Video: Lengsfeld & Radke bei Maischberger

Sandra Maischberger, eine der bekanntesten Vertreterinnen der Erziehungsjournaille, widmet sich heute um 21.45 Uhr in der ARD dem Vorwurf der Lügenpresse. Die Sendungsbeschreibung zeigt, dass es hier nicht etwa um Einsicht geht, sondern eher darum, den Kritikern mit Ironie und Gegenvorwürfen zu begegnen: „Immer häufiger wird aus sachlicher Kritik ungebremste Wut, die auf Demonstrationen und im Internet ausgelebt wird“, heißt es da, ohne zu reflektieren, dass diese angeblich „ungebremste Wut auf Demonstrationen“ in den allermeisten Fällen erst in den Lügenberichten darüber entsteht. Aber wenigstens wurden mit Vera Lengsfeld und Pegida-Spaziergänger Joachim Radke heute zwei Gäste eingeladen, die den Volkserziehern und Lügenjournalisten wie Ulrich Wickert und den linksverstörten Farbtupfer Sascha Lobo (hoffentlich) die Stirn bieten werden. Außerdem mit dabei: der Düsseldorfer Medienwissenschaftler Professor Gerhard Vowe, der die Journalisten in einer Art Blase lebend sieht.

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Focus: Die Eliten müssen umdenken!

[…] Trump wurde nicht zum Präsident gewählt, weil er so ein toller Hecht ist, sondern weil die Menschen es satthaben, dass sich das oberste Prozent der Bevölkerung ausschließlich um sich selbst kümmert und sich bereichert, während der Rest auf der Strecke bleibt und obendrein für dumm verkauft wird. So lange die Eliten Andersdenkende als dumm oder noch schlimmeres und sozial Schlechtergestellte als faul bezeichnen und sich parallel völlig realitätsfern zumeist auf dem Parkett schicker Hotels und Wohngegenden, exklusiver Events und Businessclubs, hipper Bars und Nobelrestaurants oder auf Golf- beziehungsweise Tennisplätzen bewegt, wird auch zukünftig von den kommenden demokratischen Wahlen in der westlichen Welt „überrascht“ werden. […] (Und das ist auch gut so!)




„Zivilisierte zuerst“ – Wirklich?

zivilisierteMichael Klonovsky schlägt in seinem Artikel „Zivilisierte zuerst“ ein Bündnis zwischen den deutschen Nichtmoslems mit den 50 Prozent der hier lebenden zivilisierten Moslems gegen die 50 Prozent hier lebenden nicht zivilisierten Moslems vor. Schon die Aufteilung muß einen stutzig machen. 50 Prozent der hier lebenden Moslems sollen zivilisiert sein, die anderen 50 Prozent nicht. Ist das so? Wer gehört zu welcher Gruppe, und wer sollen unsere zukünftigen Bündnispartner gegen die anderen, die nicht zivilisierten Moslems sein?

(Eine Replik von Daniel Rossmann)

Hier einige Bündniskandidaten:

Betül Ulusoy

Ulusoy ist Vertreterin einer Generation von leistungswilligen, loyalitätsfähigen, aber sehr religiösen Migranten. So die Zeitung „DIE WELT“. Sie ist Juristin, hat hier also unser Rechtssystem studiert und ihr Rechtsreferendariat gemacht. Das spricht absolut für Integration oder? Wäre sie nicht eine ideale Bündnispartnerin? Später wurde über Betül Ulusoy wie folgt berichtet:

Betül Ulusoy ist eine aus Talkshows bekannte junge Christdemokratin, die juristisch durchgesetzt hatte, während eines Referendariats im Bezirksamt Neukölln ein Kopftuch tragen zu dürfen. Nach dem gescheiterten Putsch gegen Erdogan im Juli twitterte sie: „Alles hat doch sein Gutes: Zumindest kann jetzt die Säuberung vom Schmutz erfolgen.“

Aydan Özoguz

Özoguz hat es bis zur Integrationsministerin geschafft. Noch integrierter geht es kaum, als daß einer Türkin in einem fremden Land, in Deutschland, vom Deutschen Volk Regierungsverantwortung anvertraut wird. Sie genießt hohe Anerkennung in ihrer Partei, der SPD und sogar beim politischen Gegner. Seit 2011 ist sie eine von sechs stellvertretenden Vorsitzenden der Bundes-SPD. Bei der Bundestagswahl 2013 wurde sie erneut in ihrem Wahlkreis Wandsbeck als Direktkandidatin in den Bundestag gewählt. Im März 2011 riet sie in dieser Funktion den deutschen Muslimen, die von Innenminister Hans-Peter Friedrich einberufene Deutsche Islamkonferenz zu boykottieren, weil Friedrich diese zu einer „Sicherheits-Partnerschaft“ mit dem Staat gegen Islamisten erklärt hatte. Anfang November 2016 sprach sie sich gegen ein generelles Verbot von Kinderehen aus, da es junge Frauen im Einzelfall „ins soziale Abseits drängen“ könne. Im November 2016 kritisierte sie die Sicherheitsbehörden bei ihrem Vorgehen gegen die verbotene Gruppierung „Die wahre Religion“, die hinter der Koranverteilungskampagne „LIES!“ in Deutschland stand, und verlangte ein Handeln mit „Augenmaß“.

Cemile Giousouf

Giousouf gehört dem „Leadership-Programm“ der Bertelsmann-Stiftung an, einem Netzwerk für Führungskräfte aus Migrantenverbänden. Giousouf ist seit 2011 Mitglied im Bundesnetzwerk Integration der Bundesgeschäftsstelle der CDU Deutschlands und dort für die strukturelle Entwicklung zuständig. Des Weiteren gehört sie dem „Netzwerk Integration“ der Konrad-Adenauer-Stiftung an und vertritt das DTF in der Steuerungsgruppe „Zukunftsforum Islam“ der Bundeszentrale für politische Bildung. Am 30. Juni 2012 wurde sie auf dem 34. Parteitag der CDU Nordrhein-Westfalen in Krefeld in den Landesvorstand der CDU Nordrhein-Westfalen gewählt. Sie erhielt 61 % der Delegiertenstimmen und erzielte das drittbeste Ergebnis als Beisitzerin. Im 18. Deutschen Bundestag ist sie Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Kann man sich vorstellen daß so jemand nicht zivilisiert und bestens integriert ist?

Cemile Giousouf unterhält Kontakt zu der vom Verfassungsschutz beobachteten islamischen Gruppe Milli Görüs und hat sich inzwischen als Verehrerin und Verteidigerin des türkischen Diktators Erdogan in bestimmten Kreisen einen gewissen Ruf erworben. Über die AfD sagt sie:

„Die AfD will unser Grundgesetz und die Gesellschaft grundlegend verändern und in die Vergangenheit katapultieren. Es ist die AfD, die Deutschland zu Saudi-Arabien machen will, nicht Memet, der bei Opel arbeitet.“

Bilkay Öney (SPD) ist Mitglied in folgenden Organisationen:

• German-American-Young-Leader der Atlantik-Brücke e. V. (2003)
• World-Young-Business-Achiever (WYBA) Finalistin Deutschland (2003)
• Mitglied der Bundesversammlung zur Wahl des deutschen Bundespräsidenten 2004
• European-Young-Leader der Atlantik-Brücke e. V. (2005)
• German-Israeli-Young-Leader der Bertelsmann-Stiftung (2008)
• Marshall-Memorial-Fellow des German Marshall Fund (2009)
• Bund Deutscher PfadfinderInnen
• Mitglied im Beirat von Türkiyemspor Berlin (bis zur Beiratsauflösung)

und war in der grün-roten Regierung in Baden-Württemberg unter Winfried Kretschmann Integrationsministerin. Noch zivilisierter und integrierter geht es kaum noch.

Öney setzte sich als erste Staatsministerin eines Bundeslandes im Bundesrat für die doppelte Staatsbürgerschaft ein. Die Schwierigkeiten der deutschen Behörden, die Anschlagspläne und Mordserie der rechtsextremistischen Terrorzelle NSU frühzeitig und umfassend aufzudecken, seien nach Öney auch mit der Existenz eines „tiefen Staates“ in Deutschland zu erklären.

Wikipedia schreibt über sie:

„In der Flüchtlingskrise zählt Öney zu den Stützen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Selbst die CDU zollt Respekt“. Öney wirbt in Bürgerversammlungen selber für die Regierungspolitik in der Flüchtlingsunterbringungsfrage und sucht dabei auch „den Schulterschluss mit der CDU.“

Lamya Kaddor

Am 8. November 2009 wurde Lamya Kaddor mit dem Förderpreis des Rotary Clubs ausgezeichnet. Der Laudator Michael Rubinstein, Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Duisburg, Mülheim/Ruhr, Oberhausen, betonte den Einsatz Kaddors für das interreligiöse Gespräch und einen liberalen, aufgeklärten Islam. Kaddor versuche immer wieder „Vorurteile abzubauen und Brücken aufzubauen“.

2009 wurde das von Kaddor initiierte und zusammen mit Rabeya Müller und Harry Harun Behr herausgegebene Schulbuch Saphir 5/6 auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Ehrenpreis des Best European Schoolbook Award 2009 ausgezeichnet. Zur Begründung hieß es:

Anerkannt wird, dass Saphir den Islam verständlich und klar darstellt, die Themen mit dem Alltag der jungen Menschen in Deutschland verbindet und Bezüge zu anderen Religionen herstellt.

Das Buch erschien im August 2008 als erstes deutschsprachiges Schulbuch für Islamkunde an öffentlichen Schulen. Es war das erste Schulbuch, das von deutschen Kultusministerien der Bundesländer für diesen Unterricht genehmigt wurde. Seit 2008 wird es in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Niedersachsen und Bremen eingesetzt. Das Buch wird vom Münchner Kösel-Verlag verlegt. Eine Vielzahl von Pädagogen und Islamwissenschaftlern wirkten als Autoren an dem Buch mit, das inhaltlich mit Abbildungen, Graphiken, Fotos, Kalligraphien und Texten arbeitet. Das Buch erhielt ein großes Medienecho.

