Als mein Vater nach fünf Jahren Krieg und Gefangenschaft nach Hause kam, war er 24 Jahre alt. Das Elternhaus stand noch unversehrt und seine Eltern lebten.

(Eine Weihnachtsgeschichte von Westerby)

Mein Vater hatte Glück gehabt. Malaria auf der Krim. 40 Grad Fieber. Schüttelfrost trotz Militärmantel und 43 Grad Hitze im Schatten. Das reichte selbst im Krieg für einen Rücktransport in die Heimat. Für einen Aufenthalt im Lazarett in Frankreich. Anschließend Westfront und amerikanische Gefangenschaft.

Als er aus der Gefangenschaft entlassen wurde, hatte er einen amerikanischen Seesack und 16 Päckchen mit amerikanischem Tabak bei sich. Das war alles, war er in fünf Jahren verdient hatte.

Aber er war gesund und unversehrt.

Auch einer seiner Brüder war aus dem Krieg unversehrt zurückgekehrt. Andere Brüder nicht. Stattdessen Briefe. Gefallen auf dem Felde der Ehre. Vermisst an der Ostfront.

Mein Vater und sein Bruder tauschten den Tabak gegen Getreide. Aus dem Getreide brannten sie Schnaps. Korn. Sehr gute Qualität. Den Schnaps tauschten sie auf Hamsterfahrten gegen Lebensmittel. Getreide, Kartoffeln, Speck. Sie überlebten. Mein Vater konnte heiraten und eine Familie gründen.

Wir sind in einer Großstadt in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen. Die erste Wohnung hatte dreieinhalb Zimmer. Das Wohnzimmer war in der ersten Zeit völlig leer. Ohne Möbel. Lediglich ein Kohleofen stand dort. Wir Kinder spielten und sangen gerne in dem leeren Zimmer, weil es dort so schön hallte.

An jenem Weihnachtsfest arbeitete man noch fünfeinhalb Tage die Woche.

Mein Vater hatte Samstag Mittag Feierabend. Heiligabend. An diesem Tag gab es Weihnachtsgeld. Meine Mutter wartete an der Firma auf meinen Vater, um mit dem Weihnachtsgeld noch schnell Weihnachtsgeschenke für uns Kinder zu kaufen.

Als mein Vater an diesem Heiligabend von der Arbeit nach Hause kam, zog er sich schnell um und ging sofort los, um einen Weihnachtsbaum zu kaufen.

Der Markt war bereits geschlossen. Die Verkaufsstände schon abgeräumt. Weder hier noch anderswo gab es noch Weihnachtsbäume zu kaufen. Die öffentlichen Verkehrsmittel hatten ihren Betrieb eingestellt.

Mein Vater ging mit leeren Händen die kilometerlange und teilweise steile Straße zurück nach Hause. Ein LKW, beladen mit Tannenbäumen und Tannengrün, fuhr die Straße rauf. Während der LKW-Fahrer beim Hinauffahren des Berges an einer Steigung in einen anderen Gang schaltete, fiel ein Tannenbaum vom Laster auf die Straße. Der Fahrer hatte nichts bemerkt und fuhr weiter.

Mein Vater rannte zu der Stelle, an der der LKW den Tannenbaum verloren hatte, und schnappte sich den Baum. Er zündete sich eine Zigarette an und dachte daran, dass niemals irgend jemand ihm diese Geschichte glauben würde.

Auf dem Heimweg, mit dem Tannenbaum im Arm, rief ihm plötzlich jemand zu: „Hallo. Warten Sie. Einen Moment bitte. Woher haben Sie den Baum. Bleiben Sie stehen.“ Ein Mann rannte hinter ihm die Straße hinauf.

Mein Vater nahm den Baum und rannte sicherheitshalber ebenfalls los, gab den Wettlauf nach einer Weile aber auf. Der andere Mann war ohne Baum schneller.

Der Fremde fragte meinen Vater völlig außer Atem, wo er den Weihnachtsbaum noch bekommen habe. Er habe überall gesucht, aber nirgends mehr einen Baum gefunden.

Beide beratschlagten bei einer gemeinsamen Zigarette die Situation. Der Mann fragte meinen Vater, ob er ihm wenigstens einige Zweige seines Tannenbaums abtreten könne. Es sei undenkbar, dass er ohne Weihnachtsbaum und ohne Tannenzweige nach Hause komme.

