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Mit Verlaub Herr Prof. Weber: Sie sind ein Feigling

Dhimmi Axel WeberSehr geehrter Herr Prof. Weber, mit Verlaub: Sie sind ein Feigling! In diesem Lande weiß die große Mehrheit der Deutschen und der integrationsbereiten Einwanderer, dass Herr Dr. Sarrazin mit seinen Äußerungen Recht hat. Leider ist es einmal mehr die tonangebende „Elite“ dieses Landes, die das Land gegen das Volk regiert, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Sie sind prominenter Funktionsträger dieser „Elite“. Ein Mann, von dem man erwarten darf, dass er eine gewisse Urteilskraft besitzt. Damit kann aber nicht gemeint sein, sein Urteil an dem zu orientieren, was der eigenen Karriere förderlich ist und dann mit der Meute zu kläffen.

(Offener Brief von Yorck Tomkyle zur Reaktion von Axel Weber auf die Äußerungen von Thilo Sarrazin)

Die Äußerungen von Herrn Dr. Sarrazin zeugen von großem persönlichen Mut. Und davon, dass sich hier einer seine Überzeugungen selbst gebildet hat, statt vorgestanzte Meinungen zu übernehmen. Jetzt so wie Sie über ihn herzufallen, ist nicht nur feige; es ist auch besonders verwerflich, weil Sie wissen, dass er Recht hat.

Sie und Ihresgleichen sitzen am warmen Ofen, während es in Ihrem eigenen Land zunehmend kälter wird, weil unsere „Eliten“ einmal mehr in der Geschichte dieses Landes versagen. Die Geschichte, Herr Professor, wird ihr Urteil über Leute wie Sie sprechen. Aber es wird anders ausfallen, als Sie es sich wünschen. Und sollte Ihnen das egal sein: auch Sie haben sicher Nachkommen, die die Suppe mit auslöffeln müssen.

Das dürfte der Grund sein, warum Herr Dr. Sarrazin seinen eigenen Weg geht. Versuchen Sie doch mal, sich daran zu erinern, dass auch Sie ein Rückgrat haben!

» axel.weber@bundesbank.de




PAX-Demo: War alles ganz anders?

paxdemo-türkischZweifel an der eigenen Berichterstattung (hier, hier und hier) kommen auf, wenn wir die Berichte der türkischen Qualitätspresse über die Pax-Europa Demo in Berlin vom letzten Wochenende betrachten. Wie konnte uns entgehen, was die Bilder von Türken für Türken (Screenshot oben) beweisen: Lauter Juden!

Die automatisierte Googleübersetzung ist der Qualität des Originalberichtes angemessen:

Israel Israel gegen den Islam, Pax Europa

Pax Europa-Gruppe in Deutschland die Tür der Moschee Tage israelische Flaggen protestierten.

Ordnen Sie die nächsten 3 Tage der offenen Tür Moschee in Deutschland am Samstag, Oktober fand eine Demonstration gegen den Islam und die Muslime, nur 200 Personen nahmen an der Sitzung Pax Europa.

„Christlich-jüdische Abend gegen die Ausbreitung des Islam im Namen des Landes, in Berlin zu schützen, eine Gruppe vor der Kirche versammelt Gedaechtnis, wickelte israelische Flaggen für sie als rassistisch, wie sie kamen, sagte.

Viele Nicht-Regierungs-Organisationen, Politik und Kirche nahmen an Demonstrationen gegen die jüdischen Organisationen, die „den Frieden zu sprechen, die für eine Messe im Nahen Osten Klang der Vertreter der Juden, Iris Hefets, Pax Europa ist eine Minderheit in der Gesellschaft zu werfen, die Juden für den Versuch zu verwenden, sagte er. Pax Europa Pax Europa Nazis Nazi-Gegner „raus“ Parolen außerhalb ihrer Reaktionen auf der Messe zeigten sie rassistisch.

Wie unterschiedlich die Menschen doch ein und dasselbe Ereignis erleben.

UPDATE: PI-Leser Arabtimes, der des Türkischen mächtig ist, schlägt folgende Übersetzung vor:

Pax Europa mit Israelfahnen gegen den Islam

Die Gruppe Pax Europa protestierte mit Israelfahnen gegen den Tag der offenen Tür in deutschen Moscheen.

Am Sonnabend, dem 3. Oktober, dem Tag der offenen Tür der in Deutschland befindlichen Moscheen, fand eine von Pax Europa organisierte Versammlung gegen den Islam und die Muslime statt, an der nur 300 Personen teilnahmen.

Im Namen der Verteidigung gegen eine Ausbreitung des Islams im “christlich-jüdischen Abendland” versammelte sich eine Gruppe vor der Berliner Gedächtniskirche, deren Anhänger sich in Israelflaggen gehüllt hatten, um nicht als rassistisch bezeichnet werden zu können.

Als Reaktion auf diese Versammlung von Pax Europa veranstalteten mehr als 300 Personen eine Gegendemonstration. Viele Bürgerrechtsorganisationen sowie Vertreter von Politik und Kirche nahmen an dieser Gegendemonstration teil. Iris Hefets, Vertreterin der Gruppe “Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden im Nahen Osten”, sagte: “Pax Europa instrumentalisiert uns Juden für die Ausgrenzung einer neuen Minderheit.” Die Pax-Europa-Gegner reagierten mit “Nazis raus”-Rufen auf die rassistische Veranstaltung.

(Spürnase: Anarchie 2011)




Linke und Muslime vereint im grenzenlosen Hass

LinksautonomeDie Polizei, die eigentlich für Recht und Ordnung sorgen sollte, wird in Deutschland immer öfter Opfer des blinden, grenzenlosen Hasses von „autonomen“ (wörtlich: nach eigenen Gesetzen lebenden) Linksextremisten und muslimischen Kulturbereicherern. In einem in der ARD-Sendung „Kontraste“ gezeigten Polizeivideo vom Hamburger Schanzenfest im September ist zu sehen, wie die Beamten mit Steinen und Flaschen beworfen und bedroht werden.

