polifaktAm Montag, den 18. Mai, schickte der Sprecher der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, den „lieben Mitgliedern und Förderern der AfD“ einen offenen Brief. Mitunterzeichner sind Hans-Olaf Henkel und Joachim Starbatty. Solche Entwicklung habe ich längst befürchtet. Eine junge, nicht fest strukturierte Partei, noch mehr Bewegung als eine Partei, spaltet sich.

Hier in Prag haben wir damit unsere Erfahrungen. Kurz nach der Wende verlief ein ähnlicher Kampf in der bürgerlichen Bewegung „Obcanske Forum“ ab. Auch dort kämpften zwei Strömungen miteinander. Auf der einen Seite standen diejenigen, die eine klar definierte politische Partei mit klarem Profil wollten und auf der anderen diejenigen, die von einer allumfassenden Bewegung träumten, die aber keine klare Position mit sich bringen würde.

Es ist nichts Neues. Es begleitet das Wesen der politischen Parteien seit deren Entstehung im 19. Jahrhundert. Der tschechische Schriftsteller Jaroslav Hasek, Autor des weltberühmten Soldaten Schwejk, machte sich bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts darüber lustig, indem er die „Partei des gemäßigten Fortschritts im Rahmen der Gesetze“ gründete. In dem Brief von 18. Mai sehe ich etwas Ähnliches: Vorsichtigkeit. Alle Andersdenkenden werden dort als Radikale, Sektierer und Fundamentaloppositionelle, die angeblich die „Machtübernahme“ innerhalb der Partei anstreben, abgestempelt sein.

Ich habe – und nicht nur ich – große Hoffnungen mit dem Erfolg der AfD verknüpft. Wir alle wissen, dass eine erfolgreiche Korrektur des undemokratischen alleuropäischen Superstaates, zu dem sich die EU entwickelte, nur aus einem der großen Ländern der EU kommen kann. Am besten aus Deutschland, dem Hauptautor der jetzigen Version der europäischen Integration. Es ist auch klar, dass der Impuls zur Wende von einer neuen politischen Gruppierung kommen muss, der man nicht so leicht den Stempel des billigen Populismus aufdrücken kann.

Das ist der Gruppe der Herren Professoren um Bernd Lucke toll gelungen. Sie errangen sogar einige Sessel im Europaparlament. Mit diesem Erfolg begann aber auch das Problem. Durch ihren Umzug nach Brüssel begann sich einige führenden Politiker der AfD von ihren Wählern und Parteifreunden zu entfernen.

Wir Tschechen verstehen das sehr gut von unseren Erfahrungen. Auch wir hatten hier Leute, die zwar rechts sein wollten, ohne als „rechte“ zu erscheinen. Sie wollten von der Seitenlinie kritisieren können, ohne radikale Vorschläge zu formulieren. Sie wollten im Scheinwerferlicht stehen, fürchten jedoch gleichzeitig das Schicksal von Leuten wie Thilo Sarrazin, den das deutsche Establishment erbarmungslos aus seiner Mitte exkulpiert hatte. Sie wollten in der Politik mitmischen, ohne sich dabei die Hände schmutzig zu machen. Sie haben begriffen, dass sie zu Vollzeitpolitikern werden müssen, haben dazu aber keine Lust.

Wenn Bernd Lucke in seinem Brief von einer gefährlichen „Machtübernahme“ in der Partei spricht, deutet er damit an, dass es in der AfD Menschen gibt, die diese Partei in eine andere Richtung bewegen wollen und dass sie ihm somit die Partei entwenden wollen. Auch das ähnelt stark der Entwicklung in Tschechien der 90er Jahre. Auch Vaclav Havel hatte das Gefühl, dass wir ihm das Bürgerforum entwendet hätten. Niemand hat ihm aber was weggenommen. Die Menschen nahmen das Bürger Forum ernst und somit passierte es, dass gewöhnliche Menschen in diese Organisation eingetreten sind. Das passte nicht ins Konzept unserer damaligen elitären Dissidenten.

Wenn ich in diesem Brief finde, dass AfD eine Partei sein soll, die „sachlich, konstruktiv, nicht nur konservativ, sondern auch liberal und sozial“ sein soll, dann muss es eine Partei sein, die alles und gleichzeitig nichts repräsentiert. Zum Schluss seines Briefes schreibt Lucke, dass die AfD eine „unideologische, sachlich und konstruktiv arbeitende Volkspartei für die Mitte der Gesellschaft“ sein soll.

Mein Kommentar dazu ist scharf:

– eine unideologische politische Partei sein zu wollen, ist eine Absurdität, ein Widerspruch in sich, ein contradictio in adjecto;

– „sachlich und konstruktiv zu arbeiten“ klingt zwar schön, deutet aber an, man möchte sich auf die „Arbeit“ innerhalb des bestehenden Systems konzentrieren. In Deutschland scheint es – von außen gesehen – immer noch unmöglich, nicht systemkonform zu sein;

– eine „Volkspartei“ zu sein, ist auch etwas anderes, als eine Bürgerpartei;

– welchen Sinn es hat, eine politische Partei auf die „Mitte der Gesellschaft“ auszurichten? In der Mitte gibt es nichts. Die Mitte der Gesellschaft ist nur ein abstrakter Begriff. Dort befindet sich kein Mensch, kein potenzieller Wähler.

Aber vielleicht ist alles anders. Vielleicht wird die Partei weiter die Situation lösen. Vielleicht ist es kein Ende, sondern eine Chance zum Neubeginn.


Der obige Text von Václav Klaus ist erschienen in der WELT vom 16. Juni, auf seinem Blog und ist auch Teil des neuen, sehr lesenswerten Bürgermagains „Polifakt“ (u.a. mit Artikeln von Alexander Gauland und Karl-Albrecht Schachtschneider).

Siehe auch:

» Freie Welt: Neues Magazin präsentiert eine neue, alte AfD

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88 KOMMENTARE

  1. Hinter Bernd Lucke stehen gerade mal 10 Prozent der AfD-Mitglieder. Da hat sich Lucke ganz schön verrechnet.

    Ich habe Lucke immer mit Wohlwollen bedacht. Aber als er meinte in „seiner“ Partei hätte Islamkritik oder gar eine offene Diskussion über den rotgrünen/schwarzen Asylirrsinn nichts verloren ist meine Anerkennung gegenüber Lucke auf Null gefallen.

    Lucke sollte zusammen mit diesem unsäglichen Henkel die AfD verlassen, dann hätte die AfD endlich das Zeug für eine neue Volkspartei!

