Bei YouTube kann man seit einiger Zeit einen Trend zur Säuberung des Internet-Auftritts von islamkritischen Videos feststellen. So verschwanden beispielsweise die Videos über Hasspredigten in britischen Moscheen, die wir am 16. Januar vorgestellt hatten, was offenbar unter anderem auf dem wachsenden Einfluss der sehr aktiven Gruppe United Muslims beruht.

Die fordern ihre Mitglieder auf, islamkritische Videos auszuflaggen, also als ungeeignet zu kennzeichnen. Die im November letzten Jahres gegründete „Anti-Islam-Gruppe“ fiel bereits der Political Correctness zum Opfer. Diesmal traf es den User Nick Gisburne und sein Video „Islamic Teaching“.

Bei YouTube findet man fast alles: Propagandafilme der verschiedensten politischen Richtungen, Videos, die den Irakkrieg oder den dortigen Widerstand gegen die US-Truppen verherrlichen, Filme gegen und für George W. Bush und so weiter und so fort. Bei YouTube herrscht also weitgehend Meinungsfreiheit, auch wenn sie mal weh tut. Doch Filme, die den Islam kritisieren, scheint man offenbar nicht zeigen zu dürfen.

Diese Erfahrung zumindest machte der YouTube-User Nick Gisburne, der dort das Video „Islamic Teaching“ veröffentlichte. Es enthält ausschließlich – aus dem Kontext gerissene – Zitate aus dem Koran, in denen auf recht drastische Weise zum Kampf gegen die Ungläubigen aufgefordert wird. Beispielsweise: „Kill disbelievers wherever you find them. If they attack you, then kill them. Such is the reward of disbelievers.“ Oder: „War is ordained by Allah, and all Muslims must be willing to fight, whether they like it or not.“ Alles Zitate also, die die andere Seite des angeblich so friedliebenden Islams zeigen und die man auf allen anti-islamischen Websites aufführt, um sie als direkte Handlungsanweisungen zu interpretieren.

Dieses Video wurde von YouTube ohne Vorwarnung gelöscht. Genau wie Gisburnes Account. Als Begründung wurde genannt, dass der Film ungeeignete Inhalte („inappropriate content“) transportiere. Ein Vorwurf, der sonst fast ausschließlich bei Gewalt verherrlichenden oder pornografischen Filmen erhoben wird. Zuvor hatten YouTube-User den Film übrigens „geflagged“, also als ungeeignet gekennzeichnet. Ein Urteil, das dann von den zuständigen YouTube-Mitarbeitern bestätigt wurde. Mittlerweile haben andere User Gisburnes Video wieder online gestellt.

Wie unsere Leser feststellen werden, enthält es nichts anderes als Koransuren und keine brutalen oder abstoßenden Bilder. Aber der Koran steckt eben voller Grausamkeiten, und da kommt einiges an Text zusammen:

Dagegen ist Gisburnes Versuch, sich erneut bei YouTube anzumelden, gescheitert. Bei YouTube heißt es dazu schlicht und ergreifend: „This user account is suspended.“ Sucht man dann nach Filmen von „NickGisburne2000“, werden nun zahlreiche Solidaritätsvideos aufgelistet, die Benutzer aus Protest – wie dies in solchen Fällen üblich ist – gepostet haben. Es wurde auch Dutzende von Kopien des gesperrten Videos gepostet.

Gisburne „verdankt“ sein Schicksal offenbar den United Muslims .

Ähnlich anderen religiösen, politischen oder weltanschaulichen Interessengruppen ruft sie ihre Mitglieder dazu auf, islamkritische Filme zu „flaggen“, was bekanntlich ein von YouTube vorgesehenes Feature ist und keineswegs nur von Muslims benutzt wird. Von der Gruppe war auch eine Liste mit Leuten zusammengestellt worden, die aus ihrer Sicht mit ihren Filmen gegen den Islam angeblich „Hate Speech“ betreiben. Ein sehr schwammiger Begriff, der auf Gisburnes polemisches und einseitiges Video wohl nicht wirklich anwendbar ist. (…) Mittlerweile haben die Religionswächter der United Muslims eingelenkt und die Namensliste offline gestellt.

Ihr Ziel aber haben sie erreicht. Jeder Islamkritiker muss zukünftig damit rechnen, dass die Moslem-Police an seinem Video Anstoß nimmt und YouTube sogleich spurt – eine Vorgehensweise, die man auch andernorts beobachten kann.

