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MV: AfD gendert nicht – Wortentzug im Landtag

Sylvia Bretschneider, Präsident/in des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern ist am 7. Dezember 2016 nur knapp einem Tobsuchtsanfall entgangen. Grund der Gereiztheit vor und während einer laufenden Debatte war, dass der AfD-Abgeordnete Prof. Dr. Ralph Weber sich in seiner Rede an die Bürger von Mecklenburg-Vorpommern wandte. An die Bürger, nicht an die „Bürgerinnen und Bürger“. Im Video sieht man gut, wie Frau Bretschneider bereits hier die Ohren anlegt und sich ihre Gesichtszüge verkrampfen, weil sie einen Gender-Anschlag befürchtete. Tatsächlich kam das, was sie erwartete.

dpa berichtete über den Vorfall:

Erster Eklat im Landtag um AfD: Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider entzog dem Greifswalder Abgeordneten Ralph Weber am Mittwoch nach drei Ordnungsrufen das Wort. Entzündet hatte sich die Auseinandersetzung an der Anrede „Frau Präsident“ statt „Frau Präsidentin“.

Er durfte während der gesamten Sitzung keine Rede mehr halten. Seine gerade begonnenen Ausführungen zur künftigen Entwicklung des Kreiskrankenhauses Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) übernahm ein anderes Mitglied der AfD-Fraktion. Den Wortentzug quittierte Weber mit den Worten: „Das ist Willkür.“ Bretschneider sagte dazu: „Es gibt hier im Haus keine Willkür, sondern Regeln.“

Sylvia Bretschneider, geschult in vier Jahren Studium an der Sektion „Theoretische und angewandte Sprachwissenschaften“ der Uni Leipzig fiel auf, dass da was fehlte. Sie vermisste ein „-in“ bei dem Mann, der da sprach, also für sich, so wie auch andere Frauen andere Endungen bei Männern begutachten und loben oder das Fehlen bemängeln. Den Wutausbruch über das fehlende Wortglied konnte sie nur mit Mühe unterbinden, wie man in dem Video gut sehen kann. Willkommener Nebeneffekt der ums „in“ gebrachten bzw. kastrierten Bretschneider war immerhin, dass sie so einen Vorwand hatte, dem unliebsamen politischen Konkurrenten von der AfD das Wort abzudrehen, ein kleiner Trost für die „Verletzung der Würde des hohen Hauses“, die sie geflissentlich mit der ihren gleichsetzt.

Eine gute Stellungnahme zur Art der Sprachverwendung und der Kritik daran fanden wir auf dem Blog „Runder Tisch„, die wir hier gerne zitieren möchten. Kommentator Adolf Breitmeier schrieb dazu wie folgt:

Wenn ein Mensch eine Doktorarbeit schreibt, dann ist das eine Doktorarbeit, und diese Vorraussetzung zum akademischen Titel DOKTOR wird nicht zur Doktorinarbeit, wenn es sich dabei um eine Frau handelt.

Und wenn der Doktortitel verliehen ist, dann ist der Mann ein HERR Doktor und die Frau eine Frau Doktor (wenn sie obendrein Ärztin ist, wird sie landläufig als Doktorin bezeichnet, wenn sie keine Ärztin ist, bleibt sie eine Frau Doktor).

Wenn das Amt PRÄSIDENT heißt, redet man den Mann mit HERR PRÄSIDENT an und die Frau mit FRAU Präsident. Wenn man von ihrem Berufszustand spricht, sagt man landläufig, sie sei Präsidentin. Wer also eine Präsidentin mit Frau Präsident anspricht, hat die deutsche Grammatik verinnerlicht und spricht ganz schlicht ohne jede ideologischen Schwachsinn nichts anderes als KORREKT.

So einfach ist das. Allerdings Frau Präsidentin zu sagen ist so, als würde man bei einem schwarzen Pferd von einem schwarzen Rappen, und bei einem weißen Pferd von einem weißen Schimmel sprechen. Doppelt gemoppelt.

