Da haben wir doch tatsächlich vergessen, gestern Abend auf den vierten Teil der Deutschland-Safari mit Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad hinzuweisen. Wir bitten vielmals um Vergebung. Dabei ging es diesmal um das so wichtige Thema Frieden oder Freiheit. Broder und Samad durchleuchten in gewohnt schelmischer Manier die Hobby-Peaceniks und Friedensprofis und fragen sich: „Nie wieder Krieg!, ist eine ehrenwerte Parole. Aber muss es nicht eher heißen: nie wieder Unfreiheit!?“

Hier Folge 4 in zwei Youtube-Teilen:

Videos von allen fünf Folgen der Deutschland-Safari:

» Folge 1: (7.11.): „Von Adolf bis Allah“
» Folge 2 (14.11.): Von Allah bis Osama
» Folge 3 (21.11.): Krieg und Frieden
» Folge 4 (5.12.): Frieden oder Freiheit
» Folge 5 (12.12.): Fromm oder frei?

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55 KOMMENTARE

  1. Immer wieder der alte Zwiespalt:
    Frieden oder Freiheit

    Jaja – am Ende wird es immer ein Kompromiss sein müssen.
    Eine totale Freiheit zerstört den Frieden;
    Ein totaler Frieden zerstört die Freiheit;

    Aber wir kennen leider unser Multi-Kulti-Gutmenschen bestens – und die sagen uns immer und immer wieder:

    „Wollt ihr den totalen Frieden? Wollt ihr ihn, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt erst vorstellen können?“

  2. Kriege zwischen Staaten finden doch gar nicht mehr statt. Es geht doch nur noch um Konflikte zwischen Ideologien, womit wir wieder beim Thema Islam wären. Aber da müssen sie mich wirklich totschlagen, bevor ich mich dieser Ideologie beuge.

  3. Sehr geehrter Herr xxx,

    vielen Dank für Ihr Interesse an einer Mitarbeit in unserer Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie, DIE FREIHEIT. Ihrem Aufnahmeantrag haben wir nach § 4 Bundesstatut bearbeitet und entsprochen. Wunschgemäß sind Sie gemäß § 3 Bundesstatut ab sofort Fördermitglied unserer Partei. Wir heißen Sie als neues Mitglied recht herzlich willkommen.

    Sobald wir auch in Ihrem Bundesland einen Landesverbandsverband gegründet haben, werden wir Ihnen gerne die Vollmitgliedschaft anbieten. Bis dahin sind Sie herzlich eingeladen, sich am Aufbau der regionalen Strukturen aktiv zu beteiligen.

    Ihre Mitgliedsnummer lautet:. Bitte geben Sie diese Mitgliedsnummer fortan bei jeder Beitragszahlung und allen sonstigen Kontakten mit uns an.

    Sie haben sich für einen Mitgliedsbeitrag von monatlich 15 Euro entschieden und die Zahlungsweise monatlich gewählt. Ihre Beitragszahlungen richten Sie bitte an:

    Berliner Volksbank

    Inhaber: Die Freiheit

    Konto: 22 91 13 00 06

    BLZ: 100 900 00

    Ihre Meinung ist uns jederzeit wichtig. Nutzen Sie die Möglichkeiten, andere Fördermitglieder in Ihrer Region kennenzulernen und unsere Partei von Anfang an mitzugestalten. Wir freuen uns auf eine gemeinsame und erfolgreiche Arbeit mit Ihnen für mehr Freiheit und Demokratie in Deutschland und danken Ihnen schon jetzt für Ihre Unterstützung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Yorck Alexander Mayer

    Bundesschatzmeister

    ICH BIN DABEI ICH LABER NICHT NUR!
    ICH LEISTE MEINEN BEITRAG!

    ICH HOFFE DAS SICH VIELE VON EUCH AUCH SO ENTSCHEIDEN!

  4. Vielleicht bin ich ja eine Ausnahme oder hatte zu hohe Erwartungen! – Jedenfalls bleibt die Reihe etwas hinter meinen Erwartungen zurück. – Meine Frau schläft regelmässig ein. Aber dafür können die Jungs nichts!

  5. Ganz ehrlich: Ich finde die Reihe „Entweder-Broder“ – auch aus „unserer“ Sicht – sooo toll eigentlich nicht.

    Das einzig Interessante an dieser Folge war meiner Meinung nach z.B. das Interview mit dem iranischen Regisseur, der auch inszenierte Folterszenen an iranischen Regimegegnern in seinen Spielfilmen zeigte.

    Aber ansonsten: das ewige „Vorführen“ von Pazifisten und Friedensaktivisten als „weltfremden Schwachköpfen“ hat sich als „running gag“ einfach totgelaufen. Zweimal hintereinander Norman Paech – das ist dann doch öde.

    Ebenso die „Clownerien“ von Broder.

    (Und Hunden muss man nicht den Hintern abwischen, dass haben wir mit unseren Hunden jedenfalls nie gemacht und ich wüsste auch von sonst keinem Hundebesitzer, der das täte.)

  6. Die vorletzte Folge war sehr lustig, aber gestern war es wirklich etwas schnarchig. Wenn du es auch mit solchen weichgespülten „We shall overcome“-Sängern zu tun hast, werden die „Brüller“ seltener. Denen hast du doch schon angesehen, dass die leicht einen am Sträußchen haben.

  7. Ich bin von den beiden Restlos begeistert. Was sollen sie machen. Als Broder die Liste vorgelesen hat, wer alles nicht mit ihm sprechen will, war doch alles klar. Weder Rot noch Grün noch schwarz und die Kirche erst recht nicht. Da sieht man doch wo in Deutschland der wahre Fachkräftemangel herrscht.

  8. Die Folge war wohl nicht so klamaukig wie die anderen.

    Interessant war vor allem die Auflistung der Personen, die sich geweigert haben, sich mit Broder und Abdel-Samad zu treffen: Von Andrea Nahles über Claudia Roth, Katja Epstein über Peter Maffay, Mario Barth, Todenhöfer, Sahra Wagenknecht, Renate Künast Margot Käßmann (zu der Broder vermutete, sie hätte sicher keine Zeit, weil sie den Führerschein neu machen muss), Konstantin Wecker, Xavier Naidoo, Jürgen Trittin, Roger Willemsen usw. usw.

