Gott sei Dank, Ehrenmorde sind nur Einzelfälle™

Im Rahmen ihrer Dissertation klärt uns Völkerkundlerin Caroline Cöster darüber auf, dass die meisten „Ehren“morde gar keine „Ehren“morde sind. Außerdem weiß die kluge Frau: „Gewalt im Namen der Ehre wird von keiner Religion gefordert, auch nicht vom Islam.“ Vielleicht erklärt sie den im Namen der Scharia gesteinigten Frauen, dass die Gewalt, die gegen sie verwendet wird, nichts mit dem Islam zu tun hat.

Ganz anderer Ansicht dagegen ist eine, die es wissen muss: Sonja Fatma Bläser, die „Hennamond“-Autorin und Tochter einer Kurdin und eines Türken.

Sie hörte von Mädchen, die im Namen der „Familienehre” mit Gürteln, Stöcken, Besen, Kabeln und Aschenbechern geschlagen wurden. Zigaretten wurden auf ihrer Haut ausgedrückt, sie wurden gewürgt, bespuckt oder mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen „um ihnen die Flausen aus dem Kopf zu jagen”. Das islamische Rollenverständnis sehe die absolute Unterwerfung der weiblichen Familienmitglieder vor.

„Wie weit sind wir in Deutschland mittlerweile gekommen? Mädchen nehmen in Burkhinis (Mischung aus Burkha und Bikini) am Schwimmunterricht teil!” Der Fehler liegt nach Meinung von Sonja Fatma Bläser in einer falschen Auslegung der Religionsfreiheit. „Im Namen der Religion wird das Grundgesetz missachtet, werden Menschrechte mit Füßen getreten, das dürfen wir nicht zulassen”, forderte sie. Sie erschütterte mit Berichten über Zwangsverheiratungen – wohlgemerkt, in Deutschland – von zwölfjährigen Mädchen, die ein Geistlicher in der elterlichen Wohnung traut. „Nach außen streiten sie natürlich alles ab.”

„Wofür haben die Frauen hier in Deutschland eigentlich damals gekämpft?”

Frau Cöstner dagegen plagen ganz andere Sorgen, zum Beispiel, warum es nicht den Frauenhäusern vergleichbare Einrichtungen für Männer gibt…

(Spürnasen: Erdbeerhase und andere)




Schweizer Minarett-Countdown läuft

Minarettabstimmung in der SchweizMorgen Sonntag fällt die Entscheidung, ob in der Schweiz zukünftig noch Minarette gebaut werden dürfen oder in der Verfassung verankert verboten werden. Nachdem die gutmenschlichen Minarettfreunde sich des Sieges schon (zu) sicher waren, die Diskussion durch Plakat-Zensur zu ersticken versuchten, und der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) die Initiative verteufelte, ist trotz allem schweizweit eine heftige Debatte zum Thema Islam entbrannt.

Eine Debatte, die den Moscheebaugegnern Auftrieb gegeben hat. Heute, einen Tag vor der Entscheidung, sieht es nach einem knappen Sieg der Gutmenschen aus, der sogar in einer Niederlage enden könnte. Die Hochrechnunginstitute rechnen mittlerweile mit einem offenen Wahlausgang. Selbstverständlich werden wir sie morgen über die Entscheidung auf dem Laufenden halten.




Berlin: Körting will Flüchtlinge nicht abschieben

berlinKSie leben teilweise schon viele Jahre in der Bundesrepublik. Sie kamen seinerzeit, weil sie in Krisengebieten um ihr Leben fürchten mussten oder politisch verfolgt wurden. Für ca. 30.000 in Deutschland lebende Flüchtlinge heißt es Ende des Jahres Abschied nehmen. Insbesondere für die, die es auch nach vielen Jahren nicht geschafft haben, sich ohne Unterstützung des Steuer-Michel selbst zu ernähren. Genau das will der Berliner SPD-Innensenator Körting (Foto) jetzt verhindern.

Die Berliner Zeitung berichtet:

Innensenator Körting will bundesweit langjährigen Flüchtlingen helfen, notfalls auch allein

In Berlin droht 1 416 Flüchtlingen am Jahresende die Abschiebung in ihre Herkunftsländer, obwohl sie schon lange in Deutschland leben. Es sind Familien, die vor zehn Jahren und noch früher aus Bürgerkriegsgebieten wie Jugoslawien, Serbien, Kosovo nach Deutschland geflohen sind sowie aus der Türkei und dem Nahen Osten. Längst gehen ihre Kinder hier in die Kita und zur Schule, etliche sind in Deutschland geboren, manche machen eine Ausbildung.

Doch weil es den Eltern in den vergangenen zwei Jahren nicht gelungen ist, eine dauerhafte Arbeit zu finden, von der die Familie ohne staatliche Unterstützung leben kann, droht nun die Abschiebung. Das Gesetz legt fest, dass diese Familien bis zum Jahresende eine Arbeit nachweisen müssen. Doch bisher haben nur 27 der 1 416 Flüchtlinge eine feste Arbeit gefunden.
Innensenator Ehrhart Körting (SPD) sucht jetzt nach einer Lösung für die Berliner und bundesweit 30 000 betroffenen Familien. Auf der Innenministerkonferenz nächste Woche in Bremen wird über dieses Thema diskutiert. Körtings Vorschlag: Die Familien müssen nicht mehr ausdrücklich einen Job nachweisen, es soll auch der Nachweis reichen, dass sie sich um eine Arbeit bemüht haben. Eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis soll ihnen auch schon dann gewährt werden, wenn sie sich „nachweislich in unsere Gesellschaft integriert haben und ihren Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft leisten, sei es durch Arbeit oder sei es zumindest durch ehrenamtliche und soziale Tätigkeit“, heißt es in seinem Entwurf zur Innenministerkonferenz. „Ich halte eine dauerhafte Lösung für zwingend erforderlich. Ohne Regelung stehen nahezu 30 000 Ausländer im nächsten Jahr vor der Abschiebung“, sagte er. Sollte Körting in Bremen keine einstimmige Unterstützung seiner Amtskollegen bekommen, plant er in Berlin den Alleingang. „Wir werden jeden Einzelfall prüfen und so in einer Vielzahl von Fällen helfen können.“

Dabei wird Körting sicherlich reichlich Unterstützung erhalten – insbesondere vom deutschen Steuer-Michel!

(Spürnase Pittiplatsch)




„Radikale Israel-Gegner“ demonstrieren in Berlin

Jürgen ElsässerDie Front der vereinten Antisemiten – korrekt Neusprech: „radikalen Israel-Gegner“ – wird am Montag gegen die deutsch-israelische Kabinettssitzung demonstrieren. Von 10 bis 15 Uhr ist eine Kundgebung vor der Schweizer Botschaft geplant. Organisiert wird das Spektakel von der islamisch-friedlichen Gruppe „Quds-AG“. Mit von der Partie beim für ganz Deutschland peinlichen Auftritt: Chef-Antisemit Jürgen Elsässer (Foto).

