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AfD hat jetzt Chance zu einer echten Volkspartei

imageFrauke Petry wurde heute, am 4. Juli 2015, zur Parteichefin der Alternative für Deutschland gewählt (PI berichtete). Petry konnte 60 Prozent der Stimmen auf sich vereinen – und sich damit gegen Parteigründer Bernd Lucke durchsetzen. Alexander Gauland und Konrad Adam – Mitstreiter der ersten Stunde – waren die ersten Gratulanten und verneigten sich vor der neuen Parteichefin mit einem Handkuss. Damit wurden die Geschicke der jungen Partei in die Hände der charismatischen 40-Jährigen gelegt.

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Der nächste Gratulant: Bernd Lucke, auf den 38,1 Prozent der Stimmen entfielen.

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Gesten sagen manchmal mehr als Worte.

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„Ändern Sie nicht Ihre Meinung – Ändern Sie die Politik!“

Genau das haben die AfD-Mitglieder heute getan. Sie haben dem Flügelstutzen eine Absage erteilt und stattdessen die Flügelspannweite der AfD deutlich erweitert. Endlich eine Chance zu einer echten Volkspartei.

Mit Frauke Petry an der Spitze wird die AfD für die Altparteien gefährlich. Petry wird sich von den Medien nicht durch den Kakao ziehen lassen. Damit ist die Fünf-Prozent-Hürde schon heute genommen.

Zum zweiten Sprecher wurde der Volkswirtschaftsprofessor Jörg Meuthen gewählt. So ist auch weiterhin für eine wissenschaftlich fundierte Analyse der Währungs- und Haushaltspolitik gesorgt.

Video: Rede von Frauke Petry nach ihrem Wahlsieg:

Reaktionen der Presse:

» FAZ: Lucke übte in seiner Essener Rede Selbstkritik. „Statt parteiintern sachlich und problemorientiert zu diskutieren, ist uns die Sache entglitten, bis wir uns in aller Öffentlichkeit stritten, dass die Fetzen flogen“, sagte er.
» Bild: Schon um 11.30 Uhr, nur eineinhalb Stunden nach der Eröffnung, war klar: das Lucke-Lager kämpft auf verlorenem Posten!
» Spiegel: Petry wurde zur ersten Vorsitzenden gewählt und wird damit voraussichtlich im Dezember alleinige Parteichefin. Sie erhielt 2047 der 3428 gültigen Stimmen, das sind 59,7 Prozent. In ihrer Dankesrede nannte sie Lucke die „Galionsfigur der Gründerzeit“ der Partei.
» Die Welt: Der AfD-Vorsitzende Bernd Lucke hat die Bezeichnung Pegida-Partei für die Alternative für Deutschland abgelehnt und damit auf dem Parteitag in Essen heftige Reaktionen hervorgerufen. Er wurde bei seiner Rede am Samstag von Buhrufen und Pfiffen unterbrochen.
» Focus: Petry, die auch Vorsitzende der AfD-Fraktion im sächsischen Landtag ist, gab sich nach ihrem Triumph versöhnlich. «Wir sind und bleiben gemeinsam die Alternative für Deutschland», sagte sie.
» Der Standard (Österreich): In der Bewerbungsrede Luckes kam es zu Tumulten unter den rund 3.500 Mitgliedern des Parteitags. Insbesondere als sich Lucke gegen eine pauschale Verurteilung des Islams wandte, wurde er ausgebuht und niedergeschrien.
» Der Tagesspiegel: Sie stehen schon frühmorgens vor der Halle, um ihrem einstigen Idol am Ende des Tages den Laufpass zu geben. Für manche scheint dies ein Fest zu sein. Lucke kämpft, aber er kämpft nicht mehr um die Herzen der Partei.


PI-Umfrage:

Die Wahl von Frauke Petry zur neuen AfD-Chefin...

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PI wirkt: Planegg reagiert entlarvend – Sicherheitsdienst komplett ausgetauscht

gymnasium planeggVor zwei Tagen berichteten wir über die absolut inakzeptablen Vorgänge am Areal des Feodor-Lynen-Gymnasiums in Planegg. Und weil es doch gar nicht geht, dass dem ahnungslos zu haltenden Volk die Wahrheit präsentiert wird, wurde unverzüglich darauf reagiert. Von „Stimmungsmache gegen Flüchtlinge“ ist die Rede, die Vorgänge selbst werden, wie zu erwarten war, heruntergespielt und das Einquartieren gewalttätiger Illegaler inmitten von Schülern ganz einfach damit gerechtfertigt, keine anderen Unterkünfte zu haben. Presseberichte der diensthabenden Polizeibeamten werden von übergeordneten Stellen nicht zugelassen.

(Von L.S.Gabriel)

Unqualifizierte Schuldzuweisungen und sogar seitens der Polizei wird offiziell kalmiert, wie das von der Politik wohl gewünscht ist.

Merkur.de schreibt:

Seit zwei Wochen leben in der Turnhalle des Planegger Feodor-Lynen-Gymnasiums (FLG) Asylbewerber, die das Landratsamt München mangels anderer verfügbarer Unterkünfte dort untergebracht hat. Die räumliche Situation, die den Menschen kaum Privatsphäre lässt, ist alles andere als ideal, sagt auch Landrat Christoph Göbel. Bisher resultierten in Planegg daraus aber anscheinend keine größeren Probleme. Doch am Mittwochabend wurde dann die Polizei mehrmals zum FLG gerufen. Grund waren offenbar Auseinandersetzungen zwischen den Bewohnern.

