Westerwelle besucht die Türkei

Westerwelle besucht die TürkeiWenn unser neuer Außenminister morgen direkt nach dem Dreikönigstreffen der FDP die Türkei besuchen wird, wird Westerwelle neben den vielen Problemen, die die sogenannte “deutsch-türkische Freundschaft” tagtäglich belasten, vor allem das Problem haben, einen Ansprechpartner auf gleicher Wellenlänge zu finden.

Liberale hat es in der Türkei nämlich noch nie gegeben, und seitdem die kurdische Partei verboten wurde, die türkische SPD nur noch 2 Prozent (!) Stimmen bringt und die Handvoll Grüner in der Türkei wegen Seltenheit unter Naturschuz gestellt wurde, bestimmen nur noch rechtsgerichtete Parteien die politische Landschaft dieses schönen Urlaubslandes.

Wir haben uns Herrn Westerwelles “Freunde” einmal näher angesehen:

1. Die religöse Rechte (AKP): Die regierende islamisch-rechtskonservative AKP hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Vor gar nicht langer Zeit noch eine belächelte 5% Truppe, erhält sie seit Jahren stabile 35-40% der türkischen Wählerstimmen. Neben ihrer mit Eifer betriebenen islamischen Radikalisierung der Türkei und einer aktiven Annäherungspolitik an Ahmedinedschads Iran ist die AKP die tonangebende Kraft auch hinter der gegenwärtigen Islamisierung Deutschlands, die sie Hand in Hand mit den von ihren Anhängern schon seit Jahren systematisch unterwanderten deutschen Parteien vorantreibt. Dank ihrer weitverzweigten und perfekt organisierten Unterstützerszene sowie ihrer engen Verflechtung mit den deutschen Parteien ist sie auch bei uns mittlerweile zu einer außerordentlich einflussreichen Macht herangewachsen. Über das mit nahezu 100% von AKP-Anhängern dominierte türkische Religionsministerium ist sie zudem der größte Bauherr von Moscheen in Deutschland.

2. Die nationalistisch-militaristische Rechte (CHP): Die CHP begründete in den 20er-Jahren die bis heute stramm nationalistische Staatsideologie der Türkei und rangiert derzeit bei 20-25% der Stimmen. Sie tritt u.a. für eine rein militärische Lösung des Kurdenkonflikts ein und hat sich auch von schweren Menschenrechtsverletzungen in der Zeit ihrer Einparteienherrschaft (1923-1947), insbesondere ihrer Deportationspolitik in der kurdischen Region Desim nie im nachinein distanziert. In Deutschland ist sie praktisch bedeutungslos.

3. Die türkischen Rechtsextremisten (MHP): Die MHP liegt wie die AKP in der Türkei seit Jahren im Aufwärtstrend und pendelt mit steigender Tendenz derzeit bei 15% Stimmanteil. Die Partei propagiert eindeutig rassistisches Gedankengut und wirbt mehr oder weniger offen für eine Türkisierung bzw. türkische Kolonialisierung bestimmter Regionen Westeuropas, in Deutschland vor allem des Rheinlands sowie NRWs. In der türkischen Politszene in Deutschland ist sie neben der AKP die einflußreichste Partei und hat es ebenso wie diese verstanden, deutsche Parteien systematisch zu unterwandern (insbesondere Grüne, SPD und CDU, da alle übrigen Parteien aus Sicht der MHP als strategisch bedeutungslos gelten). Ihre Sympathisanten sind eindeutig deutschfeindlich und außerordentlich gewaltbereit. Die MHP zielt mittelfristig auf den Aufbau eines türkischen Parallelstaats (bzw. einer türkischen Autonomieregion) in Deutschland, u.a. durch das bekannte “Wegmobben” von Deutschen aus Häuserblocks und “türkischen” Stadtteilen, durch Verdrängung deutscher Polizisten aus “türkischen” Wohnregionen (und mittelfristig auch türkischen Städten), durch Unterwanderung deutscher Behörden durch eigene Kader und die Einführung des Türkischen als zweiter Staatssprache in bestimmten Regionen Deutschlands.

