Broder gibt Journalistenpreis zurück

Henryk M. Broder hat den ihm für die TV-Serie „Deutschlandsafari“ verliehenen Journalistenpreis des Deutschen Kulturrates aus Protest gegen antidemokratische Äußerungen gegen den Besuch von Thilo Sarrazin in Berlin-Kreuzberg zurückgegeben.

In einem offenen Brief begründet der Autor seinen spektakulären Schritt: „Sie sind der falsche Preisgeber“:

Sehr geehrter Herr Zimmermann,

vor etwas mehr als einem Monat hat der Kulturrat, dessen Geschäftsführer Sie sind, Journalistenpreise verliehen, darunter auch einen Preis an das Team der „Deutschland-Safari/Entweder Broder“.

In der Begründung hieß es: „Mit der fünfteiligen Serie…werden ironisch Vorurteile über Muslime, Juden und Christen pointiert präsentiert. Die Jury hebt insbesondere hervor, dass neben den satirischen Überhöhungen der beiden Protagonisten Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad auch gesellschaftspolitische Fragen wie Integration, Religionszugehörigkeit und kulturelle Vielfalt in Deutschland thematisiert werden.“

Nun habe ich in der „Berliner Morgenpost“ gelesen, was Sie zu dem Besuch von Thilo Sarrazin in Kreuzberg gesagt haben: „Es ist wirklich mehr als peinlich, wenn ‚Aspekte‘, ein renommiertes Kulturmagazin, es offensichtlich nötig hat, einen solch vorhersehbaren Eklat zu inszenieren. Wer Thilo Sarrazin unter sichtbarer filmischer Beobachtung durch Berlin-Kreuzberg und Neukölln schickt, kalkuliert mit wütenden Reaktionen.“

Peinlich in diesem Zusammenhang ist nicht der Besuch Sarrazins in Kreuzberg und der Versuch des ZDF, das Ereignis zu dokumentieren, peinlich ist nur Ihre unsägliche Stellungnahme, mit der Sie sich auf die Seite des Pöbels stellen, der in Teilen von Kreuzberg mittlerweile das Sagen hat.

Selbst wenn Sarrazin und das ZDF vorgehabt hätten, einen Eklat zu inszenieren, so ist das in einer funktionierenden Demokratie, die nicht von Kulturräten verwaltet wird, ein legitimes Mittel, auf Umstände, Missstände und Zustände aufmerksam zu machen, deren Existenz gerne geleugnet wird.

Und es ist genau das, was Hamed Abdel-Samad und ich in unserer TV-Serie gemacht haben, als wir eine NPD-Versammlung, eine Runde ehemaliger Stasi-Funktionäre und eine Moschee in Duisburg besuchten. Dafür haben Sie uns einen Preis verliehen.

Im Lichte Ihrer Äußerungen zu Sarrazin finde ich nun, dass wir den Preis nicht verdient haben beziehungsweise dass Sie der falsche Preisgeber sind. Ihre Haltung ist antiaufklärerisch, paternalistisch und reaktionär, sie fördert die Einrichtung von No-go-Areas, die es in einer offenen Gesellschaft nicht geben darf.

Deswegen gebe ich den Preis, den Sie mir verliehen haben, mit sofortiger Wirkung zurück. Von weiteren Zumutungen Ihrerseits bitte ich abzusehen.

H. M. Broder, Manchester, 20. Juli 2011


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




DIE FREIHEIT: Geldbombe gezündet!

DIE FREIHEIT hat heute ihre mit großer Spannung erwartete Geldbombe gezündet! Bis zum frühen Abend kamen bereits über 36.000 Euro zusammen. Damit ist die Aktion schon jetzt ein Erfolg. Bis Mitternacht kann noch gespendet werden. Dann wird sich zeigen, ob die Initiatoren ihr hoch gestecktes Ziel von 50.000 Euro erreichen werden.