An einer Kreuzung in der Nähe war eine Tankstelle, die noch geöffnet hatte. Der Tankwart hatte Werkzeug.

Die drei Männer machten sich daran, den Weihnachtsbaum meines Vaters der Länge nach in zwei Hälften zu teilen. Der Tankwart hatte offenbar auch alkoholische Getränke im Angebot. Ob er sie verkauft oder spendiert hat, weiss ich nicht mehr.

Als mein Vater mit dem halben Weihnachtsbaum nach Hause kam, staunten wir nicht schlecht. Den ganzen Abend mußte er die Geschichte wieder und wieder erzählen. Meine Mutter lobte meinen Vater und auch wir Kinder waren irgendwie stolz auf ihn.

Mein Vater stellte den halben Weihnachtsbaum in einer Ecke unseres Wohnzimmers auf. In diesem Jahr brauchte er noch länger als sonst für den Aufbau und für das Schmücken des Baums. Wir hatten silbernes Lametta und echte Kerzen.

Mein Vater las die Weihnachtsgeschichte vor:

Und der Engel des Herrn trat zu ihnen,
und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie.

Siehe, ich verkündige Euch eine große Freude,
die allem Volk widerfahren wird.

Euch ist heute der Heiland geboren,
welcher ist Christus, der Herr.

Und alsbald war bei dem Engel die Menge der himmlischen Herrscharen, die lobten Gott und sprachen:

Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
und den Menschen ein Wohlgefallen.

Und der halbe Weihnachtsbaum glitzerte und strahlte bei der Bescherung, als wäre er ein ganzer Weihnachtsbaum.

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82 KOMMENTARE

  1. Eine schöne Geschichte. Heute gönnt der eine dem anderen nicht einmal mehr das Schwarze unter den Fingernägeln.

  2. Dein Vater hatte Glück!!

    Er kam zu einer Zeit zurück, als die Türken bereits begonnen hatten die Trümmer des Weltkrieges zu beseitigen und die auf immer besiegten Deutschen ins glorreiche Zeitalter des Wirtschaftswunders zu führen.

  3. Ich wünsche mir…

    Ich wünsche mir in diesem Jahr
    mal Weihnacht’ wie es früher war.
    Kein Hetzen zur Bescherung hin,
    kein Schenken ohne Herz und Sinn.

    Ich wünsch’ mir eine stille Nacht,
    frostklirrend und mit weißer Pracht.
    Ich wünsche mir ein kleines Stück
    Von warmer Menschlichkeit zurück.

    Ich wünsche mir in diesem Jahr
    `ne Weihnacht, wie als Kind sie war.
    Es war einmal, schon lang ist`s her,
    da war so wenig so viel mehr.

  4. Hallo Westerby, eine schöne Geschichte und auch schön erzählt. Vielen Dank dafür!
    Wünsche Dir und allen anderen ein gesegnetes Weihnachtsfest.

  5. OT- Ich wünsche dem PI- Team, allen Kommentatoren, Freunden und milesenden Feinden ein friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest!

  6. OT: Diese Knallcharge im Chateau Bellevue ist einfach unerträglich:

    Anfang Februar 2000, zwei Monate nach dem Rücktritt Glogowskis, brachte er (Christian Wulff) mit Verweis auf das Beamtenrecht die Überlegung ins Spiel, dem demissionierten niedersächsischen Regierungschef zumindest das Übergangsgeld zu kürzen.

    Der Name des damaligen Oppositionschefs: Christian Wulff.

  7. Ich wünsche allen PI-Lesern und auch der PI-Redaktion frohe und seelige Weihnachten, einen gemütlichen und freudvollen Heiligabend und uns allen ein besseres Jahr 2012!

  8. Weihnacht (von Loriot):

    Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken
    Schneeflöcklein leis‘ herniedersinken.
    Auf Edeltännleins grünem Wipfel
    häuft sich ein kleiner, weißer Zipfel.
    Und dort, vom Fenster her, durchbricht
    den tunklen Tann ein warmes Licht.

    Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
    die Försterin im Herrenzimmer.
    In dieser wunderschönen Nacht
    hat sie den Förster umgebracht.
    Er war ihr bei des Heimes Pflege
    seit langer Zeit schon sehr im Wege.
    Drum kam sie mit sich überein:
    Am Niklasabend muß es sein.