Die übrigen Parteien der Türkei stellen mehr oder weniger extreme Abwandlungen dieser drei Hauptrichtungen dar.

Verehrter Herr Westerwelle, wir wünschen Ihnen im Kreise Ihrer Freunde gute Gespräche und viel Vergnügen!

(Text: Markus)




Wagner solidarisch mit Westergaard

Franz Josef Wagner (l.) und Kurt WestergaardFranz-Josef Wagner (l.) schreibt jeden Tag in der BILD auf Seite zwei einen Kommentar zu einem aktuellen Thema. Gestern lieferte er eine Glanzleistung ab: Er stellte sich solidarisch an die Seite von Kurt Westergaard.

Wagner schreibt:

Lieber Mohammed-Karikaturist,

das Attentat auf Sie ist missglückt, Sie konnten sich ins Bad, einen gesicherten „Panikraum“, retten. Ihrer 5-jährigen Enkelin ist nichts passiert. Gott sei dank. Geglückt ist dem Attentäter allerdings, dass die Angst lebt, selbst in diesem Brief. Verteidige ich Ihre Karikaturen, spaltet mir morgen ein fanatischer Al-Quaida-Idiot womöglich den Schädel. Habe ich 0,01 Prozent Verständnis für seine „verletzten religiösen Gefühle“, kann ich mir im Spiegel nicht mehr in die Augen sehen.

Seit wann hat ein Mordversuch etwas mit Gott zu tun oder dem Explodieren von Flugzeugen, Zügen? Ja, ich verteidige den dänischen Karikaturisten. Eine Karikatur ist keine Axt, kein Dynamit. Eine Karikatur ist eine freie Meinung. Diese Terror-Arschlöcher können mich mal, diese Dumpfbacken.

Unser Problem ist, dass wir als Komfort-Gesellschaft nicht kämpfen. Wir liegen an Pools in Florida, fahren Ski in Kitzbühel, sind auf Kreuzfahrtschiffen, wir merken die Katastrophe nicht, weil uns gerade der Kellner ein Glas Champagner bringt.

Franz Josef Wagner, wir stoßen auf Sie an. Mit Champagner, Sekt, Wein oder Bier. Egal, Hauptsache haram. Dieser Kommentar ist genau die Zivilcourage, die seit Neuestem allerseits gefordert wird. Sie sprechen uns mit jedem Wort aus der Seele. Hoffentlich haben viele Menschen Ihren Kommentar gelesen und denken über ihren vielleicht verlorenen Kampfgeist nach. Möglicherweise ist die Bedrohung durch die Islamisierung ja wenigstens für Eines gut: Dass diese Wohlstandsgesellschaft nicht in der Degeneration versinkt, sondern sich wieder auf ihre Wehrhaftigkeit besinnt. Dass all dies, was wir seit Jahrzehnten als selbstverständlich ansehen, auch wert ist, verteidigt zu werden.

Prost, Franz Josef Wagner!

» fjwagner@bild.de

(Text: byzanz)




Irak verklagt Israel wegen verhinderter A-Bombe

Im Jahr 1981 zerstörte Israel den irakischen Atomreaktor Tammuz, um zu verhindern, dass das Hussein-Regime eine Atombombe gegen Israel zünden konnte. Heute, 29 Jahre später, will die irakische Regierung Israel mit internationaler Hilfe für die „dadurch entstandenen Schäden“ verklagen.

Der Haupt-„Schaden“ bestand vermutlich im Fortbestehen Israels. Trotzdem hat gemäß UNO-Resolution 487 der Irak Anrecht auf eine Klage. Der Irak drängt auf eine „internationale Entscheidung“ in der Angelegenheit, weil die Staatengemeinschaft bekannterweise zu anti-israelischen Beschlüssen neigt.




Die Heiligen Drei Könige und die Steinigung

Die Buchreligionen heißen so, weil sie Bücher haben, in denen die Fundamente des Glaubens niedergelegt sind. Doch die Ausgestaltung der Religionen endet nicht mit der Niederlegung dieser Bücher. Hinzu kommen Geschichten und Legenden der Volksfrömmigkeit, Überlieferungen zum Tun und Handeln der Religionsstifter.

(Von Davide S.)

