Iran plant Kriegsschiffe Richtung USA zu senden

Iranisches KriegsschiffDer Iran versucht mit allen Mitteln die USA herauszufordern. Bereits letzte Woche drohte das Mullah-Regime an, Kriegsschiffe Richtung Amerika auslaufen zu lassen. Jetzt scheint es so, dass der Iran ernst machen könnte. Nach Informationen der Webseite MEMRI plant die iranische Flotte durch den Suez-Kanal, Richtung Karibik und den Golf von Mexico anzufahren.

Zu den sozialistischen Staaten Venezuela und Kuba unterhält der Terrorstaat bereits enge Beziehungen. Wie es mit weiteren mittel- und südamerikanischen Ländern aussieht, ist derzeit unklar, so MEMRI. Letzte Woche sprach die US-republikanische Kongressabgeordnete Michelle Bachmann davon, dass der Iran möglicherweise Hisbollah-Stützpunkte in Kuba aufbauen könnte. Ob der Iran jetzt diese provokante Aktion startet oder nicht, die Ajatollahs sind klar auf der Suche, um den Terrorismus gegen den „großen Satan“ zu fördern und weitere Stützpunkte dafür auszubauen. Lesen Sie weitere Informationen zu den geplanten Aktionen bei The Blaze.




Meine Rente ist sicher und andere Krisen

Norbert BlümEs war wohl Anfang oder Mitte der 90er, mein zunächst noch naives politisches Bewustsein war gerade am sich Entwickeln, als ich in den Medien den Satz „Die Rente ist sicher!“ aus dem Munde des damaligen Renten- und Sozialministers Norbert Blüm (Foto) zu hören bekam. Obwohl ich damals sicher noch recht einfach und naiv dachte, war mir doch klar, dass das nur eins bedeuten könne, nämlich, dass die Rente nicht sicher sei. 15 bis 20 Jahre später kennt fast jeder den Ausdruck des „demografischen Wandels“. In meiner Generation der 30- bis 40-Jährigen haben sich wohl die meisten mit dem Gedanken abgefunden, auch nicht mit 69 oder 75 eine Rente beziehen zu können, die das Auskommen (wenn auch nicht „kulturelle Teilhabe“) sichert.

(Von Simplicius)

Also, Bürger, meckern macht kein Speck. Vorwärts, immer vorwärts, nimmer rückwärts! Fleißig sparen, das Gesparte zur Bank tragen und ein privates Altersgnadenbrot ansparen.

Bis 2008 hätte ich diese Meinung auch unterschrieben. Seitdem erlebten wir, wie es uns klargemacht wird, die Finanzkrise. Einige, viele, oder auch alle Banken, je nach Meinung, sind auf Treibsand gebaut. Blöderweise stecken nun aber auch alle Banken und Versicherungen unter einer Decke. Fällt eine, fallen alle. Wohl eine Variation des Sprichworts „Mitgefangen, mitgehangen“. Allerdings steckt nun auch mein privates Altersgnadenbrot in einer oder mehreren der Mitgefangenen, und damit hänge wohl auch ich mit. Das alles würde mich nicht allzu sehr bekümmern, wäre ich davon überzeugt, die Finanzkrise wäre vorbei. Nun gibt es jedoch Menschen, die davon mehr verstehen als ich (darunter die vermögenden Chefs noch vermögender Anlage-Firmen und auch Volkswirtschaftsprofessoren), die warnen, dass Finanzkrise, Schuldenkrise oder auch Kapitalismuskrise, je nach Standpunkt, noch lange nicht ausgestanden sind.

Die Stimmen der Apologeten der Schuldenkrise sind mir schon seit vielen Jahren bekannt. Bereits in meiner Kindheit warnten auch einfache Leute mit wenig Erfahrung komplexer Finanzprodukte, dafür aber umso mehr gesundem Menschenverstand, dass nicht dauerhaft feiern kann, wer mehr Geld ausgibt als er einnimmt. Eine Rechnung, die nicht nur jede schwäbische Hausfrau machen kann, sondern auch das Milchmädchen. Damit denke ich nicht (nur) an die Länder der Peripherie Europas, sondern auch die im Zentrum. Und da mich in diesem Zusammenhang Belgien, Frankreich und die Niederlande weniger kümmern, besonders Deutschland.