Im Grunde könnte man sich amüsiert zurücklehnen über die Bretschneider und ihre schrägen Marotten, würde sie nicht in elementare Grundrechte des Parlaments eingreifen und dazu noch auf fatale Weise üble Assoziationen an deutsche Amtsträger in der Vergangenheit wecken, die aus ähnlichen Nichtigkeiten heraus ins Schreien gerieten, ohne Respekt vor denen, die da machtlos vor ihnen stehen, die mehr können als sie selbst, Moral nicht nur dröhnend verkünden, sondern sie leben, die feiner denken als sie selbst, viel feiner und so den Hass und den Neid der Zurückgebliebenen herausfordern.

Vielleicht ist es nur die verletzte Eitelkeit der Bretschneider, die ihr und anderen das Leben schwer macht. Neid auf die anderen politischen Hip-Weiber, von denen einige schlagfertiger auftreten, souveräner agieren, weniger verbissen sind und (dadurch) auch hübscher rüberkommen als sie selbst. Wir bedauern jedenfalls Prof. Weber für sein Los und wir bedauern alle anderen Männer, die gezwungen sind mit Frau Präsident Bretschneider zurechtkommen zu müssen, zutiefst. (lsg)




Lückenpresse: tz über „Kamerad“ Druide

Die tz München veröffentlichte am 27. Januar eine Kurzmeldung über meine vermeintliche „Kameradschaft“ mit dem öfters als Druiden verkleideten Karl Burghard B. Dies zwei Tage, nachdem er wegen des Verdachts der Bildung einer Terrorzelle verhaftet worden war. Bei ihm sollen laut eines Berichtes der Rhein-Neckar-Zeitung scharfe Schusswaffen, Munition und Sprengmittel gefunden worden sein. Dass ich selbstverständlich weder eine „Kameradschaft“ noch eine aktuelle Verbindung zu dem Druiden habe, entlarvt den Bericht der tz als faktenwidrige Unterstellung. Die Zeitung hielt es nicht einmal für notwendig, vor der Veröffentlichung bei mir nachzufragen. Ihr ging es offensichtlich nur um eine publikumswirksame Schlagzeile.

(Von Michael Stürzenberger)

Die journalistische Sorgfaltspflicht hätte es geboten, dass sich der zuständige Redakteur bei mir vergewissert hätte, was ich in der Vergangenheit mit diesem Druiden zu tun hatte. Dann hätte er erfahren, dass Karl Burghard B. vor über drei Jahren kurzzeitig Mitglied im baden-württembergischen Landesverband der Partei „Die Freiheit“ war und im März 2013 von sich aus bei einer Kundgebung zum Bürgerbegehren gegen das Islamzentrum am Sendlinger Tor in München aufgetaucht war.

Er verhielt sich dort zwar etwas skurril und bezeichnete sich als keltischer Druide namens „Burgis von Buchonia I.“, war aber in seinen Äußerungen harmlos und keineswegs politisch auffällig. Ihm ging es bei seinem Auftritt in München auschließlich um das Gedenken an damals von Mohammedanern ermordete Deutsche.

Erst Mitte 2013 stellte sich heraus, dass er auf seiner Facebookseite israel- und judenfeindliche Einträge postete. Daraufhin wurde er unverzüglich durch einen Bundesvorstandsbeschluss aus der Partei „Die Freiheit“ ausgeschlossen. Seine politische Vita, von „Nopegida“ zusammengestellt, zeigt seine erst ab dem Jahr 2014 öffentlich erkennbare Hinwendung zum National-Sozialismus, dem Reichsbürgerdenken und der New World Order-Theorie. Wie harmlos dieser selbsternannte Druide zuvor wirkte, zeigt die Tatsache, dass ihn am 1. Mai 2008 der SPD-Ortsverein Bischofsheim zu einer Wanderung einlud, damit man ihn „live erleben“ könne.

All dies erfährt der Leser der tz nicht. Es wird vielmehr unterstellt, der Druide sei ein „Kamerad“ von mir und ich würde mich lediglich israelfreundlich „geben“. Dies impliziert, dass ich dies wohl eigentlich eher vortäuschen würde, wenn ich so einen „Kameraden“ hätte, der sogar zu Gewalt gegen Juden aufruft.