UPDATE I: Die Zielmarke „50.000 Euro“ wurde um kurz vor 22 Uhr überschritten!
UPDATE II: Hier das (vorläufige) Endergebnis der Geldbombe-Aktion: Spendensumme: 58.376,- Euro, Anzahl der Spenden: 1.874.

Die bisherigen Spenden setzen sich ausnahmlos aus kleinen und mittelgroßen Summen zusammen. Verteilt auf zirka 1000 bisherige Spender ergibt sich ein Betrag von ungefähr 30 Euro im Schnitt. Ein Mitarbeiter des Dienstleistungsunternehmens, das die Spendenaktion für die FREIHEIT abwickelt, teilte schon gegen Mittag seine Verwunderung mit. So viele Spenden auf einmal habe man selbst bei etablierten Parteien bisher noch nicht erlebt.

Sichtlich erfreut zeigte sich René Stadtkewitz am Nachmittag in Berlin: „Ich bin unglaublich stolz, dass uns so viele Menschen mit ihrer Spende das Vertrauen ausdrücken. Und ich möchte mich hiermit ausdrücklich bei allen bedanken, die gespendet haben und natürlich auch bei denen, die das bis zum Ablauf der Frist noch tun werden!“ Der Bundesversitzende der FREIHEIT versprach zudem: „Jeder Euro, der heute durch diese Aktion auf das Konto unserer Partei gelangt, wird seine Verwendung in unserem Berliner Wahlkampf finden. Sie, liebe Unterstützer, tragen auf diesem Wege direkt dazu bei, dass die Inhalte, für die wir alle stehen, endlich ihren Weg in die politische Auseinandersetzung finden!“

Die Aktion läuft noch bis Mitternacht. Dann wird sich zeigen, ob die Initiatoren ihr ambitioniertes Ziel von 50.000 Euro erreichen werden. Derzeit erscheint es nicht einmal mehr ausgeschlossen, dass die Marke noch übertroffen wird. Damit sendet die FREIHEIT ein deutliches Zeichen an das politische Establishment der Republik: nicht nur das Führungspersonal, sondern auch die Basis steht hinter den Zielen der Partei und ist bereit, im wahrsten Sinne des Wortes ihren Beitrag dazu zu leisten, dass möglichst viele Berliner Bürger am 18. September dem einstigen Aufruf Konrad Adenauers folgen: „Wir wählen die FREIHEIT!“

» Auf den regelmäßig aktualisierten Grafiken der Geldbomben-Aktion kann der Verlauf der Geldeingänge beobachtet werden.




Mönchengladbach: Bürger geben nicht auf

Um einem Verbot vorzubeugen, gaben die Mohammedaner um Pierre Vogel, die seit langer Zeit Mönchengladbach bedrohen, vor, ihren Verein aufzulösen und ihre Pläne für die Stadt an der holländischen Grenze nicht weiter zu verfolgen. Die Bürgerinitiative, die sich den religiösen Fanatikern entgegen gestellt hatte, glaubte sich schon am Ziel. Jetzt wird für kommenden Freitag zu einer neuen Demo aufgerufen: Anscheinend waren die Zusagen der Sekte nur ein Bluff.

Die Rheinische Post berichtet:

„In der vergangenen Woche versammelten sich mindestens 40 Salafisten in dem Haus an der Eickener Straße 166“, berichtet der Sprecher der Bürgerinitiative, Wilfried Schultz. Und: „Zwölf Monate haben wir gekämpft, jetzt fängt alles wieder von vorne an.“ Mitglieder der Bürgerinitiative seien auch in der vergangenen Woche wieder von den Salafisten massiv beschimpft und angepöbelt worden. Ein Anhänger von EZP habe Wilfried Schultz von hinten angespuckt. Deshalb habe sich die Bürgerinitiative spontan entschlossen, am Freitag erneut zu demonstrieren, sagt Schultz. Schließlich müsse endlich einmal etwas geschehen.