Gegen die Beamten fallen Worte wie: „Du Drecksschwein, Alter! Dein Kind wird sterben. Dein Kind wird sterben bei der Geburt.“ Die in der Masse starken, schwarz-verhüllten, meist jugendlichen Täter treten in allen größeren deutschen Städten auf und haben vor der Polizei keinerlei Respekt mehr, im Gegenteil. Sie nehmen sogar den Tod von Beamten in Kauf, denn der „Staat ist unerwünscht“ und muss mit aller Gewalt vernichtet werden.

Im Kampf gegen das verhasste Deutschland behilflich sind den Linken die muslimischen Immigranten, die sich außerhalb des Rechtsstaates stehend fühlen und selbstverständlich glauben, im Mob ungestraft gegen die Polizei vorgehen zu können. Das skurrilste an der tragischen Situation: Statt den Missständen zu begegnen, investiert man überall in den Kampf gegen Rechts™.

Den Ausschnitt aus der Kontraste-Sendung sehen Sie hier:




Vernichtungsfeldzug gegen Sarrazin

Hans-Olaf HenkelEinem politisch sehr korrekten Reporter des DLF gibt Hans-Olaf Henkel (Foto), ehemaliger BDI-Vorsitzender, zum öffentlichen Vernichtungsfeldzug gegen Herrn Sarrazin ein Interview. Dabei spricht er viele Dinge aus, die der mit Vorurteilen beladene Reporter gar nicht gern hören möchte. Schließlich bringt Henkel ganz ruhig die Sache auf den Punkt: „Wissen Sie, ich habe den Eindruck, Sie haben das Interview auch nicht gelesen.“ Hier anhören.

(Spürnase: mamalu)




Eindrücke von der BPE-Demo in Berlin

Wir sind am Freitag aus dem Rheinland mit sechs Leuten angereist. Untergebracht waren wir in einem Hotel und bei einem tollen (PI) Freund in Berlin. Ihm gilt besonderer Dank, er hat uns prima betreut! Der Gottesdienst in der Gedächtniskirche vor der Veranstaltung war unseres Erachtens nach ein Skandal. Ein Imam hat auf arabisch und deutsch gepredigt, Aiman Mazyek hat im Anschluss auch ein Gebet und Zitate aus dem Koran vorgetragen. Da von uns niemand arabisch kann, wussten wir nicht, ob die deutsche Übersetzung der arabischen Fassung entsprach.

(Von Timur, PI-Gruppe Köln)

Mazyek zitierte eine (beliebige) Sure „Allah, also Gott, der barmherzige…“ Und das in einer christlichen Kirche unter dem Abbild von Jesus! Den Moment empfanden wir als Entweihung der christlichen Kirche und Umfunktionierung der entweihten Kirche zu einer Moschee. Die Ignoranz der Kirche, eben solche Gäste einzuladen, hat uns bestürzt. Jegliche politische Werbung wurde auf dem Kirchenplatz untersagt, was absolut in Ordnung war. Jedoch wird im inneren dieser Kirche eine regelrechte politische Ideologie verbreitet. Der Islam. Ein kritischer Umgang mit dem Thema und eine vorab fundierte Information über die eingeladenen Gäste, wäre nicht nur wünschenswert, sondern dringend nötig. Mazyek seines Zeichens, steht im Verdacht, enge Kontakte zur extremistischen Muslimbrüderschaft zu haben.

Rede von Robert Spencer Teil 1:

Die Demo an sich lief zuerst schleppend an. Allgemeines kleines Chaos blieb nicht ganz aus. Zu Anfang waren es gerade mal 100 Teilnehmer. Immerhin, denn wir hatten den Eindruck, dass nicht mehr als 50 Teilnehmer zusammen kommen sollten. Letztendlich waren es dann knapp über 200 Teilnehmer.

Rede von Robert Spencer Teil 2:

Neben den Reden von Robert Spencer und den BPE-Vertretern fanden am Rande etliche Diskussion mit muslimischen Bürgern statt. Zu Anfang brannte bei einer Diskussion regelrecht die Luft. Es hatte nicht viel gefehlt und die Fäuste wären geflogen. Die Polizei hatte den Verlauf komplett dokumentiert und war in unmittelbarer Nähe gut vertreten. Dass die Aggression von dem Moslem ausging, ist wohl klar. Wir blieben ruhig und betont sachlich. Aus dieser einen Diskussion entstand eine weitere Diskussion. Die anwesende Presse, unter anderem RBB und ZDF sowie RTL Bayern, haben alles aufgenommen. Es ist abzuwarten, was davon tatsächlich gezeigt wird, wenn überhaupt.

Rede von Robert Spencer Teil 3:

Später wurden die Diskussionen sachlicher geführt. Einige nichtmuslimische Bürger verfolgten die Diskussionen und waren erstaunt über die Fakten, die wir vorgetragen haben und den Umgang der Muslimen mit eben diesen Fakten umzugehen. Zu keinem Zeitpunkt gingen die Kontrahenten auf die von uns angesprochenen Fakten ein. Es wurden Ausflüchte gesucht, es wurde gelogen dass sich die Balken biegen und zu guter letzt hätten wir (natürlich) den Koran nicht verstanden. Es sei einiges aus dem historischen Kontext genommen. Insbesondere die zahlreichen Aufforderungen im Koran zu töten, galten nur zur damaligen Zeit, als Krieg herrschte. Heute hätten diese Suren keine Bedeutung mehr. Das brauche ich nicht weiter zu kommentieren…

Rede von Robert Spencer Teil 4:

Natürlich gab es auch eine Gegenkundgebung, uns diesmal in der Teilnehmerzahl nicht wesentlich überlegen. Die üblichen Rufe wie „Nazis raus“ etc. folgten prompt. Jedoch erwiderten einige von uns diese Rufe auch mit „Nazis raus“ – sehr zum Erstaunen der Gegner und der Polizei. Von der uns entgegengebrachten Aggression brauche ich nicht weiter zu berichten. The same procedere as…

Rede von Robert Spencer Teil 5:

Unverschämterweise durften die Gegendemonstranten einmal um unsere Veranstaltung ziehen, sodass wir relativ lange von ihnen belästigt wurden. Aus Köln hatten wir Infotafeln für BPE mitgebracht, auf denen einschlägige Koransuren oder Zitate von Erdogan standen. Einige Passanten sind aufgrund dieser Tafel an der Veranstaltung hängen geblieben und haben sich mit uns ausgetauscht. Abends ging es dann in eine Gaststätte, die von der BPE reserviert wurde. Dort saßen wir gemütlich zusammen und lernten uns real kennen.

Rede von Robert Spencer Teil 6:

Fazit: Wir sollten weiter machen, unsere Veranstaltungen durchaus kritisch auswerten und perfektionieren, um Reibungsverluste zu minimieren. Wir sind auf dem richtigen Weg, das zeigte uns der Rückhalt bei Gesprächen mit den Passanten.

Rede von Robert Spencer Teil 7 (kurzes Schlusswort):

Am Sonntagmorgen ging es dann zur BPE-Bundesversammlung. Aber dazu folgt ein weiterer Bericht.

RBB-Kurzbeitrag über die BPE- und die Gegendemo:

Weitere Reden der BPE-Veranstaltung:

» Anfangsrede Willi Schwend
» René Stadtkewitz (Teil 1Teil 2)
» Michael Höhne Pattberg (Teil 1Teil 2)
» Joachim Swietlik (Teil 1Teil 2)

Bilder-Galerie:




Wallonen steigen in Halal-Produktion ein

Wallonische Schafe17 Millionen Muslime in Europa werden für immer mehr Lebensmittelproduzenten zu einem Kundenkreis, mit dem sie liebäugeln. Den muslimischen Markt für sich entdeckt haben jetzt die Wallonen in Belgien, die alle möglichen lokalen Produkte plötzlich halal anbieten, vom Steak über die Gänseleber bis hin zum Sirup.

Die Nachfrage für das neue Angebot scheint bereits vorhanden, nicht nur in Europa, sondern auch in den islamischen Staaten. Jetzt sterben die wallonischen Schafe kopfüber aufgehängt, unbetäubt mit aufgeschlitztem Hals und müssen die Qualen am Ende ihres Lebens mit nach Mekka gedrehtem Kopf und den Litaneien eines Imams im Hintergrund ertragen.




SED: Mit Morddrohungen zurück an die Macht?

nva-ehrenwacheSchreckt die Gysi-Lafontaine-Bande nicht einmal vor Morddrohungen zurück, um den alten SED-Staat zurück zu gewinnen? Nachdem Gregor Gysi den Thüringer SPD-Chef  Matschie öffentlich beschimpft hatte, folgt jetzt Stufe zwei der linken Koalitionsverhandlungen: Matschie steht nach Morddrohungen unter Polizeischutz.

Die Position der SPD war nach der Thüringischen Landtagswahl komfortabel. Man konnte sich aussuchen, mit den verfassungsfeindlichen Linksextremisten der ehemaligen SED zusammen zu gehen, und das Land nach Berliner Vorbild zugrunde zu richten, oder aber eine Koalition mit der CDU zu bilden. In einem demokratisch selbstverständlichen Vorgang, entschloss sich die Parteiführung für die bessere Alternative. Dafür folgen jetzt auf Gysis Hassreden Morddrohungen von links. Der FOCUS berichtet:

Nach Angaben der „Südthüringer Zeitung“ erhielt Matschie einen Drohbrief, dem eine scharfe Patrone beigelegt war. Der Landesvorstand der SPD hatte sich in der vergangenen Woche für die Zusammenarbeit mit der CDU entschieden und damit Teile der Basis verärgert, die einer rot-rot-grünen Koalition zuneigte. Auch die Linkspartei hatte massive Kritik geübt und der SPD Wahlbetrug vorgeworfen.

» BILD: Morddrohung gegen Thüringens SPD-Chef Matschie

(Spürnase: Pittiplatsch)




Jagd auf Sarrazin erinnert an Inquisition

Einen Kommentar der Extra-Klasse zum Fall Sarrazin hat Bettina Röhl verfasst. Wie sie dabei dem Volk aus der Seele spricht, zeigen die Leser-Kommentare darunter. Der Staat habe systematisch versagt und dieses Versagen werde durch das widerwärtige Ausmaß an Heuchelei stündlich, minütlich und sekündlich in allen Medien aller Orten bis in die Parteien, die Gewerkschaften, die Kirchen und jede private Wohnstube hinein, nicht nur verstärkt, sondern immer weiter in Richtung Unlösbarkeit getrieben.

Hier Bettina Röhls Beitrag auf ihrem WELT-Blog „Sex, Macht und Politik“:

Thilo Sarrazin und die Heuchel-Gesellschaft

Zu einem Erfolg auf dem Felde der Integration gibt es keine Alternative. Das sollte jedem bewusst sein und daran sollte jeder mitarbeiten. Mit der gnadenlos praktizierten, plumpen und brutalen Tabuisierung des Themas Integration wird die Sache in die Hose gehen. Zum Nachteil von 84 Millionen Bundesbürgern.

Wenn Heuchelei normal ist und die Realität verschwiegen wird, in ihr Gegenteil verkehrt wird oder völlig aus dem Blick gerät, ist eine Gesellschaft nicht viel wert. Der Weg von der Heuchelei zur Hatz, zur Menschenjagd, ist nicht weit.