Der Berliner Publizist Elsässer, der im Kampf gegen das Phantom der jüdischen Weltverschwörung das „Finanzkapital entmachten“ möchte, strebt ein Bündnis von Linken und Neonazis gemeinsam mit den Islamisch-Friedlichen in vereintem, trautem Judenhass an.

Die deutsch-israelische Kabinettssitzung am Montag ist bereits das zweite gemeinsame Regierungstreffen. Das erste fand im März 2008 in Jerusalem statt. Was solle die israelische Regierung bei dem zu erwartenden Anblick in Berlin bloß denken? Warum wird so etwas nicht verboten?




Überfallopfer Nico Ernst erzählt

Nico Ernst im KrankenhausDer Bonner pro-NRW-Ratsherr Nico Ernst (Foto) sprach gestern im Krankenhaus über den Überfall (PI berichtete), der ihm ein so zertrümmertes Nasenbein bescherte, dass er unter Vollnarkose operiert werden musste und noch einige Zeit an Nachwirkungen leiden wird. Außerdem wurde er mit Schürfungen und zum Teil schweren Prellungen „beschenkt“. Was geschah am Mittwochabend in Bonn?

Die Schilderung des Opfers:

Als ich am Mittwochabend gegen 21Uhr mein Ratsbüro in der Bonner Innenstadt verließ, kam ich auf dem Weg zum Hauptbahnhof am Hauptgebäude der Uni Bonn vorbei. Dort vor dem Haupteingang hörte ich plötzlich aus dem Hintergrund die Worte „Ernst, verpiss Dich!“ Mir war damit klar, dass ich nun mit dem politischen Gegner konfrontiert werde. Als ich mich umsah, spuckte mir der Täter ins Gesicht. Daraufhin wollte ich ihn zur Rede stellen, er sprang aber sogleich vom Fahrrad und traktierte mich mit mehreren Schlägen im Gesicht. Nach der Gewalttat versuchte der Täter langsam auf seinem Fahrrad zu entkommen, doch ein Taxifahrer hielt ihn auf und rief Polizei und Krankenwagen. Der Taxifahrer und einige anwesende Zeugen sahen nämlich, dass ich blutüberströmt war. Nach wenigen Minuten traf der erste gerufene Polizist ein und der Täter versuchte sich herauszureden. Das Geschehene sei doch gar nicht so schlimm gewesen und er würde lieber gehen. Das fanden die Polizisten weniger lustig und machten ihm unmissverständlich klar, dass er soeben ein Gewaltverbrechen verübt habe. Ich wurde dann mit dem Krankenwagen unter notärztlicher Begleitung auf dem schnellsten Wege in die Uniklinik am Venusberg gebracht, wo noch in der Nacht zahlreiche Untersuchungen durchgeführt wurden.

Auf dem Presseportal der Bonner Polizei fehlt nach wie vor ein Bericht über den Fall.




Der Mythos el-Aqsa-Moschee

el-Aqsa-MoscheeWarum der islamische Anspruch auf Jerusalem und den Tempelberg unberechtigt ist: Der Nahost-Konflikt berührt sicher auch den historisch weniger Interessierten, zumal oft einseitige Berichterstattung eher verwirrt als aufklärt. Viele Menschen spüren, dass sich hier etwas zusammenbraut und vielleicht schon bald außer Kontrolle gerät. Der folgende historische Abriss soll deshalb Licht ins Dunkel bringen – besonders im Hinblick auf die Geschichte der vermeintlich drittheiligsten Stätte des Islam auf dem Tempelberg in Jerusalem.

Ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückte die Problematik um die el-Aqsa-Moschee (Foto) durch die zweite Intifada (arab. Intafada=sich erheben, abschütteln), die am 21.9.2000 begann, als eine israelische Patrouille im südlichen Gazastreifen von arabischen Steinewerfern angegriffen wurde. Diese wohl organisierten Provokationen wurden am nächsten Tag verschärft, als im Jerusalemer Vorort Mevasseret Zion Molotow-Coctails auf Zivilisten geworfen wurden. Erst sechs Tage später begab sich der damalige Oppositionsführer Ariel Scharon auf den Tempelberg, wozu er als israelischer Staatsbürger und Mitglied des Parlaments jederzeit das Recht hatte. Dieser Besuch auf Israels heiligstem Platz, der von den Muslimen als „al-Haram al-Sharif“ bezeichnet und als „heilig“ beansprucht wird, wurde dann von dem ehemaligen Terroristenführer Arafat propagandistisch missbraucht und zum Vorwand für den geplanten Aufstand, genommen. Beendet wurde diese dann so genannte el-Aqsa-Intifada erst nach einem Waffenstillstandsabkommen im ägyptischen Scharm el-Scheich im Februar 2005.

Wem gehören denn nun Jerusalem und der in seinem Zentrum liegende Tempelberg? Wie berechtigt ist der jetzt wieder verstärkt erhobene muslimische Anspruch auf die Stadt und die heiligste Stätte des Judentums?

Zur Erinnerung: Nach dem jüdisch-arabischen Krieg 1948 und dem Wiedererstehen Israels gemäß der prophetischen Bücher der Heiligen Schrift sah ein UNO-Beschluss zunächst die Internationalisierung Jerusalems vor. Doch Jordanien hielt sich nicht daran und annektierte den Ostteil der Stadt einschließlich des Tempelberges. Seit dem war dieses Gebiet mit seinen heiligen Stätten für Juden und Christen nicht mehr zugänglich. Erst mit der Befreiung des Ostteils Jerusalems sowie Judäas und Samarias (heute allgemein nur noch als „Westbank“ bezeichnet) durch die israelische Armee im Sechs-Tage-Krieg im Juni 1967 wurden die heiligen und unheiligen Stätten für alle, auch Muslime, wieder zugänglich. Allerdings kam es nach dem erfolgreichen Kampf zwischen dem kommandierenden Befehlshaber Moshe Dajan und den muslimischen Verantwortlichen für die Moscheen auf dem Tempelberg zu einem folgenschweren Abkommen, das bis heute nicht angetastet wird: Israel behielt für sich nur die staatliche und militärische Oberhoheit über den Tempelberg und überließ den Arabern die religiöse Aufsicht.

