Seit kurzem wissen wir per „Expertenbericht“ des Deutschen Bundestages, dass jeder Fünfte von uns verkappter Antisemit ist. Oder ist jeder von uns zu einem Fünftel antisemitisch? Welches Gedankenverbrechen es denn sein soll, an dem eine „antisemitische“ Einstellung konkret festgemacht wird, eröffnet man uns freilich nicht. Damit ist der volkspädagogische Zweck erreicht, weil sich jetzt jeder zerknirscht fragen muss: Bin ich es etwa?

Nahezu reflexartig streckt sich der moralische Zeigefinger bei zeitgemäßen Pastoren, die keine Gelegenheit missen wollen, die eigene Kultur und das Christentum für möglichst viele Übel dieser Welt in Haftung zu nehmen. Aufschlussreich für diese in „progressiven“ Kirchenkreisen verbreitete Mentalität ist ein von Spürnase „Weinkrampf“ (Vielen Dank!) entdeckter Leserbrief eines Ruhestandspfarrers in den Wolfsburger Nachrichten vom 28. Januar. Prototypisch finden sich dort die gängigen Klischees politisch überkorrekter Kirchenleute zu diesem Thema:

Schuld am latenten Antisemitismus der Deutschen sind demnach das Neue Testament und die Griechen. Fragt sich nur, wie in einer Bevölkerung, in der die kirchliche Bindung nachweislich dahinschwindet, das religiöse Wissen gegen Null geht und die Amtskirchen sich mehr mit Klimawandel und Kapitalismuskritik beschäftigen als mit Jesus Christus, das Neue Testament eine derart prägende Wirkung haben soll, dass jeder Fünfte – respektive jeder zu einem Fünftel – zum Antisemiten wird.

Bei einem überangepassten Pfarrer darf die obligatorische Anspielung auf die Schönheit des Islams nicht fehlen, der doch so viel menschlicher und toleranter als das finstere, antisemitische Christentum ist. Zu dumm aber auch, dass der Vatikan sein Atomwaffenprogramm vertuscht und mangels Transparenz nicht überführt werden kann, Israel auslöschen zu wollen. Vorsorglich schwächt der Pfarrer daher etwas ab, indem er gewunden vom „positiven Islam“ spricht, der dem Judentum näher stehe als das Christentum. Schließlich gilt es, sauber zu differenzieren zwischen dem negativen Islam, der den Islam nur missbraucht, und dem wahren, dem positiven Islam eben, der ja der „eigentliche“ Islam ist – wenn es auch sonst immer heißt, „den“ Islam gebe es gar nicht, zumindest dann nicht, wenn er unangenehm auffällt.

Schwer tut sich der Ruhestandspfarrer mit der Ambivalenz von Bruch und Kontinuität im Verhältnis zwischen Altem und Neuem Testament. Jesus gut konservativ aus der jüdischen Tradition heraus zu verstehen, schließt nicht aus, in ihm auch den Neuerer zu erkennen, der die bislang verborgenen Tiefen der alttestamentarischen Gotteserfahrung sowie den „Geist“ des Gesetzes auslotet und damit über die engeren Formen der jüdischen Gesetzesreligion hinausweist. Hierdurch freilich überforderte er viele seiner Zeitgenossen ebenso wie vermeintlich „moderne“ Kirchenleute unserer Tage. Weder lässt sich das Christentum von den jüdischen Wurzeln abtrennen, wie das die „Deutschen Christen“ der NS-Zeit versuchten, noch, von einem Extrem ins andere fallend, auf das Judentum reduzieren, wie es aus der politisch-korrekten Rhetorik „fortschrittlicher“ Theologen oft herauszuhören ist.

Jesus sei kein Christ in unserem Sinne gewesen, erst die Überlieferung habe daraus einen griechisch-mythologischen Christus-Gott gemacht, erfahren wir. Sicherlich hat das griechisch-heidnische Erbe das Christusbild mitgeformt und den biblischen Jesus bisweilen bis zur Unkenntlichkeit überfrachtet. Was aber sollte wann welche Verschwörer veranlasst haben, ausgerechnet den unscheinbaren Zimmermannssohn Jesus, der doch, wie der Pfarrer unterstellt, nur einer von zig rein jüdischen Wanderpredigern in einer mit religiösem Enthusiasmus und apokalyptischen Erwartungen aufgeladenen Zeit gewesen wäre, gezielt herauszugreifen und derart zu überhöhen?

Der Schritt heraus aus dem Judentum und hin zu den Heiden erfolgte bereits 44/49 auf dem „Apostelkonzil“. War der Apostel Paulus demnach ein Agent des Vatikans, der den Geheimauftrag hatte, den „wahren“ und „historischen“ Jesus zu gräzisieren und zu verfälschen? Plausibler ist doch, dass die Frage, wie verbindlich die jüdische Form noch sein sollte, die frühchristliche Gemeinde nur deshalb so intensiv beschäftigte, weil von der Person und Lehre des „Rabbi“ Jesus Impulse ausgingen, welche über den rein jüdischen Kontext hinausdrängten. Andernfalls hätten sich die ersten Christen wohl kaum mit diesem „Reizthema“ belastet, das Meinungsverschiedenheiten verursachte, zu sozialer Ausgrenzung führte und das traditionelle jüdische Selbstverständnis jedes Einzelnen in irritierender Weise herausforderte.

Was wollen diese überkorrekten deutschen Christen mit ihrem streberhaft aufgesetzten Anti-Antisemitismus eigentlich? Sollen wir im Geiste des theologischen Fortschrittes hinter das Apostelkonzil zurück? Findet christliche Selbstlosigkeit, Selbstkritik und Selbstironie ihre Vollendung darin, dass das Christentum sich selbst abschafft? Sollen wir uns beschneiden lassen, die jüdischen Reinigungs- und Speisevorschriften wieder einhalten und zu einer buchstabenfixierten Gesetzesreligion der Spätantike zurückkehren? Diese freilich hätte mit dem buchstabenfixierten und gesetzesfrommen Islam dann am Ende doch mehr gemein als mit dem historischen Christentum.

Progressive Kirchenleute zeichnen sich dadurch aus, dass sie mental in den 60ern und 70ern hängengeblieben sind. Anders sind die schmachtenden Appelle des Pfarrers nicht zu verstehen, doch „endlich“ den biblischen Tatbestand des Jesus der jüdischen Tradition anzuerkennen. Vor einigen Jahrzehnten mag das noch innovativ gewesen sein. Mittlerweile ist für gläubige Christen gleich welcher Konfession das Wissen um die jüdischen Wurzeln längst Allgemeingut und unverzichtbar für das Jesus-Christus-Bild. Insbesondere Papst Benedikt, der angesichts der Herausforderung durch Atheismus einerseits und Islam andererseits die Gottesfrage wieder in den Mittelpunkt des christlichen Denkens stellen möchte, verweist neben der philosophischen Theologie der Griechen auf die Gotteserfahrung der alttestamentarischen „Väter im Glauben“.

Für christlich-jüdisches Verstehen ist damit mehr getan als durch pauschale Antisemitismus-Vorwürfe gegen die eigene Bevölkerung oder das seichte Dialog- und Toleranz-Geschwätz von Sonntagsrednern des Typs Wulff oder Lammert. Freilich ist es auch etwas schwerere Kost, jüdisch-christliche Verbundenheit aus ihrer Ambivalenz heraus zu begreifen: Der Glaube Jesu eint uns, der Glaube an ihn trennt uns. Gut nur, dass die hierbei offenkundig überforderten Pfarrer der 60er und 70er langsam in den mehr oder minder verdienten Ruhestand treten und sich darauf beschränken, Leserbriefe zu schreiben, anstatt Religionsunterricht zu erteilen oder ihre überangepasste, politkorrekte Privattheologie den Kirchgängern in die Ohren zu blasen.

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

156 KOMMENTARE

  1. Wie kommt der Hetzbrief des Rentnerpfaffen aus Braunschweig in die Westfälischen Nachrichten, die in Münster erscheinen?

  2. Dieser Pfarrer soll sich SCHÄMEN!Höchstwahrscheinlich hat er den falschen Beruf ausgewählt! Ich würde nie eine Kirche betreten, in der ein solcher „Pfarrer“ predigt!

  3. Kam jemals etwas Gutes aus der EV-Kirche Niedersachens?

    Taliba Käßmann, Gas-Gerd Schröder, Mohammed Wulff?

  4. Vielleicht ist an dem Herrn Pfarrer im Ruhestand einfach vorbeigegangen, was sich in den letzten 20 Jahren in Deutschland so alles getan hat. Scheinbar glaubt der gute Mann immer noch, dass die Kirche die Gesellschaft dominiert und die Muselmanen in Arabien leben. Da sollte man wegen Respekt vor dem Alter Nachsicht üben und vielleicht eine Packung Gingko hinschicken. 😉

  5. Naja, also die Streeitpunkte die für eine Trennung führten sind

    1. Der Beschneidungszwang, den die christlich reformierten Juden nicht umsetzen wollten

    2. den Zugang zur Religion ausschließlich über das Faktum der Geburt. Christus wollte, daß die HAltung und nicht der Schoß aus dem der Nachfahre kroch maßgeblich für die Frage ist, ob jemand sein Anhänger sein kann oder nicht.

    Worin auch der Weiheakt einer durch die Geburt definierten Religion liegen soll, konnte mir bisher keiner verständlich erklären.

    Wieso soll ein Baby aufggrund z.B. muslimischen „Glaubens“ näher an Gott sein, wenn es aus dem Schoß A statt dem Schoß B kroch????

    Das ist nichts anderes, als blanker (vom deutschen Staat geförderter) Rassissmus, denn die Kernaussage eines solchen „Glaubens“ ist, daß das „Blut“ o.ä. die Religionszugehörigkeit definiert.

    Oder hat hier jemand eine theologische Erklärung für diese rassistisch-theologische Grundhaltung von z.B. Mohamedanern?

  6. #6 elohi_23 (02. Feb 2012 13:21)
    Christian Wulff ist Katholik:

    Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, hat in der Wochenzeitung Die Zeit eine Sensation verkündet – und das kurz vor dem Papstbesuch: Seiner Ansicht nach sei es eine Frage der Barmherzigkeit, auch Geschiedenen und Wiederverheirateten die Kommunion zu spenden. Namentlich nannte er Bundespräsident Christian Wulff, der katholisch, geschieden und wiederverheiratet ist.

    http://mobil.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/ueberregionales/art5578,65241

  7. Staatsprobagande vom Feinsten. Jetzt auf Phoenix. Tenor: Wir brauchen diese Flüchlinge es sind die Steuerzahler von morgen. Mal wieder nur Fordern Fordern Fordern…

  8. MAX und ALI…….ohne Worte !

    „Bundesfamilienministerin Kristina Schröder wies angesichts dieser Zahlen auf die Wichtigkeit eines Kita-Besuchs hin. „Je früher Max und Ali miteinander im Sandkasten spielen, umso besser für die Integration und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Deshalb habe sie im März 2011 die „Offensive Frühe Chancen“ gestartet, in der bis zu 4000 Kindertageseinrichtungen zu „Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration“ ausgebaut würden. „Das Angebot im Sinne ihrer Kinder zu nutzen, ist Aufgabe der Eltern“, erklärte die Ministerin.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,812934,00.html

  9. Auch der Segen am Schluss eines Gottesdienstes ist noch immer ein jüdisch-aaronitischer Segen. Das Kreuzschlagen ist eine Verletzung jüdischen Eigentums – ein theologischer christlicher Antijudaismus.

    Das habe ich nicht verstanden.

  10. Ach so, jetzt habe ich verstanden. Weil bereits nach jüdischem Ritus gesegnet wird, bedeutet der Segen nach christlichem Ritus und das Kreuzschlagen eine Übernahme, die vom Pfarrer Reiter aus Braunschweig nicht genehmigt wurde. Und daher illegal ist. Und antijüdisch.

  11. Also ich betrachte mich nicht als antisemitisch. Nicht mal zu einem Fünftel;-))
    Mir hat noch kein jüdischer Bürger was getan, mich weder beleidigt noch angespuckt. Meine fünf Fünftel Antisemitismus müssen sich in einemMoslem versteckt haben. Sicher gibts noch ein uralt-Nazis, die zwar mittlerweile völlig dement sind aber immer noch dummes Zeug brabbeln können aber das pauschal auf die deutsche Bevölkerung umzulegen ist, gelinde gesagt, pervers. Okay, wenn man eine antisemitischen Prozentsatz von 20% zugrunde legt, dann dürfte es sich hier um die 20% handeln, die mit einem deutschen Paß beschenkt wurden, nachdem sie ihr musel-MANISCHES Land verlassen haben und bei uns als Fachkräfte anheuerten. Sei es als Dönerbudenbesitzer oder Hartz-4-Fachkraft.
    Das einzige, was ich persönlich am Judentum verurteile, sind die irren orthdoxen Juden, die momentan ihr Unwesen treiben und ihrn jüdischen Mitmenschen in Israel das Leben schwer machen. Aber die sind selbst dort nicht gewollt. In diesem Sinne kauf ich weiter beim Juden und wünsch ihm einen schönen Tag ;-))

  12. OT

    Michael Coren und Robert Spencer sagen die Wahrheit über „Ehren“morde:

    Michael Coren & Robert Spencer On Islam & The Shafia Honour Killings

    http://www.youtube.com/watch?v=PO1RZrjoqzA

    Ein islamischer „Ehrenmord“ ist eben nicht „das Gleiche wie ein Familiendrama“.