Hier geht es ausdrücklich nicht um die Frage, ob die Äußerungen des Thilo Sarrazin zum aktuellen Status der Stadt Berlin und deren Integrations- oder Desintegrationsstand richtig oder falsch, untertrieben oder übertrieben sind. Das ist wenige Tage nach dem Beginn der öffentlichen Diskussion um die Sarrazinschen Einlassungen (veröffentlicht hier) fast nebensächlich geworden.

Das von der Anwerbung des ersten Arbeitnehmers aus dem Ausland bis hin zum heutigen Integrationsdilemma alles, aber auch alles falsch gemacht wurde, ist prima facie dessen, was jeder täglich beobachten und erfahren kann, einigermaßen evident. Das, was in Sachen Integration von Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, gut und richtig gelaufen ist, ist eher aus Versehen und zufällig gelungen und vor allem deshalb, weil sich einzelne Menschen in ihrem konkreten Umfeld bemüht haben.

Der Staat hat jedenfalls systematisch versagt und dieses Versagen wird durch das widerwärtige Ausmaß an Heuchelei stündlich, minütlich und sekündlich in allen Medien aller Orten bis in die Parteien, die Gewerkschaften, die Kirchen und jede private Wohnstube hinein, nicht nur verstärkt, sondern immer weiter in Richtung Unlösbarkeit getrieben.

Hier geht es nicht um die Frage von Schuld, nicht einmal um die Frage von Verursachung, sondern lediglich darum, dass festgehalten wird, dass die Menschenjagd auf Sarrazin, die hier de facto von etlichen Institutionen – besser von einzelnen Menschen, die ihre Institutionen instrumentalisieren – unternommen wird, nicht mit den Gedanken des Grundgesetzes in Einklang zu bringen ist. Und es ist Menschenjagd, was einzelne in der SPD, in den Gewerkschaften, in der Bundesbank oder in der Denunziantenpartei der Grünen hier veranstalten. Besonders unvornehm ist das Verhalten des Bundesbankpräsidenten Alex Weber.

Sarrazin hat ein Recht auf Fairness

Was Sarrazin gesagt hat, muss jemand sagen dürfen, ohne, dass er persönlich vernichtet wird. Sarrazin hat ein Recht, mit dem was er gesagt hat, auf das Gegenargument. Und die Gesellschaft und die Bürger dieses Land haben ein Recht auf Diskussion. Die Reaktionen, die Sarrazin erzeugt hat, beweisen, dass das Thema Integration von einem gefährlichen Ungeist totgebügelt wird, obwohl es das wahrscheinlich virulenteste Thema der Gegenwart ist.

Ohne jede Grundlage werden Phantastereien, Ideologien und alle möglichen Verklemmungen gepaart mit skrupelloser Karrieresucht und einem unerträglichen Gutmenschentum zu einer verquasten Pampe gerührt. Wie gesagt, ob Sarrazin unter- oder übertreibt, ob er überhaupt richtig oder gänzlich falsch liegt, oder ob Sarrazin sich im Ton vergriffen hat oder nicht, ist ein eigenes Thema für sich, dass aber nur diskutiert werden kann, wenn Meinungsfreiheit und wenn Fakten herrschen, respektive eine Chance haben, erkannt zu werden.

Man hört förmlich wie die laut Bundesbankpräsident Alex Weber so wichtige Bundesbank (ob die Bundesbank noch so wichtig ist, wie sie sich selbst nimmt, ist fraglich) in Gestalt einiger Kollegen von Herrn Sarrazin sich hinter vorgehaltener Hand an den jetzt vor sich her getriebenen Sarrazin wendet und sagt: sie haben ja recht, aber es ist noch viel schlimmer, aber das sagt man nicht, Sie sind ein Idiot, Sie passen nicht in den Club, Sie müssen gehen!

Man hört förmlich, wie Gewerkschaftsführer, SPD-Mitglieder, große Bürger, kleine Bürger, Staatsanwälte und Richter und Meinungsmacher Sarrazin zuraunen: endlich sagt es mal einer, aber der muss dann eben dran glauben und er wird entweder von den deutschen Mitbürgern oder von Mitbürgern mit Migrationshintergrund gelyncht oder von Muslimen oder von wem sonst, und dann hätte er es ja auch schlussendlich verdient.

Eine große Mehrheit der Bevölkerung, das weiß man, steht hinter den Aussagen von Sarrazin und schaut weg. Die Wegschauer-Mentalität der Deutschen ist berühmt, wenn Sarrazin einzustecken hat. Früher waren es angeblich die Spießer, die das Heer der Mitläufer stellten. Wenn dem so wäre, dann allerdings bestünde die Nation heutzutage überwiegend aus Spießern.

Die selbst ernannten und selbst tätigen Gesinnungspolizisten sind unterwegs und verfolgen diesmal einen Sarrazin. Um diesem Gesinnungspolizistentum entgegenzutreten, sollten Vokabeln wie „ausländerfeindlich, frauenfeindlich, kinderfeindlich“ und dergleichen mehr entlarvt werden, als das, was sie sind, nämlich unangenehme und nebulöse moralische Anwürfe, die keinem anderen Ziel als der Meinungsmache ad personam dienen. Und die Inflation solcher Begriffe zeigt, wie gefährlich solche schnell dahin gesagten Worthülsen sind.

Das Bundesverfassungsgericht meint, dass wir in einer reizüberfluteten Welt leben und zieht daraus den irrigen Schluss, dass deswegen gegen einzelne Menschen oder überhaupt mit drastischen Ausdrücken, die beleidigend sind, herum geholzt werden dürfe, um es drastisch auszudrücken. Danach dürfte Sarrazin herumfuhrwerken, ohne persönlich Schaden nehmen zu müssen.

