Wulffs Skandalrede von der 'Bunten Republik'In wenigen Tagen jährt sich am 3. Oktober Wulffs Skandalrede von der „Bunten Republik“ zum ersten Mal. Wenn der Präsident eines Landes diesem Land einen neuen Namen gibt, markiert ein solcher Schritt immer einen historischen Wendepunkt. Steht Wulffs berüchtigte Rede von 2010 also für das faktische Ende des Staates Bundesrepublik, jenes Staates, der 1949 mit dem Versprechen von Freiheitlichkeit und Demokratie zum „Nutzen des deutschen Volkes“ antrat? Steht Wulffs Rede von 2010 für den Beginn einer neuen Epoche der deutschen Geschichte, der Epoche eines Staates „Bunte Republik“, dem das deutsche Volk nur noch lästig ist und dessen Ideologie im Kern weder freiheitlich noch demokratisch ist?

(Von Stefan Winter)

Die Bundesrepublik war ursprünglich ein Staat, der nach der dunklen Phase des national-sozialistischen Totalitarismus zumindest in seinen ersten Jahren dem Ideal der Freiheitlichkeit verbunden war: Freiheitlichkeit im Sinne der Freiheit aller Bürger von staatlichem Zwang, Bevormundung und Unterdrückung, wie sie sowohl durch die NSDAP als auch die Kommunisten in der „DDR“ praktiziert wurden. Die Bundesrepublik war daher zu Beginn ihrer Geschichte vor allem ein antitotalitärer Staat, das Grundgesetz ein verfassungsrechtlicher Rahmen, der die Deutschen vor totalitären Machtansprüchen des Staates schützen sollte. Auch der im Grundgesetz verankerte Hinweis auf den „Nutzen“ des deutschen Volkes war angesichts der katastrophalen Ergebnisse der NSDAP-Herrschaft und der sich schon früh abzeichnenden verheerenden Folgen der kommunistischen Diktatur in den von Stalin besetzten Gebieten in erster Linie als Schutzbestimmung gedacht. Es war nämlich ganz offensichtlich nicht zum Nutzen des deutschen Volkes, einen Krieg zu führen, der deutsche Städte dem Erdboden gleichmachte und mit dem Verlust großer Landesteile endete. Und es war auch nicht zum Nutzen des deutschen Volkes, die Deutschen mit Hilfe der Planwirtschaft systematisch zu verarmen, ihnen das Recht auf freie Rede zu nehmen und bald schon in den Rücken zu schießen, wenn sie von Magdeburg nach München reisen wollten.

Auch das bundesrepublikanische Staatsprinzip der Demokratie war auf dieses Ziel eines freiheitlichen, antitotalitären Staates ausgerichtet: Durch „Wahlen und Abstimmungen“ sollte den Deutschen die Möglichkeit gegeben werden, in die staatliche Macht einzugreifen, politische Fehlentscheidungen des Parlaments (Stichwort: Ermächtigungsgesetz) zu korrigieren und somit Herrschaftsverhältnisse, die dem Nutzen der Deutschen zuwiderlaufen, zu verhindern. Das sich gegenwärtig abzeichnende Scheitern der Bundesrepublik, eines heute ethnisch zersplitterten, im Inneren zunehmend unfriedlichen, finanziell bankrott regierten Staatswesens, liegt genau darin begründet, dass dieses Prinzip der Demokratie von Anfang an nur halbherzig umgesetzt wurde: Die andere Hälfte der versprochenen Demokratie, die „Abstimmungen“, hat es ja bekanntlich nie gegeben. Hätten die Deutschen nach 1949 jemals abstimmen dürfen, wäre es mit größter Wahrscheinlichkeit weder zum Anschluss Deutschlands an eine undemokratische EU gekommen noch zur dauerhaften Ansiedlung der Gastarbeiter. Genau diese beiden verhängnisvollen Entscheidungen aber legten den Kern für den Niedergang der freiheitlich-demokratischen Bundesrepublik und die gegenwärtige Wiederbelebung totalitärer Tendenzen, wie sie uns nunmehr in der 2010 durch Wulff ausgerufenen „Bunten Republik“ begegnen.