    Denn, wie gesagt, sonst würde ja auch der ehemalige Richter Winfried Hassemer nicht für „mildernde Umstände“ bei einem „Ehrenmord“ plädieren:

    http://www.fr-online.de/politik/winfried-hassemer-denkanstoesse-zum–ehrenmord-,1472596,3184172.html

    Wenn es darum geht, Migranten wegen Ehrenmorden zu kritisieren heißt es: „Was wollt ihr denn, das ist doch das Gleiche wie bei euch ein ‚Familiendrama‘.“

    Wenn es aber darum geht, dass Migranten bei einem Ehrenmord mildernde Umstände bekommen sollen, dann plötzlich sollen sie diese „milderdenden Umstände“ gerade wegen der „kulturellen Eigentümlichkeit“ bekommen, dann soll sogar ein eventueller „Verbotsirrtum“ gelten, gerade deshalb weil „Ehrenmorde“ eben nicht das Gleiche sind wie „Familiendramen“. Was im Grunde auch jeder weiß.

    Ach, ich reg‘ mich schon wieder auf bei so viel Heuchelei. :-/

  13. OT
    Merkelscher Zukunftsdialog:
    Wie wollen wir zusammen leben?

    Dem informierten Islamkritiker wird schnell klar, dass der folgende Vorschlag in erster Linie auf die “Religion des Friedens und der Unterwerfung” abzielt.
    Allerdings ist der Islam nicht einmal namentlich erwähnt. Im ausführlichen Kontext jedoch leicht zu verifizieren.
    Der Denkansatz beruht auf ähnlichen Überlegungen, wie diese von Stürzenberger vertreten werden.
    Ausdrücklich wird ein Verbot der Verbreitung von faschistoiden Hetzlehren gefordert, wie diese auch, basierend auf dem Koran, den Hadithen und der Scharialehre, im Islam praktiziert wird.
    Bemerkenswert ist dabei, dass die Vorzensur diesen Vorschlag überhaupt durchgewinkt und veröffentlicht hat.

    Zukunftsdialog
    Vor­schlä­ge

    Einzige Lösung: Das Grundgesetz muss ausnahmslos und ohne jede Einschränkung für Alle gelten

    am 01.02.2012 um 13:02 Uhr von Rolf Wiemert erstellt

    Grundgesetzwidrige Inhalte von Manifesten und Schriften sowie das darauf basierende Lehren weltanschaulicher, religiöser und glaubensideologischer Klassifizierung, mit der Einstufung von Menschen in höherwertige, minderwertige und nicht lebenswerte Kategorien, also explizit faschistoide Volksverhetzung schüren, müssen, per Bundesgesetz, generell und ausnahmslos verboten werden.
    Ebenso pseudogesetzliche Lebens- und Verhaltensregeln soweit diese permanent gegen das Grundgesetz verstoßen resp. Verstöße eigenregelimmanent fördern oder vorschreiben.
    Menschengruppen, die sich – gleich mit welcher Begründung oder aufgrund einer manifesten Doktrin – über das Grundgesetz stellen und sich über ihre Mitmenschen erheben dürfen, werden niemals mit Anderen wirklich ZUSAMMEN leben wollen, sondern stets einen solchen Alleinstellungsstatus zu ihrem Vorteil und zur dauerhaften Apartheid nutzen.
    Eine zukünftige Annäherung dieser Menschengruppen an die übrige Bevölkerung fände nicht statt. Das Gegenteil wäre der Fall.
    Das demografisch wohl dringend erforderliche, gruppenübergreifende Vermischen und “Querbeet”-Zusammenleben künftiger Generationen würde nie geschehen.
    Einzige Lösung:
    Das Grundgesetz muss ausnahmslos und ohne jede Einschränkung für Alle gelten.
    Dafür zu sorgen, ist eine der drängendsten politischen Aufgaben unserer Zeit.
    Erkennt die Politik dies nicht mehr rechtzeitig, und handelt sie nicht schnellstmöglich entsprechend, so wird sich das abendländische Deutschland in spätestens einer Generation abgeschafft haben. Das dann noch mögliche Zusammenleben wird danach nicht mehr auf unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung basieren.

    Hier ist der obige Vorschlag zu finden:
    https://www.dialog-ueber-deutschland.de/ql?cms_idIdea=148

    Da es sich um einen echt PI-wertigen Vorschlag handelt, sollte kein PI-Unterstützer zögern, die Seite aufzurufen und für diesen Vorschlag stimmen, um ihn so unter die meist bewerteten zu platzieren.

    Dabei stell ich mir schon jetzt voller Häme, die entgeistert und dämlich glotzenden Gesichter und Schwurbelkommentare bei den gleichgerichteten PC-Medien vor, die einen solchen PI-Vorschlag verarbeiten müssten.

    Also, anklicken und Stimme geben. Sofort!!!!
    🙂

  14. Dieser Pfaffe hat offenbar noch nie den Koran gelesen, sonst wüsste er, was die Quelle des Antisemitismus im 21. Jahrhundert ist. Auch der ausfällig-braune Achmedigiftzwerg aus dem Iran ist gemäss diesem Pfaffen klar christlich geprägt mit seiner Verdammnis des Judenstaates. Dieses ganze Christentumbashing sowie die dazugehörige Islamtümmelei ist wohl EU gesteuert und verfolgt nur einen Zweck:Kirchen und Kruxifixe weg, Moscheen und Kopftücher her.

  15. Hallo,

    ich weiß nicht, was der Pfarrer denkt. Vielleicht glaubt er ja keine Gedanken zu haben, weil man sie ja nicht sehen kann *ROFL*.

    Spaß beiseite. Der Anitsemitismus ist weitaus älter als Jesus selber. Es begann schon mit dem Pharao, der Moses und sein Volk nicht ziehen lassen wollte. Dann ging es weiter mit Haman, der auch alle Juden vernichten wollte.

    Der Antisemitismus ist gar nicht christlich motiviert.

  16. Natürlich ist der latente Antisemitismus kirchengeschichtlich bei uns gewachsen. Lehre die all dies begründet: „Die Juden haben Christus getötet“. Das iv. Laterankonzil 1215 hat z.B. festgelegt, dass alle Juden gekennzeichnet werden müssen. Das führte z.B. dazu, dass 1349 alle Juden in der Mark Meißen vernichtet wurden. 1356 Goldene Bulle – die Grafen dürfen wieder Juden besitzen, 1411 in Sachsen alle Juden werden enteignet…Juden durften kein Handwerk erlernen, Juden durften nur mit dem unchristlichen Mammon umgehen, Ghettoisierung im Mittelalter z.B. Prag.
    Hier gibt es diese kleine Forbildung
    http://shop.bibelgarten.de/produkt_38_broschuere_6000_jahre_juedische_geschichte.html

    Euer Tourguide

  17. #28 salman rushdie (02. Feb 2012 14:28)

    Dieser Pfaffe hat offenbar noch nie den Koran gelesen, sonst wüsste er, was die Quelle des Antisemitismus im 21. Jahrhundert ist. Auch der ausfällig-braune Achmedigiftzwerg aus dem Iran ist gemäss diesem Pfaffen klar christlich geprägt mit seiner Verdammnis des Judenstaates. Dieses ganze Christentumbashing sowie die dazugehörige Islamtümmelei ist wohl EU gesteuert und verfolgt nur einen Zweck:Kirchen und Kruxifixe weg, Moscheen und Kopftücher her.

    ——————————–

    Woher soll er´s auch wissen? Die sich evangelische Pfarrer und Pastoren nennen, bilden sich ihre Gottverbindung nur ein, denn sie sind nicht geweiht, sie sind nicht Gottes Bodenpersonal, bilden sich das nur ein.
    An den vielen Schwachsinn aus ihren Mündern erkennt man ihre Simpelkeit und ihr inneres Durcheinander, da hat mancher Atheist mehr Klarheit.
    Aber die sind eben gefährlich, die scheinbar alles genau wissen, weil sie was Geistliches studiert haben und dann meinen, sie können genau definieren was Wahrheit ist und das vor allem den Leuten draußen verklickern als ihre höchsteigene Erkenntnis und Weisheit.

    Oh du armes Deutschland und du arme Kirche.
    Mit welcher Strafe bist du geschlagen an deiner dummen und überheblichen Intelligencia! 🙁

  18. Antisemitismus christlich motiviert

    Der Pfarrer hat doch zu 100 % Recht!

    Und Jesus, Geld und Juden: Eine gefährliche Kombination!

    „Finanzkrisen“ sind auch immer eine Gefahr für die Juden!

    Das christliche, antisemitische Image von den Juden, die Jesus umgebracht haben, aber auch vom geldgierigen Judas Ischariot, der für Geld seine eigenen Leute im Stich lässt, der Jesus und seine Jünger verraten hat, ist noch immer tief im christlichen Bewusstsein verankert – sowohl in seiner ursprünglichen, als auch in seiner modernen Form: Der geldgieige Jude, der jüdische Bettler, der hässliche jüdische Kapitalist, der die Massen ausbeutet…

    Wir erleben dieses Phänomen zur Zeit wieder – In Form von Occupy!

  19. Waren denn die sozialistischen NationalsozialistInnen keine Link_innen?

    Die Guten sind empört:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,812950,00.html

    Die Vertriebenen-Funktionärin Erika Steinbach twittert erst seit wenigen Wochen – dafür aber umso intensiver: über Hitler, Stalin und die NSDAP, die sie als „linke Partei“ bezeichnet. Eine Provokation, sagt Steinbach selbst. Kritiker und Historiker sind befremdet.

  20. Natürlich war der historische Jesus Jude und hat sich so wahrscheinlich auch bis zu seinem Tode gesehen.
    Er hat aber ein völlig neues Gottes- und mit ihm viel enger verknüpftes Menschenbild gebracht, das sich vom jüdischen Gott und erst recht vom islamischen Allah unterscheidet.
    Das heutige Judentum erkennt Jesus nicht als den angekündigten Messias an – aber es gab tausende von Juden, die es damals getan haben.
    Judenchristen waren dem Judentum noch lange nach der Kreuzigung Jesu tief verwurzelt und sahen sich als Juden.
    Griechen, Römer und Heidenchristen kamen dazu, hatten keinen Bezug zum vorchristlichen Judentum mehr und brachten ihre eigenen Einflüsse in die entstehenden christlichen Kirchen ein.
    Das Meiste an christlicher Theologie kam nicht von, sondern nach Jesus – auch da hat Herr Hans Reiter Recht. Die tiefste Wurzel des Christentums liegt im Judentum.

    Die Behauptung dass jeder fünfte Deutsche Antisemit ist, halte ich für dringend anzweifelbar. Ich möchte wissen wer, aus welchen Fragen, an welche Leute diese Aussage glaubt ableiten zu können – in wessen Auftrag. Ich wette, dass das Ergebnis genau dieser art Befragung in anderen Ländern – besonders in islamischen – noch „antisemitischer“ ausgefallen wäre.
    In Deutschland wirken solche „Ergebnisse“ wie Kohle in den Kessel des schlechten Gewissens, der die Bürger gefügiger macht – und das sollen sie wohl auch.
    Sinnvoller wäre echter und vor allem unverkrampfter Kontakt und lockeres Zusammenleben von Juden und Christen zu fördern – statt weiter künstlich an der Verkrampfung des Verhältnisses zu arbeiten.

    Was der alte Mann trotz seines langen Lebens als Pfarrer scheinbar nicht kapiert hat, wenn er das uralte und natürlich weltweit etablierte christliche Kreuzschlagen als „Verletzung jüdischen Eigentums“ kriminalisiert und es „theologisch christlichen Antijudaismus“ nennt.

    Auch Backe!

    So extrem bescheuert geht wohl nur in Deutschland.

  21. @ #37 Selberdenker (02. Feb 2012 14:56)

    Die Behauptung dass jeder fünfte Deutsche Antisemit ist, halte ich für dringend anzweifelbar.

    Dann rede doch mal mit dem normalen „Michel“ am Stammtisch über Juden!

  22. Hier spricht noch so ein kichenamtlicher Blindgänger:

    Die bürgerliche Gesellschaft braucht Juden, Christen und Muslime, die die Schätze ihrer Religion in den demokratischen Diskurs einbringen und dabei zur Kraft des Friedens werden.

    Das erklärte der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München) beim Jahresempfang der Evangelischen Akademie Tutzing (Starnberger See) am 25. Januar.

    http://www.idea.de/index.php?id=1507&tx_ttnews%5Btt_news%5D=102060&cHash=f29f9cc95145f579e25ae66866cc420f

  23. Jeder Generation nach dem Krieg wurde eingebimst, dass der Mord an den Juden das schlimmste Verbrechen der Weltgeschichte ist und dass Antisemiten verachtenswerte Untermenschen sind. Dass es so wenig Nazis in Deutschland gibt, ist ein Resultat davon.