Am 30. Oktober 2010 wurde sie in Madrid zu einer der einflussreichsten muslimischen Frauen Europas gewählt. Im Rahmen einer Gala mit Cherie Blair, der Rechtsanwältin und Ehefrau des früheren britischen Premierministers Tony Blair als Festrednerin, erhielt sie den erstmals vergebenen European Muslim Woman of Influence Award.

Am 30. November 2011 zeichnete die Bundesregierung Lamya Kaddor mit der Integrationsmedaille aus. Staatsministerin Maria Böhmer überreichte ihr den Preis während einer Feierstunde im Bundeskanzleramt in Berlin. Mit der Medaille werden Personen geehrt, die sich durch herausragendes persönliches Engagement in besonderer Weise um die Integration verdient gemacht haben.

Am 18. Februar 2015 verlieh der Landesverband Schleswig-Holstein des Bundes Deutscher Kriminalbeamter Lamya Kaddor für ihr Engagement im Einsatz gegen Radikalisierung und für besondere Verdienste in der Kriminalitätsbekämpfung (gegen Islamismus) die „Nick-Knatterton-Mütze“. 2016 erhielt sie den Literaturpreis Das politische Buch der Friedrich-Ebert-Stiftung für „Zum Töten bereit. Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen.“ Der Preis zählt nach Angaben der Organisatoren zu den wichtigsten Sachbuchpreisen im deutschen Sprachraum und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Jury würdigt das Buch als herausragend. Es leiste einen wichtigen Beitrag zu den hochaktuellen Debatten um Integration, Vermeidung von Radikalisierung und das Zusammenleben in der Zuwanderungsgesellschaft.

2016 wurde Kaddor ferner mit dem Integrationspreis der Stiftung Apfelbaum ausgezeichnet. Der Preis wurde ihr für „ihren Einsatz für den Abbau von Vorurteilen und den interreligiösen Dialog“ verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert. Unter den früheren Preisträgern der Stiftung Apfelbaum sind Hans Küng, Alice Schwarzer, Rupert Neudeck, Kurt Biedenkopf, Hanns-Dieter Hüsch und Johannes Rau.

2016 sprachen ihr die Novitas BKK und die Stadt Duisburg den Duisburger Integrationspreis zu. Zur Begründung heißt es:

„Die als Tochter syrischer Einwanderer im westfälischen Ahlen geborene Kaddor tritt in zahlreichen Büchern sowie als Gründerin und 1. Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes e. V. für ein grundgesetzkonformes Islamverständnis ein – ja, sie belegt, dass sich die Anerkennung des Grundgesetzes und die Anerkennung des Korans nicht ausschließen.“

Der Preis wird seit 2010 unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters von Duisburg jährlich vergeben und ist mit 2.500 Euro dotiert.

Im Januar 2010 erschien ihr Debattenbuch Muslimisch, weiblich, deutsch. Mein Weg zu einem zeitgemäßen Islam, mit dem sie der „schweigenden Mehrheit“ der Muslime in Deutschland erstmals ein Gesicht geben will. Bundestagspräsidet Norbert Lammert kommt in einer Rezension ihres 2010 erschienen Buches „Muslimisch, weiblich, deutsch. Mein Weg zu einem zeitgemäßen Islam“, mit dem sie der „schweigenden Mehrheit“ der Muslime in Deutschland erstmals ein Gesicht geben will, zu dem Ergebnis:

„Tatsächlich ist das Problem von Migration und Integration in Deutschland nicht, dass wir zu viel Zuwanderung, sondern dass wir zu wenig Einbürgerung haben. Warum dies so ist und warum es sich ändern muss, dafür vermittelt das Buch beachtliche Hinweise.“

Lamya Kaddor setzt sich für einen flächendeckenden islamischen Religionsunterricht als ordentliches Schulfach in Deutschland ein.
2016 sagte Sie in einer Talkshow des WDR:

„Wir sollten uns darüber bewußt werden, wir sind ein Einwanderungsland. Deutsch sein bedeutet in Zukunft einen Migrationshintergrund zu haben, das bedeutet deutsch sein in Zukunft. Nicht mehr autochton, blaue Augen, helle Haare und ja wir sind alle deutsch sondern deutsch bedeutet auch ein Kopftuch zu tragen, ein rotes was weiß ich was zu tragen, dunkelhaarig zu sein oder wie auch immer zu sein, das bedeutet heute deutsch sein.“

Serap Güler

Güler war Referentin im Ministerbüro des damaligen Integrationsministers Armin Laschet. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010 wechselte sie in das Gesundheitsministerium der Gesundheitsministerin Barbara Steffens als Pressereferentin. Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2012 errang Serap Güler über die Landesliste ihrer Partei ein Mandat. Ihr Wahlkreis ist Köln-Mülheim. Im Landtag ist sie eine der Schriftführerinnen und zudem Fraktionssprecherin für den Arbeitskreis Integration. Am 4. Dezember 2012 wurde sie auf dem CDU-Bundesparteitag in den CDU-Bundesvorstand gewählt. 2014 wurde Güler mit dem besten Ergebnis zur stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Köln gewählt.

Die „einem liberalen Islamverständnis zugeneigte Abgeordnete“ Serap Güler ist dem christlich-sozialen Flügel der CDU zuzuordnen (sie ist u. a. Mitglied des CDU-Arbeitnehmerflügels CDA). Auch außerhalb der Partei engagiert sie sich für die katholische Soziallehre, z. B. im Kolpingwerk: „Dass es sich dabei um eine katholische Einrichtung handelt, sollte einen Andersgläubigen nicht davon abhalten, diese solidarische Arbeit zu unterstützen.“

Ist Frau Güler nicht ein Musterbeispiel für gelungene Integration? Die Unterschriftenaktion des früheren hessischen CDU-Landeschefs Roland Koch gegen die doppelte Staatsbürgerschaft empfindet Serap Güler heute noch als schwere Hypothek. Dass sich junge Doppelstaatler im Rahmen der Optionsregelung künftig für einen Pass entscheiden müssen, findet sie „nicht mehr zeitgemäß“. Im Gegensatz zu Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften hätten alle Parteien die Integrationspolitik in den letzten Jahrzehnten „völlig verschlafen“, kritisiert Güler. Sie spricht sich für konfessionellen islamischen Religionsunterricht und gegen Ethikunterricht in Deutschland aus und hat keine Berührungsängste mit den unter Verfassungsschutz stehenden Grauen Wölfen.

Man könnte noch lange fortfahren und ähnliches berichten über Tülay Schmidt, die Frau von Nils Schmid, dem SPD-Chef in Baden-Württemberg, die Werbung für die Grauen Wölfe macht und deren Mann dafür den AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen öffentlich ungestraft als Rassisten bezeichnen darf, mit Minise Demiral, der 1. Ehefrau von Sigmar Gabriel, die dafür sorgt, daß Gabriel immer dort ist, wo angeblich gegen Muslime gehetzt wird. Schweinekopf-Anschläge auf geplanten Moscheebauplätzen führen zum mutigen Auftauchen des SPD-Chefs, während das Abbrennen und Schänden von Kirchen in Deutschland für diesen Mann keinen Grund zum Handeln darstellen.

Das sind nur einige ganz wenige Beispiele für diejenigen zivilisierten Muslime, mit denen wir uns nach der Ansicht von Herrn Klonovsky gegen die radikalen und unzivilisierten Moslems verbünden sollen. Das sind nur einige wenige Beispiele dafür, wie unser Denken durch ein solches Bündnis verändert wird und in Folge unser Land verändern wird.

Vielleicht ist es einigen aufgefallen, daß alle hier beschriebenen „zivilisierten Moslems“ Frauen sind. Gibt es keine zivilisierten männlichen Moslems?

Mir ist nur einer eingefallen (abgesehen von Aiman Mazyek und Bajrambejamin Idriz, über die man hier, glaube ich, kein Wort mehr verlieren muß) und mit dem würde ich mich tatsächlich verbünden. Allerdings hätte ich nicht den geringsten Zweifel daran, daß dieser Moslem bald den islamischen Glauben ablegen würde, würden wir noch in einem christlichen Land und nicht in einem multireligiösen und multikulturellen Irrenhaus leben, das immer mehr ins Böse abgleitet: Ismael Tippi.

Ja, es gibt die zivilisierten Moslems, mit denen wir uns verbünden können. Sie stellen aber nicht, wie Klonovsky schreibt, 50 Prozent der hier lebenden Moslems dar, sondern vielleicht zwei Prozent. Die übrigen 48 Prozent der angeblich „zivilisierten Moslems“ mögen nicht gewalttätig sein und sie mögen nicht „islamistisch“ im herkömmlichen Sinne des Wortes sein, ihre passive Akzeptanz der im Koran enthaltenen Lehren und der damit verbundenen Erniedrigung von Nichtmoslems dürfte sich aber von derjenigen ihrer Brüder in islamischen Ländern kaum unterscheiden. Dort sind aufgrund dieser passiven Akzeptanz der Lehre des Islam Nichtmoslems in der Regel Menschen zweiter Klasse, teils entrechtet, fast immer erniedrigt und entwürdigt und oft drangsaliert verfolgt.

Daß dieses Denken zumindest partiell auch in Deutschland eingezogen ist und inzwischen weit über die islamische Gemeinschaft hinausreicht, zeigt sowohl die öffentliche Förderung der oben beschriebenen Personen als auch das allgemeine Schweigen zu den Drangsalierungen, die Christen, insbesondere Nichtmoslems, heute in den Ausländerheimen mitten in Deutschland, in einem ehemals christlichen Land (ich sage ehemals christlich, denn in einem christlichen Land wäre so etwas undenkbar) erleiden.

Die AfD ist angetreten, um genau dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten und Deutschland im positiven Sinne wieder ein Stück deutsch zu machen. Deutschland ein Stück von dem zurückzugeben, was Deutschland ausgemacht hat und was es inzwischen ein Stück weit verloren hat, nämlich Rechtsstaatlichkeit und christliche Werte. Das ist die Aufgabe der AfD. Nicolaus Fest hat sie in klarster Weise formuliert.