Der Bundespräsident, der Bundestagspräsident und die Bundeskanzlerin schweigen

Um es klar und deutlich zu sagen, hier geht es weder um den Wirklichkeits- und Wahrheitsgehalt der Sarrazinschen Äußerungen, noch darum, ob Volkes Mehrheit Recht oder Unrecht hat. Hier geht es ausschließlich darum, dass eine Maulkorb-Mentalität, eine Besserwisser-Mentalität, eine Gutmenscherei, ihren Unrat über jemanden ergießt, der seine Meinung zu dem tabuisierten und versiegelten Thema Integration kund getan hat.

Und der Bundespräsident, und der Bundestagspräsident und die Bundeskanzlerin schweigen zum wichtigsten Thema der Gegenwart und ergehen sich in Schwadronierereien über die deutsche Einheit und eine Weltwirtschaftskrise, die erkennbar von endlicher Dauer ist.

Deutsche Einheit? Die vertikale Teilung Deutschlands, die ist, Frau Bundeskanzlerin, am 3. Oktober vor zwanzig Jahren beendet worden. Aber die horizontale Teilung der Gesellschaft in divergierende Parallelgesellschaften ist eine sich täglich verstärkende Katastrophe.

Die Deutschen ohne Migrationshintergrund, und besonders die jungen und ganz jungen Deutschen, haben ein Recht darauf, vorbereitet zu werden, dass sie als Gruppe in allerkürzester Zeit in Deutschland in der Minderheit sein werden, in großen Städten allemal. Dies ist ein Vorgang, der ohne historisches Vorbild in der Menschheitsgeschichte ist, weshalb es keine verwertbaren Erfahrungswerte gibt. Und ein Thema, das ganz Westeuropa betrifft.

Man kann es nicht mehr mit anhören, wie jetzt viele der Menschen, die meinen, ihre Stimme jetzt öffentlich erheben zu müssen, ununterbrochen voneinander abkupfern und dozieren: die Migranten müssen die deutsche Sprache lernen und dann lebten wir im Paradies. Und so ein Quatsch ist Mainstream. Das Beispiel der Probleme der Wiedervereinigung in den Köpfen der Menschen, die alle von Haus aus Deutsch sprachen, ist bis heute nicht vollständig gelöst.

Die Herzlosigkeit, mit der um der eigenen Karriere Willen Zauberformeln feil geboten werden und teilweise Dinge ins Werk gesetzt werden, die man als Spiel mit Menschen bezeichnen muss, siehe die unendlichen Experimente im Schulbereich, ist grenzenlos.

Eine Migrantenpartei wäre das Gebot der Stunde

Es ist völlig in Ordnung, wenn Interessenvertreter Interessen vertreten. Es ist völlig in Ordnung, wenn Deutsche, Deutsche mit Migrationshintergrund und Migranten Migranteninteressen vertreten. Wenn das Ziel Integration überhaupt noch weiter verfolgt wird, muss es auch völlig in Ordnung sein, wenn Deutsche deutsche Interessen vertreten. Sonst gibt es Asymmetrien, die zu den schlimmsten Verwerfungen führen.

Die meisten Migranten vermissen, dass Deutsche nicht deutsche Interessen vertreten. So gesehen vermissen sie, dass es nicht viele Sarrazins gibt, mit denen sie die Kräfte messen und die friedlichen, verbalen Klingen kreuzen können.

Dass nun ausgerechnet ein Rumäne, also ein EU-Bürger, als Trittbrettfahrer auf den Zug aufgesprungen ist und eine Migrantenpartei unter kaschiertem Beifall deutscher Stimmen und offenem Beifall von Migrantenstimmen gründet, zeigt, wie es um das Thema Integration steht. Jemand, der bestens ausgestattet ist mit all den Rechten, um die Migranten aus fremden Ländern hierzulande kämpfen müssen, macht in der Attitüde des selber Betroffenen den Kämpfer für die Migranten. Das ist peinlich und noch peinlicher ist, dass das einfach so glatt durchgeht.

Die positivste Wirkung, die ein Sarrazin überhaupt erzeugen könnte, ist allerdings die Gründung einer Migrantenpartei, die offenbar schon etwas früher in die Startlöcher getreten war. Eine Migrantenpartei könnte die Diskussion, die bislang einfach unterdrückt wird, die totgewalzt wird, in Gang bringen und wahrscheinlich gibt es nichts anderes, was eine solche Wirkung entfalten könnte. Da müssen die Migranten Farbe bekennen und Rechte und Verantwortung in eine Balance bringen.

Es kann allerdings nicht sein, dass eine Migrantenpartei, voll auf den Zug der politischen Korrektheit segelnd, ( wie bereits in einigen Medien angekündigt) eine Strafanzeigen-Maschinerie gegen jeden wäre, der angeblich oder tatsächlich etwas gegen Ausländer gesagt hätte. Die Migranten geben mindestens genauso viel Anlass für Anzeigen wie die Deutschen umgekehrt. Auch die Migranten sind nicht frei von Heuchelei, das ist kein rein deutsches Phänomen. Auch um das genauso sichtbar zu machen, wie die deutsche Heuchelei, wäre eine Migrantenpartei das Gebot der Stunde.

Dutzende von Millionen Menschen sind von dem Thema Integration betroffen

Man kann das Gequatsche und Geholze und das Schweigen, wo Diskussion geboten wäre, nicht wirklich ertragen. Die Gesellschaft kann es nicht ertragen. Dutzende von Millionen Menschen sind von dem Thema Integration vom Kindergarten bis zum Seniorenheim betroffen und in manchen Ballungsräumen besonders, da lässt es sich überhaupt nicht mehr verantworten, verehrte Staatslenker, wenn sie schweigen und ein katastrophales Diskussionsklima schaffen.