Stadt des Großen Königs

Gemäß der Bibel, – nach wie vor für Juden und Christen maßgebend – ist das ganze Land Israel (hebr. „Erez Jisrael“) Gottes Eigentum (Lev 25,23; Hos 9,3; Ps 83,13; Joh 1,11 u.v.a.). Seine Grenzen sind festgelegt u.a. in Gen 13,15 und Ex 32,13 und das Land dem jüdischen Volk zu „ewigem Besitz“ gegeben. (Bemerkenswert: auch der Koran bestätigt in den Suren 5,24 und 7,137 diesen Sachverhalt, nur dass es Allah war, der „den Kindern Israel“ den „Osten und Westen des Landes“ – gemeint ist das Land östlich und westlich des Jordan – „zum Erbe gab“.)

Als Zentrum dieses kleinen Landes – etwa so groß wie das Bundesland Hessen – und zugleich auch als Mittelpunkt des Gottesdienstes ist Jerusalem und der Tempel ausdrücklich hervorgehoben. Das Grundstück für den Bau hatte der ENGEL des HERRN dem König David auf dem Berge Morijah gezeigt (1. Kö 24). Dieses Land gehörte dem Jebusiter Arauna, der es dem König schenken wollte. Aber David bestand auf einem Kauf und zahlte ihm dafür 600 Goldschekel, ca. sechs kg Gold, sowie für die darauf befindliche Tenne weitere 50 Silberschekel (500g Silber). In Verbindung mit den heutigen Streitereien um den Besitz des Tempelberges ein wichtiger Vorgang!

Inspiriert durch den Heiligen Geist bereitete David den Bau nach himmlischem Abbild vor (1. Chr 28; s.a. Hebr 8 ) und übergab die Pläne seinem Nachfolger. Unter König Salomo wurde der Tempel gebaut und 955 v. Chr. fertig gestellt.

Jesus selbst nennt Jerusalem die „Stadt des großen Königs“ (Mt 5,35). Seit mehr als 3000 Jahren ist Jerusalem nicht nur die Stadt der besonderen Anbetung Gottes – übrigens auch für Menschen aus anderen Völkern (s. die Geschichte des Kämmerers aus Äthiopien in Apg 8,26ff) – sondern sie ist damit auch heiligster Ort und Zentrum des Judentums. Unstreitig ist, dass es sich hier nicht um einen Ort der Verehrung des altarabischen Mondgottes Allah handelt – was historisch und theologisch belegbar ist.

Mehr als 1.000 Jahre war Jerusalem auch die Hauptstadt Israels bzw. Judäas, ehe die Römer 70 n. Chr. unter Titus den Zweiten Tempel und den größten Teil der Stadt zerstörten. Doch in den Herzen der Juden verlor Jerusalem nie seine Bedeutung, was in Psalm 137 bewegend zum Ausdruck kommt. Nach der Zerstörung wurde die Stadt im Laufe der Zeit wieder aufgebaut. Bis auf wenige Ausnahmen während der Römerzeit gab dort immer eine mehrheitlich jüdische Bevölkerung, auch nach der arabischen Eroberung 638, sechs Jahre nach Muhammads Tod.

Während der römischen Oberhoheit war Jerusalem allerdings von christlichen Gebetsstätten geprägt. Auch auf dem Tempelplatz, stand eine Kirche; erbaut von Kaiser Justinian I. (527-565). Kaiser Justinian, der letzte Imperator auf dem oströmischen Kaiserthron, stellte als Alleinherrscher von Konstantinopel aus noch einmal die politische Einheit des Ostreiches mit Italien und Afrika her. Er gilt als größter Kirchenbauer nach Kaiser Konstantin. Der Wiederaufbau der Hagia Sophia in Konstantinopel ist sein größtes Werk – sie war für viele Jahrhunderte die schönste und größte Kirche des Abendlandes. Dieses Vorbild und andere Bauten von Kirchen waren überall im oströmischen Reich zu spüren (RGG III, Sp.575).

Kaiser Justinian, der den Juden nicht freundlich gesonnen war, ließ um 530 auch auf dem südlichen Bereich des Tempelbergs die dreischiffige byzantinische Basilika St. Maria bauen. An diesem Platz befanden sich einst die Hallen Salomos und die beiden unterirdischen südlichen Zugänge zum Tempelbezirk. Es war der Ort, an dem sich die erste christliche bzw. messianische Gemeinde von Juden, die zum Glauben an den auferstandenen Jesus gekommen waren, täglich versammelte (Apg 2,46). Und es war zugleich der Ort, von dem aus sich das Evangelium über die ganze damalige Welt und schließlich bis heute über die ganze Erde ausbreitete. Erst ab dem Jahre 135 lässt sich in Jerusalem eine rein heidenchristliche Gemeinde nachweisen!

Über die Basilika St. Maria erfährt man allerdings wenig, obwohl sie vom Grundriss her an Größe und Schönheit den vielen anderen Kirchen, die der Kaiser erbauen ließ, in nichts nachgestanden haben dürfte.

Das oströmische Reich hatte gegen äußere Feinde bis in die Zeit des aufkommenden Islam Erfolge, wurde dann aber durch Krisen im Innern (u.a. Finanznot und religiöser Zwist) mehr und mehr geschwächt. Als der persische Sasanide Chosrau II. Jerusalem im Jahre 614 eroberte und die Stadt den Juden zurückgab, wurden nicht nur 37.000 dort ansässige Christen in die Gefangenschaft nach Persien gebracht, sondern auch die Basilika St. Maria zerstört und als Ruine hinterlassen (Kath. Enzyklopädie). Schon drei Jahre später wurden die Juden erneut vertrieben und das christliche Patriarchat wieder errichtet.

In der Folge wechselte das Schicksal Jerusalems ständig. Im Jahre 638, also sechs Jahre nach dem Tod Muhammads, des „Propheten“ des Islam (=Unterwerfung), wurde die Stadt von dem Kalifen Omar (634-644) erobert und vorläufig dem islamischen Territorium eingegliedert. In den Jahren 691 und 692 ließ Omars Sohn und Nachfolger Kalif Abd el-Malik den Felsendom (Omar-Moschee) erbauen. Er wollte damit die Stadt aus handelspolitischem Interesse aufwerten, da Jerusalem am Rande des islamischen Machtbereichs lag und keine besondere Bedeutung hatte. Im Koran ist Jerusalem (arab. „al-Kuds“) dem entsprechend nicht erwähnt – in der Bibel dagegen mehr als 800mal!

Der Felsendom wurde auf dem Platz errichtet, auf dem einst der Tempel stand. Es gelang aber nicht, auch das ehemalige Allerheiligste zu überbauen. Wie der Archäologe Leen Ritmeyer nachweisen konnte, befand sich dieser heiligste Ort außerhalb der jetzt bebauten Fläche. Die von den Muslimen beabsichtigte Entweihung des Tempelareals war aber erreicht – ein vermeintlicher Sieg über das „ungläubige“ und verhasste Judentum. Auf der heute von Touristen bewunderten Moschee befinden sich in schöner arabischer Kalligraphie Surenverse, die sich gegen die „Ungläubigen“, vor allem Juden und Christen, richten.