So wird Stimmung gemacht, die eher politischer Propaganda als objektivem Journalismus ähnelt. Immerhin beschreibt mich die tz vergleichsweise harmlos als „Rechtsaktivist“, da man wohl selber weiß, dass sie sich mit der Diffamierung „Rechtsextremist“ bei mir lächerlich machen würden, denn selbst der Bayerische Verfassungsschutz und das bayerische Innenministerium würden darüber nur verständnislos den Kopf schütteln. Es ist schließlich seit Jahren bekannt, dass ich mich dezidiert außerhalb des Rechtsextremismus bewege und ein scharfer Kritiker des National-Sozialismus bin. Andernfalls wäre auch kaum ein Mitglied der israelitischen Kultusgemeinde München ein langjähriger treuer Weggefährte im Bundesvorstand der „Freiheit“ gewesen, bis sich die Partei Ende Dezember 2016 aufgelöst hat.

Aber man versucht es eben immer wieder, den Ruf von konservativen Patrioten und Islamkritikern zu besudeln. Am Donnerstag Vormittag werde ich zu dieser Falschmeldung eine Pressemitteilung herausgeben und dabei auch die tz auffordern, eine Gegendarstellung zu veröffentlichen. Trotz dieser verleumderischen Falschmeldung werde ich künftig aber weiterhin auch zu den Journalisten der tz einen professionellen Umgang pflegen, wie ihn der AfD-Landesvorsitzende Leif-Erik Holm aus Mecklenburg-Vorpommern in seinem Vortrag am Dienstag Abend „AfD und die Medien“ in München ebenfalls empfahl.

Hierbei war der Saal des Gasthauses in München-Trudering mit 140 Bürgern bis auf den letzten Platz besetzt. Sogar der angrenzende Vorraum war voll mit Zuhörern. Die anwesenden Journalisten vom Bayerischen Fernsehen und dem Münchner Merkur wurden höflich begrüßt und zu objektiver Berichterstattung ermuntert.

Holm war selber Radioreporter, bevor er in die Politik einstieg, und weiß genau, wie man mit Journalisten umgeht. Im persönlichen Gespräch Differenzen klären, Fakten vermitteln und Vorurteile abbauen – auch wenn bei manchen besonders linksverdrehten Medienvertretern sehr dicke Bretter zu bohren sind. Aber auch sie sind schließlich den Gefahren ausgesetzt, die in unserem Land durch die Massenflutung mit Mohammedanern rapide wachsen. Daher werden bei allen, früher oder später, die Antennen für unsere Botschaften auf Empfang gehen. Alles nur eine Frage der Zeit. Bis dahin ist es empfehlenswert, Geduld zu haben und nicht gleich beleidigt zu reagieren. Bei justitiablen üblen Diffamierungen, die auch die Existenzfrage tangieren, ist es dagegen durchaus geboten, auch einmal den Anwalt einzuschalten.




Video: „Merkel muss weg“-Mittwoch in Berlin

Auch heute war wieder „Merkel muss weg“-Mittwoch in Berlin. Diesmal trafen sich die kälteresistenten und standhaften Patrioten vor dem Kanzleramt, um nicht nur Flagge zu zeigen, sondern das Anliegen all derer, denen dieses Land am Herzen liegt, friedlich aber bestimmt zu formulieren: Merkel muss weg. Nächsten Mittwoch um 18 Uhr werden sie wieder kommen und hoffentlich mit wachsender Teilnehmerzahl.




