Ralph Giordano Am 10. Dezember verstarb Ralph Giordano im Alter von 91 Jahren an den Folgen eines Sturzes. Viel wurde dieser Tage schon gesagt und geschrieben über den großen Publizisten. Seine Arbeit wurde dabei aber meist sehr unvollständig skizziert. Vor allem seine überaus scharfe Kritik am Islam in den letzten Jahren seines Schaffens blieb in den Medien gänzlich unerwähnt. Dabei hatte er dazu sehr viel zu sagen. Er ließ sich nicht in eine Schublade stecken, wollte sich nichts und niemandem anpassen und nahm kein Blatt vor den Mund. Er war das Gewissen der Gewissenlosen. Deshalb werden wir ihn in einer kleinen PI-Serie in den kommenden Wochen noch einmal selbst zu Wort kommen lassen und Texte und Gedanken eines großen Mannes wiederveröffentlichen. Heute Teil 3: Koran ist Charta des Judenhasses

„Mit der Legitimation eines Überlebenden des Holocaust rufe ich zum Widerstand gegen den schamlosen Missbrauch der gundgesetzgarantierten Religionsfreiheit auf: die öffentliche Verteilung des Koran durch die radikalislamische Sekte der Salafiten!

Wer die Lektüre durchhält, der stößt quer durch die 114 Suren nicht nur immer wieder auf die verstörende Aufforderung, „Ungläubige” zu töten, sondern vor allem Juden, Juden, Juden. Es sind genau jene Passagen, die muslimischerseits in Diskussionen stets entweder streng gemieden oder einfach bestritten werden.

„Charta des Judenhasses”

Jede gründliche Beschäftigung mit dem Heiligen Buch des Islam bestätigt — der Koran ist die Charta des Judenhasses. Jeder kann sich davon überzeugen. Mich erinnert sie an eine unvergessene Begegnung aus meiner Jugendzeit — an die antisemitische Hetzschrift „Der Stürmer” des Julius Streicher. Da gibt es austauschbare Textpassagen.

Empörender aber noch als die provokante Verteilung des Koran durch die fundamentalistische Sekte der Salafiten ist die Befürwortung dieser Aktion durch deutsche Politiker. Natürlich haben sie sich sogleich wieder zur Stelle gemeldet allen voran die Gilde der Multikulti-Illusionisten, Sozialromantiker, Dauerumarmer und Gutmenschen vom Dienst. Wer aber den integrationsfeindlichen Großangriff der Salafiten in öffentlichen Unbedenklichkeitserklärungen verharmlost, bagatellisiert auch die judenfeindlichen Aufrufe des Koran.

Deshalb Widerstand gegen die notorischen Bedenkenträger! Das Verbot der gemeingefährlichen Sekte der Salafiten ist so überfällig, wie die Pflicht deutscher Politiker, die Beunruhigung der Bevölkerung vor einer schleichenden Islamisierung endlich ernstzunehmen.”


» Teil 1: Nicht die Migration – der Islam ist das Problem
» Teil 2: Zehn Thesen zur Integrationsdebatte

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

15 KOMMENTARE

  1. Ich erinnere mich an eine Aussage, in der er von einem Nazi-Deutschland bis tief in die 70er Jahre fabulierte, das es ihm quasi unerträglich machte, in Deutschland zu sein.
    Und dennoch blieb er.

    Er wußte wohl zu genau, was für ihn gerade opportun war. Immer aus einer sicheren Deckung heraus, neue Themen suchend, ohne all zu viel zu riskieren.

    Er paßt in das Bild der vielen Mutigen, die erst dann die Heldenrolle übernehmen, wenn es nichts mehr zu verlieren gibt.
    Genau so wie die vielen anderen emeritierten, a.D., Ex oder Irgendwer i.R.

    Ein Stürzenberger (von dem ich übrigens kein Fan bin) kann zwar die Rhetorik eines Giordano nicht toppen, aber wer von den beiden der Mutigere ist, sollte nicht zur Diskussion stehen.