Die von Chosrau II. als Ruine hinterlassene Basilika St. Maria dürfte nach erneuter Einrichtung des Patriarchats Jerusalem 617 wieder hergestellt und bis 711 als Kirche genutzt worden sein. Erst der Sohn des Kalifen Malik, Abd el-Wahd (705-715) entweihte das Gotteshaus in jenem Jahr und baute es zu einer Moschee um, indem er die typische Moscheekuppel auf das Dach der Basilika setzen ließ – 20 Jahre nach dem Bau des Felsendoms und 79 Jahre nach Muhammads Tod! Symbolisch bedeutete dies auch einen Sieg über die „ungläubigen“ Christen – gerade auch an diesem Ort. Die Basilika St. Maria wurde damit zu einem „Ort der Niederwerfung vor Allah“ (=Moschee), der schon in der vorislamischen Zeit in der Ka´aba von Mekka als oberste Gottheit unter 360 anderen Götzen verehrt wurde. Abd el-Wahd gab der neuen Moschee den Namen „el-Masgid el-Aqsa, was „die fernste Moschee“ bedeutet. Damit nahm er Bezug auf einen Koranvers (Sure 17,1): „Preis dem, der seinen Diener des Nachts entführte von der heiligen Moschee zur fernsten Moschee, deren Umgebung wir (Allah) gesegnet haben, um ihm (Muhammad) unsere Zeichen zu zeigen.“ Seine Absicht war eindeutig: Die el-Aqsa Moschee sollte in seinem Sinne interpretiert die im Koran genannte „fernste Moschee“ sein.

Die Reise, die nie war

Den zuvor genannten Surenvers (17,1) deuten Muslime als Hinweis, dass der „Prophet“ im Jahre 621 eine „Nachtreise nach Jerusalem“ und von dort bis in den siebten Himmel unternommen habe. Tatsächlich gibt es keiner historische Anhaltspunkte dafür, dass Muhammad jemals in Jerusalem war. Da der Prophet des Islam bereits 632 starb, kann der Koran nicht die Kirche St. Maria meinen, da diese erst im Jahre 711, also 79 Jahre nach seinem Tod zur Moschee el-Aqsa wurde. Der Felsendom kommt ebenfalls nicht in Frage, weil dieses Gebäude noch nicht einmal erbaut war.

Korankommentatoren waren sich dieser Tatsache durchaus bewusst und behaupteten, mit der „fernsten Moschee“ sei Jerusalem gemeint. Einen Hinweis gibt es jedoch im Kommentar von M. bin Umar bin Waqid „Kitab alMaghazi“ (London 1966): Demnach gab es in al-Dji´rana – einem Ort zwischen Mekka und Taif zwei Moscheen, von denen eine „die nächste Moschee“, die andere „die fernste Moschee“ hieß. Demnach geht es also gar nicht um Jerusalem.

Für diesen Sachverhalt spricht auch, dass Muhammad schon im Februar 624 verbot, in Richtung Jerusalem zu „beten“. Er hatte die in Medina lebenden Juden nicht von seiner neuen Religion überzeugen können, darum wurde Jerusalem für ihn unwichtig. Damit drückte er nicht nur seine Geringschätzung für die den Juden heilige Stadt aus, sondern auch gegenüber den Juden selbst, die er aus Medina vertrieben bzw. ausgerottet hatte.

Nach dem Hadith führte der „Erzengel Gibril“ (fälschlicherweise oft mit „Gabriel“ verglichen) den „Propheten“ von der Ka´aba in Mekka über Jerusalem in den siebten Himmel. Dabei ritt Muhammad „in Riesensprüngen“ auf dem geflügelten pferdeähnlichen Tier Buraq. In Jerusalem angekommen, befestigte er das Tier an der Westmauer des Tempelberges („Klagemauer“), was dazu führte, dass die Muslime heute diese mächtige Wand „Buraq-Mauer“ nennen! „Als ich in Jerualem alles Nötige vollendet hatte, brachte man mir eine Leiter“, erzählte Muhammad. Mit seinem “Freund“ Gibril stieg er auf dieser Leiter bis zu einem der Himmelstore empor, wo sie von dem „Engel“ Ismael empfangen wurden. Die weitere Erzählung verliert sich dann einerseits in Details, geht andererseits aber über wichtige Dinge in Kürze hinweg. Im untersten Himmel traf Muhammad „seinen Vater“ Abraham! Im zweiten Himmel sah er „seine Vettern“(!) Jesus und Johannes. Im dritten Himmel bemerkte er einen „dicken Mann“, den Gibril ihm als seinen „Bruder“ Josef, den Sohn Jakobs vorstellte. Nähere Einzelheiten werden nicht erwähnt. Und so geht es fort. In den weiteren Himmeln traf er dann noch u.a. seinen „Bruder“ Moses, „einen Mann mit gebogener Nase“. Im siebten Himmel schließlich sah er noch einmal Abraham, diesmal auf einem Thron sitzend und von abertausenden Engeln umgeben. Dort wurde der Prophet nun endlich auch zu Allah geführt, der ihm und seinen Nachfolgern – ohne nähere Erklärung – für jeden Tag fünfzig Gebetsrunden vorschrieb.

Danach begann auch schon wieder der Rückweg. Erneut traf er auf Moses, der ihn in einem merkwürdigen Gespräch über die zuvor aufgebrummten Gebete verwickelte. Auf den Rat Moses verhandelte Muhammad noch einmal mit Allah über die hohe Zahl der Gebetsrunden. Nach einigem Hin und Her ließ sich Allah 45 Gebete abhandeln, so dass schließlich nur noch fünf tägliche Gebetsrunden übrig blieben – bis heute. Wer diese getreu einhalte, bekäme dann den Lohn von 50 Gebeten!

Diese eigenartige Geschichte bestätigt nach Meinung der Muslime nicht nur die Würde ihres Propheten bei Allah, sondern begründet auch den Anspruch auf Jerusalem für den Islam!

