Eines der wichtigsten Zukunftsthemen für den Westen ist die Ausbreitung des Islam in Europa. Folge ist ein tiefgreifender kultureller Wandel, der unser aller Leben zunehmend verändern wird. Dennoch war dieser immens bedeutsame Faktor nie ein Thema bei Wahlen. Die Islamisierung unserer Lebenswelt wird von der Politik über unsere Köpfe und Stimmen hinweg durchgesetzt, als lebte man in einer Diktatur. Die von den Folgewirkungen Betroffenen werden betrachtet wie demokratisch inkompetente Dummerchen, die gar nicht wissen, wie gut für sie ist, worunter sie alltäglich leiden.

Wie in so vielen Belangen haben auch in der Islamisierungs-Debatte die Grünen den Ton vorgegeben: „Migration darf kein Wahlkampfthema werden“, war stets deren Einwand, wenn es mal jemand vom „rechten Rand“ wagte, die Auswirkungen der Massenzuwanderung einmal nicht ausschließlich als kulturelle Bereicherung zu schildern. Ein Thematisieren könnte zu „Ressentiments“ gegenüber den „Neubürgern“ führen, usw. Praktisch alle Parteien, auch die mit dem „C“ im Namen, haben sich an diese Diskussions- und Wahlkampfbeschränkung bislang gehalten bzw. darauf verzichtet, das Thema gemäß seiner tatsächlichen Bedeutung zu gewichten.

Allein dieser Denkansatz zeigt, dass die politische Elite die Bevölkerung von der Mitbestimmung betreffs pro-islamischem Multikulti ausschließen möchte. Der demokratische Prozess ist bei dieser Thematik von Grund auf gestört, weil der Bevölkerung indirekt Unmündigkeit unterstellt wird. Und darum ist sie vom Gestaltungsprozess auszuschließen, indem man für die Bevölkerung relevante Themen von vorn herein gar nicht mehr zur Wahl zuläßt. Damit dies funktioniert, agiert die faktisch anti-demokratische Multikultifraktion, die in Wirklichkeit eine pro-islamische Fraktion ist, auf verschiedenen Ebenen.

Moralische Deklassierung von Skeptikern

Exemplarisch hierzu der Umgang der politischen und medialen Instanzen mit der Bürgerinitiative gegen den Moscheebau in Köln-Ehrenfeld.

Aus Sicht von Ingeborg Becker, Geschäftsführerin der Bürgerbewegung gegen den Moscheebau (aber letztlich zum Erhalt der eigenen kulturellen Heimat) stellt sich der moralische Druck so dar:

Wie kann man gegen etwas sein, wenn alle, die dafür sind, automatisch die Gutmenschen sind? Wenn man das Gefühl hat, jede Kritik am Moschee-Neubau in Ehrenfeld mit einem Schwur auf die demokratische Grundordnung einleiten zu müssen, um sich von den Rechtsextremen abzugrenzen?

Jegliche Ablehnung und Skepsis von nahezu allem, was mit der Expansion des Islam in unserer Heimat zusammen hängt, wird mit den negativsten Stigmatisierungen der heutigen Zeit behaftet. „Rechtsextrem“, „rassistisch“, „fremdenfeindlich“, neuerdings auch „islamophob“. Wer sich der undemokratischen pro-islamischen Expansionspolitik entgegen stellt, kann damit rechnen, dass er ausgegrenzt und verächtlich gemacht wird.

Einschüchterung

ist ein Wesensmerkmal islamfreundlicher Politik geworden. Gemäß dem Motto Maos: „Bestrafe einen, erziehe hundert“, werden an Menschen, die sich für den Erhalt ihrer kulturellen Lebenswelt einsetzen, systematisch Rufmordexempel statuiert. Die Medien funktionieren hierbei als neuzeitlicher Pranger, die den Bürgeriniativen im Regelfall keine Chance auf eine faire Darstellung ihrer Anliegen bieten, diese dafür aber meist umso negativer darstellen. Ganz besonders tun sich hier die öffentlich-rechtlichen Zwangsgebührensender hervor, die tendenziell wie volkserziehende, staatliche Propagandaorgane sozialistischer Diktaturen fungieren.

Ohne Wahlkampferörterung keine Mitbestimmung

Ist eine Thematik wie die Islamexpansion und der damit verbundene kulturelle Wandel kein Wahlkampfthema, bleibt den Betroffenen nur noch basisdemokratische Initiative. Schließlich konnten sie keine Repräsentanten ihrer Anliegen wählen, weil erst gar keine zur Wahl zugelassen wurden.

Anstatt nun solche Bürgerinitiativen als Beleg für eine funktionierende Demokratie zu werten, wird man in einen permanenten Rechtfertigungskampf verstrickt, um überhaupt noch eine moralische Berechtigung für sein Anliegen einbringen zu können.

Ingeborg Becker hat dieses Gefühl. Deshalb beteuert die Geschäftsführerin der Bürgervereinigung, die seit 62 Jahren im Schatten des Bahndamms lebt, dass sie mit den Rechten nichts zu tun hat, die rund 20 000 Unterschriften die gegen die neue Moschee gesammelt haben. „Ich lasse mich nicht in diese Ecke drücken“, sagt sie, um dann über ihre Ängste zu sprechen.

Verwehrte Mitbestimmung trotz tiefgreifender Veränderungen im Leben der Betroffenen

„Seit klar ist, dass die Großmoschee kommt, ziehen immer mehr Muslime hierher.“ Das Viertel verändere schon jetzt sein Gesicht. Das sei nicht mehr ihr Ehrenfeld. „Wir wollen hier keine zweite Keupstraße.“ Sie habe sich aber nie vorstellen können, „hier wegzugehen, und ich werde das auch nicht tun“.Der Riss geht quer durchs Viertel. Walter Kütz betreibt seit 20 Jahren ein Bilderrahmengeschäft auf der Venloer Straße. Er spricht von der „schleichenden Islamisierung“ eines Stadtteils, um den sich die Politik nie richtig gekümmert habe. (…) Die Ditib baut ihre Moschee und bekommt alle Unterstützung – und um den Rest des Stadtviertels kümmert sich keiner.

Die Ignoranz gegenüber den Auswirkungen der Islam-Expansion für die betroffene einheimische Bevölkerung ist ein Grundmuster multikultureller Politik. Wenn eine Bevölkerung zuwandert, die zunehmend einen zur europäischen Kultur differierenden Sozialisationsprozess mit zugehörigen Werthaltungen vertritt, ändert sich die Alltagswelt für die verbliebenen Einheimischen ebenfalls in diese Richtung. Es gibt vielerlei Anschauungsbeispiele wie Berlin-Neukölln, -Kreuzberg, -Wedding, Köln-Mülheim, -Kalk, -Chorweiler oder die französischen Moslem-Ghettos, wie gravierend der kulturelle Wandel im Alltag stattfindet. Der einheimischen Bevölkerung hierbei ein Mitgestaltungsrecht zu verweigern ist ein antidemokratischer Akt und zeigt zugleich ein undemokratisches Politikverständnis jener, die solche Politik betreiben.

Obwohl die Fallbeispiele massiver Zuwanderung islamisch sozialisierter Beispiele vorliegen, versucht man vorerst Fakten zu schaffen, und verteilt bis dahin „Beruhigungspillen“.

Es hilft wenig, wenn Mehmet Yildirim, Generalsekretär des Bauherrn Ditib, beteuert, man wolle rund um den Neubau kein Türken-Getto errichten. Es kann auch nicht überzeugen, wenn Oberbürgermeister Fritz Schramma betont, die Ditib habe ein Recht auf den Neubau. Es nutzt wenig, dass die Politiker des Kulturausschusses auf dem Gelände in einem Nebenraum der Moschee tagen, dort freundlich empfangen und bewirtet werden und sich gegenseitig versichern, alles für die Integration zu tun. Im Stadtviertel wird das nicht registriert.

Islam-Expansion – ein Risiko mit erheblichem Radikalisierungspotential

Und zwar aus gutem Grund. Sind die für die Etablierung günstigen Strukturen in einem Stadtteil bzw. einer Region erst einmal geschaffen, entsteht schon allein durch weiterhin massive Zuwanderung (meist über Heiratsnachzug – im Regelfall handelt es sich um die vom türkischen AKP-Chef favorisierten Zwangsehen, die er verharmlosend „arrangierte Ehen“ nennt) und hohe Geburtenraten eine ungesteuerte und unkontrollierbare Eigendynamik. Diese wird noch kulturell durch die Abschottungsneigung des Islam gegen andere Kulturen verstärkt, die dieser für minderwertig und falsch hält. Der Ausbau islamischer Propaganda-Infrastruktur wie Moscheen verstärkt all diese Trends noch zusätzlich.

Und wer von den islamophilen Politikern und Medien kann denn garantieren, dass die islamischen Strukturen so schön „moderat“ bleiben (wie sie jetzt schon nicht mehr sind)?

Was die Ditib angehe, müsse man auch die Entwicklung in der Türkei im Auge behalten. „Wir müssen darauf achten, dass die Trennung von Staat und Kirche erhalten bleibt. Da werden sonst ganz neue und dann auch berechtigte Ängste entstehen.“

Ein Blick in die islamische Welt zeigt einen eindeutigen Befund: Liberale Strömungen innerhalb des Islam haben keinen Bestand, da sie gegenüber islamischer Lehre unter Rechtfertigungsdruck stehen und sich nicht durchsetzen können. Ihnen fehlt schlicht die Legitimation mittels Berufung auf Koran und Prophetenvorbild.

Wirtschaftliche Folgeschäden massiver Ausbreitung fundamental-islamischer Kultur

Dieser Aspekt wurde bislang noch fast gar nicht thematisiert in Deutschland. Hier wird beschönigt mit der üblichen einseitigen Sicht:

Bauunternehmer Ali Yalcin richtet einen Steinwurf von der Moschee entfernt ein neues Sportstudio ein. Die Skepsis der Nachbarn kann er nachvollziehen: „Für viele ist die Moschee gleich Türkei, Türkei gleich Islam, Islam gleich Terror. Wir kennen uns eben nicht.“Dabei sichere der Moscheebau auch Arbeitsplätze. Schließlich investiere die Ditib rund zehn Millionen Euro – mitten in Ehrenfeld. Für seine Firma mit 21 Mitarbeitern sei das ein interessantes Geschäft. „Davon werden viele profitieren, hoffentlich auch die 15 Deutschen in meinem Betrieb. Am Ende geht es doch nur darum, dass wir alle unsere Familien ernähren können.“

Die Jobs sind wieder weg, wenn die Moschee steht. Doch Menschen, die nicht in der Türkei leben wollen, noch dazu in einer islamisierten Variante wie sie um eine Moschee herum entsteht, sind gezwungen abzuwandern. Das verursacht für die Betroffenen Kosten. Eigentümer von Immobilien erleben, dass die deutsche Käuferschicht ausbleibt, und man sich nur noch islamischen Käufern gegenüber sieht. Ob hier noch marktgerechte Preise erzielt werden können, angesichts einer Tendenz der islamischen Migranten zum Zusammenhalt und Absprachen, muss zumindest angesprochen werden. Der Preisverfall, wenn ein Stadtteil zur Ghettobildung neigt, ist jedoch offensichtlich. Die so entstehenden Vermögensverluste und erzwungenen Ausgaben kommen vom Effekt her Enteignungen gleich, die den Einheimischen de facto aufgebürdet werden.

Pro-islamische Politik bedarf antidemokratischer Strukturen

Diese sind zusammengefasst:

  • Ausgrenzung, Verleumdung, Diffamierung und Rufmord an Andersdenkenden als Mittel der Einschüchterung und Verzicht aus Furcht auf demokratisches Engagement
  • massive mediale und politische Desinformation und einseitige Darstellung um die „Willensbildung“ der Bevölkerung vor der Wahl so zu manipulieren, dass Wahlen nur noch zum Abnicken zuvor indoktrinierter Dogmen verkommt
  • Aufstellung von politischen Repräsentanten, die von vorn herein nicht repräsentativ für die Bevölkerung sind
  • Selbstzensur der Medien, um die Bevölkerung nicht mir Argumenten zu versorgen und Zweifel an der Regierungs- und Herrschaftsstrukturen zu untermauern.

Dies kann auch gar nicht anders sein. Da der Islam einen Gegenentwurf zum Grundgesetz darstellt, und im islamischen Sozialisationsprozess eben nicht die Werte des Grundgesetzes, sondern islamische Werte vermittelt und verinnerlicht werden, ist eine Expansion des Islam nicht positiv vermittelbar. Es sei denn, man hat Sympathie für die grundgesetz-konträren Strukturen des Islam. Folglich bedeutet eine pro-islamische Politik zugleich eine Abkehr von Geist und Inhalt des Grundgesetzes, indem z.B. die islamische Geschlechterapartheid zunehmend akzeptiert wird. Würde die Unvereinbarkeit von Grundgesetz und Islam der Bevölkerung bekannt und bewusst gemacht, ließe sich pro-islamische Politik nicht im gegenwärtigen Ausmaß durchsetzen.

Entsprechend wurde der Begriff „Integration“ ins Absurde verkehrt. Nur die Einheimischen haben sich anzupassen. Nur sie haben „Ängste und Vorurteile“ – nicht die Moslems, die sich separieren, die unsere Art der Ernährung, der Kleidung, unsere schwer erkämpften Rechte der Meinungsfreiheit für sich und ihre Kultur zunehmend ablehnen. Im Kölner Stadtteil Ehrenfeld sieht man exemplarisch, was mit „Integration“ wirklich gemeint ist: Die Einheimischen haben sich islamischen Interessen so gut wie bedingungslos zu beugen. Jegliches Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsrecht ihrer kulturellen Umgebung wird ihnen kategorisch abgesprochen.

Solche im Endeffekt eher an Diktaturen als an Demokratien erinnernde Herrschaftspraktiken sabotieren das Verhältnis zur Demokratie – die keine mehr ist. Sie erzeugen Gefühle des ausgeliefert seins, der Ohnmacht, und sicher auch der Wut, wie es normal ist bei Zuständen der Willkür und Unterdrückung.

Ohne Mitbestimmung besteht auch keine moralische Verpfichtung, die Islam-Expansion hinzunehmen

Wie eingangs erwähnt: Es gab nie einen offenen, transparenten Entscheidungsprozess bezüglich der Islam-Expansion in Deutschland. Das bedeutet im Unkehrschluss für alle Menschen, die zum Grundgesetz stehen und dieses bewahren wollen, dass die erhobenen moralischen „Verpflichtungen“ pro-islamische Politik unter dem Deckmantel der „Vielfalt, Toleranz“ ect. für alle, die nicht und nie um ihre Zustimmung für diese grundgesetzkonträre Politik gefragt wurden, auch keine Gültigkeit haben.

Niemand hat das Recht, uns quasi über islamische Expansion in eine islamische Lebenswelt, vom Resultat her in ein islamisches Land zu verpflanzen. So wie niemand gezwungen werden darf, in ein islamisches Land übersiedeln zu müssen, so darf auch niemand ohne seine Einwilligung gezwungen werden, in seiner Heimat in einer islamisch geprägten Umgebung leben zu müssen.