Zuletzt aber noch ein Gedanke. Daß es überhaupt so weit gekommen ist, daß es überhaupt zu den Zuständen gekommen ist, die jetzt in unserem Land herrschen, das ist einer geistigen Transformation in unserem Land geschuldet, die der Transformation der Lebenswirklichkeit, die wir jetzt erleben, lange vorausgegangen ist. In einem wahrhaft christlich geprägten Land hätte eine solche Entwicklung nicht stattfinden können. Die in diesem Land herrschende Kultur hätte eine solche Entwicklung unmöglich gemacht. Möglich wurde all das erst durch die Zerstörung dieser Kultur, die in unnachahmlicher Weise der Franzose Antoine de Saint-Exupéry in seinem Buch „pilote de guerre“ (Deutsch: „Flug nach Arras“) beschrieben hat.

Merkel, eine Schülerin Ulbrichts und Honneckers, und mit ihr die SPD und die Grünen, aber auch die FDP und immer größere Teile der CDU und CSU, die Schüler der 68er-Ideologen Horckheimer, Marcuse, Adorno etc., machen ganz in der Tradition des Sozialismus eine Politik, die das Ziel hat, die Überreste dieser noch nicht ganz verschwundenen Kultur, die den Völkern Europas einstmals ihren Sonderplatz und ihre herausragende Stellung unter den Völkern der Welt gab, ganz aus Deutschland zu vertilgen.

Will die AfD die weitere Zerstörung Deutschlands und des deutschen Volkes verhindern, muß sie sich an dem orientieren, was Europa einmal war und was die Völker Europas zu wahrer Größe emporgehoben hatte und muß für das, dieser wahren Größe zugrunde liegende Denken und die daraus resultierenden Überzeugungen unbeirrt eintreten. Sie muß, um mit Antoine de Saint-Exupéry zu sprechen, die Abrißarbeiten an dem Dom, die von Merkel, der SPD, den Grünen, der FDP und auch von Teilen der CDU/CSU in kalter, sozialistischer Weise durchgeführt werden, stoppen und sich an die Arbeit machen, den bereits weit abgebrochenen Dom wieder aufzubauen.


(Foto v.l.o.n.r.u.: Betül Ulusoy, Aydan Özoguz, Cemile Giousouf, Bilkay Öney, Lamya Kaddor, Serap Güler)




171.000 – neuer Rekord für EU-Fährdienst

migraintsDie Zahl der Bootsflüchtlinge, die seit Jahresanfang nach Italien kamen, erreichte einen neuen Höchststand. Bis Montag wurden den italienischen Behörden zufolge bereits mehr als 171.000 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet und nach Italien gebracht. Im bisherigen Rekordjahr 2014 lag die Gesamtzahl bei 170.100 Geretteten. Nach UN-Angaben kamen seit Jahresbeginn mindestens 4690 Männer, Frauen und Kinder bei der gefährlichen Überfahrt ums Leben.

Etwa 1400 Flüchtlinge sind am Montag vor der Küste Libyens aus dem Mittelmeer gerettet worden. Die meisten von ihnen waren in überfüllten Schlauchbooten zur Überfahrt nach Italien aufgebrochen, wie die italienische Küstenwache mitteilte. Demnach beteiligten sich neben italienischen Einsatzkräften auch die irische Marine, zwei Handelsschiffe sowie die von Ärzte ohne Grenzen und der französischen Hilfsorganisation SOS Méditerranée gecharterte „Aquarius“ an den Rettungsaktionen.

(Aus einem Artikel der österreichischen „Presse“)


Die „Rettungsaktionen“ der EU-Schiffe vor der libyschen Küste sind nichts weiteres als ein eingerichteter Fährdienst Richtung Italien. Und dort wollen die „Ich-reise-um-die-halbe-Welt-durch-zig-sichere-Länder-zielgerichtet-in-das-Land-mit-dem-besten-Sozialsystem“-Flüchtlinge nicht bleiben. Nachfolgender Filmbeitrag stammt aus dem norditalienischen Como, in dem „Flüchtlinge“ aus den Urlaubsländern Senegal und Gambia zu Wort kommen. Diese geben vor laufender Kamera offen zu, nur in Deutschland „Asyl“ beantragen zu wollen, weil sie dort 350 Euro bekommen.

Diese Invasion wird niemals enden. Bis zum Jahr 2100 wird sich die Bevölkerung Afrikas aufgrund einer völlig verantwortungslosen und selbstverschuldeten Bevölkerungsexplosion auf 4,4 Milliarden von heute an nahezu vervierfachen. Laut Umfragen möchten sich 38 Prozent der Afrikaner in Europa ansiedeln, sodass sich die Europäer auf über eine Milliarde neuer Mitbürger alleine aus Afrika freuen dürfen.

Europäer stellen weltweit schon jetzt eine ethnische Minderheit dar. Sie werden eher kurz- als langfristig auch zu Minderheiten in ihren eigenen Ländern und dann als Völker aus der Geschichte ausradiert. In diesem Zusammenhang verweisen wir wie stets auf den PI-Artikel „Was ist ein Völkermord gemäß UN-Defintion?“.




Wie gefährlich ist die Türkei?

Die Türkei erhebt unter Erdogan Gebietsansprüche gegenüber fast allen Nachbarländern. In Europa ist davon in erster Linie Griechenland betroffen, aber auch Bulgarien. In Griechenland geht es um Rhodos, Lesbos und andere Inseln, in Bulgarien um die Stadt Haskovo. Einem türkischen Angriff auf Griechenland und Bulgarien würde die EU tatenlos zusehen – die Fünfte Kolonne der Türkei in Gestalt des Millionenheers gewaltbereiter Türken in Mitteleuropa bindet ihr die Hände. Die Chancen der Türkei, durch einen Angriffskrieg Gebietsansprüche gegenüber Griechenland durchzusetzen, sind deshalb ausgesprochen gut. Riskanter wäre hingegen ein Angriff auf Bulgarien.

(Von C. Jahn)

„Gibt man dem Türken einen Finger, nimmt er den ganzen Arm“ – so ein beliebtes türkisches Sprichwort. Der Finger war für die Türkei die Besetzung Nordzyperns, die die EU stets achselzuckend hingenommen hat. Die hinter dieser Gleichgültigkeit der EU stehende politische Botschaft hat man in Ankara immer richtig ausgelegt: Die EU wird Gebietsverluste an die Türkei akzeptieren, solange sich diese Gebietsverluste auf den Südosten der EU beschränken, der in Brüssel ohnehin nicht ganz ernstgenommen wird.

Die Besetzung Nordzyperns war somit aus Sicht der Türkei ein großer Erfolg, sie ist zugleich eine Vorlage für weitere Gebietsgewinne. Diese Erkenntnis ist in der traditionell ultra-nationalistisch, um nicht zu sagen: faschistoid ausgerichteten Türkei nicht erst seit Erdogan populär. Erdogan hat lediglich die sich daraus ergebende politische Konsequenz – wir können uns nehmen, was wir wollen, und sollten es deshalb auch tun – als erster auf Regierungsebene artikuliert.

Dass die Türkei Gebietsansprüche auf Mossul und gegenüber Armenien erhebt, gehört ohnehin seit Jahren zum geistigen Selbstverständnis breitester türkischer Bevölkerungsschichten. Neu seit Erdogan ist allerdings, dass man dieses Selbstverständnis auch gegenüber Europa auszusprechen wagt. Vor Europa hatte man bislang immer einen gewissen Respekt. Dieser Respekt wandelte sich jedoch in den letzten Jahren – je mehr Europa an Schwäche und Verwundbarkeit offenbarte – zunehmend in Disrespekt und Geringschätzung: Keinem Türken imponiert Schwächlichkeit. Insbesondere die lachhafte Wehrlosigkeit der Europäer, die sich an den eigenen Außengrenzen von dahergelaufenen Vagabunden aus aller Welt übertölpeln lassen, hat selbst in wohlwollenden, aufgeklärten Kreisen der Türkei jeden letzten Rest an politischem Respekt gegenüber Europa zum Versiegen gebracht. Und wer schwach ist, wird getreten. Diese weit verbreitete Stimmung nimmt Erdogan nur auf. Es ist deshalb kein Wunder, dass Erdogan ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt territoriale Ansprüche auf eine Teil Europas in Form der griechischen Inseln geltend macht.

Die Chancen der Türkei, diese territorialen Ansprüche zu verwirklichen, d. h. sich durch einen raschen Angriffskrieg die griechischen Inseln einzuverleiben, stehen gut. Zypern war das türkische Sudetenland, Rhodos und Lesbos wären die Resttschechei. Wie seinerzeit die tschechische Regierung müsste die Regierung in Athen einem türkischen Angriff auf Rhodos und Lesbos weitgehend tatenlos zusehen. Die Türkei verfügt über die viertgrößte Armee der Welt, sie ist mit modernstem Kriegsgerät
der NATO ausgerüstet, sie kann in ihren rückständigen Landesteilen eine schier endlose Schar extrem kampfbereiter Soldaten rekrutieren. Die griechische Armee demgegenüber hat ihren Namen kaum verdient.

Von Seiten der EU hätte Griechenland ebenfalls keinerlei Hilfe zu erwarten. Ein offener Krieg mit der Türkei wäre für die EU viel zu riskant. Millionen türkischer Kolonisten in Mitteleuropa bilden Ankaras Fünfte Kolonne und würden im Kriegsfall zwischen der EU und der Türkei europäische Großstädte wie Hamburg, Wien, Antwerpen und Rotterdam innerhalb von Tagen in Schutt und Asche brennen. Es gäbe ein wahlloses, barbarisches Gemetzel an den eingeborenen Deutschen, Belgiern und Holländern. Die europäischen Eingeborenen mit ihrer üblichen Schlag-mich-nochmal-Mentalität würden sich wahrscheinlich ohne Gegenwehr niedermetzeln lassen. Dennoch könnte sich angesichts der brennenden Städte und der zahllosen Leichen auf den Straßen vereinzelt Gegenwehr entwickeln – jedenfalls hätte man in Mitteleuropa plötzlich eine völlig unkalkulierbare und vermutlich nicht mehr beherrschbare Situation. Auch das letzte Stündlein so mancher Vertreter der politischen Klasse dürfte unter solchen Umständen geschlagen haben. Insgesamt würde sich also im Fall einer militärischen Verteidigung der griechischen Inseln sehr wahrscheinlich auch in der Kernstaaten Europas ein Szenario ergeben, bei dem die politische Klasse nichts gewinnen, aber viel verlieren könnte. Genau deshalb wird sie keine einzigen Finger rühren, um irgendwelche griechischen Inseln zu verteidigen. Rhodos und Lesbos – für Erdogan sind diese Inseln ein sicheres Spiel.