Doch schon damals bezweifelten die Menschen diese abenteuerliche Reise Muhammads. Sie hielten ihn für verrückt! Darauf kam die Sure 53,1-4 auf ihn herab, in der Allah selbst ihn in Schutz nahm: „Bei dem Stern, da er sinkt, euer Gefährte (Muhammad) irrt nicht und ist nicht getäuscht, noch spricht er aus Gelüst. Er (der Koran) ist nichts als eine geoffenbarte Offenbarung …“ Als sich andere ebenfalls lustig machten, verteidigte ihn sein Schwiegervater Abu Bakr: „Bei Allah, wenn er es selbst sagt, so ist es auch wahr …!“

Spätere Überlieferungen lassen Muhammad Jerusalem ausführlich beschreiben, so dass man ihm habe glauben müssen. Aber ausgerechnet seine junge „Frau“ A´isha, Abu Bakrs Tochter, damals neun Jahre alt, war über diese merkwürdigen Gerüchte erstaunt und beteuerte, dass ihr Eheherr in der besagten Nacht das gemeinsame Bett nicht verlassen habe und meinte: „Muhammads Körper wurde nicht vermisst, sondern Allah ließ seinen Geist reisen“ (aus dem Hadith nach al-Bukhari). Auch für die Muslime aus seiner nächsten Umgebung blieb die „Himmelfahrt nur eine Vision von Allah“.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass unter Muslimen Legendenbildungen zum eigenen Ruhm eine lange Tradition haben. Sie finden im Volk, aber auch bei „Gelehrten“ des Islam weitaus mehr Zuspruch als historische Tatsachen.

Die weitere Geschichte

Die zur Moschee gemachte Basilika St. Maria blieb bis in die Kreuzfahrerzeit hinein ein „Ort der Niederwerfung vor Allah“. Im Juni 1099 wurde Jerusalem von den Kreuzfahrern erobert, eine kirchliche und staatliche Ordnung nach europäischem Muster eingeführt und das Königreich Jerusalem (Gottfried von Bouillon) gegründet. Die ehemalige Kirche wurde zunächst als Königspalast genutzt. Der spätere König Balduin II. von Jerusalem (1118-1131) überließ 1118 dem von Hugo von Payens gegründete Templerorden (Militia Templi) einen Flügel des nun „Templum Salomonis“ genannten Gebäudes, das bis 1129 zu einer Festung ausgebaut wurde.

Nachdem der Kurde Saladin die arabische Welt zum Heiligen Krieg gegen die Christen mobilisieren konnte, erlitten die Kreuzfahrer in der Schlacht bei Hattim am See Genezareth 1187 eine so schwere Niederlage, dass sie den Fall von Jerusalem hinnehmen mussten. Das Gebäude der Templer wurde wieder zur Moschee umgestaltet und am 9.10.1187 erneut Allah geweiht.

In einem Dritten Kreuzzug (1189-1192) versuchte König Richard Löwenherz vergeblich, Jerusalem zurück zu erobern. Erst Kaiser Friedrich II. (1212-1250) unternimmt es, mit diplomatischen Mitteln das Ziel der Kreuzzüge zu erreichen. Er schließt mit dem ägyptischen Sultan El-Kamil 1229 in Jaffa einen Vertrag, aufgrund dessen Jerusalem (ohne Felsendom und el-Aqsa Moschee) und weitere Gebiete zurück gewonnen werden. Papst und Patriarch von Jerusalem lehnen allerdings diese Lösung ab.

Nach weiteren vergeblichen Versuchen, die Gebiete zu halten, unterliegen die Kreuzfahrer schließlich 1291 den ägyptischen Mameluken (ehemals Sklaven türkischer und kaukasischer Herkunft, die als Soldaten am Nil an die Macht kamen und den sunnitischen Islam stärkten). Die Templer geben 1303 ihren letzten Stützpunkt, die Insel Ruad vor Tortosa, auf. Das Ende der Kreuzfahrerstaaten sollte für die einheimischen Christen unter der islamischen Herrschaft erhebliche Folgen haben: sie wurden zu Dhimmis, zu Bürgern mit nur wenigen Rechten.

Anfang des 16. Jh. findet die Herrschaft der Mameluken ein Ende, als der osmanische Sultan Selim I. (1512-1520) in einem raschen Siegeszug Syrien, Palästina und das Niltal unterwirft. Bis zum Ende des I. Weltkriegs bleibt nun Jerusalem Teil des osmanischen Reiches. Die Situation ändert sich erst, als nach dessen Niederlage der Nahe Osten in Mandatsgebiete aufgeteilt und von den Siegern England und Frankreich bis zu den arabischen Staatsgründungen verwaltet wird. Das inzwischen fast menschenleere und öde Territorium des biblischen Israel wurde seit Ende des 19. Jh. von Juden durch Einwanderung systematisch besiedelt und wieder kultiviert.

Kein Interesse vor 1967

Wie unwichtig die beiden Moscheen auf dem Tempelberg für die Muslime im abgelegenen
Jerusalem bis in unsere Zeit waren, belegen Bilder des Bonfils Studio Beirut von 1875, die einen menschenleeren und verwahrlosten Platz zeigen, auf dem das Unkraut zwischen den Steinen hervorsprosst. Der Felsendom zeigt deutliche Spuren des Verfalls. (Die Restauration erfolgte erst in der Mitte des 20. Jh., und die Kuppel erhielt in den 1960er Jahren ihre Vergoldung dank einer Spende des jordanischen Königs Hussein.) Bemerkenswert sind auch die Beschreibungen zu den vorgenannten Bildern: „Mosquee d´Omar et tribunal de David“ oder „Al Aqsa Mosque – Note overall disrepair and lack of use“. Auf einem anderen Bild dagegen sieht man eine größere Menge Juden, die an der „Western Wall“ beten. Bestätigt wird der allgemeine Zustand des Landes auch durch Tagebuchaufzeichnungen von Mark Twain, der das Heilige Land 1867 bereiste: „Es ist ein trostloses Land. Es gibt kaum einen Baum oder Strauch, der Schatten spendet.“

Weiterhin ist bemerkenswert, dass bis in unsere Tage hinein islamische Würdenträger und Autoritäten nicht den Weg zu ihren „Heiligtümern“ in Jerusalem fanden – auch nicht während der illegalen jordanischen Besatzungszeit von 1948-1967 – abgesehen von einer Ausnahme: Der Vater König Husseins, der Emir und spätere erste König von Jordanien, Abdallah, wurde 1951 bei einem Besuch in Jerusalem in der el-Aqsa ermordet. Er hatte eine Verständigung mit Israel gesucht und musste diese mit seinem Leben bezahlen. Selbst in dieser Zeit wurde von den Arabern nichts unternommen, den Tempelplatz oder den Ostteil Jerusalems aufzuwerten. Ebenso gab es auch keinen Versuch, im „Westjordanland“ einen Staat „Palästina“ mit einer Hauptstadt Ost-Jerusalem zu gründen. Die PLO-Charta von 1964 belegt diese Tatsache.