Alles nicht dramatisch, erklärt die Polizei. „Es kommt eben zu Spannungen, wenn viele junge Männer unter diesen Bedingungen leben“, sagt Siegfried Janscha, der Leiter der Planegger Polizeiinspektion. „An diesem Abend hat es sich, vielleicht auch wegen der Hitze, aufgeschaukelt.“ Auslöser seien Kleinigkeiten gewesen, wie etwa ein Streit um eine der wenigen Steckdosen zum Aufladen von Mobiltelefonen. Es erfolgten weder Anzeigen noch Festnahmen, dafür kursieren seit Donnerstag Details von den Einsätzen und Bilder aus der Unterkunft im Internet.

Die Hitze ist also schuld. Bisher hieß es oft, die „Flüchtlinge“ litten bei uns vor allem unter der Kälte, da sie ja ihren Alltag sonst bei wesentlich wärmeren Temperaturen lebten. Festnahmen gab es keine, weil es bei Eintreffen der Polizei keiner gewesen sein wollte und, wie unser Informant berichtete sich sowohl jeweils Täter als auch Opfer versteckt hätten.

Zuerst tauchten sie in einem vom bayerischen Verfassungsschutz beobachteten, islamfeindlichen Blog – anonym betrieben über einen amerikanischen Server – auf; in einem anonymen „Leserbeitrag“ über angeblich skandalöse Zustände in der Halle. Der Link auf den Beitrag wurde auf verschiedenen Wegen verbreitet, rechte Gruppierungen in anderen Bundesländern haben den Inhalt auf ihre Internetseiten übernommen.

Bis Freitagvormittag hätten dann Planeggs Bürgermeister Heinrich Hofmann und andere Mitarbeiter der Gemeinde Dutzende E-Mails mit Inhalten „von braun bis dunkelbraun“ erhalten, wie Planeggs Ordnungsamtsleiter Martin Götz mitteilte. Die Gemeinde vermute angesichts der Verbreitung der Bilder „ein totales Versagen wenn nicht gar Mitwirken“ des Sicherheitsdienstes in der Halle.

Die Mitarbeiter des Sicherheitspersonals sind also auch schuld. Woran? Dass die Illegalen sich weder an Recht und Gesetz noch an eine auch nur geringfügige Ordnung halten wollen? Daran, dass es der Polizei, aufgrund politischer Knebelung, nicht möglich ist dauerhafte Ruhe herzustellen? Oder meinen diese Vertuscher vom Dienst tatsächlich, das Personal habe in Sachen „halte die Bevölkerung unwissend, täusche, lüge und verschweige“ total versagt?

So konkret festlegen will sich der derzeitige Hausherr nicht, aber Landrat Göbel vermutet, dass zumindest die Bilder von jemandem aufgenommen wurden, der regelmäßig Zugang zu der Unterkunft hatte. Ihre Erstellung und Verbreitung sei eine Straftat, die das Landratsamt zur Anzeige bringen werde.

Man werde sich auch mit dem Sicherheitsdienst auseinandersetzen müssen, sagt Göbel. Vorsichtshalber habe das Unternehmen inzwischen alle Mitarbeiter ausgetauscht, die in den ersten Tagen, als die Aufnahmen vermutlich entstanden, in der Halle eingesetzt waren. Ganz ausschließen könne man solche Indiskretionen nie, sagt Göbel. Wichtig sei derzeit aber vor allem viel Vertrauensarbeit in der Bevölkerung. Das Nervenkostüm sei spürbar dünner geworden. Kritische Äußerungen häuften sich.

Das ist natürlich eine Lösung, wie sie entlarvender nicht sein könnte. Das Personal, unter dem sich wohl auch besorgte Bürger befinden, die nicht mehr zusehen wollen und durch Öffentlichmachung Hilfe suchen, einfach zu ersetzen, am besten durch systemtreue linksdumme Deutschlandhasser, die keinen Bezug zur Gemeinde und den dort unter den Zuständen leidenden Schülern haben.

Wie skandalös die Umstände im Land tatsächlich schon sind, erfuhren wir ebenfalls von einem Leser, der uns bezugnehmend auf den Bericht zum Feodor-Lynen-Gymnasium mitteilte, dass der von der zuständigen Polizeidienststelle verfasste Pressebericht zu den Vorkommnissen am Gelände der Schule, der auch den beschriebenen dreimaligen Einsatz in jener Nacht enthielt, von der Pressestelle des Präsidiums München, der vorgesetzten Direktion und schließlich auch einer vorgesetzten Stelle im Präsidium abgelehnt wurde.

Wir gehen davon aus, dass es sich dabei um keinen Einzelfall handelt, sondern dass das viel mehr Methode und mit ein Grund ist, warum die Bürger dieses Landes nicht einmal annähernd erfahren was sich an der „Asylfront“ abspielt. Das Wenige, das durchsickert wird dann aber auch nur in der Lügenpresse dargestellt, wenn schon Bürger unübersehbar auf die Barrikaden gehen.

Politik, Medien und die Asyllobby – eine volksfeindliche, gesellschaftszerstörende unselige Dreieinigkeit, die uns an den Rand des Abgrunds treibt.

Dank an unsere Leser, die uns durch ihre Courage die Möglichkeit geben diese Mauer zu durchbrechen. An dieser Stelle möchten wir festhalten: Wir versichern allen, die uns Informationen in Wort oder Bild zukommen lassen, absolute Diskretion und Verschwiegenheit in Bezug auf die Identität des Informanten. PI fühlt sich vor allem der Wahrheit uns seinen Lesern verpflichtet.

