Nasser, Arafat, Gaddafi und Hussein Hitler-Fans und von Alt-Nazis beraten

ntv-Doku über Nazi-Islam-Pakt bis weit über das Kriegsende hinaus

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Update mit zusätzlichen Informationen: Am vergangenen Samstag strahlte ntv um 21 Uhr eine hochinteressante Dokumentation über die intensive Zusammenarbeit des Islams mit den National-Sozialisten aus, die auch nach Kriegsende unvermindert intensiv fortgeführt wurde, vor allem auch hinsichtlich der Ausbildung bei Terror-Techniken. Hinter dem Titel „Geheimakte: NS-Kriegsverbrecher auf der Flucht“ verbirgt sich eine kompakte Aufklärung über die verbindenden Elemente der beiden totalitären Ideologien.

Den Zuschauern werden die wichtigen geschichtlichen Tatsachen vermittelt, dass der Islam einen Pakt mit den National-Sozialisten schloss, der Islamterror mit Methoden der Nazis arbeitet und der Großmufti von Jerusalem ein noch fanatischerer Judenhasser war, der offen die Ausrottung aller Juden forderte. Und das schon vor dem Bündnis mit den National-Sozialisten.

Bei ntv wird der Islam aus Sicht der Nazis als eine „Religion von Kriegern“ dargestellt, die auch in der Beurteilung von SS-Reichsführer Himmler viele Vorzüge gegenüber dem christlichen Glauben habe. Die Ähnlichkeiten von National-Sozialismus und Islam, formuliert vom Großmufti und vielen Nazi-Größen, werden ebenfalls erwähnt: „Führerprinzip, Gehorsam, Disziplin und der erbitterte Hass auf Juden.“

Ein spannender neuer Aspekt ist aber, dass der spätere PLO-Chef Jassir Arafat in Ägypten von dem Nazi-Terror-Experten Otto Skorzeny ausgebildet wurde. Genau der Arafat, der 1994 als Treppenwitz der Geschichte mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde und dem die Links-„Intellektuellen“ in Europa und den USA jedes Wort glaubten, das dieser Lügner auf englisch vom vermeintlichen „Frieden“ faselte, während er zu seinen Mitstreitern auf arabisch den „Dschihad“ predigte. Ein fanatischer Moslem, der Israel vernichten wollte und in den Nazis seine Terror-Vorbilder hatte.

Die Verbundenheit von islamischen Staatsführern mit den National-Sozialisten ging weiter und hatte System: 1953 ernannte Ägyptens Präsident General Muhammad Nagib diesen Otto Skorzeny zum persönlichen Sicherheitsberater. Dessen Nachfolger Gamal Abdel Nasser, von 1954-1970 Staatspräsident und laut ntv „ein Bewunderer Hitlers“, setzte folgerichtig Skorzeny als Militär-Berater ein. So baute er Ägypten in einen totalitären Staat nach NS-Vorbild auf, verbot alle Oppositionsparteien und ließ ihre Führer ermorden oder inhaftieren. Alle 75.000 ägyptischen Juden wurden vertrieben oder getötet.

Skorzeny siedelte, nachdem in Ägypten seine Aufgabe abgeschlossen war, nach Spanien um, wo der von den Nazis unterstützte Diktator Franco herrschte. Dort baute er eine internationale Söldnertruppe auf, die der von 1969 bis 2011 in Libyen herrschende Staatschef Muammar al-Gaddafi einsetzte, um Regimegegner zu eliminieren. Laut ntv „verehrte Gaddafi Skorzeny und die Nazis“, genauso wie Ägyptens Präsident Nasser:

Auch Saddam Hussein, von 1979 bis 2003 Staatspräsident des Irak, nutzte Skorzenys Terrortruppen. Husseins Invasion Kuweits im zweiten Golfkrieg unterstützte übrigens PLO-Chef Arafat, was erneut zeigt, wie sehr diese moslemischen Aggressoren Brüder im Geiste sind.

Die im Laufe der Zeit entstandenen islamischen Terror-Organisationen PLO, Hamas, Hizbollah, Jemaah Islamiyah und Al Qaida hatten ihre Vorbilder in SS-Spezialeinheiten, die auch unter dem Begriff „Werwölfe“ bekannt wurden, und den von Otto Skorzeny entwickelten Terrorkonzepten.

Bis heute zeigen moslemische Terroristen den Hitlergruß als Zeichen ihrer Verbundenheit mit der national-sozialistischen Ideologie:

Verbindende Elemente sind der gnadenlose Hass auf Juden, die kompromisslose Bereitschaft zum Vernichten der Gegner und die totalitäre Gesinnung.

Dieser SS-Obersturmbannführer Otto Skorzeny, der bei Hitler höchstes Ansehen genoss, ist folglich neben dem Großmufti Amin al-Husseini die zweite zentrale Figur des 40-minütigen Filmes. Er war am 12. September 1943 am „Unternehmen Eiche“ zur Befreiung des abgesetzten und unter Arrest gestellten italienischen Diktators Benito Mussolini beteiligt und nahm am 20. Juli 1944 an der Gefangennahme der Hitler-Attentäter um Claus Schenk Graf von Stauffenberg teil.

Im Oktober 1944 wurde er nach Ungarn entsandt, um die Aufkündigung des Bündnisses mit Nazi-Deutschland durch Staatschef Miklós Horthy zu verhindern. Dazu stürmten Skorzeny und Angehörige des SS-Fallschirmjägerbataillons 600 unter dem Codenamen „Unternehmen Panzerfaust“ die wichtigen Regierungsstellen in Budapest und entführten den einzigen Sohn des Staatschefs, der sich daraufhin in Nazi-Gefangenschaft begab und seinen Rücktritt erklärte.

Ende 1944 stellte Skorzeny auf Anweisung Himmlers einen Kommandoverband auf, dessen Soldaten – in amerikanische Uniformen getarnt – hinter den gegnerischen Linien Spezialaufträge ausführen sollten. Ziel bei diesen Einsätzen unter dem Codenamen „Unternehmen Greif“ war, alliierte Soldaten durch kriegsrechtlich nicht zulässige Einsätze mit Terror zu bekämpfen. Der amerikanische Oberbefehlshaber General Eisenhower sollte getötet werden, worauf Skorzeny den Ruf als „der gefährlichste Mann Europas“ bekam.

Für diese Spezialeinheiten, die auch „Werwölfe“ genannt wurden, gelang es, etwa 5.000 Freiwillige zu rekrutieren, bei denen es sich um SS-Leute, Hitlerjungen, SA-Männer und Parteifunktionäre handelte. Diese nationalsozialistischen Partisanen wurden in den Lagern der SS-Jagdverbände und auch auf Schloss Hülchrath im Rheinland von Otto Skorzeny trainiert. Ausrüstung, Bewaffnung und Verpflegung stellte die Wehrmacht. Ihre Ziele waren:

Attentate und terroristische Anschlägen gegen die Besatzungsmächte, deren führende Köpfe, sowie gegen deutsche Kollaborateure

Sabotage im Rücken der alliierten Verbände

Stören des feindlichen Aufmarsches durch Militärische Aufklärung

Decken der Rückzugbewegungen der Wehrmacht durch Angriffe auf die Flanken der verfolgenden Angriffsspitzen

Stoppen der „Welle des Verrats“ durch Volksgenossen mittels Terrors gegen Deutsche

Die „Werwölfe“ töteten auf diese Weise laut ntv etwa 1000 Alliierte und ihre Unterstützer. Diese Methodik wurde nach dem Krieg von islamischen Terrorbanden kopiert. Alleine im Jahr 1955 ermordeten und verletzten sie auf diese Weise 260 Israelis.

Der die Juden abgrundtief hassende Großmufti Amin al-Husseini übte damals als wichtigster Vertreter des Islams einen großen Einfluss auf Moslems aus. Seine Aussage

„Die Vernichtung der Juden ist religiöse Pflicht“

hätte er nicht öffentlich erklären können, wenn dies nicht der islamischen Ideologie entsprechen würde. Ebenso seine Forderung, die er am 1. März 1944 über einen Radiosender in Berlin in den Nahen Osten ausstrahlen ließ:

„Araber, erhebt Euch wie ein Mann für Eure geheiligten Rechte. Tötet die Juden, wo immer Ihr sie findet. Das gefällt Allah, der Geschichte und der Religion.“

Leider verschweigt ntv, dass der Großmufti mit seiner Tötungsaufforderung an Juden nur den „Propheten“ und Religionsbegründer Mohammed zitiert:

„Der jüngste Tag wird kommen, wenn die Muslime die Juden vernichten. Wenn jeder Baum, hinter dem sich ein Jude versteckt, sagen wird: Hinter mir ist ein Jude. Töte ihn!“

Es ist geradezu fahrlässig, die ideologischen Wurzeln des Judenhasses im Islam auszublenden. Deutlich hingegen stellt ntv den Großmufti als treibende Kraft des Holocaust dar:

„Der Großmufti nutzte seinen wachsenden Einfluss auf die Nazis, um den Holocaust voranzutreiben“

Die arabische Ausgabe von Hitlers Hass- und Hetzbuch „Mein Kampf“ wurde in der islamischen Welt ein Bestseller:

Spannend auch diese Feststellung in der äußerst sehenswerten ntv-Dokumentation:

„Wenn Kairo den Nazis in die Hände gefallen wäre, dann wäre Ägypten der erste islamische Nazi-Staat geworden und die Endlösung hätte sich auf den Nahen Osten ausgedehnt“

Der Großmufti sah sich die Vernichtungslager der Nazis ganz genau an und wollte diese auch in Palästina errichten, um dort alle Juden umzubringen. Er sprach sich hierzu auch mit dem Organisator des Holocaust, Adolf Eichmann, intensiv ab. Beim Afrika-Feldzug drängte der Moslem darauf, dass der Wehrmacht von Rommel SS-Einheiten mit mobilen Gaskammern folgen sollten, mit denen dann tausende Juden in Nordafrika umgebracht wurden. Erfinder dieser Lastwagen mit geschlossenem Aufbau, in die Auspuffgase eingeleitet wurden, war der Gruppenleiter im Reichssicherheitshauptamt Walther Rauff, der persönlich den Massenmord in Afrika begleitete. Alleine in Tunesien wurden auf diese Weise zweieinhalbtausend Juden vergast.

Diese Vernichtungsmethode war so effizient, dass sie der islamische Großmufti auch in Palästina zur Tötung von Juden einsetzen wollte.