Nicht ganz so einfach ist die Sachlage in Bulgarien. Von der deutschen Presse, die den Kontakt zur Zeit schon vor Jahren verloren hat, kaum beachtet, wendet sich das Land seit längerem bereits von der EU ab. Die EU bietet Bulgarien zwar Geld, aber sie bietet keinen Schutz. Die unübersehbare militärische Schwächlichkeit der EU, die sich vor den Augen der ganzen Welt von afrikanischen Vagabunden im Mittelmeer auf der Nase herumtanzen lässt, hat das Vertrauen der Bulgaren in die Sicherheitskompetenz der EU zu Recht erschüttert. Im Gegensatz zum weit entfernten Brüssel ist man in Bulgarien ein Frontstaat zur Türkei, man kennt die Türken seit Jahrhunderten und nicht erst seit ein paar Jahrzehnten. Und man weiß, dass jenseits der Grenze nicht die besten Freunde wohnen, sondern ein ultrarechte, radikal nationalistische Bevölkerung mit einer von der NATO hochgerüsteten viertgrößten Armee der Welt.

Erdogan hat Gebietsansprüche gegenüber Bulgarien bislang noch nicht artikuliert. Jeder Türke verbindet mit Bulgarien allerdings das alte osmanische Rumelien, die ehemaligen Kolonien des Osmanischen Reiches in Europa, die die Türkei im 19. Jahrhundert zurückgeben musste. Bis heute zeigen türkische Atlanten alle bulgarischen Städte jenseits der Grenze allerdings ausschließlich mit ihren alten osmanischen Namen. Seit etwa zehn Jahren erleben im Zuge der nationalistischen Radikalisierung der Türkei auch großtürkische Rückeroberungs-Phantasien eine Renaissance, sich diese ehemals rumelischen und heute noch zum Teil von Türken bewohnten Gebiete Bulgariens wieder einzuverleiben. Dieser Trend ist nicht allein auf Erdogan zurückzuführen. Vielmehr er spiegelt er die weit verbreitete, nicht unberechtigte Überzeugung in der türkischen Bevölkerung wider, dass die Türkei ganz zwangsläufig territoriale Nutznießerin eines immer schwächeren, machtloseren und Stück um Stück zerfallenden Europas sein wird.

Erdogan braucht Bulgarien also gar nicht explizit beim Namen zu benennen – der aggressive Tonfall Ankaras lässt in Sofia auch so die Alarmglocken klingen. Die Bulgaren benötigen deshalb kein sicherheitspolitisches Blabla, sondern konkreten, verlässlichen Schutz, den ihnen die weltfremden Zirkusclowns in Brüssel nicht bieten. Also suchen sich die Bulgaren, wie die aktuelle Präsidentenwahl gezeigt hat, diesen Schutz anderswo: bei ihrem traditionellen Verbündeten Russland. Russland hat den Bulgaren bereits im 19. Jahrhundert im Unabhängigkeitskrieg gegen die Türkei geholfen – und würde dies unter Putin garantiert wieder tun. Bei der EU hingegen, die den Bulgaren nicht einmal beim Grenzschutz gegen afrikanische Vagabunden helfen kann, ist man sich zu Recht nicht so sicher.

Ein Angriff der Türkei auf das bulgarische Haskovo (türkisch: Hasköy) wäre daher für Erdogan mit echten Risiken verbunden. Zwar würden die Westeuropäer die Bulgaren aus den gleichen Gründen im Stich lassen wie die Griechen – aber ein Kriegseintritt Russlands wäre ein ernst zu nehmendes Szenario. Die Russen haben im Syrienkrieg bewiesen, dass sie Kriege erfolgreich über große Distanzen führen können, sie könnten von der Krim aus über das Schwarze Meer auch direkt in Bulgarien eingreifen. Dies wäre für die Türkei gefährlich. Wenn der Angriff in Bulgarien wider Erwarten ins Stocken geriete und ein Blitzerfolg ausbleibt, würde man Russland eine 1500 km lange Flanke eigener türkischer Schwarzmeerküste bieten, die selbst für die Türkei nur schwer zu verteidigen wäre: Türkische Millionenstädte wie Samsun und Trabzon gerieten unter russischen Beschuss. In einem Krieg mit Russland würde sicher auch Istanbul hineingezogen – ein brennendes Istanbul aber würden die Türken selbst ihrem geliebten Erdogan nicht verzeihen.

Fazit: In Griechenland droht der Türkei bei einem Angriff auf die Inseln keine Gefahr, Erdogan kann hier nur gewinnen. Von Bulgarien wird er die Finger lassen – jedenfalls solange, bis die Russen vielleicht eines Tages einen weichgespülteren Präsidenten haben oder im Baltikum in einen Krieg gegen die NATO verwickelt sind und daher keine zweite Front gebrauchen können. Bleibt Merkel im Amt, ist dieses Szenario – eine Eskalation im Baltikum – übrigens durchaus möglich.




Leb wohl, FAZ!

faz_libeskindDie FAZ entdeckte ich zuerst in meiner Schulzeit Anfang der 90er Jahre. Im Studium entwickelte ich das FAZ-Lesen am Samstag vormittag zum Ritual. Damals war ich ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass das mein ganzes Leben so bleiben würde. Tatsächlich aber habe ich die gedruckte Ausgabe der FAZ seit zehn Jahren nicht mehr angefasst, nicht einmal kostenlos im Flugzeug. Gestern las ich am iPhone wieder einmal die FAZ-Online-Seite und dachte mir: Sehr gut, wenn die so weiter machen, ist die gedruckte Ausgabe endlich bald vom Markt. Da fiel mir plötzlich wieder mein altes Ritual aus der Studienzeit ein, und ich fragte mich: Wie konnte das so weit kommen? Eine Liebesgeschichte.

(Von W. Schmidt)

Meine erste Begegnung mit der FAZ verdanke ich dem Gemeinschaftskundelehrer eines niedersächsischen Gymnasiums. In der Mittelstufe Anfang der 90er Jahre sollten wir mehrere Zeitungen desselben Tages kaufen und dann die Unterschiede in den politischen Sichtweisen desselben Themas herausarbeiten. Damals gab es tatsächlich noch einen himmelweiten Unterschied zwischen den politischen Ausrichtungen der taz, der FAZ, der WELT und der Frankfurter Rundschau.

Ich erinnere mich immer noch recht gut an diese Schulaufgabe: Die taz gefiel mir sprachlich überhaupt nicht, das war mir alles zu platt. Die WELT war in sprachlicher Hinsicht nur das konservative Gegenstück zur taz, sehr simpel in der Ausdrucksweise, viel vereinfachtes Schwarz-Weiß in der Analyse, eine Zeitung eher für Leute mit wenig Anspruch. Die Frankfurter Rundschau war zwar sprachlich etwas gelungener, aber inhaltlich voller verquerem linken Zeug, eine einzige ideologische Zumutung. Einzig die FAZ war geschliffen: Sie war im Ausdruck sehr sauber, sie hatte eine klar konservative, aber gegenüber der damals oppositionellen SPD trotzdem sehr faire Ausrichtung. Sie war eindeutig Kohl-nah, aber hielt immer so viel Abstand zur Regierung, dass sie spannend blieb.

Im Studium entwickelte ich es dann zu meinem Samstag Morgen-Ritual, beim Bäcker um die Ecke zu frühstücken und dort die FAZ aus dem Zeitungsständer zu lesen, stundenlang. Ich versank geradezu in dieser Zeitung und holte mir an der Theke zwischendurch einen Kaffee nach dem anderen. Es war für mich völlig klar, dass ich, wenn ich nach dem Studium richtig Geld verdienen würde, mir auf jeden Fall ein FAZ-Abo für das Wochenende leisten würde. FAZ-Lesen war für mich eine echte Faszination, es war Teil meines Lebenskomforts und Lebensgenusses.

Der FAZ blieb ich auch nach dem Studium noch eine Weile treu, auch wenn ich irgendwann die damals noch sehr lesbare Neue Zürcher Zeitung entdeckte. Keine einzige Zeitung aus Deutschland konnte je mit der einst genialen Qualität der NZZ mithalten. Diese brillante Mischung aus exzellentem Deutsch und konsequentem konservativen Liberalismus – an dieses feinsinnige geistige Niveau kam auch die FAZ mit ihrem etwas rustikaleren Charakter nie heran. Die NZZ war immer der Bentley unter den deutschsprachigen Zeitungen, die FAZ der Mercedes.

Um die Jahrtausendwende begann sich der deutsche Journalismus deutlich zu verändern. Das lag vor allem daran, dass das multinationale, interethnische Konfliktpotenzial der „Bunten Republik Deutschland“ (Christian Wulff) immer offensichtlicher wurde. Kanzler Schröder hatte Millionen von Gastarbeitern und Asylanten eingebürgert. Diese Leute begannen nun Moscheen zu bauen und ihre Landnahme mit mehr politischer Systematik anzugehen. Da insbesondere die zahlreichen türkischen Gastarbeiter den Verlust ihres Aufenthaltstitels nicht mehr zu fürchten hatten, wurde die Ausländergewalt in Deutschland sichtbarer, der Islam begann die Debatte zu bestimmen. Der deutsche Journalismus – und leider auch die NZZ – reagierte auf diese Entwicklung statt mit skeptischer Hinterfragung der Regierungspolitik mit immer stärkerer Ideologisierung: Die Vielfalt des veröffentlichten Meinungsspektrums verengte sich, Journalisten wurden zu Propagandisten.