    Die treten wohl lieber in minenfreiem Gebiet auf, wo keine Gefahr lauert, bei Blödheiten durch den Kakao gezogen zu werden, also bei Anne Will usw., wo jedem Ideologie-Depp noch der Popo gepudert wird, sofern er sich „Aktivist“ nennt oder behauptet, er sei für Frieden und Menschenrechte (wobei der Beweis natürlich nicht erbracht wird, wozu auch, wenn es auch Laberei tut).

    Zu den Friedensradlern: Die wirkten wie ehemalige Sanyassins aus Poona, die die T-Shirt-Farbe von Orange nach Gelb gewechselt haben. Dass „Aktivisten“ noch nie was von einer Diktatur in Weißrussland gehört haben, überrascht nicht wirklich.

    Interessant war vor allem, was der iranische Filmemacher über deutsche Politiker gesagt hat. Gut, was ähnliches denken die meisten hier wahrscheinlich sowieso, aber das hat ja noch mal eine spezielle Bedeutung wenn das so jemand sagt, der sich vor allem mit Folteropfern des Iran befasst.

  9. Neues von den Besten der Guten:

    http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/363/363967.rassismus_kostet_menschenleben_opferschu.html

    5. Dezember 2010
    Rassismus kostet Menschenleben – Opferschutz an erste Stelle!

    Zum morgigen zwanzigsten Jahrestag des rassistischen Mordes an Amadeu Antonio erklärt Monika Lazar, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus:

    Rassistischer Hass ist tödlich – in Deutschland kostete er seit der Wiedervereinigung mehr als 150 Menschenleben. Voller Trauer und Scham denken wir an Amadeu Antonio. Der junge Angolaner lebte und arbeitete in Eberswalde in Brandenburg. Dort wurde er 1990 von rechtsextremen Jugendlichen zu Tode geprügelt, weil seine Hautfarbe dunkler war als ihre. Dieser rassistische Mord zeigt: Rechtsextremismus darf niemals verharmlost werden. Bis heute werden in unserem Land Menschen von Rassisten überfallen, verletzt und sogar ermordet. Das jüngste Todesopfer rechter Gewalt ist Kamal Kilada. Er war erst 19 Jahre alt, stammte aus dem Irak und lebte seit den 1990er Jahren in Sachsen.

    Angesichts der anhaltend hohen Zahl rechter Gewalttaten ist es gänzlich unverständlich, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung in ihren Förderprogrammen gegen den so genannten „Extremismus“ keine spezifischen Beratungsstellen für Rassismus-Opfer mehr vorsieht. Betroffene brauchen aber Anlaufstellen vor Ort. Wir fordern eine ausreichende, verlässliche und bundesweite Finanzierung für diese wichtigen Strukturen.

    Rechte Gewalt muss auf breiter Basis geächtet werden. Aus dem Opferentschädigungsfonds des Bundesamtes für Justiz erhielten seit 2007 Opfer rechtsextremer Überfälle fast eine halbe Million Euro Entschädigung. Hingegen beantragte bislang kein einziges Opfer Härteleistungen aufgrund von „linker“ Gewalt, obwohl seit Januar 2010 ein Anspruch für Opfer extremistischer Attacken aller Art besteht. Das belegt: Eine undifferenzierte Gleichsetzung zwischen rechtsextremer und „linker“ Gewalt ist völlig unangemessen.

    Weitere Informationen und Termine anlässlich des Todestages von Amadeu Antonio sind auf der Seite der Amadeu Antonio Stiftung nachzulesen: http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/20-todestag-amadeu-antonio/

  10. @12 Eurabier

    dazu passend:

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1335383/

    Mehr als 140 Todesopfer rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung

    Vorsitzender von „Gesicht zeigen!“ über die Schattenseite Deutschlands

    Vor genau 20 Jahren wurde der Angolaner Amadeu Antonio von Rechtsextremen in Eberswalde zu Tode geprügelt. Uwe-Karsten Heye ist überrascht von diesem rechten Gewalt-Potenzial insbesondere im Osten – rechte Gewalt werde jedoch von allen Deutschen fast nicht reflektiert.

    Dirk-Oliver Heckmann: Er gilt als das erste Todesopfer rechtsradikal motivierter Gewalt, der Angolaner Amadeu Antonio. In der Nacht zum 25. November 1990 wurde der 28-Jährige, der als Vertragsarbeiter in die DDR gekommen war, im brandenburgischen Eberswalde von einer Gruppe Rechter so schwer misshandelt, dass er am 6. Dezember seinen Verletzungen erlag. Heute ist das genau 20 Jahre her.
    Telefonisch zugeschaltet ist uns jetzt Uwe-Karsten Heye, ehemals Regierungssprecher unter Bundeskanzler Gerhard Schröder, nun Vorsitzender des eingetragenen Vereins „Gesicht zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“. Guten Morgen!

    Uwe-Karsten Heye: Ich grüße Sie herzlich.

    Heckmann: Herr Heye, wenn Sie sich in die 90er-Jahre zurückversetzen, zurückdenken an die Welle der Gewalt gegen Ausländer, was geht Ihnen da durch den Kopf?

    Heye: Mir geht durch den Kopf, dass seit diesen Wendejahren bis heute wir mehr als 140 Tote als Opfer rechtsextremistischer Gewalt zu beklagen haben. Das heißt, es ist bei Amadeu Antonio nicht stehen geblieben, und die Gesellschaft selbst reflektiert gerade diesen Tatbestand fast nicht, was ich für ganz problematisch halte und auch Ausdruck einer gewissen Haltung natürlich.

    Heckmann: Wie erklären Sie sich das?

    Heye: Schwer zu sagen. Ich glaube, das hat mit unterschiedlichen Dingen zu tun, hat natürlich auch damit zu tun, dass sagen wir mal das, was wir als rechtsextremistisches Potenzial in den neuen Ländern vorfinden – Ähnliches haben wir in den alten, aber da gehen wir dann doch noch etwas anders damit um -, dass uns das, glaube ich, alle überrascht hat. Jedenfalls mich hat es überrascht. Ich hatte mit vielem gerechnet, was mit dieser Vereinigung einhergehen könnte, aber dass das Potenzial von Rechtsextremisten in der ehemaligen DDR so signifikant ist, habe ich nicht erwartet.

    Heckmann: Dass diese rechtsradikale Gewalt gegen Ausländer heute nicht mehr eine solche große Aufmerksamkeit erregt, liegt das daran, dass die Fälle nicht mehr so, ich sage mal, spektakulär sind, oder ist die Aufmerksamkeit einfach gesunken? Hat man sich ein bisschen daran gewöhnt?