  2. Lucke will zusammen mit Henkel aus der AfD eine neoliberale FDP 2.0 machen und in den zwei bis drei Prozent großen Teich der FDP-Wähler fischen.

    Ich denke mal die AfD soll sich doch eher auf die 50 Prozent Nichtwähler und die 30 Prozent der unzufriedenen Anhängern der Altparteien stürzen. Und man sollte endlich mal die Denk- und Redeverbote der rotgrünen Spinner anpacken und ihre irrsinnigen Dogmen aufbrechen.

    Dann hätte die AfD bei Wahlen erdrutschartige Siege vor sich.

  3. Vaclav Klaus hat es wieder mal richtig erkannt. Wegen seines klaren Verstandes, wird er ja auch von den Brüsselbürokraten so gefürchtet, ja gehasst.

  4. Lesenswert auch dazu:
    Bernd Lucke in München, ein Abend des Grauens

    Die Schweden haben die Schwedendemokraten, die Finnen die Wahren Finnen, Frankreich den Front National, Holland die PVV usw. Deutschland hat eine „Alternative“, die sich unter Lucke/Henkel gegen „Islamophobie“ ausspricht und die Partei von rechten Elementen „säubern“ will.

    Lucke/Henkel müssen weg, GANZ WEG aus der AfD! Der Essener Parteitag wird zum endgültigen Showdown. Ich befürchte allerdings, dass die Lucke/Henkel-Bande letztlich mehr Mitglieder wird mobilisieren können (Henkel wird die Schatulle öffnen), weil vielen Mitgliedern, die auf der anderen Seite stehen, eine weite Anreise mit Übernachtung zu teuer ist. Das ist meiner Meinung nach ja auch der Plan hinter der Wahl des Veranstaltungsortes Essen … möglichst weit weg von den rebellischen Ostverbänden.

  5. Keiner mehr da? Dann mache ich halt weiter:

    Als der Karlsruher Gemeinderat über einen Beschluß gegen Pegida abstimmte haben die Gemeinderäte der AfD nicht dagegen gestimmt. Sie haben sich enthalten.

    Und so eine Partei ist für mich als überzeugter Pegidaner/Widerstandskämpfer untragbar und einfach nicht mehr wählbar.

    Außer die AfD schmeißt solch politisch korrekten Dreck aus ihrer Partei raus!
    😉

  6. Lucke hat mich mehr enttäuscht als Merkel.
    Er wird als jemand in die Geschichte eingehen, der den Menschen in einer ausweglosen Situation einen Rettungsanker zugeworfen hat, aber dann doch nicht bereit war, die Leute an Land zu ziehen.
    Mir ist bis heute nicht klar, was dieser Mann eigentlich will.
    Je eher er verschwindet, umso besser.
    So ein Volksverdummer.

  7. Angeblich hat der Weckruf 4.000 Unterzeichner (Quelle Bernd Lucke), dem stehen über 16.000 AfD Mitglieder gegenüber die den Weckruf ablehnen.
    Die AfD hat Bundesweit über 20.000 Mitglieder.

  8. Schauen wir mal wie es in Essen läuft. Ich hoffe die Basis zeigt den kleinen Gernegroß wo der Hammer hängt. Dann kann es wirklich losgehen mit der Alternative!

  9. Zum Schluss seines Briefes schreibt Lucke, dass die AfD eine „unideologische, sachlich und konstruktiv arbeitende Volkspartei für die Mitte der Gesellschaft“ sein soll.

    Mein Kommentar dazu ist scharf:

    – eine unideologische politische Partei sein zu wollen, ist eine Absurdität, ein Widerspruch in sich, ein contradictio in adjecto; …

    Treffer!

  10. #7 lorbas (18. Jun 2015 21:56)

    Angeblich hat der Weckruf 4.000 Unterzeichner (Quelle Bernd Lucke), dem stehen über 16.000 AfD Mitglieder gegenüber die den Weckruf ablehnen.
    Die AfD hat Bundesweit über 20.000 Mitglieder.

    Ich bin viel auf den diversen FB-Seiten der AfD unterwegs, und ich bin auch der Meinung, dass die Lucke/Henkel-Fraktion absolut keine Mehrheit hat. Leider ist allerdings einzig und allein entscheidend, wer mehr Mitglieder in Essen an den Start bringen kann. Und bei Lucke/Henkel sehe ich schon die eigens gecharterten Reisebusse vorfahren.

  11. Dem Lucke-Mäusschen sein eins ins Stammbuch geschrieben:

    In Gefahr und in der Not, ist der Mittelweg der Tod !

  12. Was kann man schon erwarten,von einem Bürokraten wie Lucke..
    Wer so ein eingeschränktes Weltbild hat,
    gefangen in seinem professoralem Habitus,
    für den hat das Volk einen passenden Terminus..Fachidiot.
    33 Jahre CDU,hinterlassen ihre Spuren..

    Er will und kann sich nicht dran gewöhnen,das
    er den AfD Mitgliedern,weder was zu lehren,noch sie zu belehren hat.
    Hier hat er es mit eigenständigen Denkern zu tun..
    Eines haben er und Henkel gemeinsam..
    ihr Nazisprech..Während Lucke von Entartung
    faselt,will Henkel die AfD von „rechten
    Elementen säubern“.

    Und weil ihnen das nicht gelingen wird,müssen sie die AfD zerstören..
    Ich hoffe,sie ist unterdessen zum Selbstläufer geworden..

    Soll Lucke doch,in seinem Weckruf versauern..

  13. Václav Klaus täte der Partei mal als „Sanierer“ gut. Der trifft den richtigen Ton.

  14. Wer
    den Stier
    bei den Hörnern
    packen will, sollte
    vor allem mutig sein
    und darf sich erst recht
    nicht davor fürchten,
    gelegentlich sogar
    mal gefährlich
    zu denken.

    Aber dafür
    ist ein B. Lucke
    doch wohl viel zu brav.
    Najanu, sieht man schon gleich.
    Auch 1848 haben’s die Professoren
    großartig verbockt. Wodurch ?
    Nicht groß überraschend
    – durch Zerreden.

  15. Als Neumitglied habe ich Bernd Lucke zum ersten Mal beim politischen Aschermittwoch in Osterhofen 2014 gehört. Nach seiner vielbeklatschten, langen Rede bin ich ihm unauffällig hinterher und habe ihm meine Entäuschung darüber zum Ausdruck gebracht, dass er kein einziges Wort zum Islam verloren habe. Darauf er: „Ach, das mit dem Islam kann man so oder so sehen.“

  16. Eines haben er und Henkel gemeinsam..
    ihr Nazisprech..Während Lucke von Entartung
    faselt, …

    #11 Tabu (18. Jun 2015 22:09)

    Bei aller möglichen Kritik an Lucke, diese dumme Nazikeule sollte man aber nicht gegen ihn schwingen. Dieses miese Spiel sollte den Systemparteien und -medien überlassen bleiben. Wer Lucke mit diesem „entartet“ eins auswischen will, ist auch nicht besser als Gesine Schwan. Das ist absolut lächerlich.