Wilders lobt Trumps Einwanderungspolitik

Bei einer Debatte im niederländischen Parlament hat der niederländische PVV-Vorsitzende Geert Wilders die Einreise-Maßnahmen von US-Präsident Donald Trump verteidigt: „Präsident Trump hat innerhalb weniger Tage eine Einwanderungspolitik durchgesetzt, die effektiver ist als all das, was die niederländische Regierung seit ihrer Existenz zustande gebracht hat.“ (Video niederländisch mit englischen Untertiteln)

Die PVV hat laut letzter Umfrage einen Riesensprung in der Wählergunst gemacht und käme, wenn derzeit Wahlen wären in den Niederlanden, auf 35 Sitze:




Michael Klonovsky: Überzeitliche Kontaktschuld

Aus einem Wikipedia-Eintrag zu einem deutschen Juristen und Lehrstuhlinhaber: „Ferner hielt er Anfang der 90er-Jahre Vorträge vor der Deutschen Hochschulgilde Balmung zu Freiburg oder bei der 2. Weikersheimer Hochschulwoche, wo kurz zuvor bzw. danach auch Personen wie *** bzw. *** referierten, die der Neuen Rechten zugeordnet werden.“ Es gibt also neben der direkten „Kontaktschuld“ – X nahm an einer Veranstaltung teil, auf welcher auch Z gesehen wurde – offenbar auch die zeitversetzte, ins Überzeitliche ausgedehnte: X trat auf, wo vorher auch schon einmal Z redete. Worüber? Was kümmert das einen Denunzianten? (Allein dass eine Hochschuldgilde „Balmung“ heißt – der Balmung ist das Schwert Siegfrieds im Nibelungelied –, bietet hinreichenden Anlass zum Generalverdacht. Vor einem solchen Publikum ist jedes Thema falsch.)

X verkehrt am liebsten in einem Lokal, in dem auch schon Hitler gern einkehrte (weil auch Hitler dort gern einkehrte?). Besonders subtil der enzyklopädische Hinweis, der besagte Vortragende sei an einem Ort aufgetreten, wo nach ihm auch der oder der skandalöserweise zu Wort kommen durfte. Glücklicherweise haben wir inzwischen dank informeller zivilgesellschaftlicher Vereinbarungen dafür gesorgt, dass es nurmehr noch wenige Orte gibt, wo der rechtschaffene, anständig geblieben Deutsche damit rechnen muss, dass irgendwann nach ihm dort jemand auftritt, neben dem man ungern gesehen, gefilmt, abgehört oder mit Gegenständen beworfen werden möchte.

Schuldig machen kann sich der Mensch keineswegs allein durch indirekten Kontakt zu Unpersonen, sondern auch zu anrüchigen Druckerzeugnissen. Beziehungsweise – in diesem Fall muss wieder aufmerksam differenziert werden – zu relativ falschen Druckerzeugnissen in vollkommen anrüchiger Umgebung. Der aktuelle Spiegel berichtet – das Verb hier ironisch gemeint – über die Berliner Bibliothek des Konservatismus. Um zu illustrieren, welch geistige Konterbande dort gehegt und gehortet wird, bildet die Gazette drei Beispiele aus dem Zeitschriftensortiment ab: Die Preußische Allgemeine, Compact sowie die Huttenbriefe. Während es sich bei Letzteren wohl tatsächlich um eine extremistische Publikation handelt (ich hatte das Blatt nie in den Händen), bekommt man die beiden übrigen Gazetten in jeder anderen Bibliothek auch und in gut sortierten Zeitschriftenhandlung sowieso. Das ist ebenfalls schlimm, aber nicht wirklich veröffentlichenswert. Es sollte sich schon summieren. X traf Z am Ort A, wo es Schriften von B zu lesen gibt und schon einmal Y sprach. Das haut richtig ins Kontor.

Um die Sache ins Persönliche zu wenden: Ich etwa tafle gern in der Osteria Italiana in der Münchner Schellingstraße, wie dies der Führer ebenfalls gern tat – schon bevor er der Führer war. Zwar ließ mich der Padrone einmal sogar im Weinkeller stöbern, den Hitler ähnlich indigniert mied, wie ein frommer Muslim es täte. Aber die anderen Räume, die ich benutzte, frequentierte auch der Böse. Beziehungsweise: das Böse. Ob dort jemals richtig antifaschistisch ausgeräuchert wurde? Notfalls genügte auch eine Betriebsfeier des Süddeutschen Beobachters mit Weizsäcker-Einspielung und Live-Gauckiade am Tag der Befreiung. Außerdem steht in meiner heimischen Bibliothek „Mein Kampf“. Sogar zweimal, neben der deutschen noch eine englische Ausgabe. Jetzt warte ich nur noch auf Einladungen der Studentengilden „Nagelring“, „Mimung“ oder „Gram“.