    Dass die christlichen Kirchen Nächstenliebe, Fremdenfreundlichkeit, Antirassismus lehren (bis zur Selbstaufgabe), ist besser bekannt als jedes christliche Dogma. Wo sollen denn diese Millionen Antisemiten mit christlichem Hintergrund auf einmal herkommen? Die Christen, die sich mit der Bibel auskennen, und von denen kenn ich eine ganze Menge, sind israelfreundlich bis israelbegeistert.

    Kauft nicht bei Juden! – Das kommt doch heutzutage von Mitgliedern der Linken. Und die sind bekanntermaßen nicht besonders christlich.

    Na, und was der alte Ex-Pfarrer da über den Islam erzählt, hat nicht so wirklich seine Wurzeln in Koran und Sunna und auch nicht in der Lebenswirklichkeit unserer heutigen Welt.

  24. Also das es einen von den christlichen Kirchen propagierten Antisemitismus gab, ist doch selbst innerhalb der Kirchen nicht mehr umstritten. Es war ein schlimmer Fehler, den es aufzuarbeiten gilt – die Fähigkeit zum erkennen und aufarbeiten eigener Fehlentwicklungen unterscheidet doch die meisten Christen vom Islam. Etwas ausführlicher und weniger aufgeregt zu dieser Frage:

    Unter Kreuz und Halbmond:
    Die Juden im Mittelalter (Buchbesprechung)

    http://www.haolam.de/?site=artikeldetail&id=5633

  25. #31 Tourguide (02. Feb 2012 14:34)

    Natürlich ist der latente Antisemitismus kirchengeschichtlich bei uns gewachsen.

    Eigentlich bleibt der Pfaffe a.D. aus BS aber in seiner Argumentation nicht richtig zu Potte. So muss das heissen: Die Christen haben von den Juden Gott übernommen, ohne die Juden vorher um Erlaubnis zu fragen. Jesus noch dazugeklaut. Das ist ja wohl der Oberantijudaismus schlechthin. Frechheit! Meganazi!

  26. Danke für den gelungenen Artikel zum christlichen Verständnis des Judentums und diese passende Klarstellung zu dem Ruhestands-Pfarrer.

  27. Es ist kein „Zufall“, dass gerade die erklärten Opfer der Nazis, Juden und Zigeuner, momentan wieder angegriffen werden, während die Faktoren, denen es schwer fällt, ihre Sehnsucht nach der Nazivergangenheit zu verheimlichen, stärker werden können!

  28. Ohne Zweifel ist die Geschichte der Kirche auch eine des Antijudaismus gewesen. Das hat zu tun mit der Trennung vom Judentum und der Entstehung eines politischen Christentums (Christentum als Staatsreligion) sowie dem nach dem Wegsterben der ersten Apostel immer mehr eindringenden Deutens der (eigentlich hebräischen) Bibel mithilfe griechischer Philosophie. Bei den meisten Kirchenvätern sind deutliche Anzeichen antijüdischer Propaganda vorzufinden. Besonders auch die Lehre, daß die Kirche Israel abgelöst und somit ersetzt habe, rührt aus diesen Quellen. Auch Luther hat aus diesen geschöpft und sein Antisemitismus ist anhand einiger seiner (vor allem späteren) Schriften unübersehbar geworden.

    Im Grunde ist dieser Antisemitismus heute jedoch nicht oder wenigstens kaum mehr relevant. Das rührt daher, daß auch die Kirche aus vielen dieser ihrer Fehler durchaus gelernt hat; auch der Vatikan hat bzgl. seiner Haltung zu Israel bzw. dem historischen wie dem moderne Judentum viele durchaus lobenswerte Änderungen vorgenommen.

    Dem – von Juden geschriebenen – Neuen Testament jedoch einen Antisemitismus unterschieben zu wollen, ist geradezu absurd. Die Christenheit ist aus der „Sekte der Nazarener“ hervorgegangen, einer jüdischen Sekte, die erst später, in Antiochien, „Christen“ benannt wurden. Jesus war Jude, und auch die Apostel waren Juden. Das NT ist im Grunde eine Zusammenstellung durch und durch jüdischer Schriften; strittige Auseinandersetzungen sind im Grunde solche von „innerjüdischer“ Natur.

    Völlig anders hingegen sieht es hinsichtlich des sich erst im 7. Jahrhundert erheben Mohammedanismus aus. Hier ist der Judenhaß in Koran und Hadithen (respektive anderen Überlieferungen) deutlich erklärt und zieht sich durch die Geschichte bis auf den heutigen Tag. Auf diesem Auge scheint der „Herr Pfarrer emeritus“ allerdings blind (geworden?) zu sein, sonst würde er – mit Verlaub – nicht einen solchen grandiosen Schmarrn verzapfen, der vielleicht dem Erkenntnisstand eines Dreizehnjährigen, nicht aber dem eines reifen und gebildeten Theologen entsprechen dürfte.

  29. Christen haben im Verlauf der geschichtlichen Epochen alle möglichen Menschengruppen verfolgt und oftmals ausgerottet: Häretiker, Ureinwohner, Hexen, Heiden, Moslems sowie zahlreiche weitere.

    Doch hebt sich eine ethnische Gruppe von allen anderen ab, wurde sie doch hartnäckig und unablässig seit den frühesten Tagen des Christentums verfolgt, von der Antike bis in unser modernes Zeitalter: die Juden.

    Man sollte daher erwarten, daß bibelgläubige Christen, sofern sie die ganze Bibel lesen, per Definition Antisemiten sind.

    Überraschenderweise ist dies nicht der Fall. Obwohl die herausragendsten Antisemiten in der Geschichte zumeist auch christliche Glaubenseiferer waren, gab es doch zu allen Zeiten auch Fromme, die sich der Verfolgung der Juden entgegenstellten, manchmal sogar Juden vor Angriffen durch ihre christlichen Zeitgenossen in Schutz nahmen.

    Die zahlreichen fundamentalistischen Strömungen des Protestantismus in den heutigen USA können für diese Haltung als beispielhaft gelten. Obwohl ihnen jedes Wort in ihrer Bibel die wortwörtliche Wahrheit gilt, stellen sie sich gegen den Antisemitismus, und handeln häufig auch entsprechend.

    Weshalb?

    http://www.humanist.de/kriminalmuseum/heiland1.htm

  30. @ #46 Tom62 (02. Feb 2012 15:12)

    Du kennst das „Neue Testament“ nicht!

    Glaubt man nämlich Jesus bzw. dem Neuen Testament, stammen die Juden sogar vom Teufel ab (Joh 8:44), sind „ein Greuel … und gehorchen nicht und sind zu allem guten Werk untüchtig“, nach der kath. Einheitsübersetzung von 1980 in etwas zeitgemäßerer Sprache „abscheuliche und unbelehrbare Menschen, die zu nichts Gutem taugen“, (Tit. 1:16), denn sie „haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen feind“ (1.Thess 2:15), und da ist es nur folgerichtig, wenn bereits die Bibel Juden androht, was dann spätere Generationen von Christen ausgeführt haben: „Euer Blut komme über Euer Haupt“ (Apg 18:6), und „es gibt viele Freche, unnütze Schwätzer und Verführer, besonders die aus den Juden, denen man das Maul stopfen muß“ (sic! Tit 1:10-11).

  31. Immer bedeken: Wir haben die Zeit der Aufklärung lange hinter uns und das Grauen des Holocaust und dessen Aufarbeitung und die Lehre daraus ist meiner/unserer Generation Pflicht und Anliegen.
    Juden sind seit 2-3 Generationen in Deutschland in der Geselschaft nicht wahrnehmbar, wie sollte sich da ein Antisemitismus halten bzw entwickeln?
    Gewiß ist der in der Gesellschaft latent vorhandene Antsemitismus ideoligisch/weltanschaulich getragen, wobei das Christentum keine große Role spielen dürfte.
    Häßlich ist der als Isreaelkritik getarnte Antisemitismus der Linken und Moslems, weil verlogen und hassgetragen.

  32. Die Verdrehung und Verrückheit wird weiter blühen!!!!!!!!!!! Bald wird sich keiner mehr zurecht finden, was ist eigentlich wahr – was falsch eh Lüge. Dann kann das Establishment endgültig mit uns machen, was es will. Merke gerade, das stimmt ja nicht. Es ist ja schon soweit!

  33. #48 Wilhelmine (02. Feb 2012 15:15) bzgl #46 Tom62 (02. Feb 2012 15:12)

    Du kennst das “Neue Testament” nicht!

    Ich denke, ich kenne das NT nach nun fast dreißigjähriger relativ intensiver Beschäftigung damit vielleicht doch ein wenig besser als die (mit Verlaub) Hetzer, von deren Seiten Sie hier so gerne zitieren. Vor allem aber ergibt der jeweilige Textkontext, daß mit „den Juden“ (richtiger wäre allerdings „den Judäern“ im Gegensatz zu „den Israeliten“) keineswegs das gesamte jüdische Volk angesprochen ist, sondern nur jene aus seiner religiösen Oberschicht, die Jesus entsprechend kritisiert hat. Ähnlich auch die Aussagen der Apostel. Vor allem aber begründet das NT keine Übergriffe gegen andere Menschen an sich, sondern schließt sie für den, der es befolgen will, geradezu aus.

    Versuchen Sie das NT mal im Zusammenhang und weniger selektiv zu lesen!

  34. @ #51 Tom62 (02. Feb 2012 15:24)

    Hoffentlich lesen Sie den „Koran“ dann auch weniger selektiv!

    Antijudaismus im Neuen Testament (NT) ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts, besonders seit 1945, ein Thema der NT-Forschung!

    Dabei werden Aussagen im NT gegen Juden, die eine „Verwerfung“ des gesamten erwählten Gottesvolks, der Israeliten, nahelegen, aus ihrer historischen Entstehungssituation erklärt.

    Traditionelle christliche Substitutionstheologie berief sich oft auf solche NT-Aussagen, um den Antijudaismus im Mittelalter und in der Neuzeit zu begründen. Damit rechtfertigten Kirchen, christliche Regierungen und Bevölkerungsmehrheiten häufig Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Minderheiten in der Christentumsgeschichte.

    Ein Teil der dadurch zustande gekommenen antijudaistischen Vorurteile und Klischees bereitete den Antisemitismus (bis 1945) mit vor und wirkte mit diesem zusammen bis hin zum Holocaust an den europäischen Juden.

    Diese Wirkungsgeschichte spielt im jüdisch-christlichen Dialog seit 1945 eine bedeutende Rolle.

  35. Und erst Papst Johannes XXIII. hat 1959 die „perfidis Iudaeis“, die „treulosen Juden“, gerne auch mit „perfide“ übersetzt, aus der Karfreitagsfürbitte gestrichen. Den katholischen „Amici Israel“, die das in den Zwanziger Jahren gefordert hatten, war es noch schlecht ergangen: Die Gruppierung wurde verboten, ihre Anführer mussten in peinlichen Verhören widerrufen.

    Der Kirchenhistoriker Hubert Wolf: „Die Freunde Israels, eine Gruppe von 3.000 Priestern, 328 Bischöfen, Erzbischöfen und 19 Kardinälen, unter ihnen der Münchner Erzbischof Michael von Faulhaber, haben sich 1926 zusammengeschlossen, um die Versöhnung von Juden und Christen, speziell der Katholiken, zu fördern. In einer Zeit, da überall in Europa, nicht nur in Deutschland, Antisemitismus grassierte, entschied sich eine hohe Zahl katholischer Priester und Ordensleute, einen philosemitischen Akzent zu setzen. Sie wollten deutlich machen, dass zwischen Judentum und Katholizismus enge Brücken bestehen, dass man das Neue Testament nicht ohne das Alte lesen kann, dass Jesus selber Jude war und dass man als Christ immer das Jüdische mitsehen muss, wenn man richtiger Christ und Katholik sein wollte. Diese Initiative blieb bis heute weitgehend unbeachtet.“

    http://www.netzeitung.de/voiceofgermany/281079.html

  36. #47 Wilhelmine (02. Feb 2012 15:12)

    … Christen haben im Verlauf der geschichtlichen Epochen alle möglichen Menschengruppen verfolgt und oftmals ausgerottet: Häretiker, Ureinwohner, Hexen, Heiden, Moslems sowie zahlreiche weitere …

    Könnten Sie konkret werden?

  37. So kann man lebenslang seinen Beruf verfehlen. Wenn der nicht schon im Ruhestand wäre, müßte man ihn dahin versetzen und dann am besten ab zur Urlauberseelsorge in Saudi-Arabien.