Typisch für das Christentum sind die Erzählungen über Christopherus und die Heiligen Drei Könige. Beide kommen in der Bibel nicht vor – sind also nach-biblisch. Der Hüne Christopherus trägt das Christkind über den Fluss. Zunächst ist das Kind sehr leicht, doch dann wird es immer schwerer, bis der Riese es kaum noch zu tragen vermag, denn das Kind ist Jesus, der Heiland. Und der Heiland trägt die Last der ganzen Welt.

Auch die Heiligen Drei Könige kommen – in dieser Form – nicht in der Bibel vor. Das Matthäus-Evangelium berichtet von „Weisen aus dem Orient“, die dem Kind in der Krippe ihre Gaben bringen. Der Volksglauben hat diese Geschichte lebhaft ausgeschmückt und machte aus den Weisen Könige verschiedener Erdteile und legte ihre Zahl in Anbindung an die Zahl der Geschenke auf drei fest. Seit dem sechsten Jahrhundert werden ihre Namen mit Caspar, Melchior und Balthasar angegeben. In der Kunst wird zumeist Caspar als Myrrhe schenkender Afrikaner, Melchior als Goldschätze überreichender Europäer und Balthasar als asiatischer König gezeigt, der Weihrauch zur Krippe bringt.

Auch der Islam kennt außerkoranische Geschichten zum Leben des Religionsgründers. Diese werden als Hadithe in verschiedenen Werken zusammengefasst und dienen – unter anderem – als Grundlage zur Ausgestaltung des islamischen Rechtes, der Sharia (siehe hier).

Nach einem Hadith von Sahih al Bukhari lässt Mohammed den Dieben seiner Kamele zuerst die Hände und Füße abschneiden, dann die Augen ausbrennen und wirft sie zum Schluss in eine Grube, wo sie verdursten. In solchen Fällen, wo der Koran keine hinreichende Auskunft gibt, werden Hadithe für islamische Rechtsentscheidungen herangezogen. So entstand das Todesurteil für Ehebruch durch Steinigung, die im aktuell gültigen Strafgesetzbuch der Islamischen Republik Iran festgeschrieben ist. Hier eine der zugehörigen Hadithe:

Es erzählte Abu Nudschaid Imran ibn al-Husain al-Khuza’i (r), dass eine Frau aus dem Dschuhaina-Stamm aufgrund eines Ehebruchs schwanger wurde. Sie kam zum Propheten (s), gab ihre Schuld zu und sagte: „Oh Gesandter Allahs, ich habe eine schwere Sünde begangen. Bestrafe mich also dementsprechend.“ Der Prophet (s) ließ ihren Vormund kommen und sagte zu ihm: „Behandle sie gut, und bringe sie wieder zu mir, wenn sie entbunden hat.“ Der Vormund führte die Anweisungen durch und brachte sie zurück zum Propheten (s), der das Urteil sprach und ihre Hinrichtung anordnete. Man band daher ihre Kleider um ihren Körper fest, und sie wurde zu Tode gesteinigt. Danach leitete der Prophet (s) ihr Begräbnisgebet. Umar bemerkte sodann: „Oh Prophet Allahs (s)! Sie ist eine Ehebrecherin und du leitest ihr Begräbnisgebet?“ Der Prophet (s) sagte: „Sie hat in so einem Maß bereut, dass, wenn diese Reue auf siebzig Personen aus Medina verteilt würde, sie für alle ausgereicht hätte. Gibt es etwas besseres, als dass sie sich selbst für Allah, den Allmächtigen und Erhabenen, aufgeopfert hat?“ (Riyad us-Salihin Nr. 22)

Man hört oft sagen, seit Beginn des Christentums sei eine Welle der Liebe um die Welt gegangen, die bis heute anhält. Überlegen Sie selbst, liebe Leser, welcher Art die Welle sein könnte, die der Islam ausgelöst hat.