    Heye: Na ja, ich glaube, es ist zweigeteilt. Wir haben auf der einen Seite ein höheres Maß an Aufmerksamkeit. Selbst die Polizei muss ja aufschreiben, welcher Anteil an den Delikten, die sie aufklären, mit rechtsextremistischer Gewalt zu tun hat. Diese rechtsextremistisch motivierten Straftaten haben sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Damals hatten wir, als ich „Gesicht zeigen“ gründete, etwa 10.000 solcher Delikte, heute haben wir über 20.000. Also das ist sozusagen die eine Ebene. Und die andere Ebene – das darf man nicht unterschätzen – ist, dass wir eine zunehmend merkwürdige Debatte führen, denken Sie an die Integrationsdebatte zurzeit. Wenn der Ministerpräsident Bayerns mitteilt, wir stünden auf einem christlich-jüdischen Fundament, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass dieses Fundament auf den Gebeinen von 5 Millionen ermordeter europäischer Juden liegen würde einerseits, um aber mit dieser Formel eine andere Minderheit, nämlich die muslimische auszugrenzen, dann fragt man sich doch, was ist hier in dieser Gesellschaft passiert und welche Art von Tabuzonen haben wir eigentlich noch, die notwendig sind, wenn so etwas nicht passieren kann oder passieren sollte, was wir da an Debatte führen, oder wenn mitgeteilt wird, wer nicht integrationswillig ist, der muss gehen. Das ist nahe dran an dem, was die NPD als Rückführungsbeauftragten propagiert. Ich finde, diese Debatte müssen wir schleunigst beenden und die Frage stellen, wie und auf welche Weise wir mit dieser bunter werdenden Einwanderungsgesellschaft – und die sind wir doch – besser umgehen, als wir das bisher tun.

    Heckmann: Herr Heye, im Jahr 2006, da haben Sie im Deutschlandradio Kultur ausländische Besucher eindringlich vor einem Besuch bestimmter Gebiete Ostdeutschlands gewarnt. Wir haben gerade eben den O-Ton noch mal gehört.

    Heye: Ja.

    Heckmann: Es war die Rede von No Go Areas. Müssen ausländisch aussehende Menschen heute noch Angst haben in bestimmten Gebieten?

    Heye: Sicherlich hat sich da, sagen wir mal, die öffentliche Wahrnehmung etwas geändert, aber nicht ernsthaft. Wenn heute immer noch in bestimmten Regionen Deutschlands, wo es keine Ausländer gibt, die Ausländerfeindlichkeit bei 40, 50 Prozent liegt, dann können Sie sich vorstellen, in welch einer Atmosphäre Menschen etwa anderer Hautfarbe dann leben müssen oder leben dürfen oder können, je nachdem wie man es will. Ich glaube, dass wir insgesamt eine schwierige, nach wie vor schwierige Debatte führen müssen, die darauf hinauslaufen muss, deutlich zu machen, dass wir mit den demographischen Problemen, die wir haben, Einwanderungsgesellschaft sind, und dass wir nicht nach den Fachleuten aus dem Ausland rufen können. Wer will denn hier her, wenn er das Gefühl hat, willkommen bin ich sowieso nicht.

    Heckmann: Viele Bundesländer tun eine ganze Menge gegen Rechtsextremismus.

    Heye: Ja.

    Heckmann: Wo ist diese Arbeit besonders erfolgreich und wo hapert es?

    Heye: Ich glaube, sie ist besonders erfolgreich in Brandenburg gewesen. Die letzte Jugendstudie belegt zumindest eine abnehmende Tendenz rechtsradikaler Positionen unter den befragten Jugendlichen hier, allerdings eine weiterhin vorhandene, bei 40 Prozent liegende Ausländerfeindlichkeit, obwohl es hier kaum Ausländer gibt. Also ich glaube, da muss man sehr viel tun und vor allen Dingen als Politiker eine Debatte führen, die nicht den Eindruck erweckt, den ja viele rechtsextremistisch eingestellte Jugendliche haben, sie würden in ihrer Gewalt gegen alles, was eine andere Kultur hat, doch nur das exekutieren, was die Mehrheit der Gesellschaft denkt. Da müssen wir total aufpassen, dass wir hier nicht abdriften in eine völlig inhumane und sozusagen unsere eigene Geschichte nicht berücksichtigende Haltung.

    Heckmann: Herr Heye, nach dem Willen von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder sollen alle Initiativen, die staatliche Mittel bekommen, eine sogenannte Anti-Extremismus-Erklärung abgeben und sollen auch alle Projektpartner auf ihr Verhältnis zum Grundgesetz abklopfen. Damit soll garantiert werden, dass keine Linksextremen von staatlichen Geldern profitieren. Dagegen richtet sich Protest vieler Vereine und Initiativen, die sich unter Generalverdacht gestellt sehen. Zurecht?

    Heye: Na ja, also runterhängen würde ich das schon. Ich meine, das liegt ja sozusagen auf der Linie der Vorstellung vieler Mitglieder der Union, dass es sozusagen zwischen Rechts- und Linksextremismus keinen Unterschied gibt. Ich mache da einen Unterschied, er ist erheblich. Es gibt, wenn Sie allein auf die Rate der Todesopfer rechtsextremistischer Gewalt schauen, keine Vergleichbarkeit. Wenn die Ministerin meint, sie müsste damit sozusagen der Räson ihrer Partei folgen, dann kann ich das nur als, na ja, als lässliche Sünde abtun, das ist völliger Unsinn. Aber wenn es denn sein muss?

    Heckmann: Vor 20 Jahren starb Amadeu Antonio. Wir haben gesprochen über das Problem des Rechtsradikalismus in Deutschland mit Uwe-Karsten Heye, Vorsitzender des eingetragenen Vereins „Gesicht zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“. Herr Heye, danke Ihnen!

    Heye: Es war mir ein Vergnügen.

  11. Also ich mag die beiden, verstehe aber auch wenn jemand dabei einschläft.
    Und Hunden muss man ganz klar manchmal den Hintern abputzen, ich kenne das genau von unseren Yorkshireterriern und weiß, wie das besonders im Auto stinken kann. Deswegen war die Szene der Brüller für mich, und die Bemerkungen von Samad dazu – köstlich.

