Von WOLFGANG HÜBNER | Niemand muss (und sollte) ein Freund der chinesischen Parteidiktatur mit all ihren totalitären Zumutungen sein. Trotzdem kann man Verständnis dafür haben, dass sich chinesische Politiker nicht länger ausgerechnet von Vertretern der Biden-Präsidentschaft Menschenrechtsverletzungen und mangelndes Demokratieverständnis vorwerfen lassen wollen. Genau deswegen ist es bei dem hochrangigen Treffen beider Seiten in Alaska am 18. März zu einem Eklat gekommen, der für die Zukunft im Verhältnis beider Großmächte nichts Gutes verheißt.

Die mehr als fragwürdigen Umstände der US-Präsidentschaftswahl sind schließlich auch in Peking aufmerksam verfolgt worden, gewiss nicht ohne heimliche Schadenfreude. Diese Umstände dürften die chinesischen Vorbehalte gegen Demokratien westlicher Spielart nicht gerade gefördert haben. Und wenn die Amerikaner – wie bei dem Treffen geschehen -, den Chinesen die Unterdrückung der Moslems in Xinjiang vorwerfen, dann verweisen die chinesischen Repräsentanten prompt auf „Black Lives Matter“. Das ist zwar Polemik, denn beide Probleme lassen sich nicht gut vergleichen.

Doch haben sich die Amerikaner dieses Problem selbst beschert, weil die schwarze extremistische und rassistische Organisation aus der Wirtschaft, Hollywood und Kreisen der derzeit dominierenden Demokratischen Partei mit vielen Millionen Dollars Spendengeldern geradezu überschüttet wurde und wird. Auch mit der Aufpäppelung und Verharmlosung von „Black Lives Matter“ sollte bekanntlich der Sturz von Donald Trump beschleunigt werden.

Solche schmutzigen Manöver haben allerdings oft die Wirkung eines Bumerangs, so auch in diesem Fall. Und nicht nur in Peking und Moskau wird registriert, dass der US-Marionettenpräsident nicht mal unbeschadet die Treppe zum Flugzeug hochkommt. Zwar wird in den Massenmedien diese peinliche Szene eines Mannes mit tragischen Altersausfallerscheinungen wegzensiert. Doch eine Supermacht, die so geführt wird, kann am wenigsten auf verständnisvolle Nachsicht beim langfristig gefährlichsten Rivalen hoffen.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.

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40 KOMMENTARE

  1. Man sollte in den USA erkennen, dass ihre Zeit als alleinige Supermacht, die sie nach Ende des Kalten Krieges zweifellos waren, abgelaufen ist und man nicht mehr Widerspruchslos nach ihrer Pfeife tanzen wird.

  2. Die Chinesen unterdrücken keine Moslems, sondern schützen sich vor diesen, und diese vor dem Islam und vor sich selbst.

  3. Ich hasse Missionare. Seien es nun Leute welche ständig die Demokratie predigen oder Narren die andern Völkern irgendeine „Gottheit“ als der Weisheit letzter Schluss aufdrängen wollen. Und die Chinesen lassen sich jedenfalls von den Muslimen nicht ständig an der Nase herumführen. In China brät man denen nämlich nicht unentwegt Extrawürste.

  4. Das ist wirklich ein Eklat.
    Die sich selbst als gottgleich betrachtenden „Demokraten“ werden von einem frechen, selbstbewussten Diplomaten aus China schmerzhaft von ihrem hohen Ross gerissen.

    Jetzt ist der Chinese keinesfalls ein Luther, aber der Eklat ist genauso krachend, wie die Aussage Luthers vor dem Kaiser Karl: Angriff statt Verteidigung.

  5. putin hat als antwort auf die „killer“ unterstellung einen alten (scheinbar auch in russland bekannten) kinderspruch zitiert „was man sagt, ist man selber“.

  6. Oft sind einfache Sätze die besten. Als Biden Putin einen „Killer“ nannte, antwortete der souverän: „Ich wünsche Ihnen Gesundheit.“ Herrlich! Nach außen höflich und doch voller Gift. Einen Satz gesagt, 100 Sachen mit angesprochen, ohne dass er sich angreifbar macht. 1-0 für Putin würd ich sagen!