  38. Also, ich bin schon oft im leben als Nazi beschimpft worden.Antisemit bin ich aber mit Sicherheit nicht.Die Juden, die ich kennen lernte, vielen mir nicht negativ auf,noch vielen sie mir als anders auf.Ich habe noch nie erlebt, wie eine Horde pöbelnder Juden alte Menschenin der U Bahn beschimpfen.
    Seltsamer Weise hörte ich am häufigsten, ein Nazi zu sein, die sich aus religiösem Vorwand heraus berechtigt fühlen, öffentlich die Vernichtung Israels zu fordern.Meine meinung ist….lasst sie machen.Siemachen sich lächerlich.Ein Nazi ist mitlerweile der,der andere bittet, die Füsse von der Bank zu nehmen.Dazu kommt, das der übelste Hassprediger und Terrorist,resozialisierbar ist, wärend der Nazi
    a.) von Geburt an schlecht ist.
    b.)Es keine Möglichkeit der Resozialisierung für einen Nazi gibt
    c.)haben sie alle die gleichen genetische Eigenschaften wie z.B. mangelnden Intelekt,Judenhass,ausgeprägte Agression,schlechtes Aussehen,überproportionale berufliche Untätigkeit als auch ein Mangel an Verständniss, für alles Fremde und den willen zur völligen Vernichtung alles fremden.
    Hinzugekommen sind Dinge, die nur von Kennern der Szene erkannt werden, wie z.B. Kritik am politischen Sinn und Wirken von Autonomen.

    Tag für Tag wird es lächerlicher.Ich bin mir sicher, das geht nicht mehr lange gut.Nachdem jetzt ca. 60-70% der Bevölkerung erkennen mussten, das es weitaus schlimmere Taten als die der rechten gibt,diese den Politikern aber nicht wichtig erscheint, weiles nur das eigene Volk ist, grummelt es stark im Volke.
    Seit dem man weiss, das man seinen Job verliert und eine Hexenjagd startet, wenn man unbequeme Warheiten anspricht und dieses Toleranzgeschwätz nur Feigheit ist,hat sich einiges in D. geändert.Auf die wahlen der nächsten Jahre dürfen wir gespannt sein und ob es einer Partei gelingt, die 50% der Bevölkerung zur Wahl zu animieren, die wegen des feigen Geschwätzes und der leeren Frasen,seit Jahren nicht mehr gewählt haben.
    Meiner Meinung nach,fehlt nur noch die richtige Partei und die bisherigen Parteien betteln ja förmlich darum, dass endlich jemand ihre verprellten Wähler erhört.Würde Sarrazin eine Partei gründen,hätte er mehr als 40% der Stimmen bei den nächsten Wahlen.Durch aktivierte längst verlohrener Wähler könnte er sogar die absolute merheit errreichen.ich bin mir ganz sicher.
    Darum….lasst sie weiter Quatschen.Jeder weiter Nazi Apell,jede Islam gehört zu D. Rede,jedes weitere Opfer der Naziphobie,macht dem Bürger mehr und mehr klar, das wir von einer Bande Menschen regiert werden, die ihre wahnwitzigen Fantasien ausleben , die das Gegenteil von dem sind, wozu sie eigentlich dienen sollten und zwar einzig und alleine zum Wohle dieses Volkes.

  39. Dieser „Geistliche“ hätte besser geschwiegen. Ich empfehle auf der Seite von Dr. Gudrun Eussner die Rede des Oberrabbiners von London, Lord Jonathan Sachs zu lesen, die dieser in der Gregoriana in Rom gehalten hat. Er spricht vom jüdisch-christlichen Erbe, das einzigartig ist:http://eussner.blogspot.com/2011/12/oberrabbiner-lord-jonathan-sacks-hat.html
    Auch die Homepage von Lord Sachs ist sehr interessant. Seine Rede zum 27. Januar ist hörenswert, weil er auch die Verbrechen gegen die Menschlichkeit in unseren Tagen anprangert.

  40. @ #56 Rachel (02. Feb 2012 15:59)

    Warum soll verschwiegen werden was wahr ist?

    Und was hat der Antisemitismus vieler Deutscher mit Lord Sachs zu tun?

    @ #55 elohi_23 (02. Feb 2012 15:50)

    Google doch mal nach Inquisition und Hexenverfolgungen.

  41. #56 Rachel:

    Dieser “Geistliche” hätte besser geschwiegen.

    Leute! Es handelt sich um einen Leserbrief in den „Westfälischen Nachrichten“, dem Münsteraner Käseblatt!

  42. Ich bin Christ und war noch nie ein Antisemit, selbt zu der Zeit, als ich noch ein Gutmensch war. Dieser Pfarrer redet kompletten Sch***. Wißt ihr was lustig ist ? Daß manche die massenhaften Kirchenaustritte als Abkehr der Menschen vom Christentum deuten. Bei solchen (Un)-Geistlichen, Dialüg-Spinnern und Islamverharmlosern sind die Kirchenaustritte für mich eher ein Zeichen, daß den Leuten der Glauben am Herzen liegt und sie daher Lebewohl sagen zu so einer Kirche !

  43. Also wie die Bibel erzählt, wird Jesus Christus öfter mit Rabbi angesprochen.

    +++

    Tatsächlich schwang Luther üble antisemitische Reden und schrieb besonders im Alter schreckliche Traktate gegen Juden. Worauf sich die Nazis ausdrücklich beriefen.
    http://www.theologe.de/martin_luther_juden.htm

    Aber dies ist Historie!

    Und darum geht es:

    Jetzt und aktuell wird der Antisemitismus eifrig gepflegt durch die Linksrotgrünbraunen und Moslems!

  44. #59 Wilhelmine (

    Inquisition und Hexenverfolgungen sind bloß alte aufgeblasene Hüter der Linken. Das hat es zwar gegeben, aber in den meisten Fällen hatte die Inquisition recht.

    Hexerei war ja nur Aberglaube, kein Irrglaube und somit kein Gegenstand der Inquisition.

    Der Befehl zur Hexenverbrennung steht nicht im NT sondern woanders:
    „Hexen sollst du nicht am Leben lassen“.
    2 Mose, 22 Kapitel, Vers 17.

    Der berühmte französische Physiker Pierre Duhem wurde 1908 fast gelyncht, als er die historische Wahrheit aussprach: „Im Prozess gegen Galileo Galilei habe „ die wissenschaftliche Logik“ dort gestanden, wo sie immer noch stehe, nämlich auf der Seite der Heiligen Inquisition“.

    Google doch mal nach
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Duhem

  45. Ich wurde vor der Schlichtungsstelle der evangelischen Diakonie von einer Kollegin denunziert und ausgeschlossen, weil ich Jude bin. Das Kreuz mit der evangelichen Kirche, in der Jüdischen Zeitung veröffentlich, passt zu der Aussage des Pfarrers. Das erste sog. Apostelkonzil war ein rein jüdisches Konzil. Wer mehr dazu wissen möchte und nicht nur mit Halbwissen glänzen möchte, kann sich hier informieren.

    http://www.freie-juedische-meinung.de/de/juedische-gemeinden-in-deutschland-rde/bielefeld/493–das-kreuz-mit-der-evangelischen-kirche

    Im Übrigen, es gibt unter uns viele, die sehr kritisch sind, aber nicht verletzten oder die andere Religion in Abrede stellen.

  46. Jesus wurde als Jude geboren, da seine Mutter Maria Jüdin war, sie wiederum hatte jüdische Eltern: Joachim und Anna, also Jesu Großeltern mütterlicherseits.

    Jüdin oder Jude ist in der Regel jedes Kind, das eine jüdische Mutter hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Mutter gläubig ist oder nicht.

  47. Selbst ein positiver Islam steht dem Judentum -auch theologisch- viel näher als das Christentum

    Viel mehr könnte man die Juden nicht beleidigen, als zu sagen, daß der Islam dem Judentum nahesteht. Das ist Antisemitismus ! Also besser Klappe halten. Was soll überhaupt ein „positiver Islam“ sein? Gibt es auch einen positiven Faschismus oder einen positiven Kommunismus ?

  48. @ #61 gideon (02. Feb 2012 16:08)

    Ich bin Christ und war noch nie ein Antisemit, selbt zu der Zeit, als ich noch ein Gutmensch war.

    Bist du Allein auf der Welt?

    Geh doch nicht von Dir aus!

    Rede doch mal mit „normalen“ Deutschen über Juden und/oder Israel.

    Da kommt oft ein Hass zutage, man glaubt es nicht. Und das sind nicht nur „Linke“, sondern auch ganz normale C*DU-Wähler.

    daß den Leuten der Glauben am Herzen liegt und sie daher Lebewohl sagen zu so einer Kirche !

    Die Leute treten in der Mehrheit aus der Kirche aus, weil sie „Kirchensteuer“ sparen wollen.

  49. Ich habs schon immer gewusst! 😀

    Der „positive Islam“ steht übrigends auch dem Atheismus sehr nahe. Denn positiver Islam kann nur die Abwesenheit von Islam sein.

  50. Die Hexenjagd wurde hauptsächlich betrieben vom Volk, das in Denuntiantentum schwelgte, nicht von der Kirche. Gerichtet wurde von einem weltlichen Gericht. Auch hatte so die neueingerichtete(!), weltliche Justiz die, Möglichkeit ihre Legitimation zu beweisen.
    Den hochnotpeinlichen Folterverhören saß ein Priester anbei.
    In rein kath. Ländern Italien und Spanien gab es faktisch keine Hexenverfolgung.

  51. #59 Wilhelmine:

    Und was hat der Antisemitismus vieler Deutscher mit Lord Sachs zu tun?

    Allerhand! Der von mir in #54 zitierte Papst Johannes XXIII. kommt auch vor, Lord Sacks sagte in der vatikanischen Universität:

    „The history of the relationship between the Catholic Church and the Jews was not always a happy or an easy one. Too often it was written in tears. Yet something extraordinary happened just over half a century ago, when on 13 June 1960 the French Jewish historian Jules Isaac had an audience with Pope John XXIII and presented him with a dossier of materials he had been gathering on the history of Christian antisemitism. That set in motion the long journey to Vatican II and Nostra Aetate, as a result of which, today, Jews and Catholics meet not as enemies, nor as strangers, but as cherished and respected friends.”

    http://www.chiefrabbi.org/ReadArtical.aspx?id=1843

    Die Karfreitagsfürbitte hatte Johannes XXIII. allerdings schon 1959 geändert, bei der Karfreitagsmesse im Petersdom hatte er die „treulosen Juden“ weggelassen und dies 1960 für die ganze Kirche vorgeschrieben.

  52. @69 Wilhelmine

    Ich gehe nicht nur von mir aus. Es geht in dem Artikel um angeblich christlich motivierten Antisemitismus. Daher müssten Christen eigentlich am meisten antisemitisch veranlagt sein. Ich wollte nur sagen, daß dem nicht so ist. Weder bei mir , noch bei vielen anderen. Das ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung. Daß es in Europa viel Antisemitismus gibt, will ich nicht bestreiten. Bestreiten will ich nur, was dieser Pfarrer gesagt hat.

  53. @ 71 Schweinsbraten (02. Feb 2012 16:53)

    Die Hexenjagd wurde hauptsächlich betrieben vom Volk, das in Denuntiantentum schwelgte, nicht von der Kirche.

    Nein, die Fürstbischöfe und die kath. Kirche, siehe Rekatholisierungspolitik, in Ellwangen, Würzburg, Bamberg etc. hatten gar nichts mit Hexenverfolgungen zu tun….

    Leugne weiter, hauptsache Du fühlst Dich wohl dabei!

    Dort gibt es zwar überall Original-Dokumente über die Hinrichtungen , aber wenn Du es sagst…. 😉

    Im würzburgischen Gerolzhofen wurden zwar damals Verbrennungsöfen installiert, um die rund 200 Menschen pro Jahr „fristgerecht“ verbrennen zu können….aber ist alles nicht gewesen.

  54. @ #72 Heta (02. Feb 2012 16:56)

    Ich habe mich auf u.g. Aussage bezogen, bist Du Rachel? Außerdem reden wir gerade über Deutschland und nicht England :

    #58 Rachel (02. Feb 2012 15:59)
    Dieser “Geistliche” hätte besser geschwiegen.

    Die Karfreitagsfürbitte hatte Johannes XXIII. allerdings schon 1959 geändert, bei der Karfreitagsmesse im Petersdom hatte er die „treulosen Juden“ weggelassen und dies 1960 für die ganze Kirche vorgeschrieben.

    Aber die „Orthodoxen Päpste“ der Kopten und Griechen haben noch gar nichts geändert!

  55. #74 Wilhelmine

    Die Schuld der Kirche möchte ich nicht leugnen, aber es wird auch viel Falsches geschrieben.Als heimatkundlich interessierter Mensch habe ich mir viele Geschichten von Hexen durchgelesen. Es ist tatsächlich so, wie #71 Schweinsbraten schreibt. Da gibt es den Bauer, der mit der Magd ein Verhältnis anfängt und seine Frau als Hexe denunziert, um sie los zu werden, da gibt es den Arzt, der eine in der Kräuterheilkunde bewanderte Frau wegen Hexerei anzeigt, um eine Konkurrentin los zu werden usw. Zusätzlich haben auch noch die Nazis die Zahl der auf dem Scheiterhaufen verbrannten Hexen gezielt in die Höhe getrieben. Es sollte auch noch erwähnt werden, daß es auch innerhalb der Kirche viele Gegner gab, z.B Friedrich Spee und andere.