Diese „Bunte Republik“ hat einen grundsätzlichen Geburtsfehler. Ihr Fundament, die dauerhafte Ansiedlung der Gastarbeiter, war nie mehrheitsfähig und wird angesichts der desaströsen Bilanz von 50 Jahren real existierendem Multikulturalismus auch nie mehrheitsfähig werden. Die politischen Führer der „Bunten Republik“ müssen daher zwangsläufig zu totalitären Methoden greifen, um den Bestand ihres Systems abzusichern. Wir haben an der Hetze gegen Sarrazin bereits miterlebt, mit welcher Aggressivität schon heute gegen jede Kritik an der herrschenden Doktrin vorgegangen wird – die endgültige Abschaffung der freien Meinungsäußerung in punkto staatliche Einwanderungspolitik ist nur noch eine Frage der Zeit. Wir verfolgen aktuell mit Schrecken, wie die „Bunte Republik“ in der Tradition der NSDAP dazu übergeht, in Deutschland wieder Menschenquoten zu schaffen und uns Bürgern aufgrund ererbter Kriterien wie Geschlecht und Abstammung verschiedene Rechte zuzuweisen. Wir ahnen, dass der gegenwärtig mit fast krimineller Energie vorangetriebene Abbau der Demokratie durch Entmachtung des Bundestages zugunsten ungewählter EU-Apparatschiks am Ende vor allem jenen nützen wird, denen eine demokratische Kontrolle ihrer Staatsidee „Bunte Republik“ gefährlich werden kann, da sie nur Mindermeinungen vertreten: extremistischen Multikulturalisten und ausländischen Nationalisten, die sich als fünfte Kolonne fremder Staaten verstehen und derzeit das deutsche Verwaltungswesen unterwandern. Aus selbem Grund wird es in der „Bunten Republik“ auch niemals „Abstimmungen“ über die staatliche Siedlungspolitik und den radikalen ethnischen Umbau unseres Landes geben, und natürlich kennt die „Bunte Republik“ auch keinen „Nutzen des deutschen Volkes“: Vielmehr verleugnen ihre politischen Führer sogar die Daseinsberechtigung eines „deutschen Volkes“, und ganz offensichtlich ist es nicht zum Nutzen des deutschen Volkes, wenn in Frankfurt oder Köln bald gar kein deutsches Volk mehr lebt.

Ist es also wirklich an der Zeit, sich von der gutgläubigen Vorstellung zu verabschieden, dass wo „Bundesrepublik“ drauf steht, noch Bundesrepublik drin ist? Leben wir tatsächlich bereits im Jahr 1 eines Nachfolgestaates „Bunte Republik“, eines Staates, dem 2010 nicht nur höchstamtlich ein neuer Name gegeben wurde, sondern dem auch ein völlig neues Staatskonzept zu Grunde liegt: ein unfreiheitliches, bekennend halbdemokratisches, zunehmend totalitäres Staatswesen, das den Deutschen gar keinen Nutzen bringen will, sondern dessen Zielsetzung es zu sein scheint, den Deutschen in jeder nur erdenklichen Hinsicht zu schaden? Die genaue Umkehrung der bundesrepublikanischen Staatsidee also? Noch scheint eine solche These zu ungeheuerlich, um ihr voll und ganz zuzustimmen. Zweifellos aber steht Deutschland wieder einmal an einem historischen Scheideweg, und es liegt allein an uns, entweder passiv zuzusehen, wie uns unsere Führer in eine finstere, totalitäre Zukunft namens „Bunte Republik“ verschleppen, oder endlich durch entschlossenes, unermüdliches politisches Engagement jene freiheitliche, demokratische Bundesrepublik mit „Wahlen und Abstimmungen“ zum „Nutzen des deutschen Volkes“ zu errichten, die uns 1949 versprochen wurde.


Der Autor ist Verfasser des Buches „Angela Mogel & Kollegen: So kriegen Sie das Land kaputt! Selbstzerstörung – aber richtig!“

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40 KOMMENTARE

  1. Leider ist es so.
    Danke für das großartige Buch!
    Ein paar comics darin haben mir gefehlt!

    Die einzige Hoffnung, die bleibt, ist:

    Es kommt immer anders als man denkt.

    Hoffentlich habe ich mit dieser naiven Volksweisheit auch noch Recht, wenn es die Deutschen, von denen diese Weisheit vielleicht stammt, ausgestorben sind…

    Objektiv sieht es sehr sehr sehr finster aus.

    Die Deutschen haben 1945 mehr Kinder bekommen als in 2011, das sagt doch alles, oder?!

  2. Nun ja …. zum leidwesen der Islamisten- und Terroristenversteher plappern die Objekte ihrer blinden Verehrung manchmal die Wahrheit über ihre Ziele aus – und es gibt Portale, wo man das dann im O-Ton nicht nur lesen, sondern dank Video auch sehen und hören kann – auch als kleiner Vorgeschmack, was anderen blühen kann:

    Video: Mahmud Abbas‘ Unnachgiebigkeit im Wortlaut

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=6511

  3. Das ist unser Lied, das ist unsere Republik.

    Habt Mut!