  7. Die USA machen und machten einen großen Fehler, indem sie das alte Feindbild Russland wieder haben auferstehen lassen. Gegen zwei Gegner dieses Kalibers werden sie sich schwertun, denn beide, auch wenn sie nicht alles gemeinsam haben, haben zumindest ein Interesse, sich nämlich nicht vom Westen vereinnahmen und den Great Reset und andere Dummdreistigkeiten aufzwingen zu lassen. Wenn sie sich militärisch zusammentun, dann dürften Amerikas Tage gezählt sein, auch wenn sie die stärkte Militärmacht sind.

  8. Horst Tappert 21. März 2021 at 12:49
    Die Chinesen unterdrücken keine Moslems, sondern schützen sich vor diesen, und diese vor dem Islam und vor sich selbst.
    ————
    So ist es!

    6. FEBRUAR 2015. Xinjiang. Peking verfolgt Uiguren
    https://eussner.blogspot.com/2015/02/xinjiang-peking-verfolgt-uiguren.html

    May 15, 2020. East Turkestan: US Senate approves Uyghur HR Bill
    https://unpo.org/article/21893

    Die Uiguren sind für die USA im Fall eines Krieges diejenigen, die die Dreckarbeit im Lande machen werden. So halten es die USA schon immer. Darum wird Xinjiang von der US-Regierung offiziell als Ost-Turkestan bezeichnet.

    Im Oktober 2001 wurden auf dem Kampffeld gegen den Terrorismus 500 uigurische Dschihadisten festgenommen, die dort gegen die USA gekämpft hatten. China, das der Anti-Terror-Allianz beigetreten war, hatte von den USA die Überstellung ihrer chinesischen Staatsbürger verlangt. Da aber waren die plötzlich Freiheitskämpfer, und China war Neese.

    Meint einer, die Chinesen würden das vergessen?

  9. .

    Im Artikel heißt es:
    ___________________

    .

    1.) Amerikaner werfen „Chinesen Unterdrückung der Moslems in Xinjiang (Uiguren) vor“

    2.) Diese „Unterdrückung“ gibt es nicht. Oder ist der falsche Begriff.

    3.) Richtig ist: Berechtigte chinesische Notwehr gegen Islamo-Faschismus.

    .

  10. .

    4.) Sehe gerade, daß Foristen Inhalt meines Beitrags vor mir thematisiert haben; sry.

    .

  11. Goldfischteich 21. März 2021 at 13:34

    Uighur Foreign Fighters: An Underexamined Jihadist Challenge
    November 2017Terrorism and Counter-Terrorism Studies 8(5)
    https://www.researchgate.net/publication/321220045_Uighur_Foreign_Fighters_An_Underexamined_Jihadist_Challenge

    Uighur jihadists first came to the world’s attention when the United States and its allies invaded Afghanistan in 2001. While continuing their cooperation with the Taliban under the banner of the East Turkestan Islamic Movement (ETIM), Uighur jihadists have now spread to Southeast Asia and the Middle East. … However, Uighurs are currently underexamined as active participants in jihadist organisations. Publications about Uighurs have been piecemeal – focusing on their struggles against the Chinese government or narrowly describing the specific groups in which Uighurs have been participants

  12. .

    Kritik an USA
    _____________

    .

    1.) Nordstream; China bevormunden; Rußland zum Feind erklären und ächten wegen Ukraine u.a.;

    2.) Öl aus Nordafrika, Nahen und Mittlerem Osten klauen, nachdem dort Kriege mutwillig angezettelt wurden.

    3.) Langsam werden mir die USA (als Regierung) unsympathisch.

    .

  13. Bald werden wir neidisch auf die freiheitliche Gesellschaft der chinesischen Feier- und Reisebiester mit ihren schicken Verbrenner-SUVs schielen.

    Wenn sich der Corona-Nebel verzieht, werden wir unter der Kandare der GrünInnen aufwachen, ohne Autos und sogar ohne Esel, die von den Chinesen zu Gelatine als Heilmittel verarbeitet werden. In Afrika sind Esel heute schon weitgehend aus.

