Die gemeinsame Währung ist ein mutiges Experiment – das gescheitert ist. Eine geordnete Euro-Auflösung wäre schmerzhaft, doch weniger traumatisch als die Massenarbeitslosigkeit in vielen EU-Ländern. (Fortsetzung des Artikels von François Heisbourg in der WELT)

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25 KOMMENTARE

  1. Euro gescheiter? Echt!?

    Das wusste ich schon vor der Einführung! Denn ich bin noch vor der Einführung, also zu D-Mark-Zeiten, zu einem großen Teil aus dem Euro ausgestiegen. Habe ich bis heute nicht bereut.

  2. Und sowas ausgerechnet aus der Feder eines Franzosen.

    Ich zitiere mal aus dem Artikel „Jetzt muss Europa endlich springen“ aus der „Welt am Sonntag“ vom 30.12.2001:

    (…)

    Der Verdacht, die Franzosen wollten gar kein handlungsfähiges europäisches Staatswesen, um ihre nationale Souveränität in keinem Fall preisgeben zu müssen, ist immer wieder von der französischen Seite selbst genährt worden. Das einzig konkrete europapolitische Ziel, so der Mitterrand-Vertraute Jacques Attali, sei die Abschaffung der D-Mark. Nach der Einführung des Euro sei die europäische Integration für Frankreich beendet. Noch deutlicher wurde der Historiker Emmanuel Todd, der als Präsidentenberater sowohl Mitterrand wie Chirac zu Diensten war: „Hinter der Euro-Euphorie steckt der Wille, Deutschland als Geldgroßmacht zum Verschwinden zu bringen, die deutsche Frage ein für alle Mal zu lösen.“

    Tatsächlich hat die jahrzehntelange monetäre Dominanz der Deutschen Bundesbank auf die national empfindlichen Franzosen besonders demütigend gewirkt. Sie mussten in den achtziger Jahren mit ansehen, wie die deutschen Entscheidungen von den Zentralbanken der Nachbarländer nahezu automatisch nachvollzogen wurden. Gleichzeitig stieg die D-Mark nach dem US-Dollar zur weltweit größten Devisen-Reservewährung auf. Deshalb sahen alle französischen Regierungen in der geplanten europäischen Währungsunion in erster Linie die Beseitigung der geldpolitischen Großmacht der Bundesbank.

    (…)

    http://www.welt.de/print-wams/article618438/Jetzt-muss-Europa-endlich-springen.html

  3. François Heisbourg: Der Euro ist gescheitert

    Ach, was.
    (um mit Loriot zu sprechen)

    Die gemeinsame Währung ist ein mutiges Experiment

    Das ist aber sehr freundlich gesagt. Nein, das war ein hirnrissiger, krimineller Unfug.
    Und zum zweiten Mal heute Ralf Dahrendorf, 1995:

    „Die Währungsunion ist ein großer Irrtum, ein abenteuerliches, waghalsiges und verfehltes Ziel, das Europa nicht eint, sondern spaltet.“

  4. Wollt ihr die totale EU-Diktatur?

    Rompuy, Barroso, Draghi, M. Schulz und die anderen EU-Verbrecher werden das nie zulassen. Sie werden bis zum bitteren Ende die EU-Diktatur aufrecht erhalten. Koste es was es wollen.. Auch den totalen Krieg der Völker untereinander werde sie in kauf nehmen. Sie sind gekaufte Knechte der Finanzindustrie Goldman Sachs, JP Morgan, Morgan Stanley und andere Banken.

    Nieder mit der EU-Diktatur!

  5. Das neu erbaute Hochhaus der Europäischen Zentralbank in Frankfurt wird dann nicht mehr gebraucht und wird zum Verkauf gestellt.

    Die Bundesbank wird ihre Stellung als eines der wichtigsten Akteure Europas zurückerhalten.
    Bewerbungen bitte an die Bundesbank.

    Ohne Kapitalverkehrskontrollen wird es nicht gehen.

    Das bedeutet unter anderem die Wiedereinführung von Grenzkontrollen mit der damit verbundenen Einführung von Arbeitsplätzen.

    Die grenzüberschreitende Kriminalität wird wegen der Kontrollen deutlich abnehmen. Deutsche Arbeitnehmer können wieder vermehrt für sich selbst arbeiten, anstatt für internationale agierende Verbrecher.