  12. #5 hagenvontronje (06. Dez 2010 10:06)

    Willkommen im Club! Wir werden sehen ob unser Geld gut angelegt ist.Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…

  13. JUST IN

    Während die Klima-Apokalyptiker bei ihrem aktuellsten Treffen auf Steuerzahlerkosten zur weltweiten Zwangsrationierung von Nahrung, Energie und der Erlaubnis zu reisen aufrufen, lassen sie selbst mal so richtig die Sau raus! Natürlich ohne jegliche Rationierung von irgendetwas. Rationen sind etwas für die kleinen Leute…

    http://www.breitbart.tv/climate-bureaucrats-gone-wild/

  14. Ich habe gestern Abend genau den Moment erwischt, als die alte Berlinerin die Graffitis mit schwarzer Farbe übertüchnt hat. Aber ich konnte mich für diese Frau nicht begeistern. Sie meint, sie tut dabei was gutes, aber sie betreibt meiner Meinung nach eine Straftat. Und wenn ich die Eigentümerin einer Mauer wäre, die sie übersprayt, wäre ich stinkesauer auf sie. Ein kleines Hackenkreuz ist leichter zu entfernen als ein großes schwarzes Fleck. Und wieso hat sie den Kameraleuten nicht auch solche deutschfeindliche Türkengraffitis gezeigt? Und wo sind die Graffitis der Antifa geblieben? Als ich in Berlin war, hatte ich sie haufenweise gesehen. Aber diese kleine alte Frau sprach nur von Nazi-Graffitis gegen die Muslimen und Juden.

  15. Habe die Sendung verpasst, insofern vielen Dank für den PI-Video-Service!

    Eilmeldung: wohl linksextreme Bombendrohung auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld

    http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1472202/Bombendrohung-am-Flughafen-Schoenefeld.html

    Polizeieinsatz

    Bombendrohung am Flughafen Schönefeld

    Montag, 6. Dezember 2010 11:32

    Die Ankündigung, einen Sprengsatz an Bord eines Flugzeuges zünden zu wollen, hat am Montagmorgen für einen Einsatz der Bundespolizei am Flughafen Schönefeld gesorgt.

    Eine Bombendrohung hat am Montagmorgen am Flughafen Schönefeld für einen Polizeieinsatz gesorgt. Bisher wurde jedoch kein Sprengsatz gefunden.

    Hintergrund des Zwischenfalls könnte die Abschiebung von 45 Vietnamesen nach Moskau sein, wie Morgenpost Online erfuhr. Die Menschen sollen ebenfalls an Bord der Aeroflot-Maschine sein.

    Zuvor hatte es am frühen Montagmorgen Versuche von Menschenrechtsaktivisten gegeben, die Abfahrt der Vietnamesen aus dem Abschiebegewahrsam in Grünau zum Flughafen zu stoppen. Sie blockierten den Transport bereits nach wenigen Metern, die Polizei drängte die Abschiebe-Gegner daraufhin von der Straße. Wenige hundert Meter weiter kam es zu einer weiteren Protest-Blockade, die von der Polizei geräumt wurde.

    Am Flughafen selbst demonstrierten etwa 42 Personen gegen die Abschiebung, es kam zu Rangeleien.

  16. Die Begeisterung für die „Polit-Putze“ (O-Ton) kann ich auch nur bedingt nachvollziehen. Was sie macht, hat m. E. auch nichts mit Zivilcourage zu tun, sondern damit, dass sie nicht möchte, DASS JEMAND SIEHT, dass es hierzulande Nazis gibt. Und so denkt sie: wenn sie die Schmierereien wegmacht, ist auch das Problem wech. Es ist ihr peinlich, wenn Touristen in die Stadt kommen und dann denken, dass in Deutschland immer noch Nazis offen auftreten können.

    Aber die Gedanken bekommt sie so auch nicht aus den Köpfen, und die Probleme derer, die auf de Neo-Nazi-Schiene unterwegs sind, lösen sich mit der Methode auch nicht auf.

    Ein altes Phänomen in Deutschland: man doktort an den Symptomen rum, ändert aber nichts an den Ursachen. Zivilcourage ist für mich was anderes.

  17. Jaja, die Liste der MenschInnen, die mit dem bösen Herr Broder nicht reden wollten spricht schon für sich. Wieder einmal, die üblichen Verdächtigen halt. Eine Liste voller Vollidioten.

  18. #1 hagenvontronje (06. Dez 2010 09:29)

    +++

    Hab heute nur einen einzigen Beitrag gefunden bei dem NICHT der 1. Kommentar OT war.

    Das war früher nicht so. Was ist mit ein bischen Respekt vor dem Autor des Beitrags?

    OT ist machmal OK, manchmal aber nur Spam.

  19. #22 Paula (06. Dez 2010 11:53)
    @@
    Ein Tipp für die Politputze :mrgreen:
    Vor über 20 Jahren fand ich auch immer in der Arbeitszeit, wenn ich mal auf die Toilette mußte, Hackenkreuzschmierereien, Beim Hinsetzen zum verrichten der großen Notdurft machte ich mit ein paar Strichen aus dem H’Kreuz 4 kleine Quadrate 😀 und in ein oder 2 malte ich noch ein Herzchen, oder ein Kleeblatt rein, sah dann niedlich aus und weg war das sozialistische Symbol, ohne mit einer Darüberschmierei, noch zusätzlich
    bereichert zu werden.
    Gruß

    Gruß

  20. Die Szene, wo sich die Friedensaktivisten an den Händen nehmen und „We Shall Overcome“ singen, das hat schon eine gewisse ungewollte Komik…

  21. Die Menschen hier, die Broder immer als eine Art Lichtfigur hier feiern, sollten sich mal folgendes Interview von ihm durchlesen und ihre Meinung eventuell nocheinmal überdenken.

    http://www.hagalil.com/archiv/2006/07/europa.htm

    Was ich völlig im Ernst gut finde ist, dass diese demografische Struktur Europas nicht mehr zu halten ist. Je eher die Europäer das einsehen, desto besser. Einige Städte sind schon recht farbig und nicht mehr «arisch» weiss, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen.

    Heisst ein farbiges Europa, dass davon keine Katastrophen mehr ausgehen?

    Das könnte es bedeuten. Es könnte aber auch bedeuten, dass Europa zu existieren aufhört.
    […]
    Sie betrachten ja aber die Einwanderung in Europa als Regeneration. Ist das die Chance?

    Ja. Europa wird anders werden, und das ist die einzige Chance, die es überhaupt noch hat: sich mit den Leuten, die es eigentlich gar nicht haben will, zu revitalisieren. Die Frage ist nur, ob es sein politisches System aufgeben will. Ich würde gerne das weisse Europa aufgeben, aber ich würde ungern das demokratische Europa aufgeben.

