MongolsIn Norddeutschland zeichnet sich neue Gewalt durch Rockerclubs ab. Die Zeit der „Friedens-Abkommen“ läuft aus, neue Clubs sind in Planung, erklärt Stefan Jung vom LKA in Kiel. Dabei will sich offensichtlich eine neue Gruppe die sich aus Migranten zusammensetzt, im Land etablieren. Den „Tigers“ werden dabei Kontakte zu den mittlerweile verbotenen „Mongols“ nachgesagt.

Die Lübecker Nachrichten berichten:

Gerade einmal zwölf Monate ist es her, dass die verfeindeten Rockerclubs Bandidos und Hells Angels in Hannover öffentlichkeitswirksam ein Friedens-Abkommen geschlossen haben. Ein Jahr lang sollte es in ganz Deutschland keine blutigen Auseinandersetzungen mehr zwischen den Organisationen und ihren Unterstützerclubs, den Contras und Red Devils, geben. Überdies sicherten beide Seiten zu, keine neuen Clubs zu gründen. Jetzt läuft der Vertrag aus – und die Polizei fürchtet, dass der blutige Konflikt wieder aufflammt.

„Die gesamte Szene ist stark in Bewegung“, sagt Stefan Jung vom Landeskriminalamt in Kiel. Bereits seit einigen Wochen verkünden die Hells Angels im Internet, einen neuen Charter „Southport“ zu planen. Einen Standort nannten die kriminellen Rocker bislang nicht. Aus gutem Grund: Zumindest nach außen hin wollten die Höllenengel nicht vertragsbrüchig werden. Die Kriminalisten vermuten, dass sich der neue Stützpunkt in den Kreisen Segeberg oder Stormarn ansiedeln wird.
Beide Seiten kämpfen um die Vorherrschaft in Schleswig-Holstein. Für die Rocker geht es um viel Geld: Drogen- und Waffengeschäfte, Menschenhandel, Prostitution und Schutzgelderpressung – die Liste der Delikte ist ebenso lang wie vielfältig. Den einjährigen Frieden haben auch die Bandidos in Schleswig-Holstein genutzt, intensive Kontakte zu Clubs in Niedersachsen zu knüpfen. Überdies gibt es mit „El Cazadores“(zu deutsch: Die Jäger) einen neuen Unterstützer-Club im Norden.

Offenkundig will sich auch eine weitere neue Gruppe im Land etablieren. „Die ,Tigers’ sind eine Gruppierung junger Migranten mit engen Kontakten ins Rotlichtmilieu und zum Türstehergewerbe“, sagt Jung. Sie haben in Kiel und in Pinneberg jetzt eigene Clubs gegründet. Bislang zeichnet sich keine Verbindung zu Bandidos oder Hells Angels ab. Den Tigers werden allerdings Kontakte zu den mittlerweile verbotenen Mongols in Bremen nachgesagt. Dort gibt es seit Monaten blutige Auseinandersetzungen mit den Hells Angels. Erste Schlägereien registrierten die Behörden auch schon in der Landeshauptstadt Kiel, als türkische Mitglieder der Tigers auf Unterstützer der Hells Angels vor einer Diskothek losgingen. Die Polizei rechnet mit weiteren Ausschreitungen der Rockergruppen. „Wir sind landesweit auf Gewalt eingestellt und haben uns entsprechend gerüstet“, sagt Jung.

Auffällig ist, dass die Rocker das im April 2010 von Landes-Innenminister Klaus Schlie (CDU) verhängte Vereinsverbot lokaler Clubs immer dreister ignorieren. „Die ehemaligen Mitglieder der verbotenen Bandidos Neumünster zeigen sich wieder mit ihren Kutten in der Öffentlichkeit. Auch die Hells Angels in Flensburg sind wieder in Montur unterwegs“, sagt Jung. Sie tragen die nicht verbotenen Erkennungszeichen der Bandidos Berlin beziehungsweise der Hells Angels Dänemark – wohlwissend, dass Polizei und Politik den Kriminellen dies nicht verbieten kann. Auch die Lübecker Tracht wird verstärkt in Flensburg gesichtet.