Fazit

Für die islamische Welt wurde Jerusalem und die el-Aqsa Moschee erst nach dem 6-Tage-Krieg 1967 wichtig und zum Symbol des politischen Kampfes gegen Israel. Deshalb wurde ein Grund gesucht, den Krieg gegen Israel und seine heilige Stadt auch religiös zu untermauern. Nicht nur die Araber sind davon überzeugt, dass Jerusalem für den Islam eine heilige Stadt sei, sondern auch einige westliche „Islamwissenschaftler“ – obwohl Jerusalem in der wichtigsten Quelle des Islam nicht erwähnt ist. Das hängt – wie oben schon erwähnt – mit der obigen Legende zusammen, in der die angeblich himmlische Reise Muhammads, ein Jahr vor seiner Flucht („Auswanderung“) nach Medina (621), erzählt und auch von gebildeten Muslimen geglaubt wird.

Dieser Sachverhalt zeigt auch, dass gemäß Koran der Jihad, als 6. Säule des Islam ein äußerst wichtiges Element bei der Ausbreitung dieser Ideologie und Religion ist. Zusammengefasst ist dieser Sachverhalt in der Schari´a, dem Staatsgrundgesetz des Islam. Wohl nicht zu unrecht bezeichnet Leon de Winter diese Verbindung von gewalttätiger Ideologie und Religion der arabischen Wüstenstämme des 7. Jh. als „religiös verbrämten Faschismus“. Der „heilige Krieg“ ist eine bindende Pflicht (=Fardh Kifaya) für jeden Muslim und für jede muslimische Nation (s. Sure 9,41 + 112 u.a.). Der Sieg über die „Ungläubigen“, vor allem Juden und Christen, dokumentiert sich darin, dass Synagogen zerstört und wichtige Kirchen in Moscheen umgewandelt bzw. ebenfalls zerstört werden. Als Jordanien 1948 den Ostteil Jerusalems annektierte, wurden dort alle 58 Synagogen beseitigt. Auf dem Tempelplatz wird heute ebenfalls alles noch Vorhandene, was darauf hinweist, dass hier einst der Tempel stand, vernichtet bzw. auf Müllhalden beseitigt. Es wird nun sogar die frühere Existenz des Tempels von den Arabern verneint. So sagte erst kürzlich der Großmufti von Ostjerusalem, dass es einen jüdischen Tempel nie gegeben habe, obwohl ihm ein arabischer Beleg von 1935 darüber vorgelegt wurde. Lüge und Verschleierung von Tatsachen gegenüber „Ungläubigen“ wurden schon von einem der bedeutendsten „Theologen“ und Denker des Islam als Mittel im Kampf gerechtfertigt. Al-Ghazzali (1059-1111) sagte: „Wisse, dass die Lüge an sich nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führt.“

Die Intoleranz der „Religion des Friedens“ zeigt sich in der Devise: „Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht!“ Deshalb duldet der Islam neben sich das viel ältere Judentum und Christentum nicht. Als Zeichen des Triumphs wurden die wichtigsten Kirchen des Abend- und Morgenlandes nach der Eroberung zu Moscheen umgewandelt. So die noch aus römischer Zeit stammende Johanniskirche in Damaskus – dort steht heute die Omajjaden-Moschee, in der Papst Johannes Paul II. bei seinem Besuch im Jahre 2000 den Koran küsste.

Die größte und herrlichste Kirche des Abendlandes, die Hagia Sophia („Heilige Weisheit“), wurde nach der überaus grausamen Eroberung von Byzanz (Konstantinopel) durch Sultan Mehmed II. „Fatih“ (=Eroberer) ebenfalls für „ewige Zeiten“ zur Anbetungsstätte des Götzen Allah umgewandelt. Bei der Plünderung stürzte das große Triumphkreuz herab, das später in die Eingangsstufen eingearbeitet wurde und seit dem von den Füßen der Besucher getreten wird. Im Jahre 1934 wurde die Hagia Sophia zu einem Museum umgewandelt. Am 1.12.2006 besuchte das Oberhaupt „Westroms“ Papst Benedikt XVI. die „Heilige Weisheit“, in der noch immer die Zeichen des Islam befestigt sind. Ein Gebet wagte er dort nicht – in der gegenüberliegenden „Blauen Moschee“ betete in Richtung Mekka – aber zu welchem Gott?

Im einstigen Kernland des christlichen Glaubens Kleinasien – die heutige Türkei – wurden nach der islamischen Eroberung fast alle Kirchen zerstört oder als Ruinen hinterlassen. Seit 1924 dürfen dort keine Kirchen mehr gebaut werden. Noch zu Beginn des vorigen Jahrhunderts waren dort 25 Prozent der Bevölkerung Christen, heute sind es kaum mehr als 0,2 Prozent, die Verfolgung und Unterdrückung überlebt haben oder der Zwangsevakuierung nach Griechenland widerstanden.

Ob die Christen in Europa endlich aufwachen? Es scheint nicht so. Selbst Kirchenführer und „christliche“ Politiker befürworten den Bau von immer mehr und immer größeren Moscheen auch in unserem Land, ohne eine Gegenleistung der Toleranz in den Herkunftsländern der Immigranten zu fordern. So sagte der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Carstensen (CDU) am 9.10.2009 bei der Einweihung der großen Zentrumsmoschee mit 26 Meter hohen Minaretten in Rendsburg: „Ich bin stolz, eine solche Moschee in m e i n e m Bundesland zu haben … Die Moschee wird ein Symbol für Frieden und Freiheit sein.“ Mit keinem Wort wies er auf die Not der Christen in den islamischen Ländern hin.

Was nun den leidenschaftlichen Anspruch der Araber auf Jerusalem anbetrifft, so ist dieser historisch völlig unbegründet und zurückzuweisen. Christen, für die die Bibel maßgebend ist, sollten deshalb an der Seite Israels stehen und sich für die Wahrheit einsetzen.

(Gastbeitrag von Herbert N.)




Köln: Fahndung nach zwei „südländischen“ Tätern

Südländische TäterDie Kölner Polizei sucht nach zwei südländischen Sextätern (Foto), die am 30. September eine 23-jährige Frau in einer Straßenbahn sexuell genötigt haben. Die Fahndung wurde erst jetzt – gut zwei Monate nach der Tat – möglich, weil das Kölner Amtsgerichts mehrere Video-Überwachungsfotos aus der Bahn nicht vorher freigegeben hatte. Weitere Infos zu den Tätern im Kölner Stadt-Anzeiger…




Frohe Festtage!


Was unter tieschutzgerechtem Umgang mit Opfertieren zu Ehren Allahs, des Allerbarmers, zu verstehen ist, den die DITIB anmahnt, kann man auf dieser Fotostrecke sehen, die uns die Hyrriet freundlicherweise zur Verfügung stellt (aufs Bild klicken). Ein Anblick, der nichts für schwache Nerven ist. Nichtsdestotrotz wünschen Politiker aller Parteien ein recht schönes Opferfest – nicht für die betroffenen Tiere – wie hier Ruprecht Polenz von der CDU oder Hans Christian Ströbele von den Grünen, der das Opferfest gar zum verpflichtenden Feiertag für uns alle machen will.