  22. „Kriegsnobelpreisgewinner“

    Köstlich.

    Danke für’s Reinstellen.

    Habe die Sendung gestern leider auch verpasst.

  23. Hier mal eine kleine Information von der Seite des Vefassunsgschutz (www.verfassunsgschutz.de)

    Dort sind die Zahlen der beobachteten Gruppen/Personen in ihrer Entwicklung ab 2007 aufgeführt.

    Zusammengefasste Tendenz ab 2007: Die Zahl der beobachteten Rechte wurde kontinuierlich kleiner, die Zahl der beobachteten linken sowie die Zahl der islamistischen Extremisten nahm kontinuierlich zu.

    http://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af_rechtsextremismus/zahlen_und_fakten/zuf_gesamtuebersicht.html

    http://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af_linksextremismus/zahlen_und_fakten_linksextremismus/zafali_1_personenpotenzial.html

    http://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af_islamismus/zahlen_und_fakten_islamismus/zafais_1_islamistisches_personenpotenzial.html

  24. #24 Fieberglas:

    Jetzt mal halblang! Wenn jemand keine Lust hat, von Broder öffentlich durch den Kakao gezogen zu werden, dann ist er noch lange kein „Vollidiot“. Ein verbreiteter Irrtum unter Journalisten ist: dass jeder zu spuren hat, wenn sie das so für ihn beschlossen haben. Und so sehen wir in Reportagen ständig verschlossene Türen, hinter denen einer wohnt, der, wie der Reporter anklagend aus dem Off sagt, nicht „mit uns“ sprechen will, und schon ist er verdächtig. Was für eine lächerliche Allmachtsphantasie und Unverschämtheit obendrein! Es besteht keine Verpflichtung, Journalisten Rede und Antwort zu stehen. Auch Broder nicht. Vor allem Broder nicht, der die Leute in ihrer Beschränktheit vorführen will.

    #26 Indianer Jones:

    Sowas wäre zu loben und nicht die plumpe Schmiererei dieser Polit-Rentnerin.

  25. #16 j.meissner (06. Dez 2010 11:05)
    Die Zeitschrift konkret die aufruft antisemitische Vorfälle zu melden macht ihren Unmut über den integrierten Broder kund:

    http://www.konkret-verlage.de/kvv/txt.php?text=amarschvorbei&jahr=2010&mon=12

    Bei DEM Autor nicht weiter verwunderlich –
    Interview im Muslimmarkt:

    Deshalb ist „Feindbild Moslem“ ein Buch geworden, in dem haarklein nachgewiesen wird, warum der Muslimhass eine Form des Rassismus ist und weshalb die Behauptungen der Muslimhasser haltlos und niederträchtig sind.

    Ob sie nun Henryk M. Broder oder Ralph Giordano, Stefan Aust oder Necla Kelek heißen – sie alle malen an einem Alptraumgemälde, das „die Muslime“ als größte Bedrohung der Deutschen, ja der ganzen Welt erscheinen lässt. Und sie haben, leider, bei sehr vielen deutschen Lesern enormen Erfolg mit ihren Übertreibungen, Unterstellungen und paranoiden Thesen.

  26. Habe nur noch den letzten Teil der Sendung mitbekommen. Der „Polit-Putze“ mangelt es offensichtlich an Lebensaufgabe. Hakenkreuze mit (noch viel häßlicheren und auffälligeren) Riesenklecksen zu übermalen bringt GAR NICHTS. Erstens macht sie sich derselben Sachbeschädigung schuldig wie der vorherige Schmierant und zweitens, wie schon von einem der anderen Kommentatoren erwähnt, beseitigt es ja nicht die Ursache, nämlich die tumbe und stumpfe Denkweise irgendwelcher Glatzköpfe in Springerstiefeln. Im Übrigen sollte sich die Dame mal informieren, von welcher Seite der Demokratie, die sie ja vermutlich schützen will, die größere Gefahr droht. Man schicke ihr entsprechende Informationen über brennende Autos, linke Flugblätter mit Anleitung zum Bombenbau etc.
    Sehr schwach fand ich Broders Reaktion auf die Dame, er lobte ja sogar noch ihren Einsatz…
    Insgesamt bin ich von dieser Sendung enttäuscht. Die Eitelkeit und Selbstgefälligkeit der beiden Herrn dominiert
    doch sehr.

  27. @ Heta

    Ich stimme insoweit zu, als dass es in der Tat eine ziemlich üble Masche vieler Journalisten ist, Leute mit Kameras zu überrumpeln und ihnen das gleich negativ auszulegen, wenn die Betroffenen ihnen dann die Tür vor der Nase zuknallen.

    Allerdings verhält sich das hier m. E. etwas anders, denn die von Broder aufgelisteten Personen sind ausschließlich absolute Medienprofis (C. Roth, Willemsen, Todenhöfer, Trittin usw.), die sonst kein Mikro und keine Talk-Show auslassen, um ihre teils bizarren Thesen zu Krieg und Frieden unters Volk zu bringen.

    GERADE von denen darf man doch wohl erwarten, dass sie ein Gespräch mit Broder als Herausforderung auffassen und zeigen, ob sie was drauf haben oder nicht. Stattdessen wird gekniffen und immer nur dort mitgemacht, wo man sich der Unterstützung sicher ist (Anne Will, SPIEGEL, Illner, Beckmann usw.). Das ist schon ziemlich flach, sich immer nur dann aus der Deckung zu wagen, wenn man sich sicher ist, als Sieger den Platz zu verlassen, weil sowieso keiner eine andere Meinung hat.

    Roth, Trittin usw. sind ja auch genau die, die immer gerne im Rudel gegen einzelne andere vorgehen. Da wäre es nur billig gewesen, wenn sie sich selbst auch mal so einer Situation ausgesetzt hätten. Soviel Courage darf man doch wohl erwarten, wenn man den Mund so voll nimmt wie diese Personen. Und da war wirklich KEINE dabei, die sich noch nicht weit aus dem Fenster gehängt hätte, einschließlich Xavier Naidoo, der nach wie vor der Ansicht nachhängt, der 11. September sei von der CIA inszeniert worden und dies allen Ernstes mit dem Kommentar „Das weiß doch JEDER“ schmückt. Wenn er sich so weit aus dem Fenster hängt, dann soll er sich auch im Wortgefecht mit einem starken Gegner beweisen. So gesehen sagt das schon was aus, wenn sich keiner von denen traut. Aber man hat es eigentlich auch nicht anders erwartet.