In dieser Zeit veränderte sich auch die FAZ und ich wurde empfänglich für Alternativen. Eines Tages entdeckte ich an einem Zeitungskiosk die Junge Freiheit, die ich bis dahin immer übersehen hatte – auch weil ich als verliebter FAZ-Fanatiker jahrelang keine Augen für etwaige Nebenbuhlerinnen hatte. Die Junge Freiheit hatte das von mir geschätzte geistige Niveau, sie hatte eine gute Sprache und sie hatte ein klares konservatives Profil, das der SPD und sonstigen Linken aber nie Schmerzen zufügte. Sie war vielleicht etwas weniger fair als die FAZ, sie konnte Konservativismus und Liberalität nicht ganz so gut verbinden wie die NZZ, aber sie bemühte sich um einen sachlichen Tonfall und griff Themen auf, die aus Rücksicht auf die Regierung aus der FAZ allmählich verbannt wurden. So begann ich mir an den Wochenenden die Junge Freiheit zu besorgen, während ich auf die FAZ immer häufiger verzichtete.

Bald darauf hörte ich auch auf, Nachrichten im Fernsehen zu schauen, weil die Propaganda dort ebenfalls überhandnahm. Die FAZ kaufte ich zum letzten Mal ungefähr 2004, obwohl mir der Abschied vom sehr guten Wirtschaftsteil schwerfiel. Die Wirtschaftsseiten der FAZ fehlen mir bis heute, sie lassen sich auch nicht im Internet oder durch den Kauf der Wirtschaftswoche ausgleichen. Allerdings las ich die FAZ als Vielflieger noch eine Weile kostenlos im Flugzeug. Irgendwann aber wurde der Ekel schon beim Blick auf die Titelseite zu groß – und ich ersetzte jegliche Zeitungslektüre im Flugzeug durch die Lektüre der „Bunten“. Eine Schande für einen geistig interessierten Menschen, aber so sind die Zeiten.

Mit Ausnahme der Jungen Freiheit lese ich heute Zeitungen, auch die FAZ, nur noch im Internet – weniger um mich zu informieren, sondern aus Interesse am politischen Tonfall. Ich warte im Grunde darauf, dass sich der Tenor der Zeitung wieder zum Bessern wandelt. Ich warte darauf, dass ich eines Tages endlich sogar wieder zur gedruckten Ausgabe greifen und dann eben doch, wie ich das zu Studienzeiten geplant hatte, mich auch im Berufsleben samstags vormittags stundenlang in der FAZ verlieren könnte. Ich bin sozusagen trotz der Jungen Freiheit in meinem Zeitungsständer immer noch ein FAZ-Leser in der Warteschleife.

Oder besser gesagt: Ich war ein FAZ-Leser in der Warteschleife. Denn diese stille, jahrelange Hoffnung auf Besserung meiner ehemaligen Lieblingszeitung war meine Gedankenwelt bis vor ein paar Wochen oder vielleicht auch Monaten, ungefähr bis zu Merkels anarchischem Abenteuer mit den sogenannten „Flüchtlingen“ – damals begleitet von einer beispiellos unkritischen, einseitigen Heil-Merkel-Propaganda in der gesamten deutschen Presse, der FAZ natürlich ebenfalls. Inzwischen muss ich mir eingestehen, dass ich auch die Warteschleife endgültig verlassen habe. Gestern blickte ich wieder einmal auf die FAZ-Online-Seite in meinem iPhone. Die Seite der FAZ sieht dort genauso groß aus wie die von PI, das Symbol für die FAZ-App ist ein zusammengeschrumpfter Fleck von etwa einem Quadratzentimeter, der weder äußerlich noch inhaltlich mehr etwas mit dem beeindruckenden Quadratmeter Papier zu tun hat, den ich als Student im Café in den Händen hielt.

Es war nichts Besonderes gestern auf dieser iPhone-Seite der FAZ, nur wieder das übliche Gedröhne, aber ich ertappte mich zum ersten Mal bei dem Gedanken: Sollen sie noch so weiter machen, dann ist die gedruckte Ausgabe auch endlich bald weg.

Leb wohl, meine geliebte Frankfurter Allgemeine Zeitung.




Wo Kultur ist, wird Kampf werden

Die Kulturfrage ist das zentrale Thema und der logische Endpunkt jeder profunden Denkarbeit zur Massenmigration. Die Frage ist einfach und klar: Wer wird im Rahmen einer jahrelang anhaltenden Völkerwanderung die kulturelle und gesellschaftliche Führung übernehmen? Die Antwort wird zwangsläufig in ein Entweder/Oder münden, denn es kann immer nur eine Leitkultur geben. Freilich sind auch Verschmelzungen von Kulturen möglich, aber das ist keine Frage von rasch abgehaltenen Integrationskursen, scheinheiligen und intellektuell unredlichen Debatten oder gutmenschelnden politischen Statements, sondern eine von Jahrhunderten.

(Von Dr. Marcus Franz, parteifreier Abgeordneter im österr. Nationalrat)

Bei der Zuspitzung der Kulturfrage ist gar nicht so sehr nur die schiere Zahl der Immigranten maßgeblich, sondern vor allem auch die jeweilige kulturelle Stärke bzw. Schwäche der infiltrierten Gesellschaft und natürlich jene der jeweiligen Eindringlinge. Je disperser die Zielgesellschaft ist, desto leichter fällt es weltanschaulich homogenen Ankömmlingen, ihre eigene Kultur dort zu etablieren. Eine Gesellschaft wie die kontinentaleuropäische, die andauernd liberal mit beliebig verwechselt und sich dadurch stetig diversifiziert und immer mehr in ihre Einzelteile auflöst, ist das ideale Target jeder konsistenten externen und von Eroberungsgeist getragenen Kultur.

Man muss es wegen seiner Faktizität nicht mehr diskutieren, aber der Form halber soll es angeführt sein: Die Multi-Kulti-Philosophie der sich aufgeklärt und auch lange Zeit insgeheim überlegen fühlenden, weil so toleranten Europäer ist an der Realität der No-Go-Areas und an den täglich lauter werdenden, aber in sich logischen Ansprüchen der Fremden längst zerschellt. Die verantwortlichen Politiker stellen sich zwar noch hin und plappern von Menschenrechten, Hilfspflichten und gemeinsamen Lösungen, die man nur durch Integrationsanstrengungen schaffen könne, aber im Grunde wissen alle längst Bescheid: Ohne klare und kompromisslose Ansage und vor allem ohne sichtbare und wirksame Taten ist im wahrsten Sinne des Wortes kein europäischer Staat mehr zu machen.

Der „Clash of Cultures“ ist voll im Gange. Die über 20 Jahre alte Prophezeiung Samuel Huntingtons erfüllt sich – und zwar genau jetzt. Die andere Vorhersage, nämlich die Frohbotschaft von Francis Fukuyama, der nach dem Fall des Eisernen Vorhangs das Ende der Geschichte und den Sieg des Kapitalismus verkündete, ist hingegen leider verhallt. Wir stehen jetzt an einer Zeitenwende, mag das auch noch so pathetisch klingen. Aber wir haben noch die Wahl: Konfrontation und Behauptung oder Aufgabe und Unterwerfung.

Wer Kultur sagt, muss Wertung wollen. Und wer seine eigene Kultur schätzt, der muss zu ihr stehen und sagen: Sie ist die meine und die beste, ich will sie verteidigen. Im gigantischen Irrtum der politischen Korrektheit und der unkontrollierten Toleranztrunkenheit hat man leider sich selber vergessen, weil man allzu lange den gönnerhaft-schuldbewussten Europäer gegeben hat, der ja soviel wieder gut machen muss. Und neuerlich hat sich damit beweisen: Gut gemeint ist immer das Gegenteil von Gut. Anders gesagt: Erst eine falsch gelebte und pseudomoralisch aufgeladene Güte hat uns in die jetzige Misere geführt.

Nun steht der vielgescholten „weiße europäische Mann“ plötzlich vor der Tatsache, Entscheidungen treffen und Fragen beantworten zu müssen, die er längst überwunden glaubte: Er muss ja oder nein sagen und dann danach handeln. Aber bange Fragen quälen ihn: Wird er noch kämpfen können? Darf er denn das als kultivierter Europäer überhaupt? Oder ist seine Kultiviertheit ohnehin nur noch Degeneration? Ist dieser weiße Mann ein Patriot und Verfechter seiner Kultur? Und kann er das auch?

Oder ist er nur noch ein postdemokratisches und östrogenisiertes Würstchen, das sich seine Zukunft von anderen diktieren lassen muss? Wird er den Mut haben, im Namen seiner Kultur zu werten, was richtig und was falsch ist? Und die bangste Frage, die über allen anderen schwebt: Wird er dieses ganze üble Spiel überhaupt noch gewinnen können?

Ich meine: Ja, er kann. Aber nur dann, wenn er sich seiner Traditionen und seiner abendländischen Werte besinnt und aus deren Fundamenten namens Aufklärung und Christentum seine alten Argumentationslinien neu und kompromisslos aufbaut.


(Dieser Artikel ist im Original erschienen auf thedailyfranz.at)




BVG-Urteil: Kita-Erzieherin darf Kopftuch tragen

kita_kopfDas Bundesverfassungsgericht hat entschieden, daß eine moslemische Erzieherin bei ihrer Arbeit in einer Kindertagesstätte Kopftuch tragen darf. „Ein ‘islamisches Kopftuch’ ist in Deutschland nicht unüblich, sondern spiegelt sich im gesellschaftlichen Alltag vielfach wider“, begründeten die Richter in Karlsruhe laut Nachrichtenagentur dpa ihre Entscheidung. Es gebe keinen verfassungsrechtlichen Anspruch darauf, „von der Wahrnehmung anderer religiöser oder weltanschaulicher Bekenntnisse verschont zu bleiben“, urteilte das Gericht. Das Tragen eines Kopftuches durch einzelne Erzieherinnen sei zudem keine Identifizierung des Staates mit einem bestimmten Glauben.