CIA-Attentäter war Al-Kaida Doppelagent

Der Attentäter Humam Chalil Abu Mulal al-Balaui, der in Afghanistan sieben CIA-Agenten und seinen eigenen Komplizen durch einen Selbstmord-Anschlag tötete, war, wie die Ermittlungen zeigen, ein Al-Kaida Doppelagent aus Jordanien. Balaui war nach Afghanistan gereist, um die Nummer zwei des Terrornetzwerks, den Ägypter Aiman as-Sauahiri, zu finden und zu treffen, berichtete der US-Fernsehsender NBC am Montag unter Berufung auf westliche Geheimdienstkreise.

Nach seiner Ankunft auf dem US-Stützpunkt Chapman am Mittwoch hat Balaui sich schließlich mit seiner Bombenweste in einem Fitnessraum in die Luft gesprengt. Sein Mittelsmann, der bei dem Anschlag ebenfalls ums Leben kam, war den Berichten zufolge ein Mitglied der jordanischen Königsfamilie. Unklar ist, ob der Attentäter direkt von Sauahiri beauftragt wurde oder von den Taliban, die sich zu dem Anschlag bekannt haben.




Der „Tiger“ und das „Schinkenbrot“

In einem auf jetzt.de erschienen Beitrag urteilt Andrian Kreye, der Feuilleton-Leiter der Süddeutschen Zeitung, die Karikatur von Kurt Westergaard, die Mohammed mit einer Bombe im Turban zeigt, sei eine „plumpe Witzelei“ gewesen. In Abgrenzung von Salman Rushdies Roman „Die satanischen Verse“, dessen Veröffentlichung Rushdie einst eine Todes-Fatwa einbrachte, nennt Kreye Westergaards Karikatur eine „bewusste Provokation, die ungefähr so intelligent ist, wie der Versuch, einen Tiger zu erziehen, indem man ihm erst ein Schinkenbrot anbietet und es ihm dann wieder wegnimmt.“

(Von Franz Trinkbecher)

Damit sagt Kreye wohl mehr, als er eigentlich sagen möchte: Man muss diese Zeilen als ein Urteil über den heutigen Islam verstehen, denn dies ist ein Urteil, ob Kreye es nun sprechen wollte oder nicht – der Islam ist ein gefräßiger „Tiger“, der „erzogen“ werden soll, aber nicht dressiert werden kann und sich schließlich gegen die wendet, die es versuchen.

Natürlich war Westergaards Karikatur nicht lediglich eine „plumpe Witzelei“, wie Kreye urteilt. Wenn es so wäre, hätte die Zeichnung wohl kaum so viel Aufmerksamkeit und Zorn hervorgerufen, dann wäre sie gewiss nicht zum Sinnbild geworden für den inbrünstigen Hass, mit dem Muslime in aller Welt forderten, zuvörderst Westergaard und sodann den anderen Karikaturisten von Jyllands-Posten den Kopf abzuschneiden!

Was Westergaard mit seinem Bild vom Propheten mit der Bombe im Turban darzustellen versuchte, war gerade, wie durchdrungen der heutige Islam von Gewalt ist und mit welcher Selbstverständlichkeit sich Selbstmordattentäter auf Mohammed und den Koran berufen können, um so ihre Taten zu rechtfertigen. Dies ist eine Bombe, die jederzeit hochgehen kann – im Kopf von jedem zutiefst gläubigen Muslim.

Diejenigen, die vor vier Jahren die Mohammed-Karikaturen zum Anlass nahmen, Kirchen niederzubrennen und Menschen totzuschlagen, beriefen sich freilich auch auf Mohammed und den Koran. Dennoch bestreitet Kreye, dass es hierbei um die Verteidigung der Meinungsfreiheit gehe. Stattdessen geißelt Kreye zunächst die westliche Arroganz, der islamischen Welt westliche Werte wie „Menschenrechte“ und „Demokratie“ vermitteln zu wollen. Kreye schreibt:

Es geht vielmehr um die Unfähigkeit des Westens, die immer dringendere Auseinandersetzung mit dem islamischen Kulturkreis und seinen Einfluss auf die moslemische Diaspora auf europäischem Boden realistisch einzuschätzen. Im Westen geht die Wertedebatte prinzipiell davon aus, dass der Wertekanon von Freiheit, Gleichheit, Demokratie und Menschenrechten etwas ist, das der gesamte Rest der Menschheit herbeisehnt. Dieser Trugschluss geht von den Denkmodellen des 20. Jahrhunderts aus, in denen Demokratie und freie Marktwirtschaft gegen die verschiedenen Formen des Totalitarismus in Stellung gingen. Ein Moslem ist jedoch kein Unterdrückter, der unter einer Diktatur leidet, bis ihn endlich die Flucht oder ein Befreier von seinem Schicksal erlöst.