  14. Chinesen wissen schon seit laengerem , dass ein Krig mit USA unausweichlch ist Vor 1 oder gar mehr Jahren hat Si das Land auf bevorstehendem Krieg eingestimmt .Vorbereitungen laufen auf Hochturen. Chinesen bauen deren Kriegsmarine aus im Affentempo! Und ich hoffe, dass USA hat keine Chancen. So marodes, gammeliges ehemaliges Imperium.

  15. Islam ist nie passive Seite bei Konflikten. Unsere Regierungspolitik ist in diesem Fall pervertiert. Bismarck: Ein feige Politik hat immer nur Unglück gebracht . Vielleicht ist es für eine andere Politik auch bereits zu spät ?

  16. Hat Biden denn überhaupt noch Kanonenboote für diese Art der Politik?
    Und wenn ja, sind die grösser wie die chinesischen?

    Trump hat zwar einige Firmen und Konzerrne dazu bewogen, Waren für die USA auch wieder in den USA zu produzieren, aber das trifft nicht unbedingt in dem Masse auf die Unterhaltungs- und Computerelektronik zu, dass man riskieren könnte, auf Lieferungen solcher Teile aus China verzichten zu müssen.

    Ist zwar ein Luxusproblem, aber wer gerade eine Grafikkarte für seinen Rechner will oder braucht, der weisss, was ich meine.

  17. Leider muss man den Chinesen teilweise Recht geben, denn die Politik der früheren „Freien Welt“ ist auch zu einer Art von Versuch ein globalisiertes Weltumerziehungslager zu errichten, in dem das Wahrheitsministerium (UNO) die weltweiten Umerziehungsmethoden regelt: Umsetzung von elitär-totalitären „Great Reset“ und „New World“ Phantasien.

    Das ist der nächste Versuch einen weltweiten Kommunismus herzustellen (nur diesmal grün lackiert), in dem alle Menschen glücklich und reich zu sein haben. … und wenn jemand in diesem Lager nicht glücklich ist, wird er aus dem System gestoßen, seine Existenz ruiniert und er als „Rassist“ gebrandmarkt (also die volle Bandbreite der Gutmenschen eingesetzt). Rassist ist man heute sofort wenn man gegen Islam, Multi-Kulti Einwanderung, bei Klimarettung nicht alles ungefragt mitmacht, gegen den Kampffeminismus, Gendermüll, Quoten, …, ist, oder sich der Rassenideologie der Unterlegenheit der weißen Rasse nicht anschließt. Also, wenn man in der reellen Welt geblieben ist und weiterhin positiv denkt.

    Frage: wenn ein Weißer einen anderen Weißen als Rassisten bezeichnet, nur weil er nicht gegen Weiße ist, was ist er dann selbst? Etwa ein Ehren-Neger? Wie früher in der SA (=South Africa), wo das Apartheid-Regime bestimmte „gute“ Schwarze zu Ehrenweißen erklärt hat?

    Wenn man den Mangel an weiblichen Führungspersonen beklagt, wie kann man noch davon reden, dass man selbst das eigene Geschlecht wählen kann? Hat jemand die Personen in den obersten Etagen jeden Morgen befragt, als welches Geschlecht sie sich gerade an dem Tag fühlen?
    D.h. es reicht, wenn der oberste Fred Flintstone (Feuerstein) der Republik morgens den Wilma-Schrei macht, und schon hat DE eine weibliche Führungsspitze.
    So einfach funktioniert ideologische Dummheit auf Elite-Niveau.

    Wer soll diesen ideologischen rot-grün-Primitivismus noch als „Vorbild“ ansehen? Da lachen die Chinesen und auch die Chinesinnen …

    Also sollte es eine Neubewertung der Bedeutung dieses (und anderer) Begriffe geben um diese gar nicht mehr als negativ zu empfinden, da der neue Inhalt des Wortes „Rassismus“ bereits die positiven und wünschenswerten Eigenschaften zusammenfasst.

    Seid gegrüßt ihr Neu-Rassisten dieser Welt mit weißem Kulturhintergrund 🙂
    Wer würde zu so einem positiven Rassismusbegriff noch nein sagen können?