Umgekehrt müssten die Bedingungen für Moslems klar definiert sein, wenn sie hier leben wollen:

  • Aufgabe aller islamisch-kulturellen Bestandteile, die nicht mit dem Grundgesetz übereinstimmen
  • keinerlei Aufrechterhaltung und Umsetzung der islamischen Geschlechterapartheid
  • Entwicklung einer Kultur der Selbstkritik mit kritisch-ablehnender Aufarbeitung der Lehre und daraus resultierender Handlungen des Islam am menschenrechtlichen Maßstab
  • Akzeptanz von Religionsfreiheit, also Religionswechsel von Moslems zu jedem beliebigen Kult ohne jegliche Repressions- und Ausgrenzungsrisiken
  • Akzeptanz von Religionskritik als demokratischer Notwendigkeit
  • Abkehr von patriarchalischen Strukturen

Würden diese Anforderungen von Moslems ganz überwiegend erfüllt, hätte Europa mit Moslems so wenig ein Problem wie mit allen anderen Kulturen.

Es ist bezeichnend und passend zum anti-demokratischen Islamisierungsprozess in Europa, dass Anpassungsleistungen und Mitbestimmungsverzicht von der einheimischen Bevölkerung im Namen der Toleranz gefordert werden.

Mehr denn je wird bewusst, dass die Islamisierung unserer Heimat zugleich den schleichenden Verlust demokratischer Mitbestimmung bedeutet. Da bleibt nur zu sagen: „Wehret den Anfängen“

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117 KOMMENTARE

  1. Ich hoffe auf die Schweiz, das Volk hat dort was zu melden. Im Augenblick läuft ein Volksbegehren an, das aus einem Satz besteht: Bauverbot für Minarette. Daumen drücken!

    (Übrigens sucht die Schweizer Linke nach Wegen, Volksabstimmungen zu solchen Themen abzuschaffen. Ohne Erfolg)

  2. es erfolgte ja nicht nur keine
    demokratische Legitimation der Islamisierung Deutschlands, sondern auch alle anderen wesentlichen Entscheidungen der vergangenen Jahre, EURO, deutsche Einheit, EU Beitritt der Türkei, …, wurden allesamt vom Staat souverän über unsere Köpfe hinweg gefällt. Und so wird es auch weitergehen.

    Den Politikern ist es auch schnuppe, dass sie in wesentlichen Fragen ganz anders entscheiden, als es das Volk tun würde. Die Politiker der BRD verstehen sich als elitäre Volkserzieher. Demokratisch ist das nicht.

  3. Es ist in der Tat üblich, daß vor Wahlen „Fairnessabkommen“ von den sog. demokratischen Parteien getroffen werden.

    In Wirklichkeit ist dies eine völlig undemokratische Sache, denn es soll dort festgelegt werden, daß über wichtige Zukunftsfragen nicht diskutiert werden sollen und nicht darüber abgestimmt werden soll. Es sollen „Wahlkampfparolen auf Kosten von Zuwanderern“ verhindert werden.

    Es gibt keinen Grund, im Wahlkampf Stimmung gegen „Zuwanderer“ zu machen, die unsere Grundgesetz und unser Recht einhalten und i.d.R. imstande sind, für ihren Lebensunterhalt selbst zu sorgen.

    In den Fällen aber, in denen sich Parallelgesellschaften heranbilden (man spricht ja immer noch von „Integration“, als ob dies gewünscht und möglich sei) und in den Fällen, in denen die Zuwanderung in die Sozialsysteme hinein erfolgt, ebenso in den Fällen, in denen die Zuwanderer sich nicht an unser Recht und Gesetz halten, ist es sehr wohl angebracht, ja notwendig, diese Probleme anzusprechen. Dabei ist ein Wahlkampf durchaus die passende Gelegenheit, weil ja in einer Wahl eigentlich die Weichen neu gestellt werden sollen.

    Wenn nun eine Vereinbarung geschlossen wird, daß wesentliche Probleme, die vielen Mitbürgern auf den Nägeln brennen, nicht angesprochen werden sollen, so wird sich das in einer allgemeinen Politikverdrossenheit niederschlagen und sich auch in einer geringen Wahlbeteiligung zeigen, denn die Parteien unterscheiden sich in ihrem Programm kaum mehr voneinander.

    Solche Fairnessabkommen sind eine empfindliche Einschränkung der Meinungsfreiheit und man fragt sich wirklich, warum die Parteien sich diese vor den Wahlen selbst auferlegen – oder auferlegen lassen von Linksextremisten. Auch in der DDR gab es – wie auch im Nazideutschland – Gesinnungsschnüffelei und eine Meinungsdiktatur. So etwas sollte es eigentlich bei uns nicht geben – ist aber tatsächlich der Fall.

    Warum?

  4. Ich erlaube mir, den Text unverändert auf meiner Seite zu übernehmen, auf eine Zusatzseite abzuheften, wo sofort von jedem wiederauffindbar ist. Und ich empfehle es jedem Blogger, Forenmaster u. ä., den Text zu übernehmen. Ich wünschte mir des Weiteren, dass der Text mit einem Logo versehen, auf eine eigenständige Seite erscheint, denn es ist ein Bekenntnis von dem, wofür die meisten von uns einstehen, kämpfen, protstieren, die gesamte Zeit hingeben…

  5. „In Wirklichkeit ist dies eine völlig undemokratische Sache, denn es soll dort festgelegt werden, daß über wichtige Zukunftsfragen nicht diskutiert werden sollen und nicht darüber abgestimmt werden soll. Es sollen „Wahlkampfparolen auf Kosten von Zuwanderern“ verhindert werden.“

    Naja… es kann ihr ja niemand verbieten, Themen anzusprechen, mit denen sie bei großen Teilen der Bevölkerung auf Zustimmung stößt bzw. gestoßen wäre.
    Sie hat sich schlicht und einfach nicht getraut gegen Multikulti, Asylbetrug, Sozialschmarotzer etc. Stellung zu beziehen, weil sie dafür von ca. 95 % der Medien (+ natürlich der politischen Konkurrenz) als „rassistisch“ und was weiß ich noch alles geziehen worden wäre.

  6. Solche im Endeffekt eher an Diktaturen als an Demokratien erinnernde Herrschaftspraktiken sabotieren das Verhältnis zur Demokratie – die keine mehr ist. Sie erzeugen Gefühle des ausgeliefert seins, der Ohnmacht, und sicher auch der Wut, wie es normal ist bei Zuständen der Willkür und Unterdrückung.

    so is es…

  7. Turmfalke: hier ist einiges durcheinander geraten. Wenn Bürger Meyer beschließt Moslem zu werden, so wird er es. Dazu braucht er keine demokratische Legitimation, da reicht das GG. Genauso gilt, wenn Herr Öztürk Christ werden will und wenn schlussendlich beide nach einiger Zeit beschliessen, Atheisten zu werden.
    Was einer demokratischen Legitimation bedarf ist die Migration nach Deutschland. Diese ist weder von den Bürgern eingeholt noch verworfen worden. Nicht eingeholt worden, weil die politischen Parteien allesamt ein möglicherweise lästiges Thema sich ersparen wollten, nicht verworfen worden, weil es den Bürgern nicht auf den Nägeln brannte oder sie andere Prioritäten hatten (haben). Erst bei dem Einbürgerungsrecht ist dieses Anliegen thematisiert worden (Hessen) und zwar mit Erfolg.
    So, und nun sind die Migranten da. Und jetzt stellt der Bürger fest, dass ein Teil der Migranten, hauptsächlich Moslems, erhebliche Probleme erzeugen. Es liegt nun an den Bürgern, sich dieses Problems zu widmen und einen demokratisch legitimierten Beschluss des Gesetzgebers herbeizuführen. Dass gewisse politische Gruppierungen, Mentalitäten versuchen dies zu verhindern, wissen wir alle. Nur, die Behauptung dass der Islam der Gegenentwurf zum GG ist, ist eben auch nicht legitimiert, weder juristisch noch gesetzgeberisch. Da können die Backen noch so aufgeblasen werden. Solange moslemische Migranten nach geltendem Recht hier sind, haben sie die ihnen zustehenden Rechte.
    Wir können die Vergangenheit nicht verändern. Jedoch können wir die Zukunft neu gestalten.

  8. Liebe Leute,

    es wird höchste Zeit dass sich das ändert. Wir müssen unsere Freiheit sowohl von den gutmeinenden Gutmenschen zurückgewinnen und vor den lächelnd-lügenden Migranten verteidigen.

    Das wird nicht nur mit Kommentaren in Internetbloqs gelingen!

  9. „Das wird nicht nur mit Kommentaren in Internetbloqs gelingen!“

    Das ist zweifellos richtig. Was schlägst du vor?

  10. Es ist doch etwas naiv zu glauben. die Moslems würden auch nur eine einzige Sure aus dem Koran streichen. Wenn doch der Koran nach islamischer Lehre von Allah gegeben und für immer gültig angesehen wird. Der Koran existierte schließlich auch schon seit Beginn der Schöpfung und wurde von Luzifer dem Engel Gabriel über Mohammed geoffenbart.

    Gerne wird auf das doch so blutrünstige, mittelalterliche Christentum verwiesen. Aber die Abkehr des Christentums von der Gewalt ist eher eine Rückbesinnung auf die ursprüngliche Lehre Christi. (auch wenn die Aufklährung mithelfen musste) Jesus hat schließlich keine gewaltverherrlichende Aussagen gemacht, von dem sich das Christentum distanzieren muss.

  11. @ #13 Islamophob und grünenfeindlich:

    „Was schlägst du vor?“
    Geeignete Vorschläge sollte man nicht publizieren…

  12. @15:

    Gerade die, die „radikale“ und „nicht-publikationsgeeignete“ Vorschläge haben, bleiben selbst meist beim Stand des Maulhelden stehen 😐

  13. da reicht das GG. Genauso gilt, wenn Herr Öztürk Christ werden will und wenn schlussendlich beide nach einiger Zeit beschliessen, Atheisten zu werden.

    Ich dachte, es reicht nicht, wenn solche Rechte auf Papier bestehen. Demokratie auf Papier hatten auch die Stalinisten u. ä.

    Nur wenn diese Rechte in der Praxis angewandt werden, wenn man diese Rechte garantiert, dann sind sie echt. Und in der Wahrheit ist es ein Unterschied, denn einer, der sich zum Islam bekehrt wird höchstens mit seinen Kollegen irgendwelche Probleme bekommen, aber andersrum kann der Staat die im GG verankerte Rechte der Leute nicht gewährleisten, wenn es dem Islam gegen den Strich geht.

    Entweder gibt man offen zu, dass der Islam im Alltag Mafia-ähnliche Strukturen aufgebaut hat, die man mit aller Härte mit den Mitteln des Rechtstaates bekämfpen muß, oder dann macht man den Islam einfach so gleichwertig, entlastet von diesen Mafia-Methoden und damit wird unser ganzes Rechtsystem ein wertloses Wisch Papier.

    Kuck mal, wenn ganz normale Menschen wegen ganz normale Tätigkeit Angst haben, dann stimmt was nicht. Dann ist eine Macht im Staate da, wie die Mafia in Italien. Und das es so ist, kannst du selber prüfen. Mach nur eine Unterschriftensammlung und bitte deine Freunde zu unterschreiben.
    Ich habe einen Freund, einen alten Professor gebeten, für mich einen Fachartikel zu schreiben. Er hat es gemacht aber wollte ja nicht unterzeichnen. Begründung: Angst. Die Hälfte der Blogger hier haben Angst, egal ob sie sagen oder nicht. Und ich habe ein Jahr gebraucht, bis ich gesagt habe, ich werde mich nicht verstecken, ich kann auch meinen Namen unter meine Petition hinschreiben. Was denkst du, was meine Familie darüber denkt?

    Wenn das GG solche Rechte garantiert, aber der Staat sie dir nicht mehr garantiert, dann hapert es bei den Instrumenten der Demokratie. Dann stimmt irgendwas zwischen dem GG und seine praktischen Anwendung nicht mehr…

  14. @ #14 Fundamentalist

    Es ist doch etwas naiv zu glauben. die Moslems würden auch nur eine einzige Sure aus dem Koran streichen (oder historisieren…).

    Ich glaube aber, dass man mit derartiger aufdringlich unaufdringlicher Naivität viel Erfolg haben wird.
    Das mit dem Fußballspiel zwischen Priestern und Imamen in Norwegen war zum Beispiel eine Glanzleistung 🙂

  15. Heute vormittag war im Deutschlandfunk bei „kontrovers“ das Thema: „Deutschland und seine Muslime“ (oder ähnlich; Transkript oder Möglichkeit zum Nachhören nicht vorhanden).
    Anwesend war Heinz Buschkowsky, Bürgermeister von Neukölln, sowie ein Migrantenvertreter und eine Islamwissenschaftlerin, die auch Unpopuläres äußerten. Anrufer meldeten sich und lieferten weitere interessante und auch mutige Diskussionsbeiträge. Was eigentlich großes Lob verdiente, wurde durch das Verhalten der DLF-Moderatorin leider zur Farce: Als sich ein Anrufer aus Duisburg (etwa der vorderste Rand der Verteidigung unserer westlichen Kultur) meldete und den Satz aussprach: „Es gibt (unter den Muslimen) keinen Religiösen, der uns nicht verachtet“, versuchte sie andauernd, den Anrufer abzuwimmeln. Dieser aber ließ nicht locker und versuchte tapfer, einen ursächlichen Zusammenhang zwischen den Integrationsschwierigkeiten und der islamischen Kultur herzuleiten. Zum Schluss hat ihn die Regie einfach ausgeblendet, nachdem sein Beitrag durch die Moderatorin massiv unterbrochen worden war. Später meldete sich ein weiterer Anrufer und wollte ebenfalls in diese Kerbe schlagen, doch wiederum wimmelte die Moderatorin ihn ab.
    Fazit: Auch wenn das Thema jetzt mit voller Breite in den Medien ist, wahren die Medien doch eine Schamgrenze, die dort verläuft, wo die harten Ursachen, und das sind einerseits die Inhalte des Koran und andererseits die islamische Sozialisation der meisten hier lebenden Migranten, auf den Tisch kommen. An dieser Stelle greift das Denkverbot nach wie vor unerbittlich zu, und es gibt hierzu weder Rede- noch Denkfreiheit.

  16. Erstklassiger Beitrag, Turmfalke! Werde ihn sofort überall hin versenden!
    Chapeau!

  17. @ 18 Kybeline: Du hast recht, da liegt in Deutschland erhebliches im Argen. GG und Gesetze müssen angewandt und ggfls. geschützt werden. Mafiastrukturen sind nicht zu dulden. Ich erinnere an die Italo-Mafia in den USA im letzten Jhdt. Das hat auch Jahrzehnte gebraucht, bis diese eingedämmt war.
    Es liegt noch ein harter Brocken Arbeit vor uns auf dem Weg.

  18. Naja, sich über fehlende Plebiszite in einer repräsentativen Demokratie zu beschweren und damit politische Entscheidungen als demokratisch illegitim hinstellen zu wollen, ist nicht sonderlich … „durchdacht“.

    Wo man aber eindeutig eine Demokratiefeindlichkeit der Volksvertreter unterstellen darf sind Entscheidungen die wider eines demokratisch geäusserten Bürgerprotests durchgesetzt werden. So geschehen mittlerweile schon häufiger bspw. in Pankow Heinersdorf, wo der demokratische Willen tausender einheimischer Bürger zugunsten einer ausländischen Sekte ignoriert wird um auch ja der ausländischen Sekte, das Grundrecht der „Religionsfreiheit“* zuzugestehen.