Die Quittung (inklusive Zins und Zinseszins) wird wohl spätestens dann fällig, wenn die größeren Länder der europäischen Peripherie fällig sind, da die Führer der Banken und Versicherungen, und solche, die’s noch werden wollen, meine Ersparnisse dort in Milchkühen oder ähnlichem investiert haben – die klassische Milchmädchenrechnung.

Bei dieser Erkenntnis, dachte ich mir erst einmal: Und ich? Was wird aus mir? Auf welcher Brotkrume kaue ich in tattrigem Alter, wenn mein Gnadenbrot futsch ist? (Wenn jeder nur an sich denkt, ist an jeden gedacht.)

Meine nächste Idee war nun freilich, fleißig Aktien auf dem Konto zu sparen und der Dinge, die da kommen mögen, zu harren. Auf dem Bankkonto, war mein folgender Gedanke. Was macht eigentlich eine Regierung, die pleite ist, und deren mindestens genauso bankrotten, dafür aber auch militärisch wesentlich mächtigeren Gläubiger auf Begleichung der Schuld pochen? Der offensichtliche Ausweg eines oder mehrer Konten in weniger verschuldeten neutralen Staaten ist mir als unvermögendem Ottonormalverbraucher (lies: „Schlachtvieh“) leider verbaut. Von der Idee, edle Anlage einfach im Garten zu verbuddeln, war ich nicht begeistert, irgend einem Nachbarn fallen die nächtlichen Grabungen sicher auf. Abgesehen davon habe ich gar keinen Garten vor der Haustür. Und im Wald? Hmmmmmm. Einfach zu riskant für langfristige und lebenswichtige Anlagen.

Womit ich wieder am Ausgangspunkt angekommen war, nämlich, was aus mir mal wird.

Mit diesem faulen Ei im Kopf verbrachte ich die nächste Zeit. Irgendwann stellte ich mir die eigentlich naheliegende Frage, was eigentlich die Menschen früher gemacht hatten. Wie hatte man „damals“ (wann auch immer) für sein Alter vorgesorgt? Beispielsweise um 1900? Die Summen, die man auf einem Sparkonto zwecks Altersvorsorge deponieren musste, konnte ein armer – also normaler – Bauer sicher nicht aufbringen. Wie hat also ein normales Bauern- oder Arbeiterpärchen die Altersvorsorge hinbekommen?

Kaum war die Frage gestellt, war auch schon die Antwort in meinem Kopf. Natürlich, klar. Wieso war ich nicht gleich darauf gekommen? Und die Vorzüge sind einfach bestechend. Die Bank pleite? 350 Mark auf dem Sparkonto futsch, ärgerlich, aber verkraftbar. Der Staat beschlagnahmt Inhalte von Schließfächern und Spareinlagen? Seit wann haben Arbeiter teure Schließfächer?

Und solange man seine Kinder nicht mit etwas Hartem auf den Kopf schlägt, sie nicht in dunkle Schränke sperrt oder regelmäßig windelweich prügelt, mit anderen Worten liebevoll erzieht, werden selbige einem sicher das täglich Stück Brot gewähren. Allzuviel Appetit hat man im Alter meist eh nicht.

Nun ist eine einzige Form der Vorsorge sicher nicht das gelbe vom Ei. Aber, vor die Wahl gestellt (die Finanzen sind ja knapp), all mein Geld gehorsam zur Bank zu tragen anstatt Kinder aufzuziehen, würde ich heute lieber den vier Kindern den Vorzug geben.




Eine Minderheit im eigenen Land

Manchmal entsteht eine neue Diskriminierung, wenn versucht wird, eine andere Diskriminierung abzuschaffen. Mit anderen Worten, werden die Personen oder Gruppen, die diskriminiert wurden, selbst zum Diskriminierungsgrund für andere Personen oder Gruppen, denen man das Handwerk zum Diskriminieren aus der Hand nehmen wollte.