    „Ob wir rote, gelbe Kragen
    Helme oder Hüte tragen
    Stiefel tragen oder Schuh
    Oder ob wir Röcke nähen
    Und zu Schuhen Drähte drehen
    Das tut, das tut nichts dazu.

    Ob wir können präsidieren,
    Oder müssen Akten schmieren
    Ohne Rast und ohne Ruh
    Ob wir just Kollegia lesen
    Oder aber binden Besen
    Das tut, das tut nichts dazu.

    Ob wir stolz zu Rosse reiten,
    Oder ob zu Fuß wir schreiten,
    Fürbaß unser´m Ziele zu.
    Ob uns Kreuze vorne schmücken
    Oder Kreuze hinten drücken,
    Das tut, das tut nichts dazu.

    Aber ob wir Neues bauen
    Oder Altes nur verdauen
    Wie das Gras verdaut die Kuh
    Ob wir in der Welt was schaffen
    Oder nur die Welt begaffen
    Das tut, das tut was dazu

    Ob im Kopfe etwas Grütze
    Und im Herzen Licht und Hitze
    Daß es brennt in einem Nu
    Oder ob wir hinter Mauern
    Im dunkeln träge kauern,
    Das tut, das tut nichts dazu

    Ob wir rüstig und geschäftig
    Wo es gilt zu wirken kräftig
    Immer tapfer greifen zu
    Oder ob wir schläfrig denken
    Gott wird’s wohl im Schlafe schenken
    Das tut, das tut was dazu!

    Drum, ihr Bürger, drum, ihr Brüder
    Alle eines Bundes Glieder
    Was auch jeder von uns tu!
    Alle, die dies Lied gesungen,
    So die Alten, wie die Jungen,
    Tun wir, tun wir was dazu.“

    http://www.youtube.com/watch?v=z_s4WzbyP7Y

  4. AH hat ungeheueren Schaden angerichtet und dem Deutschen Volk Schlimmes angetan. Dessen totalen Untergang hat er allerdings nicht erreicht. Das ist heutigen und zukünftigen Politikern vorbehalten. Liest man den obigen sehr guten Beitrag von Stefan Winter, dann erkennt man, daß der Weg in den Untergang schon begonnen hat.

  5. So wie die EU in der Währungspolitik kläglichst versagt hat, hat sie auch in der Migrationspolitik kläglichst versagt. Die katastrophalen Konsequenzen aus dem wirtschaftl. Desaster werden die Auslöser für andere Bereinigungen sein. London war ein kleiner Vorgeschmack davon.

  6. So liest sich ein Kotau, da kann BuntesschulsprecherIn Wulff noch lernen:

    http://www.claudia-roth.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2007/?no_cache=1&expand=57712&displayNon=1&cHash=cfaffb9c1fceffba5374d67c6929b714

    Stärkung der Demokratie in der Türkei

    PM Nr. 236/07 vom 28.08.2007

    Zur Wahl von Abdullah Gül ins Amt des türkischen Präsidenten erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen:

    „Ich gratuliere Abdullah Gül zu seiner Wahl ins hohe Amt des türkischen Präsidenten und wünsche ihm und der Türkei eine glückliche und erfolgreiche Amtszeit. Eine überparteiliche Amtsführung ist sehr wichtig für die demokratische Rechtsstaatlichkeit und für die Akzeptanz der Reformen durch die Menschen in der Türkei. Abdullah Gül muss das Vertrauen schaffen, dass er der Präsident aller Menschen in der Türkei ist.

    Seine Wahl ist das logische Ergebnis der Willensbekundung von Bürgerinnen und Bürgern der Türkei, die sich bei den Parlamentswahlen im Juli 2007 für die Fortsetzung des Reformprozesses, für mehr Kontrolle der Macht und für die Berücksichtigung des Wählerwillens ausgesprochen haben. Die Wahl von Abdullah Gül ist ein deutliches Signal für die alte Machtelite, dass sie die politischen und gesellschaftlichen Fortschritte in der Türkei verschlafen und sich durch die starre Haltung in der Reformpolitik ins Abseits manövriert hat. Auch das Militär muss in aller Offenheit und Klarheit Konsequenzen aus dem eigenen Verhalten in der Vergangenheit ziehen. Die notwendigen Reformen dürfen keinen Bogen um das Militär und um die Umtriebe einiger Generäle im Namen des Militärs machen.