  17. Bla Bla Bla Bla Bla…….so läuft das eben bei Parteien die eigentlich eine gute Chance hätten. Das Ego der Typen, welche glauben sie wären was besonderes, hält sie nicht davon ab, noch bevor ein nennenswerter Erfolg da ist, alles kaputt zu machen. Anstatt abzuwarten bis man ausreichende Erfolge bei Wahlen erzielt, reißt man alles was aufgebaut wurde gleich wieder mit seinem dummen Arsch ein. Die anderen Parteien, selbst die Grünen und die FDP lachen sich tot. Die Leute die sich schon dazu entschieden hatten mal was anderes zu wählen als den alten Mist, sind jetzt verunsichert. Toll gemacht. Wie wäre es mal mit Zusammenhalt!!!!! Alle Leute die dieses Forum lesen, sollten an einem Strang ziehen. Danach kann man sich immer noch spalten und Alleingänge machen……………

  18. Als ich im Februar 2013, der Gründungsphase der AfD hier in Bremen, überlegte, ob ich eintreten sollte, sah ich, wes Geistes Kind uns da ins Körbchen gelegt werden würde. Dementsprechend wurden Leute in die Spitze gehoben, die ich als Bürger niemals wählen würde. Appeasement, wohin man nur schaut. Radikale Verhältnisse erfordern radikales Handeln. Je länger dieser K(r)ampf hier dauert, desto härter werden die Mittel und die Ausrichtung werden. Deutschland lässt sich sehr viel Zeit, zuviel Zeit. Die AfD wird in diesem Erosionsprozess zermahlen werden sie ein kümmerliches Häufchen Dreck, vermengt mit Kuhscheiße.
    Lucke ist ein Armleuchter und sollte einen Kirchenverein in Pusemuckel gründen. Amen.

  19. Eine Partei dieses (politisch korrekten) Typs ist sicherlich möglich. Sie wird vielleicht auch das eine oder andere Mal die 5-Prozent-Hürde überspringen. Den Namen Alternative für Deutschland verdient sie jedoch definitiv nicht.
    ———————
    Alle Mitglieder die ich kenne verbanden mit dem Begriff „Alternative“ das genaue Gegenteil zu Merkels alternativloser Politik. Lucke musste wissen welche „Geister“ er damit rufen würde. Sich jetzt davon zu „distanzieren“ kann nur als unfassbare politische Naivität oder als hinterlistige Täuschung ausgelegt werden. Dann allerdings bleiben nur noch unangenehme, weiterführende Interpretationen übrig!

  20. Wenn ich in diesem Brief finde, dass AfD eine Partei sein soll, die „sachlich, konstruktiv, nicht nur konservativ, sondern auch liberal und sozial“ sein soll, dann muss es eine Partei sein, die alles und gleichzeitig nichts repräsentiert.

    Genau das ist das Ziel von Lucke – dem technischen Direktor des Ablenkungsprojekt „AfD“ des bunten Systems, das enttäuschte Wutbürger binden und ihren Protest verpuffen lassen soll.

    Die bunten Polittechnologen haben jedoch die Wut der Wutbürger gründlich unterschätzt. Außerdem haben die Wutbürger dazu gelernt und lassen sich nicht mehr veräppeln.

    Die Wutbürger sollen das Projekt „AfD“ kapern und Lucke, Henkel und Co. entsorgen,
    wie z.B. 68-er Maoisten seinerzeit die Umwelt-Partei gekapert haben.

  21. Kann es sein, dass Herr Lucke narzisstische Ambitionen hat? Kann es sein, dass Herr Lucke mit der AFD ein typischer Westideologe ist, dem das freie Denken in der Praxis schon längst abhanden gekommen ist. Als Ostmensch stelle ich immer wieder erstaunt fest, wie ideologisch festgefahrenen der Westen ist. Und Alles, was unideologisch, unorthodox, inkorekt erscheint, verunsichert sofort. Das ist das Ende jeder Entwicklung.

  22. #25 PSI (18. Jun 2015 22:39)

    Alle Mitglieder die ich kenne verbanden mit dem Begriff „Alternative“ das genaue Gegenteil zu Merkels alternativloser Politik. Lucke musste wissen welche „Geister“ er damit rufen würde. Sich jetzt davon zu „distanzieren“ kann nur als unfassbare politische Naivität oder als hinterlistige Täuschung ausgelegt werden. Dann allerdings bleiben nur noch unangenehme, weiterführende Interpretationen übrig!

    Luckes Kurs kann man mit dem schmeichelhaften Wort „Selbstüberschätzung“ oder noch genauer und realistischer als „Größenwahnsinn“ beschreiben.

  23. Leute hegt nicht zu viel Hoffnung auf Essen. Henkel hat kein Problem mit Geldern. Er wird eine Armada moderner Reisebusse chartern! Hier geht es ihm ums Überleben, auch um Demonstration seiner Mächtigkeit! Wer versucht ein klein wenig realistich zu bleiben wird sehr schnell merken, dass Essen verdammt eng werden dürfte. Wie die Basis wohl überwiegend denken dürfte scheint klar. Doch Essen ist ein anderes Kapitel!!!

  24. ’n Abend 🙂
    Der Parteitag in Essen ist für uns demokratische Patrioten wichtiger als eine PEGIDA. Denn hier hat das Handeln = Wählen = Abstimmen eine direkte Wirkung. Und die Fahrt, der Stress für dies eine Mal. Das schweißt vielleicht Freunde zusammen. Aus der Fahrt kann man das Beste machen.
    Ob Dresden, Wuppertal oder bei uns zu Hause. Ich könnte es mir nicht/sehr schwer verzeihen, nicht nach Essen zu fahren.

    Alle, die hier AfD Mitgliedsnummern haben. Bitte kommt mit nach Essen.
    Nach Absprache hier mit der Mod. spendiere ich gern eine Brause. 😀

    MOD: Entsprechende Anfragen werden gern beantwortet 😉

  25. Wären auch nur 5.000 PI-Leser in die AfD eingetreten, hätte man sie kippen können. Jetzt wird es schwierig.

    Eine AfD ohne radikale Einwanderungs- und Islamkritik ist sinnlos.