Eine plumpe Provokation, sagen Ermittler hinter vorgehaltener Hand. Offiziell gibt sich die 2009 im Landeskriminalamt gegründeten Sonderkommission Rocker aber unbeeindruckt. „Es zeigt doch nur, wie krampfhaft die Rocker bemüht sind, mit ihren Kutten Macht zu dokumentieren“, sagt Jung. Ohne den Aufnäher des jeweiligen Ortes sei dies in der Öffentlichkeit aber nur schwer zu vermitteln.

Deutschland gerät immer weiter aus den Fugen. Die „Bremer Verhältnisse“ weiten sich auf das ganze Land aus. Der Bürgerkrieg in unseren Straßen lässt sich offensichtlich nicht mehr verhindern. Die bisherigen Antworten der Politik offenbaren sich dabei als wirkungslose Lachnummer.

(Von Michael Böthel)

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43 KOMMENTARE

  1. Das Bild ist aus Duisburg und hat nichts mit der muslimischen Rockerbande zu tun, sondern dem Konflikt zwischen Hells-Angels und Bandidos.

    Nichts gegen die Gefährlichkeit der genannten muslimischen Bande, aber journalistische Korrektheit ist gerade im Hinblick auf die Wahl des Bildes bei PI ein Fremdwort.

  2. Wenn wir und „unsere“ Politiker in Berlin nicht bald aus der Narkose erwachen und damit beginnen, diese Horden aus dem Vorderen Orient und Afrika zu bändigen und sie in ihre Heimatländer zurück zu schicken, dann wird der Preis, den unser Gemeinwesen für seine übertriebene Gastfreundlichkeit bezahlen muss, riesengroß. Und uns Einheimischen wird dann das Lachen vergehen!

  3. Anlass zu erhöhter Wachsamkeit! Aber gegen die „Tigers“ wird wohl wieder mal niemand vorzugehen wagen!

  4. Das sind die Auswirkungen einer „Rückgratlosen Kuschelbananenrepublik“.

    Stell Dir vor es gäbe eine antiautoritäre Erziehung und keiner macht mit…außer unsere Politiker. 😉

  5. #5 JeSuis (01. Jun 2011 20:24)

    Das ist doch bei usneren Medien der Fall ❗ , besonders bei …… ääähhhhhh …………, warte …….., ich komm gleich drauf …………, aaaaalso, bei dem halt …………., wie hieß er doch gleich weider ❓ ………….., mir liegt ’s auf der Zunge ………….., also glaubst das denn ………., naja, der halt, der ist besonders unvoreingenommen. Ihr wißt schon …………

  6. das waren noch zeiten, als es die guten, alten „rocker-clubs“ gab. mit der mohammedanischen unterwanderung dieser szene geht auch hier alles den bach runter – wie ueberall wo diese „friedensaktivisten“ auftauchen. btw: die anhaenger der religion of piss koennten doch ihren club doch „allah’s angels“ nennen… oder „djihaditos“… oder „halallah“

  7. Es ist schon unfassbar das solche Extremkriminellen „…öffentlichkeitswirksam Vertäge abschließen…“ können.

    Unglaublch!!

    Cyrus

  8. PI berichtet hier von etwas, was sich an der Oberfläche abspielt: Prostitution.
    Wie können die Geschäfte denn laufen?
    Überlegt euch das doch mal.
    Es muss doch Kunden geben, die FREIWILLIG zu den Frauen gehen und dort ihr Geld lassen.
    Männer, die stolz berichten: „Ich war bei ’ner Nutte!“

    Und das mit dem Drogengeschäft ist doch genau das gleiche. Es gibt etliche Konsumenten, die super gerne koksen, Heroin spritzen usw.

    Warum sieht man denn in den Drogenvierteln so gut wie keine mohammedanischen Frauen und Männer?

    Diese Geschäfte existieren doch wegen der Nachfrage.

    Ich finde, man sollte mal einen Level tiefer gehen, wenn man über Kriminalität berichtet und wer diese Kriminalistät unterstützt.