Eigentlich sollte die Mahnwache der Bürgerinitiative am 1. Juli an der Moschee in Eicken die letzte sein. EZP hatte zuvor angekündigt, dass sich der Verein auflösen und es keine weiteren Freitagsgebete geben werde. Doch offensichtlich steht momentan wieder alles auf Anfang: Zumindest die Ankündigung zur Vereinsauflösung wurde zurückgenommen. Bei Polizei und Stadt ist bekannt, dass die Anhänger sich an der Eickener Straße und auch anderen Orten im Stadtgebiet treffen. Doch ob eine Ordnungswidrigkeit vorliegt, also in Privaträumen nutzungswidrig regelmäßige Versammlungen stattfinden, müsse noch geprüft werden. „Wenn wir einen Verstoß feststellen sollten, dann wird gegebenenfalls ein Zwangsgeld gegen den Verein erhoben“, sagt Wolfgang Speen, Leiter der städtischen Pressestelle.

Zusätzlich zur Beobachtung durch den Verfassungsschutz ermittelte die Polizei gegen Anhänger von EZP wegen Brandstiftung und Körperverletzung. Außerdem wurden mehrere Anzeigen von Privatleuten gegen die Salafisten wegen Bedrohung und Beleidigung erstattet. Wilfried Schultz war nach einem Freitagsgebet von einem EZP-Anhänger mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden. Der Tatverdächtige wurde ermittelt. Doch entgegen anderslautenden Beteuerungen soll sich der mutmaßliche Schläger nie bei Schultz entschuldigt haben, wie dieser gestern versicherte.

» Demotermin: Kommender Freitag, 13.30 Uhr am Eickener Markt, Mönchengladbach


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




Beck: Israel ist nicht auf sich allein gestellt

Glenn Beck hat als Hauptredner auf der diesjährigen Konferenz „Christen gemeinsam für Israel“ (CUFI) zusammen mit anderen bekannten Persönlichkeiten aus den USA und Israel eine engere Partnerschaft beider Nationen eingefordert. Vor gut 5000 Besuchern wurde auf der Veranstaltung auch ein Grußwort von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu per Satellit übertragen.

(Von Michael Böthel)

In seiner eindrücklichen Rede sagte Beck: „Von Rechts und Links bekommen die Juden immer wieder zu hören: Geht dahin, wo ihr hergekommen seid. Und wenn sie das dann tun, dann sagt man ihnen auch dort, sie sollen gehen.“ … Juden in aller Welt müssen wissen: Christen kennen ihre Geschichte genau. Immer wieder wurde Juden zu Unrecht die Schuld für Probleme gegeben. … Wir sind nicht mehr die Christen der Kreuzzüge. Wir sind die ‚Christen gemeinsam für Israel. Der Staat Israel verdiene die volle Solidarität der Weltgemeinschaft, einer der größten Fehler in der Vergangenheit sei es gewesen, Juden in Not alleine zu lassen. Wenn Israel untergehe, würden danach auch die westlichen Demokratien untergehen. Personen und Nationen würden, von Gott danach beurteilt, wie sie sich Israel gegenüber verhalten hätten. „Wenn die Welt die Juden nochmal auslöschen will, dann sollen sie mich als Juden betrachten und bei mir anfangen.

Sehen Sie hier die Höhepunkte der Rede:

Und hier der Vortrag Glenn Becks in voller Länge

Pastor John Hagge, der Leiter der Veranstaltung, übte in seiner Rede scharfe Kritik an der Politik Obamas. „Präsident Obama ist nicht für Israel“, und weiter: „Das jüdische Volk besetzt das Land Israel nicht, das jüdische Volk besitzt das Land Israel. Amerika sollte Israel niemals auffordern, Land abzugeben, weder für Frieden, noch für einen anderen Grund. Niemals.“ Barack Obama habe keine Autorität, den Menschen in Israel Vorschriften zu machen, erklärte Hagge.

Die Bewegung „Christen gemeinsam für Israel“ hat nach eigenen Angaben 430.000 Unterstützer und ist 2006 von John Hagge ins Leben gerufen worden.