    *obwohl man hier mit der Diskussion beginnen könnte, ob es zum Grundrecht der Religionsfreiheit gehört, seine religiösen Tempel und Begegnungsstätten bauen zu dürfen, wo man will oder ob nicht auch dieses Grundrecht in Teilen eingeschränkt werden muss, wenn das Recht auf Religions-Freiheit tausender Anderer beschnitten wird.

    Davon mal abgesehen, schöner Artikel.
    Besonders treffend fand ich den Teil, mit der politischen Absprache zugunsten von Minderheiten und Ungunsten der einheimischen Mehrheit, die so demokratiefeindlich, wie nur möglich ist.

    Aber hey, selbstverständlich ist es die Pflicht des demokratischen Systems seine Minderheiten vor Vorurteilen der Mehrheit zu schützen, selbst wenn dies zu Lasten des Systems selbst und der Mehrheit geht… :rolleyes:

  19. Man muss einfach mal ein Bekenntnis zur Gegenseitigkeit verlangen.
    Jede Gruppe die zB den Bau einer Moschee fordert, muss in ihrem Namen auch den Bau einer Kirche in der Türkei oder Saudi-Arabien öffentlich zustimmen. Das kann kein Gutnmensch etwas dagegen sagen und es wirkt sofort!

  20. „Ablehnung (…) der Expansion des Islam in unserer Heimat (…) wird mit den negativsten Stigmatisierungen der heutigen Zeit behaftet. „Rechtsextrem“, „rassistisch“, „fremdenfeindlich“, neuerdings auch „islamophob“.“

    Fehlt nur noch „antisemitisch“.

    Mir ist aufgefallen, dass ich auf PI noch nie den Begriff des „ausländischen Mitbürgers“ gelesen habe, den Politiker und MS-Journalisten fortwährend und irreführend gebrauchen: „Unsere ausländischen Mitbürger …“ Die Vermeidung dieses Begriffes zeugt von Intelligenz, handelt es sich doch um eine klassische contradictio in adjecto, einen „inländischen Ausländer“. Unser Mitbürger ist, wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, also nicht ausländisch ist. Wer ausländisch ist, besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft nicht, ist also kein Mitbürger.
    Der „ausländische Mitbürger“ ist ein Paradebeispiel für die unbewusste Beeinflussung mit sprachlichen Mitteln. Gemeint sind vermutlich eher „unsere ausländischen Mitmenschen“, aber das klänge zu gönnerhaft; so, als müsse man eigens betonen, dass auch Ausländer Menschen sind. Da bürgert man sie lieber gleich ein.

  21. Moderater Taliban, hättest auch mal vorwarnen können das da auch der Wirrkopf Ströbele rumhockt.

  22. Ströbele mit der Arroganz des Etablierten, verharmlosen, abwiegeln, verdrehen. Ulfkotte war etwas dünn, vielleicht braucht der mal ein paar Wochenendseminare „Selbstdarstellung im TV“

  23. Ströbele? Ist das der, der vorbestraft ist? Will er noch nachträglich begnadigt werden?

    Für die Freiheit!

  24. ulfkotte war so schwach dass es einem in
    der seele weh tut … lässt sich von ströbele einseifen …so wird das nie was … ich würde es nicht glauben wenn
    ich es nicht gerade mit eigenen augen
    gesehen hätte … traurig

  25. @ 24 Nathanel: der Vergleich ist nicht sehr glücklich:
    – Deutschland ist, Gott sei Dank, eben nicht Saudi-Arabien oder die Türkei.
    – Wichtiger: um Kirchen in diesen Ländern bauen zu wollen, müssen Menschen da sein, die das wollen. In der Türkei gab es schon in osmanischer Zeit eine deutsche lutherische Kirche (sie steht samt Orgel unter Denkmalschutz) in Istanbul, genauso wie für die Katholiken. Später sind in Ankara Kirchen dazu gekommen. Neuerdings gibt es evang. und kath. Kirchen in den Haupturlaubsgebieten. Willst Du in Hinteranatolien eine Kirche bauen? Für wen?
    Hingegen ist in Saudi-Arabien in dieser Richtung ein übler Missstand. Dort werden die religiösen Rechte der Christen auf dem Altar der Wirtschaft geopfert. Leider sind die deutschen/europäischen Druckmittel recht schwach.

  26. Sehen wir den Tatsachen ins Auge.
    Europa war noch nie sehr weise wenn es darum ging drohenden Gefahren vorausschauend zu begegnen, oder sie „glimpflich“ abzuwenden. Europa lernte es stets auf die „harte“ Tour. Seien es nun die nur halbherzig geführten Kreuzzüge gegen die mordsengende Ausbreitung des Islam ab dem 10. Jahrhundert, die Mongoleneinfälle im 14. Jahrhundert, der 30.jährige Krieg, die bonapartistischen Heerungen, der aus nationalistischer Hybris aller europäischen Nationen entsprungene 1. Weltkrieg, oder das ins massenmörderische Chaos führende Appeasement der dreißiger Jahre.
    Jedes mal hat Europa es trotz bestehender Mittel und Möglichkeiten verabsäumt rechtzeitig die Bremse anzuziehen. Millionen sind dafür ins Gras gesunken.

    Aber !

    Aus jeder dieser Katastrophen ist Europa stärker hervorgegangen … wenn auch jedes Mal mit fast halbierter Bevölkerung. Nehmen wir wie es ist. Europa scheint solche „Prüfungen“ zu brauchen. Die, welche dabei drauf gehen, ins Gras beißen .. schlicht und einfach …verrecken… sind der Preis der für Ignoranz bezahlt werden muss. So wie es jetzt Warner gibt, gab es zu all jenen Zeiten Warner die zum Kommenden eindringlich Stellung bezogen. Und wie zu erwarten .. wurden sie ignoriert, totgeschwiegen oder gleich mundtot gemacht. Jedoch sollte man auch zu bedenken geben, das diese „Traumata“ die sich Europa selbst eingebrockt hat, stets zu einer verheerenden Radikalisierung der europäischen Gesellschaften führte. Einer Radikalisierung die sich dann zum teil im Inneren, weit häufiger jedoch nach Außen hin entlud. Entladungen, die mit Mord und Totschlag rund um den Globus blutige Ausrufezeichen in den Geschichtsbüchern hinterließen. Jene, die jetzt ein Überrennen Europas planen, wünschen ersehnen, sollten sich eiligst in die Bibliotheken begeben. Und wenn sie schon nicht den Geschichtsbüchern der „Ungläubigen“ Vertrauen schenken mögen,
    ( ihre eigenen Bibliotheken fielen allzumal den Flammen ihres religiösen Wahns zum Opfer) sollten sich sehr genau die Ruinen ihrer untergegangenen Sklavenhalterreiche ansehen. Die Skelette der Gräberfelder weisen die Hiebspuren von andalusischen Hieb- und Stichschwertern auf, von Musketenkugeln aus böhmischen Blei, Schrapnellen aus thüringischen Manufakturen, Mitrailleuse Kugeln aus dem Elsas und Granatsplittern aus Manchester.

    Sicherlich. Man kann Europa bis auf die Grundmauern niederbrennen. Man kann durchaus ganze Landstriche zu Wüstungen machen. Die Bevölkerungen wieder und wieder decimieren, bis mancherorts nur mehr die Raben hausen. Aber unterkriegen … leider nein werte Freunde von der islamischen Heilsfront, von der Muslimbruderschaft oder welch obskure Namen sie auch immer wählen. Das ist ein Trugschluss, der sehr teuer bezahlt werden muss. Nichts braucht die islamische Welt mehr als ein liberales Europa. Ein radikalisiertes Europa, in dem die Werte der Menschenrechte, der Religionsfreiheit und Gleichberechtigung untergehen …..
    Vae victis! Deutschland zwischen 33 und 45 war solch ein entliberalisierter, inhumanisierter Raubtierstaat. Und es bedurfte der ganzen Welt und über 55 Millionen Opfer, um dieses Raubtier niederzuringen. Ein ganzes Europa, eine ganze westliche Welt als Raubtierstaat? Im besitz von 90% der weltweiten Rüstungsproduktion und bei absoluter Überlegenheit auf allen Forschungsfeldern. Die Vorstellung alleine sollte Furcht in jedes Herz legen. Solch ein Raubtier vorsätzlich heranzuzüchten und von der Leine zu lassen …. das Wort Hybris beschreibt nur ungefähr den Geisteszustand in dem man sich befinden muss um solches zu tun. Jedoch .. eine jede Hybris, zieht Zwangläufig ihre Nemesis nach sich.

  27. Willst Du in Hinteranatolien eine Kirche bauen? Für wen?
    Bald für niemand mehr, wenn die dort alle Christen ermordet und vertrieben haben.

    Aber ja: noch vor nicht mal 80 Jahren her lebten dort sehr viele Christen.
    Und das ist genau die Expansion des Islam: die haben von dort alle Griechen, Armenier u. ä. vertrieben, ermordet u. ä. und inzwischen haben sehr viele Moslems nach Westeuropa geschickt/geholt, die hier noch vor 40 Jahren kaum eine nennenswerte Gruppe ausmachten…

  28. ACHTUNG !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Nutzt die Möglichkeit zum Kommentieren !

    Am nächsten Mittwoch läuft im WDR 20:15Uhr
    HART ABER FAIR…
    Thema:

    Das Reizthema:
    Döner ja,
    Moschee nein –
    wie tolerant wollen wir wirklich sein?

    Die Islamkonferenz zeigt: Die Muslime wollen mitreden in unserer Gesellschaft. Aber wollen sie auch mitmachen? Und wollen wir das überhaupt? Wie hoch ist der Preis? Muezzinrufe bald überall? Kopftücher akzeptieren wie die Nonnentracht? Extrawurst beim Sportunterricht? Wo ist die Grenze – unserer Geduld und der Anpassungsfähigkeit der Muslime?

    Der Titel der Sendung sagt zwar schon wieder Einiges (wie tolerant wollen wir wirklich sein [was macht das „wirklich“ hier, untoleranter Heuchler). Aber anyway. Ich erwarte das Herr Plasberg – wie so häufig und anders als sein Marketing verlauten läßt- den seichten Ausgleich suchen wird. Aber möglicherweise bringen konstruktive Hinweise etwas….

    PS: Die Gästerunde ist noch nicht vorgestellt worden. Ich hoffe da sitzen nicht irgendwelche Kleriker und diskutieren Migrationsprobleme, hiermit würde man den Bock zum Gärtner machen.

  29. Das muß ja so gemacht werden. Eine demokratische Islamisierung ist ja noch nicht möglich. Noch nicht!!
    Sobald die Musel eine Mehrheit haben, wird bestimmt über alles abgestimmt.
    Dann heißt es : “ Seht Ihr, der Islam ist doch demokratisch.“

  30. @ #24 Nethanel

    „Jede Gruppe die zB den Bau einer Moschee fordert, muss in ihrem Namen auch den Bau einer Kirche in der Türkei oder Saudi-Arabien öffentlich zustimmen. Das kann kein Gutnmensch etwas dagegen sagen und es wirkt sofort!“

    Denkste:

    Fragen und Antworten

    Herr Tobias Fenner schrieb uns:

    Bei uns in München sollen noch mehr Moscheen entstehen. In Istanbul gibt es keine einzige christliche Kirche. In einer ehemaligen Autowerkstatt und einer zweiten Hinterhofgarage werden da heimlich Gottesdienste abgehalten. Wie sieht es denn da mit Rechte für Minderheiten aus? Außerdem wird der jetzige Parkplatz für die Arbeiter der Großmarkthalle gebraucht, man kann wohl kaum um 2 Uhr dreißig in der Früh öffentlich zur Arbeit fahren.

    Unsere Antwort:

    Es gibt in Istanbul eine ganze Reihe christlicher Kirchen. Die Christen, die sich heimlich treffen müssen, haben möglicherweise eine ähnliche Nachbarschaft wie die Muslime hier am Gotzinger Platz? Und, wie die Stadt München von Anfang an klar gestellt hat, es wird zuerst ein Parkhaus gebaut.

    Und, um mit den Worten von Weihbischof Siebler zu sprechen: wenn wir in der ganzen Welt Religionsfreiheit einfordern, müssen wir sie auch gewähren. Zuerst.

    Brigitte Hutt, St. Korbinian

    http://www.gotzingerplatz.de/f_und_a/f_kirchen_parken.html

    Na dann.

  31. @ 35 Kybeline: richtig, nur hier gilt auch: die Vergangenheit kann nicht verändert werden. Ein Kirchengebäude braucht (nach evang. Verständnis) Gläubige, die dort hineingehen um Gott zu loben, die Predigt zu hören und die Sakramente zu empfangen (gemäß CA §7+8). Wo sind die in Hinteranatolien?
    Leider: vor 40 Jahren haben die Türken nicht ihre Moslems hierher geschickt, sondern WIR haben sie geholt, und durch weitere, gesetzlich abgesicherte Maßnahmen, erschreckend vermehrt.

  32. Wurde zwar von einigen gesehen, aber die Wiederholung heute abend 23:10 für die anderen:
    Das Duell auf n-tv

    Thema: „Kampf der Kulturen – Wie gefährlich ist der Islam?“

    Gäste:

    – Hans-Christian Ströbele, Bündnis 90/ Die Grünen, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender

    – Udo Ulfkotte, Islamexperte und Buchautor

  33. Die Antiatomkraftbewegung der siebziger und achziger Jahre war erfolgreich, weil sie überreginonal organisiert war und schließlich auch ein parlamentarisches Standbein entwickelte. Die Fokussierung auf Großprojekte wie dem Kernkraftwerk in Brockdorf und die Wiederaufbearbeitungsanlage in Wackersdorf sorgten für die nötige öffentliche Aufmerksamkeit und schließlich für politische Mehrheiten.

    Davon sollten die Bürgerinitiativen gegen den Bau von Moscheen lernen. Lokaler und regionaler Widerstand wird ignoriert und deshalb erfolglos bleiben. Bundesweit organisierte Großdemonstrationen gegen ausgewählte Moscheebauprojekte sind notwendig, um die notwendige Öffentlichkeit zu erreichen.


    Türken sind Nichteuropäer.

  34. Feiner Text! Mit 300 Leuten nach Berlin und mit ’nem großen Megaphon das den Typen in der grünen Parteizentrale um die Ohren hauen…

  35. Was können wir tun?

    Wir – nicht man – müssen eine eigene politische Kraft aufbauen, die gegen die etablierten Antritt. Eine absolut neue, ohne Rechtsradikale, ohne Karrieristen, ohne Berufspolitiker, dafür aber mit Menschen, die sich für unsere Werte einsetzen, die in unserem Grundgesetz stehen und die nicht im Grundgesetz stehen, aber unsere Gesellschaft geschaffen und geprägt haben.

    Das geht nur über die Gründung einer nagelneuen Partei. Eigentlich genau das, was Ulfkotte vor hat.

    Dabei muss man höllisch aufpassen, sonst endet man schnell wie die Stadt-Partei oder die Schillpartei.

    Einen anderen Weg sehe ich nicht.

  36. Damit erübrigt sich die Diskussion über Religionsfreiheit, dafür wird die Diskussion über Menschenrechte und Demokratie relevant.