Soweit Kreye hier die Illusionen einiger im Westen kritisiert, die davon ausgehen, dass der Islam sich ohne Weiteres den westlichen Werten beugen werde oder gar einfach so in die westliche Welt wird integrieren lassen, hat er freilich recht. Doch leider lassen diese Zeilen weit tiefer blicken: Denn statt dass Kreye hier die westlichen Werte von „Menschenrechten“, „Freiheit“, „Demokratie“ und „Gleichheit“ verteidigte, welche er als Journalist eigentlich über alles schätzen müsste, erkennt er ganz selbstverständlich an, dass sie in anderen Teilen der Welt nicht notwendigerweise etwas gelten müssen – ja nicht einmal moralisch. Dadurch stellt Kreye sehr subtil, doch letztlich zwingend die Gültigkeit dieser Werte auch in Europa in Frage.

Nun mögen die meisten Muslime sich in der Tat nicht als „Unterdrückte“ begreifen – jedenfalls nicht vom Islam; doch wird man kaum behaupten können, dass etwa ein Muslim in Saudi-Arabien frei ist, dem der Tod droht, wenn er vom Islam abfällt; von muslimischen Frauen, die, ob sie es wollen oder nicht, gezwungen werden, sich zu verschleiern, und die den Großteil ihres Lebens hinter abgeschiedenen Mauern verbringen, wird man gleichfalls kaum behaupten können, dass sie in Freiheit lebten; man wird vielmehr in vielen Fällen von einer Form der Sklaverei sprechen müssen.

Zwar ist Saudi-Arabien ein besonders unfreies Land, doch von persönlicher Freiheit oder der Achtung der Menschenrechte kann in keinem Land der islamischen Welt die Rede sein. Wenn Kreye nun schreibt, dass wir uns mit dem Gedanken abfinden müssten, dass unsere Werte sich dort nicht durchsetzen werden, ja nicht einmal moralisch Geltung für sich beanspruchen können, bringt er sich da nicht in einen zwingenden Widerspruch zu jenem Gedanken, der hinter den „Menschenrechten“ steht und auf den man sich bei der SZ sonst nur allzu gerne beruft, etwa wenn es um das Thema: Minarette in der Schweiz geht.

Wenn wir von „Menschenrechten“ sprechen, proklamieren wir doch gerade, dass es sich um Rechte handelt, die nicht nur den Menschen im Westen zustehen, sondern die überall auf der Welt richtig sind. In Saudi-Arabien lassen sich diese Werte freilich nicht durchsetzen – ebenso wenig wie im Rest der islamischen Welt, wo das Recht der Scharia gilt, das köpft und steinigt; aber das ändert nichts an dem universellen Anspruch dieser Rechte, das nimmt nichts von ihrer moralischen Kraft und ihrer umfassenden Gültigkeit.

Wenn man Kreyes Gedanken konsequent zu Ende denkt, stellt er mit diesem wahren Werterelativismus allerdings auch auf bedenkliche Weise unsere eigenen Werte in Frage: Der „Tiger“ ist und bleibt nun einmal ein wildes und gefährliches Tier. Das Problem ist jedoch, dass inzwischen Millionen gläubige Muslime in Europa leben, die, obgleich zum Teil bereits hier geboren, zumeist noch immer einer Auslegung des Koran folgen, die allenfalls im finstersten Mittelalter mit europäischen Werten auszusöhnen gewesen wäre, wenn überhaupt. Seitdem hat Europa aber das Zeitalter der Renaissance durchlebt, die Aufklärung erfahren und sich zu der ewigen Geltung von Menschen- und Freiheitsrechten bekannt, wobei gerade die Menschenwürde nicht zuletzt aus den religiösen Wertvorstellungen von Christentum und Judentum abgeleitet wurde. Diesen fundamentalen Unterschied erkennt zwar auch Kreye – bedingt – an, wenn er schreibt:

Der Wertekanon des Islam steht dem judeo-christlichen Wertekanon keineswegs diametral gegenüber. Und doch sind einige grundlegende Werte unvereinbar. Freiheit und Demokratie sind keineswegs Lebensformen, die in der islamischen Welt als höchste Stufe der menschlichen Entwicklung angesehen werden. Die Trennung von Kirche und Staat ist nicht vorgesehen.