    Und als das Rehlein ging zur Ruh‘
    das Häslein tat die Augen zu,
    erlegte sie – direkt von vorn –
    den Gatten über Kimm‘ und Korn.
    Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
    zwei, drei, viermal die Schnuppernase
    und ruhet weiter süß im Dunkeln
    derweil die Sterne traulich funkeln.

    Und in der guten Stube drinnen,
    da läuft des Försters Blut von hinnen.
    Nun muß die Försterin sich eilen,
    den Gatten sauber zu zerteilen.
    Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
    nach Waidmannssitte aufgebrochen.
    Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
    was der Gemahl bisher vermied,
    behält ein Teil Filet zurück
    als festtägliches Bratenstück
    und packt darauf – es geht auf vier –
    die Reste in Geschenkpapier.

    Da tönt’s von fern wie Silberschellen,
    im Dorfe hört man Hunde bellen.
    Wer ist’s, der in so später Nacht
    im Schnee noch seine Runden macht?
    Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
    auf einem Hirsch herangeritten.
    „He, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
    die armen Menschen Freude machen?“

    Des Försters Haus ist tief verschneit,
    doch seine Frau ist schon bereit:
    „Die sechs Pakete, heilger Mann,
    ’s ist alles, was ich geben kann.“

    Die Silberschellen klingen leise,
    Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
    Im Försterhaus die Kerze brennt,
    ein Sternlein blinkt – es ist Advent!

  9. eine sehr schöne und gut geschriebene Weihnachtsgeschichte
    Danke dir.

    Wünsche euch allen ein gesegnetes und geruhsames Weihnachtsfest.

  10. auf der Krim überlebten nur die Härtesten … und dafür gab es ein Stück Blech das Krim-Schild
    Zu 85 % waren es die Gebirgsjäger , Söhne aus den kleinen Bauernhöfen Bayerns , die gelernt hatten harte körperliche Arbeit zu verrichten

  11. Danke die Geschichte ist wirklich sehr schön,
    danke dass du sie mit uns teilst.
    Ich wünsche allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest.

  12. Auch ich wünsche allen – völlig unkorrekt – ein gesegnetes Weihnachtsfest und Friede allen Menschen guten Willens

  13. #18 TomcatK (24. Dez 2011 16:15)
    Danke Blechi!
    Wünsche ich von Herzen Dir und Deiner Familie auch! 🙂

  14. #20 armlos   (24. Dez 2011 16:19)  
    auf der Krim überlebten nur die Härtesten … und dafür gab es ein Stück Blech das Krim-Schild
    Zu 85 % waren es die Gebirgsjäger , Söhne aus den kleinen Bauernhöfen Bayerns , die gelernt hatten harte körperliche Arbeit zu verrichten

    Mein Opa war auch dort, hat sich auch die Malaria eingefangen und ist früh gestorben. Kam allerdings aus Westfalen.
    Allen Pi- Lesern und Autoren ein gesegnetes Weihnachtsfest!!

  15. Eine sehr schöne Weihnachtsgeschichte.
    Ich möchte jedoch einen kleinen Augenmerk
    darauf richten, dass zu dem Zeitpunkt, als
    Dein Vater aus der Gefangenschaft zurückkerte, auch bereits die ersten Krokodile in Deutschland angekommen waren um es ebenfalls aufzubauen. Wie dies alte Photo beweist. Und nicht nur deshalb gehören die
    Krokodile wozu ?
    Weiss es einer ? …´ne Idee …? 🙄

    Weiss es einer ?

  16. Ich wünsche Jesus einen friedlichen Geburtstag.
    Dem PI Team wünsche ich fröhliche Weihnachten.
    Den PI Lesern wünsche ich frohe Weihnachten.
    Den Moslems wünsche ich den Weg zu Christi zu finden…..

  17. Gott schütze Israel. Das wünsche ich auch.
    Allen PI-Freunden ein frohes Weihnachtsfest und ein fröhliches Chanukka.

  18. Als mein Vater nach fünf Jahren Krieg und Gefangenschaft nach Hause kam, war er 24 Jahre alt. Das Elternhaus stand noch unversehrt und seine Eltern lebten.