Olaf Henkel – ein Nazi gegen Euro und Hellas

Ein Nazi ist, wer an Führers Geburtstag einen Sekt trinkt oder ein Hakenkreuz an Nachbars Garage malt. Klar! Ein Nazi ist auch, wer Sarrazins Buch gut findet. Ein Nazi ist, wer nicht an den Klimawandel glaubt. Ein Nazi ist, wer genug hat von Asylbetrügern und anderen Einwanderern ins Sozialamt. Ein Nazi ist, wer (wie Huntington) denkt, der Islam habe blutige Grenzen und sei so friedlich nicht. Ein Nazi ist, wer behauptet, Frauen seien den Männern körperlich unterlegen und sollten deshalb nicht zur Infanterie oder auf den Besan-Mast der „Gorch Fock“.

Ein Nazi ist, wer die JF oder die Sezession oder PI liest. Ein Nazi ist, wer René Stadtkewitz‘ Partei DIE FREIHEIT wählt. Und ein Nazi ist auch, wer die DM besser findet als den Euro und die Schnauze voll hat von Überweisungen nach Athen, Lissabon oder Bukarest. Olaf Henkel hat das auch gemerkt. Hier ein neuer Artikel von ihm:

In keiner Demokratie werden von der herrschenden Political Correctness abweichende Positionen so gnadenlos verfolgt wie bei uns. Zuletzt erlebten wir das bei „Sarrazin“ und „Atomstrom“. Jetzt breitet sich ein neuer Gesinnungsterror beim „Euro“ aus.

Richtig! Die Gesinnungs-Nazis bilden die Mehrheit bei CDU/CSU, SPD, bei den Ökofaschisten und der Gysi-SED, genauso wie in den Redaktionen von SPIEGEL, ZEIT, Süddeutsche, ZDF, ARD und den ganzen gleichgeschalteten Presse-Hampelmännern im Land samt Universitäts-Professoren mit Denkverboten und den Kommissaren der Brüsseler EUdSSR! Die ganze deutsche Elite besteht in Wirklichkeit nur noch aus politkorrekt gehirngewaschenen Faschos, die keine anderen Ideen neben sich dulden! Das Foto zeigt zwei alternativlose Euro-Retter heute nachmittag!




Halal mit „H“ wie Hepatitis

Imbissbude halalWas bedeutet nochmal „halal“? Mit Sicherheit nicht „rein“, wie ein Beispiel von diversen Halal-Imbissbuden aus New York City zeigt. Die Imbissbuden haben sich allein in diesem Jahr bereits 2.517 Verstöße gegen das Lebensmittelgesetz zuschulden kommen lassen: angefangen von mangelnder persönlicher Hygiene bis hin zum Verkauf von Gammelfleisch und lebenden Nagetieren.

Budenbesitzer Bulent Isci beispielsweise wurde beobachtet, wie er sich nach dem Besuch der Toilette nicht die Hände wusch und beim Bearbeiten des Fleisches hustete, schniefte und rauchte. Sein Kollege Mubarak Ahmed hat nicht einmal ein Waschbecken, um sich die Hände waschen zu können. Er fällt durch schmutzige Fingernägel auf.

Trotz der bekannten Probleme und der verhängten Bußgelder informiert die Gesundheitsbehörde die Konsumenten nicht über die Missstände.

Weitere brisante Details entnehmen Sie dem Bericht auf Atlasshrugs.




EU will Integration der Länder überwachen

Die Europäische Union will die Masseneinwanderung Integration von Migranten jetzt stärker überwachen. Es soll die Politik der Mitgliedsstaaten unterstützt werden, heißt es. Über die Ursachen der gescheiterten Multikulti-Ideologie und den dringend erforderlichen Konsequenzen wird man dabei wohl nicht zu sprechen kommen.

Die WELT berichtet:

Die EU-Kommission will die Fortschritte der europäischen Länder bei der Integration von Ausländern stärker überwachen. „Bis jetzt war die Integration von Einwanderern in Europa nicht sehr erfolgreich“, heißt es in einem Strategiepapier zur „Europäischen Agenda für Integration“, das Innenkommissarin Cecilia Malmström vorlegte.