  26. #33 WN (18. Jun 2015 23:19)

    Wären auch nur 5.000 PI-Leser in die AfD eingetreten, hätte man sie kippen können. Jetzt wird es schwierig.
    ———————
    Meine Rede seit Monaten!

  27. Eine Hitliste jener Personen, die in Deutschland hohe Hoffnungen erweckt und dann bitter enttäuscht haben:

    Platz 3: Merkel.
    Nur 3. Platz, weil ihr Posten zwar mächtig, aber dennoch nur einer von vielen in Europa ist. Ganz allein hätte sie nicht alles richten können.

    Platz 2: Gauck.
    Hat uns weitaus schlimmer als Merkel enttäuscht, weil Schwachheit mit Blendneigung einhergingen. Dennoch nur Platz 2, weil ein Grüßaugust-Posten naturgemäß nicht allzu viel Bewegungsspielraum lässt. Sogar dann, wenn man vorher behördenintern an seine eigene Stasi-Akte kommen konnte!

    Platz 1: Lucke.
    Unangefochten die Nr. 1. Er hätte an einer Schaltstelle des zufälligen Geschichtsverlaufes mehr Macht als die beiden zuvor Genannten ausüben können, denn er hätte die Chance auf eine Zeitenwende verwirklichen können.
    Dazu hätte er nichts weiter tun müssen, als die Füße stillzuhalten. Aber das war dem narzisstischen Herren Selbstdarsteller ja schon zuviel!

    Was für ein Würstchen – welch eine Schande für Deutschland. Eigentlich müsste man dieser Katastrophe für Deutschland Platz 1 und 2 zugleich reservieren – so viel, wie er Schaden angerichtet hat!

    Weg mit Lucke – so schnell und so endgültig wie möglich. Schenkt ihn der F.D.P., die braucht solche Abziehbilder.

  28. #1 magnum (18. Jun 2015 21:37)

    Hinter Bernd Lucke stehen gerade mal 10 Prozent der AfD-Mitglieder. Da hat sich Lucke ganz schön verrechnet.
    —————–
    Wohl war, aber wenn die anderen 90% nicht nach Essen kommen hat Lucke zu 100% gewonnen!

  29. @33 WN

    Eine AfD ohne radikale Einwanderungs- und Islamkritik ist sinnlos.

    Sehr richtig! „Alternative“ vorgetäuscht und probagiert. Kann mich noch sehr gut an seine teils guten Argumete gegen Einwanderungspolitik erinnern.

    Doch darum gehts ihm heute nicht mehr. Selbst wenn die AfD untergeht, sein einziges Bemühen scheint zu sein, dass Petry nicht übernehmen kann!

    In der Tat, er hat Henkel, fraglich ob eine erfolgreiche Gegenmobilisierung in Essen gelingen kann!!!

  30. #38 blaubeerbaum (18. Jun 2015 23:29)

    @33 WN

    In der Tat, er hat Henkel, fraglich ob eine erfolgreiche Gegenmobilisierung in Essen gelingen kann!!!
    ————
    Der Parteieintritt Henkels war der Anfang vom Ende der AfD. Irgend jemand hier hat es vorhergesagt. – War es Heta?

  31. 19 Biloxi (18. Jun 2015 22:21)

    Vllt,haben sie recht..Hab auch kurz überlegt,
    ob ich die „Entartung“noch mal erwähne..
    bin aber überzeugt,dass wenn Henkel die AfD von rechten Elementen zu säubern gedenkt,
    dies auch in Absprache mit Lucke geschieht.

    Diese Sicht auf Mitglieder und Wähler,ist
    beiden gemeinsam..

    Jeder der die Zuwanderung kritisiert und aus diesem Grund zum Wähler der AfD wurde,weil diese in ihrem Programm sich gegen
    ungeordnete „Zuwanderung in die Sozialsysteme“ ausprach,ist weder
    politisch entartet,noch irgend ein Element,
    das ausgemerzt gehört..

    Würde gerne wissen,was Lucke jetzt zu den 600.000 Neuankömmlingen sagt..
    oder zu Artikel wie,

    Der IS drängt nach Europa..

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-05/irak-syrien-islamischer-staat-terrorismus

    nämlich genau in diesem Fahrwasser der
    Flüchtlingswelle..

  32. OT

    „Dänische Volkspartei“ übertrifft alle Prognosen.

    Nach Auszählung von 96,1 Prozent aller Wahlkreise ergibt sich 21,8 Prozent für die „Dänische Volkspartei“(plus 9,5)!

    (Quelle: Live-Wahlsendung des dänischen Fernsehens.)

  33. Wir haben auch unsere Busse für Essen gechartert. Lucke und sein Kalfaktor Henkel werden sich noch wundern. Ich freue mich jetzt schon auf deren Abgang. Dann können sie ihre 0,5%-Partei für politisch korrekte gründen. Talkshows haben sich für Lucke dann auch erledigt. „Miss“ wir sehen uns dann im Bus, morgens um eins fahren wir los.

  34. #42 Muscheltreter

    Aber Hallo, wir machen das zu einem Urlaubstrip in den Orient. Essen/NRW ist doch Orient, oder?
    Ist es noch dunkel draußen? Oh, dann kann ich noch was essen! 😀 😀 😀

  35. #42 Muscheltreter (18. Jun 2015 23:55)

    Gut, dass es Leute wie Dich gibt! Ich hoffe mit Dir, Du liegst richtig! Aber wenn ich in diesem Vergleich an die Möglichkeiten von Henkel denke, kann ich nur sagen: „Die Botschaft hör ich wohl….“ Auch wenn ich nicht daran glaube, ich wünschte, Du behältst Recht!

    Zu den Voreintragungen bezüglich HENKEL: Ja, auch ich habe dies beobachtet. HENKEL hat Lucke umgepolt! Mit HENKEL hat sich Lucke von der Zuwanderungskritik verabschiedet. HENKEL ist Totengräber einer „Deutschen Alternative“! Er hat DE die Cahnce einer SD in Schweden oder einer FN in Frankreich beraubt. HENKEL hat die AfD seinen Interessen gefügig gemacht. HENKEL ist irgendwie eine dominante Vaterfigur für Lucke geworden. Und er wird alles daran setzen, Essen zu gewinnen. Alles!!!