    Ja, er tatsächlich Glück gehabt. Ich möchte dieses Schicksal keineswegs schmälern, aber es soll auch an die vielen wirklich schlimmen Schicksale erinnert werden.
    Also nicht unversehrt schon bald aus amerikanischer Gefangenschaft in das unversehrte Elternhaus zurückgekehrt (worauf der Verfasser richtigerweise hinweist).
    Stattdessen nach vielen Jahren aus russischer Gefangenschaft oder einem polnischen Lager zurückgekehrt, innerlich zermürbt, versehrt. Das Elternhaus zerstört oder noch schlimmer: die Heimat ist seit Kriegsende „unter polnischer Verwaltung“, die überlebenden Angehörigen vertrieben, irgendwo in der US-Zone oder woanders in einem Notlager einquartiert.
    Und heute muß sich diese Generation und deren Nachkommen vom politisch-korrekten Zeigeist sagen lassen, das sei „die Strafe für Hitler“ gewesen. Nicht einmal in würdiger Form in einem Museum oder Dokumentation darf daran erinnert werden (s. Kampagnen gegen Erika Steinbach und das Zentrum gegen Vertreibungen).

    OT
    In Marokko ist das Erscheinen der aktuelen L´Express-Ausgabe (mit Sondernummer zu Arabien) verboten worden. Grund ist eine Abbildunge Mohammeds in einem Artikel:

    http://www.lemonde.fr/afrique/article/2011/12/24/l-express-interdit-de-paraitre-au-maroc-pour-avoir-publie-le-visage-de-mahomet_1622596_3212.html#ens_id=1554592

  19. @ #30 Kulturbanause

    Den Moslems wünsche ich den Weg zu Christi zu finden…..

    Bis zu Christus ist es ein wenig weit. Mir würde schon reichen, wenn sie den Weg in ihre Heimatländer finden 😉

  20. Vielen Dank für diese schöne Weihnachtsgeschichte Herr Westerby!

    Eine Geschichte die nachdenlich stimmen sollte.
    Über was man nachdenken sollte?

    Das soll jeder für sich tun.
    Ich glaube jeder hat da die eine oder andere Idee!

    Cyrus

  21. @#33 Kaiman Mazyek (24. Dez 2011 16:46)

    Es ist wird immer schlimmer im Berliner Nahverkehr in der Nacht. Und bei mindestens 80% der Fälle sind Südländer/Ausländer/Migranten die Täter. Es gibt kein Bahnhofspersonal mehr, so dass die machen können und tun, was sie wollen. Du musst dich selber schützen, sonst bist du das leichte Opfer.

  22. Auch von mir ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Neues Jahr 2012.
    Mein Vater ist auch erst Sommer 1949 aus Aegypten gekommen wohin er von Kreta aus in die englische Gefangenschaft geraten war. Ich war schon 6 und kannte ihn natürlich gar nicht. Ja, es war eine schwierige Zeit damals….
    Alles Gute dem Team von PI !

  23. Die Geschichte hat mich berührt und gleichzeitig nachdenklich gemacht. Werden solche Zeiten einmal wieder kommen und werden die Menschen dann um etwas, was sie brauchen oder haben möchten, bitten wie dieser Mann um einen Teil des Weihnachtsbaumes? Oder wäre es dann eher so, dass sich der Stärkere einfach nimmt, was er benötigt?

    Ich wünsche allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest!

  24. 28 Jahre jung und kerngesund, eine mich liebende Frau, die mir eine gesunde Tochter schenkte. Vielen Dank an die vorherige Generation- dass habt Ihr möglich gemacht.

    Mögen wir würdig erhalten.

  25. @westerby:

    Danke für die sehr schöne Geschichte, die mich sehr berührt hat. Ich wünsche uns allen, dass wir die Kraft finden, eine Zivil-Gesellschaft zu formen, in der die Tugenden von damals wieder eine Anerkennung finden. Es war für Ihre Eltern sicher ungleich schwerer, ihren Kindern und sich selber ein würdiges und schönes Leben zu gestalten, als es dies unseren Mitmenschen heute (dank der sozialen Hängematte) ist. An Weihnachten wird oft und gerne an die eigene Jugend und Kindheit gedacht, und vieles, was uns damals mächtig auf den Keks ging, wird heute leicht verklärt und mit einer gewissen Altersmilde betrachtet.

