imageLange nichts mehr vom Euro gehört, nichts, das die Herzen höher schlagen ließe. Keine liturgische Feier der Währungsunion. Kein Hosianna der Euro-Priester, weder von Martin Schulz noch von Jean-Claude Juncker, dem alten Schluckspecht. Nicht einmal der im Glauben gefestigte Wolfgang Schäuble mag derzeit über die Einheitswährung als Unterpfand des Wohlstands und Garant des Friedens predigen, seine Deutschen daran erinnern, dass sie die großen Gewinner der Euro-Wette sind.

Läuft das Geschäft wirklich so gut, dass man kein Wort mehr darüber verlieren muss? Fürchtet der Finanzminister, die anderen noch neidischer zu machen, als sie es ohnehin schon sind, wenn sie erfahren, wie wir uns die Tasche voll stopfen? Oder könnte es sein, dass die Rechnung nicht mehr so aufgeht, wie es dem Volk, dem großen Lümmel, versprochen wurde? Werden die Export-Vorteile, die uns die fortschreitende Abwertung des Euro verschafft, am Ende womöglich durch seine sinkende Kaufkraft zunichte gemacht? Hauen wir uns mit den sinkenden Zins selbst übers Ohr? Soll niemand merken, dass unsere Spargroschen wieder einmal von einer Utopie aufgefressen werden? Und was ist der Euro anders eine bestenfalls schöne Illusion? … (Fortsetzung bei der Achse!)

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31 KOMMENTARE

  1. Die Überschrift ist doch durchaus POSITIV,

    denn sobald irgendetwas zum Thema Euro gemeldet wird, Eines ist von vornherein klar: Es ist garantiert NICHTS POSITIVES!

  2. Dieser finanzielle Feldversuch war von vorn herein zum scheitern verurteilt.
    Die Deutschen haben ja schon allerhand Blödsinn verzapft, aber eine der härtesten Währungen der Welt mit Blechmünzen zu vereinen, das war der kapitale Bock, den nur der dicke Kohl abschießen konnte.
    Wäre die BRD eine Demokratie, hätte man das Volk abstimmen lassen – dann wäre es nie dazu gekommen.

  3. Ich höre täglich beim Bäcker vom Euro:

    A: Ich möchte bitte 5 Brötchen
    B: Ja, gerne doch:ein Brötchen 60 Pfennig, 5 dann 3 DM, bitt‘ schön.

  4. Der EURO ist bereits halal.

    Sure 3, Vers 130 „Ihr Gläubigen! Nehmt nicht Zins, indem ihr in mehrfachen Beträgen wiedernehmt, was ihr ausgeliehen habt!“

  5. Vom (TTIP u.a.-)Bestechungsflug (Barroso und Van Rompuy) mit dem kanadischen Regierungsjet zurück von Toronto nach Brüssel hört man auch nichts mehr….

  6. #3 Berlin53 (20. Okt 2014 10:15)
    Dieser finanzielle Feldversuch war von vorn herein zum scheitern verurteilt.
    Die Deutschen haben ja schon allerhand Blödsinn verzapft, aber eine der härtesten Währungen der Welt mit Blechmünzen zu vereinen, das war der kapitale Bock, den nur der dicke Kohl abschießen konnte.
    Wäre die BRD eine Demokratie, hätte man das Volk abstimmen lassen – dann wäre es nie dazu gekommen.

    Der Mann konnte es nicht besser. Das war ein einfältiger Provinzler, der Weltpolitiker spielen wollte und allenfalls mit Schwarzgeldmauscheleien etwas Erfahrung hatte. Der ist auf die anderen Akteure hereingefallen wie Oma Else auf einen Enkeltrickbetrüger. Schade, daß wir damals keinen Kanzler von Format sondern nur einen dicken Kanzler hatten.

  7. Von Frau Merkel ist in Sachen Euro ja auch weit und breit nichts mehr zu sehen. Früher war sie doch öfter gerne mal bei Sarkozy zu Gast. Küsschen links, Küsschen rechts, lächel und charmier, oh la la.

    Als wollten heutzutage alle nichts mehr mit dem Euro zu tun haben, werden die Milliarden-Zusagen gleich per Federstrich am Schreibtisch erledigt. Geht ja auch schneller und fällt nicht so auf.

  8. #8 KarlSchwarz (20. Okt 2014 10:40)

    Schade, daß wir damals keinen Kanzler von Format sondern nur einen dicken Kanzler hatten.
    _______________________________________________

    Ich denke, der letzte Deutsche Kanzler von Format war Bismarck.