Kreyes Schlussfolgerungen verblüffen jedoch gerade aufgrund ihrer Widersprüchlichkeit:

Unsere Grundwerte sind natürlich nicht verhandelbar. Mit Gott allerdings kann man auch nicht debattieren. So wird aus der Schimäre des Kampfs der Kulturen doch Realität.

Verstehe, wer will, warum Kreye zunächst Westergaards Karikatur zerfetzt, als müsste er sich rechtfertigen, dass die SZ sie bis heute nicht nachgedruckt hat. Verstehe, wer will, wie er dann noch sagen kann, dass „unsere Grundwerte“ nicht verhandelbar seien – und wie er daraufhin in Gestalt von „Gott“ die Religion doch als offenkundig höchste Instanz anzuerkennen scheint – in diesem Fall ist „Gott“ indes der Islam, der eben auch ALLE weltliche Macht für sich reklamiert. Verstehe darum, wer will, wie Kreye zuletzt dazu kommt, die These vom „Kampf der Kulturen“ als bloße „Schimäre“ abzutun, wenn er doch selbst so fundamentale Widersprüche zwischen der westlichen und der islamischen Welt bemerkt hat, die er freilich wieder dadurch zu relativieren sucht, dass er etwa schreibt:

Die Unantastbarkeit des Propheten ist dabei nicht nur ein religiöses Gefühl. Das kennt man hierzulande ja auch, wenn beispielsweise gläubige Christen gegen Herbert Achternbuschs Jesusparodie „Das Gespenst“ protestieren, gegen die religiösen Fäkalbilder von Chris Ofili und Andres Serrano oder gegen Kippenbergers gekreuzigten Frosch.

Das Merkwürdigste ist jedoch, dass dieser Mann das Bild von einem „Tiger“ bedient, einem wilden und ungezähmten Tier, das jederzeit zuschlagen könnte, und doch selbst zu glauben scheint, die westlichen Großstädten seien ein geeigneter Ort für diesen „Tiger“. Die Meinungsfreiheit ist wohl das „Schinkenbrot“. Und Kreye stört es wohl nicht so sehr, dass der „Tiger“ danach geschnappt hat, sondern dass dem „Tiger“ das „Schinkenbrot“ einstweilen wieder entrissen wurde – und darum die Gefahr besteht, dass er abermals zum Biss gereizt werden könnte.

Anders als durch Feigheit und Verlogenheit ist die Widersprüchlichkeit und Inkonsistenz von Kreyes Text nicht zu erklären: Nach allem, was er über den heutigen Islam feststellt, müsste er zu dem Schluss kommen, dass ein Islam, der ganz selbstverständlich den Tod eines Karikaturisten wegen Gotteslästerung verlangt, in Europa keinen Platz hat. Er müsste sogar zu dem Schluss kommen, dass ein solcher Islam nirgendwo einen Platz haben kann, wo Menschen- und Freiheitsrechte gelten. Doch was Kreye demgemäß schreiben müsste, das schreibt er nicht; er rät stattdessen, jede „bewusste Provokation“ zu unterlassen:

Wer die Meinungsfreiheit gegen den Islam mit provozierenden Karikaturen verteidigen will, wie es der Feuilletonchef der Jyllands-Posten Flemming Rose wiederholt verkündete, wer es mit einer Lesung der „Satanischen Verse“ in einer Moschee tun will, wie es Günter Wallraff vor zwei Jahren geplant hatte, der erobert kein Neuland für westliche Werte. Der gibt einer Debatte Stoff, die kein Ende finden wird.

