Ein Königreich für eine Unterhose

Auf beiden Seiten des Atlantiks wird sehr viel über die Wissensgesellschaft und vom Übergang zu einer Wirtschaft, die auf Dienstleistungen mit hohem Mehrwert basiert, gefaselt. Mit Interesse beobachte ich diesen „Weg in die strahlende Zukunft“ und biete ihnen als kleinen Wegbegleiter diese Ballade aus dem Unterhosenkönigreich namens Absurdistan.

(Von Tomáš Fürst / Im Original erschienen auf Finmag / Aus dem tschechischen übersetzt von J. Cimrman)

Die Menschen in Absurdistan wuschen ihre Unterhosen alleine. Ansonsten arbeiteten sie, zahlten Steuern und hatten einen angemessenen Lebensstandard. Absurdistan hatte ein Bruttoinlandsprodukt, das die wirtschaftliche Aktivität seiner Bewohner widerspiegelte. Eines Tages kam der König aber auf die Idee, die Bewohner könnten ausserordentlich reich sein: sie waschen sich die Unterhosen gegenseitig und kassieren kräftig dafür. Ich wasche für tausend Taler deine Unterhose und du wieder meine.

Die Zukunft gehört den Unterhosen!

Nicht jeder jubelt aber. Der Grübler Michael läuft in langen Hosen herum und wäscht sie immer alleine. Er behauptet, die Wirtschaftsleistung steige zwar, der Lebensstandard aber überhaupt nicht. Das Bruttosozialprodukt messe nur das allgemeine Niveau der ökonomischen Aktivität und sein Anstieg müsse nicht mit dem Anstieg des Lebensstandards einhergehen. Es reicht aber, solchen Nörglern nicht zuzuhören.

Der König von Absurdistan ist happy. Seine auf Dienstleistungen mit hohem Mehrwert basierende Wirtschaft floriert und die Mehrwertsteuer wächst gigantisch. Viele Hochschulen entstehen, wo Management und Marketing von Unterwäsche studiert wird. Die Schwester des Königs gründet eine Stiftung, um den Verschleiss der Unterwäsche im Mittelalter zu erforschen. Der König reist um die Welt und preist überall seine New Economic Policy (NEP), die auf der Wissensgesellschaft basiert. Ein Wachstum, das auf Einsparungen und Investitionen in Technologie und Innovationen basiert, hat sich überlebt. Die Zukunft gehört den Shorts. Darüber hinaus besteuert er jetzt das Waschen von Unterhosen mit einem 30-prozentigen Steuersatz.

Michael sagt, die Bewohner seien jetzt schlechter dran als vor der Unterhosen-Revolution. Davor wuschen sie ihre Unterhosen selber und zahlten nichts dafür, jetzt zahlen sie 1.000 Taler fürs Waschen der eigenen und bekommen nur 700 fürs Waschen der vom Nachbarn. Ob der König vielleicht mehr in das benachbarte Steinestan schauen wolle, wo die Bewohner lange Hosen tragen, sparen und in die Technologien investieren? Der König bemerkte zwar, dass in letzter Zeit immer mehr Waschmaschinen, die für Shorts waschen, benötigt werden, aus Steinestan kommen, aber seine Berater sagten ihm, das Handelsdefizit sei kein Problem und Michael sei ein Esel.

Die Wirtschaft wächst, die Menschen werden ärmer

Die Staatskasse füllt sich schön und Absurdistan kann sich erlauben, eine ganze Armada von Beamten zu engagieren, die sofort damit beginnen, die Lebensqualität der Untertanen zu verbessern. Yes, they can. Sie gründen eine Unterhosengerechtigkeitsagentur, die sicherstellt, dass jeder Bürger die Shorts sorgfältig und gründlich wäscht, und zwar unabhängig von Geschlecht, Rasse, religiösen Überzeugungen, sexueller Orientierung, Bildungsgrad, Intelligenz und Eigentum seiner Kunden. Die Wirtschaft blüht weiter auf, denn eine Menge von Anwälten beginnt Klagen einzureichen gegen Bürger, die Unterhosen auf diskriminierende Art und Weise wuschen. Die riesigen Anwaltsgebühren und die hohen Löhne von Beamten und Richtern werden alle zum Bruttoinlandprodukt addiert.

Michael beobachtet inzwischen, wie gewöhnliche Menschen immer ärmer werden, denn die Rechnungen der Anwälte müssen sie aus der eigenen Tasche zahlen. Die wenigen Menschen, die noch in der Textilindustrie arbeiten, aus deren Steuern diese ganze Wissensgesellschaft bezahlt wird, haben kein Geld mehr für Unterhosen, wodurch sie keine Sorgen mehr haben, wer sie waschen wird. Solche Arbeiter werden aber auch immer weniger, denn die königlichen Berater sagten, dass die Industrie die Umwelt schädigt und der Vergangenheit angehört. Die letzte Boxershortsfabrik meldete gerade Konkurs an, denn nachdem der König den Minimallohn erhöhte, konnte die eigene Produktion dem Import aus Steinestan preislich nicht mehr konkurrieren.