    Ich glaube, dass die Claudia Roth einen Mordsschiss hat vor dem Broder, weil er sie schon des öfteren durch den Kakao gezogen hat und die ist da viel empfindlicher als man manchmal so denkt. Irgendwann hat sie mal geheult, weil jemand gesagt hat, sie hätte Oberschenkel wie die Twin Towers. Da hat der Broder über sie noch ganz andere Sachen auf Lager.

  28. #32 Zahal

    War mir eigentlich gleich klar, dass die Broder-Euphoriker nichts Auf Broder kommen lassen. Was sagt es aus, dass es vier Jahre her ist? Das ist wohl keine Zeit. Außerdem wann hat Broder sich davon distanziert? Welchen Anlass siehst du, dass du glaubst Broder denke aktuell anders?
    Menschen die in ihrer Jugendzeit mal ein Jahr in der NPD waren, wird dies auch Jahrzehnte Später vorgeworfen, selbst wenn sie sichöffentlich mehrfach ausdrücklich distanzieren. Und Falls so ein Mensch es dann wagt Mitglied einer PRO-Partei zu weden, steht gleich die Ganze Partei in Nazi-Verdacht. Aber Bei Broder, der das gerade mal vor Vier Jahren sagte, und in seinem hohen Alter wohl in seiner Meinung gefestigt ist, wird gleich ein Gesinnungswechsel attestiert, obwohl er sich mit keiner Silbe distanziert.

  29. #28 Ludwig Wilhelm von Baden
    „Die Menschen hier, die Broder immer als eine Art Lichtfigur hier feiern…“

    Ich weiß nicht, wer von uns Broder als Lichtgestalt (Luzifer?) sieht, ich halte ihn für einen netten älteren Herrn, der mit Chuzpe, Intelligenz und Humor unbequeme Wahrheiten äußert.
    Seine Serie mit Abd-el-Samad ist für mich eine köstliche Unterhaltungssendung mit manchmal überraschendem Tiefgang.
    Warum sollte er sich von seiner Äußerung von 2006 distanzieren? Das Problem sind nicht Chilenen, Chinesen, Schweden, Afrikaner usw., sondern der Islam und die Mohammedaner. Wer hier lebt, deutsch spricht, unsere Kultur anerkennt und für sich und seine Familie sorgt, ist mir herzlich willkommen, egal ob rot, gelb oder braun.

  30. obwohl ich ein grosser Fan von H. M. Broder bin und z. B. auch alle seine Bücher gelesen habe, finde ich diese Sendung nicht sehr gelungen um nicht sogar zu sagen
    „sie langweilt !“

  31. Ich finde die Sendung immer noch gut, auch wenn in diesem Teil nicht so die Highlights waren. Die Friedensaktivisten mögen ja stupide sein und krude Argumentationen folgen, aber die tun ja keinen was. Da sieht es doch im Islam etwas anders aus. Auch das zählt zur Meinungsfreiheit, wer mit dem Fahrrad für den Frieden fahren will, soll das tun. Egal wie bescheuert das ist.

    Allerdings muss ich Broder erstmalig widersprechen, es gibt in Europa nicht nur eine übrig gebliebene Diktatur, sondern zwei Staaten. Broder vergaß den Vatikan.

  32. #20 Kybeline
    ja ich fand die frau auch seltsam.

    UND JETZT DER KNALLER: dort wo broder abdel-samad die frau interviewt haben und sie die graffiti übersprüht hat, war in „meiner“ wohnsiedlung, wo ich wohne!
    ich dachte ich seh nicht richtig. broder war bei mir um die ecke?!

    eins möchte ich aber klarstellen: wo sie waren und wo ich wohne war rudow. das ist ein ortsteil von neukölln. aber relativ ruhig. es ist der wohlhabendste fleck in neukölln. und warum? weil da die wenigsten ausländer und arbeitslose von neukölln wohnen. rudow gehört praktisch nur verwaltungstechnisch zu neukölln. deswegen ist dies kein „problembezirk“, wie broder es nannte.

    ansosnten fand ich diese folge sehr witzig. besonders das mit dem „kriegsnobelpreis“ etc.

  33. #38 Abu Sheitan

    Wenn man behauptet „Ich würde gerne das weisse Europa aufgeben“ zeigt das, dass man ein nichtweißes Europa irgendwie für besser hält: Für mich ist das rassismus. Für sie nicht? Was würden sie sagen, wenn ich das durch Juden und Israel ersetzen würde? „Ich würde gerne das jüdische Israel aufgeben“ klingt komisch nicht wahr? Als ob man an einem jüdischen Israel etwas auszusetzen hätte. Und wenn ich wie Broder dann noch sagen würde „Was ich völlig im Ernst gut finde“: Und um dem ganzen die Krönung zu verleihen sage ich dann noch, dass von Isreal dann möglicherweise keine Gefahr mehr ausgeht. Nun, wenn mir all das jemand sagen würde, würde ich annehmen er wäre ein Antisemit. Sie nicht?

  34. Leider hilft nur die Videoaufzeichnung. Wer bleibt sonst so lange wach.

    #5 hagenvontronje

    Die E-Mail habe ich auch bekommen. Es sind jetzt mehr als 400 Mitglieder. Allerdings weiß ich nicht, wie ich zu anderen Mitgliedern Kontakt aufnehmen soll.

  35. #44
    Gute Frage,
    ich habe mal was von mails gelesen.

    Man kann sich X beliebige machen und auch wieder löschen. 😉

  36. #43 Ludwig Wilhelm von Baden

    Es gibt kein „jüdisches“ Israel.
    Über 20% der Bevölkerung sind Araber. Inzwischen sind auch viele Juden aus dem Yemen zugewandert, die sich optisch und genetisch von den z.B. aus Rußland zugewanderten Juden deutlich unterscheiden.

  37. Es muss ja nicht immer schenkelklatschend Lachen sein, bisschen still sein und nachdenken ist doch auch nicht schlecht.
    Ich fand den Satz von Broder sehr treffend: „Wenn man sich erpressen lässt um des Friedens willen, hat man seine Freiheit verloren.“
    Die Dame mit der Sprühdose schämte sich für die Nazischmierereien. Weiss sie wirklich, dass „Nazis“geschmiert haben? Die Erfahrung machen wir öfter mit Antifas!
    Die Wortspiele haben mir auch gut gefallen.
    „Kriegsnobelpreis“ und „Friedensdienstverweigerer“
    Viel lieber Broder und Samad auf TV1 als Mario Barth oder Katja Ebstein.

