„Oh, happy day“ – mit diesen Worten begann der ehemalige US-Präsident George W. Bush seine gestrige Rede in Dallas zur Eröffnung der nach ihm benannten „George W. Bush Presidential Library“. Eine bewegende, streckenweise auch sehr humorvolle und somit typisch amerikanische Rede, vorgetragen in Anwesenheit des amtierenden und aller noch lebender US-Präsidenten. Und wer dieser Rede aufmerksam lauscht, der findet – hübsch verpackt – eine schallende Ohrfeige für Obamas Außenpolitik.

(Von Peter H., Mönchengladbach)

Der geneigte Leser beachte bitte „Doubleyuhs“ Ausführungen ab Minute 8.37 (Video am Ende des Beitrags): Bush bezeichnet Freiheit als „Geschenk Gottes“, er stellt unmissverständlich klar, dass sich die USA für die Expansion der Freiheit engagieren müssen. Worte, die man schon seit Jahren nicht mehr gehört hat.

Man mag George W. Bush vorwerfen, dass er in Sachen Islam zu optimistisch, zu naiv war: er hatte die Vision, auf die Ermordung von fast 3.000 Menschen mit der Demokratisierung der arabischen Welt zu reagieren. Wären Islam und Demokratie kompatibel gewesen, so hätte er sich damit für alle Zeiten in den Geschichtsbüchern verewigt. Wären. Heute wissen wir, dass Islam und Demokratie nicht kompatibel zueinander sind. Und dass sein Irrtum darin bestanden hat, dem Islam zuviel Vertrauen entgegenzubringen, ist jenen Dumpfbacken, die ihn als „Islamhasser“ abgetan haben, seltsamerweise nie aufgefallen.

Trotzdem bleibt es sein Verdienst, dass er als Präsident das gemacht hat, was für ein Land wie die USA eigentlich selbstverständlich sein sollte, aber leider nie selbstverständlich war: Freiheit und Demokratie zum zentralen Punkt der Außenpolitik zu machen. Davon, dass die linke Journaille ihn nicht gehasst hat, obwohl er für Freiheit und Demokratie eingetreten ist, sondern eben weil er für Freiheit und Demokratie eingetreten ist, können wir getrost ausgehen. Der Jubel, mit dem George W. Bush beispielsweise von den Menschen in osteuropäischen Ländern begrüßt wurde, hat stets eine deutlichere Sprache gesprochen als die Beiträge jener linken Journalisten, die schon Ronald Reagan wegen seines „Mr. Gorbatschow, tear down this wall“ verhöhnt haben.

Diese Agenda der Freiheit jedoch wurde von Barack H. Obama nach dessen Amtsantritt sofort wieder „einkassiert“. Anstatt, wie sein Amtsvorgänger, die einzige Demokratie in der arabischen Welt (Israel) zu stärken, begann eine Außenpolitik, die nur noch eine sogenannte „Stabilität“ im Auge hatte. Und wohin diese Politik führt, haben wir inzwischen deutlich gesehen: zu einem islamo-faschistischen Regime in Ägypten, zur Unterstützung von Salafisten und anderen Jihadisten in Syrien und nicht zuletzt zur Ermordung eines amerikanischen Botschafters durch Salafisten in Libyen – und das am Jahrestag des 11. Septembers. Dass der radikale Islam in der jüngeren Vergangenheit weltweit aggressiver geworden ist, geht ganz klar auf Obamas Konto. Dass linkspopulistische Medien in Europa oder Politiker wie der deutsche Außenminister Westerwelle hierbei kräftig mitgeholfen haben, macht Obamas Handeln nicht besser. Zum wichtigsten Unterstützer des Islamo-Faschismus geworden zu sein, ist und bleibt für ein Land wie die USA eine außenpolitische Bankrotterklärung. Und in den Ohren desjenigen, der diese Bankrotterklärung zu verantworten hat, dürfte George W. Bushs gestriges unerschütterliches Plädoyer dafür, dass die USA für Freiheit einzutreten haben, wie eine Ohrfeige geklungen haben.