(Von Fartâb Pârse)

Ich nenne ein paar Beispiele, damit besser verstanden wird, wann, wo und wie dieses Phänomen entsteht:

Die Frauendiskriminierung gibt es bis heute noch in allen Gesellschaften, obwohl die Gleichberechtigung der Frau in liberaldemokratischen Gesellschaften per Gesetz (nicht unbedingt praktisch aber zumindest theoretisch) garantiert wurde, wurden bei familienrechtlichen Angelegenheiten in Familiengerichten eher durch dieses Gesetz die Rechte der Ehemänner ganz außer Acht gelassen und nur zu Gunsten der Frau bzw. Mutter entschieden, um zu zeigen, dass das Gesetz „wirklich“ gegen die Diskriminierung der Frau in der Gesellschaft ist. Z. B. in Deutschland wurde jahrelang das Sorgerecht im Falle einer Scheidung automatisch der Mutter übertragen. Erst nach einer großen Anzahl von Berufungen der benachteiligten Ehemänner, und auch in einigen Fällen durch die Frauen selbst, die glaubten, dass es nicht unbedingt notwendig sei, nun dem Vater das Sorgerecht zu entziehen, wurden nun neue Gesetze verabschiedet, die dem Gericht mehr Freiheit geben, in besonderen Fällen Entscheidungen zu treffen.

Ein anderes Beispiel ist die häusliche Gewalt, die in der Regel von Männern ausgeübt wird; aber dann sehen wir, dass allmählich in Deutschland nach Frauenhäusern nun Männerhäuser eingerichtet werden, um Männer zu schützen, die das Opfer der häuslichen Gewalt durch Frauen werden.

Noch ein Beispiel ist das Gesetz in den USA, nachdem die Rassenminderheiten im Arbeitsleben besonderen Schutz genießen; d. h., der Arbeitgeber kann sie nicht so einfach kündigen, denn man genießt eine gewisse Immunität am Arbeitsplatz. Nun, wenn der Arbeitnehmer etwas im Betrieb absichtlich unternimmt, und damit das Unternehmen in Gefahr bringt, und dadurch gekündigt wird, kann er immer noch von diesem Gesetz Gebrauch machen und ungerechterweise das Recht bekommen. Der Unternehmer kann dann sehr schlecht Beweise vorlegen, da der Arbeitnehmer von vornherein das Diskriminierungsgesetz in Anspruch nimmt und den Arbeitgeber als Rassisten und seine Handlung rassistisch darstellt.

Solche Fälle zeigen, dass die besondere Aufmerksamkeit zum Schutz der Rechte „der diskriminierten Gruppe“, zur Diskriminierung der bisher „überlegenen“ Gruppe führen kann.

Wenn nun in Deutschland der Ottonormalverbraucher oder eine politische oder nicht politische Persönlichkeit sich eine Bemerkung über die Ausländer, Muslime, Juden oder andere Gruppierungen, die unter „Minderheiten“ kategorisiert werden, erlauben, wird hier für sie die Hölle heiß gemacht! Sie werden mit unzähligen Bezeichnungen abgestempelt wie ausländerfeindlich, Antisemit, Faschist, Nazi, Anti-Menschenrechtler, Anti-Demokrat usw. Bis vor ein paar Jahren war das Scherzen und Witze erzählen über diese „Minderheiten“ unmöglich, außer wenn der Witzeerzähler selbst diesen „Minderheiten“ angehörte, wurden seine Späße nicht als „Schimpfen“ und „Diskriminierung“ bezeichnet. Aber andersrum dürfen eben diese „Minderheiten“ sich alles über die Deutschen erlauben und sagen.