(Übernommen von Michael Klonovskys Acta Diurna / Foto oben: Restaurant Osteria Bavaria in der Münchner Schellingstrasse um die Jahrhundertwende, heute: Osteria Italiana)




Bildervergleich-Fake bei „Markus Lanz“ entlarvt

Als es bei Markus Lanz am 26.01.2017 um einen Vergleich der Zuschauerzahlen von Obamas und Trumps Vereidigung geht, spricht Markus Lanz von „offenkundigen Lügen“ seitens des neuen Präsidenten Trump. Gleichzeitig werden die Luftaufnahmen während der Sendung gezeigt, wie sie in den öffentlich-rechtlichen Medien verwendet wurden. Ranga Yogeshwar, der ebenfalls eingeladen und als Trump-Kritiker gilt, wird nach seiner Meinung gefragt. Doch dann passiert offenbar das Gegenteil von dem, was Markus Lanz erwartet hat: Denn Ranga Yogeshwar greift korrigierend ein. Die Bilder seien nicht zur gleichen Zeit geschossen, wie Yogeshwar aufklärt und entlarvt damit die Fake-Nachricht der Öffentlich-Rechtlichen. (Fortsetzung bei Epoch Times, siehe auch dieses CNN-Gigapixelbild von der Trump-Inauguration / Abgelegt unter Lügenpresse und Fake News)




Der Fußball als Büttel der Antifa-Politik

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie eng in Deutschland der DFB, der Profifußball und die etablierte Politik verzahnt und verbündet sind, dann hat den die jüngste Mitgliederversammlung des Bundesligisten Eintracht Frankfurt geliefert. Vorstandsmitglied Axel Hellmann (Foto r.) und Präsident Peter Fischer (l.) missbrauchten die Veranstaltung zu Angriffen gegen die AfD und den neuen US-Präsidenten Donald Trump (PI berichtete). Hellmann warnte vor der Wahl der AfD und sprach sich politisch korrekt für Toleranz der Kulturen und den Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit aus. Der für seinen fragwürdigen Ruf bekannte Vereinspräsident Peter Fischer setzte in geradezu schwindelerregendem Größenwahn noch eins drauf und sagte: „Was wir in der Internationalität unserer Mannschaft zeigen, leben wir auch in unserem Verein. Das unterscheidet uns von Herrn Trump“.

(Von Wolfgang Hübner, Frankfurt/Main)

Hintergrund dieser Äußerungen ist nicht zuletzt die internationale Zusammensetzung des Bundesliga-Kaders, der fast ausschließlich aus Spielern ausländischer Herkunft oder mit Migrationshintergrund besteht – die 32 Profis stammen aus 18 Nationen. Damit unterscheidet sich die Eintracht indes kaum von den Ligakonkurrenten. Gepflegt und gefördert wird in Frankfurt allerdings in besonderer Weise eine linke „Fankultur“, die auch schon mal für schlagkräftige Einsätze gegen Islamkritiker und Patrioten eingesetzt werden kann. Die etablierten Parteien im Frankfurter Römer, allen voran Oberbürgermeister Feldmann (SPD) und Sportdezernent Frank (CDU), zeigen sich für so überreiche politische Gefälligkeit gerne erkenntlich und bevorteilen den Profiklub sowie den DFB finanziell nach Belieben – auf Kosten der Steuerzahler.