Trotzdem bleibt die Frage, wer überhaupt verstanden hat, was George W. Bush in dieser Rede kritisiert hat. „Doubleyuh“ hat, wie früher auch, seine Kritik mit so viel Größe und Niveau vorgetragen, dass dumpfe Bush-Hasser in deutschen Redaktions-Stuben den Sinn seiner Kritik vermutlich gar nicht begriffen haben. Barack Hussein Obama hingegen dürfte diese Kritik verstanden haben, wird sich aber einen feuchten Kehricht darum scheren: Davon, dass der amtierende US-Präsident auch weiterhin islamo-faschistische Regime und salafistische „Rebellen“ unterstützen wird, können wir ausgehen.

Irgendwann in ferner Zukunft wird die Geschichte über beide Präsidenten richten. Und es bedarf nicht allzu vieler Phantasie, um bereits jetzt zu ahnen, dass die Geschichte, die sich um das Geschreibsel linker deutscher Journalisten noch nie gekümmert hat, George Walker Bush wohlwollender beurteilen wird als Barack Hussein Obama.

(Spürnase: Die Realität)

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29 KOMMENTARE

  1. Ich bin mal gespannt, wie sich die USA verhalten werden, wenn China seine Tentakel nach Taiwan ausstreckt. Ewig werden sie damit nicht mehr warten. Vielleicht ist hinter den Kulissen schon ausbaldowert, daß Amerika es fallen läßt im Austausch für Chinas Unterstützung gegen Nordkorea. Soviel dann zur Expansion der Freiheit…

  2. George doubleyou ist voll in Ordnung – trotzdem:

    Es gibt nicht nur die Alternative zwischen kriegerischer Expansion der Freiheit auf der einen und Unterstützung des Islamofaschismus auf der anderen Seite.
    Wie wärs mit Gewährleistung der Freiheit im eigenen Land und sich aus den inneren Angelegenheiten anderer Länder heraushalten?

  3. Sicher müssen die USA für die Verbreitung der Freiheit einsetzen. Aber doch bitte nicht in Regionen, wo es sowieso hoffnungslos ist.

  4. Wie „Peter Griffin“ bei „Family Guy“ bemerkte:

    „Ubama, Mebama, Webama, who cares. Its a black guy in a suit, lets just marvel at that.“

    ^^

  5. Obama ist die Verkörperung des hässlichen Amerikas. Eine Marionette der totalitaären Linksintellektiuellen. Mr President der Dummen, Neurotiker, Antisemiten, Junkies, Faulenzer und sonstige Nichtsnutz_innen. Wer von deutschen Grün_innen verehrt wird, der muss ein schlechter Mensch sein. Hoffe, er wird vorzeitig abgesägt werden.

  6. Also Obama hat bis jetzt überhaupt nichts geleistet und wird wohl in den Geschichtsbüchern des Jahres 2080 als ein blasser, unbedeutender Präsident stehen, mit der Fußnote, dass er der erste Schwarze in dem Amt war.

    Bei Bush wird es wohl so sein, dass er als der US-Präsident in die Geschichte eingeht, der als erster die Gefahr des Islamismus erkannt und richtig gehandelt hat. Und das schon zu Anfang des 21. Jahrhunderts! Während alle anderen westlichen Staatsmänner, die zu seiner Zeit oder in den Jahren nach ihm regiert haben, als naive Multikulti-Penner in die Geschichte eingehen werden. Besonders die Europäischen, die dem Islam Tür und Tor geöffnet haben mit ihrer dümmlichen Vorstellung, der Islam wäre eine Religion wie das Christentum und könne problemlos in einen weltlichen Staat integriert werden. Wenn es irgendwann Mitte des Jahrhunderts zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Europa kommt während sich die islamischen Länder weiter islamisiern, dann wird die Geschichtsschreibung am Ende des Jahrhunderts gar nicht drumherum kommen so zu urteilen.