Niemand hat Sarrazin gebeten, sich zu äußern, niemand muss lesen oder hören, was er sagt, und niemand muss sich mit seinen Thesen auseinandersetzen. Aber ein Sarrazin muss sagen dürfen, was er gesagt hat und es ist ein großer Quatsch ihn einen Volksverhetzer zu nennen, der eingekerkert werden muss oder für manche gar vogelfrei wäre. Das erinnert an die Inquisition, was hier in vergleichsweise milder Form passiert. Wäre Sarrazin ein FDP- oder ein CDU-Mitglied, die Sache sähe noch katastrophaler aus. Etwas milder wird da schon ein Lafontaine beurteilt.

Wenn nicht-muslimische Bürger einen strategischen Moscheenbau wittern und als einen Angriff auf ihre Gesellschaft empfinden, dann müssen die Muslime das zunächst einmal ertragen und dem argumentativ begegnen. Es kann nicht sein, dass Bürger der Türkei ihr Land verlassen, weil sie so oder so oder so lieber in Deutschland leben wollen, und dass der türkische Staat dann den Nerv besitzt – unter faktischer und unterstützender Duldung der deutschen Politik – sich in innerdeutsche Angelegenheiten einzumischen, wenn er türkische Interessen meint vertreten zu müssen. Die Türkei, die den EU-Beitritt will, verwahrt sich indes permanent gegen nicht stattfindende Einmischungen von außen gegen deren Angelegenheiten.

Die Dekadenz des Westens und die galoppierende Selbstauflösung

Man darf gespannt sein auf das Zusammentreffen der Gender-Mainstreaming-Front mit den gänzlich anders strukturierten Vorstellungen der Muslime zum Thema Mann und Frau. Gender Mainstreaming ist, so katastrophal diese Wirklichkeit ist, integraler Bestandteil der westeuropäischen und deutschen Politik, und da braucht dieses Land wirklich die Unterstützung der Muslime, um mit diesem Unfug fertig zu werden.

Die Dekadenz des Westens und die galoppierende Selbstauflösung – Vorreiter dieser unheilvollen Entwicklung sind die Grünen – machen es dringend erforderlich, dass Realität und irgendein Ordnungssystem dagegen stehen. Insofern werden die Muslime hierzulande gebraucht, da die christlichen Kirchen total versagen, vorne weg die evangelische.

Den westlichen Gesellschaften, auch der Bundesrepublik ist das Koordinatenkreuz abhanden gekommen. Deswegen läuft die Integration schief, sehr schief. Die deutsche Justiz, immer vorn dabei, wenn irgendetwas daneben geht, spielt gerne mal Administrative und Legislative zusätzlich. Wenn eine deutsche Schulklasse, in die muslimische Schüler integriert werden sollen, keine Klassenfahrten mehr machen kann oder keinen Schwimmunterricht mehr haben kann, weil Muslime das verhindern, dann setzt die Justiz einfach Teufelskreisläufe in Gang, aus denen es kein Entrinnen mehr gibt.

Solche Dinge sind in vielfältigster Ausprägung die tägliche Realität, auf die sich die oberen 10.000 dickbräsig und breitärschig draufsetzen, um es in Sprache und Duktus von Wolf Biermann zu sagen, und da oben so tun, als sei alles in bester Ordnung.

Nichts ist in bester Ordnung, möchte man einer Hildegard Hamm-Brücher zurufen, die in ihrem teutonischen Elfenbeinschloss lebt, weiß, dass sie das Ganze, in das sie sich so heldenhaft einmischt, nichts mehr angeht, und einen Friedrich Merz, der den Versuchsballon „deutsche Leitkultur“ in die Debatte geworfen hat, mit der Wucht ihrer etwas eigenartigen Deutungsmacht in eine komische Ecke gerückt hat. So geht es eben nicht.

Allerorten schreien die großkopferten Politiker, zuletzt Angela Merkel am 3. Oktober in ihrer Wiedervereinigungsrede in Saarbrücken, dass die Bürger Mut und Zivilcourage haben und zeigen sollten. Frau Bundeskanzlerin, das gilt für sie persönlich zu allererst! Sie haben nicht den Mut und die Zivilcourage, substanziell in das Thema Integration einzusteigen! Sie umschiffen jetzt das Thema Sarrazin! Und sie umschiffen das Thema der politischen Unkultur in diesem Land!

Es geht nicht gegeneinander, es geht nur miteinander!

Es sind nicht die Deutschen, die jetzt vorrangig etwas für Integration tun müssen, es sind jetzt die Migranten selber, die etwas tun müssen! Es macht keinen Sinn einen moralischen Spieß in die Welt zu setzen und ihn dann umzudrehen! Es geht nicht gegeneinander, sondern es geht nur miteinander. Aber ein Miteinander kann nur entstehen, wenn Emotionen, Interessen, Potenzen und Engagement von allen Seiten, die Integration wollen, im Wettstreit miteinander treten, frank, frei, fair und friedlich.

Und auch die Migranten müssen sich von der Gewalt aus ihren Reihen distanzieren, das passiert weder individuell im Bereich privater Kriminalität noch politisch in ausreichender Form. Die und den imaginären, bösen Deutschen gibt es nicht und es gibt nicht mehr deutsche Diskriminierung gegen Ausländer als ausländische Diskriminierung gegen Deutsche.

Die Asymmetrie im Bildungsstand und damit auch hinsichtlich der Einkommensverhältnisse zwischen der Mehrheit der Migranten und der Mehrheit der Deutschen ist von niemandem verursacht und von niemandem verschuldet. Diese Asymmetrie ist der Grund, weshalb Migranten nach Deutschland kommen. Ginge es den Deutschen schlechter als den Migranten in ihren Herkunftsländern, würden die Deutschen dorthin gehen, und die Migranten würden nicht herkommen.