Stimulieren

Nach einiger Zeit beginnt nun auch der König zu merken, dass die Burgeinnahmen weniger wurden. Um diesem Umstand auf den Grund zu gehen, heuert er den berühmten Nobelpreisträger Paul Krummhund, der nach ein paar Tagen mit der Erklärung kommt: die Menschen begannen die ganze Zeit in der gleichen Unterhose zu laufen! Sie sagen, sie haben kein Geld, sie waschen zu lassen und ausserdem beginnen sie zu murren. Auch wächst die Zahl der wirklich Armen, die gar ohne Unterhose auskommen müssen. Sogleich schreibt er einen Artikel in die Hafenzeit und fordert das Königsgefolge auf, das Problem zu beheben. Das setzt sich für paar Tage zusammen und beschliesst, dass die Wirtschaft Absurdistans massiv gestützt werden sollte. Deshalb werden die Zinssätze gesenkt und erhebliche Subventionen für die Anschaffung von Unterhosen beschlossen. Es kann doch nicht angehen, dass ein armer arbeitsloser homosexueller Afroabsurdaner kein Geld für Shorts hat. Gleichheit für alle! Alle jubeln, denn die Wirtschaft ist gerettet. (Am meisten jubelt jedoch das Management der Bank Goldener Mann Saugt, denn dieses Regierungsprogramm macht aus ihnen allen Milliardäre.)

Michael warnt, dass die Bevölkerung weiter ärmer und zusätzlich noch in eine unbezahlbare Schuldenfalle gleiten wird. Vor langer Zeit merkte er nämlich schon, dass alle Regierungsprogramme unbeabsichtigte Konsequenzen haben, die die Probleme vertiefen, die sie lösen sollten und viele weitere Probleme verursachen, die noch viel gravierendere Schwierigkeiten bereiten. Ein wesentlicher Teil der erhobenen Steuern wird von nun an zur Stimulierung wirtschaftlich suizidalen Verhaltens von Menschen verwendet, die sich normalerweise rational verhalten würden. Die königlichen Berater warnen Michael, dass er mit diesem apokalyptischen Gerede endlich aufhören soll.

Leihen oder drucken

Paul Krummhund und seinen Kollegen gefällt die Sache aber auch immer weniger. Alle ihre Vorschläge wurden bereits umgesetzt und die Leute sind ärmer und ärmer (nur der Golden Mann saugt weiter). Vielleicht ist es deshalb, dass der Hofstaat voller primitiver Saboteure ist, die den ganzen Tag nur mit Gewehren herumspielen und abends dann dem König zuflüstern, er soll lange Hose statt Shorts tragen. Das muss gestoppt werden. Der König muss das Wirtschaftswachstum durch weitere riesige Investitionen in die Wissensgesellschaft ankurbeln. Dass es dafür in der Staatskasse kein Geld mehr gibt? Macht nichts. Wir leihen uns von diesen Primitiven aus Steinestan, die lange Hosen tragen und einen Haushaltsüberschuss haben. Sie wollen uns nichts mehr leihen, weil wir unsere alten Schulden immer nur mit neuen Schulden bezahlen? So sollen sie doch das Geld in den Rachen stecken, wir werden es uns drucken.

Michael vermutet, dass Steinestan nicht gerade begeistert sein wird, wenn ihm für die ehrlich produzierten Unterhosen mit frisch bedrucktem Papier aus Absurdistan gezahlt werden soll. Er hört aber auf zu stänkern und ermöglicht so den Lesern das letzte Kapitel der Unterhosengeschichte live zu erleben.




Putin führt WDR-Mann Schönenborn vor

Die ARD kam in den Genuss eines Interviews mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Für den Fragesteller Jörg Schönenborn – hierzulande bekannt als Erfinder der Demokratie-Abgabe – wurde das Gespräch allerdings zum Albtraum. Es war ein Sieg der russischen Angriffslust über die bräsige Eitelkeit des deutschen Funktionärs-Fernsehens.

Das Interview der ARD mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin war als öffentlich-rechtliche Inszenierung angelegt – nach dem Schema: Das große Gespräch zum Deutschland-Besuch. Es entwickelte sich jedoch zu einer peinlichen Lehrstunde für den WDR-Chefredakteur.

Der Grund: Putin wusste wovon er sprach.

Schönenborn dagegen wusste nicht, wie ihm geschah.

Die Fragen des WDR-Manns waren ihm offenbar von seiner Redaktion vorbereitet worden. Was als eine entspannte „Tour d’horizon“ geplant war, endete in einem Fiasko für den Demokratie-Retter Schönenborn.

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Denn Schönenborn agierte, wie er es von den Wahlabenden gewohnt ist: Dort liest der gute Mann die Wählerstrom-Analysen vor, und erweckt, indem er Hölzchen-Stöckchen-Fragen seiner untergebenen Redakteure beantwortet, den Eindruck von Fachkompetenz.

Putin ist jedoch wirklich kompetent. Er lässt sich nicht mit Frage-Hülsen in die Ecke treiben. Er fragt selbst nach. Fühlt dem Fragesteller auf den Zahn. Bei Schönenborn brauchte er nicht lange zu bohren: Keine der blitzschnell gestellten Gegenfragen konnte Schönenborn beantworten.