Dem Papier zufolge will die Kommission künftig auf Basis bestimmter Kriterien die Integration von Nicht-EU-Bürgern beobachten. Konkret will sie die Jobsituation der Ausländer, ihre Bildungschancen, die soziale und die politische Teilhabe überwachen.
Sanktions- und gesetzgeberische Möglichkeiten hat die Behörde dabei nur begrenzt. Malmströms Initiative soll vor allem darin bestehen, den Ländern politische Vorschläge zu machen und Integrationsprojekte gezielt finanziell zu unterstützen. Außerdem sollen die Länder sich mit Hilfe der Kommission intensiver über gelungene Maßnahmen und Misserfolge in der Integrationspolitik austauschen.

Ziele seien etwa, die Teilnahme von Migranten an demokratischen Entscheidungsprozessen zu stärken, Einführungs- und Sprachkurse zu fördern und den Migranten die gleichen Rechte zu gewähren wie EU-Bürgern. Hierzu gehöre auch die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse.

Nach Einschätzung der EU-Kommission ist Einwanderung in die EU auch aus wirtschaftlichen Gründen nötig. Schon jetzt gebe es in bestimmten Bereichen einen Fachkräftemangel. Dies gelte etwa für den Informatik- und den Gesundheitssektor.
Laut einer von der EU-Kommission in Auftrag gegebenen neuen Studie wird sowohl von EU-Bürgern als auch Einwanderern mangelnde Sprachkenntnis als Haupthindernis für Integration betrachtet. Aufgabe der Politik solle nach ihrer Einschätzung sein, Begegnungsmöglichkeiten für Einwanderer und EU-Bürger zu schaffen.

Beide Gruppen seien sich einig, dass Sprachkenntnisse, ein Arbeitsplatz, Respekt vor der örtlichen Kultur und ein legaler Aufenthaltsstatus die wichtigsten Faktoren für gelungene Integration seien. Unter den Einwanderern selbst werde bei diesen vier Faktoren dem legalen Rechtsstatus ein höherer Wert beigemessen als unter den EU-Bürgern.

Wenn wahrhaft durchgesetzt werden soll, den Respekt vor der örtlichen Kultur einzufordern, dann wird dies wohl nur mit dringend erforderlichen und kompetenten Rückführungsbeauftragten machbar sein.




Halal-Süßwaren auf dem Vormarsch

Eine Produktgruppe, die man so gar nicht auf dem Schirm hat, wenn es um das Thema Halal-Lebensmittel geht, sind Süßwaren. Viel häufiger, als man denkt – z.B. bei Gummibärchen, Fruchtgummi, Lakritze und in manchen Bonbons – werden diese unter Verwendung von Schweine-Gelatine hergestellt. Entsprechend sind sie auch in Deutschland sehr im Visier der muslimischen Speisen-Polizei.

(Von Thorsten M.)

Und wir hätten schlechte Marketing-Leute im Lande, wenn unsere großen Süßwarenhersteller nicht irgendwie daraus einen Profit schlagen würden.

Der eifrige PI-Leser und -Aktivist Rabbit M.C. Drill – wurde in diesen Tagen beim großen Haribo-Rivalen Trolli fündig – wo inzwischen immerhin vier Artikel, darunter eine Gummibärchen-Serie, halal gefertigt werden. Seine Kundenbeschwerde:

„Ihre Produkte werde ich fortan nicht mehr kaufen. Auf den Verpackungen las ich \“halal\“. Dies widerspricht unserem Tierschutzgesetz. Nur um einer rassistischen Gesellschaftsideologie gerecht zu werden darf kein Gesetz verbogen werden.“

Wurde zwar höflich beantwortet. Gleichwohl ließ man keinen Zweifel an der Entschlossenheit, die halal-Fertigung in aller Gewissenhaftigkeit fortzusetzen:

„Als produzierender Betrieb orientieren wir uns an der Nachfrage im Markt. Als uns die Nachfrage des Handels nach HALAL-Produkten erreichte, waren wir uns der Sensibilität des Themas sehr bewusst. Daher haben wir uns vor der Einführung von HALAL-Produkten im Jahr 2007 intensiv sowohl im Allgemeinen als auch im Besonderen mit den Vorschriften und Regeln zu HALAL informiert. Wenn wir die Entscheidung treffen ein Produkt für eine bestimmte Kundengruppe einzuführen, in diesem Fall für die Gruppe der Muslime, verpflichten wir uns im Rahmen unseres Qualitätsanspruchs bis in letzter Konsequenz die erforderlichen Vorgaben hinsichtlich Produktion und Vertrieb zu erfüllen.“

Übrigens ist Trolli keinesfalls ein Einzelfall. Wie man beim halal-Süßwaren-Spezialisten „Halalibo“ (komisch, bei solch einer Namensähnlichkeit verklagt unsere Lebensmittelindustrie niemanden!) und in diversen Islam-Foren gut nachlesen kann, hat z.B. auch Haribo längst halal-Gummibären im Angebot.

Die zwei größten Probleme, die sich in diesem Zusammenhang ergeben sind: Niemand ist darauf gefasst, im Supermarkt nebenan mit halal-Süßwaren konfrontiert zu werden. Z.B. Kaufmarkt und REWE, scheinen aber zumindest in Filialen mit bereits stärker islamisierter Kundschaft immer mehr halal-Produkte ihren Sortimenten beizumischen. Wenn die halal-Kennzeichnung aber nur im Kleingedruckten erfolgt, kann es einem leicht passieren auch als „Ungläubiger“ Erzeugnisse von geschächteten Tieren zu essen.

Schwerer noch wiegt aber der latente Druck, der im Laufe der Zeit auf nicht-halal-gefertigten Lebensmitteln lastet: Regalmeter sind teuer, und warum soll man diese dauerhaft mit zwei verschiedenen Trolli- oder Haribo-Gummibärchen belegen, wenn die halal-Bären, doch eigentlich alle essen könnten?! Sollen sich die toleranten Schweinefresser doch mal nicht so anstellen!

Darum kann man nur sagen: Wehret den Anfängen! Und die rote Karte für alle Lebensmittelhersteller, die ihre halal-Stempel im Kleingedruckten verstecken!

&raqo; Kontakt: annett.adler@trolli.de




Opfer als Mörder angeklagt

Die Nachricht könnte aus dem Iran kommen: Das Opfer einer Vergewaltigung wehrt sich, verletzt den Angreifer und wird wegen versuchten Mordes in Handschellen vor Gericht geführt. Allerdings ist es diesmal nicht Teheran, sondern München – und BILD bläst zur Steinigung.

BILD berichtet:

„Warum nur? Ich kann das nicht verstehen. Ich habe sie doch nur nach Hause gefahren. Warum hat sie das getan?“ Sätze eines Mannes, der einen Alptraum erlebt hat: Schwer verletzt von einer zierlichen Frau. Gestern Prozess.

Erol K. (35, Name geändert) ist am 7. September 2010 gegen 2.30 Uhr mit seinem Auto unterwegs. An der U-Bahnstation Silberhornstraße sieht er eine Anhalterin: Azubi Christina S. (21). „Ich hatte den Daumen raus, wollte heim“, so das Mädchen gestern vor Gericht.

Erol nimmt sie mit.

Die Fahrt geht quer durch München in die Hochkönigstraße nach Trudering. Laut Staatsanwalt Andreas Franck dauert die Irrfahrt fast eine Stunde, die junge Frau lässt den Fahrer mehrmals anhalten.