    Im Nachkriegsdeutschland eventuell Adenauer und in Ansätzen Schmidt.
    Dann ist definitiv Schicht im Schacht.

  9. Egal ob wir was vom €-Teuro hören oder nicht. Ich mag diese Toilettenwährung eh nicht und stoße sie ab, sobald ich sie in den Händen halte.
    Ich tue also genau das, was die Notenbanken jetzt auch alle tun:

    Gold und Silber kaufen!!!

  10. Der Euro ist ein Erfolgsmodell. Er bringt die europäischen Völker gegeneinander auf während sie gleichgeschaltet werden, erschuf eine neue unkontrollierbare Elite und treibt uns alle zusammen in eine nicht mehr rückzahlbare Verschuldung.Wir werden alle Argentinien.

    Von einem „Scheitern“ des Euro zu sprechen ist so falsch wie über ein „Versagen des Staates“ gegenüber der Iportkriminalität zu reden.

    Man sollte sich von der Vorstellung verabschieden, die Machteliten würden selbst an die Propaganda glauben, mit der sie uns füttern.Wir müssen die Herrschenden wirklich nicht über ihr eigenes Projekt aufklären.

  11. OT

    Prozess um Mord am kleinen Dano fortgesetzt

    Vor dem Bielefelder Landgericht ist am Montag der Mordprozess um den kleinen Dano aus Herford mit der Vernehmung weiterer Zeugen fortgesetzt worden. Danach soll der psychiatrische Gutachter aussagen, ob der 43 Jahre alte Angeklagte schuldfähig ist. Danach werden die Plädoyers erwartet. Der Angeklagte hat eingeräumt, Dano am 14. März eine Decke übergeworfen, ihn geprügelt und festgehalten zu haben. Er habe gedacht, der Junge sei tot. Danach habe er die eingewickelte Leiche auf einen Einkaufstrolley gelegt und mit einem Kabel befestigt. Ein Rechtsmediziner sagte, theoretisch sei so die tödliche Strangulationsspur am Hals des Opfers zu erklären. Mit dem Urteil wird am Mittwoch gerechnet.

    http://www.t-online.de/regionales/id_71460014/prozess-um-mord-am-kleinen-dano-fortgesetzt.html

  12. vor 200 Jahren
    Goethes Faust

    Ein solch Papier, an Gold und Perlen statt,
    Ist so bequem, man weiß doch was man hat;
    Man braucht nicht erst zu markten, noch zu tauschen,
    Kann sich nach Lust in Lieb‘ und Wein berauschen.

    Goethes Euro-Analyse
    .
    .
    vor 150 Jahren
    Wie eine Währungsunion Italiens Süden verarmen ließ

    Vor 150 Jahren wurde in ganz Italien die Lira eingeführt.
    Der reiche Norden blieb reich.
    Der Süden stürzte ab.

    Erst mit einiger Verspätung merkten die Zeitgenossen,
    wie sehr die Währungsunion den wirtschaftlich
    schwächeren Regionen zu schaffen machte.
    Ihre Ausfuhren gingen um 16 Prozent zurück.
    Manufakturen mußten schließen,
    im Binnenmarkt wuchs der Exportüberschuß des reichen Nordens.

    http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsgeschichte-wie-eine-waehrungsunion-italiens-sueden-verarmen-liess-11900081.html

    sie wiederholt sich doch, Geschichte

  13. OFF TOPIC
    Sehr gut gemeint wiedermal.
    Während gerade die US-Air-Force zusammen mit den Koalitionären der nicht so ganz willigen Staaten Ziele des IS in Syrien bombardieren mit mäßigem Erfolg, werden ganze Truck-Ladungen voll mit sogenannten Hilfsgütern, Nahrungsmittel und Medikamente vor allem, und organisert von den selben USA, den Europäern und der UN, über dem Territorium abgeworfen, das die IS streng unter ihrer Kontrolle hat.
    Gedacht als „hearts and minds“-Aktion für die innersyrischen Flüchtlinge, kommt diese Art „Nächstenbliebe“ wohl unmittelbar bei der ISIS und zu deren Vorteil an.