  6. Solange Unsere Volksvertreter Ihren monatlichen Erpressten Steuerfreibetrag a Konto bekommen wird sich an deren Heile Welt nichts ändern.

  7. Draghi gibt dem Euro den Rest. (Text ausgeliehen.)
    Das muss man sich mal vor Augen führen: Da platziert eines der berüchtigtsten, übelsten, skrupellosesten, raffgierigsten US- Geldsyndikate aller Zeiten, nämlich Goldman Sachs, einen ihrer Agenten, nämlich Draghi, an der Spitze der Europäischen Zentralbank. Und die weiden jetzt genüsslich die dummen, deutschen Schafe aus. Und die deutsche Politik in ihrem grenzenlosen Dilettantismus, ihrer ganzen Schafsköpfigkeit, nimmt das alles hin.
    Schon die Personalie Draghi hätte doch alle Alarmglocken schrillen lassen müssen! Das hätte doch die deutsche „Politik“ niemals zulassen dürfen!

  8. Eher fällt der Mond auf die Erde als das der Euro verschwindet, dieser Euro wird mit aller Macht gehalten koste es was es wolle.
    Wir sind alle gleich deswegen soll auch das Geld das gleiche sein, aber nein wir sind alle verschieden ein Kroate ist ein Kroate eint Türke ein Türke und ein Deutscher ist ein Deutscher wir sind keine Multikultisuppe.
    Obwohl ich kein Prophet bin prophezeie ich schwerste Unruhen Abspaltung und die Rückbesinnung auf die Vaterlandsliebe, irgendwann bricht dieser zwangszusammenschluss.
    Europa bekommt seine Grenzen zurück, jedes Land seine Währung, und das Volk den langersehnten Nationalstolz sowie Ihre verloren gegangen Identität.

  9. Schade, dass Prof. Hankel den Untergang des Euro nicht mehr erleben durfte, er hätte es verdient gehabt.

    Ich habe seine Vorträge immer gerne gehört.

  10. Frommer Wunsch, wird wohl auch einer bleiben. Die wollen das Projekt, der Vereinigten Staaten von Europa, um jeden Preis durchsetzen.

    Dahinter steht die New World Order Lobby, die seit etwa einhundert Jahren, auf eine Weltregierung hinarbeitet.

  11. #8 raginhard (18. Jan 2014 18:58)

    Das neu erbaute Hochhaus der Europäischen Zentralbank in Frankfurt wird dann nicht mehr gebraucht …
    ——————-
    … kann aber jede Menge Zigeuner aufnehmen!

  12. Worauf selten hingewiesen wird, ist, dass der Euro die Südstaaten direkt in den Ruin getrieben hat, weil sie sich nach Euroeinführung mit billigen Krediten versorgen konnten. Ohne Euro hätten z.B. Italien, Spanien oder Griechenland am Kapitalmarkt nur gegen 14-18 % Zinsen Kredite aufnehmen können, weil ihre Wirtschaftsleistung und ihre Bonität zu schwach waren. Faktisch hätten sie also keine Kredite aufnehmen können, sondern hätten sparen und ihre Wirtschaft sanieren müssen.
    Nach Euroeinführung konnten diese Länder auf einmal zu unglaublichen 2 % Zinsen Kredite bekommen. Da haben diese Ländern, den das Wasser zum Halse stand, gerne zugegriffen. Das ist so, wie wenn man Alkoholikern den Alkohol gratis zur Verfügung stellt. Das haben alle gewusst, auch Deutschland. Verdient haben letztlich nur die Banken, die die Kredite vergeben haben.

  13. Die Zinsen für den kleinen Sparer sind auf dem niedrigsten Niveau, es gibt fast keine mehr. Es geht aufwärts sagte der Spatz als ihn die Katze die Treppe hochtrug.
    Aber die EU steht fein da und baut Monsterbauten. Alles irrenhausreif.

  14. Die gemeinsame Währung ist ein mutiges Experiment – das gescheitert ist.

    Gescheitert – ja, mutig – nein.

    Wenn Idioten gegen Gesetze der Ökonomie handeln, dann ist nicht mutig, sondern nur noch extrem blöd.

  15. #12 Patriot Herceg-Bosna (18. Jan 2014 19:48)

    Europa bekommt seine Grenzen zurück, jedes Land seine Währung, und das Volk den langersehnten Nationalstolz sowie Ihre verloren gegangen Identität.