    Die EU-Staaten sind in der Pflicht, den Reformer Gül stärker als in der Vergangenheit zu unterstützen. Sie dürfen sich nicht die Diktion der Reformgegner in der Türkei zu eigen machen und die EU-Perspektive für die Türkei ins Ungewisse gleiten lassen.

    Der Bundesregierung kommt eine besonders wichtige Rolle zu, die Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei glaubwürdig, ohne taktische Spielereien und im Interesse der Demokratisierung der Türkei voranzutreiben – anstelle mit einer vermeintlichen ,privilegierten Partnerschaft’ der Türkei privilegiert die europäische Tür vor der Nase zuschlagen zu wollen.“

  7. Ein sehr guter Artikel!
    Ich habe mir den Text kopiert, werde ihn unter Nennung des Autors geringfügig ändern (Ichform) und bei Gelegenheit vortragen, sofern der Autor meinem Ansinnen nicht widerspricht.

  8. wie sie gleich wieder bei stern tv über die deutsche Nazi-Familie aus Sachsen berichten und den Linken Heisig-Freund-Richter einladen, der wieder die Springerstiefelstories rausholt und erzählt, dass in seinen Berzirk nur deutsche Täter sind (Bezirk Bernau^^)
    Alles nur um die neuerlichen Vorfälle in Berlin zu relativieren

  9. Wulff ist der klassische Vaterlandsverräter. Als solcher wird er in die Geschchte unseres Landes eingehen.
    Von einem Präsi erwarte ich zumindest, dass er ein erkennbarer Patriot ist. Staatdessen kriecht er in einer dicken Schleimspur hinter jedem her, der an unser Land Forderungen stellt. Sein Verhalten beim Besuch von Gül war wieder ein Beispiel dafür.

  10. Wer die deutschen Farben Schwarz-Rot-Gold als „Schwarz-Rot-Senf“ verballhornt,macht sich strafbar( die Nazis bezeichneten die deutsche Flagge so in der Weimarer Republik).

    Wenn Herr Wulf die Bundesrepublik als „Bunte Republik“ veralbert,macht er sich ebenfalls strafbar !
    Kann man diesen Mann nicht einmal deswegen anzeigen ?

  11. In einer Buntesrepublik Bananistan gehören auch Steinigungen zum Alltag:

    http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/Jugendliche-sollen-Steine-auf-Mann-geworfen-haben-id5085450.html

    Gelsenkirchen. Eine Gruppe Jugendlicher soll einen 56-jährigen Mann im Bulmker Park belästigt, angegriffen und beraubt haben. Die Jungen sollen ihr Opfer mit Steinen beworfen haben. Sechs Tatverdächtige bestreiten die Tat. Die Polizei sucht Zeugen.

    Am Dienstagabend gegen 20.10 Uhr erhielt die Polizei einen Anruf von einem 56-jährigen Gelsenkirchener. Der Mann gab an, soeben von mehreren Jugendlichen im Bulmker Park belästigt und bestohlen worden zu sein. Vor Ort erklärte er den eingesetzten Beamten, er habe sein Fahrrad abgestellt und sich auf eine Bank im Park gesetzt. Dann seien mehrere Jugendliche auf ihn zukommen, sie hätten ihn zunächst verbal beleidigt.

  12. Wer die OFFENSICHTLICHEN Bestrebungen zur Ausrottung des Deutschen Volkes und der autochthonen europäischen Nationen als zufällig oder chaotisch sieht, ist ein blinder Narr.

    Einige Zitate von deutschen Politikern:

    Bundeskanzler Ludwig Erhard (CDU), 1965:
    “Die Heranziehung von noch mehr ausländischen Arbeitskräften stößt auf Grenzen. Nicht zuletzt führt sie zu weiteren Kostensteigerungen und zusätzlicher Belastung unserer Zahlungsbilanz.” (Regierungserklärung vom 10.11.1965)

    Bundeskanzler Willy Brandt (SPD), 1973:
    “Es ist aber notwendig geworden, daß wir sehr sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten.” (Regierungserklärung vom Januar 1973)

    Heinz Kühn (SPD), Ausländerbeauftragter, 1980
    “Wenn die Zahl der Ausländer, die als Minderheit in einer Nation leben, eine bestimmte Grenze überschreitet, gibt es überall in der Welt Strömungen des Fremdheitsgefühls und der Ablehnung, die sich dann bis zur Feindseligkeit steigern… Allzuviel Humanität ermordet die Humanität.”
    (Neue Osnabrücker Zeitung, 13.9.1980)