(Spürnase: Civis)




39 Tote bei Terroranschlag auf russischen Zug

Anshlag auf Newski ExpressNach Angaben der russischen Eisenbahngesellschaft (RJD) sind gestern Abend rund 350 Kilometer von Moskau entfernt vier Waggons des Schnellzuges „Newski Express„, der zwischen Moskau und St. Petersburg verkehrt, entgleist. Bei dem „Unglück“ starben 39 Menschen. Die Ermittler gehen davon aus, dass auf den Zug ein Bombenanschlag verübt worden ist.

Rund hundert der insgesamt gut 650 Passagiere und Bahnmitarbeiter wurden nach Angaben der Rettungskräfte verletzt. Nach Mitteilung des Innenministeriums waren in dem Zug auch Ausländer. Mindestens ein italienischer Staatsbürger werde in einer Klinik behandelt, hieß es. Hinweise auf deutsche Reisende gibt es bislang nicht.

Wer hinter dem Attentat steckt, ist noch nicht geklärt. Es soll ein im Internet aufgetauchtes, angebliches „Bekennerschreiben“ einer rechtsradikalen Organisation geben, dessen Echtheit jedoch stark bestritten wird. Denkbar wäre ein Anschlag islamischer „Unabhängigkeitskämpfer“, aber so etwas auszusprechen, wäre wohl zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch zu inkorrekt.

Bereits im Jahr 2007 war auf derselben Strecke durch einen Bombenanschlag ein Personenzug entgleist, dabei wurden damals 60 Menschen verletzt. Die Hintergründe der Tat sind interessanterweise bis heute unklar. Seit dem Erstarken des Islams nach dem Zerfall der Sowjetunion wird Terrorismus in Russland immer mehr zum Problem, besonders im Kaukasus, wo viele Moslems leben.




Am 1.12.2009 beginnt die EUdSSR-Zeitrechnung

EUdSSRDie Bildsequenzen aus dem Science-Fiction-Film „Alien“ wird man wohl nicht so leicht vergessen, in denen ein entsetzlicher Alien aus einem gesunden menschlichen Wirtskörper geboren wird. Es ist gar nicht so leicht, den neuen Epochenbeginn einzuschätzen. Einiges lässt sich aber schon fast mit „Alien“ verlgeichen.

Schauen wir kurz zurück, wie es dazu kommen konnte. Die beiden EWG Gründer, Adenauer und De Gaule, hatten sich sehr wohl eine Europäische Union vorgestellt, aber eine der souveränen Kulturnationen. Dieses Ziel hat jedoch den Internationalsozialisten Jacques Delors (Globalist) in seiner zehnjährigen Amtszeit als EU Vorsitzender nicht davon abhalten können, die Vision der konservativen Protagonisten zu hintertreiben. Er stellte deren Idee von den Füßen auf den Kopf. Sein Dutzfreund und linksrheinischer Denkmalpfleger Helmut Kohl war nichts weiter als sein naiver Vollstrecker in Fortführung ihrer Ämter. Allein Kohl hatte 16 Jahre Einfluss auf die Schwangerschaftsbetreuung und Alimentierung des Vertragsmonsters gehabt (Schengen/Euro). In ihrer Widerspruchslosigkeit vereint feiern die allesamt zu Linksparteien mutierten das Ermächtigungsvertragswerk im Exekutivvollzug.

Der mehrfach in seinen Allmachtsanpsrüchen veränderte Lissabon-Vertrag hat seine diktatorischen Grundzüge und Inhalte nie verändert. Dieser Vertrag gebiert am 1. Dezember 2009 in der Tat einen Fremdkörper, der nur in der inzwischen arabischen Kasbah und seinem Herrschaftssitz Brüssel zuhause ist.

Die Droge „Brot und (TV-)Spiele“ wussten schon die Römer gegen allzu freies Denken einzusetzen. Dieses Instrument zusammen mit der umschmeichelndenen Versicherung von Gerechtigkeit und sozialer Gleichheit aller, hat schon beizeiten die sozialistisch sozialisierten EU-Völker um den Verstand, und heute um ihre Selbstbestimmung gebracht.

Sehen wir uns jetzt einmal das Rechtfertigungsprotokoll unserer Satrapenregierung näher an.

Am 13. November 2009 wurde die tschechische Ratifikationsurkunde als letzte der 27 Urkunden bei der italienischen Regierung in Rom hinterlegt. Der Reformvertrag tritt damit am 1. Dezember 2009 in Kraft.

Man erinnere sich an Vaclav Klaus‘ grandiose Rede in Brüssel, an die „aufrechten“ Demokraten, die dabei den Saal verließen, den Pöbelmob Pöttering und Cohn Bendit auf der Prager Burg, die nachfolgende Repression auf die tschechische Verfassungsjustiz, kurzum den Dampfhammer der Nomenklatura auf ein kleines Land im Widerstand.

Der Vertrag von Lissabon stellt die Europäische Union (EU) auf eine neue Grundlage. Durch ihn sollen die Entscheidungen innerhalb der EU leichter, demokratischer und transparenter werden.

Das heißt defacto: Entscheidungen werden zentralistischer und de jure weiterhin hinter verschlossenen Türen gefällt, da unter Ausschluss ehemaliger „Nationalstaaten“ (es gibt sie ja immerhin noch im Schulatlas).

Mit dem „Hohen Vertreter der Union für Außen- und Sicherheitspolitik“ will die EU nach außen einheitlicher auftreten.

Wer von 495 Millionen Europäern hat den „Hohen (Priester) Vertreter“ gewählt – vielleicht die 27 degradierten Außenminister ?

Das Europäische Parlament wird schließlich zum gleichberechtigten Gesetzgeber neben dem Ministerrat.

Die dritte unheimliche Art eines EU-Rates der Kommissare ?

Die EU-Kommission sollte verkleinert werden.

Es ist die Verhöhnung schlechthin. Neben den 70.000 Kostgängern kommen nun durch die neuen Planstellen Abertausende hinzu. Allein das Wort „sollte“ ist ein Brüllwitz.

Die Menschen in Europa erhalten das Recht, in einem Bürgerbegehren, das mindestens eine Million Unterschriften haben muss, Anliegen an die EU-Kommission heranzutragen.

Zunächst bestimmen oder verhindern immer noch die politgesteuerten Schaltkreis-Mainstream-Medien (siehe Sarrazin Petition), wer, was, wozu zu sagen hat. Auf nicht genehme Plebiszite reagieren sie sowieso mit Gegenkampagnen. Alles klar? Auch hier ein Wort der Verhöhnung „herangetragen“ (bitte Diener & Obamaknicks nicht vergessen).