  36. #44 Blaubeerbaum

    schon vom Plan B gehört?

    https://www.facebook.com/afdspringe

    Alternative für Deutschland – Stadtverband Springe
    13. Juni um 03:00 · Bearbeitet ·
    Bitte in Essen teilnehmen:
    Am 4. und 5. Juli entscheidet sich in Essen beim Bundes-Mitglieder-Parteitag, ob die AfD als liberal-konservative Partei mit hoher Wirtschaftskompetenz weitermacht und die deutsche Parteienlandschaft wertvoll ergänzt. Die große (teils schweigende) Mehrheit der AfD-Mitglieder wünscht sich diese liberal-konservative Ausrichtung.
    Sollten jedoch nicht genügend vernünftige, verantwortungsvolle Mitglieder anreisen und abstimmen, wird aus der AfD eine Rechtsaußen-Partei und die bisher schon über 4000 Unterzeichner des „Weckrufs 2015“ würden auf Plan B ausweichen müssen: Eine Neugründung mit allen damit verbundenen Schwierigkeiten.
    Deshalb: Los, wir fahren zusammen nach Essen!
    Anke Tischler und Tibor Maxam,
    AfD-Stadtverband Springe

  37. #42 Muscheltreter (18. Jun 2015 23:55)

    Wir haben auch unsere Busse für Essen gechartert. Lucke und sein Kalfaktor Henkel werden sich noch wundern. Ich freue mich jetzt schon auf deren Abgang.
    ——————
    Freu‘ Dich nicht zu früh! Selbst wenn Lucke verlieren sollte, wird er kein fairer Verlierer sein und einfach abtreten. Im Gegenteil, dann geht der Tanz erst richtig los – Stichwort: verbrannte Erde!

  38. #34 PSI (18. Jun 2015 23:21)
    #32 Miss (18. Jun 2015 23:17)

    Ich bin da!
    ————-

    Gut! Und dann setzen wir uns zu den Weckrufern… und kippen denen was in den Drink… was schnell Abführendes… oder was schläfrig macht.
    Ersteres ist aber „reiz“voller 😀

  39. #45 Miss (19. Jun 2015 00:29)

    #44 Blaubeerbaum

    schon vom Plan B gehört?

    https://www.facebook.com/afdspringe

    Alternative für Deutschland – Stadtverband Springe
    13. Juni um 03:00 · Bearbeitet ·
    Bitte in Essen teilnehmen:
    Am 4. und 5. Juli entscheidet sich in Essen beim Bundes-Mitglieder-Parteitag, ob die AfD als liberal-konservative Partei mit hoher Wirtschaftskompetenz weitermacht..
    ———————-
    „Liberal-konservativ“ ist der neueste, linke Sprachtrick! Aus den beiden unversöhnlichen Flügeln „wirtschafts-liberal“ und „national-konservativ“ greift sich Lucke jetzt die jeweils sprachlich positiv besetzten Elemente heraus und kombiniert sie zusammen! – Von den Linken lernen heißt siegen lernen!

  40. Lucke hat den Fehler gemacht sich ( aus finanziellen Gründen ) den neoliberalen besserwisserischen Henkel ins Boot zu holen und sich nach der Europa-Wahl – wohl ebenfalls aus finanziellen Gründen – nach Brüssel abzusetzen.

    Die Parteien, die das „Wahlvieh“ wählen soll orientiert sich aber daran was in DEUTSCHLAND passiert und nicht im fernen Brüssel wo man als EU-Parlamentarier noch weniger bewirken kann als im Bundestag.

    Eine 2.neoliberale Partei in Deutschland braucht kein Mensch.

    Schaut was in Dänemark heute passiert ist : Eine mit anderen Parteien koalitionsfähige, national-konservative aber für das eigene Volk (!) sozialorientierte, ausländerkritische Partei erreicht wohl > 20%.

    Lucke, das wär’s gewesen aber jetzt treten Sie zurück bitte und schließen sich der FDP an.

  41. #47 Miss (19. Jun 2015 00:36)

    #34 PSI (18. Jun 2015 23:21)
    #32 Miss (18. Jun 2015 23:17)

    Ich bin da!
    ————-

    Gut! Und dann setzen wir uns zu den Weckrufern… und kippen denen was in den Drink… was schnell Abführendes… oder was schläfrig macht.
    Ersteres ist aber „reiz“voller ????
    ———————
    Hübscher Gedanke, aber im Ernst: besser wäre es auf ihre Abstimmgeräte zu achten (Nebenausgänge!). Am Bremer Parteitag fehlten am Ende acht Stimmen und 30 Abstimmgeräte!

  42. Ich drücke allen rechts-konservativen AfD-lern, speziell Miss und Muscheltreter, alle verfügbaren Daumen. Aber ich fürchte, es sieht nicht gut aus. Gastgeber Marcus Pretzell zieht sich schon mal prophylaktisch in seinen Landesverband zurück, während die Junge Alternative, die ich eher pro Petry einstufen würde, um Spenden für Anreisekosten und Unterkunft bettelt. Um all das werden sich die Weckrufler dank Henkel keine Sorgen machen müssen.

    Sollte der Ausgang des Mitgliederparteitag am Ende tatsächlich durch die unterschiedliche Finanzkraft der Flügel entschieden werden, wäre das gerade vor dem Hintergrund des zuvor abgesagten Delegiertentages derart undemokratisch, dass man die AfD schon alleine deshalb nicht mehr wählen könnte.

  43. # PSI
    Das Lucke verbrannte Erde will ist mir schon klar. Sein unausweichliches paranoides Geschwurbel werden nach einiger Zeit selbst die MSM nicht mehr ernst nehmen können. Aber wir haben endlich eine Alternative die diesen Namen verdient!

  44. Normalerweise respektiere ich Vaclav Klaus, aber in diesem Fall irrt er. Lucke hat im Prinzip Recht, wenn er die AFD als eine unideologische und sachorientierte Partei will. Konservative und liberale Positionen schließen sich nicht aus, im Gegenteil, sie ergänzen sich ausgezeichnet.

    Allerdings scheint Lucke seinen eigenen Worten nicht zu folgen, da er den rechten Parteiflügel zu sehr auszuschließen versucht. Andererseits sollte sich der rechte Parteiflügel auch mal hier und da zurücknehmen und etwas leiser treten. Von Wirtschaft hat Lucke ohne Zweifel mehr Ahnung.

  45. #PSI
    …Liberal-konservativ“ ist der neueste, linke Sprachtrick!…

    Ist mir auch sofort aufgefallen. Der Trick ist genial böse. Denn, wenn er sich konservativ nennt, dann sind wir, die wirklich konservativen Leute ja,…. ja, was wohl? Richtig! Rechts (radikal) was sonst. Er hat sich unser Attribut genommen.
    ABER, da könnte man ihm noch entgegnen, dass dieser Definition nach auch die Grünen und Linken konservativ sind. Die Leute muss man geheim beobachten. Die tun garantiert verbotene Dinge in Vorbereitung.
    Eingeschleuster Spitzel, PC-Hacker oder Abführtropfen. Wir müssen mutiger werden.