Hier noch einmal der Kontakt zur Gemeinde:

Gemeinde Planegg
Pasinger Str. 8, 82152 Planegg

Bürgermeister Heinrich Hoffmann (SPD)
Tel: 089 89926-0
» E-Mail: gemeinde@planegg.de

Martin Götz, Ordnungsamtsleiter
Tel: 089 89926-103
» E-Mail: goetz@planegg.de


Wenn auch Sie Ähnliches aus Ihrer Stadt berichten können, dann wenden Sie sich bitte an uns. Schreiben Sie ein paar Zeilen zur Situation. Wenn es Ihnen möglich ist, machen Sie bitte das eine oder andere Foto und schicken Sie es an PI. Dort, wo die Medien aufhören zu berichten, machen wir mit Ihrer Hilfe weiter!




Eilt: Frauke Petry neue Chefin der AfD!

Frauke Petry ist neue Chefin der Alternative für Deutschland. Um 18.15 Uhr lag das Ergebnis der heutigen Abstimmung beim Bundesparteitag der AfD in Essen vor: Bernd Lucke: 38,3 Prozent – Frauke Petry: 60 Prozent – Andere: 1,7 Prozent. Damit hat sich der konservative Flügel der neuen Partei überraschend deutlich gegen den liberalen durchgesetzt. Auch wenn Petry anschließend in ihrer Dankesrede (hier im Video ab 18:00 min) versicherte: „Das war kein Sieg der Konservativen über die Liberalen in der Partei.“ Vielmehr dankte sie Bernd Lucke und hofft, dass er der Partei erhalten bleibt: „Du bist und bleibst die Gallionsfigur der Gründerzeit.“ Der Parteitag dauert noch bis Sonntag.

» Liveticker zum Parteitag bei der Jungen Freiheit




Der BAS-Mann – Ein anderer Nachruf auf Gerd Bacher

bacherDes unlängst im 90. Lebensjahr verstorbenen, weit über die Grenzen seines Landes hinaus bekannten Publizisten Gerd Bacher (Foto) ist in zahlreichen Nachrufen ob seiner großen Verdienste um das österreichische Presse- sowie Rundfunk- und Fernsehwesen rühmend und weithin zutreffend gedacht worden. Eine Seite Bachers blieb dabei jedoch weitgehend ausgeblendet – sei es, weil jüngere „Nachrufer“ damit nichts mehr zu verbinden wussten, sei es, weil das Thema aufgrund bewussten oder unbewussten Verdrängens in der politischen und publizistischen Szenerie Österreichs sowie überhaupt in der Öffentlichkeit keinen Platz mehr einzunehmen scheint. Es geht um die Rolle Bachers im Südtiroler Freiheitskampf. Sie soll daher im folgenden etwas näher beleuchtet werden.

(Von Rainer Liesing)

KerschbaumerIm Frühjahr 1958 suchten der Wiener Verleger Fritz Molden und der Innsbrucker Journalist Wolfgang Pfaundler, beide vormals NS-Widerstandskämpfer, in Frangart an der Südtiroler Weinstraße den Kleinlandwirt und Greisler Sepp Kerschbaumer (Foto) auf. Mit von der Partie war auch der Journalist Gerd Bacher, der damals in der von Molden und ihm gegründeten Zeitung „Express“ tonangebend war. Kerschbaumer war die charismatische Führungsfigur des 1956 von ihm gegründeten „Befreiungsausschusses Südtirol“ (BAS). Der BAS, lose organisiert und aus „Zellen“, will sagen: im Geheimen sich bewegenden Kleingruppen, bestehend, trat für die Gewährung und Ausübung der 1945 von den Siegermächten verweigerten Selbstbestimmung und also für die Loslösung des 1918/19 von Italien annektierten südlichen Teils Tirols und dessen Rückgliederung an Österreich ein.

Seit seiner Gründung hatte sich der BAS, sieht man von kleineren Sabotageakten gegen italienische „Volkswohnbauten“ ab, zunächst auf das Verfassen aufrüttelnder Briefe an Politiker sowie auf Flugblatt-Aktionen beschränkt. Damit wandte man sich vehement gegen die in kolonialistischer Manier fortgesetzte Entnationalisierungspolitik unseligen faschistischen Angedenkens durch das „demokratische“ Nachkriegsitalien. Zufolge des Treffens Moldens, Pfaundlers und Bachers mit Kerschbaumer in Frangart sollten sich Aktionsradius, Schlagkraft und Wirkungsweise des BAS ändern: Zum einen formierte sich der BAS mittels der von Pfaundler angeführten (Nord- und Ost-)Tiroler Teilorganisation zu einer Gesamttiroler Vereinigung von Freiheitskämpfern. Zum andern beschaffte man Sprengstoff, um sich durch punktuelle, gezielte Anschläge auf italienische Einrichtungen Gehör zu verschaffen sowie die (europäische und Welt-)Öffentlichkeit auf das den Südtirolern angetane Unrecht aufmerksam zu machen. Waffen wurden beschafft, damit man sich nötigenfalls verteidigen konnte, sollte man während der Anschlagsvorbereitungen von italienischen Sicherheitskräften überrascht werden.

Fritz Molden und Gerd Bacher stellten nicht nur wichtige politische Kontakte her und engagierten sich publizistisch im Sinne der BAS-Ziele. Darüber hinaus beschaffte Molden auch Geld, womit der BAS-Freiheitskampf eine zwar nicht gänzlich wünschenswerte, aber doch hinlängliche finanzielle Basis erhielt.