Vielleicht sollte Kreye sich darum besser selbst Augen auf den Hinterkopf malen oder aber eine entsprechende Maske tragen, wie man es in Indien bisweilen tut, denn wer sich gegen den „Tiger“ nicht verteidigt, der wird schließlich selbst von ihm gefressen.

Mit oder ohne „Schinkenbrot“.




Spielverderber Polizei

Durch einen brutalen Polizeieinsatz wurde aus einer harmlosen Schneeballschlacht linke Randale. So stellt es die SED dar, und ein großer Teil der Qualitätspresse unterstützt das, was zu Lebzeiten der SED „staatsfeindliche Hetze“ geheißen hätte, indem das ein oder andere Detail unter den Tisch fällt. 

Denn bei der „Schneeballschlacht“ flogen auch Steine und Flaschen, wurden zahlreiche Fahrzeuge und eine Schaufensterscheibe zerstört und mehrere Polizeibeamte verletzt.

Die WELT berichtet:

Der Vorsitzende des Leipziger Stadtbezirksverbands Süd der Linkspartei, André Berg, hat der Polizei hat der Polizei Provokation bei einer Schneeballschlacht am 2. Januar vorgeworfen. Am Connewitzer Kreuz hatten rund 200 Teilnehmer eine Schneeballschlacht veranstaltet, die von der Polizei beendet wurde.

Berg erklärte, dass die Einsatzkräfte brutal gegen Beteiligte und Unbeteiligte vorangegangen seien. „Scheinbar wollte die Polizei hier Krawalle nicht verhindern, sondern diese durch ihr brutales Vorgehen eher provozieren.“ Beamte hätten auf einzelne Personen eingeschlagen, obwohl diese den Ort des Geschehens bereits hätten verlassen wollen.

Bei der Schneeballschlacht waren Fahrzeuge sowie die Scheiben eines Supermarktes beschädigt worden, Beamte wurden beim Einsatz mit Schnee und Flaschen beworfen, zwei von ihnen leicht verletzt. Bereits für die Silvesternacht waren in dem Stadtteil strenge Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden, um erwartete Ausschreitungen zu verhindern. Diese waren jedoch ausgeblieben.

Der Ort des Geschehens, das Connewitzer Kreuz in Leipzig, wird immer wieder im Zusammenhang mit linkskriminellen Ausschreitungen genannt. Offenbar versuchen die Kriminellen hier mit Unterstützung ihrer politischen Hintermänner der ehemaligen SED ein weiteres Verbrecherviertel nach dem Vorbild einiger Berliner Bezirke oder des Hamburger Schanzenviertels als rechtsfreien Raum zu etablieren. Das Prinzip wiederholt sich: Die rote SA randaliert, bis die Polizei einschreiten muss, anschließend wird diese von Linkspresse und linken und grünen Drahtziehern als Provokateur verleumdet.

Bei dem übersichtlichen Thema ist es recht interessant, einmal zu vergleichen, welche Details des Vorfalles verschiedene Zeitungen berichten oder verschweigen:

» Pressespiegel




Die große Hitze

Santa ClausDie Klimaerwärmung hat uns voll im Griff. Die Nordhalbkugel zittert bei Minustemperaturen und Schnee. In Peking ist es so kalt, wie seit 40 Jahren nicht mehr, und Seoul hat die größte Schneemenge seit 1937. Aber in Australien und Südafrika kam der Weihnachtsmann auf dem Surfbrett. Man hat dort seit Jahrzehnten an Weihnachten keinen Schnee gesehen. Da haben wir den Beweis!

Die BILD, immer an vorderster Front, wenn es gilt, Panik zu schüren, schreibt:

Der Winter hat die Nordhalbkugel der Erde ganz schön im Griff – es schneit und schneit und schneit. und das auch in Regionen, wo sonst kaum eine Schneeflocke vom Himmel fällt. Winter-Wetter-Chaos weltweit!

In Seoul und anderen Teilen Südkoreas haben die stärksten Schneefälle seit mehr als 70 Jahren den Verkehr weitgehend lahmgelegt. 28,5 Zentimeter Neuschnee fielen in der 10-Millionen-Metropole Seoul, der höchste Stand seit der Einführung offizieller Schneemessungen 1933.