(Fortsetzung bei DWN)

Hier das denkwürdige Interview:




Linke Kakophonie zum Offshore-Leak

Der Aufschrei der Empörten, der jetzt durchs Land hallt, hat jegliches Maß verloren und nährt den Verdacht, dass das Leck im vertraulichen Datenpool (ganz in Ordnung und moralisch unangreifbar ist das auch nicht, oder?) noch anderen Zwecken dienen soll. Zum Beispiel der Hatz auf die Reichen insgesamt. Was hat es mit dem Leak zu tun, wenn diejenigen, die die Daten öffentlich machen, jetzt brüllen, „parasitärer Reichtum“ sei verwerflich und „Geld verpflichtet“? Wer ist mit dem Schmarotzervorwurf gemeint? Nein, Reichtum ist überhaupt nicht verwerflich und Geld verpflichtet erst einmal zu gar nichts.

Wer ordentlich zu Geld gekommen ist (sei es durch Arbeit, durch Erbe oder, horribile dictu, durch erfolgreiche Spekulation), kann damit machen, was er will: teure Yachten kaufen, griechische Staatsanleihen zeichnen, eine Internet-Firma gründen oder den Reichtum den Enkeln vermachen. Rechenschaft darüber ist er niemandem schuldig.

Die Sorge für die Ärmeren der Gesellschaft ist mit der progressiven Steuer abgegolten; zusätzliche Almosen sind unbenommen. Völlig abwegig ist das Argument, weil jeder Hartz-IV-Empfänger gegenüber dem Staat die Hosen runterlassen müsse und seine persönlichen Verhältnisse transparent zu machen gezwungen sei, sollten jetzt auch die Daten der Reichen öffentlich zugänglich werden. Der feine Unterschied ist: Sozialhilfeempfänger wollen Staatsgeld, das vorher den Reichen abgeknöpft wurde. (Hier trifft die FAZ einmal den richtigen Ton. Die Banditen, die uns ganz legal ausrauben, sind die Politiker und nicht die Reichen.)




Umfrage: 24 Prozent liebäugeln mit Alternative

luckeDie Euro-skeptische Partei Alternative für Deutschland verfügt einer Studie zufolge über ein erhebliches Wählerpotenzial. Wie Infratest Dimap im Auftrag der „Welt am Sonntag“ ermittelte, können sich 24 Prozent der Deutschen vorstellen, bei der Bundestagswahl die neue Bewegung zu wählen. Auf eine entsprechende Frage antworteten sieben Prozent mit „Ja, sicher“ und 17 Prozent mit „Ja, vielleicht“. 59 Prozent schlossen aus, für die AfD zu stimmen. Die Studie wurde am 3. und 4. April mit 1000 Befragten erstellt. (Quelle: WELT / Foto: Mitbegründer Prof. Bernd Lucke bei der AfD-Auftaktveranstaltung Anfang März in Oberursel)




NRW: Salafisten-Prozesse als Justiz-Farce?

Die Prozesse gegen jene Salafisten, die am 1. Mai des letzten Jahres in Solingen Polizisten brutal mit Stangen und Steinen angegriffen haben, weil sie sich durch eine Protest-Kundgebung von Pro NRW „provoziert“ gefühlt haben, sollen „in Bälde“ beginnen – das sagte Markus Asperger (Foto r.), Direktor des Solinger Amtsgerichts, diese Woche in der „Rheinischen Post“. Auch wurde erneut darüber diskutiert, ob die Sicherheitsvorkehrungen des Solinger Amtsgerichts ausreichend seien – oder ob man diese Prozesse nicht doch in den Hochsicherheitstrakt des OLG Düsseldorf hätte verlegen sollen. Aber solche Diskussionen gehen am Thema vorbei, denn die eigentlich interessante Frage ist nicht die, in welchem Gebäude diese Prozesse stattfinden. Die eigentlich interessante Frage ist vielmehr die, ob die angeklagten Salafisten überhaupt ernsthafte Strafen zu befürchten haben.

(Von Peter H., Mönchengladbach)

Und die bisherigen Erfahrungen damit, wie die nordrhein-westfälische Justiz mit Salafisten umgeht, lassen befürchten, dass die steinewerfenden Salafisten auch in Solingen grinsend aus dem Gerichtssaal hinausspazieren werden.