In Deutschland sieht das Grundgesetz für die Ratifizierung der europäischen Verträge die Zustimmung des Bundestages und des Bundesrates vor.

Sprachlos !

Gegen den Vertrag und das Begleitgesetz wurden Verfassungsbeschwerden eingelegt. Das Bundesverfassungsgericht hat am 30. Juni 2009 den Vertrag von Lissabon als grundsätzlich mit dem Grundgesetz für vereinbar erklärt

Das jüngste Gericht ist (Ver-)fassungslos

Allerdings hat es das Begleitgesetz für verfassungswidrig erkärt, weil die Mitwirkungsrechte des Parlaments bei der europäischen Rechtssetzung als unzureichend angesehen wurden.

Makulatur und Augenwischerei. Wer glaubt im ernst, dass sich der EU-Gerichtshof etwa aus Karlsruhe dazwischen reden lässt? „Allerdings“ und überhaupt – hach, der letzte demokratische Seufzer…

Bundestag und Bundesrat haben daher im September 2009 insgesamt vier sogenannte Begleitgesetze verabschiedet.

Vor- oder nachgelagert zum Ermächtigungsvertrag? Man darf raten..

Zitat von Professor Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider:

„Richtigerweise ist die Union ein Staat, hat aber keine Staatseigenschaft im existentiellen Sinne, schon nicht, weil kein Unionsvolk verfaßt ist.“

Mit dem endgültigen Abtreten der eigenen Souveränität werden am 1. Dezember die Europäer ohne Schutz der Gewaltenteilung beherrscht. Also von „Gewalten ohne Teilung“, d.h. ohne deren gegenseitige Kontrollfunktionen.

Kündigung erbeten!

(Gastbeitrag von Plebiszit)




Wo die Scharia gilt, regiert das Mittelalter

So stehts nicht etwa auf PI, sondern auf dem Yahoo-Blog, während man darüber berichtet, dass in Saudi-Arabien ein Fernsehsprecher aus dem Libanon wegen Hexerei zum Tode verurteilt worden ist. Sein „Verbrechen“ bestand darin, Dinge gesagt zu haben, die der Religionspolizei missfielen. Einen Anwalt hatte er im Prozess nicht, sein Geständnis wurde unter Folter erpresst. Wegen Hexerei wurden im vergangenen Monat zwei Menschen verhaftet. Ob Obama von diesen Dingen wusste, als er dem saudischen König fast die Füße küsste?

(Spürnase: Thomas K.)




Brief eines pakistanischen Theologen

Christen PakistanAls Christ, der aus einem islamischen Land stammt, kann ich über das Verhältnis des Christentums zum Islam sagen, es gibt zwei Seiten dieses Bildes: die eine ist hell, die andere ist dunkel. Wenn ich sage, eine ist hell und eine ist dunkel, meine ich damit, es gibt gute Menschen unter den Moslems, denen ich seit meiner Kindheit begegnet bin, sie sind gute Leute. Aber wenn ich sage, es gibt eine dunkle Seite des Bildes, meine ich, die Moslems sind sehr egoistisch, stolz und extrem was ihre Religion anbelangt. Sie akzeptieren keine anderen, sondern denken, sie sind überlegen und haben das Recht, die Welt zu beherrschen.

Darüber hinaus denken sie, ein Moslem sollte nicht unter einer nicht-islamischen oder heidnischen Regierung leben. Als „heidnisch“ gelten im Grunde alle, die anderen Religionen angehören, ob sie jetzt Christen, Buddhisten, Hindus oder irgend etwas anderes ausserhalb der Grenzen des Islams sind.

Wenn Moslems in westlichen Ländern arbeiten, pochen sie auf ihren Menschenrechten. Trauriger Weise genießen Christen, die in mehrheitlich moslemischen Ländern leben, nicht einmal das Recht, ihre Religion offen zu praktizieren. Die Länder des Nahen Ostens sind ein offensichtliches Zeugnis dafür, wie Nicht-Moslems in moslemischen Gebieten behandelt werden.

Es ist auch traurig, dass die Christen in Europa und der westlichen Welt so freundlich zu den Moslems sind. Tatsächlich seid ihr Leute so nett, dass ihr die Kruzifixe aus den Klassenzimmern entfernt habt, nur um des Friedens und der Gleichberechtigung Willen. Damit unsere moslemischen Brüder und Schwestern nicht leiden müssen, wenn sie Kreuze in Klassenzimmern sehen und sich dadurch klein fühlen könnten. Auf der anderen Seite verlangen sie ausdrücklich, dass moslemische Frauen Kopftuch tragen dürfen und müssen. Das Kopftuchproblem wird auf höchster Ebene verhandelt. Die Regierungen wiederum scheinen hilflos zu sein. Wie kann das sein? Dass Moslems in nicht-moslemischen Ländern Sonderrechte erhalten, aber Christen in moslemischen Ländern nicht einmal die fundamentalsten Rechte genießen?

Ich denke, wir sollten abwägen, um unsere Traditionen und Werte zu bewahren. Als Pakistaner lebte ich in einem Land, in dem Christen getötet werden, wenn sie etwas Beleidigendes gegen den heiligen Propheten Mohammed oder das heilige Buch Koran sagen. Nicht einmal, wenn eine Meute Extremisten über einen von Christen bewohnten Ort herfällt, werden die Christen geschützt. Sie verachten christliche Frauen und sie verachten unsere heiligen Bücher und Symbole. Wo sind Gleichberechtigung und Toleranz in diesen Momenten?

Das Risiko für die Christen in Europa ist sehr groß, denn wenn sie ihren Glauben verlieren oder ihre Werte, wird das Christentum von selbst aussterben, und die Länder werden zu moslemisch dominierten Staaten werden. Moslems ziehen das Moslemische dem Nicht-Moslemischen immer vor. Ich erinnere mich daran, wie ein junger Christ einmal in Pakistan nach einem Job suchte. Er erfüllte alle Voraussetzungen für die Anstellung, aber wurde nicht eingestellt, weil er Christ war. Sie stellen keine Christen ein. Ihre erste Priorität gilt den Moslems, nicht den Christen. Wenn ein christlicher Bürger Pakistans von Geburt an nicht dieselben Rechte genießt wie die Moslems, nur wegen seiner Religion, warum soll dann ein moslemischer Migrant in Europa alle Rechte genießen? Ist das nicht unfair? Wo sind da Toleranz und Menschlichkeit? Wir sollten dies stärker abwägen, damit wir auch in Zukunft überleben und unseren Frieden haben.

Mit herzlichen Grüßen, Noble (übersetzt aus dem Englischen von PI)