(Spürnasen: Christian D. und Huerlaender)

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14 KOMMENTARE

  1. Ich kann nur allen raten: „Flaged“ all Videos und Gruppen die in diese Richtung gehen und fangt mit den „United Muslims“ gleich an.

  2. „united muslims“ flaggte bisher alles auf youtube, was in ihren Augen „unangemessen“ ist. youtube ist längst nicht auf alles eingegangen.

    der skandal liegt im fall nick gisburne woanders, nämlich in den begründungen und der endgültigen sperrung des users aufgrund dreimaliger „copyright“-verletzung. damit hat youtube sich unglaubwürdig gemacht.

    nick gisburne hatte zudem ein ähnliches video über das christentum hochgeladen, welches trotz flaggings nicht beanstandet wurde.

    siehe

    http://www.outcut.tv/2007/02/nick_gisburne_und_youtube.php

    http://www.outcut.tv/2007/02/michelle_malkin_legt_nach.php

    telepolis liegt da ein wenig daneben.

  3. You Tube ist voll auf Linie , wie soll man die Welt islamisieren wenn immer die lästgen anti islamischen Filme gezeigt werden , der Bürger könnte merken dass am Islam etwas faul ist .
    Die anderen Medien verhalten sich nicht anders .

    Einige Verantwortliche und Fernsehstars der British Broadcasting Corporation haben zugegeben, was Kritiker bereits wussten: Die BBC wird von linksgerichteten Liberalen dominiert, die antiamerikanisch eingestellt und gegenüber dem Christentum voreingenommen sind, aber Sensibilität für die Gefühle von Moslems zeigen. Der frühere BBC-Redakteur Jeff Randall sagte, er habe sich an sehr hoher Stelle über die pro-multikulturelle Einstellung der BBC beklagt und darauf die Antwort erhalten: „Die BBC ist nicht neutral in Sachen Multikulturalismus: sie glaubt daran und wirbt dafür.“
    Kopiert aus diesem Bericht von Fjordman :Du sollst Christentum und Judentum hassen

    http://www.gruene-pest.de/showthread.php?t=73499

  4. Das Problem ist nicht das „Flagging“, sondern dass Youtube/Google sich dem Druck gebeugt hat. Wenn man berücksichtigt, was sonst so auf Youtube alles zu finden ist, ist es vollkommen lächerlich wenn nun diese islam-kritischen Videos gelöscht werden.

  5. #1

    Daniel, ich flagge schon fleissig! Kann ich aus Solidarität nur empfehlen.

    Neuer Gruss auf PI:
    „Na, heute schon geflaggt“? 😉

  6. och so weit muss man gar nicht schauen denn:
    (….YouTube beugt sich Islam-Gruppe „United Muslims“)
    Mohammed´s „birthday Party“ in a German „christian“ church
    05:53 09.05.06
    Die Muslime feierten mit ihren Familien in der Christuskirche die Geburt des Propheten Mohammed. Muslims celebrate Mohammads birth Die Muslime feierten mit ihren Familien in der Christuskirche die Geburt des Propheten Mohammed. Muslims celebrate Mohammads birthday in a „christian“ church in Bochum Germany on April the 9th wickipdia listet Mo´s bithday on April 20th same like Hitler.What do you think about that ??
    Views: 481
    Comments: 3
    Playlists: 0
    Rating:
    1 rating
    Added: May 09, 2006, 12:58 PM
    Broadcast: Public Video |
    Rejected (content inappropriate) am 21.05.2006
    passend dazu:
    Kommentar auf Gudrun´s Site:
    http://www.eussner.net/artikel_2006-05-23_17-55-47.html
    bei mir:
    http://cablog.myblog.de/cablog/art/3608917
    Video gibt es aber dann noch bei:
    http://www.ifilm.com/video/2780959

    Wollt es nur noch mal erwähnt haben.

    ca

  7. #9 nonconformicus

    Neuer Gruss auf PI:
    „Na, heute schon geflaggt“? 😉

    Jep, 187 mal bei dem vorgenannten Kackverein. Ha!

  8. Zensur ist das typische Zeichen des Totalitarismus!!!

    Und was sollte ein totalitäres System, das sein Selbstverständnis auf das in einem Buch von einem Analphabeten kodifizierte „Wort Allahs“ gründet, anderes tun.

    Hitler hats gemacht, Stalin und all die anderen auch……..

  9. @ IanSobiesky: Die Vermutung liegt nah, jedoch haben in diesem Fall nicht die „Dhimmis“ verlangt, die Videos zu entfernen.

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