Benjamin NetanjahuIn Israel ist der Wahlkampf jetzt in vollem Gange. Am meisten Hoffnungen auf das Amt des Ministerpräsidenten können sich die bisherige Außenministerin Zipi Livni von der Kadima-Partei und der ehemalige Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Foto) vom Likud-Block ausrechnen. Die Kadima (deutsch: Vorwärts) sieht sich als liberale Arbeiterpartei – der Likud (deutsch: Zusammenschluss) ist national-konservativ.

Während Zipi Livni von Fernsehstudio zu Fernsehstudio rennt, um Interviews zu geben, setzt Netanjahu auf die neue Methode Obama – Internetwahlkampf. Auf seinem Youtube-Channel wird erklärt, warum die Kadima mit ihrer bisherigen Olmert-Linie den Untergang für Israel bedeutet.

Ab sofort erscheint täglich eine persönliche Botschaft Netanjahus an die israelische Bevölkerung. Ab und zu postet der Likud-Politiker auch Messages auf Englisch, wie hier wo er ankündigt, mit der neuen US-Regierung gut zusammenarbeiten zu wollen, jedoch immer unter Wahrung der landeseigenen Interessen.

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33 KOMMENTARE

  1. „Likud“ bedeutet wohl so etwas wie „Zusammenschluss“. „Heruth“ heisst „Freiheit“. Heruth war die Vorgaengerpartei des Likud.

    Ich vermisse Sharon!

  2. Lehrberufe
    „Der Meister der Zukunft ist Türke“
    Handwerk hat goldenen Boden – weil die deutschen Schulabgänger daran aber nur mäßiges Interesse zeigen, wirbt die Branche nun verstärkt um junge Ausländer.
    http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/lehrberufe-der-meister-der-zukunft-ist-tuerke_aid_366765.html

    alles lüge, ich kenne genügend meister in handwerksberufen, die die hände über dem kopf zusammen schlagen wenn du von türkischen lehrlingen anfängst. alle, aber durch die reihe alle, haben sie schlechte erfahrungen mit türken.

  3. Mein Herz und mein Verstand stehen voll hinter Bibi.

    Bibi hat die besten Chancen und er wird den Karren schon ins Rollen bringen!

  4. Warum haben wir nicht diese Leute?
    Weil die Politiker in Spitzenfunktionen, keine Intelligenz hinter sich dulden und falls doch vorhanden, rücksichtslos beseitigen.

    Erschrick nicht, wenn Du feststellst, dass Du konservativ bist. Es besteht kein Grund zur Sorge. Manche waren es vor Dir und manche werden es nach Dir sein, große Männer und große Frauen gehörten dem konservativen Lager an: von Cato dem Älteren bis Bismarck, von Thukydides bis Leopold von Ranke, von Antigone bis Margaret Thatcher, von Platon bis Arnold Gehlen, vom Heiligen Benedikt bis Konrad Lorenz, vom Verfasser des Buches Prediger bis Goethe, von Leonidas bis Stauffenberg.

    Was heißt das? Es wird oft vergessen, dass die Konservative eine große Tradition ist und die Konservativen nicht die „Partei der Dummheit“ (John Stuart Mill) bilden, sondern ihre geistige Tradition in vieler Hinsicht identisch ist mit der geistigen Tradition Europas. Es mangelt ihnen nicht an Intelligenz, eher wird man von einem Begabungsüberschuss sprechen müssen, weniger in den systematischen Fächern, eher in den literarischen, überall da, wo es um die Phänomene selbst geht, nicht um deren Abstraktion. Deutlicher tritt das konservative Genie nur in der Praxis hervor, in Staatsführung, Militär und Verwaltung. Faßt man die Konservativen so als Partei des Geistes und als Partei der Ordnung auf, kommt noch ein drittes hinzu. Die Konservativen sind die Partei des Widerstandes: deshalb Cato, Thukydides, Antigone, Leonidas und Stauffenberg.

  5. #5 Wotan (02. Feb 2009 11:13)

    Kann ich nur bestätigen! Türkische Azubis? Never! Ein ungeratener Deutscher kann einen als Ausbilder schon alle Nerven kosten, aber beim Türken bedeutet das allen Ärger in mindestens zehnfacher Potenz.
    Dabei behaupte ich gar nicht, daß alle so sind. Nur ist die Wahrscheinlichkeit, daß man Ärger bekommt, so unvergleichlich größer, daß man das Risiko nicht mehr eingeht, wenn man es einmal erlebt und auch von anderen Fällen gehört hat. Und anders als beim Staat, der ja immer genug finanziellen Nachschub vom Steuerzahler einholen kann, trägt man als Betrieb die finanzielle Last selbst und riskiert schlimmstenfalls noch die eigene Gesundheit. Das ist es alles schlicht und ergreifend nicht wert.