    Das wäre dann das Ende Europas, inklusive Deutschlands. Wirtschaftlich wie (welt-)politisch wäre der alte Kontinent tot.

    Das kann natürlich passieren, wenn die Politik in schwierigen Zeiten die Nerven verliert, nach extrem rechts oder links pendelt und glaubt, mit Konzepten des 19. Jahrhunderts in der globalisierten Welt gegen mächtige und starke Mitbewerber bestehen zu können.

    Aber ich habe noch immer die Hoffnung, dass der Überlebenswille Europas stark genug ist um am Ende gestärkt aus der Krise hervor zu gehen. Bis jetzt war es immer so – man brauchte die leibhaftige Krise, um die richtigen Schlüsse zu ziehen. Obwohl es eigentlich logisch ist, dass eine grenzenlose Verschuldung auf Dauer nicht funktioniert. Nur hat das alles nichts mit dem Euro zu tun (Versagen der Nationalstaaten) – der ist nach wie vor stark und die zweitwichtigste Währung der Welt. Außerdem eint er langfristig Europa und spaltet es nicht. In Deutschland konnten auch sehr unterschiedliche Regionen mit einer Währung existieren, in den USA, China und Russland ebenso. Es kann auch in der EU funktionieren.

    Im übrigen geht es keinem Europäer ohne EURO besser, gemachte Schulden blieben, der Reformbedarf verschwindet nicht, Bürgschaften werden fällig – und die Franzosen bekämen die überbewertete „Neo-Mark“, die unserer Exportwirtschaft den Todesstoß verpassen würde – der gemeinsame Markt wäre ohne gemeinsame Währung wohl auch am Ende. Was unserer Wirtschaft zusätzlich schaden würde.

    Fazit: Niemandem ging es besser, aber vielen schlechter….gerade hier bei uns. Darum wird weder die EU, noch der EURO scheitern – es gibt einfach keine Alternative. Wer dies vorgaukelt, hat entweder von Politik und Ökonomie keine Ahnung, oder betreibt unverantwortlichen Populismus, um Wählerstimmen zu sammeln und/oder Bücher zu verkaufen.

  16. Ruhe in Frieden .
    Herr Prof.Hankel war ein großer Kämpfer
    Schade das er jetzt schon gehen musste

    Nicht nur wir Deutsche sondern auch die ganzen Europäischen Völker werden von machtgeilen Politiker hinterganngen .
    Mit Ihrem Zentralstaat Eurabien heben sie die Demokratie aus .
    Was sagte ein EURO-Ratte zu den Anderen : Die hängen uns alle auf !

    Euro -Teuro-Feuro

  17. Egal, wie man versucht, aus dem € zu kommen.
    Der notwendige 1. Schritt dafür wäre zunächst die Abwahl der Blockparteien CDU/CSU/SPD/SED/Pädophile90/Die Kinderschänder.
    Das scheint aber momentan völlig chancenlos zu sein und käme einer Revolution gleich.

    Deshalb wird die wirtschaftliche und finanzielle und Katastrophe weiter ihren Lauf nehmen und auch den innneren und äußeren Frieden gefährden.

    Es wird vermutlich chaotisch mit nicht absehbaren Folgen – wie bei einer Revolution – enden!

    Erst Not und Armut für breite Schichten der Bevölkerung wird zu einer Abwahl der heutigen Blockparteien und dren Systeme führen.

    Danach werden neue Parteien mit neuen Köpfen – vermutlich rechts/konservativ ausgerichtet – das politische Geschehen in Deutschland und Europa bestimmen, mit dem was übrig geblieben ist.

    Ich persönlich glaube auch in dem zu erwartenden Chaos an einen Putsch durch die Bundeswehr.

    Die heutigen Politiker sind dann fast alle weg vom Fenster und werden voraussichtlich nicht oder nur unzureichend zur Rechenschaft herangezogen!
    Einige von ihnen werden als Wendehälse weiter agieren – dann aber wenigstens in die richtige Richtung!

    Massive Kürzungen der Sozialleistungen und der Renten werden den Neustart erleichtern.
    Ebenso werden die Abgaben für Sozialversichgerungsbeiträge und Steuern reduziert.
    Die Rüstungsausgaben werden vermutlich erhöht.
    Der Lebensstandard für fast alle Deutschen wird viel niedriger als heute sein.
    Zugewanderte Zigeuner, Neger, Türken usw. werden massenhaft wieder Deutschland verlassen, weil es für sie nicht mehr viel ohne Arbeit zu holen gibt.