Und genau solche Vorfälle sind meiner Meinung nach einer der Gründe für derartige Verbrechen wie Mord und der Anschlag in Norwegen. Das Ziel des Bombenlegens und Massakers des 29jährigen Breivik war klar: Das Regierungszentrum und das Ferienlager der Partei, die die Diskriminierung der ethnischen, religiösen und ideologischen Minderheiten, die in seinem Land leben, abschaffen und ihn dadurch jetzt an den Rand der Gesellschaft zwangen, und ihm in seinem eigenen Land das Recht verweigerten, seine Meinung frei zu äußern.

Ich bin mir darüber bewusst, dass das Kommentieren eines solchen Themas sehr viel Fingerspitzengefühl verlangt, wie das Laufen über die Schneide eines Messers. Wieder als Beispiel, wenn ich nun mit Feministinnen Diskussionen führe, oder mit Leuten, die sich nicht allzu lange Zeit mit Themen wie den Menschenrechten, Demokratie, Liberalismus oder sogar Föderalismus befassen und erst jetzt diese Begriffe für sich entdeckt haben, machen dann aus diesen Begriffen eine riesige Keule, um bei nächstmöglicher Gelegenheit mit voller Wucht mir auf den Kopf zu schlagen, um mich dann mit all den Abstempelungen, wie oben aufgelistet, zu verzieren, so dass ich anfange, an meinen Gedanken zu zweifeln und denke, vielleicht kennen die Leute mich besser als ich mich selbst!

Aber Spaß beiseite, ich persönlich bin für eine Gesellschaft und politische Form, in denen Jedermann die Möglichkeit bekommt, sich frei zu äußern. Aus dem Grund denke ich, trotz all meiner Antipathie, die ich für Neonazis und extrem Linke Gruppierungen habe, dass die Führungspolitik der Bundesrepublik Deutschland in Bezug auf die Freiheit dieser Gruppierungen bei den Wahlen teilzunehmen, richtig ist; denn die Deutschen haben (wie schon im Clip) dafür sehr gut gesorgt, dass diese Gruppierungen unter Umständen nie in der Lage sein werden, die rechtliche Grundlage der demokratischen Form des Landes anzutasten und sie zu ihren Gunsten umzuändern. Das verdanken die Deutschen dem Dritten Reich, das sie bis kurz vor die totale Vernichtung ihres Landes führte und danach jahrelang die herablassenden Blicke der Welt nach sich zog.

Trotzdem zeigen die Länder Deutschland und Norwegen, die in fast allen Bereichen zu den Besten der Welt gehören, in Bezug auf „die andere Seite“ der Diskriminierung Schwäche. Solche Länder, die stolz darauf sind, trotz all der Probleme und Schwierigkeiten, die es gibt, eine Gesellschaft für alle Bürger des Landes mit verschiedenen Zugehörigkeiten erschaffen zu haben, ignorieren das gute Recht derjenigen, die von Anfang an die natürlichen Eigentümer und Besitzer des Landes waren (eigenes Volk ohne die einbürgerten und dauerhaft lebenden Bevölkerung), frei ihre Meinung zu äußern und dabei nicht im eigenen Land die Angst bekommen, von anderen Personen, politischen Parteien und Medien verspottet oder attackiert zu werden; sie sollen sich nicht derart abkapseln, dass sie ihre einzige Möglichkeit mit der Gesellschaft, der öffentlichen Meinung und den Medien Kontakt aufzunehmen darin sehen, sich entweder extremistischen Gruppierungen anzuschließen oder als Einzeltäter Gewalt und Völkermord zu begehen und glauben, je größer die Bombe und schrecklicher das Massaker, desto größer die Aufmerksamkeit der öffentlichen Meinung und der Medien! Das ist eine bittere Erfahrung, wenn Menschen durch solche terroristische Handlungen sich Gehör verschaffen, um gehört zu werden.