  46. 2x infotips fuer sh sued & hh speckguertel,
    aus der einladung der veranstalter
    +++++++++++++++++++++++++++++++++

    Vortrag KONRAD ADAM & FRAUKE PETRY IN LÜBECK

    „Die Auseinandersetzungen der letzten Wochen innerhalb der Partei nehmen ein Ausmaß an, welches nicht mehr zu akzeptieren ist ! …
    Wir laden alle Mitglieder und Freunde und Unterstützer ein zu folgenden oefftlichen
    Vortragsveranstaltungen mit intensiver integrierter Diskussion:

    Mittwoch, 24.6.2015, 19.30 Uhr
    Restaurant „Zimberei“ in der „Gemeinnützigen“.
    Königstraße 5, 23552 Lübeck
    KONRAD ADAM, bundesvorstandsmitglied und einer der Drei Bundessprecher der AfD.
    „Die Zukunft als Aufgabe der olitik“
    anschließend: allgemeine Diskussion über AfD

    Donnerstag, 2.7.2015, 19.00 Uhr
    Hotel Hanseatischer Hof, Wisbystraße 7-9, 23558 Lübeck
    FRAUKE PETRY, Vorstandssprecherin des AfD Landesverbandes Sachsen
    „quo vadis“, AfD?“
    anschließend: allgemeine Diskussion über AfD
    Kostenbeitrag: 5 €

    Wir bitten Sie, alle Mitglieder, Freunde und Unterstützer zu informieren
    und wünschen uns jeweils ein volles Haus! Bitte nehmen Sie die Chance einer umfassenden Information und Aufklärung wahr!

    ++++++++++++++++++++++++++++++++

  47. Ich glaubte einmal an die Demokratie, aber die Presse lässt mich verzweifeln.

  48. @ #52 toll_toller_tolerant
    „…während die Junge Alternative …um Spenden für Anreisekosten und Unterkunft bettelt. “

    die JA ist eine politisch-kreativ gute truppe,
    nur fehlt es ihnen an ’68er lebenserfahrung:

    „wie trampe ich mit kl. rucksack nach essen,
    wie finde ich mitfahrgelegenheiten per mfz,
    wie baue ich ein 50eur minipackzelt auf
    und verpflege mich preisguenstig autonom“

    fuer eipott+bordrestaurant muss man arbeiten,
    oder einen kennen, der das erarbeitet –
    oder pfadfinderische tugenden pflegen.

    achja: und 50km kann man auch mal radeln.

  49. @ #58 VivaEspana (19. Jun 2015 02:37)
    „AfD? Nee! Eine Troll-Partei“

    TROLL ? wie kommst du denn da drauf ?
    lies mal den ganzen artikel zu ende:

    http://www.lvz.de/Leipzig/Stadtpolitik/AfD-Leipzig-scheitert-mit-Antrag-zu-Buerger-Spendenkonto-fuer-Asylbewerber

    „Die Verwaltung betonte in ihrem Standpunkt,
    das Netzwerk Leipziger Vereine und Verbände, die sich für die Flüchtlinge einsetzten, bei der Einwerbung von Spenden zu unterstützen. “

    – die politisch gefuehrte verwaltung foerdert
    – das leipzicher „netzwerk von vereinen“

    damit *expressis verbis* sehr deutlich gemeint
    ist der auch dort rotlinksgruen dominierte
    sozialindustrielle komplex,
    der in personalunion mit politik + justiz + offenbar verwaltung hochgradig verfilzt ist.

    es geht der afd und union um feststellung der verbliebenen spendenbereitschaft /faehigkeit.
    der politischen verwaltung nicht um die sache,
    sondern um ihren klientelschutz.

    oder *zitiere* ich die verwaltung falsch ?

  50. Ich habe den Volkswirtschafts-Professor Lucke damals,im Jahre 2013 zur Bundestagswahl,in Berlin gehört (Vortrag im Maritim-Hotel,Friedrichstrasse).
    Hier schilderte er seinen politischen Werdegang wie folgt: Über 20 Jahre braves CDU-Mitglied,dann Kampf gegen die Rettungsschirme der Banken, Austritt aus der CDU aus Enttäuschung über die angeblich alternativlose Politik von Frau Merkel, dann FDP-Wähler (!) bei der BTW 2009.

    Der Herr Professor sollte – zusammen mit dem unsäglichen HOH -wieder zur FDP zurückkehren,da sind die beiden bestens verortet.
    Mir fällt dann nur noch der Kalauer ein :
    Wirst Du doch in Winsen/Luhe geblieben, lieber Lucke …

  51. Die U-Boote in der AfD sind zahlreich und sehr effektiv.Bis zu den Wahlen werden noch so manche aufsteigen.

  52. Hervorragend analysiert.

    Lucke hat sich leider (!) selbst ad absurdum geführt und ist zum politischen non-valeur geworden.

    Die Hoffnungen ruhen auf Frauke Petry!

  53. sehr gut geschrieben! ich sehe das auch so:

    die AfD im Osten ist das Ziel! konservativ patriotisch rechts!
    es muß klar Kante gezeigt werden u.a. Wahlplakate gegen Asylmißbrauch, Migrantengewalt, Islamisierung und Überfremdung!

  54. #33 WN (18. Jun 2015 23:19)

    …“…Wären auch nur 5.000 PI-Leser in die AfD eingetreten“

    Als ich die unverschämten Fragen im Mitgliedantrag gelesen hatte, war das Thema Eintritt für mich erledigt.Was geht diese Herrschaften meine politische Vergangenheit an? Unter einem neuen Vorsitzenden und anderen Bedingungen bin ich sofort dabei.Ich hatte nämlich gedacht, die AfD wäre eine Partei und keine Geheimsekte.

  55. Sollten die Regime-Appeaser unter Lucke/Henkel/Starbatty das Rennen machen, ist die AfD am Ende.

    Aber genau das ist das Ziel; Lucke wurde von der Einheitspartei (Bundes-Mutti-Flügel) eingesetzt, den massiven Widerstand der Bürger ob der Raub- und Beutezüge des EU-Regimes („Euro-Rettung“) zu kanalisieren und ins Leere laufen zu lassen.

    Insbesondere Lucke und seine Kollaborateure haben im sog. „EU-Parlament“ ganz klar gegen die Interessen des deutschen Volkes votiert, indem sie nicht nur für Sanktionen gegen Russland gestimmt haben, sondern auch die neuerlichen Raubzüge der transatlantischen Oligarchen per TTIP kolportieren; sie sind Feinde des deutschen Volkes und Angehörige der kollabierenden Regime-Parteien.