  37. Und der Spiegel besch***t seine Leser, indem er mal wieder über „friedliche Islamisten, die in Parlamenten sitzen“ halluziniert. Und ich glaube nicht mehr an Unwissenheit, die lügen ganz bewußt!

  38. Ulfkotte braucht dringend Coaching, wie kann man nur so untergehen gegen jemanden wie Ströbele?
    Für 25 Jahre Idiotenpolitik und die dümmlich-naive Arroganz während der Sendung hätte reichlich Anlaß gegeben, ihn unangespitzt in den Boden zu rammen oder in der Luft zu zerfetzen.

  39. Aus dem Artikel: „Die von den Folgewirkungen Betroffenen werden betrachtet wie demokratisch inkompetente Dummerchen, die gar nicht wissen, wie gut für sie ist, worunter sie alltäglich leiden.“

    Wie sehr die meisten leiden, klärt auch noch einmal der Beitrag #18 von Kybeline:

    “ … wenn ganz normale Menschen wegen ganz normaler Tätigkeit Angst haben, dann stimmt was nicht.“

    Nehme ich nun noch hinzu (Turmfalke):

    „… dass die politische Elite die Bevölkerung von der Mitbestimmung betreffs pro-islamischem Multikulti ausschließen möchte. Der demokratische Prozess ist bei dieser Thematik von Grund auf gestört“,

    – dann müsste doch die erste und dann einzige demokratische Partei, die hier der Bevölkerung eine Wahlmöglichkeit eröffnet (Ulfkottes „Pax Europa“, oder wie immer sie heißen wird) eigentlich wirken wie das Anzünden eines Streichholzes in einem Munitionslager, oder?

    By the way: wenn Ulfkotte im TV eine schlechte Figur macht, ist das kein Wunder: dort Selbstdarstellerqualitäten zu zeigen qualifiziert zu gar nichts. Das können auch die Dumpfbacken vom Nachmittags-TV – und eben Ströbeles. Leider enden beider Fähigkeiten dann auch schon – und was haben wir davon, dass Ströbele so schön den Medienkasper geben kann? Außer Schwierigkeiten mit dieser Knallcharge und grünlackiertem Antisemiten?
    Siehe Wikipedia:
    „Als Israel … mit Scud-Raketen beschossen wurde, war das für Ströbele „die logische, fast zwingende Konsequenz der Politik Israels“ ….. Er sprach sich auch gegen die Lieferung von Patriot-Luftabwehrraketen an Israel aus.“

    Wie konnten wir uns bloß dieses Pack einhandeln?

  40. @41 Rational

    Das ist egal, ob die Vergangenheit geändert werden kann oder nicht. Wenn man taktisch argumentiert, dann gilt eh der Einwand von M. Emanuel #40, dass leider Gottes so ist und worüber wir gern mal dialogisieren dürften, leider geht es dann O.T.

    Ich habe das nur hingeschrieben, weil diese taktische Einwendung für unbedachte Leser diese viele Opfer in der Türkei leicht vergessen läßt. Und andererseits sind die kaum 40 Jahre hier, aber sie stellen Ansprüche, als ob sie seit 400 Jahre hier wären – eben Ansprüche, die sie dort Christen nicht genehmigt haben, die seit rund 2000 Jahren lebten… Wenn sie anhand dieser 40 Jahren bereits die Zugehörigkeit und Rechtmäßigkeit hier beanspruchen, das wird lächerlich.

    Wenn eine Invasorengruppe 40 Jahr (oder wie Lange? 20, 10, 50?) irgendwo die Stellung halten kann, dann hat bereits den Anspruch, als ob er immer da wäre? Dann ab nach Mekka und wenn wir dort 40 Jahre ausharen, gehört Mekka uns. Das sind aber nur subjektive Einwendungen.

    Was ich mit dem OT meinte, geht aber auch leicht zurück zu deinen Einwendungen bezgl. Grundgesetz.

    Leider sind unsere Gesetze so ziemlich alle veraltet, finde ich.

    Zum Beispiel ist das ganze Ehrecht und Familienzusammenführung auf einer Mentalität des 19. Jh. aufgebaut: Ehe bis euch der Tod scheidet. Heute hält aber die durchschnittliche Ehe ca. 7 Jahre. Da fällt eine Scheinehe kaum auf, niemand kuckt mehr bei Scheidungen hin… Das Defizit müßtes klar sein: keine Staatsbürgerschaft anhand einer Ehe, oder höchstens nach 25 Jahre. Es gab schon auch bei PI Fälle von radikalen Islamisten, die inzwischen ihre Improtbräute nachgeholt haben, während die alte dt. geschiedene Ehefrau sich inzwischen verstecken muß…

    Ein anderes ist das Strafgesetz aber auch das BGB
    Die Mentalität dahinter ist noch aus der Zeit des Kalten Krieges, wenn nicht gar die Nazizeit und früher. Damals war eine Reise nach Paris schon was besonderes. Heute sind vorläufige Haftentlassungen so was von hirnrissiges, dass der letzte Depp sich über unsere Justitz wundern. Wenn so einer frei kommt, ist er in 10 Stunden am anderen Ende der Welt. Und klar, der wird schon ausgeliefert, sogar aus Singapore, wenn er ein Europäer ist. Aber die werden nie ihre eigene Leute wieder an die dt. Justiz ausliefern, nur einen Deutschen.

    Dann noch andere Kleinigkeiten. Die kulturelle Unterschiede gehören IMHO unbedingt berücksichtigt, so lange man keine globale Justiz mit einer global wirksamen Polizei u. ä. hat. Mit einer global gleichen Moral dahinter.
    Als kleines Beispiel nur: du hast den Ausdruck „glaubwürdiger Zeuge“ nur anhand des Berufs, der Identität. Aber nicht anhand der Ethnie. Mígranten aus Kulturen mit einem Klan- und Familiensinn sind aber sehr leicht zu falschen Zeugenaussagen zu bewegen, nicht nur bei Ehrenmorde, sondern auch bei Bagatellfällen, wo es um Vorteilnahme, Betrug u. ä. geht. Was wir für solche Fälle haben? Die Formulierung „nicht verwandt und nicht verschwägert“ bezieht sich nicht auf Tanten und Onkeln…

    In einem Wort, wir müßten wirklich erkennen, dass wir längst in einer globalen Ära leben, aber unsere Gesetze stammen aus der „Steinzeit“ der Nationalstaaten und damit soll man eine Multikulti-Bevölkerung im Griff halten, die ständig kommt und geht, die so unterschiedliche Mentalität hat, dass unsere Väter und Großväter sich in den 50ern das nicht mal geträumt hätten…

  41. Islamisierung geht auch anders! Dies musste ein fromme jüdische Familie in Aschdod erfahren!

    So erzähle ich Euch eine Geschichte in der Ihr sieht, dass Ihr nicht nur alleine Probleme mit der Islamisten habt! Also in Aschdod (welche in der nahe von der Gaza ist) hat ein religiöse Ehepaar beschlossen den Wunsch der Kinder nach zu geben, und ein Papagei zu kaufen. Doch in der Tiergeschäft waren die Papageien die sprechen lernen können, sehr teuer für sie, und um Geld zu sparen sind sie in der nahe Ortschaft, wo aber auch Araber leben gefahren ein Papagei zu kaufen. Sie bekamen also da den so sehr ersehnten Papageien. Doch die Freude dauerte nicht lange, da bis zu an den nächsten Tag fühlte sich der Papagei heimisch, und früh am Morgen bevor die Sonne erwachte, begann der Papagei zu schreien!: „Allah huAkbar“ , und betete laut kreischend arabisch, und mit ausgebreitete Flügen verneigte sich… Die Familie versuchte den Papagei hebräisch bei zu bringen, doch ohne erfolg. Sie nahmen den Papagei und wollten loswerden. In Sderot fanden sie ein Tierhändler der dann den islamischen Papageien übernahm, und die israelische Familie wollte auch kein Geld dafür, sondern waren sie froh, den Islam nicht mehr im Hause zu haben!

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

  42. @ #54 Tiqvah-Bat-Shalom

    In Sderot fanden sie einen Tierhändler, der dann den islamischen Papagei übernahm, und die israelische Familie wollte auch kein Geld dafür, sondern sie waren froh, den Islam nicht mehr im Hause zu haben!

    .. ^ ^
    …..u

  43. #45 Misteredd

    „Wir – nicht man – müssen eine eigene politische Kraft aufbauen, die gegen die etablierten Antritt.“

    Macchiavelli hat seinem Principe auseinandergesetzt, daß er zwar Angehörige feindlicher Familien töten dürfe, das sei schnell aus der Welt zu schaffen und vergessen, niemals aber die Hinterbliebenen beim Geld packen dürfe. Das werde nie verziehen.

    Laß Pax Europa nur gehörig Stimmen im CDU-Revier wildern. Wenn Wählerstimmen-Verlust Mehrheiten und Budget gefährdet, wird die Union aktiv werden. Laß die Union lernen, daß mit der Thematisierung der Kulturbereicherung möglicherweise Stimmen zu gewinnen sind. Dann wird sie mutig werden.

  44. Mehr direkte Demokratie würde helfen. So wie in der Schweiz. Da hat das „dumme“ Volk bei der Vorlage für ein neues Asyl und Fremdengesetz auch gegen das gesamte Politik- und Medienestablishment abgestimmt.

  45. Hier noch einmal Frau Knake-Werner im heutigen Tagesspiegel. Durch Grüne und PDS wurden noch nie Probleme gelöst sondern stets viele neue geschaffen:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/07.05.2007/3247059.asp

    „Mit Druck allein schafft man es nicht“
    PDS-Senatorin Heidi Knake-Werner will auf dem Berliner Integrationsgipfel den Einwanderern neue Angebote machen

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    Welche Sprache wird im Jahr 2020 auf der Hermannstraße dominieren?

    Deutsch. Das ist notwendig, wenn uns die Integration gelingen soll. Wobei die Stadt auch Mehrsprachigkeit sehr gut brauchen kann. Wenn sie eine internationale Metropole sein will, ist sie auf Internationalität und Interkulturalität angewiesen.

    Zum ThemaTagesspiegel-Dossier: IntegrationIst die Sorge zum Beispiel des Neuköllner Bürgermeisters Buschkowsky vor „Segregation“ in manchen Bezirken berechtigt?

    Die Konzentration von Migrantenfamilien in bestimmten Bezirken ist ein Problem. Doch es ist falsch, das zu stigmatisieren, indem man sagt: Das ist Segregation, das ist Parallelgesellschaft. Ich möchte in den Vordergrund stellen, dass wir genau das Zusammenleben in den Kiezen wollen. Und wir wollen dazu beitragen, dass es so etwas wie Selbstintegration gibt. Dazu muss man Räume schaffen und Angebote machen, damit der interkulturelle Dialog möglich ist, damit man sich treffen kann.

    Aber liegt es an der sogenannten Mehrheitsgesellschaft, wenn sich zum Beispiel die türkische Bevölkerung in manchen Kiezen ihre ganz eigenen Strukturen schafft?

    Ja, auch. Das ist oft eine Folge mangelnder Öffnung gegenüber anderen Kulturen. Die öffentlichen Einrichtungen müssen den hohen Anteil der Migranten im Blick haben, der andere Anforderungen und andere Vorstellungen von Unterstützung hat. Berlin ist eine Einwanderungsstadt. Und wir wollen unsere städtischen Angebote darauf ausrichten.

    Tut man denn Einwandernden einen Gefallen, wenn man sie in der Haltung bestätigt, dass der Staat für sie und ihre Familien nicht genug tut? Wie kommt es, dass sich gerade die türkischen und arabischen Einwanderer hier viel schwerer tun als zum Beispiel Italiener oder Griechen, die vor drei Jahrzehnten gekommen sind?

    Türken und Araber kommen aus anderen Kulturen, und deshalb gibt es ganz andere Brüche als bei Italienern oder Griechen, die als EU-Bürger privilegiert sind. Das fängt mit Glaubensfragen an und hört bei den Vorstellungen von der Lebensweise nicht auf. Außerdem haben gerade die türkischen Einwanderer am meisten unter den Wendefolgen in West- Berlin gelitten: Durch die Vernichtung der Industriearbeitsplätze hatten viele sehr lange hier lebenden Türken keine Perspektive mehr.

    Kann Politik das kompensieren?

    Das muss sie, und das braucht einen sehr langen Atem. Es sind sehr viele Defizite deutlich geworden, von den Kitas bis zur Berufsausbildung. In der Öffentlichkeit werden leider viel zu oft gewaltbereite Jugendliche wahrgenommen. Die große Mehrheit ist das aber gar nicht. Zu den Gewalttätigen muss man sagen: Die fühlen sich eben auch abgeschrieben und nicht akzeptiert.

    Mit dieser Argumentation kann man auch den Frust von Neonazis in einer ostdeutschen Kleinstadt rechtfertigen. Gibt Perspektivlosigkeit das Recht, sich über Regeln des Zusammenlebens hinwegzusetzen?

    Natürlich nicht. Wir legen Wert darauf, dass die Regeln eingehalten werden. Zu unserem Rechtsverständnis gehört Gewalt nicht und auch nicht, dass Männer ihre Frauen schlagen und dass Brüder ihre Schwestern erschießen. Doch haben bestimmte Verhaltensweisen auch Ursachen. Wir müssen uns fragen, wie es uns gelingt, diese Ursachen zu bekämpfen. Ein Großteil der jugendlichen Hauptschüler hat keine Perspektive. Da muss man doch ein Schulsystem ändern und längeres gemeinsames Lernen ermöglichen.

    Gibt es für diese Jugendlichen die passenden Angebote?

    Wir haben eine ganze Reihe spezieller Angebote – aber es ist eben auch nicht so leicht, dafür die Bewerberinnen und Bewerber zu finden. Es ist nicht einfach, diese jungen Menschen wieder zu aktivieren und zu sagen: Du hast eine Chance, nutze sie.

    Von Ihrem groß angekündigten Programm „1000 Jobs für Migranten“ hört man ja, dass es auf wenig Interesse stößt…

    Ja, das ist unglaublich mühselig. Wenn die jungen Leute raus aus der Schule sind, ist es sehr schwierig, sie wieder zurückzuholen und für einen Neustart zu gewinnen. Deswegen setzt unser wichtigstes Programm auf die modulare Qualifizierung, die in der Schule beginnt und in die Berufsausbildung übergeht. Das hält die Leute bei der Stange, damit sie erst gar nicht in den Kreislauf von Frust und Perspektivlosigkeit geraten.

    Wie erfolgreich sind diese Programme?

    Sehr. 70 Prozent der Teilnehmer finden hinterher einen Anschluss in Ausbildung oder Arbeit.

    Wie groß ist die Gruppe derer, die von solchen und anderen Maßnahmen nicht mehr zu erreichen sind?

    Wir haben etwa 12 000 Altbewerber – junge Menschen, die länger als ein Jahr aus der Schule raus sind, ohne eine Ausbildung begonnen zu haben. Ein Großteil davon sind jugendliche Migranten. Auch für sie brauchen wir gezielte Programme zur Integration wie Kombilohnmodelle. Zurzeit haben wir um die 3000 solcher Maßnahmen. Da tun wir schon sehr viel, und es muss ein Schwerpunkt bleiben.

    In Ihrem Integrationsprogramm betonen Sie die Chancen der Einwanderung, sprechen von großen Ressourcen. Worin sehen Sie die größten Chancen?