Unter solchen Umständen ist die einfachste und unverantwortlichste Reaktion, den oder die Täter links und rechts, die religiös und faschistisch orientierten Gruppierungen einzuordnen, oder sie gar als geistig verwirrte Menschen zu bezeichnen. Die ideologischen und politischen Gedanken solcher Menschen, die die Gewalt als eine Art „Medium“ wählen, könnte zwar als Grund für ihre Tat erklärt werden, kann aber nie erklären, warum dieses Gehirn zu diesen Gedanken oder dieser politischen Tendenz gezwungen wurde, derartige Gewalt auszuüben und Morde zu begehen. Obwohl der Grundgedanke und das Ziel des islamistischen Terrorismus gegen die freie Welt das Gegenteil zu derartigem Terrorismus ist, um die Errungenschaften dieser Welt vor dem Islamismus und auch der „marxistischen Kultur“ zu bewahren, Gewalt anwendet und tötet; aber im Grunde genommen fühlen beide Arten des Terrorismus sich von der freien Welt diskriminiert und in die Enge getrieben; sie sind das Ergebnis der widersprüchlichen und unvermeidlichen Globalisierung.

Der islamistische Fundamentalismus war eine übereilte Antwort auf den Beginn der Globalisierung, ohne sich darüber bewusst zu werden, dass ausgerechnet das Globalisieren unter vielen Aspekten wie die Ausschöpfung der wirtschaftlichen Vorteile und die große Welle der Immigration auch den Samen der Muslime mehr denn je in die freien Länder streut; mit anderen Worten, sie können sich heute leichter in der westlichen Welt sesshaft machen.

Der Gedanke, der hinter dem Bombenattentat und dem Massaker in Norwegen steckt, war an für sich, eine müde und paralysierte Antwort auf „dieses Samen Streuen“. Oriana Fallaci, die verstorbene italienische Journalistin versuchte in ihren letzten Büchern die Wut und der Stolz und die Kraft der Vernunft die Gefahr, die die europäische Kultur und Freiheit hinsichtlich ihrer Vernichtung droht, darzustellen.

Ehrlich gesagt, ich mache mir nicht als Europäer, sondern eher als „Ausländer“, der zufälligerweise auch aus einem muslimischen Land stammt, Sorgen über die schleichende Islamisierung Europas, bei der die größten philosophischen, wissenschaftlichen und politischen Errungenschafen der Menschheit in Gefahr geraten, vernichtet zu werden. Ich mache mir letzten Endes auch Sorgen über die Tatsache, dass sich unter den Namen, Demokratie und Toleranz, Gruppierungen und Bewegungen gründen, die sich dann zur Pflicht machen, um die nationalistischen und kulturellen Errungenschaften ihres Landes zu retten und zu bewahren, den Weg des Kreuzzuges zu begehen.

Wahrlich könnte eines Tages die Welt, die vielleicht das Problem des islamistischen Terrors und der hiesigen Kulturvernichtung nie gelöst hat, die Zeugin einer anderen Art von Terrorismus werden, diesmal in Form vom christlich-fundamentalistischen Terrorismus, dessen Geburtsort Länder sind, die, um die Diskriminierung der Minderheiten abzuschaffen, eine andere Art der Diskriminierung produziert haben, nämlich das Verdrängen der alten Mehrheit, die zur neuen Minderheit umgebildet ist.


(Der Text ist im Original erschienen auf dem neuen exil-iranischen Blog „Parse & Parse“)




„Europa ist auf dem Weg in neuen Sozialismus“

Richard SulíkDer Präsident des slowakischen Parlaments und Vorsitzende der rechtsliberalen Partei „Freiheit und Solidarität“, Richard Sulík (Foto), hat die Forderung europäischer Politiker, Griechenland aus Solidarität finanziell zu retten, als „heuchlerisch“ bezeichnet. In Wirklichkeit gehe es nur darum, die Gewinne ausländischer Banken zu retten, erklärt Sulík in der morgen in Berlin erscheinenden JUNGE FREIHEIT.

„Was zählt, ist, dass die Gläubiger lange Zeit und ziemlich gut an den griechischen Staatsanleihen verdient haben, ohne ihre Gewinne mit jemandem zu teilen. Die Gewinne waren daher privat. Nun – im Falle der Erklärung der Zahlungsunfähigkeit Griechenlands – drohen Verluste, und plötzlich machen europäische Politiker große Sprüche zum Thema Solidarität, einer heuchlerischen Solidarität“, klagt der Vorsitzende der rechtsliberalen Partei „Freiheit und Solidarität“ in der JF.