„Erste Urteile lassen auf milde gestimmte Richter schließen“ – mit diesen Worten kommentierte die „Neue Zürcher Zeitung“ im Dezember die ersten Urteile, die Bonner Gerichte gegen jene salafistischen Krawallmacher gefällt haben, die nur vier Tage nach der Solinger Straßenschlacht in Bonn die Polizei angegriffen haben. So wurde beispielsweise einem deutschen Salafisten, bei dem Polizisten eine stählerne Schleuder und 107(!) erbsengroße Stahlkugeln gefunden haben, lediglich eine Geldbuße i.H.v. 900 Euro auferlegt. Ein 31-jähriger türkischer Steinewerfer wurde zu einer „Bewährungsstrafe“ von acht Monaten verurteilt, weil er vor Gericht treuherzig beteuerte, er werde sich künftig nicht mehr an solchen Demonstrationen beteiligen. Wer’s glaubt! Und dass ein 24jähriger Steinewerfer nur mit sieben Monaten Haft auf Bewährung „bestraft“ wurde, weil er vor Gericht das Verbotene seines Tuns eingeräumt hatte, grenzte schon an Lächerlichkeit. So etwas muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: nachdem die Salafisten die Bonner Polizei mit einer Brutalität angegriffen haben, die selbst von erfahrenen und hartgesottenen Polizisten so bewertet wurde, dass es um Leben und Tod ging, reichte es im Prozess völlig, zuzugeben, dass man ein Unrecht begangen habe – und schon ist der Herr Salafist mit einer lächerlichen Bewährungsstrafe davongekommen! Solche „Kuschel-Urteile“ gegen die Bonner Steinewerfer lassen befürchten, dass auch die Solinger Salafisten, die „in Bälde“ angeklagt werden sollen, keine ernsthaften Strafen zu befürchten haben.

Und dass bereits vor Monaten in der „Rheinischen Post“ zu lesen war, dass sich ein Teil der beschuldigten Salafisten längst abgesetzt habe, deutet auch nicht gerade auf eine ernsthafte Verurteilungsabsicht der NRW-Justiz. Denn bei Fluchtgefahr wird üblicherweise Untersuchungshaft verhängt, worauf die nordrhein-westfälische Justiz jedoch ganz offensichtlich großzügigerweise verzichtet hat. Keine Überraschung in einem Bundesland, dessen Justiz gegenüber Salafisten traditionell milde und nachsichtig gestimmt ist – mit der Folge, dass die nordrhein-westfälischen Salafisten immer aggressiver und gewalttätiger werden. Und auch die Solinger Salafisten scheinen nicht sonderlich beeindruckt zu sein, denn auch die sind unverändert aktiv.

Nordrhein-Westfalen ist und bleibt das deutsche Salafisten-Paradies schlechthin, in keinem anderen Bundesland wird Salafisten soviel Auslauf gewährt. Leider gibt es nichts, was darauf hindeutet, dass die Solinger Prozesse daran etwas ändern werden. Und daran, dass diese Salafisten-Hätscheleien mit dem Amtsantritt des Landes-Innenministers Ralf Jäger (SPD) begonnen haben, kann man gar nicht oft genug erinnern.




Generalstab im ethnischen Brückenkopf

kolat_schaeubleEinen Volltreffer landet Götz Kubitschek bei seiner Beschreibung von islamischen Lobbyorganisationen wie der „Türkischen Gemeinde Deutschlands“ oder dem „Koordinationsrat der Muslime“. Diese wären mitnichten ein Integrationsinstrument, sondern so etwas wie der Generalstab im ethnischen Brückenkopf. Die derzeitigen Einmischungen, Infragestellungen und Unterstellungen im Vorfeld des NSU-Prozesses oder den Häuserbränden in Backnang bzw. Köln seitens der Türkei wertet er als türkischen Versuchsballon, durch den kaum verhüllt die Machtfrage in der Bundesrepublik Deutschland gestellt werde.

Kubitschek greift damit ein Argument auf, das zum Kernbestand rechter Multikulturalismus-Kritik gehört: Nicht- oder schlechtintegrierte Ausländergruppen werden zur fünften Kolonne ihrer Herkunftsländer, Loyalitätsfragen werden zum außenpolitischen Druckmittel. Zum kompletten Artikel bei der Sezession gehts hier lang.

Wie treffend die Beschreibung von türkischen Nationalisten wie Kenan Kolat (Foto oben rechts mit Wolfgang Schäuble) und seiner Organisation als „Generalstab im ethnischen Brückenkopf“ ist, zeigt ein Vorgang aus dem Jahre 2009. Damals versuchte Kolat analog zu der Vorgehensweise in der Türkei, bei der brandenburgischen Landesregierung zu erreichen, dass der Genozid an den Armeniern im Osmanischen Reich aus den Schulbüchern Brandenburgs gestrichen wird. Die FAZ berichtete damals.

Aus der Türkei selbst waren in den vergangenen Jahren ganz offene Äußerungen zu Eroberungs- und Kolonisierungsplänen für Europa zu hören. Im Oktober 2012 kündigte Ministerpräsident Erdogan auf einem Parteitag seiner AKP an „den Islam siegreich nach Westen führen zu wollen“. Im Februar 2010 rief er auf einem von ihm veranstalteten „Kongress für Auslandstürken“ seine aus Europa eingeladenen Landsleute dazu auf, die europäische Kultur mit der türkischen zu „impfen“, um diese Länder zu „türkisieren“. Und vor drei Jahren besuchte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu Bosnien-Herzegowina und hielt in Sarajevo eine aufsehenerregende Rede, in der er ankündigte „das osmanische Reich wiederbeleben zu wollen“.




