Zugegeben, Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gestern in ihrer ersten Rede vor der UN-Vollversammlung viel Richtiges zum Thema Iran gesagt: „Wenn Iran in den Besitz der Atombombe käme, dann hätte das verheerende Folgen: zuerst und vor allem für die Existenz Israels, dann für die gesamte Region und schließlich – weit darüber hinaus – für alle in Europa und der Welt, denen die Werte von Freiheit, Demokratie und Menschenwürde etwas bedeuten.“

Und weiter:

„Deshalb muss verhindert werden, dass Iran in den Besitz der Atombombe kommt. Beim entschlossenen Vorgehen gegen die Provokationen Irans darf sich die internationale Gemeinschaft nicht spalten lassen. Nicht die Welt muss Iran beweisen, dass Iran die Atombombe baut. Iran muss die Welt überzeugen, dass es die Atombombe nicht will.“

Aber schöne Sonntagsreden sind das eine, entschlossenes Handeln das andere. Die Handelsbeziehungen zum Iran werden (traurigerweise) immer besser. Warum diese nicht radikal herunterfahren? Was spricht dagegen, Frau Merkel?

(Spürnase: Urs Schmidlin)

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