    Da geht es uns wie Paris oder London: Eine Stadt wie Berlin muss auf internationale Bevölkerung setzen. Die Unternehmen, die sich hier ansiedeln, arbeiten international. Da haben qualifizierte Migranten gute Chancen. Außerdem haben wir gerade in Berlin eine ethnische Wirtschaft, die sich sehr gut entwickelt. Es gibt sehr viele Unternehmen, die von Migranten gegründet und geführt werden – die allerdings noch zu wenig ausbilden, auch weil es ihnen mit zu hohen bürokratischen Hürden verbunden scheint. Oder nehmen wir das Thema demografischer Wandel und älter werdende Gesellschaft: Alle Dienstleistungen rund um das Älterwerden brauchen Interkulturalität und Vielfalt, verschiedenen Sprachen und kulturelle Hintergründe. Da eröffnet sich ein großer Markt. Auch in den Schulen, bei der Feuerwehr und generell im öffentlichen Dienst bräuchten wir viel mehr Menschen mit Migrationshintergrund. Das wird auch eine der Forderungen sein, die wir in dem nationalen Integrationsplan erheben, an dem ich gerade mitarbeite und den die Bundeskanzlerin im Juli vorstellen will. Da werden wir fordern, dass der Anteil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst mit Migrationshintergrund ihrem Bevölkerungsanteil entsprechen soll.

    Woran hapert es bisher?

    Wir haben mit einer Kampagne darum geworben, dass sich mehr Migranten für Ausbildungsplätze im öffentlichen Dienst bewerben. Das Interesse war im Unterschied zum vergangenen Jahr diesmal schon viel besser. Man merkt eben doch, dass noch enorme Anstrengungen von beiden Seiten nötig sind. Und von den Job-Centern hört man immer wieder, dass dort Jugendliche hinkommen, die sagen: Ich bin der Einzige in der Familie, der morgens aufstehen und arbeiten soll. Das sind Jugendliche, deren Eltern seit vielen Jahren keine Erwerbsarbeit aufnehmen konnten. Das sind wirkliche Integrationshürden.

    Würde da mehr Druck helfen, also die Drohung, staatliche Leistungen zu entziehen?

    Generell nicht. Natürlich gibt es Fälle, in denen man es nicht akzeptieren kann, wenn jemand kein Angebot annimmt. Aber mit Druck alleine schafft man das nicht.

    Sie sind seit einem halben Jahr Integrationssenatorin, ein Amt, das es vorher so nicht gab. Was haben Sie bisher erreichen können?

    Integration ist eine Querschnittsaufgabe, und die muss im Senat koordiniert werden. Und es ist wichtig, es mit den Aufgaben Arbeit und Soziales zu verbinden, weil dort die wichtigen Hebel für Integrationspolitik sind.

    Was machen Sie konkret?

    Wir haben jetzt das Integrationskonzept weiterentwickelt, in dem die wichtigsten Felder der Integrationspolitik mit konkreten Vorhaben unterlegt sind. Da legen wir Ziele fest und Kriterien, nach denen Erfolg oder Misserfolg der Maßnahmen bewertet werden können. Das ist eine neue Qualität und auch eine Selbstverpflichtung, was wir noch erreichen wollen, zum Beispiel die Bundesratsinitiative zur Einführung des kommunalen Wahlrechtes für Migranten. Am 22. Juni werden wir zudem den Berliner Integrationsgipfel veranstalten, eine Regierungskonferenz, die vom Regierenden Bürgermeister eröffnet wird und an der mehrere Senatoren und Migrantenvertreter teilnehmen sollen.

    Was wird da passieren?

    Wir werden die wichtigsten Handlungsfelder vorstellen und mit Vertretern von Migrantenorganisationen diskutieren. Dem Gipfel soll eine Veranstaltungsreihe folgen, die den Dialog fortsetzt. Denn Integration kann man nicht von oben verordnen, sondern das wächst von unten. Dafür wollen wir gute Rahmenbedingungen schaffen und gemeinsam Anforderungen an die Migranten formulieren. Wir wollen einen positiven Schub in die Integrationsdebatte bringen.

    Wie?

    In den verschiedenen Gemeinschaften gibt es eine enorme Bereitschaft, sich einzubringen. Das erlebe ich immer wieder bei meinen Gesprächen mit Migrantengruppen. Das ist auch eine Aufgabe für die Mehrheitsgesellschaft, diese Angebote zur Zusammenarbeit anzunehmen. Man wird nicht eine weltoffene Stadt, wenn man es nicht schafft, die hier lebenden Menschen mit heranzuziehen. Nehmen Sie als Beispiel die neuen Seniorenvertretungen, die in allen Bezirken gewählt wurden: Da gibt es nur einen einzigen Migrantenvertreter, der da hineingewählt wurde. Das müssen mehr werden.

    Das Interview führten Werner van Bebber und Lars von Törne.

  46. @ 56: ach Max Emanuel, glaubst Du wirklich, in der Union sitzen nur Idioten? Die nicht wissen, dass mit dem Generalthema „Ausländer“ Stimmen eingefahren werden können? Koch in Hessen hat es doch demonstriert. Nur, was Du hier an Stimmen gewinnst, verlierst Du genauso leicht auf der anderen Seite, z.B. die der „Herz Jesu und Marien“-Fraktion oder der Großstadt-Schickimickis. Abteilungen von Wahlkampfstrategen sitzen und brüten, wie eine nächste Wahl gewonnen werden kann, mit welchen Themen, Methoden, Mitteln. Deswegen kommt dann manchmal so ein schlechter Wahlkampf der CDU heraus, wie bei der letzten BT-Wahl: kein zündendes, prioritäres Thema + andere, interne Probleme.
    Der nächste BT-Wahlkampf wird voraussichtlich brutal. Weder CDU/CSU noch SPD wollen die große Koalition fortsetzen. So wird jede Seite gezwungen sein, total polarisierend zu wirken, um eine „Lagermehrheit“ zu ermöglichen. Dann ist das Migrantenthema bei der CDU/CSU auf dem Tisch (siehe Hessen), und Ulfkotte kann einpacken.
    Täusch Dich nicht: auch die SPD wird polarisieren, nicht mit den Migranten, jedoch mit dem „Sozialen“, Bsp. Rentner. Es ist nicht ausgemacht, wer das Rennen gewinnen wird. Für PI-Leser ist eine Entscheidung einfach, er ist monothematisch. Der Wähler hingegen ist komplizierter.

  47. Die Islamisierung unserer Lebenswelt wird von der Politik über unsere Köpfe und Stimmen hinweg durchgesetzt, als lebte man in einer Diktatur.

    Hallo??? Wir leben in einer Diktatur. Wir müssen bloß zum Wechsel der Diktatoren diese nicht in einer Revolutioin umbringen, um dann neue zu bekommen. Wir kriegen die automatisch nach 4 Jahren……

  48. Die Islamisierung unserer Lebenswelt wird von der Politik über unsere Köpfe und Stimmen hinweg durchgesetzt, als lebte man in einer Diktatur.

    Hallo??? Wir leben in einer Diktatur. Wir müssen bloß zum Wechsel der Diktatoren diese nicht in einer Revolutioin umbringen, um dann neue zu bekommen. Wir kriegen die automatisch nach 4 Jahren……

  49. Der Kernpunkt ist doch der, und da hat der obige Artikel völlig recht:
    Wenn die Parteien, die sich selbst als Gralshüter der Demokratie verkaufen, bei existentiellen Zukunftsfragen des Gemeinwesens (sei es Masseneinwanderung, Etablierung islamischer Strukturen, Aushöhlung des Nationalstaates durch EG, oder was immer) gebetsmühlenartig verkünden, das alles sei „kein Thema für den Wahlkampf“ – dann ist das ein hinreichender Beleg dafür, daß es sich bei diesen selbsternannten Demokratiehütern um Etikettenschwindler handelt, die den hehren Begriff betrügerisch okkupiert haben.

    Im Wirtschaftsleben nennt man solche Gruppen, die Konkurrenz durch Absprachen kleinhalten wollen, ein verbotenes Kartell. Auch der Mißbrauch einer marktbeherrschenden Stellung ist verboten. Und wenn der geschlossene Zirkel der selbsternannten „demokratischen Parteien“ beschließt, daß alle anderen, die dem Kartell nicht angehören, prinzipiell geschnitten werden („Mit denen redet man nicht, selbst wenn sie vernünftige Anträge stellen, stimmen wir dagegen, und wer doch mit denen redet, den denunzieren wir!“), was ist das anderes als ein unzulässiger Boykott?

    Und da heißt es immer, es müsse „demokratischer Wettbewerb“ herrschen … wo bleibt das Kartellamt für politische Parteien?

  50. rational,

    ich denke, sogar die PDS wird beim Thema MohammedanerInnen noch einen echten Spagat hinlegen müssen:

    Im Westen gibt sie ich als Partei der Salonkommunisten, die gerne Rotwein trinken oder wie Sarkozy es formulieren würde: Sie lieben den Kiez ohne dort leben zu wollen.

    Damit wollen sie bei den Autonomen und der Links-Schickeria punkten, wozu natürlich der uneingeschränkte Migrationsversteher-Modus gehört.

    Im Osten sieht die Sache aber anders aus: Sobald die mohammedanische Zuwanderung dort zu groß wird, will sich die traditionelle SED-Wählerschaft aber nicht kulturell bereichern lassen, siehe Heinersdorf.

    Der ostdeutsche PDS-Wähler ist im Prinzip ein echter Gartenzwerg-Spiesser, der nur Knete vom Staat aber ansonsten seine Ruhe haben will. Zugute hlten kann man ihm allerdings, dass er keinen Umsturz mehr planen will, Leben wie bei Merkel und arbeiten wie bei Honecker reichen ihm völlig.

    Aber von MohammedanerInnen hält er gar nichts.

    Und da Frau Knake-Werner zu installieren, das wird für die PDSED noch ein Problem!

  51. @ #60
    Ich für meinen Teil glaube nicht, daß da nur Idioten sitzen. Ich glaube vielmehr, daß da gewiefte Vermarktungsexperten sitzen, die mich regelmäßig kurz vor Wahlen mit ein paar markigen Sprüchen einwickeln wollen. Aber wenn man ein paarmal darauf hereingefallen ist, funktioniert das irgendwann nicht mehr. Also selbst wenn die Waschmittelverkäufer von der CDU beim nächsten Mal versuchen, einen „brutal polarisierenden“ Wahlkampf zu machen – ich glaube ihnen kein Wort mehr. Taten sagen mehr als Worte, und die Taten sprechen eine eindeutige Sprache.
    Ich bin übrigens durchaus nicht „monothematisch“ interessiert, aber auch auf allen anderen Feldern, die mir sonst noch wichtig sind, lautet das Fazit: Nie wieder CDU.

  52. Ich schaue gerade n-tv mit dem Duell Ströbele und Ulfkotte. Letzterer ist rhetorisch nicht wirklich begabt, und Ströbele könnte ich zigmal eine reinhauen, so selbstgefällig und süffisant grinsend, wie der dasitzt.

  53. Nachtrag: Ulfkotte sollte lieber jemanden vorschicken, der besser argumentieren kann. Ströbele redet ihn zu Grund und Boden und macht sich über seine Aussagen lächerlich. Bei Typen wie Ströbele bedarf es einer ausgefuchsten Redetechnik – mit guten Argumenten allein kommt man bei diesen Gutmenschen nicht weiter.

  54. Ulfkotte braucht noch Übung. Noch ein paar Diskussionssendungen und dann schaut es besser aus. Die Argumente sind auf seiner Seite. Er muß sie nur bringen.

    Kopf hoch!

  55. Ja, ich denke auch, dass Ulfkotte nur noch besser werden kann. Er hat ja auch noch nicht so viel Medienerfahrung und ist so ein Profi wie Ströbele und seine Busenfreundin Claudia.

  56. #60 rational (07.05.07 22:20)

    „@ 56: ach Max Emanuel, glaubst Du wirklich, in der Union sitzen nur Idioten?“

    Wer sich bezüglich des Moscheebaues auf die Seite von „Pro Köln“ schlage, das mit einem Bürgerbegehren den Bau verhindern wolle, habe in der Kölner CDU nichts verloren.

    http://www.koeln.de/artikel/Koeln/CDU-will-Pro-Koeln-Unterstuetzer-aus-der-Partei-ausschliessen-34414-1.html

    CDU Köln und Ditib: Gemeinsam die Ängste der Bürgerinnen und Bürger abbauen

    http://www.cdu-koeln.de/index.php?action=news&newsid=93

    Was der CDU-Fraktionsvorsitzende verschwieg: Bei der fraktionsinternen Diskussion gab es auch Stimmen, die eine Moschee mit aller Entschiedenheit ablehnten. Einzelnen Mitgliedern soll das „C“ im Namen der eigenen Partei so wichtig gewesen sein, dass sie die Zustimmung zu einer Moschee als unvereinbar mit den christlichen Idealen ihrer politischen Gruppierung ansahen.

    http://www.abendblatt.de/daten/2007/01/24/675372.html

    Ich rede hier nicht einem Herrn Koch das Wort. Und was haben „Ausländer“ und Islam miteinander zu tun? Wie kommst Du dazu, meine Freiheitsliebe in die Nähe von Populisten zu rücken?

    Es wird Zeit, daß Begriffe wie „Islamisten“ und „politischer Islam“ als Feigenblatt entfallen und auch nicht mehr der „Generalverdacht“ gemieden wird wie das Weihwasser durch den Teufel:

    Sure 3, Vers 110: Ihr seid die beste Gemeinschaft, die aus Menschen hervorgegangen ist. Ihr befiehlt, was Recht ist, ihr verbietet, was verwerflich ist, und ihr glaubt an Allah.

    Danke. Es wird Zeit, die Moslems in die Bringschuld zu stellen, unnachgiebig Forderungen zu stellen und Druck auszuüben. Wer unserer Zuwanderer länger als zwei Sekunden darüber nachdenken muß, ob er das Grundgesetz als oberste Richtschnur ansieht, gehört nach polizeilicher Personenfeststellung in den nächsten Flieger gesetzt. Soweit es um Freiheit und Rechtsstaat geht, ist meine Toleranz höchst unterentwickelt.

    Den Sinn von Pax Europa sehe ich nicht darin, die Aufgaben einer Volkspartei zu übernehmen, sondern der politischen Kaste, die sich so komfortabel eingerichtet hat, zu zeigen, wer Herr im Haus ist. Eine CSU bzw. CDU, die nicht öffentlich losdonnert, wenn ein Ayatollah Ghaemmaghami von sich gibt, der Islam verbiete den Terrorismus und das Töten Unschuldiger, ist keine Partei, von der ich mich vertreten fühle. Viva Pax Europa.

    http://www2.presstext.de/cms/index/opm/1549.html

  57. N-TV-Bilanz:

    Hans-Mohammed Ströbele leugnet den Mohammedaner-Badetag, macht sich über „schweinefleisch macht schwul“ lustig, zieht das Christentum in den Dreck (sind ja keine Mohammedaner), nennt die Kamel-Fatwa Unsinn,
    Sharia spiele in Deutschland keine Rolle, keine Züchtigungen, aber doch, aber dann auch bei Christen,
    fragt Ulfkotte, ob er schon gesteingt wurde, zitiert die Bibel wg. Gotteslästerung, glaubt an mohammedanische Aufklärung, lies das Kruz abhängen, kennt in Kreuzberg keine MohammedanerInnen, Kreuzberg halb so wild, Kreuzberg sei nur ein Sprachproblem, leugnet die illeglen 50.000 deutsch-türkischen Doppelstaatsbürgerschaften

  58. @Eurabier

    Ja, Ströbele ist unheimlich arrogant. Das war echt gut, wie er behauptete in Kreuzberg gäbe es kaum Muslime.