  56. @ #48 Wilhelmine (02. Feb 2012 15:15)

    Du kennst das “Neue Testament” nicht!

    Glaubt man nämlich Jesus bzw. dem Neuen Testament, stammen die Juden sogar vom Teufel ab (Joh 8:44), sind “ein Greuel … und gehorchen nicht und sind zu allem guten Werk untüchtig”, nach der kath.

    Gut, du kennst als das NT. Dann erkläre mir mal, wieso Jesus den Petrus Satan nannte?

    http://www.bibel-online.net/text/elberfelder_1905/matthaeus/16/#23

    Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh hinter mich, Satan! du bist mir ein Ärgernis, denn du sinnest nicht auf das, was Gottes, sondern auf das, was der Menschen ist.

  57. @ #73 gideon (02. Feb 2012 16:59)
    69 Wilhelmine

    Wunderbar, dann lebe weiter in Deiner schönen Heilen Welt in Deutschland, alle Deutschen sind gut und es keine Antisemiten und wenn sind es sowieso nur pöhse Linke…

    Leute die für Die Freiheit , PRO etc. schon mal auf der Strasse standen und in Diskussionen gerieten, können leider ein anderes Lied darüber singen…auch von ganz normalen Nicht-Linken deutschen Mitbürgern.

  58. #75 Wilhelmine:

    Ich habe mich auf u.g. Aussage bezogen, bist Du Rachel? Außerdem reden wir gerade über Deutschland und nicht England:

    Lord Sacks hat aber was mit der historischen Feindschaft zwischen Kirche und Judentum zu tun. Aber das hier ist rein deutsch, Gideon Böss über „Antisemiten und edle Antisemiten“ (ich bin nicht Rachel):

    „Am 27. Januar wurde im Bundestag an die Befreiung von Auschwitz erinnert und Reich-Ranicki berichtete über seine Zeit im Warschauer Getto. Alle waren betroffen und bereit, die Ewiggestrigen zu bekämpfen…Und fast zeitgleich wird mit allen Ehren ein promovierter Holocaustleugner vom Bundespräsidenten empfangen. Es handelt sich dabei um Mahmud Abbas, der seit Jahren als Gesprächs- und Verhandlungspartner geschätzt wird und den noch keiner der deutschen ,nie wieder‘-Politiker auf sein krankes Weltbild hingewiesen hat. (…)

    Offenbar gibt es für deutsche Politiker einen Antisemitismus mit edlen Motiven, den sie vom gewöhnlichen Antisemitismus unterscheiden. Vielleicht ist es die Faszination für diese edlen Antisemiten, der sogar Bundestags-Hinterbänkler dazu treibt, unbedingt Gespräche mit Hamas-Vertretern führen zu wollen. Im Grunde könnten sie sich auch mit Holger Apfel treffen, aber das kommt ihnen nicht in die antifaschistische Tüte“:

    http://boess.welt.de/2012/02/01/antisemiten-und-edle-antisemiten/

  59. #78 Wilhelmine
    Warum gleich so heftig ? Bitte genau lesen. Ich habe nicht behauptet, daß es keine Antisemiten gibt. Ich wollte nur der Behauptung dieses Pfarrers entgegentreten, der so getan hat, als ob Antisemitismus christlich motiviert wäre. Ich habe keine Christen getroffen, die Antisemiten sind. Frag mal einen Antisemiten, ob er gläubiger Christ ist, oder ob ihm Jesus mal kreuzweise kann.
    Und übrigens lebe ich nicht in einer heilen Welt, ich habe in den letzten Wochen die Diskussion um einen möglichen Krieg zwischen Israel und Iran genau verfolgt. Die gehässigen Kommentare nicht nur gegen Israel, sondern überhaupt gegen Juden sind mir dabei nicht entgangen, und sie waren auch beileibe nicht nur in der taz zu lesen.

  60. @ #80 gideon (02. Feb 2012 17:36)

    Ich wollte nur der Behauptung dieses Pfarrers entgegentreten, der so getan hat, als ob Antisemitismus christlich motiviert wäre.

    Sie haben nur eine dicke Lippe , aber keine historischen Kenntnisse!

  61. @ 71 Schweinsbraten (02. Feb 2012 16:53)

    Und übrigens, die größten Hexenverbrennungen fanden zu den Anfängen der Aufklärung (als man versuchte, sich den christlichen Einflüssen zu entziehen) und auch zur Zeit der “späten Kreuzzüge” (welche aber keine wie im Mittelalter wahren Kreuzzüge = Verteidigungszüge gegen den Islam waren, sondern säkulare Herrschaftskonflikte) in der beginnenden Neuzeit statt.

    Berühmtestes Beispiel ist wohl Jeanne d’Arc, eine katholische Heilige, die Jungfrau von Orléans.

  62. Du machst es Dir wirklich zu einfach, erkläre Du es mir doch.

    Ich denke du kennst das NT? Wieso weißt du das nicht?

    Jesus sagt es doch selbst:

    denn du sinnest nicht auf das, was Gottes, sondern auf das, was der Menschen ist

    Der Apostel Petrus wurde Satan genannt, was er in dem Augenblick dann wohl auch war, weil er menschlich gesonnen hatte und Christus von dem Weg nach Golgatha abbringen wollte. Und nun ließ mit dem gleichen Wissen deine andere Stelle noch mal. Die Juden waren Söhne des Teufels, weil sie versuchten ihn zu töten. Das waren nicht die Juden allgemein, das waren diese Juden, die dort standen. Und sie waren es in genau diesem Augenblick.

  63. Sie haben nur eine dicke Lippe , aber keine historischen Kenntnisse!

    Was hältst du von dem Satz: Es gibt Antisemiten, die biblische Aussagen für den Antisemitismus mißbrauchen, wiewohl das Christentum nicht grundsätzlich antisemitisch ist und es gibt genauso Juden, die wirklich Teufel sind, auch wenn es nicht auf alle zutrifft.

  64. Dann sagen Sie mir, wo meine historischen Kenntnisse schwächeln. Übrigens wäre ein sachlicherer Ton nicht unbedingt falsch !

  65. Siehe oben #47 Wilhelmine (02. Feb 2012 15:12)

    Wilhelmine dieses da von dir verlinkte Pamphlet ist so schlecht und die Argumentation so grotesk, dass nicht bereit bin, mich näher damit zu befassen.

  66. Ich wurde vor der Schlichtungsstelle der evangelischen Diakonie von einer Kollegin denunziert und ausgeschlossen, weil ich Jude bin.

    Ein interessanter Beitrag der Link den du da gesetzt hast, doch inhaltlich greift das ein wenig zu kurz.

    a) Es ist grundsätzlich Sache eines Betroffenen sich für den Anwalt seiner Wahl zu entscheiden und nicht Sache der gegnerischen Anwältin.
    b) Wenn du die Bibelstellen weiter ließt auf die sich Frau Anwältin eingeschossen hat, dann kommst du an die Stelle in der es heißt: „Lasst euch doch lieber übervorteilen“. Fazit: Wenn sich Frau Anwältin auf diesen Passus beruft, dann würde ich einfach ein wenig weiter lesen bis zur besagten Stelle, einen schlechten Vergleich vorschlagen und sie auffordern einzuwilligen.

  67. #53 Wilhelmine (02. Feb 2012 15:36) bzgl. #51 Tom62 (02. Feb 2012 15:24)

    Hoffentlich lesen Sie den “Koran” dann auch weniger selektiv!

    Da machen Sie Sich mal keine Sorgen: Den lese ich, wenn ich darin lese, durchaus nicht selektiv. Und doch komme ich bei Koran, Hadith & Co., genau darum, weil ich sie nicht selektiv lese, auf durchaus andere Schlüsse als die, die ich beim durchaus ebenfalls nicht selektiven Lesen des Neuen Testamentes ziehe.

    Aber ich kann Ihnen die Leute sagen, die für gewöhnlich NT und Koran selektiv lesen und auch so präsentieren: Das sind genau die Islam-Apologeten und zugleich notorischen Christuslästerer, aus deren fragwürdigen Ergüssen Sie oben reichlich zitiert haben, und die das, was sie selber tun, anderen in die Schuhe schieben.

    Antijudaismus im Neuen Testament (NT) ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts, besonders seit 1945, ein Thema der NT-Forschung!

    Das können viele sagen, ohne daß daraus ein Wahrheitsgehalt herauslesbar wäre; „die Forschung“ als wahrheitsbestimmende zudem gibt es ohnehin nicht; auch muß ich darum, selbst wenn es sie gäbe, noch lange nicht deren „Forschungsergebnisse“ kritiklos teilen und 1:1 weiterverbreiten. Selber denken ist angesagt.

  68. Was genau ist an dem Brief jetzt falsch oder politisch korrekt?

    Ganz im Gegenteil kritisiert der Pfarrer endlich mal die (tatsaechlich politisch korrekte) Einstellung der Kirchen, dass Jesus was anderes als ein Jude war und dass die Juden nicht mehr G-ttes auserwaehltes Volk seien sondern durch die Kirche als solches ersetzt wurden.

    Ich finde es gut, wenn ein christlicher Pfarrer mal die Wahrheit sagt. Normalerweise hoert man ueber die juedischen Wurzeln des Christentums immer nur von amerikanischen Christen.

  69. Ich gehe nicht nur von mir aus. Es geht in dem Artikel um angeblich christlich motivierten Antisemitismus. Daher müssten Christen eigentlich am meisten antisemitisch veranlagt sein.

    Und das sind sie nicht?

    Die beiden grosse Kirchen in Deutschland scheinen mir nicht sehr israelfreundlich zu sein. Und die meisten Pfarrer haben auch mehr Mitleid mit Terroristen in Gaza als mit juedischen Kindern in Sderot. Staendig hoert man, wie sich die grossen Kirchen mit den Palaestinensern solidarisieren, weil die Juden ja so superboese seien (und auf Jerusalem natuerlich sowieso keinen Anspruch haetten, woher auch?).

    Geh doch mal in eine zufaellige Kirche in Deutschland und erkundige Dich, wieviele Hilfsprogramme sie haben fuer Juden in Israel, fuer Araber in Palaestina und fuer Afrikaner im Sudan. Rate mal, wem sie da am meisten geben? Und wie nennen die Kirchen doch gleich das heilige Land? Israel? Nein. Sie nennen es Palaestina.

    Aber der christlich motivierte Antisemitismus ist natuerlich „angeblich“ und dass viele (vielleicht die meisten) Christen tatsaechlich antisemitisch veranlagt sind, das kann man ja ignorieren.

  70. @ #91 Tom62 (02. Feb 2012 18:22)

    Es hat schon was mir Jesus tun. Ohne seinen Tod am Kreuz gäbe es keine Grundlage für die Christliche Religion und als Folge auch keine Moslemische, auch hier wird er als Prophet verehrt.

    Für diese „Schuld“ bezahlen die Juden seit 2000 Jahre mit Ausgrenzung und Verfolgung, dabei müssten Christen und Moslems ihnen dafür dankbar sein, ohne diesen Juden Namens Jesus gäbe es ihre Religionen gar nicht.

  71. Das können viele sagen, ohne daß daraus ein Wahrheitsgehalt herauslesbar wäre;

    Es gibt ohnehin nur den für eine Gruppe relevanten Wahrheitsgehalt und der ist erkennbar am Verhalten der Gruppe. Ganz gleich was im Koran oder den Hadithen steht, relevant ist das was die Salafisten sagen, so vor mir ein Salafist steht und was ein Wahabit sagt, so vor mir ein Wahabit steht. Im Christentum ist es genauso. Steht vor mir ein ernsthafter Katholik, dann ist die katholische Lesart relevant.

    Und das Judentum selbst kennt einmal fromme Juden, die selbst Zionisten geworden sind und die sich aktiv für Israel einsetzen und es kennt fromme Juden (http://www.nkusa.org/), die den ziomistischen Staat ablehnen und teilweise sich sogar öffentlich zu Achmadinedschad stellen.

    Bezüglich der Juden haben sowohl die Nkusa als auch die Zionisten die gleiche heilige Schrift sogar in der gleichen hebräischen Sprache. Und selbst dort sind total unterschiedliche Lesarten möglich.

  72. Dieser Pfarrer redet kompletten Sch***. Wißt ihr was lustig ist ? Daß manche die massenhaften Kirchenaustritte als Abkehr der Menschen vom Christentum deuten.

    Und Du findest gar keinen Widersprich darin, zu behaupten, dass ein Kritiker der Kirchen Unrecht hast, waehrend Du es gutheisst, wenn Christen diese Kirchen verlassen?

    Weswegen verlassen Christen denn die Kirchen, wenn nicht wegen einer falschen Lehre derselben?