Er stimme der Behauptung zu, dass es nun nicht mehr nur um Griechenland gehe. „Es geht darum, dass sich gerade in dieser Zeit (unter dem Vorwand der Euro-Rettung) eine zentrale europäische Regierung formt. Bei einer solchen Regierung werden wir nicht nur eine gemeinsame Währung haben, sondern auch gemeinsame Schulden, gemeinsame Steuern und im mittelfristigen Horizont ein Minimum an nationalen Kompetenzen“, warnt der Parlamentspräsident.

Und weiter: „Verglichen mit dem, was im Begriff ist zu entstehen, war der von der Sowjetunion diktierte sozialistische Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) nur ein Kaffeekränzchen. Hat jemand überhaupt die Leute gefragt, ob sie das wirklich wollen? Sämtliche Umfragen haben ein eindeutiges Ergebnis: Die Leute möchten keinen Euro-Rettungsschirm.“
Sulík vs. Angela Merkel.

» Spiegel-Interview mit Sulik: „Der Rettungsschirm ist die größte Bedrohung für den Euro“




Das Klima läßt sich nicht reparieren! Wirklich?

Die aktuelle ZEIT bringt einen Artikel über Climate Engineering, auf „Deutsch“ Geo-Engineering, in dem die Autorin schreibt, Wissenschaftler sähen kaum Chancen für das Basteln am Klima, die Folgen der Manipulation seien nicht abzusehen. Dem würde man nur allzu gerne zustimmen, allein es fehlt jegliches Vertrauen. Wenn es da beispielsweise heißt, in Demokratien sei das nicht vorstellbar, weil die Bevölkerung zustimmen müßte, aber mehrheitlich dagegen sei, dann darf man vielleicht auf die aktuelle Euro-Rettung verweisen, wo unseren „Experten“ und Politikern die Meinung der Bevölkerung völlig wurscht ist.

Aber was muß man sich unter Geo-Engineering vorstellen? Ein paar Ansätze aus Wiki:

– der Vorschlag, weltraumtaugliche Sonnensegel zwischen Sonne und Erde zu installieren, um die Erde zu beschatten.
– die Idee, 16 Billionen transparenter Scheiben in die Erdumlaufbahn zu schicken, um Teile der Sonnenstrahlung zu reflektieren.
– die Idee, Meerwasser in die Atmosphäre zu sprühen und dadurch die Wolkenbildung zu fördern. So könnte eine Flotte von windbetriebenen Glasfaserbooten mit Unterwasserturbinen Sprühwasser erzeugen.
– der Vorschlag, die oberen Ozeanschichten aufzuwirbeln. Dadurch gelangten Nährstoffe an die Meeresoberfläche und das Algenwachstum werde stimuliert. Die Algen wiederum nähmen Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf und würden so den Treibhauseffekt reduzieren.
– Mit Hilfe von Meeresdüngung das Algenwachstum anzuregen; absterbende Algen sinken zum Meeresboden und entziehen damit das gebundene CO2 dem Meer und damit indirekt auch der Atmosphäre.
– Überlegungen, der Versauerung der Meere durch Kalkung zu begegnen.
– die Sequestrierung von Kohlendioxid, bei der das Treibhausgas bereits bei der Verbrennung von fossilen Kraftstoffen abgefangen und anschließend unter der Erdoberfläche versenkt wird.

Und so weiter! Ist es wirklich undenkbar, daß unsere Politiker sich klimawahnsinnig, wie sie sind, im Rahmen der EUdSSR oder UNO alternativlos irgendeiner Idee eines grünen Daniel Düsentriebs oder Frankensteins, eines Öko-Doktors No oder Mabuse anschließen und das ganze Erdklima versauen? Das Wort „Ökodiktatur“ existiert schließlich bereits!