Das „Vielfalt“-Loblied auf die internationalen Millionäre und Großverdiener in der Eintracht-Mannschaft steht im krassen Widerspruch zu den gesellschaftlichen Realitäten in Frankfurt: Zeitgleich mit der politisierten Mitgliederversammlung haben 57 Rektoren und 18 Konrektoren an Frankfurter Grundschulen einen bislang beispiellosen Brandbrief an das hessische Kultusministerium in Wiesbaden geschrieben. Darin beklagen die verantwortlichen Pädagogen „drastisch verschlechterte Arbeitsbedingungen an den Schulen“. Sie verweisen auf den hohen Anteil von Kindern mit schlechten Deutschkenntnissen, die Aufnahme von Flüchtlingen und – Stichwort Inklusion – von behinderten Kindern. Ferner verweisen die Rektoren auf die Bildungsferne vieler Elternhäuser und die Auflösung familiärer Strukturen.

„Guter Unterricht ist unter solchen Bedingungen nur noch unter erheblichen Abstrichen umzusetzen“, heißt es wörtlich in dem Schreiben. Wer weiß, dass unter Pädagogen bislang „rechtspopulistische“ Tendenzen äußerst minoritär vertreten sind, kann sich vorstellen, welche konkrete Not an Frankfurter Schulen herrscht und welche katastrophalen Folgen das für die Gesellschaft haben wird. Die Eintracht-Spitzenfunktionäre Hellmann und Fischer werden ihre Kinder und Enkel mit Privatkindergärten und Privatschulen davor einstweilen noch schützen können. Deshalb werden sie weiter zusammen mit verantwortungslosen, ideologisch restlos verseuchten Politikern jene „Vielfalt“ preisen, die nicht nur für viele Lehrerinnen und Lehrer längst zur täglichen Vorhölle geworden ist.




ZDF-heute: Amerika sperrt eigene Bürger aus

ZDF-Moderator Christian Sievers hat gestern Abend in den 19 Uhr-heute-Nachrichten wieder ein Beispiel dafür geliefert, wie mit Halbwahrheiten ein seiner Kanzlerin genehmes Nachrichtenbild kreiert werden kann. Es geht natürlich wieder und weiter gegen Trumps Einreisestopp für Einwohner faschistoider Staaten, denen wegen ihrer Mitgliedschaft zu deren faschistoider Ideologie nicht getraut werden kann.

(Von Sarah Goldmann)

Wer den Beginn des 2. Beitrages der Sendung (gleichzeitig 2. Beitrag gegen Trump) sieht und hört, gewinnt den Eindruck, dass die USA ihre eigenen Staatsbürger aussperren, was tatsächlich einen unerhörten Vorgang darstellen würde. Christian Sievers (ab Minute 3.17):

Was Trumps vorübergehender Einreisestopp für Bürger von sieben muslimischen Staaten bedeutet, haben wir in den letzten Tagen auf amerikanischen Flughäfen beobachten können, wo auch Doppelstaatler und Inhaber einer Greencard verzweifelt versuchten, wieder einzureisen, [stärker betont] nach Hause, in die USA.

Das Präsidentendekret hat aber Folgen weltweit. Wie Uli Gack aus dem Nordirak berichtet:

Ahmad will es mit den amerikanischen Behörden nicht verscherzen. Er bleibt lieber unerkannt. Vor acht Monaten ist er aus dem Irak mit Frau und Kindern legal in die USA gesiedelt, sagt er, hat dann für einige Wochen für amerikanische Fernsehsender aus Mossul berichtet und kann nun nicht mehr zurück, in seine neue Heimat, nach Amerika.

„Meine Familie ist zerrissen, ich stecke im Irak fest. Einige Monate noch, dann hätte ich dauerhaftes Bleiberecht in den USA gehabt. So wie mir hier geht es vielen.“

[…]

Niemand hier versteht den Sinn dieses Einreisestopps, aber alle sprechen von einem Angriff auf Muslime.


[Nasar Talat:] „Das ist doch Rassismus pur. Ausgerechnet Amerika, das Land, in dem Freiheitsrechte angeblich so viel wert sein sollen.“


[…] Für die Menschen, mit denen wir hier gesprochen haben, ist ein Traum geplatzt von einem Amerika, in dem alle gleich sein sollen. Sie fühlen sich als Muslime diskriminiert, ausgegrenzt, als Menschen zweiter Klasse, abgewiesen.