  73. #53 Wilhelmine (02. Feb 2012 15:36) bzgl. #51 Tom62 (02. Feb 2012 15:24)

    Nachtrag:

    Dabei werden Aussagen im NT gegen Juden, die eine “Verwerfung” des gesamten erwählten Gottesvolks, der Israeliten, nahelegen…

    Solche Aussagen gibt es im Neuen Testament nirgendwo. Der Jude Paulus sagt im Römer 11 (bitte das Kapitel mit den vorherigen Kapiteln 9 und 10 zusammenhängend lesen) sehr klar und unmißverständlich, daß das Volk Israel nicht verworfen wurde. Israel ist von Gott nirgends und zu keiner Zeit seines Erbes enthoben worden. Das Neue Testament sagt auch nirgendwo, daß „Gott Israel verworfen“ habe, sondern, daß Israel Gott verlassen habe, was aber Gottes Treue zu Seinem Bundesvolk nicht aufhebe. Das klingt sogar in den (alten) Propheten bereits an (die Paulus zitiert) und das wird meist ins Gegenteil hinein mißverstanden.

  74. @ #88 Wolfgang (02. Feb 2012 17:56)

    Warum?
    Da steht doch genau drin zu Petrus und Satan was Du gesagt hast, aber wenn man nicht gründlich lesen kann…oder zu erhaben ist… tant pis!

    Habe keine Lust alles 2 oder 3 Mal im gleichen Thread für jeden einzelnen wiederzukäuen.
    Kauf Dir mal ne‘ Brille!

  75. Viel mehr könnte man die Juden nicht beleidigen, als zu sagen, daß der Islam dem Judentum nahesteht.

    Ich weiss nicht, wieviel Du von komparativer Theologie zu verstehen glaubst, aber Islam und Judentum sind sich theologisch aehnlicher als Christentum und Judentum.

  76. Frag mal einen Antisemiten, ob er gläubiger Christ ist

    Wenn Du einen Antisemiten fragst, ob er Antisemit ist, wird er sagen, dass er keiner sei, sondern er sei sogar ueberzeugter Nicht-Antisemit.

    Wenn Du ihn dann fragst, ob er glaeubiger Christ sei, wird er ja sagen, falls er sich fuer einen haelt. In der Regel halten sich Antisemiten immer fuer die korrekteste Version von dem, was sie gerne sein wollen. Sie sind im Westen immer glaeubige Christen oder weise Humanisten. Nur eins sind sie nie: Antisemiten.

  77. #64 shmuel ben gamal:

    Ich wurde vor der Schlichtungsstelle der evangelischen Diakonie von einer Kollegin denunziert und ausgeschlossen, weil ich Jude bin.

    Und wie ist das bei der Jüdischen Kultusgemeinde in Bielefeld: Ist da vorgesehen, dass auch Christen im Schiedsgericht sitzen können?

  78. @ #97 Tom62 (02. Feb 2012 18:41)

    Solche Aussagen gibt es im Neuen Testament nirgendwo.

    Einbildung ist auch eine Bildung! Das NT kennen Sie nicht besonders.

    Übrigens, viele Bischöfe und Kirchenpräsidenten folgten in ihrer Deklassierung der Juden als „geborene Welt- und Reichsfeinde“ dem Vorbild Martin Luthers, der selbst antisemitische Schriften („von den Juden und ihren Lügen“, „Sieben-Punkte-Anleitung zum Umgang mit den Juden“) verfasst hat, die seinen Hass auf die „Jesusmörder“ deutlich werden lassen.

    Luther konnte sich ohne weiteres auf die Heilige Schrift berufen, besonders auf die Passionsgeschichte wie sie von den vier Aposteln Markus, Matthäus, Lukas und Johannes aufgeschrieben wurde. Das älteste Evangelium, das Markusevangelium, gilt unter Historikern noch als das akkurateste.

    Die anderen drei Evangelien, besonders das Matthäusevangelium, übertreffen das Markusevangelium in antijüdischer Polemik noch bei weitem. Exemplarisch möchte ich in diesem Zusammenhang

    auf Mt 23, 34-36 und Mt 27, 23-26 hinweisen: “Da antwortete das ganze Volk und sprach : Sein Blut komme über uns und unsere Kinder” (Mt 27, 25). Bei Markus ist davon überhaupt keine Rede.

    Wenn man solche polemischen Stellen als historische Fakten ohne kritische Prüfung übernimmt, kann leicht ein verzerrtes, ein historisch verklärtes und schlichtweg falsches „Judenbild“ entstehen.

  79. Aber der christlich motivierte Antisemitismus ist natuerlich “angeblich” und dass viele (vielleicht die meisten) Christen tatsaechlich antisemitisch veranlagt sind, das kann man ja ignorieren.

    Nein, er ist nicht angeblich. Es gibt ihn real und deine Beobachtungen stimmen. Nur: Die aktuelle evangelische Kirche ist keine christliche Kirche mehr, sondern eine Art politische Partei. Im Fall der evangelischen Kirche ist es mehr eine links grüne Ideologie, die dahinter steckt als ein christlicher Glaube.

    Ein christlich verbrämter Antisemitismus wäre zum Beispiel die Lehre vom geistlichen Israel oder eine spezielle Lesart des „verstockten Juden“. Beides – und noch einiges andere – gibt es. Aber in den aktuelle Kirchen herrscht politischer Mainstream vor und in diesem ist Israel immmer böse und die Palästinenser sind immer die armen Opfer.

  80. #94 Wilhelmine (02. Feb 2012 18:38)

    @ #91 Tom62 (02. Feb 2012 18:22)

    Es hat schon was mir Jesus tun. Ohne seinen Tod am Kreuz gäbe es keine Grundlage für die Christliche Religion und als Folge auch keine Moslemische, auch hier wird er als Prophet verehrt.

    Nur ist der im Islam verehrte „Prophet“ namens Isa durchaus ein anderer als der im NT eben nicht nur als Prophet, sondern auch als Priester und König verehrte Hebräer namens Jeschua – hier bekannt als Jesus -, der für die Sünde der Menschheit am Kreuz gestorben ist, um dieselbe mit Gott zu versöhnen. Daß das einige nicht verstehen oder sogar verdrehen, ist diesem Geschehen an sich jedoch nicht anzulasten.

    Das islamische „Pendant“ namens „Isa“ geht bestenfalls noch als schlechtes, jedoch verändertes Plagiat durch. So ist es im Grunde mit allen biblischen Figuren, die im Islam den Schriften und diversen Überlieferungen entnommen und umgedeutet worden sind.

    Für diese “Schuld” bezahlen die Juden seit 2000 Jahre mit Ausgrenzung und Verfolgung, dabei müssten Christen und Moslems ihnen dafür dankbar sein, ohne diesen Juden Namens Jesus gäbe es ihre Religionen gar nicht.

    Die Schuld für die Ausgrenzung und Verfolgung trägt der Mensch, aber nicht das, was am Kreuz geschehen ist. Allein Letzter Satz findet meine Zustimmung, wobei anzumerken ist, daß der Christenglaube auf den jüdischen „ergänzend“ aufsetzt, währen der mohammedanische sich vom Grundverständnis her als (ersetzende und verdrängende) Antithese gegen Juden- wie Christentum gebärdet, wie aus der Lektüre seiner Schriften durchaus eindeutig hervorgeht.

  81. @ #97 Tom62 (02. Feb 2012 18:41)
    #53 Wilhelmine (02. Feb 2012 15:36) bzgl. #51 Tom62 (02. Feb 2012 15:24)

    Solche Aussagen gibt es im Neuen Testament nirgendwo.

    Die Vorstellung vom “Kapitaljudentum” wurde ebenfalls im „Neuen Testament“ genährt. Judas verrät Jesus für 30 Silberlinge (nachzulesen zum Beispiel in Mt 26, 14-16).

    Die nationalsozialistische Assoziation, dass ein Jude Menschen verkauft, war damit leicht auf den Weg gebracht.

    Das Märchen von der „jüdischen Weltverschwörung“ klang gleich eindrucksvoller, wenn der psychologische Weg dafür bereitet war, wenn man „wusste“, dass die Juden schuld waren, schuld am Tod Jesu!

    Ich bin davon überzeugt, dass die vier Apostel, wären sie sich der schrecklichen Folgen ihrer wissentlich falschen Schuldzuweisung bewusst gewesen, sicher darauf verzichtet und dem Antisemitismus so sein Fundament entzogen hätten.

  82. #101 Wilhelmine (02. Feb 2012 18:50) bzgl. #97 Tom62 (02. Feb 2012 18:41)

    Exemplarisch möchte ich in diesem Zusammenhang

    auf Mt 23, 34-36 und Mt 27, 23-26 hinweisen: “Da antwortete das ganze Volk und sprach : Sein Blut komme über uns und unsere Kinder” (Mt 27, 25). Bei Markus ist davon überhaupt keine Rede.

    Der Zusammenhang ergibt bei nur geringfügigstem Nachdenken klar, daß hier wohl schwerlich das „gesamte jüdische Volk“ gemeint gewesen sein kann, schon gar nicht alle nachfolgenden Generationen, sondern nur diejenigen, die zu dem Zeitpunkt an besagtem Ort versammelt waren.

    Oder meinen Sie tatsächlich, daß dort das gesamte jüdische Volk zusammengekommen wäre? Lächerlich!

    Sie sollten aufhören, Ihre Wünsche in den Text hineinzuinterpretieren. Das hat mit Kenntnis nichts zu tun, sondern mit Halb- oder gar Unwissenheit in der Frage, wobei mir die Bemerkung erlaubt sei, daß Sie darauf hätten leicht selber kommen können.

    Denken bitte!

  83. @ #103 Tom62 (02. Feb 2012 18:54)

    Die Schuld für die Ausgrenzung und Verfolgung trägt der Mensch, aber nicht das, was am Kreuz geschehen ist.

    Oh bist Du schlecht!

    Der Mensch ? – Die Chinesen etwa?

    Das war damals „der Christ“!

    Vor der nationalsozialistischen Machterschleichung im Januar 1933 fielen über sieben Millionen Juden der antijüdischen Hetzkampagne der christlichen Kirchen in Europa zum Opfer zum Beispiel in den Kreuzzügen.

    Auf ihrem Weg nach Jerusalem löschten „chistliche“ Kreuzritter regelmäßig ganze jüdische Ghettos aus, auch in unserer Nähe entlang des Rheins. Der Jude war ein gängiges Feindbild, das

    schon seit über 1900 Jahren Bestand hatte. Was viele Menschen nicht wissen, der Judenstern war keine Erfindung der Nazis, auch die Gesetze, welche die Juden von Handwerk und Gewerbe, von Schulen und anderem öffentlichen Leben ausschlossen, waren schon vorher da gewesen; obgleich die durchorganisierte, “industrielle” Massenvernichtung (der „Holocaust“), die 1942 auf der Wannseekonferenz endgültig besiegelt wurde, natürlich eine neue Dimension dieser abartigen Perversion darstellte.

  84. #104 Wilhelmine (02. Feb 2012 18:58)

    Die Vorstellung vom “Kapitaljudentum” wurde ebenfalls im “Neuen Testament” genährt. Judas verrät Jesus für 30 Silberlinge (nachzulesen zum Beispiel in Mt 26, 14-16).

    Das ist blanker Unsinn. Die Auseinandersetzung mit Judas war von Anfang an eine innerjüdische und keine, die von den „Heiden“ ausgegangen wäre. Übrigens haben die „dreißig Silberlinge“ sogar schon im alten Testament Vorbilder.

    Die nationalsozialistische Assoziation, dass ein Jude Menschen verkauft, war damit leicht auf den Weg gebracht.

    Und deren Propaganda nehmen Sie nun für bare Münze? Die Nationalsozialisten konnten sich wohl auf Luther oder andere berufen, aber wohl kaum aufs Neue Testament, das ihnen viel zu jüdisch war. Was haben derlei Verirrungen mit dem Neuen Testament zu tun? Nichts!

  85. Wenn man solche polemischen Stellen als historische Fakten ohne kritische Prüfung übernimmt, kann leicht ein verzerrtes, ein historisch verklärtes und schlichtweg falsches “Judenbild” entstehen.

    Soso kann also entstehen. Das Problem ist: Als Israel von der Landkarte verschwunden war, da waren die Christen selber noch Ziel von Verfolgungen. Der Bar Kochba-Aufstand war im Jahre 132 bis 135. Und die Christenverfolgungen endeten erst ca. 300 unter Kaiser Konstantin. Und auch bis dahin wurden Juden verfolgt (http://de.wikipedia.org/wiki/Antike_Judenfeindschaft).

    Dein ganzer Antisemitismus war schon früher da und soll ich dir sagen wo er meine Meinung nach herkommt? Lies das Buch Esther. Ihr habt das Purim-Fest und ihr feiert damit den Sieg über Haman.

    Und nun gehe nach Nordirland wo es jedes Jahr eine Prozession gibt zur Erinnerung eines Sieges der Protestanten über die Katholiken. Sieh dir den Haß an und die Feindseligkeiten, die jedes Jahr aufs neue geschürt werden.

    Ich kann nicht sagen, ob Haman der erste Antisemit war. Nur: Er lebte weit vor Christus und war selbst einer. Und daher ist der Antisemitismus keine Erfindung des Christentums. Ihr habt Feinde und ihr feiert Jahr für Jahr ein Fest, in dem ihr an den Sieg von damals erinnert. Damit macht ihr das, was die Nordiren Jahr für Jahr tun. Sie halten die Wunden frisch und schmerzhaft.