    Ulfkotte war zum Schluß gar nicht so schlecht:

    „Ich will nicht, daß Europa aufgrund der demographischen Entwicklung islamisch wird, ich will unser christlich-jüdisches Erbe bewahren“

    Einfache Botschaft. 95% der Leute wollen nicht, daß sich der Islam hier ausbreitet. Und wir haben auch das Recht das zu verhindern!

  59. N-TV-Kritik

    ich glaube, Ulfkotte hätte mehr mit dem Koran argumentieren müssen:
    Der Koran ist aus islamischer Sicht das einzige „Unerschaffene“ , was – im Gegenzug zu der Bibel bei den Christen – gar nicht interpretiert werden darf!
    Und er enthält soviele Aufforderungen zu Gewalt bis hin zum Mord, zu Frauenmißhandlung etc.

    Leute wie Ströbele sind echt gefährlich: eloquent, selbstgerecht, realitätsverleugnend, opportun bis zum geht-nicht-mehr. Der würde auch einen guten „Konvertiten“ abgeben – Kulturveräter ist er ja schon.

  60. Ströbele hat u. a. einen Bibelvers genannt, um damit belegen zu wollen, dass auch in der Bibel schlimme Dinge stehen. Freilich hat er diesen ohne jeglichen Zusammenhang geäußert, so dass der uninformierte Zuschauer denken könnte, dass im Koran ja dann doch keine schlimmeren Sachen stehen. Der Unterschied ist aber, dass – um einen Kontext herstellen zu können – im Islam Hadithe bemüht werden müssen, von denen viele nicht anerkannt werden, wobei die Bibel von vorne bis hinten eine Einheit ergibt und keine anderen Quellen bemüht werden müssen.
    Dass Ströbele wieder das Christentum bemüht, um seine Pro-Islam-Position zu bekräftigen, ist typisch. So sprach er von Züchtigungen in christlichen Elternhäusern, ohne näher darauf einzugehen, wie denn diese Züchtigungen aussehen. Mich persönlich würde interessieren, in wie vielen Familien mit welcher Konfession Kinder geschlagen werden. Und ich fürchte, dass die Quote in muslimischen Familien ziemlich hoch ist.
    Und dass Ströbele in Berlin-Kreuzberg keinen einzigen Moslem gesehen haben will, wirkt in Anbetracht seiner sofortigen Relativierung (außer in einigen Straßenzügen, Läden, in der Schule) lächerlich.

  61. Vergesst nicht Ströbeles Auftritt bei Friedmann:

    Er (Ströbele) hätte wenn er 45/46 Richter in Nürnberg gewesen wäre, Hitler NICHT zum Tode verurteilt….

    ca

  62. Lasst uns alle Stöbele eine öffentliche Mail schreiben und ihn fragen, ob er dazu Stellung nehmen kann, dass es in Hannover-Vahrenwald und auch in Köln Mohammedanerinnen-Badetage gibt!

    In Hannover war definitiv ein Grüner für den Badetag verantwortlich, er führte ihn 68er-Selbstherrlich als „Beitrag zur Integration“ ein!

    Hier die öffentliche Email, die er schwerlich unbeantwortet lassen kann:

    http://www.abgeordnetenwatch.de/hans_christian_stroebele-650-5853.html

    Hallo Herr Ströbele

    Der Berliner Oberstaatsanwalt Reusch sagte in einem Interview mit inforadio:

    „Insbesondere junge Mädchen sind häufig Opfer sexueller Übergriffe, jedenfalls von Beschimpfungen: „Deutsche Schlampe! Deutsche Hure! Deutsche Nutte!“ Die Täter sind fast immer junge Moslems. Unsere Täter sprechen dem Gegenüber Menschqualität ab. Ja, fast schon ein rassistischer Konflikt deutet sich da an, denn es mehrt sich auch die Zahl der eindeutig deutschfeindlichen Übergriffe. Man sieht bei ihnen die klare Tendenz, den anderen zu verachten, weil er eben kein Moslem ist, sonder weil er ein ungläubiger Hund ist und weil man der Auffassung ist, den kann man auch behandeln wie einen Hund. Mitleid mit dem Opfer, also ein menschliches Mitempfinden: völlig unbekannt!“

    Mein Frage, lieber Herr Ströbele, was tut Ihre Fraktion, was tun Sie gegen den immer mehr umsichgreifenden Rassismus gegen Deutsche? Können Sie verstehen, daß viele Deutsche, vor allem wir Älteren, große Angst vor dieser Gewalt gegen uns haben?

    Mit besten Grüßen
    03.05.2007
    Antwort von
    Hans-Christian Ströbele

    Sehr geehrter Herr Korte.

    Die Furcht vor Gewaltbedrohung kann ich verstehen. Aber diese kann von deutschen Staatsbürgern wie auch von Zugewanderten ausgehen. Es mag auch „deutsch-feindliche Übergriffe“ geben. Eine Zahl von Gewalttaten mit solchem Hintergrund kenne ich nicht. Mir ist auch nicht bekannt, daß diese Zahl angewachsen sein soll. Es gibt Statistiken, wonach die Kriminalität von Kindern von Zuwanderern zuweilen größer ist als bei schon immer hier Ansäßigen. Allerdings haben wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, daß diese erhöhte Neigung zu kriminellen Handlungen gerade auch bei Kindern von Zugewanderten mit deutscher Staatsbürgerschaft zu finden ist, also bei Menschen, die aus osteuropäischen Staaten oder aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion gekommen sind. Darauf wird gefolgert, daß nicht die ethnische Zugehörigkeit oder die Religionszugehörigkeit ursächlich sind für Kriminalität, sondern der soziale Status mit wenig Zukunftschancen, fehlende Sprachkenntnisse und Arbeitslosigkeit. Also müssen Maßnahmen zur Abwehr solcher Gefahren auch bei diesen Gründen ansetzen. Die Grünen haben sich deshalb immer für die Förderung von Integration und Deutschkursen sowie für die Schaffung von Zukunftschancen der Zugewanderten eingesetzt. Daneben bleiben die Verbesserung des polizeilichen Schutzes wichtig und eine gerichtliche Ahndung von Straftaten.

    Mit freundlichem Gruß
    Ströbele
    Frage zum Thema: Integration

    20.04.2007
    Frage von
    Heinrich Koch

    Hallo Herr Ströbele,

    was tut Ihre Fraktion oder was gedenkt sie zu tun, um Zwangsverheiratungen, „Ehrenmorde“, Frauenunterdrückung und der wachsenden Kriminalitätsrate bei muslimischer Jugendlichen entgegenzuwirken?

    Herzlichen Gruss
    03.05.2007
    Antwort von
    Hans-Christian Ströbele

    Sehr geehrter Herr Koch.

    Die Grünen haben 2004/2005 mit dafür gesorgt, daß die Zwangsehe als Straftat ausdrücklich im Strafgesetzbuch verankert wurde und als besonders schwerer Fall der Nötigung mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis fünf Jahren bedroht ist.

    Wir haben ein Antidrikriminierungsgesetz auf den gesetzgeberischen Weg gebracht, das gerade auch Frauen gegen Diskriminierung schützen soll.

    Und „Ehrenmorde“ sind wie alle anderen Mordtaten auch mit der Höchstrafe, einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe, bedroht. Strafbar wegen Mordes ist nach deutschem Strafrecht übrigens – entgegen anderslautenden Behauptungen – auch eine Person, die einen andere, etwa Jugendliche, zu einem „Ehrenmord“ anstiftet oder in anderer Weise veranlaßt. Hat ein solcher Hintermann gar die Tatherrschaft bei der Ausführung der Tat, etwa indem er bei der Planung und deren Durchführung maßgeblich mitwirkt, ist er auch als Mittäter in vollem Umfang wie der Täter zu bestrafen.

    Mit freundlichem Gruß
    Ströbele

  63. der Moderator von n-tv forderte am Schluß uns auf, „mehr Respekt für die Muslime zu haben“.

    Gegenüber Ulfkotte war er absolut unfair, warf ihm „sind sie nicht ein bißchen islamopob vor“, unterstellte als Konsequenz von Ulfkottes Standpunkt „wollen sie die alle rauswerfen“….

    Das ist subtile Diffamierung und faktisch Verteufelung von Ulfkotte. Obwohl Ulfkotte nie von Rauswurf sprach, wird das in den Raum gestellt, als Konsequenz seiner Überlegungen.

    Integration heißt jedoch für Moslems, sich vom Islam abzuwenden, da dieser grundgesetzkonträr ist.

    Wenn der n-tv Moderator von uns mehr Toleranz für den Islam fordert, so kann das nur bedeuten, daß er sich zum aktiven Gegner des GG macht, wenn er eine grundgesetz-konträre Ideologie unterstützt.

    Was soll man denn konkret am Islam tolerieren ? Die verfassungsfeindliche Geschlechterapartheid, die Verehrung eines Massenmörders und Kriegstreibers und dessen nicht mit den Menschenrechten zu vereinbarenden Lehre, oder die Verachtung und der Haß den der Islam gegenüber allen Nicht-Moslems lehrt (siehe hierzu den Koran) ?

    Wer für das GG ist, kann nicht für den Islam sein – in keinem Aspekt. Der n-tv Moderator präzisiert seine Aussage natürlich nicht, sondern stellt an uns moralische Anforderungen, die uns jegliche Verteidigung des Grundgesetzes als moralisch fragwürdig erscheinen lassen unter Mißbrauch der Begriffe Toleranz und Repekt – für eine Kultur der Diskriminierung, Intoleranz und Repression.

    Natürlich weiß der n-tv Moderator von der islamischen Geschlechterapartheid. Ob er genau diese für akzeptabel hält, wissen wir nicht. Aber wer sie für akzeptabel hält, und das ist die Mehrheit unserer Politiker und Medien, steht nicht mehr hinter dem Grundgesetz, und agiert somit im Sinne und Auftrag des Grundgesetzes.

    Eine diffamierend-einseitige Moderation wie bei n-tv ist somit gegen das GG gerichtet, und ein Skandal.

  64. @#67 Wahr-Sager

    „Ulfkotte sollte lieber jemanden vorschicken, der besser argumentieren kann.“

    Jemanden vorschicken sieht immer nach kneifen aus.

    „Ströbele (…) macht sich über seine Aussagen lächerlich.“

    Du meinst, Ströbele macht sich lustig, nicht lächerlich. Eine klassische, verzeihliche „Freud’sche Fehlleistung“.

    Ich finde nicht, dass Ströbele Ulfkotte „eingeseift“ hat. So übel, wie ich nach den Unkenrufen hier im Forum befürchtete, war Ulfkotte nicht. Er hat sich deutlich artikuliert, verständlich formuliert ohne zu stottern und wirkte sympathisch (fast schon zu lieb). Ein Coach würde ihm vermutlich raten, sich das hektische Blinzeln abzugewöhnen (wirkt unsicher, Ströbele blinzelte fast gar nicht).
    Ulfkottes Fehler gleich zu Beginn war, ein vergleichsweise läppisches Beispiel wie die muslimischen Frauenbadetage anzuführen und dann noch nicht einmal ein konkretes Beispiel oder am besten mehrere dafür nennen zu können, wo dergleichen praktiziert wird (konkrete, belegbare Beispiele im Kopf zu haben, ist bei „Islamdismusdiskussionen“ das A und O, und insgesamt war Ulfkotte hier recht gut präpariert, nur war seine Auswahl nicht optimal).
    Besser, er hätte statt mit den Badezeiten, was auf die Zuhörer nebensächlich und kleinlich wirkt, mit Ehrenmorden begonnen (die überhaupt nicht zur Sprache kamen).
    Aber es ist immer leicht, vom Fernsehsessel aus gute Ratschläge zu erteilen, und im TV gegen Ströbele zu argumentieren ist sicherlich erheblich einfacher, als hier bei PI unter weitgehend Gleichgesinnten zu posten. Ulfkotte hat Potential, und er wird mit jeder TV-Runde dazulernen. Die Lehre aus dem Duell mit Ströbele könnte u. a. lauten: Breite dich gut auf die Behauptung vor, dass unsere Gesetze eine deutliche Sprache sprechen und eine Islamisierung gar nicht zulassen. Denn das war das Argument, dass Ströbi immer wieder ins Spiel brachte, ohne dass Ulfkotte es wirksam entkräftete.
    Ströbele hat auf mich einen besseren Eindruck gemacht als erwartet, ich fand ihn nicht selbstgefällig und arrogant, auf meine Wahrnehmung wirkte er eher souverän. Er hat halt die Medien-Erfahrung, die Ulfkotte (noch) fehlt, und er hat gemerkt, dass Ulfkotte sich leicht in wenig spektakulären Einzelbeispielen verzettelt. Ströbele erweckte den Eindruck, als fände er eine Islamisierung ebenso schrecklich wie Ulfkotte, nur finde sie nicht statt, sei eine Wahnvorstellung von Islamophobikern, so als gebe es keinerlei islamisierende Bestrebungen in Europa – und Ulfkotte hielt nicht überzeugend dagegen. Dass z. B. Ströbele selbst die Abschaffung eines christlichen Feiertags und stattdessen die Einführung eines muslimischen gefordert hat, blieb dummerweise unerwähnt.
    Kurz: Ulfkotte hat einen schlechten Einstand gewählt und ein paar Chancen vertan, aber auch Hoffnungen geweckt, dass er es mit Fehleranalyse und entsprechendem Training bald deutlich besser kann.

  65. Ströbele spielte in der Diskussion eigentlich zwei simple Strategien:

    die eine
    – „das-ist-anderswo-ja-auch-so“ (z.B. in der Bibel ….)

    und die andere
    – „kenne-ich-nicht/hab-ich-noch-gar-nichts-davon -gehört“

    Ulfkotte braucht also die entsprechenden Argumente, um den Zuhörern klar zu machen, dass sein Kontrahent Äpfel mit Birnen vergleicht und entsprechende Beispiele, dass die gespielte oder auch echte Ignoranz des Gegenübers beim Publikum als gravierende Wissenslücken empfunden werden. Die Talkrunde auf N24 ist als Trainingslauf zu betrachten.

  66. ansonsten ist dem Vorwurf der „Islamophobie“ konsequent mit dem Argument, dass Ayatollah Khomeiney diesen Begriff eingeführt hat, um seine Gegner lebensgefährlich zu stigmatisieren, zu kontern.
    Wer anderen also „Islamophobie“ vorwirft, macht sich bewusst oder unbewusst mit Islamfaschisten gemein.

  67. @Turmfalke

    Es ist die Wortwahl die diffamiert: „Rauswurf“. Oft wir auch von „Deportation“ gesprochen. Dabei ist die Ausweisung ein ganz normaler Vorgang, der auf der ganzen Welt praktiziert wird.

    Meiner Meinung nach sollte Ulfkotte die Ausweisung zahlreicher Muslime sehr wohl deutlich in Aussicht stellen. Erstens weil es sowieso legitim ist (Integrationsverweigerer, Kriminelle, Sozialschmarotzer), und zweitens, weil die Leute genau das wollen!