    Ich habe für mich Weihnachten im klassischen Sinne mit Geschenken und Tannenbaum abgeschafft, allerdings ist die Sentimenalität immer noch in dieser Zeit vorhanden und das finde ich nicht schlimm, wenn man ihr einen gewissen Platz gibt und sie anerkennt. Wenn ich allerdings zur Zeit in die Nachrichtensendungen schaue, scheint sich der Sinn des Jahresendfestes absolut in Bilanzen und Berichten des Einzelhandels und Berichten aus den überquellenden Innenstädten zu erschöpfen. Ich finde das schade und das spiegelt meines Erachtens auch unseren eigenen Umgang als Gesellschaft mit unserer Vergangenheit wider. Dadurch dass wir eine Kultur der Beliebigkeit geschaffen haben, ist die Entwicklung unserer Gesellschaft, unserer Werte und unserer Hoffnungen so austauschbar und beliebig geworden, wie wir sie nun erleben.

    2012 soll für alle, die hier unterwegs sind, erfreulicher und hoffnungsvoller werden. Ich wünsche allen Lesern ein glückliches Neues Jahr und die Erfüllung ihrer persönlichen Wünsche und Visionen. Und damit meine ich nicht nur die persönlichen, sondern auch die politischen Visionen.

  26. Wulff fordert in seiner Weihnachtsansprache mehr Mittel gegen rechts. Ob er damit die Grauen Wölfe meint, hat er wohl nicht gesagt. Kam gerade auf DW-TV Asien.

  27. @ #35 Kaiman Mazyek
    <
    Mir würde schon reichen, wenn sie den Weg in ihre Heimatländer finden ❗
    <
    GANZ GENAU :!:; ❗ ❗

  28. Schöne Weihnachtsgrüsse und ein happy Chanukka für alle PI´ler!!
    @Prussian…
    ..das gönne ich Dir durchaus 😉

  29. @#44 felixhenn (24. Dez 2011 18:11)

    Wulff ist eine Schande als Mensch und als BuPrä. Sogar noch schlimmer als Rau, der sich das Amt damals sogar nur ergaunert hatte.

    Warum fordert Wulff nicht mehr Geld im Kampf gegen Migrantengewalt bspw. für die Polizei und für Wachschützer im ÖPNV?
    Ach richtig, er wird ja nicht seinen eigenen Leuten ins Nest schei**n.

  30. #47 die Unreine (24. Dez 2011 18:22)

    Der Bundeswulff fährt eben keine U-Bahn. Und wenn, dann braucht er einen Waggon alleine für sich und und seine Bodyguard.

    Ich schlage vor: Als Strafe für das Anlügen des Niedersächsischen Landtags bekommt er 100 U-Bahn bzw. S-Bahn Fahrten in Berlin aufgebrummt, alleine, nachts und immer durch die ganze Stadt. Und wenn er dann geläutert ist, darf er wieder Mittel gegen rechts verlangen oder meinetwegen auch den Landtag anlügen.

  31. Sehr schöne Geschichte. Ich mußte an meine Kindheit denken. Damals gab es so wenig und doch waren wir so glücklich.

    Danke für die Geschichte und frohe Weihnachten.

  32. Auch eine kleine Weihnachtsgeschichte:

    Weihnachten 1949 kam mein Vater aus russ. Kriegsgefangenschaft zurück.
    Er war abgemagert und krank.
    Deshalb bekam er nur eine Hühnerbrühe und Zwieback beim Abendessen.
    Als er mit der Suppe fertig war,leckte er den Löffel sorgfältig ab und steckte ihn in die Tasche.
    Ich(9Jahre alt) rief:
    „Guckt mal, der Papa hat seinen Löffel in die Tasche gesteckt“
    Mein Vater schrak zusammen, legte den Löffel auf den Tisch und verlies das Zimmer.
    Als er zurückkam, hatt er rotgeweinte Augen.
    Später erklärte er mir, daß in der Gefangenschaft alles „am Mann“ sein mußte, weil es keinen eigenen Schrank oder wenigstens eine Schublade gab.
    Viel später, als er ein alter Mann und ich erwachsen war, kam er nocheinmal auf den Löffel zu sprechen.
    Er sagte mir, daß er zuerst eine Mordswut auf mich hatte, dann aber eingesehen habe, daß Löffel nur in der Gefangenschaft in die Tasche dürfen.
    Wenn der Löffel auf dem Tisch bleibt ist man in der Normalität angekommem.
    Sprachs und schenkte mir den Löffel.
    Er hatte ihn fast 40 Jahre aufbewahrt.

    Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und eine gute Zeit 2012.