    Klingt noch ein wenig gewöhnungsbedürftig (ist nicht schlimm), aber wenn man solche Sätze ständig verwenden würde, so wird es von selbst positiv, so zu reden, denn die Gegenseite stellt fest, dass sie damit weder moralisch abwerten, noch beleidigen und schon gar nicht mehr jemanden treffen kann, da es dieser nicht mehr als negativ empfindet. D.h. den Worten der Gegenseite die moralische Überlegenheit nehmen.

    Z.B.: man ist nicht automatisch gut, wenn man Weltrettung durch Umsiedlung von Millionen Menschen auf Kosten von anderen Menschen befürwortet (das zerstört nicht nur Kultur, sondern auch Klima und Umwelt …).
    Wenn eine sich moralisch gebende Person heute das Wort „Rassist“ bei einer Rede über Islam als Versuch der Erniedrigung des Redners bemüht, so sagt es mehr über die Intelligenz dieses selbsternannten Hypermoralisten, als über die Person, die er damit treffen wollte. Und das kann man geschickt ausnutzen.

    Also locker bleiben und nicht die Sprachregelungen des Mainstreams übernehmen. Das kann zwar zu Missverständnissen führen, aber es ist nicht verpflichtend, die Begriffe in der Bedeutung zu verwenden, die von den Massenmedien vorgegeben wird.

    Zurück zum US-Biden, EU-Uschi & Co.
    Sollte der ehemalige Westen in dieser Richtung der Bevormundung, Umerziehung und permanenter Berieselung mit ideologischer Vollidiotie-Propaganda fortfahren, so wird er jede Anziehungskraft verlieren und zusammen mit seiner „Hochkultur“ in der Bedeutungslosigkeit untergehen. Und das hat er nicht den anderen, sondern nur sich selbst in seiner sich immer mehr zum Wahn steigernden Blödheit (die bis in die obersten Elite-Etagen eingezogen ist) zu verdanken.

    Das bedeutet, so lange man selbst keine Freiheit, sondern nur ideologischen Müll anzubieten hat, sollte man in Konferenzen mit anderen Diktaturen den Mund nicht besonders groß aufreißen – es besteht die Gefahr, dass man sich selbst dabei lächerlich macht.

  18. Das ist ein auf-den-Punkt-Kommentar von Wolfgang Hübner. „Der Westen“ macht sich in seiner neuerdings zweierlei Beliebigkeit – flirten mit totalitären Prinzipien und Ablehnen totalitärer Prinzipien – zum Ei.

    Ja, es gibt Grauzonen, aber neuerdings führen Grauzonen immer zum Recht des Stärkeren. Und das sind NICHT die westlichen Nationalstaaten, denn der komplette westliche Kulturraum ist – und das Grobe trifft es – von der selbstkasteienden, geißelnden, grottenprimitiven, vernichtenden „Cancel-Culture“ befallen (um Godwins Law zu bemühen: „Nahtzi“ ist inzwischen ein Synonym für „den Westen“ und „die Weißen“).

    Der Selbstgeissel-Schuldkult des überaus erfolgreichen europäischen Kulturkreises in seinen Tochterstaaten Amerika und Australien (der sämtliche Annehmlichkeiten der modernen Welt geschaffen hat, nach denen sich die 3. Welt die Finger leckt) fährt eine mörderische Ernte ein.

  19. Barackler 21. März 2021 at 13:53

    chinesische Reisebiester

    Über diesen ureigenen Barackler-Ausdruck muß ich schon seit langem schmunzeln. Bei allen kleineren China-Differenzen, die ja – so jedenfalls meine Wertung – keine sind.