    Da verwundert es wenig, dass Lucke zum Genozid per Umvolkungsterror Deutschlands nichts zu sagen hat; es ist ihm schlicht egal, da er sich im Brüsseler Hochbunker sicher wähnt, während in deutschen Städten die Sozialsysteme kollabieren und die Kriminalität explodiert.

  56. Man hat ja hierzulande dermaßen Angst vor dem bösen, bösen Vorwurf, „räääächtz“ zu sein, daß es einen gruselt.

    Ich finde es wichtiger, einen eigenen Standpunkt, eine eigene Linie zu haben, und trotzdem ‚belehrbar‘ zu bleiben.

  57. Lucke ist doch nicht liberal, sagt er doch selber. Er hintergeht BuVo Beschlüsse, manipuliert die Satzungskommission und drängt für ihn lästige Mitglieder aus der Partei. Das ist weder liberal, noch gar demokratisch. Dieser Mann ist der Totengräber der Partei wenn er nicht umgehend abgewählt wird. Viele Fragen sich, warum er plötzlich diese Wende gemacht hat. Bei den passiven Mitgliedern kommt Lucke noch gut weg … falls Lucke gewinnen sollte, ist das Experiment zu Ende, auch für mich.

  58. @Jakobus (19. Jun 2015 09:54)

    Man hat ja hierzulande dermaßen Angst vor dem bösen, bösen Vorwurf, „räääächtz“ zu sein, daß es einen gruselt.

    Ich finde es wichtiger, einen eigenen Standpunkt, eine eigene Linie zu haben, und trotzdem ‚belehrbar‘ zu bleiben.

    Zustimmung! Es reicht ja schon die Befürchtung aus, irgendjemand könnte einen als „rächtz“ bezeichnen, um Panikreaktionen auszulösen.
    Bei Lucke funktioniert das gerade wie aus dem Lehrbuch.
    Das alles ist völlig abgekoppelt von jeder Sachlichkeit. Es reicht die Angst, von linken Ideologen vermientes Terrain auch nur gedanklich zu betreten – und die haben alles vermint, was ihren Zielen im Weg steht.

    Wer ständig versucht, diesen Minen auszuweichen, geht letztlich deren Weg.

    Das ist keine Alternative.

    Typen wie Lucke und seine Anhänger sind offenbar zu schwach und zu ängstlich, selbstbewußt die neulinken Minen auch mal wegzuschieben, wo es vernünftig ist oder auch mal eine vorhersehbare Explosion mit dem argumentativen Schild abzuwehren.
    Lucke und seine Anhänger sind Taktierer, die gefallen wollen. Rein in der Defensive wird die AfD aber immer weiter zurückgedrängt.
    Was wir brauchen sind intelligente Kämpfer, die, gut begründet und nüchtern, die herrschende Deutungshoheit anfechten.

    Die AfD braucht selbstbewußte aber intelligente Kämpfer – keine gefälligen Taktierer.

  59. #20 lorbas (18. Jun 2015 22:22)

    Postbank wünscht ein schönes Ramadan-Fest!

    Auch wir wünschen allen Lesern einen schönen Ramadan und bitten in den kommenden Wochen um ein kultursensibles Verhalten. Etwas mitfasten könnte vielleicht auch nicht schaden, denn viele von uns sind ohnehin viel zu dick

    Das zeigt, wie strohdumm und unwissend der Schreiber dieser Zeilen von der Postbank ist!
    Er sollte doch – so kultursensibel wie er als typischer Vertreter der Gutmenschenfraktion daherkommt – wissen, dass die Mohammedaner am Tage gesundheitsgefährdend nichts essen und nicht einmal trinken, sich in der Nacht aber den Wamst bis zum Anschlag vollschlagen! Wie damit ein gesundheitsförderliches Abnehmen gelingen soll, bleit wohl sein „Geheimnis“!

  60. Eine Empfehlung von Beatrix von Storch:

    „Die Zivile Koalition hat sich schon im Jahre 2004 grundsätzlich und seit 2010 ganz konkret auf die Fahne geschrieben, was 2013 von der AfD als Thema aufgegriffen wurde: Die Euro-Rettungspolitik und die ständige Entmachtung der EU-Mitgliedstaaten zu Gunsten der EU. Für alle, die seither mit Interesse verfolgen, was die AfD aus diesen Themen macht und wie sie sich entwickelt, bringt dieses Hintergrundblatt Licht in sehr viel Dunkel.“

    http://issuu.com/polifakt/docs/polifakt_sonderausgabe

    Weiter schreibt sie:

    „Was passiert gerade wirklich in der AfD? Wohin entwickelt sie sich? Wird die AfD Bernd Luckes Kurs folgen, der einen ersten großen Schritt gehen und die Steuergesetzgebungskompetenz für die direkte Unternehmensbesteuerung auf die EU übertragen will? Wollen auch die Mitglieder das Herzstück nationaler Souveränität an die EU abgeben und damit sogar die EU-freundlichsten Vertreter von CDU/CSU überholen?

    Gibt es wirklich diesen Flügelstreit in der AfD zwischen (anständigen) „Liberalen“ und (unanständigen) „Konservativen“ oder ist es ein Streit über die Frage, ob „Systemkritik“ geübt werden darf oder nicht und ob die AfD unmittelbar anschlußfähig an CDU/CSU werden oder erstmal klare Oppositionsarbeit leisten soll?“

  61. Hinweis zu „Polifakt“: Zum Lesen den Pfeil rechts neben dem Titelblatt anklicken. Der Artikel von Vaclav Klaus ist auch dort abgedruckt.

  62. neoliberale FDP 2.0

    neoliberal*neoliberal was ergibt denn das
    ich tippe mal auf negermegaliberalst

    #35 PSI; Sorry, einer Partei beitreten, die alles was ausserhalb der üblichen SPD-Grünen
    liegt verteufelt, und sonst auch über wirklich jedes hingehaltene Stöckchen springt, sonst gehts dir hoffentlich gut. Gegen Lucke ist ja Erika fast noch konservativ.

    #36 le waldsterben; Gauck war jahrelang Chef der Stasiverbrechensvertuschungsbehörde. So naiv kann keiner sein, dass er glaubt, dass da noch irgendwas zu finden ist, das in irgendeiner Weise negativ zu lesen ist.

    #40 Tabu; War nicht erst vor ein paar Wochen zu lesen, dass sich Henkel aus der Partei zurückzieht.