  33. OT Heilbronn: Ärger um die Hochzeit: Onkel schiesst auf Ehemann der Nichte

    Bei einem Familienstreit ist ein junger Mann in Heilbronn durch Schüsse und Messerstiche schwer verletzt worden. Das Opfer ist 32 Jahre alt und hatte am Freitagnachmittag im Auto auf seine Ehefrau gewartet, wie die Polizei mitteilte. Plötzlich tauchte deren 33-jähriger Onkel auf und schoss zwei Mal auf ihn. Er sei mit der Heirat des Paares vor einigen Tagen nicht einverstanden gewesen. Beide Männer sind türkischer Abstammung.

    Der Täter ist der Polizei wegen anderer Gewalttaten bereits bekannt.

    Och, „Beziehungsdrama“, „Familiendrama“ oder „Einzelfall“?

  34. OT: Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit Edathy einmal einer Meinung sein könnte:

    Ähnlich äußerte sich SPD-Vorstandsmitglied Sebastian Edathy: „Herr Wulff ist drauf und dran, das Amt, das er innehat und das von der Glaubwürdigkeit des Amtsinhabers lebt, massiv zu beschädigen“, sagte der Abgeordnete im RBB.

  35. #55 zuhause (24. Dez 2011 18:57)

    Och, “Beziehungsdrama”, “Familiendrama” oder “Einzelfall”?
    ——————————————
    Viel schlimmer: Verbotsirrtum!

  36. Allen ein frohes Weihnachtsfest.
    Hat eigentlich einer der Ober-Muslime den Deutschen ein schönes Christfest gewünscht? Mir ist noch nichts zu Ohren gekommen, kann aber drauf getrost verzichten. ich frag ja auch nur, weil unser Bundespräser und Konsorten unseren Wiederaufbauern immer ziemlich vorschnell nen schönen Ramadan etc. wünschen

  37. Hohoho ! Auch ich möchte allen an dieser Stelle ein frohes Weihnachtsfest wünschen !

    mit den besten Grüßen

    Hildesheimer

  38. ?* _??_*? *./ .?* .?.*.?* *? ?*
    ?. (´• ?•)*?°*/.?.?*?.* ?_?_____. * ?*
    .°( . • . ) ?°./• ‚? ‚ •.?*./______/~?*. ?*.??* ?. *?
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    ¯˜“*°••°*“˜¯`´¯˜“*°••°*“˜¯` ´¯˜“*°´¯˜“*°••°*“˜¯`´¯˜“*°

    Happy X-mas und ein pralles 2012!

  39. @ #57 Antonius (24. Dez 2011 19:08)
    Verbotsirrtum?

    Nun, ich frag mich auch, warum das Alter der „Nichte“ und „Ehefrau“ nicht genannt wird. Wenn „Onkel“ und „Ehemann“ nahezu gleichaltirg sind, wäre das durchaus nennenswert…

  40. Wir wünschen auch PI und allen Lesern gesegnete Weihnachten –
    vor allem den muslimischen Lesern ein christlich (mit Taufwasser) gesegneten Fest, nach der gebührenden Apostase, versteht sich.

    @Wolaufensie

    #27 wolaufensie (24. Dez 2011 16:33)

    Mir fällt auf, dass dein Krokodil dort eine böse, rechtsextremistische Bestie ist, denn der Kerl betreibt auf deinem Foto den Kampf gegen Links. Irre ich mich, oder hat er just die linke Hand abgebissen?

  41. Auch ich wünsche allen da draussen ein schönes, besinnliches und friedliches Weihnachtsfest.

    Und danke für diese schöne Geschichte, die einem den Geist der Weihnacht wieder ins Gedächtnis ruft.

  42. #65 survivor

    “Merry Christmas” to all of you!“

    Lieber Überlebender, sind Sie ein Ausländer? Bei uns in Deutschland hieß das früher zu meiner Zeit noch „Frohe Weihnachten“ – und das wünsche ich Ihnen ganz von Herzen!

    „(habe einen Migrationshintergrund)“

    Bei mir steht im Hintergrund der Christbaum. Kopfschmerzen habe ich nicht, toi toi toi.
    Beim Punsch werde ich mich zusammenreißen, dann gibt es auch morgen einen migränefreien Tag.