    Heinz Kühn (SPD) Ausländerbeauftragter, 1981:
    “Unsere Möglichkeiten, Ausländer aufzunehmen, sind erschöpft.”
    “Übersteigt der Ausländeranteil die Zehn-Prozent-Marke, dann wird jedes Volk rebellisch.”
    (Quick,15.1.1981)

    Richard von Weizsäcker, 1981
    “Nur wenn es gelingt, wirksame Maßnahmen gegen einen weiteren Ausländerzuzug zu ergreifen, nur dann werden wir mit denen, die hier verbleiben, zu einer menschenwürdigen Mitbürgerschaft kommen.”
    Regierungserklärung als Regierender Bürgermeister von Berlin, 2.7.1981

    Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD), 1981
    “Wir können nicht mehr Ausländer verdauen,
    das gibt Mord und Totschlag.”

    (DGB-Veranstaltung, Hamburg, Nov.1981)

    Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD), 1982
    “Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze.”
    (Die Zeit, 5.2.1982)

    Herbert Bath (SPD), Landesschulrat von Berlin, 1982
    “Wir müssen dafür Sorge tragen, daß unsere Kinder und Kindeskinder als Deutsche in ihrem Vaterland friedlich und unangefochten leben können, und wir dürfen ihnen nicht ein Land mit unlösbaren Problemen hinterlassen.”
    (Berliner Morgenpost, 28.11 1982)

    Alfred Dregger (CDU), 1982
    “Die Rückkehr der Ausländer in ihre Heimat darf nicht die Ausnahme, sondern muß die Regel sein. Es ist nicht unmoralisch zu fordern, daß der uns verbliebene Rest Deutschlands in erster Linie den Deutschen vorbehalten bleibt.”
    (Ausländer-Tagung der CDU in Bonn, 21.10.1982)

    Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU), 1983
    “Bundeskanzler Helmut Kohl hat darauf hingewiesen, daß der Zuzugsstopp für ausländische Arbeitnehmer nicht genüge. Darüber hinaus muß nach den Worten des Kanzlers ein erheblicher Teil der rund zwei Millionen in der Bundesrepublik lebenden Türken in ihre Heimat zurückkehren.”
    (AP-Meldung vom 26.1.1983)

    Kohl und Strauß waren sich darin einig, daß der Ausländeranteil in den nächsten zehn Jahren halbiert werden soll… und daß es keine Ausländergettos und keine “Subkultur” geben dürfe.
    (Die Welt, 17.3.1983)

  13. #6 Karl Martell (21. Sep 2011 23:03)

    Hitlers Nero-Befehl wird gerade von seinen Nachfolgern in Angriff genommen.

    Der Befehl betreffend Zerstörungsmaßnahmen im Reichsgebiet, später kurz „Nerobefehl“ genannt, war die Grundlage der von den Nationalsozialisten am Ende des Zweiten Weltkrieges angewandten Taktik der verbrannten Erde auf deutschem Gebiet. Sie sollte den nachrückenden alliierten Militäreinheiten nur unbrauchbare Infrastruktur überlassen, um deren Vorankommen zu erschweren. Der Nerobefehl wurde teils bewusst nicht ausgeführt – u. a. durch den zuständigen Minister Albert Speer – oder war im Chaos der letzten Tage des Krieges nicht mehr ausführbar.

    Der Befehl zu Zerstörungsmaßnahmen im Reichsgebiet wurde am 19. März 1945 von Adolf Hitler unterzeichnet. Der geläufigere Name „Nerobefehl“ bürgerte sich später in Anlehnung an den römischen Kaiser Nero ein, auf dessen Betreiben hin im Jahr 64 Rom in Brand gesteckt worden sein soll. Man geht häufig davon aus, dass der militärische Nutzen dieses Befehls nur vorgeschoben wurde, weil Adolf Hitler zur Ansicht gekommen war, das deutsche Volk habe sein Lebensrecht verwirkt, da es den Krieg gegen das „Ostvolk“ verloren habe und deswegen nun abtreten müsse. Im Wortlaut des Befehls wird jedoch behauptet, man wolle den Alliierten (trotz der aussichtslosen militärischen Lage) die Nutzung von Infrastruktur unmöglich machen.