    So stellt man sich also im 21. Jahrhundert vor , einen Weltkrieg gewinnen zu können. Mit Saudi-Arabien und mit humanitärem Nachschub für den Feind.
    Um im Krieg gegen den weltweiten Islamismus eine Chance auf Sieg überhaupt nur haben zu können, ist wohl zunächst der Innere Schweinehund von all seinen Gutmenschen-Teufelchen zu befreien, die ihn immer wieder kräftig ins Knie ficken bei jeder sich auch nur bietenden Gelegenheit und selbst zu Unzeiten noch.

    http://www.jihadwatch.org/2014/10/u-s-humanitarian-aid-going-to-the-islamic-state

  14. @#8 KarlSchwarz :
    Ja, Kohl und Konsorten sind wirklich extrem einfältig in die “Verhandlungen” zum EURO gegangen.
    Kohl wollte, im völligen Größenwahn, sein “Kind” vor seinem Abdanken noch eingeführt wissen.
    An der Spitze dieser Republik sind auch nach Kohl nur Idioten gekommen.
    Vom Hosenanzug aus der Uckermark will ich gar nicht erst reden…
    Merkel ist –wie sage ich es ohne eine Beleidigung? – Merkels IQ ist noch weiter unter Dem einer Fruchtfliege.

  15. Amerikanische Finanzexperten sagen das Scheitern der erzwungen Nivellierung grundverschiedener Volkswirtschaften bereits für die absehbare Zukunft vorher.

    Und der Amerikaner Milton Friedman hat es bereits 2001 vorhergesagt:

    “Euro-Einführung ist ein großer Fehler“

    Der amerikanische Ökonom und Nobelpreisträger Milton Friedman sieht in der Einführung des Euro einen großen Fehler. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Volkswirtschaften seien zu groß. … Mit der Einführung der Gemeinschaftswährung würden die ökonomischen Unterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten der Eurozone besonders herausgestellt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/a-152301.html

    Schon wieder wird Euro-Vison schmerzlich vermißt.
    Euro-Vison, bitte melden!

    Ach so, jetzt habe ich ganz vergessen, daß ich ja seinen Job übernommen habe. Mein obiges defätistisches Geschreibsel gildet also nicht. :mrgreen:

  16. Nach dem großen Ökonomen Milton Friedman hier ein noch größerer Ökonom, nämlich der „Gröwaz“ ( = größter Weltökonom aller Zeiten), the one and only Helmut Schmidt:

    „Die Stabilität des Euro nach außen, gegenüber anderen wichtigen Währungen, wird größer sein, als es die der Deutschen Mark bisher war. Das ist zurückzuführen auf das größere Volumen der neuen Währung.”

    Das ist aus Ulfkottes neuem Buch, hier gestern auf PI wieder auszugsweise gebracht. Ulfkotte sagt dazu sehr richtig:

    Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt machte damals mit ziemlich peinlichen Aussagen zum Euro auf sich aufmerksam. Sie belegten jedenfalls, dass er möglicherweise von vielen Dingen eine Ahnung hat, ganz sicher jedoch nicht von Währungen.

    http://www.pi-news.net/2014/10/ulfkotte-die-propaganda-von-sabine-christiansen/#more-431004

  17. Dank EURO haben wir Wohlstand und Frieden in der EU!
    Genauso ist der Islam eine Hochkultur, die Zuwanderer eine Bereicherung und unserer Flüchtlinge sind alle politisch verfolgt….eure Gutmenschenlobby

    der Euro wird Europa zerstören ! wehe der erste Staat geht pleite, dann fallen die Dominosteine(länder) nacheinander…

  18. #10 Mark von Buch (20. Okt 2014 10:50)

    Ich denke, der letzte Deutsche Kanzler von Format war Bismarck.

    Bismarck? Der Bismarck, der uns mit der Rentenumlage bestochen und uns damit lebenslang in die Abhängigkeit vom Staat gebracht hat?

  19. Man kann den Euro auch positiv sehen.

    Vielleicht führt er dazu, dass diese furchtbare EU endlich explodiert und sich anschließend wieder normale Nationalstaaten mit eigenen Währungen bilden.
    Die EWG seinerzeit hatte vieleicht noch ihren Sinn, aber diese EU ist ein Moloch geworden, der alle in den Abgrund zieht.

  20. @ #17 Berlin53 (20. Okt 2014 12:01)

    Quatsch! Der Euro war die Bedingung für die Wiedervereinigung! Ohne Wiedervereinigung hätten wir die D-Mark immer noch!

    Historischer Deal: Mitterrand forderte Euro als Gegenleistung für die Einheit

    Die Wiedervereinigung hatte ihren Preis.