Parallel zu den von ihm und seinem Bruder Otto ins Leben gerufenen Alpacher Hochschulwochen initiierte Fritz Molden ein erstes Gesamttiroler Treffen von BAS-Mitgliedern mit politischen Exponenten. Einer war Aloys Oberhammer (ÖVP), und zwar in seiner dualen Eigenschaft als Nordtiroler Landesrat und Führungsmitglied der Nordtiroler BAS-Organisation. Mithin war Oberhammer nicht nur informiert über die Planungen des BAS, sondern als Mitplaner aktiv daran beteiligt. Molden hat das in einem am 8. Januar 1999 unter dem Titel „Terroristen gegen Italien – mit Bruno Kreiskys Einverständnis“) erschienenen Interview preisgegeben:

„Im Herbst 1959 gab es eine Besprechung in Alpach beim ‚Achenwirt’, das war der Luis Amplatz, der Georg Klotz, der Kerschbaumer, der Klier, der Pfaundler, der Bacher – also die ganze Gruppe beinander. Auch der Landesrat Oberhammer, der Onkel vom späteren ORF-Chef.“

Mit dabei war aber auch der stellvertretende Obmann (Vorsitzende) der Südtiroler Volkspartei (SVP), der Publizist Dr. Friedl Volgger, wie Elisabeth Baumgartner in dem von ihr, Hans Mayr und Gerhard Mumelter 1992 in Bozen herausgegebenen Buch „Feuernacht – Südtirols Bombenjahre“, unter Berufung auf ein von ihr mit Fritz Molden am 7. Dezember 1990 geführtes Interview berichtete:

„Erstmals ging es um die Frage, wie man der Südtirolfrage energischer weiterhelfen könnte. Ein Treffen im Zeichen der politischen Aufbruchsstimmung, erinnert sich Friedl Volgger, damals stellvertretender SVP-Obmann. Südtiroler Politiker habe man, weil zu exponiert, aus weiteren eventuell kompromittierenden Kontakten herausgehalten, bestätigt Fritz Molden.“ (S. 21 f.)

Neben den Genannten – Molden, Pfaundler, Bacher, Oberhammer – gehörten der Nordtiroler Landesgeschichtler Eduard Widmoser (Obmann des Bergisel-Bundes), der Schriftsteller Heinrich Klier, der Kaufmann Kurt Welser, die Innsbrucker Universitätsassistenten Helmut Heuberger und Norbert Burger (nachmals NDP-Gründer) sowie das Künstler-Ehepaar Klaudius und Herlinde Molling zu den Nordtiroler BAS-Aktivisten.

„In ihrem Umfeld bewegten sich Persönlichkeiten wie der Völkerrechtler Felix Ermacora, der Legationsrat im Außenministerium Josef Dengler oder Winfried Platzgummer, der damalige Assistent von Staatssekretär Franz Gschnitzer“,

heißt es in einem „Die Welle der Sprengstoffanschläge in Südtirol“ betitelten Beitrag des Südtiroler Publizisten Christoph Franceschini in dem von Anton Pelinka und Andreas Maislinger 1993 herausgegebenen zweibändigen „Handbuch zur neueren Geschichte Tirols“ in Band 1 auf S. 472, welcher auf Interviews mit ehemaligen BAS-Leuten und auf der Auswertung von StaPo-Akten fußt.

KlotzMolden und (der Weltkriegs-Teilnehmer) Bacher unterhielten enge persönliche Beziehungen zu Spitzenleuten des Südtiroler BAS. Hier ist vornehmlich der legendäre Passeirer Schmied Georg („Jörg“) Klotz (Foto) zu nennen, der, ebenso wie der Nordtiroler Pfaundler von Anfang an für eine vom BAS zu verfolgende Kleinkriegstaktik plädierte: Waffen sollten allerdings nur zur Selbstverteidigung eingesetzt werden, um der Gefangennahme zu entgehen und nicht Opfer von Folterungen zu werden, wie sie insbesondere nach der berühmten „Feuernacht“ (vom 11. auf den 12. Juni 1961) in Carabinieri-Kasernen an der Tagesordnung waren. So eng war die Verbindung zu (dem einstigen Unteroffizier einer Pionier-Einheit der Wehrmacht) Klotz, dass dieser (den Panzergrenadier) Bacher und (den Angehörigen eines Wehrmachts-Strafbataillons und späteren Verbindungsmann der österreichischen Widerstandsbewegung O5 zu den Amerikanern) Molden von seiner Waltener Schützenkompanie zum Ehrenleutnant (Bacher) bzw. Ehrenhauptmann (Molden) wählen ließ.

Für den BAS hatte Verleger Molden die Aufgabe übernommen, politische Fäden zu spinnen. Neben dem Nordtiroler Landesrat Rupert Zechtl (SPÖ) waren er und Pfaundler, aber auch der publizistische „Multiplikator“ Bacher für Außenminister Bruno Kreisky kompetente Gesprächspartner und Verbindungsleute zum BAS. Molden und Bacher kamen 1960 als Publizisten in dessen Gefolge mit nach New York, wo der Sozialist Kreisky die Südtirol-Problematik vor die Vereinten Nationen trug und in einer spektakulären Rede dafür sorgte, dass sie nicht nur auf die Tagesordnung gesetzt, sondern durch zwei UN-Resolutionen – die erste 1960, die zweite 1961 – ins Weltbewusstsein gerückt wurde, womit das römische Gebaren letztlich einen entscheidenden Dämpfer erhielt.