  6. Interessant an der Positionierung Likud gegen Kadima ist, dass die sephardischen Juden (Juden aus arabischen Ländern) mehrheitlich Likud wählen, während die Ashkenazischen Juden aus Europa mehrheitlich Kadima oder die Arbeiterpartei wählen.

    Egal wie’s ausgeht, ich wünsche Israel eine starke Regierung, die den Herausforderungen der Zeit gewachsen ist…….top

  7. @ #7 Patriot100

    Konservativ;aus dem Lateinischen:
    conservare = retten, bewahren, bewachen, beschützen

    Im demokratischen Spektrum spielt also der „Konservative“ die Rolle des „Beschützers“;

  8. Bibi macht keine Kompromisse, vor Jahren war seine Zeit noch nicht reif, vielleicht wird sie es jetzt sein. God save Israel.

  9. Ich bin da unentschieden. Livni ist nicht zu unterschätzen, Top-Juristin, Mossad usw.. Jedenfalls sind Israels Politiker aus einem anderen Holz geschnitzt als unsere. Und haben im Durchschnitt auch mehr im Leben und für ihr Land geleistet als unsere.

    Wenn ich da an den dicken Gabriel denke oder an die Roth, oh weia!

  10. Bibi ist der Richtige!

    Es gibt aber auch ein grosses Lager der Nichwähler in Israel. Grund dafür: selbst Bibi ist ihnen nicht radikal genug! Interessant!

  11. @Pilhamu:

    Frau Glick ist sehr gut. Zustimmung von mir !

    Bibi ist jedoch ein Abklatsch von Kadima und nicht besser als Livni ! Der Unterschied ist nur der, dass er es nicht offen zugibt und im Westen wird er faelschlicherweise als der harte rechte Politiker gesehen.

    Bibi will Hebron den Palis ueberlassen…und er ist ein Schleimer wie Olmert, der auch vor Hussein Obama einknicken wird…

    Das genuegt mir und Israel braucht jetzt wegen der Hassmas und des Irans eine harte Hand, die vor Obama auf den Tisch haut. Deshalb bin ich eher fuer Feiglin vom Likud oder Lieberman von Israel Beitenu.

  12. #13 Crisp (02. Feb 2009 12:16)

    Ich bin da unentschieden. Livni ist nicht zu unterschätzen, Top-Juristin, Mossad usw..

    Tzipi Livni ist jetzt Außenministerin und die Ergebnisse im Gazastreifen sind ziemlich bescheiden, um es einmal vorsichtig auszudrücken.

  13. #Plondfair (02. Feb 2009 14:29)

    Die Ergebnisse im Gazastreifen wäre m.M. auch mit einem anderen Aussenminister bescheiden geblieben, denn die Erfolge lagen in den militärischen Möglichkeiten. Die Hamas hat die Zivilbevölkerung genutzt, um Israel Möglichkeiten zum Angriff zu nehmen und ihnen Tote in die Schuhe zu schieben. Wenn die IDF wirklich gewollt hätte, dann wäre im Gazastreifen kein Stein auf dem anderen geblieben und unsere Politiker würden vor Mitleid mit der armen Hamas und den Palästinensern schlicht zerfließen.

  14. Interessant an der Positionierung Likud gegen Kadima ist, dass die sephardischen Juden (Juden aus arabischen Ländern) mehrheitlich Likud wählen, während die Ashkenazischen Juden aus Europa mehrheitlich Kadima oder die Arbeiterpartei wählen.

    Die sephardischen Juden (Sephardim und Mizrahim) haben ja auch das Leben unter arabischer Herrschaft hautnah erlebt.

  15. Abgesehen davon wird eines der Ziele Israels gewesen sein, die Hamas im innerpalästinensischen Machtkampf zu schwächen. Das ist vermutlich gelungen.

  16. #17 Crisp (02. Feb 2009 14:52)

    Die Ergebnisse im Gazastreifen wäre m.M. auch mit einem anderen Aussenminister bescheiden geblieben, denn die Erfolge lagen in den militärischen Möglichkeiten.

    Was war das militärische Ziel der Operation „Cast Lead“ und wurde es erreicht?

  17. #21 Plondfair (02. Feb 2009 15:07)

    1. Unterbindung des Raketen-Beschusses auf israelisches Gebiet.

    2. Unterbindung des Waffennachschubs entlang des Philadelphia-Korridors

    3. Schwächung der Hamas und Aufwertung von Abbas‘ PLO.

    Die ersten beiden Ziele sind nicht vollständig erreicht worden. Aber wie gesagt, wären sie mit einem anderen Aussenminister erreicht worden? Ich habe da meine Zweifel.