Türkislamische Presse holt Nazikeule raus

Erdowahn, der Führer des türkischen Reiches, hatte deutschen Stiftungen vor wenigen Tagen vorgeworfen, sie unterstützten die kurdische PKK. Gemeint hatte er offenbar die Staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die irgendwelche Projekte finanziert. Natürlich hat die deutsche Seite alle Vorwürfe zurückgewiesen. Nun legte die islamische Zeitung „Yeni Akit“ (Auflage 70.000 Exemplare, Reichweite 200.000 Leser) nach und veröffentlichte die obige Karikatur auf der Titelseite, auf der PKK-Chef Öcalan mit einem Hakenkreuz wirbelt.

Es ist hier nicht der Ort, die Kurdenproblematik und unsere „Entwicklungshilfe“ breit zu diskutieren, es soll nur gesagt sein, daß wir die Nazikeule nicht leiden können.

Wollen die Griechen Geld von uns, schwenken sie die Nazikeule. Wollen die Polen Geld von uns und nicht sparen, faselt der Kaczynski von „Großdeutschland“. Auch Syrien hat uns in der UNO gerade an den Holocaust erinnert. Und so geht das jahrein, jahraus seit langem, und unsere Regierungen lassen sich das gefallen. Man sollte allen Pseudo-Freunden, die so tönen, gleich tatsächlich sämtliche Finanzhilfen streichen.

Machen Sie mal Urlaub in Polen, liebe Leser, und bestaunen Sie die neuen, von der EU, also von Großdeutschland spendierten Straßen! Je mehr wir geben, desto frecher werden wir behandelt. Natürlich kein Wunder bei einem Leichtmatrosen wie Westerwelle!




Lorenz Jäger: PI am unteren Rand des Niveaus

Lorenz JägerGestern schwor der 60-jährige FAZ-Journalist Lorenz Jäger (Foto) im Feuilleton seines Arbeitgebers öffentlich dem Konservativismus mit dem Gruß „Adieu, Kameraden, ich bin Gutmensch“ ab. Es rentiert nicht, den ganzen Stuß zu wiederholen, interessant ist aber, daß er damit seinem irrlichternden, intellektuell haltlosen Chef Frank Schirrmacher folgt, der im August ins Lager der Sozialisten geflüchtet war, wobei das FAZ-Feuilleton bereits seit Jahren links blinkt. Was für traurige Gestalten! Was für eine traurige Presse!

Beim Abschied von den Konservativen fiel Jäger auch PI ein, denn zum Konservativismus zählt er – richtigerweise – die Islamkritik. Sein Urteil:

Am unteren Ende des Niveaus stehen die Blogger von ‘Politically Incorrect’, einer hauptsächlich islamkritischen Internetseite. Wenn sie sich schon im Titel ‚proisraelisch’ und ‚proamerikanisch’ nennen, dann bedeutet das nur: Sie klinken sich in Strategien ein, an deren Planung und Formulierung sie keinen Anteil haben. Sie sind so etwas wie eingeborene Hilfstruppen, Askaris, Fremdenlegionäre. Sie beziehen ihre Ideologie aus zweiter Hand – und setzen ihren ganzen Stolz darein. Insofern sind sie wirklich so dumpf und stumpf, wie man es von der Rechten immer behauptet hat. Der eigentliche Witz dabei ist, dass ‚PI’ vorgibt, eine Haltung jenseits des ‚Mainstreams’ einzunehmen – just in dem Augenblick, da ein ehemaliger Verteidigungsminister der Bundesrepublik beim ‚Center for Strategic and International Studies’ in Washingten anheuert.

Da sich eine lange Antwort nicht lohnt, hier nur die Vermutung, daß FAZ-Jäger von den 18.500 PI-Artikeln, die gerade online stehen, nur fünf gelesen hat und von diesen bei dreien nur die Überschrift.