  38. Teil 3 das „mobile Mahnmal“ war das Beste bisher, insbesondere der anschließende Kommentar im Auto:

    Selbstbeweihräucherungs-Zeremonie der politischen Klasse.

    Deshalb mag ich Broder.

    Stellt Euch mal vor, so ne Nummer hätte ein Nichtjude gebracht!

  39. #6 derprediger (06. Dez 2010 10:10)

    Jedenfalls bleibt die Reihe etwas hinter meinen Erwartungen zurück.

    #7 Rojas (06. Dez 2010 10:26)

    Ganz ehrlich: Ich finde die Reihe “Entweder-Broder” – auch aus “unserer” Sicht – sooo toll eigentlich nicht.

    #8 Rag (06. Dez 2010 10:29)

    Die vorletzte Folge war sehr lustig, aber gestern war es wirklich etwas schnarchig.

    #17 Psycho Path (06. Dez 2010 11:09)

    Also ich mag die beiden, verstehe aber auch wenn jemand dabei einschläft.

    #40 Rammsteinchen (06. Dez 2010 16:06)

    … finde ich diese Sendung nicht sehr gelungen um nicht sogar zu sagen
    “sie langweilt !”

    Diese Folge war tiefgründiger als die vorherigen. Schon möglich, dass diejenigen, die eine reine „Haut-den-Lukas-Sendung“ erwartet haben, gelangweilt oder überfordert waren.

  40. #22 Paula (06. Dez 2010 11:53)

    Die Begeisterung für die “Polit-Putze” (O-Ton) kann ich auch nur bedingt nachvollziehen. Was sie macht, hat m. E. auch nichts mit Zivilcourage zu tun, …

    Keine Zivilcourage? Schon mal überlegt, was passieren könnte, wenn diese Frau vom Originalsprayer überrascht wird?

    … sondern damit, dass sie nicht möchte, DASS JEMAND SIEHT, dass es hierzulande Nazis gibt. Und so denkt sie: wenn sie die Schmierereien wegmacht, ist auch das Problem wech. Es ist ihr peinlich, wenn Touristen in die Stadt kommen und dann denken, dass in Deutschland immer noch Nazis offen auftreten können.

    Das ist eine sehr subjektive und willkürliche Interpretation.

    Ein altes Phänomen in Deutschland: man doktort an den Symptomen rum, ändert aber nichts an den Ursachen. Zivilcourage ist für mich was anderes.

    Wie soll denn diese einzelne alte Frau an den Symptomen etwas ändern?
    Es ist ihr ganz persönlicher Kampf. Sie wird wohl im Laufe ihres Lebens eingesehen haben, dass man letztendlich immer auf sich allein gestellt ist.
    Ich würde gern wissen, wie viele von den großspurigen „Freiheitskämpfern“ hier bei PI im Ernstfall ihren Hintern aus dem Wohnzimmer bewegen.

  41. „Der Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller. Die einen macht er zu Göttern, die andern zu Menschen, die einen zu Sklaven, die andern zu Freien.“(Heraklit)

    Mit dieser These lässt sich gut arbeiten. Man muss zwischen Kriegen unterscheiden und die dahinter stehenden Motive bewerten. Es gibt Kriege, mit denen schlimmeres Übel verhindert wird und es gibt Kriege, die aus niederen Motiven geführt werden.
    Kriege sind durchaus in der Lage, Massenmorde respektive Völkermorde zu verhindern. Es gibt Kriege, die notwendig sind, weil nur so Menschenrechte eingehalten und in betreffenden Ländern gefördert werden können. Diktatoren gehen nicht,wenn man sie danach bittet, man muss sie mit Waffengewalt abschaffen. Die Parole „Nie wieder Krieg“ ist keine Antwort auf diktatorische Systeme. Aber in Europa möchte man Diktatoren in anderen Ländern nicht davon abbringen zu tun,was immer sie möchten,solange sie es innerhalb ihrer Ländergrenzen begehen. Europäer beweinen vergangene Massenmorde, sind aber nicht bereit,neue zu verhindern. Stattdessen müsste man rechtzeitig gegen die barbarischen Systeme Krieg führen und nicht die Augen davor verschließen,da dies den Solidaritätsgedanken geradezu unterläuft.
    Kriege bringen das zum Ausduck,was im Menschen steckt:Liebevolles wie Aggressives.

  42. Ich habe die Sendung jetzt erstmals gesehen und finde Broder sehr klug. Die Kitsch-Szenerie mit dem Wagen wäre nicht nötig um Stimmung zu machen. Die Gespräche und Überlegungen der beiden Reisenden sprechen für sich.

    Bewundernswert, wie Broder mit ernstem Gesicht zuhören kann, selbst wenn die interviewten Friedensaktivisten sich im eigenen Unsinn wälzen.

  43. #46 Abu Sheitan

    Es ging mir nicht darum, ob Israel nun Jüdisch ist oder nicht. Das ist eine andere Diskussion. Es ging mir darum,- und dass haben sie gefließentlich übersehen – zu verdeutlichen, dass es Rassismus ist, wenn ich behaupte ich wünsche mir dass eine Rasse durch eine andere ersetzt wird. Das wissen sie auch.

    Das meine ich mit Broder als Lichtgestalt, der hier den Nimbus des Unfehlbaren besitzt: Anstatt auf meine Argumente auch nur ansatzweise einzugehen, eröffnen sie Kriegsnebenschauplätze die mit der eigentlichen Argumentation rein gar nichts zu tun haben (Auch zuvor schon, als sie Lichtgestalt mit Lichtbringer gleichgesetzt haben, was -wie sie wissen- falsch ist). Um Broder in Schutz zu nehmen, und ja nicht kritisieren zu müssen werden die merkwürdigsten Argumente aufgefahren. Das Gegenargument eines anderen Mitkommentatoren war beispielsweise: Das ist vier Jahre her.
    Was für ein Argument!

    Es geht mir darum, dass es Rassismus ist, wenn ich behaupte ein Nicht-Weisses Europa wäre besser als ein Weißes. Wenn jemand,wie sie es getan haben, sagt es wäre ihm egal welche Hautfarbe Europa hat kann man ihm kein Rassismus vorwerfen, wenn aber jemand sagt, es ist gut, wenn Europa eine andere Hautfarbe bekommt, dann ist das was? na Antworten sie mir.
    Und wenn gesagt würde, dass von einem Nichtweißem Europa, möglicherweise keine Gefahr mehr ausgeht, was ist das für sie? bedeuted das nicht im Umkehrschluss, dass die Weißen eine Gefahr für die Welt wären?
    Natürlich würde ich auch gerne mal wissen, welche Gefahr denn genau von Europa aktuell ausgeht, mir ist da nichts bekannt, aber dass können sie mir sicher auch beantworten. Vielen Dank im Voraus.