Wenn Ahmad mit Frau und Kindern in Amerika reden will, bleibt nur das Telefon, und seine Erkenntnis, dass er dort nicht willkommen ist. Gegenwärtig jedenfalls.

Analyse:

Der erste Absatz ist der wesentliche. Er enthält die Botschaft, die gestern Abend übertragen werden sollte: Trump sperrt seine eigenen Landsleute aus, die nur „nach Hause, in die USA“ wollen.

Dies wäre natürlich ein ungeheuerlicher Vorgang, sollte er tatsächlich so stimmen, doch stimmt er wirklich? Vermutlich ist es eine glatte Lüge, jedenfalls lassen sich momentan keine derartigen konkreten Fälle finden. Das Ziel, Empörung gegen Trump zu produzieren, wird allerdings durch eine solche Falschmeldung durchaus erreicht.

1. Die gewünschte Wirkung wird erzeugt, indem die „Doppelstaatler“ in einen Gegensatz zu der eigentlichen Zielgruppe gestellt werden, für die der Einreisestopp erlassen wurde,

„wo auch Doppelstaatler“ an der Einreise gehindert werden.

„Auch“ bedeutet, dass neben der ursprünglichen Zielgruppe eben noch eine weitere betroffen ist. Wer sind diese „Doppelstaatler“, neben den anderen?

2. Da man nichts weiter über sie zu hören bekommt, denkt man natürlich automatisch, dass es sich um Amerikaner handelt, die noch einen zweiten Pass haben, so wie der Basketballer Thon Maker von den Milwaukee Bucks, der gebürtig aus dem Sudan stammt und zu einem Auswärtsspiel in Kanada war (und von dort auch zurückreisen konnte).

Der Eindruck wird auch deswegen erzeugt, weil im ersten Beitrag derselben Nachrichtensendung ein Amerikaner mit iranischen Wurzeln vorgestellt wird, der sich überheblich als Bereicherung Amerikas vorstellt. Der Zuschauer hat diesen Iran-Amerikaner noch im Hinterkopf, wenn er von den Doppelstaatlern hört, und gelangt so zu seinem vom ZDF intendierten Verständnis.

3. Das ist der beabsichtigte Eindruck. Doch hält sich das ZDF ein Hintertürchen offen. Da der Lügensender sich formal absichern will, schiebt er einen hinterher, von dem Sievers und Kleber dann später behaupten können, er sei eigentlich gemeint gewesen.

Es ist Ahmad aus dem Irak, einer, der sozusagen ein Staatsbürger des Herzens ist. Zitat:  und kann nun nicht mehr zurück, in seine neue Heimat, nach Amerika. Hier taucht also wieder das „Zuhause“ von oben auf, in das Ahmad nicht zurück kann. Es wird jetzt als „Heimat“ tituliert, weil Heimat emotionaler ist als „Zuhause“, das zudem mit einer stärkeren (rechtlichen) Zugehörigkeit verbunden ist, die jetzt vermieden werden muss, da Ahmad sie gar nicht besitzt, wie der Beitrag zugibt.

4. Mit der Einstimmung des Zuschauers auf die Problematik der Doppelstaatlichkeit wird auch gleich der Boden bereitet, um für diejenigen Doppelstaatler einzutreten, deren Schicksal den ZDF-Machern tatsächlich am Herzen liegt. Sie sind im Grunde wirklich gemeint, es sind Heuler wie der grüne Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour (iranische und deutsche Staatsangehörigkeit), die sich plötzlich um ihre regelmäßigen USA-Reisen betrogen sehen, bei denen sie minderwertige Vorträge gegen Gratisurlaube eintauschen konnten.

Es darf die Prognose gewagt werden, dass Nouripour und weitere USA-Jetter irgendwann demnächst in den Nachrichten aufschlagen werden, in dem Wahn, dass ARD, ZDF und Mutti ihnen ihre Privilegien zurückbringen werden, um die sie sich betrogen sehen. Merkel hat sich die letzten Tage bereits in dieser Richtung geäußert.