Hintergrund war die Abmahnung der Erzieherin durch ihren Arbeitgeber, weil sie trotz des zu dem Zeitpunkt in Baden-Württemberg bestehenden Verbotes Kopftuch getragen hatte. Die Türkin mit deutscher Staatsbürgerschaft wehrte sich nun mit Erfolg dagegen. Die Gerichte bis hinauf zum Bundesarbeitsgericht hatten jedoch gegen sie entschieden.


Soweit ein Artikel-Auszug der JUNGEN FREIHEIT. Auf der Facebook-Seite des AfD-Kreisverbands Ravensburg fanden wir dazu folgenden treffenden Kommentar:

Mancher hat es in seiner Kindheit erlebt: Schwestern als Erzieherinnen, die bei der Arbeit Hauben trugen. Die Trägerinnen dieser Hauben transportierten damit ihren Wertekanon: Persönliche Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam, gepaart mit dem Willen, Schwachen und Kranken helfen zu wollen. Auszusetzen war daran nichts, standen diese Schwestern mit ihrem Habit doch in der Kontinuität unserer christlich-abendländischen Kultur und arbeiteten in der Regel in Kindergärten kirchlicher Trägerschaft.

Inzwischen sind diese Schwestern leider weitgehend aus der Kindererziehung verschwunden. Dafür gibt es nun zusehends einen wenig erfreulichen „neuzeitlichen Ersatz“. Immer öfter haben Arbeitgeber und damit auch Erziehungseinrichtungen ein Problem mit der „Reislamisierung“ muslimischer Mitarbeiter, die sich plötzlich durch das Tragen von Kopftüchern gezielt von Kollegen und nicht-muslimischen Eltern und Kindern abgrenzen. Und mancher begehrt gar gleich mit Kopftuch eine Arbeitsstelle mit Kunden- oder Kinderkontakt.

Eine in Baden-Württemberg praktizierende Klägerin hat nun vor dem Bundesverfassunggericht recht bekommen und darf ihrer Tätigkeit als Kindergärtnerin künftig gegen den Willen ihres Arbeitgebers mit Kopftuch nachgehen.

Wir halten solche Urteile für grundfalsch und politisch motiviert! Man hätte dies auch anders entscheiden können, wie es die vorhergehenden Instanzen bis hin zum Bundesarbeitsgericht in Erfurt getan haben. Der Gesetzgeber ist aufgefordert, hier gegebenenfalls bis in die Verfassung hinein für Abhilfe zu sorgen und zwar für solche, die nicht das christliche Kind mit dem muslimischen Bade ausschüttet. Will heißen, der Preis darf nicht – wie in Frankreich – sein, dass damit gleich auch jeder Kreuz-Anhänger um den Hals und jedes Kruzifix an der Wand im öffentlichen Raum verboten wird.

Das muslimische Kopftuch transportiert Botschaften, die geeignet sind, das friedliche Zusammenleben von Einheimischen und Einwanderern massiv zu stören und unsere freiheitliche Grundordnung zu untergraben. Es ist ein Symbol, das von sehr vielen als solches der „Landnahme“ gewertet wird. Außerdem vermittelt es ein beleidigendes Männerbild, das deren Unfähigkeit unterstellt, mit dem Anblick weiblicher Haare umgehen zu können, ohne unzüchtig zu werden. Darüber hinaus gefährdet die Verbreitung des muslimischen Kopftuchs – vor allem wenn es gehäuft auftritt – massiv Frauen, die kein solches tragen, da sie im Umkehrschluss von großen Teilen der männlichen islamischen Community als „ehrloses Freiwild“ angesehen und auch behandelt werden. Und nicht zuletzt bedroht die Erlaubnis muslimischer Kopftücher am Arbeitsplatz auch die Beschäftigungschancen von Muslimas. Jeder wird bei Arbeitsplätzen mit Kundenkontakt – wenn er Alternativen hat – nicht-muslimischen Arbeitskräften den Vorrang geben. Schließlich muss man bei diesen nicht jederzeit damit rechnen, dass sie plötzlich halb-verschleiert zur Arbeit kommen. Also auch hier ein „klassischer Knieschuss“.

Es wird Zeit, dass die AfD auch im Bundestag ihre Wirkung entfaltet. Wir brauchen endlich wieder Poltiker und Gesetzgeber, die sich dem Wohl und Erhalt des Deutschen Volkes und seiner Kultur verpflichtet fühlen. Unsere heutige Politik ist eine der „Abwicklung“, der „geräuschlosen und besenreinen Aushändigung unseres Landes an die Weltbevölkerung“.

Hingegen hat das niederländische Parlament mit großer Mehrheit ein eingeschränktes Verbot der Vollverschleierung beschlossen. Demnach dürfen Burkas und Nikabs, aber beispielsweise auch Helme, nicht mehr in staatlichen Gebäuden, im öffentlichen Nahverkehr, in Schulen und in Krankenhäusern getragen werden. Bei einem Verstoß droht eine Geldstrafe von bis zu 400 Euro, berichtet ebenfalls die JUNGE FREIHEIT.




Volker Kauder fordert Demos gegen Putin

kauder-gegen-putinVolker Kauder gegen Facebook, Kauder gegen Trump. Und jetzt will Kauder, dass gegen Putin demonstriert wird. Auf Bestellung. Haben Sie gehört, Frau Schwesig? Sie sollen den Rubel rollen lassen und Antifanten zur russischen Botschaft karren! Zack, zack! Oder besser noch Syrer. Ja, die Syrer müssen jetzt endlich zum Protestieren gebracht werden. Das sind sie der CDU schuldig. Er könne nicht verstehen, dass es nicht schon seit langem Demonstrationen wegen Moskaus Vorgehen zugunsten von Machthaber Baschar al-Assad vor der russischen Botschaft in Berlin gebe, sagte Kauder nach Angaben von Teilnehmern in der Sitzung der Unionsfraktion in Berlin.

Kauder habe demnach die rhetorische Frage gestellt, was wohl vor der US-Botschaft in der Hauptstadt los wäre, wenn den USA etwas Vergleichbares wie Putin in Syrien zur Last gelegt werden könne. Und jetzt noch mal alle zusammen: Assad ist böse, die Rebellen sind gutObama ist der Beste! Putin ist schlimmer als Trump! Grenzen sind doof – hoch leben die Sanktionen und Deals! Zur Hölle mit Facebook! Wir schwören auf Angela – die erste und einzige evangelische Heilige! Ruhm und Ehre unserer Prophetin, Allahs Segen auf ihr! Deutschland geht es gut wie noch nie! Wir freuen uns auf die Rente mit 73! Fair is foul, and foul is fair, hover through the fog and filthy air!

Bühnenreifer Shakespeare-Stoff satt. Doch unsere Theatergeister, Liedermacher, und Gauckler schweigen.




Merkel hat gar keine andere Wahl

merkrotBekanntlich möchte Angela Merkel wieder kandidieren. Bei Anne Will machte sie mit großen Augen auf Klein-Mädchen, das sich gefragt habe, „ob sie die Kraft habe“, die „Stunden über Stunden“ mit sich „gerungen“ habe. Schlau wie sie ist, hat sie mit dieser rührseligen Show die naive Anne Will genauso übertölpelt wie den Großteil des Publikums. Dabei hat Merkel doch gar keine andere Wahl. Sie muss wieder antreten. Was soll sie denn sonst tun? Verzichten? Auch die CDU hat keine andere Wahl als die Kröte zu schlucken. Spielen wir es doch einmal durch.

(Von M. Sattler)

Nehmen wir einmal an, Merkel hätte nach ihrem angeblich „stundenlangen Ringen“ die Entscheidung getroffen, nicht erneut zu kandidieren. Sie wäre dann vor die Kameras getreten und hätte bei Anne Will mit denselben Kulleraugen erklärt, dass es „nach vielen Jahren der Verantwortung und des Dienstes an Deutschland“ beschlossen habe, „sich nun ihrem Familienleben“ zu widmen, auf das sich „ihr Mann schon sehr freue“. Das wäre in etwa der sprachliche Stil, den wir von ihr gewohnt sind. Für die Presse wäre es ein Leichtes, die Story den Leuten zu verkaufen. Und vielleicht würden viele Leute diese Story sogar glauben.

Dennoch würde es nach einem solchen Verzicht keine zwei Tage dauern, bis auch die ersten Zweifel auftauchen würden. Angesichts der durchaus verbreiteten Merkel-muss-weg-Stimmung würde ein wie immer begründeter Verzicht Merkels in jedem Fall als Eingeständnis eigener Fehler gewertet werden. Selbst bislang willige Merkel-Mitläufer würden anfangen, sich die Augen zu reiben und kritische Fragen zu stellen: Wenn Merkel doch so makellos war, warum tritt sie dann ab? War sie vielleicht doch nicht die größte Führerin aller Zeiten? Zugleich würde die Hemmschwelle, Kritik an Merkel nicht nur zu denken, sondern auch zu äußern, zumindest nachträglich sinken. Mit der Zeit würde vermutlich eine „Ja, aber“-Stimmung salonfähig: Ja, sie war gut, aber. Dieses „aber“ wäre der politische Super-GAU für die Priesterkaste der politischen Korrektheit in Politik, Kirche und Presse, die Merkels Massenansiedlung von Millionen Afrikanern seit Jahr und Tag als politische Glanzleistung zelebriert: Die künstlich angefachte Jubelstimmung über die sogenannten „Flüchtlinge“, ohnehin nur noch mit Müh und Not aufrechterhalten, würde über Nacht in sich zusammenbrechen. Im schlimmsten Fall könnte sich der ganze politische Wind in Deutschland drehen und das derzeitige Establishment ebenfalls hinwegfegen. Denn wenn Merkel sogar an sich selber zweifelt, wie können dann ihre Speichellecker diese fragwürdige Politik noch auf den Schild heben? Kurz: Ein Verzicht Merkels auf die Kandidatur wäre für die gesamte tonangebende Klasse in Deutschland, die mit Mann und Maus auf Merkel eingeschworen ist, ein einziges Desaster. Selbst wenn sie einen Verzicht gewollt hätte – was nicht anzunehmen ist –, hätte man sie mit allen Mitteln wieder an den Start geprügelt.