  9. Ich fordere einen Dialog und Zentralrat der 81er und Bandidos…Mongos Mongols ausgeschlossen das sie schon von Ditib und Mayzek vertreten werden…;-)

  10. „„Die ,Tigers’ sind eine Gruppierung junger Migranten mit engen Kontakten ins Rotlichtmilieu und zum Türstehergewerbe““

    auch so ein motorradklub ohne motorräder wie die miri-mongos?
    wie wäre es mit einem passenderem namen:
    „los hearts4 analphabetos“?

  11. „Die bisherigen Antworten der Politik offenbaren sich dabei als wirkungslose Lachnummer.“

    Wieso? Der Grüne Abgeordnete Helge Limburg hat die wahren Probleme doch voll erkannt:

    Unsere Gesellschaft ist heute viel friedfertiger als noch vor 50 Jahren, als Adenauer und Co. am Ruder waren. Eine wichtige Ursache für den Rückgang der Gewaltkriminalität ist die Ächtung der Gewalt auch im sozialen Nahraum. Wir wissen längst, dass die meisten Gewalttäter früher selbst Opfer von Gewalt geworden sind oder innerfamiliäre Gewaltakte erleben mussten. Die Ächtung von Gewalt in der Ehe musste die Frauenbewegung gegen den Widerstand der Konservativen erstreiten. Die endgültige Ächtung von Gewalt als Mittel der Erziehung musste im Jahr 2000 unter Rot-Grün gegen den Widerstand von CDU/CSU erstritten werden. Dabei ist es eben diese Ächtung von Gewalt, die unsere Gesellschaft zivilisierter macht und nicht Ihre Racheallüren, meine Damen und Herren.

    So verhindert man Schwerkriminalität: Mit Frauenbewegungen gegen Konservative und Kuschelpädagogik. Und es wirkt wie man hört 😆

  12. @#9 muezzina (01. Jun 2011 20:34)
    “ Männer, die stolz berichten: “Ich war bei ‘ner Nutte!”

    **+

    Mir ist noch kein Mann begegnet der dies behauptet hat, im Gegenteil, alle Männer sagen immer „ich hab das doch nicht nötig!“

  13. Wo leben wir hier eigentlich, daß sich dieser kriminelle Abschaum mit Protitution & Drogengeschäften ’ne goldene Nase verdienen kann?

    Was ist los mit unserer Polizei? Habt ihr außer Radarfallen und blödsinnigen Verkehrskontrollen nichts weiter drauf?

  14. Es ist einfach nur geistesschwach eine kriminelle Bande mittels Gesetze zu bekämpfen. Durch ein verbot der Mongols, wird sich das gesindel ganz sicher nicht heulend in ihre Löcher verkrichen. Neuer name und weiter gehts.Die einzigste sprache welche die verstehen würden, wäre niederknüppeln und wegsperren.

  15. #19 NewWriter (01. Jun 2011 21:06)

    Streiche: „wegsperren“
    Setze : „rausschmeißen“

    😉

  16. Wieso nennen sich die türkischen Rocker-Clubs (ohne Bikes…) nicht „Die Wölfe“???

  17. @ #17 freitag (01. Jun 2011 21:00)

    MC Tigers gibts schon viel länger!

    vor denen hab ich jetzt echt fett angst!
    aber so lange die nur schach spielen solls mir egal sein. 🙂

  18. #21 Sodbrenner
    Das problem mit den „rausschmeißen“ in einen Land ohne Grenzkontrollen ist. Eine Woche nach der Abschiebung ist das Gesindel wieder da, meist sogar mit neuer ID.

  19. Ohne den Aufnäher des jeweiligen Ortes sei dies in der Öffentlichkeit aber nur schwer zu vermitteln.

    Hm …

    Heißt das: Wenn so ein Typ vor mir steht und der keinen Aufnäher hat dann kann mir nichts passieren und ansonsten müssten meine Knie schlottern – oder wie ist das gemeint?

  20. Eines muß ich noch sagen. Bandidos und 81er haben beste Beziehungen in der Politik. (Schröder und Rechtsanwalt der 81er in Hannover).