  7. Die Welt hat sich nach 1979 mehrfach gändert von der der Westen meist überrascht war. Es war nicht vorhersehbar daß der eiserne Vorhang nach Gorbaschws Perestroika 1989 nicht nur fallen würde und die UdSSR zusammenbrechen würde und in vielen mittelasiatischen Staaten ein Machtvakkum entstehen würde, sondern daß auch die marxistische Idee des Kommunismus (Marx/Engels) so total diskreditiert würde. Aber schon vorher mit der Vertreibung des Pahlevi Regimes im Iran wurde das erste politisch-islamische Regime des 20 Jh installiert (wenn auch von Schiiten)das den politischen Islam extrem beförderte und als Ideologie auftrat und diese exportierte und den Kommunismus alt aussehen ließ. An die Stelle der alten Befreiungsbewegungen (marxistisch und damit eine abendländische Idelogie!!) trat der politische Islam auf der Weltbühne auf mit seiner teils terroristischen Strategie (Al Khaida), Auch das war nicht vorhersehrbar. Im übrigen hatte die US Regierung als es noch die bipolare Welt gab „Gotteskrieger“ in Afghanistan massiv unterstützt um den Gegner Sowjetunion zu vertreiben.
    Und September 2011 war auch nicht vorherzusehen, das war der endgültige Sieg der terroristischen Weltstrategie des politischen Islam der 1979 im Iran seinen anfang nahm und bis heute Boston anhält.
    Ich finde auch nicht dass die Bushadministration naiv war. Auch ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben daß es im arabischen Raum sehr viele Menschen gibt die sich nach Demokratie und globalen Menschenrechten sehnen, Menschenrechten die losgelöst sind von irgend einer Religion. Aber leider überwiegt im Moment der Hass der aus dem Koran kommt.
    Auch die Ereignisse des Jahres 2011 die in Tunesien begannen waren von keinem hervorgesehen worden, die arabische Welt wirkte bis dato wie zementiert. Aber der politische Islam war mittlerweile viel zu stark und übernahm fast kampflos die Position der alten Despoten die sich für Religion nur wenig interessierten. Letzteres Ereignis die Kaperung der Demokratisierungsbewegung durch den politischen Islam war allerdings vorhersehbar. In allen Staaten verhielten sich die trad. islamischen Kräfte wie die Muslimbrüder erst einmal bedeckt
    Die Präsidenten Bush sen Bush jun und Obama sind mit Welterschütterungen konfrontiert worden die vorherige Präsidenten nicht managen mussten.

  8. George W. Bush ist mir TAUSENDMAL lieber als hussein obama ❗

    Warum ❓

    George W. Bush kann seine Rede fast Auswendig ❗
    Die 2 Telepromter sind nur für hussein obama da, weil sein Kopf halt eben LEER ist ❗

    und wenn der nach links und nach rechts schaut, denkt man, dass er zum Fussvolk spricht………..

    DEM IST LEIDER NICHT SO, DENN ER LIEST SEINE GESAMMTE vorformulierte REDE VON DEN 2 TELEPROMPTERN AB ❗ ❗ ❗

  9. @#8 EU abschaffen (26. Apr 2013 21:47)

    Also Obama hat bis jetzt überhaupt nichts geleistet und wird wohl in den Geschichtsbüchern des Jahres 2080 als ein blasser, unbedeutender Präsident stehen, mit der Fußnote, dass er der erste Schwarze in dem Amt war.

    da muss ich leider widersprechen. er ist nicht der erste schwarze praesident, er ist der erste NICHT-GANZ-SO-WEISSE praesident. er ist eine schande fuer alle schwarzen – die haben es nur noch nicht gemerkt und denken er sei einer von ihnen (dabei geht es ihnen unter dem dictator-in-chief schlechter als je zuvor). herman cain, dr. ben carson, allen west, star parker, mychal massie – DAS sind schwarze einfach mal nach alle googlen – allen west und herman cain duerften ja bekannt sein, aber ich empfehle wirklich, einmal nach den anderen zu googlen)! und auf jede/r einzelne/n von ihnen waere ich stolz gewesen…

  10. Barack Hussein Obama ist auf dem besten Weg zu seinen 72 Jungfrauen.
    Er wird als Märtyrer, Wegbereiter und Unterstützer des weltweiten Djihad in die islamische Geschichtsschreibung eingehen.

  11. Warum sollte man auch auf den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg im Irak eingehen, der das Land destabilisert hat und hunderttausende Tote gefordert hat.

    Manchmal habe ich das Gefühl hier wird Proamerikansich mit Prorepublikanisch verwechselt.

    Die haben aber mindestens genauso veil Dreck am Stecken wie die Demokraten.

    PS: Bush hat übrigens den Patrios Act erlassen, Guantanmo errichtet (Leute einsperren ohne Anklage und Rechtsbeistand) sowie den Einsatz von Folter an Inhaftieren.

    Ist ja eine schöne Freiheit für die sich der Herr Bush da eingesetz hat.

  12. Die linken und muselmanischen Idioten könnten alle auf George W. schimpfen wie sie wollen. Ich war von Anfang an sein Freund und bin es heute noch!!!