Ende des Jahres war es dann im BAS zu einer „Richtungsentscheidung“ über das weitere Vorgehen gekommen, denn die UN-Befassung mit dem österreichisch-italienischen Konflikt hatte vorerst noch keine Auswirkungen gezeitigt:

„Am 8. Dezember 1960 kam es zu einer Konferenz aller führenden BAS-Leute, in der abgestimmt wurde, ob endlich losgeschlagen werden sollte oder nicht. Eine klare und eindeutige Mehrheit stimmte für das Losschlagen. Lediglich eine Minderheit wie etwa Gerd Bacher und ich schlugen vor, noch ein Jahr zuzuwarten und den Bemühungen der österreichischen Regierung, Zugeständnisse zu erreichen, noch eine Frist zu geben. Wir konnten uns nicht durchsetzen, und wie sich in den folgenden Jahren und Jahrzehnten herausgestellt hat, war die Entscheidung loszuschlagen richtig“,

bemerkte Molden in seinem 2007 erschienenen Buch „Vielgeprüftes Österreich. Meine politischen Erinnerungen“ (S. 150). Formell zogen sich Molden und Bacher zwar aus dem (Nordtiroler) BAS-Zweig zurück, unterhielten gleichwohl aber auch weiterhin Kontakte zur – mit den Massenverhaftungen nach der „Feuernacht“ in Südtirol nahezu aufgeriebenen – Organisation verbliebener Freiheitskämpfer.

KienesbergerDies bezeugte Peter Kienesberger (Foto), einer der rührigsten und wagemutigsten:

„Im August und September 1961 haben Klotz und ich zwei militärisch geplante Feuerüberfälle im Passeier und Rabenstein durchgeführt. […] Klotz und ich wurden einige Zeit nachher nach Alpbach gebracht. Mit dabei waren Pfaundler, Schimpp, Schwarzenbacher (ein Zollbeamter) und Franz Sigmund. […]

In Alpbach wurden wir Molden und Bacher vorgestellt, bzw. ich, Klotz kannte beide schon. Schon bei der Fahrt wurden wir über die Bedeutung des Treffens informiert. Es ging vor allem darum, ausführlich zu schildern, wie diese beiden Partisanenaktionen durchgeführt worden waren. Innerhalb des BAS ging ja ein jahrelanger Streit voraus, ob man nur Anschläge durchführen sollte oder Partisanenaktionen, wie am Ende des Krieges. Pfaundler, Klotz, Molden waren eindeutig für Partisanenaktionen. Auch im Gespräch später wurde ausführlich erörtert, dass es keine Verhaftungen und Folterungen gegeben hätte, wenn man nach den Anschlägen in militärische Partisanengruppen abgetaucht wäre. Beide Aktionen von Klotz lieferten den Anhängern dieser These den Beweis, dass diese Art des bewaffneten Kampfes problemlos möglich war. Molden begrüßte Klotz überschwänglich herzlich und auch mich. Er bedankte sich für meinen Mut, dass ich als Österreicher bereit war, solche gefährlichen Einsätze mitzumachen. Er ließ sich von Klotz ausführlich den gesamten Einsatz schildern: Ausrüstung, Grenzübergang, Verhalten der Bevölkerung, Verpflegung aus der Bevölkerung, Gegenmaßnahmen der Italiener. […]

Besonders imponierte Molden die Schilderung, dass wir oft tagelang unsere schweren Rucksäcke nicht tragen mussten, weil sich immer wieder Bauern fanden, die uns stückweise begleiteten und weiterreichten. Molden sagte auch immer wieder, dies sei der Beweis, dass seine (und Pfaundlers) Ansichten richtig waren […] Molden bedankte sich am Ende nochmals, bat, dies auch an die anderen Teilnehmer weiterzusagen, und ließ sich von Klotz dessen geheime Anschrift geben. (Scheibenhof Mutters). Er sandte auch unmittelbar eine Kiste besonders guten Wein zu Klotz als Zeichen des persönlichen Dankes für diese Einsätze.“ (Gedächtnisprotokoll Peter Kienesberger vom 6. August 1996, enthalten in der von Otto Scrinzi herausgegebenen „Chronik Südtirol 1959 – 1969“ (Graz-Stuttgart 1996, S. 170)

Das mag genügen, um das Bild des verstorbenen Gerd Bacher ebenso wie jenes des ihm im Januar 2014 in die Ewigkeit vorausgegangenen Freundes Fritz Molden um jene Farben zu ergänzen, welche von berufenen oder unberufenen Nachrufern weggelassen worden sind, um das heute in Politik und Medien vorherrschende Schwarz-Weiß nicht zu gefährden. Erst diese nachträgliche Einfärbung wird dem Andenken zweier aufrichtiger und mutiger Männer wie Bacher und Molden sowie ihrer Verbundenheit mit den Freiheitskämpfern des BAS und ihrem idellen und materiellen Einsatz für (Süd-)Tirol gerecht.