  2. Ich selbst habe die stets klugen Schriften von Giordano verschieden empfunden:

    – mit Respekt, ohne alle Aussagen immer geteilt zu haben
    – mit Bewunderung für seinen Mut, seine Weitsicht und das Vertreten der eigenen Meinung gegen den Mainstream

    Mit ihm geht einer, der sein Wort erhob in unserer Medienlandschaft und diese ärmer zurücklässt.

  3. Giordano war ein ganz Großer. Seine Kritik zum Islam und seine Hinweise auf die schleichende Islamisierung hat ihm die politische Klasse zwar übel genommen, aber ansonsten ignoriert. Man hat ihn jedoch nicht mit der allgegenwärtigen Nazikeule überzogen. War ja auch nicht möglich, schließlich war er Halbjude, der den ganzen Wahnsinn des Hitlerfaschismus am eigenen Leibe erfahren musste.
    Einen Biodeutschen oder auch einen Mann wie Akif Pirincci hätte man diese Äußerungen niemals verziehen, nie durchgehen lassen, sondern hätte diese für alle Zeiten sofort in Naziecke gestellt (wie im Falle Pirincci ja tatsächlich geschehen). So verhindert man in Deutschland mittlerweile wirklich notwendige Debatten wie etwa die über die schleichende Islamisierung.

  4. Kein Wunder, daß heute kaum kommentiert wird. Es ist ja nahezu unmöglich sich hier überhaupt einzuloggen.

    #3 Istdasdennzuglauben (26. Dez 2014 15:13)
    Neues Jahr hin,Neues Jahr her,Pegida ist dabei,diesen Staat zu demaskieren!

    Google-News-Suche nach PEGIDA:

    vor 4-5 Wochen:
    höchstens 10 verwertbare Suchresultate

    soeben:
    119.000 Suchresultate!

  5. #1 Nomatterwhat (26. Dez 2014 14:43)

    Nehmen Sie sich eine Kippah und wandern damit durch Europa. Ich respektiere Giordano weil er in Deutschland verblieb. Wir haben Europa verlassen, auch wenn wir uns immer wieder in Europa aufhalten, leben werden wir auf keinen Fall in Europa.
    Warum verlassen Juden Europa in Scharen? Es war für einige Jahrzehnte nicht der Fall das Juden auf offener Strasse attackiert oder ermordet wurden, doch was denken Sie wohin die Naaz nach 1945 kamen, in Luft aufgelöst??
    Die haben sich in den verschiedenen „Volksparteien“ versteckt und die offsprings der selben sind immer noch an der Macht. Wie anders würden Sie die Antifa-SA bezeichnen denn als vulgäre Naaz??
    Es hat sich in Europa nicht viel geändert nur die Farben und Fahnen wurden wieder einmal anders gefärbt. Von Rot zu Braun zu Rot und jedes geht es wieder in Richtung Braun, mit grünen Streifen, nicht anders als die Naaz. Rot/Braun mit grünen Streifen beschreibt Deutschland doch wunderbar! Shalom

  6. Die Ursache für den Judenhass ist banal und leicht nachvollziehbar.

    Es ist lediglich der unbestrittene Völkermord an den jüdischen Stämmen in Medina nachzulesen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Banu_Quraiza

    Der Völkermord geschah innerhalb weniger Jahre nach dem Auszug Mohammeds nach Medina (622-629) und ohne einen historisch registrierten Angriff der Juden selbst.

    Auf den ersten Blick ist überraschend, dass Mohammed gerade die Juden ermorden liess, die seiner Religion am nächsten waren.

    Erst auf den zweiten Blick wird klar, dass gerade dies das Problem war. Mohammed hatte die Religion der Juden übernommen und dieser lediglich einen neuen Propheten hinzugefügt. Mit dieser „neuen“ Lehre konnte er ahnungsloses Volk, nicht aber die Juden überzeugen, die die Geschichte kannten.

    Der Judenmord war daher das einzige Mittel, störendes Konkurrenzwissen zu beseitigen.
    Der zweite Grund des Völkermords ist die dadurch beabsichtigte „Beerbung“ der Juden (siehe 33:27).

    Der Koran bildet nur die Bestätigung von Völkermord und Landraub sowie den untauglichen Versuch der Rechtfertigung der Missetaten. Die Juden sollten verflucht werden, um vom Unrecht abzulenken, das diesen angetan wurde.