    Bei seinem damaligen Besuch in Mainz hat die damals noch kleine PI-Gemeinde für ihn demonstriert. Ich musste arbeiten und konnte diese Demo leider nicht im Fernsehen anschauen. Meine Frau aber hat es mit dem Videorecorder (!) aufgenommen und nur so kam ich überhaupt zur Homepage von PI. Danke George!

  13. Nur weil Bush eher dem rechten Spektrum zu zuordnen ist und volksnah daher kommt, ist das kein Grund einen unendlich dummen Mann zu verteiden. Wer in ein kompliziertes System mit politischen oder militärischen Mitteln eingreifen möchte, der sollte vor seinem Handeln wenigstens schon einmal über Wechselwirkungen und Ursachen nachdenken können. Alleine schon der Spruch „Mission Accomplished“ nach dem Irak-Krieg zeugt von einer (geistigen) Kurzsichtigkeit, die wohl im 2 stelligen Dioptrinbereich liegt.

  14. #19 Freya- (27. Apr 2013 09:29)

    Und, falls es Ihnen aufgefallen ist, Freya, diese Bilder sind genau an demselben Tag veröffentlicht wurden, an dem die New York Times diesen Artikel gebracht hat.

  15. Wie wurde George W.Bush in seiner Zeit als Präsident angefeindet, wenn man im Gespräch darüber war, fielen von manchen ziemlich beleidigende Worte. Sicher er hat auch Fehler gemacht, aber die hat auch Clinton und auch Obama gemacht. Den Ansatz von Bush junior durch Militärmaßnahmen im Irak und in Afghanistan Stabilität und eventuell sowas wie Demokratie zu bringen, war doch im Grunde genommen, positiv. Man wollte diese Länder nicht Diktatoren oder Islamisten überlassen, wollte nicht das Gefahren durch Giftgas u.ä. dadurch kommen. Leider haben sie den unseligen Geist des Islams nicht richtig eingeschätzt, die Islamisten hassen zutiefst den Westen. Allein die Tatsache, dass jemand auf „ihren“ Boden Truppen waren und sind, haben sie zur Weißglut gebracht. Da wo wir Deutsche (unsere Großeltern) nach dem Krieg dankbar waren, dass die Amerikaner uns halfen und uns in schweren Zeiten (Stichwort Rosienenbomber) beistanden, da sind die Moslems nicht dankbar. Sie wollen das nicht.
    Leider ist es ja auch so: Selbst wenn vermeintlich alle Al-Kaida-Terroristen tot wäre, irgendetwas böses würde immer überleben und aus der Ecke gekrochen kämen.

  16. @ 1291

    Ja genau!
    Bush hat das Ansehen der USA in der ganzen Welt zum Positiven verändert.
    Man denke nur an den absolut notwendigen Krieg gegen den Irak, der das Land in eine blühende Demokratie verwandelt hat.Es gab natürlich auch überhaupt keine Verbindungen der Bush Familie zu den Bin Ladens. Wieso hat Bush Osama nicht gefasst?

    Wieso kann Colin Powell die gesamte Weltöffentlichkeit anlügen?

    Wieso sind unter Bush die Staatsschulden explodiert?

    Warum müssen Tausende US Soldaten für sinnlose Kriege ihr Leben opfern?

    Was haben der Irak und Afghanistan- Einsatz gebracht?

  17. einfach sympatisch wie er die anderen ex-presidents als „arbeitslos“ foppt, mit dem image des unintellektuellen kokettiert oder das jugendwort awesome spasshaft benutzt. habe obama nie lachen sehen oder sehr sehr selten. in der islamischen welt gibt es ausser schadenfreude keinen humor, den der setzt-kritische selbstreflexion voraus.

  18. Es „hätte“ ja auch gut möglich sein können, dass Al Kaida nach den Kriegen so geschwächt wären, dass es möglich gewesen wäre, dass man dort im Irak oder Afghanistan stabile Regierungen installieren hätte könnte. Und wenn es nicht 1:1 Demokratien gewesen wären, aber frei von Terror. Leider hat das nicht geklappt. Aber nach dem 11. September 01 musste man reagieren. Auch Schröder zog mit. Nun sollten wir aber schnellstens aus Afghanistan abziehen. Schnellstens.

  19. PS: Ich wusste gar nicht, dass Bush senior im Rollstuhl sitzt. Er ist aber auch schon über 80 !

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