  21. Ahhhja, mal wieder das Feindbild des ledertragenden, gewaltbereiten Rockers.

    Seit wann streifen marodierende Rockerbanden in schwarzem Leder durch die Strassen, ziehen Handys ab, starten Massenvergewaltigungen, treten in U-Bahnhöfen Bürger zusammen und stechen mit Messern um sich?

    Im Gegenteil zu dem, was uns als Kulturbereicherer verkauft wird, muss man den Kontakt zu Rockern gezielt suchen, wenn man ihn will.

  22. #27 nicht die mama

    …denn kennst Du die Geschichte der Angels oder Bandidos nicht. Bestimmte Abzeichen bekommt man nur, wenn man bestimmte Dinge tut.

    Begegne diesen Leuten und es wird Dir scheissegal sein ob sie Muslims oder 81er bzw. Bandidos sind. Prostitution und Vergewaltigungen („Einreiten“) kennen auch die.

  23. #29 Terpentin (01. Jun 2011 21:56)

    😉

    Ich bin schon öfter mit Angels an einem Tisch gesessen.

    Ich spreche die Herren weder heilig noch verteufel ich die, da sind einige richtig böse Jungs dabei, das ist unbestritten.
    Es gibt in deren Reihen aber auch ganz normale Leute, mit denen man angenehmen Umgang pflegen und lustig feiern kann.
    Ganz ohne Drogen, Nutten, Knarren und was weiss ich sonst noch.
    Man kann sogar auf ein Treffen mit der Frau oder Freundin kommen und das Mädel wird garantiert nicht belästigt, das ist so bei „denen“.

    Aber worauf ich hinauswollte:
    Auch mit den bösen Buben mit den benannten „Ehren“Abzeichen hat der Normalbürger nur Kontakt, wenn er ihn sucht.
    Ein Einprozenter hat weder Lust noch Veranlassung, dem Normalbürger auf den Sack zu gehen oder ihn zu bedrohen.

  24. So verhindert man Schwerkriminalität: Mit Frauenbewegungen gegen Konservative und Kuschelpädagogik. Und es wirkt wie man hört 😆

    Naja die Frauen müssen sich eben entsprechend bewegen und kuscheln. Dann haben die Schwerstkriminellen nicht mir so viel Zeit für das Schwerstkriminelle.

  25. @ #30 nicht die mama

    Auch wenn ich nicht so viel Kontakt haben dürfte wie du, so schätze ich diese Gruppen auch ein.

  26. Das Clubheim der Tigers ist zumindest in Kiel-Gaarden, Kirchenweg/Elisabethstrasse schon lange vorhanden. Habe allerdings dort noch kein Motorrad gesehen!

  27. #15 JeSuis (01. Jun 2011 20:55)

    >>@#9 muezzina (01. Jun 2011 20:34)
    Männer, die stolz berichten: “Ich war bei ‘ner Nutte!”<<

    Mir ist noch kein Mann begegnet der dies behauptet hat, im Gegenteil, alle Männer sagen immer “ich hab das doch nicht nötig!”

    Ja, genau. Wenn überhaupt, kommt so was als Geständnis, nicht als Prahlerei. Außer vielleicht in bestimmten Milieus,

    Was diese „Rockerbanden“ betreiben, ist Prostitution in Verbindung mit Menschenhandel, d. h. Zwangsprostitution. Wer sein „Vergnügen“ wissentlich bei Zwangsprostituierten sucht, ist wertloser Abschaum.

  28. Wenn die Vögel schon Steeit mit den Hells-Angels-Supportern suchen, wird sich die ganze Sache in Kürze ganz von selbst erledigt haben.
    Die Krakenarme der Hells Angels und/oder Bandidos reichen so weit, dass Neugründungen von Motorradclubs in der Regel zeitnah unterbunden werden. „Man schätzt keine Konkurrenz“.
    Ich hoffe inständig darauf, dass es von keiner Seite zur Kooperation mit diesen Mongos/Tiggers kommt. Das wäre eine größte Gefahr für die Öffentlichkeit als ein kurzer, aber sehr lauter Bandenkrieg.