    „Es ist ein Irrtum zu glauben, nicht zerstörte oder nur kurzfristig gelähmte Verkehrs-, Nachrichten-, Industrie- und Versorgungsanlagen bei der Rückgewinnung verlorener Gebiete für eigene Zwecke wieder in Betrieb nehmen zu können. Der Feind wird bei seinem Rückzug uns nur eine verbrannte Erde zurücklassen und jede Rücksichtnahme auf die Bevölkerung fallen lassen. Ich befehle daher: 1. Alle militärischen Verkehrs-, Nachrichten-, Industrie- und Versorgungsanlagen sowie Sachwerte innerhalb des Reichsgebietes, die sich der Feind zur Fortsetzung seines Kampfes irgendwie sofort oder in absehbarer Zeit nutzbar machen kann, sind zu zerstören.“

    Eines der bekanntesten Ereignisse, die mit dem Nerobefehl in Verbindung gebracht werden, ist die Sprengung des Berliner Nord-Süd-Tunnels der S-Bahn unter dem Landwehrkanal, die als Folge auch zu einer weitreichenden Flutung der U-Bahn führte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Nerobefehl

  14. #11 fraktur (21. Sep 2011 23:21)

    „Wulff … Vaterlandsverräter“

    Ja, man muß ihn so bezeichnen. Traurig und eine Schande für unser Land. Und unsere Soldaten sollen fürs Vaterland in Afghanistan kämpfen und notfalls fallen.

  15. @ 15 Karl Martell
    Unser Land hat einen 9/11 nötig, um zur Besinnung zu kommen. Wenn Klamaukbrüder wie der Piratenkindergarten Politik bestimmen, ist Besserung nicht in Sicht.
    Politiker und weite Teile der Gesellschaft leben wie Eintagsfliegen, ohne die Konsequenzen ihres Handel auch nur ansatzwiese zu erkennen.
    Das Titanicorchester spielt zum Tanz auf und Wulff spielt den Dirigenten.
    Alles, was die Generation nach dem Krieg und in Teilen auch noch meine Generation aufgebaut hat, wird scheibchenweise demontiert und damit die Basis unserer Gesellschaft zerstört.
    Die Folgen sind grassierende Technikfeindlichkeit und in Folge Mangel an Ing., Relativierung von allen moralischen Grundwerten, wobei Toleranz mit Gleichgültigkeit gleichgesetzt wird, und die Abspaltung immer grösser werdender ethnischer Inseln, die auf Kosten des deutschen Streuerzahlers leben.
    Noch können wir die Reibungsverluste durch die Leistung Weniger und durch immer neue Schuldenaufnahme verheimlichen.
    Das dicke Ende jedoch wird kommen, das zeigen die Zahlen.

  16. #18 fraktur erkennt:

    „Alles, was die Generation nach dem Krieg und in Teilen auch noch meine Generation aufgebaut hat, wird scheibchenweise demontiert und damit die Basis unserer Gesellschaft zerstört.“

    Genau das ist der Plan.

  17. Im vorangehenden Artikel „Deutschland schafft sich ab“ war auch von der hohen Geburtenrate der Fremdlinge die Rede – gepaart mit unserer mickrigen Geburtenrate.

    D.h. aber auch, daß viele der Deutschen sich noch 2-3 schöne Jahrzehnte machen können und dann sie sich – in Ermangelung von Nachfahren – flüchten in „nach mir die Sintflut“. Denen macht es heute vielleicht auch Spaß, ab und an einen intellektuellen Kritik-Beitrag loszuwerden. Aber welche Motivation zum Kampf sollten sie haben?

  18. Ist es also wirklich an der Zeit, sich von der gutgläubigen Vorstellung zu verabschieden, dass wo „Bundesrepublik” drauf steht, noch Bundesrepublik drin ist?

    Wenn man täglich genau hinschaut, dann kommt man in Versuchung, diese Frage zu bejahen. Begleitet von Pessimismus und Magenproblemen.

    + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

    Kleine Zwischenfrage von mir: Warum steht DDR in Anführungszeichen? Habe ich jahrelang im luftleeren Raum gelebt?

  19. #14 Phylax2000 (21. Sep 2011 23:25)

    Danke für die Zitate! Kaum zu glauben, aber wahr. Wahr im Sinne das es gesagt wurde, aber nicht danach gehandelt wurde. Und das hat 1965 schon angefangen….Hammerhart!

  20. Die Vermutung, dass politische Umwälzungen auf uns zu kommen, sind nicht aus der Luft gegriffen.

    Dies sind die jüngsten Äußerungen von Schäuble:

    – Das alte Regelungsmonopol des Nationalstaats habe sich „ad absurdum geführt“.

    – …dass die europäische Einigung eines Tages an eine Grenze kommen kann, wo man über eine neue Verfassung nachdenken muss.