Am Ziel will Christina S. aussteigen. Aber: „Er hält mich am Arm fest.“ Und die andere Hand „ist am Oberschenkel und im Schritt“. Sie bekommt Angst, fühlt sich bedroht. „Er fragte, ob ich bei ihm auf der Couch schlafen will.“ Da wird der Frau klar: „Der will mich vergewaltigen.“

Sie greift nach dem Taschenmesser, das ihr gerade aus der Hosentasche rutscht. Und soll laut Anklage zum Fahrer gesagt haben: „Du, mir ist da mein Flaschendeckel runter gefallen.“ Als Erol sich in den Fußraum bückt, passiert die irre Tat.

UNGLAUBLICH: Die junge Frau schneidet ihn mit dem Klappmesser die rechte Halsseite quer von oben nach unten auf! Ein fast 17 cm langer Schnitt. Das Blut spritzt, er wehrt sich verzweifelt – da rammt sie ihm das Messer in Kopf und Nacken! Nach der Attacke türmt sie.

Erol überlebt, kommt schwer verletzt ins Krankenhaus.

Christina S. steht jetzt wegen versuchten Mordes vor Gericht. Urteil am 28. Juli.


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




Mutter, Vater, Kinder?

Damit Kinder vorurteilfrei aufwachsen und gleichgeschlechtliche Paare und solche mit verschiedener Hautfarbe genauso selbstverständlich sind wie heterosexuelle, hat das fortschrittliche Berlin – ebenso wie schon die Schweiz – sich etwas Neues einfallen lassen: Mit dem Inhalt eines Sexkoffers sollen schon Erstklässler aufgeklärt werden.

Schließlich lernt Hans nicht mehr, was Hänschen nicht konnte…

Die F.A.Z. berichtet:

Eines der Bilderbücher erklärt in Märchensprache, warum solche Lektüre für Kinder nötig ist: „Vor langer, langer Zeit sahen die meisten Familien in Büchern so aus: ein Papa, eine Mama, ein kleiner Junge, ein kleines Mädchen.“ Der Koffer ist Teil der Initiative „Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“. Diese war im April 2009 einstimmig von allen Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses beschlossen worden, um Diskriminierung und Gewalt gegen „Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen“ zu bekämpfen. Und mehr als das: Den Grundschülern soll ein anderes, vielfältigeres Bild von Familie vermittelt werden.
(…)
Ein Buch aus Schweden lässt Kinder von ihren beiden Vätern oder ihren beiden Müttern erzählen. In einer anderen Geschichte wird erklärt, wie sich solche Paare fortpflanzen: „Weil aber zwei Frauen keine Kinder bekommen können, haben sie Stefan gefragt. Stefan ist schwul.“ Auch die künstliche Befruchtung wird in kindgerechter Sprache erläutert: „Der Arzt tat dessen Samen in Mamas Bauch.“ Die Geschichten sind gedacht für Grundschüler ab der ersten Klasse. Laut Lehrplan setzt der Sexualkundeunterricht in der fünften Klasse ein.

Zusammengestellt wurde der Koffer von „Queerformat“, einer Verbindung der zwei Berliner Vereine „KomBi“ und „ABqueer“, die über „lesbische, schwule, bisexuelle und transgender Lebenweisen“ aufklären und beraten. Die Vereinsmitglieder vertreten die Auffassung, dass solche Aufklärung auch schon für sechs Jahre alte Kinder hilfreich sei. Sie berufen sich dabei auf eine australische Studie, laut der manche Kinder schon im Sandkastenalter ihre Homo- oder Transsexualität spüren. Demnächst soll es auch einen Bücherkoffer für Kindergärten geben.