Die SS-Division Handschar, die der Großmufti und gleichzeitige SS-Gruppenführer al-Husseini leitete und zu der sich über 20.000 Moslems freiwillig meldeten, war laut ntv „für ihre Brutalität bekannt“:

„Vergeltungsschläge gegen serbische und jüdische Zivilisten forderten tausende Todesopfer.“

Dieses 40-minütige Dokumentationsvideo ist in jedem Fall höchst empfehlenswert und für Islamkritiker ein regelrechtes Muss. Die mediale Aufklärung über die Gefährlichkeit des Islams kommt langsam aber sicher voran. Dieser Pakt zwischen Brüdern im Geiste öffnet den Menschen die Augen, mit was sie es zu tun haben.

(Spürnase: Barbara Gertloff, Landesvorsitzende BPE Bayern)


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Video: Patriotisch-konservatives Bürgertum & linke „Nazi“-Paranoia

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | In der deutschen Bevölkerung gibt es derzeit zwei Parallel-Universen, die völlig losgelöst voneinander existieren. Bei der AfD-Kundgebung am Münchner Stachus Ende September wurde dies besonders deutlich sichtbar. Die abstrusen Szenen in diesem Video sind symptomatisch für die derzeitige komplett hysterische Stimmungslage in dem mit Anti-AfD-Propaganda aufgeheizten Teil des Volkes.

Als die AfD ihre kreuzbraven bürgerlichen Münchner Landtagskandidaten vorstellte und auch der Bundestagsabgeordnete sowie Vorsitzende des Haushaltsausschusses Peter Boehringer eine absolut sachliche Rede über EU-Politik hielt, wurden die zuhörenden konservativ-patriotischen Bürger von einem wahnwitzigen Kessel aus plärrenden und pfeifenden „Anti“-Faschisten umlagert und mit völlig wirren und total deplazierten Anti-Nazi-Slogans beackert.

Die Aufnahmen zeigen den unmittelbaren Aufeinanderprall von Geisteskrankheit und gesundem Menschenverstand, was symptomatisch für den Zustand in der gesamten deutschen Gesellschaft ist, denn die hysterische Nazi-Jagd vollzieht sich auf vielen Ebenen.

Am Samstag zogen in Berlin eine Viertel Million Menschen durch die Straßen, um gegen den „Rechtsruck“ in Deutschland zu protestieren. Aus den Interviews, die in allen Mainstream-Nachrichten in Dauerschleife liefen, war geradezu die nackte Angst herauszuhören, als ob die Machtergreifung durch ein Viertes Reich unmittelbar bevorstünde und die vermeintlichen „Nazis“ der AfD demnächst den demokratischen Rechtsstaat in eine faschistische Diktatur verwandeln würden. Eineinhalb Wochen zuvor waren es in München mindestens zwanzigtausend Linke, die gegen vermeintlichen „Hass“ durch die Straßen zogen. In diesen linksverdrehten Köpfen laufen ganz offensichtlich alte schwarzweiß-Filme von gigantischen Fackelzügen vermuteter Nazi-Horden ab, die schon überall in ihren Startlöchern lauern, um die dunkelste Zeit der deutschen Geschichte zu wiederholen.

In dem Video oben sind die Slogans der stupiden „Kämpfer gegen Rechts“ auf dem Münchner Stachus mit Schrifteinblendungen unterstrichen, damit die Idiotie verdeutlicht wird, die in den Köpfen dieser „Anti“-Faschisten tickt. Diese Sprüche wurden ganz ernsthaft den versammelten und deutlich erkennbar seriösen Bürgern entgegengeplärrt:

„Stalingrad, Stalingrad,
jeder Schuss ein deutscher Soldat“

„Schwarz war die Nacht, weiß war der Schnee,
von allen Seiten die Rote Armee“

„Hass, Folter, Deportation,
das ist deutsche Tradition“

„Nazi-Schweine“

„AfD Rassistenpack,
wir haben Euch zum Kotzen satt“

Jeder auch nur halbwegs geistig gesunde Mensch müsste erkennen, dass er sich angesichts dieses absolut harmlosen bürgerlichen Publikums mit solchen Sprüchen absolut lächerlich macht und eigentlich in die geschlossene Psychiatrie gehört. Aber diese Menschen sind völlig gehirngewaschen von einer linksgrünen Erziehung in Schulen und Universitäten, die von einer quasi gleichgeschalteten politisch korrekten Medienlandschaft begleitet wird. So entstehen diese Parallel-Universen in den Köpfen, die mit der Realität nichts zu tun haben. Die DDR 2.0 ist ziemlich erfolgreich mit der Schaffung von willigen Gehirnzombies.

Dieses absurde Verhalten wird auch durch die Paranoia möglich, die sich durch jahrzehntelanges Warnen vor den national-sozialistischen Verbrechen in den Hirnen dieser Menschen entwickelt hat und jetzt in einer Art Übersprungshandlung auf die AfD übertragen wird. Dieser geradezu kollektive Wahn läuft nicht nur auf der Straße bei den sogenannten „Anti“-Faschisten ab, sondern zieht sich quer durch das gesamte gesellschaftliche Leben über die Medien, Gewerkschaften, Sozialverbände, Kirchen, Rathäuser und Länderparlamente bis hinauf in den Bundestag. Es ist eine tiefsitzende geistige Krankheit, die gegen alles patriotisch-rechtskonservative Denken gerichtet ist. Was schnellstmöglich kuriert werden sollte.

Das Grundproblem, das hinter diesem Wahnsinn steckt, ist eine völlig falsche Geschichtsbetrachtung. Die Menschenmassen projizieren ihre tiefsitzenden Ängste und ihre Abscheu vor den totalitären Verbrechern auf die absolut Falschen. Man muss es immer wieder betonen: Die Nazis waren eine Spielart des Linksextremismus, es waren SOZIALISTEN, die das Volk genauso wie die International-Sozialisten gleichschalteten. Die wenigen Unterschiede lagen in der nationalistischen und rassistischen Einstellung sowie der fehlenden Enteignung von Unternehmern. Diese wurden aber ganz eng an die Zügel genommen und für die totalitären Ziele eingespannt. Die tiefe Abneigung gegen „Kapitalisten“ verband schon damals Nazis und Rotfront, was bis heute anhält. Daher sind die Feindbilder des US-Imperialismus, dem vermeintlichen jüdischen Finanzkapital und damit auch dem Staat Israel bis heute den braunen und dunkelroten Sozis gemein.

Das konservative rechte Bürgertum war damals wie heute den Nazis gegenüber feindlich eingestellt. Daher sagte auch Hitler in der Endphase seiner Herrschaft, dass es einer seiner größten Fehler war, das rechtsstehende Besitzbürgertum nicht zerschlagen zu haben. Führende National-Sozialisten wie Goebbels, Eichmann, Freisler, Himmler bezeichneten sich nicht nur als linksstehend, viele kamen auch direkt aus kommunistischen Bewegungen.

Viele Juden an der Basis – nicht die opportunistischen Verbandsfunktionäre, die nur das Lied ihrer Geldgeber nachpfeifen – sympathisieren mit der AfD, da sie die einzige Partei ist, die sich der immensen islamischen Gefahr entgegenstellt. Die neugegründete Bewegung „Juden in der AfD“ bestätigt diese Entwicklung. Der hysterische Aufschrei, der daraufhin durch das politkorrekte Establishment ging, kann eigentlich nur mit Humor gekontert werden, was der amerikanisch-israelischen Schriftstellerin und Journalistin Orit Arfa auf „Achgut Pogo“ wieder einmal trefflich gelang:

Der AfD-Bundestagsabgeordnete und Obmann der AfD im Auswärtigen Ausschuss, Petr Bystron, hat die tiefe Verbundenheit seiner Partei mit der israelischen Demokratie und den patriotischen Juden in der deutschen Bevölkerung in dieser Rede auf dem Gründungstag der Juden in der AfD in Wiesbaden am 7. Oktober hervorragend beschrieben:

Es scheint allerdings in der AfD vereinzelte Personen zu geben, die mit national-sozialistischem Gedankengut sympathisieren. Diese sollten mindestens politisch kaltgestellt, aber noch besser aus der AfD ausgeschlossen werden, denn sie haben ihre politische Heimat in der NPD, dem „Dritten Weg“ oder bei „Die Rechte“. So haben es auch Alexander Gauland und Björn Höcke auf dem Landesparteitag in Thüringen am Samstag verdeutlicht:

Höcke distanzierte sich außerdem von dem Thüringer Pegida-Ableger Thügida, dessen Vertreter vom Verfassungsschutz teilweise als rechtsextrem eingestuft werden. Die AfD praktiziere in Thüringen eine politische Grenzziehung: „Pegida bleibt für uns ein natürlicher Verbündeter. Mit Thügida haben wir nichts zu tun“, sagte Höcke.

In seiner Rede forderte Höcke, der als Wortführer des ultrarechten Parteiflügels gilt, zudem eine Abgrenzung von der rechtsextremen NPD und folgte damit dem Beispiel des AfD-Bundesvorsitzenden Alexander Gauland. Gauland hatte zuvor auf einem Parteitag der brandenburgischen AfD in der Stadt Brandenburg an der Havel gesagt: „Nazis gehören nicht in diese Partei.“ Wer „Nazi-Schweinkram“ teile, habe in der AfD nichts zu suchen.

Höcke räumte ein, dass es einige wenige Mitglieder gebe, „die politisch abgeglitten“ seien. Gegen sie werde vorgegangen, „weil wir Extremismus aus tiefstem Herzen verachten“. Das gelte für Links- und Rechtsextremismus, religiösen Extremismus, für DDR- und NS-Folklore, aber auch für Regierungsextremismus. Einen AfD-Funktionär aus Nordthüringen forderte Höcke dazu auf, auf eine Kandidatur für die Landesliste zu verzichten, weil dieser einen NPD-Eintrag in den sozialen Medien geteilt habe.

Konservativ-patriotisch-demokratisches Bürgertum und National-Sozialismus haben nie zusammengehört und werden auch nie zusammen gehören. Dies existiert nur in den linksgestörten Hirnen der „Anti“-Faschisten.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben knapp 23 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.




Garmisch: Interview mit linken „Fck Nazis“-Gegendemonstranten

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Compact-Sicherheitskonferenz am 29. September rief in Garmisch-Partenkirchen auch linke Gegendemonstranten auf den Plan. Die Gruppe wirkte wie ein Überbleibsel der Kumbaya-Hippie-Bewegung und durch ihre exotische Rassel-Musikdarbietung auch mit einem leichten Baghwan-Schlagschatten versehen. Die gezeigten Schilder aber waren knallhart: Mit den Slogans „Fck Nazis“, „keine Stimme für Nazis“, „kein Bock auf Nazis“ und „Menschenrechte statt rechte Menschen“ stellten diese Linken die Teilnehmer auf eine Stufe mit rassistischen und judenvergasenden National-Sozialisten. In diesem Interview wird deutlich, dass die Demonstranten ihre unverschämten Beleidigungen nicht im Mindesten begründen können.