Weiterführende PI-Beiträge:

» Geschichte Südtirols 1 – Prolog
» Geschichte Südtirols 2 – Andreas Hofer
» Geschichte Südtirols 3 – Der 1. Weltkrieg, Kriegserklärung Italiens
» Geschichte Südtirols 4 – Gebirgskrieg 1915-1918
» Geschichte Südtirols 5 – Faschistische Italianisierung durch Tolomei
» Geschichte Südtirols 6 – Die Option
» Geschichte Südtirols 7 – Feuernacht, Bomben
» Geschichte Südtirols 8 – Gegenwart




Klima“flüchtlinge“? Sahelzone wird grüner

sahelDie Flüchtlinge aus Afrika, die in lebensgefährlichen Booten die Überfahrt über das Mittelmeer wagen, bilden eines der großen, bewegenden Themen des Jahrzehnts. Viel wird diskutiert über die Verantwortung, die Europa dabei trägt, ein komplexer Diskurs. Leider treten darin immer wieder Trittbrettfahrer auf, die ihr ureigenes Thema mittransportieren wollen: den Klimawandel. Der “Klimaflüchtling” wird dabei ein zunehmend beliebtes Stereotyp.

Da sich die über 50 Jahre zurück liegende Kolonialzeit nicht mehr wirklich für die Schuldzuschreibung eignet, passt es ja scheinbar auch nur zu gut: Wir vernichten durch unseren Ausstoß von Treibhausgasen die Lebensgrundlage der Menschen. Und welche Region eignet sich dafür besonders? Richtig, die Sahel-Zone, hier scheint die Formel Hitze=Trockenheit=Unbewohnbarkeit so griffig, dass kaum jemand es für nötig hält, ihre Stimmigkeit zu prüfen. Wer erinnert sich denn auch nicht an die Sahel-Katastrophen in den 70er- und 80er-Jahren? Noch Fragen?

Wer die Begriffe Klimaflüchtling und Sahel in die Suchmaschinen eingibt, wird schnell fündig, bei NGOs, bei den Medien. Auf den einschlägigen Websites über “Klimaflüchtlinge” lesen wir dann: “Besonders groß ist der Migrationsdruck am Südrand der Sahara” (Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.), “In der Sahel-Zone in Afrika schreitet die Wüste voran” (Südwestdeutscher Rundfunk). “Besonders betroffen sind die Länder der Sahel-Zone in Afrika” (Greenpeace). Das Bild der Boat People, Schwarzafrikaner, die aus ihren Schiffen gerettet werden, scheint es nur deutlich zu bestätgen. Wer allerdings nur oberflächlich recherchiert, stellt fest: der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Migrationsdruck aus dem Sahel ist nicht nur konstruiert, es ist sogar das Gegenteil der Fall. Die Sahelzone ergrünt tendenziell, und dringt mit ihrer Vegetation von Süden in die Sahara vor, drängt sie zurück. (Den kompletten Artikel von Uli Kulke gibt es auf der Achse des Guten.)

Der wahrscheinlichere Grund, warum die Europäer in den nächsten Jahrzehnten zu Minderheiten in Ihren eigenen Ländern werden, wird in einem Artikel von  Professor Gunnar Heinsohn benannt. Es ist die völlig verantwortungslose und selbstverschuldete Bevölkerungsexplosion in Afrika:

Zugleich blüht die ethnische Umwandlung West-Europas aus einer reproduktiven Vitalität an seiner Südgrenze, die schon 2040 dafür sorgt, dass die Hälfte der Menschheit unter 25 Jahren in Afrika lebt, dort unglücklich ist und eine neue Existenz sucht. Für das Jahr 2050 werden rund 950 Millionen Wanderungswillige allein aus den afrikanisch-arabischen Gebieten erwartet.

Der große Austausch, der die europäische Bevölkerung durch Kulturfremde ersetzen und die Identität Europas zerstören soll ist in vollem Gang.




Gießen: 50 Mann greifen jungen Flüchtling an

erstaufnahme-giessenOffensichtlich mit einem blauen Auge kam ein 18-jähriger Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in der Rödgener Straße davon. Der Bewohner war offenbar von einer Gruppe von etwa 50 Personen angegriffen worden. Er konnte in ein Gebäude flüchten. Unmittelbar danach warfen mehrere Personen Steine und Metallstangen gegen das Gebäude, in dem sich der 18-Jährige befand. Eine Scheibe ging dabei zu Bruch. Die herbeigerufene Polizei konnte die Situation dann beruhigen. Der Mann wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Hinweise bitte an die Polizei Gießen. Fragen zur offenbar fremdenfeindlichen Atmosphäre in der Stadt bitte an die BürgermeisterInnen.




Der Balkan unter osmanischer Herrschaft

Am Vorabend des Ersten Balkankriegs stellte ein – notabene eigentlich proalbanischer – Konsul fest, Christen zu plagen und zu terrorisieren, sei «Nationalsport» der muslimischen Albaner. Physische und strukturelle Gewalt durch Muslime sind ein Hauptcharakteristikum des Alltags an der balkanischen Peripherie des Osmanischen Reiches. Die Gründe waren vielfältig: Christen waren seit je Untertanen zweiter Klasse, und dies hatte sich in der Mentalität der Muslime tief eingeprägt.

In Zonen erheblicher Staatsferne verschärfte sich dies durch den weitgehenden Mangel behördlicher Kontrolle. Doch selbst wo diese vorhanden war, bestanden die Behörden aus Muslimen, die Verbrechen an Christen in der Regel nicht ahndeten. Staatsschwäche und religiöse Behördenkonnivenz mit Delinquenten verhinderten schon im Ansatz jede Loyalität von Christen zum osmanischen Staat.