    Aus bisher geheim gehaltenen Protokollen geht nach SPIEGEL-Informationen hervor: Erst die Bereitschaft der Kohl-Bundesregierung, ihren Widerstand gegen die Einführung des Euro aufzugeben, ebnete den Weg zur Einheit.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/historischer-deal-mitterrand-forderte-euro-als-gegenleistung-fuer-die-einheit-a-719608.html

  21. @ #19 Biloxi (20. Okt 2014 12:48)

    Helmut Schmidt ?

    Unter seiner Kanzlerschaft vervierfachten sich die Schulden.

  22. @#24 Freya-:
    Hm?
    Das stand also so im SPIEGEL?
    Der SPIEGEL hatte auch die Hitler-Tagebücher veröffentlicht… 😉
    Im SPIEGEL stand auch, daß die malaysische Maschine garantiert und absolut nur von den „russischen Separatisten“ abgeschossen wurde.
    Was im SPIEGEL so veröffentlich wurde/wird ist das Druckpapier nicht wert.

  23. #24 Freya- (20. Okt 2014 17:11)
    @ #17 Berlin53 (20. Okt 2014 12:01)

    Quatsch! Der Euro war die Bedingung für die Wiedervereinigung! Ohne Wiedervereinigung hätten wir die D-Mark immer noch!

    Historischer Deal: Mitterrand forderte Euro als Gegenleistung für die Einheit

    Die Wiedervereinigung hatte ihren Preis.

    Aus bisher geheim gehaltenen Protokollen geht nach SPIEGEL-Informationen hervor: Erst die Bereitschaft der Kohl-Bundesregierung, ihren Widerstand gegen die Einführung des Euro aufzugeben, ebnete den Weg zur Einheit.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/historischer-deal-mitterrand-forderte-euro-als-gegenleistung-fuer-die-einheit-a-719608.html

    Sicher, einen Provinzpolitiker wie Kohl konnte Mitterand damit einschüchtern. Ein weltmännischer Kanzler von Format hätte nur kurz auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker verwiesen oder auf die dauernden Beteuerungen aller Westalliierten unbedingt für die Wiedervereinigung einzutreten.

    Nur ein unbedarfter Pfälzer Schulbub konnte sich so grandios über den Tisch ziehen lassen. Vermutlich wäre selbst der Bundestagshausmeister in der Lage gewesen das angebliche Ansinnen Frankreichs mit einem Nebensatz vom Tisch zu wischen. Nur Kohl konnte das nicht. Sich für dieses Versagen auf „Befehlsnotstand“ zu berufen ist erbärmlich.

  24. @#28 KarlSchwarz:
    So sehe ich das auch.
    Sich im Nachhinein hinter einem “Zwang”der Alliierten verstecken zu wollen, ist
    extrem jämmerlich.

    Als dieser Türken-Präsident (Erdowahn) damals Kohl als Adolf Hitler bezeichnete, wiegelte
    Kohl ab.
    Normalerweise wäre das eine staattragende Beleidigung.
    Aber natürlich nur für einen Politiker, der halbwegs einen Arsch in der Hose hat.
    Kohl, von Journalisten dazu befragt, traute sich nicht mal, diesen Türken zumindest
    vor der Weltpresse zurecht zu weisen.
    Zu dieser Zeit etwa, begann es, dass mir Deutschland nur noch peinlich ist.
    Und heute?
    Heute lebe ich nur noch hier… was soll’s?

  25. #26 Freya- (20. Okt 2014 17:14)

    @ #19 Biloxi (20. Okt 2014 12:48)

    Helmut Schmidt ?

    Unter seiner Kanzlerschaft vervierfachten sich die Schulden.

    Ja und uter Kohl haben sie sich ver26facht.

  26. #22 Gotthilf dem Gesetz-Nehmer; Zu Bismarcks Zeiten gabs halt überhaupt keine Altersversorgung. Insofern war das schon die richtige Idee, bloss wärs nach dem zweiten WK wichtig gewesen das ganze auf Rentenbasis und nicht auf Basis der Einzahlngen zu machen. Dann gäbs heute keinerlei Probleme. Dazu hätte es gesetzliche Vorgaben geben müssen, die es unmöglich gemacht hätten, dass sich irgendwelche Politiker an der Kasse bedienen konnten, was leider schon zu oft passiert ist.

    #24 Freya-; Der Spargel ist ja für seine unbedingte Wahrheitsliebe bekannt. Sowas wurde zwar schon immer behauptet, aber das halt ich für ebenso wahrscheinlich, wie die erste Mondlandung. Das mit dem Euro war doch schon lange beschlossene Sache, bevor auch nur irgendjemand an den Zusammenbruch der DDR denken konnte.

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