    ;))

  20. Der Artikel geht ein bißchen am Wesentlichen dieser Auseinandersetzung vorbei.
    Es gibt im Internet ein Protokoll davon, was gesagt wurde.
    https://asia.nikkei.com/Politics/International-relations/US-China-tensions/How-it-happened-Transcript-of-the-US-China-opening-remarks-in-Alaska
    Ich habe gerade mal die mir wesentlich erscheinenden Passagen herausgeschrieben und (selbst) von Englisch nach Deutsch übersetzt (die Übersetzung ist also höchst inoffiziell): Also:

    US-Außenminister Blinken:
    Unsere Regierung setzt sich dafür ein, im Wege der Diplomatie die Interessen der Vereinigten Staaten voranzubringen und die „Regel-basierte internationale Ordnung“ zu stärken. Dieses System ist keine bloße Theorie. …. Die Alternative zu einer „Regel-basierten Ordnung“ wäre eine Welt, in der das Recht des Stärkeren gelten würde, und der Gewinner sich alles nehmen könnte, und das wäre eine bei weitem stärker von Gewalt geprägte und instabilere Welt für uns alle.
    Heute haben wir Gelegenheit, über die innerstaatlichen und globalen Themen zu sprechen, so daß China den Ansatz unserer Regierung und ihre Absichten besser verstehen kann.
    Wir werden auch über unsere große Besorgnis über Handlungen Chinas sprechen, einschließlich Handlungen in Xinjiang, Hongkong, Taiwan, über Cyber-Attacken auf die Vereinigten Staaten und über wirtschaftliche Nötigung unserer Verbündeten. Jede dieser Handlungen bedroht die „Regel-basierte Ordnung“, die die globale Stabilität aufrechterhält. Daher sind diese Handlungen nicht nur innere Angelegenheiten, und wir empfinden es als unsere Pflicht, diese Themen heute hier zu anzusprechen.

    Chinesischer Vertreter Yang (Leiter der Abteilung der Kommunistischen Partei Chinas für auswärtige Angelegenheiten):
    China und die internationale Gemeinschaft halten sich an das internationale System der Vereinten Nationen und des Völkerrechts, und nicht an eine sogenannte „Regel-basierte internationale Ordnung“, für die einige wenige Länder plädieren.
    Die Vereinigten Staaten haben ihren Stil – Demkoratie nach US-amerikanischer Art -, und China hat seinen eigenen, chinesischen Stil von Demokratie.
    Die Kriege auf der Welt, die so hohe Verluste verursacht haben, werden von anderen Ländern begonnen. China bittet andere Länder nur, einen Weg zu friedlicher Entwicklung zu beschreiten, und das ist der Zweck unserer Außenpolitik.
    Wir glauben nicht an den Weg, in andere Länder mit Gewalt einzumarschieren oder fremde Regierungen durch Einsatz unterschiedlicher Mittel zu stürzen oder die Bürger anderer Länder umzubringen, denn all das würde nur Unruhe und Instabilität auf der Welt verursachen.
    Und am Ende des Tages, würde all das auch nicht den Vereinigten Staaten einen guten Dienst erweisen.
    Daher glauben wir, daß es für die Vereinigten Staaten wichtig ist, ihr Bild [Selbstbild?] zu verändern, und damit aufzuhören, ihre eigene Form von Demokratie in der Welt zu verbreiten. …
    Die Vereinigten Staaten selbst repräsentieren nicht die internationale öffentliche Meinung, und auch die westliche Welt tut das nicht.
    Weder nach der Größe der Bevölkerungen, noch nach dem gegenwärtigen Trend auf der Welt repräsentiert die westliche Welt die internationale öffentliche Meinung.
    Wenn daher die Vertreter der Vereinigten Staaten über universelle Werte oder die internationale öffentliche Meinung sprechen, dann hoffen wir, daß sie noch einmal darüber nachdenken, ob sie solche Dinge überhaupt sagen können, denn die Vereinigten Staaten repräsentieren nicht die Welt. Ihre Vertreter repräsentieren nur die Regierung der Vereinigten Staaten.
    Ich denke nicht, daß die überwältigende Mehrheit der Länder der Welt die universellen Werte, für die die Vereinigten Staaten plädieren, anerkennen würden, oder daß die Meinung der Vereinigten Staaten die internationale öffentliche Meinung repräsentieren könnte; und diese Länder würden nicht anerkennen, daß die Regeln, die nur von wenigen Leuten gemacht wurden, als Grundlage der internationalen Ordnung dienen würden.