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Aber diese unerträgliche „Nazi“-Diffamierung wird von den Gegnern der patriotisch-freiheitlichen Widerstandsbewegung andauernd als ultimative Totschlags-Keule missbraucht. Wer nicht der einzig richtigen „linken“ Meinung ist, wird kompromisslos niedergebügelt. Zudem verharmlost dies die abartigen Verbrechen der im übrigen linksextremen National-Sozialisten auf höchst widerwärtige Weise.

Das Video dieses Interviews zeigt auch, wie subjektiv sowohl der Polizei-Einsatzleiter als auch ein Kripobeamter gegen den Reporter vorgehen. Auf brüske Weise wird versucht, das Interview abzubrechen. Mit der Unterstellung, der Reporter würde „provozieren“, dabei stellte er nachweislich nur sachliche Fragen und blieb dabei höflich. Provozierend haben sich nur die Gegendemonstranten verhalten, die versuchten, den Interviewer wegzudrängen.

Aufschrei gibt es in der medialen Landschaft aber nur, wenn die Polizei ein Kamerateam des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beim Filmen von Demonstranten unterbricht, wie bei Pegida in Dresden geschehen. Wenn der „Richtige“ behindert wird, geht das schon in Ordnung, denn linke Demonstranten müssen ja schließlich „geschützt“ werden. Die angewendeten Doppelstandards werden immer offensichtlicher.

Compact TV führte vor der Sicherheitskonferenz in Garmisch Partenkirchen ein Interview mit mir, in dem es auch um diesen linken Gegenprotest ging. Zudem um die innere Zerrissenheit der CSU, ihren Linksdrall und ihr verzweifeltes AfD-Bashing, das Festklammern von Seehofer an den Schalthebeln der Macht, die Ablehnung der AfD von gemeinsam veranstalteten Demonstrationen mit Bürgerbewegungen und die Landtagswahl am kommenden Sonntag, den 14. Oktober:

(Kamera: Armon Malchiel)




Focus: 600.000 Moslems kämpften im Nazi-Islam-Pakt

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Der Historiker David Motadel beleuchtet in seinem Buch „Für Prophet und Führer“ das enge Verhältnis der Nazis zum Islam.

Im englischen Original ist das Werk bereits 2014 erschienen, liegt aber erst jetzt in der deutschen Übersetzung vor.

Der Focus nahm sich des Themas an, was für die Verbreitung dieser wichtigen Informationen gerade in der heutigen islamterrorgeschüttelten Zeit sehr bedeutsam ist.

Korrespondent Armin Fuhrer streicht wichtige Erkenntnisse aus dem Buch heraus, beispielsweise die bezeichnende Aussage von SS-Reichsführer Heinrich Himmler am 11. Januar 1944 zu moslemischen Offizieren aus Bosnien:

„Es war doch klar, was sollte denn die Muselmanen in Europa und der ganzen Welt von uns Deutschen trennen. Wir haben gemeinsame Ziele“, verkündete er bei dieser Gelegenheit. Schließlich habe doch Gott – „ihr sagt Allah, das ist doch dasselbe“ – den Führer geschickt, um Europa und die ganze Welt von den Juden zu befreien. Deutsche und Moslems hätten die gleiche Feinde: „Bolschewiken, England, Amerika, alle immer wieder getrieben vom Juden.“

Der gemeinsame abgrundtiefe Hass auf Juden war das verbindende Element von Nazis und Moslems. Ebenso ihr kompromissloser Wille zur alleinigen Macht und konsequenten Ausschaltung aller Andersdenkenden / Andersgläubigen, dem Kampf als heilige Pflicht und der Bereitschaft, sein Leben in einer verschworenen Volks- und Religionsgemeinschaft für das gemeinsame Ziel einzusetzen, wobei die nicht Dazugehörigen als minderwertige Untermenschen diffamiert werden. Im Focus ist auch zu lesen, dass sich Himmler in der Einschätzung des Islams mit Hitler einig war:

Himmler sprach nur aus, was auch sein Chef Adolf Hitler dachte. Der verglich gerne das Christentum, das er ablehnte, mit dem Islam, dem er viel Positives abgewinnen konnte. Er war beispielsweise der Ansicht, dass Vorschriften, nach denen Menschen Waschungen vornähmen, bestimmte Getränke mieden, mit der Sonne aufstünden oder auf die Spitze von Minaretten stiegen, von intelligenten Menschen erdacht worden seien. Er begrüßte auch den „Aufruf zum mutigen Kampf“ im Islam.
 
Den Islam sah er als aggressiv und stellte ihm den „verweichlichten“ Katholizismus gegenüber. Und während im Paradies der „Muselmanen“ Wein in Strömen fließe, freuten sich die Christen doch nur darauf, ein „Halleluja“ singen zu dürfen. „Der Mohammedanismus könnte mich noch für den Himmel begeistern“, so Hitler. Hitler sei geradezu islamophil gewesen, glaubt der Historiker David Motadel.

Der Focus liefert die weitere wichtige Information, dass sich die Moslems aus Osteuropa in der Nazi-Armee durch besondere Brutalität „ausgezeichnet“ haben sollen:

Wehrmacht und SS waren ziemlich erfolgreich bei ihrem Bemühen, muslimische Soldaten zu gewinnen. Mitte 1943, so schätzt der Autor David Motadel, hätten in den Truppen etwa 300.000 Moslems gekämpft. Ein Jahr später waren es dann 600.000. Sie setzten sich vorwiegend aus Aserbaidschanern, Turkestanern, Kalmücken, Ukrainern, Georgiern und Armeniern zusammen, weniger aus Arabern. Die muslimischen Soldaten galten als effektive und brutale Kämpfer; nur die Araber wurden als illoyal und unzuverlässig angesehen.

Der spätere Hitler-Attentäter Oberst Claus von Stauffenberg soll der führende Kopf hinter der Moslem-Rekrutierung gewesen sein, was eine weitere der bisher noch nicht so geläufigen Erkenntnisse ist, die dieses Buch von David Motadel liefert. Nicht umsonst bezeichnet es der britische Historiker Ian Kershaw als „herausragend“. Trotzdem scheint es in der Bewertung des Nazi-Islam-Paktes einer politisch korrekten Linie zu folgen, denn in der Buchbeschreibung von Amazon steht:

David Motadel schildert die Geschichte der Millionen Muslime unter deutscher Herrschaft. Eindringlich zeigt er, wie der NS-Staat und andere Großmächte den Islam für politische Zwecke vereinnahmten.

Es ist noch nicht in den Mainstream vorgedrungen, dass der Islam durch und durch politisch ist. Die Nazis haben den Islam nicht „vereinnahmt“, sondern es trafen sich totalitäre Brüder im Geiste. Ich hatte diesen Nazi-Islam-Pakt in meinem PI-Artikel „Hakenkreuz und Halbmond“ am 5. Juni des vergangenen Jahres ausführlich dargestellt, was in Verbindung mit meiner Facebook-Ankündigung zu dem denkwürdigen Gerichtsverfahren führte, bei dem ich nach der skandalösen Verurteilung vom 18. August keine vier Monate später vom Landgericht München freigesprochen wurde. Seitdem ist es auch juristisch im Sinne der Meinungsfreiheit gedeckt, den Islam als faschistische Ideologie zu bezeichnen, was faktisch unbestreitbar ist.

Solange der Islam in der öffentlichen Diskussion aber weiter verharmlost wird, bekommt man das immer größer werdende Problem nicht in den Griff. Er ist schonungslos als das zu betrachten, was er seit 1400 Jahren ist: Eine intolerante, gewaltverherrlichende und tötungslegitimierende Ideologie, die konsequent nach der Weltherrschaft strebt.

Nachdem die islamische Welt seit der Niederlage 1683 vor Wien aber technologisch, wissenschaftlich und militärisch vom Westen weit abgehängt wurde, ist diese Bedrohung nicht mehr durch offensive kriegerische Aktionen sichtbar. Der Islam hat seine Taktik notgedrungen umgestellt und betreibt nun die schleichende Unterwanderung, den „Djihad within“, was von den meisten Menschen leider noch nicht richtig wahrgenommen wird.

Der Kommentarbereich des Focus-Artikels gibt einen guten Überblick, wie die Bevölkerung in gut Informierte und leider auch noch viele Ahnungslose geteilt ist. Hier eine Zusammenstellung der bereits erfreulich klar Denkenden, die durch ihre Kommentare auch eine sehr wichtige Aufklärungsarbeit betreiben:

Ich empfehle
24.12.2017 | Oliver Weber

zu diesem Thema das Buch „der islamische Faschismus“ von Hamed Abdel Samad. In München wurde kürzlich erst ein Islamkritiker verurteilt, weil er die Verbindung zwichen den Nationalsozialisten und führenden islamischen Gelehrten aus der arabischen Welt öffentlich thematisierte. Heinrich Himmler sagte einmal das der Islam der Weltanschauung des Nationalsozialismus sehr nahe ist und in der Tat, es gibt hier einige Überschneidungen, nicht zuletzt der Judenhass.
 
gemeinsame Sache
24.12.2017 | Johannes Krause

Daß die Nazis gemeinsame Sache mit den Moslems gemacht haben, ist bekannt. Wenn ich etwas in der Richtung im Kommentarbereich vom FOCUS schreiben wollte, ist es in der Regel nicht durch die Zensur gekommen. Was hat sich geändert? Übrigens endete die Voklsverhetzungsklage gegen Michael Stürzenberger, der die Freundschaft Hitlers zu den Moslems auf seinem Blog thematisierte, kürzlich mit einem Freispruch.
 
Und heute
24.12.2017 | Ulrich Mende

ist der demokratische Staat das gemeinsame Feindbild der Islamisten und Linksradikalen. Letztere verstehen nur leider nicht, dass sie dier ersten sein werden, die im angestrebten Kalifat keinen Platz haben werden… Frohe Weihnachten allen Focus-Mitarbeitern und-lesern!
 