Ägypten – Tote bei Krawallen

Kairo – Bei Zusammenstößen zwischen Christen und Muslimen in Ägypten sind nach Angaben aus Sicherheitskreisen fünf Menschen getötet worden. Mitglieder beider Religionsgruppen hätten sich in Chusus in der Nähe von Kairo beschossen, sagten die Informanten. Vier der Toten seien Christen und einer sei ein Muslim. Die Gewalt sei am späten Freitagabend ausgesprochen, nachdem christliche Kinder etwas auf die Mauer eines islamischen Glaubensinstituts gemalt hätten. Weitere Einzelheiten lagen zunächst nicht vor. (Quelle: BILD-Newsticker)




Kölner Kita-Geiselnehmer ein Türke

koeln_kitaDer Geiselnehmer in der Kölner Kita gestern war wie vermutet ein Bereicherer, genauer gesagt, ein Türke! Sorry, die Nachricht war uns schon länger bekannt. Wir holen sie hiermit nach. Das Motiv des Täters ist unklar, wahrscheinlich war er beleidigt, weil er beim NSU-Prozeß nicht in die erste Reihe durfte!




Sieben Dönermord-Gedenkstätten, RAF null!

Der NSU-Prozeß hat noch nicht einmal begonnen, bewiesen ist gar nichts, aber bis zum Sommer soll in der Dortmunder Nordstadt eine 400 qm große Gedenkstätte für alle NSU-Mordopfer entstehen. Am Donnerstag, 4.4.2013, gab die Stadt einen Plan für das 32.000 Euro teure Mahnmahl bekannt. Auch in den Heimatstädten der anderen Mordopfer soll es ähnliche Gedenkstellen geben. Die Kommunen Dortmund, Nürnberg, Hamburg, München, Rostock, Kassel und Heilbronn hatten sich darauf verständigt, jeweils mit einheitlicher Botschaft Gedenkstätten für alle Mordopfer zu errichten. Die linksextreme Terrorbande RAF hat nachweislich 34 Morde, mehrere Entführungen und zahlreiche Banküberfälle und Sprengstoffattentate mit einer Vielzahl von Verletzten und Sachschäden in Millionenhöhe begangen. Die Täter sind teilweise bis auf den heutigen Tag nicht gefaßt. Sympathisanten dieser Verbrecher brachten es bis in höchste Regierungsämter. Kennt jemand einen Gedenkstein? Ich nicht!




Video: Gegen den linken Meinungsfaschismus

13bDie größte Gefahr für den freien demokratischen Rechtsstaat ist – neben dem Islam – der linke Meinungsfaschismus, der sich durch den „Marsch der Institutionen“ der linken 68er überall in unserer Gesellschaft festgesetzt hat. Linke Medien versuchen dem Bürger ihr verdrehtes Weltbild aufzupfropfen und setzen dazu auch ganz bewusst Lügen in die Welt, wie ein aktuelles Beispiel der SZ gerade zeigt. Der „Kampf gegen Rechts“ – schon vom Begriff her irrelevant – ist mittlerweile zu einem gnadenlosen Unterdrücken aller Meinungen pervertiert, die vom linken Mainstream abweichen. Der gesunde Menschenverstand wird vorsätzlich mit Füßen getreten, und dies unterstützen mittlerweile sogar weite Teile der vermeintlich „konservativen“ Parteien CDU und FDP, die sich diesem linken Zeitgeist in einem widerlichen Opportunismus anzubiedern versuchen. In München ist jeden Samstag zu beobachten, wie sich dieser linke Meinungsfaschismus auf der Straße austobt.

(Von Michael Stürzenberger)

Die Münchner Allianz der Vertuscher in Medien und Politik verschweigt die skandalösen Fakten, die es geradezu massenhaft rings um den terrorunterstützenden Finanzier und den verfassungschutzbekannten Planer des ZIEM-Projektes gibt:

Der verlängerte Arm dieses Schweige-Kartells ist die linke Straßen-Guerilla, die jeden Freitag fünf Stunden und jeden Samstag sieben Stunden lang mit einem in diesen Kreisen nicht zu erwartenden Fleiß die Kundgebungen der FREIHEIT massiv zu stören versucht. Das Plärren der radikalen Linken ist oft so laut, dass man die Fakten kaum noch hören kann, die wir bei der Kundgebung den Bürgern zu vermitteln versuchen. Man beachte auch den Ex-Nazi Felix Benneckenstein, der jetzt einen kleinen Schritt seitwärts zu den extremen Linken gemacht hat und jetzt alles bei unseren Kundgebungen aus vorderster Reihe akribisch filmt:

Die Polizei in München lässt diese linken Brüller meist unbehelligt gewähren, da dies zur Meinungsfreiheit dazugehöre. Sie hätten das Recht, eine „opponierende Meinung“ kundzutun. Dass diese linksverdrehten Figuren nur destruktiv-aggressiv-diffamierende Slogans wie „Halts Maul“, „Hetze, bla bla bla“, „Lügen“, „Alerta, Alerta, Antifaschista“ oder „Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda“ plärren, ist offensichtlich egal. Hier drängt sich der Verdacht auf, dass es im Interesse der rot-grünen Stadtregierung und wohl auch mancher linker Verästelungen in Münchner Polizeikreisen zu sein scheint, dass die Kundgebungen der FREIHEIT und damit auch das Unterschriftensammeln für das Bürgerbegehren derart massiv gestört werden.