Auf den großen Straßen der Hauptstadt Seoul kommen Autos und Busse nur im Kriechtempo voran. Am Hauptstadtflughafen Kimpo wurden sämtliche Inlands- und Auslandsflüge gestrichen – vom internationalen Flughafen Incheon bei Seoul konnten zahlreiche Flugzeuge wegen vereister Pisten nur mit Verspätung starten.

Eisige Temperaturen auch in Nordchina – Schnee brachte die Stadt Peking fast zum Stillstand. Auf dem Flughafen wurden mehr als 400 Flüge gestrichen, fast alle anderen Verbindungen waren verspätet, berichtete das Staatsfernsehen, Schulen blieben am Montag geschlossen.
(..)
Für Montag und Dienstag wurden wegen der anhaltenden eisigen Winde aus Sibirien Temperaturen von bis zu minus 16 Grad in Peking vorhergesagt. Laut der Zeitung „Beijing Youth Daily“ wäre das so kalt wie seit 40 Jahren nicht mehr. Meteorologen sagen weitere Schneestürme voraus.

In Indien forderte die Kältewelle mindestens 100 Menschenleben. Betroffen sind vor allem Obdachlose in den nördlichen und östlichen Regionen des Landes sowie der Hauptstadt Neu Delhi. Die Temperaturen liegen um den Gefrierpunkt. Nach Vorhersagen der Meteorologen soll die Kälte auch in den nächsten Tagen andauern.

Nennen wirs „Winter“. Und dass uns Kälte und Schnee im Winter als was Besonderes auffällt, ist natürlich ein Beweis. Na, wofür? Richtig, für die Klimaerwärmung.

(Spürnase: Meteor)




CSU: Türkei meilenweit von EU-Beitritt entfernt

Auf ihrer traditionellen Winterklausur in Wildbad Kreuth will die CSU das sofortige Ende der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei fordern. Die Türkei sei „meilenweit von den notwendigen politischen und wirtschaftlichen Grundvoraussetzungen für einen Beitritt entfernt“, zitierte die FAZ in ihrer heutigen Ausgabe aus dem Entwurf eines europapolitischen Grundsatzpapiers der CSU-Landesgruppe. Im Berliner Koalitionsvertrag mit CDU und FDP hatte die CSU ihr Veto gegen einen EU-Beitritt der Türkei nicht festschreiben können.

(Spürnase: Puseratze)




NRW: Türke vergewaltigt 18-Jährige auf Schulhof

Wie erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich in Witten (NRW) in der Silvesternacht ein skrupelloser Einzelfall™. Eine 18-Jährige wartete gegen 5 Uhr nach einer Silvesterparty auf ihre Freundin, als ihr von einem unbekannten Türken ein Teppichmesser an den Hals gehalten wurde. Anschließend musste sich die Frau auf einem Schulhof entkleiden und wurde brutal vergewaltigt.

Die Polizei Bochum teilt mit:

In den frühen Morgenstunden des 1. Januar kommt es im Wittener Stadtteil Heven zu einer Vergewaltigung. Gegen 05.00 Uhr wartet eine junge Wittenerin in Höhe der an der Sprockhöveler Straße 46 gelegenen Kronenschule auf eine Freundin. Plötzlich taucht ein maskierter Mann auf, hält ihr ein Teppichmesser an den Hals und fordert sie auf, ihn auf den Schulhof zu begleiten. Dort nimmt der Kriminelle sexuelle Handlungen an der 18-Jährigen vor. Anschließend entwendet der Sexualstraftäter die türkisfarbene Unterwäsche der Wittenerin und flüchtet. Der Mann, vermutlich ein Türke, ist ca. 165 cm groß und ca. 20 bis 30 Jahre alt. Er trug eine dunkle Lederjacke sowie eine Jeanshose und war mit einer Wollskimütze mit Sehlöchern maskiert.

“Die türkische Gemeinschaft und der türkische Mensch, wohin sie auch immer gehen mögen, bringen nur Liebe, Freundschaft, Ruhe und Geborgenheit mit sich. Hass und Feindschaft können niemals unsere Sache sein.” (Erdogan, türkischer Ministerpräsident)

(Spürnase: Nora)