  44. @ The Normalbuerger

    Keine Zivilcourage? Schon mal überlegt, was passieren könnte, wenn diese Frau vom Originalsprayer überrascht wird?

    Ja und? Was soll denn dann passieren? Glauben Sie, dass die dann eine alte Frau totschlagen, weil die Graffitis übersprüht? Wenn sich gleich daneben eine Horde Neonazis tummelt, würde ich an ihrer Stelle vielleicht auch warten, bis die um die Ecke gebogen sind, aber sonst? Viele von den Graffitis sind wahrscheinlich schon alt, einige höchstwahrscheinlich auch Juxerei von irgendwelchen pubertierenden Jugendlichen, die das spaßig finden. Die Verursacher stehen wohl selten daneben und warten bis die alte Frau vorbeikommt. Zur Not kann sie ja vorher mal nach links oder rechts gucken.

    Wenn Sie schon vor sowas Angst haben, dann dürfen Sie in Berlin aber nicht in der U-Bahn fahren oder zu Fuß in Wedding oder Neukölln unterwegs sein.

    Ich würde gern wissen, wie viele von den großspurigen “Freiheitskämpfern” hier bei PI im Ernstfall ihren Hintern aus dem Wohnzimmer bewegen.

    Es gibt solche und solche hier: welche, die schon bei jedem Kopftuchgeschwader oder erst recht muselmanischen Möchtegern-Gangstern die Straßenseite wechseln und welche, die auch schon mal in die direkte Konfrontation gehen. Das dürfte von der persönlichen Veranlagung, den eigenen Fähigkeiten und den Rahmenbedingungen abhängen. Hakenkreuze übersprühen mag irgendwie rührend sein, halte ich aber weitestgehend für ungefährlich. Jeder, der in MuKu-Vierteln wohnt und z. B. abends oder nachts von der Arbeit, dem Sport oder aus dem Kino kommt, hat da ganz andere Risiken zu überstehen. Von Konfrontationen mit irgendwelchen Rudel-Jung-Musels ganz zu schweigen.

    Zivilcourage ist für mich in erster Linie, wenn Leute den Mut aufbringen, sich in Schlägereien oder bedrohliche Konfrontation einzumischen. Dabei riskiert man fast immer seine Gesundheit (Deswegen bin ich auch neulich fast vom Stuhl gefallen, als ausgerechnet der Fönwellen-Schönenborn Zivilcourage eingefordert hat). Es gibt allerdings auch Fälle, wo man durch geschickte „Umleiten“ einer Situtation es dazu erst gar nicht kommen lässt, also durch Tricks, Ablenkungsmanöver, auch Bluff usw. Das gehört auch dazu. Man kann sowas übrigens bis zu einem gewissen Grad auch lernen. Bis zu einem gewissen Grad ist es auch „Handwerk“.

    Ich mache der Frau ja keine Vorwürfe. Wenn sie sich besser fühlt mit dem Hakenkreuz-Übermalen: bitte sehr. Ich glaube einfach nur nicht, dass es was mit Zivilcourage zu tun hat und erst recht nicht, dass es was in den Köpfen der Verursacher ändert.

  45. @ The Normalbuerger

    Keine Zivilcourage? Schon mal überlegt, was passieren könnte, wenn diese Frau vom Originalsprayer überrascht wird?

    Ja und? Was soll denn dann passieren? Glauben Sie, dass die dann eine alte Frau totschlagen, weil die Graffitis übersprüht? Wenn sich gleich daneben eine Horde Neonaazis tummelt, würde ich an ihrer Stelle vielleicht auch warten, bis die um die Ecke gebogen sind, aber sonst? Viele von den Graffitis sind wahrscheinlich schon alt, einige höchstwahrscheinlich auch Juxerei von irgendwelchen pubertierenden Jugendlichen, die das spaßig finden. Die Verursacher stehen wohl selten daneben und warten bis die alte Frau vorbeikommt. Zur Not kann sie ja vorher mal nach links oder rechts gucken.

    Wenn Sie schon vor sowas Angst haben, dann dürfen Sie in Berlin aber nicht in der U-Bahn fahren oder zu Fuß in Wedding oder Neukölln unterwegs sein.

    Ich würde gern wissen, wie viele von den großspurigen “Freiheitskämpfern” hier bei PI im Ernstfall ihren Hintern aus dem Wohnzimmer bewegen.

    Es gibt solche und solche hier: welche, die schon bei jedem Kopftuchgeschwader oder erst recht muoslemischen Möchtegern-Gangstern unterwürfig die Straßenseite wechseln und welche, die auch schon mal in die direkte Konfrontation gehen. Das dürfte von der persönlichen Veranlagung, den eigenen Fähigkeiten und den Rahmenbedingungen abhängen. Symbole übersprühen mag irgendwie rührend sein, halte ich aber weitestgehend für ungefährlich. Jeder, der in MuKu-Vierteln wohnt und z. B. abends oder nachts von der Arbeit, dem Sport oder aus dem Kino kommt, hat da ganz andere Risiken zu überstehen. Von Konfrontationen mit irgendwelchen Rudel-Jung-Moslems ganz zu schweigen.

    Zivilcourage ist für mich in erster Linie, wenn Leute den Mut aufbringen, sich in Schlägereien oder bedrohliche Konfrontation einzumischen. Dabei riskiert man fast immer seine Gesundheit (Deswegen bin ich auch neulich fast vom Stuhl gefallen, als ausgerechnet der Fönwellen-Schönenborn Zivilcourage eingefordert hat). Es gibt allerdings auch Fälle, wo man durch geschickte “Umleiten” einer Situtation es dazu erst gar nicht kommen lässt, also durch Tricks, Ablenkungsmanöver, auch Bluff usw. Das gehört auch dazu. Man kann sowas übrigens bis zu einem gewissen Grad auch lernen. Bis zu einem gewissen Grad ist es auch “Handwerk”.

    Ich mache der Frau ja keine Vorwürfe. Wenn sie sich besser fühlt mit dem Übermalen: bitte sehr. Ich glaube einfach nur nicht, dass es was mit Zivilcourage zu tun hat und erst recht nicht, dass es was in den Köpfen der Verursacher ändert.

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