Die Förderung panislamischer Ideen verschärfte die Lage zusätzlich: In der Grossen Orientkrise (1875–1878) kam es in Kosovo zu pogromartigen Ausschreitungen gegen Christen…

(Auszug aus einem Artikel der NZZ von Prof. Dr. Oliver Jens Schmitt, Universität Wien, über den Balkan unter osmanischer Herrschaft)




„Tuta mundo“ in Schwandorf

Schwandorf/Oberpfalz. Die Stimmung in Schwandorf, einem beschaulichen Ort nördlich von Regensburg an der Naab gelegen, ist gut. Politiker, Einwohner und Wirtschaftsvertreter sind bestgelaunt, denn sie wissen um die guten Taten, die sie für die Bedürftigsten dieser Welt erbringen. Teuer bekleidet, aber familiär unbegleitet, reisen monatlich hunderte Minderjährige, traumatisiert und traurig, aber voll des Potentials, nach Deutschland, um hier Großes zu vollbringen. Ihnen reicht der reiche Staat, hier in Gestalt des genannten Städtchens, die sanfte Hand.

(Von M.B.)

In der Breiten Straße 5, nahe dem Stadtzentrum Schwandorfs, wurde am 16. Februar 2015 unter dem Schlagwort „tuta mundo“ eine sog. heilpädagogische Wohngruppe für unbegleitete Flüchtlinge zur großen Freude nicht nur des Landrats Thomas Ebeling eröffnet. Betrieben wird sie von der rein privaten, staatlich geförderten Dr. Loew Soziale Dienstleistungen GmbH & Co KG, die sich bisher vornehmlich der Betreuung behinderter und alter Menschen gewidmet hatte. Bisher haben zwölf Jugendliche aus den bekannten Kriegsländern Eritrea und Kosovo, wo die „Verhältnisse ein Alptraum“ seien (Reinhold Willfurth), Obdach erhalten. Sandra Loew, Geschäftführerin des Heimträgers, möchte ihnen daher zu einem „tollen Leben hier in Schwandorf“ verhelfen. Die Geflohenen wissen zu danken. Sem, ein 16-Jähriger aus dem Kosovo mit Elektrikerambitionen, sagt in einer Mischung aus passablem Deutsch und Englisch erfreut: „Jeder hilft einem – das ist einfach perfekt!“

Man mag mit leiser Stimme manches kritisieren. Etwa, dass der Ausdruck „tuta mundo“, was wohl „Eine Welt“ heißen soll, keinen Sinn hat und sich die Tolerantia damit selbst karikiert. Auch, dass die Betreuungsindustrie den sog. Flüchtlingsstrom als Wachstumsmarkt entdeckt hat und nun mit wenig Scham die völlige Hilflosigkeit der Politik von einer kapitalistischen Findigkeit ausgenutzt wird, beide zum Hohn des Volkes nur schlecht verbrämt mit pseudohumanistischer Großmut. Aber hier soll man schweigen, denn strahlendes Glück, Hoffnung und Vielfalt werden nicht allzu teuer erkauft.

Doch einige Schatten ziehen über die oberpfälzische flüchtlingsromantisierte Idylle, die sich bisher so wohl gefallen hat in ihrer Hilfsbereitschaft. Am 4. Mai gegen 16:45 Uhr wurde eine 14-jährige Schülerin auf dem Adolf-Kolping-Platz, eine Minute Fußweg von der Breiten Straße entfernt, von einem schlecht Deutsch sprechenden Mann bedrängt, dem sie sich aber noch entziehen konnte. Am 16. Juni gegen 18.30 Uhr wurde eine 23-Jährige auf der Joggingstrecke am Weinberg im Ortsteil Kronstetten (mit dem Fahrrad in wenigen Minuten erreichbar) von einem Unbekannten intensiv belästigt. Dieser näherte sich mit einen Fahrrad und versuchte mehrfach, den Arm um sie zu legen und sie zu küssen; er sprach gebrochen Deutsch. Die Sportlerin konnte sich losreißen. Am 15. Juni hatte der Unbekannte dann Erfolg. An der Naabuferstraße, die an die Breite Straße grenzt, wurde zwischen 14 und 15 Uhr eine 20-Jährige von ihm angesprochen und kurz darauf in ein Gebüsch gedrückt und vergewaltigt. Den Flüchtigen beschrieb die Frau, wie zuvor die anderen Bedrängten, als etwa 1,70 Meter groß. Er habe gebrochen Deutsch gesprochen.

Bisher ist nichts vom Täter bekannt. Eine Spur, trotz aller Versicherung, kann die Polizei derzeit verfolgen. Allerdings, so berichtet die Süddeutsche Zeitung, drohe Schwandorf in diesen Tagen ein Schneechaos…




Hamburg: Auf ehemaliger Kapernaum-Kirche prangt jetzt der islamische Schriftzug „Allah“

imageWir haben in den letzten Jahren des öfteren über die traurige Umwandlung der ehemaligen evangelischen Kapernaum-Kirche in eine Moschee berichtet. Am Donnerstag wurde nun unbemerkt von der Öffentlichkeit das Kreuz auf dem Kirchturm abmontiert und durch einen Schriftzug mit dem arabischen Wort „Allah“ ersetzt. Zunächst war ein Halbmond auf der Kirchturmspitze geplant gewesen. „Das ist ein sensibles Thema“, sagte Daniel Abdin, Vorsitzender des islamischen Zentrum Al-Nour, dass das leerstehende Kirchengebäude Ende 2012 gekauft hatte. Das Kreuz ist einer christlichen Freikirche in Hamburg-Billstedt übergeben worden.