  21. Biden ist noch in der Nachkriegszeit hängengeblieben, als Russland und China gegen die Weltmacht USA nichts ausrichten konnten. So verharrt er im Geiste in Zeiten von Pearl Harbour, legt sich mit China und mit Russland gleichzeitig an. Als nächstes geht er dann in den Keller oder auf den Trockenboden, um nach „Little Boy“ in den Kisten zu wühlen?

  22. Trump hatte Recht mit seiner Politik, Amerika wieder zu einem gesunden Selbstbewusstsein zu führen. Denn als Nachbarn kann man nur friedlich nebeneinander leben, wenn beide einigermaßen das gleiche Selbstbewusstsein pflegen und ansonsten sich gegenseitig respektieren.
    Die Demokraten respektieren noch nicht einmal das eigene Land, sonst hätten sie nicht solch eine Marionette als Präsident installiert, und das auch noch mit undemokratischen Mitteln. Damit hat die amerikanische Regierung jedweden Respekt verspielt und wird erleben, dass ihnen alsbald sehr viele auf der Nase herumtanzen.
    Was dann Herr Biden???

  23. @ Babieca 21. März 2021 at 15:09

    Barackler 21. März 2021 at 13:53

    Danke! Die Feierbiester stammen allerdings von Louis van Gaal.-

    Mein gigalanger Kommentar gestern speziell für Dich war von der Hoffnung geprägt, wenigstens Dich von der Idee einer Weltverschwörung abbringen zu können.

    Differenzen sehe ich auf persönlicher Ebene keine.

    Mal sehen, ob ich ein Tierchen für Dich finde.

    🦔

  24. Barackler 21. März 2021 at 15:48

    Danke für das Tierchen. :). Dun wirst lachen: Mein Familienspitzname ist „Löwe“.

    Zu China:Weltverschwörung? Neinnein, du hast mich da schon ganz ordentlich eingenordet!

    Ich reite nur deshalb so auf China rum, weil mir dieser eine Faktor unter ganz vielen anderen etwas zu kurz kommt. War das jetzt eine lahme Erklärung?

  25. @ Babieca 21. März 2021 at 15:57

    Warum heisst der Löw eigentlich Löw? Weil er durch die Wüste löwt.

    Hier kommt ein Löw. Das vorher war ein Igelchen.

    🦁

  26. Trump konnte mit seinem Ton noch überzeugen, Biden kann es nicht. Da wissen die Kontrahenten schon im voraus dass er zusammenklappen wird. Das einzig Gute für DE: Nordstream 2 kann jetzt in Ruhe fortgesetzt werden.

  27. Barackler 21. März 2021 at 16:09

    Hier kommt ein Löw. Das vorher war ein Igelchen.

    Ups – da hatte ich meine Brille nicht auf! Und nochmal Danke für den gigalangen Kommentar. So einen Austausch schätze ich sehr.

  28. Barackler 21. März 2021 at 16:09

    Da fehlte im letzten Kommentar noch was zur „Weltverschwörung“ und China. Meine Grundprämisse: Jeder Staat rührt in der Weltsoße mit. Staaten verfolgen ihre Eigeninteressen. Je „mächtiger“ ein Staat auftritt/sich gebiert/tatsächlich ist/vortäuscht, und desto leichter es ihm andere machen, desto fordernder wird er.

    Eingehegt wird er wieder durch andere. Seine politischen Interessen bleiben davon aber unberührt. Sozusagen „Die Gedanken sind frei“ auf Staatsebene.

  29. jeanette 21. März 2021 at 15:20
    Biden ist noch in der Nachkriegszeit hängengeblieben, als Russland und China gegen die Weltmacht USA nichts ausrichten konnten. So verharrt er im Geiste in Zeiten von Pearl Harbour, legt sich mit China und mit Russland gleichzeitig an. Als nächstes geht er dann in den Keller oder auf den Trockenboden, um nach „Little Boy“ in den Kisten zu wühlen?
    ————-
    Der 97-jährige Henry Kissinger ist in den USA wohl nichts mehr wert? Der erklärte zur Faustregel, daß die Distanz zwischen China und Rußland immer größer zu sein hätte als die zwischen den USA und Rußland sowie zwischen den USA und China.