  43. Gute Geschichte! Schöne Weihnachten alle zusammen!

    Auch meine Großväter und Großmütter hatten damals ein hartes Los, Brüder gefallen, ausgebombt, vergewaltigt, lange Gefangenschaft, Hunger, das ganze Programm. Und alle gerade Anfang 20. Nachdem Krieg Not, Familie und alte Eltern.

    Sie haben alle meinen tiefsten Respekt. Ich verneige mich vor ihrer Durchhaltekraft in tiefster Dankbarkeit.

    Ach ja. Möge X-ian Wulff in der Hölle schmoren. X-ian, dem an X-mas 2011 außer der Nazikeule nichts zur Situation seiner Landsleute einfällt.

    Hinfort! Verräter!

  44. #69 Fuerchtet Euch nicht

    „Möge X-ian Wulff…“

    Bei der Aufzeichnung zur Weihnachtsansprache am 22.12 steht links neben dem Präsidenten als erstes ein Kopftuchmädchen und rechts ein Schwarzafrikaner.
    Immerhin: Deutlicher kann man die Staatsdoktrin optisch nicht vermitteln.
    Er setzt halt um, was Joseph Fischer geplant hat. Aber schnieker sieht er ja aus der Wulff, die Turnschuhe haben sich eben doch nicht ganz durchgesetzt beim Volk.
    Obwohl Gutti eigentlich auch ganz smart ist. Schaun mer mal.

  45. @ #13 BAYERNSTOLZ
    auch ich wuensche dem team von pi, allen kommentatoren, bekennenden und heimlichen leserInnen eine gesegnete weihnacht aus kiel.

    ich war um 1700 in meiner petruskirche, der garnisonskirche des marinestuetzpunktes kiel – ein schlichter, bauhistorisch wertvoller und viel genutzter sakralbau von 1905.
    http://www.petrus-kirche.eu

    die predigt hielt militaerpfarrer friedrich rieke – es war wie fast immer proppevoll.

    weshalb ich gerne hierher komme ?
    es sind die geiste christlicher andacht, des bauwerkskultur und unserer streitkraefte, die das alles auch fuer mich verteidigen – notfalls unter einsatz ihres lebens.

    es ist der geist meiner kultur, der hier wohnt. den ich auch mit stolz spuere, leben und gegen alle angriffe erhalten moechte – damit sich 1944 nicht wiederholt.

    „1944 durch Bomben teilweise zerstört, konnte die Petruskirche vor allem durch Spenden der amerikanischen Sektion des Lutherischen Weltbundes 1949 innerhalb von zwei Monaten wieder aufgebaut werden.“

    frohe weihnacht !

  46. #67 abendlaender11

    Nur jenseits des Atlantik geboren. 😉
    Aber schon ewig hier.
    Dann nochmal herzlich „Frohe Weihnacht“.
    und einen kopfschmerzfreien Tag morgen 🙂

  47. #75 survivor

    „Nur jenseits des Atlantik geboren.“

    Comin‘ from the USA? Canada?

    „Dann nochmal herzlich “Frohe Weihnacht”.
    und einen kopfschmerzfreien Tag morgen“

    Thank you, Sir, the same to you!

  48. Einmal im Jahr, in der heiligen Nacht,
    verlassen die toten Krieger die Wacht,
    die sie für Deutschlands Zukunft stehen.

    Es brennt für sie eine rote Kerze am
    Tannenbaum,
    es steht für sie ein Stuhl am gedeckten Tisch,
    es glüht für sie im Glase dunkel der Wein.

    Wenn dann die Kerzen am Lichtbaum zu Ende gebrannt,
    legt der tote Krieger die erdverkrustete Hand
    jedem der Kinder leise aufs junge Haupt:
    “ Wir starben für euch, weil wir an Deutschland geglaubt.“

    Einmal im Jahr, in der heiligen Nacht,
    beziehen die toten Krieger wieder die ewige Wacht.

  49. #2 fundichrist (24. Dez 2011 15:47)

    Dein Vater hatte Glück!!

    Er kam zu einer Zeit zurück, als die Türken bereits begonnen hatten die Trümmer des Weltkrieges zu beseitigen und die auf immer besiegten Deutschen ins glorreiche Zeitalter des Wirtschaftswunders zu führen.

    Nicht unerwähnt möchte ich die historische Tatsache lassen dass die Türkei drei Wochen vor Kriegsende Deutschland noch den Krieg erklärt hatte!

    Ansonsten noch schöne Feiertage!

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