Die Nazis
24.12.2017 | Emilie Walter

…waren LINKE. Dass das in diesem Forum ausgesprochen wird ist ein echter Fortschritt, so langsam wacht man auf. Auch die Parallele zur Islamlastigkeit der heutigen Linken spricht da Bände, ich kann mich meinen Mitkommentatoren nur anschliessen. Die Schlägerbanden der Antifa sind eine weitere Parallele zu den Methoden der Nazis. Es wiederholt sich. Trotzdem, Frohe Weihnacht, Emilie Walter
 
Auch Franko hat Moslems
24.12.2017 | carmen goya

für seinen Putsch gebraucht. Ohne die Marrokaner, die besonders grausam vorgingen und auch nicht vor der Verstümmelung von Frauen u.Kinder zurückschreckten, hätte er die Republik nicht besiegt.
 
Dabei hat man wohl vergessen…
24.12.2017 | Wolfgang Steinhilber

den Großmufti von Jerusalem, Amin al-Husseini, zu erwähnen, der heute noch bei den „Palästinensern“ hoch verehrt wird – und der die „modernen“ Grundlagen zum Judenhass in der arabischen Welt schuf. Das von den deutschen Linken so geliebte Palitüchlein (Kufiya) wurde durch ihm den arabischen Bewohnern Palästinas oft gewaltsam „verordnet“. Er war bester Freund von A.Hitler und H.Himmler – und ihm wurde der Dienstgrad eines Oberführers der Waffen-SS verliehen…
 
Andere Frage
24.12.2017 | Horst Weber

Vergleicht man das Weltbild des Nationalsozialismus mit dem des Islam was das Bild von Frauen angeht,die Diskriminierung von Minderheiten wie Homosexuellen, der ganzen Welt ihre Anschauung aufzwingen zu wollen, den Antisemitismus ,Heldentod und Märtyrer, der Wunsch nach einem großen Reich,der Fanatismus,die Brutalität und Barbarei sollte man da nicht eine Gefahr sehen und darüber nachdenken dürfen. Auffällig vieles gleicht sich da. Ist es politisch „korrekt “ darauf hinzuweisen? Zu was es.damals geführt hat wissen wir ja. Kann man absolute Intoleranz noch Toleranz entgegenbringen oder muss man sie einfordern und durchsetzen?
 
Wer es immer noch nicht verstanden haben sollte…
24.12.2017 | Martin Volkert

…damals wie heute kam bzw. kommt der Faschismus von LINKS! Zitat Goebbels (1931): „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke.… Nichts ist uns verhaßter als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.“
 
Bezeichnend
24.12.2017 | Dieter Roeseler

auch das die Moslems sich bereitwillig haben anwerben lassen,oder? Sie wurden ja nicht gezwungen,so wie die Soldaten der Wehrmacht. Und der Autor sollte vorsichtig sein welche Illustrationen er in seinem Buch veröffentlicht.Nicht das er noch vor den Kadi muß wegen des Verdachts der Volksverhetzung und des Zeigens nationalsozialistischer Symbole.Siehe M.Stürzenberger…
 
Islam und Faschismus
24.12.2017 | Klaus Stein

Die ideologische Nähe zwischen Islam und Faschismus liegt schon im Ursprung der Gesinnung begründet. Der Prophet Mohammed war ein tyrannischer Völkermörder, der systematisch Juden und andere Nicht-Muslime hat abschlachten und versklaven lassen. Sein ur-islamischer Staat, der dem glücklicherweise gerade zerstörten sehr viel näher kam, als westliche Muslime zugeben, könnte Hitler als Vorlage für seine absolute Machtausübung im Drittes Reich gedient haben. Nach dem Motto „Ich mach mir die Welt, Widdewidde wie sie mir gefällt“ haben beide Gewaltherrscher Edikte erlassen, die ihre Gesellschaft zu Mördern und Vergewaltigern haben werden lassen. Für nicht ganz unerhebliche Teilen der Muslime scheinen Scharia und das Heiraten von präpubertären Mädchen auch heute noch hohe Bedeutung zu geniessen.
 
Also doch?
24.12.2017 | Stefanie Tolop

Für genau diese Erkenntnis wurde vor Kurzem ein gewisser Michael Stürzenberger von einem Münchner Gericht wegen Volksverhetzung verurteilt.
 
Bin sehr erstaunt
24.12.2017 | Theo Graf

Bei heute war ich noch der Meinung, dass dies nur für Islamhasser ein Thema war und eine Lüge der Nazis und auch der AfD-Anhänger. Für die Zukunft Deutschlands wäre es schon sehr wichtig, dass sich die in Europa lebenden Moslems im Gesamten von jedem Hass auf Andersgläubigen befreien würden. Wie das zu verwirklichen ist, bleibt bei der heutigen Vorsicht bezüglich Religionsfreiheit, mir jedoch ein Rätsel.
 
Ja was ist
24.12.2017 | Hugo Thomas

denn das jetzt? Ist das Tabu aufgehoben, zu sagen, dass die Ideologien des Faschismus und des Islam wie eineiige Zwillinge sind? Stellt man jetzt fest, dass man nicht gleichzeitig antifaschistisch und islamfreundlich sein kann? Das ist zwar alles nicht neu, neu ist allerdings so ein Artikel in einem deutschen Medium. Die leichten Relativierungsversuche mit „den deutschen Experten“ und dem „Hass auf Juden“ müssen da wohl sein, schmälern die ausgesprochenen Wahrheiten aber nur ein wenig.
 
Widerspruch?
24.12.2017 |bernd Ferdinand

Wenn ich diesen Artikel lese und ihn inhaltlich für so gegeben halten soll, dann frage ich mich allen Ernstes, wie man heute die AfD in einen Kontext zu den Nazis stellen kann…

Die Aufklärungsarbeit hat schon Früchte getragen, muss aber im Jahr 2018 noch erheblich intensiviert werden, damit die Bevölkerung darüber informiert wird, mit welch immenser Bedrohung sie es zu tun hat. Die geistige Verbundenheit des Islams mit dem National-Sozialismus dürfte für viele bisher noch ahnungslose Bürger ein Augenöffner werden.


Michael Stürzenberger.
Michael Stürzenberger.
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger ist seit 35 Jahren selbstständiger Journalist, u.a. bis Ende 2008 für das Bayern-Journal auf RTL und SAT.1-Bayern, als dessen Chef Ralph Burkei im Mumbai Opfer eines islamischen Terroranschlages wurde. 2003/2004 arbeitete er als Pressesprecher der CSU-München mit der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier zusammen. Von 2014 bis 2016 war er Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine Videos bei Youtube haben bisher über 19 Millionen Zugriffe. Zu erreichen ist er über seine Facebookseite.




Linksextreme Gewalt in Schleswig-Holstein

01ed2002d8In der Nacht vom 21. auf den 22. Juli gab es in Schleswig-Holstein mehrere linksextreme Anschläge: In Steinbergkirche, einer Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg, wurden Scheiben einer Polizeiwache eingeschlagen, es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Im nahegelegenen Gelting wurden eine Kirchentür und eine Friedhofsmauer beschmiert, in Munkbrarup eine Schule (Foto). Außer den CDU-Kreisverbänden Flensburg und Schleswig-Flensburg hat niemand die Taten verurteilt. Die Täter brüsteten sich auf der linksextremen Internet-Seite linksunten.indymedia.org mit ihren Anschlägen: „Unsere Wut hat Ausdruck gefunden, in den Morgenstunden des 22.07.13 haben wir eine Kirche in Gelting sowie eine Schule in Munkbrarup mit Graffitis verschönert. Außerdem haben wir die Polizeistation in Steinbergkirche angegriffen und entglast.“ (ph)

» Für Hinweise: 0461-4840 (Bezirkskriminalinspektion Flensburg)




Marburg darf nicht trauern

Marburg darf nicht trauernWährend Marwa aus öffentlichen Mitteln in Dresden eine Gedenktafel bekommt, dürfen für das Opfer von Migrantengewalt in Deutschland nicht einmal Freunde und Verwandte trauern (PI berichtete). Das geht ganz einfach: Die Trauernden werden kurzerhand zu Nazis erklärt und deren „Aufmarsch“ muss dann von guten Menschen verhindert werden.

HNA.de berichtet:

Einen für Samstag geplanten Trauermarsch hat der Marburger Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) verboten. Nach seiner Einschätzung soll der Tod eines 25-Jährigen von Rechtsextremen missbraucht werden. „Ich habe den Marsch aus Respekt und Achtung vor dem Verstorbenen verboten. Der, der ihn beantragt hat, ist kein Freund des Toten“, sagt Vaupel. Geplant war ein Trauerzug bis vor eine Marburger Kneipe, vor der ein 25-jähriger Mann bereits am 14. August zusammengeschlagen wurde. Er starb eine Woche später an den Folgen der schweren Kopfverletzungen, die er sich bei einer Schlägerei zugezogen hatte.

Man zwingt die Trauernden sogar zur Löschung ihrer Website. Auf der steht bislang noch geschrieben:

Der Gedenkmarsch für Samuel ist per Verfügung der Stadt Marburg am 26.08.10 verboten worden! Wir klagen gegen das Verbot bei den Gerichten und erwarten dass das Verbot aufgehoben wird. Das heisst, es besteht derzeit für Sonnabend ein komplettes Versammlungsverbot in der Stadt Marburg um an Samuel zu erinnern. Aus diesem Grund müssen wir gegen das Verbot klagen, damit ihr am Tatort gedenken könnt, ohne dass die Polizei gegen euch Trauernde vorgehen kann.

Ebenfalls haben wir eine Verfügung mit Geldstrafe von 250.000 Euro bekommen, dass wir nicht mehr für den Trauermarsch werben dürfen, was wir hiermit auch nicht tun. Wir klagen ebenfalls gegen diese zweite Verfügung.

Weiteres folgt…

Alles aufgrund dass angeblich „Rechtsextremisten“ hätten versucht das Gedenken zu übernehmen, was nicht stimmt! – Wir müssen auf Druck anderer diese Gedenkseite löschen und werden dies die kommenden Tage tun.

Wir danken für eure überwäligende Anteilnahme!

Vergesst Samuel nicht, tragt ihn im Herzen!

Ich tue es, mein Freund – Ich danke dir dass ich dich kennenlernen durfte!
Du fehlst mir! – Liebe Eltern, es tut uns abgrundtief leid was aus dem Gedenken geworden ist und dass es derart aus dem Ruder läuft. Wir entschuldigen uns von ganzem Herzen…

Kontakt:

Oberbürgermeister Egon Vaupel
Rathaus
Markt 1, 1 . Stock
35037 Marburg
Tel.: 06421/2 01 – 2 01
Fax: 06421/2 01 – 7 00
Email: oberbuergermeister@marburg-stadt.de




WELT schäumt über Sarrazins Buch

Thilo Sarrazin hat – wie wir bereits wissen – ein Buch geschrieben, das im Herbst erscheinen soll. Der SPIEGEL hat einen Vorabdruck gebracht, der die WELT zum Schäumen bringt. Wegen schlichter Wahrheiten und weil er kein moslemisches Deutschland will, wird Sarrazin kurzer Hand mit dem reaktionären Spießer Ekel Alfred in einen Topf geworfen.