  63. Man hat ja hierzulande dermaßen Angst vor dem bösen, bösen Vorwurf, „räääächtz“ zu sein, daß es einen gruselt.
    #70 Jakobus (19. Jun 2015 09:54)

    Ja, und diese Angst hat auch den „liberalen“ AfD-Flügel befallen. Geradezu widerlich, wie sich der Hamburger Spitzenkandidat Kruse am Abend der Bürgerschaftswahl in der TV-Runde bei den Systemparteien einschleimte, als er sagte (sinngemäß):

    „Wir wollen jetzt beweisen, daß wir eine liberale usw. Partei sind – und daß wir nicht rechts sind.“

    Statt souverän zu sagen: „Wir machen eine vernünftige Politik, die sich an den Interessen unserer Bürger orientiert. Ob ihr das dann rechts oder populistisch oder sonstwie nennt, ist uns schnurzegal.“

  64. #76 uli12us   (19. Jun 2015 10:43)  

    neoliberale FDP 2.0

    neoliberal*neoliberal was ergibt denn das
    ich tippe mal auf negermegaliberalst

    #35 PSI; Sorry, einer Partei beitreten, die alles was ausserhalb der üblichen SPD-Grünen
    liegt verteufelt, und sonst auch über wirklich jedes hingehaltene Stöckchen springt, sonst gehts dir hoffentlich gut.
    —————
    Wohl neu hier?

  65. Sorry wg. überflüssiger, nochmaliger Empfehlung von Polifakt. Steht ja schon oben. Grrrhhh.

  66. Wer so ein Schatzi im Lästern wie Friedmann nicht aushält,,, hält auch die Intrigen-Welle unserer faschistuieden und sonstig abartigen Volksverräter nicht aus.

  67. 8 lorbas (18. Jun 2015 21:56)

    Angeblich hat der Weckruf 4.000 Unterzeichner (Quelle Bernd Lucke), dem stehen über 16.000 AfD Mitglieder gegenüber die den Weckruf ablehnen.
    Die AfD hat Bundesweit über 20.000 Mitglieder.
    ———–
    16000 Mitglieder schaffen es nicht einen Gold und Glühlampenverkäufer zum Teufel zu jagen, es sind eben Protestwähler auf die kein Verlass ist .

  68. #79 Biloxi   (19. Jun 2015 11:07)  

    Sorry wg. überflüssiger, nochmaliger Empfehlung von Polifakt. Steht ja schon oben. Grrrhhh.
    ——————
    Kein Problem, auf Deine Empfehlung hin habe ich es zweimal gelesen, gemäß Karl Valentin: „Je öfter man etwas liest, desto besser versteht man es“. 🙂

  69. Die leiden alle an Rückenmarkserweichung. Immer mit den Rechts, was soll das. Nationalistisch zu sein ist doch keine Schande. Außerdem braucht jedes Ding seinen Gegenpol. Links haben wir, also gib es auch rechts. Habt alle einen Hindern in der Hose und steht dazu rechts zu sein.

  70. „Durch ihren Umzug nach Brüssel begann sich einige führenden Politiker der AfD von ihren Wählern und Parteifreunden zu entfernen.“

    SEHR gut formuliert! Denn m.E. beginnt die Misere damit das bestimmte Personen einer Partei -in der Regel deren Führungskader- etwas „zu verlieren haben“…

  71. #84 Moralist   (19. Jun 2015 12:34)  

    „Durch ihren Umzug nach Brüssel begann sich einige führenden Politiker der AfD von ihren Wählern und Parteifreunden zu entfernen.“

    SEHR gut formuliert! Denn m.E. beginnt die Misere damit das bestimmte Personen einer Partei -in der Regel deren Führungskader- etwas „zu verlieren haben“…
    —————–
    Die verlieren lieber Mitglieder als ihre Pfründe!

  72. Die Nicht-Weckrufer können Essen ganz gelassen entgegensehen, sie sind in einer Win-win-Situation. Wenn sie gewinnen, ist sowieso alles gut. Aber auch wenn unterliegen, ist noch gar nichts verloren. Dann wird es nämlich zur offenen Rebellion verschiedener Landesverbände kommen, die einem Alleinherrscher Lucke und seinem Kurs nicht folgen werden.

    Lucke schrieb gerade in einer Mitteilung:

    „Aber Petry und Pretzell, Gauland und Glaser, v. Storch und Hampel mobilisieren ihre Truppen … “

    Die so als Gegner Identifizierten werden bestimmt nicht klein beigeben. Und dann wird es auch endlich zu der längst überfälligen Diskussion über die brennendsten aktuellen Fragen wie „Flüchtlinge“, TTIP usw. kommen, und es werden hier endlich einmal klare Positionen formuliert.
    .

    II
    #82 PSI (19. Jun 2015 11:35)

    Danke, dann ist ja gut. 🙂

  73. Luckes Positionen sind eindeutig: Flüchtlinge ja und davon viele, die wir durchzufüttern haben.

    Islam? Aber selbstverständlich. Überall und immer gerne gesehen. Die gehören zu Deutschland. Da bin ich ganz da core mit Mutti, dem Vorgauckler und Islam-Wulff.

    Anschleimen, anschleimen und noch mal anschleimen …. da ist Lucke ganz auf mainstream.

  74. #86 Biloxi (19. Jun 2015 16:10)

    Lucke schrieb gerade in einer Mitteilung:

    „Aber Petry und Pretzell, Gauland und Glaser, v. Storch und Hampel mobilisieren ihre Truppen … “

    Die Sprache verrät, dass er den Flügelstreit wirklich als eine Art Krieg zu sehen scheint, daher rührt wohl auch die Strategie der „verbrannten Erde“, wenn eine Schlacht verloren ist. Man muss sich langsam fragen, ob der Mann den Verstand verloren hat. Oder war der schon immer so und wir alle wollten das in der Hoffnung auf eine echte Alternative nicht sehen?

  75. #70 Jakobus (19. Jun 2015 09:54)
    Man hat ja hierzulande dermaßen Angst vor dem bösen, bösen Vorwurf, „räääächtz“ zu sein, daß es einen gruselt.

    Ich finde es wichtiger, einen eigenen Standpunkt, eine eigene Linie zu haben, und trotzdem ‚belehrbar‘ zu bleiben.

    Das kann ich nur unterschreiben.

  76. #7 Marie-Belen (18. Jun 2015 21:54)
    Er [Lucke] wird als jemand in die Geschichte eingehen, der den Menschen in einer ausweglosen Situation einen Rettungsanker zugeworfen hat, aber dann doch nicht bereit war, die Leute an Land zu ziehen.

    Ein überaus treffendes Bild!

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