    (Und drittens, weil Ströbele bei der Diskussion sicher aus der Haut gefahren wäre)

    Zum Bremer. Er vertritt halt die PC-Meinung: Islam ist eine Religion, die meisten Moslems sind integrationsbereit und friedlich, die Moslems halten sich an das GG

    Hier sollte Ulfkotte meines Erachtens mehr mit Statistiken daherkommen. ZB im aktuellen Spiegel spricht der Oberstaatsanwalt von 70% Anteil jugentlicher Orientalen bei den Serientätern. Dann gibt es noch die Statistiken über die Schariasehnsucht vieler Moslems (30-60%).

    Dann die demographische Entwicklung. Die Erwerbsquote im Vergleich zu anderen Migranten, die Bildungsferne usw.

    Außerdem kann man auf jedes einzelne moslemische Land als Negativbeispiel für das Wirken des Islam verweisen.

  68. P.S.: Ströbele hat m. E. nicht behauptet, es gebe in Kreuzberg keine Muslime, sondern gemeint, dass er dort keine strenggläubigen oder gar fanatischen Muslime kennt. Das glaube ich ihm auch, dass er sich dort in eher säkularen Kreisen bewegt.

    Die richtige Entgegnung auf den Einwand, auch die Bibel enthalte Gewaltaufrufe, sollte m. E. lauten, dass aber die Bibel in Christenländern nicht als weltliches Gesetzbuch und Handlungsanweisung in allen Lebenslagen gilt, während fast alle gläubigen Muslime ihr Denken und Handeln von den Suren des Korans bestimmen lassen. Für Muslime ist der Koran heilige Schrift und weltliches Gesetzbuch in einem.

  69. #83 Israel_Hands

    Deinen 2. Absatz würde ich als Begründung für deinen 1. Absatz nehmen, nämlich daß die Muslime sehr wohl „Problemmuslime“ sind, auch wenn sie nicht in Ströbeles Sinn strenggläubig sind.

    Beim Islam haben wir es eben nicht mit einer Religion in unserem Sinne zu tun, sondern um eine politische Bewegung, der sich die Muslime global am ehesten zugehörig fühlen. Auf jeden Fall zugehöriger als zu den westlichen Ländern, in denen sie oft leben.

  70. und natürlich werden Ulfkottes Kontrahenten sehr intensiv die emotionale Karte spielen (Ströbele verzog ständig die Augenbrauen, wenn ihm etwas nicht passte)
    Dem Zuschauer muss vermittelt werden, dass die emotionale „Empörung“ der Ströbeles und Roths absolut unangebracht bisweilen sogar einfach nur unanständig ist.

  71. @#85 feuervogel

    „Ströbele verzog ständig die Augenbrauen, wenn ihm etwas nicht passte.“

    Das ist ein Trick für die Kamera, um (mittels Mimik) „kommentieren“ zu können, während eigentlich der Kontrahent das Wort hat. Der mimische Kommentar lautet: So ein Quark, was der da gerade verzapft!

    Das kann funktionieren, aber auch nach hinten losgehen (dann wirkt es desinteressiert und arrogant). Ulfkotte hat meist sehr aufmerksam geguckt, wenn Ströbele sprach, was ernsthaft interessiert und sympathisch wirkt.

  72. #78 Israel_Hands:

    Ich meinte natürlich nicht vorschicken in dem Sinne, dass Ulfkotte sich entschuldigt und statt seiner eine Vertretung entsendet, die dann auch solche vorgestellt wird, sondern eine Person, die in seinem Sinne handelt, für seine Interessen einsteht.

    Ja, natürlich meinte ich, dass sich Ströbele *lustig* macht über Ulfkotte.

    Im Nachhinein fand ich Ulfkotte auch nicht übel. Nur am Anfang, als er fast euphorisch die Grünen für ihre Leistungen lobte (mir persönlich fällt jetzt gerade mal das Dosenpfand ein) und mehrmals betonte, dass er mit Ströbele einer Meinung war, dachte ich: Das darf doch nicht wahr sein. Will der sich etwa bei Ströbele einschleimen, um einer Konfrontation zu entgehen?
    Auch das Beispiel mit dem Schächten fand ich nicht gerade intelligent, da das auch Juden machen und kein Alleinstellungsmerkmal von Moslems ist, zumal es ja auch wirklich so ist, dass Tiere in Deutschland und anderswo auch noch auf andere Weise gequält werden.
    Ein Blinzeln ist mir bei Ulfkotte gar nicht aufgefallen, vielmehr empfand ich seinen Blick als starr – aber das liegt wohl mehr daran, dass er so große Augen hat. 😉
    Dass er keine Beispiele für die Frauentage anführen konnte, ist mir auch negativ aufgefallen – er war diesbezüglich im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos. Die Erwähnung von Ehrenmorden wäre in der Tat produktiver gewesen, auch wenn Ströbele diesbezüglich sicherlich Gift und Galle gespuckt hätte (und Claudia Roth die Augen verdreht).
    Ja, es ist in der Tat leicht, vom Fernsehsessel aus gute Ratschläge zu erteilen, genauso, wie es auch leicht ist, von zu Hause aus zu tippen, dass Islamisierung und die Ideologie Islam an sich scheiße sind und darauf hofft, dass sich etwas ändert – nur: von allein tut sich nichts!
    Ich finde es aber ok, zu kritisieren, solange die Kritik konstruktiv ist.
    Den Eindruck, dass Ströbele eine Islamisierung schrecklich fände, hatte ich nicht. Denk doch nur mal daran, dass er einen christlichen Feiertag durch einen islamischen Feiertag ersetzen wollte (wie du ja auch erwähnt hast) und nichts gegen eine türkische Nationalhymne hat! Wer würde denn so etwas befürworten, wenn er Einwände gegen eine Islamisierung hätte?
    Wie schon eingangs gesagt, war Ulfkotte im Nachhinein nicht übel, und es kann nur besser werden, wenn er mehr Erfahrungen mit Medien macht.

  73. sorry, aber Ulfkotte kam ziemlich suboptimal rüber!…er ist einfach zu nett und unfähig den Gegner friedmannmässig festzunageln, dass geht zwar bestimmt charmanter als auf die penetrante FriedmannTour aber Ulfkotte hats halt nicht drauf…es ist ihm nicht ansatzweise gelungen darzustellen dass der Idiot gegenüber von ihm sitzt! i.G. natürlich mithilfe des Moderators ist das eher Ströbele gelungen…sehr ärgerlich ;-(

    so leid es mir tut, aber Ulfkotte ist als Rampensau für unser Anliegen denkbar ungeeignet! wenn zB. Turmfalke so gut reden kann wie er schreibt, dann wäre er sicherlich der bessere Frontmann, wobei ich aber auch da meine Bedenken hätte weil ein Großteil der schlichten Bevölkerung dem Niveau seiner Argumentatition rein sprachlich nicht gewachsen wäre.

    wir bräuchten dringend einen Frontman ala F.J.S. der sowohl intelektuellen Biss hat, als auch für schlichtere Gemüter verständlich ist.

  74. 77 Turmfalke: „Integration heißt jedoch von dem Moslem, sich vom Islam abzuwenden, da dieser grundgesetzkonträr ist“. Dieser Satz beinhaltet 2 Aussagen, von denen ich bezweifle, dass Du sie hieb-und stichfest, auch juristisch untermauern kannst.
    – Bist Du ein islamischer Rechtsgelehrter, der begründen kann, dass ein Moslem sich vom Islam abwenden MUSS, um sich hier zu integrieren?
    – Bist Du ein Richter am Verfassungsgericht, um zweifelsfrei zu postulieren, dass der Islam GG-konträr ist? Wenn ja, warum geschieht das nicht? Weder in Deutschland, noch in anderen westlichen Staaten? Verfassungsklagen sind grundsätzlich kostenfrei!
    Zum wiederholten Male möchte ich darauf hinweisen, dass diese, von Dir in letzter Zeit häufig gebrachte Hypothese „Islam ist GG-widrig, Massenmörder Mohamed uvam“ nicht zielführend ist im Kampf gegen die täglichen Widerlichkeiten, Forderungen, kriminellen Handlungen gewisser Teile der moslemischen Bewohner hier. Und ich sage Dir auch warum: weil eine auch nur ansatzweise Realisierung dieser Hypothese nicht stattfinden wird, weder bei uns noch in anderen westlichen Staaten. Eine Befragung von Fachleuten würde Dir weiterhelfen.

  75. @ 70: bist Du Kölner? Dort in der CDU? Ist die Kölner CDU = Bundes-CDU? Könnte es vielleicht sein, dass die „Herz Jesu und Marienfraktion“ in der Kölner CDU die Mehrheit hat? Könnte dies alles mit dem rheinischen Katholizismus zusammenhängen? Fragen über Fragen.

  76. @ #92 rational

    wer sagt denn, dass man den Islam gesetzlich verbieten will. Es reicht doch schon ein inoffizielles unter-der-Hand (Allgemein-)Wissen, dass der Islam im Europa des 21. Jahrhunderts die Rolle einer faschistischen Ideologie ausfüllt. Es geht um gesellschaftliche Ächtung dieser Ideologie und nicht um gesetzliche Verbote.

    Ansonsten betrachte ich schon die allermeisten Suren des Koran als volksverhetzend, ergo GG-widrig, auch wenn ich weiß, dass das juristisch wohl kaum durchzusetzen ist. Allerdings versucht das momentan glaube ich eine Partei in Dänemark.

  77. @92 rational:

    Selbstredend ist der Koran in weiten Teilen GG widrig. Wie nebenbei bemerkt auch die Bibel oder die Tora.
    Wären die drei Bücher simple Parteiprogramme, wären die entsprechenden Parteien verboten.

    Sie sind aber die Grundlage von Religionen (rein technisch, was ich davon halte tut nichts zur Sache) die älter sind als alle existierenden Staaten mit ihren Verfassungen. Bedingt durch den Umstand, damit tiefer in menschlichen Gesellschaften verwurzelt zu sein als die säkularen Organisationsformen (und ausschließlich dadurch), genießen sie
    einen Sonderstatus der sie quasi über das Gesetz erhebt.

    Die Argumentation gegen den Islam ist deshalb so schwierig, weil wir gleichzeitig gegen das Christen- oder Judentum argumentieren müßten (andere lasse ich jetzt mal aus Relevanzgründen weg). Fällt mir persönlich nicht schwer, bringt aber nichts da die westliche Welt den Christengott seltsamerweise als ihre eigene Erfindung ansieht und das Judentum aufgrund kumulierter verübter Verbrechen gegen dieses sakrosankt ist.

    Unsere weltliche Gesetzgebung erzwingt wiederum Gleichbehandlung von Religionen.

    Der Westen sitzt in der Zwickmühle und hat die Wahl zwischen Scylla und Charybdis. Er wird irgendwann links oder rechts vom Zaun springen müssen,was in jedem Fall dramatische Auswirkungen haben wird. Es gibt keine vernünftige Lösung dieser Frage, da jede der beiden Möglichkeiten radikal sein wird und somit erst dann Akzeptanz findet wenn die Mehrheit des Westens in ihrer direkten Existenz akut bedroht ist.

  78. @ 94, 95: da ich den Koran auch gelesen habe, schlage ich grosso modo folgende Aufteilung vor: 30% Religion, 40% entstellte Berichte aus AT, NT+ Beduinengeschichtchen, 30% politische Ideologie, in der auch das GG-widrige steckt. Nur, was wollen wir damit anfangen? Den Islam gesellschaftlich ächten? Wo läge denn darin ein Vorteil? Glaubt denn einer wirklich, dass eine „gesellschaftliche Ächtung des Islams“ den „Miesmoslem“ ändern wird, oder gar zur Ausreise verführt? Ich dachte bisher immer, wir wollen versuchen, das 68er Gutmenschentum in Deutschland bekämpfen und als Folge davon die „Miesmoslems“ nach draussen expedieren Aber nein, juristisch-ideologische Scheingefechte mit missionarischer Tendenz, die sich notfalls über Jahrzehnte hinziehen werden, sind wohl befiedigender. Bravo!
    Und wenn es je erforderlich sein sollte, radikale Maßnahmen zu ergreifen, können wir davon ausgehen, dass die entsprechende Generation es auch tun wird. Nur, ob dieser Fall je eintreten wird, überlasse ich gerne den Prognosen der Klimapropheten. Da haben die ein neues Arbeitsfeld, nachdem ihr bisheriges peu a peu zerpflückt wird.

  79. #96 …können wir davon ausgehen, daß die entsprechende Generation es auch tun wird.

    Soweit überhaupt vorhanden und zahlenmäßig dazu in der Lage.

    Also nach gegenwärtigen Entwicklungstendenzen eher nicht.

  80. Wenn Rational meint, den Hinweis auf bereits seit 30 Jahren laufende und in ihren weiteren Folgen recht verläßlich vorherberechenbare Entwicklungen mit einem süffisanten „Prophetie“ (gemeint wohl: haltlose Spekulation) abtun zu können, dann ist das als rhetorisches Manöver lehrbuchgerecht, aber ermangelt doch jeglicher Überzeugungskraft.

  81. @ 99 FAB: ich bestätige Dir gerne, dass Du die Grundlagen der arithmetischen Statistik beherrscht. Man nehme Geburten-, Sterberaten der bei uns lebenden Nichtmoslems und Moslems getrennt, addiere dazu noch die Einwanderungsquote von Moslems (samt deren Kinder), und rechne über 30, 40?, 50? Jahre hoch, und fertig ist das Ergebnis. Da gibts wohl keine Variablen noch Unbekannte in diesem Spiel? Sicherlich bist Du in der Lage vorauszusagen, wo Du in 3, 5, 10 Jahren stehen wirst. Komm mir bitte nicht mit dem Argument, Du wüsstest nicht, ob Du dann noch lebst. Das kannst Du nämlich in den Sterbetabellen der Versicherungen nachlesen, rein statistisch natürlich. Und sicherlich triffst Du heute schon anhand Deiner Rechnungen schon die richtigen Entscheidungen für die nächsten 10 Jahre. Nur weiter so.

  82. rational, der Islam-Zuwachs in D findet netto nur noch auf Sozialhilfe/ALG2 statt. Gleichzeitig schrumpft die deutsche Bevölkerung, aber relativ langsam. Meiner Meinung nach funktioniert D auch mit 40 Mio. Deutschen ohne Probleme, die Pyramidenspiele Rentensystem & Co werden auch von 30 Mio eingewanderten Muslimen nicht gestützt werden können (von Wollen kann auch keine Rede sein), also sollte man generell jede Islam-Einwanderung ab sofort unterbinden, und bei Problemen auch mal Muslime zurückschicken, in der Türkei gibt es auch asphaltierte Strassen und fliessend warmes Wasser, es wird ja lügenderweise immer so getan, als ob man in der Türkei oder im Libanon verhungern müsste. Und warum bekommt kein Deutscher in der Türkei Sozialhilfe, das ist doch eine himmelschreiende Ungerechtigkeit.

  83. #100

    Uh, jetzt wird aber einer kiebig, ja?