Die schlichte Logik: Wer keine eingewanderten Nazis will, ist selbst einer.

Die WELT schreibt:

Einst hatte das Land Ekel Alfred, jetzt hat es Thilo Sarrazin. Wieder so ein Schnauzbart, der jedes noch so heilige Tabu für eine Pointe opfert. Den einen ist er schlicht ein Widerling, den anderen der letzte Aufrechte. Er ist ein Quotenkönig, dessen Sprüche über Migranten und Hartz-Empfänger legendär sind, der gehasst und zugleich verehrt wird wie kaum ein anderer.
(…)
„Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken Türkisch und Arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird“, schreibt Sarrazin in einem Vorabdruck, den der „Spiegel“ veröffentlicht.

Eine Ansicht, die offenbar verboten ist. Wer der faschistischen Ideologie des Islam nicht alle Türen öffnet, ist höchst verdächtig.

Da kommt einer mit klaren Botschaften, aufgeschrieben in einer Sprache, die niemand missverstehen kann. „Demografisch stellt die enorme Fruchtbarkeit der muslimischen Migranten eine Bedrohung für das kulturelle und zivilisatorische Gleichgewicht im alternden Europa dar“, schreibt er und lässt mit diesem Satz ebenso wenig Fragen offen wie mit der folgenden Aussage über die Muslime in Deutschland: „Kulturell und zivilisatorisch bedeuten die Gesellschaftsbilder und Wertvorstellungen, die sie vertreten, einen Rückschritt.“

Tja – da hat er recht. Oder ist der Islam kein kultureller und zivilatorischer Rückschritt, mit der Stellung der Frau, mit seinen Zwangsheiraten, dem Abhacken von Körperteilen, Ehrenmorden? Und ist eine Sprache besser, die man missverstehen kann?

Natürlich hat Sarrazin auch Antworten auf die von ihm geschilderten Probleme. „Es reicht aus, dass Muslime unsere Gesetze beachten, ihre Frauen nicht unterdrücken, Zwangsheiraten abschaffen, ihre Jugendlichen an Gewalttätigkeiten hindern und für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen“. Wer möchte ihm da widersprechen? Nur leider fehlt bei Sarrazin jeder Hinweis darauf, dass die Mehrheit der in Deutschland lebenden Muslime sich an Recht und Gesetz hält.

Reicht es nicht, wenn die WELT und andere Medien ständig gebetsmühlenartig darauf hinweisen?

» redaktion@welt.de

(Spürnasen: ArmySalamy und Ein Freund)




Böhmer: Zwangsehen kultursensibel handhaben

„Kultursensibel“ will die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung – Maria Böhmer (CDU) – mit Zwangsehen umgehen. Diese haben selbstverständlich nichts mit der Religion zu tun. Sie kommen vielmehr überall vor. Dafür hat sie eigens einen Leitfaden für Schulen verfasst.

Dazu schreibt cdu-politik.de ein unabhängiger Blog zur CDU-Politik:

Seit diesem Jahr existiert ein Leitfaden für Schulen zum Umgang mit Zwangsverheiratungen, der von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, herausgegeben wird. Eine kritische Analyse des 38seitigen Heftchens offenbart jedoch gravierende Defizite.
(…)
Schon bei der Lektüre von Maria Böhmers Vorwort frage ich mich, ob ich mich befremdet fühlen sollte. Denn dort steht neben vielem Guten und Richtigen auch folgende Passage: „Nur wenn die unterschiedlichen Blickwinkel und Bedürfnisse des Elternhauses ebenso wie

Wir lassen an dieser Stelle das Vorwort hinter uns und hoffen inständig, dass lediglich ein Formulierungsfehler vorliegt. Leider aber kommt der nächste Klops auch bereits auf der nächsten Seite. Zitat: „Die Grenzen zwischen arrangierter Heirat und Zwangsverheiratung können dabei fließend sein. Wenn die Eheleute mit der arrangierten Ehe im Ergebnis einverstanden sind, dann besteht kein weiterer Handlungsbedarf. Da das Vorliegen einer Zwangsverheiratung sich kaum feststellen lässt, ist die subjektiv empfundene Zwangslage der Betroffenen ausschlaggebend.“ Spontan kommt mir hier Theodor Fontanes „Effi Briest“ in dem Sinn. In diesem Roman arrangieren die Eltern der 17-jährigen Titelheldin eine Heirat zwischen ihrer Tochter und dem 21 Jahre älteren Baron von Instetten. Aus Gehorsam ihren Eltern gegenüber und aus einer naiven jugendlichen Schwärmerei heraus lässt das Mädchen widerstandslos zu, dass man sie noch an demselben Tag, an dem sie Instetten zum ersten Mal trifft, mit ihm verlobt. Auf die Frage einer Freundin, ob der Baron denn auch der Richtige sei, erwidert Effi: „Jeder ist der Richtige. Natürlich muss er von Adel sein und eine Stellung haben und gut aussehen.“ Wenn wir nun die weisen Worte des Leitfadens beherzigen, stellen wir schnell fest: Effi Briest wurde nicht zwangsverheiratet. Es wurde lediglich eine Ehe arrangiert. Es besteht kein weiterer Handlungsbedarf. Fontane hätten sich den Roman sparen können.die Einstellungen der betroffenen Schülerinnen und Schüler näher in den Fokus genommen werden, kann eine gute und gemeinsame Lösung gefunden werden. Eine kultursensible Herangehensweise und entsprechende interkulturelle Fähigkeiten sind dabei unverzichtbar.“ Nun habe ich als unbedarfter Leser hier bereits ein Problem: Ein Elternhaus, das Zwangsheirat praktiziert, dürfte vor allem die rigorose Durchsetzung seines Vorhabens im „Blickwinkel“ haben, und sein „Bedürfnis“ dürfte darin bestehen, das Kind gegen alle Widerstände an den ausgewählten Gatten zu bringen. Der Satz von Maria Böhmer aber impliziert eine gewisse Gleichrangigkeit zwischen elterlichen Zwangsverheiratungswünschen und dem Selbstbestimmungsrecht des Kindes, sprich zwischen Täter und Opfer. Salopp gesprochen erweckt der Satz den Eindruck, als wolle er sagen: „Die eine Seite möchte gerne jemanden zwangsverheiraten, die andere möchte nicht zwangsverheiratet werden. Wie lösen wir da bloß dieses Problem?“ Der Verweis auf eine „gemeinsame Lösung“ im zweiten Satz hat in diesem Zusammenhang etwas Zynisches und Menschenverachtendes. Seltsam auch, dass den Tätern ein „Bedürfnis“ zugestanden wird, dem Opfer lediglich eine „Einstellung“. Ist es in Wahrheit nicht eher umgekehrt?

Spätestens jetzt klammert sich der empfindsame Leser des Leitfadens an die Hoffnung, dass es doch eigentlich nur noch besser werden könnte. Die Merkwürdigkeiten häufen sich jedoch von nun an. Auf Seite 8 erfahren wir: „Zwangsverheiratung ist jedoch kein Problem einer bestimmten Bevölkerungsgruppe.“ Auf Seite 14 heißt es: „So wird beispielsweise häufig von der unzutreffenden Vorstellung ausgegangen, dass der religiöse Hintergrund der Jugendlichen entscheidend ist.“ Tatsächlich ist es den Autoren des Leitfadens gelungen, ein immerhin 38 Seiten starkes Heft zu dem wichtigen Thema „Zwangsheirat“ hervorzubringen, in dem das Wort „islamisch“ nur ein einziges Mal fällt, und dort auch nur als Teil der relativierenden Äußerung, dass sich Zwangsheirat nicht auf den islamischen Kulturkreis beschränke. Irritierend auch, dass an jenen Stellen, wo davon die Rede ist, dass die Eltern den Verlust der Ehre ihrer Familie befürchten könnten, der Begriff „Ehre“ nicht in Anführungszeichen gesetzt wird. Eine Distanzierung von der diesem spezifischen Ehrenbegriff innewohnenden Antimodernität unterbleibt somit.

Dafür fehlt es aber nicht an guten Ratschlägen. Als auf Seite 15 erörtert wird, wie die Thematik im Unterricht aufgegriffen werden kann, müssen wir lesen: „Bei der Einbindung des Themas sollte darauf geachtet werden, dass keine Fokussierung auf Jugendliche mit Migrationshintergrund stattfindet.“ Der Ratschlag erinnert an den berühmten Monty Python-Ausspruch „Don’t mention the war.“ Konsequent erweitert müsste er zu der Ermahnung führen, bei der Behandlung des Themas „Vergewaltigung“ bloß nicht zu erwähnen, dass üblicherweise Männer die Täter sind, und auch auf keinen Fall darauf zu verweisen, dass es sich bei Neonazis in der Regel Deutsche ohne Migrationshintergrund handelt.

Einen weiteren Ratschlag finden wir auf Seite 18 unter der Überschrift „Wie gehen wir mit Überforderungssituationen um?“. Hier wird uns in Erinnerung gerufen, dass es für Schulen und Lehrer Grenzen gibt. Zitat: „Die Entscheidung der Betroffenen ist zu respektieren, insbesondere wenn beispielsweise ein betroffenes Mädchen trotz guter Unterstützung in ihre Familie zurückgeht.“ Aus den Augen, aus dem Sinn.
Die Deeskalationsstratgie des Leitfadens erreicht auf Seite 20 ihren Höhepunkt, denn dort empfiehlt man „Kontakt zur Moscheevertretungen, mit denen über vermeintliche [!!!] religiöse Ursachen gesprochen werden kann“.

Auf den Seiten 20 bis 25 findet man „gute Beispiele“ (Originalton) für eine entsprechende Lehrerfortbildung und die Behandlung des Themas im Unterricht, wobei die „Bewertungsspinne“ auf Seite 22 (eine Art Zielscheibe, mit der sich der Grad der interkulturellen Offenheit einer Schule bestimmen lässt) nostalgische Erinnerungen an die guten alten lustigen Bastelbögen der Micky Maus-Hefte der 80er Jahre aufkommen lässt.

