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Stuttgart: Tod aus dem Terrorbunker

deutsche dschihadistenEnde März sind wieder zwei Muslime mit Wohnsitz Deutschland in „ihrem Heiligen Krieg“ in Syrien getötet worden. Dabei handelt es sich um den 27-jährigen Hamza S. aus Kirchheim unter Teck (Landkreis Esslingen) und seinen 41-jährigen Glaubensbruder Enver P. aus Schwieberdingen (Landkreis Ludwigsburg). Beide waren im Sommer 2013 nach Syrien ausgereist, um sich dort dem Terrornetzwerk „Islamischer Staat im Irak und in der Levante (ISIL)“ anzuschließen. Die ISIL (auch ISIS genannt) distanzierte sich jüngst von Al Kaida, weil Al Kaida nicht radikal genug sei (Pi berichtete). Beide Männer verband ebenfalls der regelmäßige Besuch der Stuttgart-Botnanger Sahabe-Moschee in der Regerstraße 60.

Auffällig wurden aber auch schon andere Moscheen in der Region. In Stuttgart Bad-Cannstatt, in Fellbach und das Stuttgarter Paradebeispiel für muslimische Parallelwelten in Stuttgart-Feuerbach.

Die den Salafisten zugeschriebene Stuttgarter Sahabe-Moschee dient auch als islamisches Kultur- und Bildungszentrum (bitte kreative Auslegung der Rechtschreibung auf dem Titelbild beachten!). Der als Sozialhilfebetrüger bekannte und einer der Köpfe des Missionierungsnetzwerkes, „Die wahre Religion“, der Kölner Abou Nagie (49), war bzw. ist gern gesehener Gastprediger in eben diesem Zentrum. In einem Video bittet Nagie: „Möge Allah uns alle als Märtyrer sterben lassen„. Er initiierte ebenfalls die Koran-Verteilaktion „Lies!“, die auch in Stuttgart regelmäßig durchgeführt wird. Auch Hamza S. beteiligte sich an diesen Einsätzen.

Hier zwei Archiv-Bilder, von Anfang des Jahres:

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Auch hier wurde wieder kräftig mit einem Infostand für den Islam geworben:

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An einem „Syrien-Stand“ von Muslimen wurden auch Spendengelder für „die Opfer des Krieges“ gesammelt.

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In einem Kommentar der Stuttgarter Nachrichten heißt es zum Tod der beiden Dschihadisten: „Der Tod baden-württembergischer Syrien Kämpfer ist ein Alarmsignal“. Überschrieben ist der Kommentar auf Seite 1 mit „Kanonenfutter“. Leider suggeriert solch eine Überschrift auch: hier ist jemand „Opfer“ geworden. Richtig wäre es hingegen, wenn man diese Personen zuallererst als das bezeichnen würde, was sie waren: grausame Mörder. Sicher, sie sind in einem erbarmungslosen Krieg jetzt selbst zu Opfern geworden. Sie sind aber auch aus freien Stücken in ein Land gegangen, das nicht das ihre ist. Sie haben Leid, Terror und Tod nach Syrien gebracht. Man erinnere an die vielen Christen, die bisher durch ausländische Dschihadisten umgekommen sind.

Gegen Ende seines Kommentars schreibt C. Reisinger: „Und wenn der Krieg in Syrien dann irgendwann vorbei ist, droht ganz Deutschland Gefahr. Dann kommen die überlebenden Kämpfer heim, auch nach Baden-Württemberg. Traumatisiert, vollends radikalisiert und zu allem bereit.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Oder doch? Wie geht eigentlich die örtliche Politik mit dem Problem der sich zunehmend radikalisierenden Muslime um? Man akzeptiert sich offensichtlich gegenseitig! Das Plakat von OB Kuhn (Grüne) hing heute jedenfalls noch ganz unversehrt vor der Sahabe-Moschee.

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Und wenn man sich weitere aktuelle Plakate der derzeitigen „Machthaber“ so ansieht, ist nicht davon auszugehen, dass sich das demnächst ändern wird.

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Auch islamische Kultur?

Angesichts der stark angestiegenen Zahl von Salafisten in Deutschland ist nicht Toleranz das Gebot der Stunde, sondern Widerstand! Verfassungsschützer gehen derzeit von 6500 Salafisten in Deutschland aus. Der Islamwissenschaftler Guido Steinberg, einst Terrorexperte des Bundeskanzleramts, spricht sogar von etwa 18000 Salafisten!

So ist nun bekannt geworden, dass wieder ein muslimischer Häftling aus Guantanamo in Baden-Württemberg heimisch werden darf. Schließlich wurde der marokkanische Neubürger Younous Chekkouri von Murat Kurnaz als „netter fröhlicher Mensch beschrieben, der nach Hause wollte“. War das nicht Marokko?