Eine eigenartige, regelrecht unheimliche Idealisierung von Menschen ihres Migrantenstatusses wegen ist en vogue, aber steht der Migration kontraproduktiv entgegen. Migranten müssen offenbar gefördert werden, aber das heißt automatisch auch, sie müssen gefordert werden und sie müssen sich fordern lassen. Es wird der falsche Karrierist unter den Migranten von der verfehlten deutschen Integrationspolitik gefordert und heraus gefordert. Die Mehrzahl der Migranten, die Integration wollen, fühlt sich selber von den Migranten gestört, die die Integration stören.

Das Thema Migration ersäuft in massenhysterischer Angst

Sarrazin mag recht oder unrecht, er mag polemisiert haben. Eines ist ihm zu danken und das kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, er hat die vermiefte und verspießte und politisch ideologisch verkorkste und von einigen teutonischen Fanatikern vollkommen in die Irre geführte Integrationsdebatte neu aufgemacht und belebt.

Und jetzt sind die Heuchler schon wieder erfolgreich und ersticken diese kleine Pflanze und versiegeln das Thema noch weiter. Das Thema Migration ersäuft in massenhysterischer Angst vor bösen Islamisten und vielleicht noch böseren Deutschen.

Ausgerechnet Linksfaschisten, die mit ihrer atheistischen Religion die Erzfeinde der Muslime sind, reiten besonders intensiv auf der Integrationswelle und stecken Sarrazin dann auch noch en passent in die rechtsradikale Ecke. Und der muss sich auch noch vergegenwärtigen, dass eine verfassungsfeindliche NPD seine Person instrumentalisieren will.

Wer mag Sarrazin noch öffentlich die Hand geben? Das wäre doch eine gute Sonntagsfrage aus Anlass einer parlamentarischen Feier oder eines großen Gottesdienstes. Die Nachrichtenmacher der Nation müssen sich, was das Thema Integration anbelangt, selber hinterfragen, ob sie nicht desintegrative Einseitigkeiten zu Lasten der deutschen Gesellschaften und zum Wohle ihrer eigenen Karriere feil bieten und müssen prüfen, ob sie nicht ganz anders berichten würden, wenn sich der Mainstream drehte. Na ja, dabei wäre man wieder bei den Mitläufern, die es auch unter den Meinungsmachern zu Hauf gibt.

Zu einem Erfolg auf dem Felde der Integration gibt es keine Alternative

Zu einem Erfolg auf dem Felde der Integration gibt es keine Alternative. Das sollte jedem bewusst sein und daran sollte jeder mitarbeiten und da ist auch Brainstorming erlaubt und erwünscht und auch Irrtümer sind zulässig. Aber mit der plumpen und brutalen Tabuisierung und Fetischisierung des Themas Integration wird die Sache in die Hose gehen, zum Nachteil von 84 Millionen Bundesbürgern.

In einem Punkt hatte Sarrazin zweifelsfrei recht: wenn er sinngemäß sagt, ohne Zahlen zu nennen, dass die 68-er die Stadt Berlin viele viele viele Milliarden Euro gekostet und wirtschaftlich und finanziell ruiniert haben, dann liegt er zweifelsfrei historisch tatsächlich richtig. Das war wahrscheinlich der größte Fehler von Sarrazin, dass er in einem Nebensatz dem Machtblock 68 gleich mit eins auswischte.

» BILD: Post von Wagner: Lieber Thilo Sarrazin…

(Allen Spürnasen herzlichen Dank)




SVP-Politiker vergleicht Islam mit NS-Ideologie

Oskar FreysingerWährend die Muslime der SVP Nazitum vorwerfen, wenn die Junge SVP Luzern die Gefahr der Islamisierung mit einem in keiner Weise zu Gewalt oder Rassismus animierenden Minarettplakat illustriert (PI berichtete), dreht die SVP den Spieß jetzt um. Nationalrat Oskar Freysinger (Foto) benennt den Islam als eine totalitäre Bedrohung, vergleichbar mit dem Nationalsozialismus.

Auf eine Frage des Westschweizer Fernsehens, ob er die Gefährlichkeit des Islams nicht überschätze, antwortete SVP-Nationalrat Oskar Freysinger: „Auch viele Juden haben sich vor der Machtergreifung Hitlers gesagt: So schlimm werde es schon nicht kommen.“ Solange es also keine absolute Garantie gebe, dass der Schweizer Rechtsstaat von den Muslimen respektiert werde, dürfe keines ihrer Machtsymbole gebaut werden.

Die Empörungungswelle der Muslime ist bereits losgebrochen:

Mit seinem Nazi-Vergleich löst der Walliser bei den Muslimen einen Sturm der Entrüstung aus: „Ich bin empört. Freysinger transportiert gefährliches Gedankengut und zettelt eine emotionale Schlammschlacht an“, sagt Hisham Maizar, Präsident der islamischen Dachorganisation. „Schockiert“ ist Saïda Keller-Messahli vom Forum für einen fortschrittlichen Islam: „Frey­singer setzt die muslimische Bevölkerung mit den Nazis gleich. So suggeriert er, dass sie den gleichen Völkermord an den Nicht-Muslimen begehen könnten, wie Hitler an den Juden.“ Keller-Messahli prüft nun rechtliche Schritte gegen Freysinger.

Das Statement von Frau Keller-Messahli klingt, als hätten die Muslime noch nie irgendjemandem auf der Welt auch nur ein Haar gekrümmt, oder auch nur im entferntesten an Massenmord gedacht. Vermutlich ist der Dame, die Vorstandsmitglied der Gesellschaft Schweiz-Palästina ist, zufällig in dem Augenblick gerade entfallen, dass der Mufti von Jerusalem Haj Amin al-Husseini direkt mit Hitler an der Vernichtung des jüdischen Volkes zusammengearbeitet hat.

Eine Verurteilung nach Schweizer Antirassismus-Gesetz hat Freysinger jedenfalls kaum zu befürchten, weil der SVP-Nationalrat niemanden direkt angegriffen hat.