Anschließend wird es wieder konkret, wenn auf den Seiten 27 und 28 eine Liste von Warnsignalen aufgestellt wird, die auf Gefährdung einer Schülerin schließen lassen. Das letztgenannte Warnsignal dieser Liste gilt wohl den besonders Scharfsinnigen unter den Lehrern: „Die Betroffene erzählt, dass sie in den Sommerferien für längerer Zeit in das Herkunftsland ihrer Eltern reisen wird und befürchtet, dass sie möglicherweise nicht zurückkehren wird.“ An dieser Stelle noch einmal Danke für den ausdrücklichen Hinweis, dass man aus einer Situation wie der eben geschilderten auf eine Gefährdung der Schülerin schließen kann und darf.

Seite 31 trumpft mit dem Hinweis auf, dass Eltern oft gar nicht wüssten, dass sich ihr Kind „vor einer Zwangsverheiratung fürchtet“. Es folgen Ratschläge, ab welchem Zeitpunkt das Jugendamt oder die Polizei einzuschalten sei. Auch nach Ansicht der Autoren des Leitfadens muss das Rumgeeiere wohl irgendwann mal ein Ende haben.

Die Widersprüche des Leitfadens werden bis zum Ende nicht aufgelöst. Die Forderung nach einer „kultursensiblen Herangehensweise“ und „interkulturellen Fähigkeiten“ beißt sich ganz offensichtlich mit der Beteuerung, Zwangsheirat sei keine Frage der Nationalität oder Religion. Hier amtet der Leitfaden den Geist unserer Zeit: Obwohl es zu Gebote stünde, den Kampf gegen Rassismus einerseits und das Eintreten für Rechte von Frauen, Kindern und Jugendlichen andererseits als gleichrangig zu erachten, wird in der Realität immer wieder letzteres dem ersteren untergeordnet – mit sowohl absurden wie auch verheerenden Folgen.

Dem Leser bleibt die Erkenntnis, dass für den Leitfaden in der Tat eine äußerst „kultursensible“ Sprache gewählt wurde. Eine Sprache, die sich an den Werten unseres Grundgesetzes und am Ideal der Geschlechterdemokratie orientiert, wäre aber zweifellos angemessener gewesen.

Dazu gibt es kaum mehr zu sagen. Aber gut zu wissen, dass Zwangsheiraten in allen Gesellschaften vorkommen. Wir hatten schließlich sowas früher auch. Und wir hätten es fast mit dem Islam und anderen „Kulturen“ in Zusammenhang gebracht…

(Spürnase: felix7)




Bayern-SPD: “Verzicht” auf Milli Görüs-Einladung

Nachdem bekannt geworden war, dass die SPD zu ihrem Fastenbrechen in München am 2. September unter anderem Milli Görüs eingeladen hatte (PI berichtete), rudern die bayerischen Sozialdemokraten nun zurück. Die neben dem Chef der bayerischen SPD-Fraktion, Markus Rinderspacher, für diese Einladung zuständige Abgeordnete Isabell Zacharias (Foto), erklärte jetzt gegenüber dem Münchner Merkur, die SPD „verzichte“ auf die Einladung der Milli Görüs, während man an der für den Imam Idriz „aus Solidarität“ festhalte. Die Einladung an die Milli Görüs hatte Bayerns Innenminister Herrmann (CSU) zu der Frage veranlasst, ob die SPD demnächst auch „Weihnachten mit Neonazis und Scientologen feiern“ wolle.

Erstaunlich ist schon, dass die Bayern-SPD auf ein Essen mit Milli Görüs verzichtet, was bedeutet, dass sie von ihrem eigentlichen Wunsch abweicht, denn nichts anderes ist ein „Verzicht“. Wer ein humanistisches Weltbild hat, dem kann in Gegenwart von Milli Görüs genau wie in der von Neonazis nur der Appetit vergehen. Es lässt tief blicken, wenn es für Zacharias einen Verzicht bedeutet, mit solchen Menschen nicht auf Kosten des Steuerzahlers zu tafeln.
Schon die Behauptung von Zacharias anlässlich des Verzichts auf die Milli Görüs-Einladung, man lade „nur Muslime aus dem demokratischen und unzweifelhaft rechtsstaatlichen Bereich“ ein, lässt erkennen, dass Zacharias das eine sagt und das andere tut. Ansonsten ist nicht erklärbar, dass die SPD Imam Idriz einlädt, der seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Es mag Zacharias zugestanden sein, dass sie den Ergebnissen dieses Berichts nicht folgt, wenn man auch – wie von den anderen Zweiflern – ebenfalls nicht hört, warum man die Ergebnisse ablehnt. Es entsteht der Eindruck, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Denn über jeden Zweifel erhaben ist Idriz keineswegs! Zacharias sieht sich wohl eher angesichts ihrer Erklärung, die sie wie die anderen Unterzeichner in blinder Solidarität mit Idriz abgegeben hat, in der Pflicht.

Aber selbst wenn man angesichts der Weisungen, die Idriz per Telefon von El-Zayat erhält, aus Verblendung nicht erkennen wollte, mit wem der Imam hier zusammen arbeitet, so kann man sogar von Zacharias und Rinderspacher erwarten, dass es eben nicht unumstritten ist, ob Idriz‘ Ansinnen unzweifelhaft einer Gesellschaft gilt, die auf einem rechtsstaatlichen Fundament ruht.

Der Spiegel schreibt zur Verbindung El-Zayat/Idriz unter anderem (Unterstreichungen durch PI):

Im August 2007 etwa relativierte Idriz nach Interventionen von Zayat prompt eine Erklärung zur Verfassungsfeindlichkeit der IGMG (Millii Görüs, Ergänzung PI), die er tags zuvor im Innenministerium abgegeben hatte. Als der “Münchner Merkur” die Erklärung zitierte, und Üçüncü Zayat darüber am Telefon informierte, platzte dem offenbar der Kragen.

“Was empfiehlst du mir?”

“Was für ein Schwachkopf”, schimpfte Zayat über Idriz, und: “Idiot. Ich hatte so lange mit ihm gesprochen. Das ist ja nur noch peinlich. Ich werde ihm jetzt drei bis vier Geldquellen schließen.” Noch am selben Abend stellte Zayat den Imam aus Bayern zur Rede. Idriz beklagte sich, er wisse nicht, was er jetzt machen solle. Wenn er die Erklärung zurücknehme, bekomme er Probleme mit der Regierung.

Idriz: “Was empfiehlst du mir?”

Zayat: “Das Richtige zu sagen. Du musst wissen, wofür du stehst. Wenn du gemeinsam mit dem Innenministerium der Meinung bist, dass die IGMG verfassungsfeindlich ist, dann kannst du aber nicht damit rechnen, dass dir islamische Organisationen in Zukunft helfen.”

(…)

Idriz: “Ich bin ja deiner Meinung. Was soll ich denn tun?”

Zayat: “Du musst das richtigstellen. Du kannst ja sagen, dass du sie nicht unterstützt. Aber du kannst nicht sagen, dass sie verfassungsfeindlich sind.”

Idriz: “Aber ich habe es doch schon unterschrieben.”

Zayat: “Dann hast du es eben nicht verstanden.”

“Völlig absurd”

Die Strafpredigt zeigte Wirkung. Am nächsten Tag erklärte die Penzberger Gemeinde, sie distanziere sich von extremistischen Bestrebungen, man könne sich jedoch nicht die Kompetenz zur Beurteilung der Verfassungskonformität bestimmter Organisationen anmaßen. Ein Text, wie Zayat ihn gewünscht hatte.

Der Imam Idriz also, den der bayerische Innenminister Joachim Herrmann einen Lügner nennt und der auf Zuruf durch El-Zayat von der Verfassungsfeindlichkeit der Milli Görüs nicht mehr beurteilen können wollte, steht demnach auf dem Boden des Grundgesetzes, die Milli Görüs aber nicht? Ebenjene Milli Görüs, die verfassungsfeindlich ist, was Idriz nicht zu erklären in der Lage ist.

Es stellt sich auch die Frage, wer denn an dem zweiten Iftar-Termin teilnimmt. Der Verzicht auf die Einladung der Milli Görüs betrifft den Termin am 2. September in einem Münchner Lokal, bei dem der Steuerzahler die Ehre haben wird, die Rechnung zu übernehmen. Aber es befindet sich im Kalender von Zacharias nach wie vor der Termin vom 28. August in der Moschee Freimann – anscheinend auch nicht unbedingt über jeden Zweifel bezüglich der Verfassungstreue erhaben. Sollte dort – im Kreise der Verfassungsfreunde – auch Milli Görüs an der Tafel Platz nehmen? PI wird darüber berichten.




Bolz fordert Mut von der politischen Rechten

„Politische Rechte steht für Bürgerlichkeit“, überschreibt der Berliner Professor für Medienwissenschaften, Norbert Bolz, seinen Gastkommentar im Tagesspiegel. Er zeigt darin auf, dass der „Kampf gegen Rechts“ zu einer Denkblockade geführt hat und fordert die „anspruchsvolle politische Rechte“ dazu auf, zu sagen, was die Politische Korrektheit zu sagen verbietet. Sie solle ausrufen: „Ich bin konservativ – und das ist gut so!“

Auszug:

Im politischen Spektrum Deutschlands gibt es seit den Tagen des schwarzen Riesen Helmut Kohl ein Vakuum auf der Rechten. Angela Merkel hat aus der CDU endgültig eine sozialdemokratische Partei gemacht. Das bezeugt nicht nur seit Jahren die Krise der SPD, sondern neuerdings auch der spektakuläre Rückzug konservativer CDU-Fürsten aus der politischen Verantwortung. Die vernünftige Anpassung der SPD an die moderne, globalisierte Welt hat zur Abspaltung der „Linken“ geführt, die dem Ressentiment der Zukurzgekommenen und DDR-Bonzen den Sozialismus von vorgestern als Patentrezept anbietet. Könnte die Anpassung der CDU an den sozialdemokratischen Zeitgeist heute nicht auch zur Abspaltung einer „Rechten“ führen, die den Erfolgreichen, denen man bisher erfolglos den Namen „Leistungsträger“ angedient hat, eine neue geistige, nämlich konservative Heimat anbietet?

Das größte Potenzial für eine rechte Partei steckt natürlich in den frustrierten Unionswählern. Die Werte, um die es hier geht, lassen sich genau benennen. Die Rechte ist gegen den Paternalismus des vorsorgenden Sozialstaates, für mehr Selbstverantwortung und den unzweideutigen Schutz des Eigentums. Die Rechte ist für einen fröhlichen Patriotismus und eine christliche Leitkultur. Die Rechte hält am Vorrang der traditionellen Familie und an einem mehrgliedrigen Bildungssystem fest. Mit einem Wort: Die politische Rechte steht für Bürgerlichkeit. Wenn es ihr gelingen sollte, sich als Partei zu formieren, wäre unsere Gesellschaft endlich auch parlamentarisch balanciert. Die neue politische Struktur würde dann so aussehen: Linke-SPD- Grüne-FDP-CDU-Rechte.