    Es ist dringend notwendig, dass Unrecht aufgedeckt und nicht weiter gefördert wird. Die Unterdrückung der Juden und Christen durch den Islam muss ein Ende haben.

  7. #8 aristo (26. Dez 2014 15:56)

    Shalom. Sie meinen der Qur’an als Torah für Dummies?
    Haben Sie das Machwerk einmal durchgeblättert? Lesen braucht man dieses Machwerk nicht. Einmal durchgeblättert reicht. Ich meine den Qur’an.
    Es ist eine Beleidigung gegenüber Torah und Bibel diese mit dem Machwerk Qur’an zu vergleichen. Der Qur’an stellt keine auch wie immer gearteten intellektuellen Ansprüche. Jeder Idiot versteht das Machwerk wobei in Torah und Bibel doch intellektuelles Verständnis verlangt wird.

    Ich weiss zwar das der Islam ein billige Kopie Yehuda ist aber denke ich der Islam ist eine Erfindung von Christen. Muhammad hat nichts erfunden, wie sollte er auch. Muhammad war ein ungebildeter Kameltreiber der ohne sein Frau verhungert wäre. Die treibende Kraft im Hause Muhammad war seine um viele Jahre älter Frau.

  8. #9 Syria Forever

    Shalom; ich habe verschiedene Kommentare von Inb Ishaq bis Ibn Warraq, einschliesslich Hans Küng, und die jeweils relevanten Korantexte gelesen.

    Zweifellos hatte Mohammed bei seinen Reisen mehrmals Kontakt mit christlichen Kreisen, die ihre Religion kontrovers diskutierten.

    Dass sich Juden in Europa nicht mehr ungestört bewegen können, ist eine Schande!

    (siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Bah%C4%ABr%C4%81)

    Mohammed war meines Erachtens eine schlaue, ehrgeizige und starke Persönlichkeit, die keine traditionelle Bildung erhielt, aber nach und nach Wissen zusammentrug. Der Begriff „Kameltreiber“ wird ihm kaum gerecht.

    Die „neue“ Religion konnte nur aus Halbwissen entstehen und stammt meines Erachtens von Mohammed selbst. Dieses Halbwissen und die patriarchalischen Vorstellungen prägen den Koran.

    Die Peinlichkeiten zur Sklavenhaltung (4:34) oder zur Nötigung und Erpressung (9:29) werden von Mohammedanern möglichst nicht diskutiert.

    Die Aufklärung ist daher dringend notwendig.
    Dass sich ausgerechnet die selbsternannten „Intellektuellen“ dieser Aufklärung verweigern ist das Paradoxon dieser Ära.

  9. Ich kritisiere Giordano ja nur äusserst ungern, aber der Koran ist nicht die Charta des Judenhasses, der Koran ist vielmehr die Charta des Hasses auf alle Nichtmohammedaner!

  10. #9 Syria Forever (26. Dez 2014 16:29)

    Ich denke … der Islam ist eine Erfindung von Christen.

    Das sehe ich im Kern auch so. Die Herkunft des Islam aus „christlich-arianischem“ Sektenhintergund ist (neben Überlieferungen aus dem Judentum) vor allem im Koran ja auch offensichtlich, wobei in großen Teilen schon verdrehte Überlieferungen nochmals falsch aufgefaßt und noch weiter pervertiert worden sind.

    Im Grunde ist der Islam die Anpassung der Überlieferung der Schrift an die Gegebenheiten des altarabischen Heidentums und der Raubzüge Mohammeds, um sie als „salonfähig“ darzustellen und um unter den Juden als „Prophet“ anerkannt zu werden. Das ist gründlich daneben gegangen, deswegen die Abrogation der friedlichen durch die Gewaltverse und deswegen auch die Abwendung von Jerusalem zu Mekka.

    Der Islam ist „die“ erklärte Antithese zur originären biblischen Überlieferung (der Schrift) und damit zu Juden- und Christentum schlechthin; darum die Umdeutung fast aller ihrer Bestandteile ins Gegenteil und daraus folgt alles andere.

Comments are closed.