    – Zur Zeit gehe es darum, „durch die begrenzte Übertragung von Kompetenzen unser gemeinsames Europa schlagkräftiger und stärker zu machen.“

    – „Im Hinblick auf die Ewigkeitsgarantie des Grundgesetzes mahne ich zur Zurückhaltung.“

    – Diejenigen, die die politische Macht hätten, „sollten nie zu hundert Prozent beliebt sein. Damit haben wir ganz schlechte Erfahrungen gemacht in Deutschland“

    – „Aber wir brauchen Institutionen, in denen sich das Volk wiederfindet.“

    Es ist also wirklich so, dass sie eine Umwälzung planen. Eine Umwälzung, die sie unbeliebt macht und daher gegen das Volk ist. Vorbei am Grundgesetz, dessen Ewigkeitscharakter nur noch Makulatur ist. Neue Institutionen sollen geschaffen werden. Die EUDSSR hat in Schäubles Kopf Gestalt angenommen.

    Zitate aus der FAZ, wo sie morgen als Interview erscheinen sollen:
    http://www.faz.net/artikel/C30638/euro-rettungsschirm-weder-der-weg-zu-eurobonds-noch-zur-transferunion-30690622.html

  21. Sehr geehrter Stefan Winter,
    das Ende der 1949 gegründeten Bundesrepublik Deutschland liegt weit vor Wulffs Rede vom 03. Oktober 2010.

    Der 09. November war immer ein „schwarzer Schicksalstag“ in der deutschen Geschichte und so ist der 9. November 1989 auch ein „neuer Schicksalstag“, denn er symbolisiert das faktische Ende der „alten“ Bundesrepublik Deutschland.

    Warum glauben Sie, hat die Regierung Kohl es abgelehnt, nach der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 einer Verfassung für Gesamtdeutschland zuzustimmen und es vorgezogen auf dem „Provisorium“ des Grundgesetzes zu bestehen?
    Weil eine gesamtdeutsche Verfassung der Grundstein für einen neuen, gesamtdeutschen Staat (evtl. mit neuem Namen) bedeutet hätte.

    Der Preis für die Wiedervereinigung war aber der schrittweise Abbau eines deutschen Nationalstaates, verbunden mit einem Aufgehen in eine gemeinsame Europäische Union ohne Eigenstaatlichkeit.

    Oder, wie es ein Europa-Minister kurz vor der Wiedervereinigung gesagt hat: Einen europäischen Pangermanismus werden wir niemals dulden“!

    Während DeGaulle und Adenauer noch von einem Europa der Völker und Staaten sprachen, sprechen Sarkozy und Merkel heute nur noch von EINEM Europa ohne nationale Staaten.
    Die gesamte derzeitige Politik Frankreichs und Deutschlands mit ihren gemeinsamen alleingängen sind nichts anderes, als ein stetes Zuarbeiten auf dieses Ziel.

    Mit einem „Aufgehen“ Deutschlands in ein Europa ohne Staaten, wäre auch das „Provisorium“ Grundgesetz hinfällig und würde einer Euro-Verfassung weichen.

    Denken Sie einmal darüber nach.

  22. Hinter dieser Entwicklung steckt unter anderem das „Eine Welt der Vielfalt“ Projekt der ADL, zu dessen Umsetzung sich Merkel und Co. „verpflichtet“ haben.

    Langfristig soll der Staat Deutschland zudem wohl anstelle einer zentralen Regierung durch Wirtschaftsinstitutionen und Nichtregierungsorganisationen als europäische Region verwaltet werden, und stellt so den Prototyp für die ganze EU dar.

  23. @ #27 ukmirror

    Völlig richtig! Und im Rahmen der Wiedervereinigungsverträge wurde Deutschland nicht nur verpflichtet, den europäischen Einigungsprozess aktiv(!) voranzutreiben, sondern auch bei finanziellen Unstimmigkeiten die strittigen Kosten zu übernehmen, um den Einigungsprozess sicherzustellen.

    Zu diesem Zwecke wurden auch schon Vorbereitungen getroffen, wie die Übertragung des gesamten Volksvermögens des Staates eine an eine GmBH, dessen Hauptgesellschafter die Bundesrepublik ist, sowie die gezielte Förderung der Masseneinwanderung und der Förderung der ausländischen Identität von „Migranten“ in Deutschland, so dass eine Selbstzersetzung dieses Staates die noch bestehende Entität „Deutschland“ auflöst.

  24. Die „Bunte Republik“ gibt mir aber Hoffnung!
    Hoffnung das nun endlich die Reparationszahlungen aus WW II. der Bundesrepublik Deutschland fertig bezahlt sind.
    Da wir ja nun eine „Bunte Republik“ haben, können endlich Friedensverträge mit den Siegermächten geschlossen werden und die „Bunte Republik“ kann sich endlich eine eigene, vom Volk abgesegnete, Verfassung geben.