Die erste Aufgabe einer anspruchsvollen politischen Rechten wäre, zu sagen, was die Politische Korrektheit der Medienlinken zu sagen verbietet. Mehr noch als Ideen braucht man dazu Mut, denn in unserer Öffentlichkeit herrscht keine Waffengleichheit. Die Medienlinke hofiert die Linken und denunziert die Rechten. Auf der Kommunistischen Plattform darf man fröhlich tanzen. Aber wehe, wenn man der „Jungen Freiheit“ ein Interview gibt. Gerechtfertigt wird das mit der alten deutschen Selbstverständlichkeit, das Herz schlage links und der Geist wehe links.

Viele Akademiker, Journalisten und Intellektuelle sind aber gar nicht links, sondern maskieren sich nur so, um in ihren Institutionen überleben zu können. Wer einen „rechten“ Satz sagt oder schreibt, bekommt viel Zustimmung – hinter vorgehaltener Hand. Das ist das Sarrazin-Syndrom: Du hast ja recht, aber das kann man doch nicht sagen … Hier zeigt sich besonders deutlich, dass sich der nachträgliche Kampf gegen die Nazis in den letzten fünfzig Jahren zu unserer größten Denkblockade entwickelt hat. Sie besteht in der grotesken Gleichung: konservativ=reaktionär=faschistisch. Diese Keule schwebt über jedem, der versucht, sich seines eigenen Verstandes ohne Anleitung der Gutmenschen zu bedienen.

Ob Bolz mit seiner Einschätzung, viele Journalisten und(!) Intellektuelle gäben sich nur zum Schein links und würden heimlich „rechten“ Äußerungen zustimmen, richtig liegt, darf angezweifelt werden. Aber dass es das von ihm so genannte Sarrazin-Syndrom der nichtöffentlichen Zustimmung gibt, ist zweifellos richtig. Bolz fordert zum notwendigen Mut auf, sich zu seinen konservativen Werten und Sichtweisen zu bekennen. Courage, die nötig ist, wird doch – wie Bolz richtig feststellt – die Linke hofiert und die Rechte denunziert. Bolz hat nicht nur in vielem Recht, sein Artikel zeigt zugleich auf, dass der Wind sich langsam dreht.

» PI v.18.3.08: Hans-Olaf Henkel: „Kampf gegen Rechts“ ist Kampf gegen das Bürgertum




SZ: Freie Bahn für Kriminelle


Die Süddeutsche regt sich mächtig auf, dass Sarkozy überlegt, kriminelle Ausländer zu bestrafen. Ob nun beginnender Wahlkampf oder Füllung des Sommerlochs, Qualitätsjournalisten wissen eben, dass man zum Beispiel für die Verstümmelung der Geschlechtsorgane der Tochter nicht mit dem Entzug der Staatsangehörigkeit bestraft werden sollte.

Man will schließlich keine „Bürger 2. Klasse“, oder? Qualitätsjournallisten wissen nämlich, dass ein Entzug der Staatsbürgerschaft gegen das Völkerrecht verstoßen würde. Weniger Gedanken macht die Zeitung sich darum, dass die Verstümmelung kleiner Mädchen gegen Menschenrechte verstößt. Deshalb redet man nur von der bösen „rechten Regierung“, die den armen Moslems ihre „Rechte“ auf Polygamie, Verstümmelung weiblicher Sexualorgane oder Schuleschwänzen nehmen will:

Welche neuen Sanktionen drohen einem polygamen Franzosen ausländischer Herkunft, dessen straffälliger und die Schule schwänzender Sohn gegen Bewährungsauflagen verstößt? Wenn es nach Präsident Nicolas Sarkozy und seiner Regierungsmehrheit geht, lautet die richtige Antwort: Der Vater bekommt kein Kindergeld mehr, er muss bis zu zwei Jahre ins Gefängnis und verliert die französische Staatsangehörigkeit.

Was wie ein lebensfremder Fall für Jurastudenten wirkt, entspringt den Phantasien der regierenden Rechten. Ihre Politiker machen seit Tagen mit eigenwilligen Vorschlägen zur inneren Sicherheit Furore. Französische Kommentatoren glauben, damit werde der Präsidentschaftswahlkampf 2012 eingeleitet. Das Startsignal gab Sarkozy selbst. Er forderte, eingebürgerten Franzosen die Staatsangehörigkeit zu nehmen, wenn sie, etwa bei Unruhen in den Banlieues, das Leben von Polizisten gefährdeten.

Nun legt Innenminister Brice Hortefeux nach. Er schlägt vor, Eingebürgerten die Nationalität auch in anderen Fällen zu entziehen: bei Polygamie, der Beschneidung von Mädchen, Menschenhandel und allgemein schweren Verbrechen. Dabei nehmen Sarkozy und sein Minister in Kauf, Franzosen erster und zweiter Klasse zu schaffen. Für Neu-Franzosen würde eine Sonderstrafe gelten, obwohl Artikel 1 der Verfassung „die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz ohne Unterschied der Herkunft“ vorschreibt.

Juraprofessoren weisen zudem auf das Völkerrecht hin, das es verbiete, Menschen in die Staatenlosigkeit zu drängen. „Auch ein schlechter Bürger bleibt ein Bürger“, bekräftigt der Verfassungsjurist Guy Carcassonne. „Man darf ihm seine Freiheit nehmen, aber nicht seine Persönlichkeit, zu der die Nationalität gehört.“ Die linke Zeitung Libération fühlt sich an „die schändlichsten Stunden der französischen Geschichte“ erinnert. Zuletzt habe das mit den Nazis kollaborierende Vichy-Regime Juden die Staatsangehörigkeit genommen.

Das Regierungslager heizt derweil mit weiteren Ideen die Diskussion an. So schlägt der Abgeordnete Éric Ciotti eine Art Sippenhaft für Eltern vor, deren minderjährige Kinder sich nicht an Bewährungsauflagen halten. Vater und Mutter sollen dann ins Gefängnis geschickt werden können. Ciotti ist nicht irgendein irrlichternder Hinterbänkler, sondern der Sekretär für Sicherheitsfragen der Regierungspartei UMP. Auf ihn geht auch ein Vorschlag zurück, der schon im Parlament debattiert wird: Eltern, deren Kinder häufig die Schule schwänzen, sollen kein Kindergeld mehr bekommen.

Die Vergleiche mit dem Nazi-Regime sind natürlich ein Hammer und die ultimatie Totschlagkeule. Davon abgesehen, dass man Sarkozy nicht trauen kann, ist es doch immer wieder interessant, wo linke Qualitätsjournalisten ihre Prioritäten sehen. Unter dem Islam, den sie so vehement verteidigen, gibt es genausowenig Pressefreiheit wie in linken und rechten Diktaturen.




Die Fehlschläge der Vorzeigeministerin

Der SPIEGEL berichtet ganz offen über die Fehlschläge der niedersächsischen Sozialministerin. Leider führt der Beitrag alles, was selbst Migranten unangenehm aufstößt, auf ihre Unerfahrenheit und die „besondere Beobachtung“, unter der die Ministerin angeblich steht, zurück.

Der SPIEGEL berichtet:

Sie galt als Hoffnungsträgerin und Christian Wulffs Vorzeigefrau in Niedersachsen – doch bisher hinterlässt Aygül Özkan einen desaströsen Eindruck. Eine vorläufige Bilanz ihrer Arbeit zeigt: Die erste türkischstämmige Ministerin in Deutschland droht an ihrer Unerfahrenheit zu scheitern.
(…)
Noch vor Amtsantritt forderte die junge Ministerin in einem Interview, Kruzifixe sollten aus deutschen Klassenzimmern verbannt werden. In der Union löste sie damit Empörung aus. Dabei konnte wenig überraschen, dass sie sich als Muslimin nicht für christliche Symbole starkmachte. Und schließlich hatte sich Özkan auch gegen Kopftücher bei Lehrerinnen ausgesprochen. Ihre Haltung war außerdem durch das Bundesverfassungsgericht gedeckt. Aber trotzdem erwies sich der Druck aus der eigenen Partei als zu groß. Mentor Wulff rügte Özkan. Und die entschuldigte sich.

Schließlich gab es Streit um Arbeitsverträge, die Özkan im Jahr 2008 als Managerin beim Postdienstleister TNT unterzeichnet hatte; Beschäftigte erhielten nur 7,50 Euro Stundenlohn. Arbeitsrechtler warfen ihr vor, „Arbeitsverhältnisse am Rande der Legalität“ geschaffen zu haben. Die Politikerin hatte dies als „absurd und haltlos“ zurückgewiesen.

In der vergangenen Woche sorgte schließlich erneut eine Äußerung der Sozialministerin aus Hannover bundesweit für Wirbel. Özkan wollte Journalisten eine „Mediencharta für Niedersachsen“ unterschreiben lassen und sie damit auf einen gemeinsamen Kurs in der Berichterstattung über Integration festlegen.

Dafür erntete sie heftige Kritik: von Journalisten, von der Opposition – schließlich auch aus der eigenen Partei. Ministerpräsident David McAllister stellte klar, für Medienpolitik sei in der niedersächsischen Landesregierung die Staatskanzlei und nicht das Sozialministerium zuständig. „Wir haben alle daraus gelernt und werden alles tun, dass sich ein solcher Fehler nicht wiederholt“, sagte McAllister. Für ihn habe die Pressefreiheit besonders hohe Bedeutung.
(…)
Nach Özkans Ernennung herrschte bei türkischstämmigen Politikern aller Parteien großer Stolz – vollkommen unabhängig von ihrer politischen Orientierung. Jetzt macht sich Ernüchterung breit.

„Von einer Ministerin erwartet man, dass sie klare Standpunkte hat, für die sie einsteht, und nicht immer wieder zurückrudert“, sagt der Grünen-Bundestagsabgeordnete Mehmet Kilic, ebenfalls türkischstämmig, zu SPIEGEL ONLINE. Es dränge sich der Eindruck auf, dass Özkan um jeden Preis Ministerin sein wolle. Und FDP-Politiker Serkan Tören ärgert sich über Özkans Vorstoß zur Mediencharta; der sei „nicht akzeptabel, so geht man nicht mit Medien um. Das schien mir als Gängelung gedacht, wie ein mittelbarer Zwang, den sie auf Journalisten ausüben wollte“.