Allerdings sollte niemand davon ausgehen, dass Merkel das Erbe ihrer eigenen Politik oder gar das Schicksal ihrer Speichellecker irgendwie am Herzen liegt. Solche Überlegungen, was aus dem gigantischen Scherbenhaufen wird, den sie hinterlässt, und wohin die Karawane ihrer Bücklinge nach ihrem Abgang weiterzieht, sind nicht Merkels Thema. Was nach ihrem Abtritt mit den sogenannten „Flüchtlingen“ passiert, ob man diese Typen dahin zurückschickt, wo sie hingehören, oder nicht, was aus dem Euro wird, den sie mit Billionensummen kaputt gerettet hat, was aus der angeschlagenen EU werden wird, in der sie zwischen Nord und Süd, Ost und West nichts als Zwietracht gesät hat, was aus dem Rekordhoch an Staatsschulden und Hartz-IV-Empfängern wird, das sie ihren Nachfolgern vererbt – das ist Merkel alles egal. Merkel hat sich nie für Inhalte interessiert. Merkel ging es immer nur um die Ausbalancierung von Macht. Und zwar stets zu eigenen Gunsten.

Entscheidender in ihrem angeblich „stundenlangen Ringen“ dürfte für Merkel daher die Frage gewesen sein, wie es mit ihr selbst nach ihrem Abgang weitergeht. Denn: Spätestens beim kommenden Parteitag in Essen hätte die CDU einen neuen Kanzlerkandidaten aufbieten müssen. Stellen wir uns einmal vor, man hätte sich dort auf eine Persona wie Ursula von der Leyen, Armin Laschet oder irgendeine andere Lusche geeinigt. Wie würden diese neuen Kandidaten im nächsten Jahr wohl ihren Wahlkampf führen? Würden sie vor die Leute treten und sagen: „Wir sind die Nachfolger von Frau Merkel, die hat eine ganz tolle Politik gemacht, wir werden diese tolle Politik deshalb genauso weiterführen?“ Wäre ein solcher Ansatz tatsächlich ein Erfolgsrezept für 2017? Oder würden sie nicht wahrscheinlicher sagen: „Wir stehen zwar loyal zu unserer Vorgängerin, aber wir würden vieles doch anders machen, nicht alles unter Merkel war in dieser Form richtig.“ Das wäre ehrlicher, damit könnte man punkten. Also: Wer immer auf Merkel folgt, der wird dazu neigen, sich von ihr abzugrenzen, erst dezent und dann vermutlich immer deutlicher. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Dieses Abgrenzen kann für Merkel zum unkontrollierten Selbstläufer werden. Merkel hat zu viele Leichen im Keller. Sie hat zu viele tickende Zeitbomben hinterlassen. Diese Zeitbomben werden eine nach der anderen hochgehen – und jedes Mal wird ihr Nachfolger es sich leicht machen und mit dem Finger auf sie zeigen: Ich war’s nicht, das ist alles Merkels Schuld. Merkel ist und bleibt eine Scheinriesin – im Rückblick wird sie ein leichtes Opfer sein.

Machtpolitisch betrachtet, kann es sich Merkel deshalb auf keinen Fall erlauben, die Kontrolle über die Kommunikation zu ihrer Kanzlerschaft und die von ihr hinterlassenen Zeitbomben zu verlieren. Sie weiß genau: Eines Tages wird ihre eigene Partei sowieso über sie herfallen und sie zerreißen, um selbst zu überleben. Das wird sie zwar nicht ganz verhindern können, aber sie kann es hinauszögern, indem sie weiterhin die Fäden in der Hand hält – solange, bis entweder die CDU erodiert und es keine Rolle mehr spielt, wie die Reste dieser dann bedeutungslosen Partei mit der Erinnerung an ihre Kanzlerschaft umgehen. Oder bis die Deutschen aufgrund des ethnischen Umbaus insgesamt politisch belanglos geworden sind und die Erinnerung an Merkels Kanzlerschaft von der Siegern der Geschichte, den Landnehmern aus Afrika, Arabien und der Türkei, in wenigstens geheuchelten Ehren bewahrt wird.

Aber beide Voraussetzungen sind derzeit noch nicht gegeben. Merkel hat die Schlacht noch nicht gewonnen. Zum jetzigen Zeitpunkt zu verzichten und das Feld einem anderen aus der CDU zu überlassen, den sie selbst nicht mehr kontrollieren kann – das kann sie sich bei ihrer Bilanz nicht leisten.

Und auch die CDU – oder besser der irrlichternde Haufen, der sich heute noch so nennt – kann es sich nicht leisten, Merkels Kandidatur in Frage zu stellen. Merkel vom Thron stürzen, nachdem man sie auf dem letzten Parteitag im Dezember 2015 – als zeitgleich 20.000 Mann pro Tag aus aller Herren Länder über die Grenze zogen – zehn Minuten lang beklatscht hat? Das wäre das Eingeständnis der eigenen Beklopptheit – auch dafür ist die Zeit noch nicht reif: Noch steckt die CDU mitten in der eigenen Merkelschen Vergangenheit. Diese schwer angeschlagene, von Merkel komplett entwurzelte CDU hat also ebenfalls keine Wahl. Sie muss wohl oder übel noch einmal mit dieser längst ranzigen Frau antreten, will sie nicht ihre eigene Glaubwürdigkeit beschädigen. Mitgehangen, mitgefangen.

Merkel hat also nicht mit sich „gerungen“, sondern ganz rational kalkuliert. Merkel hat gar keine andere Wahl: Sie muss nochmal antreten, will sie nicht dabei zusehen, wie ihre eigene Partei ihr Denkmal nach und nach in Stücke schlägt. Und sie hat sicher auch nicht „Stunden über Stunden“ nachgedacht, um zu der einfachen Schlussfolgerung zu kommen, dass dem Klatschmännchen-Verein CDU nichts anderes übrig bleiben würde, als die Kröte zu schlucken. Merkel ist eine Hexe, aber eins muss man ihr lassen: Sie ist eine raffinierte Hexe.




BR-Reporterin mit eigenen Waffen geschlagen

Vor Beginn des Geopolitik-Kongresses des Kopp-Verlags in Augsburg am 29. Oktober interviewte am Eingang zur Halle ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks mehrere Besucher und fragte sie nach dem Preis für die Eintrittskarten. Der Blogger Christian Jung von der Webseite Metropolico drehte den Spieß kurzerhand um und interviewte die Journalistin der BR-Sendung „quer“, Elena Alvarez, zu den astronomischen Zwangsgebühren für ARD und ZDF. Jetzt, drei Wochen danach, beklagt sich die quer-Redaktion in einem Kommentar unter dem YouTube-Video gegen die Befragung ihrer Reporterin. Hier die ganze Story!




Stadt Köln sperrt Webseite der Ratsopposition

internetsperre_prokoelnDie meisten der rund 17.000 Mitarbeiter der Stadt Köln verfügen über einen dienstlichen Zugang zum Internet. Dieser Internetzugang darf und soll von den Mitarbeitern auch zur Information über das politische Geschehen genutzt werden. Die Seiten von regionalen und überregionalen Medien oder Parteien werden deshalb nicht vom zentralen Filtersystem des städtischen Intranetzes geblockt. Schließlich sollen die Kölner Beschäftigten des öffentlichen Dienstes über politische Entwicklungen im Bilde bleiben – insbesondere natürlich über jene in der Kölner Kommunalpolitik. Aber lieber nicht über alle? Denn wie PI jetzt aus Kreisen der Kölner Stadtverwaltung „durchgestochen“ wurde, sperrt der städtische Internetfilter seit neuestem ausgerechnet den Zugriff auf die Internetseite der mit zwei Mandaten im Stadtrat vertretenen Bürgerbewegung Pro Köln.

In den vergangenen Jahren gab es in Köln bereits viele Verstöße von Seiten der Stadt gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, wenn es um unliebsame Oppositionsgruppen wie Pro Köln oder seit 2014 auch der AfD ging. Kein Wunder eigentlich, wenn man bedenkt, dass leitende Funktionen in der Kölner Verwaltung seit Jahrzehnten nach dem richtigen Parteibuch statt der fachlichen Qualifikation vergeben werden. Der legendäre Klüngelfilz zwischen etablierter Politik und Stadtverwaltung ist in Köln deshalb seit langem ein offenes Geheimnis. Und unter der „parteilosen“, aber schwarz-grün unterstützten neuen Oberbürgermeisterin Armlängen-Henriette Reker wurde es sogar noch schlimmer.

Trotzdem sind derart offensichtliche Diskriminierungen und Rechtsbrüche selten. Arbeitet man ansonsten doch lieber im Graubereich des nicht Nachweisbaren und im „Ermessensspielraum“ der Verwaltung. So ist die Empörung über diese neuerliche Schweinerei selbst in den Reihen der Verwaltungsmitarbeiter zu spüren. Denn natürlich informieren sich gerade viele städtische Bedienstete unterhalb der Führungsebene auch regelmäßig auf den Seiten der Ratsopposition. Wissen sie doch aus erster Hand, was alles schief läuft in Köln und welche Klüngelcliquen sich die Stadt zur Beute gemacht haben. Sollen sie gerade deshalb nicht zuviel von der nonkonformen Opposition erfahren?