    #14 Phylax2000 (21. Sep 2011 23:25)
    Danke Phylax2000 für die „schöne“ Auflistung von bundesdeutschen Politikersprechblasen, seit 1965. Die Politiker wissen es, sprechen es an, aber handeln nicht dementsprechend. Komisch ist auch, das der „Bunte Präsident“ bei Nürnberg 2.0 überhaupt nicht gelistet ist. Da dieser, nicht mein, Präsident es doch besser wissen müsste, als Edathy oder Fatima Roth, müsste er doch normal auf Listenplatzt 1 stehen.

  25. @14 Phylax

    “Bundeskanzler Helmut Kohl hat darauf hingewiesen, daß der Zuzugsstopp für ausländische Arbeitnehmer nicht genüge. Darüber hinaus muß nach den Worten des Kanzlers ein erheblicher Teil der rund zwei Millionen in der Bundesrepublik lebenden Türken in ihre Heimat zurückkehren.”

    Lang genug Zeit hat er gehabt, denn die neuen EU Aufsicht begann erst mit der Wende, darüber hinaus ist sein Sohn, soweit ich informiert bin, selber mit einer Türkin verheiratet. Das ist kein Verbrechen. Aber warum ist sie nicht konvertiert?

  26. Wie waers mit einer Paralleljustiz?
    Da wir eine „bunte Republik“ (Burka, Halal, Scharia, etc) haben, waere es durchaus sinnvoll, Moslems schon mal nach islamischen Recht zu bestrafen: Steinigen, Handabhacken, an Baukraenen aufhaengen usw)!

  27. #31 Brak (22. Sep 2011 06:32)
    @14 Phylax

    “Bundeskanzler Helmut Kohl hat darauf hingewiesen, daß der Zuzugsstopp für ausländische Arbeitnehmer nicht genüge. Darüber hinaus muß nach den Worten des Kanzlers ein erheblicher Teil der rund zwei Millionen in der Bundesrepublik lebenden Türken in ihre Heimat zurückkehren.”

    Auch der Sozialdemokrat Helmuth Schmidt hat sich, waehrend seiner Amtszeit als BUndesqkanzler, genauso in diesem Sinne geaeussert und – nichts getan. Im Gegenteil, als Herausgeber von DIE ZEIT laesst er von seinen Redakteueren, heute noch, Proislamisierungsthesen verbreiten!

  28. Alle am 3. Oktober Flugblätter verteilen, T-Shirts tragen, Aufkleber zeigen u. s. w. mit der Aufschrift:

    „Nein, Herr Wulff – Der Islam gehört noch immer nicht zu Deutschland!“

  29. @ #33 Direkte Demokratie

    Das ist nicht richtig, H. Schmidt ist nach wie vor gegen eine EU-Mitgliedschaft der Türkei, und er kritisiert die massenhafte Einwanderung aus fremden Kulturkreisen, zuletzt 2009. Die Anwerbung der Gastarbeiter aus Nordafrika und der Türkei hält er für einen Fehler.

  30. Über diesen Mann zu berichten oder sprechen ist doch glatte Zeitverschwendung. Verrat an Deutschland macht sich anscheinend immer gut. So sehe ich das jedenfalls.

  31. @34: Das ist ja eine ganz nette Idee mit dem T-Shirt. Allerdings befürche ich ernsthaft, dass dem ein oder anderen Träger dieses T-Shirts dann „der Kopf abgeschnitten“ wird.

  32. #14 Phylax2000 (21. Sep 2011 23:25)

    Ein uebler Rechtspopulist nach dem anderen, den Sie da zitieren. Nicht wahr.

    Die „Frankfurter Rundschau“ sollte sich der Faelle der vergessenen Rechtspopulisten und alten PI-Hetzer uebernehmen und aufarbeiten.
    Das denen diese PI-Brut nicht schon seinerzeit aufgefallen waren ….

  33. Man müsste eher von einer „Bananen Republik Deutschland“ sprechen, denn Bildungsniveau, Rechtssystem, Weichwährung/Inflation und die vielen Neubürger ähneln immer mehr dem eines afrikanischen Entwicklungslandes.

  34. @ #37 patriotischer Demokrat

    Nein, so schlimm ist es doch noch nicht hier 😉
    Wenn du selbst flink mit dem Messer bist, kannst du das ruhig anziehen!

    Vielleicht sollten wir auch alle unserem BuntesPräser Muslimian Wulff zum 1jährigen Geburtstag seiner Islamischen Republik Buntistan gratulieren …

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