog im Falle des Mohammedanerums ein im Prinzip hoffnungsloser Ansatz, ausser man zeigt klar die Werte und Regeln auf!

    Mit der „Du, Björn-Torben, du musst den Murat nicht schlagen, der wollte nur mit seinem Messer spielen, lass uns darüber reden“- Haltung kommen wir leider nicht weiter!

    _____________________________

    Hier in Kreuzberg fühle ich mich wohler als zuhause in Bayern (Claudia Roth, MdB, Grüne)

  19. @#19 Eurabier

    Kann man nur für diesen Schriftsteller hoffen, dass er in 40 Jahren immer noch fit genug ist, schnell laufen zu können, sollte einer der deutschen Imame feststellen, dass irgend etwas, was der Schriftsteller schriftstellerte, den Propheten beleidigt. Und hinter Katze Stevens braucht er sich erst gar nicht zu verstecken.

  20. Wenn dereinst die Wiener ihre alte Tradition des Türkenabschlachtens wie 1529 und 1683 wieder aufnehmen wird sich die Frage stellen ob das auch unter kulturelle Brauchtumspflege fällt.

  21. Broder zitiert in seinem Buch „Kein Krieg nirgends: Die Deutschen und der Terror“ den Frauenliebling Eugen Drewermann.

    Der sprach von den Terroranschlägen als „Gesprächsangebot“ Verzweifelter.

    Hmmm.

  22. Ich bin sehr dafür wenn wir uns mit diesen Leuten in ihrer Sprache verständigen würden. Ich gehe davon aus das wir Deutschen das sehr wohl noch gut beherschen.

  23. #27 webweb (24.04.07 19:41)
    Die Deutschen?
    Die Sch…. sich doch ein.
    Könnt`ja einer bei totgehen.

  24. @#26 Bernd Dahlenburg

    Das ist gut. Erst sprengen sie ihre Dialogpartner in die Luft und dann jammern sie rum, dass keiner da ist, der mit ihnen reden will.

  25. …ja, kommt einem vor wie der
    Elternmörder, der Vatta und Mutter
    totgeschlagen hat und nun vor dem
    Richter steht, und als Strafminderung
    ins Feld führt, dass er ja Vollwaise
    sei .

  26. Es ist absolut Klasse, wie die Berichte hier gestaltet werden, in anderen Foren wird selten mal auf einen Link geklickt, da es zu anstrengend wäre, mal auch die verlinkten Seiten zu lesen, hier wird einem aber der Mund wässrig gemacht, so dass man nicht nur einige Zitate, die reingestellt wurden, liest, sondern den gesamten Link.

    In diversen Foren sind die Leute zu träge, um das Gesamtbild zu erkennen und begnügen sich mit lapidaren Standardkommentierungen, ohne sich wirklich mit dem Thema oder dem Posting, zu beschäftigen.

  27. Nachtrag:
    Ich habe mein vorheriges Posting etwas unklar ausgedrückt, ich meinte, dass die Beiträge hier einen motivieren, mehr darüber zu lesen und zwar vollständig und nicht nur plump auf ein Zitat zu reagieren.

  28. Ich habe heute einem Bekannten von dem Artikel erzählt. Als ich sagte: „Der Depp hält Terroranschläge für eine Sprache, die’s zu entziffern gilt“, unterbrach er mich und sagte: „Das stimmt doch!“

    Das war nicht islamophil gemeint und ich finde auch, dass er Recht hat. Natürlich ist Terror eine Art von Kommunikation … das ist kein versuchter Genozid so nach dem Motto: wir bringen alle Ungläubigen um und irgendwo muss man ja mal den ersten Schritt tun. Das SOLL uns wirklich was sagen. Und zwar:

    „Unterwerft Euch dem Islam und unserem Willen oder tragt die Konsequenzen, wie Allah sie klar und deutlich für widerspenstige Ungläubige festgelegt hat.“

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