Auch der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, zeigt sich wenig angetan von den bisherigen Auftritten der niedersächsischen Sozialministerin: „Özkan ist eine kompetente Frau, aber der Eindruck, den sie hinterlässt, ist nicht gerade optimal“. Der Sozialdemokrat rät seiner christdemokratischen Kollegin: „Sie muss sich besser abstimmen. Ihre Berater funktionieren anscheinend nicht.“

Natürlich. Die Berater sind Schuld! Wahrscheinlich getarnte Nazis, die der Ministerin schaden wollen.

(Danke an alle Spürnasen)




Sarkozy erklärt Kriminellen den Krieg

„Wie viel Ausländerkriminalität möchten Sie?“ fragt die SVP provokant die Schweizer Bürger. Und der unverbindlichen Frage wird schon bald eine Volksabstimmung zur Abschiebung krimineller Ausländer folgen. Auch in anderen europäischen Demokratien hat man die Nase voll von multikrimineller Bereicherung und denkt an endlich wirksame Maßnahmen. Keine Sorge – Deutschland belügt sich weiter, aber in Frankreich tut sich etwas: Aberkennung der Staatsbürgerschaft für Kriminelle.

Die ZEIT berichtet:

Im Zuge seiner neuen Offensive gegen Kriminalität hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy strikte Maßnahmen angekündigt. „Jeder Person ausländischer Herkunft, die einen Polizisten, Gendarmen oder einen Vertreter der öffentlichen Ordnung angreift, soll die Staatsangehörigkeit entzogen werden“, sagte Sarkozy in Grenoble. In dem ostfranzösischen Ort war es vor etwa zwei Wochen zu massiven Ausschreitungen gekommen.

Zudem solle für straffällig gewordene Minderjährige „nicht mehr automatisch“ bei Volljährigkeit die französische Staatsangehörigkeit möglich sein. Im Beisein von Justizministerin Michèle Alliot-Marie und Innenminister Brice Hortefeux erklärte Sarkozy, dass nach der parlamentarischen Sommerpause ab dem 7. September die Mindeststrafen für Gewalt etwa gegen Polizisten erhöht werden sollten. Für den Mord an einem Polizisten oder Gendarmen sollten 30 Jahre Gefängnis wieder eingeführt werden. Auch elektronische Fußfesseln für Wiederholungstäter forderte Sarkozy.

Mit Blick auf die Einwanderung sprach Sarkozy von einer unzureichenden Regulierung seit 50 Jahren und von einem Scheitern der Integration. Er sprach sich dafür aus, „die Rechte und Leistungen“ für illegale Einwanderer zu überprüfen. „Der Krieg, den ich gegen Schwarzhändler und Gauner beschlossen habe zu führen, wird mehrere Jahre dauern“, sagte der Präsident und fügte hinzu: „Das ist ein nationaler Krieg.“ Er rechne mit Unterstützung aus allen politischen Lagern.

Die Polizei, der wiederholt ein überzogen gewalttätiges Vorgehen insbesondere in Vorstädten mit einer hohen Einwandererzahl vorgeworfen wird, verteidigte der Präsident. In dem Fall, der zu den schweren Krawallen in Grenoble geführt hatte, sei den Beamten „nichts vorzuwerfen“, unterstrich Sarkozy.

Die Zeitung Le Monde sprach angesichts von Sarkozys Ausbürgerungsplänen von einem Tabubruch. Der Präsident, der selber einen ungarischen Vater habe, unterscheide zwischen alteingessenen und eingebürgerten Franzosen. Der angedrohte Entzug der Staatsbürgerschaft erinnere außerdem an das mit den Nazis zusammenarbeitende Vichy-Regime, das etwa 15.000 Menschen die Nationalität entzogen hatte. Die meisten von ihnen waren eingebürgerte Juden.

Wenn Sarkozy jetzt doch endlich den lange versprochenen Kärcher auspackt, ist den Xenophilen offenbar kein Vergleich zu niederträchtig. Man muss sich das mal überlegen: Da vergleicht Le Monde aus politischem Kalkül und zur Diffamierung einer längst überfälligen Politik unschuldig ermordete Juden im Nationalsozialismus mit schwerstkriminellen Gewohnheitsverbrechern, Schägern, Mördern und Drogendealern. Je mehr sie in die Defensive geraten, desto deutlicher zeigen sie ihr wahres Gesicht.




Endlich! Köln wird Großstadt

Genug Einwohner hatte Köln schon lange, genug Türken auch. Es hat sich auch mutig quergestellt und kein Kölsch an Nazis verzapft und es zum Schluß sogar der Schramma-CDU so richtig gezeigt und zur Strafe  rotgrün an die Macht im Rathaus gewählt. Nur eins fehlte den Kölnern noch zum richtigen Großstadtfeeling, so wie Hamburg oder Berlin: Brennende Autos.

Diese letzte Hürde ist jetzt auch endlich genommen. Gleich elf Autos in der ersten Nacht – das ist fast hauptstadtreif, bringt den Konkurrenten Hamburg mit lächerlichen 31 abgefackelten Autos im ganzen letzten Jahr in arge Bedrängnis. Und es schmeichelt der Kölner Volksseele: Karnevalistische elf Autos – jede andere Zahl wäre eine Beleidigung für die erste kölsche Großstadtnacht gewesen. Der Express berichtet:

Die Spur der Verwüstung beginnt um 2.30 Uhr in Deutz, Auenweg 132. Hier brennt ein Ford. 3.20 Uhr: Humboldt-Gremberg, Poll-Vingster-Straße, Ecke Gremberger Straße: zwei Autos in Flammen.

4 Uhr, Mülheim, Wallstraße 61. Anwohnerin Marianne Ebert (73) wird jäh aus dem Schlaf gerissen. „Plötzlich hupte eine Alarmanlage.“ Dann ein Knall. Aus ihrem Fenster sieht sie brennende Fahrzeuge, ruft die Feuerwehr. Kurze Zeit später knallte es noch mal. Die Reifen der brennenden Autos platzen.
Normalerweise parkt sie auch unter der Mülheimer Brücke auf der Wallstraße ihren Wagen. In dieser Nacht hatte sie ihr Fahrzeug etwas weiter weg abgestellt. Fünf Fahrzeuge unter der Brücke brennen aber fast vollständig aus.

4.30 Uhr, Buchheim, Stegwiese. Hier gehen ein Ford, ein Fiat und ein Mitsubishi in Flammen auf.
Fazit der Nacht: elf schrottreife Autos. Und die Frage, warum? Und wie? Wurden Brandbomben geworfen?

„Wir haben eine Ermittlungsgruppe eingerichtet“, sagt Polizeipressesprecherin Dorothe Göbbel. Noch sei die Vorgehensweise der Täter unklar, genau wie das Motiv.

Wer die Kölner Polizei kennt, weiß, dass sie getreu dem städtischen Motto „da stelle mer uns janz dumm“ vorbehaltlos an das Problem heran gehen wird und sich keinesfalls durch die Erfahrungen anderer Städte beeindrucken lassen wird. Auffallend ist, dass anders als in Berlin und Hamburg nicht gezielt teure Autos angezündet werden, sondern eher Klein- bis Mittelklassewagen. Das deutet auf Täter aus dem Umfeld der FDP hin, die der ständigen Hetze gegen den kleinen Mann jetzt grausige Taten folgen lassen. Angesichts der überwiegend kulturbereicherten Tatorte wie Gremberg oder Mülheim könnte man allerdings auch in Betracht ziehen, dass dicke Autos in diesen Gegenden im allgemeinen im Besitz krimineller Türken und Araber sind.

Vielen dank allen Spürnasen!




TV-Tipp: Kampf im Klassenzimmer

TV-Tipp: Kampf im KlassenzimmerHeute Nacht um 0:15 Uhr wird die ARD die Dokumentation „Kampf im Klassenzimmer“ zeigen, die veranschaulicht, wie deutsche Schulkinder unter dem Hass der Migrantenkinder leiden. Die umgekehrte Situation hätte bestimmt für einen besseren Sendeplatz gesorgt. Doch aufgrund der Aufregung, die die Reportage schon im Vorfeld auslöst, dürfte sich das Wachbleiben lohnen. Hierfür spricht auch die Journalistin Güner Balci, die solche Themen unerschrocken und objektiv angeht.

UPDATE: Jetzt mit Video zur Sendung!

Es ist zu erwarten, dass die zweite Journalistin ebenfalls für eine hohe Qualität sorgen dürfte. Nicola Graef wurde durch die ARD schon einmal für eine Dokumentation mit dem CIVIS Preis geehrt.

Den Deutschen CIVIS-Fernsehpreis im Bereich Information erhielt die Dokumentarfilmerin und Journalistin Nicola Graef für ihre Dokumentation Der Feind im Haus. Wenn aus Kindern Nazis werden in der WDR-Fernsehreihe „Menschen hautnah“ (WDR, 2005)

Dieses mal kommt laut WAZ auch ein Opfer von Hass mit einer anderen Perspektive zu Wort:

„Wir haben immer wieder erlebt, dass wir als Nazis beschimpft werden, wenn wir Kritik äußern, deshalb ziehen wir uns immer mehr zurück, das ist für uns die einzige Möglichkeit hier zu überleben“, sagt Sebastian, ein Schüler der 10 b, im Film.

Und so muss einmal mehr jemand die Wahrheit aussprechen, der aufgrund seiner Herkunft nach allgemeiner Vorstellung kein Nazi sein kann – weil er keine deutsche Abstammungslinie hat. Auch eine Form des Rassismus. Aber wenn es denn der Wahrheitsfindung dient….

Es ist ein Film, der von Resignation und Parallelwelten spricht. Der sie unverschleiert benennt, wie der aus dem Libanon stammende Arabisch-Lehrer Rafik Succari: „Man sagt immer, dass die Ausländer diskriminiert werden, aber hier läuft es genau andersherum.“

Doch es „läuft“ wohl nicht nur „hier“ anders. Die Hauptschule Karnap ist kein Einzelfall™.

Laut WDR gab es in den Recherchegesprächen zu der Sendung seitens der Hauptschulen Berichte, die alle ähnliche Probleme widerspiegelten. Aus Angst, als ausländerfeindlich zu gelten oder in Zeiten von Schulschließungen weniger Anmeldungen von deutschen Familien zu bekommen, wollte sich allerdings kein Lehrer oder Schulleiter vor der laufenden Kamera äußern.

Hier das Video zur Sendung (mit Dank an Antivirus):

Der Film ist inzwischen auch in der ARD-Mediathek abrufbar.

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