Natürlich hat sich die Konkurrenz der FAZ gefreut. Hier die PRESSE aus Österreich, da ein linker Geotrupes stercorarius aus der Dumont-Presse, und dort ein frohlockender grüner taz-Mistkäfer! Der letztere faselt von Phrasen, die „Nekla“ Kelek und Norbert Bolz im FAZ-Feuilleton bisher verbreiten durften, und über die Wirrköpfe in Henryk M. Broders „Achse des Guten“!

Keine Sorge! Wir bleiben konservativ und schreiben weiter, auch wenn die Roten Socken bei FAZ & taz demnächst Mao und Pol Pot ins Logo nehmen sollten! Mehr dazu und zu PI im ganz ausgezeichneten Blog „Madrasa of Time“!




Das Schweizer Wunderdorf Spreitenbach

Spreitenbach liegt im Kanton Aargau, nicht weit entfernt von Zürich. Die Gemeinde hatte Ende 2010 laut Statistik 10.927 Einwohner, davon 5.576 Ausländer, was rund 51 Prozent entspricht, ein großer Teil davon Kosovo-Albaner. Nun ist der Gemeindeammann Josef Bütler (FDP) zurückgetreten. Er hatte am 24. August diesen Jahres der SRG ein Interview gegeben (Video hier), in dem er behauptete, das Zusammenleben mit den Ausländern sei nicht immer einfach, aber es sei – Böhmer läßt grüßen – insgesamt „eine große Bereicherung“. Es gebe „keinen Schweizer X und Ausländer Y, sondern nur Spreitenbacher“. Daraufhin schlug ihm und seiner Familie die „pure Wut“ entgegen.

Es folgten Beschimpfungen und anonyme Anrufe, und man sagte ihm, er könne kein Schweizer sein. Deshalb ist er jetzt zurückgetreten. Man muß dazu noch wissen, daß die meisten Ausländer in einem überdimensionierten Hochhauskomplex leben und daß demnächst Wahlen sind. Nun liebe Leser, die Frage ist natürlich, hatte Bütler recht? Kann man mit 51% Ausländern, davon die meisten aus dem Kosovo, friedlich und sicher leben? Ist Spreitenbach ein Wunderdorf?

Auf der Seite der örtlichen Polizei liest man aktuell:

Vorsicht Einbrecher! Im Kanton Aargau treiben momentan Einbrecher fast täglich ihr Unwesen. Nicht nur am Abend, sondern auch mitten am Tag suchen sie Wohnhäuser heim. Davon betroffen sind auch die Gemeinden Bergdietikon, Killwangen und Spreitenbach.

Hmmh? Gugelt man nach „Spreitenbach Einbruch“ findet man Titel wie:

Tunesischer Asylbewerber nach Einbruch festgenommen!
Spreitenbach: Einbruch in Postgebäude!
Einbruch im Shoppi: Uhren und Schmuck im Wert von 100’000 Franken weg!

Gugelt man nach „Spreitenbach Schlägerei“, liest man Überschriften wie: „Schlägerei und Schiesserei beim Albanerklub „Dardanja“ an der Industriestrasse“ oder „Tamilen prügelten an einer Geburtstagsparty einen gleichaltrigen Landsmann spitalreif“ oder „Betrunkener Asylbewerber randalierte“. Aber vielleicht liest ein Spreitenbacher mit, der uns die Bereicherung in seiner Wunder-Gemeinde bestätigen kann?




Jeder fünfte Deutsche ist Rentner

Gestern stellte das Statistische Bundesamt die sechzigste Ausgabe des Statistischen Jahrbuchs vor. Darin steht, daß wir nach Japan eine der ältesten Bevölkerungen weltweit haben. „2009 war jeder fünfte Mensch in Deutschland 65 Jahre und älter. 1950 traf dies nur auf jeden zehnten zu.“ Und die Geburtenzahlen sind mickrig. Die Statistik ist da unerbittlich, alles Schönreden nützt nichts. Dieses Land schafft sich schon allein demographisch ab, von den anderen Verwerfungen völlig abgesehen. Das Jahrbuch kann hier heruntergeladen werden!