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Es widerspricht eben dem linken Mainstream, die Fakten über den Islam auszusprechen oder gar ein Bürgerbegehren gegen das Skandalprojekt „Europäisches Islamzentrum“ zu veranstalten. Die Fäden dieses politischen Kampfes laufen in der „Fachstelle gegen Rechtsextremismus“ zusammen, die von der extremen Linken Miriam Heigl geleitet wird, die auch schonmal Artikel in einer marxistischen Zeitung veröffentlicht und direkt dem roten Oberbürgermeister Ude unterstellt ist.

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Assistiert wird dieser Kampf von linken Medien wie der Süddeutschen Zeitung, die ihren Gesinnungsjournalismus gerade eindrucksvoll unter Beweis stellt: Wahrheitswidrig behauptet sie, dass es ein Teilnehmer der FREIHEIT-Kundgebung am 23. März gewesen sei, der geschrieen hätte:

„Deutsche, wehrt Euch, kauft nicht bei Juden!“

Bereits einen Tag nach dieser Falschmeldung der Sozialistischen Süddeutschen Zeitung bestätigte die Pressestelle des Münchner Polizeipräsidiums, dass dies in Wahrheit von einem linken Gegendemonstranten gerufen wurde. Die SZ ignorierte die Aufforderung der FREIHEIT zu einer Gegendarstellung und lässt die Lüge in ihrem Online-Artikel bis zum heutigen Tag ganz bewusst stehen:

Micky Wenngatz sagt: „Gerade die Schlagzeilen der letzten Tage zeigen nur allzu deutlich, wie Rassismus und Diskriminierung auch heute noch in unserer Gesellschaft vorkommen.“

Ermittlungen wegen Volksverhetzung

Wie zutreffend das ist, kann man an diesem Samstag einige hundert Meter weiter beobachten. Dort, am Richard-Strauss-Brunnen, haben sich die Sympathisanten der rechtspopulistischen Gruppierung „Die Freiheit“ versammelt. Gegen einen der Teilnehmer, einen 60-jährigen Mann, ermittelt jetzt die Polizei wegen Volksverhetzung. Er soll gerufen haben: „Deutsche wehrt euch, kauft nicht bei Juden.“

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Über eine Woche nach der Aufforderung zur Gegendarstellung schickte der „Konzernbereich Recht“ der SZ eine Mitteilung, dass „die Voraussetzungen“ hierfür „materiell nicht gegeben“ seien. Es bleibt der FREIHEIT nichts anderes übrig, als der Wahrheit über Anwalt zu ihrem Recht zu verhelfen, um diese üble vorsätzliche Diffamierung aus der Welt zu schaffen.

Weitere Fotos der FREIHEIT-Kundgebung am Münchner Rindermarkt vom 30. März, die einen Eindruck dieser linken Wirrköpfe und Störer vermitteln:

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Wir fordern:

KAMPF GEGEN LINKS!

(Kamera: Libero; Fotos: Roland Heinrich)




Ja, Ihr seid linksextrem!

Grüne LinksextremEs kommt nicht oft vor, dass man Stellungnahmen der Grünen und der Linkspartei unterschreiben kann, aber dieses Mal geht einem das Herz auf ob dieses politischen Coming-Out. Mit der Kampagne „Ich-bin-linksextrem“ zeigen uns diese beiden Parteien, welch Geistes Kind sie sind bzw. beherbergen und wie man deren Politik einzuschätzen hat. Die Begründungen dazu sind allerdings Unsinn.

(Von Marc Doll, Wieder-Gründungsmitglied Weiße Rose)

Torben Schulz ist linksextrem, weil er „nicht alles glaubt, was in der Zeitung steht“, Marius Karl ist linksextrem, weil „gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht beim Geld aufhören darf“. Der nächste ist linksextrem, weil er Homophobie doof findet und so geht die Reihe der „Geständnisse“ weiter. Wer sich davon nicht sofort veräppelt fühlt, erinnert sich womöglich an das letzte Vorstellungsgespräch, bei dem der müffelnde Bewerber ohne Schulabschluss seine größte und einzige Schwäche mit „zu fleißig“ umschreibt und es erschleicht einem die Angst, dass man vielleicht, ohne es zu wissen, nicht selbst linksextrem ist, weil man gestern den Abwasch hat stehen lassen.

Linksextrem bedeutet offenbar „gegen Intoleranz“ zu sein (und deshalb intolerant sein zu dürfen), jedem (auf Kosten der Arbeitenden) ein „schönes Leben zu wünschen“, „nicht wegzusehen“, wenn andere Menschen (sofern Migrationshintergrund) „verrecken“ und für eine „extrem demokratische Welt“ einzutreten (in der jede nicht-linke Meinung verfolgt und verboten wird) – Ergänzungen durch mich. Diese wohlklingenden Positionierungen könnten von Leuten aller politischen Ausrichtungen, ja bis hinein ins rechtsextreme Lager, getätigt werden und sagen deshalb nichts über die politische Richtung aus.