    Deutschland und Europa werden wirtschaftlich von den USA, den BRIC-Staaten und Ostasien abgehängt sein.
    Es wird viele Jahre brauchen, bis wir wieder einen vergleichbar hohen Lebensstandard wie heute erreichen.

    Die vorgenannten Prozesse/Prognosen werden sich wahrscheinlich in einem Zeitrahmen von ca. 10 Jahren abspielen.
    Für die „Erholungsphase“ werden weitere ca. 10 Jahre benötigt.

    Punkt und aus.

  18. Nun ja, irgendwann einmal wird eine Zeit kommen, in der es kein Geld mehr gibt. Dann können nur verchippte Menschen kaufen und verkaufen. Dieser Horror wird bald Wirklichkeit und ist schon in der Bibel voraus gesagt in Offb 13, 16-17:

    Dieses Tier hatte alle Menschen in seiner Gewalt: Hohe und Niedrige, Reiche und Arme, Sklaven und Freie. Sie mussten sich ein Zeichen auf ihre rechte Hand oder ihre Stirn machen. Nur wer dieses Zeichen hatte, konnte kaufen oder verkaufen. Das Zeichen bestand aus dem Namen des ersten Tieres oder der Zahl für diesen Namen.

    Wer in dieser Zeit lebt, soll das Zeichen des Tieres nicht annehmen. Denn in Offb 16, 2 steht die Strafe dafür:

    Der erste Engel ging und goss seine Schale auf die Erde. Da bekamen alle, die das Kennzeichen des Tieres trugen und sein Standbild anbeteten, ein schmerzhaftes und schlimmes Geschwür.

    Der Euro war erst der Anfang. Wie gut, dass ich das Ende weiß.

  19. @20Euro-Vision
    Die wirtschaftlichen Zusammenhänge, die Europa beeinflussen, sind so komplex, dass für den Laien keine Beurteilungsmöglichkeit mehr besteht. Der Einblick und die Erkenntnisse daraus in diese Strukturen sind selbst für Fachleute sehr schwierig und kaum fehlerfrei analysierbar.
    Was bleibt, ist Vertrauen. Aber Vertrauen, wem noch?
    Populismus, das Wort kann ist schon so abgenutzt und abgenuckelt, dass derjenige, der es benutzt auch schon völlig glattgeleckt wirkt. Mit dem Ausdruck holt man heute keinen mehr aus seiner verstörten Irritation.

    Die EU besteht aus so vielen Widersprüchen, die würde man sie alle einzeln analysieren zu welchem Ergebnis kommen?

    Jeder, der eine andere Meinung wie die EU und ihre Schergen hat, ist populistisch, nazistisch, fremdenfeindlich, diskriminierend, intolerant, hassend, religionsfeindlich, menschenfeindlich, zerstörerisch, gemeinschaftsschädlich, islamophob, hintlerweltlerisch und absolut durch Politik und Medien zur Umerziehung in jeder nur denkbaren Weise preiszugegeben.

    Da kann man dann schon mal ein wenig Gesinnungsterror erleben, den Job verlieren oder keinen neuen erhalten. Da kann man dann schon mal in den Medien Unwahrheiten lesen, das sich einem die Zehennägel aufdrehen, aber egal was passiert, es wird weiter rasiert.

    Und wer glaubt, dass dies alles mal unser einiges Europa werden will, wenn man auch nur einen Bruchteil von dem erlebt, wie sich Europa darstellt, allein durch den Islam fanatisiert bis unters Kinn, der ist einfältig und für diese Eigenschaft zu beneiden, denn die Vorstellung von einem gesunden Europa wäre schön, aber Europa ist krank, schwer krank.

  20. Um die Fehlgeburt des Euros zu erkennen, bedarf es lediglich eines halbwegs gesunden Menschenverstandes.

    Nicht mehr und nicht weniger.

  21. Wenn man 3. Welt Länder wie GR und Malta in solchen einen Währungsverbund mit Österreich, Deutschland, Finnland holt, kann das nicht gut gehen.
    Völlig verschiedene Wirtschaftsleistungen zwischen Nord und Süd Europa, wer hat denn geglaubt das dass GUT GEHT?

    Jedes Volk soll leben wie es will, aber jeder mit seinen Währungen, die zu den jeweiligen Ländern und Wirtschaften passen.

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