Die ehemalige Pfarrerin der Kirche, Christin Susanne Juhl, hat damit kein Problem. „Da sind viele Gemeinsamkeiten, für mich ist das der gleiche Gott“, sagte sie der Süddeutschen. Und Kay Kraack, der Pastor der evangelischen Gemeinde St. Georg, die mit Al-Nour befreundet ist, konstatiert nüchtern: „Wir sind hier nicht mehr die Platzhirsche“. Seine Gemeinde müsse kooperieren, um in der multikulturell geprägten Nachbarschaft handlungsfähig zu bleiben. Wie sagte noch der CDU-Fraktionschef Volker Kauder im Januar, angesprochen auf die Pegida-Proteste gegen die Abschaffung des Abendlandes: „Es gibt keine Islamisierung Deutschlands. Wer von Islamisierung spricht, der will die Menschen bewusst verunsichern.“




Gekommen, um zu dealen

dealerHier wieder einige Verweise zu den Aktivitäten von sog. “Flüchtlingen” in den letzten Tagen, diesmal speziell zum Thema „Rauschgift“. Wie immer ohne den geringsten Anspruch auf Vollzähligkeit.

Stuttgart-Mitte, 29.06.2015 in den Mittleren Schlossgartenanlagen: Ein gambischer Rauschgiftdealer (23) wurde von Polizeibeamten dabei beobachtet, wie er Drogen an einen 15- und einen 19-Jährigen verkaufte. Es erging ein Haftbefehl.


Bozen, 26. Juni: Freitagabend erwischte die Polizei einen 25-jährigen mit Drogen. Der Mann fiel den Beamten bei einer Kontrolle in einer Bar auf. Der Tunesier wollte sich auf der Toilette des Lokals verstecken, wurde jedoch sofort gestoppt und aufgefordert sich auszuweisen. Doch der Mann antwortete lediglich mit Gesten und weigerte sich den Mund zu öffnen. Nachdem er zunächst Widerstand leistete, spuckte der Tunesier fünf verkaufsfertige Päckchen mit Kokain aus. Laut Polizei wurde zudem ein höher Bargeldbetrag sichergestellt, das aus dem Verkauf von Drogen stammen könnte. Der Tunesier wurde auf freiem Fuß angezeigt.


Im Mai haben Polizei und Zollfahndung einen Dealerring in Husum und Hamburg verhaftet. Ein gebürtiger Libanese steht im Verdacht, seit 2012 mit Kokain und Marihuana gehandelt zu haben. Das Rauschgift setzte der in Husum wohnhafte 36jährige unter anderem über einen Kiosk in Husum ab.  Der Libanese unternahm mit einem Komplizen einen Fluchtversuch, konnte aber nicht entkommen. Die Beschuldigten wiedersetzten sich den Haltezeichen und flüchteten mit hoher Geschwindigkeit von 170 – 180 km/h in das Husumer Stadtgebiet. Die Ermittlungen richten sich insgesamt gegen sechs Tatverdächtige aus Husum und Umgebung, sowie aus Hamburg. Am 16.05.2015 wurden Durchsuchungsbeschlüsse gegen drei Hamburger Tatverdächtige, die als Lieferanten anzusehen sind, vollstreckt. Hier konnte bei einem 25 jährigen Algerier 4,2 Kilogramm Marihuana und 16.300 EUR Bargeld sichergestellt werden.


Bozen, 1.6.2015: Zwei in Bozen lebende Albaner und ein Landsmann aus dem Fleimstal wurden mit 20 Kilogramm Haschisch erwischt. Am heutigen Montag gaben sie an, sie seien zum Einkaufen nach Verona gefahren. Dass 20 Kilogramm Haschisch in ihrem Wagen war, wollten sie nicht gewusst haben. Weil die Frau 8.000 Euro bei sich hatte, geht die Polizei davon aus, dass das Geld für den Ankauf der Drogen gedacht war.


Fundstück aus 2010: Ob sich hieran etwas geändert hat? „Nigerianer sind zu 99,5 % kriminell“ (Chef des Bundesamts für Migration, Schweiz)

Viele der illegal anwesenden Nigerianer betätigen sich als Kleindealer im Drogenhandel. Und zwar äusserst erfolgreich, wie Bernhard Graser von der Kapo Aargau sagt: «Sie kontrollieren einen Grossteil des Kokainhandels in der Schweiz. Ganze Handelsstrukturen sind in nigerianischer Hand.»

Sein Berner Kollege Christof Kipfer erklärt: «Die starke Stellung der Nigerianer beim Import hängt mit den Schmuggelrouten zusammen: Kokain kommt aus Kolumbien via Schwarzafrika in die Schweiz», erklärt er. Es gebe eine klare Aufteilung im Markt: Für Heroin seien eher Kriminelle aus dem Balkan zuständig. Weil die Nigerianer gut organisiert sind, fasst sie die Polizei oft nur mit kleinsten Mengen Drogen: «Wir nehmen sie rein, sie bekommen einen Strafbefehl, und schon bald sind sie wieder auf freiem Fuss», sagt Hans Peter Eugster von der Kapo St. Gallen zu Blick am Abend.

Die St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter sagte heute Morgen in Radio DRS: «Die Nigerianer, die ein Asylgesuch stellen, sind oftmals einfach Strassendealer.» 1786 Nigerianer stellten 2009 ein Asylgesuch – davon erhielt genau ein einziger Asyl. «Der Kopf dieser Drogenorganisation sitzt in Nigeria», sagt FDP-Frau Keller-Sutter weiter. Aber die Schweiz kann nicht alle abgewiesenen Asylbewerber in Ausschaffungshaft setzten und zurückschaffen. Sie tauchen ab und bleiben illegal.