Was hier wirklich stattfindet, ist eine Verschleierung des linksextremen Wesens durch Benutzung positiv konnotierter Werte, hinter denen sich das Gegenteil verbirgt, mit der Absicht, dass diese verfassungsfeindliche Gesinnung gesellschaftsfähig wird. Eine klassische Täuschung eben. Aber darüber hinaus sollen diese Begründungen auch als Legitimation für Gewalt und Verleumdung dienen, gegen jene vorzugehen, die (aus linksextremer Sicht) „intolerant“ sind und den Menschen „kein schönes Leben“ wünschen – und da fallen nicht nur eine Menge Bürger drunter, sondern gleich auch die, die – und sei es aus beruflichen Gründen – solche Menschen nicht wie Aussätzige behandeln, sondern wie es das Grundgesetz vorschreibt. So wurden regelmäßig Gaststättenbetreiber durch eingeschlagene Scheiben, Vandalismus und Bedrohungen in den beruflichen Ruin getrieben, weil sie nichts weiter taten, als Menschen zu bewirten, die laut linkem Gedankengut keine Menschenrechte besitzen und in linksextremen Systemen naturgemäß vernichtet werden.

Der erste Grund, warum Linksextremisten eben nicht die netten Menschenfreunde von nebenan sind, die nur das Beste im Sinn haben, ist das Fehlen der universellen Allgemeingültigkeit bei den oben genannten Bekenntnissen bei gleichzeitiger extrem asymmetrischer Kriegsführung, wenn es um das so gepriesene „offensive Vorgehen“ geht. Nicht das Ablehnen von Intoleranz ist linksextrem, sondern die Ausweitung des Begriffs bis hin zur Legitimation von Gewalt und Rechtsbrüchen auf der einen Seite, während man extremste Intoleranz gegenüber allem zeigt, was dem eigenen Weltbild widerspricht. Nicht der Wunsch nach einer „extrem demokratischen Welt“ ist linksextrem, sondern die Definition, wer in dieser „extrem demokratischen Welt“ alles so seine Meinung äußern darf und wer nicht und welche Repressionen politisch Andersdenkende darin erfahren würden. Oder anders ausgedrückt: die Ablehnung einer extrem demokratischen, oder überhaupt demokratischen Welt, ist linksextrem.

Der liebe Linksextremist „schaut gerne hin“, wenn „Menschen verrecken“, außer es sind von Türken totgetretene Menschen, denn dann gilt dieses hehre Bekenntnis nicht nur nicht mehr, sondern man geht sofort „offensiv“ gegen die vor, die dort „Hinschauen“ und knüppelt sie im Zweifelsfall nieder. Ansonsten herrscht lautes Schweigen im linksextremen Blätterwald. Es geht dem Linksextremisten also nicht darum, den Tod eines Menschen zu betrauern, sondern ihn instrumentalisieren zu können. Passt der Tod ins eigene Weltbild, ist der Tod eines Menschen also nützlich, so startet die Lichterkette. Passt er nicht, wird alles unternommen, um dies zu vertuschen, notfalls mit Gewalt. Angesichts dieser Tatsache mutet es wie ein schlechter Witz an, wenn Linke irgendwas von Mitgefühl oder „Hinsehen“ faseln.

Weiter schreibt eine Clara Belz, dass sie offenbar deshalb linksextrem sei, weil sie gegen Neonazis und Atomkraft ist und zwar „seit sie denken kann“, was ihr bei den Aussagen eh niemand abnimmt. Ebenso wenig nimmt man der lieben Clara ab, sich gegen Sexismus und Rassismus zu stellen, denn dann wäre sie ja Islamkritikerin, aber hier steht der Linksextremist von Welt eher auf und kämpft gegen die, die Sexismus und Rassismus ansprechen, um muslimischen Frauen zu zeigen, wie sinnlos es ist, in Deutschland Emanzipation auch nur zu versuchen.

Dass „Mein Kampf“ in der islamischen Welt als Bestseller gilt, man sich bei Hisbollah und Hamas auch mal gerne mit dem Hitlergruß begrüßt und gleichzeitig die politische Linke diesen Terrororganisationen nicht unbedingt abgeneigt ist, schwächt jetzt auch ein wenig Belz‘ Glaubwürdigkeit bei Neonazis ab. Sie sieht hin, wo es ihr passt, halluziniert sich wahrscheinlich Rassisten her, wo keine sind – und wo es der Ideologie hilft, unterstützt man erzkonservative, reaktionäre Systeme, die in Sachen Sexismus und Rassismus weltweit unübertroffen sind. Der linksextreme Widerspruch schreit zum Himmel, wenn man an deren Mär vom edlen Ziel glaubt.

Linksextremisten haben aber keines, nicht eines dieser hoch gesteckten Ideale zum Ziel, weil sie stets mit zweierlei Maß messen und dadurch für jeden ersichtlich ist, dass dies nur Fassade für ihre eigentliche Grundlage ist: das Wohl der Ideologie. Was der Ideologie nützt, ist moralisch und gut. Was ihr schadet, ist schlecht. Unter dieser Prämisse spielen Menschenrechte, Würde, Anstand, Demokratie keine Rolle, sondern sind nur die Garnitur, um uns den stinkenden Kothaufen namens Sozialismus schmackhaft zu machen.