    Du hast Recht, wenn man die Bibel einseitig ließt, dann kann man daraus eine antisemitische Lehre generieren. Und wie du siehst, dann ich dir sogar beweisen, dass die Juden selbst ihre eigenen Antisemiten sind. Die Frage ist aber: Wozu?

    Und nun frage ich entgegen: Wozu die Diskussion über diese groteske Auslegung? Was willst du hier an dieser Stelle in dieser Diskussion damit sagen? Sollen nun alle Christen abschwören und Juden werden?

  86. @ #106 Tom62 (02. Feb 2012 19:02)

    Sie sollten aufhören, Ihre Wünsche in den Text hineinzuinterpretieren. Das hat mit Kenntnis nichts zu tun, sondern mit Halb- oder gar Unwissenheit in der Frage, wobei mir die Bemerkung erlaubt sei, daß Sie darauf hätten leicht selber kommen können.

    Denken bitte!

    Und Sie haben Wissen? Das ich nicht lache!
    Hier geben Sie es jedenfalls nicht zum Besten!

    Sie sind nur unverschämt und Unverschämtheit ist die Waffe derer, welche die geschmeidige Gerte des Spottes nicht zu handhaben wissen 😉

  87. @ #106 Tom62 (02. Feb 2012 19:02)

    Der Zusammenhang ergibt bei nur geringfügigstem Nachdenken klar, daß hier wohl schwerlich das “gesamte jüdische Volk” gemeint gewesen sein kann, schon gar nicht alle nachfolgenden Generationen, sondern nur diejenigen, die zu dem Zeitpunkt an besagtem Ort versammelt waren.

    Tom ließ deinen Katechismus. Auch bei den Katholiken war die Antwort darauf die Vernichtung Israels.

  88. #107 Wilhelmine (02. Feb 2012 19:03)

    Und was haben nun diese Taten mit den Lehren Christi zu tun? Sie finden darin, soweit sie geschehen sind, keine Rechtfertigung!

    Nochmal: es ist immer wichtig darauf zu sehen, was geschrieben ist, und das differiert in der Kirchengeschichte meistens mit dem, was der Mensch daraus gemacht hat.

    Im Übrigen war der „Judenstern“, wiewohl er in der Kirchengeschichte Verwendung fand, nicht mal eine Erfindung der Kirche, sondern kommt aus der Herrschaft des Islam, unter der sich nicht nur Juden, sondern auch Christen als „Dhimmis“ sich entsprechend kenntlich zu machen hatten.

  89. @ #109 Wolfgang (02. Feb 2012 19:09)

    Sollen nun alle Christen abschwören und Juden werden?

    Thema verfehlt.
    Wieso Juden werden ?

    Jude, Jüdin wird man in der Regel meist durch eine jüdische Mutter, Matriarchat.
    Und Juden missionieren bekanntlich nicht, das unterscheidet sie von uns Christen!

    Und ja, heute sind die Christen die am meist verfolgte Gruppe in der Welt!

  90. #111 Wolfgang (02. Feb 2012 19:12) bzgl. #106 Tom62 (02. Feb 2012 19:02)

    Tom ließ deinen Katechismus. Auch bei den Katholiken war die Antwort darauf die Vernichtung Israels.

    Der Katechismus ist nicht das Neue Testament.

  91. Die Vorstellung vom “Kapitaljudentum” wurde ebenfalls im “Neuen Testament” genährt. Judas verrät Jesus für 30 Silberlinge (nachzulesen zum Beispiel in Mt 26, 14-16).

    Das ist richtig Wilhelmine aber das ist nur die halbe Miete. Den Stammvater Judas zeichnen zwei Dinge aus und das ist der Verkauf des Josep einerseits.

    Und andererseits: http://www.bibel-online.net/buch/elberfelder_1905/1_mose/43/#1

    Es ist die Bürgschaft für Benjamin – Verse 8-10.

    Das sind die zwei Seiten des Judas – ja …

    Und wenn du mal was richtig „antisemitisches“ lesen willst …

    http://www.kahal.de/034-AM-JLG.pdf

  92. @ #112 Tom62 (02. Feb 2012 19:14)

    „Im Übrigen war der “Judenstern”, wiewohl er in der Kirchengeschichte Verwendung fand, nicht mal eine Erfindung der Kirche “

    Dummkopf!

    Der Gelbe Ring (je nach Ausführung auch Judenring, Judenkreis, Gelber Fleck oder rouelle – frz. „Scheibe“ – genannt) war im Mittelalter eine für Juden vorgeschriebene Kennzeichnung: Sie mussten seit dem 13. Jahrhundert in vielen Ländern und Regionen Europas ein Stoffstück in Kreis-, Ring- oder Rechteck-Form außen sichtbar – meist vorn in Brusthöhe – auf der Kleidung tragen.

    Dies war Teil einer diskriminierenden Kleiderordnung, die ihnen kirchliche und weltliche Herrscher aufzwangen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gelber_Ring

  93. Der Katechismus ist nicht das Neue Testament.

    Nein, aber es macht keinen Sinn eine öffentlich bekannte lehrmäßige Auslegung einer Schrift hier zu verneinen, vor allem dann nicht wenn die Auslegung „christlicher Mainstream“ ist. Sorry aber das Einzige was man damit kundtut ist eine Ahnungslosigkeit.

  94. Dummkopf!

    Wilhelmine Wikipedia ist eigentlich eine schlechte Quelle und in dem Fall sogar unaufgeräumt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Judenstern

    Besondere Kleiderordnungen für Juden (vgl. Judentracht) waren seit dem 8. Jahrhundert zuerst in manchen vom Islam geprägten Ländern, seit dem Vierten Laterankonzil 1215 in vielen Gegenden Europas eingeführt worden. Dieses forderte die weltlichen Machthaber auf, Juden und „Sarazenen“ (Muslime, Araber) zum Tragen eines besonderen, jeweils vor Ort festzulegenden Kennzeichens zu verpflichten.

  95. #116 Wilhelmine (02. Feb 2012 19:19) bzgl. #112 Tom62 (02. Feb 2012 19:14)

    Dummkopf!

    Bislang ist dies eine Diskussion, nicht mehr, nicht weniger, Ich bin nicht gewillt, auf der Ebene von Beschimpfungen mich mit Ihnen abzugeben. Danke.

    #Im Übrigen sollten Sie nicht selektiv zitieren. Selbst die das Thema Islam sonst eher schönredende (weil linkslastige) Wikipedia gibt durchaus an, daß eine dem Judenstern oder_-fleck vergleichbare Stigmatisierung Im Islam seit Jahrhunderten Usus gewesen ist, bevor die Kirche solches offensichtlich übernommen hat.

    Selbe Seite, Wikipedia:

    Geschichte [Bearbeiten]

    Ähnliche Kleiderordnungen für religiöse Minderheiten waren im Islam schon seit dem frühen 8. Jahrhundert für sogenannte Dhimmis – „Schutzbefohlene, Untergebene“ – üblich. Sie betrafen Juden und Christen, oft jedoch nur Juden. Ihre Kennzeichnungspflicht begann 717 mit einem Befehl von Kalif Umar II.. Die Art des Kennzeichens war anfangs nicht festgelegt und variierte. 807 befahl Kalif Harun al-Rashid in Persien für Juden einen gelben, für Christen einen blauen Gürtel. In anderen islamischen Ländern waren es Halsketten und verschiedenfarbige Schuhe.

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gelber_Ring#Geschichte

    Das ist sehr lange durchgehalten worden.

  96. #117 Wolfgang(02. Feb 2012 19:21)

    (zu: „Der Katechismus ist nicht das Neue Testament.“)

    Nein, aber es macht keinen Sinn eine öffentlich bekannte lehrmäßige Auslegung einer Schrift hier zu verneinen, vor allem dann nicht wenn die Auslegung “christlicher Mainstream” ist. Sorry aber das Einzige was man damit kundtut ist eine Ahnungslosigkeit.

    Ich verneine sie ja nicht, sondern stelle lediglich klar, daß diverse Katechismen (aus welcher Kirche auch immer), weil Auslegungen, aus meiner Sicht nicht gleichbedeutend sein können mit dem Neuen Testament.

  97. @ #119 Tom62 (02. Feb 2012 19:28)

    Sie haben selektiv gewählt, versucht bewusst zu täuschen und nur den Islam erwähnt! Dabei geht es hier um das Christentuum und Deutschland im Speziellen.

    Insgesamt sind Sie ein Tatsachenverdreher! Nein Danke!

  98. @ #120 Wolfgang (02. Feb 2012 19:29)

    Thema verfehlt.
    Wieso Juden werden ?

    Also was sollen wir tun? Gruppenschämen?

    Es geht um Ehrlichkeit und um Geschichte, mehr nicht.

  99. #122 Wilhelmine (02. Feb 2012 19:33)

    Nein, ich habe durchaus nicht „nur“ den Islam erwähnt. Daß auch (eben: auch) die Christenheit sich hier nicht mit Rum bekleckert hat, steht überhaupt nicht zur Disposition. Es geht hier jedoch nicht um die Taten, sondern um die Lehren Jesu, aus denen solche Taten nicht gerechtfertigt werden können.

    Versuchen Sie es dazu bitte einfach mal mit ein wenig höflicheren und vor allem sachlichen Aussagen, statt mit irgendwelchen fragwürdigen Anschuldigungen. Das wäre der Diskussion insgesamt dienlicher.

  100. Ich verneine sie ja nicht, sondern stelle lediglich klar, daß diverse Katechismen (aus welcher Kirche auch immer), weil Auslegungen, aus meiner Sicht nicht gleichbedeutend sein können mit dem Neuen Testament.

    Tom es ist gleichgültig. Es gibt eine Aussage in der Schrift und es gibt eine Auslegung oder ein Verständnis dazu, dass sich nahezu deckungsgleich durch fast alle Denominationen zieht. Du kannst hier in dieser Diskussion nicht sagen, dass das da nicht drin steht.

  101. #125 Wolfgang (02. Feb 2012 19:41)

    Diese Ansicht teile ich nicht. Es ist eine Sache, was Jesus und die Apostel gelehrt haben, und etwas anderes, was die Kirche – auch in ihren Bekennisschriften, Konzilien, Katechismen etc. – daraus gemacht hat. Beides ist sicher in vielem, aber eben doch nicht in allem deckungsgleich; vieles widerspricht sich deutlich.

  102. @ #118 Wolfgang (02. Feb 2012 19:28)

    Wilhelmine Wikipedia ist eigentlich eine schlechte Quelle und in dem Fall sogar unaufgeräumt.

    Der Wikipedia Artikel lügt, ist es das was Sie mir sagen wollen?

  103. Das kann man wegen Ungeheuerlichkeit gar nicht mehr kommentieren.
    Jesus hat zwar gepredigt, nach dem ersten Backenstreich die zweite hinzuhalten, sich aber nicht schon im vorauseilenden Gehorsam schlagen zu lassen.

  104. Im Ghetto von Wilna gab es einen Juden, den die SS-Wachmannschaft zum Spott „Jud Jesus“ nannte. Eines Tages ergriffen sie ihn, zerschunden ihm sein Haupt mit einer Krone aus Stacheldraht und kreuzigten ihn dann am Lagertor.

    (Dekan Rudolf Pfisterer z.n. Pinchas Lapide: Wer war schuld an Jesu Tod? , Gütersloh 1987)

  105. Der Wikipedia Artikel lügt, ist es das was Sie mir sagen wollen?

    Nein er lügt nicht, er war unvollständig …

  106. @ #131 Wolfgang (02. Feb 2012 20:08)

    Es gibt noch Tausende andere Quellen zum Judenring/Stern, einfach googeln, wenn der Artikel Ihren Ansprüchen nicht gerecht wird… Danke!
    Ihr lieber Freund „Tom62“ hatte seine Weisheit zum Islam auch aus diesem Artikel!

    Wieso darf ich mich dann nicht auf ihn beziehen ?

    Haben Sie eine bessere Quelle? Wunderbar! Bitte stellen Sie hier alle ein zu diesem Thema, geben Sie vor allem Ihr Wissen an Tom62 weiter, ich habe gar nichts dagegen!

  107. @ #130 Mueslibruder (02. Feb 2012 20:08)

    Nicht der Pfaffe als Gesamtkunstwerk ist im Ruhestand, sondern nur sein Gehirn…

    Zu viel „Muesli“ ist auch schädlich für die Gehirnzellen !

  108. Was für ein dämlicher Leserbrief!
    Als ob der durchschnittliche Antisemit eine theologische Rechtfertigung für seinen Antisemitismus bräuchte!
    Das sind Moslems, Links- und Rechtsextreme und die sind nicht Antisemiten, weil sie sich darüber so viele Gedanken gemacht haben, sondern weil es in ihrer Natur liegt – man könnte auch sagen weil sie Idioten sind.