(Spürnasen: Fuchs, Lars und Skeptiker)




WELT-Umfrage getürkt

WELT-Umfrage getürkt

UPDATE: Die WELT hat die über Nacht getürkte Umfrage im Beitrag „Allah möge Sarrazin mehr Verstand geben“ am Vormittag gelöscht. In allen anderen WELT-Artikeln zum Thema Sarrazin (z.B. hier und hier) ist sie aber nach wie vor enthalten.

UPDATE 12.30 Uhr: Inzwischen hat die WELT ihre getürkte Umfrage aus allen Sarrazin-Artikeln entfernt.

Die Umfrage der WELT zu Sarrazin wurde in der vergangenen Nacht offenkundig manipuliert. (Bild oben: Entwicklung zwischen 21 Uhr und 8 Uhr). Nachdem über den Tag ca. 18.000 Leser abgestimmt und zu 75% den Thesen Sarrazins recht gegeben hatten – ein im Vergleich zu anderen Umfragen des Blattes sowohl von der Teilnehmerzahl als auch inhaltlich glaubwürdiges Ergebnis (PI berichtete) – verdoppelte sich über Nacht die Zahl der abgegebenen Meinungen. Man muss kein Statistiker sein, um den Betrug zu erkennen, wenn über die ganze Nacht kontinuierlich Stimmen eingehen und alle diese Stimmen gerade die Minderheitsmeinung des Tagesergebnisses unterstützen. Der Fall erinnert an eine ähnliche Manipulation im Tagesspiegel. Damals konnte PI nachweisen, dass auf arabischen Internetseiten eine Anleitung gegeben wurde, das Umfrageergebnis im fernen Deutschland zugunsten der moslemischen Position zu manipulieren. Man darf gespannt sein, ob die Qualitätsjournalisten der WELT die Fälschung erkennen und entsprechend reagieren, oder sich wieder einmal von interessierten Kreisen einen Bären aufbinden lassen.

Hier einige Screenshots zum nächtlichen Sinneswandel der „WELT-Leser“ (siehe auch die Screenshots auf Novesia):

Screenshot

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Günter Wallraff entlarvt „Nazi-Code“ der FDP

Nach dem erwartungsgemäßen Geplänkel um den nun drohenden „sozialen Kahlschlag“ einer „neoliberalen“ Koaition greift Günter Wallraff, selbst ernannter „Enthüllungsjournalist“, in der Phoenix Runde am 29.9.2009 ganz nach unten in die Schublade seiner demagogischen Verdachtsrhetorik und gibt ein wahrlich beschämendes Bild davon ab, wie „Linksintellektuelle“ jetzt schon anfangen, Amok gegen die neue bürgerliche Regierung zu laufen.

Er offenbart in der Sendung so ganz nebenbei, dass ja auch die FDP schon unter Möllemann und dem damals gescheitertem „Projekt 18“ (gemeint war der Wahlkampf 2002, bei dem 18% als Wahlkampfziel ausgegeben wurde, mit einem „Kanzlerkandidaten“ Westerwelle) im „braunen Trüben fischen“ wollte. Denn dieser Slogan enthält mit der Zahl 18 einen allg. bekannten Nazi-Code, welcher sich wie folgt darstellt (Buchstaben-Alphabet): 1 = A / 8 = H und schon haben wir AH, die Initialien von Anthony Hopkins.

Bezeichnend allerdings auch die Reaktionen der anderen Beteiligten, der Runde – Moderatorin Anke Plättner, Gertrud Höhler (Politikberaterin), Christian Nürnberger (Autor) und Stefan Grüll (ehemaliger FDP-Politiker und Nichtwähler). GW (alias 7-23) kann das unwidersprochen so daherfaseln, außer einigem peinlichem Berührtsein der anderen passiert nichts. Keiner geht konkret auf derart Ungeheuerliches ein und im Gegenteil kann GW (alias 7-23) noch ergänzen: „das wissen sie, hat aber keiner damals ausgesprochen“.

(Spürnase: Michael)




Landesbischof fordert deutschsprachige Imame

bischofEs war ausgerechnet der deutsche Nationalfeiertag, an dem moslemische Verbände zum „Tag der offenen Moschee“ eingeladen hatten (PI berichtete). Anläßlich dieses Besuchs-Aufrufes der Moslems äußerte der Bischof der Evangelischen Landeskirche in Baden, Dr. Ulrich Fischer (Foto), doch tatsächlich leise Kritik an der Türkei.

Das christliche Internetportal Jesus.de berichtet:

Der Tag mache deutlich, dass der Islam ein Teil der deutschen Gesellschaft geworden sei, sagte der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime, Bekir Alboga, in Köln. Unterdessen forderte der badische evangelische Landesbischof Ulrich Fischer, die Türkei müsse Imame in die Moscheen nach Deutschland schicken, die die deutsche Sprache beherrschten. (…)

Nach Auffassung des Bischofs der Evangelischen Landeskirche in Baden, Fischer, tut die Türkei nur «sehr wenig» für die Integration von Türken in Deutschland. Beispielsweise sorge sie nach wie vor nicht dafür, dass die nach Deutschland in die Moscheen entsandten Imame auch die deutsche Sprache beherrschen, kritisierte Fischer am Sonntag in Stuttgart.

Über die tiefgründigeren Probleme, von denen wir eigentlich im Zusammenhang so nichts mitbekommen sollten, erfährt man mehr, wenn man weiter recherchiert. Die Bild berichtet knapp im Newsticker:

Probleme hatte Fischer schon früher bei der Moschee in Mannheim festgestellt, die in Verbindung mit einem christlich-islamischen Bildungszentrum gegründet worden sei. Der Christ, der in diesem Zentrum arbeitete, habe diese Position verlassen, weil er wegen Drohungen aus der islamischen Gemeinde Angst um sein Leben bekommen habe.

Wie viele Wangen werden die Gutmenschen wohl noch hinhalten können? Amen!

(Spürnase Florian G.)