  30. Die US-Administration sollte erst einmal die BRD-Parteidiktatur mit all ihren totalitären Zumutungen kritisieren und deren Menschenrechtsverletzungen und mangelndes Demokratieverständnis anprangern bevor sie sich um China kümmern!

  31. Die Amerikaner sind moralisch, finanziell und ökonomisch Bankrott.
    Wen wollen die noch belehren?
    Das amerikanische Zeitalter ist zu Ende, die Erpressungen und Bestechungen ziehen nicht mehr, der american way of life ist gescheitert, der melting-pot hat sich als Vorhof zur Hölle entpuppt .
    Bald werden sie nur noch lächerlich sein!

  32. Das „Wallstreet-…tum“ muß geistig umnachtet gewesen sein,
    solch ein klappriges Gestell, der Welt zu präsentieren…

  33. Jeanette, er legt sich nun auch mit Indien an. diese Schwachkopf.
    Ist Biden nicht der Vater von Murksel?

  34. Ich bin hinsichtlich China/USA etwas desorientiert. Ich meine China habe daran mitgeholfen Biden in den USA zu installieren. Wie kann es dann dazu kommen, dass unter der Biden-Administration China (angeblich) provoziert wird?
    Also ich meine, der letzte Trumpf der Biden noch als Präsident hätte verhindern können sollte damals ein Sonderbericht über die Rolle Chinas beim Wahlbetrug sein. Dann hätte Trump das Kriegsrecht ausrufen können.
    Diesen Bericht hat es aber damals wohl nicht gegeben.

    Da die Bidens aber krumme Beziehungen mit China hatten (gehabt haben sollen) bin ich verwirrt darüber, dass es nun Dissonanzen geben soll.

    Es kann natürlich sein, dass diese Dissonanzen nur vorgetäuscht sind. So lange, bis ich nicht widerlegt werde, gehe ich davon aus, dass die USA von China regiert werden. Wer hilft mir mich zu widerlegen?

  35. Wer in Europa oder sonst wo in der westlichen Welt nicht in ein paar Jahrzehnten jeden Mittag Reis mit Insekten löffeln möchte, der sollte sich – wo es immer es geht – gegen den chinesischen Hegemonialanspruch stellen!
    Der Chinese schlabbert seinen Reis noch heute mittels zweier Gabeln zu je einer Zinke; der böse weiße Mann mit nur einer Gabel zu vier Zinken. Wer ist nun der Innovativere von beiden?

    Don Andres

  36. Zu dem was die US-Administration z.Z. macht, kann man nur mit einem alten deutschen Sprichwort antworten: „Du siehst den Dorn im Auge des Anderen, aber den Balken in eigenen Auge siehst du nicht !“

  37. Don Andres 21. März 2021 at 20:13

    Wer in Europa oder sonst wo in der westlichen Welt nicht in ein paar Jahrzehnten jeden Mittag Reis mit Insekten löffeln möchte, der sollte sich – wo es immer es geht – gegen den chinesischen Hegemonialanspruch stellen!

    Durchaus.
    Nur ist „EUropa“ doch selber darür verantwortlich, dass die Chinesen alles aufkaufen.
    Einfach mal den Ländern Europas erlauben, Ausländern den Erwerb von Grundbesitz und etablierten Firmen(namen) samt Patenten und extra entwickelten Produktionsmaschinen zu verwehren.

    Aber nein, da muht die Heilige Anti-Diskriminierungskuh des Globalismus ganz laut durch Brüssel und Berlin.

  38. Ich habe mir die Antwort von Präsident Putin auf Opa Joes „Mörder“ angehört. Putin hat kurz, prägnant, und mit beeindruckender Höflichkeit alles zum Thema „Amerika und Moral“ gesagt. Als Deutscher hätte ich noch die ein oder andere zerbombte Stadt mehr hinzuzufügen, aber bei der Blutspur die Amerika über den Globus zieht, kommt es auf die ein oder andere Million getöteter Menschen nicht wirklich an. Amerika mag vieles sein, Moralisch überlegen ist es nicht.

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