  109. Haben Sie eine bessere Quelle?

    Ja und das war der andere Wikipedia-Beitrag. Es ging darum, dass der Judenstern aus dem Islam kam …

  110. „Positiver Islam“. Man muss doch immer wieder neue Varianten des Islam kennen lernen. Nach „moderatem Islam“ gibt es jetzt also auch den „positiven Islam“.

    Na und ich Dummy kenne doch nur den Islam des Koran und der ist ja gar nicht so „positiv“, will sagen menschenfreundlich. Hab da irgendwie Anschluss und Weiterbildung verpasst. Meinte in meiner Naivität gar, dass Allahs Wort nicht veränderbar ist. Hat Allah vielleicht wieder mal eine neue Botschaft herabgesandt? Hat er ja schon öfter gemacht und damit seinem früheren Postboten seine Meinungsänderung kund getan. Wie nah uns Menschen er damit doch ist, richtig sympathisch. Er scheint jedenfalls flexibel und lernfähig zu sein.

    Dass Allah sich dafür ausgerechnet einen christlichen Pfarrer im Ruhestand ausgesucht hat, ist ja wirklich sensationell. Einfach Toleranz pur! Ich fange an, den zu mögen! Allah meine ich, nicht den Pfarrer.

    Seit wann ist der Herr Pfarrer denn schon im Ruhestand? Hat er nachts die Stimme Allahs gehört? Oder wars vielleicht der Erzengel Gabriel? Ich kenne da ein paar Mediziner, welche im helfen könnten, seinen Lebensabend doch besser in Würde zu verbringen.
    Ich kann ihn gut verstehen, bin auch sauer auf meinen Nachfolger, welcher den Job nie so verstehen wird wie ich. Und wenn der glaubt, faul und phantasielos wie er ist, so einfach meine früheren Entscheidungen bestätigen zu können, dann predige ich jetzt einfach das Gegenteil von meinen jahrzehntelangen Überzeugungen. Der soll es nicht leicht haben mit mir. Mal sehen, ob sie mich nicht mit 80 dann doch wieder holen.

  111. @ #135 Wolfgang (02. Feb 2012 20:37)
    Haben Sie eine bessere Quelle?

    Ja und das war der andere Wikipedia-Beitrag. Es ging darum, dass der Judenstern aus dem Islam kam …

    Dann nehmen Sie doch den ANDEREN Wikipedia-Eintrag wenn der so viel besser ist….

    Allmählich machen Sie sich lächerlich.

  112. @ #134 Raucher (02. Feb 2012 20:36)

    Rauch weiter in der Pfeife… es geht u.a. um das „Neue Testament“ !

  113. @ #136 Yanqing (02. Feb 2012 20:38)

    Ist heute in „China“ wieder ein Sack Reis umgefallen?

    Bei Ihren „Ausführungen“ könnte man es fast meinen.

  114. Allmählich machen Sie sich lächerlich.

    Zur Zeit macht sich nur eine Frau lächerlich, die meine Beiträge nicht ließt oder zumindest nicht versteht.

  115. @ #140 Wolfgang (02. Feb 2012 20:46)

    „Wikipedia ist eigentlich eine schlechte Quelle und in dem Fall sogar unaufgeräumt!

    Ja und das war der andere Wikipedia-Beitrag. Es ging darum, dass der Judenstern aus dem Islam kam …

    Mehr haben Sie leider nicht zu bieten!

  116. Mehr haben Sie leider nicht zu bieten!

    Nein mehr habe ich auf die Aussage „Dummkopf“ nicht zu bieten. Das war die Antwort auf die Aussage von Tom ..

    “Im Übrigen war der “Judenstern”, wiewohl er in der Kirchengeschichte Verwendung fand, nicht mal eine Erfindung der Kirche ”

  117. @ #142 Wolfgang (02. Feb 2012 21:21)

    Im Übrigen war der “Judenstern”, wiewohl er in der Kirchengeschichte Verwendung fand, nicht mal eine Erfindung der Kirche ”

    Aha, die Juden wurden also nicht im Mittelalter von den Christen gezwungen die gelben Judenringe zu tragen…?

    Nur zu Ihrer Info!

    Bereits im Mittelalter wurden Juden fast überall im christlichen Europa , bestimmte Abzeichen zu tragen. Abhängig von Land oder Gebiet mussten sie meist gelbe Flecken, Sterne oder Ringe an der Kleidung tragen oder den sogenannten Judenhut aufsetzen.

    Im Mittelalter war die Farbe Gelb das Kennzeichen der von der „Kirche“ Ausgestoßenen, z.B. den Juden, siehe Judenring .

    Die Farbe „Gelb“ stand für hinterlistige Aggression, etwa bei Darstellung der Kleidung des Judas.

    Und das hatte mit der „Kirche“ rein gar nichts zu tun, verstehe.

    Von Ihnen kann man ja direkt noch was lernen…. !

  118. @ #142 Wolfgang (02. Feb 2012 21:21)

    Nein mehr habe ich auf die Aussage “Dummkopf” nicht zu bieten. Das war die Antwort auf die Aussage von Tom ..

    Sie und Tom sind wie eineiige Zwillinge!

    Wer die „Dummköpfe“ gegen sich hat, verdient Vertrauen!

  119. Muss man jeden Schwachsinn eines offenbar an Altersdemenz erkrankten Pfarrers ernst nehmen?
    Wenn Sie liebe Leser meinen ja, dann muss man auch kunterbunte Politikkarrieristen ernst nehmen.
    Und dann muss man das Fräulein Roth, Sie wissen schon die Pippi Langstrumpf der deutschen Politik, ernst nehmen und wählen.

    Gibt dem Islam keine Chance: Semper PI

  120. Antijudaismus (griechisch-lateinisch: „prinzipiell gegen Juden“) nennt man die Ablehnung, Anfeindung und Verfolgung von Angehörigen des Judentums durch Christen, Kirchen, christliche Staaten und Regierungen.

    Diese Judenfeindschaft entstand mit dem Alleingeltungsanspruch des Christentums und wurde seit der Zerstörung des Jerusalemer Tempels 70 n. Chr. bis zur „konstantinischen Wende“ zu einem durchgehenden Kennzeichen christlicher Theologie.

    Seit der Reformation wurde der Antijudaismus in die Neuzeit überliefert, wo er sich je nach Ländern und Konfessionen unterschiedlich ausprägte und zum Teil in den Antisemitismus (bis 1945) überging, zum Teil mit diesem verband oder parallel dazu weiterexistierte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Antijudaismus_im_Mittelalter

  121. Möchte nicht wissen, was dieser „progressive“ Ich-will-den-Islam-Pfarrer in all den Jahren seiner steuerfinanzierten Dienstzeit alles gegen die Kirche und das Christsein in Deutschland getan hat.

  122. #148 Frankoberta (03. Feb 2012 07:09)

    Wikipedia spricht:
    „Antijudaismus (griechisch-lateinisch: „prinzipiell gegen Juden“) nennt man…“
    ———————————–

    Es kann nicht darum gehen, wie man die Dinge zu sehen hat, sondern wie sich die Dinge einem selbst offenbaren.
    Hierzu ist Geschichte ein wunderbares Buch, das dazu einlädt, darin zu lesen, zu studieren, zu analysieren, und auch zu erkennen. Und zwar jeder für sich, unvoreingenommen, wertfrei und ohne Vor-Festlegungen. (Die Vielschichtigkeit von Geschichte und die Entschlüsselung ihrer Codes vorausgesetzt).
    Was Sie machen mit Ihrem Wikipedia-Allgemeinst-Blabla: Sie schlagen das Buch einfach zu, und erklären ein kurzes, abgeschmacktes Resümee für allgemeinbindend.
    Das ist schade!
    Weiter oben im Kommentarstrang hatte sich ein interessanter Disput entwickelt, der dann aber leider abglitt.

  123. #143 Wilhelmine (02. Feb 2012 21:50) bzgl. #142 Wolfgang (02. Feb 2012 21:21) usw.

    Selbstverständlich geht aus der nicht einmal in der relativ linkslastigen Wikipedia geleugneten Geschichte klar hervor, daß die Vorgänger des im Mittelalter gebräuchlich gewordenen „gelben Rings“ und dergleichen im Islam zu finden sind, von woher sie ganz offensichtlich übernommen worden sind. Berührungen bis dahin gab es ja. Das macht den „christlichen“ Antisemitismus nicht richtiger, nur war das nicht die Frage: Sie haben behauptet, daß alles dieses allein eine Erfindung der „bösen Christen“ gewesen sei, als seien allein sie die „Quelle“ des Bösen gewesen, was hiermit ad absurdum geführt worden sein dürfte.

    Daß Sie das mit solchen Höflichkeiten wie „Dummkopf“ quittiert haben, spricht nicht dafür, daß Sie noch sachliche Argumente aufzuweisen hätten. Im Gegensatz zu Ihnen leugne ich die Taten der mir „beliebter“ erscheinenden Seite durchaus nicht, wie Sie mir fälschlich vorgeworfen haben. Wenn Sie meine Kommentare gelesen hätten, wäre Ihnen nicht entgangen, daß ich dies von Anfang an mit thematisiert habe. Schauen Sie doch mal in den Spiegel: Wer also einseitig polemisiert, mithin also sich in Sachen Propaganda betätigt, indem er eine Seite überhöht, während er die andere unterschlägt, liegt damit klar auf der Hand.

    Wünsche allen noch einen schönen Tag.

  124. Selten, dass mal ein Pfaffe ehrlich ist.
    In einem Punkt aber irrt er sich gründlich: Ein positiver oder sostwas für ein Islam ist immer antisemitisch. Das kann man ja schon aus Mohammeds Vita entnehmen und im Koran nachlesen. Jesus war Jude und Mohammed hat Juden abgeschlachtet. Das ist schon eine Differenz!

  125. #151 Tom62 (03. Feb 2012 09:44)

    „…nur war das nicht die Frage: Sie haben behauptet, daß alles dieses allein eine Erfindung der “bösen Christen” gewesen sei…)
    ————————————-

    Genau so hab ich das nämlich auch verstanden.

  126. Das ist die christliche Kultur der Selbstkasteiung. So wie Jesus am Kreuze die Sünden der Menschheit auf sich nahm, so will nun der Pfarrer alle Sünden auf sich nehmen.

    Ich war überrascht darüber, dass auch in anderen europäischen Ländern wie Frankreich und England, es eine Kultur des Selbstschames und des Selbsthasses gibt. „Der Kolonialismus war das Grundübel überhaupt!“, so der vorherrschende Tenor.

    Auch wenn viele Menschen nicht mehr explizit Christen sind, werden diese Wertvorstellungen weiter tradiert.

    Unter den muslimischen Bereicherern ist diese Einstellung kaum anzutreffen. Die Eroberungskriege des Islam werden heute noch als ruhmreich gefeiert und jeder Völkermord wird geleugnet. Die Europäische Reaktion – Kreuzzüge – werden für alles Übel der Welt verantwortlich gemacht. Auch der Antisemitismus ist in dieser Gruppe absoluter Mainstream (mindestens 90%) und keine Randerscheinung von lediglich 20%. Die Grundeinstellung ist: Wir Muslime sind die beste Gemeinde auf Erden, denn wir gebieten, was Recht ist, und verbieten das Unrechte. Die Ungläubigen sind vor Allah weniger wert als das Vieh.

    Beides ist problematisch: Narzismus und Selbsthass. Neben der Feindesliebe sollte man die Eigenliebe nicht vergessen. Denn das ist auch ein Gebot Christi, oder nicht?

  127. Aha, die Juden wurden also nicht im Mittelalter von den Christen gezwungen die gelben Judenringe zu tragen…?

    Natürlich wurden die gezwungen. Nur war der Ring eine Importware aus dem Islam.

  128. Diese Judenfeindschaft entstand mit dem Alleingeltungsanspruch des Christentums und wurde seit der Zerstörung des Jerusalemer Tempels 70 n. Chr. bis zur „konstantinischen Wende“ zu einem durchgehenden Kennzeichen christlicher Theologie.

    Ähm …

    Also nach meinem Geschichtsbuch waren in dieser Zeit die Christen auch die Verfolgten und zwar waren die sehr massiv unter Druck.

    Selbst wenn die gewollt hätten, dann hätten die keine Juden verfolgen können in dieser Zeit.

  129. Daß Sie das mit solchen Höflichkeiten wie “Dummkopf” quittiert haben

    Ähm …

    Ich habe nicht mit Dummkopf quittiert, ich habe zitiert um zu zeigen auf welche Aussage ich bezug nehme.

    Der Dummkopf stammt nicht von mir …

  130. Liebe Leute,
    warum ereifert ihr euch gegen gewisse negative Studien?
    Weshalb diesen Pfarrer a. D., der versucht den Antisemitismus, geschichtlich zu erklären, verunglimfen? Er ist doch in der Materie, er weiß von was er spricht, also hören wir ihm zu, und horchen wir in uns hinein.
    #Wilhelmin schreibt so viele geschichtliche Wahrheiten.
    Anstatt dagegen zu kämpfen und sich stur dagegen zu blockieren, versuchen wir es zu verstehen und gegen diese negative Form des Menschen, dem Antisemitismus, anzugehen.

Comments are closed.