    Wir werden uns an die Motorradclubs gewöhnen müssen, denn sie füllen das Machtvakuum, das der Staat bei seinem Rückzug offen lässt: Das Hanoveraner Rotlichtviertel ist ein Paradebeispiel dafür.

  29. StReit … größERe Gefahr … HanNoveraner – ist ja schlimm heute! Es liegt nicht am Apfelwein!

  30. #9 muezzina

    Klar sieht man mohammedanische Männer in den
    Drogenvierteln.
    Wer bringt das Zeug denn ?

  31. „el cazador“ oder „los cazadores“!

    Aber das ist eigentlich nebensächlich. Die Zustände verändern sich ständig in Richtung derer der USA. Unkontrollierbare Bandenkriege, ethnische Auseinandersetzungen, Verbrechersyndikate…

  32. # #33 nicht die mama (01. Jun 2011 22:44)

    #29 Terpentin (01. Jun 2011 21:56)

    😉

    Ich bin schon öfter mit Angels an einem Tisch gesessen.

    Ich spreche die Herren weder heilig noch verteufel ich die, da sind einige richtig böse Jungs dabei, das ist unbestritten.
    Es gibt in deren Reihen aber auch ganz normale Leute, mit denen man angenehmen Umgang pflegen und lustig feiern kann.
    Ganz ohne Drogen, Nutten, Knarren und was weiss ich sonst noch.
    Man kann sogar auf ein Treffen mit der Frau oder Freundin kommen und das Mädel wird garantiert nicht belästigt, das ist so bei “denen”.

    Absolut richtig. Ich würde auch nicht für jeden von denen die Hand ins Feuer legen, aber die meisten sind doch ok. Und das mit den Frauen stimmt auch, man erlebt dort bedeutend weniger saudoofe Sprüche oder die primitive Art von Grenzüberschreitung als auf jeder üblichen Jura- oder Maschinenbau-Studentenparty, auch wenn das vielleicht schwer vorstellbar ist. Das ist aber wirklich so. Meiner Ansicht nach hat das mit den internen Spielregeln dort zu tun, und hält man sich als Frau daran (im richtigen Moment die Klappe halten, seine Nase nicht überall reinstecken, sich nicht überall reinhängen, mit den Leuten sachlich umgehen), dann kann man das umgekehrt in aller Regel auch erwarten bzw. damit rechnen.

    Ein zweiter Punkt ist, dass sie sich üblicherweise nicht an Schwächeren abarbeiten, sondern bevorzugt mit Leuten auf Augenhöhe. D. h. die meisten betrachten es nicht als Herausforderung, sich auf Kosten von (körperlich) Schwächeren aufzuwerten. Sicher spielt auch eine Rolle, dass sie in Bereichen unterwegs sind, in denen Frauen ihnen tendenziell auch nicht viel „streitig“ machen. Das führt wohl auch zu mehr Gelassenheit als in bestimmten anderen, teilweise bedeutend „spießigeren“ Zirkeln, wo man teilweise bedeutend übler behandelt wird und oftmals auch bei völlig geringfügigen Anlässen überzogene Machtkämpfe ausgetragen werden sollen. Dieser „Konkurrenz“-Aspekt fällt halt bei ihnen weitgehend weg.

    Was wirklich ein guter Zug ist und mit zum Ethos gehört, das ist eine gewisse Hilfsbereitschaft, die auch dann ausgeübt wird, wenn nicht mit einer wie auch immer gearteten „Gegenleistung“ gerechnet werden kann. Das hat meiner Ansicht nach was mit dem Underdog-Leben-/Dasein zu tun und den vielen Angriffen, die man als Außenseiter in der Gesellschaft erlebt hat. Da gibt es eine spezielle Form der Wachsamkeit, Sensibilität und auch Solidarität gegenüber Leuten, die eventuell spontan Hilfe benötigen, besonders wenn sie ohne eigenes Zutun in die Malaise gekommen sind.

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