Man kann natürlich leugnen, dass der Kapitalismus einem ein Leben in Freiheit und Wohlstand beschert hat, wodurch man überhaupt erst solchen Müll schreiben kann anstatt 14 Stunden am Tag auf dem Feld zu arbeiten oder völlig unemanzipiert die Kinder zu hüten hätte und man kann so „ideologisch herausgefordert“ sein, dass man im zweitschlimmsten Menschenvernichtungssystem aller Zeiten das Wohl der Menschheit findet. Aber dem Anspruch des Moralischen wird dies nicht gerecht. Und dem des Denkens schon dreimal nicht.

Linksextrem bedeutet weiterhin, dass man die Verfassung dieses Landes ablehnt und zwar gerade WEIL diese universelle Gültigkeit besitzen. Besonders die ersten 20 Artikel unseres Grundgesetzes – die Grundrechte – werden von dieser Bande regelmäßig mit Füßen getreten, wenn es darum geht, sie mit der eigenen Ideologie abzugleichen.

Wie steht es mit der Anerkennung der Würde eines, sagen wir mal Mitglieds der Identitären Bewegung? Begrüßt man den normal, setzt sich mit ihm bei einem Bier an den Tisch und diskutiert über die unterschiedlichen Ansichten, nur um sich danach zu einigen, dass man zwar in der Politik unterschiedliche Ansichten hat, aber der Mensch (!) dahinter immer noch ein Mensch ist und zudem freundlich und nett zu einem war? Nein, der Mensch interessiert den Linksextremisten nicht die Bohne. Es zählt einzig die politische Ansicht, die entscheidet, wer Würde besitzen darf und wer nicht. Wer am Leben bleiben darf und wer nicht.

Wie sieht es mit der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2) aus, wenn linksextremistische Gewalt- und Tötungsdelikte gerade Hochkonjunktur erfahren und Linksterroristen umjubelt werden, wenn sie wieder einmal einen Andersdenkenden mit Eisenstangen traktiert haben? Während die um 52% geringere rechtsextreme Gewalt (zurecht) von allen Gesellschaftsschichten abgelehnt wird, so teilen Extremisten Gewalt in gute und schlechte Gewalt ein. Es spielt also für sie eine Rolle, welche Farbe der Schnürsenkel hat, der gerade ein Gesicht zu Matsch verarbeitet und nicht die Tatsache, dass Gesichter-zu-Matsch-verarbeiten grundsätzlich falsch ist. Die Ideologie steht eben über dem Grundgesetz, selbst über dem Leben selbst.

Wie nehmen es Linksextremisten mit der Gleichberechtigung (Artikel 3)? Werden deutsche Opfer genauso betrauert wie ausländische? Wird das Christentum genauso behandelt wie der Islam? Wird tibetianischer oder palästinensischer Patriotismus genauso bewertet wie sein deutsches Pendent, welches jeder Linksextreme „zum Kotzen“ findet? Warum ist der Kampf für einen eigenen Staat mit homogenen Volk den Kosovaren und Palästinensern erlaubt, während Deutschen dieses Recht abgesprochen wird? Was ist mit der Gleichberechtigung der Frau in islamischen Ländern? Wie viele linksextremistische Islamkritiker gibt es? Und vor allem: werden politisch Andersdenkende genauso respektiert und toleriert wie selbst Verbrecher aus den eigenen Reihen?

Man könnte reihum so weiter machen. Die Meinungsfreiheit ist der schlimmste Dorn im Auge der Linksextremisten, erlaubt diese doch allen Menschen nicht nur eine andere politische Einstellung zu besitzen, sondern auch die wahre Natur des linken Systems zu offenbaren, den schreienden Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit und deshalb so sehr von Linksextremisten gehasst wird. Auch der Schutz der Familie bedeutet ihnen genauso wenig wie die Versammlungsfreiheit oder die Vereinigungsfreiheit oder Dutzende andere Rechte, die für eine freie, mündige Gesellschaft elementar sind.

Es ist somit kein Zufall, sondern in erdrückender Weise ersichtlich, warum linksextreme Staaten immer und systembedingt nichts außer Mord, Leid, Verfolgung, Unterdrückung, Verelendung und Verrohung mit sich bringen, wenn sich genau hier im Kopf des kleinen, linksextremen Wohlstandskindes schon im Ansatz der Katalog der Verbrechen abzeichnet, der später Gesetz werden soll. Ein Staat, der von Linksextremisten gestaltet wird, wäre somit nur eine Neuauflage der bereits aus der Geschichte bekannten Menschenvernichtungssysteme und deshalb ist es gut und richtig, dass solche Irren vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

Es bleibt nur zu hoffen, dass dies bald auch die Parteien mit einschließt, in denen ein solches Milieu problemlos gedeihen kann und irgendwann als Parlamentarier über das Schicksal dieses ihnen so verhassten Landes bestimmt. Und möglicherweise hilft dieses Bekenntnis ja eines fernen Tages, wenn sich besagte Parteien für ihre Politik vor dann unabhängigen Gerichten rechtfertigen müssen. In jedem Fall haben Grüne und Linke heute schon jedes moralische Recht verloren über liberale, konservative und rechtsdemokratische Bürger dieses Landes zu urteilen, die genau das leben, was Linke ständig von sich behaupten, während sie das Gegenteil tun.