Bereits seit einigen Jahren lernen ältere Schüler in Berlin unabhängig von dieser Initiative, was sexuelle Vielfalt bedeutet: So hat der Senat mit dem Landesinstitut für Schule und Medien im Jahr 2006 eine Handreichung herausgegeben, die im Internet abrufbar ist und verschiedene Spiele zum Thema empfiehlt. In einer Scharade sollen Schüler der Sekundarstufe I und II pantomimisch Begriffe wie „Sado-Maso“, „Orgasmus“ und „Darkroom“ darstellen. Und in Rollenspielen sollen sie ein Coming Out üben, indem sie sich vorstellen, sie würden der Familie beim Abendessen ihre Homosexualität beichten. Außerdem sollen sie probehalber ein lesbisches oder schwules Wochenende planen und dabei die Veranstaltungstipps im Schwulenmagazin „Siegessäule“ benutzen, wobei der Hinweis an die Lehrer lautet: „Falls mit dem Originalmagazin gearbeitet wird, sind die Zeitungen vorher genau durchzusehen und ggf. zu ,zensieren‘, da nicht alle Anzeigen und Bilder jugendfrei sind. Wir empfehlen, die entsprechenden Seiten zu entfernen.“

Auch das Land Nordrhein-Westfalen will Homosexualität nun auf den Lehrplan setzen. Die Kampagne „Schule der Vielfalt“ setzt sich dort für eine „Enttabuisierung“ des Themas in der Schulpolitik ein. Die Einführung entsprechender Unterrichtsmaterialien ist für das Jahr 2012 geplant.
(…)
Dagegen sieht Monika Grütters, Berliner Bundestagsabgeordnete der CDU, „Übereifer am Werk“. Die Eltern selbst müssten entscheiden, wann sie ihre Kinder mit welchen Themen konfrontieren. Gerade in Berlin gebe es genügend Möglichkeiten, die Kinder auf selbstverständliche Weise aufzuklären. „Das muss ihnen nicht von der Schule in einem Alter aufgedrängt werden, in dem sie die Fragen vielleicht noch gar nicht stellen. So viel Vertrauen in die Familie muss sein.“

Auch Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, kritisiert die Maßnahmen und beruft sich auf das Grundgesetz, das Ehe und Familie unter besonderen Schutz stellt – und vorrangig den Eltern selbst das Recht auf Erziehung ihrer Kinder zuspricht. „Gerade bei diesem Thema handelt es sich um einen ausgesprochen sensiblen Erziehungsbereich.“ Was in Berlin geschehe, sei eine „Verstaatlichung von Werteerziehung“, sagt Kraus. „Ich verstehe auch die Motivlage nicht. Will man modern sein? Will man die Gender-Ideologie umsetzen?“
(…)
Die Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, Petra Bahr, sagte der Zeitung „Tagesspiegel“: „Es gibt Neigungen, die Kindheit zu sexualisieren, und das sehe ich als problematisch an. Denn damit wird den Kindern vermittelt, sich jetzt schon überlegen zu müssen, wie sie leben wollen.“

Das ist aber sehr unfortschrittlich gedacht. Schließlich wollen fünfjährige Kinder nichts anderes, als sich zu überlegen, wie und mit wem sie später einmal leben wollen…

(Spürnase: Doktor Gnadenlos)


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




Mission mal anders…

Zum Vergrößern aufs Bild klickenHallo PI, diese schöne Aufnahme (die als eine Gegenreaktion auf die für die Friedlichkeit des Islam werbenden Billboards in einigen Großstädten gesehen werden könnte) einer knapp zehn Quadratmeter großen Werbefläche konnte ich gestern am Frankfurter (Main) Hauptbahnhof machen, wo es im Blickfeld der auf den Orient-Express wartenden Zivilgesellschaft prangt. Mit besten Grüßen aus Heidelberg, Christian L.

UPDATE: Auch in Berlin-Neukölln hängt ein solches Plakat (danke an PI-Leser Ein_89er):




Israel verdirbt Pensionären den Abenteuerurlaub

Was in Deutschland bei den Protesten gegen Stuttgart 21 zu beobachten ist, eine Ansammlung revoluzzender Rentner, das gibt es auch bei den missratenen Gaza-Invasionen: Wildentschlossene Altachtundsechziger und solche, die zwar die 68er-Bewegung verpasst haben, sie aber nachholen. Weiter auf dem Blog von Gudrun Eussner…

» Herzinger: Israel-Bashing ist plötzlich out