» Kontakt: oberbuergermeisterin@stadt-koeln.de




Heidelberg: CDU-Mann fordert Merkels Rücktritt

Für jede Partei wäre es ungewöhnlich und für die CDU war es bislang undenkbar: Auf einer Regionalversammlung in Heidelberg forderte ein CDU-Mitglied, Rechtsanwalt Ulrich Sauer aus Karlsruhe, in Anwesenheit von Parteichefin Angela Merkel deren Rücktritt als Bundeskanzlerin. Und nicht nur das, er wagte gar zu behaupten, dass die von ihr ins Land geholten „Schutzbedürftigen“ durchaus andere Bedürfnisse mitbringen als jenes nach Schutz…

Der FOCUS berichtet:

Gut eine Woche vor dem Bundesparteitag der CDU hat Angela Merkel bei der Parteibasis um Unterstützung geworben. Die Parteivorsitzende und Bundeskanzlerin erntete bei einer Regionalkonferenz in Heidelberg nicht nur Applaus, sondern auch scharfe Kritik.

Deutlich wurde CDU-Mitglied Ulrich Sauer aus Karlsruhe. Der Rechtsanwalt forderte unverblümt: „Frau Bundeskanzlerin, treten Sie zurück.“ Mit einer auf der ganzen Welt einmaligen „Laissez-faire-Flüchtlingspolitik“ habe Merkel den Deutschen eine schwere Hypothek aufgebürdet.

Sauer erntete „Pfui“-Rufe aus dem Publikum als er behauptete, die ins Land gelassenen jungen Männer hätten keine Schutzbedürfnisse, aber sehr wohl andere Bedürfnisse. Damit spielte das CDU-Mitglied offenbar auf die sexuellen Übergriffe aus der Kölner Silvesternacht an.

Merkel selbst reagierte gelassen und rief das Publikum mit einer beschwichtigenden Handbewegung zur Ruhe auf.

Neben Merkel sitzt zu diesem Zeitpunkt der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl, der ihr gerade eben erst alle AfD-Positionen zur Flüchtlingspolitik für ihren Wahlkampf anempfohlen hatte. Geniale Schachzüge von Lügnern und Heuchlern oder ein denkbar schlechter Auftakt für Merkels erneute Kanzler-Kandidatur?




Wien: Maria-Theresien-Denkmal „geburkart“

15192597_1032093243568670_3787877616729817657_nDie Identitäre Bewegung Österreich hat wieder subversiv zugeschlagen. Dazu wurde nachfolgender Text auf deren Internet-Seite veröffentlicht:

In der Nacht vom 28. auf den 29. November verhüllten Aktivisten der Identitären Bewegung das mehr als 20 Meter hohe Maria-Theresien-Denkmal zwischen Natur- und Kunsthistorischen Museum mit einer gigantischen Burka.

Nach dem Vorbild des Verhüllungskünstlers Christo hingen sie der österreichischen Herrscherin den Schleier um. Zu ihren Füßen wurde ein Schild mit dem Schriftzug „Islamisierung – nein Danke!“ angebracht.

Die Aktivisten rechtfertigen ihre Aktion als Protest gegen die Islamisierung Österreichs und für die Meinungsfreiheit in unserem Land.

„Wenn die Politiker die Islamisierung verschweigen, müssen wir umso deutlicher auf sie aufmerksam machen! Jeden Tag wird unser Land ein Stück mehr islamisiert. In muslimischen Kindergärten wird zum Dschihad gegen Ungläubige aufgerufen, Einzeltäter verüben unter „Allahu Akbar!“ Schreien Attentate in Österreich.

Währenddessen machen uns staatlich legitimierte Islamexperten weis, dass das alles nichts mit dem Islam zu tun hat und die Islamisierung nicht stattfindet. Wer es wagt, diese Tatsache doch anzusprechen, fällt unter Extremismusverdacht und landet im schlimmsten Fall sogar vor Gericht: Alleine 2017 soll es statistisch gesehen fast jedem Tag zu einem Prozess wegen sogenannten „Hasspostings“ kommen.

Wir Identitäre sagen: „Schluss mit dieser Verschleierung der Realität! Die Wahrheit muss auch in Österreich zumutbar sein! Daher fordern wir eine Remigration aller Illegalen und jener Muslime, die unsere Gesellschaftsordnung ablehnen. Darüber hinaus muss die politische Verfolgung jener Menschen aufhören, die sich Sorgen um Österreichs Zukunft machen und die Tatsache der Islamisierung unseres Landes ansprechen.

In Österreich muss endlich eine Leitkultur etabliert werden, damit unser Land auch in 100 Jahren noch das Land bleibt, in dem die Österreicher leben. Unsere Werte und unsere Kultur müssen in der österreichischen Verfassung verankert werden, damit islamische Umtriebe hier keine Zukunft haben!“

Weitere Bilder der Aktion gibt es auf der IBÖ-Facebook-Seite. Identitäre Mode, Poster, Bücher, Anstecker und Aufkleber (auch mit Pi-Motiven) werden bei Phalanx Europa angeboten.




Patriotischer Widerstand in Berlin: 100. Bärgida

a2Am vergangenen Samstag feierten rund 150 Berliner Patrioten ihre hundertste Bärgida-Veranstaltung. Der über vier Kilometer lange Spaziergang vom Washingtonplatz zum Brandenburger Tor führte durch große und belebte Straßen der Innenstadt, so daß viele Menschen auf den patriotischen Widerstand aufmerksam wurden. Insgesamt lief die Jubiläums-Bärgida über fünf Stunden, was aber durch die gehaltvollen Reden, eingespielte Musik zwischen den Wortbeiträgen und den spannenden Spaziergang sehr kurzweilig erschien. Lediglich die kalte Witterung machte den Patrioten, die auch aus Hamburg, Hannover, Nürnberg, München und dem Brandenburger Umland angereist waren, etwas zu schaffen. Besonders originell war der Auftritt von „Donald Trump“ vor dem Brandenburger Tor.

(Von Michael Stürzenberger)

Die Abendkulisse vor dem Brandenburger Tor hatte etwas Magisches und unterstrich den feierlichen Charakter dieser gelungenen Veranstaltung:

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Es ist eine große Leistung des Organisationsteams rund um Mario und Karl, die seit zwei Jahren Woche für Woche den Protest auf die Straße bringen und damit den Widerstand in der Hauptstadt lebendig halten.

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Gerade an dem Ort, in dem die Regierung gefährlich gegen das deutsche Volk herumfuhrwerkt und die Abgeordneten im Bundestag ihren Mangel an gesundem Menschenverstand absitzen, ist es wichtig, den Protest deutlich zu artikulieren.

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Die Plakate waren deutlich und aussagekräftig:

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Dieser Ausblick auf eine wahrhaft düstere Zukunft ist keinesfalls übertrieben:

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Dem setzten die Bärgida-Spaziergänger nach dem Vorbild von Donald Trump einen gesunden Patriotismus entgegen:

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Die Raute des Grauens muss weg,

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ebenso der undemokratische EU-Moloch,

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damit Deutschland wieder eine positive Zukunft vor sich hat.

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Neben der unfähigsten Person auf dem Kanzlersessel seit Bestehen der Bundesrepublik war Justizminister Heiko Maas mit seinen Zensurmaßnahmen gegen die Meinungsfreiheit Ziel des Protestes:

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Die Mistgabel ist das treffende Symbol, wie mit dieser Kaste umzugehen ist, die unser Land mit ihrer völlig unverantwortlichen Politik der scheunentoroffenen Grenzen einer existentiellen Bedrohung aussetzt:

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Organisationsleiter Mario trug in seiner Eröffnungsrede unter anderem einen Artikel von dem Internetblog „Conservo“ vor, in dem der Rassismus gegen das eigene Volk thematisiert wurde:

Elke ging besonders auf die Journalisten des „selbstgerechten Mediengeschmeißes“ ein, die zwar vorgeben, „gegen Hetze und Ausgrenzung“ zu sein, dabei aber selber die größten Hetzlappen seien:

Der Amerikaner Sam, der schon seit 28 Jahren in Deutschland lebt, griff vor allem die „arbeitsscheuen linken Kinder“ der Gegendemonstration an:

Beate, die zwei Tage zuvor erst von der PI-Reise aus Israel zurückgekehrt war, berichtete von ihren dortigen Erlebnissen mit arabischen Moslems:

Das Grüppchen linksverdrehter Gegendemonstranten wirkte wie ein Ausflug des örtlichen Kindergartens. Die Krakeeler skandierten „Nie wieder Deutschland“ und „Deutschland ist scheiße“. Was hält diese Anti-Patrioten und Deutschlandhasser eigentlich davon ab, in das sozialistische Paradies Nordkorea auszuwandern?

Dann führten die Patrioten einen langen Spaziergang durch, der unter anderem über die Prachtstraße Unter den Linden und durch die belebte Gegend rund um den Potsdamer Platz führte.

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Am Straßenrand stand ein Plakat von Herbert Frahm alias Willy Brandt, der mit der heutigen Politik seiner SPD vermutlich auch nicht einverstanden wäre:

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Die vielen Mistgabeln in dem Demonstrationszug sendeten eine unmissverständliche Botschaft:

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Über vier Kilometer ging der abwechslungsreiche und stimmungsvolle Spaziergang.

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Bärgida produzierte ein Video des Spaziergangs und unterlegte es mit passender Musik:

Nach dem Spaziergang versammelten sich die Patrioten vor dem Brandenburger Tor:

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Dort gratulierte ich den Berliner Patrioten, die mit ihrer Ausdauer und ihrer Hartnäckigkeit ihren Teil dazu beigetragen haben, dass sich der Wind so langsam in Deutschland dreht. Außerdem ging ich auf die brandgefährlichen Befehle des Korans ein, die für die untragbaren Zustände in Zusammenhang mit der Islamisierung Deutschlands, die sich durch die Flutung unseres Landes mit Millionen Moslems weiter verschärft hat, mitverantwortlich sind:

Auch „Donald Trump“ richtete ein Grußwort an die Bärgida-Spaziergänger:

Weitere Fotos der 100. Bärgida:

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In den Reichstag müssen ab Herbst des nächsten Jahres Politiker mit gesundem Menschenverstand Einzug halten:

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Die Raute des Grauens darf spätestens ab dann nicht weiter im Kanzleramt herumfuhrwerken:

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(Fotos: Nick & Michael Stürzenberger; Kamera: Hermann Teutonicus; Schnitt und Hochladen: Thomas Müller)