  18. Egal wen sie wählen, um des Überlebens Israels willen hoffe ich, dass es jemand mit militärischem Hintergrund wird.
    Alles andere wäre naiv und dumm – wie man im Libanon und in Gaza gesehen hat.

  19. #22 Crisp (02. Feb 2009 15:25)

    1. Unterbindung des Raketen-Beschusses auf israelisches Gebiet.

    2. Unterbindung des Waffennachschubs entlang des Philadelphia-Korridors

    3. Schwächung der Hamas und Aufwertung von Abbas’ PLO.

    Die ersten beiden Ziele sind nicht vollständig erreicht worden.

    Von diesen Zielen ist kein einziges erreicht worden.

  20. #24 Plondfair (02. Feb 2009 15:38)

    Plondfair, wenn du sagst, es sei kein einziges der genannten Ziele erreicht worden, dann frage ich dich, wie du sie deiner Meinung nach hättest erreichen können, ohne dass Israel einen nachhaltigen diplomatischen Schaden davonträgt.

    Denn, militärisch den Gazastreifen einfach plattmachen, das könnte sogar die Bundeswehr!

  21. #25 Crisp (02. Feb 2009 17:20)

    Plondfair, wenn du sagst, es sei kein einziges der genannten Ziele erreicht worden, dann frage ich dich, wie du sie deiner Meinung nach hättest erreichen können, ohne dass Israel einen nachhaltigen diplomatischen Schaden davonträgt.

    Das ist nicht nur meine Meinung:

    „Knesset security committee chair Hanegbi: We haltet Gaza operation prematurely“
    „The IDF will have to go back sooner rather than later“
    „The arms flow must be stopped by us – physically“

    Quelle: DEBKAfile

    Und der diplomatische Schaden ist schon seit Jahren da (es ist auch unerhört, daß die Juden sich nicht einfach umbringen lassen).

    Denn, militärisch den Gazastreifen einfach plattmachen, das könnte sogar die Bundeswehr!

    Die Bundeswehr? Wir leben nicht mehr im Kalten Krieg, als die Bundeswehr eine der größten Panzerarmeen der Welt besaß. Einmal abgesehen vom mangelnden politischen Willen (die Bundesmarine schafft es nicht einmal, die Waffenschmuggler vor dem Libanon aufzuhalten) – wie und mit was sollte die Bundeswehr denn den Gazastreifen plattmachen? Die können die Palästinenser höchstens solange vollabern, bis sie von selbst ins Koma fallen.

  22. Grengebiet zwischen Gaza und Ägypten besetzen, alle Häuser dort abreisen. Dann was gegen die Tunnel tun z.B. mit Berbaumaschinen einen Graben ausheben und mit Meer-Wasser fluten. Wenn nötig vielleicht noch ein paar Bohrlöcher im Graben bohren damit das Wasser kontrolliert versickert sobald Jemand einen Tunnel baut.

  23. @Plondfair:

    Ich habe mal gehoert, dass 25% der Bundeswehrsoldaten uebergewichtig sein sollen… Ein grosser Teil sei auch trinksuechtig, bekifft und total demotiviert… Ein Sauhaufen halt ! Kann mir deshalb kaum die Bundeswehr im Gaza vorstellen… Die bekommen wegen der schlechten Ausruestung auch Afghanistan kaum hin…

    Der Waffenschmuggel nach Gaza laeuft gerade wieder auf vollen Touren an und Hussein Obamas glorreiche Navy schafft es aus Angst vor dem Iran auch nicht mehr, ein bis zum Deck mit Waffen voll gestopftes Schiff des Iran, das gerade im Hafen vor Zypern liegt, aufzuhalten… Wer da wohl was Schlechtes denken koennte ? Den Westen kannst Du total vergessen ! Israel steht mal wieder alleine da und die Operation in Gaza wurde ganz klar zu frueh abgebrochen. So denkt die Mehrheit in Israel !

    http://israelmatzav.blogspot.com/2009/02/about-that-iranian-arms-ship.html#links

  24. Egal, wer es wird. Es ist jedenfalls ein total harter Job, Chef von Israel zu sein.
    Ich werde sowieso für den nächsten PM und diese Regierung beten. Denn bei diesem Volk hat Gott auch noch ein Wörtchen mitzureden.
    Am ISRAEL chai!

  25. Bin ein Fan von Netanjahu, aber Scharon war mir lieber. Mehr Statur, mehr Autoritaet. Eine echte Tragoedie, was mit ihm passiert ist (fuer ihn, aber vorallem fuer Israel).

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