    Und in der Tat, die weitere Entwicklung der Bevölkerungszusammensetzung unterliegt (von der praktisch auszuschließenden Möglichkeit eines radikalen Politikwechsels in allernächster Zeit) keinen mir ersichtlichen geheimnisvollen „Variablen“ und „Unbekannten“.
    Mal Butter bei die Fische, welche sollen das sein? Welcher deus ex machine soll denn nächsten Donnerstag (oder in den nächsten Jahren) aus der Kulisse auftauchen?

    Und ja, ich weiß einigermaßen, wo ich in 3, 5, 10 Jahren stehe (stehen will), und bemühe mich, entsprechende Vorsorge zu treffen. Bisher war ich auch der Auffassung, das sei ein Gebot gesunden Menschenverstands und bürgerlicher Seriosität, aber das ist streng genommen ein anderes Thema.

  84. @ 101 anon 0815: völlig ok.
    @ 102 FAB: soso, es gibt keine geheimnisvollen Variablen und Unbekannte? Dann will ich Dir nur 3 anführen:
    – woher weißt Du, dass die Geburtenrate der Moslems hier in 10, 20.. Jahren noch so hoch ist wie heute?
    – woher weißt Du, dass in 10, 20..Jahren die jetzt hier anwesenden Moslems noch hier sind? Ich rede nicht von einem radikalen Politikwechsel (der ja bekanntermaßen auch unbekannt ist), sondern: die ziehen einfach weg, weil es aus ihrer Sicht bessere Chancen für sie in der Türkei gibt?
    – woher weißt Du, dass die jetzigen Moslems hier in 10, 20…Jahren noch Moslems sind?
    Recht hast Du: es gibt nichts „Geheimnisvolles“. Unbekannt bleibt unbekannt.
    Wie schön, Du triffst Vorsorge. Zahlste gut in die Rentenkasse? Ne private Lebensversicherung auf Rentenbasis, Riester? Du bist Dir natürlich sicher, dass all dies in 20 Jahren noch Bestand hat. Welche statistische Hochrechnung hat Dir das denn garantiert?

  85. #103
    Immer diese Unterstellungen und Vermutungen zu meinen privaten Lebensumständen, wozu dient denn das? In die gesetzliche RV muß ich glücklicherweise nicht einzahlen.
    Woher ich weiß, daß die jetzt hier anwesenden Moslems das in 10, 20 Jahren noch sind? Wissen im Sinne hundertprozentiger Sicherheit (Wahrscheinlichkeit = 1) tue ich das selbstverständlich nicht – aber das ist trivial. Ich gehe im Hinblick auf diese „Variablen“ von der wahrscheinlichsten Entwicklung aus, und das ist garantiert nicht, daß in den nächsten Jahren eine Massenabwanderung von Mohammedanern aus Deutschland einsetzt. Auch eine Massenkonversion scheint mir eine eher an den Haaren herbeigezogene, sehr theoretische Möglichkeit zu sein. Und was die Geburtenraten angeht: die Entwicklung mag schneller oder langsamer verlaufen, aber solang eine Gruppe von Menschen eine Reproduktionsrate von 2, verschiebt sich das Verhältnis mit der kumulierten Geschwindigkeit von Schrumpfung einerseits und Ausdehnung andererseits. Und unsere Schrumpfung ist, mit aller Zurückhaltung ausgedrückt, dramatisch; das Wort „Implosion“ ist durchaus zutreffend. Wie wahrscheinlich ist unsererseits die Rückkehr zur Familie mit durchschnittlich (!) 3-4 Kindern, was nötig wäre, um auch nur die seit 30 Jahren sich beschleunigende Schrumpfung anzuhalten? Null? Eben.

  86. #104
    Da ist doch ein Satzteil verloren gegangen? Richtig:
    Solange eine Gruppe von Menschen eine Reproduktionsrate von 2 hat, verschiebt sich …

  87. #105
    Ach so, das lag an den „kleiner/größer“ Zeichen … also:
    Solange eine Gruppe eine Reproduktionsrate von kleiner 2 und eine andere Gruppe eine von größer 2, verschiebt sich …

  88. @ 104 FAB: nun wirst Du schon vorsichtiger mit Deinen Aussagen. Angefangen hast Du jedoch mit der Wahrscheinlichkeit 1. Nur eine der vielen Varianten: in 10 Jahren ist die Reproduktionsrate der Moslems auf die der Nichtmoslems gefallen. Ab dem 10.Jahr wandern 100T-Moslems/a aus, und weitere 100T-Moslems/a legen den Islam ad acta (von Massenkonversion keine Rede), schon sieht die Rechnung für das Jahr +20 völlig anders aus. Ich betone ausdrücklich, dass ich NICHT behaupte, dass dieser Fall eintreten wird oder muss. Nur, eine Wahrscheinlichkeitsbetrachtung ist in diesen Fällen wenig hilfreich. Woher nimmst Du die Parameter hierfür? Palästina? Dann verläuft der von Dir geschilderte Prozess schneller. Tunesien? Dann passiert überhaupt nichts, dort ist die Reproduktionsrate innerhalb von 15 Jahren von 3,9 auf unter 2 pro Tausend gefallen. Ich lehne es deshalb ab, anhand dieser „wackeligen“ Zahlenbasis weitreichendere Entscheidungen zu treffen, deren Auswirkungen langfristig angelegt sein sollen, und einen fürchterlichen Fehlschuss bedeuten können.
    Ich will keine Interna von Dir wissen. Mein Rekurs auf Deine persönlichen Verhältnisse beruht auf Deinem Wort „Vorsorge“. Das versucht jeder vernünftige Mensch ordentlich zu regeln. Nein, meine Frage ziehlte darauf ab, was weißt Du von Dir hinsichtlich Deiner beruflichen, familiären Verhältnisse? Machst Du Karriere? Wo? Gibts die Firma in der Du arbeitest noch? Behältst Du Deine Firma? Hält Deine Ehe? Bei dieser Art Fragen versagen alle Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Statistiken. Was für uns als Personen gilt, gilt leider auch für Staatswesen. Unbekannt bleibt unbekannt.

  89. Im Privaten wie im Politischen ist es aber, auch wenn „Wahrscheinlichkeitsrechnungen“ im Sinne mathematischer Gewißheit nicht möglich sind, dennoch notwendig, unter Meidung von Extremszenarien die wahrscheinlichste Entwicklung zugrundezulegen. Das ist m.E. eine,

    – bei der sich die Geburtenrate der einheimischen Bevölkerung weiter deutlich unter 2 bewegt (sie ist seit Jahrzehnten konstant niedrig, ich sehe keine Anzeichen für eine Änderung, schon gar nicht in einem Ausmaß, das eine spürbare Wirkung hätte) und daß diejenige zugewanderter muselmanischer Bevölkerungsgruppen noch für einen längeren Zeitraum deutlich darüber und auch über 2 liegt;

    – bei der weiter ein erheblicher Zuzug aus dem Ausland stattfindet (wenn in ein paar Jahren alle die, denen seit der Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes 2000 die deutsche Staatsangehörigkeit zufiel, ins heiratsfähige Alter kommen, ergibt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit eine nochmalige deutliche Steigerung beim Familiennachzug);

    – bei der eine umfassende Assimilation dieser Kategorie von Zuwanderern nicht stattfindet (dazu ist einerseits angesichts des grassierenden Nationalmasochismus und des herrschenden, auf Beibehaltung der Herkunftskultur gerichteten Multikulturalismus kein Anreiz vorhanden, andererseits die dafür aufzugebende Fremdidentität wegen der religiösen Komponente zu bindungsstark, weiterhin auch die Zahl der Eingewanderten mittlerweile groß genug, daß sie unter sich bleiben können).

    Dieses Szenario ist keinesfalls „sicher“ im Sinne einer Unabwendbarkeit; es ist aber angesichts der gegenwärtigen und absehbaren Tendenzen das wahrscheinlichste. Auch oben (#97) schrieb ich nicht von feststehender Gewißheit, sondern … nach gegenwärtigen Entwicklungstendenzen eher …

    Daß morgen die Welt enden oder sonst alles auch ganz anders kommen kann, ist trivial; um handlungsfähig zu bleiben, muß man aber wohl oder übel ein Szenario zugrundelegen, solange es sich nicht als falsch erweist, und sich dabei an Wahrscheinlichkeitsurteilen ausrichten; auch das ist trivial.

  90. @ 108 FAB: wir nähern uns. Auch ich nehme natürlich Deine 1. Prognose zur Kenntnis, und halte sie nicht für unmöglich. Im einzelnen:
    – auch ich sehe die Geburtenrate der Nichtmoslems hier nicht ansteigen. Hingegen bin ich davon überzeugt, dass die Geburtenrate der Moslems hier in überschaubarer Zeit dramatisch fallen wird. Grund: steigender Lebensstandard und Individualisierung.
    – möglich, schwierig zu beurteilen.
    – ein absolut „weiches“ Thema: auf Nationalmasochismus, Multikulti, religiöse Komponente würde ich keine Wette eingehen. Dagegen könnte man Abwendung vom Islam, Euro-Islam setzen. Aber auch darauf würde ich keine Wette eingehen.
    Fazit: der Anteil der Moslems wird in Deutschland steigen, wesentlich langsamer als in den „Horrorszenarien“, und sich einpendeln, wo, weiß ich nicht. Was nun getan werden soll angesichts dieser Szenarien, steht auf einem anderen Blatt. Unbestritten dürfte sein, dass diese Schmarotzer/Kriminellenmischpoke ausser Landes geschafft werden muss. Danach, so glaube ich, kann dieses Thema wesentlich relaxter angegangen werden.

  91. Rational,
    Deine Abneigung gegen mathematische Vorausberechnungen auf solider Basis erinnert mich an diejenigen, die zwar die demografischen Statistiken und Berechnungen bzgl. der Rentenversicherung kannten, aber trotzdem nix gemacht haben… Nach dem Motto “ Hier geschieht ein Wunder“..
    Ich vermute eher, dass wir alle noch unser blaues Wunder erleben werden!

    Was Deine letzte Aussage angeht „(..) diese Schmarotzer müssen ausser Landes geschafft werden“ stimme ich Dir von Herzen zu- nur, wie soll das geschehen und wer soll das angehen?

  92. #110 ragnarök

    „Was Deine letzte Aussage angeht „(..) diese Schmarotzer müssen ausser Landes geschafft werden“ stimme ich Dir von Herzen zu- nur, wie soll das geschehen und wer soll das angehen?“

    Man versage ihnen hier den sozialen Geldhahn oder lasse sie für ihre Stütze arbeiten. Das wird die Heimatländer attraktiver machen und die demographische Entwicklung korrigieren:

    Slm liebe Brüder und Schwestern ich weis nicht ob es wirklich in dieses Forum hinein gehört aber ich schreibe es trotzdem mal hier rein.

    Ich muss aus Privaten gründen die stadt verlassen in der ich lebe und für eine bestimmte Zeit in ein anderes Bundesland ziehen.Ich lebe in BERLIN wo nur Landsleute (libanesin) und andere Moslemiche Brüder leben.Deshalb fühlt man sich auch so wohl hier.

    Naja ich wollte euch liebe Brüder und Schwestern mal fragen woher ihr denn so kommt denn ich habe immer ein schei… gefühl wenn ich an andere Bundesländer denke (sei es München,Hamburg,Dortmund und und und)denn ich sage mir immer ach da leben nur deutsche gibs keine araber oder irgendwelche andere ausländer und das macht mir vol unmut.
    ich sage mir manchmal die werden mich nicht mögen weil ich vielleicht ein Araber bin und so.denn hier in Berlin leben wie gesagt sehr sehr viele landsleute deshalb ist es hier nicht der Fall.

    http://www.shia-forum.de/viewtopic.php?t=5449

    Besonders viel Bereitschaft, auf Einheimische zuzugehen und von diesen gemocht zu werden, zeigt die Dame nicht.

  93. @ 110 ragnarök: die Mathematik ist solide, nur bei unsolider Basis kommen halt unsolide Ergebnissen heraus. Deine Aussage benutzen auch die Klimapropheten in gleicher Manier. Ist das Ergebnis solide? (Nur als Beispiel, ich könnte Dir Hunderte von „mathematisch soliden“ Vorausberechnungen nennen, die alle in die Hose gegangen sind). Meist ist der Wunsch der Vater des Gedankens.

  94. Was soll „unsolide“ bedeuten? Daß wir jetzt noch nicht wissen, wie die Statistiken des Jahres 2050 im Detail aussehen werden? Es liegt in der Natur der Sache, daß Prognosen zukünftiger Entwicklung nur auf Basis von Extrapolationen, also Wahrscheinlichkeitsurteilen möglich sind. Wie genau es gekommen sein wird, wissen wir heute noch nicht, darum stellen wir ja gerade Prognosen an. Wollte ich für jede Prognose, die ich anstelle, um für die Zukunft planen zu können, als Datenbasis ein sicheres Wissen über zukünftige Zustände voraussetzen, brauchte ich ja keine Prognose mehr.

    Der Vergleich mit den Klimahysterikern ist schief. Während die Klimatheorie darum ringt, hochkomplexe chaotische Zustände überhaupt erst einmal darzustellen, geschweige denn langfristige Entwicklungen vorherzusagen, ist die Demographie einer vergleichsweise äußerst präzisen Quantifizierung zugänglich.

    Ein „Einpendeln“ des relativen Anteils wird nicht stattfinden. Zwei Faktoren, die auch Rational gar nicht bestreitet, genügen dazu:
    – weiterhin eine Geburtenrate der Einheimischen unter 2, also deren ständige Schrumpfung
    – weiterhin Zuzug aus dem Ausland.
    Ob dann noch als dritter Faktor eine langfristig höhere Geburtenrate der Eingewanderten im Inland hinzukommt, oder ob diese sich langsam anpaßt, ist nicht entscheidend. Die ersten beiden Faktoren genügen.

  95. @ 113 FAB: Korrektur:
    – ich habe geschrieben, dass wahrscheinlich die Geburtenrate der Moslems hier dramatisch zurückgehen wird. Grund: steigender Lebensstandard, Individualisierung. Dh texto claro: er wird nicht höher liegen als bei den Nichtmoslems.
    – ich habe geschrieben, dass das Kapitel „Zuwanderung“ schwierig zu beurteilen, jedoch möglich ist. Daraus eine Zustimmung zu Deiner Hypothese zu machen, ist sehr gewagt. Ich bin eben vorsichtig mit meinen Formulierungen, wenn ich es nicht weiß oder beurteilen kann. Selbiges solltest Du auch anwenden. Denn Du kannst die Zuwanderung eben so wenig beurteilen wie ich!

  96. Wir drehen uns im Kreis. Ich kann mir durchaus eine m.E. hinreichend fundierte Meinung dazu bilden, wie die weitere Entwicklung höchstwahrscheinlich aussehen wird.
    Wer sich selbst blind macht, indem er jegliche Prognosen mit einem „Aber es könnte ja stattdessen auch etwas ganz unwahrscheinliches passieren!“ beiseite wischt, der kann nur noch die Hände in den Schoß legen und passiv abwarten, was denn nun eintritt. Das bedeutet den Verzicht auf jegliche Einflußnahme auf die Zukunft. In meinen Augen ist das Dekadenz.

  97. @ 115 FAB: tja, es ist immer so, meine Meinung ist fundiert, die des anderen dekadent. Ich sehe, der andere ist blind. uswusf. Es langweilt mich auch. Tschüss!

  98. Nein, das ist nicht immer so. Manchmal überzeugt mich jemand, manchmal nicht. Aber danke für die Blumen.

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